Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Verhandlungen zwischen Arashi und Rabennorkara

So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der nördlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden KĂŒsten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Der Norden
So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der nördlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden KĂŒsten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
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ErzÀhler
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Verhandlungen zwischen Arashi und Rabennorkara

#1

Beitrag von ErzĂ€hler » Do 1. MĂ€r 2018, 13:01

Verhandlungen zwischen Arashi und Rabennorkara

Die Arashirebellen kamen auf die Idee, die Rabennorkara um Hilfe zu bitten, um eine von den Frostalben besetzte Stadt zurĂŒckzuerobern. Bislang hatten Rabennorkara und Arashi wegen der rĂ€umlichen Distanz nichts weiter miteinander zu tun, weder im Guten noch im Schlechten. Es muss sich zeigen, ob sich wĂ€hrend der Verhandlung trotz der Entfernung Gemeinsamkeiten finden lassen.
Terry:
Der Panzerkreuzer nĂ€herte sich mit gehisster weißer Flagge dem Hafen. Alle Mann standen mit freien HĂ€nden an Bord. Unter der weißen Flagge wehte das Banner des Möwenclans und darunter das des Rabenstammes. Man hatte das Kriegsschiff bereits empfangen, die KapitĂ€ne hatten miteinander gesprochen und eskortiert von einem Konvoi durften sie nun den Hafen ansteuern. Die mehrere FĂ€sser von Rum, von denen ein guter Teil der Bestechung diente, ĂŒberzeugte davon, dass sie HĂ€ndler waren und sich nur zum Schutz vor der naridischen Flotte derart bewaffnen mussten. So kam es, dass Thierival, genannt Terry, Sohn des Halmod, das erste Mal seit Wochen wieder Land unter den FĂŒĂŸen verspĂŒrte. Immer wieder ein ergreifendes GefĂŒhl. Es war eisig hier im Norden und er hatte sich dick eingepackt. Eigentlich wollte er nur noch ins nĂ€chste Gasthaus, sich dort volllaufen lassen, vollfressen und eine Dame aufs Zimmer bestellen, aber es gab wichtigeres. Er steuerte den Treffpunkt an, den Gemischtwarenladen, den man seinem Vater beschrieben hatte. Terry ging allein. Ihm war nicht danach, sich von irgendwem von der Seite zuquatschen zu lassen. Man sah ihm deutlich an, dass er eine scheiß Zeit hinter sich hatte. Er betrat den kleinen Laden und blickte sich nach dem Besitzer um. »Shakuro?«, grölte er. »Oder so irgendwie?«

Shakuro Aisako:
Der Neuankömmling stĂŒrmte derart laut durch die TĂŒre, dass Shakuro nicht einmal die kleinen Glöckchen hören konnte, die normalerweise neue GĂ€ste ankĂŒndigten. Er blickte von der Kupferwaage hoch, mit deren Hilfe er gerade Reis abmaß und umfĂŒllte und erblickte einen HĂŒnen von einem Mann. Sie waren schnell... Ein freundliches LĂ€cheln breitete sich auf seinem Gesicht aus und mit ausgebreiteten Armen schritt er um den Tresen herum, die barsche BegrĂŒĂŸung ĂŒbergehend. »Der bin ich. Shakuro Aisako. Sei gegrĂŒĂŸt.« Er blieb ein StĂŒck vor dem großen Norkara stehen, denn er wusste nicht genau, welche Gepflogenheiten bei den fremden Menschen als höflich galten. »Und dein Name ist?«

Terry:
»Thierval Sohn des Halmod vom Möwenclan vom Rabenstamm. Schön lang, was? Aber Terry reicht.« Er streckte die Pranke aus, angelte das HĂ€ndchen seines GegenĂŒbers, packte es und schĂŒttelte es. »Angenehm. Gibts was zu trinken, wĂ€hrend wir sprechen? Ich könnte `nen Grog gebrauchen, ihr habt es arschkalt hier oben. Ach ja, ich hab ein Gastgeschenk.« Er drĂŒckte dem fĂŒr ihn kleinen Mann ein FĂ€ĂŸchen mit Rum

