Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Schattenschimmer

Die Vampire erheben sich. Ihr Ziel: Leben und Jagen, ohne sich vor ihrer Beute verstecken zu mĂŒssen. Die alte Zwergenstadt Schattenschimmer wurde ihr erstes Domizil, das zweite ist die Nachtburg in Trux.
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Zeph
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Re: Schattenschimmer

#11

Beitrag von Zeph » Do 14. Jun 2018, 21:47

Zeph

Direkt nach der BegrĂŒĂŸung erzĂ€hlte Milothir ohne Punkt und Komma los. Er berichtete davon, wie sie Schattenschimmer erobert hatten. Auch ließ er Zeph daran teilhaben, welche Gedanken und Überlegungen zu der Entscheidung beigetragen hatten.

Zeph hörte gut gelaunt zu und die Überlegungen die Milothir zur Eroberung bewogen hatten, gefielen dem kleinen Vampir. Ebenso die ĂŒberaus zĂ€rtliche Biss-BegrĂŒĂŸung. Zeph umarmte Milo und schaute zu ihm auf.

"Du hast gut gewĂ€hlt Milo, die Stadt gefĂ€llt mir unser Haus gefĂ€llt und die Geste dass ich den ersten Clan ĂŒberreicht bekomme ehrt mich. Du hast Dir wirklich MĂŒhe gegeben, aber ich kann Dir nur zustimmen, eine eigene Stadt ist ein fester Punkt im Leben. Von hier aus können wir alles weitere planen. Ich werde mir unsere Sicherheit zu Herzen nehmen.

So sicher eine abgeschottete Stadt auch ist, genau das kann ihr irgendwann das Genick brechen. Wir sind hier alle auf einem Haufen. FrĂŒher waren wir einzeln gut verborgen und versteckt in der Masse der anderen Völker. Aber um ein stĂ€rkeres ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl zu fördern, muss man auch zusammen leben.

Dein Plan von Schattenschimmer gefĂ€llt mir, ein Ort fĂŒr jeden Schatten. Um diese Stadt zu sichern, wĂŒrde ich nicht nur auf Nekromanten setzen, sondern auf Erdmagier. Wir sollten uns bei den Rakshanischen Vampiren umhören. Man kann sicher den einen oder anderen Magier abwerben. Warum sollten sich nur Nekromanten fĂŒr die Schatten interessieren? Wir mĂŒssen nur unsere Angebote passend erweitern. Auch dazu werde ich mir etwas einfallen lassen. Ich lasse mich ĂŒberraschen, wer noch Deinem Ruf gefolgt ist. Je nach GrĂ¶ĂŸe des Vampiranteils in der Bevölkerung Schimmersteins, mĂŒssen wir auch ĂŒber Blutspender nachdenken",
erklÀrte Zeph und setzte sich auf das Bett von Milothir.

"Die Kette ist ein außergewöhnliches SchmuckstĂŒck, Du kennst meinen Geschmack. Zwerge mögen sich nicht als Futter eignen, aber gute Handwerker sind sie in der Tat. Dass bestreite ich nicht. Die Stadt habe ich mir schon etwas angeschaut Milo. Ich bin weit und so schnell wie ich konnte hergeflogen, ein wenig Entspannung wĂŒrde mir gut tun", antwortete der Vampir und rollte sich auf dem Bett zusammen.

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Milothir Auloren Daelwon
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Re: Schattenschimmer

#12

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Mi 20. Jun 2018, 13:57

Milothir
 
freute darĂŒber wie Zeph reagierte. Er hatte befĂŒrchtet, dass er was zu scheissern hatte.  Aber ihm schien alles zu gefallen, vor allem die Kette. Milothir wusste wie er Zeph glĂŒcklich machen konnte. Zeph liebte Schmuck und die Kette die er ausgesucht hatte, war besonders schön. Als sich sein Mann auf dem Bett zusammenrollte, legte sich Milotir ganz eng dazu.
 
