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 Betreff des Beitrags: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 21:09 
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Volk: Ork
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Das Chaos (1)
Skugga spuckte auf den Boden, um den Geistern des Eisberges zu zeigen, was sie von ihm hielt und die Biester abzuschrecken, so wie sie es an jedem Ort tat, den sie das erste Mal besichtigte.

„Willkommen auf Skille, dem größten schwimmenden Eisberg Tasmerons“, verkündete der Kapitän, als ihre Stiefel den Schnee betraten. Doch wieder irgendwas schwimmendes, kein fester Boden. Noch immer kein Land in Sicht! Skugga hasste Schiffe, Wasser und alles, was damit zusammenhing. Sie schnaubte wütend und aus ihrer Nase stießen zwei weiße Wolken hervor wie Drachenatem. Ohne sich von dem Kapitän zu verabschieden, folgte sie dem ins Eis gehauenen Stollen ins Innere Skilles. Der Mann war nur ein Frostalb und ihr Begleiter Frosch hatte ihn mehr als gebührend bezahlt, also sah sie keinen Grund, auch nur ein weiteres Wort mit ihm zu wechseln.

Frosch trottete blass und dürr hinter ihr her. Ihm hatte das Leben auf hoher See weitaus schwerer zu schaffen gemacht, als ihr. Zum einen, weil alle Nahrung im hohen Bogen wieder aus ihm herausgeschossen war und zum anderen, weil er derjenige war, der all die Wochen für die Überfahrt hatte schuften müssen. Wie eine Leiche trottete er hinter ihr her, ohne ein Wort zu sagen.

Die Wände des Hafens waren allesamt gerundet, glatte Stollen, vermutlich Wassermagie. Der Ort war eisig und trostlos. Obwohl hier Leben herrschte, wurde nur das Nötigste gesprochen. Die Frostalben, Norkara und Shezem sahen allesamt durchgefroren und halb verhungert aus und alle irgendwie krank. Das Ganze machte mehr den Eindruck einer Sträflingskolonie und in der Tat hatte sie sich sagen lassen, dass Skille als gesetzesfreie Zone ein beliebtes Ziel für Vogelfreie und politisch Verfolgte war. Nicht nur Mitglieder der Fraktion der Kalten Fluten, auch Angehörige anderer Ethnien waren hier zu finden, Hoffnungslose, die keine Zukunft mehr hatten und nur versuchten, irgendwie am Leben zu bleiben. Ein völkisches Kuddelmuddel, vor dem Skugga sich ekelte wie vor einem zusammengewürfelten Eintopf, bei dem man nie wusste, was für eine Widerlichkeit man als nächstes auf dem Löffel haben würde. Wenn es nach ihr ginge, würde man alles, was unorkisch war, einfach ausrotten.

„Heifenkraut?“, fragte ein zahnloser Norkara. Sie machte sich nicht einmal die Mühe, den Kopf zu schütteln, als sie an ihm vorbei tiefer in den Eisberg stapfte. Ihre zackenbewehrten Steigeisen bohrten sich bei jedem Schritt in das Eis, so dass sie nicht ausrutschte. Jeder hier trug diese und wer sie sich nicht leisten konnte, hatte zumindest Eisenketten um seine Stiefel gewickelt, um Halt auf dem glatten Untergrund zu haben.
„Pfeifenkraut wäre nicht schlecht gewesen zum Aufwärmen“, sagte Frosch kleinlaut.
„Ist dir kalt?“, fragte Skugga.
„Ein wenig.“
„Dann musst du schneller laufen.“ Sie beschleunigte ihren Schritt. Ihr entkräfteter Begleiter kam kaum noch hinterher. Das war die Strafe für sein Gejammer.

„Trockenfleisch?“, fragte ein Shezem. Als einziges Volk hier trugen die Fischleute kaum Kleidung und froren trotzdem nicht. Skugga hatte Sandjäger und Schlinger in den dunkelblauen Fluten um das Schiff herum gesehen. Alles, was oberhalb des Gefrierpunktes lag, war für Shezem warm, nur hier draußen brauchten sie etwas Schutz vor der Kälte. Wenn sie zu sehr froren, sprangen sie ins Eiswasser, um sich aufzuwärmen, als wäre es ein Badezober mit heißem Wasser. Auch diesen Händler ignorierte sie. Es wurde dunkler, das Eis blau beleuchtet von alchimistischen Lampen.