Shakuro Aisako:
»Erfreut, Terry«, entgegnete Shakuro und versuchte den festen HĂ€ndedruck möglichst zu erwidern. Er hatte eine bestimmte BefĂŒrchtung, was sich in dem Faß befand, doch er sprach sie nicht aus, sondern deutete eine kleine Verbeugung an. »Vielen Dank, das ist sehr freundlich. Sehr gerne können wir etwas trinken. Wir mĂŒssen auch nicht hier sprechen. Ich habe oben einen netten Empfangsraum. Dort können wir uns setzen.« Er wies mit der Hand in Richtung Treppe und ging los. »Ich habe ĂŒber zwanzig Sorten Tee im Haus«, sagte Shakuro stolz ĂŒber die Schulter, »vielleicht ist da etwas dabei, was diesem Grog nahe kommt. Kannst du es mir beschreiben?«

Terry:
»Tee?«, fragte Terry verstört. Er folgte dem Mann nach oben. Doch dann fiel ihm etwas ein, was die Verstörung vertrieb und sein Gesicht erhellte. »Ja, klar, Tee! Ein Jagertee wĂ€re super! Das ist so was Ă€hnliches wie Grog. In den heißen Tee kommt ein großzĂŒgiger Schuss davon rein.« Er zeigte auf das FĂ€ĂŸchen. Zucker und GewĂŒrze mĂŒssen eigentlich auch noch rein, aber nur Alk tuts auch.« Er blickte sich um. »HĂŒbsch! Aber wo sind die StĂŒhle?«

Shakuro Aisako:
»Mhm«, machte Shakuro, ohne genau zu wissen, was der Norkara meinte. »Dann werden wird das Fass doch zu Ehren unseres heutigen GesprĂ€chs gleich öffnen.« Im Stillen flehte er, Segira möge sein Haus nicht dafĂŒr verfluchen, dass es von Rauschmitteln besudelt wurde. Es war nötig, denn Terry wirkte nicht so, als sei er zu Kompromissen bereit, was die GetrĂ€nkewahl betraf und Shakuro wollte keinesfalls eine schlechte Grundstimmung fĂŒr ihr GesprĂ€ch. Ebenso wenig wollte er zugeben, dass es keinen Tropfen »Alk« innerhalb dieser WĂ€nde gab. ... und keine StĂŒhle. »Wir sitzen einfach auf dem Teppich«, sagte er vorsichtig. »An diesem Tisch.« Er wies auf das runde Holztischchen. Schnell ĂŒberlegte er, ob er irgendetwas anbieten konnte. »Ich könnte eine Truhe holen. Zum Sitzen.«

Terry:
»Ach, nö, das ist urig«, fand Terry und machte es sich bequem. »Ganz schön flach. Aber ihr scheint auch ziemliche HĂ€nflinge zu sein.« Er blinzelte freundlich. Ihm wurde langsam wieder warm und mit der Aussicht auf was zu trinken ging es ihm auch gleich wieder besser. »Dann lass mal hören, wo dein Schuh drĂŒckt! Mein Vater ist leider ... verhindert.«

Shakuro Aisako:
Er konnte nicht anders, als zu grinsen. Bei den Überlegungen fĂŒr den heutigen Tag hatte Shakuro mit vielem gerechnet, doch nicht mit einem Kerl, der aussah, als könne er mit bloßen HĂ€nden BĂ€ume ausreißen und gleichzeitig eine kumpelhafte Zwanglosigkeit an den Tag legte, wie er sie selten erlebt hatte. <Im Vergleich zu dir ist wohl jeder ein HĂ€nfling>, dachte er, wĂ€hrend er zwei Tassen vorbereitete und heißes Wasser einfĂŒllte, das immer vorbereitet im Kessel dampfte. »Nun,« setzte er an und klopfte vorsichtig den Korken aus dem Fass, »du hast es vielleicht bei deinem Weg hierher gesehen: dies ist keine freie Stadt. Viel zu lange schon ist sie in der Hand unserer Besatzer. Kein Arashi ist sicher in My’shus Straßen« Mit einer großen Pipette, die er normalerweise zum Proportionieren im Laden verwendete, entnahm er etwas von der beißenden FlĂŒssigkeit und tropfte sie in Terrys Tee. PrĂŒfend schaute er nach hinten und gab dann eilig eine weitere Portion hinein. »Es ist an der Zeit, dass wir uns My’shu zurĂŒck holen, bevor es ganz verschluckt wird und mit ihm nach und nach ganz Arashima.« Er reichte Terry das dampfende GetrĂ€nk, das einfach furchtbar roch. »Doch wir stehen mit dem RĂŒcken zur Wand. Und deshalb möchten wir um eure Hilfe bitten.«

