Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
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Leviathan
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#21

Beitragvon Leviathan » Di 11. Okt 2016, 22:54

Seine Antworten war gut und sie ahnte das seine Bedingung mit dem M├Ądchen was wie sie aus sah schwer werden w├╝rde. Aber er hatte Recht so lange sie noch ÔÇ×lebendÔÇť um herlief war es nur eine Frage der Zeit bis der n├Ąchste Attent├Ąter an die T├╝r klopfte. Vorsichtig nahm sie die Ihr dargebotene Hand entgegen. Wieder musterte sie die Z├╝ge des Mannes der nicht wie ein normaler Auftragsm├Ârder wirke. Viele solcher Leute waren im Laufe der Zeit zu ihr gekommen und hatte Gifte geordert. Sie hatte sich auch mit so manchen unterhalten und so einiges gelernt. Doch dieser hier schien wirklich weitsichtiger zu planen. Sie dr├╝ckte kurz seine Hand und lies sich dann von Ihm Helfen sich hoch zuziehen. Nun stand sie ihm Gegen├╝ber. Diese Art so weit zu Planen gefiel ihr jedoch machte es ihr auch Angst. Plante er bereits wie er sie erledigen konnte? Vielleicht aber warum hatte er es nicht getan als er die Chance dazu hatte? Einfach der Schlange den Kopf abtrennen fertig. Das Gift war ihre einzige Versicherung gegen ihn und ihr einziges Mittel das er ihr half. Was w├╝rde passieren wenn er dahinter kam das, das Gift eventueller Weise sich bereits abgebaut hatte? Nein dazu durfte es nicht kommen zu mindesten jetzt noch nicht. Aber wenn sie sich irrte w├╝rde eine neue Dosis ihn gewiss umbringen. Es war zwar ihr Gift und sie hatte es ├╝ber Jahre entwickelt und erforscht, doch so was wie bei ihm war ihr noch nie vorgekommen. Die meisten ├╝berlebten nicht mal drei Tage. Mal sehen wo das ganze hinf├╝hrt.

Um das lange schweigen und ihre Gedanken zu unterbrechen l├Âste sie den H├Ąndedruck und fing an zu reden ÔÇ×Nun ich stimme euch zu in fast allen Punkten, nur verratet mir wie wollt ihr heraus finden welche der vielen Huren seine M├Ątresse ist. Die Bordelle alle ab zu klappern wird schwierig und dauert lange.ÔÇť sagte sie mit ruhiger Stimme und wandte sich nun zu dem Fenster und schritt auf dies zu. ÔÇ×Eine weitere Schwierigkeit wird sein das ich als Frau nur in bestimmte Bordelle rein komme und Kains Huren reden nicht gerne. Selbst die Stadtwache hat aus keiner von ihnen was raus bekommen und wenn man den Ger├╝chten trauen kann schrecken sie vor Vergewaltigung als Verh├Ârmethode nicht ab.ÔÇť fuhr sie unbeirrt fort. Nun fiel ihr Blick auf die Stra├če vor ihren Laden. M├Ąnner kamen und gingen. Manche mit Ringen an den H├Ąnden andere Ohne. F├╝r sie waren sie erb├Ąrmliche Wesen denn sie gaben sich ihren niedersten Gel├╝sten hin, benebelten ihr Gehirn mit Alkohol und nahmen sich was ihnen nicht zu steht. Sie war froh das sie den dreckigsten von denen, welche Frauen nur als Vieh ansahen genau solche, wenn gar nicht schlimmere Schmerzen antun konnte.

