Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt. Die ├╝berlebenden V├Âlker beginnen zu ahnen, dass der Schl├╝ssel zur Herrschaft ├╝ber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W├Ąhrend die Almanen auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb├╝nde der Schatten sehen in der Magie die m├Ąchtigste Waffe und f├╝r die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Raue See

So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Der Norden
So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
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Elosthriond Thalion
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Re: Raue See

#11

Beitrag von Elosthriond Thalion » Mi 30. M├Ąr 2016, 21:04

Unaussprechliches passierte...der Schrecken der Meere..ein Urgetier aus alter Zeit tauchte auf! Pater Elosthriond hatte schon einst von dem Wei├čen gelesen, hatte aber bis zu dem Zeitpunkt aber immer gedacht, dass es sich um eine Legende handelte und betrunkene Seefahrer einfach zu tief ins Glas geguckt h├Ątten. Doch tats├Ąchlich! Das Meeresungeheuer war real!
Mehr noch h├Ârte er pl├Âtzlich aufgebrachte Schreie der Schiffsbesatzung. "Piratenj├Ąger", "Bereitmachen zum Entern", schrie der Kapit├Ąn einige Befehle durch die Gegend.

"Du bist sp├Ąter dran," maulte der Ork und spuckte dem Priester ins Gesicht. Er fesselte den Priester an das Schiffsmast und holte seine Waffen hervor. "Sollen die Dreckskerle ruhig kommen!", rief er kampfeswillig.

Elosthriond nutzte die Gunst der Stunde. Er versuchte zun├Ąchst sich aus den Fesseln zu befreien, indem er seine Hand drehte und wild an der Fessel zerrte ...Es war jedoch zwecklos!
Der Ork hatte gute Arbeit geleistet und Elosthriond konnte ohne weiteres nicht die Fesseln l├Âsen. Doch da kam dem Priester eine Idee. Zweifelsohne war sie nicht schmerzfrei, aber um sich aus den F├Ąngen der Piraten zu befreien war der Priester bereit Schmerzen ertragen zu m├╝ssen. Denn Elosthrionds logischer Verstand sah ein, dass er von diesem Schiff dringend entkommen musste, sonst wartete auf ihn nur Folter und Tod.

Mit Kraft und M├╝h gelang es Elosthriond sich auf sein rechte Handfl├Ąche zu setzen. Dabei musste er seinen Oberk├Ârper leicht verrenken, damit er in die N├Ąhe seines Ges├Ą├čes kam. Aufgrund dieses unnat├╝rlichen Winkels war es leicht, das Handgelenk des rechten Arms zu brechen, was Elosthriond dann auch tat. Mit einem Schmerzschrei, der durch den Knebel aber stark ged├Ąmpft wurde, gelang es dem Priester nun, seine rechte Hand aus der Fessel zu befreien. Adrenalin str├Âmte durch Elosthrionds K├Ârper und er sp├╝rte innere Kr├Ąfte in sich erstarken, die er noch nie zu vor gesp├╝rt hatte. Es gelang ihm die Fessel am linken Handgelenk zu l├Âsen. Er durchtrennte den Knebel und suchte nach einem Versteck, wo er sich vor dem Angriff der Piratenj├Ąger verstecken konnte.

In der Hektik achtete niemand auf den Priester, der sich aber auch unauff├Ąllig verhielt. Er ├Âffnete ein Fass, welches mit Bier gef├╝llt war, und begab sich dort hinein, wo er auf das Ende der Schlacht warten wollte. Derweil zog sich der Wei├če zur├╝ck in die Tiefe und die Piratenj├Ąger st├╝rmten das Schiff von Monsuta.

Doch es kam, wie es kommen musste. Das Fass wurde durch die Einschl├Ąge des gegnerischen Doppelkatapults aus seiner Verankerung gel├Âst und geriet ins Rollen. Mehrere Minuten rollte das Bierfass quer ├╝ber die Reling, ├╝berfuhr dabei einen Piraten und flog dann pl├Âtzlich ins Wasser. Elosthriond schlug hart mit dem Kampf auf dem Fassboden auf und verlor das Bewusstsein.

