Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. Während die Urvölker auf Altbewährtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimbünde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

Die Chaosfront
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Die Niederlage der Zwerge schien lange unausweichlich, doch Almanien, Evalon und Avinar kamen den Zwergen zur Unterstützung. Nach Jahren des Kampfes sind die Truppen aller Seiten erschöpft und man verhandelt in Ehveros endlich über Frieden. Das Kaisho-Abkommen zerbrach an diesem Krieg.
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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#11

Beitrag von Baldur Ferin Ballivòr » Mo 8. Jan 2018, 17:56

Baldur zuckte zurück, als Eisenhand sich regte. Ein Ausbruch erfolgte und vorsichtig drehte er sich zu seinem Oberst um, dessen harter Blick nicht den Zwerg, sondern ihn durchbohrte. Ohne zu blinzeln, die Lippen zu einer farblosen Linie zusammen gepresst, starrte der Mann ihn an und er brauchte keine Geistmagie anzuwenden, um seine Botschaft deutlich zu machen. Die Einigung war greifbar gewesen und nun wieder in weite Ferne gerückt und Blitzsohn gab Baldur die Schuld dafür. Er hingegen vermutete, dass der General auch ohne sein Zutun wieder zu Bewusstsein gekommen wäre. Und was der Zwerg sagte, klang logisch für Baldur, auch wenn er sich selbst damit widersprach, hatte er doch im ersten Moment noch zugestimmt, Dunkelbruch abzugeben.

Blitzsohns Unmut war allerdings auch nachvollziehbar. Nicht nur, dass eine Einigung sich nun ziehen konnte, es verzögerte vor allem den Moment, indem der Tarrik seinen Botengeier losschickte und zog damit die Schlinge um Avinar immer fester. Spätestens jetzt verstand Baldur, warum Blitzsohn seinen Oberfeldwebel zu Greife nach einer kurzen Ruhepause direkt wieder losgeschickt hatte. Sie sollten beobachten und wenn irgendwie möglich, eine Warnung ausstoßen. Immerhin war der Rest seiner Truppe von vorneherein im Hymaya verblieben. Wenn allerdings stimmte, was der Tarrik gesagt hatte und die Armee sich bereits in Reichweite des Albenreichs befand, mussten die Patrouillen an der Grenze sie ohnehin schon erspäht haben. Baldur flehte, dass noch keine Schlacht ausgebrochen war.

Nachdem der erste Ärger verflogen war, schien Blitzsohn die Worte Barlok Eisenhands abzuwägen. Er hatte den Blick von Baldur zu dem Zwerg wandern lassen und musterte ihn. Immer wieder kräuselte er die Lippen, entspannte sie und zog sie auseinander, kniff ab und zu leicht die Augen zusammen, tief in Gedanken versunken. Als er sprach, wandte er sich an den Tarrik. „Es steht mir nicht zu, das Eigentum unserer Freunde fortzugeben, ich bedaure. Und bevor ich eine Empfehlung aussprechen kann, muss ich auf genauere Ausführungen Eurerseits beharren. Welche Gebiete sind es, die Ihr beansprucht, die Ihr von der höchsten Zinne Dunkelbruchs zu sehen meint? Ist es das Auge eines Greifen, scharf wie ein Schwert oder das eines halbblinden alten Weibes, mit dem ihr Maß nehmt? Und auch bezüglich der Feste Dunkelbruch ist nicht alles gesagt. Ihr sprecht von den unterirdischen Gewölben. Fordert Ihr also, dass das Zwergenvolk die Versiegelung löst und Euch Zugang in größere Tiefen ihres Reiches zuspricht? Nur was wortwörtlich genannt ist, kann im Nachgang auch gewährt werden.“ Er pausierte kurz und atmete tief ein.
„Erlaubt mir, für etwas Gemütlichkeit zu sorgen. Das hier dauert doch länger, als ich hoffte.“ Kaum merklich hob er einen Arm und Baldur sah, dass hinter ihm ein Alb mit einem Karren aus den Zeltreihen trat. „Wenn Ihr gestattet, dass dieser Mann zu uns hinunter kommt, wird er uns einen Pavillon und Klappsessel bringen, ein paar Erfrischungen und etwas zu schreiben. Selbstverständlich ist er unbewaffnet, Ihr habt mein Wort.“
Blitzsohn wartete eine Reaktion ab und Baldur wusste, dass der Krieger sich erst rĂĽhren wĂĽrde, wenn sein Herr ihm das vereinbarte Zeichen gab.

