Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
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Chlo├ę
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#11

Beitragvon Chlo├ę » Mi 28. Sep 2016, 19:27

Sie ging die Treppe runter und schaute sich erst einmal um wo sie den nun Arbeiten wird. Es sah von innen besser aus als von au├čen ,die Bar war besonders sch├Ân .Sie hielt einige Minuten inne und drehte sich dann um sie suchte ihr Zimmer auf und zog sich um neben bei ├╝ber legte Chlo├ę sich einen Namen wie hier hei├čen w├╝rde. Chlo├ę wischte staub und r├Ąumte etwas auf, dass Zimmer roch nach altem Holz ,die Dielen quietschten und wenn man aus dem Fenster schaute ,sah man Wiesen die B├Ąume und den kleinen Fluss. Der sich durch die Landschaft schl├Ąngelte. Pl├Âtzlich h├Ârte sie schritte und ├Âffnete leise die T├╝r. Sie sah nur noch einen st├╝ck Stoff und folgte diesem. Ihre Neugierde war zu gro├č um das nicht zu machen. Sie verfolgte ihn und kam zum B├╝ro von ihrer Chefin wo der Mann drin verschwand und auff├Ąllig folgte sie ihm und versteckte sich und h├Ârte zu. Es ding um vieles aber wirklich zuh├Âren konnte sie nicht.

Den Mann mit dem langen Mantel und dem verdeckten Gesicht beobachtete sie besonders. Der kurze Moment auf dem Fluor wo man sich ├╝ber den weg lief war etwas merkw├╝rdig . Aber Intensiv zu erst war es mir schwer zu verstehen , was er hier wollte aber als ich das Blut roch was von einem der beiden kam wurde der Jagt trieb bei Ihr wach. Etwas viel zu Boden ein dumpfes Ger├Ąusch was zu Boden viel. Sie schr├Ąckte hoch und kam aus ihrem versteck.
Mis Brauchen sie Hilfe ?
Fragte das M├Ądchen auch wenn es eine dumme Idee war jedoch wurde die frage positiv beantwortet. Chlo├ę begleitet den seltsamen Mann nach drau├čen. Auf dem weg nach unten vielen ihr 100 fragen ein. Sein Mandel umspielte die beine ,sein Gesicht sah man leider nicht es verschwand in der Dunkelheit der Kapuze . Sir. verzeihen sie mir mein vorlautes Mundwerk aber d├╝rfte ich fragen wo sie her kommen und was sie hier suchen ?

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Erz├Ąhler
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#12

Beitragvon Erz├Ąhler » So 2. Okt 2016, 16:55

Allm├Ąhlich kam der junge Mann wieder zu sich, kaum als er sp├╝rte dass seine H├Ąnde gefesselt und eine ihm noch unbekannte Fl├╝ssigkeit den Mundwinkeln hinablief, versuchte er so schlagartig wie nur m├Âglich seine Augen zu ├Âffnen. Doch noch war er benommen, nahm kaum etwas wahr und versuchte mit aller Kraft seine Umgebung wieder zu erfassen. Das Erste was er erblickte, war eine junge Frau. Malik um genau zu sein. Sie lebte noch, stand vor ihm und hatte ihn offensichtlich ├╝berw├Ąltigt. Er hatte versagt? Wie konnte das sein? Ein leises und ersch├Âpftes St├Âhnen ert├Ânte, als er seinen Kopf hob und ihr ins Antlitz schaute. "Wie habt Ihf es geschafft?", war die erste Frage die ihm auf der Zunge lag.

Sie betrachtet den jungen Burschen der sie so ├╝bel erwischt hatte. Der Wein rann seine Kehle hinab. Das w├╝rde ihn vorerst am Leben erhalten doch m├╝sste sie ihm dann weiter Gegenmittel verabreichen. Langsam kam er wieder zu sich und er schlug die Augen auf. Viel konnte er noch nicht sehen das w├╝rde sich aber bald ├Ąndern. Ganz leise fragte er wie sie es geschafft hatte. Ein grinsen huschte auf ihr Gesicht und sie beugte sich n├Ąher zu ihm und antworte mit zischender Stimme "Ihr hab versucht mich zu t├Âten oder?"*

Doch auf diese Frage wollte Dimicus erst gar nicht antworten. T├Âten, so ein reizloses Wort. Verwandeln w├╝rde hier viel besser passen, doch er wusste seine Deckung nicht aufzugeben. Stattdessen schwieg er f├╝r die ersten Momente einfach weiter behaarlich, sein Blick blieb einfach fest auf die junge Frau vor ihm gerichtet.

Der Bursche antworte nicht, was ihr nicht wirklich was ausmachte. Sie schlenderten um ihn herum und schaute ihn an. Ein Auftragsm├Ârder damit hatte sie nicht gerechnet. Doch das Gift hatte seine Wirkung nicht verfehlt. "Also auf ein Neues!" sagte sie und fuhr fort "Wer schickte euch?"

Seine Augen folgten ganz k├╝hl den Schritten und den sich bewegenden K├Ârper seiner eigentlichen Farbe, jedoch hat sich diese gegen den K├╝nstler verschworen. Weiter schwieg er, seine Sicht kl├Ąrte langsam auf und antwortete ihr mit nichts als seinen Blicken. Was sollte er auch schon sagen?

Gut wenn du mir keine Antworten willst werde ich dich etwas motivieren dachte sie sich und schritt elegant weiter um ihn herum. "Du hast mich gefragt wie ich dich ausgeknout habe. Die Antwort ist Gift. Nicht irgend ein Gift sondern mein Gift." sagte sie und wartet eine Reaktion ab*

Sein Blick verfinsterte sich nur noch weiter. Ihr eigenes Gift? Feige Schlange. Sie hatte ihn also mit irgend einer alchemistische Formel ausgetrickst, ohne dass er dies in seinen Vorbereitungen f├╝r seinen Auftrag hatte ersehen k├Ânnen. "Listig. Aber miserables Script.", sagte er darauf, mit einem Unterton der mehr als deutlich machte, was er davon hielt was ihm passiert war. Sein Fehler war es nicht, sein Plan schien perfekt! Doch wer h├Ątte schon mit solchen einem Trumpf rechnen sollen?

Also spielte er die ,ich schweige bis in mein Grab, Karte aus. Das konnte sie auch. Langsam wanderte sie zu den anderen Stuhl und setzte sich ihm gegen├╝ber und sagte "Egal ob miserabel oder nicht ihr seit reingetappt!" sagte sie gen├╝sslich und streckte sich "Wenn ihr euer Geheimnis mit ins Grab nehmen wollt mir ist es egal, doch es wird kein angenehmer Tod werden!"*

Seine Lippen umspielte ein seichtes Grinsen, als sie den Tod erw├Ąhnte, der sie h├Ątte treffen sollen. Seine Antwort schien k├╝hl, doch wohl ├╝berlegt: "Wo liegt denn das Drama in einem friedlichen Tod?" Ruhig atmete er einnund wieder aus, ehe er im n├Ąchsten Momemt wieder dieses seltsame Gef├╝hl im Magen versp├╝rte. Ihm schoss pl├Âtzlich etwas in den Kopf, dass er vollkommen missachtet hatte. Wer wenn nicht er, w├╝rde sein gro├čartiges Werk fortsetzen? Gestoppt von einer Zuh├Ąlterin in einem Bordell. Was w├Ąre er f├╝r eine Witzfigur? Tief atmete er noch einmal durch, ehe er dann doch schlie├člich fragte: "Was wollt ihr?" Schlie├člich wanderten seine Augen auf die drei Wunden ihres K├Ârpers, wobei er sich wunderte, wie sie das aushielt.

