Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Krake

An der mediterranen Küste des Dhunischen Ozeans gedeiht Naridien, das reiche und multikulturelle Handelsimperium. Doch die wuchernde Wirtschaft hat ihren Preis. Wer den Fortschritt mehr schätzt als die Tradition, ist hier willkommen.
Naridien
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Schrulla die Zwiebelhex

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#41

Beitrag von Schrulla die Zwiebelhex » Mo 29. Aug 2016, 15:11

Noch während Schrulla im Anblick des Neulings schwelgte, einem dunkelhäutigen Tiefling mit ausnehmend rubinroten Augen und kräftigen Widderhörnern, dessen Schweif in einer speerähnlichen Spitze verlief, begann der Boden unter ihren Füssen zu beben.
Die alte Hex war nimmer allzu gut auf den Beinen, weshalb sie aus dem Gleichgewicht kam und sich erst im letzten Moment noch am Arm Leviathans auffangen konnte, der zuvor an ihre Seite getreten war. In dem allgemeinen Durcheinander schien niemand ihre Schwäche bemerkt zu haben und sie nickte ihrem spontanen Helfer kurz zu.

Stattdessen begann nun der Düsterling, den man ihnen als unterirdischen Kundschafter zur Seite gestellt hatte, wild in einem kratzigen Kauderwelsch zu lamentieren.
Schwach meinte Schrulla sich daran zu erinnern, dass dies wohl Demonai sein musste, die Sprache der Dämonen.
Sofort schenkte sie dem tiefschwarzen Kerl ihre Aufmerksamkeit. Die Staubkriecher waren ja ganz unterhaltsam, doch dieses Exemplar versprach noch weit interessanter zu sein.
Die Gruppe gefiel ihr immer besser, die Expedition versprach spannend zu werden!

Schrulla war nicht auf den Kopf gefallen und hatte schnell erahnt, was Terc ihnen mitteilen wollte. Sie schnaubte zufrieden. Es kam ihr gerade recht, wenn sie noch nicht gleich aufbrachen. Gerne gönnte sie ihren Knochen noch eine etwas längere Pause, denn sie spürte bereits wieder ihr Kreuz, das zwickte und zwackte und auch der Ansatz ihrer stumpfen Hörnchen juckte zwischen ihren dunkelgrauen Haaren, was meist nix Gutes verheissen konnte.
„Der da will uns sagn, dass die Pläne unsres Mummenschanz durchkreuzt wurdn“, krächzte sie deshalb in die Richtung der Reisetruppe.
„Es wär bestimmt nich schlecht, wenn sich zwei odr drei die Sach genauer ansehn würdn. Vielleicht kann bissel Mannskraft den verschüttetn Eingang behebn?“, ihre Augen blieben dabei an Ragosh, Firxas und Terc hängen, welche alle drei einen kräftigen Eindruck machten.

Sie achtete nicht weiter darauf, ob die anderen auf ihren Vorschlag eingingen. Stattdessen raunzte sie Farrinur zu: „Na komm Jüngelchn, wir habn noch was zu besprechn. Keine Angst“, beruhigte sie ihn mit einem hinterhältigen Grinsen, als sie erkannte, wie sein Blick verunsichert zwischen Leviathan und Lacrima hin und her huschte, „bald wird sie nur noch Augn für dich habn!“

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Farrinur Hraunar
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#42

Beitrag von Farrinur Hraunar » Mo 29. Aug 2016, 15:19

Und so war Farrinur ihr widerwillig gefolgt. Es war ihm nicht wohl dabei, die Lady mit dem Tiefling alleine zurückzulassen, doch er redete sich ein, dass dies zu ihrem Wohl geschehe, um die Düsterlinge auf angemessenem Abstand zu halten. Denn obwohl Leviathan einen etwas unterkühlten Blick hatte, war seine Aufmachung geradezu gegensätzlich gut gepflegt.

Dann war seine Aufmerksamkeit wieder der Hexe zuteil geworden, welche ihm die Forderungen stellte, die er für den Erhalt des Amuletts einzuhalten hatte.
„Also Bürschchn…“, der Farisin ärgerte sich immernoch darüber, dass sie ihn so nannte, aus Respekt vor ihrem hohen Alter begehrte er jedoch nicht dagegen auf. Und dann hatte sie ihm gesagt, wie das Ritual ablaufen sollte.

Sie brauchte ein Büschel seiner Haare, was für Farrinur sowieso keinen grossen Verlust darstellte, schliesslich hatte er seine Frisur oft genug selbst angekokelt, wenn etwas mit seiner Magie schief gelaufen war.
Dann verlangte sie einen Gegenstand von ihm, der ihm lieb und teuer war. Sie bestand darauf, dass es sich nicht um materiellen Wert handeln sollte, sondern um einen emotionalen. Als Farrinur nach dem Grund fragte, hatte sie ihn empört angeschnauzt, schliesslich aber behauptet, dass dies die Wirkung des Amuletts verstärken würde.
So hatte der junge Farisin ihr schliesslich den Anhänger gegeben, der einmal seiner Schwester gehört hatte. Es war eine metallene Brosche in Form einer züngelnden Flamme, welche er an einer Schnur immer bei sich trug.

