Facebook Twitter




Aktuelle Zeit: Mo 21. Aug 2017, 19:55



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 41 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2017, 08:54 
Volkslegende
Benutzeravatar
Offline

Volk: Waldalb
Beiträge: 132
Auszeichnungen: 1

Schlüsselloch (1)
Marcella
 
war aufgeregt. Die ganze Zeit war sie schon unterwegs von Kalthorst nach Shohiro. Sie war noch sehr jung und sie war das erstemal von Zuhause weg. Allein das erstemal unterwegs zu sein, war für sie wie ein Abenteuer für sie. Aber sie war auch nervös. Ihre Familie hatte nicht viel Geld. Marcella reiste entweder mit einen Wagen mit für ein paar Taler oder sie ging an belebten Strassen zu Fuss um etwas Geld zu sparen. Ein eigenes Pferd hatte sie nicht. Keiner in ihre Familie hatte das. Marcella hatte überlegt ob sie ein Pferd mieten sollte. Aber sie hatte Angst gehabt dass es gestohlen wurde oder weglaufen würde. Dann müsste sie es ersetzen. Darum hatte sie verzichtet und nahm lieber den Karren. In Kalthorst hatten die Karren und ihre Füsse ausgereicht. In Shohiro würde es genauso sein, dachte das Mädchen.
Marcella schaute auf das Ausschreiben, dass sie die ganze Zeit bei sich hatte. Sie war unterwegs zu einem Meistermagier in Shohiro um sich zu bewerben. Er bot an, auch Schüler aufzunehmen die sich keine Ausbildung leisten konnten. Wichtig war ihm nur, Fleiss und Fähigkeit. Marcella hoffte dass sie fleissig und fähig genug war um die Ausbildungsstelle zu erhalten. Ihre Eltern konnten ihr keine Lehre bezahlen. Dafür fehlte ihnen das Geld. Marcella wollte sehr gerne Magierin werden und das war ihre Chance. Wenn der Meister sie nicht als Lehrling annahm, dann musste sie auf ihre Gabe verzichten. Dann würde sie nie die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeit völlig auszubauen. Eine Freundin von ihr konnte sehr gut singen, aber sie hatte keinen Meister gefunden um ihr Talent zu einen Beruf zu machen.  Zum Glück hatte Marcella den Aushang entdeckt. Sie hatte ihn heimlich abgerissen und einsteckt, damit sich kein weiterer meldete. Die mit Geld brauchten den Aushang nicht, dachte sich Marcella. Für sie war der Aushang ihre einzige Chance eine Magierin zu werden.
Wenn das nicht klappte, dann musste sie nach Kalthorst zurückkehren. Marcella hatte immer einen Plan B und sie hatte schon in der nahen Bäckerei nachgefragt, ob sie dort als Hilfe arbeiten durfte. Sie war nicht faul und packte immer mit an. Das wusste auch der Bäcker und er hatte zugestimmt, sie als Hilfe einzustellen, wenn sie keine Ausbildungsstelle bekam. Marcella überprüfte ihre Kleidung.
Sie trug ein schlichtes, grünes Leinenkleid und Ledersandalen. Es war nichts besonderes, aber alles war ordentlich und sauber. Marcella zog ihre fingerlosen Handschuhe an, damit man nicht die Schwielen an ihre Hände vom arbeiten sah. Sie wusste nicht, was der Meister über solche Hände dachte.
Marcella ging bis zu dem Anwesen, dass auf dem Aushang vermerkt war. Eine Heilstube war angegeben von einen alten Goblin. Die Stube hiess Pavos Heilstube. Das war ein Goblinname und als sie nach der Stube rumgefragt hatte, sagten ihr die Leute, dass es ein alter Goblin war der die Heilstube führte.
Marcella hoffte der Meister war nett und nicht allzu streng. Goblins waren sehr fleissig genau wie Almanen. Sie arbeiteten hart für ihr Geld. Aber sie waren sehr hektisch und schnell. Marcella war das egal, sie hatte keine Vorurteile gegen Goblins, es machte sie nur etwas nervös.
Auf dem Ausschreiben stand nicht der Vorname des Meisters nur sein adliger Nachname. Vielleicht war Pavo nicht der Meister, oder er hatte eine adlige Almanin geheiratet. Marcella würde es gleich wissen. Vorsichtig betrat sie den Innenhof von den Answesen. Mit ihren Fingern kämmte sie sich schnell die Haare durch und strich ihr Kleid glatt.
Dann klopfte sie an die Tür.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2017, 13:58 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Beiträge: 40
Wie immer verkündete Fedor mit infernalischem, tiefem Gebell, wenn es an der Tür klopfte. Das tat der große Wolfshund schon seit dem ersten Tag in diesem Haus. Heute war es nicht anders als sonst, es klopfte und Fedor bellte donnernd.

