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 Betreff des Beitrags: Macht und Machtwechsel
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 20:22 
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Macht und Machtwechsel

Freiherr Ansgar von Hohenfelde war für vieles bekannt, allerdings nicht für seine Geduld oder sein ruhiges Wesen. Und so verwunderte er vermutlich kaum einen der Sippen- oder Familienangehörigen der von Hohenfelde, von Wigbergs oder von Eibenbergs, dass sich einige Tage nach der Hochzeit von Dave und Varmikan ein öffentlicher Aushang am Rathaus befand.

Wer genau hinschaute, erkannte dass Ansgar nicht einen Tag verschwendet hatte. Er hatte umgehend den Verrat von Linhard einen Tag nach Daves Hochzeit abgestraft.

Ansgar stellte damit eindeutig klar, was er von den Machenschaften seines ältesten Sohnes hielt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Macht und Machtwechsel
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 15:02 
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Marcella
 
freute sich als Ansgar sie drückte. Dann schob er sie vorsichtig weg. Er war bestimmt nicht gewöhnt, dass er zum Trost gedrückt wurde, aber das war Marcella gleich. Wenn das sonst niemand tat, sie machte das. Ihren Vater hätte sie genauso gedrückt, wenn er traurig war.
Das ihr Hund schon da war, freute sie genauso. Sie wollte ihn so schnell wie möglich mit Wolfi abholen. Dann wurde alles anders. Fin kam zurück und was sie schwatzte schlug den Fass den Boden aus. Sie hatte Dave beschwatzt, damit er Linhard warnte und den alten Knacker gleich mit. Warum hatte sie nicht einfach heimlich nachts die Tür geöffnet um ihre Feinde ins Haus zu lassen? Klar war sie genauso die Mutter von Linhard, aber das fiel der alten Ziege ganz schön früh ein! Am Küchentisch bei Dave in seinen Haus hatte sie nicht gross was gesagt. Sie war wohl die ganzen Jahre von Ansgar der Meinung gewesen und jetzt spielte sie sich als Heilige auf. Und dabei brachte sie noch ihren Mann und ihren Sohn in Gefahr. Und sogar noch von Marcella den Meister, weil sie alleine zu feige war den alten Saftsack zu warnen. Da hatte sie mal schnell den armen Dave vorgeschickt.
Ihr Meister war noch so dämlich und half der verräterischen Ziege noch. Das durfte alles nicht die Wahrheit sein. Wolfi bekam es mit der Angst zu tun, dass sein Vater seine Mutter die falsche Schlange aufknüpfen würde und Dave gleich mit. Marcella hatte nur Angst um ihren Meister. Aber Ansgar blieb ganz ruhig. Marci vermutete, dass er zu geschockt und enttäuscht war, was seine Frau angerichtet hatte.
Er wollte Wolfi nicht seine Mutter wegnehmen und er mochte seine Frau immer noch. Was er sagte zeigte, dass er wirklich ein guter Mann war, auch wenn er gerne rummeckerte. Seine Frau wusste gar nicht, was sie getan hatte. Sie war nicht dabei gewesen, als der alte Saftsack sie alle ermorden wollte. Nein sie hatte sich verdrückt und Wolfi mitgenommen. Und da war ihr Linhard noch ganz schön egal gewesen, sie hatte ihn und Ansgar zurückgelassen und nun tat sie so, als wollte sie Linhard retten. Wenn das so war, war sie zu spät dran. Und alle Schuld ihren Mann in die Schuhe zu schieben war leicht.
Das Ansgar sich von seine Frau trennte, fand Marcella trotzdem hart. Jeder sah doch wie sehr er sie liebte. Er wollte ihr nichts antun, er verlangte nichts von ihr, nur sollte sie Wolfi beistehen in seinen neuen Amt, dass er bald erhalten sollte.
Was Ansgar über Verrat sagte, tat Marcella weh. Seine Frau war wohl die einzige die ihn sonst mochte und zu ihm hielt und jetzt hatte sie ihn genauso verraten wie alle anderen. Marcella schämte sich dafür, obwohl es nicht ihre Schuld war. Ansgar hatte jetzt nur noch Wolfi und sie und hoffentlich Urako. Ansonsten hatte der alte Sack ihm jeden weggenommen. Sogar seine Frau, weil sie so blöde war ihren Verrätersohn hinterher zu rennen. Und den alten Saftsack hatte sie dazu gewarnt.
Marcella wollte noch etwas zu Ansgar sagen, aber er ging enttäuscht weg. Vermutlich wollte er alleine sein nach all der Scheisse. Marci drückte die Hand von Wolfi. Sie wartete ab was er tun wollte.
 