Die letzte Gegenleistung hatte sie mit diesen Worten angedeutet: „Du wirst dich während der Reis um meine Viechr kümmern, sie füttern und pflegn!“
Farrinur hatte sie etwas verwirrt angeschaut, denn ausser ihrer Hyäne hatte er sie nicht in Begleitung von anderen Geschöpfen gesehen. Er nickte jedoch sogleich zustimmend, denn dies schien ihm doch eine sehr leichte Aufgabe zu sein, zumal er ein Händchen für Tiere hatte.
Bei Anbruch der Dunkelheit sah Farrinur die Hexe davonschlurfen.

Am Morgen war der junge Farisin sofort hellwach. Es interessierte ihn nicht einmal, ob die anderen bereits Untersuchungen zu ihrer Weiterreise angestellt hatten, stattdessen bahnte er sich einen Weg zwischen den schnarchenden Staubkriechern hindurch zu der Zwiebelhex, die etwas abseits sass und auf einem Rindenstück herumkaute. „Gut für die Zähne“, grüsste sie ihn und entblösste dabei ein braungefärbtes Gebiss.
Farrinur hatte sie stumm angeblickt, bis sie leicht verärgert wurde.
„Nich Mal morgens hat man hier seine Ruh!“
Dann hatte sie in eine ihrer hundert Rocktaschen gegriffen, und das begehrenswerte Amulett hervorbefördert.
„Trag es immer nah an deinem Körper. Und denk dran, nicht immer wirkts gleich innerhalb der erstn Minut. Es muss seine Magie entfaltn können. Und jetzt lass die alte Frau in Ruh und fütter mein Mausezähnchn, sie ist bereits hungrig!“
Der junge Farisin hatte das Amulett sogleich an der Schnur um seinen Hals gelegt, sodass es nun unter seinem Hemd auf seiner nackten Brust auflag.
Er hatte einen Moment gespannt die Augen geschlossen, um in sich hineinzufühlen… doch es war nichts passiert. Keine Schmetterlinge im Bauch, keine rosa verfärbte Welt.
Dummkopf, rügte er sich, nicht deine Gefühlswelt soll sich verändern, sondern die der begehrenswerten Frau!

Dann wandte er sich um, und näherte sich vorsichtig der Hyäne. Vorsichtig, da er bereits gesehen hatte, wie sie nach Düsterlingen geschnappt hatte, welche ihr zu nah getreten waren und auch der Koch wäre beinahe gerupft worden. Mit diesem Vieh war nicht gut Kirschen essen. Doch da die Hex von ihm verlangte, sich um sie zu kümmern, wollte er sich mit ihrem Charakter vertraut machen.
Er wusste nicht, wie er sie nennen sollte, weshalb er ihr kurzerhand einen eigenen Spitznamen gab.
„Hallo Rosie“, sagte er beruhigend, während er nähertrat.
Die Sogenannte lag an einem der wenigen sonnigen Flecken und hatte die Augen geschlossen. Als sich der junge Mann näherte, blinzelte sie ihn jedoch müde an. Obwohl sie keine Anstalten machte, ihn in Stücke zu reissen, blieb der Farisin bedachtsam. Dieses Tier war genauso hinterhältig wie seine Reiterin.

Im nächsten Moment geschah es auch schon.
In einer einzigen kurzen Sekunde spannten sich die kräftigen Muskeln unter dem gefleckten Fell an, während das Vieh sich vom Boden abstiess.
„Aaaah“, ein Schrei entfuhr Farrinur, als die Hyäne ihn umstiess mit ihrem Gewicht und die abgewetzten Krallen ihrer Pfoten zu beiden Seiten seines Körpers auf dem Boden aufkamen.
Wie erstarrt blickte er in die gefährlich blitzenden Augen des mächtigen Schädels, der sicher dreimal so gross war wie sein eigener Kopf. Die rundlichen Ohren zuckten aufmerksam und die Nase witterte seinen Geruch.
Im nächsten Augenblick verzogen sich die Lefzen und gaben zwei Reihen messerscharfer Zähne zum Vorschein. Farrinur zitterte am ganzen Leib.
Wo war Schrulla?
Er wagte nicht, den Blick abzuwenden aus Angst vor dem tödlichen Biss.
Ein Speichelfaden troff an ihrem Maul herunter und er konnte den fauligen Atem des Raubtiers riechen.
Ihr Mund verzog sich noch weiter zu einem hyänenhaften Grinsen und im nächsten Moment schoss auch schon eine raue rosafarbene Zunge hervor, welche dem Farisin mitten übers verschreckte Gesicht fuhr. Dabei zuckte ihr ausgefranster Schweif unregelmässig herum, als würde sie damit ihre seltene Freude zum Ausdruck bringen wollen.

