Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.


Das Geisterhaus
Die Geister sind eine erfolgreiche und wohlhabende Gilde von Auftragsm├Ârdern. Jedoch bietet das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause f├╝r Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen sind absolute Loyalit├Ąt und Verschwiegenheit - sonst endet man rasch selbst auf der Todesliste.
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Davard von Hohenfelde
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#51

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Do 28. Sep 2017, 08:28

Dave h├Ârte Marcella aufmerksam zu, die sich extrem viele Gedanken machte, wie man ihm helfen konnte.

ÔÇ×Selbstverst├Ąndlich werde ich mein Bestes geben und mich anstrengen Marci. Ob es aber immer so funktioniert, wie ich mir das selbst w├╝nsche, kann ich Dir nicht versprechen. Du kannst den Abendkaffee ja aufsetzen und mitbringen, wenn Du Dich abends zu mir auf die Treppe setzt.

Dann musst Du ihn nicht kontrollieren und wir beide trinken das gleiche. Manchmal habe ich einen Schuss Schnaps oder Rum in den Kaffee dazu gegeben. Schnaps aus Frust und Rum f├╝r den Geschmack, schmeckt leider gut.

So jung ist man mit 16 Jahren nun auch nicht mehr, jedenfalls nicht bei uns. Mein Vater hatte mit 17 Jahren geheiratet und mein Bruder mit 18 Jahren.

Diese Tamjid hat im Grunde gar nichts verbrochen, die Arme sollte mich nur ├╝ber die Schwelle des Nexus schubsen.

Der Vorfall ereignete sich folgenderma├čen. Ansgar und ich kamen von der Jagd mit Vater zur├╝ck. Angeblich hatten sie eine ├ťberraschung f├╝r mich, frag mich nicht warum Ansgar mitgezogen hat, aber vermutlich weil es dabei um Magie ging und bei solchen Dingen konnte mein Vater ihn packen. Wobei der Vorfall auch nicht auf dem Mist meines Vaters gewachsen ist, sondern auf dem meines Gro├čvaters Alastair.

Die offizielle Information war, da ich bereits 16 Jahre alt war, bekam ich ein Geschenk zum Geburtstag. Ansgar f├╝hrte mich in unsere Bibliothek, schloss hinter uns ab und da war sie. Dieses Geschenk war die besagte Tamjid. Das Geschenk war laut seiner Aussage noch besser als ein Hund ÔÇô folglich war sie meine Sklavin.

Lange Rede, kurzer Sinn ich sollte mit ihr Sex haben, damit ich es lernen w├╝rde. Ich weigerte mich und wollte mich verdr├╝cken, mein Bruder hinderte mich daran und zwang mich zu bleiben. Er blieb ebenfalls vor Ort, damit mir nichts geschehen konnte. Hinterfragt habe ich es nicht.

Da ich also durch die Situation durch musste, habe ich mit der Tamjid geredet. Es gab auch etwas zu Essen und zu trinken, also habe ich mir Mut angesoffen. Die Frau war derma├čen kriecherisch und devot, dass es mich ankotzte. Und je mehr ich intus hatte, je mehr hat mich die Frau angewidert. Mein Hund hatte mehr eigenst├Ąndiges Denken als diese Person. Ja Meister, Danke Meister, Kriechen im EndstadiumÔÇŽ wie ich vor Vater.

Ich hielt Ihr vor, was ich im Grunde mir vorgehalten habe, aber habe es mir selbst sch├Ângeredet, was mich von ihr unterschied. Vor allem was mein Hund von ihr unterschied, da er f├╝r mich das wertvollste Wesen auf der Welt war. Er bedeutete mir alles, wie jeder Hund der ihm folgte. Sie waren meine Familie, meine FreundeÔÇŽ nun ich schweife ab.

Die Tamjid hatte eben vor ihrer vermeintlichen Aufgabe nachzukommen und mich in Liebesdingen anzulernen. Ich hatte nicht gerade vor, mir das gefallen zu lassen. Und das genau da der Hase im Pfeffer lag, wusste mein Gro├čvater. Mich zu provozieren dauert schon eine Weile und falls man mich provoziert hat, kann ich immer noch sachlich, neutral oder sehr kalt reagieren.

Aber Alastair hatte vor mich beim Gef├╝hl zu packen und das ging nur ├╝ber Wut und Abscheu. Das hat er hinbekommen. Ich wurde derma├čen w├╝tend, dass ich in den Geist der Tamjid eindrang und sie dazu zwang sich in unseren Kamin zu werfen. Dort ist sie elendig verbrannt. Die ersten Minuten, als ihre Haut Blasen schlug und sich von ihrem Fleisch sch├Ąlte f├╝hlte ich eins zu eins mit, da ich zwar aus Wut geschafft hatte mich gewaltsam mit ihr zu verbinden und die Macht dazu aus dem Nexus zu ziehen, aber als sie erstmal im Kamin war, konnte ich mich nicht mehr von ihr l├Âsen.

