Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der SĂŒdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Oberst Nassik
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Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#1

Beitragvon Oberst Nassik » Fr 22. Jul 2016, 14:36

Oberst Nassik sortierte sorgfĂ€ltig seine Unterlagen auf seinem antiken Schreibtisch, welcher aus Massivholz (Nussbaum) bestand und schon um die 100 Jahre alt war. Der Reihe nach ging er die dutzenden Bewerbungen durch und musste manchmal nur den Kopf schĂŒtteln. Es waren die kuriosesten LebenslĂ€ufe dabei! Sich durch diesen Aktenberg zu kĂ€mpfen, gehörte nicht zu den gewöhnlichen Aufgaben eines Oberst, weswegen Nassik schon nach kurzer Zeit genervt schien und keine Geduld mehr hatte. Er erhob sich nach drei weiteren Bewerbungen und machte ein paar leichte Bewegungen mit seinem Schwertarm.

"Kann man dafĂŒr nicht auch einen Finanzbeamten bestellen? Wieso hat die MajestĂ€t, unsere Königin gerade mir befohlen diese Expedition zu organisieren?"
FĂŒrwahr, ein Argument war, dass Oberst Nassik einer der wenigen hohen Offiziere innerhalb des Emores-Clan war. Dem Clan der Königin. Das Vertrauen der Köngin in andere Clans war nicht besonders groß, und so bevorzugte sie eher einen Offizier aus ihrem eigenen Clan. Nassik schien ihr der richtige Kandidat zu sein. Er war vom militĂ€rischen Rang nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hochrangig. Gerade richtig, mit der richtigen Menge an Erfahrung und Intelligenz. Ein Offizier, der gut leiten konnte, sehr durchsetzungsfĂ€hig war und stets sehr vorausschauend plante.

Ehe sich Nassik weiter mit den Unterlagen beschĂ€ftigte, holte er nochmal die Liste hervor, die er bisher fertig hatte und fasste zusammen, welche Personen er bisher fĂŒr die Expedition sicher hatte:

Da war zum Einen Nassiks Leutnant, die Baronin Sophia von Niederbad, die in Rantamar unter seinem Kommando gestanden hatte. Sie und Nassik waren langjÀhrige KampfgefÀhrten und verstanden sich blind. Sie waren ein sehr gutes eingespieltes Team. Sie brachte ihren Knappen BÀrfried aus Niederbad mit.

Desweiteren folgende Soldaten, die in Nassiks Regiment waren und von denen Nassik große StĂŒcke hielt:
- Feldwebel Plux vom Rux-Clan
- Gefreiter Ravokk vom Gremlogg-Clan
- Gefreiter Tikif vom Ziffix-Clan
- Soldat (Gargoyle) Furian von der Wolkenburg

Leutnant Sophia von Niederbad hingegen hatte folgende Soldaten aus ihrer Kompanie Nassik fĂŒr die Expedition vorgeschlagen, die Nassik nachtrĂ€glich genehmigt hatte. Auch diese waren ursprĂŒnglich in Rantamar stationiert gewesen:
- Gefreite Hjalma Eichmann
- Soldatin Katherine Kramer

Von der Festung Varox meldete sich der letzte Offizier freiwillig fĂŒr die Expedition.
- Feldwebel Grimmwulf Kroethenstorck mit seiner Knappin Flordelis Brandt.


Nassik ĂŒberlegte. Benötigten wir noch mehr MilitĂ€r? 4 Offiziere und 7 Soldaten. Der Goblin runzelte seine Stirn und kam zu keinem Schluss. VorlĂ€ufig belasse ich es dabei, sagte er zu sich selbst. Jetzt muss ich mich erst auf die Suche nach den ĂŒbrigen Mitgliedern der Expedition machen. Wir brauchen Wissenschaftler, Handwerker, Heiler... Nassik hĂ€tte ohne die FlugblĂ€tter keinen blassen Schimmer, wo er anfangen hĂ€tte sollen zu suchen. Gewiss , stellte Nassik fest, muss ich auch die Interessen der Handelsgilde und Handwerkskammer berĂŒcksichtigen. Alle wollen irgendeinen Anteil an dieser Expedition.

