Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der S√ľdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#51

Beitrag von Erz√§hler » So 25. Sep 2016, 21:45

Diplomat Gummenik schaltete sich ein, der die Auseinandersetzung geduldig beobachtet hatte, da er gewollt hatte, dass sich die Beteiligten aussprechen. Oft konnten sich durch vern√ľnftige Aussprache die Probleme von selbst l√∂sen. Doch der viel zu strenge und milit√§rische Offizier Oberst Nassik versuchte seine Vorstellungen von Moral und Disziplin durchzusetzen.
Dies stellte im Moment eine Gefahr f√ľr den Fortbestand der Expedition dar. Die Expedition schien zu scheitern bevor sie richtig los ging, doch Gummenik lie√ü sich davon nicht aufhalten. Er wollte das die Expedition von Erfolg war und so fasste er seinen Mut zusammen und begann zu reden:

"Damen und Herren,
höret mich an!
Die Zwietracht und die Streitlust Rakshors ist √ľber euch gefallen! Seht ihr es nicht? Wie Hy√§nen st√ľrzt ihr aufeinander und ihr lechzt nach mehr Blut. Unser Team droht davor zusammenzubrechen, ehe die Expedition √ľberhaupt richtig losgegangen ist. Ich beschw√∂re euch! Beruhigt eure Gem√ľter! Ich wei√ü nicht, was mit Meister Dozzy vorgefallen ist, aber ich versichere euch, dass sein Verhalten genau so Konsequenzen haben wird, wie das von Vanaja. Jeder, der einen Streit begeht, wird bestraft. Egal von welchem Volk er ist, und welche Hautfarbe er hat.
Es tut mir ausdr√ľcklich Leid, wenn Oberst Nassik sich im Ton vergriffen hat,"

der Diplomat schaute todesernst und vorwurfsvoll zum Oberst r√ľber, r√§usperte und fuhr fort:

"er ist nicht gut in solcherlei Dingen. Aber der Oberst hat nicht allein das Kommando!
Ich also sage euch, dass dieser Vertrag mit Vanaja und dem Oberst vollkommen unnötig ist. Der Drix kann selbstverständlich mit! Besser wäre gewesen, wenn unsere Kundschafterin ihn vorher angemeldet hätte, doch daran können wir nun auch nichts mehr ändern.
Ihr erhaltet eure versprochene Bezahlung und ich gebe noch 10% oben drauf. Also frage ich euch: Wollt ihr weitermachen? Wollt ihr die Tiefen der Erde erforschen? Wollt ihr wissen, welche Sch√§tze und Geheimnisse da unten lauern? Wollt ihr k√§mpfen f√ľr K√∂nigin und Vaterland, f√ľr Kaisho und f√ľr Almanien? Oder wollt ihr aufgeben?"

Er schaute hoffnungsvoll in die Runde.

"Ich verlasse diese Expedition,"
ertönte es nach einem Augenblick von Vanaja. Sie stapfte stur mit Kaiko davon. Die Anwesenden schauten ihr hinterher, bis Gummenik erneut die Stimme erhob:

"Will noch jemand die Expedition verlassen? Dann ist jetzt die letzte Gelegenheit dazu."

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#52

Beitrag von Sanara » Mo 26. Sep 2016, 09:03

Gummeniks Ansprache beeindruckte Sanara. War sie vor einigen Augenblicken noch im Begriff aufzugeben, sah sie jetzt die Sache trotz Vanajas Abgang anders.

Der Diplomat hatte es verstanden, in der kleinen Fee aufs Neue die Begeisterung f√ľr die Expedition zu wecken. Dabei interessierte sich Sanara nicht so sehr f√ľr die versprochene Gehaltserh√∂hung, vielmehr lockte sie die Neugier aufs Abenteuer und ihre Entdeckerlust. Noch nie war eine aus ihrem Volk unter der Erde gewesen. "Ich werde die erste Fee sein, die dort unten war", dachte Sanara nicht ohne Stolz." Was wir wohl unter der Erde finden werden?. Und Dozzy braucht nat√ľrlich auch meine Hilfe."