Als er wieder zu sich kam, befand sich Elosthriond ganz wo anders. Er war mit dem Fass an eine Insel herangesp├╝lt worden. Benommen fasste er sich an den Kopf. Er war v├Âllig kraftlos und ersch├Âpft. Sofort verlor er das Bewusstsein. Dunkelheit umgab sein Bewusstsein, bis Elosthriond viele Stunden sp├Ąter erst wieder aufwachte.

Inzwischen war die Nacht eingebrochen und allm├Âglichen Insekten krabbelten ├╝ber seinen K├Ârper. In der Ferne h├Ârte Elosthriond wilde Tiere aus dem Dschungel. Der Priester stank unausstehlich nach Schwei├č, Bier und Dreck. Seine Augen gew├Âhnten sich auch langsam an die Dunkelheit. Und so versuchte der Priester sich zu erheben und nach einem Versteck zu suchen. Doch er schaffte keine 3m, da kippte der Priester wieder um...Unterbewusst h├Ârte er noch eine Stimme, als er erneut in einen tiefen Schlaf fiel.
"Ordnung ist das halbe Leben...die Rechtssprechung ist die andere H├Ąlfte."
- zitiert aus "Einleitung zum Rechtswerk IV des Infiniatus - ├ťber die Irren und Wirren der menschl. Existenz", S. 2

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Ashaki
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Re: Raue See

#12

Beitrag von Ashaki » Sa 30. Apr 2016, 17:23

Er wollte sie besch├╝tzen? Nun zumindestens klang es so und es kam recht ├╝berraschend f├╝r sie. Hatte die Feuert├Ąnzerin doch eher damit gerechnet nach dem ersten fassungslosen Moment ausgelacht zu werden.

Ein sp├Âttisches Schmunzeln umspielte einen Moment die verh├╝llten Lippen und blitze kurz in den dunklen Augen auf, dann verschwand es wieder als sei es nie dagewesen.
Im Gehen glitt ihr Blick zu dem Priester. Sie bedauerte seine Missere, aber es war auch mehr als dumm von ihm gewesen , sich so auf einem schiff zu benehmen. Offenbar reiste er nicht viel und verstand die Gesetze au├čerhalb seiner Welt nicht.
Die Tamjid hingegen tat es. Einer der Gr├╝nde warum sie den Kampf gelernt hatte. Den wenn ihr weiblicher Charme nicht mehr ausreichte oder gar Schuld an einer misslichen Lage war, half oft nur rohe Gewalt.
Oder man versuchte am besten gar nicht erst in eine solche Lage zu kommen.

Unten in der Kaj├╝te des K├Ąptn sah sie sich neugierig um. den Ger├Ąuschen auf dem Deck nach zu urteilen w├╝rde er noch eine Weile besch├Ąftigt sein. Und da man sie allein gelassen hatte, konnte sie sich in aller Ruhe umsehen.
Was sie auch tat. Zwar war Ashaki keine Diebin oder dergleichen, aber sie wu├čte das es durchaus wichtig sogar wertvoll sein k├Ânnte zu wissen mit wem man es zu tun hatte.


Das klirren von Schwertern lie├č sie aufhorschen. Irgendwas stimmte da nicht. Und besser war sie sorgte daf├╝r das sie alles hatte um fl├╝chten zu k├Ânnen. Ein paar Nahrungsmittel und ein Wasserschlauch war rasch gefunden , gesellten sich zu ihren eigenen Sachen in dem Sack welchen sie ├╝ber die Schulter gebunden hatte. dem folgte ein Seil ein Fernrohr und ein Dolch. Essbares gab es kaum etwas hier, was sie ein wenig verwunderte aber nicht weiter Gedanken daran verschwendete.
Pl├Âtzlich grachte es und das Schiff schaukelte stark. Ashaki st├╝rzte und w├Ąre fast einmal komplett durch die Kaj├╝te geflogen h├Ątte sie nicht im letzten Moment das Bein des festgeschraubten Tisches erwischt.
Ein Sturm! d├Ąmmerte es ihr. Sie mu├čte hier raus und zwar rasch.