Terry:
Fassungslos beobachtete Terry, wie der Arashi mit einer PIPETTE ein paar Tröpfchen Rum in den Tee gab. Er griff nach der Filigranen Tasse und probierte. Er schmeckte kaum etwas anderes als Tee, dieser aber schmeckte immerhin gar nicht schlecht. »Ziemlich viele Spitzohren«, fand Terry. »Frag nicht, was der Typ, der unser Schiff empfangen hat, hartnĂ€ckig war, ehe wir anlanden durften. Fast unsern ganzen Vorrat durften wir an Bestechung dalassen. Aber dafĂŒr kann ich nun unbehelligt durch die Stadt spazieren. Unter solchen UmstĂ€nden wĂ€re ich auch stinkig, wenn ich das jeden Tag ertragen mĂŒsste. Ihr wollt also die SaftsĂ€cke los werden, ja? Gibt`s schon konkrete PlĂ€ne? Wie können die Möwen euch helfen - und was springt fĂŒr uns raus?«

Shakuro Aisako:
»Viel zu viele!«, pflichtete Shakuro eilig bei. »Sie haben hier nichts verloren, dies ist nicht ihre Heimat. Viele, viele Jahre haben wir friedlich neben einander gelebt, doch dann...«, er bremste sich. Das tat nun nichts zur Sache. »Schon lĂ€nger stiften wir Unruhe unter den Besatzern, versuchen sie aufzuscheuchen. Ich werde meinen besten Mann bald auf deren Oberhaupt ansetzen und in der Nacht, in der er zuschlĂ€gt, soll der Angriff erfolgen. Ihr wĂŒrdet den Hafen einnehmen, damit keine feindlichen Schiffe mit Frostalben oder Wolfsnorkara zur VerstĂ€rkung anrĂŒcken können.« Bewusst sprach Shakuro das nordische Pendant der Rabennorkara direkt an, um Terry weiter auf seine Seite zu ziehen. »Wenn ihr den Hafen habt, haltet ihr ihn und schickt ein paar MĂ€nner in die Stadt zum Kampf, wenn es die Situation erlaubt. Als Gegenleistung wird die Bucht um Okoyano euer Herrschaftsgebiet sein mit den HĂ€fen My’shus und Okoyanos als freie Anlegestellen fĂŒr eure Schiffe. Noch Tee?«

Terry:
»Also ein Herrschaftsgebiet brauchen wir hier oben nicht unbedingt«, fand Terry. »Das muss man ja auch verwalten und dann wirds beim nĂ€chsten Scheiß gleich wieder wegerobert. Es ist zu weit weg von unserem Hoheitsgebiet, als dass wir es mit unseren paar Mann so am Arsch der Welt sichern könnten.« Er hielt seine winzige Tasse hoch, damit der Arashi nachschenken konnte, denn so ein winziger Schluck war bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. »Kipp mal mehr Rum dazu, so halbe-halbe.« Er leckte sich die Unterlippe. »Aber dass wir das Hoheitsgebiet nicht brauchen, heißt nicht, dass wir nicht trotzdem weiter verhandeln können. Die Wolfsnorkara sind elende DrecksĂ€cke. Drum haben wir die im Norden gelassen, wo sie verschimmeln können. Sag mal, habt ihr Arashi Schiffe?«

Shakuro Aisako:
Langsam nickte er, dann nahm er die Tasse entgegen und stand auf. »Ich verstehe die Bedenken. Zumindest werdet ihr hier eine sichere Anlaufstelle finden, wenn ihr im Norden unterwegs seid.« Wie gewĂŒnscht, hob er das FĂ€sschen an und goss mehr des ĂŒblen Zeugs in den guten Tee, wobei ein ganzer Schwall daneben ging. Shakuros Augen weiteten sich. Wie sollte er den Gestank nur wieder aus dem Teppich kriegen? »Ja, wir haben recht ordentliche Schiffe, die der nordischen See trotzen, zumindest in KĂŒstennĂ€he. Jedoch werden sie fast ausschließlich zum Fischen verwendet. Kriegserfahrung haben wir nicht. Wieso fragst du?« Mit gerĂŒmpfter Nase brachte er das neue GetrĂ€nke zum Tisch.

