Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der Krieg, der alles ändern wird

Tarrik Tarkan entfesselte die Hauptstreitmacht des Chaos, um Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Nach Jahren des Kampfes waren alle Seiten erschöpft und man verhandelte über Frieden. Dunkelbruch gelangte in die Hände des Chaos und die Hohe Mark fiel an Souvagne.
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Das Kaisho-Abkommen und Avinar kamen den Zwergen zur Unterstützung. Nach Jahren des Kampfes waren die Truppen aller Seiten erschöpft und man verhandelte in Ehveros über Frieden. Das Kaisho-Abkommen zerbrach an dieser Schlacht, Dunkelbruch gelangte in die Hände des Chaos und die Hohe Mark fiel an Souvagne.
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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#21

Beitrag von Mard » Fr 27. Mai 2016, 15:15

"Gold! Gold?"

Mard dachte nach. Davon könnte er sich Söldner kaufen. Auch rakshanische. Er könnte sie zwingen, ihm zu gehorchen. Wenn er ausreichend bezahlte, würden sie auch bleiben, wenn er sie ein wenig schikanierte. Wenn er richtig viel bezahlte, auch dann, wenn er sie ordentlich quälte dafür, dass sie Rakshaner waren. Für ein paar Wochen hätte er seinen Spaß und konnte seine Rachefantasien ausleben und danach würde er genau wie jetzt auf dem unteren Ende der Leiter stehen. Er hatte keine Ahnung von Geldanlagen und Kapital, wie die großen Goblinbosse in Evalon oder die Unternehmer der Handelsallianz. Alles, was Mard tun konnte, wäre das Geld für kurzfristige Vergnügungen auszugeben. Diese Truhe voll Gold, so verlockend sie auch glitzern mochte, würde ihn nicht lange glücklich machen.

"Herr General, bei allem gebotenen Respekt!" Die Worte fühlten sich an, als hätte er beim Reden Murmeln im Mund. Es fiel ihm nicht leicht, so kriecherisch zu sprechen, aber er wollte keinesfalls Eisenhands Geduld mehr als nötig auf die Probe stellen. Er schien zugänglich, das wollte Mard sich nicht verscherzen. "Gold ist nichts, womit ihr einem Düsterling etwas Gutes tun könnt! Ich würde es bloß zum Fenster rausschmeißen! Euer Angebot ist großzügig, aber ich muss es ausschlagen, weil ich fürchte, sonst über die Stränge zu schlagen! Ich habe mir eine asketische Lebensweise angewöhnt und will nicht riskieren, dass sie mir wieder abhanden kommt!" Er tippte an seine Stirn. "Darauf kommt es an! Auf einen scharfen Geist! Aber ... wenn Ihr wirklich bereit wäret über den Preis meiner Mithilfe zu verhandeln ..."

Er ließ eine bedeutungsschwere Pause und trank ein winziges Schlückchen Bier. Es war Zwergisches Starkbier, bei diesem Gebräu war Vorsicht geboten, wenn man nicht mit einer Zwergenleber aus Granit gesegnet war.

"... wir Düsterlinge führen ein unwürdiges Schattendasein! Aus unserer Heimat, der Unterwelt, hat man uns vertrieben! Auf der Oberwelt gelten wir als Landplagen! Unsere Jäger bezeichnet man als Räuber und Diebe und bringt sie um! Es gibt fast keine wilden Düsterlinge mehr, nur noch Handlanger und billige Arbeitskräfte! Das ist entwürdigend! E-N-T-W-Ü-R-D-I-G-E-N-D!"

Mards Stimme wurde immer lauter.

"Sind wir dazu geboren, Putzfrauen und Waschweiber zu werden?! Schaut Euch diese Krallen an! Wir sind Jäger und Kämpfer! Putzen ist was für Menschen!"

Er spuckte auf den Boden.

"Warum ich Tarkan verraten will, fragt ihr? Ich will es Euch sagen, Barlok Eisenhand! Weil er ein dreckiger Sklaventreiber ist! Ich wäre fast verreckt und keine Sau hat es interessiert! Maden! Sie haben mir Maden in mein Zahnfleisch gesetzt, sehr Ihr?"Er öffnete den Mund und zeigte auf seine vier Zahnlücken, wo einst die Eckzähne gestanden hatten. Das Zahnfleisch war dort rot und geschwollen, aus einem Loch tropfte etwas Eiter. "Das war nicht Tarkan! Aber sein Handlanger! Also ist er mitschuldig!"

Er schlug mit beiden Fäusten auf den Tisch, so dass das Geschirr klimperte. Etwas Bierschaum schwappte aus seinem Krug. Er ließ die Fäuste auf dem nassen Holz liegen, schloss für einen Moment die Augen und atmete durch. Als er sie wieder öffnete, war er ruhiger, doch sein Blick war voll von kaltem Hass.

