Der Riese und die Fee

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der SĂŒdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Josef
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Der Riese und die Fee

#1

Beitragvon Josef » Do 16. Jun 2016, 17:31

Strich fĂŒr Strich nahm die Zeichnung immer mehr Gestalt an. FeinfĂŒhlig fast liebevoll von der dunklen großen Hand gefĂŒhrt. Kurz hob der KĂŒnstler seinen Kopf und betrachtete versonnen die Landschaft welche sich vor seinem Auge hob. Eine Endlos wirkende Wiese voller farbenfroher Blumen, im Hintergrund ragten BĂ€ume auf, Und ganz am Horizont vermochte noch die Spitzen der Berge zu erkennen.
Zwischen dem KĂŒnstler welcher sich inmitten einer Wiese , an einen Fels gelehnt gemĂŒtlich gemacht hatte, und dieser farbenfrohen Pracht , entsprang ein Bach , dessen Wasser in der Sonne glitzerte.

Es war schon ein seltsamer Kontrast. dieser riesige Berg von einem Mann inmitten etwas so zerbrechlichem zarten wie Blumen.
Josef aber verschwendete keinen Gedanken daran. Er war, nachdem er die letzten Tage sich mit etwas Arbeit Geld verdient hatte weitergezogen. Aber statt dem Weg in die nĂ€chste Stadt zu folgen war er irgendwann abgebogen und etwas quer feldein gezogen, bis er auf diesen schönen Platz gestoßen war.
Und da saß er nun ganz vertief in seine Kunst welche er lediglich mit einem Kohlestift fertigte, aber es dennoch schaffte ihnen Leben einzuhauchen. FĂŒr Farbe hatte sein Geld bisher nicht gereicht.

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Sanara
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Re: Der Riese und die Fee

#2

Beitragvon Sanara » Fr 17. Jun 2016, 11:10

Sanara erwachte aus ihren Schlaf. Die Mittagssonne hatte glĂŒhend heiss vom Himmel geschienen und so hatte die kleine Fee es vorgezogen, die heisseste Zeit des Tages im Schutze der hohen GrĂ€ser schlafend zu verbringen.

Nach dem sie ihre Haare gekĂ€mmt und mit einer MohnblĂŒte geschmĂŒckt hatte flog sie auf einen nahegelegenen Felsen und ließ ihren Blick ĂŒber die Wiese schweifen.

Da erblickte sie direkt vor sich einen Mann, der an den Fels gelehnt, ganz in sich vertieft etwas auf ein Blatt Papier zeichnete.

Neugierig flog Sanara nÀher. Was sie sah erstaunte sie: Es war eine Zeichnung ihrer Wiese von bestechender Klarheit und Schönheit, obwohl der Mann nur einen Kohlestift benutzte.

Es war natĂŒrlich nicht das erstemal, das Sanara einen Menschen begegnete. Sie hatte schon oft Menschen und andere Wesen ihre Wiese durchstreifen sehen. nicht alle hatten gute Absichten. Manche zertraten achtlos das Gras, rissen Blumen und KrĂ€uter in Massen heraus, die nur hier wuchsen und von den Feen liebevoll gepflegt wurden. Andere machten gar Jagd auf die kleinen Geschöpfe.

Aber noch nie war ihr jemand begegnet, der es verstand, mit einfachsten Mitteln die Seele der Natur auf ein StĂŒck Papier zu bannen. Wer so etwas vollbrachte, konnte kein schlechter Mensch sein.

Sanara beschloss sich bemerkbar zu machen. Sie setzte sich von ihm zunÀchst unbemerkt auf seine Schulter, fasste sich ein Herz und sprach den Unbekannten an: " Ein schönes Bild malt Ihr da mein Herr. Wer hat Euch solche Kunstfertigkeit beigebracht?"

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Josef
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Re: Der Riese und die Fee

#3

Beitragvon Josef » Fr 17. Jun 2016, 14:17

Ein versonnenes LĂ€cheln trat in das Gesicht des KĂŒnstlers und ließ sein Gesicht weich wirken. Er legte den Stift zur Seite und betrachtete sein Werk.
Plötzlich vernahm er eine Stimme und wÀre fast zusammen gezuckt. Hier hatte er Niemanden erwartet, vor allem Niemanden der es schaffte sich so ungemerkt an ihn heran zu bewegen.
Josef sah hinter sich, aber da war niemand. Stirnrunzelnd strich sich der HĂŒne ĂŒber seinen SchĂ€del, sollte er etwas Halluzinationen haben? War er vieleicht zu lange in der Sonne?.

