Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz


Gro├čherzogtum Souvagne
Nicht alle Almanen waren damit einverstanden, die eigenen Truppen zu opfern, um die Zwerge vor dem Chaos zu retten. Souvagne verlie├č daher das Kaisho- Abkommen und begann, alle Grenzen zu sichern. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Baxeda
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#11

Beitragvon Baxeda » Sa 6. Jan 2018, 15:16

Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark

Der F├╝rst und sein Leibdiener ritten im Schrittempo hinter dem Chevalier her, der sich als Jules de Mireault vorgestellt hatte. Aufgrund der Intelligenz der Greifen brauchte Tsaagan sich nicht weiter um das Lenken zu k├╝mmern. Das Tier folgte, so wie das des Leibdieners, dem Pferd ganz allein und beide lie├čen sich, am Hof angekommen, auch vom Stallknecht in Empfang nehmen, ohne ├ärger zu bereiten. Ein gew├Âhnlicher Greif h├Ątte an diesem Punkt darauf verwiesen, dass er eine Person war und kein Tier, nicht jedoch diese beiden Exemplare. Sie f├╝gten sich ohne Wiederstand.

Tsaagan stieg ab und sein Leibdiener war sofort dicht an seiner Seite. W├Ąhrend sie dem Chevalier folgten, sprach der Leibdiener gedanklich zu ihm.

<Die Steine sind vollkommen ebenm├Ą├čig verlegt.> Einige Schritte weiter fuhr er fort: <Eine Treppe mit Rechtsschwung. Handhohe Stufen. Achtung - jetzt.>

Tsaagan folgte den Anweisungen und stieg mit fl├╝ssigen Bewegungen hinauf. Kurz vor dem Ende der Treppe teilte der Diener ihm mit: <Noch f├╝nf Stufen.> So konnte der F├╝rst mitz├Ąhlen und am Ende in eine w├╝rdevolle Gangart wechseln, ohne zu stolpern, weil er ins Leere stieg. Tsaagan bewegte sich vollkommen fl├╝ssig und sicher, w├Ąhrend der andere Tiefling aufmerksam die Umgebung betrachtete, besonders den Boden.

<Der Untergrund ist vollkommen eben, keine Hindernisse. Alles ist sehr hochwertig gearbeitet und sauber. Es wurde vor nicht allzu langer Zeit renoviert. Die Dienerschaft ist gut gekleidet. Man tr├Ągt vorwiegend gef├Ąrbte Webstoffe. Die Menschen sehen gut gen├Ąhrt, gepflegt und gesund aus. Man f├╝hrt uns zu einer T├╝r, vor der Wachen stehen. Man wird uns gleich ├Âffnen.>

Als sie eintraten, wurden sie h├Âflich begr├╝├čt.

<Der Duc ist die zweite Person von links, er tr├Ągt dunkles Blau und hat wei├čblondes Haar.>

Tsaagan wandte den Blick auf den verwaschenen blauen Fleck und richtete die Augen ungef├Ąhr auf die H├Âhe, wo der Kopf sein musste und h├Ârte sich die Begr├╝├čung an.

┬╗Wir, F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark, gr├╝├čen Euch ebenso, Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, wie auch Euch, Zwergenk├Ânig Sklador Dunkelerz.┬ź

Seine rosa Augen zuckten kurz in eine willk├╝rliche Richtung er den Zwergenk├Ânig gr├╝├čte, da er noch nicht wusste, wo dieser stand und entsprechend nicht in die richtige Richtung schauen konnte. Er w├╝rde das jedoch gleich erfahren, sobald der Zwerg die Stimme erhob. Dass er ihn nicht ansah beim Gru├če, w├╝rde man ihm vermutlich als Unh├Âflichkeit auslegen, aber das war etwas, was er hinnehmen musste. Er folgte mit den Ohren aufmerksam dem, was der Duc ihm zur Lage der Verhandlungen sagte. Sein Blick war starr auf die helle Stelle gerichtet, wo dessen Kopf sich befand.