Sie sp├╝rte seine Blick auf ihren Wunden. Ja Gift war zu manchen Gut auch zum bet├Ąuben. Die Frage nach dem friedlichen Tod hatte sie von ihrer alten Meisterin oft geh├Ârt. "Der friedliche Tod ist immer besser als der gewaltvollen!". sagte sie und schwieg eine Weile. Dann h├Ârte sie wie er fragte was sie forderte und antwortet "Erstens ich will wissen wer dich geschickt hat und wie dein Auftrag gelautet hat. Zweitens werde ich euch bezahlen das ihr f├╝r mich arbeitet mal mit Geld ein anderes Mal mit Gegenmittel denn das Gift in euch baut sich nur langsam ab und ohne Gegenmittel werdet ihr sterben und das qualvoll und langsam. Verstanden?"

Ein kurzer Lacher ert├Ânte, als er ver├Ąchtlich zur Seite blickte und in seinem Kopf durchging, was dies nun bedeutete. "Also w├Ąre ich nicht mehr, als ein Sklave der f├╝r Euch als Auftragsm├Ârder arbeitet, richtig? Was wollt ihr tun? Mich als Euer Eigentum brandmarken und mir Befehle im Gegenzug f├╝r mein Leben erteilen?" Er sch├╝ttelte mit dem Kopf und seufzte. Wenn er den Worten vertrauen konnte, war er sich sicher, keine andere Wahl zu haben. Falls sie allerdings log, lie├č er sich gerade m├Ąchtig hereinlegen, doch sein Bauchgef├╝hl sagte ihm, dass sie eben dies nicht tat. Nach einigen weiteren schweigevollen Sekunden schlie├člich, er├Âffnete er erneut das Wort. "Keine Ahnung wer mich beauftragt. Ich nehme in den meisten F├Ąllen das Geld und den Auftragshinweis aus einem toten Briefkasten. Daraufhin beginnt meine Arbeit."

Sie glaubte ihn. Doch war sie mit der Antwort nicht zufrieden. Nun lachte sie auf und sagte "Mein Sklave? Ja wenn ihr es so ausdr├╝cken wollt. Ich biete euch etwas an was ich bis jetzt noch keinen meiner Opfer angeboten habe. Vergebung und Gnade! Ich werde euch von euren Fesseln befreien dann steht es euch frei zu gehen oder mir weiter zu zuh├Âren. Bedenkt das ihr nur noch wenige Stunden habt wenn ihr aus dieser T├╝r tretet. Ich werde euch von meinen Gift heilen wenn ihr bleibt. Sie schritt zu dem Tisch wo seine Messer lagen nahm sie und schleuderte zwei vor ihn in den Boden. Sie landeten weit vor ihm im Werfen war sie noch nie gut gewesen aber egal. Langsam schritt sie zu ihm und schnitt seine Fesseln durch und wartete ab was er machte*

Trocken und unbeeindruckt beobachtete Dimicus das Spiel vor sich, blickte Malik einfach nur n├╝chtern an. Keine ihrer Taten oder Worte hatte Eleganz in sich, zumindest in seinen Augen. Dieser Frau sollte er dienen, nur weil sie ihn mit ihrem verdammten Gift in Schach halten konnte? Sein Liebchen war die Kunst, seine Hingabe und allein ihr Sklave war er. Umso mehr erz├╝rnte es ihn, in welcher Situation er nun steckte. Da er allerdings keine gro├če Wahl hatte, erhob er sich nach seiner Befreiung von dem Stuhl, zog seine Dolche aus dem Boden und verstaute sie an dem angestammten Platz. Im selben Moment war ein zaghaftes "Miss, brauchen Sie Hilfe?" h├Âren, auch wenn er die Stimme nicht richtig identifzieren konnte. "Nun gut. Ihr lasst mir ja keine andere Wahl. Gebt mir zwei Stunden und ich werde wieder hier sein. Mit allem was ich brauche. Ich hoffe Ihr seit im Stande meine Anforderungen zu erf├╝llen, wenn ich f├╝r Euch arbeiten soll. Sonst noch etwas?"

Malik sah die Verachtung in seinen blick und nickte nur auf sein Angebot. "Ihr seht nicht gerade gl├╝cklich aus das ich eurer Leben verschonte. Ihr werdet mein Zimmer bekommen ich brauche es nicht. Derweile werde ich mich bei einem meiner M├Ądchen ein quartieren. Ihr sollt alles bekommen was ihr braucht und ich beschaffen kann." Sie machte eine Pause und fuhr dann fort "Sollte einem meiner M├Ądchen etwas passieren oder dem T├╝rsteher und ich werde den Verdacht nicht los das ihr damit was zu tun habt werde ich euch die H├Âlle auf Erden bereiten!" dann wandte sie sich zu Chloe und sagte "Nein Liebes ich brauche keine Hilfe und nun gehe an deine Arbeit, begleite den netten Herren aber noch zur T├╝r!" sie lies ihn nicht aus den Augen doch die Zeit rann und es war Zeit ihre alte Haut gegen die Neue zu Tauschen.*

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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#13

Beitragvon Dimicus » Mo 3. Okt 2016, 16:16

Nur noch ein einziges Nicken erhielt Malik als Antwort auf ihre ganzen Anweisungen, Regeln und ja gar Drohungen. Noch immer war es dem K├╝nstler nicht ganz klar, wie er sich in diese Falle hatte locken k├Ânnen. Dieser Fehler war ihm mehr als peinlich, eine Schmach die es von nun an zu tragen galt, bis sie tot oder seine Schuld abgeglichen w├Ąre. Doch da war das Problem mit dem Gift, weswegen die erste M├Âglichkeit direktr wegfiel. Verdammtes Mistst├╝ck. Im selben Moment blickte er schon wieder dem unschuldigen Wesen in das Gesicht, dessen Bekanntschaft er schon auf der Treppe machen konnte. Nun stand sie dort, ihre bleiche Haut und ihre mit einherkommende Reinheit. Interessante Mischung, sein Geschmack sprach sehr gut auf diese junge Frau an. Wie wohl Blut auf dieser zarten Haut aussehen w├╝rde?

Seine Neugierde war geweckt, doch musste er sich zusammen rei├čen, ihm wurde im Versprechen f├╝r sein Leben die Aus├╝bung seiner Kunst verboten. Vorerst. Diese Schlange Malik w├╝rde schon bald erfahren, was es bedeutet sich mit ihm angelegt zu haben. Nur ein wenig Zeit, Planung und Geduld. Mehr brauchte es nicht, sein Plan w├╝rde perfekt. Nun galt es allerdings, den Weisungen seiner vor├╝bergehenden Herrin zu folgen, w├Ąhrend er also mit der blutjungen Frau in Richtung Ausgang des Geb├Ąudes wanderte, stellte diese eine sichtlich nerv├Âse Frage. Sein Gesicht blieb verborgen, doch unter seiner Kapuze blitzen seine beiden Augen hervor, musterten das junge Ding.
Ihre Frage war ungew├Âhnlich, gar naiv. F├╝r Dimicus war es eindeutig, was er darstellte und vollbrachte. Perfektion junge Rose, Kunst und Schrecken! Zun├Ąchst wollte er ihr dies in das Gesicht sagen, allerdings w├Ąre es zu offensichtlich, verriete ihn. Selbst so jemand wie sie war ohne Probleme in der Lage das Kopfgeld des Rosend├Ąmons einzustreichen, wenn sie zur Ergreifung beitr├╝ge. Stattdessen antwortete er also: "Mein Leben ist die Kunst, ich bin Maler. Eure Herrin brauchte ... eine Unterweisung. Macht Euch darum keinen Kopf. Ich bin mir sicher, eines Tages wird sie es Euch auch von mir zeigen lassen. Nur Geduld."
Ein sanftes L├Ącheln, umspielt von einem lieblichen Ton der seinen Mund verlie├č, lie├č in Sachen H├Âflichkeit und Etikette keine Frage offen. Hoffentlich gab er ihr ein sicheres Gef├╝hl, zudem sollte ihre Frage beantwortet sein. Allerdings war ihm nicht nach mehr als diesen Worten zumute, weswegen er sich darauf schweigend weiter bewegte, mit ihr an seiner Seite. Zum eskortieren. Diese Malik begann einen Frevel nach dem Anderen. W├Ąhrend sie sie sich durch die Mengen des Schankraumes schoben, entfuhr seiner Kehle ein leises, aber dunkles Kichern.
Kaum an der T├╝r angekommen, vollf├╝hrte er eine Drehung und verbeugte sich vor der jungen Frau. "Habt Dank f├╝r Eure Begleitung. Wir werden uns schon bald wiedersehen, junge Rose." Wieder gab er ein zufriedenes L├Ącheln unter seiner Kapuze hervor, kaum sichtbar und nur f├╝r diese puppen├Ąhnliche Dame bestimmt. Nur sie hatte es sehen k├Ânnen. Doch damit wandte er sich von ihr ab. Die T├╝r wurde ge├Âffnet, die frische Nachtluft hereingelassen und nun erst merkte er, wie er sich an den Gestank dieses Etablissements gew├Âhnt hatte. Im Vergleich zu der reinen Nachtluft, war der von Alkohol und Schwei├č getr├Ąnkte Geruch einfach nur eine Beleidigung. Ob er sich endg├╝ltig daran gew├Âhnen musste? Das blieb wohl offen.

