Ein neuer Zauberlehrling


Das Geisterhaus
Die Geister sind eine erfolgreiche und wohlhabende Gilde von Auftragsm├Ârdern. Jedoch bietet das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause f├╝r Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen sind absolute Loyalit├Ąt und Verschwiegenheit - sonst endet man rasch selbst auf der Todesliste.
Benutzeravatar
Morasa
MOhikaner
Beitr├Ąge: 175
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalb

Die Freien V├Âlker Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne Schl├╝sselloch

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#21

Beitragvon Morasa » Do 27. Jul 2017, 08:51

Marcella
 
grinste Wolfi k├╝hn an.
 
ÔÇ×Wenn wir einen trinken gehen, k├Ânnen wir meine Lehrstelle feiern Wolfi. Wir sind wieder gut miteinander. Ich werde den Meister aber vorher fragen, ob ich feiern gehen darf. Nicht dass ich wegen Fernbleiben rausgeworfen werde. Er muss wissen wo ich bin, das geh├Ârt sich so.
Was du ├╝ber die Frostalben erz├Ąhlst ist interessant. Sie leben ganz anders als wir, drum denken sie anders als wir. Wir m├╝ssen uns keine Gedanken um Nahrung machen. Ein bisschen schon, wir m├╝ssen gut planen und fleissig sein. Aber im Norden ist es bestimmt so kalt, dass dort gar nichts w├Ąchst. Ich werde mit Varmikan sehr gerne ├╝ber seine Heimat sprechen. Mal sehen was er zu erz├Ąhlen hat. Ich hoffe er erz├Ąhlt mir so viel wie dir.ÔÇť
 
Marcella musste lachen, als sich Wolfi die Finger ableckte und leckte ihre Finger genauso sauber.
 
ÔÇ×Saubere Finger geh├Âren bestimmt zu adligen Benehmen. Ich hab diesmal aufgepasst und was gelernt. Wenn der Meister sowas in der Akademie erlebt hat, hat er sicher keine Lust mehr dahin zur├╝ckzukehren. Das du auf die Akademie verzichtest nachdem was dein Onkel erz├Ąhlt hat, verstehe ich. Ich w├╝rde genauso wenig hingehen, aber ich kanns mir auch nicht leisten Wolfi. Und du musst nicht hin, du hast deinen Onkel der jetzt sogar Meister ist.
Dann ist mein Meister genau wie ich ganz neu auf seinen Posten. Das er sich dann gleich einen Lehrling gesucht hat, ich meine einen Novizen, freut mich.
Kranke sind oft gemein und biestig zu anderen. Sie sind unzufrieden und lassen andere daf├╝r leiden. Das dein Onkel ruhig geblieben ist, ist richtig. Was will er sich mit einer alten, behinderten Frau im Rollstuhl streiten? Davon geht es ihr nicht besser und er h├Ątte sich daf├╝r sicher sp├Ąter gesch├Ąmt. Soll sie schimpfen und schwatzen.
Die hat ihm sicher den Affen geschenkt, weil sie sich selber sch├Ąbig vorkam, wie sie deinen Onkel behandelt hat. Das war eine versteckte Entschuldigung Wolfi, weil die sowas nicht aussprechen kann. Manche bekommen nur B├Âsartigkeiten ├╝ber die Lippen, nichts anderes. Wir sind nicht so.ÔÇť
 
Marcella lachte kurz und knuffte Wolfi.
 
ÔÇ×Das wollte ich vorhin schon, aber ich hab mich nicht getraut. Kann gut sein, dass dein Onkel auf Alben steht. Ich habe schon Waldalben gesehen und einen Frostalben. Ich kann sagen, es waren alles sehr sch├Âne Leute. Zwei M├Ąnner und eine Frau, gut was er bevorzugt ist klar, er ist mit einen Mann verheiratet. Aber ob Alb oder Mensch ist egal Wolfi, die beiden sahen so aus als ob sie sich wirklich lieben. Nur das ist wichtig.ÔÇť
 
Marcella wechselte das Gestell zur anderen Hand.
 
ÔÇ×War der Weg vorhin auch so weit? Ich glaube der wird immer l├Ąnger."
0 x
Bild

Benutzeravatar
Anwolf
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 63
Guthaben: Gesperrt

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#22

Beitragvon Anwolf » Fr 28. Jul 2017, 06:37

Anwolf nickte zustimmend.

"Das stimmt, Du musst Dave vorher fragen. Laut Vertrag bist Du sein M├╝ndel, also so etwas wie seine Tochter. Und der w├╝rde er vermutlich auch etwas anderes erz├Ąhlen, wenn sie sich abends einfach ohne zu fragen f├╝r mehrere Stunden verdr├╝ckt. Aber rauswerfen w├╝rde er Dich nicht. Er w├╝rde Dir eine Ansage machen, wie man so sch├Ân sagt", antwortete Anwolf.