┬╗Zun├Ąchst danke ich Euch f├╝r den freundlichen Empfang.┬ź

Er selber wirkte, wie immer, ganz und gar nicht freundlich. Da Tsaagan noch nie in der Lage gewesen war, Mimik zu erkennen, besa├č er selbst nahezu keine und wirkte kalt und biestig. Dass er seinem Gegen├╝ber beim Sprechen zu lange ohne Unterbrechung ins Gesicht starrte, ohne zu blinzeln, machte es f├╝r seine Gespr├Ąchspartner oft unangenehm.

┬╗Das Angebot zum Wiederaufbau ist sehr gro├čz├╝gig. Die wichtigste Baustelle ist momentan die Infrastruktur, um ├╝berhaupt erst einmal Materialien und menschliche Ressourcen f├╝r den Wiederaufbau transportieren zu k├Ânnen. Unsere Erdmagier haben viele der gro├čen Versorgungsstra├čen zerst├Ârt. Da uns dahingehend die Erfahrung fehlt, w├Ąren wir dankbar f├╝r die Unterst├╝tzung durch geschulte Baumeister, welche die Handwerker anleiten k├Ânnen.

An einer Fortf├╝hrung kriegerischer Handlungen haben wir pers├Ânlich kein Interesse. Dazu m├Âchten wir anmerken, dass nicht wir es waren, die diese Kampfhandlungen begonnen haben. Es entzieht sich unserer Kenntnis, inwieweit Ihr informiert wurdet, Duc de Souvagne, darum eine kurze, Information. Im Sommer des Jahres 201 nach der Asche fielen die Zwerge unter General Barlok Eisenhand in unserer fr├╝heren Heimat Alkena ein. Ohne, dass eine vorherige Provokation stattgefunden h├Ątte, wurden die Einwohner abgeschlachtet, vornehmlich Zivilisten. Unsere Hauptstadt Katamaris wurde v├Âllig verw├╝stet. Die Zwerge zogen sich anschlie├čend wieder zur├╝ck, ohne sich um den Schaden zu k├╝mmern, den sie angerichtet hatten. Alkena hat sich von diesem Schlag bislang nicht erholen k├Ânnen. So ist es vielleicht nachvollziehbar, warum wir dem Hilfegesuch des Chaos im Kampf gegen die Zwerge ohne zu z├Âgern gefolgt sind.

Wir hegen daher durchaus noch Vorbehalte gegen das Friedensgesuch des Skaldor Dunkelerz. Es erscheint, da der Frieden erst jetzt gew├╝nscht ist, da die Sicherheit seines eigenen Volkes ernsthaft bedroht ist, w├Ąhrend ihn das Unheil anderer V├Âlker nicht sonderlich wichtig zu sein scheint.

Wir w├╝rden ein konkretes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens daher begr├╝├čen.

Das neue F├╝rstentum, dessen Namen noch weiterer ├ťberlegungen bedarf, ist von Alkena und Rakshanistan geografisch isoliert. Es w├Ąre ein Zeichen der Wiedergutmachung, das wir wohlwollend annehmen w├╝rden, wenn das Zwergenk├Ânigreich uns einen Korridor nach Norden zugestehen w├╝rde, ├╝berirdisch oder unterirdisch.

Selbst w├Ąren wir bereit, einen gegenseitigen Nichtangriffspakt zu unterzeichnen. Dies muss jedoch unter Vorbehalt geschehen, da der oberste Herr des Chaos Rakshor pers├Ânlich ist. Sollte er anders entscheiden, steht es nicht in meiner Macht, etwas anderes zu tun, als ihn im Hinblick auf Frieden zu beraten. Die letzte Entscheidungsgewalt liegt bei ihm. Man hat jedoch lange nichts von ihm geh├Ârt, das letzte Mal im Norden bei Cheron, und es ist fraglich, ob sich das in absehbarer Zeit ├Ąndern wird.