Eine Klingel brauchten sie sich nicht anschaffen und jedem der vor der Tür stand war klar, er brauchte weder betteln, noch hausieren oder sich irgendwie daneben benehmen.

"Ich gehe schon!", rief Anwolf.

Da ihm keiner antwortete ging der junge Magier zur Tür, an der Fedor schon wartete um als Erster die Nase nach draußen zu stecken und zu schnüffeln, wer dort stand.

Anwolf öffnete die Tür. Vor ihm stand ein junges Mädchen, ungefähr in seinem Alter. Wolfi packte Fedor sofort im Halsband, damit sich die Kleine nicht bedroht fühlte.

Die Kleine war niedlich und es kam nicht gerade häufig vor, dass ein junges Mädchen bei ihnen klopfte. Meist waren es alte, runzlige Frauen deren schlimmsten Probleme Hühneraugen waren. Notfälle klopften nicht an ihre Tür, sondern wurden in die Heilstube geschleppt oder gekarrt. Meist rief man Pavo direkt an den Ort des Unfalls oder Unglücks. Umso erstaunter war Wolfi über die Kleine, aber auch umso erfreuter.

Das Mädchen hielt ein zusammengerolltes Schreiben in der Hand. Vielleicht war es eine Bestell-Liste für gewisse Zutaten. Wolfi beschloss keinen Aufschlag zu nehmen, wenn die Kleine was kaufen wollte. Sie hatte ihm schon so den Tag versüßt.

"Ja bitte? Wie kann ich Dir helfen?", fragte Wolfi freundlich und setzte sein charmantestes Lächeln auf.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2017, 18:14 
Volkslegende
Benutzeravatar
Offline

Volk: Waldalb
Beiträge: 132
Auszeichnungen: 1

Schlüsselloch (1)
Marcella
 
zuckte zusammen als sie den Hund bellen hörte. Das klang nach einen sehr grossen Tier. Als die Tür geöffnet wurde, stand dort ein junger Mann und neben ihm ein grosser Hund. Der junge Mann hielt den Hund zum Glück direkt fest. Er fragte freundlich was, sie wollte. Marcella hoffte dass es nicht zu spät war. Sie hoffte der junge Mann hatte ihr nicht die Stelle vor der Nase weggeschnappt. Aber eigentlich benahm er sich nicht wie ein Lehrling und er war freundlich. Marcella hielt ihm das Ausschreiben hin.
 
„Hallo, mein Name ist Marcella Schwarzstein und ich komme wegen der Ausschreibung. Ich möchte mich auf die Stelle eines Zauberlehrlings bewerben. Ich hätte gerne Meister von Hohenfelde gesprochen.“
 
Sie wartete höflich.
 
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2017, 21:38 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Beiträge: 40
Anwolf nahm das Ausschreiben entgegen und grinste Marcella an.

"Du möchtest zu meinem Onkel Davard von Hohenfelde, er sucht einen Lehrling. Schön Dich kennenzulernen Marcella, komm rein. Das Ausschreiben musst Du nicht einreichen. Was Du vorweisen musst, ist Dein Geburtsbrief.

Du kannst Dich direkt bei meinem Onkel vorstellen. Keine Angst, Dave ist echt umgänglich, also entspanne Dich was. Wenn Dave, also mein Onkel, Dich als Lehrling annimmt, musst Du nach Überprüfung Deines Geburtsbriefs und des Lehrlingsgelöbnisses das Aufdinggeld entrichten. Also das Lehrgeld bezahlen.

Keine Sorge, das Lehrgeld ist in Form eines obligatorischen Talers zu bezahlen. Sollte Dich mein Dave annehmen, gehörst Du als seine Schutzbefohlene zu unserer Familie.