Als Marcella ihm erkl├Ąrte, dass Fingerablecken wohl adliges Verhalten war, musste er ├╝ber ihren Sarkasmus grinsen.

"Bis jetzt ist Fingerablecken kein adliges Verhalten, aber vielleicht bringst Du es ja in Mode. Was Du ├╝ber kranke Leute gesagt hast, stimmt. Die meisten sind verbiestert und verbittert.

Sie schie├čen sich damit allerdings ins eigene Knie. Denn sie k├Ânnen ja nur zu denen biestig sein, die sich noch mit ihnen abgeben. Folglich werden dass immer weniger. Und dann beschweren sie sich vermutlich noch, warum niemand zu ihnen Kontakt m├Âchte.

Und manchen Personen gehen wirklich nur Beleidigungen und Beschwerden ├╝ber die Lippen, unabh├Ąngig von ihrem Gesundheitszustand. Aber wie Du schon sagst, wir sind anders",
sagte Wolfi.

"Das Dave Varmikan liebt, steht au├čer Frage.
Marcella, Du kennst Dave noch nicht. Liebe ist kein Ausdruck, er verg├Âttert Varmikan. Das mein Onkel zwei Kerle fast zeitgleich kennenlernte, ist reiner Zufall.

Vorher war er eine sehr lange Zeit allein. Pavo und meine Mutter haben sich dazu so ihre Gedanken gemacht, wobei meine Mutter meinem Vater immer unter der Hand sagte, Dave steht auf beides oder auf M├Ąnner. Denn es gibt selten Frauen, mit denen er tats├Ąchlich klarkommt.

Er kann weder Zickereien noch Stutenbissigkeiten ausstehen. Sein Partner oder seine Partnerin muss gleichzeitig sein bester Freund sein. So wie bei meiner Ma und meinem Paps, die sind auch so zu einander.

Dave hatte auch nie weibliche Hunde oder Pferde. Immer nur m├Ąnnliche Tiere. Egal wie wild sie waren, er kam mit ihnen klar. Bestes Beispiel war Blakur sein Pferd.

Blakur war sein Ein und Alles. Paps sagte ein schwarzer Teufel von einem Pferd. Wild und schnell wie der Wind. Keiner kam Blakur freiwillig zu nahe aus Angst.

Dave ritt Blakur ohne Trense, die waren eins. Gegenseitiges absolutes Vertrauen. Das habe ich zu Tempestas auch, aber wie Paps sagte, war Blakur ein ganz anderes Kaliber von einem Pferd.

Vor einigen Jahrzehnten war das, als Dave noch ein junger Kerl war. Er hatte mit Blakur einen Unfall. Bei einem Jagdausritt ist Blakur gest├╝rzt und hat Dave unter sich begraben. Dave w├Ąre beinahe gestorben.

Ansgar, mein Vater, hat Blakur erschossen um Dave helfen zu k├Ânnen. Und Pavo hat damals Daves Leben gerettet. Daher kennen sich Dave und Pavo.

Was die Albin angeht, da verwechselst Du was Marcella.
Sie war f├╝r Dave wie ein Gem├Ąlde. Wie sagte er?
Wundervoll anzuschauen, aber wer m├Âchte so etwas Zuhause h├Ąngen haben?
Keiner.

Ob der Weg vorhin schon so weit war? Nein, da wir gerade auf k├╝rzestem Weg zur├╝ckgehen. Wir sind gleich da",
grinste Wolfi.

Wie versprochen dauerte es nicht mehr lange und sie betraten erneut das Geisterhaus. Wolfi ging direkt mit Marcella zu dem alten Nachtquartier von Pavo und Dave durch und stellte dort ihre Sachen ab.

"Da w├Ąren wir", grinste Anwolf.
0 x
Bild

Benutzeravatar
Morasa
MOhikaner
Beitr├Ąge: 175
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalb

Die Freien V├Âlker Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne Schl├╝sselloch

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#23

Beitragvon Morasa » Fr 28. Jul 2017, 11:33

Marcella

stellte vorsichtig das Gestell ab. Die junge Frau schaute sich um. Das Zimmer sah gem├╝tlich aus.

"Packst du bitte das Porzellan vorsichtig aus? Ein Bett, eine Truhe und ein Schr├Ąnkchen m├╝ssen hier bleiben. Der Rest kann raus. Daf├╝r brauche ich dann noch einen Tisch und einen Schrank. Der Schrank hat Zeit. Denkst du an die Uhr Wolfi? Ich gehe schnell in die Schreibstube und frage Dave, ob wir nachher weggehen d├╝rfen. Ich bin gleich wieder da."

Marcella legte alles ab und ging zur Schreibstube. Sie klopfte und ging hinein.

