Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Krake

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St├Ądte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst├Ądten, die aus den W├Ąldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f├╝r Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der S├╝dwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St├Ądte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst├Ądten, die aus den W├Ąldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f├╝r Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Ragosh
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#81

Beitragvon Ragosh » Di 13. Dez 2016, 13:49

DIe H├Âlle brach ├╝ber sie ein, oder halt haltet ein! Es war die Decke die nachgab! Ein Ungeheuer brach darau├č hervor und man sah das es ein risieger Wurm war, der Ork schaute nicht schlecht als er ein Dutzend D├╝sterlinge wegdr├Ąngte und einfach umbrachte als w├Ąren sie Puppen.

Das war schon eher nach seinem Geschmack der Ork zog sein Orkschwert und br├╝llte eine Herausforderung, doch dieses Viech hatte sich auf diese Albin konzentriert. "Die bringt mich um meinen verdienten Ruf! Ich glaube mich knutscht ein Goblin!" br├╝llte er und rannte los vorbei an den D├╝sterlingen die wild kreischend umherrannten.

Kurz bevor er den Wurm erreicht und zuschlagen wollte, zeigten die G├Âtter sofern es welche geben sollte ihren wahren Humor. Der Boden brach zusammen und alles um sie herum wurde auf eine Reise in die Tiefe geschickt. Als er die Augen wieder ├Âffnete war von dem Wurm nichts mehr zu sehen das B├╝rschchen und die Albin klebten zusammen, wie konnte es auch nur anders sein dachte er sich grunzend. Der Fettsack hatte auch ├╝berlebt heute war wirklich nicht sein Tag, als er sich umblickte sah er das etliche Packtiere tot waren, ein paar D├╝sterlinge hatte es auch zerfetzt. Er stand auf und pr├╝fte ob er sich irgendwas gebrochen hatte oder dergleichen, nichts er war noch vollkommen heile. "Eine Idee w├Ąre jetzt nicht schlecht" der Ork verstaute sein Schwert erneut auf dem R├╝cken und blickte sich um.

"Son Mist!" er blickte in die dunklen Tunnel die vor ihen lagen, er blickte in die Runde "wir m├╝ssen weiter, ich denke eine andere Wahl haben wir nicht".
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#82

Beitragvon Mummenschanz » Do 15. Dez 2016, 06:42

Hoch ├╝ber den Gest├╝rzten sa├č Mummenschanz und streichelte einen der W├╝rmer, der wohlig mit den Bei├čwerkzeugen knarrte. Die schwarzen Augenh├Âhlen seiner Maske waren nach unten gerichtet, auf den Grund des Loches.
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Ich war, ich bin und ich werde sein.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#83

Beitragvon Farrinur Hraunar » So 1. Jan 2017, 18:18

Farrinur st├Âhnte, als sich Tharnil bewegte. Sie war auf ihm gelandet, w├Ąhrend der Farisin bei seiner Landung ein D├╝sterlingsweibchen halb unter sich begraben hatte.
ÔÇ×Verletzt?ÔÇť, vorsichtig versuchte er seine Gliedmassen zu bewegen, was ihm sogar gelang. Das unbehagliche Kn├Ąuel aus D├╝sterlingen und ihnen beiden hatte sie irgendwie vor weiteren Sch├Ąden bewahrt. Trotzdem schmerzte sein K├Ârper, ohne Prellungen und w├╝rde heute wohl niemand davonkommen.

Der Wurmsabber klebte noch immer ├╝berall, doch an einigen Stellen schien er sich zu l├Âsen.
ÔÇ×Ich glaube, durch den ganzen Schmutz und Staub haftet der Rotz dieses Mistviehs nicht mehr so gut. Versuch doch Mal, bissel von dem Dreck dr├╝ber rieseln zu lassen.ÔÇť
In seiner Position war es ihm schwer m├Âglich sich zu bewegen, weswegen er abwartete, bis Tharnil seinem Vorschlag Folge leistete. Tats├Ąchlich schafften sie es mit viel Geduld, sich endlich voneinander loszul├Âsen. Ihrer beider Kleidung war von dem gr├╝nen Sabber vollgeschleimt und Staub und Dreck bedeckte den ganzen K├Ârper.