Die Stimme des jungen Burschen riss sie aus ihrem Gedanken. ÔÇ×Fahrt bitte fort mit euren ├ťberlegungen!ÔÇť sagte er mit weicher Stimme. Sie drehte sich um und kam seiner Bitte nach ÔÇ×Es wird sehr viel Blut flie├čen um die Information zu bekommen wer seine M├Ątresse ist. Eurer Idee w├Ąre ein guter Mittelteil, um Kain noch mehr zu schaden. Mein pers├Ânliche Meinung w├Ąre das wir uns die Besitzer der Bordelle vorkn├Âpfen. Ihnen Informationen entlocken ├╝ber Kain selbst. Diese w├╝rden nat├╝rlich nicht ├╝berleben, doch wir metzeln dadurch nicht gar zu viele ab, schonen unser Geldbeutel und erregen Kains Aufmerksamkeit. Anfangen w├╝rde ich im Armenviertel. Hier gibt es ganze zwei Bordelle die unter Kains Hand stehen. Ihre Besitzer sind Jero die Ratte. Ein ├Ąngstlicher und d├╝rrer Typ, doch er behandelt von allen seine M├Ądchen am besten. Dann h├Ątten wir Franziskus die Schlange. Seinen Namen hat er sich wahrhaftig verdient. Er benutzt die M├Ądchen um an Informationen zu kommen, welche er dann f├╝r Erpressungen einsetzt.ÔÇť sie atmete einmal durch und schritt nun auf den jungen Mann wieder zu.

ÔÇ×Um meinen ganzen Gelaber ein Ende zu setzenÔÇŽÔÇť sagte sie und schritt noch n├Ąher an ihn heran. Ihre Augen versanken in seine und versuchten etwas daraus zu lesen als sie mit leiser schon fast zischender Stimme weiter sprach ÔÇ×Als n├Ąchstes w├╝rde ich mir dazs ZSchwein oder unter szeinen b├╝rgerlichen Namen bekannter, Gregor Ilchezs vornehmen. Kainzs Henker zso zsagt man. Ein Szaufer und Szlager.ÔÇť Keine Regung in den Augen. Er blinzelte nicht einmal als an der T├╝r klopfte. Sie machte einen Schritt nach hinten und sagte dann erst etwas Halblaut ÔÇ×Nun ihr k├Ânnt es euch ├╝berlegen ob wir es auf diese Weise machen oder auf eure. Ich bin f├╝r alles neues offen...ÔÇť dann erhob sie ihre Stimme und sagte ÔÇ×Herein bitte!ÔÇť und die T├╝r ├Âffnete sich.
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Chlo├ę
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#22

Beitragvon Chlo├ę » Mi 12. Okt 2016, 10:03

Sie nahm die Klinke in die Hand und dr├╝ckte sie runter die T├╝r sprang auf und sie trat ein. Ein mir unbekannter Mann stand neben ihr sie beachtete ihn auch nicht weiter . H├Âflich machte sie einen Knicks und sprachÔÇ×Guten Abend , ich hoffe ich st├Âre nicht. Sie wollten doch eine Entscheidung haben wie ich mich nennen will hier. Ich habe mich f├╝r Elli entschieden "sprach sie und wartete auf eine Reaktion. Der Mann sah etwas angespannt aus warum auch immer leider konnte sie nicht viel verstehen von drau├čen um was es dort ging aber es musste wichtig sein. Sonst w├Ąre er wohl nicht hier. Ein kurzer Blick traf ihn aber gleich schwankte sie wieder zu ihrer Herrin. Am Fenster flogen Flederm├Ąuse Land die immer und immer wieder ihre Kreise zogen. An ihrem Arm floss etwas Blut runter der Verband gab nach und sie wurde blasser auch wenn es kaum auf viel. Sie stellte sich die fragen wieso es nicht auf h├Ârte so wie immer ! Mit der Hand versuchte sie die stellte zu ├╝berdecken und Druck auf zu bauen da durch sollte das eigentlich auf h├Âren aber es ging nicht. So ein misst dachte die sich .

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Dimicus
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#23

Beitragvon Dimicus » So 16. Okt 2016, 17:45

Die Vorstellungen Malik gefielen Dimicus zwar, doch noch waren es Anf├Ąnge einer Komposition, nicht deren Verlauf oder Planung. Sie brachte den Eifer mit, an diesen Sachen zu arbeiten und gar sie perfekt auszuf├╝hren. Hoffentlich w├╝rde sie schon bald auch die daf├╝r n├Âtige Erfahrung sammeln k├Ânnen. Auf jeden Fall musste ein Plan her und im Kopf des K├╝nstlers formte sich beriets ein Bild. Sie hatte ihm ein paar wichtige Namen genannt, gute Anhaltspunkte. Allem voran die Problematik, dass sie als Frau nicht in die Bordelle kam. Vielleicht nicht als Frau, aber ... Seine Lippen formten sich zu einem zufriedenen L├Ącheln, als sein Plan stand. Doch zuvor musste er noch ein paar Informationen sammeln, sowie Vorbereitungen treffen.