"Meister ich m├Âchte mit Wolfi meine Lehrstelle feiern. Darf ich heute abend mit ihm weggehen und feiern? Wir gehen nicht weit weg. Nur zur Taverne um die Ecke. Erlauben sie mir das? Bitte?."
0 x
Bild

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde
Freiherr
Beitr├Ąge: 254
Erhaltene Likes: 2
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Naridische Almanen

Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die flei├čige Feder in Bronze

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#24

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Fr 28. Jul 2017, 13:56

Dave musterte Marcella und verkniff sich ein Schmunzeln.

"Erlaubnis erteilt, ich w├╝nsche Dir viel Spa├č. Besauf Dich nicht hemmungslos und sei um sp├Ątestens 22 Uhr wieder hier", antwortete Dave.
"Erlaub ihr ruhig bis 23 Uhr wegzubleiben, immerhin ist doch Wolfi dabei", grinste Varmikan.

"Du meinst Marcella braucht die Stunde um Wolfi von der Taverne nach Hause zu schleppen? Damit k├Ânntest Du Recht haben Klingenohr. Varmi gib Marcella 50 Taler aus der Kasse. Von mir aus sei um 23 Uhr wieder Zuhause Marcella", sagte Dave freundlich.
"Schatz unserer oder die der Geister?", fragte Varmi nach.

"Unserer Kasse, Marcella geh├Ârt zu uns. Sie ist mein Lehrling, folglich geh├Ârt sie zu uns, nicht zu den Geistern. Du wei├čt was ich meine", schmunzelte Dave.
"Ja, wei├č ich", gab Varmikan zur├╝ck.

Der Frostalb kramte eine Geldkassette hervor, schloss sie auf und entnahm 50 Taler. Er schrieb einen Zettel, legte ihn in die Kassette und verschloss sie wieder. Als der die Kassette wieder weggestellt hatte, reichte Varmikan Marcella die 50 Taler. Dave musterte Varmikan grinsend und schrieb weiter.

"Hier f├╝r Dich Marcella. Gib nicht alles auf einmal aus. Und sag Wolfi, er soll ja ein Auge auf Dich haben", sagte Varmi gut gelaunt.
"Wolfi macht das schon, keine Sorge. Hab ich Dich mit meiner Zettelwirtschaft angesteckt Klingenohr?", fragte Dave gibbelnd.

"Ja", grinste Varmi, was Dave ebenfalls grinsen lie├č.
0 x
Bild

Benutzeravatar
Morasa
MOhikaner
Beitr├Ąge: 175
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalb

Die Freien V├Âlker Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne Schl├╝sselloch

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#25

Beitragvon Morasa » So 30. Jul 2017, 09:50

Marcella

nahm die 50 Taler von Varmikan. Der Meister und sein Mann waren genauso grossz├╝gig wie Wolfi.

"Vielen Dank f├╝r das Geld und die Erlaubnis. Ich werde p├╝nktlich Zuhause sein. Ich werde mich nicht betrinken und nicht das ganze Geld ausgeben. Wolfi hat mir in der Stadt die wichtigsten L├Ąden gezeigt. Wir haben eingekauft. Vier neue Roben, Schreibbedarf und einen Waschtisch. Eine der neuen Roben hab ich an.Wolfi fand die langweilig, aber mir hat sie am besten gefallen. Ich hoffe sie gef├Ąllt euch genauso. Ich habe die Robe gew├Ąhlt Meister, weil Wolfi sagte dass ich euch vielleicht auf wichtige Anl├Ąsse begleiten muss. Und diese Robe sieht edel aus und zeigt nicht zuviel. Zwei andere einfache Roben haben wir noch gekauft. Eine in gr├╝n und eine in rot. Und eine Robe die gepanzert ist. So hat es Wolfi erkl├Ąrt. Er nannte sie Forscherrobe. Die w├Ąre so gearbeitet damit einen nichts draussen geschehen kann, wenn man unterwegs ist. Sie ist braun und schlicht aber trotzdem sch├Ân. Morgen fr├╝h zeige ich euch all die neuen Roben Meister. Ich f├╝hre sie euch vor. Ihr m├╝sst sehen, was ihr bezahlt habt.
Den Waschtisch habt ihr nicht bezahlt Meister. Den hat Wolfi mir geschenkt. Er war sehr freundlich und grossz├╝gig zu mir. Ich hatte ihn nach einer Waschgelegenheit gefragt und Wolfi sagte mir, dass es hier sogar Zuber gibt. Die w├Ąren im Keller und man k├Ânnte dort absperren. Da ich f├╝r den Zuber aber heisses Wasser aufsetzen muss und ich morgens nicht zu sp├Ąt kommen m├Âchte, habe ich um eine Waschgelegenheit f├╝r mein Zimmer gebeten. Eine Uhr wollte Wolfi mir noch geben. Wir r├Ąumen jetzt mein Zimmer um, danach gehen wir in die Taverne Meister. Wenn ich wieder da bin, melde ich mich bei ihnen zur├╝ck.
Wolfi hat mir erz├Ąhlt, dass sie noch nie einen Novizen hatten Meister. Sie sind ganz frisch Meister wie ich Novize. Wenn sie m├Âchten, dann bereite ich wie auf meiner alten Arbeit morgens alles vor. Dazu m├╝ssen sie mir nur sagen, was sie vorbereitet haben wollen. Ich erledige dass dann. Ich kann Tee aufsetzen, Brote schmieren oder Gr├╝tze aufsetzen und ihre Arbeitssachen rauslegen. Dann ist schon alles vorbereitet und sie k├Ânnen hier fr├╝hst├╝cken. So habe ich dass beim B├Ącker als Hilfe immer ganz fr├╝h gemacht. Wobei sie ja Kaffee getrunken haben. Dass kann ich genauso machen. Nur jemand muss mir sagen, wie man Kaffee macht Meister. Kaffee trinken wir Zuhause nicht. Er ist sehr teuer und wir k├Ânnen uns sowas nicht leisten. Drum m├Âchte ich nichts falsch machen, dass der Kaffee nachher verschwendet ist. Ich gehe jetzt mein Zimmer einrichten. Wolfi hilft mir dabei. Danach gehen wir in die Taverne. Bis heute abend Meister und ihr Herr Varmikan."

