Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Krake

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der SĂŒdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#51

Beitrag von Leviathan » Fr 2. Sep 2016, 19:22

Nein das ging ihm jetzt zu weit! Erst dieser diebische Bursche, dann der Abschaum von einem DĂ€mon welcher keine offensichtlichen Merkmale seiner Herkunft hatte und jetzt die Lady welche aus dem Nichts erschienen war. Am Ende wĂŒrde das MĂŒtterchen ihre HyĂ€ne holen und wohl auch noch mitmischen. Nein das durfte nicht geschehen. Galant drehte er sich zu der Frau mit den schwarzen Haaren, der hellen Haut und vollen roten Lippen um. Er musterte sie. Von ihr ging etwas gefĂ€hrliches aus. Er atmete tief ein und zĂ€hlte dann langsam bis fĂŒnf bevor er mit ruhiger doch herrischer Stimme sagte „Verzeiht meine Dame, aber dieser Konflikt ist nicht Eurer. Er betrifft nur...“ er schluckte die Worte runter die ihm nun auf der Zunge lagen und formulierte sie um „den diebischen Burschen, diesen Herrn und mich was an! Also wĂŒrde ich euch bitten von dem Dieb dort weg zu treten!“ Die letzten Worte betonte er extra und ließ sie so wirken wie eine Drohung. Er mochte es nicht Frauen zu schlagen oder gar zu töten, doch wenn sich nicht vermeiden ließ wĂŒrde er dieser feinen Dame auch noch Manieren beibringen. Es wĂŒrde schwierig werden da der Tiefling, Firax glaubte hieß er, da war. Aber er wĂŒrde mit denen fertig werden. Vorsichtig drehte er sich wieder seinen eigentlichen Gegner zu und sagte „Gut dann werde ich dich, dreckigen HalbdĂ€mon erst fertig, machen und dann werde ich den Jungen ĂŒber Knie legen, anschließen ihm das Ohr an einem Baum nageln. Keiner bestiehlt mich!“ er atmete tief durch und schloss die Augen. Das Blut war in Wallung und seine Muskeln spannten sich noch mehr. Als er wieder die Augen öffnete betrachte er das Umfeld. Die DĂŒsterlinge, diese nervigen Dinger, hatten um sie einen Halbkreis gebildet in dem Lacrima, der Junge, und sie, die beiden Tieflinge standen. Sie grölten und schrien aufgeregt. Ragosh stand an dem verschĂŒtteten Zugang und betrachte die Szene neugierig, wĂŒrde er sich auch in das KampfgetĂŒmmel stĂŒrzen oder wĂŒrde er nur zusehen? FĂŒr wen wĂŒrde er Partei ergreifen? Egal Levithans Kampfausbildung war darauf ausgelegt auch mit mehren Gegner fertig zu werden, wobei das hier langsam eskalierte und recht schwierig werden wĂŒrde, denn die Lady machte keine Anstalten zur Seite zu treten. Wieder atmete tief durch und schaute dem Tiefling in die Augen und sagte „Ein Körperkampf, Arme und Beine, keine offenen Waffen! Nur wir Beide! Der Preis, der Junge! Was sagst du?“
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Firxas
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#52

Beitrag von Firxas » So 4. Sep 2016, 15:44

„Was fĂ€llt dir Missgeburt von einem vermenschlichten DĂ€mon ein? Dieser JĂŒngling gehört mir! Ich werde ihn mit einem Ohr an einen verfluchten Baum nageln und sehen wie er sich davon befreit!“
„Wie lange willst du leben, du Produkt einer Ziegenfickerin?“, grollte Firxas. Er blickte Leviathan fest und ohne auch nur die Spur von Angst an.
Leviathan hatte scheinbar wenig Interesse daran, den Tag zu ĂŒberleben denn er fuhr fort zu protzen: „Gut dann werde ich dich, dreckigen HalbdĂ€mon erst fertig, machen und dann werde ich den Jungen ĂŒber Knie legen, anschließen ihm das Ohr an einem Baum nageln. Keiner bestiehlt mich!“
„So sprach der Mann mit dem Geweih. Das ich nicht lache! Deine Mutter hat`s mit einem Ziegenbock getrieben und du bist das Resultat! Scheißt du auch kleine Köttelchen?“
„Ein Körperkampf, Arme und Beine, keine offenen Waffen! Nur wir Beide! Der Preis, der Junge! Was sagst du?“

Firxas ĂŒberlegte einen Moment. Von der Sache her hielt er es fĂŒr vollkommen ĂŒberflĂŒssig, noch vor Beginn der Expedition ein sinnloses Duell auf Leben und Tod auszufechten. Er wurde nicht dafĂŒr bezahlt, die Mitglieder zu dezimieren, sondern dafĂŒr, fĂŒr deren Sicherheit zu sorgen. Wenn die beiden Tieflinge jetzt ernst machten, wĂŒrde einer von ihnen die Expedition nicht mehr begleiten können, weil er tot war und, wenn es schlecht kam, der andere ebenfalls nicht.