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 Betreff des Beitrags: Re: Macht und Machtwechsel
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 15:57 
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Beiträge: 4
In dem Moment, als der Familienalpha sich von seiner Gefährtin lossagte, stimmte das Hündchen, dass Fingard stets begleitete, ein Klagegeheul an. Wie ein winziger Wolf stand es da, mit hochgereckter Schnauze, die Lefzen ein O formend, und heulte sich schrill die Seele aus dem Leib. Die anderen Hunde des Anwesens, die das hörten, stimmten in das Geheul ein und bald war das ganze Herrenhaus von den Stimmen klagender Hunde erfüllt. Wer die Hundesprache verstand, erkannte den Chor tiefster Verzweiflung, den sie sonst nur anstimmten, wenn jemand der ihren gestorben war.

Als alle Hunde jaulten, richtete Terry sich auf die Hinterbeine und stützte sich an seinem Frauchen ab, damit sie ihn hochnahm. Das ganze Rudel war zerbrochen. Es war schrecklich! Er würde sein Bestes geben, Fin zu trösten und nebenbei sich selbst von ihr trösten lassen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Macht und Machtwechsel
BeitragVerfasst: Do 19. Okt 2017, 09:04 
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Wolfi schaute seinem Vater wie ein geprügelter Hund hinterher, als dieser nach seiner Klarstellung ohne einen weiteren Ton den Raum verließ. Er konnte ihn verstehen, aber er verstand genauso gut die Handlung seiner Mutter.

Als der kleine Hund seiner Mutter zu wehklagen begann, hätte Wolfi am liebsten eingestimmt. Terry gab seinem eigenen Gefühl einen Ausdruck. Während Fin ihren kleinen Liebling auf den Arm nahm und tröstend wie schutzsuchend an sich drückte, strich sich Wolfi müde über das Gesicht und musterte seine Mutter.

"Ma Du musst Du musst Dich mit Paps versöhnen! Ich weiß warum Du das getan hast und er weiß es ebenso. Aber ihm das ausgerechnet jetzt an den Kopf zu werfen, war wirklich nicht nötig!", schnauzte Wolfi.

"Anwolf, hör mir mal zu", setzte Fin erbost an, wurde aber umgehend von ihrem Sohn unterbrochen.

"Nein Ma, Du hörst mir zu! Ich habe verdammt noch mal Angst um Dich und Paps! Ich liebe Euch, geht das nicht in Deinen Kopf, warum ich mich hier gerade aufrege?

Denk mal nach! Was sollte das denn? Solltest Du Dich nicht mit Paps versöhnen, dann hat Brandur doch erreicht was er beabsichtigt hatte!

Er hat unsere Familie zerstört und Paps fast alles genommen! Angefangen von seinem Leibdiener, einen seiner Söhne, seinem Bruder und auch noch Dich. Seine engsten Vertrauten wurde ihm weggenommen und Du mischt auch noch mit!
Bei Ainuwars Eiern, dass glaube ich nicht, ehrlich!

Wie sollte Paps denn reagieren Deiner Meinung nach?

Sollte sich Paps darüber freuen, dass Du so weitsichtig warst Linhard trotz aller Differenzen zu warnen? Paps bestand darauf dass wir fliehen, damit er unsere Leben retten kann. Er blieb freiwillig zurück und... und wäre vermutlich sogar für uns gestorben!