Der Oberst entschied sich eine kurze Pause zu machen, und ging eine Weile spazieren. Auf dem Markt wurden weiterhin FlugblÀtter verteilt. Doch auch ein Marktschreier verlautete die Worte, sodass die Botschaft der Königin in der ganzen Stadt bekannt wurde. Bald schon erreichte die Botschaft auch andere StÀdte. Von Riano aus ging sie weiter nach Tunik und Vanik. Dann zur Festung Varox, Bergstadt Ramok und sogar in die entlegene Handelsstadt Dolip. Nach nur wenigen Wochen erreichten die FlugblÀtter auch Almanien und ferne LÀnder.

Alle Freiwilligen konnten sich am Markt an der Anschlagstafel mit Angabe ihres Namens und ihrer Adresse (oder derzeitigem Aufenthaltsort) in eine Liste eintragen. Es gab nur diesen einen Ort, wo man sich eintragen konnte. Diese Liste wertete eine 50 Mann große Gruppe von Finanzbeamten aus. Sie besuchten die Adressen, hielten RĂŒcksprache mit den Beratern der Königin und fertigten zuletzt Bewerbungsunterlagen an, anhand Nassik am Ende entscheiden musste, ob er die jeweiligen Personen in sein Team aufnahm oder nicht.

Als Nassik zurĂŒckkehrte setzte er sich wieder fleißig an seinen Schreibtisch und kramte das erste Dokument hervor, was auf dem Stapel lag:

Meister Dozzy vom Garnsik-Clan
(...)
    - Studium des Ingenieurswesen in Elas (Caltharnae).
    - Erlangung des Meisterabschluss im Jahr 199 n. d. A.
    - Spezialisierung in MilitÀrtechnik und mechanischen Uhren
    (...)

Meister Dozzy, dachte sich Oberst Nassik, ehe er anfing seine Unterlagen durchzulesen. Was ein seltsamer Name...
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Oberst Nassik
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#2

Beitragvon Oberst Nassik » Sa 23. Jul 2016, 15:02

Inzwischen hatte der Oberst ein paar neue Leute fĂŒr die Expedition engagiert. Den bereits erwĂ€hnten Kriegsingenieur Meister Dozzy vom Garsnik-Clan. Die Königin bat Nassik zudem ihre Beratern fĂŒr die Außen- und Handelspolitik zu engagieren - Gummenik vom Emores-Clan. Doch auch die goblinische Handwerkskammer wollte ihre Interessen bewahrt sehen und schickte ihre Vorsteherin Ilip vom Nyur-Clan zur Expedition, die Oberst Nassik auch einstellen musste. Und zuletzt hatte Nassik eine vielversprechende Bewerbung von einer Heilerin namens Sanara vom Volk der Feen erhalten, die er sofort positiv beantwortete, da Nassik bisher noch keinen Heiler in seinem Team hatte.

GegenwÀrtig durchstreifte der Oberst die Kaserne auf der Suche nach Leutnant von Niederbad. Die Baronin und alle von Oberst Nassiks angeforderten Soldaten war inzwischen in der Kaserne, in der Hauptstadt Riano, angekommen. Auf dem Weg dorthin begegnete dem Oberst mehrere Wachen, einfache Soldaten und Gefreite, die dem Oberst salutierten.

Der Oberst in seinen Überlegungen versunken, registrierte die Salutierungen kaum oder nickte nur leicht als Zeichen der Anerkenntnis. Kurz schien Nassik orientierungslos, als er in einem Korridor gelangt war, von wo er nicht weiter wusste. Nassik hasste es aber nach dem Weg zu fragen. Er gab nicht gerne seine Unwissenheit freiwillig preis, und so suchte er rund 15 min. noch nach dem richtigen Ausgang, und fand schließlich den Übungsplatz, wo Leutnant von Niederbad mit ihren Soldaten fĂŒr die bevorstehende Expedition trainierte.

Sie absolvierten gerade ein paar Kriech-, Kletter und SprintĂŒbungen, da sie nach der langen Seereise alle etwas aus der Form war.
"Leutnant Sophia von Niederbad, Antreten!", befahl der Oberst zur BegrĂŒĂŸung.
Sophia erwiderte die BegrĂŒĂŸung, indem sie vor dem Oberst salutierte, wobei man ganz leicht ein LĂ€cheln auf ihren Lippen erkennen konnte. Sie freute sich tatsĂ€chlich ihren alten Freund und langjĂ€hrigen KampfgefĂ€hrten wiederzusehen. Doch vor den einfachen Soldaten war es nicht das Richtige jetzt unangemessenes Verhalten außerhalb der Rangordnung zu zeigen.
"Statusbericht, Leutnant!", forderte Nassik sie auf.