Marcella verneigte sich vor ihrem Meister, so wie es ihr Wolfi erkl├Ąrt hatte. Dann rannte sie zur├╝ck in ihr Zimmer. Marcella wollte Wolfi nicht die ganze Arbeit alleine machen lassen. Er w├╝rde sie sonst f├╝r ein faules St├╝ck halten, dass nur zum Meister gegangen war um sich vor der Arbeit zu dr├╝cken.

"Wolfi hier bin ich wieder. Ich habe den Meister gefragt und er hat uns erlaubt, dass wir gemeinsam feiern gehen. Er hat mir 50 Taler geschenkt, damit wir feiern k├Ânnen. Ich hab mich so gefreut. Der Meister wollte dass ich um 22 Uhr wieder da bin, aber Varmikan hat gesagt, er soll mir erlauben erst um 23 Uhr wieder Zuhause zu sein. Wir m├╝ssen also erst um 23 Uhr Zuhause sein. Und ich soll dir von Varmikan sagen, dass du auf mich aufpassen sollst. Hat er extra gesagt. Ich bin voll aufgeregt. Wo soll ich mit anpacken?."
0 x
Bild

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde
Freiherr
Beitr├Ąge: 254
Erhaltene Likes: 2
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Naridische Almanen

Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die flei├čige Feder in Bronze

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#26

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Mo 31. Jul 2017, 13:24

Dave starrte einen Augenblick Marcella hinterher, blinzelte in Zeitlupe und legte seinen Kopf auf die Tischplatte.

"Bei Rakshor und Malgorion...", st├Âhnte er.
"Was ist los Sternchen?", lachte Varmikan.

"Blute ich aus den Ohren? Ich brauche eine L├Âsung. Pass auf, ich lerne ihr umgehend, sofort, schnellstm├Âglich mentalen Kontakt und ab dem Tag, lernt sie von mir alles per Fernstudium. Die Kurze spricht ja ohne Punkt und Komma", grinste Dave.

"Sie erstattete Dir Bericht und ist nerv├Âs Davy. Biete ihr das Du an. Das entspannt sie und Dich. Zumal sie Dein M├╝ndel ist. Dann muss sie Dir auch nicht alles raporten. Jedenfalls meint die kleine Maus das doch, sie hat einen gewaltigen Respekt vor Dir.

Aus dem Grund meint sie Dir alles erz├Ąhlen zu m├╝ssen. D├Ąmpf das etwas runter, dann funktioniert dass besser mit Euch beiden. Ihr seid beide zu nerv├Âs. Ist doch auch klar",
antwortete Varmikan.

"Du hast Recht Klingenohr! Sehr gute Idee, sobald sie nachher zur├╝ck ist, werde ich ihr das Du anbieten. Immerhin ist man einige Jahre als Duo zusammen, wenn alles gut l├Ąuft", stimmte Dave zu.
"Meist ist man sogar ein Leben lang zusammen. Die meisten bleiben ihrem ehemaligen Meister in Freundschaft verbunden. Es ist oft mehr als eine blo├če Freundschaft. Man k├Ânnte es als gew├Ąhlte Familie bezeichnen Sternchen. Zudem ist es Euer erster Tag. Sei nicht zu streng mit ihr oder Dir", erkl├Ąrte Varmi gut gelaunt.