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Lacrima Dal'danil

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#43

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Mo 29. Aug 2016, 15:50

Bei dem Anblick Leviathans hätte Lacrima am liebsten mit den Augen gerollt. Nicht noch ein Primitivling der auf muskelspielenden Angeber machte. So wie Ragosh.
Somit, wenn dieser Tiefling wirklich genauso war wie der Ork konnte das nur noch eine nervenzereißende Expedition werden.
Sie hoffte das es wenigstens bald los gehen würde, aber als sie zu Mummenschanz sah, war dieser, mal wieder, spurlos verschwunden.

DIe Art und Weise wie er es verstand sich verschwinden zu lassen hätten ihn ein guten Vampir sein lassen können. Aber sie zweifelte daran das er einer war.
Zeit um sich darüber genauer Gedanken zu machen blieb nicht, den plötzlich erbebte die Erde unter ihren Füßen. Anfänglich konnte man es noch für ein Unwetter halten als es nur grollte aber jetzt war es eindeutig.

Jaro machte einen Schritt nach vorne als befürchtete er seine Herrin gleich stützen zu müßen, aber die Vampirin hielt sich recht gut auf den Beinen.
Das Beben brachte Leben in die Anwesenden, noch mehr aber das gestikulieren des unterirdischen Führers. Terc oder wie er sich nannte. Er versuchte ihnen mit Gestik und Mimik und einem Geschwafel auf Demonai etwas klar zu machen.
WÄhrend die Düsterlinge mal wieder ihre Primitivheit zum besten machten indem sie Terc bewarfen, beschimpften und dann verschwanden schien wenigstens das alte Weib zu verstehen was man versuchte mittzuteilen.

"In der Tat" pflichtete sie den Worten der Zwiebelhex bei. Selbige verschwand kurz darauf mit dem Farisin. Genauso wie der elende Ork mit ein paar anderen kräftigen Männern. Nur der Neue blieb.

Die Lady nutzte die Zeit um selbigen einer Musterung zu unterziehen. Immerhin war es ein Mann, ein Tiefling dazu und augenscheinlich einer der sich zu pflegen verstand. Zumindestens stank er nicht meilenweit gegen den Wind und seine Kleidung verriet das er nicht gerade aus dem hintersten Loch gekrochen war.
So blieb nur zu hoffen das er nicht so arrogant und primitv war wie er mit seinem ersten Auftritt gewirkt hatte.

Ihr treuer Begleiter bleib nur ein Stück hinter ihr stehen stehts wachsam die Umgebung im Auge behalten, auch wenn seine Mimik dabei fast der einem Stein glich. Wenigstens konnte er ewig still stehen.
Lacrima wußte schon warum sie ausgerechnet ihn mitgenommen hatte.
Auch wenn die Lady recht selbstsicher auftrat. Sie war nunmal immer noch augenscheinlich waffenlos und lediglich mit Stoff bekleidet. Angst das ihre feine Kleidung schmutzig werden könnte schien sie jedenfalls nicht zu haben.


DIe Arbeiten am Eingang unter die Erde schienen anzudauern, den selbst als die Sonne am Horizont verschwand und der Dämmerung wisch waren sie noch nicht fertig.

Lacrima seufzte kurz als der Koch sein widerlichen Frass mal wieder am nahen Feuer auftrug, war das etwa die Suppe von vor zwei Tagen, nur noch verdünnter?.
Gut das Sie sich nicht damit beschäftigen mußte.
Die Lady streifte die Kapuze zurück und fuhr sich kurz durch das lange tiefschwarze Haar. im aufkommenden Mond erinnerte ihre edel wirkende helle Haut ein wenig an die Oberfläche einer Perle.
Den weiten dunklen Umhang streifte sie ebenso zurück und zeigte so mal wieder das sie darunter ein edel wirkendes rotes Kleid trug, was ihrer schlanker aber weiblich anmutenden Gestalt schmeichelte. Als sie ihre Beine etwas streckte fiel der Stoff an der Seite ein wenig zurück und erlaubte einen Blick auf die langen schlanken Beine.

EIn Düsterling kam zum Feuer , was unweit von ihr brannte, nahm sich etwas von der Suppe und trank sie in einem Zug weg, rülpste kräftig und verschwand wieder.
Sie verzog nicht die geringste MIene. Vieleicht hätte sie das tun sollen so als adlige Dame, aber dann war sie hier am ganz falschen Platz. So resignierte sie das unpassende Benehmen lediglich mit einem kurzen Zucken der Augenbrauen.

Es wunderte sie mehr das die Düsterlinge heute nicht wieder wild feierten, aber vieleicht taten sie das einfach nur woanders.
Den obwohl Lacrima sich ein Stück vom Feuer entfernt platziert hatte, schien es nicht voller zu werden. Aber hier etwas abseits mußte sie wenigstens nicht den Gestank dieser Suppe ertragen.

An der selben Stelle saß sie auch noch als der nächste Tag anbrach, der Schatten der Bäume war groß und dicht hier im dichten Dschungel.