Der junge Mann k├╝mmerte sich jedoch nicht weiter um sich selbst, nach dem er sich vergewissert hatte, dass die Albin klar kam, begann er durch die Tr├╝mmer zu steigen, und nach den anderen Ausschau zu halten.
Dabei entdeckte er Schrulla, welche bewegungslos da lag. Schnell kletterte er ├╝ber einige Brocken hinweg und stolperte zu der Alten hin├╝ber, welche ziemlich l├Ądiert aussah.
Ihre pergamentartige Haut war an vielen Stellen aufgesch├╝rft und sie blutete an der Stirn aus einer Kopfwunde. Als er ihr die Hand unter die Nase hielt, bemerkte er jedoch den Hauch eines Atemzugs.
ÔÇ×Hilfe, ich brauche hier einen Arzt!ÔÇť, rief er und versuchte dann vorsichtig, die Zwiebelhex wachzur├╝tteln. Sie gab ein St├Âhnen von sich und ihre Hand zuckte, ansonsten passierte aber nichts. Zum Gl├╝ck war Tatterwatter noch auf den Beinen und humpelte herbei, um das Weiblein zu untersuchen.

Inzwischen war auch Ragosh aufgetaucht. Dem st├Ąmmigen Ork schien der Sturz wenig ausgemacht zu haben. V├Âllig unbeeindruckt pl├Ądierte er daf├╝r, schnellstens wieder aufzubrechen.
ÔÇ×Und wie soll das gehen du Erbsenhirn?ÔÇť, w├╝tend knurrte Farrinur den Kerl an.
ÔÇ×Siehst du denn nicht, was hier los ist? Wir haben weder Vorr├Ąte noch Werkzeuge. Die Packtiere sind alle tot, einige der D├╝sterlinge auch. Und unsere Gef├Ąhrten sind vermutlich auch hier irgendwo versch├╝ttet. Oder hast du die Tieflinge oder den Koch bereits irgendwo gesehen?ÔÇť
Er sp├╝rte die Hitze in sich aufwallen und atmete tief durch, um sich wieder zu beruhigen und wieder vern├╝nftig zu denken. Jetzt einen Streit mit dem Ork zu beginnen, war keine gute Idee.
ÔÇ×Nichts f├╝r Ungut Ragosh", meinte er deshalb entschuldigend, "doch wir m├╝ssen zuerst nach den ├ťberlebenden sehen. Und dann entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht. Schrulla hat die Besinnung auch noch nicht wiedererlangt, und wir werden hier niemanden einfach so zur├╝cklassen. Wo steckt bloss dieser Mummenschanz, wenn man ihn brauchtÔÇŽÔÇť

Schliesslich begann er die Tr├╝mmer zu durchk├Ąmmen, um m├Âgliche ├ťberlebende zu bergen.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#84

Beitragvon Tharnil Sonnentochter » Mo 2. Jan 2017, 10:16

Ich glaube, durch den ganzen Schmutz und Staub haftet der Rotz dieses Mistviehs nicht mehr so gut. Versuch doch Mal, bissel von dem Dreck dr├╝ber rieseln zu lassen.ÔÇť

Tats├Ąchlich gelang es den beiden sich voneinander zu l├Âsen. Wie auch Farrinur, hielt es die Albin f├╝r das Wichtigste sich zun├Ąchst um die ├╝brigen Mitglieder der Expedition zu k├╝mmern.

Sie trat zu Firxass, der immer noch bewusstlos am Boden lag. Besorgt beugte sie sich ├╝ber ihn. Auch wenn sie beide keinen guten Start miteinander gehabt hatten, w├╝nschte sie ihm doch nichts ernsthaft Schlimmes. Erleichtert stellte die Albin fest, das Firxass noch atmete. Es schien auch nichts gebrochen zu sein.