Seine Augen folgten ihr auch darauf, w├Ąhrend er schweigend ihren ├äu├čerungen Geh├Âr schenkte. Dass sie die gesamte Zeit nackt vor ihm stand, k├╝mmerte ihn so gut wie gar nicht, sein Blick war stets in ihr Gesicht gerichtet und wenn m├Âglich, auf ihre Augen. "Wir werden einen nach dem anderen finden, allerdings wird das Vernehmen dieser M├Ąnner und Frauen Eure Aufgabe sein, junge Bl├╝te. Ich beschaffe Informationen, bin allerdings kein Meister des Verh├Ârens. Ich w├╝rde es Euch ├╝berlassen und im Nachgang auch aufr├Ąumen. Vielleicht finde ich dort, was meine Wenigkeit sucht. Allerdings kann ich Euch jetzt schon sagen, dass wir Eure Schlangeform h├Ąufig ben├Âtigen werden, also macht Euch schon einmal mehr damit vertraut." Sein Blick schien vollkommen ernst und lie├č keinerlei Widerspruch zu, w├Ąhrend er um sie ein weiteres Mal herumschritt und nachdenklich auf die Decke schaute. "Wir werden seine M├Ątresse finden und zur Vervollst├Ąndigung unseres Gem├Ąldes seine Dienerschaft empfindliche treffen. Ihr werdet sehen junge Bl├╝te, der Erfolg wird Euch geh├Âren. Wir werden hin herauslocken und wenn es soweit ist, ├╝berlasst den Rest mir. Doch bis dahin wird es noch ein langer Weg."

Allein im n├Ąchsten Augenblick, in der er ihr einen weiteren tiefen Blick in ihre Augen schenkte, klopfte es an der T├╝r und sie bat den Gast herein. In der T├╝r erschien schlie├člich das junge M├Ądchen, gerade erst einmal jung genug um sich in solch einem Etablissement bewegen. Allerdings schien ihr Gesicht noch blasser als sonst, ein roter Faden zog sich an ihrem Arm herab und ihr Blut tropfte auf den Boden, hinterlie├č eine Spur aus Farbe, kaum zu verfehlen. Sein Blick galt f├╝r einen Moment nur ihr, vollkommen verwundert was dem jungen Ding zugesto├čen ist, so ist ein Angriff in diesen R├Ąumlichkeiten doch eher unwahrscheinlich. "Eurem M├Ądchen scheint es nicht gut zu gehen Malik.", merkte er an, als er seine Worte an die junge Frau in der T├╝r richtete: "Nehmt Platz und lasst das anst├Ąndig verbinden. Bei Eurer Statur ist allein diese Menge an Blut betr├Ąchtlich." Er selbst legte sich seine R├╝stung und die dazugeh├Ârige Ausr├╝stung an, w├Ąhrend er sich schlie├člich seinen Mantel ├╝berwarf. Dabei landeten zwei Verb├Ąnde, Klammern und einige Kr├Ąuter auf dem Tisch. Schlie├člich wanderte er an Malik vorbei, hielt allerdings neben ihr kurz inne und fl├╝sterte ihr ins Ohr: "Ich erwarte Euch in einer Stunde bei dem Bordell Franziskus'. Zieht Euch etwas Leichtes an, was man leicht verstecken kann, wir werden es brauchen. Kommt allein und sorgt daf├╝r, dass niemand Euch folgt. Wir sehen uns, junge Bl├╝te." Darauf schritt er weiter, warf dem Ork einen misstrauischen Blick zu und verlie├č darauf ohne weitere Erkl├Ąrung das Zimmer. Er w├╝rde sich ein wenig vorbereiten und die Gegend auskundschaften m├╝ssen, der Rest geschah mit Malik zusammen. Er war gespannt darauf, wie sie sein Werk erg├Ąnzen w├╝rde.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#24