Das hat Ansgar f├╝r mich ├╝bernommen. Es ging folglich nicht darum in sexuelle Erfahrung eingeweiht zu werden, sondern allein den Nexus zu betreten und jemanden magisch anzugreifen und zu t├Âten. Gro├čvater war der Auffassung, um den Nexus zu betreten braucht es ein starkes Gef├╝hl.

Das ist tats├Ąchlich Fakt. Meist bei der ersten extremen Gef├╝hlsregung zeigt sich die Gabe, da man sie unbewusst benutzt.

Gro├čvater war der Ansicht, dass man zur Nutzung der Gabe Wut oder Hass verwenden sollte, es w├Ąre der Sache abtr├Ąglich, sollte man Begehren oder sogar Zuneigung nutzen. Zwar morden einige auch mit diesen Gef├╝hlen im Hintergrund, aber damit kann man eine Familie aufrechterhalten. Der Familie ist es abtr├Ąglich, dass Du Deine Frau versehentlich mit Deiner Gabe im Bett umbringst, anstatt ein Kind zu zeugen.

Die Lektion der Tamjid bezog sich also darauf, allein den Nexus zu betreten und zu k├Ąmpfen, folglich zu morden. Sie war der Schl├╝ssel zur T├╝r.

Bewusst kannst Du nat├╝rlich auch den Nexus betreten aus reiner Willenskraft. Du m├Âchtest hin, Du f├╝hlst Dich dort wohl, also l├Ąsst Du Dich quasi hinein fallen. Dazu musst Du keine Mordabsichten hegen. Nur hegst Du sie, nutzt Du eben Wut und Hass um blitzartig dort zu sein ÔÇô Deine Gabe sofort als Waffe zur Verf├╝gung zu haben.

In diesen Bahnen dachte mein Gro├čvater. Mein Vater dachte in ├Ąhnlichen Bahnen, nur hatte er nicht die magische Gabe als Waffe zur Verf├╝gung. Aber glaube mir, er hatte genug andere um die Gabe nicht zu ben├Âtigen.

Was Du ├╝ber unser Baby erz├Ąhlst, klingt sehr gut durchdacht. Danke f├╝r die W├╝nsche, dass es kein Schreihals wird. Nat├╝rlich werde ich auf es aufpassen. So wie Du es beschreibst, werde ich es wohl auch selbst h├╝ten und versorgen. Ich kann es ja mit zur Arbeit nehmen, da st├Ârt es keinen und Fedor kann es bewachen. Falls es was braucht, bin ich direkt da. Falls es mich fertig macht, gehen Pavo und Aino Pleite. War nur Spa├č.

F├╝r den Rest, folge ich einfach Eurem Plan und Eurem Rat. Meine Pl├Ąne haben nicht funktioniert, oder ich habe sie nicht durchgehalten, weil man sich selbst nie so kontrolliert, wie es andere tun w├╝rden. Ich mache mit und ich strenge mich an, ich verspreche es Dir. Danke KurzeÔÇť,
antwortete Dave freundlich und a├č von Marcellas Fr├╝hst├╝ck mit.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#52

Beitragvon Marcella » Do 5. Okt 2017, 10:19

Marcella

wusste nicht was sie dazu sagen sollte, wie man Dave als Kind behandelt hatte. Sein Vater schien verr├╝ckt zu sein. Marci war stolz, dass Dave ihr vertraute und ihr das gesagt hatte. Wer w├╝rde schon so was schreckliches freiwillig einen Fremden erz├Ąhlen. Das w├╝rde niemand. Aber Dave war von Anfang an gut zu ihr gewesen, er war ein guter Meister und er war wie ein Vater zur ihr. Er war nicht geizig, er war lieb und witzig. Sie f├╝hlte sich wohl in seine Familie und sie mochte Wolfi sehr.
Sie w├╝rde Dave helfen und beistehen. Bei den Baby und bei seinem Problem. Marcella dachte dar├╝ber nach was einen Vater dazu bringen konnte, seine Kinder so scheisse zu behandeln, wie der Vater von Dave seine Kinder behandelt hatte. Wenn sie jemals Kinder hatte, dann w├╝rde sie ihre Kinder gut behandeln. So wie ihre Eltern sie behandelt hatten. Dave und Ansgar h├Ątten sich bestimmt wohl gef├╝hlt in eine Familie wie ihre.