"Ich bin dabei erwiderte Sanara an die √ľbrigen Expeditionsteilnehmer gewandt. Lasst uns den bl√∂den Streit vergessen. Wir k√∂nnen doch jetzt nicht kneifen und dem Herzog den Sieg √ľberlassen. Die lachen sich ja tot √ľber uns und wir stehen vor aller Welt als Feiglinge dar. Wollt ihr das wirklich?"

Sanara wandte sich an die Zwerge. "Euer Volk ist als tapfer und beherzt bekannt, ihr werdet uns doch weiter begleiten Herr Dunkelerz? Kommt macht den Zwergen Ehre und lasst uns endlich aufbrechen."

Gespannt blickte Sanara in die Runde und wartete auf Antwort.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#53

Beitrag von Helgar Dunkelerz » Mo 26. Sep 2016, 19:07

Die Szenerie war wirklich sehr kompliziert und endete darin das jetzt schon Mitlgieder die Expedition verließen. Es war wirklich traurig zu sehen das die Gemeinschaft wegen einer Lapalie außeinander brach, bevor es richtig los gehen sollte. Doch als die kleine Fee zu ihnen sprach stutzte Helgar nicht schlecht als sie, sie selbst ansprach mit Herr Dunkelerz. Algrim und Brom schmunzelten bereits und verkniffen sich jegliches Kommentar, doch Helgar nahm es mit Humor.

"Wir sind hier um unsere B√ľndnisse zu st√§rken, daher sind wir drei nach wie vor dabei". Sie schaute zu dem Diplomaten der zuvor ihnen die Expedition schmackhafter machen wollte. "Wir werden gemeinsam mit euch in die Tiefen ziehen und Abenteuer, erleben wir Zwerge stehen zu unserem Wort". Dies sagte sie mit voller √úberzeugung und konnte es kaum abwarten.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#54

Beitrag von Meister Dozzy » Mo 26. Sep 2016, 20:13

1 Tag später.

* * * * *

Es stellte sich heraus, dass Sanaras Schlafzauber deutlich st√§rker gewesen war, als sie beabsichtigt hatte, weswegen der verr√ľckte Goblin-Erfinder f√ľr einen Tag lang ruhig gestellt war.

Nachdem der Tag, die Nacht und fast der gesamte nächste Tag vorbei waren, sah man, dass sich die Augenlider des kleinen Goblins bewegten. Er zuckte leicht, als er sich plötzlich ruckartig erhob und aufgeregt schrie: "Der Boden unter mir, er bewegt sich! Hilfe! Hilfe! Wo bin ich?!"

Oben auf dem Wagen liegend, verursachte er einen Heidenlärm.
Un√ľberlegt erhob er sich auf den Wagen, um von dort aus auf den Boden zu springen, um sich in Sicherheit zu begeben. Doch der Schlafzauber hatte so etwas, wie einen Kater verursacht. Und so hatte Dozzy pl√∂tzliche, unerwartete Gleichgewichtsprobleme und fiel pl√∂tzlich vom rollenden Wagen unkoordiniert auf den Boden. Er st√ľrzte auf seinen Ellbogen. Unten angekommen schrie er vor Schmerzen, nach einem Augenblick der √úberraschung, auf.
"Aaaah, es tut so weh!", jammerte er.

Die Gruppe war noch etwa 20 km von ihrer geplanten Schlafstelle entfernt, doch mussten wohl hier einen unerwarteten Zwischenstopp einplanen, und das nur weil Dozzy sich so dämlich angestellt hatte.
"Verdammt scheiße, nicht der schon wieder," ertönte es von einzelnen Soldaten, als Oberst Nassik den Stoppbefehl gab.

Feldarzt Caspar Korelius kam schnell auf Dozzy zugerannt und rief währenddessen nach seinen Sohn, dass jener Bandagen und den Medizinkoffer mitbringen sollte.
"Der Arm ist möglicherweise gebrochen," sagte Caspar Corelius. "Sanara, ich brauche hier mal Hilfe," rief er ihr ganz ruhig und ohne jegliche Hektik zu.