Beitragvon Malik Al Kubra » Sa 22. Okt 2016, 15:51

Ah dieser Bursche brachte sie noch zur Wei├čglut. Er spielte wahrscheinlich gerne mit seinen Leben. In einem Moment war er ihr sympathisch im n├Ąchsten verspielte er dies mit einer Aktion welche ihren Blutdruck steigen lie├č. Ahnung hatte er von seiner Arbeit aber nicht von ihr. Zieht euch was leichtes an hatte er gesagt. Leicht bedeutete aber gleichzeitig kalt, K├Ąlte bedeutete Langsamkeit und das bedeutete ihren sicheren Tod. Doch das war nicht das Schlimmste. Die Geste mit dem Verbandszeug war die H├Âhe. Indirekt sagte er ihr das sie eine schlechte Puffmutter war. War sie eventueller Weise. Doch hatte sie die Rolle nie gewollt. Sie w├Ąre nur f├╝r die Behandlung der M├Ądchen zust├Ąndig gewesen und f├╝r ein paar exquisite Kunden. Das es nun so gekommen ist wie es nun ist, war nicht ihre Schuld. Sie merkte wie vor Wut Magens├Ąure in ihr aufstieg. Dann vernahm sie ein leichtes St├Âhnen, welches sie aus ihren Gedanken riss. Das junge Ding stand immer noch bleich im Raum und starrte die an. Ihr Blut tropfte auf den Boden, wo sich bereits eine Blutlache gebildet hatte. Mit einem Kopfnicken gebot Sie Gohlrock sich das M├Ądchen zu schnappen und auf einen Stuhl zu setzen. Ohne zu fragen griff sie den Arm des jungen Dings und zog diesen zu sich heran.

Das Blut kam aus ihrer Handfl├Ąche, es war irgendwie d├╝nner als normales Blut. War das ein Auswirkung des Giftes oder des Gegengiftes? Was hatte die Wunde verursacht und wie bekam sie die Blutung zum stehen. Sie sah nichts. Nun erhob sie sich von den Stuhl und ging r├╝ber zum Fenster wo noch Kerzen standen, nahm sich und ging zum Tisch zur├╝ck. FeuerÔÇŽ wo bekam sie auf die schnelle Feuer her. Ohne die Lichtquelle w├╝rde es schwer werden die Wunde zu betrachten. Unten im Erdgeschoss gab es Feuer doch sie war nackt. Noch eine Begegnung mit einem L├╝stling w├╝rde b├Âse f├╝r ihn enden. Das M├Ądchen wurde blasser und blasser. Da nahm der Ork die Kerze und rannte aus dem Zimmer. Sie selbst stellte sich hinter das M├Ądchen damit es nicht von Stuhl klappte. Die Minuten vergingen und kamen ihr wie Stunden vor. Da vernahm sie vorsichtige Schritte auf dem Flur. Wenig sp├Ąter ├Âffnete sich die T├╝r und Gohlrock kam mit einer brennenden Kette rein. Vorsichtig stellte er sie auf den Tisch und ├╝bernahm dann wieder seine Position hinter Chlor. Sie schaute Gohlrock an und ohne Worte verstand er. Sein griff um die zarte Gestalt wurde fester und die Bahn die Kerze und betrachtete die Wunde. Mit den Finger dr├╝ckte sie leicht auseinander. Noch mehr Blut quoll hervor. Und doch sah sie immer noch nichts. Das M├Ądchen st├Âhnte auf, als sie weiter suchte. So wird das nichts dachte sie und nahm erst mal den Verband. Damit umwickelte die Hand des M├Ądchen. ÔÇ×Bring sie auf ihr Zimmer!ÔÇť befahl dem Okt welcher sich so gleich das junge Ding ├╝ber seine Schulter warf und den Raum verlie├č. Bevor er die T├╝r schloss sagte sie noch ÔÇ×Ich erwarte sich unten!ÔÇť.