Doch dann bemerkte er eine Bewegung auf seiner Schulter und sah genauer hin. Er mußte etwas blinzeln, saß da wirklich ein kleines Menschlein?.
Vorsichtig streckte er die Hand aus um die kleine Fee von seiner Schulter auf die große prankengleichende Hand zu schieben.
So konnte er sie viel besser ansehen als wenn sie auf seiner Schulter hockte.

Vor sich sah er eine junge Dame mit langem Hellen Haar, wie er es bei manchen Menschen schon gesehen hatte. Ein Kleid verhĂŒllte die sehr zerbrechlich wirkende Statur, und dann waren da noch die FlĂŒgel. So zart wie die eine Schmetterlings.

Endlich besann sich Josef. Was mußte die Fee nur von ihm denken das er sie so anstarrte. Aber der ehemalige Sklave hatte solch ein Geschöpf noch nie gesehen, auch wenn er wußte das es sie gab.


"Ah verzeiht kleine Lady das ich euch so ansehe, ich habe bisher noch keine eures Volkes getroffen. FĂŒr euer Lob danke ich euch. Beigebracht hat es mir keiner. ich schein ein Talent fĂŒr die Kunst zu besitzen und mit vielerlei Übung habe ich es verfeinert.

Aber wer seit ihr wenn ich fragen darf? ich hoffe ich habe nicht euer Heim zerstört, als ich mich hier niederließ."


Josef sprach höfflich obwohl er diese kleine zarte Geschöpf hÀtte locker zerquetschen können wie ein Insekt. Aber er behandelte die Fee mit Respekt und ANstand.

Seine Stimme hatte einen tiefen krĂ€ftigen Klang, wirkte aber weich in der gewĂ€hlten Tonart als er mit ihr sprach. Es schien als wĂ€re der Riese von einem Mann ein sich stĂ€ndig wiedersprechende Gestalt. Groß-krĂ€ftig ja regelrecht furcht oder wenigstens RespekteinflĂ¶ĂŸend, aber auch sanft und gutmĂŒtig.

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Re: Der Riese und die Fee

#4

Beitragvon Sanara » Sa 18. Jun 2016, 12:04

"Verzeiht, falls ich Euch erschreckt habe. Mein Name ist Sanara und ich gehöre dem Volk der Feen an. Macht euch keine Sorgen, das Gras richtet sich schnell wieder auf. Ihr habt nichts zerstört."

Sanara musterte ihrerseits den Mann, erstaunt wieviel Sanftheit sich in dem Riesen verbarg,in seinen Augen glaubte sie einen Anflug von Schwermut zu erkennen.Einen wie ihn hatte sie auf ihrer Wiese noch nie gesehen.

"Ihr kommt wohl von weit her? Wer seid ihr und wohin fĂŒhrt Euch euer Weg?" Habt ihr viele LĂ€nder bereist?" In ihren Worten schwang eine leise Sehnsucht mit.

Plötzlich wurde Sanara bewußt, wie neugierig sie klang.

" Verzeiht meine Neugier.Ich weiß, ich stelle mal wieder zu viele Fragen. Unsere Königin sagt das auch immer.Ich möchte nicht aufdringlich sein." Verlegen verstummte sie.

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Re: Der Riese und die Fee

#5

Beitragvon Josef » Di 21. Jun 2016, 17:41

Sanara entlockte dem dunklen Riesen ein kurzes Schmunzeln. Diese kleine Dame hatte etwas Frisches an sich , unbedarft wie ein Kind. Ob er sowas sagen dĂŒrfte? Immerhin sagte die GrĂ¶ĂŸe nichts ĂŒber das Alter aus.
Er schĂŒttelte den Kopf.

"Eure Neugier ist in Ordnung, es bringt etwas Leben herein. Mein Name ist Josef und ja es ist schon ein gutes StĂŒck von hier bis zu dem Ort aus welchem ich stamme. Aber wohin es geht weiß ich noch nicht. Ich habe kein direktes Ziel.
Die Welt ist groß und bietete vieles zum kennen lernen. Und zwischen drinnen muß man ohnehin Halt machen um sich Essen zu verdienen. "



"Oder Geld zu sparen fĂŒr Farben"

FĂŒgte er an wĂ€hrend sein Blick kurz auf der Zeichnung haftete. Dann rollte er das bemalte Pergament vorsichtig zusammen und verstaute es in seiner Tasche.

"Ich glaube wir mĂŒĂŸen uns nun verabschieden kleine Lady, mein Körper verlangt nach etwas zu Essen, und das muß man sich verdienen."

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Re: Der Riese und die Fee

#6

Beitragvon Sanara » Do 23. Jun 2016, 09:43

"Oh, Ihr wollt schon gehen?" fragte Sanara enttĂ€uscht. Gerade hatte sie begonnen sich mit dem KĂŒnstler anzufreunden und schon wollte er wieder fort.

