Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Schattenschimmer

Die stolzen St├Ądte mit den goldenen Kuppeld├Ąchern stehen verlassen, doch die Tamjid geben sich nicht geschlagen. Die Hy├Ąnenreiter der Rakshaner durchstreifen pl├╝ndernd das Land, w├Ąhrend die Sonne unbarmherzig auf Freund und Feind hinabscheint.
Der S├╝dosten
Die stolzen St├Ądte mit den goldenen Kuppeld├Ąchern stehen verlassen, doch die Tamjid geben sich nicht geschlagen. Die Hy├Ąnenreiter der Rakshaner durchstreifen pl├╝ndernd das Land, w├Ąhrend die Sonne unbarmherzig auf Freund und Feind hinabscheint.
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Kasimir
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Re: Schattenschimmer

#21

Beitrag von Kasimir » Fr 20. Jul 2018, 16:49

W├Ąhrend sie ins Innere gingen, beantwortete Kasimir h├Âflich die Fragen des Hausherren.

"Sehr erfreut, Herr Milothir. Wir kamen durch die T├╝r, vermutlich den Haupteingang, der Gr├Â├če nach zu urteilen. Sie stand offen und so nahmen wir an, dass G├Ąste erw├╝nscht sind. H├Ąttet Ihr die G├╝te, uns einfache Kleidung zu borgen? Wir werden schlie├člich von einer Dame begleitet.

Mein Verderber tr├Ągt den Namen Varod und ist seines Zeichens Rakshaner. Er frug mich nicht um Erlaubnis, sondern verdarb mein Blut, so dass ich zu dieser Kreatur wurde. Anfangs spielte ich mit dem Gedanken, diesem Dasein ein Ende zu setzen, da es mir nicht mehr verg├Ânnt sein wird, unter Orils strahlendem Antlitz zu wandeln - doch inzwischen glaube ich vielmehr, dass es sich um eine Pr├╝fung des Silberbl├╝tigen handelt, um meinen Glauben zu testen. Ich bin gewillt, alle Marter auf mich zu nehmen.

Zu eurer Frage, was ich vermag: Ich bin ausgebildeter Lichtreiter, ein Kampfm├Ânch vom Orden der Mondpriester. Ich beherrsche die Seelsorge ebenso wie das Streiten mit den unterschiedlichsten Waffen, doch ist das Wort die Waffe meiner Wahl. Das Reiten auf einem Greifen beherrsche ich ebenso, einst besa├č ich einen wundersch├Ânen wei├čen Schneegreif."


Er wandte sich an seinen Sch├╝ler:

"Archibald, du gabst mir ein Versprechen. Und nun muss ich solche Worte aus deinem Mund vernehmen, die nach Mord und Hinterhalt klingen? Wir werden niemanden t├Âten, Archibald. Daf├╝r erfand der Baron von Hohenfelde schlie├člich das Instantblut. Wenn du Hilfe ben├Âtigst, dann beten wir gemeinsam, sobald wir uns hier eingerichtet haben."

Zu Zara sprach er:

"Angenehm, es ist sch├Ân, Euch kennenzulernen, wertes Fr├Ąulein. Ich hoffe nicht, dass sich die Zwerge hierher verirren, dies w├╝rde nur zu unn├Âtigem Zwist f├╝hren. Aber Eure komplizierte Geschichte zu h├Âren w├╝rde mich doch sehr interessieren. Wir haben Zeit, viel Zeit, da uns kein Alter plaget."
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Re: Schattenschimmer

#22

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Fr 20. Jul 2018, 17:00

Der Kriegsmeister:
Sie hatten die Zwergenpforte Dunkelbruch gesehen die ein Meisterwerk der zwergischen Handwerkskunst war, ebenso blieben sie dort etwas l├Ąnger als gedacht. Das lag jedoch am F├╝rst der Festung und des Gebirges, er liebte es zu feiern und war der ├Ąltere Bruder des K├Ânigs. Daher wollte er wissen was alles so in der Hauptstadt vor sich ging und so wurden Lieder gesungen und der Aufenthalt des Kriegsmeisters war eher ein Fest als eine Begutachtung.