Wie vereinbart stand sie an einer Hauswand, im Schatten verborgen gegen├╝ber dem Bordell. Sie hatte wie immer ihre beiden schwarzen T├╝cher um den Kopf und Gesicht gewickelt, so das nur die Augen noch zu sehen waren. Unter den dunkelbraunem Ledermantel welcher von innen mit Schafswolle gef├╝ttert war , war die nackt. Und das w├╝rde ihr bald zum Verh├Ąngnis werden wenn der Bursche nicht auftauchte. Sie sah neben sich die gro├če ebenfalls vermummte Gestalt an. Gohlrock trug ein Tuch welches Mund und Nase unkenntlich machte, dar├╝ber eine dunkelgr├╝ne Gugel. ├ťber seine nackte Brust waren zwei breite Gurte gespannt, welche die Halterungen seiner beiden Schwerter waren. Sie war erstaunt ├╝ber die Schwerter da es sogenannte Orkt├Âter waren. Aber nicht solche wie sie die Menschen benutzten. Nein man sah den Waffen an das sie f├╝r den Ork geschmiedet wurden waren. Seine schwarze Lederhose betonte jeden Muskel welcher sich ab der H├╝fte abw├Ąrts befand. Dazu die schwarzen Milit├Ąrstiefel machten ihn noch beeindruckender. Sie war froh diesen gr├╝nen und schweigsamen Riesen mit genommen zu haben, obwohl der Bursche meinte das sie alleine kommen sollte. Er hatte zwar erw├Ąhnt das er f├╝r den Weg zu Informationen geeignet w├Ąre aber sie zu beschaffen w├╝rde sie ├╝bernehmen m├╝ssen. Nun wahrscheinlich hatte er doch nicht so gut ├╝ber sie nachgeforscht. Sie verstand sich auf Gifte und deren Wirkung. Auch das T├Âten mit den beiden Solchen welche an ihrer H├╝fte hingen, befestigt an den G├╝rtel, war ihr gelehrt wurden. Doch Informationen aus jemanden zu bekommen mit Gift war schwierig, da es von Faktoren wie Gr├Â├če, Gewicht und Alter abh├Ąngig war. Man ben├Âtigte ein Sammelsurium an Giften und Gegengiften. Was sie nicht ein mal h├Ątte tragen k├Ânnen. Und Folter war ihr zu wider. Knochen brechen, Schnitte setzen und in denen dann rumbohren. Nein das war nichts f├╝r sie. Wie sie von ihrem Begleiter erfahren hatte, diente er mal in der Armee. Unter einem General Basch. Wenn jemand was unter Informationsbeschaffung verstand dann ein ehemaliger Soldat. Die K├Ąlte fuhr ihr langsam in alle Knochen und sie fragte sich langsam wo der Bursche blieb. Sie war etwas fr├╝her da gewesen doch bald m├╝sste sie ins WarmeÔÇŽ.

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Dimicus
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#25

Beitragvon Dimicus » So 23. Okt 2016, 15:13

Die Beobachtungen waren genau und pr├Ązise, wie ein exakter Pinselstrich hatten sie Dimicus das n├Âtige Wissen f├╝r sein weiteres Vorgehen beschafft. Wenn man von einer kleinen St├Ârung absah, die kaum einer Rede wert war, so f├╝hlte sich der junge K├╝nstler bereit seinen Plan umzusetzen und nun fehlte es nur noch an der Disziplin Maliks, ob dieser erfolgreich sein, oder aber scheitern w├╝rde. Seine letzten Schritte f├╝hrten ihn schlie├člich wieder vor das Bordell, dass das Ziel des heutigen Teilauftrages wurde. Sein Blick schweifte durch die Umgebung, es war noch der hellichte Tag und das Bordell an sich geschlossen. Nur wenige Menschen gingen ein und aus, vermutlich die meisten Angestellten des Bordells. Wenige kr├Ąftige M├Ąnner, viele Frauen. Also die ├╝bliche Besetzungen. Die Frauen w├╝rden kein Problem werden, wenn sie die T├╝rsteher und Leibw├Ąchter ausschalten oder aber auch umgehen konnten. Doch sein Plan schloss diesen Faktor nat├╝rlich mit ein, weswegen er mehr als nur freudig das Kommende erwartete.

