Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

Tarrik Tarkan entfesselte die Hauptstreitmacht des Chaos, um Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Nach Jahren des Kampfes waren alle Seiten ersch├Âpft und man verhandelte ├╝ber Frieden. Dunkelbruch gelangte in die H├Ąnde des Chaos und die Hohe Mark fiel an Souvagne.
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Das Kaisho-Abkommen und Avinar kamen den Zwergen zur Unterst├╝tzung. Nach Jahren des Kampfes waren die Truppen aller Seiten ersch├Âpft und man verhandelte in Ehveros ├╝ber Frieden. Das Kaisho-Abkommen zerbrach an dieser Schlacht, Dunkelbruch gelangte in die H├Ąnde des Chaos und die Hohe Mark fiel an Souvagne.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#21

Beitrag von Mard » Fr 27. Mai 2016, 15:15

"Gold! Gold?"

Mard dachte nach. Davon k├Ânnte er sich S├Âldner kaufen. Auch rakshanische. Er k├Ânnte sie zwingen, ihm zu gehorchen. Wenn er ausreichend bezahlte, w├╝rden sie auch bleiben, wenn er sie ein wenig schikanierte. Wenn er richtig viel bezahlte, auch dann, wenn er sie ordentlich qu├Ąlte daf├╝r, dass sie Rakshaner waren. F├╝r ein paar Wochen h├Ątte er seinen Spa├č und konnte seine Rachefantasien ausleben und danach w├╝rde er genau wie jetzt auf dem unteren Ende der Leiter stehen. Er hatte keine Ahnung von Geldanlagen und Kapital, wie die gro├čen Goblinbosse in Evalon oder die Unternehmer der Handelsallianz. Alles, was Mard tun konnte, w├Ąre das Geld f├╝r kurzfristige Vergn├╝gungen auszugeben. Diese Truhe voll Gold, so verlockend sie auch glitzern mochte, w├╝rde ihn nicht lange gl├╝cklich machen.

"Herr General, bei allem gebotenen Respekt!" Die Worte f├╝hlten sich an, als h├Ątte er beim Reden Murmeln im Mund. Es fiel ihm nicht leicht, so kriecherisch zu sprechen, aber er wollte keinesfalls Eisenhands Geduld mehr als n├Âtig auf die Probe stellen. Er schien zug├Ąnglich, das wollte Mard sich nicht verscherzen. "Gold ist nichts, womit ihr einem D├╝sterling etwas Gutes tun k├Ânnt! Ich w├╝rde es blo├č zum Fenster rausschmei├čen! Euer Angebot ist gro├čz├╝gig, aber ich muss es ausschlagen, weil ich f├╝rchte, sonst ├╝ber die Str├Ąnge zu schlagen! Ich habe mir eine asketische Lebensweise angew├Âhnt und will nicht riskieren, dass sie mir wieder abhanden kommt!" Er tippte an seine Stirn. "Darauf kommt es an! Auf einen scharfen Geist! Aber ... wenn Ihr wirklich bereit w├Ąret ├╝ber den Preis meiner Mithilfe zu verhandeln ..."

Er lie├č eine bedeutungsschwere Pause und trank ein winziges Schl├╝ckchen Bier. Es war Zwergisches Starkbier, bei diesem Gebr├Ąu war Vorsicht geboten, wenn man nicht mit einer Zwergenleber aus Granit gesegnet war.

"... wir D├╝sterlinge f├╝hren ein unw├╝rdiges Schattendasein! Aus unserer Heimat, der Unterwelt, hat man uns vertrieben! Auf der Oberwelt gelten wir als Landplagen! Unsere J├Ąger bezeichnet man als R├Ąuber und Diebe und bringt sie um! Es gibt fast keine wilden D├╝sterlinge mehr, nur noch Handlanger und billige Arbeitskr├Ąfte! Das ist entw├╝rdigend! E-N-T-W-├ť-R-D-I-G-E-N-D!"

Mards Stimme wurde immer lauter.

"Sind wir dazu geboren, Putzfrauen und Waschweiber zu werden?! Schaut Euch diese Krallen an! Wir sind J├Ąger und K├Ąmpfer! Putzen ist was f├╝r Menschen!"

Er spuckte auf den Boden.

"Warum ich Tarkan verraten will, fragt ihr? Ich will es Euch sagen, Barlok Eisenhand! Weil er ein dreckiger Sklaventreiber ist! Ich w├Ąre fast verreckt und keine Sau hat es interessiert! Maden! Sie haben mir Maden in mein Zahnfleisch gesetzt, sehr Ihr?"Er ├Âffnete den Mund und zeigte auf seine vier Zahnl├╝cken, wo einst die Eckz├Ąhne gestanden hatten. Das Zahnfleisch war dort rot und geschwollen, aus einem Loch tropfte etwas Eiter. "Das war nicht Tarkan! Aber sein Handlanger! Also ist er mitschuldig!"

Er schlug mit beiden F├Ąusten auf den Tisch, so dass das Geschirr klimperte. Etwas Bierschaum schwappte aus seinem Krug. Er lie├č die F├Ąuste auf dem nassen Holz liegen, schloss f├╝r einen Moment die Augen und atmete durch. Als er sie wieder ├Âffnete, war er ruhiger, doch sein Blick war voll von kaltem Hass.