"Ich biete euch alles, was ihr wissen müsst, um Cara'Cor auszuradieren! Den kompletten Aufbau des Zeltlagers, die Struktur der Führungsebene, ihre Schwachstellen! Alles! Und nicht zuletzt etwas, von dem Tarkan gar nicht ahnt, dass ich es weiß! Ich verrate vorerst nur so viel - es hat etwas mit Euren Trinkwasserbrunnen zu tun! Ihr erfahrt den gesamten Plan, jedes Detail, das ich kenne, wenn Ihr mir dabei helft, die Düsterlinge aus dem Schlamm zu ziehen, in dem sie leben! Das ist mein Wunsch! Befreit uns aus der Sklaverei! Und ..."

Er hob den Finger.

"... Ihr müsst dabei dafür sorgen, dass bekannt wird, dass ich der Befreier der Düsterlinge bin! Sie sollen mir gehorchen! Mich verehren! Mich zu ihrem geliebten Rudelhäuptling machen! Alkena, der Sumpf direkt vor eurer Haustür, wäre ein Anfang! Ihr braucht bloß die hässlichen Tieflinge dort rauszufegen! Nur ein paar Stelzendörfer, nicht der Rede wert! Genug, um uns arme Düsterlinge zu piesacken, aber viel zu wenige, um es mir einer echten Armee aufzunehmen! Also, was sagt ihr?"

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#22

Beitrag von Barlok Eisenhand » Mo 30. Mai 2016, 21:16

Er hörte Mard aufmweksam zu und die Gedanken überschlugen sich förmlich das was sein Gegenüber ihm schilderte war zu schön um wahr zu sein. Er wollte Macht? Man konnte es ihm nicht verdenken, jedoch blieb Barlok misstrauisch. Wollte er die Zwerge missbrauchen um einen Angriff der Chaostruppen zu provozieren? Wer sagte nicht das, er die Zwerge am Ende in eine Falle lockte und sie gnadenlos abgeschlachtet wurden? Vielleicht spielte er auch ein falsches Spiel und war seinem Herrn trotz der gnadenlosen Greuetaten treu ergeben.

Das alles waren Gedanken die Barlok im Kopf hatte. Doch er war schlau und erfahren genug es ihm nicht, direkt zu sagen beziehungsweise ihm seine Zweifel mit zu teilen, zumindestens nicht sofort. Als Mard fertig war und ihn fragte was er nun sagte atmete er tief ein und schaute sein Gegenüber genauer an. "Mit unserem Trinkbrunnen, woher weißt du davon?" ihm war klar das diese Information zwar wichtig war doch, der Gefallen worum Mard ihn bat war um einiges wichtiger und von erheblichem Riskio.

"Ich soll die Sümpfe des Nordens für dich erobern, damit du dort was gründest eine Stadt? In der du als Herscher dann regierst?" Barlok fand die Idee nicht schlecht dennoch, war es ein gewagtes Spiel und eine Tat mir verheerenden Folgen. "Wenn ich das tun würde, wieviele deiner Art hättest du dann unter deinem Kommando?" er strich sich durch den Bart und fügte hinzu "andererseits würde, dein Lehnsherr egal wie er nun auch heißt, deine neu gewonnene Siedlung einreißen und euch entweder hinrichten oder hängen lassen". Er stand auf und schritt durch den Raum, er fuhr fort "außerdem, wer sagt mir das es keine Falle ist?" er war bedacht darauf ruhig zu wirken und fügte hinzu. "Du hättest garnicht die Zeit dazu, diese Sümpfe zu befestigen um einen Ansturm aus dem Norden stand halten zu können" es war eine realistische Sichtweise.

Er hob den Finger und sagte "selbst wenn ich es tun könnte, wären deine Artgenossen gewillt an unserer Seite zu kämpfen? Sobald wir euch diesen Lebensraum geschaffen hätten?" er legte Mard seine Sichweisen vor und zeigte ihm somit das es galt mehr Informationen heraus zu rücken. Nicht nur über den bevorstehenden Krieg, nein. Sondern auch um den Plan den er sich selbst zurecht gelegt hätte.

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#23

Beitrag von Mard » Mi 1. Jun 2016, 14:43

"Die Sümpfe befestigen? Gestattet mir, dass ich lache!" Mard wartete nicht auf eine Bestätigung und riss sein Maul auf. "Ahaha! Alkena befestigen! Ihr seid wohl noch nie dort gewesen! Es liegt in einer Senke und alles Wasser der Umgebung sammelt sich da! Zwei Flüsse, Albis und Stinke-Dubis mit zehntausend Nebenflüssen! Zwei riesige Seen, Orioko und Gammel-Malguno, in denen die Flüsse sich auflösen! Euer Schmelzwasser! In Alkena gibt es so gut wie kein Stück festes Land, es ist ein Wald mit einem See als Bodengrund! Man lebt in Schilfhütten auf den Bäumen und geht auf Hängebrücken! Aber nur in den Dörfern! Den Rest des Gebietes kann man nicht begehen, wenn man nicht als Düsterling von Baum zu Baum springen kann, fliegt wie ein Tiefling oder mit einem Boot herumstakt wie die gesetzlosen Menschen, die sich da immer wieder einnisten! Oder ein schwimmender Fischkopp ist! Dieses Land kann man nicht befestigen und nur sehr schwer erobern, weil schweres Gerät draußen bleiben muss! Aber ich vertraue euch! Ihr seid ein großer General, das bisschen Wasser und Wurzelwerk ist für einen Zwerg von Eurem Kaliber doch kein Hindernis!"