Oberst Nassik und die Soldaten hingegen schien recht angespannt. Denn die Gegend hier war nicht sicher, und etwas lauerte in den W√§ldern dieses Ortes...Nur was? Und warum war das Expeditionsteam √ľberhaupt diesen gef√§hrlichen Weg gegangen?
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#55

Beitrag von Sanara » Di 27. Sep 2016, 09:56

"Sanara, ich brauche hier mal Hilfe," ertönte Korelius Stimme. Die Fee eilte umgehend zu Korelius und Dozzy. Nach einem langen Marsch hatte sie sich eigentlich auf das Tagesziel ihrer Reise und eine ruhige Nacht gefreut. Aber es sollte wohl nicht sein. Schon länger war ihr die Anspannung der Soldaten aufgefallen und auch sie selbst konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, beobachtet zu werden.
Dozzy mußte aber auch ausgerechnet im falschen Moment aufwachen.

Sanara verbarg ihre innere Anspannung vor Dozzy und redete ihn freundlich an: " Lasst mich euren Arm sehen, es wird Euch gleich besser gehen." Vorsichtig betastete Sanara den Arm und horchte mit ihrer Heilmagie hinein. Caspar Korelius Verdacht best√§tigte sich leider. "Ihr habt Euch den Arm gebrochen" sprach sie zu Dozzy gewandt und zu Caspar Korelius: "Unter anderen Umst√§nden w√ľrde ich es Euch √ľberlassen den Arm zu richten und ihn mit meiner Magie nur die Schmerzen nehmen. Aber ich f√ľrchte wir haben nicht die Zeit dazu, irgendwas ist hier im Busche, zudem w√§re der Arm wochenlang ruhiggestellt und nicht zu gebrauchen, deshalb werde ich den Fall √ľbernehmen."

Sanara konzentrierte sich auf den Arm und sandte ihre Magie hinein. Unter ihren Zauber f√ľgte sich der Knochen wieder zusammen, und die Schmerzen verschwanden.

"Seid in Zukunft vorsichtiger Dozzy, wir brauchen Euch und ich kann möglicherweise nicht immer gleich zur Stelle sein." ermahnte sie freundlich den Goblin. "Ruht Euch noch etwas aus. Falls was sein sollte wendet euch an meinen Kollegen hier oder an mich"

Mit einen freundlichen Blick auf Dozzy und einen leichten Nicken ihres Kopfes als Gru√ü in Richtung ihres Kollegen flog Sanara davon zu den Zwergen. Ihr Unbehagen hatte in den letzten Minuten noch zugenommen ,zudem wollte sie sich bei Helgar Dunkelerz noch daf√ľr entschuldigen, dass sie die Zwergin in ihrer Aufregung falsch angeredet hatte.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#56

Beitrag von Oberst Nassik » Di 27. Sep 2016, 12:52

Der Oberst stand mit Diplomat Gummenik, der Offizierin Leutnant Sophia von Niederbad, Feldwebel Grimmwulf Kroethenstorck und Feldwebel Plux vorne. Untereinander berieten sich die Offiziere (auch Gummenik), wie sie weiter vorgehen wollten.

Bisher war die Gruppe der Handelsstra√üe Richtung S√ľdwesten 1 1/2 Tage gefolgt. Den Flusslauf hatten sie nicht nehmen k√∂nnen, da der Fluss in entgegengesetzter Richtung floss. Die Gruppe musste ja zu den Gebirgen hin, da sich dort der H√∂hleneingang befand, wo das Expeditionsteam unter die Erde gehen wollte. Genauer genommen war es eine stillgelegtes Bergwerk der Goblins. Nah an der Oberfl√§che hatten die Goblins einst alle Erzvorkommen abgebaut. Doch unter dem stillgelegten Bergwerk ging ein Gang in ein nat√ľrliches H√∂hlensystem. Dieses H√∂hlensystem hatte schon immer den goblinischen Sch√ľrfern und Bergleuten R√§tsel aufgegeben, da die Goblins diese Tunnel nicht erschaffen hatten. Die Vermutungen gingen in die Richtung, dass das Tunnelsystem nat√ľrlichen Ursprungs war. Da es k√ľnstlich kaum zu bewerkstelligen war, Tunnel ohne jegliche Vorrichtungen stabil zu halten.