Die Albin versetzte dem Tiefling zwei schallende Ohrfeigen."Los komm wach endlich auf"
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Leviathan
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#85

Beitragvon Leviathan » Mo 2. Jan 2017, 17:34

Wo war er hier gelandet? Der Ort gefiel ihm. Eine Gr├╝ne Weide welcher voller bl├╝henden Blumen stand welche sich in den leichten Wind wiegten. V├Âgel zwitscherten doch sah er nicht wo die Stimmen der Tiere herkamen. Langsam erhob er sich und ├╝berpr├╝fte seinen K├Ârper. Alles noch da und unversehrt. Doch wo waren seine sch├Ânen Kleider und warum hing vor seinem Gem├Ącht so ein Merkw├╝rdiges Blatt. Mit einer Hand griff er nach dem Blatt und riss es in die H├Âhe. Dann warf er zu Boden. Doch was zumÔÇŽ Da war es wieder und schwebte vor seinem Glied. Wieder nahm er es und warf das bl├Âde Ding fort. Wen schon nackt dann richtig dachte er sich und warf erneut das Blatt weg. Doch kaum hatte er es losgelassen schwebte es wieder vor sein Geschlecht und verdeckte es. Nun gut dann behalte ich es eben in der Hand und griff erneut nach dem Blatt, doch hielt er fest. Zufrieden schaute er an sich herunter und erschrak. Da war das bl├Âde Ding schon wieder. Langsam wurde er w├╝ten und so nahm er das Blatt und riss es in zwei und wieder in zwei. Nun schaute er einen kurzen Augenblick auf sein Geschlecht und schmunzelte sanft. Endlich kein Blatt mehr. Doch da erschien wie aus dem Nichts ein neues Blatt und bedeckte ihn wieder. Nun schrie er und tobte. Er nahm das Blatt in die Hand und zerriss es. Doch was er auch machte es kam immer wieder. Eine Viertelstunde sp├Ąter lag er ersch├Âpft im Gras. Nun gut dachte er sich, dann lass ich es eben. Er schloss die Augen und stellte sich vor wie sch├Ân hier sein Landsitz aussehen w├╝rde.

Da erklang ein H├Ąmmern. Blitzschnell stand er auf und schlug genau so schnell seine Augen auf. Er traute seinen Augen nicht! Vor ihm stand nun sein Landsitz. Zu mindesten sah er von au├čen genau so aus. Wie war das m├Âglich. Langsam und vorsichtig n├Ąherte er sich dem Eingang. Die T├╝ren waren aus einem roten Holz gefertigt wurden und auf seinen Wunsch hin hatte der Tischler einen Drachen in jeden Fl├╝gel der T├╝r gearbeitet welche dann mit Gold und roter Farbe veredelt wurden waren. Bed├Ąchtig legte er seine Hand auf das Holz und f├╝hlte das glatte Material. Die sanfte Musterung des Holzes stand dagegen und rundete das Gesamtbild ab. Er gab der T├╝r einen leichten sto├č und einer der Fl├╝gel schwang auf und seine Augen wurden gr├Â├čer. Es war wirklich sein Landsitz denn vor ihn in einiger Entfernung stand ein Kirchbaum in voller Bl├╝te. Einige rosa Bl├Ątter wehten durch die Luft und der Wind lies die ├äste sich bewegen. Immer noch langsam ging er auf den Baum zu. Seine Umgebung im Blick halten. Doch es waren die gleichen leichten Holzw├Ąnde mit den Fackeln daran. Nun stand er auf der Innenhofterrasse und blickte auf den Baum welcher sich majest├Ątisch vor ihn aufb├Ąumte. Langsam sank sein Blick zum Boden, wo er den kleinen Teich welcher den Baum umschloss erblickte. Eine G├Ąnsehaut erfasste ihn und so schritt er weiter gerade, ├╝berquerte den Innenhof, stieg die drei Stufen auf die Terrasse hoch und schob dann die aus leichten Holz bestehende T├╝r zum Badezimmer auf.