Seine Wege und Besorgungen die er nun machen musste, sie blieben wohl kurz und gezielt. In der Nacht lie├č es sich viel leichter umzusetzen, Dinge zu erledigen und seiner Arbeit nachzugehen. Mal abgesehen wenn man unweit von einer Taverne oder ├Ąhnlichem Betrieben war, so konnte man alles in seiner vollen Ruhe und Konzentration machen. Auch wenn wohl das Abholen seiner Sachen, sowie das Ausl├Âsen seines gemieten Zimmers kaum Zeit oder M├╝he brauchten.
Es war kaum Zeit vergangen, da kam er wieder auf der T├╝rschwelle des Bordells an, mit vollem Gep├Ąck und Ausr├╝stung. Ohne sich dem allgemeinen P├Âbel zu widmen, hielt er die Luft an und schritt durch den gesamten Raum, ehe er den Treppen nach oben folgte und in die ihm versprochenen Kammer gelangte. Zugegeben, er hatte bereits unter schlimmeren Bedingungen gen├Ąchtigt, doch dies war einfach eine Beleidgung f├╝r sein Wohl. Wenn er hier l├Ąnger blieb, w├╝rde er die komplette Einrichtung und Aufmachung des Zimmer ver├Ąndern m├╝ssen. Neue Vert├Ąfelungen, M├Âbel, eine komplette Reinigung dieser Kammer. Doch zuerst bem├╝hte er sich, seine Sachen herzurichten, inklusive einer Staffelei und einem noch unfertigen Gem├Ąlde. Als er dieses anblickte, musste er feststellen, dass hier und da etwas fehlte. Der Touch und die gewissen Punkte mussten noch erg├Ąnzt werden, damit es das n├Ąchste Meisterwerk werden konnte. Ohne sich weiter um seine Kleidung oder Sachen zu k├╝mmern, malte er an diesem Landschaftsbild weiter, eine weite Wiese, in dessem Hintergrund die Anf├Ąnge von Bergen mit schneebedeckten Wipfeln zu sehen waren. Doch der beste Teil fehlte noch, so war diese Weide bisher nur gr├╝n. Noch fehlte das Rot, die Eleganz der Rose, weswegen er einer der Phiolen mit Blut ├Âffnete und zuerst begann, dieses fehlene Teil zu erg├Ąnzen...
Gl├╝ck ist der Mangel an Informationen.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#14

Beitragvon Malik Al Kubra » Di 4. Okt 2016, 17:05

Sie hasste es wenn sie so dominant sein musste doch der Junge w├╝rde ihr bestimmt noch n├╝tzlich sein. Sie w├╝rde ihn f├╝r jeden Auftrag nat├╝rlich entlohnen und ihm das Gegengift einfl├Â├čen, vielleicht gewann sie so seine Sympathie. Doch im Moment war es besser ihn,wie er es meinte, als Sklaven zu behandeln. W├╝rde ihr Plan aufgehen? Wurde sie Kain zu Fall bringen und wie tat sie es am besten? Zuerst musste sie die verr├Ąterischen Huren finden und sie bestrafen. Jemand, da war sie sich sicher hatte geplaudert das eine neue Madame in die Stadt kommen w├╝rde. Nur so hatte Kain die Zeit gefunden sie zu unterwandern. Sie w├╝rde den Burschen auf das Bordell ÔÇ×zur tanzenden KatzeÔÇť ansetzen. Nach den M├Ądchen die sie gefunden hatte war dort eine der Verr├Ąterinnen. Amonglie hie├č die Frau. Das Bordell so viel wusste sie geh├Ârte zu Kain, doch der Boss mied das Etablissement wegen seines guten Rufes so sagte man. Nur wenn er Dampf ablassen wollte ging er dort hin. Es war an der Zeit das Sie dem Boss zeigte das die Typen nur der Anfang gewesen waren und das sie zu einem Kampf bereit war. Ihr Ziel war es den Burschen das tun zu lassen was er am besten konnte. Sie w├╝rde f├╝r die n├Ąchsten Stunden jedoch f├╝r niemanden zu sprechen sein und so entschied sie sich einen Brief zu schreiben.

Sehr geehrter Burschen

da sie sich unfreiwillig in meine Dienste begeben haben k├Ânnen sie ihre F├Ąhigkeiten gleich ein mal unter Beweis stellen. Ihr Auftrag lautet wie folgt: Sie werden in das Bordell ÔÇ×zur tanzenden KatzeÔÇť eindringen und dort Informationen beschaffen. Die Dame ist eine Verr├Ąterin und hei├čt Amonglie. Wie sie es anstellen ist mir egal doch sie muss herausr├╝cken wie Kain es erfahren hat das ich das Bordell erworben habe. Sollten sie diese Info haben so tun sie bitte das was sie am besten k├Ânnen. Es m├╝ssen alle Huren in dem Bordell sterben und wenn es sein muss auch alle Freier und wer sonst noch in dem Haus ist. Es soll ein Exempel sein. Wie sie das anstellen ist ihre Sache. Bei voller Erledigung des Auftrags bekommen sie eine weitere Flasche des Gegengiftes die f├╝r eine Woche reicht und sie werden Teilhaber des Bordells mit 5 Prozent. Als Anhang an den Brief bekommen sie eine Flasche mit dem Gegengift die ohne Totenkopf, eine Flasche mit einem Gift was ihnen bereits bekannt ist. Es ist das Gift das ich ihnen verabreicht habe. Ob sie es verwenden oder nicht ist in ihrem ermessen. Falls sie auf die Idee kommen sollten es bei mir oder den M├Ądchen anzuwenden, sage ich gleich das es nicht geht denn sie und ich haben das Gegengift bereits zu uns genommen.

