Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Malik Al Kubra
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#1

Beitragvon Malik Al Kubra » So 4. Sep 2016, 11:53

Sie stand vor dem Haus was von heute an ihr neues Zuhause sein sollte. Von Haus konnte man nicht reden es war eher eine Ansammlung von Brettern welche ein Zimmermann an einige Pfosten gehĂ€mmert hatte. Und sie sollte daraus ein edel Bordell machen? Sie atmete tief ein und roch wie immer nichts. Das Tier in ihr hatte diese FĂ€higkeit schon lĂ€ngst geraubt und trotzdem mochte die menschliche Seite in ihr diese kleine Geste immer noch. Sie zog sich den Fellmantel den sie trug enger um die Schultern und hoffte das die WĂ€rme bleiben wĂŒrde. Mit festen Schritt ging sie auf die Bretterbude zu, stieg die eine Stufe zur Veranda hoch, ĂŒberquerte diese und ging zur TĂŒr. Von drinnen vernahm sie MĂ€nnerstimmen die grölten. Langsam legte sie die Hand auf den TĂŒrknauf, drehte ihn vorsichtig um und stieß sanft die TĂŒr auf. Das Bild was sich ihr bot brachte das Blut in ihr zum Kochen. Der Raum war groß und gegenĂŒber der TĂŒr stand eine Theke, an der sich nun ein Mann in Unterhose rĂŒber lehnte und sich eine Flasche nahm. Links von ihr saßen auf einem roten prunkvoll wirkenden Sofa, noch zwei weitere MĂ€nner in Unterhosen und schauten zwei leicht bekleideten Damen zu wie diese verfĂŒhrerisch Tanzten. Doch als sie sich die Damen genaue besah, sah sie im Gesicht und Körper runde farbige Flecken. Was war hier los. Die Madame aus Obenza hatte gesagt das Malik hier in ein bereits laufendes GeschĂ€ft kommen wĂŒrde. Doch es sah nicht so aus. Die beiden sitzenden MĂ€nner grollten und feuerten die Damen an. Da entdeckte Malik bei einem der MĂ€nner einen GĂŒrtel in der Hand. Ihre Blicke trieften vor Lust. Fehlte nur der Sabber. Sie hatte schon oft solche MĂ€nner in Obenza gesehen, bevor sie ins GeschĂ€ft mit eingestiegen ist. Hinter dem Sofa sah sie eine Wendeltreppe welche in den zweiten Stock fĂŒhrte und in den Keller. Diesen wĂŒrde sie zum Alchemielaboratorium ausbauen lassen und oben eines der Zimmer wĂŒrde ihr BĂŒro werden. Der Mann an der Theke drehte sich mit der Flasche zu ihr um und lallte „Wwwaaasss bbbbist ddduuu den fĂŒr eeeeinnne?“. Von seinem lallen aufmerksam gemacht schauten auch die anderen Beiden nun zu ihr. Malik atmete tief durch, dabei öffnete sie den Mund etwas um wirklich was zu riechen, und schloss ihn so gleich um nicht sich zu ĂŒbergeben. Verdammt dachte sie, sie musste diese Konversation kurz halten ansonsten wĂŒrde sie wirklich sich ĂŒbergeben. Es lag Alkohol, Pisse und Schweiß in der Luft. „Mein Name...“ sagte sie mit unterdrĂŒcktem WĂŒrgereiz „ist Malik al Kubra!Ich bin die neue Besitzerin dieses Ladens hier!“. Die MĂ€nner lachten laut auf. Der mit dem GĂŒrtel in der Hand stand auf und schrie noch immer prustend „Was du nicht sagst! Hört euch diese Hure an!“. Sein Kumpane erhob sich ebenfalls und die TĂ€nzerinnen wichen verĂ€ngstigt zurĂŒck in eine Ecke des Raumes. Der Kumpane fing an etwas zu lallen „Ssssiiieee iiisssttt doch nnnuuurrr Frischfffllleeeiiisch!“. Nun war es Malik die lachen musste und es sofort bereute. Dieser ekelhafte Geruch stieg in ihre Sinne und lies sie husten. „Seht euch dieses Frauenzimmer an“ schrie der mit dem GĂŒrtel „Die brauch mal nen ordentlichen Ritt.“. Langsam kamen die MĂ€nner auf sie zu. Der eine immer noch die Flasche in der Hand, der andere den GĂŒrtel. Seine Kumpanen nickten nur zur BestĂ€tigung das sie der gleichen Ansicht waren. Sollte sie, sie warnen? Ja das wĂ€re nur fair und wĂŒrde vielleicht ein paar Informationen ĂŒber den Zustand des Ladens ergeben. So fing sie mit leiser Stimme an zu reden „Was ist hier eigentlich los? Man sagte mir das ich hier in ein laufendes GeschĂ€ft kommen wĂŒrde. Stattdessen seht ihr nicht wie zahlende Kundschaft aus.“. Sie taktierte die drei MĂ€nner, sie waren nur noch wenige Schritte von ihr entfernt. Zeit fĂŒr die Warnung „Egal was ihr vor habt vergesst es!“. Wieder erntete sie Lachen und nun standen zwei hinter ihr und einer vor ihr. Der mit dem GĂŒrtel stand vor ihr und betrachte sie, hob die Hand und streichelte ĂŒber ihre TĂŒcher welche ihr Gesicht noch verdeckten. „Wollen dich doch mal ansehen“ sprach er mit belustigter Stimme und riss das Tuch welches ihre Nase und Mund bedeckte runter. Seine Augen verĂ€nderten sich und EnttĂ€uschung trat rein. Der weilen begannen seine Kumpanen ihre Schultern zu streicheln, zum GlĂŒck hatte sie den Mantel noch an. Sie lies die MĂ€nner gewĂ€hren. Der mit dem GĂŒrtel fing wieder an zu sprechen „HĂŒbsch bist du zwar nicht aber deine Lippen sollten fĂŒr das reichen was ich mit dir Vorhaben!“ Nun legte er den GĂŒrtel auf den Boden, und fuhr mit seinen Finger den Kragen ihres Mantels nach und sprach mit sĂŒĂŸer, abscheulicher Stimme „Wollen doch mal sehen was dein Körper zu bieten hat!“ und riss in dem Moment den Mantel runter.