Mard legte die Fingerspitzen aufeinander und klackte die Krallen zusammen. Mit schräggelegtem Kopf lächelte er Barlok an.

"Um Eure Frage zu beantworten: Ich hätte schätzungsweise fünfzig Düsterlinge aus den Sümpfen unter meinem Kommando! Mehr leben da nicht mehr wegen den Flügelbastarden! Aber wenn die Tieflinge weg sind, kann ich die Nebelkatzen aus Cara'Cor rufen, in ihre Heimat zurückzukehren! Die werden nicht zögern, der Sklaverei zu entfliehen und wieder als freie Jäger in Alkena zu leben! Fünfhundert dürften es dann sein! Vielleicht mehr!"

Bei der Vorstellung, so viele Düsterlinge unter seiner Knute seinem Kommando zu haben, verdrehte Mard genussvoll die Augen. Sein Name war hervorragend dazu geeignet, rhythmisch im Chor gerufen zu werden, begleitet von passenden Trommelschlägen.

"Für euch kämpfen werden sie natürlich nicht! Warum auch? Nach dem geschilderten Plan werde ich ja ihr Befreier sein und nicht ihr! Aber ich - ich könnte womöööglich überlegen, Euch den einen oder anderen Gefallen zu erweisen! Aber vergesst nicht! Die Bezahlung für die Befreiung Alkenas erhaltet Ihr im Vorraus! Geheimes Wissen! Brisante Informationen! Eine Garantie für den Sieg! Es wäre fies, im Nachhinein mehr zu verlangen von einem Völkchen, was ohnehin schon der Fußabtreter der Welt zu sein scheint! Verlangen ist sowieso niemals gut! Mich macht man nicht mit der Peitsche gefügig, sondern mit Zuckerbrot! Wen ich nett finde, dem helfe ich! Wen ich nicht leiden kann, dem helfe ich nicht, egal, wie sehr er auch reintritt! Lieber kratze ich ab! Ich stelle ihm das Bein, wo ich nur kann! Wie jetzt dem hässlichen Tarkan!"

Mard strich etwas Schmutz von seinen Armen, der noch aus der Zelle stammte, während er auf die Antwort des Generals wartete. Zum Thema, was der Tarrik mit den Brunnen der Zwerge vorhatte, schwieg er vorerst.

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#24

Beitrag von Barlok Eisenhand » Mi 1. Jun 2016, 20:29

Als Mard nach seiner Aussage anfing zu lachen, dachte Barlok er sei in einem Märchen gelandet und das sein Gegenüber vergaß wo er war. Dennoch musste er zu seinem eigenem Ärger feststellen das er recht hatte, er selbst war noch nie da.

Zudem kahm es noch hinzu das diese Sümpfe mit Wasser quasi voll gestopft waren das bedeutet Zwerge hätten es ohnehin dort schwer genug. Wenn es eine Falle sein sollte, dann würde es bedeuten das er dort sich weder auskennen würde noch das er eine Chance hätte seine Männer heil dort hinaus führen könnte. Doch Mard kannte sich dort aus und vielleicht war gerade das, die Lösung eine Lösung mit eventuellen fatalen Folgen. Dort würden Familien leben die mit diesem Konflikt nichts zu tun hätten, die Zwerge würden vielleicht auf wenige Krieger stoßen, das wäre nicht ehrenhaft. Doch wieviele Zwergenfamilien könnte er damit das Leben retten? Wieviele Mütter, Kinder ja sogar den König selbst wenn er diesen Schritt wagte.

"Wieviele Krieger werden wir benötigen? Reichen Einhundert?" er fragte gerade heraus und wählte die Zahl mit bedacht. Diese kleine Streitmacht würde kein Aufsehen erregen wenn sie zu den Türmen marschieren würden. Man würde es für Reperaturarbeiten oder Verbesserungsarbeiten halten.

Er schaute Mard ernst an und fügte hinzu "du wirst uns begleiten, du kennst dich dort besser aus als wir". Er sprach es aus und seine Stimme wurde ernst und seine Augen durchbohrten ihn förmlich. "Du wirst mir nicht, von der Seite weichen! Unbewaffnet!" er wollte ihm klar machen das wenn er, in sein Verderben rennen sollte möge es so sein, doch bei den Göttern er würde ihn mit sich nehmen!