Und endlich, im Dunkel, traf sie auf den wahren Markt. Fisch, Waffen, Kleidung, Alkohol, Drogen und Sklaven wurden hier gehandelt, ein paar ungepflegte Nutten boten ihre Dienste an, jedoch streng bewacht, was darauf schließen ließ, dass sie das Geld nicht behalten durften, was sie einnahmen, sondern dankbar sein konnten, dass man sie nicht tötete und das war auch schon der ganze Lohn für ihre Arbeit. Skugga hatte keinerlei Mitleid. Wer schwach war, hatte es nicht anders verdient.

Der Eisberg war dermaßen ausgehöhlt, dass sich in seinem Inneren ein See gebildet hatte, vermutlich gab es unter Wasser einen direkten Zugang für die Shezem, über den sie ihre Waren hereinbrachten. Soeben zerrte eine Gruppe von Sandjägern einen erbeuteten Riesenkalmar aufs Eis, dessen Kopf allein so groß war wie das Schiff, auf dem die beiden Orks gereist waren. Die Stücken wurden von einem Feuermagier angeröstet, denn natürlich gab es hier im hohen Norden keinerlei Brennmaterial. Alles, was dazu taugen würde, brauchte man für andere Dinge, für Schifsreparaturen vornehmlich.

Skugga kaufte sich einen Tintenfischring, groß wie ein Mühlrad. Frosch musste mit einer handvoll Dörrfisch vorlieb nehmen. Viel Geld hatten sie nicht mehr. Einer der Händler, die um den See herum auf mehreren Stufen ihre Buden aufgebaut hatten, so dass das ganze den Eindruck einer Arena erweckte, bot genau das an, was Skugga suchte – Felle. Und eines davon war ein Eisbärenfell. Sie kaute offenem Mund auf dem kautschukartigen, fischig schmeckenden Fleisch herum und riss dabei rhythmisch das Maul auf, so dass sie ein lautes Schmatzen verursachte und jeder den Inhalt ihres Mundes zu sehen bekam. Frosch hingegen speiste wie eine Ratte, eingerollt und das Trockenfleisch mit beiden Händen umklammert, als würde es ihm jemand wegnehmen wollen. Skugga schlug ihm einmal auf den Hinterkopf, ohne dass sie irgendeine Verhaltensänderung dafür erwartete, es war eine Geste der Gewohnheit, die sie mehrmal täglich zu den unterschiedlichsten Situationen auszuüben pflegte, damit Frosch seinen Platz nicht vergaß.

Skugga überlegte, wie sie an das ausgebreitete weiße Fell herankommen sollte. Sie brauchte es. Sie hatte geschworen, ihrem alten Häuptling Nakra zu beweisen, dass sie es würdig war, seine Hand zu werden. Sie hatte großspurig herumposaunt, sie würde ihm das Fell eines Untiers bringen, eines, wie er es noch nie gesehen hatte. Da brauchte sie nicht mit einem Hyänen- oder Wolfspelz oder etwas derartigem anrücken. So was konnte jeder Goblin besorgen. Sie brauchte etwas Besonderes, ein Eisbärenfell!

Sie stieß Frosch mit dem Ellebogen an und wies mit dem Kopf unauffällig zur Bude. Soeben erkundigte jemand sich nach dem Preis. Bei der Summe, die der Händler nannte, stellten sich Skugga vor Wut die Nackenhaare auf und sie fletschte die Zähne. Sie blickte sich um, auf der Suche nach irgendetwas, dass ihr nützen könnte, um an den beschissenen Pelz zu kommen, ohne dafür zahlen zu müssen.

Da fiel ihr Blick auf ein stattliches Exemplar von einem Orkmann. Sie musterte ihn ungeniert. Er trug auf den ersten Blick keinen Hinweis am Leib, welcher Rotte er angehörte. Hoffentlich war das nicht gerade ein Mader oder ein Blutfalke. Aber darauf konnte sie jetzt keine Rücksicht nehmen.
Sie tuschelte mit einem Schwarzen Schlinger, der sehnsüchtig das Essen betrachtete und vermutlich kein Geld hatte, um sich etwas zu kaufen. Sie steckte ihm den Rest ihrer Mahlzeit zu und tuschelte weiter.
„Bereit halten“, knurrte sie anschließend zu Frosch. „Wir haben nur einen Versuch. Bei der Flucht hilft uns der Fischkopp hier.“