„Schön dass dir alles gefĂ€llt. Die Stadt schauen wir nachher nochmal gemeinsam an und ich erklĂ€re dir wo ich mir was vorstelle. Also wo was hinsoll. Von einer festen Basis aus kann man immer besser planen. Aber wir werden die anderen Verstecke nicht aufgeben. Erdmagier sind eine sehr gute Idee Zeph. Sie sollen die Stadt absichern. Die Rakshaner wohnen direkt vor unsere Stadt. Weit haben wir es nicht, wenn wir mit ihnen verhandeln wollen. Sobald du wieder fit bist, versuch mit den Rakshanern Kontakt aufzunehmen. Besorge uns die Erdmagier. Lass dir gemeinsam mit denen was fĂŒr unsere Sicherheit einfallen. Ich will nicht, dass hier plötzlich Zwerge in der Stadt stehen. Zwerge sind hinterhĂ€ltig und gerissen. Wir mĂŒssen gerissener sein. Sonst endet unser Traum bevor er Wahrheit wurde. Das wĂ€re schade.
Gleich was die Rakshaner fĂŒr die Erdmagier brauchen oder was die Magier verlangen, sieh zu dass wir es ranschaffen. Das ist eine Investition in unsere Sicherheit. Und vielleicht kannst du sie anwerben, du weisst wie man verhandelt Zeph. Die Idee mit den Blutspendern fĂŒr unsere Vampire gefĂ€llt mir sehr gut. Wir hĂ€tten immer etwas zu trinken und die schwĂ€cheren Vampire mĂŒssten nicht selbst auf Jagd gehen.  Wir werden sozusagen Bauern in Viehhaltung.
Ich habe einige interessante Vampire anwerben lassen. FĂŒr das Anwerben waren Toprak und Zeliha zustĂ€ndig. Ein Name wird dir sicher was sagen und zwar Varod. Die Ehre dass du den ersten Clan bekommst und die Sicherheit als Aufgabe bekommst ist selbstverstĂ€ndlich. Du bist mein Mann und du bist mir immer treu. Niemand sonst hat den ersten Clan verdient Zeph. Ruh dich aus“.
 
 

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Re: Schattenschimmer

#13

Beitrag von Zara » Mo 2. Jul 2018, 21:28

Die Reise war lang und beschwerlich gewesen, sie hatte es selbst nicht geglaubt doch ein anderer Vampir berichtete ihr das, es nun eine Stadt der Schatten gab. Ein Ort wo jeder egal wie dunkel seine Vergangenheit war, oder wie dĂŒster sein Erscheinungsbild war dort Zuflucht finden konnte. Das war einfach zu schön um wahr zu sein, doch der Vampir der es ihr gesagt hatte war ein Freund den sie schon, lange kannte und so machte sie sich auf um es selbst heraus zu finden. Doch diese Stadt war am Rand der Welt wo es sehr wenig bis gar keine Nahrung fĂŒr sie gab, eines Nachts kamen ihr Fischer entgegen auf einem Karren hatten sie FĂ€sser vermutlich mit Fischen gefĂŒllt.

"He Hans schau ma!" brachte der KarrenfĂŒhrer hervor, er klang eher erschrocken und verwirrt hier draußen, mitten in der Nacht eine Frau zu sehen. Zara war nicht besonders groß doch war sie von atemberaubender Schönheit, sie war ein Halbblut ihr Vater war ein Lichtalb und ihre Mutter war eine Frau aus Almanien, doch beiden war sie nie begegnet. Sie starben beide, ihre Mutter im Kindsbett und ihr Vater in einer Schlacht, doch das kĂŒmmerte Zara schon sehr lange nicht mehr. Ihr Haar war lang und dunkelblond ihre Ohren waren, leicht spitz doch das sah man nur auf dem zweiten Blick.Ihre Figur war recht schlank und ihr Gesicht ohne jeden Markels, doch was jeden verstörte waren ihre Augen. Den diese waren leuchtend grĂŒn und in ihnen lag ein Hauch von Wahnsinn der jedoch, ihre Opfer jedes mal aufs neue in ihren Bann zog.

