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BeitragVerfasst: Sa 7. Mai 2016, 07:06 
NPC
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Hintergrundgrafik: Deviantart


Der Südosten ist das, was die Gelehrten Asamuras gern die Wiege der menschlichen Zivilisation nennen. Wenn man früher von exotischen fernen Ländern träumte, in denen alles besser war als im eigenen Land, so wendete der Blick sich sehnsuchtsvoll in Richtung der aufgegenden Sonne, wo es auf Basaren saftigte Früchte für jedermann erschwinglich zu kaufen gab, die Luft von Zimt und Weihrauch geschwängert war und mit gold überzogene Dächer im Licht des ewigen Sommers glänzten. Doch viel ist nichts geblieben von diesem Traum. Heute zeugen die halb im Sand versunkenen Ruinen von dem untergegangenen Tamjidistan, der einzigen menschlichen Hochkultur, die es je auf Asamura gegeben hat. Für manch einen sind die von Wind und Sand verwitterten Paläste der Beweis, dass nicht nur Alben, sondern auch Menschen zu großen Dingen fähig sind, für andere umgekehrt der Beweis, dass alles Menschliche eines Tages zwangsläufig scheitern muss. Heute ist der Südosten ein wildes Gebiet, wo Rakshaner auf Reithyänen Jagd auf das machen, was von den Tamjid noch übrig ist, während die Tamjid in den wenigen Wäldern versteckt um ihr Überleben kämpfen. Und doch liegt noch immer der Zauber des Traums von menschlicher Größe auf dem von Wüsten und trockenen Tropenwäldern geprägten Land und selbst die Herzöge der Almanen sprechen respektvoll von Tamjidistans gefallenen Helden. Und manch einer meint, wenn man den Weg kennt, gäbe es versteckt in den Akazienwäldern noch eine Stadt, die niemals von den Kriegern des Chaos betreten worden ist und wo der Wind noch immer nach Weihrauch und Zimt duftet. Auch die versunkenen Bibliotheken sind bis heute zum Teil bestens erhalten und wer es wagt, auf die Suche zu gehen, wird vielleicht erfahren, wie es den Tamjid gelang, Wasser entgegen der natürlichen Fließrichtung auwärts zu leiten und andere heute vergessene Geheimnisse ergründen.

Klima und Vegetation:

Sandwüste & Steinwüste (fast überall)
Trockene Tropen (Küsten & Inseln)
Alpines Klima (Rakshors Zähne)




Rakshanistan

Ein Meer aus hellem Sand erstreckt sich von Horizont zu Horizont. Wer ortskundig ist oder einen Führer hat, wird feststellen, dass es keineswegs unmöglich ist, die Tamjara zu durchqueren, die Gelbe Wüste. An den grünen Oasen und den fruchtbaren Ufern des Rasmat findet der Reisende Ruinen aus Kalkstein, die auf den einstigen Wohlstand des gefallenen Wüstenreiches der Tamjid hindeuten. In manchen findet man noch Schätze aus der Zeit vor dem ersten Chaoskrieg, als die Rakshaner das stolze Kalifat niederschlugen. Heute nennt man das Land nach den Siegermächten Rakshanistan. Die Rakshaner, welche sich hier niederließen, hausen in Lederzelten und durchstreifen auf abgerichteten Riesenhyänen die Wüste, um zu jagen, Reisende zu überfallen und nach den letzten rebellischen Tamjid zu suchen. Als Fremder sollte man die Hyänenreiter eher meiden, doch wer die notwendigen Kontakte hat, wird erfahren, dass auch ein raues Kriegervolk durchaus gastfreundlich sein kann.


Tamjidistan

In Rudbar und Markaz leben die letzten Überlebenden des versunkenen Kalifats Tamjidistan und setzen sich verbissen gegen die Überfälle der Rakshaner zur Wehr. Während Markaz noch über eine weitestgehend intakte Stadtmauer verfügt und man darum verhältnismäßig sicher darin leben kann, ist Rudbar im Wald den Rakshanern bisher noch vollkommen unbekannt. So ist Rudbar auch die einzige Stadt, die noch niemals geplündert wurde. Weil unter diesen Umständen kaum Handel möglich ist und die Überfälle den Stämmen fast alle Ressourcen zur Verteidigung abverlangen, sind diese beiden verbliebenen Städte Tamjidistans sehr arm.