"Wir sind am gestrigen Mittag eingetroffen, Oberst. Die Soldaten sind gesund und ausgeruht. In den nĂ€chsten Tagen mĂŒssen wir einige Manöver proben," erklĂ€rte sie.
"Gut. Ich fordere ein Treffen der Offiziere um Punkt 18 Uhr des heutigen Tages. Wir mĂŒssen besprechen, welche Manöver nochmal durchgegangen werden mĂŒssen. Auch ĂŒber die Verpflegung und Reiseausstattung mĂŒssen wir uns erste Gedanken machen. In 2 Wochen will ich aufbrechen," meinte Nassik.

Sophia von Niederbad nickte. "Dann gibt es viel zu tun... Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Oberst, machen wir nun weiter mit unseren KampfĂŒbungen. "
"Erlaubnis erteilt, Leutnant. Viel Erfolg,"
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Rounen
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#3

Beitragvon Rounen » Sa 23. Jul 2016, 16:37

Rounen ging gerade zum Markt seines Dorfes, Tamjus, als er von seinem Vertreter einen Brief in die Hand gedrĂŒckt bekommt, und sagt:

"Mein Bey, ich bekamm diesen Brief von einer Gewissen Maid an der Grenze zu rakshanistan SĂŒd, diese sagte mir, ich dĂŒrfte es nur ihnen geben, und NUR ihnen...muss wohl was wichtiges sein"

Rounen holte sich den Brief und ging langsam in sein Haus. Die Wachen davor fragten ihn, ob er schon von dem Plan der Königin gehört habe, worauf hin er verneinte. Ohne eine Pause ging er weiter, bis er die TĂŒr schloss. Langsam öffnete er den Brief mit einem Messer. Darin fand er einen Zettel:

Mein Sohn,

ich habe diesen Brief heimlich verschicken lassen. Ich weiß du hast mich lange nicht mehr gesehen und gehört. Nur eins muss du wissen...es geht mir den umstĂ€nden entsprechend gut. Ich bin zwar im GefĂ€ngnis, aber ok. Meine Zellenkameradin, die sich befreien konnte, hat den Brief von mir bis an die Grenze gebracht, wo sie mit deinem Vertreter Kontakt aufgenommen hat. Ich weiß nicht ob ihr das mitbekommen habt, aber das Königreich plant eine Expidition zum Mittelpunkt der Erde. Dies ist deine Möglichkeit, dein Volk weiter zu bringen, und etwas gutes zu tun. Bitte Bewerb dich da, evt. kann dein Volk dich auch unterstĂŒtzen. Eins noch, dein Vater hatte eine Abmachung mit dem einem großen Gutsherr in der NĂ€he, womit dir eine Armee zusteht. Schicke einen Brief mit dem Wort "Todesfall" an den Vertreter des Gutshoffs.

Des weiteren wĂŒnsche ich dir eine schöne Zeit, und ich hoffe wir werden uns wieder sehen"

Deine Mama


Die TrĂ€nen floßen seiner Wange runter.
"Alhem, komm, schnell!!" Schrie er.
"Ja was gibt es mein Herr?", fragte er Àngstlich, da RounenŽs stimme tief und rau in dem Monet war.
"Ruf eine Versammlung am Höhepunkt des Tages, das ganze Volk soll mir zu höhren!"


2 Stunden spÀter, 12:00 Uhr


"Ruhe,Ruhe!" rief Alhem.
"Mein Volk...Ich will euch etwas Mitteilen", nun wurde es still un er hatte die ganze Aufmerksamkeit.

"Es ist so weit. Wir werden versuchen uns unsere Armee zurĂŒck hohlen...Ich werde mich mit Barlok Eisenhand in Verbindung setzten.
So hoffe ich mein Volk, dass ich wir expandieren können, nach all den FeldzĂŒgen von den Chaoten.Ich werde mich bei der Königlichen Expidition.