Doch was allerdings nicht passte, war eine junge Frau, vollkommen vermummt im Schatten stehend, neben ihr ein Ork der ihr wohl wie ein treues Tier an der Seite zu kleben schien. Ihr kleines Scho├čh├╝ndchen wohl. Wieso hatte er ├╝berhaupt damit gerechnet, dass sie seinen Anweisnungen Folge leisten w├╝rde? Warum hatte er Disziplin bei dem kritischen Teil des Auftrages verlangt? Bei Malik schien diese fast gar nicht vorhanden, so unschuldig und nichtsahnend wie sie dort stand, vermutlich unwissend, dass er sie bereits sah. Mit festem Schritt und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, n├Ąherte er sich den beiden Gestalten. Er musste umdenken, vielleicht w├╝rde dieses Tier dass dort neben ihr stand doch noch n├╝tzlich werden.
Mit leisen und katzengleichen Schritten trat er an die beiden heran, lehnte sich neben Malik und sprach sofort: "Zuh├Âren ist nicht Eure St├Ąrke, oder junge Bl├╝te? Ihr werdet noch viel lernen. Wie dem auch sei, ich bin hier und ich erkl├Ąre Euch, wie es weitergeht." Seine Blicke suchten f├╝r einen Moment die stark besuchte Stra├če vor ihm ab. Jedoch konnte er keine unerw├╝nschten Zuh├Ârer ausmachen und war sich somit sicher, seinen Plan der jungen Frau erkl├Ąren zu k├Ânnen. Er verschr├Ąnkte seine Arme vor der Brust, der Blick nach gerade aus gerichtet. Von au├čen wirkte es so, als ob er dort einfach nur st├╝nde und entspannte. Kaum h├Ârbar und nur f├╝r die Schlange wirklich wahrnehmbar erkl├Ąrte er: "Wie Ihr sicherlich schon gemerkt habt, habe ich mit voller Absicht den hellichten Tag als Zeit gew├Ąhlt. Es werden keine Kunden da sein, nur die Prostituierten und Aufpasser des Bordells. Wir beide m├╝ssen ins B├╝ro unseres Ziels, dabei unbemerkt bleiben und bis wir dort sind keine Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Sicherlich stellt Ihr Euch die Frage des Wies, doch es ist einfach. Ihr verwandelt Euch in eine Schlange, umschlingt meinen K├Ârper und haltet Euch gut fest. Legt Euren Kopf auf meiner Schulter ab, damit ihr noch entsprechend atmen und wahrnehmen k├Ânnt. Mein Mantel wird Euch verbergen und sobald wir oben sind, geben wir ihm eine kleine ├ťberraschung. Nachdem Ihr euch verwandelt habt, nehme ich Eure Kleidung an mich und gebe sie Euch sp├Ąter entsprechend zur├╝ck. Kommt erst gar nicht auf die Idee, mich zu w├╝rgen oder zu bei├čen." Ein Blick folgte weiter auf die Stra├če, w├Ąhrend er entspannt seine Umgebung im Auge behielt. "Wenn wir oben sind, werdet Ihr ihn blutzschnell bei├čen und vergiften, Euer Gift d├╝rfte ihm einiges an Qualen bescheren. Ich habe ein Gegengift, als Motivation zum Sprechen f├╝r ihn. Da Ihr Euren Hausork mitgebracht habt, habe ich mir gedacht, ihn doch irgendwie noch mit einzubeziehen. Sobald wir ungef├Ąhr f├╝nf Minuten innen sind, muss er in den Schankraum, kr├Ąftig ├ärger machen. Somit lenkt er die Aufmkersamkeit s├Ąmtlicher Aufpasser auf sich, wir haben den Moment der Ruhe f├╝r uns. Wenn wir das haben, wozu wir dort sind, n├Ąmlich die Informationen, werdet Ihr mich allein haben, ohne Wenn und Aber. Sehe ich, dass Ihr ein Risiko f├╝r meine Wenigkeit werdet, z├Âgere ich nicht, Euch zu t├Âten."