„Wenn Mummenschanz erfĂ€hrt, dass ich ein Mitglied seiner ohnehin schon kĂŒmmerlichen Truppe zu Ainuwar befördert habe, schmeißt er mich hochkant raus. Nein. Wir werden das anders machen.“ Er zog mit dem Fuß einen großen Kreis in die Erde. „Dies ist unsere Arena. Wer sie zuerst verlĂ€sst oder mit etwas anderem als den FĂŒĂŸen oder HĂ€nden den Boden berĂŒhrt, hat verloren. Der Sieger erhĂ€lt den Jungen. Keine Waffen außer jenen, die uns die Natur gegeben hat. Dich totzuschlagen hole ich nach, wenn wir wieder an der OberflĂ€che sind und ich meine Bezahlung erhalten habe, das schwöre ich dir!“

Firxas stellte sich breitbeinig in die Mitte des Kreises. Er stand da wie ein brauner Fels, nur das Peitschen seines Schweifes verriet seine wachsende Anspannung. Er hatte keine Angst davor, zu verlieren - wenn man so viel Kampferfahrung in seinem Leben gesammelt hatte, wie er, blieben zwischenzeitliche Niederlagen nicht aus.

"Komm schon, Ziegenbastard!" Er wartete mit leicht abgewinkelten Armen und zu Klauen geformten HĂ€nden auf Leviathan. Mit den Krallen seiner Daumen strich er ĂŒber die Klauen seiner ĂŒbrigen Finger, um diese zum Klacken zu bringen. Da er sie oft im Kampfe benutzte und keine feinen Handarbeiten ausfĂŒhren musste, trug er sie ĂŒberdurchschnittlich lang. Sie waren nicht viel kĂŒrzer als seine Finger und scharf wie Krummdolche. Sein letzter Versuch, sich am Sack zu kratzen, war damit geendet, dass er eine neue Hose gebraucht hatte.

Er bemerkte nicht, dass Mummenschanz erschienen war und etwas abseits auf einem Stein Platz nahm, um das Geschehen zu beobachten.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#53

Beitrag von Farrinur Hraunar » Mo 5. Sep 2016, 10:27

Einen Moment wollte der Farisin die Aufforderung von Firxas abwehren, denn es war nicht sein Ansinnen, vor der ganzen Truppe seine ĂŒberschaubaren magischen FĂ€higkeiten darzulegen und auf einen Faustkampf hatte er es nicht angelegt. Da ihn jedoch noch immer alle anstarrten, wollte er nicht klein beigeben und rappelte sich auf. Die seltsame Zwiebel war vergessen.
Als er jedoch Dolch und Bogen beiseitelegen wollte, erklang eine andere drohende Stimme.
„Hey Bursche was soll das? Wolltest du mein Schwert etwa stehlen?“
Farrinurs Blick schoss zu Leviathan hinĂŒber, der seine Wut nur mĂŒhsam unterdrĂŒcken konnte. Was war denn in den gefahren?

„Nur, weil mein eigenes Schwert gestohlen wurde, bediene ich mich doch nicht bei den Schwertern meiner GefĂ€hrten“, wehrte Farrinur entrĂŒstet ob dieser Anschuldigung ab. Er unterliess es, die Zwiebel noch einmal zu erwĂ€hnen, denn er erkannte selbst, wie verrĂŒckt sich dies anhören musste.
Doch der misstrauische Tiefling schien ihn gar nicht zu hören. Stattdessen wandte er sich zu Firxas um, den er offensichtlich als Bedrohung empfand.
„Dieser JĂŒngling gehört mir! Ich werde ihn mit einem Ohr an einen verfluchten Baum nageln und sehen wie er sich davon befreit!“
Farrinur glaubte sich verhört zu haben. An den Baum genagelt? Der Tiefling hatte wohl eine Schraube locker!

Offensichtlich war er nicht alleine mit seiner Meinung, denn wĂ€hrend Lacrima fĂŒr ihn aussagte – womöglich bereits die ersten Anzeichen dafĂŒr, dass sein Amulett Wirkung zeigte - und sich neben ihn stellte, schlurfte auch Schrulla unauffĂ€llig zu ihm heran. Bei ihrem GesprĂ€ch mit der Lady hatte sie nichts Neues ĂŒber sie herausgefunden, ausser dass sie vielleicht dieselbe Geschmacksrichtung fĂŒr Tieflinge und Orks hegten und die Meinung zu diesem ĂŒberschĂ€umenden Testosteronhaufen teilten.

Der junge Mann bemerkte, wie Wut und Scham gleichzeitig in ihm aufwallten. Zuerst diese dreiste Anschuldigung von dem Tiefling, der offensichtlich keine Augen im Kopf hatte, um die Tatsachen richtig zu beurteilen, und dann noch die Lady, welche sich als seine BeschĂŒtzerin neben ihm aufbaute. Fehlte ja nur noch

„Los Kleiner, lass die Grossn machn. Wenn zwei sich streitn freut sich der Dritte“, ertönte hinter ihm die krĂ€chzende Stimme.

 dass die Hexe ihn bemutterte!
Empört fuhr er zu Schrulla herum und blickte zornig auf das alte Weiblein hinunter.

„Ich lasse mich nicht verschachern wie einen Gegenstand. Ich bin kein Dieb und LĂŒgner, sondern ein ehrvoller Krieger!“
„Jetzt stell dich nich so dumm an!“, pfurrte die Alte und griff nach seinem Arm, um ihn gleich darauf wieder loszulassen, als hĂ€tte sie sich verbrannt.
„Du glĂŒhst!“
TatsÀchlich bemerkte auch Farrinur plötzlich die Hitze in seinem Körper, die sich immer weiter anstaute.
„Jetzt kĂŒhl mal wiedr etwas runter Junge. Ich weiss, dass du nicht gelogn hast, schau her!“, und ihre dĂŒrren Finger zeigten auf ihre Zwiebelkette, wo dieselben roten Augen wie zuvor ihn aus dem GemĂŒse anstarrten.
„ErklĂ€r ich dir spĂ€tr“, raunzte sie, denn sie sah bereits seine gerunzelte Stirn.