Er wurde von sehr lautem Jubel und Beifall unterbrochen.
So ĂŒber gab er dem Kurier einen Brief in dem Stand:

Bewerbung zur Expedition

Name: Rounen Bey von Tamjus
Kenntnisse: guter Feldherr, gute Schulische Vorrausetzungen, gute SchmiedkĂŒnste, organisiert
Warum solltet ihr mich nehmen:
Ich bin gut im Töten, wer weiß auf was wir da treffen, wir sollten auf allles gewapnet sein. Ich kann uns verteidigen. Ich kann Waffen mitbringen bzw. herstellen. Ich kann Sachen Organisieren. Ich kann das Königliche Heer trainieren.

Ich hoffe wir können zusammen arbeiten,

Rounen


Der Kurier ritt sofort los zum Königreich ins Schloss.
Zuletzt geÀndert von Zeexmix Fizzlegrinder am So 24. Jul 2016, 08:18, insgesamt 5-mal geÀndert.
Grund: Zur Lesbarkeit die Formatierung ĂŒberarbeitet.

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Vanaja
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#4

Beitragvon Vanaja » Sa 23. Jul 2016, 17:11

Aus dem Schatten heraus beobachtete sie die Leute welche immer mal wieder an dem Aushang stehen blieben kurz lasen was da stand, oder so taten als ob und dann weiter gingen. Sie selbst hatte bisher nur davon gehört. Und das war eigentlich auch der Grund weshalb sie ĂŒberhaupt hier her kam.
Hier im Schatten des Hauses fĂŒhlte sie sich sicher. Niemanden im regen Treiben der Stadt schien die Gestalt in dem dunklen Umhang aufzufallen und selbiger war es ganz Recht.

Nun nachdem sie sicher schon einige Stunden hier gestanden hatte und es langsam stiller wurde da die DÀmmerung bereits einbrach, löste sie sich aus dem Schatten und trat an den Aushang.
Trotz der nicht mehr sonderlich vorherschenden Helligkeit hatte sie keine Probleme den Aushang zu lesen.

Die Halbfarisin schĂŒttelte den Kopf und strich das dunkle Haar wieder ĂŒber ihr katzenförmiges Auge und stöberte in ihrer Tasche. Eigentlich sah die junge Frau keinen Grund mitzugehen. Das Geld interessierte sie nicht, zumindestens wĂ€re es kein Grund um mitzugehen. Es war eher die Neugier, auch wenn ihr der Gedanke noch nicht sonderlich behagte.

Unter dem Anhang entdeckte sie eine Liste in welche man sich eintragen konnte und murmelte irgendwas unverstĂ€ndliches. Wie sollte das jemand ausfĂŒllen der nicht schreiben konnte? Aber sei es darum das Problem hatte sie ja nicht.

Und so setzte sie den Stift an.

~ Vanaja , vielseitig einsetzbar , ...

Erneut stockte sie. AUfenhaltsort, was sollte sie dort nur schreiben. Ihr Blick huschte umher und blieb an dem Schild der nahen Taverne hÀngen. Dort hatten sie auch SchlafrÀume das hatte sie zufÀllig aus einem GesprÀch zwischen zwei Leuten mitbekommen.
Zufrieden nickte sie und fĂŒgte noch den Namen der Taverne an, so das letzendlich alles nötige in der Liste stand, mehr als das Nötige.

~ Vanaja , vielseitig einsetzbar, Taverne zum goldenen Krug ~


Der Stift verschwand wieder in der Tasche, die junge Frau sah sich um, warf die Kapuze ĂŒber und verschwand in der kleinen Seitengasse neben der Taverne...

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ErzÀhler
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#5

Beitragvon ErzĂ€hler » Sa 23. Jul 2016, 18:07

...1 Tag spÀter


Oberst Nassik (erster Post) hat geschrieben:"(...)Diese Liste wertete eine 50 Mann große Gruppe von Finanzbeamten aus. Sie besuchten die Adressen, hielten RĂŒcksprache mit den Beratern der Königin und fertigten zuletzt Bewerbungsunterlagen an, anhand Nassik am Ende entscheiden musste, ob er die jeweiligen Personen in sein Team aufnahm oder nicht. (...)"


