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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Sa 7. Okt 2017, 23:19 
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Ansgar musterte Firxas erstaunt und belustigt, wie viel dieser in kurzer Zeit herunterschlang.

"Sage mir bitte nicht Du bist ein Frust-Fresser, denn das ließe auf sehr viel Frust schließen. Solange es Dir einfach dermaßen geschmeckt hat, lang ruhig zu. Dafür ist es da und es ist ein Kompliment an unsere Köchin", erklärte Ansgar freundlich.

Sein Blick fiel auf Mo, der gut gelaunt an seinem Brötchen mümmelte. Im Gegensatz zu Firxas schien sich der Waldalb alle Zeit der Welt zu lassen. Ansgar war das nur Recht, so lange der Alb so zufrieden kaute, würde er ihm nicht die Lang-Version seines Berichtes um die Ohren schmettern.

"Falls Dave nach unserem Gespräch Deinen Mann immer noch tot sehen möchte, dann habt Ihr ein schwerwiegendes Problem. Aber ich gehe davon aus, dass ich die Sache bereinigen kann. Mein Bruder ist ein meist ein ruhiger Mann, er ist zwar in einigen Dingen sehr nachtragen, aber das was ich aus dem Bericht heraushören konnte, wird eine Einigung möglich sein.

Scheinbar war nicht nur der Bericht, sondern der ganze Streit ein großes Durcheinander, wo niemand letztendlich mehr den Überblick behielt. Hätte Dave Morasa tot sehen wollen, hätte er ihn schon damals vor Ort töten können. Nun die Verfolgung nach Verlassen der Gilde ist natürlich ein anderer Part und muss anders gewertet werden, aber auch mit der Gildenführerin verstehe ich mich eigentlich gut.

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass eine Einigung möglich ist. Zumal mir persönlich auch an einer friedlichen Einigung liegt, im besonderen Hinblick auf meinen jüngsten Sohn. Dies werde ich meinem Bruder verdeutlichen, da sich mein Sohn in seiner Obhut befindet.

Also vorerst gibt es zwar keinen Grund zur Entwarnung, aber auch nicht zur unnötigen Panik Firxas.

Natürlich schaut Euch ruhig hier um. Jene Zimmer und Bereiche die nicht für Euch zugänglich sind, werdet Ihr nicht betreten können. Sie sind verschlossen und versiegelt. Ansonsten viel Spaß. Wir essen um 13 Uhr Mittag",
grinste Ansgar und trank seinen Kaffee.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Mo 9. Okt 2017, 11:54 
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"Ich bin ein Frustfresser", bestätigte Firxas murrend, der sich entsetzlich schämte und sich in Anbetracht der ganzen schlanken Leute um sich herum vorkam wie ein Fass. Nicht einmal der Drill im Söldnerlager und die rationierten Portionen, die man ihnen zuwies, hatten vermocht, ihn zu einem schlanken Mann zu machen, weil es immer wieder Kameraden gab, die ihm wohlmeinend etwas von ihrem Essen abgaben.

"Ich habe schnell gegessen, was aber nicht heißt, dass es nur die Gier war, die es reingetrieben hat. Das Frühstück war wirklich lecker, bitte richtet das Gianna aus. Ist die Information, dass Ihr um 13 Uhr esst, eine Einladung oder lediglich eine Information? Aber ich glaube, falls wir eingeladen sind, ist es besser, wenn Morasa alleine erscheint. Und, ähm, wo ist denn das Klo?"

Der Kopf eines Schäferhundes schob mit bebenden Nasenlöchern die Tür auf. Sein Blick richtete sich auf den Tisch. Er ging zu Ansgar und machte ein perfektes Sitz, während er ihn aufmerksam ansah. Firxas erkannte Tsacko wieder, der ihm und Morasa geholfen und unter der Kutsche liegend gewartet hatte. Doch der war nicht allein. Ein winziges Hündchen folgte ihm und hopste auf den Schoß von Ansgars Gattin, freundlich wedelnd. Firxas hoffte, dass das nicht auch ein Gestaltwandler war sondern zur Abwechslung mal ein normaler Hund.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Mo 9. Okt 2017, 20:21 
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Ansgars Blick wanderte, nach der Information von Firxas ein Frustfresser zu sein, zu Morasa und wieder zu Firxas zurück.

"Das eine schließt das andere nicht aus Firxas, man kann aus Frust essen und es schmeckt einem dennoch dabei. Ich werde es Gianna gerne ausrichten. Das wir um 13 Uhr essen ist eine Tatsache, Ihr seid bereits unsere Gäste. Also falls Du mittags etwas essen möchtest, bist Du um 13 Uhr hier. Ich denke es ist angebrachter, dass Du Morasa begleitest.