Dampf schlug ihn entgegen mit Warmer Luft und einem unverwechselbaren Duft. Auf dem Boden lagen rote Bl├╝ten von Rosen und sie formten weinen Weg zum Becken. So mochte er es, selbst K├Ânige oder gar Kaiser badeten nicht edler. Langsam betrat er den Raum, schloss die T├╝re und schritt dann allm├Ąhlich auf das Becken zu, in dem bereits hei├čes Wasser war. Mit einer Zehe tauchte er kurz ein und W├Ąrme umschloss diese. Angenehme W├Ąrme, so wie er es mochte. Er w├╝rde sagen sogar das die Temperatur perfekt war, was seine Sklavinnen nie hin bekamen er es aber akzeptieren musste. Langsam und gen├╝sslich glitt er in das Becken und tauchte dann kurz ab. Vollkommene Stille und W├Ąrme umschloss ihn, ein Gef├╝hl der vollkommenen Harmonie. Ihm ging die Luft aus und so tauchte er wieder auf. Was war sch├Âner als alleine zu Baden. Nat├╝rlich ein gemeinsames Bad mit etwas Spa├č. Da erklang eine Stimme hinter ihm und er drehte sich um. Ein wenig entfernt stand eine wundersch├Âne Frau mit langen schwarzen Haaren. Ihr K├Ârper war makellos und die Rundungen ├╝ppig aber passend f├╝r den doch recht fraulich wirkend K├Ârper. Ihre Sch├Ânheit lies ihn das Atmen vergessen und wie in einer Art Trance sah er ihr zu wie sie sich in seine Richtung bewegte. Sie war nackt, doch auch bei ihr schwebte ein Blatt vor dem Geschlecht. Doch er w├╝rde schon ein Weg finden das Hindernis zu umgehen. Die Frau stieg ohne ein Wort zu ihn in das Becken und schwamm dann auf ihn zu. Ihr K├Ârper schmiegte sich an seinen und er merkte wie der Speichel in seinen Mund mehr wurde und sein Herz wilder schlug. Da sah er am Beckenrand vor ihnen eine weitere Gestalt sitzen. Eine Albin. Auch sie war nackt doch ihm nicht unbekannt. Es war Tharnil. Die Fremde begann einen rhythmischen Tanz vor ihm. Tharnil lies sich galant in das Becken gleiten und schwamm auf ihn zu. Dann kam sie neben ihn und beugte sich vor zu seinem Ohr. Mit leiser Stimme sagte ÔÇ×Hier her!ÔÇť nun war er verwirrt und schaute die Albin an. Sie brachte etwas Raum zwischen die Fremde, ihm und sich. Wieder sagte sie ÔÇ×Hier her! Hier liegt noch einer!ÔÇť. Nun war er verwundert und sagte dann ÔÇ×Wen meint ihr? Hier ist doch keiner au├čer uns drei und warum kommt ihr nicht wieder her?ÔÇť. Das Gesicht der Albin blieb ausdruckslos und statt einer Antwort sagte sie ÔÇ×Es ist Leviathan! Es hat ihn schwer erwischt, sieht aus als ob sein Bein gebrochen w├Ąre, wir brauchen hier mal Manneskraft, sein Bein ist unter einem Stein.ÔÇť Verwirrt sah er sie an. Was hatte sie geraucht? Oder was hatte sie nicht vertragen. Konnte das Essen des Koch ihr so geschadet haben oder war er es der einen Schaden hatte. Nun sah er zu der Fremden und erschrak. Denn vor ihm war nicht die Fremde sondern der fette Tiefling mit den Narben und sein verhasster Konkurrent auf dieser Reise. Was ging hier vor? Pl├Âtzlich l├Âste sich der Raum um ihn auf und er fiel mit Firxas und Thranil in eine Schw├Ąrze. (Traumvorstellung oder Nahtoderfahrung)