Er verließ den Kerker um alles vorzubereiten, bevor er ging hatte er veranlasst das man ihm ein Feldbett hinunter brachte mit einer Decke ebenso einem Kissen. Draußen war es nun bereits Nachmittag geworden, er rief seine Offiziere zusammen und beriet sich mit ihnen. Er veranlasste Hundert Mann antreten zu lassen jedoch erst am nächsten Morgen. Viele seiner Offiziere waren gegen dieses Unterfangen daher, übernahm er selbst das Kommando. Zwei jüngere Offiziere die sich ihren Rang noch beweisen mussten, hatten sich gemeldet und das freiwillig.

Er ging mit den zwei die Gliederung der Truppe durch und plannte alles. Als alles besprochen war und er zu Bett ging, war er nachdenklich und sehr erschöpft, dieses Zusammentreffen mit seinem neuen "Verbündeten" hatte ihn sehr müde gemacht.

Es schien alles nach dem Sprichwort zu laufen "der Feind, meines Feindes ist mein Freund". Er ging das Gespräch noch einmal durch, doch bald übermannte ihn die Müdigkeit und er schlief ein.

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#25

Beitrag von Mard » Mi 8. Jun 2016, 21:48

"Ob einhundert reichen? kommt darauf an! Ich bin kein Feldherr, ich kann so was nicht einschätzen! Die Tieflinge sind wenige und die wenigen sind meistens faul! Außerdem bitterarm und schlecht bewaffnet! Aber sie sind häufig Magier! Darauf müsst ihr euch einstellen! List ist besser, als Riesenkrieg! Zumindest in dem Falle! Vielleicht könnt ihr ihnen die Bäume unter dem Hintern wegsägen, ahaha!"

Und damit war es entschieden. Der General und seine Streitmacht zogen aus, Mard im Schlepptau. Wie Barlok Eisenhand es verlangte, blieb der Düsterling brav an seiner Seite und machte nicht ein einziges Mal Anstalten zu fliehen oder jemanden anzugreifen. Nur sein loses Mundwerk stieß auf wenig Begeisterung, er redete ununterbrochen und es war ihm pupsegal, ob Barlok seine Ausführungen hören wollte oder nicht. Nach einem besonders schlechten Witz ließ ihm irgendwer absichtlich einen Ast ins Gesicht klatschen, der ihn fast rückwärts umgeworfen hätte und einen hübschen Abdruck in seinem Gesicht hinterließ. Danach wurde Mard etwas erträglicher.

"So, ab hier wird es kritisch!", verkündete er schließlich, als sie den eigentlichen Sumpf erreichten. "Hier könnt ihr nicht mehr waten! Boote! Oder der Pfad über die Bäume! Es sei denn, ihr wollt schwimmen! Mir ist das egal! Ich kenn alle Wege!"

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#26

Beitrag von Barlok Eisenhand » Fr 10. Jun 2016, 20:08

Mücken und noch mehr Mücken es war zum verrückt werden, dieser Wald nein dieser Dschungel das war eine einzige riesengroße übel riechende Pfütze! Barlok zerquetschte gerade eine dieser übergroßen Mücken zwischen seinen Fingern, er blickte sich um als sie den Punkt erreicht hatten wo sie zu Fuß nicht mehr weit kamen, hatte er veranlasst Botte zu bauen. Da Zwerge sich gut mit solchen Dingen auskannten waren Botte schnell gebaut. Das Problem war nur das Zwerge tiefe Gewässer nicht sonderlich schätzen, sie mieden sie wenn es den möglich war was es in diesem Falle jedoch nicht der Fall war.

Pro Boot waren je Zehn Mann unter gebracht d.h sie kahmen auf Zehn Boote. Mards unerträgliche Art war nicht gerade förderlich für die Motivation, jedoch hatte er sich nach dem Ereigniss mit dem Ast etwas ruhiger verhalten. Die Zwerge die für diese Mission ausgewählt worden waren, waren Veteranen sie waren in zahlreichen Schlachten an seiner Seite. Sie hatten ihren Mut mehrmals bewiesen, die Kampfkraft der Männer war definitiv gegeben. Sie waren bei Nacht los marschiert und jetzt war es bereits hell er schätzte die Tageszeit kurz vor dem Mittag. Der Himmel war klar und man hörte nur wie die Zwerge ruderten jedoch sprach keiner ein Wort niemand sollte sie hören und sich darauf vorbereiten.

Etwas sprang ihm ins Auge er sah nicht weit von ihnen entfernt einen Steg der, weiter führte, es war ein Weg! Er war breit genug das neben ihm genug Zwerge platz hatten. Er ließ die Boote anbinden und er schickte zwei Soldaten den Weg entlang. Es verging ungefähr eine Stunde als die Männer zurück kehrten, sie spurteten und mussten erstmal zu Atem kommen. "Eine Siedlung Herr" der Soldat holte Luft und fügte hinzu "sie ist, groß in der Mitte ein größerer Platz dann kommen, nur noch Hütten um den Platz herum es gibt auch sowas wie Baumhäuser oben in den Wipfeln, sie sind mit Treppen versehen um sie zu erreichen".