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Ragosh

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#44

Beitrag von Ragosh » Di 30. Aug 2016, 21:02

Die Ansprache hatte gefruchtet soviel war mal sicher! Der Ork war zufrieden und diese Unternehmung schien dennoch ein gutes Ende zu nehmen, für ihn versteht sich. Als ein Neuankömling auftauchte musste Ragosh grunzen, es war eine Art Dämon? Ein Düsterling oder doch ein Tielfing? Er konnte diese Begriffe nie sonderlich gut auseinander halten. Doch dieser jemand schien wirklich ein ganzer Krieger zu sein, er war groß und muskolös und hatte ein Schwert bei sich, er konnte es kaum erwarten zu sehen wie er sich wohl im Kampf machte wenn es darauf ankahm.

Er blickte gerade zu der feinen Dame mit der hohen Nase, er verschränkte die Arme und schaute zu ihrem Begleiter. Seine Augen musterten diesen Mann, er schien nicht sehr gesprächig und dennoch ging irgendwas von ihm aus was total unnatürlich war. Der Ork grinste in sich hinein, den dieses Milchgesicht konnte ja wohl nicht denken, das er in der Liga der Frau spielte und wenn ja war sein Eierkopf wirklich sehr sehr hohl. Gerade als Ragosh laut los lachen wollte erbebte die Erde, das riss den Ork glatt aus den Latschen. Als er wieder auf die Beine kahm grunzte er eine ganze Hasskanonade an orkischen Schimpfwörtern ab und blickte sich um.

Der Kundschafter kahm heran geeilt und wollte irgendwas sagen, wenn es in dieser Situation eines gegeben hätte, das für Personen die unbeteilicht waren, dann die Blicke der Staubkriecher und das des Orkes, sie waren nämlich alle gleich, total leer und verständnislos.

Erst als einer eine Frucht warf weil ihm langweilig war, wurde es wieder unruhig und der Ork wäre beinnahe in das Verhalten des Rudels mit eingestiegen. Doch soweit sollte es dieses mal nicht kommen, das alte schrumpelige Weib hatte anscheinend verstanden was er wollte. Der Zugang sollte verschüttet sein?! Na ganz klasse! Als angesprochen wurde das jemand die Trümmer wegräumen sollte und er angeschaut wurde grunzte er nur "los Leute wir, sehen uns das mal an!". Die restlichen folgten ihm und der Kundschafter führte sie hin.

Der Eingang war wirklich verschüttet, überall lagen Felsen herum das würde Zeit brauchen sehr viel Zeit. "Wir bilden eine Kette!" grunzte er schroff das Rudel bildete langsam aber sicher so etwas wie eine Kette. Ragosh war vorn mit dabei und schuftete grunzend mit dem gesamten Rudel. Als die Nacht herein brach machten sie eine Pause, doch sie nahmen die Arbeit wieder auf man spürte das jeder von ihnen endlich los wollte, dem Abenteuer entgegen.

Natürlich arbeiteten sie nicht die ganze Nacht durch, als die Sonne auf ging, wollte der Ork zum Lager gehen um den anderen bescheid zu sagen das es nicht mehr lange dauern würde.

Als er an dem Lager ankahm sah er die Dame wieder, sie hatte einen roten Fummel an, diese Milchgesichter kleideten sich wirklich eigenartig. Doch es stand ihr, der Ork kahm nicht umher sich die Frau in einer orkischen Rüstung vorzustellen mit Hauern und......

Er schüttelte wild den Kopf hin und her, was zum Henker war mit ihm den los! Er war schließlich ein echter Ork mit Ehre und dem ganzen Zeug! Die alte drehte dem Jüngling irgendwas an, dieser schritt zu der Hyäne und das war sehr interesannt. Er hatte gesehen wozu diese Fiecher in der weiten Steppe fähig waren, wie sie sich auch mit einer Ork Rotte anlegten wenn das Rudel dieser Fiecher groß genug wurden bzw zu groß. War man da nicht vorbereitet konnte es sichtlich unangenehm werden, den diese Biester kennen keine Gnade. Doch es sollte anders kommen, das Tier sprang auf und nagelte ihn fest, doch anstatt ihn zu zerfleischen leckte es ihm durchs Gesicht, was war nur aus dem guten alten Blutrausch geworden?!

"Wir sind bald durch, lange dauert es nicht mehr ihr könntet eure allerwertesten, gern zu uns herunter schaffen, damit es bald los geht" er achtete darauf sich aufzuplustern so wie es sich für einen ork gehörte. Er zeigte seine Hauer und schulterte seine Habseligkeiten und ging voran, zurück zum Eingang der bald nicht mehr verschüttet sein würde. Damit es los gehen konnte, dann war er wieder einen Schritt näher an seiner wohlverdienten Burg.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#45