Der Mann der mit Hans angesprochen wurde, schaute ebenfalls erschrocken drein. Doch die MĂ€nner waren alle gleich sie witterten leichte Beute, der Karren blieb stehen und die beiden MĂ€nner stiegen ab. "Hast du dich verlaufen Kind?" fragte der eine höhnisch und grinste breit, was den Blick auf seine schlechten gelben ZĂ€hne frei bot. "Ja hehe können wir dir helfen?" fragte der andere und rieb sich eifrig die HĂ€nde, doch sie sprach kein Wort und schaute nur auf den Boden. "He bist du taub?!" rief einer der MĂ€nner, doch immer noch keine Antwort. Kurz vor ihr blieben die MĂ€nner stehen und schneller als Hans gucken konnte schnellte Zaras Hand nach vor und grub sich, in die Brust des anderen der direkt neben ihm stehenden Mannes. "W.....was zum.......Jörg?!" kam unglĂ€ubig aus Hannes heraus geplatzt, die Bewegung ging so schnell das keiner der beiden reagieren konnte. So schnell die Hand sich in Jörgs Brustkorb gebohrt hatte so schnell war sie, auch schon mit einem lauten schmatzendem GerĂ€usch zurĂŒck geschnellt.

Jörg fiehl sofort zusammen und Hannes wurde kreidebleich, er blickte zu der Frau zurĂŒck doch sie stand nicht mehr da. Alles erschien fĂŒr Hannes so unwirklich das er, die Situation erst realisierte als er hinunter zu seinem Freund blickte, der ausdruckslos in den Nachthimmel blickte und in einer PfĂŒtze seines eigenen Blutes lag die immer grĂ¶ĂŸer zu werden schien. "Bei allem was heilig ist!" schrie er aus LeibeskrĂ€ften und rannte zum Karren zurĂŒck. Kur vor dem Karren blieb er stehen und schaute mit weit aufgerissenen Augen zu dem Platz wo normaler weise der Kutscher saß. Dort saß Zara nun und schaute auf ihn herab, sie hielt etwas in ihrer rechten Hand die ĂŒbersĂ€t war mit Blut, das Blut seines Freundes. Es war sein Herz, sie biss hinein wie in einen Apfel, ihre grĂŒnen Augen ließen Hannes nicht aus den Augen. "Was ist den los kleiner Mann? Hast du dich verlaufen?!" fragte sie kĂŒhl zurĂŒck und Hannes wurden die Beine weich. "Was bist du?!" brachte er stammelnd hervor kurz darauf war sie, direkt vor ihm. Ihre Lippen waren blutverschmiert und ihre Augen schauten direkt, in seine. Ihr KĂ€lte war spĂŒrbar und Hannes konnte nicht anders, er nĂ€sste sich ein da er langsam wusste was sie war, zu mindestens dĂ€mmerte es ihm allmĂ€hlich.

Doch sein Verstand konnte die VorgĂ€nge nicht so schnell verarbeiten und er konnte es immer noch nicht fassen, was gerade in Bruchteilen von Minuten geschah. "Ich will wissen, wo die Festung der MaulwĂŒrfe ist" fragte sie kalt "wo genau!", der Mann zitterte wie Espenlaub. Kein Wort brachte er ĂŒber die Lippen und er zeigte wortlos in eine Richtung. Zara verfolgte die Richtung mit ihren Augen sie konnte, das Meer bereits riechen und das bedeutete das die Stadt nicht mehr weit war.

Erneut fiel ihr Blick auf Hannes, er wimmerte und stammelte etwas was sie nicht verstand. "Ich danke dir, sehr sogar und fĂŒr deine Auskunft bekommst du eine Belohnung" sprach sie kalt aus. Sie fasste sein Kinn und fĂŒhrte es zu ihrem Mund, der Mann wimmerte nun noch laute und seine Augen weiteten sich als er erkannte das sie ihn kĂŒssen wollte und kurz bevor, ihre Lippen sich trafen öffnete sie den Mund und entblĂ¶ĂŸte ihre ReißzĂ€hne.