Barlok gab die Befehle weiter an seine Offiziere die ebenfalls die Männer einwiesen. Sie schritten den Steg entlang und verfiehlen in einen Trap, die Siedlung kahm hinter einer Biegung zum Vorschein. Es waren ein paar Gestalten zu erkennen Tieflinge und das nicht gerade wenige! Sie schienen überrascht und viele von ihnen wussten nicht ganz genau wie sie reagieren sollten. Die Zwerge wurden schneller und eine Frau schrie auf und ab da brach, das blanke Chaos aus.

Ein Tiefling sprang Barlok direkt an und er ließ seine Axt nach vorne schnelle und bereitete ihm ein schnelles Ende. Daraufhin blieb Barlok stehen und was sich nun abspielte, nahm er nur noch sehr langsam wahr. Die Zwerge mähten jeden nieder der sich ihnen in den Weg stellte, jede Frau jedes Kind niemand blieb übrig. Viele Männer kahmen aus ihren Hütten mit Messern oder Speeren, um Wiederstand zu leisten, doch sie wurden überrascht und waren den Zwergen nicht gewachsen. Aus den Hütten in den Wipfeln der Bäume versuchten wenige zu fliehen doch, die Armbrustschützen ließen keinen entkommen sie fiehlen zu Boden um in einer roten Larche im Wasser unter zu gehen.

Das Gemetzel dauerte zwei Stunden und als es vorbei war kehrte die beängstigte Stille zurück. Er ließ seine Männer in den oberen Hütten Posten aufstellen, er wollte nicht das Risiko eingehen ebenfalls überrascht zu werden. Mard war sehr aufgeregt und sogar erheitert über dieses Massaka anders konnte man es nicht nennen, doch Barlok war ein Zwerg von Ehre und dieser "Kampf" hatte nichts damit zu tun. Gerade als Mard anfangen wollte zu tanzen blickte Barlok ihn ernst an und sprach "wieviele solcher Siedlungen gibt es? Du wirst mir jetzt, sagen was du weißt oder du kannst dich gleich, dazu legen!" er nickte am Ende zu den Leichen.

Er hatte es satt er musste endlich wissen was er wusste, sonst würden sie ewig in diesem Sumpf feststecken und unschuldige töten. Bei der Einnahme des Dorfes hatten sie keine Verluste sie rasteten und die Männer ruhten oder verpflegten, er und Mard sowie seine zwei noch recht jungen Offiziere hatten sich in eine Hütte zurück gezogen, auf einem Tisch war eine Karte ausgebreitet worden, sie verlangten von Mard zu wissen wo, sie genau waren. Ebenso welchen Punkt sie erobern müssten damit die Tieflinge die Sümpfe hier aufgeben würden.

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#27

Beitrag von Skalfaxa » Fr 10. Jun 2016, 21:32

Schweigsam ohne das ihre Mimil veriet was sie dachte lauschte sie Tarkans Erklärung. Rakschor gehörte nicht gerade zu den Gottheiten welche sie veehrte zumal er auch nicht unbedingt ein Freund von Ainuwar war, aber das ging diesen Tarrik nun nichts an. Außerdem ein wenig Chaos konnte nicht schaden. Alles Andere war langweilig.

Vieleicht kam sie sogar in den Genuss mal ihr Können direkt auszuprobieren. Und letzendlich konnte sie noch immer ihren Weg gehen. Entweder weil er sie aus seinem Lager verwies, oder weil sie genug hatte.
Aber diese Prüfung zu bestehen reizte sie und weckte auch irgendwie ihren Ehrgeiz.


DIe junge Goblin-dame erlaubte sich ein flüchtiges Schmunzeln.

"Nun solange ihr nicht erwartet das ich nach bestandener Prüfung euch für den Rest meines Lebens folge, sehe ich kein Problem darin.
Einheit hin oder her, ich lass mich nicht in Ketten legen. das wäre nur ein tristes Dasein und so wie die Welt sich ständig verändert so kann auch ich nicht ewig starr stehen."

"Ich bin wie ein Vogel. Zahm vermögen sie zu singen, aber nur freie wilde Vögel fliegen. "


Nach einer kurzen Pause fügte sie noch mit einem freundlichen Lächeln hinzu. "Ich hoffe , dafür habt ihr Verständnis"

Dann leerte Skalfaxa ihre Tasse und sah augenscheinlich entspannt zu ihm. Eine gute Fassadenspielern war sie offenbar.
Nach außen hin, ruhig, höfflich aber dennoch mit einem Hauch Erhabenheit. Nicht zu vergessen Selbstsicher und Unerschrocken.
In ihrem Inneren fühlte sie sich aber fast ein wenig wie ein Kind. aufgeregt und nervös.