ÔÇ×Was du ├╝ber deine Familie erz├Ąhlst ist schrecklich. Ich weiss nicht warum ein Vater seine Kinder so schlecht behandelt. Und dein Grossvater war genauso ein Widerling von einem Kerl. Wie kann er denn von dir verlangen, dass du die Frau so behandelst? Was ist das f├╝r ein b├Âsartiger Test? Die Gabe hast du doch immer, sie liegt in deiner Seele. So sagt es mein Vater. Dein Bruder ist so ein netter Kerl, warum hat er denn da nur auf euren Grossvater geh├Ârt? Was hat er ihm versprochen? Ich kenne Ansgar nicht lange, aber ich mag ihn. Er ist nett und ganz sch├Ân frech so wie Wolfi.
Nicht b├Âse sein Wolfi, dass meine ich freundlich.
Wenn du deine eigene Familie hast Dave, dann wirst du das hoffentlich hinter dir lassen k├Ânnen. Vergessen kannst du das nie. Sowas kann niemand vergessen. Hast du deine Familie deshalb verlassen und wohnst du deshalb in der Wohngemeinschaft? Ich weiss von Wolfi, dass du von Pavo behandelt wurdest. Und du bist dann hier geblieben, aber du h├Ąttest zur├╝ckgehen k├Ânnen. Oder viel schlimmer, dein Vater h├Ątte verlangen k├Ânnen, dass du zur├╝ckkommst.
Mein Vater war immer gut zu mir. Wir haben nicht viel, aber wir haben immer zusammengehalten und alles geteilt. Wir halten zusammen. Guck mein Vater hatte kein Geld mir das Lernen zu bezahlen. Aber er hat mir immer geholfen einen Platz zu finden, wo das doch m├Âglich ist. Und als ich deinen Aushang gesehen hab, hat er mir direkt geholfen, dass ich mich bewerben kann. Die meisten Bauern k├Ânnen nicht lesen und schreiben und rechnen. Aber meine Eltern haben gesagt, wer seine Waren auf dem Markt verkauft, der muss nachz├Ąhlen k├Ânnen wieviele Taler man in die Hand gedr├╝ckt bekommt. Und dass ich Angebote lesen und schreiben k├Ânnen muss. Wissen schadet nie und wenn Bildung teuer ist versuchst du es eben selbst. Jeder kann schreiben lernen, wenn er das will. Mein Vater hat sich das selber beigebracht und meine Mutter sp├Ąter und sie dann mir.
Dave dein Vater war nicht nur ein Widerling er war selbsts├╝chtig und hat sich nicht f├╝r seine Kinder interessiert. Egal was die anderen sagen, du wirst das besser machen und ich werde dir dabei helfen. Ich werde dir alles beibringen was ich weiss. Dann kann nichts mehr schief gehen.
Und wegen deinen Problem, das bekommen wir hin. Ich werde den Kaffee kochen und wir trinken ihn zusammen abends auf der Treppe. Wenn Pavo dabei sitzen will, dann darf er keinen Alkohol trinken. Er muss den Kaffee mittrinken oder etwas anderes aber nichts mit Alkohol. Dass ist verboten. Aber wenn er dein Problem kennt, wird er verstehen warum ich das verbieten muss. Sonst k├Ânnen wir dir nicht helfen.
Egal was passiert, ich werde dir helfen und dir beistehen. Jetzt geh├Ârst du mit zu meiner Familie. Wenn du meine Eltern mal besuchen willst, sag mir bescheid. Dann zeig ich dir unseren Hof. Wolfi nehmen wir dann mit, damit er sich alles mal angucken kann. Dass wird dich ein bisschen ablenken, von dem Streit und deinen Problemen, du wirst schon sehen. Iss ruhig mehr von dem Fr├╝hst├╝ck, du bist eh zu d├╝nn.ÔÇť

Marcella teilte das Essen auf ihrem Teller so, dass Dave die gr├Âssere Portion hatte die er aufessen musste. Sie wollte nicht, dass er Hunger hatte und dann nachher etwas trank, was er bereute. Wichtig war, dass er satt und gl├╝cklich war. Marci gab Dave einen Knuff vor die Schulter und schaute in seinen Kaffeebecher ob noch genug drin war. Sie f├╝llte seinen Becher aus ihren nach.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#53

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Sa 7. Okt 2017, 22:58

Dave grinste Marcella an, als sie seinen Kaffeebecher nachf├╝llte.

"Danke. Dein Paps hat Recht, die Gabe ist ein Teil von Dir - sprich Deiner Seele. Das war einer von vielen der unsagbaren Tests meines Gro├čvaters und mein Vater... nunja der ist eine Geschichte f├╝r sich.

Einerseits m├Âchte ich Dir das nicht alles erz├Ąhlen, denn vor Dir, vor jedem anderen h├Ątte eigentlich Varmikan ein Anrecht darauf. Aber ich wei├č warum Du fragst, Du m├Âchtest mir zur Not helfen k├Ânnen. Und die Vergangenheit bezogen auf meinen Vater und Gro├čvater ist eben das Grundproblem warum ich trinke. Ich habe da schon mit jemandem dr├╝ber gesprochen und wir hatten auch vor uns gegenseitig zu helfen.