Inzwischen hatte Firxas einen Kreis gezogen, wo er nun breitbeinig stand. Farrinur war ja bereits ein grosser Mann, doch an den Tiefling kam er bei Weitem nicht heran. Leviathan wirkte gegen diesen Berg wie eine Bohnenstange. Und wie wĂŒrde wohl ich erst dagegen wirken?
„Der Sieger erhĂ€lt den Jungen“, gleich schwand seine Sympathie fĂŒr den riesenhaften Kerl. Die Luft um ihn herum schwirrte vor Hitze, so emotionsgeladen war der junge Mann. Schrulla hatte sich ausser Reichweite begeben, beobachtete ihn jedoch aus den Augenwinkeln.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#54

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Mo 5. Sep 2016, 16:46

Das heben der Augenbrauen war die einzige Reaktion welche Leviathan auf seine Worte hin erhielt, gefolgt von einem spöttischen Lachen.

"Willst du mir drohen Mischling?"

Lacrima's Augen funkelten, ob aus Humor oder eher als unausgesprochene Warnung konnte man nicht genau definieren.

"Die Intelligenz wird offenbar auch nur rar bei Tieflingen verteilt."

Da Leviathan sich dann aber abwande, offenbar Firxas als grĂ¶ĂŸere Gefahr einschĂ€tzend und dieser offenbar auch in der Stimmung war es diesem..."Produkt einer Ziegenfickerin" , wie er Leviathan bezeichnete, zu zeigen , beließ die Lady es auch vorerst.

Nur an Firxas richtete sie nochmal ihre Worte.

"Hey Firxas, Mummenschanz wirft dich nicht raus wenn du diesem Kerl die Lebenslichter aushauchst. WÀrst nicht der erste der jemand tötet und dennoch bleibt."

"Falls doch...ich kann auch gut zahlen"


Ihre Mundwinkel zuckten amĂŒsiert, aber ihr Blick ließ keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihrer Aussage.
Nun augenscheinlich alles gesagt wande sie sich Farrinur zu und trat angesichts des hitzigen Wutausbruchs des jungen Burschen etwas zur Seiteund beobachtete es erstmal schweigend die Unterhaltung zwischen Farrinur unter der Hexe.

Erst als diese sich zurĂŒck zu wande sie sich wieder Farrinur zu.

"Hör mal, von mir aus kannst du dich mit dem ganzen Lager prĂŒgeln, auch wenn du das nicht nötig hast. "

Sie wechselte die Seite und schien ihn mit Vorsicht zu betrachten.

"Ich weiß nur daraufhin das wir noch alle da runter mĂŒĂŸen, und das sollten wir am besten heil."

Die Lady bemerkte aus den Augenwinkeln eine bekannte Gestalt, und als sie nochmal hinsah, saß dort tatsĂ€chlich dieser Mummenschanz und sah seelenruhig zu. Aber das hatte sie bereits erwartet.
Nochmal wande sie sich Farrinur zu.


"Tu eben was du nicht lassen kannst, wenn du auf das Niveau dieses Primitivlings sinken willst."

Mit einem kĂŒhlen Zucken ihrer Schultern und einen ebenso abschĂ€tzende Blick wande sie sich ab. Hatte sie diesen Burschen vieleicht doch falsch eingeschĂ€tzt. Aber nun sollen sie sich eben alle gegenseitig halbtot schlagen. Dann endet die Expedition bevor sie ĂŒberhaupt angefangen hat. FĂŒr sie war das ohnehin nur ein Zeitvertreib.


Die Lady bahnte sich einen Weg durch die Menge, allein der kalte Blick mit welchen sie den einen oder anderen DĂŒsterling bedachte, reichte aus das man ihr etwas Platz machte und sie sich nicht durchdrĂ€ngen mußte. Anstatt sich aber abseits zu setzen entschied Lacrima sich dann doch anders.

Innerhalb eines Augenblickes war sie verschwunden und tauchte direkt neben Mummenschanz auf.

"Mir scheint ihr legt nicht viel Wert darauf das die Expedition mit einer vernĂŒnftigen Gruppe begangen werden kann."

Sprach sie ihn an und setzte sich dann einfach neben ihn.

"Das der Alb tot ist hat offenbar nicht gereicht, der Rest der Gruppe darf sich auch noch zerfetzen. Nicht das es nicht interessant wÀre wie sie in ihrer Dummheit agieren, aber letzendlich ist es langweilig."

Inzwischen hatte es auch der schweigsame Begleiter von Lacrima geschafft wieder zu ihr zu stoßen und stellte sich in gewohnter stiller Manier in Reichweite auf, die Hand noch immer auf den Schwertgriff.

"Ich zumindestens wĂŒrde es praktischer finden, wenn wir da unten als Einheit agieren."