Ohne weiter zu zögern, ging sie zu der Bude, riss kurzerhand das Eisbärenfell von der Auslage und rannte auf den Schlinger zu in der Erwartung, er würde nun voran stürmen und ihnen mit seiner Wassermagie den Weg in die Freiheit bahnen. Dann gedachte sie, eines der anliegenenden Schiffe zu kapern. Der Schlinger aber verformte sich plötzlich, er hakte seinen Kiefer aus wie eine Schlange, riss sein Maul fensterweit auf und machte Anstalten, Skugga herunterzuschlucken. Die hatte keine Ahnung, dass er ihr damit tatsächlich hatte bei der Flucht helfen wollen, und drosch ihm stattdessen die Faust auf die Nase. Der Knorpel darunter gab ein gutes Stück nach, Skugga spürte, wie ihre Knöchel sich mehrere fingerbreit in sein Gesicht senkten. Der Schlinger stürzte nach hinten, als wäre er gefällt worden. Der bestohlene Händler rannte mit wutverzerrtem Gesicht und erhobener Harpune auf Skugga zu.
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 Betreff des Beitrags: Re: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: Di 30. Mai 2017, 18:43 
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Das Chaos (1)
Die Reise hierhin war für einen Ork ungewöhnlich doch Ragosh hatte sich zum Ziel gesetzt, ferne Länder zu bereisen und überall Monster zu jagen oder gar zu töten, in diesem Falle lief es bisher für den Ork verdammt gut. Er hatte viel gesehen und musste sich eingestehen das er die Überfahrt hierher regelrecht gehasst hatte. Es war weder der Seegang noch waren es die Matrosen, gewesen nein es war vielmehr das warten, er hasste es dieses nichts tun.

Doch Abends als er mit den Matrosen bei abendlichen Feiereien sich austoben konnte, war das warten etwas erträglicher geworden und dennoch, war es die pure Folter für ihn gewesen. Doch nun war er bereits zwei Wochen hier und hatte alles erkundet und hatte getrunken und sich hier und da als Rausschmeißer durchgeschlagen. Das alles hatte etwas gutes er hatte ständig Spaß und konnte Nasen zertrümmern, dazu kam noch der Bonus das er sogar dafür bezahlt wurde. Doch all das waren nur Tätigkeiten um ihn bei Laune zu halten, doch ebenso dieser Geduldsfaden wurde erneut auf eine Zerreißprobe gestellt.

Er stand vor einem Waffenstand und schaute sich gerade einen Speer an, das Ende des Speeres glänzte das Metall war definitiv nicht von einem Menschen oder Ork geschmiedet worden, für die kleinen bärtigen Maden war es jedoch zu groß.

"Es ist von den Lichtalben" grinste der Händler eine Gestalt der man die Gier bereits ansah, die Zähne waren sofern sie noch vorhanden waren, in einem Stadium der Verwehsung angekommen in der nicht mal ein Zauberer hätte sie retten können."Der Preis!?" knurrte Ragosh zwischen seinen Zähnen hindurch, das Grinsen des Händlers verschwand. "Nun diese Art von Waffe ist äußerst selten....darum" doch weiter kam er nicht. "Halt stehen bleiben! Ich glaube es hackt! Haltet den Dieb!". Die Szene war einfach nur der Wahnsinn, eine Orkin rannte an Ragosh vorbei, sie hatte alles was eine anständige Orkkriegerin brauchte. Ein provokantes Gesicht einen Körper der nur aus Muskeln bestand und einen Hintern auf den Ragosh gern mal drauf gehauen hätte, nur um sich mit ihr anschließend zu prügeln. Sie hatte ein Eisbärenfell geschultert mit dem sie sich wohl davon machen wollte, ohne dafür zu bezahlen.

Der Händler hatte eine Harpune in der Hand und sah so aus, als würde er sie auch verwenden. Der Speer den Ragosh in der Hand hielt schnellte durch die Luft und traf die Beine des Händlers, dieser flog zu Boden und landete dort mit einem lauten Krachen. "Nicht mein Geschmack" Ragosh legte die Waffe auf den Tisch und rannte der Orkin hinterher. Sie musste eine Kriegerin sein! Es konnte garnicht anders sein, sie hatte nichts mit den Weibern gemeinsam die die Kinder gebärten und diese hüteten.

Man hörte von überall Rufe laut werden, dieses Weib würden sie bald einholen und einsperren. Ragosh rannte schnell doch dieses Weib war, wie besessen doch nach einer gewissen Anstrengung holte er auf und brachte sie zum stehen indem er ihr die Beine weg zog. Beide waren so schnell das sie in einem Stand der getrockneten Fisch zum verkauf anbot landeten. Er stand sofort wieder auf und schüttelte sich, er schaute die Orkin an die rasen würde vor Wut. Er baute sich auf fletschte die Zähne "egal was du vor hast, ich bin dabei wenn es Ärger gibt, dieser Ort wurde mir langsam echt langweilig" er versuchte sie zu beeindrucken indem er sämtliche Muskeln anspannte.

