Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Krake

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der S√ľdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Schrulla die Zwiebelhex
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#41

Beitrag von Schrulla die Zwiebelhex » Mo 29. Aug 2016, 15:11

Noch w√§hrend Schrulla im Anblick des Neulings schwelgte, einem dunkelh√§utigen Tiefling mit ausnehmend rubinroten Augen und kr√§ftigen Widderh√∂rnern, dessen Schweif in einer speer√§hnlichen Spitze verlief, begann der Boden unter ihren F√ľssen zu beben.
Die alte Hex war nimmer allzu gut auf den Beinen, weshalb sie aus dem Gleichgewicht kam und sich erst im letzten Moment noch am Arm Leviathans auffangen konnte, der zuvor an ihre Seite getreten war. In dem allgemeinen Durcheinander schien niemand ihre Schwäche bemerkt zu haben und sie nickte ihrem spontanen Helfer kurz zu.

Stattdessen begann nun der D√ľsterling, den man ihnen als unterirdischen Kundschafter zur Seite gestellt hatte, wild in einem kratzigen Kauderwelsch zu lamentieren.
Schwach meinte Schrulla sich daran zu erinnern, dass dies wohl Demonai sein musste, die Sprache der Dämonen.
Sofort schenkte sie dem tiefschwarzen Kerl ihre Aufmerksamkeit. Die Staubkriecher waren ja ganz unterhaltsam, doch dieses Exemplar versprach noch weit interessanter zu sein.
Die Gruppe gefiel ihr immer besser, die Expedition versprach spannend zu werden!

Schrulla war nicht auf den Kopf gefallen und hatte schnell erahnt, was Terc ihnen mitteilen wollte. Sie schnaubte zufrieden. Es kam ihr gerade recht, wenn sie noch nicht gleich aufbrachen. Gerne g√∂nnte sie ihren Knochen noch eine etwas l√§ngere Pause, denn sie sp√ľrte bereits wieder ihr Kreuz, das zwickte und zwackte und auch der Ansatz ihrer stumpfen H√∂rnchen juckte zwischen ihren dunkelgrauen Haaren, was meist nix Gutes verheissen konnte.
‚ÄěDer da will uns sagn, dass die Pl√§ne unsres Mummenschanz durchkreuzt wurdn‚Äú, kr√§chzte sie deshalb in die Richtung der Reisetruppe.
‚ÄěEs w√§r bestimmt nich schlecht, wenn sich zwei odr drei die Sach genauer ansehn w√ľrdn. Vielleicht kann bissel Mannskraft den versch√ľttetn Eingang behebn?‚Äú, ihre Augen blieben dabei an Ragosh, Firxas und Terc h√§ngen, welche alle drei einen kr√§ftigen Eindruck machten.

Sie achtete nicht weiter darauf, ob die anderen auf ihren Vorschlag eingingen. Stattdessen raunzte sie Farrinur zu: ‚ÄěNa komm J√ľngelchn, wir habn noch was zu besprechn. Keine Angst‚Äú, beruhigte sie ihn mit einem hinterh√§ltigen Grinsen, als sie erkannte, wie sein Blick verunsichert zwischen Leviathan und Lacrima hin und her huschte, ‚Äěbald wird sie nur noch Augn f√ľr dich habn!‚Äú

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Farrinur Hraunar
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#42

Beitrag von Farrinur Hraunar » Mo 29. Aug 2016, 15:19

Und so war Farrinur ihr widerwillig gefolgt. Es war ihm nicht wohl dabei, die Lady mit dem Tiefling alleine zur√ľckzulassen, doch er redete sich ein, dass dies zu ihrem Wohl geschehe, um die D√ľsterlinge auf angemessenem Abstand zu halten. Denn obwohl Leviathan einen etwas unterk√ľhlten Blick hatte, war seine Aufmachung geradezu gegens√§tzlich gut gepflegt.

Dann war seine Aufmerksamkeit wieder der Hexe zuteil geworden, welche ihm die Forderungen stellte, die er f√ľr den Erhalt des Amuletts einzuhalten hatte.
‚ÄěAlso B√ľrschchn‚Ķ‚Äú, der Farisin √§rgerte sich immernoch dar√ľber, dass sie ihn so nannte, aus Respekt vor ihrem hohen Alter begehrte er jedoch nicht dagegen auf. Und dann hatte sie ihm gesagt, wie das Ritual ablaufen sollte.

Sie brauchte ein B√ľschel seiner Haare, was f√ľr Farrinur sowieso keinen grossen Verlust darstellte, schliesslich hatte er seine Frisur oft genug selbst angekokelt, wenn etwas mit seiner Magie schief gelaufen war.
Dann verlangte sie einen Gegenstand von ihm, der ihm lieb und teuer war. Sie bestand darauf, dass es sich nicht um materiellen Wert handeln sollte, sondern um einen emotionalen. Als Farrinur nach dem Grund fragte, hatte sie ihn emp√∂rt angeschnauzt, schliesslich aber behauptet, dass dies die Wirkung des Amuletts verst√§rken w√ľrde.
So hatte der junge Farisin ihr schliesslich den Anh√§nger gegeben, der einmal seiner Schwester geh√∂rt hatte. Es war eine metallene Brosche in Form einer z√ľngelnden Flamme, welche er an einer Schnur immer bei sich trug.