Eines jedoch k├Ânnen wir zusichern: Wir gew├Ąhren jenen Almanen der Hohen Mark, welche in ihre alte Heimat zur├╝ckkehren wollen, Schutz und Schirm, da sie nun unsere Untertanen sind. Ob die neue Regierung ihnen zusagt, ist allerdings fraglich, da diese ausnahmslos von Tieflingen gestellt werden wird. Ergo sind jene Almanen, welche dies nicht w├╝nschen, frei, einen Treueeid uns gegen├╝ber zu verweigern. Haben sie diese Entscheidung getroffen, gelten sie als Staatsfeinde und haben unser F├╝rstentum binnen vierundzwanzig Stunden auf schnellstem Wege zu verlassen. Andernfalls droht ihnen die ├╝bliche Behandlung von Verr├Ątern.┬ź
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#12

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » Sa 6. Jan 2018, 16:22

Der Duc h├Ârte dem F├╝rsten aus der Hohen Mark aufmerksam zu. Die Miene des Mannes war geradezu steinern. Zog man allerdings Jules Bericht zu dem hinzu, war logisch warum der F├╝rst diese scheinbare Maske zur Schau trug. Man konnte selbst nichts immitieren, dass einem fremd war. Der Mann sah nicht einfach schlecht, er musste fast blind sein. Der Duc verlor kein Wort ├╝ber das Leid des F├╝rsten, f├╝r seine Verh├Ąltnisse hielt er sich wacker.

Das ein weiteres, unabh├Ąngiges Land ebenfalls in den Krieg verwickelt worden war, hatte sich bis dato Maximiliens Kenntnis entzogen.

"Nun F├╝rst vielen Dank f├╝r Eure Stellungnahme zu diesem Thema. Vorweg, unserer Person war nicht bekannt, dass vorab ein weiteres, unabh├Ąngiges Land wie auch Volk mit in diesen Krieg hineingezogen worden war. Uns ist dadurch klar, weshalb Ihr Partei f├╝r das Chaos ergriffen habt.

Ferner wirft sich uns eine Frage auf. H├Ątte das Chaos Interesse daran h├Ątte, Euch f├╝r Eure treuen Dienste zu belohnen oder vielmehr zu entsch├Ądigen? Schaut, geholfen w├Ąre damit uns allen. W├╝rde das Chaos Euch f├╝r Eure Dienste mit der Hohen Mark als eigenes Land belohnen, so w├╝rdet Ihr nicht nur ein eigenes Land erhalten. Ihr w├╝rdet eine neue Heimat erhalten. Eine Heimat, von jener Ihr nicht nur der Verwalter w├Ąrt. An einer solchen Heimat h├Ąngt jeder Herrscher mit seinem Herzen.

W├Ąrt Ihr zudem Eigner, sprich tats├Ąchlicher Herr und Besitzer der Hohen Mark und nicht nur deren Verwalter, k├Ânnten wir uns auf das gegebene Wort eines Gleichrangigen Mannes verlassen. Von Gro├čherzog zu Gro├čherzog, von F├╝rst zu F├╝rst oder auch von K├Ânig zu K├Ânig.

Und, was sicher auch zu einer Vereinfachung der Verhandlungen f├╝hren w├╝rde, es w├╝rde nicht das Chaos selbst Einzug in die Hohe Mark erhalten mein werter F├╝rst, sondern Ihr, Ihr als Person mit vollen Amt und W├╝rden.
Wir gehen davon aus, dass die Zwerge sich mit Euch wesentlich leichter abfinden w├╝rden als mit dem Chaos.
Ferner sollten sich auch die Zwerge mit Euch pers├Ânlich abfinden, allein schon aus Wiedergutmachungsgr├╝nden, sollte es einen Expansionskrieg gegen Euch gegeben haben.

Wir w├Ąhlen hier die Wortwahl der Spekulation nicht um Euch F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark oder Euch K├Ânig Sklador Dunkelerz anzuzweifeln, sondern da uns keine Berichte, folglich Fakten ├╝ber diesen Krieg vorliegen.

Einen Korridor zum Chaos k├Ânnte es unter dieser Pr├Ąmisse geben. Es w├Ąre aber nicht zwingend erforderlich, sollte die Hohe Mark Euer neues Alkena sein F├╝rst.

Falls das Chaos nicht bereit ist Euch F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark dieses Land als das Eure zuzugestehen, dann habt Ihr wohl gesprochen, dann ben├Âtigt Ihr einen Kontaktkorridor zu Eurem Herrn.