"Ich biete euch alles, was ihr wissen m├╝sst, um Cara'Cor auszuradieren! Den kompletten Aufbau des Zeltlagers, die Struktur der F├╝hrungsebene, ihre Schwachstellen! Alles! Und nicht zuletzt etwas, von dem Tarkan gar nicht ahnt, dass ich es wei├č! Ich verrate vorerst nur so viel - es hat etwas mit Euren Trinkwasserbrunnen zu tun! Ihr erfahrt den gesamten Plan, jedes Detail, das ich kenne, wenn Ihr mir dabei helft, die D├╝sterlinge aus dem Schlamm zu ziehen, in dem sie leben! Das ist mein Wunsch! Befreit uns aus der Sklaverei! Und ..."

Er hob den Finger.

"... Ihr m├╝sst dabei daf├╝r sorgen, dass bekannt wird, dass ich der Befreier der D├╝sterlinge bin! Sie sollen mir gehorchen! Mich verehren! Mich zu ihrem geliebten Rudelh├Ąuptling machen! Alkena, der Sumpf direkt vor eurer Haust├╝r, w├Ąre ein Anfang! Ihr braucht blo├č die h├Ąsslichen Tieflinge dort rauszufegen! Nur ein paar Stelzend├Ârfer, nicht der Rede wert! Genug, um uns arme D├╝sterlinge zu piesacken, aber viel zu wenige, um es mir einer echten Armee aufzunehmen! Also, was sagt ihr?"

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Barlok Eisenhand
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#22

Beitrag von Barlok Eisenhand » Mo 30. Mai 2016, 21:16

Er h├Ârte Mard aufmweksam zu und die Gedanken ├╝berschlugen sich f├Ârmlich das was sein Gegen├╝ber ihm schilderte war zu sch├Ân um wahr zu sein. Er wollte Macht? Man konnte es ihm nicht verdenken, jedoch blieb Barlok misstrauisch. Wollte er die Zwerge missbrauchen um einen Angriff der Chaostruppen zu provozieren? Wer sagte nicht das, er die Zwerge am Ende in eine Falle lockte und sie gnadenlos abgeschlachtet wurden? Vielleicht spielte er auch ein falsches Spiel und war seinem Herrn trotz der gnadenlosen Greuetaten treu ergeben.

Das alles waren Gedanken die Barlok im Kopf hatte. Doch er war schlau und erfahren genug es ihm nicht, direkt zu sagen beziehungsweise ihm seine Zweifel mit zu teilen, zumindestens nicht sofort. Als Mard fertig war und ihn fragte was er nun sagte atmete er tief ein und schaute sein Gegen├╝ber genauer an. "Mit unserem Trinkbrunnen, woher wei├čt du davon?" ihm war klar das diese Information zwar wichtig war doch, der Gefallen worum Mard ihn bat war um einiges wichtiger und von erheblichem Riskio.

"Ich soll die S├╝mpfe des Nordens f├╝r dich erobern, damit du dort was gr├╝ndest eine Stadt? In der du als Herscher dann regierst?" Barlok fand die Idee nicht schlecht dennoch, war es ein gewagtes Spiel und eine Tat mir verheerenden Folgen. "Wenn ich das tun w├╝rde, wieviele deiner Art h├Ąttest du dann unter deinem Kommando?" er strich sich durch den Bart und f├╝gte hinzu "andererseits w├╝rde, dein Lehnsherr egal wie er nun auch hei├čt, deine neu gewonnene Siedlung einrei├čen und euch entweder hinrichten oder h├Ąngen lassen". Er stand auf und schritt durch den Raum, er fuhr fort "au├čerdem, wer sagt mir das es keine Falle ist?" er war bedacht darauf ruhig zu wirken und f├╝gte hinzu. "Du h├Ąttest garnicht die Zeit dazu, diese S├╝mpfe zu befestigen um einen Ansturm aus dem Norden stand halten zu k├Ânnen" es war eine realistische Sichtweise.

Er hob den Finger und sagte "selbst wenn ich es tun k├Ânnte, w├Ąren deine Artgenossen gewillt an unserer Seite zu k├Ąmpfen? Sobald wir euch diesen Lebensraum geschaffen h├Ątten?" er legte Mard seine Sichweisen vor und zeigte ihm somit das es galt mehr Informationen heraus zu r├╝cken. Nicht nur ├╝ber den bevorstehenden Krieg, nein. Sondern auch um den Plan den er sich selbst zurecht gelegt h├Ątte.

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#23

Beitrag von Mard » Mi 1. Jun 2016, 14:43

"Die S├╝mpfe befestigen? Gestattet mir, dass ich lache!" Mard wartete nicht auf eine Best├Ątigung und riss sein Maul auf. "Ahaha! Alkena befestigen! Ihr seid wohl noch nie dort gewesen! Es liegt in einer Senke und alles Wasser der Umgebung sammelt sich da! Zwei Fl├╝sse, Albis und Stinke-Dubis mit zehntausend Nebenfl├╝ssen! Zwei riesige Seen, Orioko und Gammel-Malguno, in denen die Fl├╝sse sich aufl├Âsen! Euer Schmelzwasser! In Alkena gibt es so gut wie kein St├╝ck festes Land, es ist ein Wald mit einem See als Bodengrund! Man lebt in Schilfh├╝tten auf den B├Ąumen und geht auf H├Ąngebr├╝cken! Aber nur in den D├Ârfern! Den Rest des Gebietes kann man nicht begehen, wenn man nicht als D├╝sterling von Baum zu Baum springen kann, fliegt wie ein Tiefling oder mit einem Boot herumstakt wie die gesetzlosen Menschen, die sich da immer wieder einnisten! Oder ein schwimmender Fischkopp ist! Dieses Land kann man nicht befestigen und nur sehr schwer erobern, weil schweres Ger├Ąt drau├čen bleiben muss! Aber ich vertraue euch! Ihr seid ein gro├čer General, das bisschen Wasser und Wurzelwerk ist f├╝r einen Zwerg von Eurem Kaliber doch kein Hindernis!"