Damit habe ich Varmikan schon eins mitgegeben, ohne es beabsichtigt zu haben. Aber ehrlich gesagt habe ich Angst vor seiner Reaktion. Trotzdem werde ich es ihm sagen. Es wird ja nicht besser, indem ich es verschweige.

Habe ich das getan, dann werde ich Dir einiges erz├Ąhlen Marcella. Bei Ainuwar, garantiert nicht alles. Nicht um mich zu dr├╝cken, sondern um Dich vor dem Dreck zu besch├╝tzen. Aber das was ich Dir zeigen und zumuten kann, werde ich Dir mitteilen. Den Rest werde ich anrei├čen und harmlos umschreiben.

Und wo ich weder Dir nichts sagen kann, wirst Du nicht nachhaken, sondern es einfach so stehen lassen. Da ich dar├╝ber nicht sprechen kann. Nimm es einfach so hin.

Du findest Ansgar nett?
Na lass das mal nicht Fin h├Âren, die ist da ziemlich eigen. Aber ich kann es ihm ja unter der Hand verraten, gibt nicht viele die meinen Bruder nett finden.

Das w├Ąre wirklich sch├Ân, wenn ich das Grauen hinter mir lassen k├Ânnte, sobald ich eine eigene Familie habe. Ich werde es garantiert besser machen, ich werde mich bem├╝hen, ich werde alles dran setzen, dass es mein Wurm besser hat. Und ich werde mich selbst um ihn k├╝mmern. Ihn ├╝berall mit hinnehmen, damit ihm niemand etwas zu Leide tun kann. Fedor und Brownie werden das W├╝rmchen ebenfalls bewachen.

Ich verlasse mich auf Dich und Deine Hilfe Marci. Und das meine ich vollumf├Ąnglich, bei meinem Problem wie beim K├╝ken.

Ebenso sichere ich Dir meine Hilfe zu. Gleichg├╝ltig was es ist, Du kannst jederzeit zu mir kommen. Ich helfe Dir und stehe Dir bei.

Dein Vater ist ein kluger Mann, ich w├╝rde Deine Eltern gerne einmal kennenlernen. Du hast ja schon einmal angeboten Wolfi und mir Deinen Hof zu zeigen. Wann immer Du magst besuchen wir Deine Eltern.

Du hast Recht ich muss Pavo ├╝ber mein Problem informieren. Ich bin zu d├╝nn? Naja... ja... sieht man so nicht wegen der gepanzerten Robe, aber stimmt. Ich k├╝mmere mich drum. Ich mag Dich Kurze. Du und Wolfi, dass passt",
schmunzelte Dave und a├č mit von Marcellas Fr├╝hst├╝ck.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#54

Beitragvon Urako » Mi 11. Okt 2017, 10:59

"Ja, nat├╝rlich musst du dauernd auf uns aufpassen, Flocke, das ist dein Schicksal, dein unabwendbares", sagte Urako schmunzelnd. "Aber eigentlich war alles Daves Schuld, er hat mich mit Absicht zur Wei├čglut gebracht. Ich wasche meine H├Ąnde in Unschuld. Beschwerden bitte an ihn, die Bestrafung nehme ich pers├Ânlich entgegen."

Er stie├č Varmikan gut gelaunt mit dem Ellbogen an. Nachdem der Frostalb das Messingmoos heruntergekaut hatte, starrte Urako ihn an.

"Und? Merkst du schon irgendwas?"

Er schickte ihm gedanklich das Wort 'Mo' und beobachtete Varmikans Mimik.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#55

Beitragvon Varmikan Eisseher » Mi 11. Okt 2017, 12:25

Varmikan kratzte sich am Kopf.

"Mein Schicksal ist es wirklich, immer auf meine M├Ąnner aufzupassen. Leider ist das nicht immer so m├Âglich, wie man sich das w├╝nscht. Auf Iphi konnte ich nicht aufpassen, da er krank wurde. Ich habe alles gegeben und versucht ihm beizustehen, aber er ist immer weiter abgemagert und irgendwann hat er jeden Lebenswillen verloren und sich selbst mit Gift gerichtet.

Er war ein erstklassiger Mann. Lieb, verst├Ąndnisvoll, klug, sah super aus und er war ebenfalls Magier. Er war Dozent an unserer Akademie. Iphi hatte eine ziemlich lockere Meinung f├╝r einen Frostalben. Er meinte wir sollten f├╝r mehr bekannt sein als f├╝r Grausamkeit und Foltermethoden. Er sagte immer, wir haben uns so sehr angew├Âhnt uns im Krieg zu befinden und in st├Ąndiger Kampfbereitschaft zu sein als Volk, dass wir vergessen haben wie man lebt.

Fr├╝her habe ich mich manchmal mit ihm dar├╝ber gestritten oder mich auch mal lustig ├╝ber ihn gemacht. Trotzdem haben wir uns verstanden. Er war mein erster Kerl, meine erste Liebe und dann war er fort.