Terry:
»Na jaaaaaa ich dachte ihr könntet als Gegenleistung unsere Flotte verstĂ€rken.« Er grĂŒbelte. »Hm, hab `ne bessere Idee. Habt ihr irgendwas an Waren, Handwerkskram oder so, was ihr uns liefern könnt? Waffen, RĂŒstungen?«

Shakuro Aisako:
»Mit Sicherheit könnten wir euch Schiffe bauen«, griff Shakuro das Thema auf, »doch ich weiß nicht, ob sie euren Vorstellungen entsprechen. Das hier vielleicht schon eher.« Eigentlich hatte er sich fĂŒr den Abschluss des GesprĂ€chs aufheben wollen, doch da Terry direkt danach fragte, fischte er schon jetzt einen lĂ€nglichen Holzkasten aus einem schmalen Wandregal hervor. Vorsichtig löste er die Schnallen und klappte es auf. Das Licht der Kerzen spiegelte sich vielschichtig in der makellosen OberflĂ€che des ZweihĂ€nders. Die Hohlkehle war kunstvoll herausgearbeitet und in der NĂ€he des Hefts hatte Shakuro die Silhouette einer Möwe eingravieren lassen. »Dies ist ein besonderes Exemplar, speziell angefertigt. Doch auch darĂŒber hinaus können wir euch verschiedene Schwerter und Messer anbieten, Helme und LederrĂŒstungen.« Er drehte den Holzkasten, sodass Terry die Waffe besser betrachten oder in die Hand nehmen konnte.

Terry:
Terrys Augen blitzten vor primitiver Gier. Er griff die Waffe und hob sie aus dem Kasten. Er ging ein paar Schritte zur Seite und wog sie prĂŒfend in den HĂ€nden. Sie war nicht zu schwer und nicht zu leicht, perfekt ausbalanciert. Völlig anders als die Schwerter, die er kannte. »Kann ich mal irgendwas damit zerhacken?«

Shakuro Aisako:
Freudig beobachtete Shakuro den Norkara beim Inspizieren des Schwertes und sprang dann behĂ€nde auf die FĂŒĂŸe, um ein paar StĂŒcke grobes Feuerholz und einen Schemel zu holen. »Etwas Besseres habe ich gerade nicht. Doch fĂŒr den Versuch wird es reichen. Seine wahre Pracht entfaltet es erst im Angesicht eines Feindes.«

Terry:
Terry maß kurz die Umgebung, damit er nicht versehentlich jemanden verletzte, stellte den Schemel samt Scheitholz auf das Tischlein, damit es grĂ¶ĂŸer war, und begann, mit flinken SchwĂŒngen das Holz in Scheibchen zu spalten. »Das ist ja HAMMER!«, rief er begeistert, wĂ€hrend die Holzscheiben nach allen Seiten flogen. »Wie durch Butter!« Er arbeitete sich binnen Sekunden bis zum Schemel durch, dann holte er aus wie bei einem Axthieb und spaltete Schemel und Tisch entzwei. Die HĂ€lften fielen auseinander und das Schwert grub sich bis in die Dielen. Terry zerrte es wieder hinaus und prĂŒfte die Schneide. Sie war noch genau so scharf wie vorher und zeigte keine einzige Scharte. »Wie viele?«, fragte er atemlos.