Aber wie hatte ihre Meister ihr stehts gelehrt. Rakshaner verabscheuen den Stillstand, sie lieben die Veränderung den das Chaos kann nur in der Veränderung sein. Außerdem hatten Frauen einen gewissen Stand. Nicht so wie bei anderen Völkern.

Demnach ging sie davon aus das Jemand der sich als Tarrik bezeichnen darf, die nötige Intelligenz mitbringt um zu verstehen was sie meint.

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#28

Beitrag von Mard » Do 16. Jun 2016, 14:19

Ein Massaker! Ein Fest des Blutes! Das war der Tag, auf den Mard gewartet hatte - zumindest einer von diesen auf seiner endlosen gedanklichen Liste. Er wollte sich verbergen, um dem Schauspiel in Ruhe zusehen und jedes einzelne herumspritzende Fleischstückchen beobachten zu können, doch Barlok ließ ihn nicht von seiner Seite weichen. So entlud sich seine Erregung in nervtötender Zappelei, er tänzelte auf der Stelle. Als das Gemetzel seinen Höhepunkt erreichte, klatschte Mard in die Hände und sprang kreischend auf und ab, bis Barlok ihn grob am Arm mit sich zerrte und in eine Schilfhütte verfrachtete.

"Wieviele solcher Siedlungen gibt es? Du wirst mir jetzt, sagen was du weißt oder du kannst dich gleich, dazu legen!"

Mard war noch nicht fertig damit gewesen, seiner Aufregung ein Ventil zu geben. Dass er sitzen musste, war eine Qual und seine Beine tanzten noch immer, während sein Schweif sich kringelte wie ein Regenwurm. Er schob die Finger zwischen seine zusammengepressten Oberschenkel, damit sie sich nicht auf dem Tisch zu schaffen machten, denn er hatte den unbändigen Drang, die ausgebreitete Karte johlend über sich in Stücke zu reißen und die Fetzen auf sich herabregnen zu lassen.

"Wie viele? Wie viele?! Wieviele, will er wissen!" Er lachte, obwohl es gar nichts zu lachen gab. "Woher soll ich das wissen! Die ändern sich doch andauernd! Als ich hier ausgezogen bin, gab es nur die sogenannte Hauptstadt - chrhrhr! - Katamaris, die ihr gerade in Blut ertränkt habt und dazu eine handvoll im Sumpf verteilte Dörfer!"

Er betrachtete das Pergament.

"Gniiiiiiiiii .... gnihihi! Barklok Eisenhirn, Ihr seid zu komisch! Wir Düsterlinge können nicht lesen! Kein Schrift! Keine Zahlen! Keine Karten! Rein gar nichts, keiner von uns! Nicht einmal Mard! Für mich sind das nur blöde Linien!"

Er legte den Kopf schräg.

"Werdet Ihr mich nun töten?", fragte er lauernd. "Herr General?"

Unbemerkt von den Personen in der Hütte zogen dunkle Schemen im Wasser ihre Kreise, angelockt vom Duft des Blutes ... zunächst verschwanden nur einige Leichen, doch als die ersten Zwergenkrieger ins Wasser gezogen wurden, brach draußen Gebrüll aus.

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#29

Beitrag von Nyel » Do 16. Jun 2016, 14:57

<<

Es roch so köstlich in diesem Sumpf ...

Auf der Flucht vor Rakshor hatte Nyel, der sich im Körper des Weißen gefangen befand, in die Dömäne des Süßwassers begeben. Er spürte, das der suchende Blick des Chasgottes in den Ozeanen nach ihm bohrte, die er nur schlecht einsehen konnte, denn dort unten herrschte eine zeitlose Ruhe und Beständigkeit. In den dunkelsten Tiefen herrschte Nyel und niemand sonst. Doch er war gar nicht dort, sondern befand sich auf seinem Weg zum großen Azursee im Herzen Asamuras. Aufgrund der Größe dieses Körpers war es nicht einfach, eine geeignete Wasserstraße dorthin zu finden, denn momentan war es ihm nicht vergönnt, seine Gestalt zu wechseln. Ein Schwarm junger Sandjäger hatte ihn, fasziniert von seiner Größe, begleitet, die Parasiten von seiner Haut genascht und sich an seiner Finne festgehalten, während er schwamm, bis der süße Duft des Blutes sie alle zusammen in das Zentrum Alkenas gelockt hatte.