Der Frostalb freute sich ├╝ber den Familienzuwachs.

"Weise Worte Schatz, ich stell Dich als meinen Berater ein", grinste Dave.

"Kein Problem, ich helfe Dir immer und jederzeit Davy. Mein erster Mann Iphi war Dozenten an der Magierakademie in Xash┬┤ir f├╝r Geistmagie. Ein bisschen aufgeschnappt habe ich da schon.

Stell Dir einfach vor Marci w├Ąre Deine Adoptivtochter auf Zeit. Du musst sie so fit in Magie bekommen, dass Du sie voller Stolz in die Welt entlassen kannst. Dabei musst Du Dir absolut sicher sein, ihr alles beigebracht zu haben, was sie erlernen kann. Es geht darum ihr Potential zu erwecken, quasi den Magier in ihr. Du bist Geburtshelfer eines Magiers, so sagte es Iphi",
grinste Varmikan.

"Mir d├Ąmmert so langsam, was Iphi f├╝r ein Mann war", antwortete Dave und k├╝sste Varmikan liebevoll auf den Mund.
"So einer wie Du, nur mit h├╝bscheren Ohren", lachte Varmi und schrieb weiter.
0 x
Bild

Benutzeravatar
Anwolf
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 63
Guthaben: Gesperrt

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#27

Beitragvon Anwolf » Mo 31. Jul 2017, 15:05

Anwolf grinste Marcella breit an.

"Du musst nirgendwo mehr mit anpacken. Sed hat das ├╝bersch├╝ssige Bett, die Truhe und den kleinen Beistelltisch in den Keller gewuchtet. F├╝r ihn ist das kein Problem. Ich habe Dir gleich Deine Uhr mitgebracht.

Also falls Du jetzt noch M├Âbel verr├╝cken m├Âchtest, machen wir das. Ich w├╝rde vorschlagen wir lassen alles so stehen. Auf die Seite des fehlenden Bettes k├Ânntest Du Deinen Tisch stellen lassen und Dein Waschtisch kannst Du heute Abend oder morgen fr├╝h aufbauen.

Denn dann k├Ânnten wir direkt aufbrechen. Das war mein Gedanke, warum ich Sed gebeten habe. Naja und nat├╝rlich, dass wir selbst nicht schleppen m├╝ssen. Er macht das mit links und wir qu├Ąlen uns hier ab. Zudem wollen wir ja nicht stinken und wenn wir uns vorher erst baden gehen m├╝ssen, dann brauchen wir heute gar nicht mehr loslaufen.

50 Taler einfach so auf die Hand zu bekommen, ist gro├čz├╝gig von Dave. Varmi scheint Dich zu m├Âgen. Nat├╝rlich passe ich auf Dich auf, dass muss mir Varmi nicht erst auftragen. Um 23 Uhr sind wir garantiert wieder Zuhause. Los komm, folge mir unauff├Ąllig",
forderte Wolfi Marcella auf und gab umgehend die F├╝hrung.
0 x
Bild

Benutzeravatar
Morasa
MOhikaner
Beitr├Ąge: 175
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalb

Die Freien V├Âlker Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne Schl├╝sselloch

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#28

Beitragvon Morasa » Di 1. Aug 2017, 13:03

Marcella
 
freute sich, dass sich Wolfi um alles gek├╝mmert hatte. Sie folgte ihm zur Taverne.
 
ÔÇ×Jetzt gibt es nicht mehr viel umzur├Ąumen. Nur mein Tisch muss noch in mein Zimmer und mein Waschtisch baue ich nachher selber auf. Ich muss nur das Porzellan ins Gestellt stellen. Mehr ist nicht zu tun. Ich mag deinen Onkel und Varmikan genauso. Er hat es freundlich gemeint, damit mir nichts passiert. Er wollte dich nicht schelten Wolfi.
Die f├╝nfzig Taler m├╝ssen wir nicht ausgeben. Wir kaufen uns einfach davon was wir essen und trinken wollen. Den Rest heb ich auf, f├╝r unseren n├Ąchsten Tavernengang.ÔÇť
 
Die Taverne war nicht weit weg. Da Marcella die f├╝nfzig Taler hatte, suchte sie sich den Platz aus. Sie hockte sich in eine Nische und schaute in die Karte.
 
ÔÇ×Ich nehme Fleischeintopf und dazu Bier. Was m├Âchtest du Wolfi?.ÔÇť
 
Marcella nahm die Kapuze von ihrer Robe ab. Die Taverne war gem├╝tlich. Die ganze Stadt gefiel ihr. Und ihr neues Zuhause gefiel ihr besonders gut. Sie hatte Angst gehabt, was sie erwartete. Doch nun war Marcella beruhigt. Ihr Meister war nett, sein Mann auch und ihr Mitsch├╝ler war genauso nett. Sie war froh, dass sie sich so gut mit Wolfi verstand. Die M├╝digkeit breitete sich in Marcellas Knochen aus.
 