Doch ob die Tunnel k√ľnstlich, oder nat√ľrlichen Ursprungs waren, war keine Aufgabe, mit der sich der Oberst zu besch√§ftigen hatte. Diese Frage mussten nachher die Forscher und Handwerker ergr√ľnden. Vorl√§ufig gab es n√§mlich eine ganz andere Gefahr, weswegen die Gruppe insgesamt angespannt war. Doch niemand wusste genau, warum. Nur der Oberst und Feldwebel Grimmwulf kannten die Antwort auf diese Frage. Zum allem √úberfluss verursachte Meisteringenieur Dozzy auch noch unn√∂tig viel L√§rm, als dieser nach seinem 1 1/2 Tage langen Schlaf wach wurde.

"Oberst, was ist denn?", fragte Leutnant Sophia von Niederbad. "Habt ihr etwas gesehen? Soll ich zu den Waffen rufen?"
Grimmwulf Kroethenstorck schaute wissend zum Oberst.
"Nein, es ist alles in Ordnung...", sagte der Oberst und versuchte mit seinem Tonfall Mut zu machen. Doch dies erzeugte nur noch mehr Misstrauen bei den anwesenden Offizieren.
"Ihr m√ľsst es uns sagen!", forderte ihn Diplomat Gummenik auf.

Der Oberst schaute angestrengt und nachdenklich in die Menge. Er winkte Grimmwulf zur Seite und unterhielt sich kurz mit ihm.
"Wir m√ľssen es den Leuten sagen," meinte Grimmwulf.
"Aber es kann sein, dass sie längst fortgezogen sind. Oberst Jalix sagte, dass nur Einer entkommen ist. Wir wissen noch nicht mal, ob es noch Weitere von ihnen gibt, " erwiderte der Oberst.
Währenddessen wurde Meister Dozzy verarztet, der nun auch endlich sein Maul hielt.
"Ich will f√ľr keine unn√∂tige Unruhe sorgen, Feldwebel", sagte er zu Grimmwulf. Dieser antwortete jedoch schnippisch:
"Die habt Ihr schon längst..."

Oberst Nassik stimmte nickend zu und traf dann eine Entscheidung. Er sprach zu den anwesenden Offizieren, die die folgende Nachricht an die Soldaten weiterzugeben hatten:
"Wir bleiben vorläufig hier. Ich mache zwei Spähertrupps: Plux, Ravokk und Hjalma gehen nordöstlich in Richtung des Waldes. Grimmwulf und Tikif gehen nordwestlich in Richtung des Waldes."
Es wurde just in dem Moment dunkel, und der Gargoyle Furian erwachte wieder aus seinem Tagesschlaf.
"Und Furian kommt auch mit. Er begleitet Grimmwulf!"

"Alle anderen bleiben hier!", sagte er zu Leutnant Sophia von Niederbad.
"Gebt das so an die Soldaten weiter. Alle √ľbrig Gebliebenen sollen ihre Waffen ziehen und sich wom√∂glich kampfbereit machen. Vorw√§rts, vorw√§rts!"

Die Offiziere schwärmten aus und teilten den Soldaten den Befehl des Oberst mit. Gummenik befand sich noch beim Oberst vorne und sprach zu ihm:
"Was zum Rakshor ist los, Oberst?", fragte er.
"Es ist nicht sehr wahrscheinlich, aber uns k√∂nnte ein Kampf bevor stehen.", sagte Oberst Nassik knapp. "Ihr erinnert euch an Bej Rounen, der auf seine Hinreise von eine Gruppe Wegelagerern √ľberfallen wurde?"
Gummenik nickte zur Antwort.
"Bej Rounen ging genau diese Stra√üe lang. Oberst Jalix gelang es zwar den Gro√üteil der Stra√üenr√§uber zu t√∂ten, doch einer von ihnen hatte entkommen k√∂nnen. M√∂glicherweise lauern noch Weitere hier, " der Oberst schaute d√ľster und beobachtete die Zivilisten.
"Wir wissen es nicht...", Nassik wirkte unwissend. Etwas, was man selten bei ihm sah.
"Zu den Zivilisten jedoch kein Wort!", befahl der Oberst schroff.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#57