Malik reagierte sofort und zog ihre Arme aus den Ärmeln. Dann griff sie die Schlangendolche und rammte sie den Beiden hinteren in die Oberschenkel. Beim Schwung holen fĂŒr den Stoß rammte sie ihr Knie in die Genitalien des Mannes vor ihr. Die Beiden hinteren schrien auf und gingen einige Schritte zurĂŒck, der Kerl vor fiel wie ein nasser Sack zu Boden und kringelte sich ein. Schnell drehte sie sich um, die Dolche in den HĂ€nden bereit fĂŒr einen nĂ€chsten Angriff der Beiden. Doch nur der mit der Flasche kam noch mal auf sie zu getorkelt, die Flasche erhoben. Schnell machte sie einen Schritt nach vorne und stach in den Unterarm des Mannes der die Flasche hielt. Dieser jaulte auf und wollte sie schlagen. Sie duckte sich unter dem Schlag weg und und versenkte den anderen Dolch in den Oberarm des Mannes. Dieser schrie wieder auf. Mit einem krĂ€ftigen Ruck und einem Tritt zog sie ihre Dolche raus. Wieder wandte sie sich um und schritt auf den Mann zu welcher noch vor kurzen den GĂŒrtel in der Hand hatte. Sie beugte sich zu ihm herunter, griff in seine Haare und hob leicht den Kopf nach oben. Nun fing sie mit zischender Stimme zu sprechen „Was ist hier passiert? Antworte oder es ergeht dir schlimmer als deinen Kollegen!“ um die Worte zu verstĂ€rken hielt sie den verbleibenden Dolch an die Kehle des Mannes. Er machte keine Anstalten etwas Preis zu geben. Da drĂŒckte sie die Klinge etwas mehr in seinen Hals und fuhr mit derselben Stimme fort „Die Klinge ist in ein Gift getaucht, erst brennt es was deine Kollegen bestĂ€tigen können, dann wirst du Durst bekommen den man nicht stillen kann, dann wirst du Fieber bekommen und dann den Wahn verfallen. Dieses Gift ist eine persönliche Waffe von mir...“ Sie machte eine Pause um diesen Trottel Zeit zu geben das Gesagte zu verarbeiten. „Also, was ist hier passiert?“. Der Typ schluckte, die Angst stand ihm deutlich in den Augen und spuckte dann die Worte nur so aus „Das wirst du bĂŒĂŸen, Hure, wir sind Kains MĂ€nner er hat das Bordell gekauft, die anderen Huren haben es begriffen und sind nun in einem der anderen Bordelle, Diese hier mussten noch ĂŒberzeugt werden.“ Sie sah ĂŒber die Beleidigung hinweg, ihr wurden schon schlimmere Sachen an den Kopf geworfen. Kurz ĂŒberlegte sie bevor sie den Mann fragte „Wer ist Kain?“. Als Antwort lachte der Kerl auf. Sie verstĂ€rkte den Druck des Dolches, was reichte das er weiter brabbelte „Kain ist einer der grĂ¶ĂŸten Unterweltbosse hier.“. Sie ließ den Dolch los und griff in ihre Bluse in das geheime, eingenĂ€hte Tasche und holte die kleine Phiole heraus. Dann löste sie den Griff aus den Haaren des Mannes und hielt ihm die Nase zu. Als er den Mund öffnete um Luft zu holen flöhste sie den Inhalt der Phiole ihm ein. Ein Gegengift. Nun richtet sie sich auf und trat den Mann in den Magen bevor sie sagte „Und nun verschwindet mit euren Kumpanen und lasst euch hier nicht mehr Blicken!“. Der Mann erhob sich und humpelte zu seinen Freunden. Er half ihnen auf und verschwand mit den beiden aus dem Raum.

Nach einem Stunden langen GesprĂ€ch mit dem MĂ€dchen hatte sie erfahren was wirklich geschehen war. Die Madame hatte das Bordell gekauft und ĂŒbernommen. Doch dieser Kain hatte MĂ€nner hin gesandt die den ĂŒbernommen Huren ein Angebot gemacht hatten. Entweder sie arbeiteten nun fĂŒr ihn oder sie wĂŒrden bĂŒĂŸen. Als eine der MĂ€dchen widersprach hatte man ihr die Kehle durchgeschnitten, nach dieser eindeutigen Botschaft hatten die anderen zwei dem Angebot zugesagt. Die MĂ€dchen welche sie hier gefunden hatte, wollten nicht fĂŒr ihn arbeiten. Da hatten die Drei Kerle sie versucht zu ĂŒberreden. Nun verfluchte sie sich das sie die Kerle hat leben lassen. Nach dem GesprĂ€ch hatte sie den MĂ€dchen angeboten sie zu behandeln, diese hatten aber abgelehnt. Sie hatte sie in die Stadt geschickt um nach Nachfolgerinnen zu suchen. Der Laden musste mit sechs Frauen laufen um Gewinn einzufahren. Sie wĂŒrde sich die neuen MĂ€dchen sowieso selber noch mal anschauen. Wichtig war nun das sie die Gestelle nun aufstellte. Ein kleiner Teller welcher von vier kleinen metallischen StĂ€ben getragen wurde die in ihrer Mitte noch platz fĂŒr eine Kerze hatten
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#2

Beitragvon ChloĂ© » So 4. Sep 2016, 12:51

Vater war wieder einmal weit, weit weg und sie war alleine mit den Angestellten zu Hause. Nach dem sie aufgestanden war zog sie sich an und ging wie jeden Tag zum Unterricht. Der Lehrer war genervt von ihrer Einstellung ihm gegen ĂŒber was er Lehrte. Nach einer weile schaltete sie ab und sah nur noch aus dem Fenster. Draußen spielten und tobten die Kinder der Nachbarn und Bauern. Wie sehr sie sich ihre Kindheit wieder herbei sehnte erahnte keiner. Noch einmal durch Matsch laufen eingesaut nach Hause kommen. Weihnachten mit Vater vorm Kamin verbringen wo er ihr Geschichten erzĂ€hlte. Wie es einst war und wie es werden sollte. Das schöne essen und die frohen Gesichter der Kinder die immer da waren mit denen ihr zu spielen.

Nun das alles war einmal, damals war sie 4 oder 5 heute ist sie 18 und wurde an gelernt die GeschĂ€fte ihres Vaters zu ĂŒbernehmen. Großartig genau das will man auch. Durch eine vertraue wusste sie das Vaters Gedanken jedoch anders waren. Auf einmal sollte ChloĂ© die GeschĂ€fte nicht mehr FĂŒhren sondern ein Mann. Den sie nicht kannte den sie Heiraten sollte. Sauer auf Vater das er ihr dies nicht sagte ĂŒberhörte sie das was der Lehrer sagte. Geistes gegenwĂ€rtig stand ChloĂ© auf und verlies das Zimmer. Runter in die KĂŒche wo ihr die KĂŒchenmarkt etwas zu essen machte so wie immer seit 18 Jahren!
War sie nun nicht eigentlich alt genug um ihre eigenen weg zu gehen ? Diese Frage stellte sich ihr immer öfters aber ChloĂ© fand keine rechte Antwort. Den Vater wollte sie nicht enttĂ€uschen, zu groß waren seine PlĂ€ne mit ihr. Reich Heiraten und sich um den Haushalt kĂŒmmern war seine Idee fĂŒr ChloĂ©. DĂŒmmlich wollte sie schon fast meinen wo er doch weiß das in ihr mehr steckt als eine Ehefrau. Was das an ging vertraute sie ihm nie . Seine Ideen fĂŒr ChloĂ© waren zum Scheitern verurteilt sie hatte ihren Kopf von klein auf an.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#3