Er hatte sich mit mir schlafen gelegt und vorher was eingenommen und als ich neben ihm aufgewacht bin in der anderen Nacht... war er fort... er war tot...

Meine anderen M├Ąnner habe ich auch geliebt, aber ich kannte sie weder so lange, noch so intensiv wie Iphi. Wir waren nicht so eng zusammen, wie ich es mit ihm war. Trotzdem hat es mich geschmerzt sie auf diese Art zu verlieren. Sie sind im Kampf gefallen, sprich im Krieg umgekommen.

Wie ich hergekommen bin, wei├čt Du.
Durch das Missgeschick mit diesem Artefakt, dass versehentlich in meine Tasche gerutscht ist.

Ich bin geflohen und irgendwann kam ich hier an, in der Handelsallianz. Und hier habe ich Dave gefunden. Davy ist Iphi ziemlich ├Ąhnlich und trotzdem sind die beiden absolut verschieden. Die beiden h├Ątten sich super verstanden.

Stell Dir nur vor, ich h├Ątte beide als Kerle, dass w├Ąre was.
Die Geister haben mich damals einfangen lassen, weil ich den gleichen Service anbot, kurzum Umz├╝ge. Und als ich hier unfreiwillig eingezogen bin, hat mich Dave verh├Ârt. Genau wie bei Iphi Liebe auf den ersten Blick. Ich hab ihn gesehen und ich musste ihn haben.

Drum ja, es ist meine Aufgabe ihn zu besch├╝tzen. Und es ist mein Schicksal, sonst w├╝rde ich doch nicht st├Ąndig M├Ąnner vom Schicksal erhalten, die ich besch├╝tzen muss. Dich habe ich schlie├člich auch hier gefunden und Dich muss ich genauso beh├╝ten wie Davy.

Mhm ja Davy ist manchmal ein kleines Biest und eine Zicke, aber ich glaube Sternchen h├Ârt gerne Schweinkram und harte Ansagen. Dass macht ihn scharf, achte mal drauf. Sobald ich streng mit ihm werde, oder Du ihn zusammenschei├čt wird er scharf.

Aber dass kann Davy auch von uns bekommen, ohne dass er uns vorher an den Rand eines Nervenzusammenbruchs zu bringen.

Oder Sternchens lieblichen Beleidigungen, die d├╝rfte er auch lassen. Das macht er nur um uns zu provozieren. Und warum provoziert er uns? Aus Spa├č, dass ist sowas wie verstecktes Flirten, er gr├Ąbt uns damit an. Nur k├Ânnte ich ihn da manchmal f├╝r w├╝rgen. Wobei er sich stets sehr liebevoll f├╝r "seine b├Âsen Worte" entschuldigt.

Wundere Dich nicht warum ich soviel rede, ich bin gerade was aufgeregt und nerv├Âs, wegen dem Messingkraut",
gestand Varmikan.

Er strich sich die Haare aus dem Gesicht und knotete sie im Nacken zusammen. Varmi konzentrierte sich und versuchte Urako eine Botschaft zu ├╝bermitteln. Sofort sp├╝rte der Frostalb, dass die Botschaft nicht angekommen war.

Denn im Gegensatz zu sonst, erweiterte sich sein Bewusstsein nicht. Varmikan sp├╝rte, dass er die Botschaft zwar gedacht hatte, aber sie blieb genau das - ein Gedanke in seinem Kopf.

Die sonstige Verbindung, die sein Geist mit dem des Empf├Ąngers einging, das Gef├╝hl des anderen, wenn auch oft rein nur die mentale Gegenwart eines anderen Geistes, fehlte v├Âllig.

"Ich habe gerade versucht Dir mental eine Botschaft zu schicken, es funktioniert nicht. Ich werde nun versuchen, mich mit Dir zu verbinden oder mich in den Nexus fallen zu lassen", erkl├Ąrte Varmikan und setzte sich auf Urakos Scho├č.

Varmikan konzentrierte sich auf Urako, aber er konnte mental keine Verbindung zu ihm aufbauen. Der Frostalb schloss die Augen und versuchte sich in den Nexus fallen zu lassen. Aber nichts geschah. Er blieb wo er war, seine Seele wechselte nicht die Sph├Ąre, sondern blieb fest in seinem K├Ârper verhaftet.

Varmikan schluckte sichtlich nerv├Âs und starrte Urako an.

"Es funktioniert. Ich kann Dir weder eine Botschaft schicken, noch kann ich mich mit Dir verbinden. Ich kann mich nicht mal mehr in den Nexus fallen lassen. Ich bin von meiner Gabe abgeschnitten, ich glaube ich kann auch so keine Magie mehr wirken", erkl├Ąrte Varmi fahrig.