Eines Abends redeten sie ├╝ber Schimmerstein, sie sa├čen in der gro├čen Halle Dunkelbruchs und tranken, lachten und scherzten. "Nun" begann der F├╝rst der Feste Brandon Dunkelerz "es sind Eigenbr├Âtler sie sind gern unter sich, der ger├Ąucherte Fisch den sie fangen ist jedoch nicht zu verachten!" viele pflichteten Brandon bei. "Manchmal kommt einer durch die Tunnel zu uns, doch das ist schon verdammt lange her, wenn ich so recht nachdenke wirklich lange, aber sie leben auch am Rand der Welt, danach kommt nur noch das Meer und Clawis allein wei├č was dahinter kommt".

"Das ist wahr dennoch der Befehl des K├Ânigs ist geltend wir brechen auch bald auf, doch nur schweren Herzens euer Schwarzbier sucht seines Gleichen Brandon" scherzte der Kriegsmeister der Baumeister nickte zustimmend und schmauchte gen├╝sslich an seiner Pfeife. Der Abend ging noch lange und zwei Tage sp├Ąter setzten sie sich dann auch in Marsch gen Schimmerstein. Sie nutzten das Tunnelwerk der Zwerge hier reiste man vergleichsweise noch sicher, in diesen Tagen.

Der Bruder des K├Ânigs hatte ebenso ein paar Krieger mit ihnen ziehen lassen, so das ihre Gruppe nun um die 30 Krieger z├Ąhlte. "Diese Tunnel wurden lange nicht mehr genutzt" stellte der Baumeister fest und schaute sich erstaunt um. Doch der Kriegsmeister schaute sich nur beil├Ąufig um "sie werden kaum genutzt wozu sollten, sie dann st├Ąndig gewartet werden?".

Die Reise verschlang ebenso viel Zeit um von Niewar nach Dunkelbruch zu gelangen, doch sie machten oft genug Rast und kamen gut ohne Zwischenf├Ąlle voran. Letzten Endes kamen ihnen die ersten Ausl├Ąufer der Stadt entgegen, f├╝r Menschen oder Albaugen waren diese Zwergenarbeiten unsichtbar. Doch hier und dort sahen die Zwerge Lichtsch├Ąchte und T├╝ren die perfekt in den Fels hinein getrieben worden waren.

Nach einer Kurve standen sie vor der Pforte hinein in die Stadt, ihre Reise hatte endlich ihr Ende erreicht. "Na also" sprach der Baumeister und sa├č von seinem Widder ab, er begutachtete die T├╝r und murmelte in sich hinein. "Ganz klar ein gutes Zeitalter ├Ąlter als ich gedacht habe" sprach er zufrieden, der Rest der Krieger und der Kriegsmeister schauten mit skeptischen Blicken zu wie der Baumeister, sich an der T├╝r zu schaffen machte. Er griff beherzt in eine Nische in dem Stein und nach einem kurzen Moment h├Ârte man es Klicken und Suren, ein Mechanismus hinter dem Gestein schien sich in Gang zu setzen. Die Pforte wurde sichtbar und fuhr wie von Zauberhand selbst auf.

"Geht doch" sprach der Kriegsmeister und gab seinem Widder das Zeichen weiter zu gehen. Der Baumeister sprang wieder auf und gesellte sich zu ihm vorne an den Tross. Die Stadt war riesig und eine W├Ąrme war deutlich zu sp├╝ren das musste, von dem Lavasee kommen der hier deutlich zu sehen war. Als der letzte Zwerg die Pforte durch geschritten war schloss diese sich erneut leise und verschmolz mit dem Gestein.

Sie ritten in das Zentrum der Stadt und niemand war zu sehen, ebenso h├Ârten sie nichts und niemanden. "Wo die wohl alle sind?" fragte der Baumeister verbl├╝fft, doch der Kriegsmeister lie├č seinen Widder anhalten und sprang von seinem Reittier. "Das liegt daran das niemand hier ist!" sprach er leise und die Krieger taten es ihm gleich von ihren Widdern abzusteigen. "Waffen bereit machen!" gab er den Befehl weiter und die Krieger zogen ihre Waffen, langsam aber sicher wurde der Baumeister nerv├Âs und stieg ebenso ab. "Was geht hier vor?!" fragte er etwas ├Ąngstlicher als beabsichtigt, der Kriegsmeister deutete ihm auf die Hauptstra├če und gebot ihm ruhig zu sein. Die Widder stellten sie in einer Stallung ab und auch dort, waren weitere Reittiere zugegen die jedoch schon l├Ąnger kein Futter bekommen hatten, nirgendwo waren Zwerge zu sehen man h├Ârte auch nichts, kein Ger├Ąusch gar nichts.