Der junge Mann atmete einmal tief durch, schloss f├╝r einen Moment seine Augen und genoss die Nerv├Âsit├Ąt vor der Vorstellung. Etwas, was er brauchte, erlebte und wollte. Ein seichtes L├Ącheln zog sich auf seine Lippen, mit dem er sich schlie├člich an Malik wandte. "Es ist Eure Chance Eurem Ziel n├Ąher zu kommen. Wenn Ihr bereits seid, gebt mir ein Zeichen. Wir gehen dann gemeinsam an einen abgelegeneren Ort, wo Ihr Euch verwandeln k├Ânnt. Erkl├Ąrt ihm, was er zu tun hat, dann los." Seine Stimme klang fest, sie machte mehr als deutlich, dass er keinerlei Widerrede duldete. Sein Plan hing am seidenen Faden Ihrer Disziplin. Wenn sie ihn nicht befolgen oder genau das tun w├╝rde, was er ihr gesagt hatte, w├╝rden sie beide ein Problem haben. Dennoch w├╝rde es Dimicus sein, der seine Haut ohne R├╝cksicht auf Verluste retten w├╝rde.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#26

Beitragvon Chlo├ę » Do 27. Okt 2016, 09:47

Dankbar sah Chlo├ę die beiden an und hilt sich an dem Ork fest. Der ging den langen Fluor runter zu ihrem Zimmer und legte sie auf das Bett.Danke sch├Ân aber wie wird dies auf h├Âren zu bluten ? fragte sie und sah hoch es viel ihr schwer die Augen auf zu halten. Bald wurde es besser und es h├Ârte auf zu bluten sie atmete auf und l├Ąchelte den ork an. Der bald darauf verschwand wo auch immer er hin wollte. Von drau├čen h├Ârte sie st├╝mmen aber verstand nicht worum es ging . Fertig vom Blut Verlust und den neuen Eindr├╝cken schlief sie ein.

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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#27

Beitragvon Malik Al Kubra » Do 10. Nov 2016, 15:52

Was dachte er sich, sie w├╝rde niemals an seinen K├Ârper sich winden. Da war ihr Stolz im Weg und nur bei dem Gedanken daran wurde ihr schlecht. Der Plan klang vern├╝nftig wenn man bedachte das man Partner war die sich schon l├Ąnger kannten. Doch nicht f├╝r welche die noch nie zusammengearbeitet hatten. Und wie stellte er sich das vor? Der Ork sollte f├╝r Ablenkung sorgen. Die Almanen waren nicht sonderlich daf├╝r bekannt das sie andere V├Âlker mochten und so sah es auch in dieser Stadt aus. Andere V├Âlker wurden mit Missachtung und dem├╝tigenden Gesten vertrieben. Es war schon ein Wunder das sie unbeschadet hier her gekommen waren. ,,Ich werde mich niemals an euch schmiegen, schon f├╝r den Gedanken sollte ich euch umbringen.ÔÇť Sagte sie mit Wut unterdr├╝ckter Stimme. Am liebsten h├Ątte sie ihm den Hals umgedreht. Sie sp├╝rte die K├Ąlte in sich aufsteigen. Lange w├╝rde ihr K├Ârper das nicht mehr mitmachen, ein warmes Pl├Ątzchen musste her und das schnell. Da kam ihr ein Gedanke. Die Madame f├╝r die sie damals gearbeitet hatte, so erinnerte sie sich, hatte gesagt das jeder Zuh├Ąlter sich neue Ware also M├Ądchen sich erstmal anschaute und Teste, bevor er sie den Kunden pr├Ąsentierte. ÔÇ×Um dieses Unterfangen nicht ganz in den Sand zu setzen, schlage ich euch eine andere Idee vor!ÔÇť sagte sie und hoffte das er zustimmen w├╝rde, was die ganze Sache vereinfachen w├╝rde. ÔÇ×Davor muss ich euch noch etwas erkl├Ąren. Jeder Zuh├Ąlter pr├╝ft seine Ware bevor er sie dem Kunden anbietet. Notfalls biegt er sich sie so hin bis sie funktioniert. Davon ausgeschlossen sind Jungfrauen welche enorme Preise einfahren.ÔÇť Sie atmete durch um das gesagte wirken zulassen und fuhr dann fort ÔÇ× Mein Plan ist das ihr euch als Menschenh├Ąndler ausgeht, und diesen Kerl mich verkaufen wollt. Gohlrock gebt ihr als euren Assistenten aus. Ich werde mich notgedrungen als Ware ausgeben. So kommen wir an ihn heran. Er wird mit mir in einen Nebenraum gehen, wo ich mit ihm alleine sein werde und ihn ├╝berw├Ąltige.ÔÇť Wieder machte sie eine Pause um das gesagte wirken zu lassen. Ihr Blick glitt nerv├Âs hin und her. Sie durften nicht so lange mehr zusammen stehen und reden, sonst w├╝rde der Plan nicht aufgehen wenn ein Kunde oder Schl├Ągertyp sie so sehen w├╝rde. Daher fuhr sie nun etwas hastiger fort ÔÇ×wenn Schl├Ąger in dem Verkaufsraum sein sollten wird Gohlrock sie ├╝berw├Ąltigen. Nach dem Verh├Âr wozu ich Gohlrock auch ben├Âtige, k├Ânnen wir mit euren Werk anfangen. Was sagt ihr dazu?ÔÇť. Nun hing es alleine von dem Burschen ab was passierte.