Shakuro Aisako:
StĂŒck fĂŒr StĂŒck verkleinerte sich Shakuros LĂ€cheln, bis er vollkommen entsetzt auf das zerstörte Inventar und den beschĂ€digten Boden starrte. Er hatte diesen Tisch geliebt... zudem hatte er noch niemals jemanden so ein Schwert schwingen sehen und war sich sicher, dass sich etliche Arashi-Meister gerade in ihren GrĂ€bern herum gedreht hatten. Eigentlich war es eine elegante Waffe... doch er musste zugeben, dass es recht effektiv und zielgerichtet war, wie Terry damit umgegangen war. Er schluckte seinen Ärger ĂŒber den Schaden hinunter und hob einer der dĂŒnnen Holzscheiben auf. »FĂŒnfzig Schwerter.«

Terry:
»DafĂŒr, dass wir den Hafen gegen die Spitzohren halten?« Terry machte keinen Hehl aus seiner Freude. Solche Schwerter waren ein Vermögen wert und wĂŒrden ĂŒber jahrzehnte ihren Zweck erfĂŒllen, was zĂ€hlten da schon ein paar ersetzbare Kerle! Er brauchte ja nicht seine allerbesten Leute zu verheizen. »Wir sind im GeschĂ€ft! Wann? Wo? Wie?«

Shakuro Aisako:
»Und uns mit ein paar Leuten im Kampf in der Stadt zur Seite steht«, fĂŒgte Shakuro an und ĂŒberlegte, ob er zu viel angeboten hatte. Nein. Es war in Ordnung. Er hatte die Menge der möglichen HandelsgĂŒter vorab mit seinen Leuten besprochen, falls die Diskussion sich in diese Richtung bewegen wĂŒrde. Sie hatten noch genug funktionierende Schmieden und was war ein bisschen Stahl schon gegen die Freiheit? Umso besser, wenn das Angebot auch den Rabennorkara zusagte, immerhin war er wirklich um ein gutes VerhĂ€ltnis bemĂŒht. Handeln und Feilschen, nur um noch mehr fĂŒr sich selbst herauszuholen, war den Arashi fremd.
»Wir werden nachts zuschlagen. Zeitgleich. Ihr von der See und wir von Land. Wie schnell könnt ihr hier sein? 14 Tage? Drei Wochen?«

Terry:
»Kommt auf den Wind an«, antwortete Terry. Er betrachtete Shakuro nicht, sondern nur das unwahrscheinlich wertvolle Schwert in seinen HÀnden. »Drei Wochen sind realistisch.«

Shakuro Aisako:
»Gut.« Shakuro begann nebenbei die HolzstĂŒcke einzusammeln - eine alte Angewohnheit. »Es ist wichtig, dass wir zeitgleich angreifen. Wir werden in 20 Tagen ein Schiff ein StĂŒck hinausschicken, als Fischerboot getarnt, das euch in Empfang nimmt und uns dann an Land Bescheid gibt. Es wird dies als Flagge tragen.« Er zog ein StĂŒck Stoff hervor, dass das Symbol der Fischer und JĂ€ger trug und hielt es Terry hin, der davon jedoch erst einmal nichts mitbekam. »Terry vom Möwenclan, ich bin stolz ein Teil dieser Abmachung zu sein.«, Er streckte seine Hand aus, doch noch immer wurde ihm keine Aufmerksam zuteil. »Das Ă€h, das Schwert kannst du natĂŒrlich gleich behalten.« Er bezweifelte, dass er den Norkara wieder davon hĂ€tte trennen können.

Terry:
Begeistert hörte Terry damit auf, mit dem Schwert herumzuspielen, grabschte erneut das HĂ€ndchen Shakuros und schĂŒttelte es durch. »Die Freude ist ganz meinerseits! Junge, nach diesem Kampf werd ich dir mal zeigen, wie man sĂ€uft!« Er betrachtete die Flagge. »Alles klar! Mann, das wird ein hĂŒbsches Gefecht! Ich werd den Skua bisschen aufpeppen bis dahin!«

Shakuro Aisako:
»Na da fĂŒrchte ich mich beinahe mehr davor, als vor der Schlacht«, sagte Shakuro. Noch wollte er Terry nicht eröffnen, dass er nicht trank, dass kaum ein Arashi trank... und andererseits, wenn sie dies wirklich beide ĂŒberleben wĂŒrden, wĂ€re es diesen kleinen Verstoß vielleicht sogar wert.

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Sasuke Mokiri
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Re: Verhandlungen zwischen Arashi und Rabennorkara

#2

Beitrag von Sasuke Mokiri » Fr 2. MĂ€r 2018, 11:53

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