Seid gegrĂŒĂŸt, Reisender!

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Umzug nach Souvagne

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Großherzogtum Souvagnen
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprĂ€gt von sanfte HĂŒgeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hĂ€lt sich aus Kriegen grĂ¶ĂŸtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische NeutralitĂ€t. Von allen Herrschern ist er der GemĂ€ĂŸigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen grĂ¶ĂŸtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Re: Umzug nach Souvagne

#21

Beitrag von Monique de la Cantillion » Di 30. Jan 2018, 14:05

Monique de la Cantillion

Massimo schien zuerst etwas konsterniert ĂŒber ihre Aussage zu sein, dennoch antwortete er ihr völlig ruhig.

„Danke fĂŒr die offenherzigen Worte Massimo. Ich hoffe dass es niemals einen Anlass gibt, dass Du mir derart hart die Meinung sagen musst.

Dass Du mein Mann bist und mir zum zweiten, ja sogar zum dritten Mal schwörst mich mit allen Mitteln und unter allen UmstĂ€nden zu verteidigen bedeutet mir sehr viel. Massimo ich hatte nicht vor Dich mit meinen Sorgen zu krĂ€nken. Du hast Recht bevor man sich solchen Gedanken hingibt und sie zu solchen Ängsten werden, sollte man sie aussprechen.

Ich denke je besser wir uns kennenlernen, je weniger MissverstĂ€ndnisse wird es zwischen uns geben“,
antwortete Monique.

Als sich Massimo wieder neben sie legte, schmiegte sie sich an ihn und hielt seine Hand fest.

„Nun ich muss gestehen ich fĂŒrchte mich vor beidem, vor dem Krieg und davor was mich erwartet. Auch hier muss ich Dir Recht geben, macht man seine PlĂ€ne nur von Ă€ußeren EinflĂŒssen abhĂ€ngig, setzt man sie nie um.
Alleine dass Du bereit wĂ€rst noch etwas auf das Kind zu warten um mir ein GefĂŒhl von Sicherheit zu schenken, zeigt mir wie Du denkst. FĂŒr andere ist das keine Ehrensache, darum Dankeschön Massimo. Wir versuchen es Liebling, ich glaube etwas Restangst bleibt immer.

Auch fĂŒr die anderen Zusicherungen danke ich Dir, ich schwöre Dir ebenso mich gut um Dich zu kĂŒmmern und Dich in der Not zu verteidigen. Nun vielleicht auf andere Weise, aber ich bin dazu bereit“,
antwortete Monique und kraulte Massimo liebevoll.

„Massimo lass uns beide ein HĂ€uschen auf dem Land kaufen. Wir wohnen doch schon nah genug am Meer. Ein HĂ€uschen auf Land wĂ€re sehr schön, eines mit einem kleinen Garten, gar nicht groß nur fĂŒr uns beide. Danke Massi“, freute sich Monique und drĂŒckte ihren Mann fest an sich.

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Re: Umzug nach Souvagne

#22

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Sa 3. Feb 2018, 08:45

 Massimo
 
Lag gerade mit seine Frau gemĂŒtlich im Bett als sich sein Bruder Maurice meldete. Ansgar und seine Freundin waren eingetroffen. Massimo hatte am morgen noch die Post durchgesehen und auf einen Brief von Ansgar gehofft. Er hatte Ansgar versprochen ihm zu helfen und das tat er. Sein Bruder war schon fleissig gewesen und hatte sich um alles gekĂŒmmert. Massimo war stolz drauf, dass seine Familie so hilfsbereit war. Melville sagte sie machten es fĂŒr Magdalena. Ihre Schwester wĂ€re bestimmt genauso stolz, dass sie wenigstens einen aus der Familie helfen konnten.
Das sich Ansgar nach der Reise ausruhen musste war normal. Die Reise war gefĂ€hrlich gewesen. Er hatte frĂŒher schon genug ertragen, jetzt musste er mit seiner Freundin auf der Flucht durch ein Kriegsgebiet reisen. Massimo musste sich noch um die EinbĂŒrgerung von Ansgar kĂŒmmern. Das hatte er ihm versprochen. DafĂŒr wollte er mit dem Duc sprechen und sich einen Termin geben lassen. Er wollte dem Duc persönlich bitten und nicht nur schreiben.
Massimo kĂŒsste Monique, er freute sich sehr ĂŒber die gute Nachricht.
 