Die letzte Gegenleistung hatte sie mit diesen Worten angedeutet: ‚ÄěDu wirst dich w√§hrend der Reis um meine Viechr k√ľmmern, sie f√ľttern und pflegn!‚Äú
Farrinur hatte sie etwas verwirrt angeschaut, denn ausser ihrer Hy√§ne hatte er sie nicht in Begleitung von anderen Gesch√∂pfen gesehen. Er nickte jedoch sogleich zustimmend, denn dies schien ihm doch eine sehr leichte Aufgabe zu sein, zumal er ein H√§ndchen f√ľr Tiere hatte.
Bei Anbruch der Dunkelheit sah Farrinur die Hexe davonschlurfen.

Am Morgen war der junge Farisin sofort hellwach. Es interessierte ihn nicht einmal, ob die anderen bereits Untersuchungen zu ihrer Weiterreise angestellt hatten, stattdessen bahnte er sich einen Weg zwischen den schnarchenden Staubkriechern hindurch zu der Zwiebelhex, die etwas abseits sass und auf einem Rindenst√ľck herumkaute. ‚ÄěGut f√ľr die Z√§hne‚Äú, gr√ľsste sie ihn und entbl√∂sste dabei ein braungef√§rbtes Gebiss.
Farrinur hatte sie stumm angeblickt, bis sie leicht verärgert wurde.
‚ÄěNich Mal morgens hat man hier seine Ruh!‚Äú
Dann hatte sie in eine ihrer hundert Rocktaschen gegriffen, und das begehrenswerte Amulett hervorbefördert.
‚ÄěTrag es immer nah an deinem K√∂rper. Und denk dran, nicht immer wirkts gleich innerhalb der erstn Minut. Es muss seine Magie entfaltn k√∂nnen. Und jetzt lass die alte Frau in Ruh und f√ľtter mein Mausez√§hnchn, sie ist bereits hungrig!‚Äú
Der junge Farisin hatte das Amulett sogleich an der Schnur um seinen Hals gelegt, sodass es nun unter seinem Hemd auf seiner nackten Brust auflag.
Er hatte einen Moment gespannt die Augen geschlossen, um in sich hineinzuf√ľhlen‚Ķ doch es war nichts passiert. Keine Schmetterlinge im Bauch, keine rosa verf√§rbte Welt.
Dummkopf, r√ľgte er sich, nicht deine Gef√ľhlswelt soll sich ver√§ndern, sondern die der begehrenswerten Frau!

Dann wandte er sich um, und n√§herte sich vorsichtig der Hy√§ne. Vorsichtig, da er bereits gesehen hatte, wie sie nach D√ľsterlingen geschnappt hatte, welche ihr zu nah getreten waren und auch der Koch w√§re beinahe gerupft worden. Mit diesem Vieh war nicht gut Kirschen essen. Doch da die Hex von ihm verlangte, sich um sie zu k√ľmmern, wollte er sich mit ihrem Charakter vertraut machen.
Er wusste nicht, wie er sie nennen sollte, weshalb er ihr kurzerhand einen eigenen Spitznamen gab.
‚ÄěHallo Rosie‚Äú, sagte er beruhigend, w√§hrend er n√§hertrat.
Die Sogenannte lag an einem der wenigen sonnigen Flecken und hatte die Augen geschlossen. Als sich der junge Mann n√§herte, blinzelte sie ihn jedoch m√ľde an. Obwohl sie keine Anstalten machte, ihn in St√ľcke zu reissen, blieb der Farisin bedachtsam. Dieses Tier war genauso hinterh√§ltig wie seine Reiterin.

Im nächsten Moment geschah es auch schon.
In einer einzigen kurzen Sekunde spannten sich die kräftigen Muskeln unter dem gefleckten Fell an, während das Vieh sich vom Boden abstiess.
‚ÄěAaaah‚Äú, ein Schrei entfuhr Farrinur, als die Hy√§ne ihn umstiess mit ihrem Gewicht und die abgewetzten Krallen ihrer Pfoten zu beiden Seiten seines K√∂rpers auf dem Boden aufkamen.
Wie erstarrt blickte er in die gefährlich blitzenden Augen des mächtigen Schädels, der sicher dreimal so gross war wie sein eigener Kopf. Die rundlichen Ohren zuckten aufmerksam und die Nase witterte seinen Geruch.
Im nächsten Augenblick verzogen sich die Lefzen und gaben zwei Reihen messerscharfer Zähne zum Vorschein. Farrinur zitterte am ganzen Leib.
Wo war Schrulla?
Er wagte nicht, den Blick abzuwenden aus Angst vor dem tödlichen Biss.
Ein Speichelfaden troff an ihrem Maul herunter und er konnte den fauligen Atem des Raubtiers riechen.
Ihr Mund verzog sich noch weiter zu einem hy√§nenhaften Grinsen und im n√§chsten Moment schoss auch schon eine raue rosafarbene Zunge hervor, welche dem Farisin mitten √ľbers verschreckte Gesicht fuhr. Dabei zuckte ihr ausgefranster Schweif unregelm√§ssig herum, als w√ľrde sie damit ihre seltene Freude zum Ausdruck bringen wollen.