Dennoch bedenkt auf beiden Seiten, durch Gegenseitige Vorw├╝rfe wird leider keine Person wieder lebendig. Und zweitens fanden wir uns hier nicht f├╝r Schuldvorw├╝rfe ein, so gerechtfertigt sie im Einzelfall auch sein m├Âgen. Wir fanden uns hier nicht ein um zu er├Ârtern, wer einen Krieg anfing, sondern um diesen Krieg zu beenden.

Aus diesem Grund sind wir als unparteiische dritte Macht auch bereit, Euch bei gegenseitigem Entgegenkommen zu unterst├╝tzen. Eure ben├Âtigten Baumeister samt dem dazugeh├Ârigen Wissen, werden wir Euch zur Verf├╝gung stellen
F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark.

Die Regelung Eurer internen Landesstrukturen w├╝rden selbstverst├Ąndlich Euch obliegen, ebenso wie es unserer Person obliegt ihre Lehnsherren zu benennen. Gewiss halten wir es ebenso, dass wir nur Personen unseres Vertrauens mit einem Lehen betrauen. Jede andere Annahme w├Ąre utopisch.

Es ging uns darum, dass Ihr gewillt seid, die Fl├╝chtlinge bestehend aus Zivilbev├Âlkerung wie auch aus dem Milit├Ąr in ihre Heimat zur├╝ckkehren zu lassen. Dies habt Ihr zugesichert.

Halten wir also f├╝rs Erste fest, alle Parteien sind bereit einen Nichtangriffspakt zu unterzeichen.
Damit h├Ątten wir eine erste gro├če und ├Ąu├čert erfreuliche Gemeinsamkeit.
Ob Ihr dies nun unter Vorbehalt oder in Amt und W├╝rden tun werdet, werden wir hoffentlich bald kl├Ąren k├Ânnen.

Ferner k├Ânnen wir festhalten, dass Ihr bereit seid all jene unter Schutz und Schirm aufzunehmen, die bereit sind Euch unter Eid zu huldigen, sprich Euch den Treueeid zu leisten. Jene die nicht dazu bereit sind, werden des Landes verwiesen.

Die Frage nun, w├Ąre das Chaos bereit, Euch dieses Land als neue Heimat abzutreten, als das Eurige?
Die weitere Frage, die sich uns stellt und an K├Ânig Dunkelerz gerichtet ist, w├Ąrt Ihr bereit, einen Korridor zum Chaos offenzuhalten, zwecks Schaffung des Friedens?

Sollte einer der Anwesenden zum Thema beitragen k├Ânnen, m├Âge er sprechen",
erkl├Ąrte der Duc freundlich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#13

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » Sa 6. Jan 2018, 17:12

Die Erscheinung dieses Mannes war zu wie erwartet neu f├╝r den K├Ânig er war ein Tiefling? Ein Rakshaner sei es wie es sei, doch seine Forderungen waren unerh├Ârt ja sogar dreist f├╝r die Ohren des K├Ânigs. Doch Skaldor wusste Frieden und Kriege forderten Opfer oder Kompromisse, doch was dieser Mann sagte war unerh├Ârt. "Die Bedrohung des Chaos war in unserer Geschichte immer schon eine Bedrohung, wir haben aus den Kriegen gelernt die niemals von uns aus gingen, auf solche Provokationen zu reagieren, um uns und die Menschen zu sch├╝tzen". Er atmete tief durch um sich nicht in rage zu reden und fuhr fort "dazu kommt noch, das es eine gewisse Person gab die von Tarkan geschickt wurde, es war ein gewisser Mard von den Nebelkatzen dieser berichtete uns von dem Angriff, ebenso war der Angriff auf unseren Kanal ebenso auch seine Stilllegung f├╝r uns ein Zeichen das ein Angriff bevorstand und siehe da? Dieser kam promt und mit aller H├Ąrte, h├Ąttet ihr gewonnen w├Ąren wir dann hier um zu verhandeln? Ich denke nicht".