"Dahinten!" hörte man von weiter weg, bald würden die ersten Wachen eintreffen oder dergleichen, er war gespannt was die Orkin vor hatte.
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 Betreff des Beitrags: Re: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: So 4. Jun 2017, 10:54 
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Das Chaos (1)
Skugga spürte einen Schlag gegen ihre Unterschenkel, der ihr beide Beine zur Seite wegriss. Doch anstatt der Länge nach hinzuschlagen, vollführte Skugga eine Rolle und landete sofort wieder auf den Füßen - nur um in einen Stand getrockneter Fische zu krachen, der über ihr zusammenbrach. Sie spürte einen großen, harten Körper an ihrer Seite, das war weder Frosch noch der Verkäufer. Wie ein ausbrechender Vulkan brach Skugga schnaubend aus den Trümmern aus Holz, Trockenfisch und Schnee hervor, neben ihr der imposante Ork, der ihr zuvor schon aufgefallen war.

"Egal was du vor hast, ich bin dabei wenn es Ärger gibt, dieser Ort wurde mir langsam echt langweilig", sagte er.

Skugga drückte ihren aufkeimenden Wutanfall herunter, grinste breit und entblöste ihre hoffnungslos gelben, aber gesunden Zähne. "Ich brauch das Eisbärenfell hier! Hilf mir, alles zu Kleinholz zu hauen und ein Schiff zu kapern. Oh und der da muss auch mit."

Sie zeigte auf Frosch, der vollkommen überfordert wie ein kopfloses Huhn herumrannte und nicht wusste, was er machen sollte. Wahrscheinlich würden ihm ein paar Befehle gut tun, aber Skugga wollte sich jetzt, angespornt durch die Worte des Großen, lieber kloppen, als sich um den Schlaffi zu kümmern.

Mit einem markerschütternden Brüllen, das dem einer Löwin glich, packte sie den Verkäufer des Standes mit beiden Händen, hob ihn hoch über ihren Kopf und schleuderte ihn ihrem wütenden Verfolger entgegen. Sie traf ihn volle Breitseite. Die zwei Kerle rollten in einem Gewirr von dicker Kleidung und Gliedmaßen durch den Schnee. Skugga sprang aus dem Trümmerhaufen und stürzte sich auf den nächsten Gegner beziehungsweise die nächstbeste Person, die den Fehler machte, sich in ihrer Reichweite zu befinden.
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 Betreff des Beitrags: Re: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 20:02 
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Das Chaos (1)
"Oh und der da muss auch mit" die Miene von Ragosh verzog sich als er den Ork erblickte der eigentlich keiner sein konnte. Er war dürr und machte den Eindruck als sei er, kränklich und überhaupt nicht lebensfähig schon gar nicht an so einem Ort wie diesen. "Ist das dein Sklave?" er hatte vieles gesehen doch das, war selbst für orkische Verhältnisse komisch.

Doch das konnte man später immer noch klären, es kamen Wachen angelaufen und die Orkin stellte ihre Wildheit direkt zur schau. Jeder Muskel von ihr war angespannt als er den Verkäufer hinweg schleuderte und Ragosh verfolgte die Flugbahn des Mannes mit offenem Mund. Als dieser krachend gelandet war, blickte der Ork die Orkin an und sagte breit grinsend "ein Schiff, keine Ahnung was du damit willst aber ich bin dabei!".

Ein Mann war heran geeilt er hielt einen Speer in den Händen. Ragoshs Arm sprang regelrecht nach vorn, der Ork hatte Blut geleckt er wollte ordentlich Nasen brechen und irgendwelche Sachen kaputt machen. Seine Hand packte den Speer und er zog daran, der Mensch hatte damit nicht gerechnet und flog mit dem Ruck mit. Der Flug war nicht besonders lang den Ragoshs Kopf kam seinem sehr schnell entgegen.

Da knackte es schon laut und die erste Nase war hin, der Mensch verdrehte die Augen und landete auf dem Boden, er blieb benommen liegen. Den Speer in beiden Händen haltend sah er sich um und sah das bereits mehrere Menschen heran gerannt kamen, das waren zu viele selbst für die Orkin und ihn selbst. "Wir sollten schleunigst zum Hafen!" gleich nach diesem Satz rannte er los, er packte sich den dürren Ork wie einen Welpen und warf ihn sich über die Schulter, der wog echt kaum was!

Sie rannten eine Straße hinab und hinter ihnen ihre Verfolger, ungefähr 20 Meter vor ihnen betrat ein Magier die Straße, diese waren ab und an für die Sicherheit verantwortlich. Er holte Luft, sicher um einen dieser feigen Zauber von sich zu geben! Den Speer wollte er nicht werfen da entschied er sich kurzerhand für das leichtere Übel, er warf den dünsten Ork den er jemals gesehen und getragen hatte. Dieser quiekte kurz auf und flog besser als Ragosh es von ihm erwartet hätte. Der Plan ging auf und der Magier konnte seinen Zauber nicht beenden, da der dünne Ork direkt auf ihm landetet und ihm so die Luft raubte, sie kamen krachend auf dem Boden liegen. Kurz darauf waren auch schon er selbst und die Orkin auf ihrer Höhe, er packte den Ork und schulterte ihn sofort wieder um keine Geschwindigkeit oder Zeit zu verlieren.