Er riss die Augen auf und sah in das grinsende Gesicht von Firxas. Doch das war nicht das Schlimmste. Schmerzen schossen durch seinen K├Ârper, wie schon lange nicht mehr. Ein ├╝bler stechender Schmerz schoss durch sein Bein und als er an sich herunter sah, stockte ihm der Atmen. Auf seinen Schienbein lag ein Stein und bedeckte seinen Fu├č welchen er nicht mehr sp├╝rte. Oberhalb des Steines ragte etwas Rotwei├čes. War das sein Knochen? Leviathans Kopf knallte hart auf den Boden auf und er fiel wieder in die Schw├Ąrze der Bewusstlossigkeit.
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Firxas
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#86

Beitragvon Firxas » Mi 11. Jan 2017, 17:28

Eine Salve schallender Ohrfeigen weckte Firxas aus seiner Ohnmacht. Im ersten Moment dachte er, es w├Ąre Urako, doch als sein Blickfeld sich sch├Ąrfte, erkannte er die Albin. Sie sah ernsthaft besorgt aus. Er grinste und offenbarte blutige Z├Ąhne, als sie schrie, er solle aufwachen.

"Ich bin keiner deiner schw├Ąchlichen Artgenossen. Einen Tiefling haut so etwas nicht um."

Er rappelte sich auf. Grunzend grub Firxas sich aus dem Ger├Âll. Wieder einmal verdankte er seiner Leibesf├╝lle, dass er den Unfall - abgesehen von einem ganzen Arsenal an Bluterg├╝ssen und Schrammen - wohlbehalten ├╝berstanden hatte. Jedes K├Ârperteil lie├č sich noch bewegen, Arme Beine, Schwanz, R├╝cken. Alles andere war ihm egal. Er klopfte Tharnil zum Dank zwei Mal kr├Ąftig mit der Pranke auf die schmale Schulter. Eine der schwarzen Pestilenzen begann derweile eifrig, seine Wunden zu lecken, Firxas bef├Ârderte sie mit einem b├Ąrenartigen Prankenhieb aus dem Kreis seiner Individualdistanz. F├╝r so was hatte er gerade keinen Nerv.

Sein n├Ąchster Blick fiel auf das Gro├čmaul Ragosh, dessen Gesichtsausdruck sich soeben in tiefstes Bedauern wandelte, als er sah, dass Firxas nach wie vor unter den Lebenden weilte. Oder vielleicht war er auch neidisch, weil die holde Sch├Ânheit sich um den Tiefling k├╝mmerte und nicht um ihn. Um ihn zu ├Ąrgern, klopfte Firxas Tharnil grinsend noch ein weiteres Mal die Schulter, diesmal sanfter und lie├č die Hand einen Moment auf ihr ruhen, ehe er davonstapfte, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Der almanische Arzt Tatterwatter versorgte die Greisin. Sie schien einiges abbekommen zu haben. So ein Mist, Firxas hatte die resolute Omi gut leiden k├Ânnen. Der widerliche Koch lebte auch noch und w├Ąhrend die anderen nach ├ťberlebenden suchten, suchte der Harpyr jammernd nach seinen verlorenen Zutaten, doch wie sich herausstellte, gab es keine. Sie hatten nichts mehr als ihre Kleider am Leib. Sch├Âne Schei├če, jetzt gab es nicht einmal mehr was zu Essen.