Mard legte die Fingerspitzen aufeinander und klackte die Krallen zusammen. Mit schr├Ąggelegtem Kopf l├Ąchelte er Barlok an.

"Um Eure Frage zu beantworten: Ich h├Ątte sch├Ątzungsweise f├╝nfzig D├╝sterlinge aus den S├╝mpfen unter meinem Kommando! Mehr leben da nicht mehr wegen den Fl├╝gelbastarden! Aber wenn die Tieflinge weg sind, kann ich die Nebelkatzen aus Cara'Cor rufen, in ihre Heimat zur├╝ckzukehren! Die werden nicht z├Âgern, der Sklaverei zu entfliehen und wieder als freie J├Ąger in Alkena zu leben! F├╝nfhundert d├╝rften es dann sein! Vielleicht mehr!"

Bei der Vorstellung, so viele D├╝sterlinge unter seiner Knute seinem Kommando zu haben, verdrehte Mard genussvoll die Augen. Sein Name war hervorragend dazu geeignet, rhythmisch im Chor gerufen zu werden, begleitet von passenden Trommelschl├Ągen.

"F├╝r euch k├Ąmpfen werden sie nat├╝rlich nicht! Warum auch? Nach dem geschilderten Plan werde ich ja ihr Befreier sein und nicht ihr! Aber ich - ich k├Ânnte wom├Â├Â├Âglich ├╝berlegen, Euch den einen oder anderen Gefallen zu erweisen! Aber vergesst nicht! Die Bezahlung f├╝r die Befreiung Alkenas erhaltet Ihr im Vorraus! Geheimes Wissen! Brisante Informationen! Eine Garantie f├╝r den Sieg! Es w├Ąre fies, im Nachhinein mehr zu verlangen von einem V├Âlkchen, was ohnehin schon der Fu├čabtreter der Welt zu sein scheint! Verlangen ist sowieso niemals gut! Mich macht man nicht mit der Peitsche gef├╝gig, sondern mit Zuckerbrot! Wen ich nett finde, dem helfe ich! Wen ich nicht leiden kann, dem helfe ich nicht, egal, wie sehr er auch reintritt! Lieber kratze ich ab! Ich stelle ihm das Bein, wo ich nur kann! Wie jetzt dem h├Ąsslichen Tarkan!"

Mard strich etwas Schmutz von seinen Armen, der noch aus der Zelle stammte, w├Ąhrend er auf die Antwort des Generals wartete. Zum Thema, was der Tarrik mit den Brunnen der Zwerge vorhatte, schwieg er vorerst.

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#24

Beitrag von Barlok Eisenhand » Mi 1. Jun 2016, 20:29

Als Mard nach seiner Aussage anfing zu lachen, dachte Barlok er sei in einem M├Ąrchen gelandet und das sein Gegen├╝ber verga├č wo er war. Dennoch musste er zu seinem eigenem ├ärger feststellen das er recht hatte, er selbst war noch nie da.

Zudem kahm es noch hinzu das diese S├╝mpfe mit Wasser quasi voll gestopft waren das bedeutet Zwerge h├Ątten es ohnehin dort schwer genug. Wenn es eine Falle sein sollte, dann w├╝rde es bedeuten das er dort sich weder auskennen w├╝rde noch das er eine Chance h├Ątte seine M├Ąnner heil dort hinaus f├╝hren k├Ânnte. Doch Mard kannte sich dort aus und vielleicht war gerade das, die L├Âsung eine L├Âsung mit eventuellen fatalen Folgen. Dort w├╝rden Familien leben die mit diesem Konflikt nichts zu tun h├Ątten, die Zwerge w├╝rden vielleicht auf wenige Krieger sto├čen, das w├Ąre nicht ehrenhaft. Doch wieviele Zwergenfamilien k├Ânnte er damit das Leben retten? Wieviele M├╝tter, Kinder ja sogar den K├Ânig selbst wenn er diesen Schritt wagte.

"Wieviele Krieger werden wir ben├Âtigen? Reichen Einhundert?" er fragte gerade heraus und w├Ąhlte die Zahl mit bedacht. Diese kleine Streitmacht w├╝rde kein Aufsehen erregen wenn sie zu den T├╝rmen marschieren w├╝rden. Man w├╝rde es f├╝r Reperaturarbeiten oder Verbesserungsarbeiten halten.