Beitragvon Dimicus » Mo 5. Sep 2016, 16:58

Da lief sie einmal mehr und erledigte ihre GeschĂ€fte. Nichtsahnend was ihr blĂŒhen wĂŒrde, ging sie ihren schmutzigen Angelegenheiten nach, die wohl alle mit dem Aufbau ihres eigenen Bordells zu tun hatten. Es war schon mehrere Wochen her, als Dimicus den Auftrag zur Ermordung dieser doch anfangs recht unscheinbaren Frau bekam. Doch hinter dem leicht brĂ€unlichen Teint und der schwarzen MĂ€hne verbarg sich eine gestandene Frau, die offensichtlich wusste was sie tat, auch wenn sie in ihrem tĂ€glichen Handwerk einmal hĂ€ufiger mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert wurde. Nach dem Erhalt seines Auftrags musste sich der junge KĂŒnstler natĂŒrlich erst einmal ein Bild seiner Farbe und der Leinwand machen, ehe er ungestĂŒm seine Arbeit verrichten wollte. Somit war dieses unvollkommene Geschöpf ohne das gewisse Etwas den Wochen Dimicus aufmerksamen Blicken ausgesetzt. Er hatte sie studiert, ihre Verhaltensweisen notiert und das was sie jeden Tag tat. Sein Plan schien schon beinahe perfekt, die junge Frau mit dem Namen Malik Al Kubra in ein wahres Meisterwerk zu verwandeln.
Ein LĂ€cheln huschte ĂŒber seine Lippen, als er sie in die gewohnte Richtung ihres Tagesablaufes von dannen ziehen sah. Wie er abschĂ€tzte, war sie wieder in Richtung ihres Etablissements unterwegs gewesen, was zumindest die Bahn auf welche ihre Beine sie trugen verriet. Doch schon bald verlor er sie in den Menschenmengen Drakensteins aus den Augen, er wusste wohin er gehen musste, wenn er es vollbringen wollte. Ihrem Bordell, die HintertĂŒr bei vollem Betrieb. ZunĂ€chst aber zog er sich seine Kapuze tiefer ins Gesicht, bewegte sich mit katzenhafter Eleganz durch die verschiedenen Menschen, die ihre Waren feil boten, ihrer Arbeit nachgingen oder schlichtweg nur einen Spaziergang tĂ€tigten. "Wenn sie nur wĂŒssten, dass ihnen ihr unbedeutendes Leben ohne Kunst nichts einbringt." Die meisten ignorierten ihn, schließlich wirkte er auch unscheinbar und ziemlich hager, kaum groß von Belang. Sein Vorteil. Ihn fĂŒhrte es jetzt erst einmal in das Gasthaus, in welchem er sein aktuelles Zimmer hatte. Er musste sich vorbereiten, essen, trinken, seinen Geist fĂŒr die Muße öffnen, um sein anstehendes Werk zu vollenden. Denn das Ende, ist in allen Dingen mehr als wichtig.
Seine Beine fĂŒhrten ihn somit zu seinem Ziel, in dem er hauste, speiste und fĂŒr den Moment lebte. Doch nicht fĂŒr immer, hĂ€ufig wechselte er es, doch nie stieg er in einer Spelunke ab, mit solchem Gesindel wĂŒrde er sich nie abgeben und leisten konnte er es sich alle mal. Auf alle FĂ€lle hatte er schon bald den Schankraum seiner derzeitigen Hauses betreten, in dem ihm ein angenehmer Geruch von Wildbret entgegenschlug, der sĂŒĂŸliche Duft vollmundigen Weines fĂŒhrte seine Nase zu aller erst zur Theke des Raumes. Der dickliche aber dennoch wohl gekleidetet Wirt blickte ihn wissend an, stets mit dem freundlichen LĂ€cheln das man von ihm erwarten konnte. Sicherlich nur eine Verkaufstrategie, aber so lange er ausreichend bezahlt wurde und höflich behandelt wurde, stellte er keine Fragen und kam den WĂŒnschen des Gastes nach. Drum zog Dimicus sich seine Kapuze vom Kopf, lĂ€chelte den Wirt freundlich an und verbeugte sich leicht, als er mit einer nahezu warmen Stimme bat: "Könntet ihr mir bitte Euren Schweinebraten mit einigen SĂŒĂŸkartoffeln, dazu ein schönes Glas Eures besten Rotweines bringen?" Noch im selben Moment landete das entsprechende Geld auf der Theke. An Geld fehlte es dem jungen Mann definitiv nicht. "NatĂŒrlich der werte Herr, wenn Ihr Euch einen gewissen Moment gedulden wĂŒrdet. Möchtet Ihr es mit auf Euer Zimmer nehmen, oder bevorzugt Ihr es, hier am Tisch zu essen?" - "Auf mein Zimmer bitte.", antwortete Dimicus sofort, hong allerdings noch daran: "Und könntet Ihr bitte dafĂŒr sorgen, dass mich niemand stört? Ich muss meiner Arbeit nachgehen und meine Inspiration darf nicht gestört werden." Darauf nickte der Wirt nur lĂ€chelnd, verbeugte sich kurz um nach hinten in die KĂŒche zu verschwinden, vermutlich um die Bestellung Dimicus liefern zu können. TatsĂ€chlich vergingen auch keine weiteren zehn Minuten, da tauchte er wieder mit einem edlen Silbertablett auf, auf dem sich ein Teller mit der bestellten Komposition seines Essens, sowie Besteck und ein Glas des Rotweines befand.
Nachdem der unscheinbare AttentĂ€ter seine Speisen entgegen genommen hatte, kletterte er die Treppen zu den Zimmern empor, folgte dem Gang an den kleineren Zimmern vorbei, bis er schließlich bei einem der grĂ¶ĂŸeren RĂ€umlichkeiten angelangte. FĂŒr einen Moment das Tablett abgestellt, den SchlĂŒssel herausgekramt und die TĂŒr geöffnet, brachte er sich und seine Habseligkeiten hinein, ehe er den Eingan wieder abschloss, um seine Ruhe zu garantieren. In aller Ruhe zog er sich den Umhang aus, unter welchem seine LederrĂŒstung samt Taschen hervorkam. Doch auch diese streifte er sich vorerst ab, genoss die vollstĂ€ndige Freiheit ohne Erschwernisse auf oder um seine Schultern. Kaum hatte er sich seiner Sachen entledigt, nahm er an dem im Zimmer stehenden Esstisch Platz, ein dunkles, zu Hochglanz poliertes Holz, gepolsterte StĂŒhle. Allgemein wirkte sein gemietetes Zimmer mit den seidenen VorhĂ€ngen, dem großen Doppelbett und den GemĂ€lden an den WĂ€nden wie die Kammer eines Adligen. Nur die GemĂ€lde hĂ€tte man seiner Meinung nach ersetzen können. Viel zu wenig Melodramatik, kein Blut, kaum Rot und alles so nĂŒchtern. FĂŒr manche vermutlich eine Augenweide, doch niemand verstand Kunst wenn er dacht, dies wĂ€re Kunst.
Wie dem auch sei, er platzierte ein Notizbuch dass er sich gekauft hatte, direkt neben seinem Mahl. Er schlug es auf, nahm Messer und Gabel zur Hand und schnitt ein schönes, saftiges StĂŒck von seinem Braten ab, ehe er mit seinen Augen in seinen Notizen blĂ€tterte. Malik war Alchemistin, zumindest den Informationen und Beobachtungen nach, leider konnte er nie richtig herausfinden in welcher Hinsicht, also musste er Vorsicht walten lassen, wenn er ihr zu nahe kam. Was noch? Ihr GeschĂ€ft lief nicht gerade gut, sie war ein Dorn im Auge der großen Unterweltbosse Drakensteins. Kein Wunder, sie hatte sich in einer der wohl ungĂŒnstigsten geschĂ€fte eingemischt. Das als Neuankömmling in der Stadt. Kein Wunder, dass sie jemand tot sehen wollte. Doch das war ja nur Beiwerk. Ein Schluck vom köstlichen Wein nebenbei, und es ging weiter durch die Notizen. Es ist nicht viel bekannt ĂŒber eventuelle KampffĂ€higkeiten, nur dass sie wohl im Alleingang drei Schergen des grĂ¶ĂŸten Unterweltbosses verschreckt haben soll. Keine nĂ€heren Berichte ob Tote oder Verletzte. So weit so gut. Die Frau hatte es also in sich, doch das hielt Dimicus natĂŒrlich nicht von seinem Plan ab. Wenn Adlige mit Leibwache nicht von ihm verschont bleiben konnten, dann diese Frau erst recht nicht. Nur selten hatte ihn jemand von der AusĂŒbung seiner Kunst abhalten können. Doch im Großen und Ganzen sollte dieser Auftrag durchfĂŒhrbar sein. Doch es galt, die Ruhe vor dem Sturm zu genießen, weshalb er sich nun alle Zeit der Welt nahm, seine Mahlzeit zu beenden.
Als dies geschehen war, erhob er sich, inspizierte seine AusrĂŒstung, schĂ€rfte seine Dolche und richtete seine AusrĂŒstung. Nachdem er nun mit Sicherheit sagen konnte, dass alles so sein sollte wie es war, blickte er aus dem Fenster, es war noch hellichter Tag. NatĂŒrlich die ungĂŒnstigste Zeit fĂŒr ihn zum zuschlagen. Demnach war noch genug Zeit zur Ruhe und ein wenig Schlaf sollte vielleicht seine Darbietung erleichtern. Drum entledigte er sich seiner Kleidung, legte sich ins Bett und schlief sobald ein.