Der Frostalb versuchte auf seine Gabe zuzugreifen und einen Schneeschauer zu erzeugen, aber nichts geschah.

"Nichts Puschel. Ich f├╝hle mich dumpf und eingesperrt, wenn ich mir die Situation bewusst mache. Das Kraut funktioniert", sagte Varmi und schmiegte sich fest an Puschel an. Er k├╝sste den Tiefling auf die Kehle und streichelte ihn ├╝ber den Arm.

"Du musst mich besch├╝tzen, bis die Wirkung nachl├Ąsst. Mit dem Zeug m├╝ssten wir Mo festnageln k├Ânnen. Ich hoffe die Wirkung l├Ąsst auch irgendwann wieder nach, sonst bin ich ganz sch├Ân in den Arsch gekniffen", st├Âhnte Varmi.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#56

Beitragvon Urako » Do 12. Okt 2017, 11:07

"Du brauchst nicht Iphi als Zweitmann", murrte er verstimmt. "Du k├Ânntest mich haben, wenn du das willst. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz so h├╝bsch und klug und was wei├č ich noch alles bin wie er. Ach, vergiss es. Sei einfach gl├╝cklich mit Davy. Ich kann weder dem einen, noch dem anderen das Wasser reichen. Mir egal. Ich hab Gasmi. Der mag mich so dumm und h├Ąsslich, wie ich bin. Und gegen den schmiert ihr eh alle drei ab, Dave und Iphi und du sowieso."

Er schob Varmikan von seinen Beinen herunter, zog die Knie an und legte die Arme um die Beine, damit sein Kumpel sich nicht wieder draufsetzen konnte.

Varmikans Erkl├Ąrungen zu Daves Kommunikation lie├čen Urako einen Gesichtsausdruck v├Âlligen Unverst├Ąndnisses annehmen.

"Dave zankt und beleidigt uns, damit wir streng zu ihm sind? Logik? Warum sagt er nicht einfach: Mach mich fertig! Was glaubst du, wie oft ich das zu Gasmi sage? Oder: Gasmi, ich war sehr unartig, du musst mich besser erziehen! Meistens wei├č Gasmi noch nicht mal, was ich verbockt habe und ich sag`s ihm auch nicht. Es reicht, wenn er mich bestraft, um mein Gewissen reinzuwaschen. Und er macht das gut. Da muss ich gar nicht mit ihm zanken f├╝r. Er vertraut mir, dass die Strafe bitter n├Âtig ist. Auch wenn er manchmal f├╝r meinen Geschmack noch etwas zur├╝ckhaltend ist."

Urako grinste gl├╝ckselig, als er sich den kleinen Dominator vorstellte.

"Varmi, ich hab `ne Idee. Wir 'bestrafen' Dave in Zukunft daf├╝r, wenn er artig ist. Und wenn er zickt, ignorieren wir ihn eiskalt. Dann lernt er, dass er damit nicht durchkommt und es ihm besser geht, wenn er brav ist und unseren Regeln gehorcht. Ich denke, das ist besser f├╝r ihn. Er ist 'ne harte Nuss. Wir sollten ihn nicht auch noch bekohnen, wenn er absichtlich Schei├če baut.

Und, ├Ąh, noch eine Beichte. Ich war mal so frei, Dave, uhm, vorhin eine klare Ansage zu machen, weil ich wegen ihm Glas gegessen habe. ├ähm ... also du solltest ihn f├╝r zwei oder drei Tage schonen. Okay, ich geb' s zu, ich war etwas grob, also du musst ihn f├╝r eine ganze Woche schonen ... oder vielleicht besser zwei."
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#57

Beitragvon Varmikan Eisseher » Do 12. Okt 2017, 14:39

Varmikan quetschte sich ganz eng an Puschel.

ÔÇ×Lass mich zur├╝ck auf Deinen Scho├č. Es gibt keinen Grund eifers├╝chtig zu sein, ich habe Dir nur von Iphi erz├Ąhlt, da ich Dir vertraue und damit Du verstehst warum Dave und Du mir so viel bedeutet. Warum ich auf Euch aufpassen muss, damit Euch nichts passiert und ich Euch nicht verliere. So wie ich einst Iphi verloren habe. H├Ątte ich etwas besser aufgepasst h├Ątte ich ihn vielleicht retten k├Ânnen. Naja es w├Ąre eine Rettung f├╝r einen Tag gewesen, oder einige Tage. Letztendlich gab es keine Rettung f├╝r ihn. Dass wusste er und ich wusste es auch Puschel.

Du bist genauso klug, sch├Ân und scharf wie Dave oder Iphi. Und leider genauso kompliziert, schwierig, st├Ârrisch und stur. Ich k├Ânnte Dich nicht nur haben, ich habe Dich als Zweitmann und Bruder.