F├╝r ein Moment war das Schiff ruhig genug das sie sich wieder erheben konnte und zum Fenster taumelte. Das n├Ąchst beste sich greifend warf sie es mit aller Kraft gegen die Fenster welche bersteten.
Sofort sp├╝rte sie die frische des Windes und h├Ârte das rauschen des tobenden Meeres. Doch die Zeit dr├Ąngt und sie st├╝rzte sich hinaus in die tobende See.
Von einer Welle erfasst zog es sie tiefer hinein und die Tamjid umklammerte ihren Sack und ihr Schwert fest w├Ąhrend sie versuchte gegen die See anzuk├Ąmpfen.
Gerade noch schaffte sie es f├╝r einen Moment an die Oberfl├Ąche um nach Luft zu ringen, da sah sie aus den Augenwinkeln ein Fass auf sie zust├╝rzen und dann war alles schwarz


Das erste was sie wieder sp├╝rte war weicher Boden unter sich und salziger Geruch in der Nase. Langsam ├Âffnete sie die Augen und setzte sich auf. Etwas Benommen wanderte ihr Blick umher. Vor sich sah sie die Endlosigkeit des Meeres und hinter sich, weiter Strand und daran Grenzend B├Ąume, hohe Palmen und tiefer gehend B├╝sche. Zumindestens soweit man in der Dunkelheit erkennen konnte.

Sie waren eindeutig gestrandet, langsam etwas klarer im Kopf sah sie suchend nach ihren Habseligkeiten um. Nicht weit von sich entdeckte sie ihren Sack, doch wo war ihr Schwert. Panisch sah sie sich um. Dieses Schwert zu verlieren w├╝rde sie schmerzen. Unweit von ihr sah sie im Mondlicht etwas glitzern und zu ihrer Erleichterung stellte es sich heraus das es das gesuchte Schwert war.

Jetzt war die Tamjid wenigstens so klug einen ihrer Wasserschl├Ąuche zu suchen und etwas zu trinken, den Fl├╝ssigkeit brauchte der K├Ârper jetzt.
Feststellend das soweit alles da war, ihre Kleidung, obwohl von feinerem Stoff, noch ganz und sie bis auf einige Kratzer , ein paar blaue Flecke und eine Platzwunde am Kopf unverletzt war, beschlo├č sie sich umzuschauen.
Den Sack wieder auf den R├╝cken gebunden und das Katana in der Hand lief sie den Strand entlang. Viel erkennen konnte man nicht, sie w├╝rde auf den Morgen warten m├╝ssen um zu sehen wo genau sie war und was sich so an diesem Ort verbarg.
Doch au├čer hier und da mal dem kreischen eines Tieres schien es Totenstille und es wirkte als w├Ąre sie ganz allein.


Pl├Âtzlich erstarrte sie und umgriff ihr Schwert fester. Unweit vor ihr bewegte sich etwas ├╝ber den Strand. Es dauerte einen Moment bevor sie begriff das es eine scheinbar menschliche Gestalt war.

"Hey"

Rief sie doch die Gestalt fiel in sich zusammen. Rasch lief Ashaki hin├╝ber und hockte sich neben die Gestalt. Vorsichtig selbige drehend, erkannte sie den Lichtalb vom Schiff.

"Der Priester"

Entwisch es ihren Lippen besorgt und ├╝berrascht zugleich. Vorsichtig schob sie ihren Sack unter seinen Kopf und zog ihr Hemd ├╝ber den Kopf, darunter trug sie ein ein rotgold-farbenes bauchfreies Hemd. Normaler Weise trug sie ihren Sare dar├╝ber, aber wen interessierte jetzt wie sie aussah. Mit dem Stoff ging sie zum Meer und befeuchtete ihn.
Zur├╝ck bei dem Priester wanderte das zusammen gelegte feuchte Hemd auf der Stirn des Lichtalb. die Hitze hatte ihm vermutlich sehr zugesetzt, ganz zu schweigen von der vorrang gegangenen Behandlung an Bord und dem Sturm der sie von dort weg trieb.
Zumindestens nahm sie an, das es der Sturm war, der auch ihn von Bord gefegt hatte.

Das Schwert wieder ergreifend stahl sie sich zum Rand des Dschungels. ihre blo├čen F├╝├če erzeugten keinen Laut auf dem weichen Boden, aber sie fand was sie suchte.
Mit ein paar ├ästen und Zweigen kehrte sie zur├╝ck an die Seite des Bewu├čtlosen. Mit flinken Finger hob sie ein St├╝ck neben dem Alb eine Kuhle aus und ordnete die ├äste und Zweige darin an.