Ehe er schon bald wieder erwachte, geschlafen wie auf Wolken streckte er sich im Bett, als er einen erneuten Blick durch das Fenster warf. Inzwischen war es finster draußen, der tĂ€gliche LĂ€rm der Straßen hatte sich beruhigt. Es wurde Zeit. Ohne Umschweife schĂ€lte er sich aus seinen Laken, richtete sein Bett und wanderte zu seiner Kleidung. Akribisch genau zog er sich an, legte sich seine RĂŒstung an und packte alles ein. Schließlich warf er sich noch den Umhang um und verwehrte so jedem den Blick auf seine eigentliche AusrĂŒstung. Damit konnte es losgehen, als er auch schließlich sein Zimmer verließ, das gebrauchte Tablett mitnehmend und die TĂŒr hinter sich schließend. Das Tablett legte er auf der Theke des inzwischen leeren Schankraumes ab, nur noch eine Magd rĂ€umte auf, der er höflich zunickte. Seine Schritte fĂŒhrten ihn in Richtung der TĂŒr, ehe er sich die Kapuze tief in sein Gesicht zog, das große Portal öffnete und in die KĂŒhle der Nacht heraustrat. Sein Atem kondensierte bei den doch recht frischen Temparaturen, wĂ€hrend sich der sanfte Wind durch die Gassen und Drakensteins seinen Weg bahnte. Nun wurde es Zeit, dieser Stadt erneut zu zeigen, was wahre Kunst, sie einmal mehr in den Schein eines Meisterwerkes zu taufen! Sein Gang schlĂ€ngelte sich nun durch die Straßen und noch eher durch die zwielichtigen Gassen der Stadt, auf direktem Wege zum Bordell Maliks, welches bald nun einen neuen Besitzer brauchen sollte. Ungesehen erreichte er sein Ziel, niemand wĂŒrde ihn nun aufhalten, weshalb er nun seiner Arbeit vollkommen fröhnen wĂŒrde. "Du wirst eine wahre Schönheit sein, Malik. Deine Stunde auf der großen BĂŒhne ist gekommen."
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GlĂŒck ist der Mangel an Informationen.
- Nico Semsrott

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Malik Al Kubra
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#4

Beitragvon Malik Al Kubra » Mo 5. Sep 2016, 23:17

Sie hasste die Musterungen und Bewerbungen auf diese Art Beruf. Manche der MĂ€dchen schĂ€mten sich und waren schĂŒchtern, denn sie hatten sich noch nie nackt vor jemanden gezeigt. Die meisten taugten dann auch nicht um den Beruf richtig auszufĂŒhren. Andere hatten zu viel Erfahrung in dem Gewerbe und kamen mit diversen Krankheiten zu ihr, welche eher hinderlich waren um ein edles Bordell aufzubauen. Eine brauchte sie noch, nur noch eine um in vollen Betrieb zu gehen. Gewinne musste es abwerfen. Die HĂŒtte musste Grundsaniert werden und einige Sicherheitsvorkehrungen mussten auch noch eingebaut werden. Die Jetzigen waren einfach zu gefĂ€hrlich. Eine der AbtrĂŒnnigen war wieder zurĂŒck gekommen, keine Ahnung wie sie es an ihren ZuhĂ€ltern vorbei geschafft hatte. Ihr hatte Malik ein Gift injiziert was nicht aus dem Körper ging und sich nur mit dem Gegengift in Schach halten ließ. Eine Kostprobe der Nebenwirkung ohne Verabreichung hatten ihr hoffentlich gereicht und den anderen MĂ€dchen gezeigt das es ihr ernst war. Ein Problem weniger um das sie sich kĂŒmmern musste und doch war da noch die andere Sache. Seit gut einer Woche kam sie sich verfolgt vor. Erst dachte sie das sich das nur einbildete aber, in den letzten Tagen hatte sie einen Geruch in der Luft aufgenommen, welcher immer wieder die folgenden Tage zu riechen war. Sie suchte unauffĂ€llig ihren Verfolger doch fand sie ihn nicht was ihr mehr Bauchschmerzen verursachte. Eigentlich hatte sie vor anzufangen Rache an Kain zu nehmen, doch dieser Verfolger war ein Hindernis was es aus dem Weg zu schaffen galt und so Ă€nderte sie ihren Plan und machte belanglose Erledigungen und traf sich mit einigen nicht bekannten Gestalten. Etwas hatte es, die Sinne eines Tieres zu haben.

Sie schlenderte gerade auf den Markt umher und schaute was die HĂ€ndler feil boten. Die MĂ€dchen mussten essen und das am besten jeden Tag und in dieser Stadt war Essen teuer, das hatte sie gelernt. FrĂŒchte waren billig, doch Fleisch war ĂŒberteuert. Zum GlĂŒck brauchte sie nur aller paar Wochen etwas. Trotzdem bevorzugte sie diese menschlichen Eigenschaften und aß regelmĂ€ĂŸig. Zumindest hatte sie dies in Obenza gemacht, doch hier wĂŒrde es noch eine ganze Weile dauern bis sie die Angewohnheit wieder anlegen wĂŒrde. Sie stand gerade vor dem Stand mit BaumfrĂŒchten welche der HĂ€ndler lautstark anbot als eine Hand sich auf ihre Schulter legte. Sofort war ihre Hand an den Dolch an ihrem GĂŒrtel und rasch drehte sie sich um. Es war Rosaceae einer ihrer MĂ€dchen. Sie war jung, und hatte schöne Rundungen. Das Auffallendste an ihr waren jedoch die langen feurroten Haare. Sie beugte sich zu Malik und flĂŒsterte „Ich habe da eine, sie will heute Abend kommen. Ihr Name ist Chloe irgendetwas!“ Malik nickte nur und hoffte das es sich um eine handelte, die dann auch blieb. Eine fehlte noch um diesen Schuppen etwas Gewinn abzuschlagen.

Auf der obersten Etage gab es neun Zimmer, sechs fĂŒr die MĂ€dchen, eine Art Tanzraum fĂŒr Private TĂ€nze, ein etwas eigenwilligen Folterraum und ihr Zimmer. Inzwischen hatte sie einen einfachen Tisch, ein Weinregal, zwei StĂŒhle und eine Matratze aus Heu darin stehen. Der runde Tisch welcher aus einer der benachbarten Tavernen stammte, sowie die beiden StĂŒhle standen in der Mitte des Raumes. Die Stuhle waren so ausgerichtet das einer in Richtung Fenster, der Andere Richtung TĂŒr stand. Ihr Zimmer wĂŒrde eines der Letzten sein welches sich verĂ€nderte, zuerst musste der Empfangsraum, dann die KellerrĂ€ume, dann die der MĂ€dchen ausgebessert und saniert werden. Malik ging zum Fenster wo eine ihrer Konstruktionen auf dem Brett stand. Die Kerze war neu und eine Kostenverursachung aber eine Sicherheit. Durch WĂ€rme strömte ein angenehmer Duft in dem Raum, welcher nach Lavendel roch. Doch dies war nicht alles was in den Raum kroch. Sie schaute runter auf die Straße und Verachtung stieg in ihr auf. Sie sah einige MĂ€nner welche betrunken waren und in Richtung des Einganges zeigten. Diese Narren, dachte sie fĂŒhren sich auf wie die Götter und denken sie seinen was Besseres als die Frauen, welche sie hier BeunglĂŒckten. Der weile waren sie es die das Schlechte waren. Sie wĂ€re am liebsten runter gegangen und hĂ€tte die gratis GetrĂ€nke wieder abgezogen. Das Gift wĂŒrde diese Schweine dann in wenigen Tagen dahin raffen lassen wie die Fliegen. Doch sie wusste das dann ihr GeschĂ€ft die Kunden ausgehen wĂŒrden. Ein Trost war es ihr das sie die MĂ€dchen behandeln konnte und ihnen ein Halbwegs vernĂŒnftiges Leben bieten konnte. Da klopfte es an der TĂŒr und Malik schrak zusammen. Sie sammelte sich und rief dann „Herein!“. Die TĂŒr öffnete sich und ein junges MĂ€dchen trat ein
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#5