FĂŒgte sie noch knapp an.
Vermutlich wĂŒrde Firxas es sowieso nicht auf einen Tod von Leviathan anlegen, auch wenn er, zumindestens wenn es ihm um die Bezahlung ging, durch sie nun abgesichert wĂ€re.
Dennoch war die Stimmung mehr aufgeheizt als vorher, und das lag nicht an der Hitze welche Farrinur ausstrahlte. Das eine aufgeheizte und eine sich rivalisierende drohende Gruppe eine schlechte Grundlage fĂŒr eine Expedition sind, sollte eigentlich auch Mummenschanz einleuchten. Zumindestens hielt Lacrima ihn nicht fĂŒr dumm.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#55

Beitrag von Ragosh » Mo 5. Sep 2016, 18:43

Der Ork fĂŒhlte sich richtig lebendig gerade als er einen großen Stein mit der Hilfe von zwei kleinen Scheißern zur Seite rĂŒckte machte er eine Pause und trank einen Schluck des leckeren Eintopfs. Klar war es nicht ein Schwein gebraten ĂŒber dem Feuer doch war er schlimmeres gewohnt und das hier war besser als nichts, die friedliche Situation wurde jedoch unterbrochen von einem Geschreie und gejohle.

Ein Blick in die Richtung bot eine sehr komische Sezenerie, der Bursche hatte irgendwas weg geworfen und er war geschockt doch dann kahm eins zum anderen. Es war in der Welt wohl bekannt das Orks einen sehr dĂŒnnen Gedulsfaden hatten doch diese DĂŒsterlinge oder Tieflinge was auch immer, waren wirklich sehr nah am Zorn gebaut. Das ganze Rudel huschte in deren Richtung und sie wollten das Spektakel aus der NĂ€he betrachten Ragosh konnte es ihnen nicht verdenken.

Man sah das ein Kreis gezogen wurde, dies war ein Pakt unter den beiden Kriegern das kannte er auch aus seiner Heimat. Es ging hier nicht um eine rivalitĂ€t es ging um die Ehre dazu kahm noch der grenzenlose Hass der ja fast schon spĂŒrbar war.

Ragosh sah wie einer aus dem Rudel kampfeslustig an die Linie heran sprang, der Ork grunzte nur laut und fĂŒgte laut genug hinzu das es jeder hörte "jeder, der seinen Fuß dort hinein setzt und dort eigentlich nichts verloren hat bekommt es mit mir zu tun!". Es wichen ein paar zurĂŒck und sie feuerten die beiden Kontrahenten an, der Ork schaute ebenfalls kampfeslustig zu er wollte wissen, aus welchem Holz die beiden wohl geschnitzt waren. Ebenso hörte er was das Weib sagte und eine indierekte Anspielung auf ihn machte, der Ork verschrĂ€nkte die Arme und rief ihr zu "du, elendiges Teufelsweib hĂ€lst dich darauß!". Er hatte es satt das diese ach so holde Maid sich immer einzumischen versuchte.

Den Blick auf den Burschen gerichtet sprach er "du solltest, dich bereit machen fĂŒr einen Kampf schließlich geht es danach um dich, deine ach du tolle Freundin wird dich nicht immer beschĂŒtzen können" nachdem er das gesagt hatte grinste er und gab einen Blick auf, seine großen Hauer und andere ZĂ€hne frei. Es Ă€hnelte einem Raubtier und noch hielt sich der Ork zurĂŒck, er könnte eingreifen in dem Kampf aber wozu? Es ging hier nicht um ihn, er respektierte jedoch den Kreis den die beiden Krieger gezogen hatten. Er fragte sich still und heimlich ob sie auch, bis zum tot kĂ€mpfen wĂŒrden?

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#56

Beitrag von Mummenschanz » Mo 5. Sep 2016, 19:03

"Die Hoffnung auf eine vernĂŒnftige Truppe habe ich bereits aufgegeben, Lady Dal'danil. Oberst Nassik hat eindeutig die fĂ€higeren Teammitglieder erhalten. Noch schlimmer kann es nicht kommen, ob nun einer mehr oder weniger uns begleitet. Aber wem erzĂ€hle ich das. Wichtig ist, dass wir die Expedition vor Kaisho zum erfolgreichen Abschluss bringen, egal, wie viele mit uns das Ziel erreichen. Die Goblins haben bereits zu viele von Tasmerons Geheimnissen ergrĂŒndet. Geheimnisse, die nie fĂŒr ihre Augen bestimmt waren."
"Ich zumindestens wĂŒrde es praktischer finden, wenn wir da unten als Einheit agieren", wandte die Lady ein.
"Damit mögen Sie Recht haben, Lacrima. FĂŒr mich jedoch ist es eine interessante Charakterstudie, die sich hier abspielt. Es hilft mir, die Mitglieder besser einschĂ€tzen zu können, um mein weiteres Vorgehen zu planen. Je besser ich Sie alle kenne, umso eher werden wir den Mittelpunkt erreichen."

WĂ€hrend die meisten DĂŒsterlinge kreischend und quiekend auf das sich anbahnende Spektakel warteten, suchten immer hĂ€ufiger einige Weibchen Farrinurs NĂ€he. Sie zupften ihm im Vorbeigehen lose Haare von seiner Kleidung. Ein Weibchen nahm hinter Farrinur auf einem Fels Platz und machte Anstalten, das Haar des JĂŒnglings lausen zu wollen, wĂ€hrend es melodisch vor sich hin gurrte. Ein anderes ergriff seine Hand und streichelte sie, wĂ€hrend es verliebt zu Farrinur hinaufschaute.