Es gab erneut ein GerĂ€usch das mehr schmatzend war als reißend, sie genoss es wie Hannes sich windete doch sie trank sein gesamtes Blut und warf seine Überreste in den nĂ€chsten Busch. "Ich hatte so einen Hunger meine GĂŒte!" platzte es aus ihr heraus als hĂ€tte, sie gerade einen Höhepunkt erlebt. Sie wischte sich das Blut von den Lippen und befreite die Pferde, um sie frei zu lassen. Jörgs Leiche landete ebenfalls in den BĂŒschen. Danach eilte sie weiter nach Schimmerstein, als sie endlich das Tor erreichte staunte sie nicht schlecht. Die kleinen bĂ€rtigen Maden verstanden es große TĂŒren zu bauen, ob da jemand etwas kompensierte?

Sie erklomm die Tore und gelang so in die Stadt, diese war wirklich beeindruckend! Der Lavasee war wunderschön. Eine Totenstille hing in dieser Stadt es waren keine Zwerge mehr zu sehen, ob diese wohl geflohen waren? Sie schritt durch die Stadt hindurch und rief laut "ist hier jemand? Hallo???" sie lachte irre auf und rannte los, durch die Straßen der Stadt hindurch. Als sie auf einem großen Platz ankam verschlug ihr der Anblick der sich ihr bot jegliche Sprache, es war ein gigantischer Haufen Gold der sich vor ihr stapelte. Irre lachend und jubelnd rannte sie darauf zu "ja endlich! Diese kleinen Erdmaden haben ihr Ganzes Gold hier gelassen?!" schrie sie voller Hysterie auf und sprang regelrecht auf den Haufen. Wie eine Sau im Schlamm wĂ€lzte sie sich in dem Gold und warf es hoch, sodass es wie Regen auf ihr landete. Es klimperte und man hörte ihr lachen als Echo in einem großen Teil der Stadt. "Was ich davon alles kaufen könnte!" schrie sie und verfiel in ein irres Lachen.

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Re: Schattenschimmer

#14

Beitrag von Kasimir » Fr 6. Jul 2018, 16:44

Nicht nur Zara, auch zwei weitere Vampire erreichten nach langer reise Schattenschimmer. Eine schwarze und eine weiße Fledermaus flatterten in die große TĂŒr hinein, die aus unerfindlichen GrĂŒnden offenstand, so dass die Vampirdame hatte hineingelangen können. Die zwei FledermĂ€use folgten dem selben Weg.

Kasimir gesellte sich zu ihr und verwandelte sich in einen Alben. Leider gab es hier nirgends Kleidung, also verdeckte er seine Scham mit den HÀnden und sprach höflich:

"Guten Abend, wertes FrÀulein. Bitte verzeihen Sie die Störung und meine gegenwÀrtige Aufmachung. Vor mir droht keine Gefahr, ich bin ein Mönch des Oril. Der Flug als Fledermaus birgt neben seinen Vorteilen auch einige Nachteile. Mein Name ist Kasimir LaVaney und der Name meines schwarzpelzigen Freundes lautet Archibald von Dornburg. Wir haben eine Einladung erhalten, uns hier in Schattenschimmer einzufinden. Wir sind heute das erste Mal hier. HÀtten Sie die Freundlichkeit uns zu erklÀren, wo wir uns anmelden können?"

Etwas perplex registrierte er, dass sie in einem Goldhaufen saß, war aber zu höflich, um seine Meinung zu Ă€ußern.
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Re: Schattenschimmer

#15

Beitrag von Archibald von Dornburg » Sa 7. Jul 2018, 18:40

Archibald landete und nahm dabei seine menschliche Gestalt an. Ihn störte es nicht im Geringsten, dass er nackt war. Sein Körper war mit TĂ€towierungen bekleidet und nach seinem persönlichen Empfinden, schĂŒtzten diese ihn auch weit mehr, als es irgendwelche Lumpen taten.

Arch musterte die fremde Vampirin, oder was immer sie war und schaute dann Kasimir an. Nun der Gute hatte gleich drauf losgeplappert. Sie wussten nicht, wen sie hier vor sich hatten, demnach war Vorsicht geboten. Sich gleich mit vollem Namen vorzustellen, war kein guter Ansatz. Archibald wĂŒrde mit Kasimir bezĂŒglich dem Umgang mit Fremden einmal ein ernstes Wort reden mĂŒssen. Je weniger ein Fremder ĂŒber sie wusste, je weniger AngriffsflĂ€che bot man.