ÔÇ×Das war ein Tag. Soviel habe ich noch nie auf einmal erlebt. Und soviel Geld habe ich noch nie ausgegeben. Danke f├╝r die vielen sch├Ânen Sachen die du f├╝r mich gekauft hast. Ich muss aufpassen dass ich meine neue Robe nicht einsaue. Bei meinen Gl├╝ck, kleckere ich noch was drauf. Wolfi, falls ich einschlafe, pass auf dass ich nicht im Fleischtopf ertrinke.ÔÇť
 
Marcella lachte gut gelaunt.
0 x
Bild

Benutzeravatar
Anwolf
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 63
Guthaben: Gesperrt

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#29

Beitragvon Anwolf » Mi 2. Aug 2017, 07:11

Anwolf f├╝hrte Marcella wie versprochen in die nahegelegene Taverne. Marcella suchte ihnen sofort einen Platz aus. Wolfi hatte nichts dagegen, er folgte ihr einfach und setzte sich dazu.

"Nun Du wolltest adliges Benehmen lernen. Dazu geh├Âren auch Benimmregeln. Unter anderem auch einfache, reine H├Âflichkeitsregeln, die jeder Gemeine ebenso einhalten sollte.

Eine davon besagt, der Mann betritt als Erster den Raum und verl├Ąsst ihn als Letzter.

Grund f├╝r die Regel ist, dass wenn der Mann zuerst den Raum betritt, kann Dich als Frau niemand frontal angreifen. Und wenn er Dir den Vortritt beim Verlassen des Raumes gew├Ąhrt, deckt er Deinen R├╝cken. Folglich kann Dir niemand in den R├╝cken fallen.

Diese Verhaltensregel ist also nicht nur eine Form von reiner H├Âflichkeit, sondern dient auch ganz pragmatisch dem Schutz der Frau",
erkl├Ąrte Wolfi freundlich und schaute in die Speisekarte.

"Beim Bier schlie├če ich mich an, ich wei├č nur noch nicht was ich essen soll. Doch, ich nehme ein St├╝ck Braten. Also Bier und Braten f├╝r mich. Ich bin so frei und bestelle f├╝r uns", grinste Wolfi.

Der junge Magier gab bei der Bedienung ihre Bestellung auf. Lange mussten Marcella und Anwolf nicht warten. Die Bedienung kam mit dem Bier, dem Fleischeintopf und dem Braten zur├╝ck.

"Na dann, guten Hunger Marcella und willkommen in unserer Familie", sagte Wolfi freundlich und nahm einen gro├čen Schluck Bier.

"Stimmt wohl und entgegen aller Benimmregeln w├╝rde ich in dem Fall nicht den L├Âffel zum Mund f├╝hren, sondern den Mund lieber zum L├Âffel. Sonst hast Du den Eintopf zur Robe gef├╝hrt.

Die Robe reinigen lassen bei dem Stoff ist glaube ich ganz sch├Ân schwierig. Jedenfalls kannst Du sie nicht bei der W├Ąscherin einfach abgeben. Also Dein Diener gibt sie schon unten bei der W├Ąscherin ab, aber sie s├Ąubert und w├Ąscht die Robe nicht selbst. Roben werden auf andere Art gereinigt. Frage mich aber nicht wie, davon habe ich keine Ahnung.

Der Ehrlichkeit geschuldet Marcella war doch nur der S├╝├čkringel und der Waschtisch von mir. Den Rest hast Du von Dave bezahlt bekommen und das war bei weitem der gr├Â├čere und kostenintensivere Anteil. Aber es freut mich, dass Dir Deine Sachen gefallen.

Deinen Tisch lasse ich Dir morgen fr├╝h von Seddik in Dein Quartier stellen. Dann kannst Du Deine Schreibutensilien in der Mittagspause einr├Ąumen.

Keine Ahnung wie Dein Tagesablauf ist Marcella, aber ich vermute mal, dass Du Dave einfach ├╝berall hin begleiten wirst wie es bei einem Novize normalerweise der Fall ist.

Also Dave f├Ąngt morgens um 06:00 Uhr in der Schreibstube an zu arbeiten. Er bereitet alles vor und Varmikan und ich fangen dann meist so gegen 07:00 Uhr an zu arbeiten. Falls Dave etwas vom Vortag nicht abgearbeitet hat, macht er das ganz fr├╝h am Morgen.

Falls Du ihm eine Freude machen m├Âchtest, setzt ganz fr├╝h Kaffee auf, damit er sich selbst keinen um 06:00 Uhr kochen musst.