Meter f├╝r Meter gingen sie die Stra├če hinunter und sp├Ąhten nerv├Âs in die Fenster und H├Ąuser Eing├Ąnge, nur der Kriegsmeister hatte die Ruhe weg. Die Axt fest in den H├Ąnden haltend schn├╝ffelte er wie ein Hund der versuchte eine F├Ąhrte aufzunehmen. "Sie sind alle sicher tot" sprach er d├╝ster aus und grinste dabei, das Grinsen verlieh ihm etwas d├Ąmonisches. Als sie den Marktplatz erreichten blieben sie stehen, der gesamte Reichtum von Schimmerstein war aufgeh├Ąuft worden zu einem gigantischen Haufen mitten auf dem Platz, einer der jungen Krieger sah man die Gier an die ihn ergriff. Doch der Befehl der gebellt wurde lie├č ihn zur├╝ck ins Glied schreiten. "Wir sind sicher bemerkt worden, das ist irgendeine Falle oder ein Trick!" der Kriegsmeister ging auf den Haufen Gold zu.

Er holte Luft und rief laut "wer auch immer ihr seid, zeigt euch Feiglinge! Wir sind die Zwerge aus Niewar und ich fordere euch auf, euch sofort zu zeigen und mir Rede und Antwort zu stellen!!!". Sein Ersuch halte in der gro├čen Halle die, diese Stadt beherbergte wieder und das nicht nur einmal. Die Soldaten bezogen Stellungen um den Haufen Gold, der Baumeister zitterte wie Espenlaub. "Was wenn uns das, was hier angeblich sein sollte t├Âtet?!" das Lachen des Kriegsmeisters lie├č ihn zusammen zucken "dann wird man uns suchen, der junge Eisenhand wird die gesamte Armee formieren und uns suchen, danach wird er uns r├Ąchen! Hahahaha!" der Kriegsmeister war verr├╝ckt geworden!

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Re: Schattenschimmer

#23

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Fr 20. Jul 2018, 20:59

Milothir

war alt und gerissen. Die Zwerge waren in ihre Stadt eingedrungen. L├Ącherliche Plagegeister. Sie wollten es, sie konnten es haben. Die Vampire waren nicht dumm. Sonst w├Ąren sie nicht so alt geworden. Die Zwerge standen in eine verlassene Stadt. Jedenfalls dachten die Kuduppel das. Arrogant wie sie waren rannten sie herum und br├╝llten nach Erkl├Ąrungen. Die Erkl├Ąrung w├╝rden die Zwerge gleich bekommen.
Als die Zwerge den Goldhaufen umstellten, fielen die Flederm├Ąuse von der H├Âhlendecke herab. In kurze Zeit waren die Zwerge von eine Armee von Vampire umstellt. Flederm├Ąuse landeten und wurden zu Vampiren. Eine Armee Vampire die die Stadt eingenommen hatte gegen 30 Zwerge. Die Zwerge waren eingekreist.
Zum Schluss richtete sich ein Vampir auf der wie ein uralter Frostalb aussah. Dass war er auch. Milothir betrachtete seine Kinder der Nacht und die Zwerge. Er stand sicher ausserhalb der Reichweite von den Zwergenwaffen. Seine Kinder als Schutz vor sich.

"Hier verlangt keiner was ausser ich, der Herr von Schattenschimmer Zwerg. Und ich verlange euren Tod. Lasst eure Armee kommen. Ich wollte eine Stadt, aber ein ganzes Zwergenreich? Das soll mir Recht sein. Ich nehme dein Geschenk an. Sollen sie kommen und euch r├Ąchen, Schattenschimmer wird ihr Grab."

Milothir verwandelte sich blitzschnell in ein Fledermausmonster. Ein riesiges Fellvieh, mit messerscharfen Z├Ąhnen und Krallen. Alle Kinder der Nacht die ├╝ber die gleiche Gabe verf├╝gten machten es ihren Meister nach. Die letzte Chance f├╝r die Zwerge zu reden. Oder wer immer reden wollte.