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#12

Beitrag von Barlok Eisenhand » So 14. Jan 2018, 12:01

"Meine Krieger verhungern ebenso wie die des Feindes" das letzte Wort sprach er voller Verachtung aus, er musterte die Lichtalben danach direkt Tarkan und sah es allmählich ein, keiner der Anwesenden wollte mehr kämpfen. Ebenso war Barlok am Ende seiner Kräfte und hatte vieles geopfert, vor allem sein Lebenswerk die Festung Dunkelbruch doch diese war nach der Schlacht nur noch ein Schatten seiner selbst. Der König war nicht zugegen somit hatte er die Befehlsgewalt, er schaute verbissen drein doch seine Vernunft siegte.

"Ein Krieg ist und bleibt die Hölle auf Erden" sprach er müde "Clawis sei mein Zeuge, ich möchte die Kampfhandlungen beenden.....". "Dennoch müssen eure Truppen abziehen damit, die Zwergenkrieger die gefallen sind wieder zurück nach Niwar kehren können, sie haben eine Beisetzung in ihrer Heimat verdient, ebenso eure Krieger". "Der Waffenstillstand den ich euch anbieten kann muss vom König zu einem, dauerhaften Frieden umgewandelt werden, ob oder wann das passiert davon habe ich keine Kunde doch ich werde dem König berichten was hier passiert ist" er nickte den Lichtalben zu "ebenso, werde ich ihm berichten das ihr uns zur Hilfe geeilt seid, ich gehe davon aus das er euch bald eine Nachricht zukommen lassen wird".

Gespannt wartete er auf die Reaktion der Anwesenden, er hoffte das es nun vorbei war und dieser Krieg auf dem besten Wege war zu enden.

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#13

Beitrag von Tarkan » So 14. Jan 2018, 12:47

"Darf ich dies als Einwilligung verstehen? Sind wir drei uns einig?"

Zickidul konnte trotz aller MĂĽhe, eine ernste und gleichgĂĽltige Fassade zu wahren, seine Freude nicht ganz verbergen.

"Mit dem sichtbaren Umfeld ist das Auge des rakshanischen Feldherren gemeint, Oberst Blitzsohn, welcher von dieser Zinne dort in die Lande blickt. In Richtung der Berge ist dies also nur ein kleiner Landstreifen, in Richtung der Steppe gestaltet er sich größer. An der Steppe hat meines Wissens nach ohnehin kein anderes Volk ein irgendwie geartetes Interesse. Man muss schon ein Rakshaner oder Centaur sein, um aus dem tristen Grasmeer einen nennenswerten Nutzen ziehen zu können.

Das Chaos wird der Bergung der Gefallenen weder im Wege stehen noch die Würde des Augenblickes stören, General Eisenhand. Wir haben uns ebenso unserer Toten anzunehmen, wenngleich anders, als es bei der Ordnung üblich ist. Tiefgefroren nützen die Leichnahme unseren Nekromanten nichts und auch den Ghulen nicht als Nahrung, da diese selbst gefroren sind. Wir werden daher anstelle der üblichen Wiederverwertung einen Festschmaus für die Aasfresser veranstalten, welche wir ehren, die Hyänen und die Geier. Dies wird außerhalb der Festung geschehen, an einem exponierten Platz in der Steppe.

Zwerge und Rakshaner werden sich also nicht in die Quere kommen während der Bergung. Auch werden wir davon absehen, eure Toten weiter zu plündern, sobald die Verhandlungen in einem befriedigenden Abschluss mündeten, jedoch werden wir die Festung in dieser Zeit nicht gänzlich verlassen während Eurer Bergungsaktion, da wir schließlich auch ein- und ausgehen müssen, wenn wir unsere Gefallenen hinausbringen wollen.