Hochachtungsvoll

Madame M. Al Kubra

Dann nahm sie nahm die paar Sachen welche ihr geh├Ârten und verlie├č das Zimmer. Ab heute w├╝rde der Bursche hier wohnen. Sie mochte das Zimmer zwar aber im Keller war es ruhiger und sie k├Ânnte sich dem widmen was sie am besten konnte Gifte und Medizin herstellen. Sie w├╝rde sich ein Labor und ein Behandlungszimmer einrichten. Das wichtigste musste aber sofort erledigt werden. Sie schritt den langen Gang hinunter bis zur Wendeltreppe. Dann folgte sie den Stufen bis zu dem Erdgeschoss wo reges treiben war. Einige M├Ąnner sa├čen auf den Sofa und schauten den T├Ąnzerinnen zu andere zog es in die Pavillons. Ihre Schritte f├╝hrten sie zur Bar wo das neue M├Ądchen gerade bediente und sie abwartet bis sie frei war. Ihre Blicke trafen sich und dann sagte Malik ÔÇ×Ich habe zwei Auftr├Ąge f├╝r dich. Erstens du wirst dich morgen fr├╝h zu einem Maurer machen und sagen das deine Madame einen Kamin haben will, zweitens...ÔÇť Sie w├╝hlte in der Tasche und holte den Brief und die beiden Flaschen hervor. Auf einer war ein Etikett mit einem Totenkopf drauf und reichte sie Chloe ÔÇ×du wirst den Brief so wie die beiden Flaschen dem Mann geben der in meinem B├╝ro war verstanden?ÔÇť Das M├Ądchen nahm die Sachen an sich und sie selbst drehte sich um und schritt in den Keller. Bis jetzt war sie noch nie hier unten gewesen. Es war Nass und ungem├╝tlich, sie merkte wie die K├Ąlte ihr in den K├Ârper stieg und sie taub machte. Im sie schritt den langen Gang entlang welcher wie ein T aufgebaut war. Im Grunde genau wie das Dachgeschoss. Links und recht die kahle Wand welche vereinzelt durch massive Holzt├╝ren unterbrochen wurde. Halterungen f├╝r Fackeln waren daneben. Ihr Ziel war die T├╝r genau am Ende der Geraden. Mit einem Ruck ├Âffnet sie die T├╝r mit den Eisenbeschl├Ągen und stand in einem klein Raum. Sie musterte ihn und kam zu dem Schluss das dies erst mal gen├╝gen musste. Sie zog ihre Kleider aus und legte sie fein s├Ąuberlich auf den Boden. Und dann begann das was sie hasste. Zuerst fielen ihr die Haare aus. Wie als ob jemand mit dem Messer ihr sie abschnitt. Als n├Ąchstes begann sich ihre Haut zu ver├Ąndern sie wurde schuppig. All das ging noch doch was dann kam war die H├Âlle. Ihre Arme und Beine begann zu schmerzen und das Knacken von Knochen war zu h├Âren. Auch bekam sie entsetzliche Schmerzen im Kopf. Langsam sp├╝rte sie wie sich ihr K├Ârper ver├Ąnderte, die Knochen brachen und neu zusammen wuchsen. Ihre Wirbels├Ąule streckte sich, die Arme und Beine verschwanden wurden eins zu einem langen Schlauch. Der Kopf wurde kleiner und Schmaler. Endlich nach qualvollen Minuten die ihr wie Stunden vorkamen war es vollbracht. Ihre tierische Gestalt war vollkommen. Bereits jetzt nach der Verwandlung bemerkte sie wie sich die Haut an ihrem Schwanz l├Âste. Einige Stunden w├╝rde es Dauern bis sie ihre Haut abgelegt hatte und wieder in ihre menschlich Form wieder einkehren k├Ânne...

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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#15

Beitragvon Dimicus » Mi 5. Okt 2016, 00:45

Die absolute Ruhe und Konzentration hielt in Dimicus inne, als er die letzten Pinselstriche seines Gem├Ąldes vollendete. Voller Freude und Zufriedenheit trat er ein oder zwei Schritte zur├╝ck, betrachtete sein Werk im Gesamten. Eine mit blutroten Rosen ├╝bers├Ąhte Weide, dahinter ein hochragendes Gebirge, dessen Gipfel mit Schnee bedeckt und wolkenverhangen waren. Ein weiteres Bild, wie es sich nur Adlige und K├Ânige leisten konnten. Gefertigt in einem Bordell in der Stadt, in einem schmutzigen Zimmer ohne Stil. Offenbar mache ich Fort- sowie R├╝ckschritte. Ich sollte darauf achten, dass dieses schmutzige Gesch├Ąft unter mir, nicht meine Inspiration raubt, wenn ich schon hier sein muss. Sein Kopf legte sich schief, als er einen letzten Blick auf seine gef├╝llte Leinwand legte. Herrlich, doch Nichts im Vergleich zu dessen, was er in wahre Perfektion verwandelt hat.
L├Ąnger aber konnte er sich den Gedanken nicht widmen, da klopfte es an der T├╝r seines Zimmers. "Wer da?", rief er, als die T├╝r aufging und dieses junge Ding pl├Âtzlich im Rahmen stand. Sie trug zwei Flaschen und einen Brief bei sich, murmelte etwas davon, sie solle es ihm von Malik aus geben und verschwand kurz darauf wieder aus dem Raum. Seine linke Augenbraue zog sich nach oben, als er ihr noch hinterherblickte. Sie hatte ihm keinerlei Zeit geschenkt, ihre Sch├Ânheit zu bewundern. Mit einem seichten Kopfsch├╝tteln r├╝ttelte er sich allerdings selbst wieder aus seinen Gedanken, ehe die Flaschen auf einen nahen Tisch stellte. Den Brief ge├Âffnet, las er dessen Inhalt und fasste sich schon bei den ersten Worten mit Zeigefinger und Daumen an die Nasenwurzel. "Bursche", ernsthaft? Dieses niedere Wesen... Mehr als ein genervtes St├Âhnen konnte der junge K├╝nstler nicht von sich abverlangen, als er ihren von Rache und Krieg getr├Ąnkten Plan las. Sie hatte ├╝berhaupt keine Ahnung, was er tat oder wie es war, sein Handwerk ausf├╝hrlich auszu├╝ben. Er musste wohl mit ihr reden.

Die Kapuze tief in das Gesicht gezogen, verlie├č er sein Zimmer und machte sich in den bev├Âlkerten Teil des Etablissements. Wieder einmal mehr schlug ihn der Gestank und das Gegrunze einfacher P├Âbel ins Gesicht. Angewidert machte er sich sofort auf die Suche nach Malik, jedoch war zwischen den ganzen Freiern, Prostituierten und T├╝rstehern niemand mit diesem Namen zu sehen. Fragend blickte er sich weiter um, eher er seine Suche wohl aufgeben konnte. Drum war einer seiner ersten Anlaufpunkte einer der muskelbepackten Grobiane, welche zum Schutze der hiesigen Damen standen. In der N├Ąhe der Bar stand einer von ihnen, einer der wenigen die gerade nicht mit Betrunkenen oder Zecheprellern besch├Ąftigt waren. Direkt ging er auf ihn zu, erhob schlie├člich direkt vor ihm das Wort: "Ich suche Malik, wo ist sie?" Der Blick des Mannes sagte schon alles, ver├Ąchtlich und damit rechnenend, dass er nicht mehr als ein blo├čer Gast dieses sch├Ąbigen Gesch├Ąftes sei. "Wen interessiert das?", erhielt er nur als n├╝chterne Antwort, die wohl auch einsch├╝chternd wirken sollte. Im normalen Falle, w├Ąre Dimicus einer der Dummk├Âpfe die hier umher rannten, w├╝rde er sich von dem Muskelberg der ihn um mindestens einem Kopf ├╝berragte einsch├╝chtern lassen. Doch nicht mit ihm. "Ihr neuer Gesch├Ąftspartner." Ein weiterer ver├Ąchtlicher Blick und schon offenbarte sich Dimicus, was er tun musste. Manche wollten einfach nicht anders h├Âren. Blitzschnell und dennoch verdeckt griff Dimicus einen Dolch und presste diesen an den Bauch des H├╝nen, w├Ąhrende seine linke Hand den Mann an der Schulter nach vorn dr├╝ckte. Dieser konnte unter der Kapuze zwei sehr b├Âsartige Augen funkeln sehen, den eindeutigen Druck des Dolches am Bauch sp├╝ren, wie er sich schon leicht ins Fleisch schnitt. Von au├čen sah es so aus, als ob Dimicus ihm etwas zufl├╝stern wollte, w├Ąhrend der T├╝rsteher vorgebeugt war, war Dimicus Mund neben dessen Ohr. Sein Dolche und die f├╝hrende Rechte wurden von seinem Mantel verdeckt, niemand im Umfeld ahnte auch nur etwas. "Noch einmal ganz freundlich. Wo. Ist. Malik?", fauchte er in dessen Ohr. Vollkommen vor Angst erstarrt und um sein Leben bangend, stammelte er vor sich hin: "I-Ich ... h-habe sie ... in ... den Keller gehen sehen."

