Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Der Riese und die Fee

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der SĂŒdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Josef
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Re: Der Riese und die Fee

#11

Beitrag von Josef » Mo 29. Aug 2016, 07:53

Es gab nicht nur Arbeit sondern Josef Hilfe war sogar mehr als willkommen. Der etwas rĂŒndliche Wirt war froh das ihm sein rollendes Fass kein weiteren Ärger eingebracht hatte, und ein Mann wie Josef konnte man bei so schwerer Arbeit definitv gebrauchen.
Und so brauchte sich der dunkelhĂ€utige HĂŒne nicht lange den Mund fusselig reden sondern bekam rasch Arbeit.
Ein Fass nach dem anderen schleppte er in die Taverne, hinab in den Keller selbiger.

Gerade wieder draußen das nĂ€chste Fass bereits auf der Schulter platziert, vernahm er eine bekannte Stimme. Und da war sie, unweit von ihm flog Sanara und winke ihm munter zu.
Auf ihre Worte nickte Josef nur und machte sich weiter daran noch die restlichen FĂ€sser hinab zu tragen.

Endlich fertig erfrischte er sich an einem Regenfass vor der Taverne und tratt dann wieder in selbige hinein. Mitten am Tag war selbige noch spĂ€rlich besucht, das wĂŒrde sich gegen Abend sicher noch Ă€ndern.
Aber so war es wenigstens nicht schwer die kleine Fee ausfindig zu machen. Hungrig von der Arbeit ließ er sich ihr gegenĂŒber langsam nieder.


Der Mann war Niemand vieler Worte und so schenkte er auch jetzt der kleinen Fee nur ein freundliches Nicken. Im nĂ€chsten Moment tauchte auch schon der Wirt auf, stellte eine SchĂŒssel dampfender Suppe und etwas Brot vor Josef ab, gefolgt von ein paar MĂŒnzen.

"Dein Lohn fĂŒr deine Arbeit."


Dann wande sich der Wirt der Fee zu, als er des kleinen Gast gewahr wurde.

"Und was wollt ihr? "


Josef steckte die MĂŒnzen sorgfĂ€ltig weg und roch kurz an der Suppe. Sie roch herzhaft gut.

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Re: Der Riese und die Fee

#12

Beitrag von Sanara » Mo 29. Aug 2016, 09:32

Sanara sah sich in der Schenke um. Um diese Zeit waren nur wenige GĂ€ste da. An einem Tisch saßen 2 Tieflinge und unterhielten sich mit einen Goblin. Der dicke Wirt stand an der Bar, spĂŒlte seine GlĂ€ser und unterhielt sich dabei mit einen Ghul, bei dessen Anblick Sanara ein leichter Schauer den RĂŒcken herunterlief. Wie alle Feen mochte sie Untote nicht sonderlich.

Die Fee machte es sich an einen unbesetzten Tisch in der NĂ€he des Fensters bequem und wartete auf Josef.

Sie war froh, als er endlich hereinkam und sich eine Portion Suppe bestellte. "Ich hĂ€tte gerne einen Salat, KĂ€se und Tee in Feenportion" erwiderte sie auf die Frage des Wirts. Zwischen ihr und Josef brauchte es nicht vieler Worte. Sie verstanden sich auch ohne viel Gerede. Zufrieden und in eintrĂ€chtigen Schweigen machten sich beide ĂŒber ihr Essen her.

Plötzlich wurden die Stimmen am anderen Tisch lauter. Ein heftiger Streit schien sich zwischen dem Goblin und den Tieflingen anzubahnen.

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Re: Der Riese und die Fee

#13

Beitrag von Josef » Fr 2. Sep 2016, 09:20

Der Wirt nahm die Bestellung von Sanara entgegen und brachte sie ihr auch bald. Die Fee brauchte keine großen Worten so konnten sich Beide in aller Ruhe ihren Speisen widmen. Josef hatte ohnehin guten Hunger, weshalb ihm das Recht war.

Bis es lauter wurde. Als er in die Richtung sah erkannte er zwei Tieflinge und einen Goblin welche offenbar miteinander in Streit geraden waren. Es blieb aber bei einem kurzen Blick.
Josef war von sanftem GemĂŒt und sah auch keinen Grund sich einzumischen.

Zumindestens bis aus dem Streit eine PrĂŒgelei wurde. Man konnte es dem Goblin anerkennen das er beide Tieflinge mit irgend so einem mechanischem Zeug in Schacht hielt, aber das interessierte ihn nicht. Ihn beunruhigte eher die Tatsache das die StreithĂ€hne immer nĂ€her kamen.

Und dann fiel tatsÀchlich einer der Tieflinge direkt auf ihren Tisch. Suppe, KÀse , Tee und Salat flogen durch die Luft.


"HEY"

Schallte es von der Theke und der Wirt griff sich einen krĂ€ftigen KnĂŒbel. Josef starrte auf den Tiefling der in ihrem Essen lag und erhob sich langsam. Es war nicht nur das ihr Essen jetzt versaut war, sondern auch das er um Sanara fĂŒrchtete. Sie war so klein, so zerbrechlich, nicht das ihr noch etwas geschah.