Al'hamra

Auf der anderen Seite des Duhnischen Ozeans liegt das Sultanat Al'hamra. Wie einst Tamjidistan auch wurde es an einem großen Fluss entlang errichtet, dem Dschadir. Er ist die Grüne Lebensader des Landes. Nachdem sich die Überschwemmungen im Frühjahr wieder zurückgezogen haben, bleibt fruchtbarer Schlamm zurück, der guten Ackerbau ermöglicht. Das Sultanat wird von harter Hand regiert und gründet seinen Wohlstand auf dem Rücken seiner Sklaven. Dennoch ist es in manchen Belangen fortschrittlicher und weltoffener als die Tamjid des Festlandes. So sind seine Bewohner sich nicht zu fein, die Rakshaner, ihre einstigen Feinde, per Boot mit Kaffeebohnen von den Höckern der Wasserkamele zu versorgen, wenn der Preis stimmt.


Akademie für Nekromantie

In der tamjidischen Ruinenstadt Serband am Ufer des Rasmat wurde nach dem Ende des Krieges von der Schattenfraktion eine Lehranstalt für Nekromantie eingerichtet. Als Sitz dient das ehemalige Universitätsgelände, doch finden sich die Studenten in der gesamten Ruinenstadt verteilt. Der Dekan ist ein Ghul namens Kamal Ash Gahadi. Die Stadt wird bewacht von untoten Tamjid-Mumien, die unter der Kontrolle der Schulleitung stehen.


Die Höcker der Wasserkamele

Eine vulkanische Inselgruppe mit fruchtbarem Boden und trockenem Tropenklima. Hier gedeihen ganze Wälder von Kaffebäumen. Die Inseln sind, bis auf einige Schilfhütten mit wechselnden Bewohnern, unbewohnt und gehören keinem Reich an. Neben Al'hamra-Tamjid, welche den Kaffe ernten und exportieren, werden die Höcker auch von Norkara auf ihren Beutezügen als Rastplatz genutzt und gelegentlich von reisenden Shezem frequentiert. Die größte Insel ist der noch heute aktive Vulkan Dromedan.


Wüste Kundum

Ihr Name bedeutet „ohne Wiederkehr“. Man fürchtet diese Wüste und glaubt, dass sie das Reich der Geister und Toten sei. Es gibt nur sehr wenige Oasen und der rötliche Sand ist nur mühsam zu begehen. Sie gilt als undurchdringbar. Der Fluss Dschadir bietet zwar eine grüne Lebensader, doch wird er aufgrund einer schluchtenartigen Gebirgspassage abseits des Sultanats so reißend und steinig, dass er nicht für den Schiffsverkehr geeignet ist. Die Wüste Kundum gilt darum als das südöstliche Ende der Welt. Was dahinter kommt und ob überhaupt etwas dahinter liegt, weiß niemand.




Weiterführende Schriften

Rakshaner
Tamjid (Tamjidistan)
Tamjid (Al'hamra)
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BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 22:26 
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Volk: Tamjid (Al'hamra)
Beiträge: 18
Hallo,
hier ist ein Fehler im Text.
Es steht "Kalifat Al'hamra". Al'hamra ist aber ein Sultanat.

Der Kalif ist ein alter Titel von Tamjidistan, der aber nicht mehr gegeben wird, erst wenn das Reich zur alten Blüte gedeiht. Der Großwesir verwaltet solange die Geschicke Tamjidistans bis der Kalif seine Aufgabe im göttlichen Selbstverständnis wieder aufnehmen kann. Alles Andere wäre eine Beleidigung des Titels.

By the Way: Wenn das Kalifat wieder aufgebaut werden sollte, wird im Übrigen auch das Sultanat das Anspruchsgebiet des neuen Kalifen sein. Eine spannende Konfliktsituation!

Danke für die kurze Abänderung. :)

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"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart".
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BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 06:57 
Sozialbug
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Volk: Tiefling
Steckbrief: Baxeda (Tiefling)
Beiträge: 2046
Auszeichnungen: 4

Die Freien Völker (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1) Goldene Quasselstrippe (1)
Danke für den Hinweis! :tiptop:

Ich habe die Änderungen vorgenommen und deine Anmerkungen zur Abgrenzung von Sultanat und Kalifat bei den Al'hamra-Tamjid unter dem Punkt Politik eingefügt.

Hinweis:
Die Kommentare unter der Regionsbeschreibung werden zeitnah gelöscht.

_________________
"Lieber ein lebender Feigling als ein toter Held."
Avatar mit freundlicher Genehmigung von: http://direwrath.deviantart.com/
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