Quatsch ihn morgens nicht direkt voll. Gib ihm einige Zeit. Keine Sorge, Dave ist kein Morgenmuffel, aber er braucht immer so seine Anlaufphase. Er redet in der Zeit nur das N├Âtigste. Nach seinem ersten Kaffee kannst Du ihn alles fragen.

W├Ąhrend er meinst gest├Ârt von Varmikan die Buchhaltung macht, lerne ich nebenbei was er mir beibringt. Du nat├╝rlich ab sofort genauso. Gibt es nichts, was ich oder in dem Fall Du, lernen sollst dann helfen wir in der Schreibstube aus.

Kurzum so habe ich die Buchhaltung gelernt und Du wirst es auch lernen. Mir macht das ziemlichen Spa├č. Falls Dave mal au├čer Haus ist, ├╝bernehme ich seine Vertretung. Dich muss das nicht st├Âren, denn wenn er unterwegs ist, wird er Dich vermutlich mitnehmen.

In der Schreibstube lernst Du oder gehst Dave zur Hand. Wir arbeiten ungef├Ąhr so bis kurz vor 12:00 Uhr. Um 12:00 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen mit allen Hausbewohnern die anwesend sind. Das wird Dir bestimmt gefallen.

Es ist eine gro├če Hausgemeinschaft und die meisten sind befreundet. Du verstehst schon, falls sich nicht gerade wer mal wieder kabbelt. Seddik und Urako musst Du einfach etwas mit Samthandschuhe anfassen, oder ihnen aus dem Weg gehen. Wie ich vorhin schon sagte, sind sie Neulingen gegen├╝ber misstrauisch.

Aber irgendwann ist jeder Neuling auch ein alter Hut beziehungsweise Hase. Von daher, warte einfach ab und halte Dich zur Not von ihnen fern. Auf der anderen Seite musst Du Dir aber auch von den beiden nichts sagen lassen. Niemand au├čer Dave hat Dir etwas zu sagen, denn Du geh├Ârst nicht der Hausgemeinschaft an, sondern Du geh├Ârst zu Dave - ganz pers├Ânlich. Du bist Daves Novizin.
Selbst Pavo und Aino haben Dir nichts zu befehlen.

Pavo ist der Goblin und Heiler dem hier das Haus, samt der Heilstube geh├Ârt. Aino ist... tja was ist sie? Er hat sie einst gesund gepflegt und seit dem wohnen sie zusammen und arbeiten zusammen. Nun ich w├╝rde sagen sie sind Freunde, Familie und Kollegen.

Sollten Dich Pavo oder Aino um etwas bitten, lehne das nicht einfach ab. Das k├Ânnte trotzdem ├ärger geben. Sage ihnen, dass Du Dich bei Dave erkundigst ob Du das darfst und daf├╝r Zeit hast. Dann kann gar nichts schief gehen und niemand ist Dir b├Âse.

Falls Dave der Bitte der beiden zustimmt, erledige die Aufgabe. Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen, Pavo kann auch ganz anders reagieren. Er ist zwar lieb und nett, aber wenn er meint, er müsste einen erziehen - dann macht der Kerl das leider auch. Zudem ist er Daves bester Freund. Drum erspar Dir den Ärger mit dem alten Gobo.

Nach dem Mittagessen, meist so gegen 13:00 bis 13:30 Uhr rum wird weitergearbeitet in der Schreibstube. Dann bis zum Feierabend, der meist so gegen 18:00 Uhr rum ist. Gegen 16:00 Uhr trinken Dave und Varmi beim Arbeiten meist noch einmal eine neue Kanne Kaffee. Das solltest Du Dir auch merken.

Nach 18:00 Uhr ist es meine und ab jetzt unsere Aufgabe, die B├╝cher und so weiter alles wieder ordentlich wegzur├Ąumen. Die Kasse fasst niemand an, au├čer Dave erlaubt es. Mach das blo├č auch nicht versehentlich, dann bekommst Du wirklich ├ärger mit ihm. Er ist ein ruhiger und lieber Kerl, zu mir ist er immer anst├Ąndig, aber da habe sogar ich von ihm mal eine Ansage bekommen. Also dass ben├Âtige ich kein zweites Mal.

Solltest Du die Kasse ├Âffnen oder schlie├čen d├╝rfen, sagt er Dir das. Oder er weist Dich an, was wei├č ich - gib Gasmi 100 Taler aus der Kasse. Dann machst Du das und zeigst ihm aber vor der Herausgabe das Geld. Dann ist alles gut.

Also wie gesagt, nach Feierabend wird Dave Kassensturz machen und die Kasse dann wegschlie├čen. Zur Kasse geh├Ârt auch das Kassenbuch. Davon hast Du die Finger zu lassen.

Hat Dave die Kasse geschlossen, geht er, denn er hat ab dato sofort Feierabend. Meist hockt er sich gemeinsam mit Pavo hinten auf die Treppe. Dort rauchen die beiden sich einen und trinken ihr Feierabendbier.