Beitrag von Helgar Dunkelerz » Di 27. Sep 2016, 18:14

Endlich es ging los, anderthalb Tage waren sie nun bereits unterwegs. Soldaten marschierten und hielten die Augen offen, hier und da war sogar ein Fuhrwerk zu sehen es war ein Tross so konnte man es nennen, ein großer jedoch ein gut durchgeplanter Tross. Die Zwerge hatten sich dazu bereit erklärt sich der Nachhut anzuschließen, sie saßen auf ihren Ponys und hielten ebenfalls die Augen auf.

"Alscho isch glau die Gobli k√∂nn gu k√§mpf" murmelte Algrim der gerade etwas Trockenfleisch in sich hinein schaufelt. "Mach du erstmal den Mund leer, man versteht ja garkein Wort" fuhr ihn Brom an, dem √§lteren der beiden Br√ľder behagte dieser Wald in keinster Weise. Als der Tross anhielt und die Soldaten die Umgebung sicherten wurde seine Laune nicht umbedingt besser. "Helgar ich sage dir irgendwas ist hier faul!" sie nickte zustimmend und f√ľgte hinzu "ja, aber was sollen wir tun?".

Brom stieg ab und sein Bruder tat es ihm gleich, sie zogen ihre Waffen und Algrim kaute noch den einen oder anderen Bissen. Ebenso stieg Helgar ab jedoch zog sie nicht ihre Waffen, sie f√ľhrte die drei Ponys n√§her an ein Fuhrwerk. Auf diesem sa√ü ein √§lterer Goblin der sie anschaute "was ist den los? Warum halten wir an? Werden wir angegriffen?" man sah die Angst in seinen Augen deutlich. Doch die Zwergin l√§chelte ihn an und sagte ruhig "nein, die Vorhut wird sicher gerade nur den Weg besprechen es l√§uft alles nach Plan" der Goblin l√§chelte schwach und sah wieder nach vorn. Die Zwergin schritt zu ihren Vettern "wir sollten keine Panik verursachen, schlie√ülich wissen wir nicht ob hier irgendwas oder irgendjemand ist".

Doch Brom sch√ľttelte energisch den Kopf "ich bin doch nicht bl√∂d! Ich sage dir irgendwas stimmt hier, nicht" er und sein Bruder waren ebenso zum Fuhrwerk gegangen so das sie es, im R√ľcken hatten. Sie wollten schlie√ülich kein Risiko eingehen, doch Helgar war sich sicher der Oberst wusste was er tat.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#58

Beitrag von Sanara » Mi 28. Sep 2016, 10:19

Sanara sah de Soldaten mit den Gargoyle in den Wald ausschw√§rmen und war aufs h√∂chste alarmiert. Die kleine Fee verwandelte sich eiligst in eine Lichtkugel, um sich schneller fortbewegen zu k√∂nnen. "Hoffentlich dreht Dozzy nicht wieder durch wenn er den Gargoyle sieht" dachte sie besorgt. Sanara war unschl√ľssig, was sie tun sollte. Letztendlich entschied sie sich daf√ľr, bei der Nachhut des Trosses und den Zwergen zu bleiben, und den Angriff abzuwarten, von dessen Kommen sie felsenfest √ľberzeugt war. Sanara war keine K√§mpferin, aber vielleicht k√∂nnte sie sich als Botin w√§hrend des Kampfes n√ľtzlich machen, vermochte doch keiner das Gebiet so schnell zu √ľberfliegen wie sie in ihrer Lichtkugelgestalt.

Im Stillen betete Sanara zu Ardemia, dass es keine Schwerverletzten oder gar Tote geben w√ľrde und Dozzy nicht wieder ausrastete.. Wobei sie bei Dozzy nicht sehr hoffnungsvoll war.

