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 Betreff des Beitrags: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 22:55 
Spielleiter des Geisterhauses
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Volk: Goblin
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
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Pavos-Heilstube

In seiner Heilstube geht Pavo seiner Tätigkeit als Heiler nach. Dabei macht der alte Goblin keine Unterschiede zwischen Geschlechtern oder Völkern. Wer seine Hilfe benötigt, egal ob Goblin, Mensch, Ork oder Alb findet bei dem alten Heiler Hilfe.

Pavo behandelt fast jeden, es sei denn die Person verstößt durch was auch immer gegen eine von Pavos Prinzipien.


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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 08:17 
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Volk: Centauren
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Die Freien Völker (1)
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Die unbeschlagenen Hufe der beiden Centauren klopften beim Gehen auf dem Kopfsteinpflaster. Neugierig erkundeten sie den Hof und naschten ein wenig vom Gras, ehe Distel mit dem Huf an die Tür klopfte. Er kaute noch und einige Halme ragten aus seinem Mund. Sein Begleiter, ein dunkelhäutiger Zebra-Centaure, der gerüstet war, als würde er direkt aus dem Krieg kommen, überragte ihn um mehr als Haupteslänge, obwohl der selber für einen Centauren nicht sonderlich groß war. Die beiden Hengste, die sich selbst ironisch die Ponykompanie nannten, warteten, ob ihnen jemand die Tür öffnen würde. Etwas beunruhigt registrierten sie das Bellen eines scheinbar sehr großen Hundes, wenn man die Stimme berücksichtigte.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 13:56 
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Die Handelsallianz (1)
"Ich gehe schon", rief Aino, damit Pavo in seiner Stube bleiben konnte.

Die Almanin schnappte sich Fedor der wie üblich wenn jemand vor der Tür stand wachsam angeschlagen hatte. Die Stimme von Fedor ließ keinen Zweifel daran, was mit jenen geschah, die unbefugt das Haus betraten. Dabei war Fedor noch der harmloseste Bewohner in diesem Heim.

Die meisten fürchteten einfach die Größe und die Stimme des Hundes, wobei der durchaus Willens und in der Lage war das Haus und seinen Herrn zu verteidigen. Aino mochte Fedor. Eigentlich mochte jeder Geist den Hund.

Sie schritt zur Tür und öffnete sie. Zwei Centauren standen davor. Aino blinzelte einen Moment überrascht. Zwar behandelte Pavo jedes Volk, aber Centauren hatten sich noch nicht hier eingefunden als Patienten.

`Zwei Pferde vor der Tür, Fast-Pferde´, dachte sie gut gelaunt.

Fedor neben ihr schnupperte geräuschvoll und blinzelte freudig. Pferde mochte der große Hund. Ihr Geruch versprach einen Ausritt mit seinem Herrn, wo er nach Herzenlust neben den großen Wesen her rennen konnte.

"Hallo, was kann ich für Euch beide tun? Benötigt Ihr Hilfe, oder möchtet Ihr nur Erste-Hilfe-Sets kaufen für einen Kampfeinsatz? Je nachdem hole ich die Ware oder den Heiler", sagte Aino freundlich.

Der eine Centaur war klein und irgendwie niedlich, der andere wirkte wie ein gestandener Krieger. Die beiden wirkten ulkig nebeneinander. Aber die Optik konnte täuschen, dass wusste niemand besser als die Anführerin der Geister.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 16:38 
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Volk: Centauren
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Die Freien Völker (1)
"Ja, wir brauchen was gegen die Fliegen!", kicherte Distel. Enzian zog langsam die Augenbrauen hoch. "Nee, Quatsch", korrigierte der Ponycentaure sich. "Mein Freund hier", er wies mit dem Kopf in Richtung seines Begleiters, "braucht einen Arzt! Sein Huf stinkt! Enzian, zeig deinen Huf!"

Der dunkelhäutige Zebracentaure knallte der länge nach sein Vorderbein auf den Tresen. An der Unterseite des Hufes war die Hornschicht matschig und roch unangenehm.