Wir r├Ąumen dann alles andere auf und weg und f├╝llen die verbrauchten Sachen nach. Normalerweise mache ich das alleine oder mit Varmikan. Ab morgen machen wir das gemeinsam. Das sind so die Eckdaten Deiner Arbeits- und Lernzeiten",
erl├Ąuterte Wolfi gut gelaunt.

"Ziemlich viel Neues auf einmal. Neuer Stand, neue Familie, neue Wohnort, neue Stadt, neue Klamotten und wir sind ja auch eine ganze Ecke gelaufen. Dazu die Aufregung - nunja dass mit der M├╝digkeit passt schon w├╝rde ich sagen.

Falls Du einschl├Ąfst, passe ich selbstverst├Ąndlich auf, dass Du nicht im Eintopf ertrinkst. Ich gehe zur Not sogar so weit, dass ich Dich nach Hause trage. Und das sogar an einem St├╝ck",
lachte Anwolf und stie├č mit Marcella an.

"Auf Dich", grinste er.
0 x
Bild

Benutzeravatar
Morasa
MOhikaner
Beitr├Ąge: 175
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalb

Die Freien V├Âlker Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne Schl├╝sselloch

Re: Ein neuer Zauberlehrling

#30

Beitragvon Morasa » Mi 2. Aug 2017, 11:21

Marcella

h├Ârte sich die Erkl├Ąrung von Wolfi an. Das man mit manchen Benimmregeln jemand besch├╝tzte, hatte sie nicht gewusst. Wolfi war nicht nur grossz├╝gig, er war klug. Und ziemlich frech. Er bestellte das Essen und es wurde schnell geliefert.

ÔÇ×Danke. Ich hab nicht gewusst, dass manche Regeln zum Schutz von Frauen gelten. Danke, ich freue mich bei euch zu sein. Und ich freu mich, dass wir uns verstehen. Ich w├╝nsche dir genauso einen guten Hunger.ÔÇť

Marcella fing direkt an zu essen, denn sie hatte grossen Hunger.

Wolfi trank zuerst ein Schluck Bier. Warum sich das Marcella merkte, wusste sie nicht. Dann fing er an zu essen und zu schwatzen. Wolfi erkl├Ąrte ihr ganz genau wie ihr Arbeitstag ablief. Marcella schmatzte und versuchte sich dabei alles genau zu merken. Der Meister stand sehr fr├╝h auf, wenn er schon um sechs Uhr anfing zu arbeiten.
Das alle aus der Hausgemeinschaft gemeinsam zu mittag essen, fand Marcella gut. So konnte man in der Runde schwatzen und lernte die Bewohner kennen. Nur warum hier alle gemeinsam wohnte, dass hatte Wolfi nicht erkl├Ąrt.
Pavo geh├Ârte das Haus und er f├╝hrte hier seine Heilstube. Aino war nach ihre Behandlung bei ihm geblieben und half ihm. Vielleicht als Schwester? Und Ihr Meister war nach seiner Behandlung geblieben und f├╝hrte nun Pavos B├╝cher. Waren die anderen auch alles ehemalige Patienten von Pavo?
Vielleicht hatte er den Leuten die kein Zuhause hatten, ein Dach ├╝ber den Kopf geboten. Jemanden heilen und wieder auf die Strasse zu schmeissen, war keine Hilfe.
Das sie nicht ungefragt an die Kasse oder das Kassenbuch ging, war klar. Jeder nicht nur der Meister w├╝rden denken sie w├Ąre eine diebische Elster, ein Langfinger der stehlen wollte. Was hatte Wolfi gedacht, als er einfach an die Kasse ging? Marcella l├Ąchelte. Wolfi war gleichzeitig klug und bl├Âd und das machte ihn witzig. Marcella mochte ihn sehr.
Als er mit ihr anstiess, hob Marcella ihr Glas.

ÔÇ×Auf uns und dass wir unsere Lehre sehr gut abschliessen Wolfi. Danke dass du mir den Arbeitsalltag erkl├Ąrt hast. Ich verstehe die Hausgemeinschaft nicht. Pavo geh├Ârt das Haus. Aino war Patientin und blieb dann hier. Ebenso dein Onkel. Dass der Mann von deinem Onkel hier wohnt ist klar. Oder warum du bei deinem Onkel wohnst. Aber wieso die anderen? Was ist das f├╝r eine Hausgemeinschaft? Sind das alles ehemalige Patienten von Pavo?
Gut dass du mich retten w├╝rdest, aber ich m├Âchte an einem St├╝ck nach Hause gebracht werden. Das schaffst du bestimmt.ÔÇť

Marcella grinste Wolfi an.
0 x
Bild