Er schaute Mard ernst an und f├╝gte hinzu "du wirst uns begleiten, du kennst dich dort besser aus als wir". Er sprach es aus und seine Stimme wurde ernst und seine Augen durchbohrten ihn f├Ârmlich. "Du wirst mir nicht, von der Seite weichen! Unbewaffnet!" er wollte ihm klar machen das wenn er, in sein Verderben rennen sollte m├Âge es so sein, doch bei den G├Âttern er w├╝rde ihn mit sich nehmen!

Er verlie├č den Kerker um alles vorzubereiten, bevor er ging hatte er veranlasst das man ihm ein Feldbett hinunter brachte mit einer Decke ebenso einem Kissen. Drau├čen war es nun bereits Nachmittag geworden, er rief seine Offiziere zusammen und beriet sich mit ihnen. Er veranlasste Hundert Mann antreten zu lassen jedoch erst am n├Ąchsten Morgen. Viele seiner Offiziere waren gegen dieses Unterfangen daher, ├╝bernahm er selbst das Kommando. Zwei j├╝ngere Offiziere die sich ihren Rang noch beweisen mussten, hatten sich gemeldet und das freiwillig.

Er ging mit den zwei die Gliederung der Truppe durch und plannte alles. Als alles besprochen war und er zu Bett ging, war er nachdenklich und sehr ersch├Âpft, dieses Zusammentreffen mit seinem neuen "Verb├╝ndeten" hatte ihn sehr m├╝de gemacht.

Es schien alles nach dem Sprichwort zu laufen "der Feind, meines Feindes ist mein Freund". Er ging das Gespr├Ąch noch einmal durch, doch bald ├╝bermannte ihn die M├╝digkeit und er schlief ein.

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#25

Beitrag von Mard » Mi 8. Jun 2016, 21:48

"Ob einhundert reichen? kommt darauf an! Ich bin kein Feldherr, ich kann so was nicht einsch├Ątzen! Die Tieflinge sind wenige und die wenigen sind meistens faul! Au├čerdem bitterarm und schlecht bewaffnet! Aber sie sind h├Ąufig Magier! Darauf m├╝sst ihr euch einstellen! List ist besser, als Riesenkrieg! Zumindest in dem Falle! Vielleicht k├Ânnt ihr ihnen die B├Ąume unter dem Hintern wegs├Ągen, ahaha!"

Und damit war es entschieden. Der General und seine Streitmacht zogen aus, Mard im Schlepptau. Wie Barlok Eisenhand es verlangte, blieb der D├╝sterling brav an seiner Seite und machte nicht ein einziges Mal Anstalten zu fliehen oder jemanden anzugreifen. Nur sein loses Mundwerk stie├č auf wenig Begeisterung, er redete ununterbrochen und es war ihm pupsegal, ob Barlok seine Ausf├╝hrungen h├Âren wollte oder nicht. Nach einem besonders schlechten Witz lie├č ihm irgendwer absichtlich einen Ast ins Gesicht klatschen, der ihn fast r├╝ckw├Ąrts umgeworfen h├Ątte und einen h├╝bschen Abdruck in seinem Gesicht hinterlie├č. Danach wurde Mard etwas ertr├Ąglicher.

"So, ab hier wird es kritisch!", verk├╝ndete er schlie├člich, als sie den eigentlichen Sumpf erreichten. "Hier k├Ânnt ihr nicht mehr waten! Boote! Oder der Pfad ├╝ber die B├Ąume! Es sei denn, ihr wollt schwimmen! Mir ist das egal! Ich kenn alle Wege!"

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#26

Beitrag von Barlok Eisenhand » Fr 10. Jun 2016, 20:08

M├╝cken und noch mehr M├╝cken es war zum verr├╝ckt werden, dieser Wald nein dieser Dschungel das war eine einzige riesengro├če ├╝bel riechende Pf├╝tze! Barlok zerquetschte gerade eine dieser ├╝bergro├čen M├╝cken zwischen seinen Fingern, er blickte sich um als sie den Punkt erreicht hatten wo sie zu Fu├č nicht mehr weit kamen, hatte er veranlasst Botte zu bauen. Da Zwerge sich gut mit solchen Dingen auskannten waren Botte schnell gebaut. Das Problem war nur das Zwerge tiefe Gew├Ąsser nicht sonderlich sch├Ątzen, sie mieden sie wenn es den m├Âglich war was es in diesem Falle jedoch nicht der Fall war.

Pro Boot waren je Zehn Mann unter gebracht d.h sie kahmen auf Zehn Boote. Mards unertr├Ągliche Art war nicht gerade f├Ârderlich f├╝r die Motivation, jedoch hatte er sich nach dem Ereigniss mit dem Ast etwas ruhiger verhalten. Die Zwerge die f├╝r diese Mission ausgew├Ąhlt worden waren, waren Veteranen sie waren in zahlreichen Schlachten an seiner Seite. Sie hatten ihren Mut mehrmals bewiesen, die Kampfkraft der M├Ąnner war definitiv gegeben. Sie waren bei Nacht los marschiert und jetzt war es bereits hell er sch├Ątzte die Tageszeit kurz vor dem Mittag. Der Himmel war klar und man h├Ârte nur wie die Zwerge ruderten jedoch sprach keiner ein Wort niemand sollte sie h├Âren und sich darauf vorbereiten.