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Re: Schattenschimmer

#24

Beitrag von Zeph » Sa 21. Jul 2018, 14:36

Zeph hockte oben auf einem der D├Ącher und verschmolz mit den Schatten. Wie die Zwerge in die Stadt gekommen waren, entzog sich seiner Kenntnis. Aber der Umstand war momentan bedeutungslos, denn sie waren hier und nur das z├Ąhlte.

Drei├čig Zwerge gegen eine ├ťbermacht von Vampiren. ├äxte konnten Sch├Ądel spalten, aber um einen Kopf entzwei zu schlagen, musste man seinen Gegner erst einmal erwischen. Jeder Vampir, gleichg├╝ltig welcher Machtstufe, konnte sich in eine Fledermaus verwandeln. Und genau den Umstand w├╝rden sie im Kampf anwenden. Mann und Maus - in diesem Fall Vampirgestalt oder Fledermaus, im fliegenden Wechsel, wie man es ben├Âtigte.

Zeph spielte einen Moment gedankenverloren mit der schweren Kette um seinen Hals. Die Stadt war ihm gleichg├╝ltig. Die Schatten hatten so lange im Verborgenen gelebt, dass ihn einige weitere Jahrhunderte nicht st├Ârten. Was sie einmal geschafft hatten, w├╝rden sie wieder vollbringen k├Ânnen.

Und im Gegensatz zu jeder anderen Kreatur auf Asamura, musste nur ein einziger Vampir ├╝berleben um neue zu schaffen. Sie waren nicht auf Partner angewiesen um sich zu vermehren. Sie infizierten bereits vorhandene Personen und verleibten sie so ihrem Volk ein.

Um das sch├Âne Schmuckst├╝ck tat es Zeph leid. Sollte er in den Kampf eingreifen m├╝ssen, w├╝rde er das Schmuckst├╝ck zwangsl├Ąufig zur├╝cklassen m├╝ssen. Das Schmuckst├╝ck bedeutete ihm viel, er hatte es von seinem Mann erhalten.

Im Grunde konnte man sagen, verlor er das Schmuckst├╝ck, verlor sein Mann seinen Traum. Dem Traum einer eigenen Stadt f├╝r Vampire. Eine Stadt in der sie so sorglos leben konnten wie alle anderen Gesch├Âpfe Asamuras.

Aber noch war kein Kampf begonnen, geschweige denn eine Schlacht geschlagen.

Die Schatten waren daf├╝r bekannt, dass sie alles unterwanderten. Es war an der Zeit die Zwerge von innen heraus auszuh├Âhlen und auszuhorchen. In jedem Volk gab es unzufriedene Mitb├╝rger und jede Person, ob Mensch, Alb oder Zwerg hatte ihren Preis. Man musste nur die entsprechende Person samt Preis finden. Und sobald die Macht der Schatten innerhalb des Zwergenvolkes eine passable Gr├Â├če erreicht hatte, waren sie bereit auf anderem Wege zu handeln.

Das Vorgepl├Ąnkel da unten war eigentlich nichts weiter, als ein guter Denkansto├č, sich nicht zu sehr auf eine Sache zu versteifen.

Stillstand bedeutete Tod und die Schatten waren eine Organisation die aus dem Dunklen, aus dem Unsichtbaren heraus agierte. Ein Schatten konnte neben einem stehen und der Frostalb sah nur einen Albenbruder, der Mensch sah das bekannte Anlitz eines Verwandten und bald sah der Zwerg einen Zechgenossen - aber hinter all dem Bekannten verbarg sich das Fremde.

Eines wussten die Schatten wie keine andere Organisation.

Ein Volk konnte ihre verr├╝cktesten Anf├╝hrer ├╝berleben, sogar die machthungrigsten Despoten. Aber kein Volk konnte den Verrat von innen ├╝berleben. Ein Feind vor den Toren war nicht gef├Ąhrlich, wenn man ihn rechtzeitig erkannte. Denn er war bekannt und trug seine Fahnen f├╝r jedermann sichtbar zur Schau.