Ist dies also ein Ja?"

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#14

Beitrag von Barlok Eisenhand » Mo 15. Jan 2018, 17:17

Nach einer Weile nickte der General "ihr holt eure Toten zuerst und dann räumt ihr die Festung wir holen unsere Toten, danach versiegeln wir sie wieder von innen". Er schnaufte etwas "ihr habt mein Wort, das ihr nachdem ihr die Toten geborgen und wir unsere keine Zwergenseele mehr in der Festung zu erwarten habt, das muss euch reichen".

Er schilderte das viele weitere Zwerge heraus kommen wĂĽrden, unter ihnen wĂĽrden auch Krieger sein er wollte einen neuen Kampf verhindern.

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#15

Beitrag von Tarkan » Mo 15. Jan 2018, 17:23

Zickidul starrte ihn an. Etwas derart Stures hatte er noch nicht erlebt. Dieser Zwerg stand auf der Verliererseite und forderte und forderte. Er schien nicht zu begreifen oder es schlichtweg zu ignorieren, dass es nicht nur seine verbliebenen Männer waren, sondern auch Avinar, mit dessen Sicherheit er spielte, da das Nordgeschwader noch nicht zurückbeordert worden war.

"Einverstanden", sagte Zickidul schließlich dennoch. "Sofern Ihr uns nach Abschluss der Räumung erneut widerstandslosen Zugang zur Festung gewähren werdet und diese nicht weiter zerstört, mögt Ihr allein darin verweilen, während Ihr Euch um Eure Toten kümmert."

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#16

Beitrag von Baldur Ferin Ballivòr » Di 16. Jan 2018, 12:05

Blitzsohn wartete stumm, während die beiden diskutierten. Er spürte wohl, dass eine Einmischung seinerseits zu diesem Zeitpunkt nicht förderlich gewesen wäre. Die Zeit lief ihm langsam davon, eine weitere Verzögerung wollte er nicht in Kauf nehmen, da war Baldur sich sicher.
Ebenso wusste er, was es den Zwerg kostete, seine Festung aufzugeben. Es sprach Bände für die Grausamkeiten die er erlebt hatte und den Zustand in dem er sich befinden musste und bestärkte Baldur nur in seinem Vorhaben, Blitzsohn und all den anderen hohen Herren und Damen zu einem Umdenken innerhalb der eigenen Fraktion zu raten. Es stimmte ihn positiv, dass sein Oberst Barloks Vorhaben, seinem König Bericht zu erstatten, mit einer wohlwollenden Verbeugung quittierte. Vielleicht war das Bündnis noch nicht verloren.

Baldurs geographische Kenntnisse waren mäßig, doch Blitzsohn nickte auf des Tarriks Ausführungen leicht mit dem Kopf. „Habt Dank“, sagte er knapp. Als Tarkan schließlich von der Verwertung der Toten sprach, starrte Blitzsohn ihn abschätzig an, die Lippen leicht gespitzt, doch er kommentierte es nicht.
„Dann soll es so sein. Wir werden Eure Bestattungen nicht beeinträchtigen und unser Lager auflösen, sofern Ihr auf der Stelle Euren Boten nach Norden schickt und Eure geflügelten … Wesen zurückpfeift. Lasst Euch nicht zu viel Zeit damit, denn ein Angriff auf Avinar wird – so schlimm er für mein Volk vielleicht sein wird– auch an Euren Leuten nicht spurlos vorübergehen. Avinars Auge ist wachsam und aus dem Süden wird sich nun mein Heer nähern. Bald werde ich Kontakt aufnehmen und je nachdem, was ich höre, werde ich unsere Route nach Avinar gegebenenfalls entsprechend anpassen.“ Sein Blick war hart und bestimmt.
„Weiterhin werde ich den führerlosen Kaishos mitteilen, dass sie friedvoll abzuziehen haben und ich lasse Euch, werter General Eisenhand und auch Euch, werter Tarrik einen Karren Lebensmittel hinunter bringen, sodass Ihr während der Bestattungsbemühungen zusätzliche Verpflegung habt.
Nun lasst uns dies besiegeln!“

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#17

Beitrag von Barlok Eisenhand » Di 16. Jan 2018, 18:00

"Nun gut besiegeln wir es" sprach der General und wartete nur noch darauf es amtlich zu machen um diesen Krieg zu beenden, gemeinsam und endgültig. Er setzte sich auf den Boden und wartete darauf das jemand ein Schreiben aufsetzte damit sie, es nun besiegeln könnten.