„Mein Bruder hat mir gerade gedanklich mitgeteilt, dass Ansgar und seine Freundin angekommen sind. Maurice hat sich schon um alles gekĂŒmmert. Moni du wirst Ansgar nachher kennenlernen. Ich hoffe er reisst sich zusammen. Eigentlich ist er eine ganz arme Sau. Ich hatte dir vorhin von meiner verstorbenen Schwester Magdalena erzĂ€hlt. Magdalena heiratete Brandur von Hohenfelde. Ein abscheulicher Nekromant aus einer Familie voller widerlicher Nekromanten. Brandur hatte zwei BrĂŒder, sie hiessen Kunwolf und Dunwin. Mein Schwester grĂŒndete mit Brandur eine Familie. Die beiden bekamen Kinder. Diese Familie ist nicht nur gefĂ€hrlich, widerwĂ€rtig sondern die sind niedertrĂ€chtig. Dunwin war der jĂŒngste von den BrĂŒdern. Er tötete seine beiden BrĂŒder und deren Familien, damit er alles erben wĂŒrde. So ist das bei denen ĂŒblich, es ist ihre Tradition. HĂ€tte ich das vorher gewusst, hĂ€tte ich dieses Schwein erschlagen. Das schwöre ich dir. Aber sowas weiss keiner vorher. Hinterher weiss du immer mehr, nur dann ist es oft zu spĂ€t. Dieses Schwein hatte selber zwei Kinder. Seine Söhne heissen Ansgar und Davard. Und wie ich vor einige Zeit erfahren habe, ist er mit seinen Söhnen genauso schrecklich umgegangen, wie mit seine BrĂŒder.
Er hat sie bis aufs Blut gequÀlt. Er hat sie nicht nur geschlagen oder von andere schlagen lassen, er hat viel schlimmeres getan. Unvorstellbar schlimmes, etwas dass kein Mann jemals einer Frau oder wem anderes antun darf. Und dieses Schwein hat es seine eigenen Kindern antun lassen.
Die Vorgeschichte war so. Ich war auf Kreuzung mit Nal und Komavan mein Gargole. Unterwegs in eine Tarverne trafen wi einen seiner Söhne. Ich wusste zuerst nicht welcher das war. Es war Davard, der ist Geistmagier. Zuerst hatten wir uns in der Wolle. Ich hab absichtlich mit ihm gestritten, damit er mit mit spricht und nicht blockt. Danach haben wir uns ganz gut verstanden. Ich hab ihm meine Hilfe angeboten. Er sagte mir, er verschenkt seine Hilfe. Ich sollte dafĂŒr jemand helfen, der die Hilfe braucht. Er hĂ€tte sie als Kind gebraucht, aber das war lange her. Er hatte einen Frostalb in seiner Begleitung, dass war sein Partner. Unsere Wege trennten sich und Monate spĂ€ter hat er mich dann zu seine Hochzeit eingeladen.
Ich habe die Einladung gerne angenommen, denn ich hab mich sehr darĂŒber gefreut. Auf der Hochzeit erschien als Überraschungsgast Brandur von Hohenfelde. Eigentlich dachte jeder der hĂ€tte den Löffel vor einigen Jahrzehnten abgegeben. War wohl nicht der Fall oder er hat sich mit Nekromantie irgendwie gerettet. Das wĂ€re ihm zuzutrauen. Auf der Hochzeit waren noch viele andere GĂ€ste und zwar war auch Wolfram von den Wigbergs und Marlo dabei. Beide begleiteten Brandur. Frag mich nicht warum, denn normalerweise ist Wolfram dafĂŒr bekannt, dass er friedlich ist. Er gehört zur Grossfamilie von den Hohenfelde. Merk dir die Namen gut, Hohenfelde, Wigberg und Eibenberg, die sind eine Mischpoke und sehr gefĂ€hrlich. Halte dich bloss von denen fern.
Keine Ahnung was der da wirklich wollte Moni, aber Ansgar war stinksauer. Jedenfalls wurde aus der Hochzeit dann eine Familienfhede. Ich hab fĂŒr eine friedliche Lösung gesprochen, ebenso wie Wolfram. Da er auf Brandurs Seite war, hab ich mich ihm angeschlossen, ich dachte er wĂ€re ebenso fĂŒr Frieden. Völlig falscher RĂŒckschluss. Am Ende hat der bleiche Frostalb, Wolfram, das LehrlingsmĂ€dchen von Davard Marcella und noch einige andere fĂŒr Frieden gesprochen. Brandur nicht, er hat sogar seinen eigenen Mörder beschworen um seine Söhne eins auszuwischen. Den Mörder von sich, seinem Bruder und seine Frau. Unsere Schwester Magdalena.