Er hatte es aus erster Hand miterlebt, wozu die kleinsten Informationsbrocken zusammengesammelt werden konnten. Ein KrĂŒmmel hier, ein Fitzelchen dort und irgendwann hatte man in akribischer Kleinarbeit ein Gesamtbild von einer Person zusammengetragen, dass man kaum fĂŒr möglich hielt. So hielt es ein Zweig von Dunwins Familie, die von Wigbergs. Und sie waren wahre Meister darin.

Aber Archibald wĂ€re nicht Archibald, hĂ€tte er nicht die Macht und die Möglichkeit erkannt, die sich aus dieser Kunst ergab. Er hatte sie sich in Teilen ebenfalls angeeignet. So weit und proffessionell wie dies ein von Wigberg vermochte, konnte er seine FĂ€higkeiten niemals ausbauen. DafĂŒr fehlte ihm schlichtweg eine entscheidende FĂ€higkeit - Magie.

Arch ließ seinen Blick ĂŒber die Gegend schweifen. Die Höhle war weitrĂ€umig, Ă€hnlich wie ein Dom geformt und in der Mitte war ein gewaltiger Lavasee vorhanden. Von diesen Strömen ging nicht nur eine erhebliche WĂ€rme aus, sondern sie strahlten auch ein rotes, mattes Licht ab. Eine natĂŒrliche WĂ€rme- und Lichtquelle. Die Decke der Höhle war hoch genug, um was immer dort hing in dem Schatten zu verbergen.

Die HĂ€user und Anlagen der Stadt waren in Ringen angelegt von dem zentralen Punkt aus, wo sie sich gerade befanden.

Der Schwertmeister bĂŒckte sich nach einem der goldenen SchmuckstĂŒcke und schaute sie sich an. Eindeutig Zwergenkunst. Schwere, massive Arbeit, anders als die filigranen Schmuckkunstwerke die die Alben herstellten. Arch ließ das SchmuckstĂŒck achtlos zurĂŒck zu den anderen fallen. Er benötigte den Plunder nicht. Das Geld auf seinen Konten verrottete, genau wie die Leichen in seinem Keller - völlig ungenutzt.

"Ich schaue mich etwas um. Bleib Du bei Deiner neuen Freundin", sagte er grinsend zu Kasimir.

Archibald verwandelte sich zurĂŒck in eine Fledermaus und machte sich auf den Weg fĂŒr einen Stadtrundflug durch Schattenschimmer.
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Re: Schattenschimmer

#16

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Mo 9. Jul 2018, 10:27

Milothir

wurde gestört weil jemand rumschrie wie verrĂŒckt. Es war eine Frauenstimme, was sonst. Er wusste warum er MĂ€nner liebte. Die Frau kannte er nicht. Milothir hatte die noch nicht gesehen und war schon an genervt. Er stand auf und deckte Zeph zu, da der nackt war. Nur die Kette hatte er um den Hals. Milothir marschierte in Richtung LĂ€rm. Dort stand ein weisser Vampir und eine Frau sass auf dem Goldhaufen. Er trat nĂ€her und guckte sie streng an.

"Das hier ist meine Stadt und ich bin hier der Hausherr. Was ist hier los, dass so ein LĂ€rm gemacht wird? Wer seid ihr zwei? Stellt euch vor. Und warum schreist du so rum wie verrĂŒckt Weib? Runter von dem Gold, da wird nicht der Arsch drauf plattgesessen. Ein Benehmen habt ihr zwei."

Milothir ging auf den weisen Vampir zu.

"Also? Was ist hier los? Kaum angekommen und Zank mit deiner Frau? Bring sie zum schweigen."

Milothir fragte sich was fĂŒr ein Alb der Neuling gewesen war.