Etwas sprang ihm ins Auge er sah nicht weit von ihnen entfernt einen Steg der, weiter f├╝hrte, es war ein Weg! Er war breit genug das neben ihm genug Zwerge platz hatten. Er lie├č die Boote anbinden und er schickte zwei Soldaten den Weg entlang. Es verging ungef├Ąhr eine Stunde als die M├Ąnner zur├╝ck kehrten, sie spurteten und mussten erstmal zu Atem kommen. "Eine Siedlung Herr" der Soldat holte Luft und f├╝gte hinzu "sie ist, gro├č in der Mitte ein gr├Â├čerer Platz dann kommen, nur noch H├╝tten um den Platz herum es gibt auch sowas wie Baumh├Ąuser oben in den Wipfeln, sie sind mit Treppen versehen um sie zu erreichen".

Barlok gab die Befehle weiter an seine Offiziere die ebenfalls die M├Ąnner einwiesen. Sie schritten den Steg entlang und verfiehlen in einen Trap, die Siedlung kahm hinter einer Biegung zum Vorschein. Es waren ein paar Gestalten zu erkennen Tieflinge und das nicht gerade wenige! Sie schienen ├╝berrascht und viele von ihnen wussten nicht ganz genau wie sie reagieren sollten. Die Zwerge wurden schneller und eine Frau schrie auf und ab da brach, das blanke Chaos aus.

Ein Tiefling sprang Barlok direkt an und er lie├č seine Axt nach vorne schnelle und bereitete ihm ein schnelles Ende. Daraufhin blieb Barlok stehen und was sich nun abspielte, nahm er nur noch sehr langsam wahr. Die Zwerge m├Ąhten jeden nieder der sich ihnen in den Weg stellte, jede Frau jedes Kind niemand blieb ├╝brig. Viele M├Ąnner kahmen aus ihren H├╝tten mit Messern oder Speeren, um Wiederstand zu leisten, doch sie wurden ├╝berrascht und waren den Zwergen nicht gewachsen. Aus den H├╝tten in den Wipfeln der B├Ąume versuchten wenige zu fliehen doch, die Armbrustsch├╝tzen lie├čen keinen entkommen sie fiehlen zu Boden um in einer roten Larche im Wasser unter zu gehen.

Das Gemetzel dauerte zwei Stunden und als es vorbei war kehrte die be├Ąngstigte Stille zur├╝ck. Er lie├č seine M├Ąnner in den oberen H├╝tten Posten aufstellen, er wollte nicht das Risiko eingehen ebenfalls ├╝berrascht zu werden. Mard war sehr aufgeregt und sogar erheitert ├╝ber dieses Massaka anders konnte man es nicht nennen, doch Barlok war ein Zwerg von Ehre und dieser "Kampf" hatte nichts damit zu tun. Gerade als Mard anfangen wollte zu tanzen blickte Barlok ihn ernst an und sprach "wieviele solcher Siedlungen gibt es? Du wirst mir jetzt, sagen was du wei├čt oder du kannst dich gleich, dazu legen!" er nickte am Ende zu den Leichen.

Er hatte es satt er musste endlich wissen was er wusste, sonst w├╝rden sie ewig in diesem Sumpf feststecken und unschuldige t├Âten. Bei der Einnahme des Dorfes hatten sie keine Verluste sie rasteten und die M├Ąnner ruhten oder verpflegten, er und Mard sowie seine zwei noch recht jungen Offiziere hatten sich in eine H├╝tte zur├╝ck gezogen, auf einem Tisch war eine Karte ausgebreitet worden, sie verlangten von Mard zu wissen wo, sie genau waren. Ebenso welchen Punkt sie erobern m├╝ssten damit die Tieflinge die S├╝mpfe hier aufgeben w├╝rden.

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#27

Beitrag von Skalfaxa » Fr 10. Jun 2016, 21:32

Schweigsam ohne das ihre Mimil veriet was sie dachte lauschte sie Tarkans Erkl├Ąrung. Rakschor geh├Ârte nicht gerade zu den Gottheiten welche sie veehrte zumal er auch nicht unbedingt ein Freund von Ainuwar war, aber das ging diesen Tarrik nun nichts an. Au├čerdem ein wenig Chaos konnte nicht schaden. Alles Andere war langweilig.

Vieleicht kam sie sogar in den Genuss mal ihr K├Ânnen direkt auszuprobieren. Und letzendlich konnte sie noch immer ihren Weg gehen. Entweder weil er sie aus seinem Lager verwies, oder weil sie genug hatte.
Aber diese Pr├╝fung zu bestehen reizte sie und weckte auch irgendwie ihren Ehrgeiz.


DIe junge Goblin-dame erlaubte sich ein fl├╝chtiges Schmunzeln.

"Nun solange ihr nicht erwartet das ich nach bestandener Pr├╝fung euch f├╝r den Rest meines Lebens folge, sehe ich kein Problem darin.
Einheit hin oder her, ich lass mich nicht in Ketten legen. das w├Ąre nur ein tristes Dasein und so wie die Welt sich st├Ąndig ver├Ąndert so kann auch ich nicht ewig starr stehen."