Das Klo? Falls Du Dich erleichtern musst, frag die Dienerschaft wo, es müsste eines auf Deinem Quartier sein. Für weiteren Bedarf, geh ins Gesindehaus",
antwortete Ansgar freundlich.
"Herr ich glaube sehr wohl, dass ein Nachttopf auf dem Gästequartier zu finden war. Eventuell wurde er nur im Nachtstuhl übersehen", warf Janko freundlich ein.

"Gut möglich Janko, dann zeige Firxas nachher wie so ein Nachtstuhl aussieht, nicht dass noch ein Unglück geschieht", kicherte Ansgar.
"Sehr wohl, diese wäre wirklich unschön", antwortete Janko und verkniff sich ein Grinsen.

Als ein Schäferhund den Speisesaal in Begleitung eines winzigen Hundes betrat und vor ihm Sitz machte, nahm Ansgar ein Stück vom Frühstücksbraten und fütterte den Hund damit.

"Wem gehört das Tier?", fragte Ansgar an keine bestimmte Person gerichtet.
"Dies war der Hund Herr, der Eure Gäste begleitete. Er legte sich draußen bei der Kutsche ab", erklärte Janko hilfreich.

"Es ist unziemlich sich selbst den Wanzt vollzuschlagen und im Trockenen wie auch Warmen zu übernachten und sein treues Tier dabei völlig zu vergessen. Ihr habt mich um Hilfe gebeten und ich habe ich bereit erklärt Euch zu helfen. Aber wie steht es mit Euch? Ihr selbst verletzt Eure Pflichten Eurem Tier gegenüber. Euer Hund ist abhängig von Euch und Eurem Wohlwollen, bedenkt dies. Das passiert nicht noch einmal, dass wir uns verstanden haben", erklärte Ansgar Morasa und Firxas ernst, ehe er sich an Janko wandte.

"Schneide den Rest vom Braten auf und füttere den Hund damit. Nutz eine der leeren Schalen vom Tisch, sonst wartet er unnötig lange. Ich vermute er hat schon die ganze Nacht gehungert. Einen kleinen Anteil zwackst Du für die Fußhupe ab, er soll schließlich auch nicht leben wie in Tier", schmunzelte Ansgar.
"Selbstverständlich, wie Ihr wünscht Herr", bestätigte Janko.

Der Leibdiener Ansgars nahm den Braten und schnitt ihn in grobe Fleischbrocken auf. Eine große Portion füllte er in eine Schale, eine kleine Portion füllte er auf einen leeren Teller.

Janko stellte die Schale mit der großen Portion dem Schäferhund vor die Nase und den Teller mit der kleinen Portion reichte er Fingard, da diese den winzigen Hund auf dem Schoß hatte und ihn liebevoll streichelte. So musste sie ihn nicht absetzen.

"Danke Janko", sagte Ansgar. Er nickte zufrieden, kraulte kurz den Schäferhund zwischen den Ohren und trank in Ruhe weiter seinen Kaffee.
"Wie immer gerne", gab Janko dienstbeflissen zurück, obwohl er sich sehr über das Lob freute.

"Und wem gehört der kleine Hund?", fragte Fin neugierig.
"Dies ist mir unbekannt Herrin. Die Gäste waren nur zu dritt und in Begleitung dieses großen Hundes. Woher nun der kleine stammt, entzieht sich meiner Kenntnis. Eventuell können Euch Eure Gäste darüber aufklären", antwortete Janko höflich.

"Woher stammt der kleine Hund? Ist er der Eure?", fragte Fingard Firxas.
"Falls nicht, ist er nun der Deine", grinste Ansgar, was Fin ebenfalls grinsen ließ.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 11:36 
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Volk: Tiefling
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"Das ist nicht mein Hund", erklärte Firxas stirnrunzelnd. "Das ist ein Straßenhund, der mir seit Obenza hinterherläuft. Vermutlich, weil ich ihn manchmal gefüttert habe. War, glaub ich, früher mal ein Diensthund. Aber ich kann ihn nicht ins Söldnerlager mit reinnehmen, darum lebt er draußen."

Skeptisch beobachtete er, wie Tsacko sich den Wanst vollschlug und das Hündchen sich auf dem Schoß von Ansgars Frau aalte.

"Das Kleine ist, glaube ich, auch ein Straßenhund. Den habe ich manchmal von weitem gesehen, aber er hält sich fern vom Söldnerlager. Sucht sich woanders sein Futter, vermutlich beim Cafè an der Promenade. Da sind immer viele Frauen mit ihren Kindern, die Kaffee trinken und plaudern. Vor dem Schäferhund haben die Angst, darum kommt der eher zu uns."