Du erhältst einen Vertrag, in dem alles Wichtige geregelt ist. Mir nach Marcella",
sagte Anwolf und zog das Mädchen ins Haus.

Anwolf führte Marcella in die Schreibstube. Wolfi ging vor, klopfte kurz und ging hinein.

"Wolfi warum klopfst Du?", grinste Varmi.
"Weil Dave Besuch hat", erklärte Anwolf und gab die Tür frei.
"Dann schick den Besuch bitte herein", bat Dave schmunzelnd und schrieb weiter.

"Dave, das ist Marcella Schwarzstein. Marcella, das ist mein Onkel Freiherr Davard von Hohenfelde, er sucht einen Lehrling. Ich hole Euch für das Bewerbungsgespräch Kaffee und Gebäck aus der Küche. Bis gleich", grinste Wolfi.

"Toi toi toi Marcella", flüsterte Anwolf ihr gut gelaunt beim Vorbeigehen zu.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2017, 21:41 
Freiherr
Benutzeravatar
Offline

Volk: Naridische Almanen
Beiträge: 106
Varmikan und Dave musterten die junge Frau wohlwollend.

"Komm bitte herein und mach es Dir gemütlich Marcella", bat Dave und legte seine Buchhaltungsunterlagen zur Seite.

Varmikan nahm die Unterlagen an sich und schrieb weiter.
"Ich erledige das für Dich, kümmere Du Dich um Deinen Besuch Davy", sagte Varmi.

"Dank Dir. Was ich genau suche ist Dir klar Marcella? Falls nicht, wiederhole ich es gerne, obwohl ich unter Wolfis Arm das Ausschreiben sah, dass Dich hergeführt hat.

Ich suche einen Magus-Lehrling, Fachgebiet Geistmagie. Solltest Du eine passende Grundfähigkeit mitbringen und Dein Geburtsbrief Dich als Bürgerliche ausweisen, werde ich Dich kostenlos ausbilden.

Ferner werde ich all Deine Kosten tragen, für Kost und Logis sorgen, Dich nach besten Wissen und Gewissen ausbilden und beschützen.

Im Gegenzug verlange ich Fleiß, Interesse und Gehorsam.

Was bietest Du, was erhoffst Du Dir?
Über welche Fähigkeiten verfügst Du bereits?
Welche Wünsche hast Du Deine Ausbildung betreffend?

Sprich völlig offen, denn wir beide müssen schauen, ob wir zusammenpassen. Du genau wie ich. Nehme ich Dich als Lehrling an, wirst Du mein Mündel für diese Zeit, ergo meine Schutzbefohlene. Falls Du es schon kannst, antworte mir bitte mental",
sagte Dave freundlich.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Do 20. Jul 2017, 09:14 
Volkslegende
Benutzeravatar
Offline