Dass ich oder Dave nicht gegen Gasmi anstinken k├Ânnen, ist auch richtig so, denn Gasmi ist Dein Mann. Genauso kann bei mir niemand Dave das Wasser reichen, gleichg├╝ltig wie topp der Kerl auch w├Ąre. Selbst dann nicht, w├Ąre er attraktiver, kl├╝ger, reicher oder was auch immer. Sternchen ist mein Mann und das ist er ja nicht grundlos.

Das hat ja nicht nur mit seinen F├Ąhigkeiten oder seiner Optik zu tun, sondern mit der Tatsache dass ich den Mann von ganzen Herzen liebe.

Bei Dir ist das nicht anders. Oder bist Du tats├Ąchlich der Auffassung Dave oder Du Ihr w├Ąrt die sch├Ânsten Kerle der Welt?

Kann doch gar nicht hinkommen, immerhin gibtÔÇÖs da ja noch mich oder? Und ich sto├če Euch beide was die Optik anbelangt locker vom ThronÔÇť,
lachte Varmikan und k├╝sste Urako liebevoll auf den Mund.

Varmi legte seinen Kopf auf Puschels Schulter ab und legte ihm einen Arm um die H├╝fte. Der Frostalb dachte angestrengt nach und kraulte dabei geistesabwesend Urako die Flanke.

ÔÇ×Dein Vorschlag zur Erziehung ist gut. Positive Best├Ąrkung oder so nennt man das doch. Das Schlechte wird ignoriert und das Gute wird belohnt. Ich habe keine Ahnung warum Dave das macht, aber ich habe mir selbst schon meine Gedanken dar├╝ber gemacht. Entweder hat er Angst es offen auszusprechen und nachher zu hart zu bekommen. Das kann ich verstehen und das darf auch nicht passieren. Oder es macht ihn scharf hart zu sprechen und harte Ansagen zu bekommen, kurzum das Gezanke ist das Vorspiel f├╝r ihn.
Als Du ihn das erste Mal erzogen hast, ging er auch ab wie sonst was.

Du hast ihn erzogen??? Naja verdient hat er es, bei der Schote die er diesmal gebracht hat. Ich werde mir heute Abend mal anschauen, wie hart er bestraft wurde und ob ich verzichten muss. So ganz muss das ja nicht sein, ich wei├č mir schon zu helfen. Wobei Puschel Du hast ja daf├╝r gesorgt, dass ich grundlos leer ausgehe, wie w├Ąre es wenn Du Dave vertrittst? Lust?ÔÇť,
grinste Varmi.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#58

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Mo 23. Okt 2017, 13:11

Nachdem sie sich ihr Fr├╝hst├╝ck hatten schmecken lassen, ritten Dave und Anwolf mit ihren Begleitern zur├╝ck zum Geisterhaus. Dave ging direkt durch zur Schreibstube und fing mit seiner Arbeit an. Wolfi und Marcella hatte er f├╝r den Tag freigegeben. Da sie sich schon sein Leid freiwillig angeh├Ârt hatten und sich sogar Gedanken gemacht hatten, wie sie ihm helfen konnten, war dies nur fair.

Dave klappte das Kassenbuch auf und fing mit der Buchhaltung an, als er seiner Gewohnheit folgend nach Varmikan sp├╝rte. Die Farben von Varmi fand er sofort und er stupste sein Klingenohr liebevoll an. Allerdings bekam Dave keine Antwort, was ihn sehr verwunderte.

Der Magier tastete die Farben von Varmikan genauer ab, untersuchte sie f├Ârmlich bis in jede Faser und stellte mir Erschrecken fest, dass Varmikan keine Verbindung mehr zum Nexus hatte. Dave kaute fahrig auf der Unterlippe, klappte das Kassenbuch zu und suchte umgehend Varmikan auf.

Varmi sa├č bei Puschel auf dem Scho├č und sah seltsamerweise noch blasser aus als sonst. Dave starrte ihn einen Moment an und zog fragend eine Augenbraue hoch.

"Was ist los Klingenohr?", fragte er besorgt und hockte sich vor Varmi.
"Alles gut, ich habe gerade nur ein Selbstversuch gemacht. Es geht mir gleich wieder besser. Sch├Ân dass Du zur├╝ck bist", grinste Varmikan.

"Einen Selbstversuch womit und wof├╝r?", hakte Dave bange nach.
"Womit kann ich nicht sagen. Wof├╝r? Um einen Feind in die Knie zu zwingen Sternchen, mehr kann ich Dir noch nicht sagen. Vertrau mir Davy, es ist wichtig", erkl├Ąrte Varmi.