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Lacrima Dal'danil
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#43

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Mo 29. Aug 2016, 15:50

Bei dem Anblick Leviathans hätte Lacrima am liebsten mit den Augen gerollt. Nicht noch ein Primitivling der auf muskelspielenden Angeber machte. So wie Ragosh.
Somit, wenn dieser Tiefling wirklich genauso war wie der Ork konnte das nur noch eine nervenzereißende Expedition werden.
Sie hoffte das es wenigstens bald los gehen w√ľrde, aber als sie zu Mummenschanz sah, war dieser, mal wieder, spurlos verschwunden.

DIe Art und Weise wie er es verstand sich verschwinden zu lassen hätten ihn ein guten Vampir sein lassen können. Aber sie zweifelte daran das er einer war.
Zeit um sich dar√ľber genauer Gedanken zu machen blieb nicht, den pl√∂tzlich erbebte die Erde unter ihren F√ľ√üen. Anf√§nglich konnte man es noch f√ľr ein Unwetter halten als es nur grollte aber jetzt war es eindeutig.

Jaro machte einen Schritt nach vorne als bef√ľrchtete er seine Herrin gleich st√ľtzen zu m√ľ√üen, aber die Vampirin hielt sich recht gut auf den Beinen.
Das Beben brachte Leben in die Anwesenden, noch mehr aber das gestikulieren des unterirdischen F√ľhrers. Terc oder wie er sich nannte. Er versuchte ihnen mit Gestik und Mimik und einem Geschwafel auf Demonai etwas klar zu machen.
W√Ąhrend die D√ľsterlinge mal wieder ihre Primitivheit zum besten machten indem sie Terc bewarfen, beschimpften und dann verschwanden schien wenigstens das alte Weib zu verstehen was man versuchte mittzuteilen.

"In der Tat" pflichtete sie den Worten der Zwiebelhex bei. Selbige verschwand kurz darauf mit dem Farisin. Genauso wie der elende Ork mit ein paar anderen kräftigen Männern. Nur der Neue blieb.

Die Lady nutzte die Zeit um selbigen einer Musterung zu unterziehen. Immerhin war es ein Mann, ein Tiefling dazu und augenscheinlich einer der sich zu pflegen verstand. Zumindestens stank er nicht meilenweit gegen den Wind und seine Kleidung verriet das er nicht gerade aus dem hintersten Loch gekrochen war.
So blieb nur zu hoffen das er nicht so arrogant und primitv war wie er mit seinem ersten Auftritt gewirkt hatte.

Ihr treuer Begleiter bleib nur ein St√ľck hinter ihr stehen stehts wachsam die Umgebung im Auge behalten, auch wenn seine Mimik dabei fast der einem Stein glich. Wenigstens konnte er ewig still stehen.
Lacrima wußte schon warum sie ausgerechnet ihn mitgenommen hatte.
Auch wenn die Lady recht selbstsicher auftrat. Sie war nunmal immer noch augenscheinlich waffenlos und lediglich mit Stoff bekleidet. Angst das ihre feine Kleidung schmutzig werden könnte schien sie jedenfalls nicht zu haben.


DIe Arbeiten am Eingang unter die Erde schienen anzudauern, den selbst als die Sonne am Horizont verschwand und der Dämmerung wisch waren sie noch nicht fertig.

Lacrima seufzte kurz als der Koch sein widerlichen Frass mal wieder am nahen Feuer auftrug, war das etwa die Suppe von vor zwei Tagen, nur noch verd√ľnnter?.
Gut das Sie sich nicht damit beschäftigen mußte.
Die Lady streifte die Kapuze zur√ľck und fuhr sich kurz durch das lange tiefschwarze Haar. im aufkommenden Mond erinnerte ihre edel wirkende helle Haut ein wenig an die Oberfl√§che einer Perle.
Den weiten dunklen Umhang streifte sie ebenso zur√ľck und zeigte so mal wieder das sie darunter ein edel wirkendes rotes Kleid trug, was ihrer schlanker aber weiblich anmutenden Gestalt schmeichelte. Als sie ihre Beine etwas streckte fiel der Stoff an der Seite ein wenig zur√ľck und erlaubte einen Blick auf die langen schlanken Beine.

EIn D√ľsterling kam zum Feuer , was unweit von ihr brannte, nahm sich etwas von der Suppe und trank sie in einem Zug weg, r√ľlpste kr√§ftig und verschwand wieder.
Sie verzog nicht die geringste MIene. Vieleicht hätte sie das tun sollen so als adlige Dame, aber dann war sie hier am ganz falschen Platz. So resignierte sie das unpassende Benehmen lediglich mit einem kurzen Zucken der Augenbrauen.

Es wunderte sie mehr das die D√ľsterlinge heute nicht wieder wild feierten, aber vieleicht taten sie das einfach nur woanders.
Den obwohl Lacrima sich ein St√ľck vom Feuer entfernt platziert hatte, schien es nicht voller zu werden. Aber hier etwas abseits mu√üte sie wenigstens nicht den Gestank dieser Suppe ertragen.

An der selben Stelle saß sie auch noch als der nächste Tag anbrach, der Schatten der Bäume war groß und dicht hier im dichten Dschungel.

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Ragosh
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#44

Beitrag von Ragosh » Di 30. Aug 2016, 21:02

Die Ansprache hatte gefruchtet soviel war mal sicher! Der Ork war zufrieden und diese Unternehmung schien dennoch ein gutes Ende zu nehmen, f√ľr ihn versteht sich. Als ein Neuank√∂mling auftauchte musste Ragosh grunzen, es war eine Art D√§mon? Ein D√ľsterling oder doch ein Tielfing? Er konnte diese Begriffe nie sonderlich gut auseinander halten. Doch dieser jemand schien wirklich ein ganzer Krieger zu sein, er war gro√ü und muskol√∂s und hatte ein Schwert bei sich, er konnte es kaum erwarten zu sehen wie er sich wohl im Kampf machte wenn es darauf ankahm.