Im Blutrausch packten die Shezem nun alles, was sie kriegen konnten und zerrten es in den Sumpf, um es auf dem Grund zu verspeisen. In der Mitte lag Nyel, sieben Meter lang und zweienhalb Tonnen schwer wie eine glatte weiße Insel. Sumpfpflanzen hingen von ihm herab und überall klebten Teichlinsen auf seiner Haut. Hunger hatte er keinen mehr, er war noch fettgefressen von dem Festschmaus in Noldils Sündentempel. Er stützte sich im Schlamm auf und hob den Oberkörper aus dem Wasser. Er beobachtete, wie die Sandjäger einige Zwerge in das Wasser zogen, die aufgrund ihrer Rüstung untergingen wie Steine. Nyel selbst indess gähnte nur herzhaft, wobei man seine fingergroßen, in drei Reihen stehenden Zähne sah. Die dabei eingeatmete Luft blubberte aus seinen Kiemen. Er schmatzte entspannt. Sein Blick fiel auf eine der Schilfhütten, in der es sich zu regen begann.
"Die Flüsse sind meine Adern, die Meere mein Fleisch und alles, was in ihnen lebt, meine Seele."
Nyel, Herr des Wassers

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Re: Der Krieg der alles ändern wird

#30

Beitrag von Barlok Eisenhand » Sa 18. Jun 2016, 22:00

"Der hat sie nicht mehr alle!" sprach einer der beiden jungen Offiziere entgeistert aus. Barlok musste ihm im stillen recht geben, dieser Verrückte war durch das Massaker so von Sinnen das er kaum ruhig reden konnte. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen, dennoch konnte er heraus hören das diese Siedlung wohl die größte zu sein schien, das war wenigstens ein positiver Aspekt dieser Mission und würde sich auszahlen und was noch viel wichtiger war, sie konnten endlich den Heimweg antreten aus dieser Pfütze!

Er antwortete auf die Frage ob er ihn nun töten würde, mit einem Kopfschütteln "nein wir haben einen Pakt, ich habe nicht vor ihn zu brechen" er meinte es ernst schließlich hatte er seinen Teil der Abmachung erfüllt. Als er etwas hinzufügen wollte hörte er von draußen allamiertes Brüllen von Befehlen, gefolgt von Schreien und einem eigenartigem Geräusch, platschen?!

Er eilte hinaus und nickte Mard und seine beiden Offiziere zu ihm zu folgen. Als er auf der Treppe stand die auf dem Platz führte weiteten sich seine Augen vor dem Bild das sich ihnen bot. Riesige Fische! Es waren Fische die blitzschnell aus dem Wasser sprangen und die Leichen sowie Zwerge ins Wasser zogen! Er sah wie die Zwerge sich tapfer verteidigten doch hier und da tauchten die Ungetüme einfach auf und griffen nach dem nächstbesten was sie in ihre Finder bekahmen. Er schaute genauer hin und jetzt erst sah er das, diese Fische den Oberkörper von Menschen besaßen! Was beim echten Stein und Fels war hier eigentlich, nicht richtig! Dachte er sich im stillen.

Nachdem er seine Axt gezogen hatte rannte er auf dem Platz und brüllte Anweisungen. Einer der jungen Offiziere folgte ihm ohne zu zögern der andere blieb bei Mard, um ihn zu beschützen er nützte ihnen lebend mehr als tot. "Weg von dem verfluchtem Rand! Los enger zusammen kommen, bildet einen Kreis!" die Zwerge folgten seinen Anweisungen doch es brachte nicht viel. Diese Wesen waren größer sie kahmen sicher auf gut und ganze drei Meter Länge. Doch als die Zwerge damit begannen vom Rand weiter in den Platz zu rücken mussten diese Wesen, beim heausspringen aus dem Wasser weiter strecken und daher landeten sie auf dem Holzboden. Das war der Moment der Zwerge die nun aus ihrer Position anfingen diese Wesen zu zerhacken! Hier und da erwischten die Zwerge Arme und Köpfe von ihnen, doch das machte diese Wesen nur noch wütender und rasender.

Mit einem mal war es ruhig und die Wesen hatten eingesehen, dass diese Art des Kampfes auf Dauer nicht förderlich war. Die Zwerge standen grimmig Seite an Seite Barlok direkt in der Mitte, er brüllte weitere Befehle und teilte die Männer ein. Gerade als es wirklich ruhig zu sein schien dachte Barlok es sei vorbei, doch das war ein großer Irtum.

Mitten unter ihnen knallte eines dieser Wesen aus dem Boden heraus. Es war mit einer Explosion zu vergleichen, es flogen Zwerge durch die Luft ebenso wie Holzsplitter. Barlok landete hart auf dem Boden gut zwei Meter entfernt von der Position an der er als letztes gestanden hatte. Er blickte auf und kahm schwankend auf die Beine, als eines dieser Wesen direkt vor ihm war. Die Haut war grau und es hatte Kiemen wie ein Fisch, was noch viel wichtiger war, war das es eine Harpune in der Hand hielt und mit dieser stach er in Richtung des Generals. Barlok parrierte den Schlag mit seiner Axt eher mit Mühe und Not als mit Gewissenhaftigkeit er war noch etwas benommen doch es gelang ihm. Das Wesen zog die Harpune zurück und stach erneut zu, doch Barlok hatte seine Fassung nun wieder und schlug ebenfalls zu. Seine Axt leitete den Schlag weiter und das Wesen hatte zu viel Schwung in den Schlag gelegt und kahm ihm nah zu nahe. Das nutzte der General aus um dem Wesen einen rechten Kinnhacken zu verpassen. Eher erschrocken zog das Wesen sich zurück und schaute den Zwerg an der nun zum Gegenangriff übergehen wollte.