"Ich bin wie ein Vogel. Zahm verm├Âgen sie zu singen, aber nur freie wilde V├Âgel fliegen. "


Nach einer kurzen Pause f├╝gte sie noch mit einem freundlichen L├Ącheln hinzu. "Ich hoffe , daf├╝r habt ihr Verst├Ąndnis"

Dann leerte Skalfaxa ihre Tasse und sah augenscheinlich entspannt zu ihm. Eine gute Fassadenspielern war sie offenbar.
Nach au├čen hin, ruhig, h├Âfflich aber dennoch mit einem Hauch Erhabenheit. Nicht zu vergessen Selbstsicher und Unerschrocken.
In ihrem Inneren f├╝hlte sie sich aber fast ein wenig wie ein Kind. aufgeregt und nerv├Âs.

Aber wie hatte ihre Meister ihr stehts gelehrt. Rakshaner verabscheuen den Stillstand, sie lieben die Ver├Ąnderung den das Chaos kann nur in der Ver├Ąnderung sein. Au├čerdem hatten Frauen einen gewissen Stand. Nicht so wie bei anderen V├Âlkern.

Demnach ging sie davon aus das Jemand der sich als Tarrik bezeichnen darf, die n├Âtige Intelligenz mitbringt um zu verstehen was sie meint.

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#28

Beitrag von Mard » Do 16. Jun 2016, 14:19

Ein Massaker! Ein Fest des Blutes! Das war der Tag, auf den Mard gewartet hatte - zumindest einer von diesen auf seiner endlosen gedanklichen Liste. Er wollte sich verbergen, um dem Schauspiel in Ruhe zusehen und jedes einzelne herumspritzende Fleischst├╝ckchen beobachten zu k├Ânnen, doch Barlok lie├č ihn nicht von seiner Seite weichen. So entlud sich seine Erregung in nervt├Âtender Zappelei, er t├Ąnzelte auf der Stelle. Als das Gemetzel seinen H├Âhepunkt erreichte, klatschte Mard in die H├Ąnde und sprang kreischend auf und ab, bis Barlok ihn grob am Arm mit sich zerrte und in eine Schilfh├╝tte verfrachtete.

"Wieviele solcher Siedlungen gibt es? Du wirst mir jetzt, sagen was du wei├čt oder du kannst dich gleich, dazu legen!"

Mard war noch nicht fertig damit gewesen, seiner Aufregung ein Ventil zu geben. Dass er sitzen musste, war eine Qual und seine Beine tanzten noch immer, w├Ąhrend sein Schweif sich kringelte wie ein Regenwurm. Er schob die Finger zwischen seine zusammengepressten Oberschenkel, damit sie sich nicht auf dem Tisch zu schaffen machten, denn er hatte den unb├Ąndigen Drang, die ausgebreitete Karte johlend ├╝ber sich in St├╝cke zu rei├čen und die Fetzen auf sich herabregnen zu lassen.

"Wie viele? Wie viele?! Wieviele, will er wissen!" Er lachte, obwohl es gar nichts zu lachen gab. "Woher soll ich das wissen! Die ├Ąndern sich doch andauernd! Als ich hier ausgezogen bin, gab es nur die sogenannte Hauptstadt - chrhrhr! - Katamaris, die ihr gerade in Blut ertr├Ąnkt habt und dazu eine handvoll im Sumpf verteilte D├Ârfer!"

Er betrachtete das Pergament.

"Gniiiiiiiiii .... gnihihi! Barklok Eisenhirn, Ihr seid zu komisch! Wir D├╝sterlinge k├Ânnen nicht lesen! Kein Schrift! Keine Zahlen! Keine Karten! Rein gar nichts, keiner von uns! Nicht einmal Mard! F├╝r mich sind das nur bl├Âde Linien!"

Er legte den Kopf schr├Ąg.

"Werdet Ihr mich nun t├Âten?", fragte er lauernd. "Herr General?"

Unbemerkt von den Personen in der H├╝tte zogen dunkle Schemen im Wasser ihre Kreise, angelockt vom Duft des Blutes ... zun├Ąchst verschwanden nur einige Leichen, doch als die ersten Zwergenkrieger ins Wasser gezogen wurden, brach drau├čen Gebr├╝ll aus.

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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#29

Beitrag von Nyel » Do 16. Jun 2016, 14:57

<<

Es roch so k├Âstlich in diesem Sumpf ...

Auf der Flucht vor Rakshor hatte Nyel, der sich im K├Ârper des Wei├čen gefangen befand, in die D├Âm├Ąne des S├╝├čwassers begeben. Er sp├╝rte, das der suchende Blick des Chasgottes in den Ozeanen nach ihm bohrte, die er nur schlecht einsehen konnte, denn dort unten herrschte eine zeitlose Ruhe und Best├Ąndigkeit. In den dunkelsten Tiefen herrschte Nyel und niemand sonst. Doch er war gar nicht dort, sondern befand sich auf seinem Weg zum gro├čen Azursee im Herzen Asamuras. Aufgrund der Gr├Â├če dieses K├Ârpers war es nicht einfach, eine geeignete Wasserstra├če dorthin zu finden, denn momentan war es ihm nicht verg├Ânnt, seine Gestalt zu wechseln. Ein Schwarm junger Sandj├Ąger hatte ihn, fasziniert von seiner Gr├Â├če, begleitet, die Parasiten von seiner Haut genascht und sich an seiner Finne festgehalten, w├Ąhrend er schwamm, bis der s├╝├če Duft des Blutes sie alle zusammen in das Zentrum Alkenas gelockt hatte.