Beitrag von Leviathan » Do 1. Sep 2016, 13:36

Er sah noch wie der Teamleiter ihn musterte, dann noch was sagte, um dann wie in das Nichts zu verschwinden. Also war ein magisch begabtes Wesen! Mal sehen wie es sich noch entwickeln würde. Nun spürte er die Blicke der anderen auf sich Ruhen, manche mit Argwohn andere wieder mit Interesse. Kurz ging er seine Liste mit Verbündeten durch. Das alte Mütterlein, auf jeden Fall, der Ork, musste man abwägen. Orks waren in seinen Augen schwer einzuschätzen, so manche Orkfreundschaft wurde bereits durch einen Kampf beendet. Trotzdem hatte dieses Volk seinen Respekt sich verdient. Ihre Krieger waren ehrbare und würdige Gegner, und das schien auch dieses Exemplar zu sein. Den Jüngling mit der komischen Hautfarbe, vielleicht. Er könnte ihm noch was über das Bogenschießen beibringen aber ansonsten war er wenig beeindruckend. Einen großen Bogen sollte er um die Lady machen, schon aus Prinzip. Sklavinnen mochte er denn sie taten meist das was man von ihnen verlangte. Auch adlige Damen welche in die Sklaverei geraten waren mochte er da sie zu Züchtigen einen Heidenspaß machte. Aber diese Lady war anders. Sie wirkte distanziert und kühl auf ihn, und ihre Begleiter waren auch nicht ohne. Was sie dazu bewog bei so einer Mission mitzumachen? Hm keine Ahnung! Es war ihm auch egal.

Plötzlich riss ein Grollen ihn aus seinen Gedanken. Ein Unwetter dachte er in den ersten Sekunden doch dann begann sich der Boden leicht zu bewegen. Schnell sicherte er seinen Stand in dem er sich breitbeinig hinstellte, die Füße leicht nach Innen drehte und in die Knie ging. Da spürte er einen Druck an seinem Arm. Das Mütterchen hatte sich an ihm geklammert. Mit einer stummen Geste gestattete er es ihr. Einen Anderen hätte er weg geschlagen oder gar geköpft. Doch sie war alt und vielleicht noch von Nutzen. Sie verstand sich eventuell auf gewisse Gifte die er ihr gerne Abkaufen würde, wenn es nötig war. So schnell das Beben gekommen war so schnell war es auch vorbei. Das Mütterchen löste sich von ihm. In diesem Augenblick kam der Düsterlingsführer angerannt und gestikulierte wild mit seinen Händen und Armen. Dann fing er an etwas zu erzählen in einer rauen kratzigen Sprache, welche Leviathan vertraut vorkam, doch er verstand kein Wort. Tatsächlich fing der Führer an, ihn zu nerven und das nicht nur weil er ein Düsterling war. Seine Hand glitt an den Griff seines Katana, als das Mütterchen sagte „Der da will uns sagn, dass die Pläne unsres Mummenschanz durchkreuzt wurdn“. Inzwischen hatten einige der anderen Viecher angefangen den Führer zu bewerfen, andere drohten den Mord an. Ein panischer Blick war in des Führers Augen zu sehen. Da hörte wieder die krächzende Stimme des Mütterchen die vorschlug „Es wär bestimmt nich schlecht, wenn sich zwei odr drei die Sach genauer ansehn würdn. Vielleicht kann bissel Mannskraft den verschüttetn Eingang behebn?“ Er folgte ihren Blick welcher auf Ragosh, Firxas und Terc hängen blieb. Plötzlich setzte der Ork sich in Bewegung und grunzte dabei „los Leute wir, sehen uns das mal an!". Interessanterweise folgten ihm der Rest der Angesprochen und gemeinsam mit dem Kundschafter verschwanden sie in der Ruine. Das Mütterchen schnappte sich den Jüngling und zog ihn fort. Bestimmt drehte sie ihn was an. Die feine Dame, Lacrima so glaubte er hieß sie machte sich auch von dannen. Sein Blick wanderte umher und verbesserte seine Laune nicht wirklich, denn die Düsterlinge begannen wieder ihre niederen Instinkten zu folgen. Mordlust stieg in ihm auf und er stellte sich vor wie er einen nach dem anderen Vierteilte um dann die Köpfe abzuschlagen. Er hasste diese Biester. Woher dieser Hass kam wusste er nicht es war so. Da bemerkte er das seine Hand bereits das Schwert halb aus der Scheide gezogen hatte Rasch ließ er die Klinge wieder in den hölzernen, mit Leder überspannten Behälter fallen. Zeit sich ein stilles Plätzchen zu suchen und zu Meditieren dachte er sich und zog sich in eine Nische der Ruinen zurück wo er aber den Überblick über das Gelände hatte. Erst lehnte er an der Wand und beobachtet das treiben, dann ließ er sich nieder verschränkte die Beine im Schneidersitz und legte seine Hände auf die Knie. Seine Augen so beschloss er würden offen bleiben, so das es aussah als ob er wach und klar wäre. Nun fing er an einzuatmen und auszuatmen. Dabei lag seine Konzentration auf dem ersten Punkt, welcher sich in Höhe des Herzens befand. Er versuchte jeden Zug auf diesen Punk zu lenken was ihn Anfangs gelang. Eine Wärme breitet sich aus. Doch gerade als er versuchte den zweiten Punkt zu aktivieren, riss ihn ein Schrei aus seiner Konzentration und als sein Blick sich zu dem Verursacher der Störung richtete, erkannte er den Jüngling welcher unter der Hyäne lag, die sein Gesicht ab schleckte und mit ihrem Schwanz wedelte. Seltsam dachte er sich, diese Tiere sind eigentlich nicht so lieb dies hatte er selber erfahren müssen. Damals im Lager der Rakshaner als sie ihm in die Arena geworfen hatten. Nur mit Mühe und Not war er entkommen. Eine Narbe welche sich an seiner Wade befand bezeugte dies.