Das es danach richtig zur Sache ging, kannst du dir denken Moni. Brandur hat es sogar geschafft Linhard Ansgars Àltesten Sohn auf seine Seite zu ziehen. Ansgar war ihm nicht immer ein guter Vater und Linhard hatte dies gleich ausgenutzt sich an den alten Nekromanten zu klemmen, denn da winkte nun das Geld. Er hat sogar sein Vater mit der Waffe bedroht. Er ist kein Magier wie sein Vater oder Onkel, aber ein sehr guter KÀmpfer. So ist die ganze Sache hochgegangen, wie eine Mehlbombe. Und die meisten waren genauso weiss danach, als der Geist erschien.
Ansgar warf mir dann vor, mit Brandur im Pakt zu stehen. Und er warf mir vor, damit meine Schwester selber ermordet zu haben. Klar da Brandur ihren Mörder beschwor. Ich sage dir eins, wĂ€re das Schwein nicht schon tot gewesen, ich hĂ€tte das MiststĂŒck in StĂŒcke gehackt. Der hat nicht mal eine LĂ€uterung verdient, sondern ein qualvolles Ende und zwar Scheibchenweise. Ansgar fragte wo ich war als Magdalena starb und wo ich war, als er meine Hilfe brauchte oder Dave. Ja wo war ich? Nicht da. Brandur verlangte freien Abzug. Wolfram und ich sprachen dafĂŒr, damit Ansgar seinem kleinen Bruder Davard helfen konnte. Der stand unter Schock, er hatte aus Rache fĂŒr die Jahre der Qual umgelegt. Also hatte er doppelt soviel Angst von dem nun geholt zu werden.
Als Brandur sich endlich mit seiner buckligen Verwandtschaft verpisst hatte, haben wir Davard zum Heiler gebracht. Die Heilung hĂ€ttest du dir nicht ansehen wollen Moni. Du hast keine Ahnung davon wie es im Nexus ist. Drum kannst du dir auch nicht vorstellen wie es sich anfĂŒhlt, aus dem Nexus herausgerissen zu werden. Davard hatte sich dort versteckt vor lauter Panik. Er meinte, dass sein Vater ihn dort genauso findet. Du musst dir das so vorstellen, als hĂ€tte er seine Seele versteckt. Sein Bruder, der Heiler und noch wer hatten ihn dann zurĂŒck ins Diesseits gerissen und ihn hier gebunden. Sonst hĂ€tten sie ihm nicht helfen können.
Ich hab vermutlich kaum was schlimmeres gesehen als die Angst von Davard in seinen Augen. Was sein Vater getan hat muss unvorstellbar gewesen sein. Ansgar und ich hatten danach ein GesprĂ€ch und er erzĂ€hlte mir, was ihr Vater getan hatte. Ich werde das nicht wiederholen, denn ich gab mein Wort. Aber du kannst es dir denken. Wo ich damals war, spielt heute keine Rolle mehr. Dass ich nicht fĂŒr sie da gewesen bist, ist schlimm genug. Aber wo ich heute bin, wenn er mich braucht oder sein Bruder ist klar. Drum habe ich Ansgar geholfen und ihm gesagt dass er bei uns wohnen kann. Denn Brandur ist erneut aufgetaucht um ihn zu töten. Ansgar hatte vorher die Familie gefĂŒhrt, direkt nach dem Tod von Dunwin dem Schwein. Und da er der Kopf der Familie war, wollte Brandur ihn nun töten. Ansgar hat sich versteckt und mich in einen Brief um Hilfe gebeten. Das ist die Vorgeschichte.
Aber wundere dich trotzdem nicht, der Kerl hat manchmal eine Schnauze am Kopf dass glaubst du nicht. Vielleicht wegen seiner Vergangenheit. Er verteidigt sich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Aber wenn er nicht gerade einen Wutausbruch hat ist der ein ganz netter Kerl. Wirst du nachher ja sehen Moni.“
 