Wie aus dem Nichts tauchte auf Dimicus' Lippen ein L├Ącheln auf, welches sogar sehr zufrieden wirkte. Dabei l├Âste sich der K├╝nstler vom H├╝nen und lie├č au├čer der oberfl├Ąchlichen Schnittwunde keine Spur davon zur├╝ck, was geschehen war. "Geht doch.", sagte er nur h├Âflich und nett, w├Ąhrend er eine Verbeugung andeutete. Mit dieser Information ging er direkt zu den Treppen, welche hinab zum Keller f├╝hrten und folgte diesen hinab in die modrigen Gefilde dieses Gem├Ąuers. Der Gestank von Schwei├č und Alkohol l├Âste sich mit dem Geruch nach nassem Holz sowie feuchten Steinwerk ab. Hier unten war es nicht allzu hell erleuchtet oder gar eingerichtet, doch es reichte um zu erkennen, wer hier unten war. Oder besser gesagt, was. Vor ihm, ein St├╝ck von dem Treppenabsatz entfernt, lag eine ziemlich gro├če Schlange, die sich gerade zu h├Ąuten schien. Nicht unweit von ihr lag die Kleidung die noch Malik zuvor getragen hatte, allerdings fein s├Ąuberlich zusammengelegt. Sofort zeigte sich ein wissendes Grinsen bei dem jungen Mann, der ohne gro├če M├╝he eins und eins zusammenz├Ąhlte. Die Schlange nahm ihn nat├╝rlich mehr als deutlich wahr, oder besser Malik nahm ihn mehr als deutlich wahr. Bisher hatte er nur in B├╝chern und seinen Studien ├╝ber die V├Âlker von derartigen Personen gelesen. Gestaltwandler nannte man sie. "Wie ich sehe, steckt Ihr gerade in einer prek├Ąren Situation, liebste Malik. Zu schade, zu gern h├Ątte ich Euch in Eurer menschlichen Gestalt erlebt. Allerdings erkl├Ąrt dies, warum Ihr wie eine Schlange auf mich wirktet. Im ├╝bertragenen Sinne versteht sich. Das erkl├Ąrt auch Euer hochwirksames Gift. Wie dem auch sei, ich bin nicht hergekommen, um zu plaudern. Das Gesch├Ąft steht an." Der Gef├Ąhrlichkeit eines solchen Tieres sich bewusst seiend, n├Ąherte er sich mit erhobenen H├Ąnden dem Kopf Maliks, ehe er sich vor ihr hinhockte und seine Arme auf seinen Oberschenkel ruhen lie├č. "Der Auftrag, so wie Ihr ihn mir zukommen lie├čet, ist indiskutabel und nicht ausf├╝hrbar. Ich erwarte Euch morgen Mittag in meinem Zimmer, besser w├Ąre es, wenn Ihr mit einem Plan kommt, der nicht darauf beruht, ziellos alles und jeden zu t├Âten. Seid besser vorbereitet und schlagt mir etwas sinnvolleres vor. ├ťberlegt Euch aber sehr gut, was ihr tun wollt. Wir sehen uns morgen, junge Schlange." Beinahe ├╝berm├╝tig und belustigt zugleich patschte er auf ihren Kopf und erhob sich wieder. Irgendwie wunderte er sich selbst ├╝ber sein Verhalten ihr gegen├╝ber, so musste er doch feststellen, dass ihm das Machtspiel mit ihr ein wenig Spa├č bereitet hatte. Wo es sie wohl hinf├╝hren w├╝rde? Ohne darauf ein weiteres Wort zu sagen, stapfte er wieder nach oben, vorbei an allen G├Ąsten und zur├╝ck in sein Zimmer.

Inzwischen war er todm├╝de, als er sich seinen Mantel ablegte und seiner R├╝stung entledigte. Es tat gut wieder etwas Freiheit zu versp├╝ren, auch wenn ihm das Leder so einige Male das Leben gerettet hatte. Inzwischen war es tiefste Nacht, wenn nicht sogar schon ziemlich fr├╝her Morgen, als der junge Mann nun auch seine Kleider ablegte. Es wurde Zeit zum schlafen und wenn er es richtig einsch├Ątzte, w├╝rde er durchaus bis Mittag schlafen. Der vorherige Tag, die neue Bekanntschaft und sein pl├Âtzlich gewendetes Schicksal hatten ihm viel Kraft gekostet. Nun hie├č es, sich etwas davon zur├╝ck zu holen. Er war sich sicher, dass er schon zum richtigen Zeitpunkt aufwachen w├╝rde, ehe Malik kam. Somit also griff er zur Decke, begab sich unter diese und fiel sehr schnell in einen traumlosen Schlaf, der von seiner Leichtigkeit begleitet wurde, welche ihm das schnelle Aufwachen und die Aufmerksamkeit f├╝r seine Umgebung stets bewahrte.
Gl├╝ck ist der Mangel an Informationen.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#16

Beitragvon Malik Al Kubra » Mi 5. Okt 2016, 15:28

Dieser L├╝stling! Wie konnte er sie nur o dem├╝tigen? Einfach mal den Kopf t├Ątscheln und mit ihr in einem Befehlston reden als ob sie dreckige Dirne w├Ąre. Dann noch das dreckige grinsen. Dem w├╝rde sie es zeigen, sie einfach so zu betatschen. Noch nie hatte sie ein Mann ber├╝hrt weder in tierischer noch in menschlicher Gestalt. Die Stunden waren vergangen und endlich konnte sie wieder in ihre geliebte Form schl├╝pfen. Leider war das noch schmerzhafter als zuvor. Zuerst merkte sie sich ihr l├Ąnglicher schmaler K├Ârper wand. Wie die Muskeln mehr wurden an ihrem K├Ârper. Nun ├Ąhnelte sie eher einen Schlauch der kurz vorm platzen war. Dann kam das Schmerzhaftfeste an der ganzen Sache. Die Knochen der Tieres brachen unter lauten knacken, einige durchbohrten das Fleisch von Innen und stachen dann aus der Haut. Als sie drau├čen waren verformten sich die Knochen. Sie sp├╝rte die stechenden Schmerz und durchlitt jede einzelne Transformation. Das Schulterblatt, dann der Oberarmknochen, dann Elle und Speiche mit den Handwurzelknochen und der ganze Rest. Auf magischer Weise setzte sich an den Knochen Muskeln und Sehnen an die von der schuppigen Haut ├╝berdeckt werden. Es war geschafft, sie hob ihre Hand und ah wie die schuppige Haut sich nach innen verzog und sie ihre leicht br├Ąunliche fein Pigmentierte Haut wieder bekam. Die Haare wuchsen auf ihren Sch├Ądel wie Unkraut aus dem Boden. Ihr K├Ârper f├╝hlte sich schaff und m├╝de an nach dieser Prozedur. Angewidert schaue sie auf den kahlen klitschigen Steinboden wo die Haut lag die sie ab. Das Tier hatte in ihr vieles bewirkt aber hatte es auch viel kaputt gemacht. Ihre Eltern hatten sie wegen dem Fluch wie sie es nannten verkauft. Sie hatte jetzt aber wichtiger zu tun als in der Vergangenheit zu leben. Der Bursche hatte sie auf das Zimmer bestellt das sollte er haben. Langsam und ohne sich anzuziehen schritt sie langsam zur T├╝r ├Âffnete sie und ging dann genauso langsam zur Treppe. Die K├Ąlte tat nicht gut und das sp├╝rte sie. Sie war langsamer als sonst und wenn sie nicht bald in die W├Ąrme kam w├╝rde sie hilflos sein. Vorsichtig und langsam nahm sie jede einzelne Stufe nach oben zu dem L├Ąrm.