Er wandte sich von der Szenerie ab und fing wieder mit der Meditation an. Doch weit sollte er nicht kommen denn die Stimme von Ragosh dem Ork erklang „Wir sind bald durch, lange dauert es nicht mehr ihr könntet eure Allerwertesten, gern zu uns herunter schaffen, damit es bald los geht" schrie er in aller bester Orkmanier und plusterte sich auf wie es für sein Volk üblich war. Hauer, Schulter und alles was sonst noch zu zeigen es galt. Leviathan erhob sich und ging der Gruppe hinter her. Am Eingang angekommen betrachte er die bisherige Arbeit und schaute beeindruckend. Dann warf er sein Schwert in die Ecke und zog sein Hemd aus. Kein Schweiß sollte den edlen Stoff beflecken. Staub bekam man mit Klopfen heraus. Er schob sich nach vorne mit sanftem Druck und fing an mit anzupacken. Dbei ging ihm nur eine Gedanke durch den Kopf, hoffentlich war sein Schwert dann noch da. Sollte einer der Düsterlinge es sich aneignen würde die Gruppe und das Rudel seine Art der Rache mitbekommen, wenn er den Dieb finden sollte...
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#46

Beitrag von Schrulla die Zwiebelhex » Fr 2. Sep 2016, 14:28

Während die Männer arbeiteten, hatte sich Schrulla zu Lacrima gesellt.
„Na wie gefällts unsrer edlen Dame mittn im Urwald unter Dämonen? Ich muss schon sagn, mir behagt ihre Gesellschaft. Es wird wohl nie langweilig werdn. Wobei mich schon interessiern würd, wer die Mordtat begannen hat.“
Die Hexe warf der Lady einen musternden Blick zu. Sie hatte sie am letzten Abend beobachtet. Zum ersten Mal hatte sie gesehen, wie die Frau ihre Kapuze zurückgestreift und ihre Haare zum Vorschein gebracht hatte. Sie war schön, das musste selbst Schrulla zugeben. Kein Wunder, dass der junge Farisin so vernarrt in sie war. Die Hexe war gespannt darauf, wann ihr Amulett seine Wirkung auch bei der vornehmen Lacrima entfalten würde. Bei den niederen Kreaturen schien es ja bereits einen Effekt zu erzielen.
"Habt Ihr Albenblut in Euren Adern?", fragte sie schliesslich rundheraus.
Dafür sprach die helle Haut, welche bei diesem Volk oft üblich war.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#47

Beitrag von Farrinur Hraunar » Fr 2. Sep 2016, 14:31

Farrinur hörte noch immer Schrullas krächzendes Lachen, nachdem er sich völlig vollgesabbert aus seiner misslichen Lage befreit hatte.
„Mein Mausezähnchn mag Dich wohl! Aber verwöhn sie nicht zu sehr, sonst wird sie nur fett!“
Auch seine Reisegefährten schienen sich über ihn lustig zu machen, und eine Gruppe weiblicher Düsterlinge sass in der Nähe auf einer Mauerruine und tuschelte wie wild, während sie immer wieder mit ihren Klauen auf ihn zeigten und keckernde Laute von sich gaben, beinahe wie ein Kichern.

Der Farisin war mehr als erleichtert, als Ragosh daher trampelte. Sofort schloss sich Farrinur ihm an, um zu helfen und auch noch die übrigen Felsbrocken wegzuschaffen, doch hauptsächlich, um der peinlichen Situation zu entkommen.
Beim Eingang angelangt packten alle an, die genug Kraft besassen, während die Alte und einige andere danebenstanden, und sie beobachteten.
Auch der junge Mann machte sich an die Arbeit und dachte dabei an seinen Vater. Dieser war ein begnadeter Baumeister gewesen und konnte mit seiner Magie flüssige Lava zu prachtvollen Gebäuden und Skulpturen formen. Manchmal wünschte sich sein Sohn etwas mehr wie er zu sein.

Dann schüttelte er jedoch den Kopf.
Es nützte nichts, sich diesen Träumen hinzugeben. Dargo hatte ihn gelehrt, dass auch andere Eigenschaften eines Lebewesens zählten.
„Hey Firxas, ich habe gehört, du bist Kampfmagier. Vielleicht könnten wir uns in unseren Kräften messen. Ich könnte etwas Übung gut gebrauchen!“, begann er ein Gespräch mit dem Tiefling, der neben ihm arbeitete. Denn trotz Dargos Worten drängte sein Stolz ihn doch dazu, weiter um die Achtung seinesgleichen zu kämpfen und die konnte er nun einmal hauptsächlich durch seine Feuermagie erlangen.