Der Finger des K├Ânigs stocherte auf den Tisch herum sodass man das dumpfe Ger├Ąusch davon vernahm. "Dazu kommt noch die Tatsache das Leute aus euren St├Ądten, bereits in der Armee des Chaos k├Ąmpften bevor wir diese angegriffen hatten! Das bedeutet die Zusage in dieser Armee zu k├Ąmpfen war ohnehin schon da also erz├Ąhlt mir keine M├Ąrchen!" es war schwierig doch gelang es ihm seine Fassung wieder zu bekommen. Das Argument zu bringen das die Zwerge in der Lage waren die Hohe Mark zur├╝ck zu erobern wollte er nicht aussprechen, da dieser Satz wie so viele ebenso zu kriegerischen Handlungen f├╝hren konnte.

"Ich werde keinen Durchgang unter den Bergen zustimmen, daf├╝r sind Zwerge gestorben um genau das zu verhindern" er musste hier eine Gangart zeigen, die die Interessen seines Volkes vertreten ebenso wie seine. "Ich spreche euch einen Durchgang neben dem Gebirge zu im Osten, sodass ihr dann vor der Pforte Silberh├Âhe und der Grenze zu Souvagne ziehen m├╝sst, sollte uns etwas auffallen was nach Truppenbewegungen aussehen k├Ânnte oder Kriegsger├Ąt verlagert sind wir somit auch gewarnt". Das war sein Angebot "zudem" er rang mit sich doch sprach er es aus "werden die Zwerge das Stra├čennetz, im Norden der Hohe Mark in Stand setzen". "Ich will ebenso diesen Mard von den Nebelkatzen unter ein Tribunal stellen und seine Beweggr├╝nde herausfinden, dieses wird durch den Duc euch und mich aufgestellt wenn wir schon diesen Krieg beenden will ich wissen, warum es soweit gekommen ist".

"Da ist noch etwas" sprach der K├Ânig hart und kalt aus "niemals wieder kommen die Truppen des Chaos auch nur, in die N├Ąhe der Zwergenpforten weder heute noch sonst irgendwann!" er wollte Frieden f├╝r sein Volk, der Rat der 13 w├╝rde ebenso handeln w├Ąren sie hier es war seine Pflicht Kompromisse einzugehen.

Gleich wartete er auf eine Antwort da klopfte es an der schweren Eichent├╝r, vermutlich ein Bote oder sonstwer der Zwerg war angespannt und rang um seine Fassung doch f├╝r die Zukunft, seines Volkes in Frieden musste man Kompromisse eingehen.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#14

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » Sa 6. Jan 2018, 20:17

Der Duc wartete geduldig ab, bis auch K├Ânig Dunkelerz seine Sichtweise dargelegt hatte. Seine Familie und seine Berater hielten sich einstweilen zur├╝ck. M├Âglicherweise hatte niemand eine passende Idee, oder sie gedachten die Verhandlung nicht zu st├Âren.

Dreux musterte seinen Vater aufmerksam und versuchte sich so gut es ging alles einzupr├Ągen. Bei manchen ├äu├čerungen w├Ąre er vermutlich nicht so ruhig geblieben, aber diesen Umstand ma├č er seiner eigenen mangelnden Erfahrung bei. Bis jetzt hatte er nie eine Verhandlung geleitet. Und es war nur logisch, dass bei einer solch wichtigen Entscheidung mindestens zwei v├Âllig unterschiedliche Meinungen aufeinander prallten.

Als Gro├čherzog war es ein leichtes, ein Todesurteil zu verh├Ąngen. Die wahre Aufgabe eines Herrschers war es jedoch, Leben zu sch├╝tzen und zu erhalten, wie sein Vater stets zu sagen pflegte. Und sein Vater bem├╝hte sich hier gerade um das Leben seiner Nachbarn, dass der Zwerge, der Rakshaner und sogar das der Tieflinge.

W├Ąhrend Dreux seinen Vater im Auge behielt, schaute Olivie zu, wie sich der Zwergenk├Ânig schlug.
Allerdings schaute sie nicht zu auff├Ąllig. Sie musterte den Mann heimlich, der sie gemustert hatte. Jenen der so ganz anders war, als die M├Ąnner die sie aus ihrem Umfeld kannte. Jene M├Ąnner waren durchaus hart, tapfer und kampferfahren, aber sie sahen anders aus. Er hingegen wirkte wie ein Urgestein von einem Mann, eine Naturgewalt, mit seinemfremden und wilden ├äu├čeren.