Beitragvon ChloĂ© » Mi 7. Sep 2016, 09:20

Nachts Schlich sie sich heimlich aus dem Haus und verschwand. Mit etwas Geld und einem Rucksack. Sie war gespannt wie weit sie kommt bevor es auf viel . Vater wĂŒrde erst in einigen Wochen wieder kommen bis dahin wĂ€re sie ĂŒber alle Berge. Sie schlug sich durch den dunklen Wald alles an ihm war fĂŒr andere gruselig. Nicht aber so fĂŒr ChloĂ© sie war in diesem groß geworden kannte jeden Winkel, alle Schlupf Löcher , die Tiere und gruben. Alle Techniken wie man fallen auf stellt nun den so sei es . Nach dem sie sich einen dicken Mantel aus pur pur Stoff und MĂ€rzen Fell an gezogen hatte lief sie los.

Nach Stunden kam sie an eine Stadt wo sie auf dem Markt schlenderte ihr war nicht bewusst wie teuer Nahrung geworden war. Zuhause bekam sie alles was sie wollte. Ein kurzer Blick auf die Sonnen Uhr sagte mir das mein Termin ruft . Sie fragte sich durch bis sie vor einer Bretter Bude stand. Es sah komisch aus und nicht im geringsten wie ein Nobel Etablissement. Eher etwas fragwĂŒrdig aber nun gut so sei es . Als sie nun Eintrag sah alles kaputt und schon lange verlassen aus die Bar war kaum noch als diese zu erkennen. Ihr tĂŒrmte sich die Frage auf wo sie da nur hin gelangt war aber das Geld war knapp geworden etwas anderes fand sie auf die schnelle nicht. Die Treppen Stufen die ins Obergeschoss fĂŒhrten waren Krumm und schief zag Haft betrat sie die erste Stufe. Und ging hoch als sie oben war ,war ein langer flour mit 6 TĂŒren aus einer kam ein ihr ein Vertrauter Geruch von Lavendel entgegen den sie noch nie so wirklich mochte aber gut. Sie klopfte an diese TĂŒr und wartete auf eine Antwort die recht schnell kam. Sie trat ein und stellte sich gleich vor „Guten Tag mein Name ist Penelope-ChloĂ© de Souvagne, freut mich sie kennen zu lernen " . Sie stand vor dem Tisch und dem Stuhl und wartete wie man es ihr bei gebracht hatte auf eine Aufforderung Platz zu nehmen.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#6

Beitragvon Malik Al Kubra » Sa 10. Sep 2016, 01:12

Es trat ein ein junges MĂ€dchen ein. Malik traute ihren Augen nicht. Sie war hĂŒbsch und dazu noch jung und wĂŒrde ein hĂŒbsches SĂŒmmchen bei so manchen Freier einbringen. Ihre hohe reine Stimme sagte „Guten Abend mein Name ist Penelope-ChloĂ© de Souvagne!“. Malik erhob sich und ging zu dem neben dem Fenster sich befindenden Weinregal. Mit ihren Blick ging sie die Flaschen ab und zog schließlich eine bereits angefangene Flasche heraus. Dann griff sie einen hölzernen Becher der auf den Regalen stand. Sie drehte sich zu dem MĂ€dchen machte mit der Flasche eine einladende Bewegung und verwies auf einen der StĂŒhle. Das MĂ€dchen nickte und betrat den Raum. Sie schritt mit leichtem Schritt zu dem Stuhl und lies sich elegant darauf sinken. Ihr Blick wanderte im Raum hin und her. Malik schritt ebenfalls auf den Tisch zu, stellte den Becher auf diesen und fĂŒllte ihn bis zur HĂ€lfte. Bei ihrer GrĂ¶ĂŸe und Gewicht sollte die Menge ausreichen. Sie schob ihr den Becher mit dem GetrĂ€nk hin und forderte sie auf „Drink MĂ€dchen!“. ChloĂ© nahm den Becher auf roch dran, schwenkte das GefĂ€ĂŸ, roch wieder dran und nippte dann. Ihr Gesicht zeigte an da der ihr nicht mundete denn sie verzog leicht kaum merklich den Mund. Mit einem LĂ€cheln stellte sie den Becher hin und sah Malik neugierig an. UnauffĂ€llig schaute Malik in den Becher und bemerkte das nicht gerade viel des Weines fehlte, was sie als schlecht empfand, und so forderte sie ChloĂ© mit etwas herrschen Ton auf „Trinkt bitte alles, es dient eurer Gesundheit!“. Das MĂ€dchen sah kurz auf den Becher dann wieder auf Malik und lĂ€chelte bevor sie mit höflichen Ton sagte „Vielen Dank, aber ich schĂ€tze die Gelegenheit den Becher zu leeren, werde ich im Laufe des GesprĂ€ches noch oft haben.“. ChloĂ© sah Malik an und wartet auf eine Reaktion, welche sofort erfolgt. Aufdringlich und keine Widerrede dulden sagte sie „NEIN! Es ist wichtig das ihr den Wein jetzt trinkt!“. Die Worte zeigten Wirkung, denn ChloĂ© nahm den Becher und trank in kleinen Schlucken den Wein. Mit jedem Schluck sah man ihr an das der Wein nicht nach ihrem Geschmack. Sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen doch es entging Malik nicht. Irgendwie tat ihr das MĂ€dchen auch leid, doch wenn sie hier lebend rauskommen wollte musste sie das Gesöff trinken. Nun stellte sie den Becher hin setzte wieder das bezaubernde LĂ€cheln auf und sprach „Nun dann, fahren sie bitte fort!“.

Nun konnte der offizielle Teil beginnen und so fragte Malik in beilĂ€ufigen Ton „Wie alt bis du MĂ€dchen?“. ChloĂ© sah sie an und antwortet ohne lange zu Zögern „18 Jahre Madame!“. Nochmals musterte Malik das MĂ€dchen mit den puppenhaften Gesicht. Wusste sie was sie hier erwartet dachte sie und fuhr mit der Befragung fort „Hast du bereits Erfahrungen in diesem Gewerbe gemacht?“. Der Blick des MĂ€dchen wich nicht von Malik als sie ihre Antwort gab „Nein Madame, ich habe keinerlei Erfahrung in diesem Gewerbe. Jedoch den Bauersjungen habe ich immer die Köpfe verdreht und sie so oft verfĂŒhrt.“. Malik schluckte ein LĂ€cheln runter als sie sich die Szene vorstellte und dabei dachte, das dies gut möglich war mit ihrem Aussehen. Doch war sie auch weiter gegangen? „Hast du mit ihnen Geschlafen? Oder hat ein Mann bereits bei dir gelegen?“ fragte Malik erneut. Diese Frage schien ChloĂ© unangenehm zu sein. Sie faltet die HĂ€nde in ihrem Schoß und kaute auf der Unterlippe. Schließlich antwortet sie leise „Nein. Weder habe ich das eine getan, noch tat das andere einer mit mir. Ich bin Jungfer Madame.“. Ihr Blick fiel zu Boden.