"Von mir aus... gut, ich bin wieder in der Schreibstube, falls etwas sein sollte, meldet Euch sofort", bat Dave und k├╝sste zuerst Varmikan und dann Puschel, bevor er sich wieder in die Schreibstube verzog.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#59

Beitragvon Urako » Mo 23. Okt 2017, 14:13

"Ich bin aber eifers├╝chtig", protestierte Urako. "W├Ąre ich es nicht, w├╝rde es hei├čen, du bist mir egal, oder?" Trotzdem lie├č er zu, dass Varmikan sich wieder auf seinen Scho├č dr├Ąngelte. "Klar bin ich der Auffassung, dass Gasmi der sch├Ânste Kerl der Welt ist. Das kannst du jetzt glauben oder nicht. Es gibt keinen, den ich hei├čer finde und s├╝├čer sowieso nicht, weil das ja auch gar nicht geht. Keinen einzigen. Ich wei├č, dass ich alleine damit stehe, dass kein anderer Kerl meinem eigenen das Wasser reichen kann, aber es ist so. Mein Mann ist optisch perfekt, nur charakterlich muss er noch den letzten Feinschliff verpasst kriegen. Auch Firxas war perfekt, als er noch meiner war. Und w├Ąrst du meiner, dann w├Ąrst du perfekt. Aber ich mach mir nicht die M├╝he, dir das zu erkl├Ąren. Du raffst es eh nicht. Keiner rafft es. Ich bin mit Gasmi auf einer ganz anderen Ebene verbunden als du mit Dave oder sonstwer mit irgendwem."

Er sagte das hochn├Ąsig und abweisend. Er genoss die Viererkonstellation, in der sie lebten und liebten, aber er verachtete Dave und Varmi auch daf├╝r, dass sie ihn in ihre Beziehung lie├čen. Sie verstanden nicht, was wahre Liebe bedeutete, oder eins mit dem Partner zu sein. Er streichelte gedankenverloren Varmis weiche, wei├če Haut. Varmi nahm Urakos Beichte, dass er Dave in dessen Abwesenheit erzogen hatte, zum Gl├╝ck gut auf. Und wie es so war, kam in diesem Moment Dave nat├╝rlich hereingeplatzt und guckte schief, weil Varmi auf Urakos Scho├č sa├č. Vor allem aber war er besorgt. Nachdem er wieder fort war, supste Urako Varmi an.

"Er hat dich nicht mehr gesp├╝rt im Nexus, oder? Das bedeutet, Messingmoos blockiert nicht nur deine Magie, sondern ist ebenso ein hervorragender Weg, sich gegen Geistmagier abzuschirmen! Nicht schlecht, nicht schlecht."

Urako grabschte Varmis Speck und knetete ihn sanft. Er rieb sein Gesicht an Varmis Kopf und genoss den Geruch und das Gef├╝hl, Varmi zu sp├╝ren.

"Lust hab ich schon auf dich, Flocke, aber ich brauch erstmal ne Pause. Ich hab doch gesagt, dass ich mir Davy grad vorgenommen habe. Ich war nicht nett zu ihm und bei mir zwiebelts auch ziemlich. Au├čerdem muss ich noch was anderes mit dir bereden. Ich will mit meinem Ex sprechen, mit Firxas. Ansgar sprach davon, dass der bei ihm im Herrenhaus in Alessa hockt. Zusammen mit Mo! Willst du mitkommen? Sonst geh ich allein. Ich muss ihn zeitnah sehen."
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warum soll`s nicht auch der Henker k├Ânnen?"
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#60

Beitragvon Varmikan Eisseher » Mo 23. Okt 2017, 21:26

Varmikan musterte Puschel eindringlich.

"Na dann nicht, kein Problem Puschel, ich kann mir ja selbst helfen. Wobei ich h├Ątte gerade Davy fragen k├Ânnen. Verdammt warum f├Ąllt mir das immer ein, sobald mein Sternchen weg ist? Kaum ist er aus dem Zimmer, werde ich spitz auf ihn", antwortete Varmikan und kraulte sich den Schritt w├Ąhrend er nachdachte.

"Was Dave wirklich wahrgenommen hat, kann ich Dir nicht sagen. Es war wohl eher dass, was er nicht mehr wahrgenommen hat. Aber ich werde ihn nachher genau fragen, damit wir ein Bild von der Wirkung vom Messingmoos haben", erkl├Ąrte Varmi und schubberte sich an Urako.

"Wo ich davon spreche mit meinem Mann zu reden, ich werde mit ihm ├╝ber die dunklen Flecken reden. Ich werde ihn bitten mir die Erinnerungen zu zeigen, da er sie vermutlich nicht aussprechen kann. Ich wei├č nur ein bisschen, ein Bruchteil den mir Ansgar verraten hat. Aber das war schon grausam genug", ├╝berlegte Varmikan.

"Sicher begleite ich Dich, aber was m├Âchtest Du denn von Firxas? Und was m├Âchtest Du von Mo? Wir sind noch nicht bereit f├╝r den Angriff, ist Dir das bewusst?", fragte Varmikan neugierig und dr├╝ckte sich mit dem R├╝cken gegen Puschel, w├Ąhrend er dessen Massage genoss.
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