"Zwergenk├Ânig Dunkelerz, genau dies ist Grund unseres Treffens. Hier und heute habt Ihr die M├Âglichkeit genau jene Bedrohung f├╝r Euer Volk zu beenden, deshalb habt Ihr die Verhandlungen vorgeschlagen. Und nicht nur die Bedrohnung f├╝r Euer Volk, sondern f├╝r alle am Krieg beteiligten V├Âlker.

Euer Hinweis werter K├Ânig auf eine schuldige Person ist richtig und wichtig, sollte aber unserer Meinung nach zuletzt er├Ârtert werden. Noch sind wir nicht bei der Verhandlung ├╝ber die Herausgabe von Kriegsverbrechern. Noch geht es um die Gesamtheit der V├Âlker, deren Leben hier auf dem Spiel stehen. Eine einzelne Hinrichtung sollte dem hinten anstehen.

Nat├╝rlich st├Ąnden wir heute nicht hier und w├╝rden verhandeln, h├Ątte das Chaos obsiegt.
Wir st├Ąnden auch nicht hier, h├Ątten die Zwerge gesiegt.
Dessen sind wir uns doch alle bewusst.

Aufgreifen m├Âchten wir auch den Vorwurf, dass sich bereits Personen aus dem Volk der Tieflinge dem Chaos angeschlossen haben. Auch hier d├╝rfen wir Einzelpersonen nicht stellvertretend f├╝r ein Volk werten. Es m├Âgen sich auch einzelne Zwerge als Meuchler verdingen, Menschen als S├Âldner und Alben als Friedensboten. All jene Einzelpersonen, mag deren Gesamtzahl nicht minder sein, stehen dennoch nicht als Sinnbild f├╝r ihr gesamtes Volk.
In jedem Volke gibt es gute und schlechte Personen, sonst m├╝sste unsereins nicht ├╝ber Kriminelle richten.

Uns ist beiderseits Euer Groll verst├Ąndlich, ebenso die tiefen Verletzungen und auch Wunden die der Krieg geschlagen hat. Konzentrieren wir uns gerade deshalb darauf, das Leid der unschuldigen Bev├Âlkerung zu lindern, indem wir das Blutvergie├čen durch den Krieg beenden. Mit gegenseitigen Schuldvorw├╝rfen erreichen wir nichts.

Nun K├Ânig Dunkelerz kam Euch sehr weit entgegen F├╝rst, sein Einwand, dass er Euch keine direkte Passage durch sein Gebirge zugestehen mag, ist durchaus nachvollziehbar. Die vorgeschlagene L├Âsung, d├╝rfte alle zufrieden stellen. Nat├╝rlich ist dies mit Mehraufwand f├╝r Euch verbunden F├╝rst. Allerdings m├╝sst Ihr auch bedenken, ist dieser Pfad lediglich l├Ąnger, kaum beschwerlicher.

Und sollte meinem Vorschlag durch das Chaos selbst Rechnung getragen werden und die Hohe Mark ein neues Alkena werden, dann werdet Ihr diesen Pass eventuell w├╝nschen, aber er wird nicht zwangsl├Ąufig von N├Âten sein. ├ähnlich wie wir es halten, k├Ânntet Ihr Euren Kontakt ├╝ber Boten regeln.

Auch Ihr solltet gewillt sein, sollte es Euer Anliegen sein, friedlich neben uns in dieser Region Fu├č zu fassen, dem Zwergenk├Ânig in dieser Hinsicht entgegenzukommen und mit diesem Zugest├Ąndnis die Hand zu reichen.

Und bedenkt bitte beide eines, sollte sich die Lage nicht nur beruhigen, sondern eine fruchtbare Co-Existenz entstehen, wird dieser Pass wohlm├Âglich doch noch gebaut, da dieser zutr├Ąglich f├╝r gegenseitige Handelsbeziehungen w├Ąre. Aber daf├╝r muss der Frieden in diese Region einziehen, sich setzen und ein B├╝ndnis reifen.