Ihr erscheinen im Gastraum blieb nicht unbemerkt. Ein sehr recht alter Mann der schon etwas zu viel getrunken hatte kam auf sie zu gewatschelt. Seine H├Ąnde streckten sich in Richtung ihrer Br├╝ste. Mit dem Mund machte er K├╝sschen Bewegungen. Ekel stieg in ihr auf und sie bedauert das M├Ądchen jetzt schon was mit dieser Mumie schlafen sollte. Da schoss ein Gr├╝ner Arm wie aus dem Nichts hervor und griff den Arm des Alten. Dieser schaute entsetzt zum Ende des Arms hoch und ihr Blick folgte seinem. Gohlrock ein gut zwei Meter gro├čer Ork stand seitlich neben ihnen. Er sch├╝ttelte den Kopf und zeigte mit der freien Hand in den Raum zu den anderen M├Ądchen. Hoffentlich hatte der Alte etwas Grips und legte sich nicht mit dem Ork an welchen sie ja eingestellt hatte. Der Alte zog seinen Arm aus dem Griff des Orks,wobei dieser locker lies und sich dann zu einem freien 9Pl├Ątze an der Tanzfl├Ąche gesellte. Sie schaute ihren Besch├╝tzer an und sagte leise ÔÇ×Danke!ÔÇť. Dieser nickte ihr nur zu. Da kam Malik eine Idee wie sie sich f├╝r die Schmach bedanken konnte. Sie winkte den Ork zu sich herunter und fl├╝sterte ihm was ins Ohr, danach stiegen sie gemeinsam die Treppe nach oben zu den Privatgem├Ąchern. Schnellen Schrittes n├Ąherten sie sich dem Gemach. Sie sah den Ork an und dr├╝ckte den Finger auf ihren Mund. Wieder nickte er zum Zeichen das er verstanden hatte. Langsam und vorsichtig legte sie die Hand auf den T├╝rknauf und ├Âffnete die T├╝r ein St├╝ck. Sie wusste das die T├╝r quietschte ab einen gewissen Punkt und so schob sie, sie auf bis zu dem Punkt und zw├Ąngte sich herein. Auf dem Bett lag dieser Bursche und schien zu schlafen. Langsam und bedacht schlich sie sich an ihn heran. Dabei achte sie auf die Dielen unter ihren F├╝├čen. Es musste von au├čen wirken wie ein Tanz. Doch sie hatte diese Sicherheitsma├čnahmen selber platziert und so wusste sie bei welcher Diele sie einen etwas gr├Â├čeren Schritt machen musste, unter welcher ein Kippschalter war und wie sie ihn umgehen. Endlich war sie beim Bett angekommen. Elegant wie ein feine Dame setzte sie sich an das Fu├čende und betrachte das junge Gesicht was sie jetzt noch mehr hasste als vorher. Ein b├Âses Grinsen huschte auf ihr Gesicht als sie laut und deutlich sagte ÔÇ×Morgen S├╝├čer hast du gut geschlafen?ÔÇť. Was dann passierte war zu k├Âstlich. Die Worte Morgen S├╝├čer waren f├╝r Golrock das Zeichen gewesen. Die T├╝r flog fast aus den angeln als er sie aufstie├č. Erschrocken fuhr der Bursche hoch und schaute sie an. Der Ork rannte durch den kleinen Raum auf das Bett zu. Dabei stie├č er den Tisch und die St├╝hle beiseite und schrie etwas was keiner verstand. War das etwa Angst was sie bei den Burschen sah. Doch bevor dieser etwas sagen noch reagieren konnte war der Ork bei ihm und packte den Wicht am Hals mit seinen gro├čen Pranken. Er dr├╝ckte ihn an die Wand und der Bursche griff nach dem Arm des Orks Malik lachte b├Âse und sagte dann mit gen├╝sslich ÔÇ×Ich bin hier lasst uns reden aber lasst bevor wir uns den Gesch├Ąftlichen zu wenden etwas privates kl├Ąren. Ihr werdet mir nie wieder den Kopf t├Ątscheln noch streicheln noch sonst irgendwie ber├╝hren! Verstanden! Sollte ihr es doch machen wird Golrock hier euch jeden Knochen brechen und ich werde euch die gr├Â├čten schmerzen noch hinzuf├╝gen ist das klar? Zweitens sehe das ihr eurer Gegengift noch nicht genommen habt und frage mich daher ob ihr sterben wollt. Es wundert mich sowie so das ihr noch keine Beschwerden habt aber Egal ihr wolltet reden hier bin ich!ÔÇť. Bei ihren letzten Worten lies der Ork das B├╝rschen los und trat einige schritte zur├╝ck. Nun konnten die Verhandlungen beginnen...

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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#17

Beitragvon Dimicus » Sa 8. Okt 2016, 15:08

Ruhig schlummerte der K├╝nstler in seinem neuen Bett, allerdings noch bevor Malik sein Bett erreichte, hatte dieser sein Bewusstsein zur├╝ck erlangt und unter seinem Kopfkissen einen Dolch hervorgezogen. Diesen verbarg er allerdings geschickt, als er seine Augen ├Âffnete und der nackten Malik nahezu ├╝berall hinschauen konnte. Dennoch blieb ihm kaum Zeit, als sie sich so dreist wie sie war, einfach auf das Bett setzte und mit ein paar Worten versuchte S├╝├čholz zu rapseln. Ihm war nicht wirlich bewusst wie ihm geschah, als er lautes Poltern, eine extrem kr├Ąftige Gestalt und schlie├člich eine gr├╝ne Pranke um seinen Hals zu sp├╝ren bekam. Sein spitzer Schrei, der mehr vor ├ťberraschung als vor Angst aus seiner Kehle drang, durchbrach das Poltern. Schlie├člich so festgesetzt, sah er seiner "neuen Arbeitgeberin" in die Augen, wie sie ihm Dinge befahl und versuchte sich mithilfe des Orkes durchzusetzen. Welch misslicher Versuch, der ihm trotz des W├╝rgegriffes einfach nur ein L├Ącheln auf die Lippen zauberte, auch wenn seine Atemluft allm├Ąhlich knapp wurde.