Finanzbeamter Kaxxik aus dem Fumok-Clan war einer von diesen 50 Finanzbeamten, die Oberst Nassik im Bewerbungsprozess unterstĂŒtzten. Heute musste er eine Person namens Vanaja besuchen, welche sich wohl gegenwĂ€rtig in der Taverne zum goldenen Krug aufhielt. Es war genau ein Tag zuvor gewesen, als Vanaja ihren Namen auf die Liste gesetzt hatte.

Mit einer Schriftrolle in der rechten Hand und einem Silberstift in der linken Hand betrat der kleine Goblin das Lokal und schaute sich interessiert um. Auf dem ersten Blick schien hier nichts zu verraten, dass sich hier eine Vanaja aufhielt. Weder die Taverne war unter ihrem Namen beim Finanzamt im Grundbuch eingetragen, noch war sie dort als Bedienstete angegeben. Daher schlussfolgerte der Finanzbeamte Kaxxik, dass sie sich dort nur als Gast aufhielt und ein Zimmer auf ihren Namen reserviert hatte.

"Das Finanzamt!" , schrie ein Gast aufgebracht, als er die Uniform des Finanzbeamten erblickte. Beim Wort Finanzamt wurden direkt alle Goblins im Tavernensaal hellhörig. Eifrig packten sie ihre MĂŒnzen zusammen, oder versuchten langsam und möglichst unbemerkt wieder auf ihre Schlafzimmer oder aus der Taverne zu flĂŒchten. Niemand wollte Ärger mit dem Finanzamt und wenn das Finanzamt auftauchte, bedeutete es nie was Gutes.
Kaxxik war hier jedoch nicht fĂŒr eine Steuerkontrolle, sondern hatte einen anderen Auftrag. Der Kleine hatte trotz seiner 90cm KörpergrĂ¶ĂŸe eine ziemlich selbstbewusste und einschĂŒchternde Ausstrahlung, wohl seiner TĂ€tigkeit als Finanzbeamter verschuldet, da jeder Goblin in Evalon wahnsinnigen Respekt vor dem Finanzamt hatte.

"Ich suche eine Vanaja," sagte er mechanisch, ohne eine GemĂŒtsregung, in die Taverne. Augenblicklich kehrte Ruhe ein, wobei die GĂ€ste jedoch noch miteinander tuschelten.
Kurz blickte Kaxxik zu seiner Schriftrolle in der rechten Hand und schaute dann wieder auf.
"Sie soll sich hier befinden...", doch immer meldete sich keiner zu Wort. Nochmals schaute Kaxxik auf seine Liste und las dann einen Namen vor:
"Gastwirt Karik vom Plene-Clan...", "...ihr seid der Besitzer dieses Lokals. Habt Ihr gegenwÀrtig einen Gast in euren Schlafzimmern, der auf den Namen Vanaja hört?"

Als Kariks Name fiel, reagierte der Gastwirt sofort.
"Nein...Ă€hm...Mein Herr. Ich kann nochmal kurz in meine BĂŒcher gucken, aber ich bin mir recht sicher."
Karik vom Plene-Clan erhob sich, schaute nochmal nach. Er blĂ€tterte alle Seiten durch und schĂŒttelte nur den Kopf. "Eine Person mit diesen Namen hat in den letzten Monaten hier nicht genĂ€chtigt. Ich fĂŒrchte, ihr wurdet getĂ€uscht," sagte dieser.

Kaxxik erhob ĂŒberrascht die Augenbrauen und sagte bloß gleichgĂŒltig: "Ja, dann halt nicht", und ging in Richtung Ausgang.

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Vanaja
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#6

Beitragvon Vanaja » Sa 23. Jul 2016, 18:26

Der Dachboden war ein interessanter und guter Platz gewesen um zu ruhen. Augenscheinlich hatte der Wirt noch nicht bemerkt gehabt das eines seiner Fenster undicht war. So wie es aussah war es die Witterung. Vieleicht war er geizig. Wer wĂŒrde schon auf das Dach klettern zumal es auf dem Dachboden nun wirklich nichts zu holen gab.
Ein paar leere Kisten, alte Decken und dergleichen stand dort. Nichts von besonderem Wert.