Zwecks Wahrung dieses Friedens schlagen wir zudem vor, dass die Chaosfraktion zu den Zwergenpforten fortan eine Bannmeile einzuhalten hat. Dies um ihre friedfertigen Absichten zu demonstrieren. Sollte eine Kontaktaufnahme erw├╝nscht sein, die eine Unterschreitung jener Bannmeile erfordert, sind vorher Boten an das Zwergenvolk zu entsenden. Wie steht es mit diesen L├Âsungen?",
schlug der Duc vor.

Maximilien gab Fabien ein Zeichen, dass sich jemand an der T├╝r befand und er diese zu ├Âffnen habe. Der treue Leibdiener des Duc eilte los und lie├č die T├╝r durch die beiden T├╝rw├Ąchter ├Âffnen.
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Tsaagan von Alkena
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#15

Beitragvon Tsaagan von Alkena » Sa 6. Jan 2018, 22:13

Anhand der aufgebrachten Stimme des Zwergenk├Ânigs konnte Tsaagan nun endlich erkennen, wo dieser stand. Er drehte den Kopf in die entsprechende Richtung, w├Ąhrend Skaldor sprach und blickte etwas niedriger als in Kopfh├Âhe eines normalen Mannes, so dass er ungef├Ąhr die H├Âhe des Zwergenkopfes treffen sollte, wenn er den verwaschenen Fleck richtig deutete. W├Ąhrend der Duc besonnene Worte gew├Ąhlt hatte, sprudelte der Zwerg vor ├ärger.

Tsaagans Gesicht blieb auch bei den aufgebrachten Worten Skaldor Dunkelerzes ausdruckslos. Er wartete, bis der zwerg fertig war. Sein Leibdiener beschrieb ihm in der folgenden kurzen Pause mental rasch das ├äu├čere und die Mimik des Zwergen.

Der F├╝rst antwortete, nachdem er nachgedacht hatte.

"Wir danken f├╝r Eure besonnene F├╝rsprache, Duc de Souvagne. Ich m├Âchte widerholen, dass es uns nicht zusteht, f├╝r das Chaos zu sprechen.

De facto ist die Hohe Mark nun ein Teil Rakshanistans, da das Chaos sie erobert hat. Man bat uns, F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark, die Verwaltung zu ├╝bernehmen, da ich wir uns darauf verstehen. Wir haben dies, wie die Mitglieder des menschlichen Hochadels, von klein auf gelern. Aufgrund dieser Bitte kam es, dass die Hohe Mark formal zu einem Teil Alkenas wurde, da wir es verwalten. Wir tun dies jedoch f├╝r das Chaos. Alkena im Urzustand ist unser eigenes freies F├╝rstentum. Was Gro├č-Alkena nun genau ist, welche Freiheiten wir haben, das w├Ąre noch mit dem Chaos zu verhandeln. Das m├╝sste man mit einem nahmhaften Vertreter des Chaos, wie berispielsweise Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari einer w├Ąre, der den Feldzug anf├╝hrte, besprechen. Momentan k├Ânnen wir daher nur vom gegenw├Ąrtigen Zustand ausgehen. Alles, was das Chaos anbelangt, sollten wir v├Âllig au├čen vor lassen. Wir, F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark, sind formal nie ein Vertreter des Chaos gewesen, sondern sind freie Verb├╝ndete zu diesem.

Dass man uns von Seiten der Besiegten weder Tunnel noch Pass zugestehen m├Âchte, finden wir verwerflich. Die Ersten, die verhungern werden, da wir keine funktionierende Infrastruktur in der ehemaligen Hohen Mark haben, werden die Almanen sein. Nicht die Tieflinge. So viel ist Gewiss. In unserem kulturellen Umfeld ist Kannibalismus fest im Alltag verankert. Unseresgleichen wird es daher auch ohne Verbindung in diesem Winter sehr gut gehen, seid dessen gewiss. Wir werden uns mit der Route um die Roten Berge herum vollkommen zufrieden geben.