Hilfesuchend blickte er zu Morasa. Er war sich immer noch nicht sicher, ob das Kleine überhaupt ein richtiger Hund war. Und wenn nicht, ob es so gut war, dass die zwei sich so frech von den gutherzigen von Hohenfeldes durchfüttern ließen und das Hündchen sich von der Frau des Hausherren verwöhnen ließ.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 12:08 
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Morasa

schaute die beiden Hunde genau an. Er rieb sich seine verletzte Schulter, weil sie wieder schmerzte. Morasa nahm sich noch ein Brötchen und mampfte es langsam, dabei streichelte er Firxas Oberschenkel. Der kleine Hund konnte alles sein. Ein Hund, eine Ratte, ein stinkendes Opossum, keiner wusste es.

"Der Schäferhund hat mich begleitet als ich auf dem Schlitten her kam. Er hat ihn gezogen mit anderen Hunden. Ein Mann hat meine Wunden versorgt die mir der widerliche Albenhasser von einem Ork verpasst hat. Der Fettsack hat mich angeschossen. Jedenfalls war der Schäferhund dabei, als Crize mich nach Hause schickte. Nach Kalthorst, aber ich kam hierher. Das war ein Versehen und so lernte ich Firxas kennen. Der kleine Hund gehörte nicht dazu.
Wir gehen uns ungucken. Ob das ein Hund ist, weiss ich nicht. Es kann alles sein, da es so klein ist, sogar ein Opossum."

Mo fand es lustig.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 20:45 
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Volk: Tiefling
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Firxas erhob sich. Er verneigte sich etwas, jedoch nicht zu stark, da noch immer Terc auf seinem Rücken saß und an den Fleischbällchen fraß, die er sich über Firxas' Schulter hinweg vom Tisch genommen hatte. Er schmatzte Firxas ins Ohr und je mehr Firxas sich Zweisamkeit mit Morasa wünschte, umso mehr störte ihn der Düsterling auf seinem Rücken. Aber er hatte keine Ahnung, wie er den loswerden sollte, ohne wieder gekratzt und gebissen zu werden.

"Danke für das Essen und dass Ihr mit Eurem Bruder reden wollt und für die Behandlung und alles", sagte Firxas ehrlich. "Wir kommen sehr gern zum Mittagessen wieder, wenn ich bis dahin den Donnerbalken gefunden habe." Auf diesen komischen Toilettenstuhl, der mitten in ihrem Dreimannzimmer stand, wollte er nicht gehen. Er war nur Donnerbalken gewohnt oder einfach ein Gebüsch. Er griff Mo an der gesunden Schulter unter den Arm, um ihm beim Aufstehen zu helfen.

Das Hündchen machte keinerlei Anstalten, ihnen zu folgen und auch der Schäferhund schien sich in Ansgars Nähe wohlzufühlen.

"Sag mal, Mo, wie werd ich meinen lebenden Rucksack los?", fragte er aus dem Mundwinkel.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ankunft in Alessa
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 17:56 
MOhikaner
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Volk: Waldalb
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Schlüsselloch (1)
Morasa

stand mit Firxas auf und machte die Verbeugung nach.

"Danke für das Essen und die Hilfe. Bitte klär das mit Dave, ich will mit ihm keinen Streit. Wir haben uns gut verstanden und ich möchte Frieden mit ihm. Ich werde ihn nicht mehr belästigen und ich werde mich fernhalten. Ich will doch nur mit Firxas glücklich sein."

Der Waldalb stützte Firxas und schob ihn aus den Raum. Dabei schaute er sich genau an wie der Düsterling auf dem Tiefling hockte. Mo griff den Düsterling über den Kopf und krallte zwei Finger in seine Nasenlöcher. Dann zerrte er ihn mit aller Gewalt den Kopf nach hinten und riss ihn so von Firxas Schultern.

"Verzieh dich du stört, wir wollen allein sein!."

Mo machte ziemlich eindeutige Beckenbewegungen um dem Düsterling klar zu machen, wobei er die ganze Zeit störte. Der Waldalb drückte sich gegen Firxas und schob ihn weiter.

"Geht es dir gut, oder musst du kotzen Firxas? Soll ich deinen Bauch reiben? Das hilft mir, wenn ich mich überfressen habe. Es hilft genauso, wenn du dich was schlafen legst. Wo war das Klo mitten im Raum? Ich meine wenn man da einen abseilt, dann stinkt es doch oder nicht? Menschen haben seltsame Ideen. Bei mir Zuhause kacke ich nicht mitten in die Hüte, ich kacke einfach draussen ins Gebüsch. Das ist geruchsfreundlicher.
Wenn es dir besser geht und du dich nicht mehr schlecht fühlst, möchtest du ein bisschen rumschmusen oder mehr? Hast du Lust auf mich? Ich hab Lust auf dich und ich würde dich gerne ganz genau kennenlernen. Wo es mir so schlecht ging, ging das ja nicht, aber jetzt geht das. Du musst nur ein bisschen wegen meine Schulter aufpassen. Was meinst du?."

Mo schenkte Firxas ein Lächeln und rieb kichernd seine Seite an ihm.
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