Er blickte gerade zu der feinen Dame mit der hohen Nase, er verschr√§nkte die Arme und schaute zu ihrem Begleiter. Seine Augen musterten diesen Mann, er schien nicht sehr gespr√§chig und dennoch ging irgendwas von ihm aus was total unnat√ľrlich war. Der Ork grinste in sich hinein, den dieses Milchgesicht konnte ja wohl nicht denken, das er in der Liga der Frau spielte und wenn ja war sein Eierkopf wirklich sehr sehr hohl. Gerade als Ragosh laut los lachen wollte erbebte die Erde, das riss den Ork glatt aus den Latschen. Als er wieder auf die Beine kahm grunzte er eine ganze Hasskanonade an orkischen Schimpfw√∂rtern ab und blickte sich um.

Der Kundschafter kahm heran geeilt und wollte irgendwas sagen, wenn es in dieser Situation eines gegeben h√§tte, das f√ľr Personen die unbeteilicht waren, dann die Blicke der Staubkriecher und das des Orkes, sie waren n√§mlich alle gleich, total leer und verst√§ndnislos.

Erst als einer eine Frucht warf weil ihm langweilig war, wurde es wieder unruhig und der Ork w√§re beinnahe in das Verhalten des Rudels mit eingestiegen. Doch soweit sollte es dieses mal nicht kommen, das alte schrumpelige Weib hatte anscheinend verstanden was er wollte. Der Zugang sollte versch√ľttet sein?! Na ganz klasse! Als angesprochen wurde das jemand die Tr√ľmmer wegr√§umen sollte und er angeschaut wurde grunzte er nur "los Leute wir, sehen uns das mal an!". Die restlichen folgten ihm und der Kundschafter f√ľhrte sie hin.

Der Eingang war wirklich versch√ľttet, √ľberall lagen Felsen herum das w√ľrde Zeit brauchen sehr viel Zeit. "Wir bilden eine Kette!" grunzte er schroff das Rudel bildete langsam aber sicher so etwas wie eine Kette. Ragosh war vorn mit dabei und schuftete grunzend mit dem gesamten Rudel. Als die Nacht herein brach machten sie eine Pause, doch sie nahmen die Arbeit wieder auf man sp√ľrte das jeder von ihnen endlich los wollte, dem Abenteuer entgegen.

Nat√ľrlich arbeiteten sie nicht die ganze Nacht durch, als die Sonne auf ging, wollte der Ork zum Lager gehen um den anderen bescheid zu sagen das es nicht mehr lange dauern w√ľrde.

Als er an dem Lager ankahm sah er die Dame wieder, sie hatte einen roten Fummel an, diese Milchgesichter kleideten sich wirklich eigenartig. Doch es stand ihr, der Ork kahm nicht umher sich die Frau in einer orkischen R√ľstung vorzustellen mit Hauern und......

Er sch√ľttelte wild den Kopf hin und her, was zum Henker war mit ihm den los! Er war schlie√ülich ein echter Ork mit Ehre und dem ganzen Zeug! Die alte drehte dem J√ľngling irgendwas an, dieser schritt zu der Hy√§ne und das war sehr interesannt. Er hatte gesehen wozu diese Fiecher in der weiten Steppe f√§hig waren, wie sie sich auch mit einer Ork Rotte anlegten wenn das Rudel dieser Fiecher gro√ü genug wurden bzw zu gro√ü. War man da nicht vorbereitet konnte es sichtlich unangenehm werden, den diese Biester kennen keine Gnade. Doch es sollte anders kommen, das Tier sprang auf und nagelte ihn fest, doch anstatt ihn zu zerfleischen leckte es ihm durchs Gesicht, was war nur aus dem guten alten Blutrausch geworden?!

"Wir sind bald durch, lange dauert es nicht mehr ihr k√∂nntet eure allerwertesten, gern zu uns herunter schaffen, damit es bald los geht" er achtete darauf sich aufzuplustern so wie es sich f√ľr einen ork geh√∂rte. Er zeigte seine Hauer und schulterte seine Habseligkeiten und ging voran, zur√ľck zum Eingang der bald nicht mehr versch√ľttet sein w√ľrde. Damit es los gehen konnte, dann war er wieder einen Schritt n√§her an seiner wohlverdienten Burg.