NatĂŒrlich verstand, sie das Josef nicht von Luft und Liebe leben konnte. Aber es fing doch gerade an unterhaltsam zu werden. Das GesprĂ€ch mit Josef hatte ihr klargemacht, wie eng es ihr auf ihrer Wiese geworden war. Sanara fasste einen folgenschweren Entschluss:

"Nehmt mich mit. Was wollt Ihr alleine durch die Welt reisen. Mit einer GefĂ€hrtin lebt es sich auf Reisen viel unterhaltsamer. Glaubt nicht, dass ich nutzlos bin. Ich verstehe mich auf Heilzauber und so manches andere. Wir können zusammen ein wunderbares Gespann abgeben, und auch beim Geldverdienen will Euch helfen. Ich handle mit HeilkrĂ€utern, biete sie auf den MĂ€rkten feil. Auch sammle ich neue unbekannte Pflanzen und erforsche ihre Wirkung. Wir werden bald genug Geld fĂŒr Farben haben. Ihr werdet Eure Werke in den Siedlungen verkaufen. Vielleicht werdet Ihr sogar berĂŒhmt. Das Zeug dazu habt Ihr. Wir werden sicher so einiges erleben. Vielleicht treffen wir auch noch andere, die mit uns reisen wollen. möglicherweise lernen wir sogar einen Schamanen oder Druiden kennen, bei dem ich mich weiterbilden kann."

Sanara blickte Josef hoffnungsvoll an. "Ich möchte mich nur schnell von meinen Volk verabschieden. Ihr könnt schon zur Stadt vorgehen. Wir treffen uns dort auf dem Marktplatz. Und damit Ihr bis dahin etwas zu essen habt, nimmt dies:" Mit diesen Worten strich Sanara ĂŒber einen kleinen Strauch mit unreifen Beeren, die sich mit ein mal in saftige rote FrĂŒchte verwandelten." Ihr nehmt mich doch mit?"

Gespannt wartete die kleine Fee auf Josefs Antwort.

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Re: Der Riese und die Fee

#7

Beitragvon Josef » Do 21. Jul 2016, 09:20

Josef lĂ€chelte die kleine Fee entschuldigend an, als er ihre EntĂ€uschung bemerkte. Aber er mußte wirklich los und außerdem fĂŒhlte er sich irgendwie so unbeholfen in ihrer NĂ€he. WIe meistesn in der NĂ€he anderer vor allen bei Damen und die kleine Fee hier, war eine Dame, vieleicht sogar eine Lady.

WĂ€hrend ihr Wortschwall sich ĂŒber ihn ergoß erhob sich der Riese langsam, darauf bedacht die Hand auf welcher Sanara stand möglichst ruhig zu halten, nicht das die kleine Fee noch stĂŒrzte.

Irgendwie war diese Fee reizend. Und vieleicht schaffte sie es sogar das der schweigsame zurĂŒckhaltende Riese seine Abendteuerlust noch entdeckte und offener vieleicht sogar redseliger wurde.
Und irgendwie schien Sanara es schon fast festgelegt zu haben das sie mitkommt, auch wenn sie högglich seine Antwort abwartete.

Überraschung machte sich in den sanften Augen breit als er sah wie aus dem Strauch unreifer FrĂŒchte saftige rote Beeren wurden.

"Oh nun...wie kann ich da noch nein sagen."

Er nickte ihr zu und betrachtete sie dann einen Moment nachdenklich.

"Abel seid volsichtig kleine Lady."

Mit diesen Worten ließ er Sanara langsam los, aber erst nachdem sie ihre FlĂŒgel entfaltet hat, nicht das sie noch stĂŒrzte wenn er einfach seine Hand wegzog.
Sorgsam machte er sich daran die FrĂŒchte von dem Strauch zu pflĂŒcken und steckte eine in den Mund wĂ€hrend er sich von der schönen Wiese abwand um wieder auf den harten staubigen Weg zu kommen, welcher den Tamjid in die nĂ€chste Stadt bringen wĂŒrde.
Von weitem sah er schon die Mauern aber dennoch war sein Schritt gemĂ€chlich. Vieleicht weil er befĂŒrchtete das Sanara ihn sonst nicht finden wĂŒrde, vieleicht aber auch, weil er einfach ein entspannter Mensch war.