Der Ork wurde weniger zĂ€rtlich behandelt, was daran lag, dass die Weibchen zum Großteil mit dem Farisin beschĂ€ftigt waren und fĂŒr ihn fast nur MĂ€nnchen ĂŒbrig blieben, die ihn wie einen zu groß geratenen Kumpel behandelten. Ragosh wurde mit einem vernehmbaren Ratsch! der alte Schorf von einer SchĂŒrfwunde abgezogen, den der verantwortliche DĂŒsterling alsdann in seinem Maul verschwinden ließ. Ein anderer begutachtete derweile den breiten grĂŒnen RĂŒcken, ob er dort eventuell Hautunreinheiten oder Parasiten finden wĂŒrde, die er entfernen konnte. So, wie es aussah, mochten sie ihn. Immerhin war er stark, groß und imposant, was ihn zu einem potenziellen RudelfĂŒhrer machte und verstand sich hervorragend auf ihre Sitten und GebrĂ€uche, die denen seines eigenen Volkes gar nicht unĂ€hnlich waren. Sogar die Kleinen wurden inzwischen nicht mehr von ihm ferngehalten, sondern balgten sich unmittelbar vor ihm. Etwas derartiges hatte Mummenschanz noch nie gesehen. Er war gespannt, wie sich das noch entwickeln wĂŒrde.
Ich war, ich bin und ich werde sein.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#57

Beitrag von Farrinur Hraunar » Do 8. Sep 2016, 08:48

Farrinur und Schrulla

Der junge Farisin stand wie angewurzelt da und beobachtete mit versteinerter Miene das Geschehen. Gerade hatte Lady Dal’danil ihm deutlich zu verstehen gegeben, was sie von diesen PrĂŒgeleien der Mannsbilder hielt und kurz darauf hatte der unsympathische Ork ihn verĂ€chtlich aufgefordert, sich ebenfalls auf einen Kampf vorzubereiten.
Farrinur rang um seine Fassung. Als wollte er freiwillig ein Ohr verlieren.
Er hatte doch nur einen Übungskampf mit Firxas vorgeschlagen, um seine eigenen MagiefĂ€higkeiten zu trainieren. Und mit dem Schwert von Leviathan hatte er schon gar nix am Hut.
Einen Moment hatte er geglaubt, durch ein KrĂ€ftemessen vielleicht die Achtung der Lady zu erhalten, doch stattdessen hatte er sich ihre Missgunst errungen, noch bevor es ĂŒberhaupt dazu gekommen war.
Vielleicht sprach aus ihren Worten aber auch nur die Sorge um ihn?
Sofort hellte sich seine Miene wieder auf, wĂ€hrend er beobachtete wie sie sich mit einem eleganten HĂŒftschwung den Weg zu Mummenschanz bahnte.

Vor lauter Aufregung bemerkte er nicht die DĂŒsterlingsweibchen, welche vermehrt an ihm vorbeispazierten und ihm ihre Aufmerksamkeit schenkten.
Erst als er einen Schatten hinter sich wahrnahm und im nĂ€chsten Moment lange Finger durch sein zerzaustes Haar fuhren, schreckte er auf und sprang zur Seite. Einen Schrei konnte er glĂŒcklicherweise unterdrĂŒcken, es hĂ€tte ihm bestimmt wieder das Gespött aller eingebracht, wenn er sich vor einem DĂŒsterling fĂŒrchtete.
Auch die DĂŒsterling war erschrocken und linste mit grossen Augen hinter dem Fels hervor. Farrinur schĂŒttelte verwirrt den Kopf. Was hat Mummenschanz uns da bloss fĂŒr eine Begleitung zugemutet!

Schnell trat er wieder einige Schritte nÀher zu den anderen heran, um mit ihnen das Schauspiel zu verfolgen. Auch Lacrima stand in seiner NÀhe.
WĂ€hrend sein Blick zu den beiden Kontrahenten huschte, verlor er seine Angebetete aus den Augen.
Stattdessen spĂŒrte er plötzlich eine sanfte BerĂŒhrung an seiner Hand. In der freudigen Erwartung, das Amulett zeige Wirkung und es handle sich um Lady Dal’danil, erwiderte er die BerĂŒhrung. Im nĂ€chsten Moment zog er die Hand jedoch wie verbrannt zurĂŒck und starrte entgeistert in ein paar lilafarbene Augen.
„Was zum
?“, doch die DĂŒsterling hatte sich bereits aus dem Staub gemacht.



In einiger Entfernung hatte auch Schrulla das Verhalten der DĂŒsterlinge beobachtet. Ein zufriedenes Grinsen legte sich ĂŒber ihr Gesicht. Das Amulett zeigte Wirkung, sie hatte es schon gewusst, als ihr MausezĂ€hnchen sich auf den Farisin gestĂŒrzt hatte.
Wie sie es liebte, ausgefallene Nebenwirkungen beizufĂŒgen oder einfach das gewĂŒnschte Ergebnis noch etwas auszudehnen oder zu verfeinern. Es war einfach köstlich!
Und es konnte ja wohl nicht schaden, wenn alles Weibliche in der Umgebung Interesse an einem bekundete... ein MĂ€nnertraum, oder?