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#18

Beitrag von Tarkan » Sa 20. Jan 2018, 09:17

Der Blick Zickiduls wanderte in Richtung von jenem des Lichtalben, denn auch er hatte nichts zu Schreiben dabei. Fragend zog er die schwarzen Augenbrauen hoch.

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#19

Beitrag von Baldur Ferin Ballivòr » So 21. Jan 2018, 10:46

Blitzsohn gab den Blick weiter an Baldur und nickte in Richtung des Karrens, der zuvor hinunter gebracht worden war. Eilig fischte Baldur ein Pergament, Tinte und Feder hinaus und brachte es an den provisorischen Tisch. Er wollte alles seinem Oberst reichen, doch dessen Gesichtsausdruck machte deutlich, dass nicht er es war, der schreiben würde und so setzte sich Baldur und tauchte die Feder ein, in Erwartung der ersten Worte. Blitzsohn sah in die Runde. „Ich werde das Schreiben nun aufsetzen. Sofern Ihr Einwände habt, mögt Ihr diese umgehend vorbringen. Spätere Änderungen sind ungültig und wirkungslos.“
Dunkelbruch – 21.01.203 n.d.A.

Die Herren Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari, Anführer der Zebras und Eroberer von Dunkelbruch, Barlok Eisenhand, hoher General der Zwerge und Oberst Felon Tharmor Blitzsohn, ranghoher Befehlshaber der lichtalbischen Streitkräfte in der Ordnung und rechte Hand des großen Generals Sonnensturm, besiegeln gemeinsam und mit sofortiger Wirkung das Ende des Krieges um die Festung Dunkelbruch.

Die hohen Herren verpflichten sich dabei wie folgt.

Oberst Felon Tharmor Blitzsohn wird sein Heer friedlich abziehen und weder die Bestattung der Toten, noch die Übergabe des Feste Dunkelbruch in irgendeiner Form beeinträchtigen. Er wird weiter die Heere Kaishos zum friedlichen Abzug bewegen und sich aus allen Fragen bezüglich der Annektierung der hohen Mark heraushalten.

Tarrik Tarkan wird umgehend und im Beisein des Oberst Blitzsohn einen Boten in den Norden schicken und das Nordgeschwader sowie alle Bemühungen zum Angriff auf Avinar unterbinden. Alle Ereignisse bis zum Eintreffen des Boten liegen außerhalb der Gültigkeit dieser Unterzeichnung, jedoch wird dessen direkte und sachgemäße Zustellung überwacht.
Weiterhin wird Tarrik Tarkan alle Zwerge unversehrt freilassen und die Festung mit seinen Truppen räumen, um den Zwergen die Bestattung ihrer Toten zu gewähren.

General Eisenhand wird sich, nachdem den Gefallen Respekt gezollt wurde, mit seinen Gefolgsleuten nach Niwar zurückziehen, den Zugang zum unterirdischen Reich von innen versiegeln und die Festung verwaist und ohne neue Schäden zurücklassen, sodass Tarrik Tarkan mit seinen Kriegern widerstandslos in die Feste einziehen und sie für sich beanspruchen kann.

Dieser Pakt ist bindend. Zuwiderhandlung wird fortan als kriegerischer Akt gehandelt und entsprechend gestraft.

Gezeichnet…
Baldur schob das Pergament zu Blitzsohn, der die Feder nahm und in die Tinte tauchte. Bevor er seinen Namen darunter setzte, warf er abermals einen Blick in die Runde, um sich das endgültige Einverständnis der anderen Parteien zu holen.