Als er gerade einen verhältnismässig schweren Stein beiseitegeschafft hatte und nun die Hände auf die Knie stützte und einen Moment zu Atem kommen wollte, bemerkte er ganz in der Nähe das Schwert des höfisch gekleideten Tieflings. Er bestaunte gerade die gute Verarbeitung der Scheide und des Griffs, als er eine Bewegung daneben bemerkte.
Er strengte seine Augen an und spähte etwas genauer hin. Wie war denn die Zwiebel dorthin gelangt?
Bestimmt würde das die geschmacklose Brühe des Kochs etwas aufpeppen. Er würde ihn später darauf aufmerksam machen. Vorerst wollte er das Gewächs jedoch einpacken.

Mit zwei grossen Schritten war er neben dem Schwert, bückte sich, hob die unscheinbare Zwiebel auf und stiess im nächsten Moment einen erschrockenen Schrei aus, während er das Gemüse wie von Sinnen von sich warf und rückwärts stolperte. Dabei stiess er mit dem Fuss an das wertvolle Schwert und landete zum zweiten Mal am selben Morgen auf seinem Allerwertesten.
Alle starrten ihn an und Farrinur fühlte sich bemüssigt, sich zu erklären: „Die Zwiebel… sie… hat mich angeschaut!“
Seine Finger zeigten in die Richtung, wo er das Ding hingeworfen hatte, doch dort war nichts Aussergewöhnliches mehr aufzufinden.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#48

Beitrag von Erzähler » Fr 2. Sep 2016, 15:28

Der Tiefling wurde da erste Mal seit Tagen aus seiner depressiven Lethargie gerissen, die man einem Kerl von seiner Erscheinung nicht unbedingt zugetrauen würde. Nach außen hin wirkte er grimmig, abweisend, doch seine Seele lag in Scherben. Das Angebot des Burschen kam ihm mehr als nur Recht. Er wollte etwas erwidern, doch das sprunghafte Wesen Farrinurs brachte diesen dazu, sich in der Zwischenzeit schon wieder einer Zwiebel zuzuwenden, nur um diese plötzlich kreischend von sich zu werfen, als hätte er eine glühende Kohle angefasst. „Die Zwiebel… sie… hat mich angeschaut!“ Was für ein Würstchen. Der Junge brauchte mal ordentlich Kloppe, damit er nicht vollkommen verweichlichte. Firxas zog sein von der Arbeit nassgeschwitztes und verschmutztes Oberteil aus und warf es über einen Stein. Sein Körper war voller Narben in allen Größen. Nicht alle davon stammten von Kämpfen, manche davon rührten auch von wilden Liebesspielen. Doch diese Zeit lag lange zurück. Er kreiste mit den kräftigen Schultern, drückte seine Faust mit den Fingern der anderen Hand knirschend zusammen und legte den Kopf erst zur einen und dann zur anderen Seite, wobei es jedes Mal in seinem Genick knackte. Zum ersten Mal überhaupt offenbarte er heute der Öffentlichkeit die beiden tiefen, hässlich aussehenden Narben zwischen seinen Schulterblättern. Die Ränder sahen aus wie aufgeplatzte rosa Würste und standen in einem starken Kontrast zu seiner bronzefarbenen Haut. "Komm her, Kleiner. Greif mich an - wenn du dich traust. Fäuste, Magie ... es ist mir gleich. Na los, oder hast du Schiss?"

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#49

Beitrag von Leviathan » Fr 2. Sep 2016, 17:51

Er hob gerade einen Stein an, der Schweiß lief ihn vom Körper, da hörte er den Schrei und ließ das Gewicht sofort los. Er ging sofort in eine Verteidigungsstelle und schaute sich um. Was er aber sah machte ihn sauer, und zwar richtig sauer. Dieser kleine, rothäutige, verdammte Bursche. Was machte er an seinen Sachen und warum schrie er irgendetwas von einer Zwiebel. Egal den würde er Manieren beibringen und ihn spüren lassen was es heißt seine Sachen stehlen zu wollen. Seine Fassung war davon geflogen und so schrie er „Hey Bursche, was soll das? Wolltest du mein Schwert etwa stehlen?“. Mit festen Schritt lief er Auf den Burschen zu und spannte dabei jeden seiner Muskeln an. Die Hände zu Fäusten geballt. Erst die Prügel dann die Bestrafung, er würde die Hand verlieren. Ein ihm bekanntes Geräusch ließ ihn anhalten. Das Knacken von Knochen, war ihm noch wohlvertraut. Sein Blick wanderte zu dem Verursacher des Geräusches. Der andere Tiefling hatte gerade sein Hemd ausgezogen. Einige Narben kamen zum Vorschein und raubten Leviathan den Atmen. Hatte er den Kerl unterschätzt? Ja denn diese Narben stammten von Kämpfen. Er kreiste mit seinen Schultern und bewegte den Kopf zu den Seiten. Da sprach der Tiefling „Komm her, Kleiner. Greif mich an - wenn du dich traust. Fäuste, Magie ... es ist mir gleich. Na los, oder hast du Schiss?". Nun verschlug es Leviathan die Sprache. Meinte dieser vermenschlichte Dämon das Ernst, wollte er ihn wirklich seines Rechtes berauben? Es waren seine Sachen und ihm stand es zu Die Hand des Diebes abzutrennen, oder ein Ohr von ihn an einen Baum zu Nageln und zu sehen wie er davon wider los kam. Aber dieses Tieflingspackt wagte es wirklich ihn dieses Recht abzuringen, aber nicht mit ihm. „Was fällt dir Missgeburt von einem vermenschlichten Dämon ein? Dieser Jüngling gehört mir! Ich werde ihn mit einem Ohr an einen verfluchten Baum nageln und sehen wie er sich davon befreit!“ sagte er mit unterdrückter Wut. Im gleichen Moment hasste er sich das er nicht gerade gute Worte gewählt hatte die einen Edelmann besser zugestanden hätte. Doch egal er würde nicht kampflos aufgeben. Zur Not hatte er ja noch Plan B in seinem Stiefel. Er schaute den Tiefling kampfeslustig an...
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Lacrima Dal'danil