Im Blutrausch packten die Shezem nun alles, was sie kriegen konnten und zerrten es in den Sumpf, um es auf dem Grund zu verspeisen. In der Mitte lag Nyel, sieben Meter lang und zweienhalb Tonnen schwer wie eine glatte wei├če Insel. Sumpfpflanzen hingen von ihm herab und ├╝berall klebten Teichlinsen auf seiner Haut. Hunger hatte er keinen mehr, er war noch fettgefressen von dem Festschmaus in Noldils S├╝ndentempel. Er st├╝tzte sich im Schlamm auf und hob den Oberk├Ârper aus dem Wasser. Er beobachtete, wie die Sandj├Ąger einige Zwerge in das Wasser zogen, die aufgrund ihrer R├╝stung untergingen wie Steine. Nyel selbst indess g├Ąhnte nur herzhaft, wobei man seine fingergro├čen, in drei Reihen stehenden Z├Ąhne sah. Die dabei eingeatmete Luft blubberte aus seinen Kiemen. Er schmatzte entspannt. Sein Blick fiel auf eine der Schilfh├╝tten, in der es sich zu regen begann.
"Die Fl├╝sse sind meine Adern, die Meere mein Fleisch und alles, was in ihnen lebt, meine Seele."
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#30

Beitrag von Barlok Eisenhand » Sa 18. Jun 2016, 22:00

"Der hat sie nicht mehr alle!" sprach einer der beiden jungen Offiziere entgeistert aus. Barlok musste ihm im stillen recht geben, dieser Verr├╝ckte war durch das Massaker so von Sinnen das er kaum ruhig reden konnte. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen, dennoch konnte er heraus h├Âren das diese Siedlung wohl die gr├Â├čte zu sein schien, das war wenigstens ein positiver Aspekt dieser Mission und w├╝rde sich auszahlen und was noch viel wichtiger war, sie konnten endlich den Heimweg antreten aus dieser Pf├╝tze!

Er antwortete auf die Frage ob er ihn nun t├Âten w├╝rde, mit einem Kopfsch├╝tteln "nein wir haben einen Pakt, ich habe nicht vor ihn zu brechen" er meinte es ernst schlie├člich hatte er seinen Teil der Abmachung erf├╝llt. Als er etwas hinzuf├╝gen wollte h├Ârte er von drau├čen allamiertes Br├╝llen von Befehlen, gefolgt von Schreien und einem eigenartigem Ger├Ąusch, platschen?!

Er eilte hinaus und nickte Mard und seine beiden Offiziere zu ihm zu folgen. Als er auf der Treppe stand die auf dem Platz f├╝hrte weiteten sich seine Augen vor dem Bild das sich ihnen bot. Riesige Fische! Es waren Fische die blitzschnell aus dem Wasser sprangen und die Leichen sowie Zwerge ins Wasser zogen! Er sah wie die Zwerge sich tapfer verteidigten doch hier und da tauchten die Unget├╝me einfach auf und griffen nach dem n├Ąchstbesten was sie in ihre Finder bekahmen. Er schaute genauer hin und jetzt erst sah er das, diese Fische den Oberk├Ârper von Menschen besa├čen! Was beim echten Stein und Fels war hier eigentlich, nicht richtig! Dachte er sich im stillen.

Nachdem er seine Axt gezogen hatte rannte er auf dem Platz und br├╝llte Anweisungen. Einer der jungen Offiziere folgte ihm ohne zu z├Âgern der andere blieb bei Mard, um ihn zu besch├╝tzen er n├╝tzte ihnen lebend mehr als tot. "Weg von dem verfluchtem Rand! Los enger zusammen kommen, bildet einen Kreis!" die Zwerge folgten seinen Anweisungen doch es brachte nicht viel. Diese Wesen waren gr├Â├čer sie kahmen sicher auf gut und ganze drei Meter L├Ąnge. Doch als die Zwerge damit begannen vom Rand weiter in den Platz zu r├╝cken mussten diese Wesen, beim heausspringen aus dem Wasser weiter strecken und daher landeten sie auf dem Holzboden. Das war der Moment der Zwerge die nun aus ihrer Position anfingen diese Wesen zu zerhacken! Hier und da erwischten die Zwerge Arme und K├Âpfe von ihnen, doch das machte diese Wesen nur noch w├╝tender und rasender.

Mit einem mal war es ruhig und die Wesen hatten eingesehen, dass diese Art des Kampfes auf Dauer nicht f├Ârderlich war. Die Zwerge standen grimmig Seite an Seite Barlok direkt in der Mitte, er br├╝llte weitere Befehle und teilte die M├Ąnner ein. Gerade als es wirklich ruhig zu sein schien dachte Barlok es sei vorbei, doch das war ein gro├čer Irtum.