Massimo stand auf und zog sich an.
 
„Steh auf ich helfe dir beim Anziehen. Dann reiten wir runter zum Meer Maus.“
 

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Re: Umzug nach Souvagne

#23

Beitrag von Monique de la Cantillion » Mo 5. Feb 2018, 12:41

Monique hörte ihrem Mann aufmerksam zu. Dass was er zum Besten gab, war alles andere als beruhigend. Es war ehrenvoll und hoch anstĂ€ndig von ihm, seinem Bekannten zu helfen. Aber sie wusste nicht, ob dieser Brandur dies so einfach auf sich sitzen lassen wĂŒrde.

„Es ist sehr anstĂ€ndig von Dir Deinem Verwandten zu helfen Massimo. Du musst mir nicht erklĂ€ren, was ihm widerfahren ist. So wie Du den ganzen Vorfall schilderst und was Du als Beispiel angefĂŒhrt hast, kann ich mir denken was er tat. Es war eine SchĂ€ndung.

Die ganze Sache scheint sehr kompliziert zu sein.
Brandur war der Bruder von Dunwin. Brandur war verheiratet mit Deiner Schwester. Dunwin hatte selbst zwei Kinder. Dunwin tötete Brandurs Frau, versuchte Brandur zu töten und misshandelte seine eigenen Kinder Ansgar und Davard.

Und dafĂŒr dass Dunwin ihnen allen das angetan hat, bestraft Brandur nun Dunwins Sohn der selbst gelitten hat? Und nicht nur dass, er beschwört diesen Dunwin auch noch damit er wieder unter den Lebenden weilt? Was ist los mit dem Mann?

Denk mal scharf nach Massimo, dieser Mann hat ein sehr hartes Schicksal ĂŒberlebt. Schatz, man sagt doch ein Verstand kann nur ein gewisses Maß an Grauen verarbeiten. Danach wird man ohnmĂ€chtig oder der Verstand schaltet ab. Sollte das stimmen, dann ist dieser Brandur vielleicht gar nicht böse. Er ist vielleicht durch all das Erlebte ĂŒbergeschnappt. Durch all das Leid ist er wahnsinnig geworden!

Schau an Dir ist der Tod Deiner Schwester auch nicht spurlos vorĂŒber gegangen. Ich kenne Dich nicht lange, aber das bisschen was ich Dich kennenlernen durfte, hat mir gezeigt, dass Du einerseits sehr lieb und fĂŒrsorglich reagieren kannst. Auf der anderen Seite bist Du aber auch knallhart und absolut rigoros.