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Leviathan
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#45

Beitrag von Leviathan » Do 1. Sep 2016, 13:36

Er sah noch wie der Teamleiter ihn musterte, dann noch was sagte, um dann wie in das Nichts zu verschwinden. Also war ein magisch begabtes Wesen! Mal sehen wie es sich noch entwickeln w√ľrde. Nun sp√ľrte er die Blicke der anderen auf sich Ruhen, manche mit Argwohn andere wieder mit Interesse. Kurz ging er seine Liste mit Verb√ľndeten durch. Das alte M√ľtterlein, auf jeden Fall, der Ork, musste man abw√§gen. Orks waren in seinen Augen schwer einzusch√§tzen, so manche Orkfreundschaft wurde bereits durch einen Kampf beendet. Trotzdem hatte dieses Volk seinen Respekt sich verdient. Ihre Krieger waren ehrbare und w√ľrdige Gegner, und das schien auch dieses Exemplar zu sein. Den J√ľngling mit der komischen Hautfarbe, vielleicht. Er k√∂nnte ihm noch was √ľber das Bogenschie√üen beibringen aber ansonsten war er wenig beeindruckend. Einen gro√üen Bogen sollte er um die Lady machen, schon aus Prinzip. Sklavinnen mochte er denn sie taten meist das was man von ihnen verlangte. Auch adlige Damen welche in die Sklaverei geraten waren mochte er da sie zu Z√ľchtigen einen Heidenspa√ü machte. Aber diese Lady war anders. Sie wirkte distanziert und k√ľhl auf ihn, und ihre Begleiter waren auch nicht ohne. Was sie dazu bewog bei so einer Mission mitzumachen? Hm keine Ahnung! Es war ihm auch egal.

Pl√∂tzlich riss ein Grollen ihn aus seinen Gedanken. Ein Unwetter dachte er in den ersten Sekunden doch dann begann sich der Boden leicht zu bewegen. Schnell sicherte er seinen Stand in dem er sich breitbeinig hinstellte, die F√ľ√üe leicht nach Innen drehte und in die Knie ging. Da sp√ľrte er einen Druck an seinem Arm. Das M√ľtterchen hatte sich an ihm geklammert. Mit einer stummen Geste gestattete er es ihr. Einen Anderen h√§tte er weg geschlagen oder gar gek√∂pft. Doch sie war alt und vielleicht noch von Nutzen. Sie verstand sich eventuell auf gewisse Gifte die er ihr gerne Abkaufen w√ľrde, wenn es n√∂tig war. So schnell das Beben gekommen war so schnell war es auch vorbei. Das M√ľtterchen l√∂ste sich von ihm. In diesem Augenblick kam der D√ľsterlingsf√ľhrer angerannt und gestikulierte wild mit seinen H√§nden und Armen. Dann fing er an etwas zu erz√§hlen in einer rauen kratzigen Sprache, welche Leviathan vertraut vorkam, doch er verstand kein Wort. Tats√§chlich fing der F√ľhrer an, ihn zu nerven und das nicht nur weil er ein D√ľsterling war. Seine Hand glitt an den Griff seines Katana, als das M√ľtterchen sagte ‚ÄěDer da will uns sagn, dass die Pl√§ne unsres Mummenschanz durchkreuzt wurdn‚Äú. Inzwischen hatten einige der anderen Viecher angefangen den F√ľhrer zu bewerfen, andere drohten den Mord an. Ein panischer Blick war in des F√ľhrers Augen zu sehen. Da h√∂rte wieder die kr√§chzende Stimme des M√ľtterchen die vorschlug ‚ÄěEs w√§r bestimmt nich schlecht, wenn sich zwei odr drei die Sach genauer ansehn w√ľrdn. Vielleicht kann bissel Mannskraft den versch√ľttetn Eingang behebn?‚Äú Er folgte ihren Blick welcher auf Ragosh, Firxas und Terc h√§ngen blieb. Pl√∂tzlich setzte der Ork sich in Bewegung und grunzte dabei ‚Äělos Leute wir, sehen uns das mal an!". Interessanterweise folgten ihm der Rest der Angesprochen und gemeinsam mit dem Kundschafter verschwanden sie in der Ruine. Das M√ľtterchen schnappte sich den J√ľngling und zog ihn fort. Bestimmt drehte sie ihn was an. Die feine Dame, Lacrima so glaubte er hie√ü sie machte sich auch von dannen. Sein Blick wanderte umher und verbesserte seine Laune nicht wirklich, denn die D√ľsterlinge begannen wieder ihre niederen Instinkten zu folgen. Mordlust stieg in ihm auf und er stellte sich vor wie er einen nach dem anderen Vierteilte um dann die K√∂pfe abzuschlagen. Er hasste diese Biester. Woher dieser Hass kam wusste er nicht es war so. Da bemerkte er das seine Hand bereits das Schwert halb aus der Scheide gezogen hatte Rasch lie√ü er die Klinge wieder in den h√∂lzernen, mit Leder √ľberspannten Beh√§lter fallen. Zeit sich ein stilles Pl√§tzchen zu suchen und zu Meditieren dachte er sich und zog sich in eine Nische der Ruinen zur√ľck wo er aber den √úberblick √ľber das Gel√§nde hatte. Erst lehnte er an der Wand und beobachtet das treiben, dann lie√ü er sich nieder verschr√§nkte die Beine im Schneidersitz und legte seine H√§nde auf die Knie. Seine Augen so beschloss er w√ľrden offen bleiben, so das es aussah als ob er wach und klar w√§re. Nun fing er an einzuatmen und auszuatmen. Dabei lag seine Konzentration auf dem ersten Punkt, welcher sich in H√∂he des Herzens befand. Er versuchte jeden Zug auf diesen Punk zu lenken was ihn Anfangs gelang. Eine W√§rme breitet sich aus. Doch gerade als er versuchte den zweiten Punkt zu aktivieren, riss ihn ein Schrei aus seiner Konzentration und als sein Blick sich zu dem Verursacher der St√∂rung richtete, erkannte er den J√ľngling welcher unter der Hy√§ne lag, die sein Gesicht ab schleckte und mit ihrem Schwanz wedelte. Seltsam dachte er sich, diese Tiere sind eigentlich nicht so lieb dies hatte er selber erfahren m√ľssen. Damals im Lager der Rakshaner als sie ihm in die Arena geworfen hatten. Nur mit M√ľhe und Not war er entkommen. Eine Narbe welche sich an seiner Wade befand bezeugte dies.