So baute sich der krĂ€ftige dunkelhĂ€utige HĂŒne vor dem Tiefling auf und packt selbigen am Genick. Der Griff war krĂ€ftig aber nicht grob. Der Tiefling wußte gar nicht wie ihm geschah als er mitgeschliffen wurde.
Nun jetzt hÀtte man meinen können, die StreithÀhne werden einfach rausgeworfen und damit hat es sich,
Aber dem war leider nicht so.

Der Freund des Tiefling sah die missliche Lage seines Kumpanen und ehe sich Josef versah flog ihm eine Faust entgegen. Getroffen machte er einen Schritt zurĂŒck , doch da war bereits der Wirt zur Stelle und sparte nicht daran mit seinem KnĂŒppel auf die Störenfriede einzuschlagen.

Solange bis Josef es schaffte beide fest am Genick zu packen. So mitgezerrt und den drohenden KnĂŒppel des Wirt im RĂŒcken, wurden die StreithĂ€hne vor die TĂŒr gesetzt.
Der Wirt ließ noch ein paar Schimpftiraden los, aber Josef ignorierte das Geschrei und auch die bösen Blicke der Tieflinge. Der schwarze Riese trat wieder in die Gaststube und sah sich nach Sanara um, welche er in dem Gewusel gar nicht beachtet hatte.
Hoffentlich ging es ihr gut.

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Re: Der Riese und die Fee

#14

Beitrag von Sanara » So 4. Sep 2016, 16:05

Sanara sprang erschrocken zur Seite als der eine Tiefling auf ihren Tisch landete. Nur ihren schnellen Reaktionsvermögen war es zu verdanken, dass sie von dem Tiefling nicht zerquetscht wurde. Die Fee verwandelte sich in eine kleine Lichtkugel und brachte sich eiligst in Sicherheit.

WĂ€hrenddessen beförderte Josef die beiden Tieflinge zu Sanaras Genugtuung mit UnterstĂŒtzung des Wirtes aus der Schenke.

Sanara war ein sanftmĂŒtiges Wesen, aber als sie das schöne Essen auf Tisch und Boden verstreut sah, Ă€rgerte sie sich doch. Hinzu kam, dass sie selber einige Spritzer von der Mahlzeit auf ihrer Kleidung und ihren Haaren abbekommen hatte, was die kleine Fee noch mehr aufbrachte und sie ihre ZurĂŒckhaltung vergessen ließ.

Sanara verwandelte sich wieder zurĂŒck und flog zu dem Goblin hin. "Was fĂ€llt euch ein, so einen Krawall hier zu machen" fragte sie ihn erbost. Ihre Augen sprĂŒhten vor Zorn." Euer Streit hĂ€tte mir beinahe das Leben gekostet, seht nur, wie ich aussehe. Das ganze schöne Essen ist futsch. DafĂŒr hat mein GefĂ€hrte den ganzen Vormittag hart gearbeitet. "

Der Goblin, erschrocken ĂŒber das plötzliche Auftauchen der Fee und ihre wĂŒtenden Worte, hob abwĂ€hrend die HĂ€nde. " Verzeiht die Unannehmlichkeiten, aber nicht ich fing den Streit an. Ich bin ein fahrender HĂ€ndler und wollte mit den beiden Tieflingen ins GeschĂ€ft kommen. Diese Gauner aber wollten mich ĂŒbers Ohr hauen und behaupteten meine Ware wĂ€re gefĂ€lscht und wollten den vereinbarten Preis nicht zahlen. Das konnte ich selbstverstĂ€ndlich nicht auf mir sitzen lassen. Ich bin ein ehrlicher Kaufmann. Bei mir gibt es nur goblinische QualitĂ€tsware!"

Der Goblin wurde vor Aufregung ganz rot im Gesicht, so dass Sanara schon einen Schlaganfall befĂŒrchtete. Etwas versöhnlicher gestimmt erwiderte sie: "Nun gut, sei es wie es sei. Aber ich denke, ihr seid meinen GefĂ€hrten und mir ein Essen auf eure Kosten
schuldig. Lasst uns zusammen essen und erzÀhlt von euren Reisen, was gibt's neues in Asamura? "
Die Fee liebte es auf den neuesten Stand ĂŒber die politischen Entwicklungen in Asamura zu sein und hörte gerne Geschichten ĂŒber ferne LĂ€nder und Völker. Vielleicht wĂŒrde sich daraus auch ein neues Reiseziel fĂŒr Josef und sie ergeben.

" Wie Sieht s aus, seid ihr bereit dazu?"

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Re: Der Riese und die Fee

#15

Beitrag von ErzĂ€hler » Do 29. Sep 2016, 22:13

Die Geschichte geht hier mit Gregorius weiter: Das Leben in Daijan

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