Damit wirst Du in den meisten FĂ€llen auch Recht haben, vor allem dann, wenn Du Deine Lieben und Deine Familie beschĂŒtzt. Ich selbst weiß Deinen Schwur zu schĂ€tzen und ich habe mich sehr darĂŒber gefreut. Aber manchmal muss man auch einen Blick hinter die Fassade werfen Massimo.

Du bist genauso die Summe Deiner Erfahrungen wie dieser Brandur. Und Euch verbindet Deine Schwester. Es wÀre doch möglich, dass er sich in seinem Wahn verrannt hat, dass er gar nicht begreifen kann, dass Ansgar ebenso ein Opfer ist wie er.

Das Davard den beschworenen Dunwin fĂŒrchtet nach dem wen er alles ermordet hat ist verstĂ€ndlich Massimo. Ich wĂŒrde so eine Person auch nicht in meiner NĂ€he haben wollen und ich wĂŒrde mich ebenfalls vor ihm fĂŒrchten.

BeschĂŒtzte Ansgar, aber jage Brandur nicht. Einen Wahnsinnigen zu stellen bedeutet das UnglĂŒck auf sich zu ziehen. Lass ihn laufen, wie man so schön sagt Schatz, ich bitte Dich. Nur wenn er von selbst hier aufschlĂ€gt und uns angreift, dann schlag ihn zurĂŒck. BeschĂŒtze uns vor ihm, dass er uns in seinem Wahn nichts antut. Falls er uns nicht angreift, LĂ€utere ihn mit Worten, vielleicht kann ihm noch geholfen werden.

Falls er uns angreift, musst Du uns mit allen Mitteln verteidigen oder Melville muss Dir helfen. Es könnte sein, dass er nicht erkennt, dass Du helfen wolltest, sondern Dir Verrat unterstellt. Du beschĂŒtzt und hilfst nĂ€mlich jemanden, den er jagt. Ich werde mich von Brandur fernhalten, aber ich denke nicht, dass er hierher kommen wird“,
antwortete Monique.

Sie stand folgte seinem Beispiel, standen ebenfalls auf uns ließ sich beim Ankleiden helfen.

„Aufbruch zum Meer wĂŒrde ich sagen. Und auf dem RĂŒckweg schauen wir uns Pferde an“, freute sich Monique.

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Re: Umzug nach Souvagne

#24

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 6. Feb 2018, 16:22

Massimo
 
drĂŒckte Moni liebevoll dann half er seine Frau wieder in ihr Kleid und nahm ihren Umhang vom Bett. Er faltete ihn zusammen und stopfte ihn in die Tasche. DafĂŒr gab er Moni seinen Reiseumhang. Zusammen gingen sie nach unten. Massimo kaufte noch etwas zu essen fĂŒr unterwegs und bezahlte die Rechnung beim Wirt. Der Comte ging nach draussen, dabei liess er seine Frau vorgehen um ihren RĂŒcken zu schĂŒtzen. So gehörte sich das. Draussen half er zuerst seine Frau aufs Pferd, dann schwang er sich auf Foudre und sie ritten los.
 