Er wandte sich von der Szenerie ab und fing wieder mit der Meditation an. Doch weit sollte er nicht kommen denn die Stimme von Ragosh dem Ork erklang ‚ÄěWir sind bald durch, lange dauert es nicht mehr ihr k√∂nntet eure Allerwertesten, gern zu uns herunter schaffen, damit es bald los geht" schrie er in aller bester Orkmanier und plusterte sich auf wie es f√ľr sein Volk √ľblich war. Hauer, Schulter und alles was sonst noch zu zeigen es galt. Leviathan erhob sich und ging der Gruppe hinter her. Am Eingang angekommen betrachte er die bisherige Arbeit und schaute beeindruckend. Dann warf er sein Schwert in die Ecke und zog sein Hemd aus. Kein Schwei√ü sollte den edlen Stoff beflecken. Staub bekam man mit Klopfen heraus. Er schob sich nach vorne mit sanftem Druck und fing an mit anzupacken. Dbei ging ihm nur eine Gedanke durch den Kopf, hoffentlich war sein Schwert dann noch da. Sollte einer der D√ľsterlinge es sich aneignen w√ľrde die Gruppe und das Rudel seine Art der Rache mitbekommen, wenn er den Dieb finden sollte...
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#46

Beitrag von Schrulla die Zwiebelhex » Fr 2. Sep 2016, 14:28

Während die Männer arbeiteten, hatte sich Schrulla zu Lacrima gesellt.
‚ÄěNa wie gef√§llts unsrer edlen Dame mittn im Urwald unter D√§monen? Ich muss schon sagn, mir behagt ihre Gesellschaft. Es wird wohl nie langweilig werdn. Wobei mich schon interessiern w√ľrd, wer die Mordtat begannen hat.‚Äú
Die Hexe warf der Lady einen musternden Blick zu. Sie hatte sie am letzten Abend beobachtet. Zum ersten Mal hatte sie gesehen, wie die Frau ihre Kapuze zur√ľckgestreift und ihre Haare zum Vorschein gebracht hatte. Sie war sch√∂n, das musste selbst Schrulla zugeben. Kein Wunder, dass der junge Farisin so vernarrt in sie war. Die Hexe war gespannt darauf, wann ihr Amulett seine Wirkung auch bei der vornehmen Lacrima entfalten w√ľrde. Bei den niederen Kreaturen schien es ja bereits einen Effekt zu erzielen.
"Habt Ihr Albenblut in Euren Adern?", fragte sie schliesslich rundheraus.
Daf√ľr sprach die helle Haut, welche bei diesem Volk oft √ľblich war.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#47

Beitrag von Farrinur Hraunar » Fr 2. Sep 2016, 14:31

Farrinur hörte noch immer Schrullas krächzendes Lachen, nachdem er sich völlig vollgesabbert aus seiner misslichen Lage befreit hatte.
‚ÄěMein Mausez√§hnchn mag Dich wohl! Aber verw√∂hn sie nicht zu sehr, sonst wird sie nur fett!‚Äú
Auch seine Reisegef√§hrten schienen sich √ľber ihn lustig zu machen, und eine Gruppe weiblicher D√ľsterlinge sass in der N√§he auf einer Mauerruine und tuschelte wie wild, w√§hrend sie immer wieder mit ihren Klauen auf ihn zeigten und keckernde Laute von sich gaben, beinahe wie ein Kichern.

Der Farisin war mehr als erleichtert, als Ragosh daher trampelte. Sofort schloss sich Farrinur ihm an, um zu helfen und auch noch die √ľbrigen Felsbrocken wegzuschaffen, doch haupts√§chlich, um der peinlichen Situation zu entkommen.
Beim Eingang angelangt packten alle an, die genug Kraft besassen, während die Alte und einige andere danebenstanden, und sie beobachteten.
Auch der junge Mann machte sich an die Arbeit und dachte dabei an seinen Vater. Dieser war ein begnadeter Baumeister gewesen und konnte mit seiner Magie fl√ľssige Lava zu prachtvollen Geb√§uden und Skulpturen formen. Manchmal w√ľnschte sich sein Sohn etwas mehr wie er zu sein.

Dann sch√ľttelte er jedoch den Kopf.
Es n√ľtzte nichts, sich diesen Tr√§umen hinzugeben. Dargo hatte ihn gelehrt, dass auch andere Eigenschaften eines Lebewesens z√§hlten.
‚ÄěHey Firxas, ich habe geh√∂rt, du bist Kampfmagier. Vielleicht k√∂nnten wir uns in unseren Kr√§ften messen. Ich k√∂nnte etwas √úbung gut gebrauchen!‚Äú, begann er ein Gespr√§ch mit dem Tiefling, der neben ihm arbeitete. Denn trotz Dargos Worten dr√§ngte sein Stolz ihn doch dazu, weiter um die Achtung seinesgleichen zu k√§mpfen und die konnte er nun einmal haupts√§chlich durch seine Feuermagie erlangen.