Nun kam der unangenehme Teil fĂŒr sie beide. Doch Malik musste es machen und so sprach sie liebevoll, um die Angst und den Scharm von dem MĂ€dchen zu nehmen „An dieser Stelle der Vorstellung wĂŒrde ich dich bitten dich deiner Kleider zu entledigen und dich mir zu zeigen wie Ardemia dich geschaffen hat.“ sie machte eine Pause und sah das ChloĂ© noch angespannter wurde. Nun versuchte sie noch liebevoller und beruhigend fortzufahren „WĂŒrdest du das fĂŒr mich tun MĂ€dchen?“. ChloĂ© nickte kurz und stand zögern auf, öffnete ihr Kleid welches Sekunden spĂ€ter auf den Boden fiel und sie begann ihr Unterkleid abzustreifen. Auch dieses fiel zu Boden. Nun war sie Splitter Faser Nackt und Malik fiel auf das es ihr ein wenig unangenehm war sich so zu zeigen. Ihre rosige Haut welche makellos war und noch die Kraft der Jugend besaß, ließ sie im Licht der Kerzen noch zierlicher wirken. Malik atmete tief durch und wies ChloĂ© mit einer Handbewegung an sich wieder anzuziehen. Mut hatte das MĂ€dchen, das musste Malik ihr lassen doch bereitet es ihr Bauchschmerzen das junge Ding auf irgendwelche Freier loszulassen, die wer weiß was mit dem jungen Ding anstellten. War ihr ĂŒberhaupt bewusst was sie dort machen musste um hier Geld zu verdienen? Dieser Gedanke ging Malik nicht mehr aus dem Kopf und so fragte sie ChloĂ© „Du weißt was du hier machen musst um Geld zu verdienen, oder?“. Zum großen Erstaunen von Malik kam die Antwort sofort und mit fester Stimme „Ja das ist mir klar. Ich verkaufe meinen Körper und biete ihn MĂ€nner an, die beglĂŒckt werden wollen“. Malik dachte sich, das ist noch nett ausgedrĂŒckt. Auch ging das schlechte BauchgefĂŒhl nicht weg und der Entschluss schoss durch ihren Kopf, ChloĂ© nicht die freie Stelle zu geben. Ihre Augen glitten nochmals ĂŒber das MĂ€dchen und verweilten dann in ihren als sie fragte „Wie sehr und nötig brauchst du den Beruf MĂ€dchen?“. Sie sah wie in ChloĂ©s Augen Furcht und Entsetzen kamen. Mit bebender Stimme sagte sie leise aber mit Überzeugung „Sehr dringend, ohne ihn wĂŒrde ich verhungern und in mein altes leben möchte ich nicht zurĂŒck!“ die letzten Worte hatte sie fast Malik entgegen geschrien, so entschlossen war sie. Wieder atmete Malik tief ein und wĂ€gte ihre nĂ€chsten Worte ab. „In Ordnung“ begann sie und schaute ChloĂ© in die großen Augen „Du wirst nicht fĂŒr mich anschaffen.“. Die Worte trafen das MĂ€dchen wie ein Blitzschlag und sie sah in den Augen etwas verschwinden, doch Ă€ußerlich spielte sie was anderes ihr vor. ChloĂ© lĂ€chelte Malik an und fragte „Was denn dann?“. Malik lehnte sich zurĂŒck und beobachte das MĂ€dchen. Sie war verzweifelt und bereit ihren Körper und ihre Jungfernschaft zu opfern um an Geld zu kommen. „Du wirst fĂŒr mich die Bar bedienen unten, du wirst dich wie eines meiner MĂ€dchen kleiden, du wirst dich wie eines meiner MĂ€dchen verhalten aber es wird kein Mann anfassen! Er darf dich nur anschauen!“ sagte Malik und sah die Hoffnung in dem Gesicht der jungen Frau wieder. „Dein Lohn ist das was du an der Bar verdienst, davon gehen aber zwei Drittel an mich! Außerdem bekommst du Sachen und warme Mahlzeiten kostenfrei von mir. Willigst du ein?“ fuhr Malik fort und blickte nun fragend ChloĂ© an. Diese schlug in die ihr dargebotene Hand ein und nickte. Malik schaute sie an und sagte dann „Wenn du willst kannst du auch fĂŒr die Freier tanzen, die gleiche Regel wie an der Bar. Sollte dich doch mal einer anfassen und mehr von dir wollen, kommst du zu mir, verstanden?!“. Wieder nickte das MĂ€dchen und sagte „Danke schön! Ich freue mich so. Wann kann ich anfangen?“. Malik schaute zu ihr und antwortet „Wenn du willst sofort, das Bordell mĂŒsste bereits offen sein. Lass dir von Nadja, Sachen geben, sie ist die hinter der Bar.“. Malik öffnete leicht den Mund und roch etwas. Dieser Geruch der sie bereits seit Wochen verfolgte. Er nĂ€herte sich langsam und bedĂ€chtig. ChloĂ© stand auf und reichte ihr die Hand, welche Malik ergriff. Dann drehte sie sich um und ging zur TĂŒr. Bevor sie den Knauf berĂŒhrte drehte sie sich noch mal um und fragte zögerlich „Muss ich noch etwas beachten?“.

Der Geruch war im Haus und kam nĂ€her. Was oder wer war das? Das MĂ€dchen musste schnell verschwinden und so hielt sie sich Kurz mit ihrer Antwort „Ja das dich kein Mann oder Frau anfasst und dir Gewalt antut." Malik drehte sich zum Fenster und fuhr fort "Komm spĂ€ter noch mal zu mir dann erklĂ€re ich dir noch etwas wichtiges!". Ein wichtiger Hinweis schoss ihr noch durch den Kopf und so sagte sie noch zu dem MĂ€dchen was bereits im Flur stand "Ein was noch! Deinen richtigen Namen darfst du nur unter den MĂ€dchen und bei mir verwenden. FĂŒr Freier musst du dir einen anderen Namen ausdenken, das dient auch deiner Sicherheit, fĂ€llt dir keiner ein so werde ich dir einen geben.". Das MĂ€dchen sprach kurz und knapp "Ja Madame" und Schloss die TĂŒr. Malik roch noch ein mal und da war er wieder, der Geruch war nicht mehr weit entfernt.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#7

Beitragvon Dimicus » Di 13. Sep 2016, 12:26

Hier war es, einer dieser schmutzigen Etablissements dieser Stadt. Jenes dort hatte sich vielleicht zu etwas hochgearbeitet, doch Dimicus' Informationen nach war es am Anfang mehr als verrufen und nicht mehr als eine bloße Brettebude. Die Geschichten rankten sich um dieses GebĂ€ude und dessen Besitzer. Doch schon bald sollte sich eine völlig neue Geschichte einfĂŒgen, die dieses GebĂ€ude in ein neues Licht tauchen und fĂŒr die begabten Wesen eine Inspiration sein sollte. Bis hetzt betrat zahlreiche Kundschaft dieses Bordell, sie schienen aller Art und Herkunft zu sein, doch ihre niederen Triebe verbanden sie allesamt miteinander. Der Auftragmörder hatte fĂŒr solche Belange nicht die nötige Zeit, so musste er die sĂŒĂŸliche Trauer in die Herzen der Menschen bringen. Also voran ging er, mischte sich unter das allgemeine MĂ€nnervolk und betrat mit einem Schwall von stinkendem Klientel das Bordell...