Mit einem Blick auf Lady Dal’danil runzelte sich jedoch ihre Stirn. Das Weib mĂŒsste ebenfalls in der NĂ€he des Jungen sein. Stattdessen bandelte sie mit Mummenschanz an.
Nun gut, da sie noch nicht offenbart hatte, ob sie eine Magierin oder dergleichen war, konnte es gut sein, dass die Magie lÀnger benötigte, um zu ihr vorzudringen. Zeit bringt Rat.
Sie wandte ihre Aufmerksamkeit nun ebenfalls wieder den beiden Prachtexemplaren in der provisorischen Arena zu. Ach, wie hatte sie solche WettkÀmpfe vermisst!

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#58

Beitrag von ErzĂ€hler » Do 8. Sep 2016, 16:42

Der folgende Kampf wurde als Chat-rpg ausgespielt. Vielen Dank an Leviathan fĂŒr das Speichern und Umwandeln in einen Fließtext!

* * *

Firxas wartete auf eine Antwort, wĂ€hrend er gerĂ€uschvoll seine Klauen wetzte. WĂŒrde der Ziegenbastard auf seine Provokation eingehen oder den Schwanz einziehen?

Unterdessen schien es in dem DĂŒrren zu brodeln. Hatte diese Missgeburt ihn wirklich gerade einen Ziegenbastard genannt? Sein Blick verriet den Umstehenden, dass Firxas fĂŒr seine Provokation bĂŒĂŸen solle. Leviathan beugte sich langsam runter zu seinen Stiefeln, ohne seinen Gegner aus den Blick zu lassen. Mit seinen Fingern suchte er den Knauf des darin versteckten Dolches. Er fand ihn, griff zu und schleuderte in einer fließenden Bewegung die Waffe zu seinem Hemd und seinem Schwert. Die Klinge schlug in einer aus dem Boden ragenden Wurzel ein und blieb zitternd stecken. Leviathan richte sich auf und ging mit festem Schritt in den von Firxas gezogen Kreis und schaute ihn feindselig an.

„Flasche“, grölte Firxas und wurde von den DĂŒsterlingen am Rand bestĂ€tigt durch lautes Grölen, Lachen und provokative Gesten. Er schaute Leviathan herausfordernd an und fuhr fort: „Komm her, wenn du dich traust!“ Um seine Worte noch zu verdeutlichen, hob er die Arme und winkte mit seinen beiden HĂ€nden Leviathan heran. Als dieser keine Reaktion zeigte, fragte Firxas: „Na wird’s bald? Oder hast du den Mund zu voll genommen?“ Wieder keine Reaktion seitens von Leviathan. Da sagte Firxas etwas lauter: „ Ich mache dich zu Hackfleisch!“.

Nun endlich zeigte der Gehörnte eine Geste auf das Gesprochene. Ein LĂ€cheln stahl sich auf seinen Mund und er antwortet in einem arroganten Ton: „Nein, habe ich nicht. Nur ich habe mehr Grips als du zu groß gewordener DĂŒsterling!" Er hob seine Arme vor sein Gesicht und ballte die HĂ€nde zu FĂ€usten. Langsam nĂ€herte er sich Firaxs.

Na also, dachte sich Firxas und schlurfte auch nĂ€her. Er hatte sich fĂŒr den Ringkampf eine Gangart angewöhnt, bei der er kaum die FĂŒĂŸe hob, um den Vorteil seines Gewichts voll auskosten zu können. Auch er hob die HĂ€nde vor das Gesicht, jedoch nur zu lockeren FĂ€usten geballt. Er machte ein paar Scheinangriffe, lockere, schnelle Hiebe, doch ohne sonderlich viel Kraft, um die Reaktionen seines Gegners auszutesten. Sein Blick blieb auf seinen Gegner gerichtet.

Leviathan duckte sich unter den beherzten SchlÀge weg. Da ging er schnell in die Knie und machte einen Schwinger, sein Ziel die Leber seines Gegners.

Firxas hatte in diesem Moment gerade den rechten Arm zu einem Fausthieb in Richtung von Leviathans Gesicht ausgestreckt, so dass der Schlag ihn genau an die empfindliche Stelle traf. "Uff!" Zum GlĂŒck hatte sein Leibesumfang ihn etwas gepolstert, dennoch war der Hieb ĂŒbel gewesen. "Also schön", knurrte er. "Dann lass uns jetzt richtig beginnen!" Er tĂ€uschte eine weitere Schlagfolge gegen Leviathans Herzgegend an, dann holte er unvermittelt mit den Klauen aus wie ein BĂ€r.

Zum Parieren war es zu spĂ€t. Leviathan hatte den Schlag nicht gesehen und so musste er Schadensbegrenzung betreiben. Einen Schritt zurĂŒck! Die Klauen rissen seine Haut auf. WĂ€re er nicht zurĂŒck gewichen, hĂ€tten sie eine tiefe Fleischwunde verursacht. Das wĂŒrde Firxas ihn bĂŒĂŸen! Nur nicht die Kontrolle verlieren. Leviathan machte einen Schritt auf Firaxs zu, tĂ€uschte eine geraden Fausthieb an, drehte sich um und nutzte den Schwung fĂŒr einen Schwinger, welcher auf Firaxs` Gesicht zielte.

Firxas duckte sich unter diesem rasch hinweg und umklammerte den Rumpf seines Gegners mit beiden Armen.

Verdammt, ist der Kerl schnell, dachte Leviathan und im nÀchsten Moment erkannte er den Vorteil dieser Situation. Nun war er in seiner NÀhe. Da schoss sein Schwanz nach vorne und stach in Richtung von Firax Auge.