Als er gerade einen verh√§ltnism√§ssig schweren Stein beiseitegeschafft hatte und nun die H√§nde auf die Knie st√ľtzte und einen Moment zu Atem kommen wollte, bemerkte er ganz in der N√§he das Schwert des h√∂fisch gekleideten Tieflings. Er bestaunte gerade die gute Verarbeitung der Scheide und des Griffs, als er eine Bewegung daneben bemerkte.
Er strengte seine Augen an und spähte etwas genauer hin. Wie war denn die Zwiebel dorthin gelangt?
Bestimmt w√ľrde das die geschmacklose Br√ľhe des Kochs etwas aufpeppen. Er w√ľrde ihn sp√§ter darauf aufmerksam machen. Vorerst wollte er das Gew√§chs jedoch einpacken.

Mit zwei grossen Schritten war er neben dem Schwert, b√ľckte sich, hob die unscheinbare Zwiebel auf und stiess im n√§chsten Moment einen erschrockenen Schrei aus, w√§hrend er das Gem√ľse wie von Sinnen von sich warf und r√ľckw√§rts stolperte. Dabei stiess er mit dem Fuss an das wertvolle Schwert und landete zum zweiten Mal am selben Morgen auf seinem Allerwertesten.
Alle starrten ihn an und Farrinur f√ľhlte sich bem√ľssigt, sich zu erkl√§ren: ‚ÄěDie Zwiebel‚Ķ sie‚Ķ hat mich angeschaut!‚Äú
Seine Finger zeigten in die Richtung, wo er das Ding hingeworfen hatte, doch dort war nichts Aussergewöhnliches mehr aufzufinden.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#48

Beitrag von Erz√§hler » Fr 2. Sep 2016, 15:28

Der Tiefling wurde da erste Mal seit Tagen aus seiner depressiven Lethargie gerissen, die man einem Kerl von seiner Erscheinung nicht unbedingt zugetrauen w√ľrde. Nach au√üen hin wirkte er grimmig, abweisend, doch seine Seele lag in Scherben. Das Angebot des Burschen kam ihm mehr als nur Recht. Er wollte etwas erwidern, doch das sprunghafte Wesen Farrinurs brachte diesen dazu, sich in der Zwischenzeit schon wieder einer Zwiebel zuzuwenden, nur um diese pl√∂tzlich kreischend von sich zu werfen, als h√§tte er eine gl√ľhende Kohle angefasst. ‚ÄěDie Zwiebel‚Ķ sie‚Ķ hat mich angeschaut!‚Äú Was f√ľr ein W√ľrstchen. Der Junge brauchte mal ordentlich Kloppe, damit er nicht vollkommen verweichlichte. Firxas zog sein von der Arbeit nassgeschwitztes und verschmutztes Oberteil aus und warf es √ľber einen Stein. Sein K√∂rper war voller Narben in allen Gr√∂√üen. Nicht alle davon stammten von K√§mpfen, manche davon r√ľhrten auch von wilden Liebesspielen. Doch diese Zeit lag lange zur√ľck. Er kreiste mit den kr√§ftigen Schultern, dr√ľckte seine Faust mit den Fingern der anderen Hand knirschend zusammen und legte den Kopf erst zur einen und dann zur anderen Seite, wobei es jedes Mal in seinem Genick knackte. Zum ersten Mal √ľberhaupt offenbarte er heute der √Ėffentlichkeit die beiden tiefen, h√§sslich aussehenden Narben zwischen seinen Schulterbl√§ttern. Die R√§nder sahen aus wie aufgeplatzte rosa W√ľrste und standen in einem starken Kontrast zu seiner bronzefarbenen Haut. "Komm her, Kleiner. Greif mich an - wenn du dich traust. F√§uste, Magie ... es ist mir gleich. Na los, oder hast du Schiss?"

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#49

Beitrag von Leviathan » Fr 2. Sep 2016, 17:51

Er hob gerade einen Stein an, der Schwei√ü lief ihn vom K√∂rper, da h√∂rte er den Schrei und lie√ü das Gewicht sofort los. Er ging sofort in eine Verteidigungsstelle und schaute sich um. Was er aber sah machte ihn sauer, und zwar richtig sauer. Dieser kleine, roth√§utige, verdammte Bursche. Was machte er an seinen Sachen und warum schrie er irgendetwas von einer Zwiebel. Egal den w√ľrde er Manieren beibringen und ihn sp√ľren lassen was es hei√üt seine Sachen stehlen zu wollen. Seine Fassung war davon geflogen und so schrie er ‚ÄěHey Bursche, was soll das? Wolltest du mein Schwert etwa stehlen?‚Äú. Mit festen Schritt lief er Auf den Burschen zu und spannte dabei jeden seiner Muskeln an. Die H√§nde zu F√§usten geballt. Erst die Pr√ľgel dann die Bestrafung, er w√ľrde die Hand verlieren. Ein ihm bekanntes Ger√§usch lie√ü ihn anhalten. Das Knacken von Knochen, war ihm noch wohlvertraut. Sein Blick wanderte zu dem Verursacher des Ger√§usches. Der andere Tiefling hatte gerade sein Hemd ausgezogen. Einige Narben kamen zum Vorschein und raubten Leviathan den Atmen. Hatte er den Kerl untersch√§tzt? Ja denn diese Narben stammten von K√§mpfen. Er kreiste mit seinen Schultern und bewegte den Kopf zu den Seiten. Da sprach der Tiefling ‚ÄěKomm her, Kleiner. Greif mich an - wenn du dich traust. F√§uste, Magie ... es ist mir gleich. Na los, oder hast du Schiss?". Nun verschlug es Leviathan die Sprache. Meinte dieser vermenschlichte D√§mon das Ernst, wollte er ihn wirklich seines Rechtes berauben? Es waren seine Sachen und ihm stand es zu Die Hand des Diebes abzutrennen, oder ein Ohr von ihn an einen Baum zu Nageln und zu sehen wie er davon wider los kam. Aber dieses Tieflingspackt wagte es wirklich ihn dieses Recht abzuringen, aber nicht mit ihm. ‚ÄěWas f√§llt dir Missgeburt von einem vermenschlichten D√§mon ein? Dieser J√ľngling geh√∂rt mir! Ich werde ihn mit einem Ohr an einen verfluchten Baum nageln und sehen wie er sich davon befreit!‚Äú sagte er mit unterdr√ľckter Wut. Im gleichen Moment hasste er sich das er nicht gerade gute Worte gew√§hlt hatte die einen Edelmann besser zugestanden h√§tte. Doch egal er w√ľrde nicht kampflos aufgeben. Zur Not hatte er ja noch Plan B in seinem Stiefel. Er schaute den Tiefling kampfeslustig an...
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#50