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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#28

Beitragvon Dimicus » Di 22. Nov 2016, 18:56

Nur mit einem Kopfsch├╝tteln und einem mehr als hinterh├Ąltigem Grinsen, welches Dimicus geschickt unter seiner Kapuze verbarg, kommentierte er das Vorhaben Maliks. Nun hatte sie mehr als gut genug bewiesen, wie einf├Ąltig sie war. Schwungvoll und grazil stie├č sich der junge K├╝nstler von der Wand ab, schritt einmal in das Licht der Stra├če. Tief atmete er ein, schlie├člich wieder aus.
Er w├Ągte gut ab, was er nun tun w├╝rde. Dabei zusehen, wie Malik bei ihrem Vorhaben scheitern und bei lebendigem Leibe geh├Ąutet werden w├╝rde? Ein durchaus reizbarer Gedanke, aber sie war zu wertvoll, um auf diese Art zu enden. Schlie├člich wandte er sich wieder um, schaute Malik und dann ihren gro├čen Scho├čhund an. In einem beinahe s├╝ffisanten Ton antwortete er: "Euch ist doch sicherlich bewusst, dass Ihr eine gesuchte Frau seid, oder Malik? Wenn Ihr dort hinein spaziert, werden Euch die Handlanger sofort t├Âten wollen. Sie haben kein Interesse Euch als Sklavin zu besitzen, sondern einfach nur Eure Haut ├╝ber dem Kaminsims zu haben. Was an sich schon ein frevelhaftes Verhalten als auch Verlangen. Wie dem auch sei. Wenn Ihr sterben wollt, dann macht genau das, was Ihr gerade vorgeschlagen habt."
Damit drehte er den beiden wieder den R├╝cken zu, beobachtete das Ein und Aus des Bordells. Seine aufmerksamen Augen legten jedes Detail frei und erm├Âglichten ihm, einen genauen Einblick in das Geschehens zu erlangen. Noch immer gingen diverse Frauen und M├Ąnner durch die T├╝r des Etablissements. Alle definitiv kein Klientel. Leicht neigte er seinen Kopf zur Seite, sprach ruhig aber bestimmt ├╝ber die Schulter: "Ihr habt die Wahl Malik. Erfolg oder Misserfolg. Ein Plan erfordert manchmal, Stolz und Grenzen zu ├╝berwinden." Mit ruhigem Schritten drehte er sich wieder um, blickte abermals die Schlange an, aber schritt dann in die nahegelegene Gasse. Dort wartete er. Entweder sie folgte ihm, oder konnte den Misserfolg ihres eigenen Misserfolges am Leibe zu sp├╝ren bekommen. Wer war sie schon, sein Genie in Frage zu stellen? Sie dachte nicht weit und wenn sie nicht begreifen w├╝rde, anst├Ąndig zu planen und besser auf ihn zu h├Âren, w├╝rde sie noch schneller seiner Kunst angeh├Âren, als ihr lieb war.
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