Aber ein Schatten bewegte sich frei innerhalb der St├Ądte, sein hinterh├Ąltiges Fl├╝stern wisperte durch alle Gassen und wurde selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Seine leisen Worte sickerten wie Gift in die Gedanken der Zuh├Ârer.

Denn der Schatten trat niemals als solcher in Escheinung.
Er sprach in der vertrauter Landessprache.
Er hatte ein vertrautes, vielleicht sogar bekanntes Gesicht.
E benutzt vertraute Argumente.
M├Âglicherweise appellierte er sogar an die starke Gemeinschaft, die tief verborgenen in den Herzen aller Menschen, Alben und Zwergen ruhte.

Ein guter Schatten arbeitet darauf hin, die Seele eines Volkes verfaulen zu lassen. Er trieb sein Unwesen gegen ├╝ber seines direkten N├Ąchtens, heimlich, anonym, erkannt und doch unerkannt - bis die
Grundfeste dieses Volkes untergraben waren.

Der Schatten infizierte den politischen K├Ârper des Volkes derma├čen, wie es der Vampirismus tat. Er vernichtete die Abwehrkr├Ąfte v├Âllig und formte die einstige Person nach seinen Vorstellung um. Und so formten die Schatten V├Âlker um.

Dumm war, wer das Messer aus der Dunkelheit, den M├Ârder f├╝rchtete.
Kluge Personen f├╝rchteten die Schatten, den Verr├Ąter, die wahre Gei├čel und Pest, wenn sie einem zum Opfer auserkoren hatte.

Zeph fragte sich, ob die Zwerge wussten, wem sie gerade mit so einer Herausforderung ihr eigenes Volk schmackhaft gemacht hatten...

Ein b├╝hnenreifes Theaterst├╝ck, an Theatralik kaum zu ├╝berbieten, was sich dort unten abspielte.
Mit blutleerem Schmunzeln wartete der ehemalige Frostalb gespannt darauf, wer den n├Ąchsten Schritt wagte und wie dieser wohl aussehen w├╝rde.

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Re: Schattenschimmer

#25

Beitrag von Kasimir » Sa 21. Jul 2018, 15:56

Kasimir blickte sich entsetzt um. Pl├Âtzlich war er von einer Vampirarmee umringt, die einen kleinen Trupp zwergischer Kundschafter umzingelt hatten. Das Schicksal der kleinen, b├Ąrtigen G├Ąste schien besiegelt, doch entgegen dem, was Kasimir erwartet hatte, fiel man nicht ├╝ber sie her. Noch nicht. Vielleicht konnte er dazu beitragen, das Schlimmste zu verhindern.

┬╗Werte Mitvampire┬ź, begann er h├Âflich, ┬╗liebe G├Ąste. Mein Name ist Kasimir LaVaney, besser bekannt als Frater Kasimir oder Bruder Kasimir. Ich bin nur ein einfacher M├Ânch und obendrein selbst nur Gast in diesen Hallen. Doch sind mir die Betr├╝bnisse des Krieges leider nicht fremd. Darum bitte ich Euch, lasst nicht die Waffen sprechen, sondern Worte.

Ihr, liebe Zwergenfreunde, werdet einen Grund haben f├╝r euren Zorn. Vermutlich w├╝nscht ihr freien Abzug in eure Heimat, um zur├╝ck zu euren Familien kehren zu k├Ânnen. Ich bin sicher, dass euch dieser gew├Ąhrt wird, wenn die Regeln der H├Âflichkeit und der gegenseitigen Achtung gewahrt bleiben.

Und ihr, werter Herr von Schattenschimmer, bitte z├╝rnt den G├Ąsten nicht, bevor ihr nicht wisst, was sie w├╝nschen. Wir sind Vampire, doch das muss uns nicht zu M├Ârdern machen. Was Ihr, Herr Milothir, suchtet, das war ein zu Hause. Ihr habt es gefunden in dieser verlassenen Stadt. Leider scheinen die Zwerge dar├╝ber nicht erfreut zu sein, dass Euer Volk hier Einzug hielt.