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Re: Schattenschimmer

#17

Beitrag von Kasimir » Mo 9. Jul 2018, 11:24

Kasimir drehte sich in Richtung des Gastgebers. Er blieb ganz ruhig. Da er in seiner Laufbahn als Kampfmönch unter anderem auch als Seelsorger gearbeitet hatte, konnten ihn erhitzte GemĂŒter nicht so schnell aus der Fassung bringen.

"Guten Abend, werter Herr", sprach er höflich. "Mein Name ist Kasimir LaVaney, von Berufung Mönch des Oril. Ich stamme ursprĂŒnglich aus Avinar und erhielt eine Einladung, mich hier in Schattenschimmer einzufinden. Ich reiste in Begleitung an, doch nicht mit dem freundlichen FrĂ€ulein hier, sondern mit einem Herrn, der sich gerade umschaut. Er hatte ebenfalls eine Einladung erhalten.

Bitte zĂŒrnt dem FrĂ€ulein nicht, Ihr seht ja anhand der kleinen Flecken an ihrem Kinn, dass sie gerade etwas getrunken hat. Dass der Genuss von Blut bei Vampiren zu extatischen ZustĂ€nden fĂŒhren kann, darĂŒber sind die Gelehrten sich einig und viele von uns kennen es aus persönlicher Erfahrung. Daher erbitte ich VerstĂ€ndnis. Womöglich ist sie ein Jungvampir und ihre Seele gegenĂŒber solchen EindrĂŒcken noch nicht gefestigt."
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Re: Schattenschimmer

#18

Beitrag von Archibald von Dornburg » Mo 9. Jul 2018, 21:37

Archibald kehrte gerade rechtzeitig zurĂŒck, als ein grauer Alb Kasimir eine Standpauke hielt. Scheinbar war aber nicht Kasimir Urheber des Streits, sondern die Frau die es sich lautstark auf dem Goldhaufen bequem gemacht hatte.

Archibald stellte sich demonstrativ neben Kasimir und verschrĂ€nkte die Arme vor der Brust. Allerdings stand er locker neben seinem Meister, so dass er nicht aussah, als hĂ€tte er vor den fremden Vampir anzugreifen. Immerhin hatte dieser behauptet hier der Hausherr zu sein. Arch wollte nur klarstellen, dass von Kasimir nichts Böses ausging. Was er innerlich sehr bedauerte, aber dennoch wĂŒrde er seinen Meister zur Not verteidigen.

Dass er splitterfasernackt war, störte ihn nicht im Geringsten, aber Kasimir schien sich irgendwie mit dem Umstand nicht abfinden zu können. Tja man konnte nicht alles haben, entweder man flog durch die Gegend, oder man war stets gut bekleidet. Archibald fand, dass das Fliegen die Nacktheit durchaus wert war. Auch darĂŒber wĂŒrde er einmal mit Kasimir ein Wort reden mĂŒssen. Allerdings kein ernstes, wie ĂŒber die Preisgabe ihrer IdentitĂ€t.

"Ich darf Euch versichern, dass mein Meister Kasimir die Wahrheit spricht. Wir sind einer Einladung gefolgt, möglicherweise sogar Eurer. Die Frau die sich hier den Goldschatz als Rastplatz ausgesucht hat, war bereits vor uns hier. Mein Meister hatte sich hilfesuchend an sie gewandt, um in Erfahrung zu bringen, wo wir uns melden können.

Und ich denke der Blutrausch ist Euch ebenso bekannt wie uns, vielleicht hat die gute Dame aber auch einen SĂ€ufer oder DrogensĂŒchtigen erwischt und hat nun einen ganz besonderen Rausch. Wir wissen es nicht. Jedenfalls gehört die Frau nicht zu uns, so dass mein Meister auch nicht fĂŒr ihr Verhalten verantwortlich ist.

Zudem sollte man den Blutrausch nicht verurteilen, eigentlich leben wir alle doch letztendlich dafĂŒr nicht wahr? JĂ€ger der Nacht, sonst hießen wir wohl Salatnuckler",
grinste Archibald, so dass man seine messerscharfen ZĂ€hne sah.
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Re: Schattenschimmer

#19

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Do 12. Jul 2018, 07:57

Milothir

fand das Verhalten von Kasimir erstaunlich. Aber er war ein Lichtalb gewesen und ein Mönch. Er fragte sich, wie der zum Vampir geworden war. Das konnte er ihn direkt fragen.

