Der Riese und die Fee

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der S√ľdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Josef
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Re: Der Riese und die Fee

#11

Beitragvon Josef » Mo 29. Aug 2016, 07:53

Es gab nicht nur Arbeit sondern Josef Hilfe war sogar mehr als willkommen. Der etwas r√ľndliche Wirt war froh das ihm sein rollendes Fass kein weiteren √Ąrger eingebracht hatte, und ein Mann wie Josef konnte man bei so schwerer Arbeit definitv gebrauchen.
Und so brauchte sich der dunkelh√§utige H√ľne nicht lange den Mund fusselig reden sondern bekam rasch Arbeit.
Ein Fass nach dem anderen schleppte er in die Taverne, hinab in den Keller selbiger.

Gerade wieder draußen das nächste Fass bereits auf der Schulter platziert, vernahm er eine bekannte Stimme. Und da war sie, unweit von ihm flog Sanara und winke ihm munter zu.
Auf ihre Worte nickte Josef nur und machte sich weiter daran noch die restlichen Fässer hinab zu tragen.

Endlich fertig erfrischte er sich an einem Regenfass vor der Taverne und tratt dann wieder in selbige hinein. Mitten am Tag war selbige noch sp√§rlich besucht, das w√ľrde sich gegen Abend sicher noch √§ndern.
Aber so war es wenigstens nicht schwer die kleine Fee ausfindig zu machen. Hungrig von der Arbeit lie√ü er sich ihr gegen√ľber langsam nieder.


Der Mann war Niemand vieler Worte und so schenkte er auch jetzt der kleinen Fee nur ein freundliches Nicken. Im n√§chsten Moment tauchte auch schon der Wirt auf, stellte eine Sch√ľssel dampfender Suppe und etwas Brot vor Josef ab, gefolgt von ein paar M√ľnzen.

"Dein Lohn f√ľr deine Arbeit."


Dann wande sich der Wirt der Fee zu, als er des kleinen Gast gewahr wurde.

"Und was wollt ihr? "


Josef steckte die M√ľnzen sorgf√§ltig weg und roch kurz an der Suppe. Sie roch herzhaft gut.

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Sanara
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Re: Der Riese und die Fee

#12

Beitragvon Sanara » Mo 29. Aug 2016, 09:32

Sanara sah sich in der Schenke um. Um diese Zeit waren nur wenige G√§ste da. An einem Tisch sa√üen 2 Tieflinge und unterhielten sich mit einen Goblin. Der dicke Wirt stand an der Bar, sp√ľlte seine Gl√§ser und unterhielt sich dabei mit einen Ghul, bei dessen Anblick Sanara ein leichter Schauer den R√ľcken herunterlief. Wie alle Feen mochte sie Untote nicht sonderlich.

Die Fee machte es sich an einen unbesetzten Tisch in der Nähe des Fensters bequem und wartete auf Josef.

Sie war froh, als er endlich hereinkam und sich eine Portion Suppe bestellte. "Ich h√§tte gerne einen Salat, K√§se und Tee in Feenportion" erwiderte sie auf die Frage des Wirts. Zwischen ihr und Josef brauchte es nicht vieler Worte. Sie verstanden sich auch ohne viel Gerede. Zufrieden und in eintr√§chtigen Schweigen machten sich beide √ľber ihr Essen her.

Plötzlich wurden die Stimmen am anderen Tisch lauter. Ein heftiger Streit schien sich zwischen dem Goblin und den Tieflingen anzubahnen.

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Re: Der Riese und die Fee

#13

Beitragvon Josef » Fr 2. Sep 2016, 09:20

Der Wirt nahm die Bestellung von Sanara entgegen und brachte sie ihr auch bald. Die Fee brauchte keine großen Worten so konnten sich Beide in aller Ruhe ihren Speisen widmen. Josef hatte ohnehin guten Hunger, weshalb ihm das Recht war.

Bis es lauter wurde. Als er in die Richtung sah erkannte er zwei Tieflinge und einen Goblin welche offenbar miteinander in Streit geraden waren. Es blieb aber bei einem kurzen Blick.
Josef war von sanftem Gem√ľt und sah auch keinen Grund sich einzumischen.

Zumindestens bis aus dem Streit eine Pr√ľgelei wurde. Man konnte es dem Goblin anerkennen das er beide Tieflinge mit irgend so einem mechanischem Zeug in Schacht hielt, aber das interessierte ihn nicht. Ihn beunruhigte eher die Tatsache das die Streith√§hne immer n√§her kamen.

Und dann fiel tatsächlich einer der Tieflinge direkt auf ihren Tisch. Suppe, Käse , Tee und Salat flogen durch die Luft.


"HEY"

Schallte es von der Theke und der Wirt griff sich einen kr√§ftigen Kn√ľbel. Josef starrte auf den Tiefling der in ihrem Essen lag und erhob sich langsam. Es war nicht nur das ihr Essen jetzt versaut war, sondern auch das er um Sanara f√ľrchtete. Sie war so klein, so zerbrechlich, nicht das ihr noch etwas geschah.