Volk: Waldalb
Beiträge: 132
Auszeichnungen: 1

Schlüsselloch (1)
Marcella
 
war froh zu hören, dass von dem jungen Mann der Onkel einen Lehrling suchte. Also war die Stelle noch nicht vergeben. Sie folgte ihm ins Haus. Dabei erklärte er, dass sie ihren Geburtsbrief und einen Taler brauchte. Ihren Geburtsbrief hatte sie dabei. Und sie hatte noch einige Taler. Der Taler war bestimmt als Symbol gedacht, dachte Marcella. Viel zu schnell standen sie vor der Tür und jetzt war Marcella wieder aufgeregt. Zum Glück trug sie ihre Handschuhe, ihre Hände schwitzten so. Der junge Mann klopfte und öffnete die Tür. Sie wusste nicht was sie gedacht hatte. Aber sie hätte nicht mit einen Frostalb gerechnet. Sie hatte noch nie einen Frostalb gesehen, aber sie erkannte es sofort. Warum wusste Marcella nicht. Der Frostalb war schneeweiss wie ein Geist. Sogar seine Haare waren schneeweiss. Aber war Marcella als erstes auffiel waren die Augen. So blaue Augen hatte sie noch nie gesehen.  Er sah einen Menschen ganz schön ähnlich und zeitgleich wieder nicht. Er hatte andere Gesichtszüge und seine Ohren waren gar nicht so, wie sich Marcella Albenohren vorgestellt hatte. Alles an ihm sah kantig aus, sogar seine Ohren. Der Frostalb trug eine weisse Robe. Er musste wie der Meister ein Magier sein. Marcella überlegte was sie über Frostalben so wusste. Viel war es nicht, nur dass viele Menschen Angst vor ihnen hatten und sie gefährlich sein konnten. Warum, dass wusste sie auch nicht. Marcella lächelte höflich und hoffte sie hatte nicht unverschämt und dumm gestarrt. Aber der Alb schaute freundlich und der Meister neben ihm genauso.
Der junge Mann stellte sie freundlich vor und er stellte seinen Onkel vor.
Er war ein Freiherr und Marcella fühlte sich auf einmal sehr unwohl in ihren schlichten Kleid. Der junge Mann sagte er ging Kaffee und Kekse holen und wünschte ihr viel Glück. Das fand Marcella sehr nett von ihm. Kaffee hatte Marcella noch nie getrunken. Er war selten und sehr teuer. Für sowas hatte ihre Familie kein Geld. Darum freute sie sich sehr auf den Kaffee.
Marcella sah sofort, dass der junge Mann und der Meister verwandt waren. Sie sahen sich sehr ähnlich, vom Gesicht und den Haaren. Bis auf die Augenfarbe. Die Augenfarbe von dem jungen Mann war dunkelbraun. Die Augen des Meisters waren hell. Wo er sie genau anschaute, wurde Marcella wieder nervös. Der Meister war gross und schlank. Er trag eine schwarze Roben. Er bat sie herein und bot ihr einen Platz an. Marcella gehorchte und setzte sich gegenüber von dem Meister hin.
Er erzählte ihr freundlich was er sich von einem Lehrling wünschte. Sie sollte fleissig sein, begabt sein und ihren Geburtsbrief dabei haben um zu beweisen, dass sie eine Bürgerliche war. Ganz nebenbei erfuhr sie, dass der junge Mann Wolfi hiess. Wolfi von welchen Namen wusste sie nicht. Wolfram oder Wolfgang vielleicht, vermutete sie. Marcella nahm ihre Unterlagen aus ihrer kleinen Mappe und reichte dem Meister ihren Geburtsbrief. Ihre Hände zitterten, da sie so aufgeregt war.
Der Meister erklärte, dass er alle Kosten für sie bezahlen würde und sie gut ausbilden würde. Dass er sie beschützen würde und sie sein Mündel wäre. So sollte es zwischen einen Meister und einem Lehrling sein, fand Marcella. So hatte sie es sich immer gewünscht und jetzt war ihre Chance ganz nah.
 