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Re: Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung

#20

Beitrag von Tarkan » So 21. Jan 2018, 17:26

Einen Moment zögerte Zickidul. Eine Maskerade zu offenbaren, war nicht ihr Sinn und Zweck und würde die Verhandlung weiter unnötig in die Länge ziehen. Also ließ er sich die Schreibfeder reichen und unterzeichnete mit Tarkans Namen. Dem Oberst reichte er hernach das Schreiben mit der Unterschrift zurück:
Dunkelbruch – 21.01.203 n.d.A.

Die Herren Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari, Anführer der Zebras und Eroberer von Dunkelbruch, Barlok Eisenhand, hoher General der Zwerge und Oberst Felon Tharmor Blitzsohn, ranghoher Befehlshaber der lichtalbischen Streitkräfte in der Ordnung und rechte Hand des großen Generals Sonnensturm, besiegeln gemeinsam und mit sofortiger Wirkung das Ende des Krieges um die Festung Dunkelbruch.

Die hohen Herren verpflichten sich dabei wie folgt.

Oberst Felon Tharmor Blitzsohn wird sein Heer friedlich abziehen und weder die Bestattung der Toten, noch die Übergabe des Feste Dunkelbruch in irgendeiner Form beeinträchtigen. Er wird weiter die Heere Kaishos zum friedlichen Abzug bewegen und sich aus allen Fragen bezüglich der Annektierung der hohen Mark heraushalten.

Tarrik Tarkan wird umgehend und im Beisein des Oberst Blitzsohn einen Boten in den Norden schicken und das Nordgeschwader sowie alle Bemühungen zum Angriff auf Avinar unterbinden. Alle Ereignisse bis zum Eintreffen des Boten liegen außerhalb der Gültigkeit dieser Unterzeichnung, jedoch wird dessen direkte und sachgemäße Zustellung überwacht.
Weiterhin wird Tarrik Tarkan alle Zwerge unversehrt freilassen und die Festung mit seinen Truppen räumen, um den Zwergen die Bestattung ihrer Toten zu gewähren.

General Eisenhand wird sich, nachdem den Gefallen Respekt gezollt wurde, mit seinen Gefolgsleuten nach Niwar zurückziehen, den Zugang zum unterirdischen Reich von innen versiegeln und die Festung verwaist und ohne neue Schäden zurücklassen, sodass Tarrik Tarkan mit seinen Kriegern widerstandslos in die Feste einziehen und sie für sich beanspruchen kann.

Dieser Pakt ist bindend. Zuwiderhandlung wird fortan als kriegerischer Akt gehandelt und entsprechend gestraft.

Gezeichnet…
https://s1.imagebanana.com/file/180121/WyG12oo8.png
"Wir benötigen den Vertrag selbstredend in dreifacher Ausführung", sagte er mit einem Blick in Richtung von Ballivòr, den er für zuständig hielt, die Kopien anzufertigen.

Er winkte in Richtung von Dunkelbruch, so dass bald ein Bote herauskam. "Organisiere mir einen schnellen Flieger." Der Rakshaner ritt wieder davon und bald kam der Harpyr Nox zu dem Grüppchen geflogen. Zickidul ließ sich noch einmal Schreibzeug aushändigen und verfasste einen schriftlichen Befehl.
Dankt den Herren des Chaos!
Dunkelbruch ist unser.

Es gab keine weiteren Verluste. Die Einigung erfolgte auf friedlichem Wege. Dschan möge mir vergeben.

Alle Kampfhandlungen gegen Avinar sind sofort einzustellen und die Truppen zurĂĽckzuziehen. Das SĂĽdgeschwader hat sich zurĂĽck nach Zentralrakshanistan zu begeben und weitere Befehle in Cara`Cor abzuwarten.
.
.
.
"Ich muss es natĂĽrlich noch unterzeichnen."

Er zeigte den Anwesenden das gegenwärtige Schreiben und setzte anschließend noch seine wahre Unterschrift darunter, ehe er es schnell zusammenrollte.
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.
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Tarkan lebt.
https://s1.imagebanana.com/file/180121/xOrfEUh0.png
Er reichte Nox den schriftlichen Befehl. "FĂĽr Dschan. Fliege wie der Sandsturm."

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