FĂŒr Vanaja hatte es gereicht, ein trockener ruhiger Platz. Am Morgen war sie nur einmal in die Taverne um etwas zu essen. Und hatte den Gastwirt großzĂŒgig bezahlt. FĂŒr sie hatten diese MĂŒnzen eben nicht viel Wert. Aber der Wirt wĂŒrde sie vermutlich nicht lange im GedĂ€chtnis behalten haben. So war es meistens. Sie war niemand der auffiel. Nicht solange Kaiko sich bedeckt hielt oder sie ihre FĂ€higkeiten nciht offenbarte.

Gerade saß sie im Schatten der VorĂŒberdachung am EIngang als sie ihren Namen vernahm. Durch ein halboffenes Fenster spĂ€hte sie in die Taverne und sah einen kleinen grĂŒnen Mann stehen. Den Gesichtern der GĂ€ste nach zu urteilen, durchaus jemand der Wichtig sein konnte. Wieder zurĂŒck blickend musterte sie Kaxxik aufmerksam bis selbiger sich wieder zum Ausgang wande.

Kaum war der Goblin aus der TĂŒr getreten, meldete sie sich zu Wort.

"Ihr habt nach mir gesucht?"

Nicht sonderlich laut aber dennoch fĂŒr ihn gut vernehmbar war die ruhige Stimme. Die junge Frau erhob sich und sah zu Kaxxik.
Ihre Kleidung war einfach aber nicht schmutzig oder kaputt. Selbst das Haar schien auf den ersten Blick in Ordnung, aber sie trug auch noch eine Kapuze so das man nur die dicke StrÀhne sah welche ihr katzenförmiges Auge verbarg.
Unter dem dunkeln Umhang vermochte man Kleidung aus Stoff und leder bestehend in braun und grĂŒntönen bemerken.

Viel mehr offenbarte die Erscheinung der Halbfarisin nichts, außer das sie es offenbar schaffte unbemerkt sich Leute zu nĂ€hern. Zumindestens wĂŒrde das erklĂ€ren warum Kaxxik sie beim reingehen nicht bemerkt hatte.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#7

Beitragvon Sanara » Sa 23. Jul 2016, 19:19

Sanara durchstreifte die Kaserne. Nach langen Suchen und herumfragen fand sie endlich Oberst Nassik.
Er befand sich im GesprĂ€ch mit einen Leutnant . Höflich wartete die kleine Fee bis der Oberst die Unterredung beendet hatte und flog auf seiner Schulter. "Guten Tag. Ich bin Sanara und möchte mich zum Dienst melden. HĂ€ttet ihr die GĂŒte mir zu sagen wo ich die anderen Heiler finde und könnte ich hier irgendwo einen Fingerhut Tee bekommen? Ich habe einen langen Flug hinter mir."

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Rounen
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#8

Beitragvon Rounen » Sa 23. Jul 2016, 19:37

Der Kurier kam zurĂŒck mit der Botschaft, dass man sich nur in bestimmte Listen eintragen kann, und Bewerbungen nicht genommen werden.
Daraufhin reiste Rounen in die nĂ€chst grĂ¶ĂŸte Stadt und suchte die besagte Liste.
Diese, die von Menschen umzingelt war, war noch relativ leer,weshalb er sich dort Eintrug:

~Rounen gut im Krieg (kann gut kĂ€mpfen),guter HeerfĂŒhrer/PersonenschĂŒtzer falls Bedrohungen lauern, Waffenschmied bzw er kann auch MItbringen, riskiert auch gerne Sachen(also er macht gefĂ€hrliche Sachen)
Aufenthaltsort/Wohnort: Landgut Tamjus im sĂŒd osten an der KĂŒste von Tamjidistan.
MĂŒsstet ihr normal finden da ich als Steuerzahler eingetragen bin.

Edit (Bax): Bitte keine Smileys in rpg-BeitrÀgen verwenden, danke!

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Oberst Nassik
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#9

Beitragvon Oberst Nassik » Sa 23. Jul 2016, 19:58

Oberst Nassik war nicht mal zwei Meter weiter gegangen, als er plötzlich ein leichtes Surren vernahm, so als ob eine Libelle auf ihn zugeflogen kĂ€me. Kurz desorientiert erhob er schon bereits seine Hand und suchte in der Luft nach dem fliegenden Insekt. Doch als sich das vermeintliche Insekt auf seiner Schulter niederließ und ihn ansprach, bemerkte Nassik erst, dass es sich nicht um eine Libelle, sondern um die Fee Sanara handelte.