„In der Familie von Brandur sind alle wahnsinnig Moni. DafĂŒr hat nicht nur sein Bruder Dunwin gesorgt. Die Freiherren von Hohenfelde sind eine Adelsfamilie voller abscheulicher Nekromanten. Ihre Adelsfamilie ist genauso alt wie ihr Blutdurst. Sie töteten sich untereinander, sie töten jeden der ihr Land ungefragt betritt und sie töten ungehorsame Diener. Die Familie von Hohenfelde ist gnadenlos, das sind sie untereinander und das ist genauso Brandur. Sein Bruder Dunwin war nur schneller als er Moni. Darum haben die wohl wieder zueinander gefunden. Die geben sich da alle nichts. Das Übel muss du schon an der Wurzel packen, wenn es noch eine ganz kleine Pflanze ist. Wenn du damit wartest, bis zu einem Baum geworden ist, dann kannst du es vielleicht nicht mehr beseitigen. Oder nur sehr schwer, den BĂ€ume kann man fĂ€llen.
So haben wir Ansgar geholfen, damit ihm nicht noch mehr Böses geschieht. Ihm und sein Bruder ist schon genug angetan worden. Brandur wird dich nicht angreifen. Er hat auf unserem Land nichts verloren und jeder aus der Familie wird dich beschĂŒtzen. Das spielt keine Rolle wie gefĂ€hrlich er als Nekromant ist. Gegen drei Magier die ihn angreifen samt unserer Soldaten und Ritter hat er keine Chance. Er ist weit weg in Naridien und da soll er bleiben. Mit seine Bösartigkeit kommt er nicht bei allen durch. SchlĂ€gt der hier auf, erwartet ihn keine Faust der Gerechtigkeit sondern ein Schwert. Und nicht nur eins Moni. Auf der Hochzeit dachte ich, Brandurs Sache wĂ€re gerecht. Nach der Beschwörung war ich gelĂ€utert. Ich hab dir das alles nicht erzĂ€hlt, dass du Angst hast. Ich wollte dass du vorsichtig bist.
Lass uns von was anderem schwatzen. Wir sollten heute alle gemeinsam als Familie Abendessen. DarĂŒber wĂŒrde sich Ansgar bestimmt freuen. Seine Freundin auf alle FĂ€lle. Vielleicht schaust du mal nach ihr. Du kennst noch niemanden und sie ist ebenso neu in der Familie. Das passt doch. Auf zum Meer.“
 

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Re: Umzug nach Souvagne

#25

Beitrag von Melville de la Cantillion » So 11. Feb 2018, 18:57

Comte Melville de la Cantillion rief seinen Gast wie auch Verwandten zu sich in die Amtsstube. Eigentlich war es die Aufgabe von seinem jĂŒngsten Bruder Massimo gewesen, sich um die EinbĂŒrgerung wie um alles weitere Ansgar betreffend zu kĂŒmmern. Aber Melville hatte vollstes VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass Massimo frisch verheiratet momentan mit ganz anderen Dingen beschĂ€ftigt war.

Zudem saß er selbst einen Großteil des Tages in der Amtsstube und widmete sich den Amts- wie auch AdelsgeschĂ€ften, somit kostete es ihn nichts weiter als einen weiteren Brief mit einer entsprechenden FĂŒrbitte an den Großherzoglichen Hof.

Ansgar betrat einige Minuten spÀter die Amtsstube von Melville und schaute sich neugierig um.

"Setz Dich Ansgar. Heute kam ein Bote des Hofes, er ĂŒberreichte mir ein wichtiges Schreiben Deine Person betreffend. Mir ist folglich bekannt, was in Deiner Urkunde steht, auch wenn ich das Siegel nicht gebrochen habe. Kurzum meiner FĂŒrbitte wurde entsprochen. FĂŒr Dich", grinste Melville und reichte Ansgar eine aufgerollte Urkunde.

Ansgar nahm das SchriftstĂŒck entgegen, brach das Siegel und las es einmal durch. Er las es ein zweites mal und er las es ebenso ein drittes Mal, ehe er Melville anstarrte und nicht wusste was er sagen sollte.

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"Willkommen auf unserer Scholle Chevalier Ansgar Durand de Chouinard, ich hoffe Ihr werdet uns treue Dienste erweisen", schmunzelte Melville.
"Danke... ich weiß nicht was ich sagen soll... außer Danke...", erklĂ€rte Ansgar ergriffen.

"Das reicht mir, Dankbarkeit sollte man in Taten fassen und nicht in Worte. Wir benötigen noch tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung in unserer neuen Akademie. Dazu spĂ€ter mehr. Massimo hat mir Deine Geschichte erzĂ€hlt und rĂŒckblickend mit Deinem Martyrium und dessen meiner Schwester hielt ich es fĂŒr unangebracht Dich mit einer Fischerkate abzuspeisen.