Doch anstelle von Kampfhandlungen nur aufgrund unterschiedlicher Interessen sollten wir eine einvernehmliche L├Âsung erarbeiten. Ich sah einen Stapel von Gold, in dem eine junge Dame gar vergn├╝glich badete. Vielleicht k├Ânnen wir die Stadt den Zwergen abkaufen?┬ź
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Re: Schattenschimmer

#26

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Do 26. Jul 2018, 09:16

Milothir
 
starrte die Zwerge an w├Ąhrend Kasimir schwatzte. Was er sagte war gut. Das klang sogar richtig nett, dachte Miothir. Er wollte Kasimir als seinen Berater f├╝r Geschw├Ątz einstellen. Die Zwerge wussten gar nichts. Die Besucher genauso wenig. Kasmir hatte das sch├Ân gesagt, eine leere Stadt hatten die Vampire ├╝bernommen. Ja die war leer. Nachdem er daf├╝r gesorgt hatte. Aber dass wusste keiner nur er und seine Eroberungsarmee. Und sie schwiegen.
Der alte Urvampir konnte sich an den Fingern abz├Ąhlen, wie die Zwerge reagieren w├╝rden. Er war uralt und er hatte nicht erlebt, dass Zwerge anders handelten. Im Grunde waren das kleine Fleischklopse die wie Goblin Spielzeug funktionierten. Sie machten und dachten immer das gleiche und das seit Jahrhunderte. Provozierte jemand ein Zwerg griff der an oder schwor Rache. Milo fragte sich ob ein Zwerg schon mal selber gedacht hatte. Er versteckte sein Grinsen hinter seinen Krallen. Das war bestimmt das Problem der Zwerge. Der Zwergenk├Ânig und seine Zombiearmee wollten keinen Rakshanerk├Ânig mit Gularmee vor ihren Toren. Die waren sich zu ├Ąhnlich, drum hatte das gekracht. Der Zwergenk├Ânig musste stolz sein auf seine Zombiearmee. Aber was der konnte, konnte Milothir schon lange. Der alte Vampir konnte den Zwerge zwar nichts befehlen, aber er konnte sie benutzen.
Im war das total egal, wie die Zwerge entscheiden w├╝rden. Wenn die Zwerge verhandeln wollten, h├Ârte er sich deren Geschw├Ątz an. Das kostete ihn nichts, nur Zeit und davon hatte Milothir viel. Sollten die 30 Zwerge angreifen, waren die so gut wie tot. Was den Urvampir nicht st├Ârte. Die anderen Zwerge w├╝rden kommen um ihre 30 verschwundenen Kameraden zu suchen. Und Schattenschimmer w├╝rde die Zwerge empfangen. Es w├╝rde ihr Grab werden. Wie das von den Schimmerst├Ądtern und den 30 Kuduppel vorher. Sobald die 30 Zwerge tot waren, wollte er die Stadt in eine Todesfalle f├╝r die rachs├╝chtigen Zwerge umwandeln. Sobald die Zwerge von wo auch immer Schattenschimmer betraten, war es mit ihnen aus.
Wieder ein paar Zwerge weniger. Aber ihr Stolz zwang die Zwerge dazu. Sie wurden immer weniger. Und irgendwann konnten sie ihre Hauptstadt nicht mehr verteidigen. Ihr Stolz war das Grab der Zwerge. Schattenschimmer f├╝r das ganze Zwergenreich war ein verdammt guter Deal. Die 30 Zwerge hatten ihn mit ihrer Prahlerei erst auf die Idee gebracht. Milothir fand das witzig. Zwerge schaufelten wirklich gerne, sogar das eigene Grab.
Er dachte an die Burg, die er als Zweitwohnsitz besichtigt hatte. Sie hatte sogar einen sch├Ânen Namen, die Nachtburg. Niemand wusste von ihr und kein Zwerg kannte die. Und kein Zwerg hatte vorher da drin gelebt. Die Burg wollte er zu seinen Hauptquartier machen und mit seinen Gener├Ąlen dort einziehen. Das hatte er beschlossen, seit dem die widerlichen Zwerge in seine sch├Âne Stadt gelatscht waren. Er war zu alt um sich an Dinge festzuklammern. Eine Stadt war nur ein Ort mit H├Ąuser. Den Verlust von Schattenschimmer fand Milothir sehr schade. Aber daf├╝r winkte ein ganzes Reich. Also was wollte er sich beschweren. Die Zwerge die nach der Eroberung ├╝brig bleiben w├╝rden, waren nichts weiter als Futtervieh. Zwar schmeckten Zwerge nicht gut, aber keiner beschwerte sich ├╝ber gebratene Tauben die in den Mund flogen und wollte lieber Ente fressen.
Milo packte einen der Vampire in seine N├Ąhe und fl├╝sterte ihm die Infos zur Nachtburg zu. Der Bote sollte Zeph suchen und seinen Mann mitteilen, dass er die Nachtburg f├╝r sie sichern sollte. Der Bote flog davon und suchte Zeph.
Der Besuch der Zwerge war vielleicht ein Geschenk. Milothir grinste, eindeutiger Vorteil f├╝r die Vampire.
 