Drinnen angekommen erwartete ihn ein Anblick, den er nicht anders hĂ€tte erwarten können. HauptsĂ€chlich MĂ€nner dominierten diesen Raum, zwischen ihnen hĂŒpften leicht bekleidetet MĂ€dchen umher, der Alkohol floss in Strömen. Normal zu dieser Tageszeit und doch gĂ€nzlich zu Dimicus' Vorteil. Ein sichtes LĂ€cheln zeichnete sich auf diese Ignoranz ab, die durch das Starren auf BrĂŒste und Hintern nur noch gestĂ€rkt wurde. Es war beinahe eine Einladung fĂŒr sein geniales Genie, dort Kultur hinein zu bringen.
Nachdem also die Lage beobachtet und die Situation eingeschĂ€tzt wurde, betrachtete der junge Mann langsam vorwĂ€rtslaufend seine Umgebung. Im unteren Stockwerk waren wohl hauptsĂ€chlich RĂ€umlichkeiten fĂŒr die Kundschaft, die Bar und das Lager. Zumindest schien es aus seinen vorhergehenden Beobachtungen hervorzugehen, womit er also rechnete, dass er in das erste Geschoss musste. Womit er sich auch schon allgemein in die Richtung der Treppe begab, die MĂ€nner um ihn herum gaben nicht wirklich Acht vor ihn, dass einzige Problem waren nur die MĂ€dchen. Auch wenn die meisten beschĂ€ftigt waren, so schienen wenige noch auf die Umgebung zu achten. Fast wie gerufen auch, sprach ihn plötzlich eine krĂ€ftige, aber dennoch durch und durch weibliche Stimme an: "Sagt mir HĂŒbscher, wollt Ihr nicht Eure Kapuze abnehmen und Euch setzen? Schließlich seid Ihr doch zum entspannen hier, nicht wahr?" Seine Augen lugten unter der Kapuze hervor und trafen auf das durchaus gut gealterte und hĂŒbsche Gesicht einer Frau, die vielleicht schon ihr 45-zigstes Lebensjahr erreicht hat. Sie hat sich vor allem fĂŒr diesen Beruf wohl ziemlich gut halten können. "Vielen Dank fĂŒr das Angebot Liebes.", eröffnete er seine Worte mit einer sĂŒĂŸlichen Stimme. "Bringt mir doch ein anstĂ€ndiges Glas Wein, ich warte hier auf Euch und dann zeige ich Euch, was Euch unter dieser Kapuze erwartet." Ein Brechreiz ĂŒberkam den Auftragsmörder, den er natĂŒrlich gut zu unterdrĂŒcken wusste. Schließlich war er Schauspieler, hasste aber Situationen wie diese. "NatĂŒrlich Liebster. Nicht weglaufen!", erwiderte sie mahnend, setze dabei aber ein verspieltes LĂ€cheln auf.

Doch natĂŒrlich wartete Dimicus nicht einfach, bis er sich abfĂŒllen und von einem gebrauchten Körper bezirzen ließ. Danach war ihm nun gar nicht zumute. Drum hieß es nun schnell sein, die Umgebung im Auge behaltend schritt er weiter voran zur Treppe, niemand schien ihm weiter in die Quere kommen zu wollen. Weshalb er auch nun auf dem unteren Treppenabsatz seinen Weg nach oben begehen konnte, die Schritte folgten seinem Willen und brachten ihn immer nĂ€her zu seinem neuen Meisterwerk. Vollkommen unerwartet jedoch kam ihn ein MĂ€dchen entgegen, blutjung wie es schien. Das Gesicht zart und rein, sie wirkte beinahe wie eine Puppe. Der Körper zierlich, die Haut fast weiß. Ein besonderes Wesen. Was sie hier wohl machte? Sie hatte hier nichts zu suchen, dass wusste der junge Mann, doch vielleicht war sie einer der armen Seelen, die keine andere Wahl hatten. Aus ihr konnte man so viel machen und wĂ€hrend er an ihr vorbei ging, tauchten seine Augen fĂŒr einen kurzen Moment in ihrem besonderen Antlitz. Der kurze Augenblick schien endlos, doch neigte er sich schon bald seinem Ende, sie kreuzten ihre Wege und liefen aneinander vorbei. Sie konnte ihn sicherlich nicht erkennen, die Kapuze und sein Umhang machten es fast unmöglich.
Jedoch war es nur dieser eine Augenblick, im nĂ€chsten jedoch rief seine Arbeit wieder nach ihm. Zielgerichtet schritt er also die Treppen hinauf, die RĂ€ume im oberen Stockwerk schienen aus Quartieren zu bestehen. In einem Raum jedoch musste sich das BĂŒro Maliks befinden, jene dass bald die Leinwand fĂŒr ein weiteres Meisterwerk werden wĂŒrde. Schon bald strömte der Duft von Lavendel in die Nase des AttentĂ€ters und die einzige TĂŒr unter der Licht zum Vorschein trat, strömte genau diesen Geruch aus. Sofort wusste er wohin er musste und nun musste alles schnell gehen. Mit beiden HĂ€nden griff er unter seinen Umhang, nahm sich jeweils zwei Wurfdolche in eine Hand. Diese NervösitĂ€t bevor ein Akt beginnen konnte, er brauchte sie einfach, genoss sie. Er hoffte, er wĂŒrde sich nie daran gewöhnen.
Schon öffnete er den Raum und erblickte den RĂŒcken Maliks, die aus dem Fenster blickte. Gefundenes Fressen fachte er sich, einfacher konnte sie es ihm nicht machen, doch schon im nĂ€chsten Moment ertönte ihre Stimme: "Ich habe dich erwartet." Das wĂŒrde schwerer werden, als er dachte. Zumal der in der Luft liegende Duft Lavendels schwer wirkte, irgendwie unbehaglich. Es drehte sich etwas in seinem Magen. Doch er ignorierte es, schloss die TĂŒr und sah, wie sich Malik zu ihm umdrehte. Einen Moment der Ruhe ging durch den Raum, Stille. Angenehm und zugleich unheilvoll. Doch war es Dimicus der sich zuerst regte. Er vollfĂŒhrte eine Drehung, ehe er eine Hand auf seine Brust legte, die andere weit von sich gestreckt. In dieser Haltung verbeugte er sich wie ein Schauspieler auf der BĂŒhne. Ein LĂ€cheln umspielte seine Lippen, als er wie aus dem Nichts die Wurfdolche in seinen HĂ€nden zur Bereitschaft brachte, ehe er auch nur in dem nĂ€chsten Bruchteil einer Sekunde diese tödlichen Wurfgeschosse auf Malik niederregnen ließ. Sie mag mit ihm gerechnet haben, aber nicht mit seinem tödlichen Stil, der im nĂ€chsten Moment in drei schmerzhaften Treffern mĂŒndete, doch einer verfehlte. Welch eine Schande. Doch es musst er erst einmal so herhalten, wie es war. Brust, Schulter und der rechte Arm waren getroffen, auch wenn er noch auf den linken Arm gezielt hatte. Doch nutzte er den köstlichen Schrei des Schmerzes aus, der ihrer Kehle entwich, als er mit Zielsicherheit ĂŒber den Schreibtisch hechtete, ihren kurz zusammensackenden Körper daraufhin ergreifend und sich hinter ihr in Position bringend. Ein Dolch auf dem Weg bereits gezogen, hielt er ihr diesen an die Kehle, leise flĂŒsterte er ihr in Ohr: "Deine Zeit ist gekommen junge BlĂŒte, du wirst wunderschön sein!"
Er erhöhte den Druck seiner Klinge auf ihren Hals, ein kleiner, aber ungefĂ€hrlicher Schnitt entstand, bis plötzlich alles sich zu drehen begann. Sein Gesicht verlor an Farbe und augenblicklich verlor er die Orientierung. "Was – was ist hier ... los?", fragte er in den Raum hinein, ehe seine Hand kraftlos den Dolch fallen lassen musste, Schwindel umgab ihn und heftige Schmerzen durchzuckten seine Magengegend. Er ließ Malik los, unbeabsichtigt, aber hatte kaum noch Kontrolle, als er ohne Gleichgewichtssinn nach hinten schwankte und schließlich zu Boden ging. UnglĂ€ubig blickte er sie an, wusste nicht was vonstatten ging. Beinahe hilflos wie ein kleines Kind lag er auf dem Boden, war fast wie gelĂ€hmt, da sich sie Welt um ihn drehte, sein Magen gleich mit.
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GlĂŒck ist der Mangel an Informationen.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#8