Bald darauf sahen sie ein Schiff das ablegte, es war ein mittelgroßes Schiff es hatte einen Mast und nur ein paar Mann als Besatzung. Das war zumindestens das was man so aus dem Augenblick ausmachen konnte, egal das musste reichen! Er brüllte "dort! Das ist unser Schiff!" wie es das Schicksal oder ihr Glück wollte, fuhr es an einem Steg entlang und gewann an Fahrt. Die Verfolger kamen immer näher es flogen bereits Pfeile durch die Luft, die sie um haaresbreite verfehlten und in den Holzboden des Steges einschlugen um dort stecken zu bleiben. Die Orkin war als erstes am Schiff nah genug um zu springen, sie schaffte es auch.

Sie rollte sich ab und stand sogleich wieder um zu schauen wo die anderen beiden blieben. Ragosh holte aus und warf seinen Schulterpasagier mit aller Kraft, dieser flog im hohen Bogen und kam krachend auf dem Schiff an. Jetzt kam der schwierige Teil, nämlich er selbst das Schiff nahm immer mehr an Fahrt auf und er merkte wie allmählich seine Lungen schmerzten. Noch einmal bündelte er all seine Kräfte und gab nochmal alles, das Schiff war nicht mehr so weit entfernt. Da war der Steg auch schon zu ende! Da sprang er im allerletzten Moment ab und flog durch die Luft, er klatschte gegen das Geländer und drohte ab zu rutschten!

Da hielt er sich eisern am besagten Geländer fest und zog sich so schnell er konnte hoch, er polterte ebenfalls auf den Boden des Schiffes und kam dort keuchend zum liegen. Die Besatzung schaute nicht schlecht doch sagte erstmal nichts, sie waren dafür viel zu verdutzt. Als Ragosh wieder zu Atem gekommen war blickte er die beiden Orks an, er grinste etwas. "Ich bin Ragosh" sprach er und holte erstmal ein paar mal erneut Luft. "Ihr beide seid Geschwister oder?" er kam direkt zur Sache den das, was er da vor sich sah, war das merkwürdigste Paar das er jemals gesehen hatte.

"Wozu brauchst du dieses Fell? Solche Bären zu töten macht, den wahren Reiz des Felles doch erst aus.......oder nicht?" das letzte war wieder ein Versuch, ihr zu schmeicheln. Allein der Gedanke wie sie irgendwas tötete versetzte ihm einen Stich, der sehr gut tat. Sie ließen die Insel aus Eis hinter sich und er war, gespannt auf ihre Erklärung.
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 Betreff des Beitrags: Re: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: Mi 7. Jun 2017, 14:35 
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Das Chaos (1)
Wie ein außer Kontrolle geratenes Rhinozeros fräste sich der imposante Ork seinen Weg durch die Händler, Seeleute, Fischer und Söldner, die den Fehler machten, in seiner Bahn zu stehen. Skugga johlte vor Vergnügen, als sie mit geballten Fäusten ebenfalls um sich drosch. Das Blut spritzte, als sie eine Nase nach der anderen einebnete und die Zähne splitterten nur so. Sie trug Lederhandschuhe, deren Knöchel mit einem Polster aus Sand verstärkt waren, der steinhart wurde, wenn sie die Fäuste ballte und inzwischen nass von Blut waren.

Doch als der große Ork ihren Begleiter schulterte wie einen Sack, verflüchtigte sich ihr Übermut einen Moment und sie japste auf. "Eh, mach den nicht kaputt", brüllte sie. Normaler Weise durfte niemand Frosch berühren, ohne vorher Skugga um Erlaubnis zu bitten und sie erteilte diese Genehmigung nur, wenn sie sich davon einen Vorteil versprach! Aber sie konnte gerade nichts dagegen unternehmen, da der Krieger sich samt Frosch unaufhaltsam vorwärts bahnte und Skugga Mühe hatte, mit ihm Schritt zu halten, das riesiger schwere Fell zusammengerollt über beide Schultern gelegt, so dass die großen Tatzen vor ihrer Brust herunterbaumelten und bis zu ihrer Hüfte hinabreichten.