Wieder zur├╝ck auf den Boden, vollf├╝hrte er mit dem Dolch, der die gesamte Zeit in seiner Rechten verweilt hatte, eine kunstvolle Handbewegung, welche die Waffe um seine Hand und schlie├člich zur├╝ck auf das Bett bef├Ârdern lie├č. Wild pochte sein Herz, auch wenn nach au├čen hin die Ruhe ausstrahlte. Zu einem gewissen Punkt hatte er Respekt vor dem Ork, der da stand. Doch hatte er sehr viel in seinem Leben bereits mitgemacht, er wusste wie er es h├Ąndeln musste. Jedoch v├Âllig ohne ein Anzeichen von Furcht sprach er: "Es sieht so aus, als ob Ihr keinerlei Manieren bes├Ą├čet. Ihr wollt die Regeln machen? Ihr m├Âgt mich vergiftet haben, doch so viel ich herausgefunden habe, braucht Ihr eher meine Hilfe, als dass Ihr mir solche Dinge antun w├╝rdet." Ein breites Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab, als er Malik den R├╝cken zuwendete, zu seinen Sachen her├╝berschritt und sich frische Kleidung heraussuchte. "Zumal ich Eure Situation wohl besser kenne, als Ihr. Die gro├čen Fische der Unterwelt wollen Euch tot sehen, h├Ąttet Ihr mich nicht Schachmatt gesetzt, w├Ąre es diesen auch gelungen. Wie steht es mit Euch? Eure Macht, Euer Einfluss?" Ein kurzes Lachen unterstrich seine Worte, um mehr als deutlich zu machen, dass er durchaus Bescheid wusste. Nicht umsonst hatte er Wochen mit der Recherche vor der Ausf├╝hrung seines Auftrages verbracht, Quellen und Informationen gesucht, um alles perfekt zu planen. Schon allein um auch mit seinem Opfer vertraut und den Hintergr├╝nden nahe zu sein.
Im n├Ąchsten Moment, begann er sich sein Hemd auszuziehen und sich entsprechend ein vollkommen Neues ├╝berzuziehen. Dabei war sein schlanker K├Ârper und die darauf zu sehenden Narben mehr als deutlich zu sehen. "Glaubt mir, Ihr braucht mich. Wenn Euch nur ansatzweise bewusst w├Ąre, was Eure Situation in dieser Stadt betrifft, w├╝rdet Ihr nicht so un├╝berlegt handeln und einer der einzigen Personen bedrohen und angreifen, die Euch noch helfen kann. Denkt dar├╝ber nach." Damit lockerte er sich etwas seine Schultern, welche durch diese ganze Aktion verspannt waren und schritt um Malik herum. In aller Ruhe bertrachtete er zuerst sie dabei, dann ging er auf sein Gem├Ąlde zu und betrachtete es genauer. "Ihr habt einen bemerkenswerten K├Ârper, gut proportioniert. Lie├če sich gut mit arbeiten.", merkte er noch in einem eher leiseren Ton an. Einige Schritte vergingen in der Stille, als er dann v├Âllig vor seinem eigentlich fertigen Gem├Ąlde stand. "Wisst Ihr eigentlich, was das Nehmen eines Lebens bedeutet? Man geht nicht einfach hin und schlachtet etwas ab. Das ist grausam, nicht zeitgem├Ą├č und zudem Verschwendung. Schaut auf dieses Bild. Auch wenn man es nicht mehr sehen kann, so besteht es aus vielen, einzelnen Pinselstrichen. Jeder perfekt geplant und umgesetzt. Nach und nach bedeutet ein Pinselstrich eine weitere Facette des Bildes und sind sie alle da, wird das Bild zu einem Meisterwerk. Genau so verh├Ąlt sich mit dem T├Âten, die Kunst dahinter ist komplexer als das. Man muss genau planen und jedes Individuum stellt seine eigene Leinwand dar. Ihr k├Ânnt nicht einfach sagen 'Geht hinein und t├Âtet alles', dass ist grausam und nicht sinngem├Ą├č. Ihr wollt eine Botschaft ├╝berbringen? Dann nicht so und vor allem nicht auf solch stumpfe Weise. Gebt mir EIN Ziel, egal welches. Es wird eine leere Leinwand sein, doch ist diese einmal gef├╝llt, wird jeder in Drakenstein und noch dar├╝ber hinaus dessen Gr├Â├če sehen und sich daran erinnern." Damit wandte er sich wieder von dem Bild ab, blickte der jungen Frau entgegen und l├Ąchelte nur. Sie verstand ├╝berhaupt nichts von dem, was das Ganze wirklich ausmachte.

Schon allein der Gedanke daran bereitete ihm ein flaues Gef├╝hl im Magen, allerdings begann das Gift auch wieder seine Wirkung zu entfalten. Aus diesem Grund ging er hin├╝ber zum Nachttisch und genoss einen Schluck des f├╝rchterlichen Weines, in dem das Gegengift eingarbeitet wurde. "Ach ja, wir m├╝ssen mal schauen, dass wir dieses ekelerregende Gebr├Ąu gegen etwas austauschen, was wirklich des gehobenen Gaumens wert w├Ąre." Darauf lehnte er sich nur gegen den niedrigen Tisch, seine Gestik schien offen und weiterhin gelassen. "Also? Wie steht es nun um einen ausgereifteren Plan? Ihr k├Ânnt es alles noch einmal ├╝berdenken."
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#18

Beitragvon Malik Al Kubra » So 9. Okt 2016, 13:12

Ihr fiel buchst├Ąblich der Kiefer runter. Unglauben machte sich in ihr breit. Was hatte dieser J├╝ngling gesagt? Sie w├╝sste nicht wie sie in der Stadt zurecht kommen w├╝rde. Vielleicht hatte er Recht, aber dies w├╝rde sie nicht zugeben. Erst hat er sie so verletzlich wie noch nie jemanden au├čer ihre Ziehmutter und ihren Ziehvater gesehen, dann erdreiste er sich ihr Befehle zu geben und nun stellte er sie als dumm dar! In ihr brodelte es und am liebsten w├╝rde sie ihn an den Hals gehen, ihre Fangz├Ąhne in ihn rein schlagen und ihn ihr Gift zu verabreichen. Doch das w├╝rde nichts daran ├Ąndern das er Recht hatte. F├╝r so intelligent hatte sie ihn nicht gehalten. Langsam erhob sie sich schritt grazil und geschmeidig auf den um gesto├čen Tisch zu. Sie b├╝ckte sich nach dem Tisch und hob ihn auf, stellte ihn wieder hin und stellte dann die St├╝hle wieder auf. Erst jetzt bemerkte sie die Staffelei und die Leinw├Ąnde. Ein K├╝nstler? Ein M├Ârder? Fasziniert starrte sie um her. Das Bild wollte sich nicht zusammen f├╝gen. Eines war klar er war kein Amateur wie sie gedacht hatte. Also w├╝rde sie ihn nicht mehr untersch├Ątzen. Langsam setzte sie sich auf einen Stuhl. Mit einen Kopfzucken ordnete sie an das Gohlrock sich hinter ihr platzieren solle. Sie atmete tief ein und sprach ÔÇ×Gut! Wenn es so ist wie ihr meint das es ist, w├╝rde ich gerne erfahren wie ihr Handeln w├╝rdet wenn ihr in meiner Situation seid. Ich soll euch ein Ziel geben, gut er hei├čt Kain und ist einer der Gr├Â├čten Unterweltbosse der Stadt, ich bezweifle auch wenn ihr eurer Handwerk offensichtlich besser beherrscht als ich dachte, das ihr ihn einfach so erledigen k├Ânnt. Seine Wohnungen liegen in der ganzen Stadt verteilt. Niemand wei├č wer er wirklich ist, niemand wei├č wo er ist. Etliche Attent├Ąter scheiterten an ihm. Die meisten fand man tot auf. ├ťber den Mann ist nichts bekannt. Wie sollen wir seine Aufmerksamkeit auf uns ziehen um ihn zu studieren und ihn dann eine Falle zu stellen, wenn nicht ihn anzugreifen.ÔÇť sie holte Luft um ihre Worte wirken zu lassen doch bevor der Bursche antworten konnte fuhr sie fort ÔÇ× Dieser Mann hat einer Person die mir etwas bedeutet, etwas weggenommen. Ich will ihn bluten sehen ich will ihn ein Gift injizieren was ihn nie sterben l├Ąsst und ihn Qualen ihn unterbreite welche jenseits von Gut und B├Âse sind. Also sprecht wie w├╝rdet ihr Handeln wenn ihr an meiner Stelle seit?ÔÇť sie sah ihn erwartungsvoll an...