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Re: Schattenschimmer

#27

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Do 26. Jul 2018, 09:17

Gionatan, Vampir Bote
 
flog durch die Stadt Schattenschimmer. Er suchte dringend nach Zeph. Der Mann von seinen Herrn kniete auf einen Dach und beobachtete den Schauplatz. Gionatan landete bei ihn und nahm seine menschliche Gestalt an.
 
ÔÇ×Gr├╝sse Zeph, dein Mann schickt mich. Er hat von eine Burg erz├Ąhlt, die du f├╝r ihn sichern sollst. Die Burg heisst Nachtburg und sie ist verlassen. Unser Herr m├Âchte sie als sein Hauptquartier nutzen. Sie liegt in Trux glaub ich. Der Ort um die Burg herum ist genauso verlassen wie die Burg selber. Niemand ausser die Vampire sollen┬á von der Burg wissen, denn der Herr und seine Gener├Ąle sollen da einziehen. Wir sollen sofort aufbrechen, denn der Herr hat einen Plan mit den Zwerge und Schattenschimmer. Das erz├Ąhle ich dir unterwegs. Ich soll dich begleiten. Ich weiss wo die Burg liegt unser Herrr hat mir das beschrieben. Ich zeig dir den Weg, komm mit.ÔÇť
 
Gionatan wurde wieder zur Feldermaus und flatterte im Kreis bis sich Zeph auch verwandelt hatte. Dann flog er los zur Nachtburg.
 

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Re: Schattenschimmer

#28

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Do 26. Jul 2018, 17:15

Der Kriegsmeister
Ihre Situation hatte sich von "wir sind die Herscher dieser Stadt" in eine "wir sind umzingelt" verwandelt. Der Baumeister war am zittern wie Espenlaub, diese Szenerie hatte niemand erwartet und der Kriegsmeister war dennoch, die Ruhe selbst. Die Vampire hatten einen Anf├╝hrer der sich erkl├Ąrte und wenig von den Drohungen des Kriegsmeister hielt, wenn er ├╝berhaupt irgendwas darauf gab. Es wurde erst gef├Ąhrlich als er davon sprach das gesamte Zwergenreich zu st├╝rzen, wie er das anstellen wollte wusste zwar niemand aber sei es drum.

Jemand aus den Reihen der Monster versuchte zu schlichten "ihr wollt sie uns abkaufen?!" donnerte es aus dem Kriegsmeister. "Wie wollt ihr uns etwas abkaufen was uns bereits geh├Ârt?!" doch der Baumeister blickte auf das Gold und wog den Vorschlag ab. "Ihr w├╝rdet uns ziehen lassen?" sprach dieser leise und z├Âgernd, er sah das gro├če Ganze und f├╝gte hinzu "wo sind unsere Verwandten, denn hin wenn diese Stadt leer war?".

Die Soldaten schauten den Baumeister verwundert an, ebenso ihr Anf├╝hrer jeder war bereit zu sterben, doch wof├╝r starben sie? F├╝r eine Stadt am Rande der Welt? Diese widerliche Bestie hatte recht, es w├╝rden Zwerge kommen die sie suchen w├╝rden, sie w├╝rden jedoch niemanden finden und in die selbe Falle laufen. Das war kein Feind der offen k├Ąmpfte man k├Ânnte sogar sagen ehrenlos, doch das stand hier nicht zur Debatte.

"Wir nehmen euren Vorschlag, gerne an" der Baumeister ging aufs Ganze, er hatte nicht vor in dieser Zwergenstadt zu sterben oder schlimmeres. Sie mussten irgendwie hier raus lebend und vor allem mussten sie die restlichen Zwerge warnen, der letzte Krieg lag nicht lange zur├╝ck. Einen weiteren f├╝r eine Provinz am Ende der Welt ins Leben rufen w├╝rde ihre Situation nicht besser machen. Das ├╝berleben des Volkes war wichtiger als, einen neuen Krieg anzufangen.