Die Schritte hinter ihr kamen näher, sie trug eine schwere Rüstung und nun obendrein den Pelz, der auch nicht gerade wenig wog. Das machte sie langsam. Auf dem schlauchförmigen Weg hinauf durch das Eis, der zu den Schiffen führte, riss sie schließlich ein volles Rumfass von einem Schlitten und rollte es ihren Verfolgern entgegen. Es war zu wenig Platz, um zur Seite zu springen. Als das mannshohe Fass über die Männer hinwegrollte, knackten ihre Knochen wie trockene Zweige. So, jetzt hatten sie erstmal eine Weile Vorsprung. Der Hüne von Ork fackelte nicht lange und wies auf ein gerade abfahrendes Schiff. Die ersten Pfeile zischten um ihre Ohren, sie mussten sich beeilen.

Frosch, der immer noch über der Schulter des großen Orks hing, quiekte und riss die Arme über den Kopf. Im nächsten Augenblick flog er in genau der selben Haltung in hohem Bogen durch die Luft, denn der Krieger hatte ihn geworfen. Skugga kreischte wütend auf, als sie einen Moment glaubte, Frosch würde in dem eisigen Wasser landen und dann sah, wie er über die Planken rollte. Der Kerl beschädigte ihn noch! Jetzt durfte das Schiff keinesfalls mehr ohne sie ablegen! Der Spalt zwischen dem ins Eis gehauenen Steg und dem Rumpf wurde immer größer. Der riesige Krieger machte einen Satz und hing sogleich wie ein Klammeräffchen an der Reling.

Skugga folgte dem Beispiel des Hünen und sprang, flog mit gestrecktem Leib und ausgestreckten Armen und Beinen durch die Luft. Ihr im Vergleich zu dem Mann geringes Gewicht hatte den Vorteil, dass sie sofort das Geländer richtig zu packen bekam und sogleich mit einem kraftvollen Schwung bei Frosch auf dem Deck war. Sie packte den Großen, der noch immer mit dem Gewicht seiner Muskeln kämpfte, bei der Kleidung und half ihm, sich hochzuhieven. Er hätte es auch ohne sie geschafft, aber ihr ging es um die Geste, außerdem hatte sie so einen Vorwand, ihn mal kurz anzugrabschen. Ihr gefiel dieses brutale Urvieh.

Erschrocken wich die Besatzung zurück, als die beiden Orks sich vor ihnen zur vollen Größe aufrichteten. Allein Skugga übertraf sie bereits in Höhe und Breite, bei ihrem neuen Begleiter war der Größenunterschied zu den Menschlein noch extremer. Skugga spuckte sie voll und zerrte Frosch auf seine schlotternden Beine. Als einziger war er genau so winzig und dürr wie die Menschen und genau so hässlich. Er war voller Eis und Schnee, sie klopfte ihn ab. "Alles noch dran", piepste Frosch, dem von der rasanten Flucht noch immer die Pumpe ging.

"Ihr beide seid Geschwister oder?", fragte der Große.
Skugga funkelte ihn an. "Das ist mein Dildo! Wenn ich mit dem verwandt wäre, würde ich ihn von der nächsten Klippe schmeißen." Sie klopfte Froschs Hose vorn sauber. "Du hättest ihn fast beschädigt! Bevor du ihn das nächste Mal anfässt, fragst du mich!"

"Wozu brauchst du dieses Fell? Solche Bären zu töten macht, den wahren Reiz des Felles doch erst aus.......oder nicht?"

Skugga hob die Hand zum Zeichen, dass der Große kurz warten sollte. Dann brüllte sie mit markerschütternder Lautstärke: "Ihr Bleichlinge da! Alle unter Deck und zwar plötzlich!" Mit Tritten, Fausthieben und wüsten Flüchen jagte sie die Mannschaft in die Luke und verrammelte sie von außen.

"So! Jetzt können wir reden. Ich hab keinen lebenden Eisbären gefunden, nur so eine scheiß Gestaltwandlerin, die mir aber entwischt ist. Ich brauch das Fell für den Noch-Häuptling meiner Rotte. Die Krokodile."

Sie beobachtete ihn scharf, ob er sich nun auf sie stürzen wollte, weil er zufällig einer verfeindeten Rotte angehörte.

"Nakra Sturmbringer ist alt, er muss weg! Die Aaskrähen kreisen schon über seinem Knochenthron und warten nur darauf, dass er sich eine Blöße gibt. Aber er hat immer noch einen Haufen Speichellecker, die ihn unterstützen. Keine Ahnung, was die sich von dem alten Sack versprechen! Ich muss jedenfalls näher an ihn rankommen, muss in seinen engsten Kreis und mir dort Freunde machen, sonst bin ich meinen Kopf selber gleich los, kaum, dass ich den Alten abgesetzt habe. Das Fell ist ein Geschenk für ihn. Es soll ihm zeigen, dass ich es würdig bin, seine rechte Hand zu werden."