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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#19

Beitragvon Dimicus » So 9. Okt 2016, 14:15

"Genau das ist die Frage, junge Bl├╝te!", ert├Ânte es pl├Âtzlich aus Dimicus hervor, als er noch nebenbei in die H├Ąnde klatschte und beinahe so wirkte, als ob ein Hund endlich den neuen Trick gelernt h├Ątte. Beinahe euphorisch um zum sch├Ânen Teil dieses Gespr├Ąches zu kommen, stie├č er sich von dem Nachttisch ab. Aufgeregten Schrittes bewegte er sich zu seiner Staffelei, nahm das fertige Gem├Ąlde herunter und legte eine leere Leinwand herauf. Das Gem├Ąlde legte er auf den Tisch neben Malik, ein Blick darauf, erf├╝llte ihn mit Stolz. "Bewahrt es gut auf, schlie├člich ist es ein wahres Kunstwerk. Vielleicht passt es irgendwo bei Euch in Euer Gesch├Ąft oder Privatgem├Ącher." Schon im n├Ąchsten Augenblick hatte er wieder Pinsel und Farbe in der Hand, die Spitze des Pferdehaars tauchte in ein Schwarz seiner Palette ein und er begann, den unteren Rand in eine wabernde Fl├╝ssigkeit zu verwandeln.
Trotzdessen dass es eine Leinwand war, schien es sehr realistisch und beinahe aus dem Bild heraus zu flie├čen. "Wir stehen im Dunkeln, doch wo dunkel ist, muss es auch Licht geben. Ohne Licht, kein Schatten." Allm├Ąhlich begann die Fl├╝ssigkeit, je weiter er sie verfeinerte, wie ein Schatten eines gro├čen Gegenstandes zu wirken, der von links in das Bild fiel. "Wir haben jetzt die Aufgabe Licht hinein zu bringen, das Erste was uns wichtig sein muss, ist die Beschaffung von Informationen. Kain mag unantastbar erscheinen, er ist aber nicht unverwundbar. Das sollte Euch als Erstes bewusst werden." Damit begann er, in einem Gr├╝n eine Wiese ├╝ber den Schatten zu malen, doch nur die Ans├Ątze. Kaum hatte er diese fertigestellt, legte er die Pinsel beiseite. "Unverwundbar ist niemand, egal wie reich oder m├Ąchtig er zu sein scheint. Doch genau daf├╝r h├Ąlt sich Kain, seiner Vorgangsweise nach zu urteilen. Er ist vorsichtig, aber zeitgleich selbstsicher. Genau diese Selbstsicherheit wird sein Verderben sein." Er trat einige Schritte von der Leinwand zur├╝ck, betrachtete seine angefangene Arbeit. "So wie dieses Gem├Ąlde begonnen wurde, beginnen wir damit, Euer niederes Bed├╝rfnis nach Rache zu erf├╝llen und Kain widerum in die Geschichte eingehen zu lassen. Wir werden seine Aufmerksamkeit erregen, doch nicht un├╝berlegt, nicht mit einem Angriff auf ein Bordell. Es muss ihn treffen. Um ein Bordell wieder aufzubauen, brauch es nur Geld, davon wird er genug haben. Wir m├╝ssen pers├Ânlich werden. Da setzen wir an. Wir werden seinem Bordell einen Besuch abstatten, allerdings nicht um alles wie Barbaren abzuschlachten. Nein. Jeder Bordellbesitzer hat seine ganz pers├Ânliche M├Ąttresse. Wir finden, locken und verwandeln sie. Wenn wir mit ihr fertig sind, wird er unruhig werden und Nachforschungen anstellen. Genau dabei, werden wir zuschlagen. Denn nicht alles kann er auf seine Diener abw├Ąlzen."
Seine Augen funkelten f├Ârmlich, als er seinen Plan erkl├Ąrte und mehr als deutlich machte, dass un├╝berlegtes Handeln zu Nichts f├╝hren w├╝rde. Stattdessen w├╝rde er ihr zeigen was es bedeutet, wahre Kunst zu vollf├╝hren, denn Malik hatte Potenzial. Sie w├╝rde nie an sein Genie heranreichen, allerdings w├Ąre sie ideal f├╝r seine Pl├Ąne. "Wir werden auch auf Eure Wandlungsk├╝nste zur├╝ck kommen m├╝ssen. Doch ehe wir das angehen, muss ich noch etwas tun bzw. Euch um etwas bitten. Ich brauche ein M├Ądchen, welches Euch sehr ├Ąhnlich sieht, wenn nicht sogar zum Verwechseln ├Ąhnlich. Noch immer glaubt man, dass Ihr am Leben seid, doch dass m├╝ssen wir ├Ąndern, um den Fokus von Euch zu nehmen." Leicht verbeugte er sich vor der jungen Frau, die immer noch in ihrer wahren Pracht dort vor ihm sa├č, und bot ihr seine offene Handfl├Ąche dar, um ihr einerseits beim Aufstehen zu helfen, andererseits als Symbol f├╝r seine Angebot.
Gl├╝ck ist der Mangel an Informationen.
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Re: Die Klingen von Drakenstein und sein Adel?

#20

Beitragvon Chlo├ę » Di 11. Okt 2016, 15:07

ÔÇťIch hoffe sehr das ich in den Genuss ihrer Malereien eines Tages kommen darf. Vielleicht k├Ânnen sie mir ja die F├Ąhigkeiten der schwarzen Magie bei bringen.ÔÇť Meinte sie und hoffte sehr das er dies tat. Unten angekommen wurden die T├╝ren ge├Âffnet und der Seltsame Mann verabschiedete sich. Ein kleines L├Ącheln was unter der Kapuze hin durch schien ermutigte Chlo├ę. Um sein L├Ącheln zu erwidern, schnell sah sie zu Boden als ob sie etwas falsch gemacht h├Ątte. Dabei wollte sie eigentlich nicht, dass er sah wie sie err├Âtete. ÔÇť Vielen Dank f├╝r Ihren Besuch, Beehren sie uns baldig wieder unsere T├╝ren stehen Tag und Nach offen um Ihre Begierden zu stillen. Einen wunder sch├Ânen Abend noch.ÔÇť Sprach sie und sah wieder zu ihm hinauf. Dieser Mann faszinierte sie diese Dunkle Aura um Ihn herum die Kapuze die in seinem Gesicht hin. Pl├Âtzlich sah Chlo├ę wie das Blut an ihrem Arm hinunter lief. Sie musste an einen spitzen gegen stand h├Ąngen geblieben sein. Da viel ihr ein auf dem Weg nach unten glitt sie mit ihrem arm an dem Gel├Ąndern lang. Und sp├╝rte dort kurz ein schrammen. Als sie ihren Arm hoch nahm um nach zusehen was genau war. Sah sie das Blut was an ihrem Arm hinunter lief und verschiedene spuren w├Ąhlte.
Durch die T├╝r kam ein frischer Windzug und verteilte den Geruch des frischen Blutes durch den ganzen Raum. Drau├čen leuchteten die Sterne und einige Lampen in den H├Ąusern gingen an und die Kinder ins Bett. F├╝r einen kurzen Moment vergas Sie das Blut was ihrem Arm hinunter lief. Chlo├ę ging rein und suchte schnell etwas womit sie die wunde versorgen konnte. Neben bei suchte sie einen neuen Namen unter dem sie hier leben konnte. Da viel ihr der Name Ihrer Gro├čmutter ein Evelyn . Sie ging zu Malik klopfte an die T├╝r und wartete auf eine Antwort.