Die D├╝sterlinge waren zur H├Ąlfte tot. Von der anderen H├Ąlfte war ein Gro├čteil schwer verletzt. Die Kerlchen wirkten verst├Ârt und taten seltsame Dinge, wie das willk├╝rlliche Lecken von Wunden irgendwelcher Leute, ohne zu fragen, ob diese das ├╝berhaupt wollten. Scheinbar war das bei ihnen eine Selbstverst├Ąndlichkeit. Der Nacktfrosch Terc jedoch lag reglos und unbeachtet zwischen dem Ger├Âll. Da er einem fremden Rudel angeh├Ârte, k├╝mmerte sich niemand um ihn. Firxas hob ihn auf und schleppte ihn zu Tatterwatter, der gerade die Greisin verarztete. Daraufhin taten die anderen D├╝sterlinge es ihm nach und buckelten all ihre Verletzten und sogar die Toten zu dem alten Almanen, der mit wachsender Besorgnis den Berg an Verletzten und Toten, die er allein zu versorgen hatte, begutachtete.

Als einer der wenigen war Firxas dank seiner Nachtsicht in der Lage, die untersetzte Gestalt des Mummenschanz hoch ├╝ber ihnen im Schacht zu erkennen. Doch er behielt seine Entdeckung f├╝r sich. Er ├╝berlegte einen Moment. "Der Arzt und seine Kr├╝ppelsammlung bleiben hier", bestimmte er dann. "Nur, wer noch aus eigener Kraft gehen kann, kommt weiter mit. Wer an irgendwelche G├Âtter oder Elementare glaubt - betet. In Anbetracht der Lage w├Ąre vielleicht ein Gebet an Garaxymo, den Herrn des Gesteins, nicht schlecht. Wir sind inzwischen ziemlich tief unter der Oberfl├Ąche. Haben wir irgendwelche Priester dabei?"

W├Ąhrend er sprach, beobachtete er voller Genugtuung, wie Leviathan aus seiner Ohnmacht erwachte und vor lauter Schmerzen gleich wieder bewusstlos wurde. Beil├Ąufig ber├╝hrte Firxas das Loch in seiner weichen Flanke, wo dessen Horn ihn gestochen hatte. Hoffentlich w├╝rde der Kerl an einer Sepsis krepieren!
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#87

Beitragvon Tharnil Sonnentochter » Fr 13. Jan 2017, 11:39

"Der Arzt und seine Kr├╝ppelsammlung bleiben hier", bestimmte er dann. "Nur, wer noch aus eigener Kraft gehen kann, kommt weiter mit. Wer an irgendwelche G├Âtter oder Elementare glaubt - betet. In Anbetracht der Lage w├Ąre vielleicht ein Gebet an Garaxymo, den Herrn des Gesteins, nicht schlecht. Wir sind inzwischen ziemlich tief unter der Oberfl├Ąche. Haben wir irgendwelche Priester dabei?"


Die Albin war nicht begeistert ├╝ber Firxass Worte. "Das kann nicht euer Ernst sein, Firxass! Wenn wir die anderen einfach zur├╝cklassen, bedeutet das f├╝r sie den sicheren Tod! " Etwas sanfter f├╝gte sie hinzu, "ich schlage vor, ihr geht voran und sucht nach einen Weg. Vielleicht findet ihr irgendwo Wasser und etwas essbares. die ├╝brigen schauen, ob, sie die Verletzten auf die Beine kriegen und folgen dann. Mit etwas Gl├╝ck werden wir bald nachkommen, dieses Belecken der D├╝sterlinge, ich meine geh├Ârt zu haben, das ihr Speichel eine heilende Wirkung haben soll. Sucht euch jemanden, der euch begleitet und findet einen Weg uns zu retten!"

Tharnil hoffte, das Firxass darauf eingehen w├╝rde und es nicht schon wieder zu einer Diskussion dar├╝ber kommen w├╝rde, was jetzt zu tun sei. Der Albin war klar, dass aus der Forschungsreise inzwischen ein Kampf ums nackte ├ťberleben geworden war, an dem Mummenschanz nicht unschuldig war .Aber diese letzte ├ťberlegung behielt sie f├╝r sich. "Benutzt eure Geistmagie wenn ihr Hilfe braucht."