Sie zog einen Batzen Rotz hoch und schluckte die wertvolle Proteinquelle sogleich herunter.

"Skugga von den Krokodilen", stellte sie sich vor. "Und Frosch von den Krokodilen. Dein Name und deine Rotte und was machst du hier überhaupt!"
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 Betreff des Beitrags: Re: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: Do 8. Jun 2017, 19:01 
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Das Chaos (1)
Wie sie die Menschen unter Deck scheuchte brachte ein Grinsen in Ragoshs Gesicht. Was ein Weib! Gnadenlos und unbarmherzig, eine waschechte Kriegerin. Während sie mit den Menschen zugange war musterte er den dürren Ork. Er beäugte ihn voller Missgunst wie konnte er es wagen, so schwach zu sein. Ein echter Ork sah nicht so aus, er hatte drahtige Orks in seinem Leben gesehen keine Frage, doch auch die verstanden sich auf den Kampf.

Der war kein Krieger wie hatte er es geschafft mit ihr reisen zu dürfen? Diese Frage wurde ihm promt beantwortet. "Er ist dein Dildo?!" diese Erklärung hatte er niemals kommen sehen, sie schlief mit ihm? Wieso denn bitte? Er konnte ihr keine Kinder schenken, die jemals stark genug wären für die Welt es sei den sie kämen zu 100% von der Mutter.

Er versuchte so gut es ging seinen Frust und Überraschung zu verbergen doch es gelang ihm nicht. "Wie kann er sich behaupten mit dir zu vögeln?!" er blickte den dürren Ork dessen Name Frosch war, düster an. Allein dieser Name! Dachte er sich, doch er behielt weitere Fragen was das anginge für sich.

Als sie sich vorstellte, stellte sie sich ebenso mit ihrer Rotte vor. Sie hatte einen Plan ihrem Häuptling näher zu kommen um ihn dann den gar aus zu machen, er schätzte ihre Einstellung sehr. "Meinen Clan gibt es nicht mehr, er ist in den Krieg gezogen gemeinsam mit mir, gegen die miesen kleinen Bartlinge" er spuckte bei dem letzten Wort auf den Boden. "Nach der Schlacht bin ich einfach gegangen, ich wollte die Welt sehen und Götter was habe ich gesehen, ich jage gern Monster und töte diese" er zeigte seine Halskette wo lauter Zähne hingen manche waren größer andere kleiner.

"Ich reise durch die Welt und arbeite mal hier mal dort, als Söldner Rausschmeißer" er breitete die Arme aus "ich war an vielen Orten, die viele Krieger garnicht zu Gesicht bekommen würden!". Diese Art zu denken war selten besonders bei Orks doch Ragosh war in einer Art und Weise stolz so zu denken. Er grinste und entblößte seine Hauer, er blickte auf die Orkin und fand sie sehr ansprechend, die Grabschaktion hatte er mitbekommen, er fand es nur schade das er es noch nicht erwidern konnte.

"Aber mal was anderes, weiß jemand von euch wie man segelt?" er blickte sich um und sah das der Wind am Segel zerrte und um sie herum, war die eis kalte See, sie hatten die Insel bereits hinter sich gelassen. "Wo zum Geier wollt ihr jetzt eigentlich hin?".
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 Betreff des Beitrags: Re: Orks auf Abwegen
BeitragVerfasst: So 25. Jun 2017, 09:20 
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Das Chaos (1)
Skugga musste grinsen über Ragoshs Entrüstung, als sie diesem offenbahrte, dass sie Frosch als Dildo mit sich herumschleppte.

"Das ist doch ganz einfach", ließ sie sich zu einer Erklärung herab. "Frosch ist ein Nichts, eine Niete, ein Niemand. Er macht alles, was ich sage, immer, zu jeder Zeit und ohne zu Murren. Pass auf, ich zeig`s dir!" Sie wandte sich Frosch zu. "Hose runter", bellte sie und sofort machte ihr Begleiter sich trotz der Kälte daran, seinen Gürtel zu öffnen. "Gut, das reicht", befahl sie, noch bevor er die Aufforderung in die Tat umsetzen konnte.
Sie wandte sich wieder Ragosh zu.
"Abgerichtet wie ein Reitwolf! Siehste und kapierst du, wie praktisch das ist?" Ihre Augen glitzerten gierig. "Wenn ich jetzt einen Krieger von, sagen wir, deinem Kaliber mitschleppen würde, dann hingegen ginge das Gezicke nach wenigen Tagen los. Ich bin müde, heute nicht, ich hab Kopschmerzen, hab ich schon erwähnt, dass ich müde bin? Den ganzen Schmarrn! Ich hab das ausprobiert! Nach spätestens zwei Wochen machen die das erste Mal irgendwann schlapp! Frosch macht niemals schlapp und niemals klagt er. Im Gegenzug pass ich auf, dass keiner von den großen Jungs ihn killt oder er verhungert. Ist doch ein fairer Tausch."
"Sehr fair", bestätigte Frosch freudlos.
Es stimmte nicht ganz, dass er niemals klagte, Frosch war im Gegenteil ein ziemlicher Jammerlappen - was er durchaus sein musste, denn anders bekam Skugga in ihrer Unsensibilität gar nicht mit, wenn ihm irgendwas fehlte. Dennoch tat er am Ende doch alles, was sie von ihm verlangte.