Distel peitschte mit dem Schweif. "Ich hab ihm schon gesagt, dass Hufeisen Müll sind! Aber er hört nicht!"
"Das kommt nicht von den Hufeisen", knurrte Enzian.
"Ach nein? Und warum habe ich das dann nicht? Lass dir die Dinger wieder entfernen."
"Die Hufeisen bleiben dran."
"Tja, dann bist du selber Schuld! Eigentlich können wir hier gleich wieder gehen! In ein paar Tagen ist das eh wieder da und bald ist dir der ganze Huf weggefault. Aber mir kann es ja egal sein. Wird dir halt das Bein amputiert!"
Enzian rollte mit den Augen."Kann man hier noch was machen", fragte er, "oder muss das Bein ab?"

Erwartungsvoll starrten die beiden Centauren die Frau an. Sie würde sogleich offenbaren, wer von ihnen Recht hatte!
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 16:53 
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Die Handelsallianz (1)
Aino schaute von einem Centauren auf den anderen.

"Nun ich bin nicht der Heiler, ich hole ihn rasch. Aber für mich sieht es nicht so aus, als ob Dein Bein amputiert werden muss.

Dass wäre doch eine sehr radikale Maßnahme, wenn nur Dein Huf krank ist. Aber verlass Dich nicht auf mein Wort. Wartet bitte", sagte sie freundlich und verschwand.

"PAVO! Du wirst gebraucht. Ein Centaur hat Hufprobleme", hörten sie die Frau rufen.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 17:04 
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Volk: Goblin
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Es dauerte einen kurzen Augenblick und ein alter, einäugiger Goblin erschien.
"Der Huf also", sagte er und musterte den abgelegten Huf des größeren Centauren.

Der alte Goblin untersuchte den Huf des Centauren ausgiebig und nickte dann.

"Eindeutig Strahlfäule, wie Dein Huf aussieht und wie er stinkt. Strahlfäule ist eine Erkrankung des Hufes bei Huftieren, vor allem bei Pferden. Somit betrifft es auch Euch Centauren. Dabei wird das weiche Strahlhorn des Hufes durch Fäulnis zersetzt.

Ursache sind vor allem Haltungsmängel bei Huftieren und mangelnde Hufpflege!
Sollte der Fäulnisprozess schneller fortschreiten, als das Strahlhorn nachwächst, kann es zur völligen Zersetzung des Strahlhorns kommen.

Die Ursache der Strahlfäule liegt meistens in mangelnder Hufpflege. Zur Hufpflege gehört das regelmäßige Reinigen des Hufes mit dem Hufkratzer.

Mindestens einmal täglich!
Wie auch das korrekte Ausschneiden des Hufes durch einen Hufschmied oder anderen Hufexperten.

Dadurch wird vermieden, dass sich in Taschen oder Ritzen im Huf Zonen bilden können, die von der Luftzufuhr abgeschlossen sind und damit der Fäulnis einen Nährboden bieten.

Eine weitere häufige Ursache sind verschmutzte Boxen. Auch eine falsche Nagelung mit Beeinträchtigung des Hufmechanismus begünstigen das Entstehen der Strahlfäule.

Mangelnde Bewegung oder Bewegung nur auf weichem Boden kann die Entstehung von Strahlfäule fördern.

Bei Bewegung auf hartem Boden berührt, zumindest beim unbeschlagenen Pferd, der Strahl den Boden und drückt gegen die Huflederhaut. Dadurch wird der Blutkreislauf der Huflederhaut angeregt und die Bildung neuen Horns gefördert.

Die Behandlung erfolgt nach Beseitigung der Haltungsmängel durch Entfernen des angegriffenen Horns und desinfizierende Lösungen. Vorher müssen die Hufeisen runter und Du wirst sie eine ganze Zeit lang nicht tragen dürfen, wenn Dir Dein Huf lieb ist. Die Behandlung solltest Du ernst nehmen, ansonsten kannst Du schwerste Entzündungen bekommen oder sogar Dein Huf verlieren", erklärte Pavo.