„Entschuldigung Meister Hohenfelde ich antworte Ihnen mündlich. Also ich stelle mich noch einmal selber vor. Mein Name ist Marcella Schwarzstein, ich bin 16 Jahre alt und ich komme aus Kalthorst. Meine Eltern haben einen kleinen Hof und wir halten Federvieh. Wir verkaufen Eier und Fleisch von Hühnern und Gänsen. Wir sind Bürgerliche, dass steht genauso in meinen Geburtsbrief. Meine Gabe kommt und geht wie sie möchte. Darum kann ich Ihnen nicht gedanklich antworten. Manchmal kann ich die Gedanken von Leuten hören, so als hätten sie es laut ausgesprochen. Dann weiss ich etwas vorher und sie denken ich kann hellsehen. Dann kann es passieren, dass ich Dinge sehe die passieren werden und kurze Zeit später passieren sie. Ein anderes mal kann ich mit jemanden gedanklich sprechen. Das passiert einfach, ich kann das nicht ändern.
Das klingt für Sie bestimmt komisch, darum sage ich Ihnen ein Beispiel. Meine Freundin Lisa und ich waren auf der Bullenwiese unterwegs. Wir dachten die Tiere wären schon im Stall. Lisa ging ein Stück vor mir und ich sah, wie in Bulle von der Seite auf sie zugerannt kam. Ich wusste nicht, ob sie ihn gehört oder gesehen hatte, aber sie lief einfach weiter. Ich wollte eine Warnung schreien, aber mein Mund blieb stumm. Lisa ist trotzdem weggerannt und der Bulle hat sie nicht erwischt. Sie hat mir dann hinter dem Zaun gesagt, dass sie losgerannt ist, als sie meinen Warnschrei in ihrem Kopf gehört hatte. Meine Gabe meldet sich, wenn ich Angst habe oder glücklich bin. Wenn ich jemanden gut kenne, dann klappt es manchmal, dass ich ihm eine Botschaft schicken kann. Dafür muss ich ganz fest an ihn denken. Meist stelle ich mir sein Bild vor, denke fest an ihn und wenn ich Glück habe dann kommt die Botschaft an. Ich hoffe die Erklärung reicht Ihnen.
Da eine Lehre sonst sehr teuer ist und meine Eltern sich das nicht leisten können, habe ich mich bei Ihnen beworben. Ich habe mir ein Vorstellungsgespräch erhofft. Auf dem Hof meiner Eltern war ich immer fleissig und ich bin zuverlässig. Da können Sie gerne bei unseren Nachbarn fragen. Ich trödele nicht herum, ich schwatze nicht und ich mache meine Arbeit immer ordentlich. Keiner hat sich beschwert. Ich helfe beim Bäcker aus, wenn dort viel Arbeit anfällt. Als Aushilfe war der Bäcker mit meiner Arbeit immer zufrieden und hat mich oft gelobt. Ich habe meinen Arbeitsplatz immer sauber und ordentlich gehalten. Ich darf dort sogar als Hilfe anfangen.
Aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann möchte ich nicht ewig die Hilfe bei einem Bäcker bleiben. Ich habe eine magische Gabe die mich oft glücklich macht. Und ich möchte sie gerne zu meinen Beruf machen. Ich möchte Magierin werden und lernen meine Gabe zu rufen, wenn ich sie brauche. Meine Gabe ist ein Teil von mir und ich möchte sehr gerne lernen, mit ihr umzugehen. Ich finde keine passende Erklärung dafür, entschuldigen Sie bitte. Als Lehrling wünsche ich mir, dass Sie mir das beibringen. Und alles andere was meine Gabe sonst noch kann, von dem ich noch nichts weiss.  Das möchte ich genauso lernen.“
 
Marcella hoffte das der Kaffee bald kam, vor Aufregung war ihr Mund ganz trocken geworden.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Do 20. Jul 2017, 11:45 
Freiherr
Benutzeravatar
Offline

Volk: Naridische Almanen
Beiträge: 106
Dave musterte Marcella und hörte sich dabei aufmerksam an, was die junge Frau zu sagen hatte.

Kaum dass sie geendet hatte kam Anwolf mit einem Tablett herein, stellte jedem einen Becher Kaffee vor die Nase und plazierte das Tablett auf dem Tisch. Milch, Zucker und Kekse lagen bereit und jeder konnte und sollte sich nach eigenem Gusto selbst bedienen.

Anwolf setzte sich wieder auf seinen Platz auf der anderen Seite neben Varmikan und gönnte sich seinen eigenen Kaffee mit einigen Plätzchen. Er war neugierig und wollte dem Bewerbungsgespräch von Marcella beiwohnen.

Notfalls wollte er ihr etwas unter die Arme greifen. Wolfi gefiel die Vorstellung, dass Marcella als Lehrling bei ihnen anfangen würde.

Dave musste sich bei Wolfis Fleiß ein Schmunzeln verkneifen. So freundlich und dienstbeflissen war Wolfi sonst nur, wenn es darum ging den Taler klimpern zu hören.

Scheinbar mochte er die Kleine. Dave konnte ihm da nur zustimmen. Sie war aufgeweckt, freundlich, offen, ehrlich und sympathisch.

Das Wolfi sie mit anderen Augen sah als er, davon ging der Magier aus, spielte für Daves Entscheidung aber keine Rolle. Er musste mit Marcella als Duo harmonieren, Schüler und Meister mussten eine Einheit bilden.

Wenn Wolfi interessiert war, war das allerdings auch etwas von Vorteil, er würde Marcella unterstützen können. Ging seine „Unterstützung“ zu weit, würde Dave ihm auf die Finger klopfen.

`Die Erklärung ist völlig ausreichend Marcella. Du musst Dich nicht dafür entschuldigen verbal geantwortet zu haben, immerhin habe ich Dich um Offenheit und Ehrlichkeit gebeten. Beides warst Du, somit ist alles in Ordnung´, antwortete Dave mental und las sich einen Moment Marcellas Geburtsbrief durch.