"Den Blutrausch kennt jeder von uns. Ich war auch mal jung Kasimir. Aber Jugend ist keine Entschuldigung fĂŒr alles. Wir sind hier gerade erst eingezogen, da mĂŒssen wir nicht die Aufmerksamkeit der ganzen Gegend auf uns ziehen. Das hier war eine Stadt der Zwerge. Die Kuduppel haben alles vernetzt. Wenn wir Schattenschimmer behalten wollen, mĂŒssen wir vorher alle anderen ZugĂ€nge versiegeln. Wir mĂŒssen diese Stadt absichern. Sonst sind wir die genauso schnell los, wie wir sie bekommen haben.
Zur Sicherheit habe ich gleich eine Frage an dich. Wie seid ihr hier reingekommen? Als wir die Stadt bezogen haben, wurde die direkt von uns wieder verschlossen. Entweder war da draussen einer so dĂ€mlich jedem die TĂŒr zu öffnen. Oder wir haben einen Maulwurf in unsere eigenen Reihen. Dann ist es doppelt gefĂ€hrlich. Das einer von euch der Maulwurf ist glaube ich nicht. Denn ihr seid in die Stadt reingekommen. Ihr habt keinen reingelassen.
Fangen wir von vorne an.
Ich bin Milothir, Urvampir, Meister der Schatten, Herr der Schatten, Herr dieser Stadt und nun euer Meister.
Ihr seid den Einladungen gefolgt. Wir haben noch einige andere bekannte Vampire eingeladen. Vampire die sich nicht schĂ€men Vampire zu sein. Wie bist du als Lichtalb und Mönch ĂŒberhaupt ein Vampir geworden? Und wie war das bei dir? Wurdet ihr angefallen oder hat euch jemand beschenkt? Das die Frau besoffen oder zugedröhnt ist kann gut sein. So jung sieht sie nicht mehr aus. Sie ist keine Jugendliche. Oder meinst du jung als Vampir? Dass kann sein, aber das kann ich dir nicht sagen. Du kennst die lĂ€nger als ich. Ich wurde gerade durch ihren Krach gestört. Soll mich jetzt nicht weiter stören. Sie ist ein Vampir und eine von uns. Bei uns spielt das keine Rolle, zu welchem Volk einer vorher gehört hat. Trotzdem ist es selten, dass ein Lichtalb Vampir wird und es ĂŒberlebt. Die meisten töten sich in der Sonne. Sie können mit der Schande nicht leben. Sie begreifen gar nicht, welches Geschenk sie erhalten haben. Die gute alte Ordnung, arrogant und blind fĂŒr alle anderen die nicht so denke wie die.
Menschen nehmen das Schicksal des Vampirs ganz unterschiedlich an. Die einen ermorden sich, die anderen freuen sich ĂŒber das Geschenk. Und manche sehen sogar die wahre Macht die es mit sich bringt. Dein Begleiter bestimmt. Wie siehst du es Archibald? Und wie siehst du es Kasimir? FĂŒr mich sind alle Vampire meine Kinder und Vampire. Aber ihr altes Leben interessiert mich aus Neugier.
In meine Zeit als Sterblicher war ich ein Frostalb. Mein Partner war ebenfalls ein Frostalb. Wir sind seid eine Ewigkeit zusammen und ich habe ihn zum Vampir gemacht. Wir werden hier eine Stadt fĂŒr Vampire aufbauen, wo jeder Vampir in Frieden leben kann. Wichtig war mir, dass die Stadt unterirdisch ist. Damit haben wir ein Problem ausgeschaltet. Das Sonnenlicht. Hier kann jeder Vampir zu jede Stunde rumlaufen ohne Angst haben zu mĂŒssen, dass er stirbt.
Ihr seid die ersten die meinen Ruf gefolgt seid. Jeder der bereit ist, eine grosse Aufgabe zu ĂŒbernehmen, wird von mir ein Clan verliehen bekommen. Dieser Clan hat die feste Aufgabe zu erledigen. Sagen wir die Sicherheit. Die gehört in die HĂ€nde von meinen Mann Zeph. Wenn du dafĂŒr zustĂ€ndig bist, dass wir genug Nahrung haben, dann ist dein Clan dafĂŒr zustĂ€ndig und du bist der ClanfĂŒhrer. Ich gebe dir meine Befehle und du setzt die um. Wen du von deine Leute schickst oder wie du das machst ist mir egal. Hauptsache es funktioniert. DafĂŒr hast du freie Hand und deine Macht erhalten.
Was kannst du Kasimir? Und du Archibald? Was kannst du Frau? Und wie heisst du ĂŒberhaupt?".