Mitten unter ihnen knallte eines dieser Wesen aus dem Boden heraus. Es war mit einer Explosion zu vergleichen, es flogen Zwerge durch die Luft ebenso wie Holzsplitter. Barlok landete hart auf dem Boden gut zwei Meter entfernt von der Position an der er als letztes gestanden hatte. Er blickte auf und kahm schwankend auf die Beine, als eines dieser Wesen direkt vor ihm war. Die Haut war grau und es hatte Kiemen wie ein Fisch, was noch viel wichtiger war, war das es eine Harpune in der Hand hielt und mit dieser stach er in Richtung des Generals. Barlok parrierte den Schlag mit seiner Axt eher mit M├╝he und Not als mit Gewissenhaftigkeit er war noch etwas benommen doch es gelang ihm. Das Wesen zog die Harpune zur├╝ck und stach erneut zu, doch Barlok hatte seine Fassung nun wieder und schlug ebenfalls zu. Seine Axt leitete den Schlag weiter und das Wesen hatte zu viel Schwung in den Schlag gelegt und kahm ihm nah zu nahe. Das nutzte der General aus um dem Wesen einen rechten Kinnhacken zu verpassen. Eher erschrocken zog das Wesen sich zur├╝ck und schaute den Zwerg an der nun zum Gegenangriff ├╝bergehen wollte.

Doch dazu kahm er erstmal nicht da ihn ein Wesen von hinten am Fu├č packte und Richtung dem Loch zog das nun genau in der Mitte des Platztes war. Das Wesen sah genauso aus wie das andere, es grinste und leckte sich ├╝ber die Lippen es grinste bereits geh├Ąssig. Er versuchte es zu treten doch es gelang ihm nicht, alles ging einfach zu schnell und die R├╝stung war nun mehr ein Hinderniss als ein Vorteil. Doch pl├Âtzlich zischte es ein oder zwei mal und das Wesen hielt inne. Es blickte verdutzt auf zwei Bolzen die aus, der Brust ragten. Erst schaute es die Bolzen an danach Barlok, es war ein fragender Ausdruck dann kahm die ern├╝chternde Realit├Ąt und es sackte in sich zusammen und blieb auf dem Holzboden liegen. Barlok raffte sich schnell auf und sah sich um, viele seiner Krieger hatten sich auf die Stufen gerettet, die zu den Baumh├Ąusern f├╝hrten. Dort hatten sie begonnen die Wesen mit ihren Armbr├╝sten zu beschie├čen. Es funktionierte dennoch waren zahlreiche Zwerge immer noch in Nahk├Ąmpfe mit dem ungleichen Gegner verstrickt.

Barlok rannte zu dem jungen Offizier der mit einer der Bestien k├Ąmpfte. Er schlug der Bestie in den R├╝cken, seine Axt vergrub sich tief im Fleisch des Wesen. Dieses zischte w├╝tend auf und fuhr herum. Es gelang Barlok gerade noch seine Axt heraus zu ziehen sonst h├Ątte er sich dadurch selbst, entwaffnet. Doch das Wesen wurde von einem Bolzen in den Kopf direkt ausgeschaltet bevor es noch etwas tun konnte. Der junge Offizier nickte ihm zu, er war besuddelt und voller Blut es musste sein erster richtiger Kampf sein. Nach und nach bekahmen die Zwerge die Situation wieder in den Griff doch es war ein hoher Preis den sie zahlen mussten. Es waren mindestens vierzig Krieger die in die Tiefen gerissen wurden. Es waren mehrere verwundet und viele von ihnen w├╝rden diese S├╝mpfe, nicht lebend verlassen. Hier und da tauchten noch vereinzelnd diese Wesen auf doch es nahm ab. Gerade als er zu Mard schaute, brach hinter ihm ebenfalls eines dieser Wesen aus dem Holz heraus. Es packte den anderen Offizier der so ├╝berrascht war und warf ihn einfach weg. Wie eine Puppe flog er durch die Luft und kahm im Wasser durch ein lautes Klatschen an. Das Wesen hatte ein wutverzerrtes Gesicht und griff nun nach Mard.

Dieser wich aus und rannte Richtung Barlok, das Wesen b├Ąumte sich aus dem Loch heraus um ihm auf den Versen zu bleiben. Gerade als er Mard fast erreichte sprang Barlok dazwischen, er schlug dem Wesen eine Hand ab und setzte nach. Das Wesen verzog das Gesicht und gab einen Ton von sich, es klang nach einem Ruf doch was genau rief er? Die wenigen die noch zu sehen waren, schienen darauf zu reagieren und tauchten ab. Das Wesen schaute Barlok und Mard erbost an und lie├č sich zur├╝ck in das Loch gleiten aus dem er gekommen war.

Die Axt in der Hand und schnaubend lie├č er seine Krieger auf die Baumh├Ąuser hinauf klettern, da es nun dunkel wurde waren sie gezwungen hier zu ├╝bernachten. Doch das w├╝rden sie in den zahlreichen Baumh├Ąuser machen! Soviel stand nach dem Kampf fest. Er sowie der eine Offizier der noch ├╝brig war und Mard hatten eins f├╝r sich allein. "Wieviele Verluste haben wir zu beklagen?" der junge Offizier hatte es gepr├╝ft und antwortete "wir haben vierzig Tote und mindestens zwanzig Verwundete". Barlok nickte es ab und gab Anweisungen Wachen einzuteilen, f├╝r die Nacht. Der Himmel war klar und der Mond hell, er blickte zu Mard und nahm einen Flachmann heraus, er g├Ânnte sich einen kleinen Schluck und bot ihn Mard an. Nachdem er ihm das Leben gerettet hatte w├╝rde dieser wohl, ihr B├╝ndniss nun etwas anders sehen. "Was waren das f├╝r Dinger?" er fragte, sich wie Mard wohl nun dar├╝ber dachte sich hier, mit seinem Clan nieder zu lassen.

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