So baute sich der kr√§ftige dunkelh√§utige H√ľne vor dem Tiefling auf und packt selbigen am Genick. Der Griff war kr√§ftig aber nicht grob. Der Tiefling wu√üte gar nicht wie ihm geschah als er mitgeschliffen wurde.
Nun jetzt hätte man meinen können, die Streithähne werden einfach rausgeworfen und damit hat es sich,
Aber dem war leider nicht so.

Der Freund des Tiefling sah die missliche Lage seines Kumpanen und ehe sich Josef versah flog ihm eine Faust entgegen. Getroffen machte er einen Schritt zur√ľck , doch da war bereits der Wirt zur Stelle und sparte nicht daran mit seinem Kn√ľppel auf die St√∂renfriede einzuschlagen.

Solange bis Josef es schaffte beide fest am Genick zu packen. So mitgezerrt und den drohenden Kn√ľppel des Wirt im R√ľcken, wurden die Streith√§hne vor die T√ľr gesetzt.
Der Wirt ließ noch ein paar Schimpftiraden los, aber Josef ignorierte das Geschrei und auch die bösen Blicke der Tieflinge. Der schwarze Riese trat wieder in die Gaststube und sah sich nach Sanara um, welche er in dem Gewusel gar nicht beachtet hatte.
Hoffentlich ging es ihr gut.

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Re: Der Riese und die Fee

#14

Beitragvon Sanara » So 4. Sep 2016, 16:05

Sanara sprang erschrocken zur Seite als der eine Tiefling auf ihren Tisch landete. Nur ihren schnellen Reaktionsvermögen war es zu verdanken, dass sie von dem Tiefling nicht zerquetscht wurde. Die Fee verwandelte sich in eine kleine Lichtkugel und brachte sich eiligst in Sicherheit.

W√§hrenddessen bef√∂rderte Josef die beiden Tieflinge zu Sanaras Genugtuung mit Unterst√ľtzung des Wirtes aus der Schenke.

Sanara war ein sanftm√ľtiges Wesen, aber als sie das sch√∂ne Essen auf Tisch und Boden verstreut sah, √§rgerte sie sich doch. Hinzu kam, dass sie selber einige Spritzer von der Mahlzeit auf ihrer Kleidung und ihren Haaren abbekommen hatte, was die kleine Fee noch mehr aufbrachte und sie ihre Zur√ľckhaltung vergessen lie√ü.

Sanara verwandelte sich wieder zur√ľck und flog zu dem Goblin hin. "Was f√§llt euch ein, so einen Krawall hier zu machen" fragte sie ihn erbost. Ihre Augen spr√ľhten vor Zorn." Euer Streit h√§tte mir beinahe das Leben gekostet, seht nur, wie ich aussehe. Das ganze sch√∂ne Essen ist futsch. Daf√ľr hat mein Gef√§hrte den ganzen Vormittag hart gearbeitet. "

Der Goblin, erschrocken √ľber das pl√∂tzliche Auftauchen der Fee und ihre w√ľtenden Worte, hob abw√§hrend die H√§nde. " Verzeiht die Unannehmlichkeiten, aber nicht ich fing den Streit an. Ich bin ein fahrender H√§ndler und wollte mit den beiden Tieflingen ins Gesch√§ft kommen. Diese Gauner aber wollten mich √ľbers Ohr hauen und behaupteten meine Ware w√§re gef√§lscht und wollten den vereinbarten Preis nicht zahlen. Das konnte ich selbstverst√§ndlich nicht auf mir sitzen lassen. Ich bin ein ehrlicher Kaufmann. Bei mir gibt es nur goblinische Qualit√§tsware!"

Der Goblin wurde vor Aufregung ganz rot im Gesicht, so dass Sanara schon einen Schlaganfall bef√ľrchtete. Etwas vers√∂hnlicher gestimmt erwiderte sie: "Nun gut, sei es wie es sei. Aber ich denke, ihr seid meinen Gef√§hrten und mir ein Essen auf eure Kosten
schuldig. Lasst uns zusammen essen und erzählt von euren Reisen, was gibt's neues in Asamura? "
Die Fee liebte es auf den neuesten Stand √ľber die politischen Entwicklungen in Asamura zu sein und h√∂rte gerne Geschichten √ľber ferne L√§nder und V√∂lker. Vielleicht w√ľrde sich daraus auch ein neues Reiseziel f√ľr Josef und sie ergeben.

" Wie Sieht s aus, seid ihr bereit dazu?"

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Re: Der Riese und die Fee

#15

Beitragvon Erz√§hler » Do 29. Sep 2016, 22:13

Die Geschichte geht hier mit Gregorius weiter: Das Leben in Daijan