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#50

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Fr 2. Sep 2016, 18:15

Lacrima war überrascht als sich plötzlich die Alte zu ihr gesellte, hatte das Weib doch eher den Eindruck hinterlassen als könne sie nichts mit ihr anfangen. Wobei das alle hatten, bis auf den Jüngling. Andererseits hatte sie vor ein paar Minuten das Gefühl gehabt das Ragosh ihr versuchte zu imponieren. Was etwas seltsam anmuten würde, aber letzendlich auch nicht vollkommen überraschend kommen würde.
Doch nun saß dieses alte Weib direkt neben ihr und versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln. Nun warum eigentlich nicht. Besser als sich zu langweilen war es allemal.

"Langweilig wird es in der Tat wohl wirklich nicht. Sagen wir ich hatte schon zivilisierter Gesellschaft. "

Ein Schmunzeln umspielte die vollen blutroten Lippen der Lady.

"Wobei ich die Gesellschaft von Tieflingen durchaus zu schätzen weiß. So manchen Ork auch. Hoffen wir einfach das diese hier noch etwas mehr können als Muskelspiele und Köpfe zerreißen."

Ihr Ton war nicht vorwurfsvoll, den so war es auch offenbar nicht gemeint. Lediglich eine Aussage. Sie erinnerte sich noch zu gut an Narbok und sein Reitwolf. Ein guter Ork, ein starker Ork und ein verlässlicher Gefährte etwas was selten war.

" Ich kannte mal einen Ork, er hatte auch ein Reittier wie ihr, wenn auch ein Wolf. Die besten Gefährten die ich jemals hatte. "


Kurz schien sie in Erinnerungen zu schwelgen bevor sie selbige abschüttelte und sich wieder den Worten Schrullas widmete.

"hmm...der Mord...wäre nicht abwegig wenn Ragosh es auch diesmal gewesen war, meint ihr nicht?
Aber die Hauptsache ist wir fallen einander nicht an, sobald es nach da unten geht. Dort brauchen wir ein richtiges Team, sonst wird es lächerlich."


Lacrima sah hinüber zu den Männern welche fleißig am schuften waren. Gerade hatte Farrinur einen Schrei ausgestoßen.

"Nein Albenblut sucht ihr bei mir vergebens."

beantwortet sie nebenbei auf Schrullas Frage, ihre Aufmerksamkeit lag aber unverkennbar auf dem was vor ihren Augen geschah. Würde sich der Bursche wirklich mit dem Tiefling prügeln?

"Das könnte interessant werden"

sprach sie eher leiser, wohl mehr an sich selbst gerichtet, aber Schrulla konnte es gut vernehmen. Doch dann kam alles anders. dieser Neuling mischte sich ein. Aus irgendeinem Grund wollte er Farrinur an den Kragen, schien die Situation dann aber misszuverstehen und wande sich dem andren Tiefling zu.

"Dummköpfe"

Murrte Lacrima, gerade so laut das Schrulla es verstehen konnte. Im nächsten Moment war sie schon verschwunden und tauchte neben Farrinur auf.

"Hier wird niemand an den Baum genagelt"

Jaro, der schweigsame Begleiter der Lady, stand noch hinter Schrulla und kratzt sich nun kurz unschlüssig den Hinterkopf.
Lacrima schien das nicht zu interessieren. Fest stand sie neben dem Farisin. Nicht das sie ein Problem damit hatte das er sich mit Firxas prügelte. Ihr Problem war eindeutig die Drohung von Leviathan.
Dabei hatte der Bursche doch gar nichts getan, was dieses Aggression rechtfertige.

Wo bei Malgorion war eigentlich dieser verfluchte Mummenschanz? Er könnte mal für Ordnung sorgen, sonst würde er bald keine Gruppe mehr haben, wenn das so weiterging. Aber vermutlich hockte der Maskierte irgendwo und beobachtete sie wie Versuchsobjekte.

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