Er reichte ihn mit knappen Nicken an Anwolf weiter.

`Deine Einstellung und auch Deine Wünsche bezüglich Deiner Lehre gefallen mir. Ferner bist Du mir sympathisch und ich denke wir beide würden gut zusammenpassen als Meister-Schüler-Duo. Deine Wünsche sind zwar noch nicht konkret, aber dies wäre auch ein bisschen zu viel verlangt. Du kannst Dir schließlich nichts von den Dingen wünschen, die Dir noch unbekannt sind. Deinen Fleiß und Deine Ordnung betreffend muss ich keine Rücksprache mit Deinen Nachbarn oder Deinem ehemaligen Arbeitgeber halten. Die kannst Du hier vor Ort unter Beweis stellen. Stellst Du mich zufrieden, werde ich Dir dies genauso mitteilen, wie wenn ich einen Grund zur Beschwerde habe.

Sollte Dir etwas widerstreben, persönlich wichtig sein oder solltest Du Probleme haben, kannst Du Dich jederzeit an mich wenden. Ich bin für Dich da.

Mit Unterschreibung des Lehrvertrages bist Du mir persönlich als Mündel und Schutzbefohlene unterstellt, wie Anfang bereits erwähnt. Das heißt, Du bist ab dato ein Teil meiner Familie.

Kurzum – fühl Dich wie Zuhause, nur benimm Dich nicht so.
Kleiner Spaß.

Pflicht eines Lehrlings ist es im Haus seines Meisters zu leben und sich gebührlich zu verhalten. Nun bevor ich Dir den Vertrag haargenau erläutere, lass ich ihn lieber von Wolfi aufsetzen. Du kannst ihn Dir in Ruhe durchlesen und unterschreiben.

Die Kontaktaufnahme erfolgte durch mich, die Verbindung wird durch mich gehalten. Antworte mir nun mental. Du musst Deine Antwort nur denken.

Ich habe Deine Gedanken vorhin nicht ausgelesen Marcella, dass hättest Du in einer anderen Form wahrgenommen.

Allerdings habe ich Deine mentale Präsenz abgetastet, kurzum Deine Seele untersucht wenn Du so möchtest um Deine Befähigung zu ergründen.

Wir sagen dazu ich habe mir Deine Farben angeschaut, gemeint sind damit die Farben Deiner Seele, Dein ureigenes Selbst. Jene Seelen die mit der Gabe gesegnet sind, haben eine völlig andere Strahlkraft und einen anderen Glanz als die Seelen der Puries.

So werden Personen ohne magische Gabe bezeichneten. Nicht abwerten, sondern von pur oder Puriest. Du hast die Gabe zur Geistmagie.

Ich würde Dich als meinen Lehrling annehmen.
Wie lautet Deine Antwort?´,
übermittelte Dave.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Do 20. Jul 2017, 21:34 
Volkslegende
Benutzeravatar
Offline

Volk: Waldalb
Beiträge: 132
Auszeichnungen: 1

Schlüsselloch (1)
Marcella

freute sich sehr, als sie hörte was ihr der Meister sagte. Das der Meister sie zum Lehrling wollte, machte Marcella sehr stolz.

`Vielen Dank Meister Hohenfelde, ich nehme die Lehrstelle sehr gerne an. Danke für das Angebot und Ihr Vertrauen.´

Marcella antwortete so, wie es ihr Meister verlangt hatte. Sie dachte die Antwort und hoffte, sie würde ihren Meister erreichen. Sie lächelte ihren Meister glücklich an und kramte in ihrer Tasche und legte schnell einen Taler auf den Tisch für den Lehrvertrag.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Do 20. Jul 2017, 21:51 
Freiherr
Benutzeravatar
Offline

Volk: Naridische Almanen
Beiträge: 106
Dave nickte zufrieden.

"Wunderbar, dann sind wir ab heute ein offiziell verbundenes Meister-Lehrling-Duo Marcella.

Anwolf setz den Lehrlingsvertrag für Marcella auf. Den obligatorischen Taler hat Marcella gezahlt, ihren Geburtsbrief vorgezeigt und das Gelöbnis bestätigt sie mit ihrer eigenhändigen Unterschrift",
erklärte Dave und nahm sich ebenfalls ein Plätzchen.