"Soweit alles verstanden? Oder hast Du noch Fragen? Ansonsten beginne ich mit der Behandlung. Du wirst die Zähne zusammenbeißen müssen, denn das Desinfizieren wird schmerzen", sagte der alte Heiler freundlich.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 07:26 
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Volk: Centauren
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Enzian konnte zusehen, wie Distels Grinsen mit jedem Wort des Heilers breiter wurde, bis er am Ende mit dem unvermeidlichen "SIEHSTE!" rausplatzte.
"Du kratzt deine Hufen auch nicht täglich aus", verteidigte Enzian sich.
"Ich hab ja auch keine unsäglichen Eisenschuhe."
"Dafür wirst du in Kürze gar keine Hufe mehr haben - weil es die nämlich in der Stadt auf dem harten Pflaster einfach runterschmirgelt. Die Hufeisen bleiben dran."
Distel raufte sich die Mähne.
"Sonst noch irgendwelche Tipps, außer, dass ich sie sauber halten soll?", fragte Enzian an Pavo gewandt. "Sonst kannst du anfangen mit der Behandlung."

Dass der alte Mann ihn mit einem Pferd verglichen hatte, ignorierte er gnädig. Hätte der ihm allerdings auch noch empfohlen, zu einem Hufschmied zu gehen statt zum Medicus, hätte er das Donnerwetter seines Lebens erlebt.

Inzwischen summten mehrere Fliegen, welche die Centauren mit hineingebracht hatten, durch den Raum.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: Di 14. Mär 2017, 18:20 
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Volk: Goblin
Beiträge: 44
"Du hast mir nicht zugehört. Die Hufeisen können während der Behandlung nicht dran bleiben. Es muss sich eine andere Lösung für das Pflaster finden, als Hufeisen. Jedenfalls müssen die Eisen jetzt runter, wenn Du Deinen Huf gerettet haben möchtest.

Sobald er abgeheilt ist, kannst Du Dich gerne neu beschlagen lassen. Dann allerdings unter der Voraussetzung, dass Du Deine Hufe vernünftig sauber hältst. Unter den Hufeisen sammelt sich genauso der Dreck, wie unter Deinen Hufen selbst. Schlimmer sogar noch.

Vielleicht kannst Du für die Zeit ohne Eisen Schuhe tragen. die gibt es auch für Euch, jedenfalls für Pferde. Nicht immer sind Hufeisen angebracht.

Nun wie entscheidest Du Dich? Für das Eisen oder für Deinen Huf?
Ich frage Dich das vorher, weil ich mir so Arbeit und Dir Schmerzen und Taler sparen kann. Ich sage Dir aber gleich, ohne Behandlung wirst nicht mehr lange Freude an Deinem Fuß haben. Überleg es Dir gut. Du kannst auch gerne noch einmal ein oder zwei Nächte drüber schlafen. Du hast ja noch keine Sepsis, sprich Blutvergiftung", sagte Pavo freundlich.

Der alte Goblin musterte die Fliegen und schüttelte grinsend den Kopf.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 19. Mär 2017, 21:54 
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Volk: Centauren
Beiträge: 16
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Die Freien Völker (1)
"ICH HAB`S DIR JA GE-"
"Ach, halt doch das Maul." Schlecht gelaunt scharrte Enzian mit einem Hinterhuf, das Eisen daran fuhr schrill quietschend über den Steinboden. "Mach halt ab das Ding, Heiler. Wenn es nicht zu teuer ist. Aber ich will es so schnell wie möglich wieder drauf haben. Das sind Kampfhufeisen aus Meteoreisen! Unsagbar wertvoll! Und der Grund, warum ich fast pleite bin."
"Ach was", winkte Distel ab. "Du hast dich verarschen lassen. Solche Dinger trägt jeder Ackergaul."

Zufrieden, weil er mit seiner Einschätzung, dass das Hufeisen runter musste, Recht gehabt hatte, trippelte der kleingewachsene Distel mit durchgedrücktem Rücken und erhobenem Schweif in der Stube umher. Vor dem Regal blieb er stehen und musterte all die Flaschen, drehte sie ein wenig, um die Etiketten betrachten zu können.

"Distel", schnaubte Enzian, "Das gehört dir nicht!"
"Ich will`s mir ja nur mal kurz - hoppla!"
Eine Flasche fiel zu Boden und zerbarst.
Enzian rollte wütend mit den Augen.
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 Betreff des Beitrags: Re: PAVOS-HEILSTUBE
BeitragVerfasst: So 19. Mär 2017, 23:36 
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Volk: Goblin
Beiträge: 44
Pavo schmunzelte den Centauren an.