Milothir deutete in die Stadt.

"Gehen wir. Ihr dĂŒrft euch ein Haus in der Stadt aussuchen. Sie ist gross genug fĂŒr alle. Nehmt euch ein Haus und werdet hier heimisch. Und schafft mit mir eine sichere Heimat fĂŒr die Vampire. Wir weisen niemand ab der ein Schatten ist. Gule und Menschen sind hier genauso willkommen. Die Menschen mĂŒssen sich irgendwie kenntlich machen, damit wir sie nicht mit dem Futter verwechseln. Meine Idee war, dass nur Schatten violett tragen dĂŒrfen. Und Schattenmenschen mĂŒssen violett tragen. Damit sie nicht zufĂ€llig Opfer werden. Ich hoffe es schliessen sich uns viele Vampire, Gule und genauso Magier und vor allen Nekromanten an.
Je mehr wir davon haben umso mehr Gule werden bei uns leben. Sie werden von unseren Resten leben, die Leichen fressen von denen die wir ausgesaugt haben. So können sich keine Krankeiten fĂŒr die Menschen oder anderen SchattenanhĂ€nger verbreiten. Andere Völker die die Schatten verehren sind genauso willkommen. Aber keine Zwerge. Den trauen wir nicht aus Selbstschutz. So ein Zwerg ist ein vermutlicher Spion. Meine Boten mĂŒssten bald zurĂŒcksein. Varod ein rakshnischer Vampir wird noch erwartet. Wenn ihr noch andere Vampire kennt, sagt den Boten bescheid. Die werden die anderen dann genauso einladen.Je mehr wir sind, je sicherer leben wir. Denk daran.
Aber bevor ich endlos weiterschwatze, erzÀhlt was von euch oder fragt wenn ihr Fragen habt".

Zara
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Re: Schattenschimmer

#20

Beitrag von Zara » Fr 20. Jul 2018, 16:11

Die beiden MĂ€nner die sich nackt prĂ€sentierten waren fĂŒr Zara zwar ansehnlich dennoch nicht halb so interessant wie das Gold oder dieser Urvampir mit dem Namen Milothir. Man fragte sich regelrecht was ihr Ausbruch zu bedeuten hatte, es wurden Worte gewechselt und Zara beobachtete die Szenerie aufmerksam. Dennoch gelang es ihr nicht die Finger immer tiefer in den Goldhaufen zu stecken.

Als sie alle eingeladen wurden ihm zu folgen tat sie es auch, sie hörte zu und sagte als es an der Zeit war. "Ich bin Zara und meine Geschichte nun, sie ist etwas kompliziert aber dazu ein andermal mehr, ich hoffe das sich die Zwerge sich hierhin verirren das hĂ€tte schon was". Sie fĂŒgte ihrem Satz noch ein LĂ€cheln hinzu und schaute sich um "eine eigene Aufgabe nun ich kann töten, doch das kann jeder um genau zu sein möchte, ich erstmal hier leben um zu gucken wie sich die Stadt entwickelt wenn es genehm ist". Ein Urvampir war alt und mĂ€chtig und Zara war verrĂŒckt, also wollte sie von vorne rein keine Konfrontation mit ihm. "Ich war ein Halbblut meine Mutter war ein Mensch und mein Vater, ein Lichtalb". Sie schaute sich erneut um und empfand die Stadt als Ă€ußerst ansehnlich.

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