Die Albin wandte sich ab, ein leises L├Ącheln umspielte ihre Lippen. Sie hoffte nicht zu dick aufgetragen zu haben, als sie Firxass die Rettung des Teams auferlegt hatte. Aber Tharnil war klar dass sie sich bei einer direkten Konfrontation nicht w├╝rde durchsetzen k├Ânnen und Firxass ihren Anweisungen nicht folgen w├╝rde. F├╝r Tharnil war es aber undenkbar, die Verletzten schutzlos ihren Schicksal zu ├╝berlassen, dieses Verhalten w├╝rde all ihren Auffassungen von Anstand und Ehre widersprechen, zudem war sie ├╝berzeugt davon, dass die Expedition es dich nicht leisten konnte, auf die anderen Mitglieder zu verzichten. Die Albin verdr├Ąngte die Sorge um Firxass, der vielleicht ├╝berfordert sein k├Ânnte und hoffte, dass sein Partner, so Firxass ihren Vorschlag folgte, genug Verstand besa├č auf sich und Firxass aufzupassen.Notfalls k├Ânnte der Tiefling ja per Geistmagie Kontakt mit ihr aufnehmen.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#88

Beitragvon Farrinur Hraunar » So 15. Jan 2017, 11:04

Farrinur war hin und her gerissen. Er verstand Tharnil, denn auch er war dagegen, die Verletzten ihrem Schicksal zu ├╝berlassen. Gleichzeitig n├╝tzte es ihnen allen aber nichts, wenn sie hier auf den sicheren Hungertod warteten.
Deshalb fand er ihren Vorschlag schliesslich gar nicht so schlecht, jemanden aus der Gruppe voranzuschicken.
ÔÇ×Ich werde mich Firxas anschliessen. Er sollte nicht alleine gehen, auch Tieflinge sind nicht unverletzbarÔÇť, schlug Farrinur deshalb vor.
ÔÇ×Sollen wir gleich aufbrechen?ÔÇť, schlug er an Firxas gewandt vor, ÔÇ×dort vorne scheint ein Durchkommen m├Âglich zu sein.ÔÇť
Mutiger als er sich f├╝hlte begann er ├╝ber einige Brocken zu klettern und zeigte in ein dunkles Loch in der Wand.
Pl├Âtzlich schwebte eine flackernde Flamme ├╝ber seiner Hand und leuchtete in den Tunnel hinein.
ÔÇ×Scheint keine Sackgasse zu seinÔÇť, meinte er und stutzte dann, als er einen warmen Windhauch zu ersp├╝ren meinte. Ein Luftzug unter der Erde?
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#89

Beitragvon Firxas » Di 28. Feb 2017, 08:20

Firxas schnaufte gestresst. Die Albin war gutm├╝tiger, als gut f├╝r sie war. Er stand eine zeitlang unschl├╝ssig herum und beobachtete das ganze Panoptikum. Laviathan hatte ihm den Gefallen getan, wieder bewusstlos zu werden und regte sich nicht und auch der Ork schien einiges abbekommen zu haben, denn auch er sa├č blo├č herum und tat nichts.

"Die Verletzten sind doch bei Donnie in guten H├Ąnden", befand Firxas und nickte in Richtung von Donwolf Tatterwatter, der sich eifrig k├╝mmerte. "Und Der Ork da" - er weigerte sich, Ragosh beim Namen zu nennen - "wird sich au├čerdem um ihren Schutz k├╝mmern. Alle sind bestens versorgt. Ihr k├Ânnt hier nicht helfen. Kommt mit mir. Wir sammeln sie auf dem R├╝ckweg auf."

Erstaunt und erfreut nahm Firxas zur Kenntniss, dass der d├╝nne Albenbursche mehr Schneid hatte als die alten Haudegen. Ohne zu z├Âgern bot er an, ihn zu begleiten. Firxas grinste kaum merklich und nickte ihm zu. "Dann lasst uns aufbrechen."

Enthusiastisch stapfte das B├╝rschlein voran. "Scheint keine Sackgasse zu seinÔÇť, meinte es.