Doch dazu kahm er erstmal nicht da ihn ein Wesen von hinten am Fuß packte und Richtung dem Loch zog das nun genau in der Mitte des Platztes war. Das Wesen sah genauso aus wie das andere, es grinste und leckte sich über die Lippen es grinste bereits gehässig. Er versuchte es zu treten doch es gelang ihm nicht, alles ging einfach zu schnell und die Rüstung war nun mehr ein Hinderniss als ein Vorteil. Doch plötzlich zischte es ein oder zwei mal und das Wesen hielt inne. Es blickte verdutzt auf zwei Bolzen die aus, der Brust ragten. Erst schaute es die Bolzen an danach Barlok, es war ein fragender Ausdruck dann kahm die ernüchternde Realität und es sackte in sich zusammen und blieb auf dem Holzboden liegen. Barlok raffte sich schnell auf und sah sich um, viele seiner Krieger hatten sich auf die Stufen gerettet, die zu den Baumhäusern führten. Dort hatten sie begonnen die Wesen mit ihren Armbrüsten zu beschießen. Es funktionierte dennoch waren zahlreiche Zwerge immer noch in Nahkämpfe mit dem ungleichen Gegner verstrickt.

Barlok rannte zu dem jungen Offizier der mit einer der Bestien kämpfte. Er schlug der Bestie in den Rücken, seine Axt vergrub sich tief im Fleisch des Wesen. Dieses zischte wütend auf und fuhr herum. Es gelang Barlok gerade noch seine Axt heraus zu ziehen sonst hätte er sich dadurch selbst, entwaffnet. Doch das Wesen wurde von einem Bolzen in den Kopf direkt ausgeschaltet bevor es noch etwas tun konnte. Der junge Offizier nickte ihm zu, er war besuddelt und voller Blut es musste sein erster richtiger Kampf sein. Nach und nach bekahmen die Zwerge die Situation wieder in den Griff doch es war ein hoher Preis den sie zahlen mussten. Es waren mindestens vierzig Krieger die in die Tiefen gerissen wurden. Es waren mehrere verwundet und viele von ihnen würden diese Sümpfe, nicht lebend verlassen. Hier und da tauchten noch vereinzelnd diese Wesen auf doch es nahm ab. Gerade als er zu Mard schaute, brach hinter ihm ebenfalls eines dieser Wesen aus dem Holz heraus. Es packte den anderen Offizier der so überrascht war und warf ihn einfach weg. Wie eine Puppe flog er durch die Luft und kahm im Wasser durch ein lautes Klatschen an. Das Wesen hatte ein wutverzerrtes Gesicht und griff nun nach Mard.

Dieser wich aus und rannte Richtung Barlok, das Wesen bäumte sich aus dem Loch heraus um ihm auf den Versen zu bleiben. Gerade als er Mard fast erreichte sprang Barlok dazwischen, er schlug dem Wesen eine Hand ab und setzte nach. Das Wesen verzog das Gesicht und gab einen Ton von sich, es klang nach einem Ruf doch was genau rief er? Die wenigen die noch zu sehen waren, schienen darauf zu reagieren und tauchten ab. Das Wesen schaute Barlok und Mard erbost an und ließ sich zurück in das Loch gleiten aus dem er gekommen war.

Die Axt in der Hand und schnaubend ließ er seine Krieger auf die Baumhäuser hinauf klettern, da es nun dunkel wurde waren sie gezwungen hier zu übernachten. Doch das würden sie in den zahlreichen Baumhäuser machen! Soviel stand nach dem Kampf fest. Er sowie der eine Offizier der noch übrig war und Mard hatten eins für sich allein. "Wieviele Verluste haben wir zu beklagen?" der junge Offizier hatte es geprüft und antwortete "wir haben vierzig Tote und mindestens zwanzig Verwundete". Barlok nickte es ab und gab Anweisungen Wachen einzuteilen, für die Nacht. Der Himmel war klar und der Mond hell, er blickte zu Mard und nahm einen Flachmann heraus, er gönnte sich einen kleinen Schluck und bot ihn Mard an. Nachdem er ihm das Leben gerettet hatte würde dieser wohl, ihr Bündniss nun etwas anders sehen. "Was waren das für Dinger?" er fragte, sich wie Mard wohl nun darüber dachte sich hier, mit seinem Clan nieder zu lassen.

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