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Fr 2. Sep 2016, 18:15

Lacrima war √ľberrascht als sich pl√∂tzlich die Alte zu ihr gesellte, hatte das Weib doch eher den Eindruck hinterlassen als k√∂nne sie nichts mit ihr anfangen. Wobei das alle hatten, bis auf den J√ľngling. Andererseits hatte sie vor ein paar Minuten das Gef√ľhl gehabt das Ragosh ihr versuchte zu imponieren. Was etwas seltsam anmuten w√ľrde, aber letzendlich auch nicht vollkommen √ľberraschend kommen w√ľrde.
Doch nun saß dieses alte Weib direkt neben ihr und versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln. Nun warum eigentlich nicht. Besser als sich zu langweilen war es allemal.

"Langweilig wird es in der Tat wohl wirklich nicht. Sagen wir ich hatte schon zivilisierter Gesellschaft. "

Ein Schmunzeln umspielte die vollen blutroten Lippen der Lady.

"Wobei ich die Gesellschaft von Tieflingen durchaus zu schätzen weiß. So manchen Ork auch. Hoffen wir einfach das diese hier noch etwas mehr können als Muskelspiele und Köpfe zerreißen."

Ihr Ton war nicht vorwurfsvoll, den so war es auch offenbar nicht gemeint. Lediglich eine Aussage. Sie erinnerte sich noch zu gut an Narbok und sein Reitwolf. Ein guter Ork, ein starker Ork und ein verlässlicher Gefährte etwas was selten war.

" Ich kannte mal einen Ork, er hatte auch ein Reittier wie ihr, wenn auch ein Wolf. Die besten Gefährten die ich jemals hatte. "


Kurz schien sie in Erinnerungen zu schwelgen bevor sie selbige absch√ľttelte und sich wieder den Worten Schrullas widmete.

"hmm...der Mord...wäre nicht abwegig wenn Ragosh es auch diesmal gewesen war, meint ihr nicht?
Aber die Hauptsache ist wir fallen einander nicht an, sobald es nach da unten geht. Dort brauchen wir ein richtiges Team, sonst wird es lächerlich."


Lacrima sah hin√ľber zu den M√§nnern welche flei√üig am schuften waren. Gerade hatte Farrinur einen Schrei ausgesto√üen.

"Nein Albenblut sucht ihr bei mir vergebens."

beantwortet sie nebenbei auf Schrullas Frage, ihre Aufmerksamkeit lag aber unverkennbar auf dem was vor ihren Augen geschah. W√ľrde sich der Bursche wirklich mit dem Tiefling pr√ľgeln?

"Das könnte interessant werden"

sprach sie eher leiser, wohl mehr an sich selbst gerichtet, aber Schrulla konnte es gut vernehmen. Doch dann kam alles anders. dieser Neuling mischte sich ein. Aus irgendeinem Grund wollte er Farrinur an den Kragen, schien die Situation dann aber misszuverstehen und wande sich dem andren Tiefling zu.

"Dummköpfe"

Murrte Lacrima, gerade so laut das Schrulla es verstehen konnte. Im nächsten Moment war sie schon verschwunden und tauchte neben Farrinur auf.

"Hier wird niemand an den Baum genagelt"

Jaro, der schweigsame Begleiter der Lady, stand noch hinter Schrulla und kratzt sich nun kurz unschl√ľssig den Hinterkopf.
Lacrima schien das nicht zu interessieren. Fest stand sie neben dem Farisin. Nicht das sie ein Problem damit hatte das er sich mit Firxas pr√ľgelte. Ihr Problem war eindeutig die Drohung von Leviathan.
Dabei hatte der Bursche doch gar nichts getan, was dieses Aggression rechtfertige.

Wo bei Malgorion war eigentlich dieser verfluchte Mummenschanz? Er k√∂nnte mal f√ľr Ordnung sorgen, sonst w√ľrde er bald keine Gruppe mehr haben, wenn das so weiterging. Aber vermutlich hockte der Maskierte irgendwo und beobachtete sie wie Versuchsobjekte.

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