Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne


Großherzogtum Souvagne
Nicht alle Almanen waren damit einverstanden, die eigenen Truppen zu opfern, um die Zwerge vor dem Chaos zu retten. Souvagne verließ daher das Kaisho- Abkommen und begann, alle Grenzen zu sichern. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
Duc
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Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#21

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 13. Dez 2017, 12:32

Maximilien saß in seinem Gemach und brĂŒtete ĂŒber einigen Unterlagen. Fabien rĂ€umte geflissentlich jene Unterlagen beiseite, die sein Herr nicht mehr benötigte und stellte ihm eine Tasse Tee auf den Tisch.

Maximilien schenkte Fabien ein dankbares Schmunzeln, schob die Unterlagen beiseite und widmete sich seiner Tasse Tee.

„Fabien mich gelĂŒstet es nach der Gesellschaft von Minette de Thibodeau, sie möge mir ihre Aufwartung machen. Bestelle sie in meine GemĂ€cher“, sagte der Duc freundlich und machte es sich in seinem Sessel gemĂŒtlich.

„Wie Ihr wĂŒnscht Eure Durchlaucht“, antwortete Fabien ergeben und machte sich umgehend auf den Weg.

Gerade als er in Richtung der GemÀcher von Minette de Thibodeau unterwegs war, wurde er von einem der Gardisten abgefangen.

„Herr! Draußen warten Abgesandte des Comte Melville de la Cantillion! In Cantillion wurde eine Person Naridischer Herkunft aufgegriffen, die nicht dem Befehl des Duc Folge leistete und fristgerecht unser Land verließ.

Der Comte hat diese Unperson umgehend verhaften und einkerkern lassen.

Hintergrund der Einkerkerung war zudem, dass diese Person unlauteren Handel mit den Bauern vor Ort betrieb und um die Preise fĂŒr die Waren fleischte. Dass muss man sich nur einmal vorstellen, diese Dreistigkeit!

Der Comte fasste den Entschluss, dass nur allein die Auslieferung an den Duc die einzig mögliche und richtige Vorgehensweise sei. Aus diesem Grund wird dem Hofe die Gefangene zur Aburteilung unterstellt“,
erklÀrte der Gardist.

Lacombe nickte zustimmend.

„Übernehmt die Gefangene in unsere Verwahrung, lasst sie einkerkern und quittiert den Abgesandten die Übergabe, damit diese vor Ihrem Lehnsherrn Rede und Antwort stehen können. Ich werde unverzĂŒglich den Duc in Kenntnis setzten“, erklĂ€rte der Leibdiener.

Mit diesen Worten eilte er auch schon weiter. Im Bereich von Minette de Thibodeau angekommen, mĂ€ĂŸigte Fabien seinen Schritt. Er schritt auf die PrivatgemĂ€cher von Madame de Thibodeau zu, klopfte und wartete bis die Zofe ihm öffnete. Leise erklĂ€rte er dieser sein Anliegen und wurde dann vor Madame de Thibodeau gefĂŒhrt.

Fabien verneigte sich formvollendet.

„Madame de Thibodeau, Eure Durchlaucht der Duc wĂŒnscht Eure Aufwartung in seinen PrivatgemĂ€chern. Aus diesem Grunde möchte ich Euch bitten, seine Hoheit schnellstmöglich aufzusuchen.

Habt Dank.

Bitte verzeiht, dass ich mich sofort zurĂŒckziehe und Euch verlassen muss, aber soeben erhielt ich Kunde von einer weiteren FremdlĂ€ndischen Gefangenen die in unsere Obhut ĂŒberstellt wurde. Ich muss unserer Hoheit schnellstmöglich diese Kunde ĂŒberbringen“,
erklÀrte Fabien seine Eile.

Erneut verneigte sich der Leibdiener des Duc und verließ um seinen Respekt zu bekunden rĂŒckwĂ€rts das Gemach von Madame de Thibodeau.

Sofort eilte Lacombe zurĂŒck zum Duc und informierte seinen Herrn ĂŒber die Gefangene. Der Duc hörte sich mit ruhiger Miene Fabiens Bericht an.

„Wir vertrauen auf das Urteil des Comte Melville de la Cantillion. Diese FremdlĂ€nderin hat unseren persönlichen und ausdrĂŒcklichen Befehl verweigert unser Land zu verlassen.

Ob und in welchem Maße die Frau versucht hat ungebĂŒhrlich zu Fleischen, ist fĂŒr uns absolut irrelevant und fĂŒr die Abstrafung nicht maßgeblich.

Sie hat einen direkten Befehl von uns missachtet.
Sie hÀlt sich illegal in unserem Land auf.
Ferner wurde Ihr ausreichend Zeit gegeben, unser Land fristgerecht zu verlassen.

Weist unseren Henker in unserem Namen an, dass er erneut eine LandesverrĂ€terin zu richten hat. Er soll alles Nötige fĂŒr die Abendstunden vorbereiten. Wir ziehen uns bis dato in unsere GemĂ€cher zurĂŒck.

Punkt 18 Uhr wird uns die Gefangene vorgefĂŒhrt, so dass wir ĂŒber sie richten können. Eile Fabien, dies duldet keinen Aufschub“,
erklÀrte der Duc seinem Leibdiener freundlich.

Erneut eilte der Leibdiener des Duc, Fabien Lacombe, los um den Befehl seines Herrschers umgehend persönlich weiterzuleiten.

Es dauerte eine Weile, dann hatte er das Domizil des Henkers erreicht.

„Dominique Dubois, Euer Herrscher – der Duc de Souvagne verlangt nach Euch und Eurem Richtschwert! Erneut wurde eine LandesverrĂ€terin aufgegriffen.

Ihre Verurteilung mit anschließender Vollstreckung ist auf heute, 18 Uhr von seiner Durchlaucht festgelegt worden. Bitte bereitet alles Notwendige umgehend vor“,
erklÀrte Fabien dem Henker.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."