"In Ordnung, kommt sofort", antwortete Anwolf und machte sich umgehend daran, den Lehrlingsvertrag aufzusetzen.

Der junge Magier schrieb eine ganze Weile, so dass sich Varmikan schon fragte, was Anwolf alles in den Lehrlingsvertrag schrieb. Nach dem zweiten Becher Kaffee und einigen Keksen später, bekam Dave den Vertrag von Anwolf gereicht.

Dave las den Vertrag in Ruhe durch, ließ Marcella unterschreiben und unterzeichnete das Schriftstück zum Schluss.

"Der Vertrag kommt in Deine Lehrlingsschatulle, wo er sicher und verschlossen aufbewahrt wird. Deine Schatulle steht bei mir im Tresor. Deinen Verdienst und andere Wertsachen über die Du später verfügst, kannst Du dort ebenfalls sicher verwahren Marcella. Herzlich willkommen in der Familie", sagte Dave freundlich.

****

Lehrlingsvertrag:



http://fs5.directupload.net/images/170720/eo7h7qam.jpg
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Ein neuer Zauberlehrling
BeitragVerfasst: Fr 21. Jul 2017, 22:01 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Beiträge: 40
Anwolf freute sich für Marcella, dass sie den Ausbildungsvertrag erhalten hatte. Das Mädchen machte einen glücklichen Eindruck. Ferner freute sich Wolfi darüber, dass er nicht mehr der einzige "Backfisch" bei den Geistern war.

Und zu zweit konnte man besser lernen, als wenn man alleine Wissen pauken musste. Es ging alles leichter, was man mit Spaß machte. Und jede Abwechslung sorgte für Spaß. Diese Meinung vertrat jedenfalls Wolfi.

"Wir haben uns einander auch noch nicht richtig vorgestellt. Wie Du heißt, habe ich ja bereits mitbekommen, ich bin Anwolf, oder kurz Wolfi wie Du schon gehört hast. Freut mich, dass Du den Lehrvertrag bekommen hast Marcella", sagte Wolfi und wandte sich dann an Dave.

"Die Frage ist, wo wird Marcella wohnen? Sie könnte in Morasas altem Quartier wohnen, aber dann müsste sie sich das Quartier mit Tsounai teilen. Theoretisch ginge das zwar, aber ich bin der Meinung sie sollte ein eigenes Quartier beziehen.

Mein Vorschlag wäre, da Du ja zu Varmikan gezogen bist und Pavo jetzt meist in seinem eigenen Quartier schläft, könntet Ihr beiden doch Marcella Euer Gemeinschaftsquartier abtreten. Dass braucht Ihr doch nicht mehr. Was meinst Du dazu Dave?",
fragte Anwolf.

"Die Überlegung ist gut, dass machen wir so. Und nebenbei, Varmikan, Urako, Gasmi und ich werden komplett ausziehen. Um genau zu sein, ein Haus weiter ins Nachbarhaus. Ich habe das Nachbarhaus, wie auch das Haus gegenüber des Seiteneingangs gekauft.

Solange ich nicht vor Ort bin, übernimmst Du meine Pflichten. Falls was sein sollte, sagst Du mir sofort Bescheid. Das gilt ebenso für Dich Marcella, wende Dich sofort an mich, wenn etwas ist. Gleichgültig was es ist, ruf mich oder sprich Wolfi an.

Zeige Marcella am besten direkt ihr neues Zimmer. Was fehlt geht Ihr beiden einkaufen, dabei kannst Du ihr zeitgleich Shohiro zeigen, jedenfalls die wichtigsten Ecken der Stadt.

Deinen ersten Tag verbringst Du frei, lernst die Stadt kennen und gehst etwas bummeln Marcella. Wolfi ist Dein Stadtführer, viel Spaß Ihr beiden",
sagte Dave und drückte Wolfi eine Geldkatze in die Hand.

"Du hast Deinen Meister gehört Marcella, folge mir!", grinste Anwolf breit und gab die Führung.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 41 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5  Nächste


Online Statistik

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
nowoczesne kuchnie pyskowice orzesze lędziny kłobuck blachownia wojkowice poręba kalety imielin miasteczko śląskie koniecpol siewierz ogrodzieniec
Gehe zu:  
cron