Dann erzählte Ragosh seine Geschichte. Skugga hörte ihm aufmerksam zu. Sie nickte bedauernd, als er vom Verlust seiner Rotte berichtete. "Zwerge", sprach sie düster. "Ein Teil unserer Leute unterstützt Tarkan, den alten Windelkopf. Hab aber lange keine Neuigkeiten von der Front gehört, da ich viel unterwegs war in letzter Zeit. War es Barlok Eisenhand, der deine Rotte zerschlug? Wenn meine Rotte futsch wäre, würde ich auch gehen. Was will man dann noch auf dem Schlachtfeld? Rakshaner taugen nicht als alleinige Kameraden. Es sind Chaosmenschen, aber Menschen."
Nachdenklich betrachtete sie Ragosh. Es war eine Vergeudung, dass er allein herumtingelte, wo er doch seine beträchtlichen kämpferischen Fähigkeiten gut für eine Rotte einsetzen konnte.
"Wie soll es weitergehen mit dir? Willst du ewig allein sein? Orks sollten nicht allein sein. Und du bist ein hervorragender Krieger. Ich nehm dich mit in meine Rotte. Wenn du mir hilfst, Nakra abzusägen, sollst du meine rechte Hand werden! Mit allen Priviliegien! Wie hört sich das für dich an?"

Voller Stolz zeigte Ragosh seine Halskette, an der lauter Zähne von Ungetümen hingen. Skugga bekam große Augen. Gern hätte sie jezt bei einem Fass Geymash seinen Erzählungen gelauscht und die Geschichte einer jeden Trophäe bis in die letzte Einzelheit vernommen. Leider war dazu momentan keine Zeit, aber diese Zeit würde kommen. Auf hoher See konnte es schnell langweilig werden. Skuggas Körper war ebenso voller Narben. Die meisten stammten daher, als sie einen Kontrahenten mit bloßen Händen erwürgt hatte, der sich aber extrem gewehrt hatte. Die Geschichte gab sie besonders gern zum Besten, denn der Kerl hatte Rang und Namen gehabt. Dass er dabei sturzbesoffen gewesen war, ließ sie bei ihren Prahlereien weg. Sie hatte ihn im Zweikampf getötet und das war es, worauf es ankam. Sein vollständiges Gebiss hing, jeden Zahn einzeln säuberlich durchbohrt und aufgereiht, um ihren Hals.
Sie zog die Kette hervor.
"Das sind die Zähne von `nem Rivalen, das erzähl ich dir mal bei einem guten Bier. Aber erstmal müssen wir diese Karre hier zum Laufen kriegen." Sie stopfte die Kette wieder unter ihren Schal. "Ich hab keine Ahnung, wie so ein Schiff gefahren werden muss. Du auch nicht. Also müssen es die Bleichlinge für uns machen." Skugga öffnete die Luke, stellte sich davor und guckte von oben hinab.

"Wer von euch Hackfressen wird für uns schuften und wer will gleich als Proviant enden? Hä? Tretet ins Licht, ich will euch sehen!" Mit weißen, angstvollen Gesichtern schaute die Mannschaft hinab. Es waren ausnahmslos Frostalben. Hoffentlich war kein Magier dabei, aber die waren in der Regel eher in den Städten an Land zu Gange. "Was könnt ihr!"
Die Mannschaft stellte sich der Reihe nach vor und legte ihre Aufgaben dar. "Aha! Das reicht. Kapitän, zu mir an Deck."
Der Frostalb kam die Treppe hinaufgestapft und sah wenig glücklich aus dabei. Skugga packte ihn an der Kleidung und zerrte ihn zu Ragosh. "Einen Kapitän brauchen wir nicht, wenn wir jetzt die Rolle übernehmen. Was meinst du, was machen wir mit dem?" Sie schubste den Frostalben ein wenig herum und freute sich, wenn er stolperte.
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