Der drehte seinen Kopf etwas zur Seite, als er das auf ihn zuschießende spitze Ende bemerkte. Es verfehlte seinen Kopf nur knapp, doch es schlitzte ihm seine Kopfhaut auf. Firaxs grunzte. Doch er ließ nicht los. Er begann, Leviathan auszuheben und griff daher den Rumpf seines Gegners mit beiden Armen noch fester.

Der Druck um Leviathans Rumpf wurde grĂ¶ĂŸer und er fing an zu schmerzen, dem Tiefling wurde langsam bewusst, was sein Gegner mit ihm vor hatte. Nein, das durfte nicht passieren, dachte Leviathan. Entweder machte er einen Wurf oder er hob ihn aus der Arena, gingen seine Überlegungen weiter. Er zog seinen Schwanz blitzartig zurĂŒck, um ihn dann erneut vor zu schleudern. Doch diesmal legte er sich um Firaxs Hals und drĂŒckte zu.

Firxas holte rasch noch einmal Luft, ehe die Schlinge sich zuzog. Jetzt musste er schnell machen. Er trug Leviathan so schnell er konnte in Richtung des Randes der Arena. Der Mann war trotz seines schlanken Körperbaus schwer, da er offenbar nur aus Muskeln bestand. Schritt fĂŒr Schritt tappte Firxas in die NĂ€he des Kreisrandes, doch kurz davor konnte er nicht lĂ€nger die Luft anhalten. Er ließ Leviathan los und ergriff dessen Schweif in dem Versuch, dass lĂ€stige Ding von seinem Hals wegzubekommen.

Nun sah Leviathan seine Chance, mal einer Seiner Waffen auszuprobieren. Sobald dieser Tiefling ihn los lies, lehnte sich Levi zurĂŒck, um sich dann mit voller Wucht nach vorne zu katapultieren, als ob ihn ein Faustschlag getroffen hĂ€tte. Kurz vor den Aufprall drehte er seinen Kopf etwas, damit die Spitze seines Horn in das Fleisch fahren konnte und er so Platz gewinnen konnte, um aus der heiklen Situation zu kommen.

WĂ€hrend er mit der wĂŒrgeschlangenartigen Kraft des KörperanhĂ€ngsels beschĂ€ftigt war, bekam Firxas das Horn in sein weiches Fleisch gerammt. Er konnte nicht mal einen Laut des Schmerzens oder Beschimpfungen von sich geben. Er war einmal mehr froh um seine Speckschicht, die schon so manch Verletzung der Muskulatur und Organe verhindert hatte. Langsam ging ihm die Luft aus. Hoffentlich unbemerkt ließ er etwas Grundwasser seine Beine hinauf bis zum Hals wandern, so dass es aussah, als wĂŒrde er stark schwitzen. Dabei wurde seine Haut glitschig und es gelang ihm, sich dem Schweif um seiner Kehle zu entwinden. Blutend, japsend und verdammt wĂŒtend behielt er das Ding in beiden HĂ€nden und knackte es einmal krĂ€ftig ĂŒber sein Knie.

Leviathan wollte aufjaulen, doch er schnappte nach Luft. Warum hatte er den Griff nicht gelockert, dachte er sich. Das Dickerchen hatte da wohl einen Vorteil wegen seinem Fett der Hieb hatte ihm anscheinend nichts ausgemacht. Egal, er musste jetzt schnell handeln. Er zog den Schweif zurĂŒck so schnell es ging. Er flutschte durch die HĂ€nde von Firax. Ob es ausgereicht hatte fĂŒr Schnitte, wusste er nicht. Körpertreffer waren sinnlos, also musste er auf die Arme, Beine, Genitalien zielen, um bei dem Fettsack etwas Schmerz zu verursachen. Er ging einen Schritt auf ihn zu, deutete einen Fronttritt an, hob in letzter Sekunde das Bein höher und ließ es dann Richtung Kopf fahren.

Noch benommen vom Luftmangel reagierte Firxas einen Moment zu langsam und bekam den Fuß mitten ins Gesicht, ein Tritt, der sich gewaschen hatte und stolperte einen Schritt zurĂŒck. Er ruderte mit den Armen und verhinderte mit Ach und Krach, dass er sich auf seinen dicken Hintern setzte. Nun beschloss Firaxs, sein Körpergewicht ein weiteres Mal als Waffe einzusetzen und rannte nach vorn wie eine Dampfwalze, sprang ab und prallte mit seiner gesamten Masse gegen Leviathan. Er packte ihn, um ihn mit sich zusammen auf den Boden zu reißen.

Dieser wusste nicht wie um ihn geschah und konterte nicht. Der Aufprall war heftig als Fleisch an Fleisch klatsche und die Beiden zu Boden fielen. Sie wurden in eine Staubwolke gehĂŒllt, als die beiden Körper auf den Boden schlugen. Die DĂŒsterlinge hörten auf zu grölen, zu johlen und schauten entsetzt und mit offenen MĂŒndern in den Ring. Auch die anderen Zuschauer schauten verblĂŒfft oder ĂŒberrascht. Nur wenige zeigten eine andere Reaktion. Firax lag mit Leviathan eng umschlungen auf den Boden und keiner der Anwesenden hatte gesehen wer zu erst aufgekommen war...