Das Lehen dass wir Dir zugeteilt haben, gehörte einst den de Duponts. Das Wappen wurde aus der Heraldik entfernt, ebenso ihr Lehensanspruch. Es liegt direkt am Meer, Du hattest ja vor Dir auf diese Art Dein Brot zu verdienen. Das kannst Du folglich also immer noch. Du könntest Dir ein passendes Wappen aussuchen mit irgendeinem Meeresgetier, dass Dir besonders zusagt. NatĂŒrlich ist das nur ein Vorschlag meinerseits, Du kannst auch völlig anders wĂ€hlen.
Wir sollten auf das Ereignis anstoßen",
grinste Melville.

Ansgar grinste zurĂŒck.

"Bevor wir anstoßen, könnte ich bitte etwas zu schreiben haben? Ich habe ganz dringend einen Brief zu verfassen Melv. Allerdings benötige ich neutrales Papier, ohne Wappen und Kopf", grinste Ansgar noch breiter.
"Wenn ich alles so viel hÀtte wie Papier, nur zu", schmunzelte Melville und reichte Ansgar einen Packen Schreibpapier, dazu Feder und Tinte.

Ansgar machte sich sofort ans Werk und reichte danach Melville den Brief.

"Was sagst Du dazu Melv?", grinste Ansgar ĂŒber beide Ohren.
"Fies wie auch verstÀndlich. Sicher kann das so abgesandt werden, ich schicke es umgehend mit dem Eilboten. Rotwein?", fragte Melville gut gelaunt.
"Gerne", stimmte Ansgar zu.

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Re: Umzug nach Souvagne

#26

Beitrag von Monique de la Cantillion » Di 13. Feb 2018, 13:21

Monique ließ sich nur zu bereitwillig von Massimo beim Ankleiden helfen. Sie konnten jeden Tag zum Meer reiten, so weit war es nicht entfernt, aber es war unhöflich einen Verwandten warten zu lassen. Gerade jemanden, der sich mit MĂŒhe und Not zu ihnen durchgekĂ€mpft hatte.

„Massimo lass uns nach Hause zurĂŒckkehren. Ich bin der Auffassung, dass wir Ansgar und seine Frau begrĂŒĂŸen sollten. Weißt Du, wir können doch jederzeit zum Meer reiten. Zwar habe ich mich auf den Ausflug gefreut, aber morgen ist auch noch ein Tag. Ansgar hat sich mit seiner Frau durch ein Kriegsgebiet zu uns durchgeschlagen.

Es ist gut möglich, dass er den Tag ĂŒber lieber fĂŒr sich verbringen möchte oder sich erst einmal von der Reise erholen muss. Dann können wir immer noch etwas anderes unternehmen. Aber da Du ihm Deine Hilfe angeboten hattest, finde ich dass wir unsere GĂ€ste begrĂŒĂŸen sollten. Ein gemeinsames Abendessen ist eine sehr schöne Idee.

Deine BrĂŒder werden sich sicher um alles gekĂŒmmert haben, aber wir können ja nicht davon ausgehen, dass sie das permanent fĂŒr uns tun. Wir sind eine Familie, dass sollten wir auch zeigen. Was soll Ansgar von uns denken, wenn fĂŒr uns ein Tagesausflug wichtiger ist als er? Nein das möchte ich nicht.

Was Du erzĂ€hlt hast, ist schrecklich genug. Niemand nimmt so eine Reise grundlos auf sich, so möchte ich nicht den umgekehrten Weg reisen mĂŒssen. Und wie gesagt, falls er sich von den Strapazen lieber erholen möchte, machen wir es uns Zuhause selbst gemĂŒtlich. Einverstanden?“,
fragte Monique liebevoll.

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Re: Umzug nach Souvagne

#27

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 14. Feb 2018, 10:41

Massimo

hielt Moni fest, damit sie wartete.