Andere h├Ątten jetzt warscheinlich nach Feuerstein und Zunder gesucht, doch die Tamjid blieb still sitzen und starrte fast etwas abwesend auf den Holzstabel, bevor sie eine Hand hob und in jener eine Flamme erbl├╝hte, welche sie auf das Feuer warf.

Zufrieden das nun ein kleines Lagerfeuer sie und den Priester w├Ąrmen w├╝rde, hockte sie sich wieder neben den Bewu├čtlosen. Jetzt im Schein des Feuers erkannte sie auch seinen Zustand. Am Kopf hatte er eine Platzwunde, und seine rechte Hand sah nicht sonderlich gesund aus. Es mu├čte eindeutig gebrochen sein.
Sie handelte schnell. Rasch waren zwei k├╝rzere ├äste gegriffen und vorsichtig unter die Hand und das Handgelenk gelegt. Gut das der Alb noch ohnm├Ąchtig war den Ashaki achtete darauf das sich der Knochen m├Âglichst gleich gerade befand, damit die Schiene welche sie im bastelte auch ihren Zweck erf├╝llte.
Einer ihrer Schleier mu├čte als Verband herhalten.

Zufrieden mit ihrem Werk nahm sie nun wieder neben dem Feuer Platz und nahm erneut den Wasserschlauch zur Hand, doch diesmal nicht f├╝r sich, sondern f├╝r den Priester, dessen Lippen sie mit etwas Wasser befeuchtete, bevor sie sich wieder zur├╝ck lehnte.
In anmutiger Haltung sa├č sie da, die dunklen Augen aufmerksam auf den Lichtalb gerichtet w├Ąhrend die Ohren mehr der Umgebung lauschten. Im Schein des Feuers blitzte das KAtana auf was sie griffbereit bei sich hilt. Auf der Klinge vermochte man ein Wort in asameisch eingraviert sehen. F├╝r jene die asameisch kannten konnten das Wort "Ehre" lesen.

So schob Ashaki geduldig Wache.

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Monsut─ü Shinigami
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Re: Raue See

#13

Beitrag von Monsut─ü Shinigami » Mi 8. Jun 2016, 16:26

Regen perlte auf seine Haut und holte ihn aus der Finsternis. Sein K├Ârper schmerzte und als er die Augen aufschlug dachte er, die G├Âtter selbst h├Ątten Krieg gef├╝hrt. Feuer loderte um ihn herum. Schreie um Hilfe drangen an sein Ohr, St├Âhnen ert├Ânte vereinzelt. Er stand auf einen Teil eines Schiffes, ob es zu seinem geh├Ârt hatte wusste er nicht. Langsam kehrten die Erinnerungen zur├╝ck. Der Sturm, die J├Ąger, das Gefecht, die Riesenwelle die sie traf. Doch konnte er sich nicht erkl├Ąren wie eine Welle so einen Schaden anrichten konnte. Langsam richtete er sich auf und sah sich um. Keines der Schiffe hatte es ├╝berstanden. ├ťberall schwammen Tr├╝mmerteile, F├Ąsser, Katapultst├╝cke, Segel. Ein was fehlte jedoch. Wo waren die Leichen? Das Wasser war zwar Rot an einigen Stellen doch fehlten die Quellen die diese F├Ąrbung verursachten.