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Re: Schattenschimmer

#29

Beitrag von Kasimir » Do 26. Jul 2018, 19:11

Kasimir faltete verz├╝ckt die nun leider klauenbewehrten H├Ąnde und l├Ąchelte selig. Er hatte nicht damit gerechnet, dass die angespannten Gem├╝ter beider Seiten zu einer einvernehmlichen L├Âsung bereit w├Ąren. Zu viel hatte er schon erleben m├╝ssen, um daran zu glauben, dass ein jeder der Vernunft zug├Ąnglich war. Doch diesmal war Oril ihnen allen gewogen.

"Ich dachte an das Gold als einen symbolischen Ausgleich, denn welchen tats├Ąchlichen Wert in Talern k├Ânnte man einem zu Hause beimessen? Heimat ist unbezahlbar, ebenso wie Familie, Freunde und andere immaterielle Werte. Warum die Stadt leer war, daf├╝r k├Ânnte es viele Gr├╝nde geben und mir sind sie nicht bekannt. Eine Seuche? Der Abbau von Eisenerz war nicht mehr ertragreich, die Goldadern ersch├Âpft? Oder fanden sie einfach woanders einen besseren Ort? Was auch immer geschah, wir verm├Âgen es nicht zu ├Ąndern, nur den Weg in die Zukunft zu bereiten, der hoffentlich ein friedlicher sein wird."

L├Ąchelnd blickte er nach oben, wo hinter tonnen von kaltem Gestein hoch am Firmament Orils leuchtendes Sternenschiff seine ewigen Runden um den Planeten zog. Kasimir schickte ihm seinen Dank empor. Dann widmete er seine Aufmerksamkeit wieder dem Weltlichen, legte er den Kopf schief und blickte abwartend Milothir an, im Vertrauen darauf, dass dieser den Zwergen das Gold aush├Ąndigen w├╝rde und die kleinen M├Ąnner ziehen lie├č.
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Re: Schattenschimmer

#30

Beitrag von Zeph » Do 26. Jul 2018, 20:21

Zeph h├Ârte dem Boten zu und nickte zur Best├Ątigung.

"In Ordnung, wir werden uns die Nachtburg aneignen und f├╝r unsere Zwecke umfunktionieren. Falls das ├╝berhaupt n├Âtig sein sollte. Trux? Wei├čt Du wie weit Trux von hier entfernt ist? Da liegen einige L├Ąnder dazwischen.

Wir m├╝ssen an den Zwergenpforten Felsblut und Bartglanz vorbei, die Almanischen L├Ąnder dazwischen, je nachdem wo wir lang fliegen, ├╝berfliegen wir Souvagne, Ledwick oder Ehveros und dann m├╝ssen wir erneut ├╝ber zwergisches Gebiet und zwar vorbei an den Zwergenpforten Silberh├Âhe, Trutzwacht und Dunkelbruch. Danach ├╝ber Alkena und zwar Nis┬┤ki auf nach Naridien - Trux.

Vom Aufz├Ąhlen wird die Reise allerdings auch nicht k├╝rzer, wir m├╝ssen taktisch klug vorgehen, damit wir zu D├Ąmmerungsbeginn einen sicheren Unterschlupf finden. Brechen wir auf.

Nur zu, Du kannst mir bei unserer Rast gerne erz├Ąhlen was Du wei├čt, je besser ich informiert bin, je besser kann ich vorab schon planen, was die Burg angeht. Wie hei├čt Du ├╝berhaupt?",
fragte Zeph.

Der kleine Vampir, nahm sein Medallion ab und legte es vor sich auf das Dach. Zeph verwandelte sich in eine Fledermaus, griff sich das Schmuckst├╝ck und flog mit der Last ├╝ber Milothir hinweg. Genau ├╝ber ihm lie├č er das Schmuckst├╝ck los und flatterte in der Dunkelheit davon, seinem Reisebegleiter hinterher.

Milothir w├╝rde auf sein Schmuckst├╝ck aufpassen.

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