"Wir kehren um und werden Ansgar begrĂŒssen. Morgen reiten wir zum Meer. Aber bevor wir zurĂŒck reiten, gebe ich dir das hier. Du weisst welcher Tag heute ist. Vielleicht ist es was frĂŒh und es ist noch nicht so weit. Es zeigt dir was ich mir wĂŒnsche und es soll dir GlĂŒck bringen. Ich kenne deinen Geschmack nicht. Ich hab ausgesucht was mir fĂŒr dich gefallen hat. FĂŒr dich Moni."

Massimo beugte sich zu Moni und kĂŒsste sie. Dabei legte er ihr was in die Hand.

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Re: Umzug nach Souvagne

#28

Beitrag von Monique de la Cantillion » Mi 14. Feb 2018, 22:57

Monique schaute nach was ihr Massimo in die Hand gelegt hatte. Eine Kette mit einem filigranen Herzen, welches mit einem floralen Muster verziert war. Wie konnte er da nur zweifeln, ob ihr dieses Geschenk gefallen wĂŒrde? Ein Herz war eine sehr eindeutige Botschaft, es war die Botschaft schlechthin.

Monique drĂŒckte ihre Hand an ihr eigenes Herz und kĂŒsste Massimo lang und liebevoll. Dann legte sie sich die Kette um und rĂŒckte sie gerade. Eigentlich war das Aufgabe ihres Mannes, aber ob er die Geduld fĂŒr solche Feinarbeit hatte, wusste sie nicht.

"Die Kette ist wunderschön, vielen lieben Dank Schatz. NatĂŒrlich gefĂ€llt es mir, es wird uns ganz sicher GlĂŒck bringen. Wie kannst Du daran zweifeln, wenn Du mir ein Herz schenkst? Damit habe ich gar nicht gerechnet Massimo. Ich werde es von nun an immer tragen. Kann man es öffnen Schatz?", fragte sie neugierig.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann machte sich Monique langsam auf Richtung Heimat.

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Re: Umzug nach Souvagne

#29

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Fr 16. Feb 2018, 23:57

Massimo

freute sich sehr dass Moni das Herz gefiel. Er wollte ihr eine kleine Freude machen. Er wollte ihr zeigen, dass er sich bemĂŒhte. Und das er an sie dachte. Ohne ihn war sie allein in der Familie. Wenn sie sich mit Ansgars Frau anfreundete, war es was besser. Sie war genauso neu und so konnten sie was schwatzen, wenn ihre MĂ€nner nicht da waren.

"Schön dass es dir gefĂ€llt. Nein das Herz kannst du nicht öffnen. Es ist ein AnhĂ€nger und kein Medaillion. Du musst nach schauen was du fĂŒr Kleidung hast und was fehlt. Dass kaufen wir oder lassen es schneidern Moni. Den Rest von heute holen wir nach."

Massimo ritt mit Monique zurĂŒck nach Hause. Gemeinsam mit ihr ging er zu seinem Ă€ltesten Bruder Melville. Er klopfte und ging hinein. Sein Bruder arbeitete wie immer in der Schreibstube. Aber diesmal war er nicht allein, sondern er feierte mit Ansgar.

"Schön dass du da bist Ansgar. Maurice hat mir gesagt, dass du angekommen bist mit deine Partnerin. Das ist Monique, meine Frau. Wir sind frisch verheiratet. Wie steht es mit dir? Hast du schon geplant, wann du heiraten möchtest? Sicher bist du jedenfalls jetzt. Du kannst so lange bleiben wie du magst. Ich freue mich, dass ihr es geschafft habt und hier seid."

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Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die fleißige Feder in Bronze

Re: Umzug nach Souvagne

#30

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 26. MĂ€r 2018, 16:56

Weiter gehts es im Thread: Bran-Dun-Lin - Der neue Weg

Link:
http://asamura.de/viewtopic.php?f=64&t=1351
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