"Die Eisen werden keinen Schaden nehmen, nur die Nägel mit denen sie eingeschlagen sind. Meteoreisen sagst Du?

Wenn Das der Tatsache entspricht und die Hufeisen versehentlich zerstört werden kannst Du sie immer noch verwenden und zwar als Heilmittel.

In geringer Dosis dem Körper zugeführt helfen sie bei Grippalem Infekt oder jeder anderen Form von Erkältungskrankheiten. Generell stärkt es die Abwehrkräfte, hilft bei allgemeiner Erschöpfung und ist für jedes Alter wie jede Person geeignet. Sogar bereits ab dem Säuglingsalter.

Kommt das nicht in Betracht, könntest Du daraus auch eine Waffe schmieden lassen. Was ich Dir auch empfehlen würde.

Deine Hufeisen werden sich abnutzen, egal wie nützlich, sinnvoll oder mächtig sie im Kampf sind, Du verschwendest damit Dein Gold. Eine Waffe nützt sich nicht ab, Deine Hufeisen schon.

Das heißt natürlich, wenn das Meteoreisen echt ist. Ein Schmied könnte das für Dich testen - wo sie nun doch vom Huf ab sind.

Falls sie nicht echt sind, könntest Du dass mit dem Verkäufer so nachträglich klären. Und wenn doch, lass Dir sagen was sie wert sind und ob Dein bezahlter Preis angebracht war. Vielleicht hat man Dich gar nicht über den Tisch gezogen, sondern Du hast ein gutes Geschäft gemacht", grinste Pavo.

Der alte Goblin schnappte sich eine ziemlich große, schweraussehende Zange und zog die Nägel aus den Hufen von Enzian, so dass er dessen Hufe von den Eisen befreien konnte. Den kranken Huf befreite er zum Schluss, da er dort besonders vorsichtig vorgehen musste. Die entfernten Eisen legte er dem Centauren auf den Tisch.

"Deine", sagte Pavo freundlich.

Der kleinere Centaure hatte sich daran gemacht, sich die Zeit zu vertreiben indem er in der Heilstube herumschnüffelte. Das taten viele Leute, einfach aus Neugier heraus und weil es auch viel zu sehen gab. Die ganzen Zutaten, die Pasten, Tinkturen schienen viele Personen zu reizen. Allerdings schauten die meisten Leute mit den Augen und nicht mit den Fingern, wie dieser kleine Kerl.

Sein größerer Kollege und der eigentliche Patient riet ihm noch zur Räson, aber da war es schon passiert und dem kleinen Kerl war eine Flasche zu Boden gefallen und zerbrochen.

Pavo musterte den Übeltäter kopfschüttelnd, aber nicht wütend.

"Lass sie liegen, ehe Dir etwas passiert, falls Du Dich noch am Glas schneiden solltest. Je nach Wirkstoff passiert schadet es Dir gesundheitlich nicht, Du wirst krank, oder beförderst Dich schlimmsten falls ins Jenseits.

Was stand auf der Flasche? Was hast Du fallen lassen Kleiner?", fragte der alte Goblin, während er Enzian behandelte.

Pavo schaute von seiner Arbeit auf und schaute Distel an.

"Da Du die Flasche zerstört hast, was nicht passiert wäre hättest Du nur mit den Augen geschaut und auf Deinen Kameraden hier gehört, muss ich Dir die Flasche in Rechnung stellen. Rein das Material, ich will nicht unfair sein, Du hast es schließlich nicht mit Absicht getan.

Aber die Zutaten haben auch Geld gekostet. Du hast erwähnt, dass ihr pleite seid. Das ist kein Problem. Die Behandlung, wie auch die Flasche könnt Ihr abarbeiten. Ihr beide seht kräftig genug aus. Zudem seit ihr zu Fuß schnell unterwegs.

Du auch bald wieder Großer.

Um das Geld müsst Ihr Euch also keine Sorgen machen. Auch nicht um das Bruchglas, samt Inhalt - wenn Ihr bereit seid für Eure Schulden zu arbeiten.

Botengänge wären das. Ihr holt und bringt Dinge für mich zu Kunden und Auftraggebern. Was sagt Ihr dazu?", fragte Pavo freundlich und behandelte vorsichtig den Huf weiter von Enzian.
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