Verflucht seien die G├Âtter dachte er. Ein Schiff wie seines wieder zu bekommen w├╝rde Monate wenn nicht Jahre dauern. Und wie sollte er sich aus dieser Misere heraus winden. Schwimmen kam nicht in Frage, das Salz w├╝rde ihn einen qualvollen Tod bereiten. Das Verwandeln in eine Fledermaus und dann weg fliegen w├╝rde zu viel Kraft kosten. Weiter ├ťberlegungen schossen durch sein Kopf und dann kam ihm die Erkenntnis! Warten! Er musste die Lage aussitzen. Das Meer lag fast still vor ihm und wurden nicht die brennenden Teile und die Tr├╝mmer darin herum schwimmen w├╝rde es ihm gefallen. Und dann traf es ihn wie aus dem Nichts. Seine Crew! Wer hatte ├╝berlebtÔÇŽ hoffentlich nicht viele, denen m├╝sste er eine h├Âherer Heuer bezahlen. Wo wurde er seine Verluste aufstocken k├Ânnen? Was war mit Mortis geschehen? Hatte er ├╝berlebt? Fragen ├╝ber Fragen schossen ihm durch den Kopf. Die neue Erfindung mit dem Rohrkatapult war auch hin. Da bezahlt man ein Haufen Gold f├╝r Neuerungen und dann macht ein Sturm das ganze zu Nichte. W├╝tend blickte er zum Himmel und hob dann die Faust. Aus vollem Hals schrie er ÔÇ×Verflucht sollt ihr sein!ÔÇť. Voller Trotz das keine Antwort kam setzte er sich hin. Der Priester war schuld. Seemannsregel Nummer 8: Nimm nie einen Geistlichen mit, (Gilt nur f├╝r Piraten). Verflucht dachte er, was wenn er hier f├╝r Wochen fest s├Ą├če? Verhungern w├╝rde er oder im Salzwasser sich aufl├Âsen. Wie lange w├╝rde das Holz noch treiben? Er sah sich um. Vereinzelt nahm er durch den Rauch des Feuers weitere ├ťberlebende war. Die w├╝rden f├╝r einige Wochen reichen, dachte er, doch was dann? Die Route war nicht gerade f├╝r Handelsschiffe bekannt. Andere Piraten w├╝rden ihn auch nicht aufnehmen. Und dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Die Sonne! Er w├╝rde verbrennen. Es war zum heulen. Verflixt und zugen├Ąht! Warum er? All die Jahre war alles gut gegangen. Und eine Monsterwelle soll das hier alles angerichtet haben, fragte er sich.

Da ert├Ânte von weiter weg ein Schrei. Er stand auf und versuchte was zu erkennen. Nun ert├Ânte hinter ihm ein Schrei und als er sich umdrehte sah er nichts. Nun kam wieder ein Schrei von links. Die Schrei waren kurz aber voller Furcht. Was zum Verfluchten ging hier vor? Was passierte hier. Auf ein Mal ert├Ânte ein Platschen und das Meer kam in Bewegung. Wellen lie├čen das Holz unter ihm Schaukeln. Verdammt konnte das sein? Nein das war nicht war! Wieder ein Schrei und dann noch einer. Verflucht dachte er und suchte nach einer Waffe doch nichts eignete sie. Dann eben auf die alte Weise Z├Ąhne und Klauen. Das Meer geriet immer mehr in Aufruhr. Die Schrei wurden mehr. Und da sah er sie. Die Finne! Sie glitt wie ein Schwert durch das Wasser. Narben zierten sie. Die meisten d├╝rften von seiner Crew stammen dachte er sich. Also war der Sturm kein Zufall gewesen, auch die Welle war nicht zuf├Ąllig gewesen. Es erkl├Ąrte auch warum keine Leichen im Wasser schwammen. Das Vieh tauchte wieder unter. Nun konzentrierte er sich und sp├╝rte in seinem Mund wie die Fangz├Ąhne wuchsen, wie seine Fingern├Ągel ein wenig l├Ąnger wurden und seine Sinne sch├Ąrfer wurden. Er sp├╝rte wie das Monster ihn umkreiste. ÔÇ×Komm schon!ÔÇť fl├╝sterte er. ÔÇ×Komm schon!ÔÇť sagte er nun lauter und dann schrie er es ÔÇ×KOMM SCHON DU BASTARD!ÔÇť. Nichts passierte. Pl├Âtzlich verlor er den Halt. Das Holz unter seinen F├╝├čen schwand und irgendetwas hob es in Luft. Der Verfluchte Penner hatte ihn von unten attackiert. Er sp├╝rte einen Luftzug in seinen R├╝cken und h├Ârte ein Schmatzen. Schnell verwandelte er sich in eine Fledermaus und flog h├Âher. Unter ihm schnappte das Maul des Wei├čen zu und er landete mit einem Platschen im Wasser. Der Kampf um sein Leben hatte begonnen.
Sterbe in den Wellen

oder

lebe auf deinen Knien

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