Ein warmer Wind schlug ihnen entgegen, der sie stutzen lie├č. Auch ein leises, rhythmisches Stampfen kam aus der Tiefe. Zuerst z├Âgerte Firxas, doch dann ging er weiter. Sie kamen in einen langen, schlauchf├Ârmigen Raum, der durch und durch k├╝nstlich aussah. Firxas blieb vor Staunen das Maul offen stehen, als er da stand und sich im Kreise drehte.

Es erinnerte ihn an den Rumpf eines dampfgetriebenen Goblinschiffes, einen Maschinenraum, nur, dass er selbst nicht gr├Â├čer als eine Ratte war. Hausgro├če Zahnr├Ąder griffen ineinander, gleicherart, wie die Goblins sie in Evalon unter der Oberfl├Ąche bereits freigelegt hatten. Nur mit dem Unterschied - dass diese Zahnr├Ąder sich unerm├╝dlich drehten. Kolben stampften, Ventile zischten. Die W├Ąnde waren in Form sauberer Waben unterteilt und auch die Decke und sogar der Fu├čboden. Aus allen W├Ąnden des Raums, besser gesagt, der langen Halle, ragten arbeitende Maschinenteile hervor. Die Halle selbst schien nach hinten hin noch sehr viel weiter zu gehen, eine weite Kurve verdeckte die Sicht auf das Ende.

"Was zum Geier ist das?", knurrte er. Er war nicht sicher, ob er noch weitere in diese R├Ąume vordringen wollte denn eines war gewiss - dies hier war nicht der einzige. Mehrere seltsame T├╝ren, die etwas von Schleusen hatten, zweigten von der Halle ab.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#90

Beitragvon Firxas » Do 8. Jun 2017, 18:55

Ersch├Âpft und gut f├╝nfzehn Kilo leichter erreichte Firxas die Oberfl├Ąche. Er hatte Dinge gesehen, die nicht f├╝r seine Augen bestimmt gewesen waren, dessen war er sich sicher. Noch immer war er nicht ganz ├╝berzeugt, ob das Ganze nicht einfach ein riesengro├čer Traum gewesen war. Er hatte das Herz Tasmerons erblickt, das schlagende Herz Tasmerons! Und das wahre Wesen des Mummenschanz.

Es war zu viel gewesen. Firxas war geflohen. Man hatte ihn ziehen lassen.

Und nun stand er wieder hier, zwischen den Ruinen, dort, wo sie den Planeten betreten hatten um ihm sein Geheimnis zu entrei├čen. Doch w├Ąhrend die anderen Teilnehmer verschollen waren oder vor Ersch├Âpfung zur├╝ckblieben, hatte Firxas bis zum Ende durchgehalten, ehe auch ihn der Mut verlassen hatte.

Immerhin, ihm geh├Ârte nun eine Burg. 'Mummenschanz' stand zu seinem Wort. Firxas brauchte nicht einmal mehr den dazugeh├Ârigen Zettelkram erledigen, sondern einfach hinspazieren und einziehen.

Und das w├╝rde er tun. Sich sein neues zu Hause ansehen. Sein erstes festes zu Hause auf Asamura. Vielleicht konnte er einen Teil davon vermieten und so ein paar Einnahmen erzielen. Oder er verkaufte das Ding und kaufe sich eine kleinere, aber bessere Bleibe. Auf jeden Fall wollte er sie ersteinmal sehen, seine neue Burg. Auf dem R├╝cken trug er Terc, der noch immer verletzt war und in Fiebertr├Ąumen schlief. Kurz nach ihnen verlie├č Nox die Gew├Âlbe und schwang sich empor in den Nachthimmel. Donwolf folgte und ging allein einen anderen Weg.

Firxas stapfte mit dem D├╝sterling durch den schwarzen Wald davon nach Norden und verschwand im Wald.

Hier geht die Reise weiter >>
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