Die Fee ließ sich auf den letzten Planwagen nieder, nahm ihre normale Gestalt an und harrte der Dinge, die da kommen sollten.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#59

Beitrag von Oberst Nassik » Mo 21. Nov 2016, 22:12

Leutnant Sophia von Niederbad stand etwas angespannt neben den Oberst. Beide schwiegen. Doch irgendwas war in der Luft. Das sp√ľrte sie. Sie f√ľrchtete einen Angriff von der West-Seite, aus dem Wald. F√ľr eine gro√üe R√§uberbande war es ein Leichtes aus dem Wald aus dem Hinterhalt heraus anzugreifen, um dann schnell zuzuschlagen, und ebenso schnell wieder im Wald unterzutauchen.
Sophia hatte ihren Bogen ergriffen und hielt einen Pfeil vorbereitet auf der Sehne bereit. Aufgrund ihrer hervorragenden Reflexe konnte sie einen Feind innerhalb von wenigen Sekunden einen Pfeil in den Sch√§del versenken, ohne dass dieser auch nur zum Streich ausholen k√∂nnte. Neben ihr stand Diplomat Gummenik, der etwas nerv√∂s mit den F√ľ√üen auf den Boden stampfte.

Als Sophia plötzlich ein Rascheln am Wegesrand wahrnahm, reagiertie sie sofort. Ohne zu zögern spannte sie den Bogen, und hielt den Pfeil abschussbereit. Sie zielte auf die Richtung, wo das Geräusch herkam und näherte sich der Stelle. "Komm da raus, ich hab dich gehört!", befahl sie.
"Zeig dich oder ich schieße!"
Auch die anderen Soldaten wurden nun aufmerksam. Der Oberst trat neben sie. Bärfried, Brandt, und Kramer hatten erst bei den Zivilisten gestanden, kamen aber nun von hinten angerannt, als sie die Bedrohung kommen sahen.
Gerade in dem Moment, wo Sophia abschie√üen wollte, sprang pl√∂tzlich ein extrem junger Hase aus dem Geb√ľsch, der wohl seine Mutter aus den Augen verloren hat und vom Weg abgekommen war. Der Pfeil traf ihn in sein Hinterleib. Man sah ein paar Sekunden noch, wie sich sein K√∂rper regte. Wie die Muskeln zuckten und dann der Hase zu Boden fiel.

Besch√§mt fasste sich Sophia an den Kopf. "Ich war wohl etwas √ľbervorsichtig," stellte sie fest. Man sah dem Oberst sein Missfallen aufgrund ihrer panischen Reaktion an, doch er sprach aufbauende Worte:
"Dies ist ein fremdes Land. Die Geräusche sind hier anders. Man ist schneller aus der Fassung zu bringen...und...", der Oberst hob die Hand.
"Wartet!"
Scheinbar hörte er etwas, und diesmal schien es kein falscher Alarm zu sein. Aus dem Wald konnte man einen entfernten Schrei hören. Erst leise, dann wurde er immer lauter.

"Hinfort!"
"Weg!"
"Aaaah!", hörte man unterschiedliche Stimmen.
Unvermittelt kam pl√∂tzlich ein Soldat aus dem Wald gesprungen, der aber den H√ľgel etwas untersch√§tzt hatte, dabei falsch aufkam und zu Boden stolperte. Es knackte und darauf folgte ein leichtes Beben, welches augenscheinlich dem Wesen geh√∂ren musste, das dem Soldaten gefolgt war.
Es war die furchterregenste Kreatur, die sich ein Goblin nur vorstellen konnte: Ein Korgox. Sie war eine wahrhaft schreckliche Bestie, mit einer gewaltigen Körpergröße von 3,50 m. Die Zunge erreichte im ausgerollten Zustand eine Länge von 8 Metern. Sie konnte einen ausgewachsenen Goblin ohne Probleme mit der Zunge einrollen und ihn sofort hinunterschlucken.
"KORGOX", hörte man den Goblin panisch rufen, der zu Boden gefallen war.Kurz darauf folgten auch die anderen Soldaten aus dem Wald, die dem Schrei hintergelaufen waren.