Du hast uns damit in Gefahr gebracht. Klar bedeutet Dir Lin etwas und sicher liebst Du ihn auch als Deinen Sohn, aber mal ehrlich - er hätte uns nicht verraten müssen! Er hätte die Sache mit Paps und Dir selbst klären können! Dave hatte den Vermittler gegeben und Lin und Paps gaben sich doch quasi in der Küche die Hand. Paps war doch bereit es zu versuchen.

Ich bin ja nicht dämlich, mir ist selbst bewusst, dass ich ein anderes Verhältnis zu Paps habe als Lin es hat oder je haben wird. Und Paps hat es vorhin sogar bestätigt. Und ich glaube ihm. Es ist eine Illusion, dass man zwei Personen gleich lieben kann.

Paps hat offen zugegeben, mich mehr zu mögen als Lin. Ja dann ist das eben so. Dafür habe ich Lin als Bruder geliebt, aber ich war ihm scheißegal!
Kann ich auch nicht ändern!

Du hättest Dich ja um Lin kümmern können, aber scheinbar war ich Dir ja auch wichtiger.

Das meine ich nicht als Beleidigung oder um was abzustauben. Falls Dir die Ungerechtigkeit gerade aufgefallen ist, ist das auch so Mama!

Deshalb musst Du aber nicht Paps oder mich in die Pfanne hauen und in Gefahr bringen. Zudem hast Du Dich selbst damit auch in Gefahr gebracht! Nicht nur das Paps Dir am liebsten an die Gurgel gegangen wäre, sondern der liebe Lin wird auf Deine Warnung scheißen. Lin und Brandur bedanken sich für die Warnung, Du hast ihnen damit einen Vorteil verschafft. Möchtest Du Dein eigenes Grab schaufeln?

Paps liebt Dich über alles Mama, echt dass Du ihn dazu bringst, dass er sogar in Betracht zieht Dich anzugehen. Geh ihm nach. Er ist maßlos enttäuscht von Dir und nicht nur er. Trotzdem liebe ich Dich Mama. Ihr müsst Euch wieder vertragen",
motzte Wolfi.

"Du verstehst nicht was eine Mutter empfindet Wolfi, trotzdem hast Du Recht. Ich werde versuchen mit Ans zu sprechen. Aber sofort wird das nicht möglich sein. Du weißt wie stur und bockig er reagiert", antwortete Fin.
"Je länger Du wartest, je sturer wird er. Zudem wird er Dir jede Minute ankreiden, wo Du Dich nicht entschuldigst! Du machst es nur schlimmer Ma. Vertraue mir bitte, geh ihm nach und bitte ihn um eine Aussprache. Er schlägt Dir nie was ab, er wird es diesmal auch nicht tun. Erklär Dich ihm und versöhnt Euch bitte wieder. Falls Du Hilfe benötigst vermittele ich, ich kann Paps ja manchmal beruhigen. Aber bitte geh sofort und versöhnt Euch", flehte Wolfi.

"Du hast Recht Kurzer, ich hatte nur solche Angst Lin zu verlieren", erklärte Fin betrübt.
"Ja klar, verständlich! Dafür hast Du nun Paps verloren und er Dich, Dave und Lin, falls Du Dich nicht versöhnst. Mama geh bitte! Ich flehe Dich an", antwortete Anwolf.

Fingard nickte knapp und folgte Ansgar, dabei drückte sie Terry fest an ihre Brust.
Anwolf sah seiner Mutter hinterher, schüttelte verzweifelt den Kopf und ergriff die Hand von Marcella fester.

"Entschuldige, dass alles hier. Komm wir gehen Deinen Hund holen", seufzte Wolfi und zog Marcella mit sich.

Gemeinsam ging er mit ihr nach unten zu den Stallungen und den dortigen Zwingern. Der Kriegshund lag in einem der penibel sauber gehaltenen Zwinger auf Stroh und schien zu dösen. Als sie an seinen Verschlag heran traten erhob sich das Tier und Marcella konnte sehen um was für einen mächtigen Hund es sich dabei handelte.

"Er ist perfekt, er wird Dich beschützten Süße", grinste Wolfi über beide Ohren.
Wenigstens das mit dem Hund für seine Freundin hatte funktioniert.


***

Kriegshund
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