Beitragvon Malik Al Kubra » Mi 14. Sep 2016, 18:37

Er betrat den Raum fast gerĂ€uschlos, doch sein Geruch verriet ihn, aber dies war ihm bestimmt nicht bewusst. „Ich habe dich erwartet“ sagte sie mit leiser zischender Stimme. Im nĂ€chsten Moment spĂŒrte sie nur zwei stechende Schmerzen in ihren RĂŒcken und einem in ihrem rechten Arm. Zusammenreisen dachte sie sich als sie schon das Klirren von zerberstenden Glas vernahm und aufschaute. Dieser Strolch hatte vier Messer nach ihr geworfen. Vibrationen vom Boden verrieten ihr das er sich auf sie zubewegte, eine kurze Unterbrechung wahrscheinlich ein Sprung ĂŒber den Tisch, dann schnellere Intervalle und da war er. Eine kalte Klinge fuhr an ihren Hals und verharrte dort. Nur noch ein paar Minuten dann wĂŒrde er sein blaues Wunder erleben bis dahin musste sie aber ruhig bleiben. Sie hörte den Typen etwas sagen „Deine Zeit ist gekommen junge BlĂŒte, du wirst wunderschön sein!“. Sie verstand seine Worte nicht und wollte es auch nicht. Im Kopf ging sie die Zeitspanne durch welche das Gift brauchte wenn es im ruhe Zustand genommen wurde, da er sich aber bewegt hatte und das ziemlich zĂŒgig wĂŒrde das Gift eher wirken und sie musste dann schnell sein damit sie noch Informationen bekam. Der Druck der Klinge erhöhte sich und hinterließ ein leichtes Brennen auf ihrer Haut. DafĂŒr wĂŒrde er ihr BĂŒĂŸen das schwor sie sich. Im nĂ€chsten Augenblick minderte sich der Druck an Maliks Hals und der Strolch sagte mit panischer Stimme "Was – was ist hier ... los?" und verlor fast im gleichen Moment das Bewusstsein. Jetzt musste es schnell gehen ihr blieb nur noch eine gewisse Zeit dann wĂŒrde das Gift seine tödliche Wirkung zeigen. Blitzschnell drehte sie sich um. Der Strolch lag auf der Seite. Sie eilte zu Ihm und drehte ihn mit dem Fuß unsanft auf den RĂŒcken. Dann rannte sie zum Weinregal und nahm gezielt eine Flasche heraus öffnete sie und ging wieder zu dem Fremden. Sollte sie ihn das im Liegen oder im Sitzen verabreichen? Malik entschied sich es ihm im sitzen zu verabreichen und so schleifte sie den Bewusstlosen Körper zu einem der StĂŒhle. Das wĂŒrde sie Alleine nicht schaffen und so rief sie „ Golrock komm!“ eine SeitentĂŒr zu ihrem BĂŒro öffnete sich und ein Ork kam herein. Diesen hatte sie vor dem MĂ€dchen eingestellt als TĂŒrsteher und ihn dann in die Abstellkammer geschickt. Er war eher ein ruhiger Kerl der nicht viele Fragen stellte. Sie wies mit dem Kopf nach unten zu dem AttentĂ€ter dann mit dem linken Arm auf den Stuhl. Der Ork hob den Körper auf und setzte ihn auf den Stuhl. Mit einer Hand fixierte er ihn, wĂ€hrend Malik unter der Matratze ihres Nachtlagers ein Seil hervor zog und sich dem AttentĂ€ter wieder widmete. Gekonnt fesselte sie den Bewusstlosen und wies dann den Ork an „Gehe runter den Rest schaffe ich alleine!“. Schnell legte sie dem Bewusstlosen den Kopf in den Nacken und schĂŒttet dann den Inhalt in den offenen Mund. Mit dem verletzten Arm hielt sie ihm die Nase zu. Der Schluckreiz setzte ein und wurde so gleich vom WĂŒrgereiz abgelöst. Er spuckte das GetrĂ€nk wieder aus und kam wieder zu sich...
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#9

Beitragvon ChloĂ© » Fr 16. Sep 2016, 17:43

Sie ging die Treppe runter und schaute sich erst einmal um wo sie den nun Arbeiten wird. Es sah von innen besser aus als von außen ,die Bar war besonders schön .Sie hielt einige Minuten inne und drehte sich dann um sie suchte ihr Zimmer auf und zog sich um neben bei ĂŒber legte ChloĂ© sich einen Namen wie hier heißen wĂŒrde. ChloĂ© wischte staub und rĂ€umte etwas auf, dass Zimmer roch nach altem Holz ,die Dielen quietschten und wenn man aus dem Fenster schaute ,sah man Wiesen die BĂ€ume und den kleinen Fluss. Der sich durch die Landschaft schlĂ€ngelte. Plötzlich hörte sie schritte und öffnete leise die TĂŒr. Sie sah nur noch einen stĂŒck Stoff und folgte diesem. Ihre Neugierde war zu groß um das nicht zu machen. Sie verfolgte ihn und kam zum BĂŒro von ihrer Chefin wo der Mann drin verschwand und auffĂ€llig folgte sie ihm und versteckte sich und hörte zu. Es ding um vieles aber wirklich zuhören konnte sie nicht
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#10

Beitragvon ChloĂ© » So 18. Sep 2016, 12:47

Sie ging die Treppe runter und schaute sich erst einmal um wo sie den nun Arbeiten wird. Es sah von innen besser aus als von außen ,die Bar war besonders schön .Sie hielt einige Minuten inne und drehte sich dann um sie suchte ihr Zimmer auf und zog sich um neben bei ĂŒber legte ChloĂ© sich einen Namen wie hier heißen wĂŒrde. ChloĂ© wischte staub und rĂ€umte etwas auf, dass Zimmer roch nach altem Holz ,die Dielen quietschten und wenn man aus dem Fenster schaute ,sah man Wiesen die BĂ€ume und den kleinen Fluss. Der sich durch die Landschaft schlĂ€ngelte. Plötzlich hörte sie schritte und öffnete leise die TĂŒr. Sie sah nur noch einen stĂŒck Stoff und folgte diesem. Ihre Neugierde war zu groß um das nicht zu machen. Sie verfolgte ihn und kam zum BĂŒro von ihrer Chefin wo der Mann drin verschwand und auffĂ€llig folgte sie ihm und versteckte sich und hörte zu. Es ding um vieles aber wirklich zuhören konnte sie nicht.

Den Mann mit dem langen Mantel und dem verdeckten Gesicht beobachtete sie besonders. Der kurze Moment auf dem Fluor wo man sich ĂŒber den weg lief war etwas merkwĂŒrdig . Aber Intensiv zu erst war es mir schwer zu verstehen , was er hier wollte aber als ich das Blut roch was von einem der beiden kam wurde der Jagt trieb bei Ihr wach. Etwas viel zu Boden ein dumpfes GerĂ€usch was zu Boden viel. Sie schrĂ€ckte hoch und kam aus ihrem versteck.
Mis Brauchen sie Hilfe ?
Fragte das MĂ€dchen auch wenn es eine dumme Idee war
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