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#59

Beitrag von Ragosh » Mo 19. Sep 2016, 20:03

Schlag folgte auf Schlag es war eine Schlacht des Hasses unter den beiden Kontrahenten und die Menge liebte es. Die kleinen Scheißer heulten und brĂŒllten wild durcheinander um die Rivalen in dem Kreis anzufeuern. Ragosh selbst musste an sich halten nicht selbst auf irgendeinen einzuschlagen. Als der gehörnte dem Fettsack fast ein Auge ausgestochen hatte und es dann doch nicht geklappt hatte, wurde laut aufgeholt man hatte bereits damit gerechnet doch es ging weiter.

Dann wurde es hektisch den die beiden umarmten sich irgendwie und dann geschah etwas was in einer riesigen Staubwolke endete. Die beiden krachten gemeinsam eng umschlungen, aus dem Kreis. Alle hielten den Atem an und keiner vermochte irgendwas zu sagen. Doch das Bild das sich bot war recht unĂŒbersichtlich, den beiden lagen gemeinsam auf dem Boden und rĂŒhrten sich nicht. Einer aus dem Rudel kahm heran mit fragendem Blick schaute er Ragosh an, dieser löste seine Arme und blickte hinunter zu den beiden. "Wer hat gewonnen?!" grunzte er fragend hinunter und alle glotzten die beiden Rivalen an. "Der gehörnte!" rief ein anderer, danach rief jemand anderes "nein! Der andere ich habe es selbst gesehen!".

Was daraufhin passierte war typisch fĂŒr diesen zusammen gewĂŒrfelten Haufen. Der eine schlug den anderen und gleich darauf schlugen sich alle, der Ork richtete sich auf und gerade als er seinen Blick schweifen lassen wollte. Sprang ihm einer in den RĂŒcken, der Ork grunzte und riss den DĂŒsterling herum und schleuderte ihn in die Richtung des Knaben, der ja eigentlich der Preis des Wettkampf sein sollte.

Doch dieser Emotionspool war einfach nicht mehr zu bĂ€ndigen und Ragosh sprang, mitten ins Geschehen. Er schlug dem einen mit einem saftigen Kinnhacken zwei ZĂ€hne heraus, danach biss ihm einer ins Bein. Er grinste hinunter und biss, dem DĂŒsterling in den RĂŒcken. Diese wilde PrĂŒgelei nahm Ausmaße an die sich sehen lassen konnten. Nur die weiblichen Mitglieder des Rudels waren im GetĂŒmmel keine Spur sie blieben, bei dem Knaben und schienen nur noch Augen fĂŒr ihn zu haben.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#60

Beitrag von Leviathan » Mi 21. Sep 2016, 09:27

Er öffnete die Augen und sah das hĂ€ssliche Gesicht von Firxas vor sich. Sofort löste er die Umklammerung und schob sich etwas von dem Fettklotz weg. WĂŒrdiger Gegner dachte er und musste sich eingestehen das er diesen Tiefling falsch eingeschĂ€tzt hatte. Auf einmal ging das Chaos los. Die kleinen Viecher am Rande fingen auf einmal an sich gegenseitig zu beschimpfen und zu Schlagen. Er erhob sich langsam aus dem Dreck und Blickte sich um. Es war als wĂ€re Rakshor selbst auf die Erde gekommen, und das gefiel ihn, denn nur Firaxs und er wussten das seine Schulter vor der von Firaxs aufgekommen war und er so das Duell verloren hatte. Was ihn wĂŒtend machte und dies sich nicht Ă€nderte als er diese DĂŒsterlinge um sich sah. Einige versuchten sogar sich mit dem Ork zu messen. Dummheit war die Plage so mancher Völker dachte er. Da spĂŒrte er einen stechenden Schmerz am Bein und als er herunter sah war dort ein DĂŒsterling welcher in sein Fleisch biss. Der Kleine war sogar so frech das er ihn beleidigte! Beherzt griff er dem kleinen an die Kehle, hob ihn hoch und drĂŒckte langsam zu. Das Zappeln half dem Wicht nicht auch das Kratzen wĂŒrde seinen Griff nicht lockern. Das Zucken wĂŒrde SchwĂ€cher und die Augen des DĂŒsterlings schlossen sich. Da lies er etwas locker und schwang sich das Ding ĂŒber die Schulter. Der Spaß wĂŒrde erst beginnen wenn der Kleine wieder zu sich kam. Mit festen schritt und ein paar Tritte verteilend lief er zu seinen Dolch, den er mit seiner freien Hand aus dem Holz zog und ihn wieder im Stiefel verstaute, danach lief er zu seinem Hemd und seinen Schwert. Was er aber dort fand verschlug ihm die Sprache. Eine kleine Zwiebel lag dort und ein Auge sah ihm entgegen. Hatte der Bub doch die Wahrheit gesagt. Ohne das komische GewĂ€chs zu beachten hob er seinen Besitz auf und verließ den Platz der SchlĂ€gerei mit dem DĂŒsterling ĂŒber seiner Schulter.

Sein Blick wanderte umher auf der Suche nach Schrulla dem alten MĂŒtterchen. Er wĂŒrde sie bitten sich seinen seinen Schwanz mal anzusehen und ihm was gegen die Schmerzen zu geben. Sie sah vertrauenswĂŒrdiger aus als dieser Komische Kauz von Arzt, außerdem wollte er nicht den gleichen Heiler haben wie sein Gegner. Er erblickte das alte MĂŒtterchen am Rande des Platzes und steuerte leider etwas zu herrisch auf sie zu, der Kampf hatte seine dĂ€monische Ausstrahlung noch etwas verstĂ€rkt.
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