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Re: Der Riese und die Fee

#8

Beitragvon Sanara » So 24. Jul 2016, 15:58

Sanara war erleichtert, Josef nahm sie mit. Sie hatte schon mit einer abschlÀgigen Antwort gerechnet. Nicht das sie das aufgehalten hÀtte, was die kleine Fee sich in den Kopf gesetzt hatte, pflegte sie auch durchzuziehen. Notfalls wÀre sie Josef heimlich gefolgt.
Dennoch konnte Sanara sich auch einer gewissen Wehmut nicht erwehren. In Gedanken zogen all die Jahre an ihr vorbei,die sie hier auf ihrer Wiese verbracht hatte. Es waren grĂ¶ĂŸtenteils glĂŒckliche Jahre gewesen, aber auch traurige Momente zogen vor ihren inneren Auge dahin.Nun zog sie hinaus ins Abenteuer und es war ungewiss, ob und wann sie ihre geliebte Heimat wiedersehen wĂŒrde.
Sanara schĂŒttelte die trĂŒben Gedanken ab und begab sich zu ihrer Königin und ihren Freunden um ihnen ihren Entschluss mitzuteilen hinaus in die weite Welt zu ziehen.Nach einen trĂ€nenreichen Abschied, begleitet von vielen SegenswĂŒnschen machte sich die Fee auf dem Weg zu Josef in die Stadt.

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Re: Der Riese und die Fee

#9

Beitragvon Josef » Mo 8. Aug 2016, 15:50

Inzwischen hatte Josef die Stadt erreicht. reges Treiben herschte am Markt und Josef bahnte sich seinen Weg durch die Mengen. Was nicht all zu schwer war, da man teilweise zurĂŒck wich wenn man des schwarzen HĂŒnen gewahr wurde.
Er selbst sah sich um , sein Blick glitt ĂŒber diverse MarktstĂ€nde , deren Inhalt ihn fĂŒr den Moment wenig interessierte.

Doch dann rief plötzlich jemand laut auf und als Josef in die Richtung sah rollten gerade große Bier und WeinfĂ€sser direkt auf den Markt zu. Offenbar war die Halterung auf dem Wagen vor der Taverne gerissen und nun rollten die FĂ€sser davon anstatt in die Taverne hinein getragen zu werden.

Zu allem Überfluss stand ausgerechnet ein junges MĂ€dchen im Weg, viel zu beschĂ€ftigt mit ihrer Stoffpuppe als die heran nahende Gefahr zu bemerken. Plötzlich hörte man den Aufschrei der Mutter als diese der Gefahr in welcher ihr Kind war gewahr wurde.

Doch auch Josef hatte es gesehen und war schneller bei dem MĂ€dchen als man ihm zugetraut hĂ€tte. Mit leichtigkeit hob er sie hoch, Gerade noch rechtzeitig bevor das große Fass sie erreichte.
Josef stoppte es mit seiner freien Hand damit es nicht zerschellte oder ihm Schaden zufĂŒgte.

Nachdem Erleichterung eingekehrt war setzte er das MĂ€dchen behutsam wieder ab , wo es von der Mutter stĂŒrmisch und erleichtert in die Arme geschlossen wurde.
Ohne ein Dank oder dergleichen zu erwarten, griff sich der Tamjid das Fass.
Man sah wie sich die Muskeln unter der dunklen Haut anspannten als er es auf seine Schulter packte und Richtung Taverne trug, wo der noch erschrocken wirkende Wirt davor stand.

Vieleicht gab es hier ein wenig Lohn fĂŒr Arbeit.

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Re: Der Riese und die Fee

#10

Beitragvon Sanara » Di 16. Aug 2016, 10:54

Der Weg in die Stadt war nicht allzu weit, und so erreichte Sanara nach kurzen Flug auch ihr Ziel.

Bevor die Fee sich zum Marktplatz begab, wollte sie noch einige GeschÀfte erledigen. Es gab hier einige Apotheker und Medikusse mit denen die Feen rege GeschÀftsbeziehungen pflegten. Die Mediziner und Apotheker bezogen von den Feen frische HeilkrÀuter, auch halfen sie bei der Behandlung schwerer Verletzungen und Krankheiten, bei denen nur Magie Rettung bringen konnte.

Nachdem Sanara alles GeschĂ€ftliche hinter sich gebracht hatte, begab sie sich zufrieden auf die Suche nach Josef. Sie hatte den Marktplatz noch nicht erreicht, als sie Josef erblickte, wie er vor einer Taverne FĂ€sser schleppte. "He Josef, rief sie, ich sehe, Ihr habt schon Arbeit gefunden. Ich habe auch schon ein paar MĂŒnzen verdient. Wenn Ihr fertig seid, können wir in der Taverne etwas essen und vielleicht finden wir hier auch Unterkunft fĂŒr die Nacht. Ich gehe mal schon hinein und warte drinnen auf Euch!"