"Ach Sanara, freut mich euch anzutreffen," er ließ sie auf seiner Schulter ausruhen und versuchte sie nicht allzu blöd anzustarren, da er zuvor noch nie eine Fee gesehen hatte.
"Sehr erfreut, ich bin Oberst Nassik," stellte er sich außerhalb jeglicher militĂ€rischer Norm vor. Die Tatsache, dass Sanara nicht vor ihm salutiert hatte, wie es normalerweise ĂŒblich gewesen wĂ€re, störte Nassik sehr, doch versuchte er sich das nicht anmerken zu lassen. Nassik hasste es SchwĂ€chen offen darzulegen.

"Feldarzt Caspar Korelius und sein Sohn, sowie Lehrling Johan Korelius sind heute ebenfalls eingetroffen. Sie wurden vom Großherzog aus der hohen Mark entsandt."
"Vielleicht sollte ich mich erstmal vorstellen. Ich bin Oberst...," dabei betonte er sehr das Wort Oberst. "Nassik.
Er fing an in Richtung der Heilerquartiere zu gehen und unterhielt sich weiterhin mit Sanara. "Ich leite diese Expedition zusammen mit Gummenik und Ilip. Diese beiden wirst du noch kennenlernen. Ich selbst habe sie nur wenige Male getroffen."

"Caspar und Johan Korelius sind gegenwĂ€rtig in ihren Quartieren. Ich zeige Euch den Weg dahin. Fragt einfach gleich die Beiden, ob ihr was zu trinken bekommt. Unser Koch Tobi Mac Trizzle vom Emores Clan, sowie seine KĂŒchenhilfen sind heute ebenso eingetroffen. Wenn Ihr also nach der langen Reise auch etwas essen möchtet, seid ihr herzlich dazu eingeladen."

Nassik blieb plötzlich stehen und deutete auf eine TĂŒr.
"Das sind die Heilerquartiere. Ich werde morgen Nachmittag nochmal kurz bei euch vorbeischauen, um euch in die Mission zu unterweisen. Bis dahin wĂŒnsche ich Euch erstmal einen angenehmen Aufenthalt und ruht euch etwas aus."

Kurz blickte er Sanara noch hinterher, als Nassik sich doch noch spontan entschließ ihr etwas zu zurufen:
"Ach, Heilerin Sanara vom Volk der Feen! Bei uns im MilitĂ€r ist es ĂŒblich, dass man vor den hochrangigen Offizieren salutiert. Das ist ein Zeichen des Respekts. Ich wĂŒrde es begrĂŒĂŸen, wenn ihr dies ebenfalls so handhaben wĂŒrdet," sagte er freundlich und mit diesen Worten bewegte er sich zurĂŒck in sein Arbeitszimmer, wo er neue Bewerbungsunterlagen auswerten musste.
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Sanara
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#10

Beitragvon Sanara » So 24. Jul 2016, 16:24

Bei uns im MilitĂ€r ist es ĂŒblich, dass man vor den hochrangigen Offizieren salutiert. Das ist ein Zeichen des Respekts. Ich wĂŒrde es begrĂŒĂŸen, wenn ihr dies ebenfalls so handhaben wĂŒrdet," klangen Nassiks Worte Sanara in den Ohren. Als sie sich umdrehte um Nassik zu antworten, war er schon auf dem RĂŒckweg zu seinem Arbeitszimmer und die erschöpfte Fee verspĂŒrte keine Lust ihn zu folgen.

Was hatte er ĂŒberhaupt fĂŒr eine Laune." Die Leute vom MilitĂ€r nehmen sich alle zu wichtig. Ich bin Zivilistin und kein Soldat, wieso soll ich salutieren. Respekt will er haben der Herr. den muss er sich erstmal verdienen. Ach, was solls, salutier ich halt beim nĂ€chsten Mal. ich hoffe nur dass nicht alle so stocksteif sind." murmelte Sanara vor sich hin und begab sich ins Heilerquartier um sich mit den anderen Heilern bekanntzumachen. Danach wĂŒrde sie sich mit Speis und Trank stĂ€rken, sich eine Runde Schlaf gönnen und die Ankunft der anderen Expeditionsteilnehmer sowie Nassiks RĂŒckkehr erwarten.