All die anderen V√∂lker, die bisher noch keinen Korgox gesehen hatten, staunten nicht schlecht, als sie die Kreatur erblickten. Im Gegensatz zu den Goblins, die mit diesen Bestien schon √∂fter zu tun hatten, schienen die anderen V√∂lkern erstmal wie angewurzelt. Unf√§hig zu handeln. F√ľr sie war das alles unwirklich, wie in einem Traum. Das konnte unm√∂glich wahr sein! So gewaltige Bestien konnte es nicht geben! Das passierte nicht wirklich! Und so standen sie dort und taten erstmal gar nichts. Nicht weil sie feige waren. Es war einfach nur desillusionierend... Menschen, Zwerge, Gargoyles. Nur die Goblins wussten was zu tun war. Feldwebel Plux rief zum Angriff: "Treibt ihn ein. Speere, und lange Stangenwaffen!"
Als Leutnant Sophia die Worte vernahm, war sie auch endlich wieder geistesgegenwärtig. Sie pirschte nach vorne und schoss dann einen ersten Pfeil ab. Hinter ihr folgten auch die anderen Soldaten. Selbst der Oberst ging nach vorne. Bei so einem Gegner mussten alle mit anpacken!

Dies w√ľrde ein harter Kampf werden.
Ein Wegrennen war wegen dem vielen Gepäck nicht möglich.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#60

Beitrag von Sanara » Mi 4. Jan 2017, 13:40

Plötzlich kam Bewegung in die Szenerie. Ein junger Hase kam aus dem Wald hervor und wurde versehentlich von Lt. Sophia angeschossen. Sanara verwandelte sich in eine kleine Lichtkugel und flog eiligst zu dem Tier.

Ihr war klar, dass sie besser bei iherm Team bleiben sollte.Aber sie war nun mal eine Fee und konnte niemanden in Not, sei es ein Tier oder ein vernunftbegabtes Wesen in Stich lassen. Komme was da wolle, sie musste nach dem Hasen sehen. Ihre Liebe zu Asamura mit all seinen Geschöpfen ließ sie jede Gefahr vergessen.

Sanara erreichte den kleinen Hasen. Behutsam untersuchte sie das Jungtier.Es war zum Gl√ľck nicht schwer verletzt. Der Pfeil hatte keine lebenswichtigen Organe getroffen. Der Fee gelang es, das √§ngstliche H√§schen uu beruhigen. Sie brach den Pfeil oberhalb der Wunde ab und lie√ü ihre Heilmagie in den K√∂rper des Hasen flie√üen um seine Schmerzen zu lindern. Die Pfeilspitze w√ľrde sie sp√§ter im Wagen aus dem kleinen K√∂rper entfernen. Sanara wollte ihren Kollegen Caspar Cornelius hinzuziehen, war er doch ein ausgezeichneter Operateur.

Die Fee √ľberlegte gerade, wie sie das Tier zu ihrem Tross bef√∂rdern k√∂nnte, als eine gewaltige Kreatur aus dem Wald hervor brach. Sanara erstarrte vo Entsetzen, als sie das Monstrum sah.

Die Goblins eilten mit Stangen und Speeren herbei. Sie schienen Erfahrung mit der Kreatur, die sie Korgox nannten, zu haben.

Pl√∂tzlich drehte der Korgox seinen Kopf in ihre Richtung und sah sie direkt an. Gleich w√ľrde seine gewaltige Zunge hervorschnellen und sie samt dem Hasen verschlingen.

F√ľr Sanara kam es nicht infrage, den Hasen seinem Schicksal zu √ľberlassen, ohnehin l√§hmte die Angst ihren Verstand, so dass der Fee kein Ausweg aus ihrer Lage einfiel. Resigniert erwartete sie ihren sicheren Tod. Nur das schnelle Eingreifen der anderen Expeditionsteilnehmer w√ľrde sie jetzt noch retten k√∂nnen.

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