Ob wir Truppen verlagern oder Kriegsger├Ąt bewegen, bleibt auf unserem eigenen Territorium uns ├╝berlassen. Dieses muss schlie├člich vom Herstellungsort zum Aufbewahrungsort transportiert werden, oder Truppen von hier nach da im Rahmen von Feld├╝bungen und dergleichen. Repressalien, die uns dies verbieten wollen, werden wir nicht akzeptieren!

Mit einer Bannmeile um die Zwergenpforten herum sind wir einverstanden. Im Gegenzug fordern wir eine Bannmeile um den zuk├╝nftigen Nordkorridor und um das Areal um Dunkelbruch herum. Mit einem derartigen Handel sind wir einverstanden.

Wir m├Âchten f├╝r das Angebot des K├Ânigs Skaldor Dunkelerz, unser n├Ârdliches Stra├čennetz auszubauen, danken und nehmen es zum Zeichen unseres Wohlwollens gern an. Wir w├╝rden auch von unserer Seite aus ein Entgegenkommen unterbreiten, doch wir sind in einer denkbar schlechten wirtschaftlichen Situation, darum k├Ânnten diese bestenfalls marginal ausfallen. Gibt es etwas, dass Ihr w├╝nscht?

Der Name Mard von den Nebelkatzen ist uns bekannt. Es handelt sich um einen Doppelagenten des Chaos. Wir wissen nicht, ob dies ├╝berhaupt sein richtiger Name ist. Vermutlich ist er inzwischen au├čerhalb des Landes untergetaucht, vielleicht sogar in der Unterwelt, es d├╝rfte sehr schwierig sein, seiner habhaft zun werden. N├Ąheres zu seiner Person k├Ânnte, wenn ├╝berhaupt, vermutlich ein f├╝hrender Kopf des Chaos verlauten lassen."

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#16

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 7. Jan 2018, 00:07

Fabien der Leibdiener des Duc, fasste behutsam von hinten die Haare seines Herrn zusammen und band sie zu einem losen Zopf, so dass sie ihm nicht st├Ârend ins Gesicht fielen, sobald er auf die Karte blickte.

"Wie von Euch mehrfach korrekt angef├╝hrt F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark seid Ihr zur Zeit nur Landverweser. Kurzum diese Titulierung beschreibt eine Person, welche ein Land verweset, die Aufsicht ├╝ber dasselbe hat. Das Ihr somit nicht f├╝r die Chaostruppen sprechen k├Ânnt, ist selbstverst├Ąndlich. Ihr sprecht einzig und allein in Eurem Namen.

Folglich ben├Âtigen wir eine Kl├Ąrung wie auch f├╝r die Einigung hinsichtlich keiner Grenz├╝berschreitungen mehr im Zwergischen Sektor Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari als Verhandlungspartner zus├Ątzlich an unserer Seite. Jener Mann ist Entscheidungstr├Ąger des Chaos",
erkl├Ąrte der Duc und wandte sich an sein pers├Ânliches Himmelsauge.

"Jules k├╝mmern Sie sich umgehend um die Kontaktaufnahme, laden Sie Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari ein, den Friedensverhandlungen in Beaufort beizuwohnen. Sichern Sie ihm genau wie unseren G├Ąsten einen gefahrlosen Aufenthalt zu. Erl├Ąutern sie ihm, dass unser Land als neutraler Mittler fungiert", befahl Maximilien.
"Sofort Eure Majest├Ąt", erkl├Ąrte der Magier und zog sich etwas zur├╝ck.

Der Duc de Souvagne rieb sich nachdenklich dass Kinn und musterte den F├╝rsten.

"Sollte es zu einer entsprechenden Einigung kommen F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark, erwarten Euch sicher einige harte Zeiten, aber eine Hungersnot muss nicht ausbrechen.

Eines sei vorneweg klargestellt, zu Eurem Volke geh├Ârt auch der almanische Bev├Âlkerungsanteil.
Ihr selbst proklamiertet gegen Treu und Glauben deren Schutz und Schirm.
Und uns sei mit einem Augenzwinkern erlaubt einzuwenden, dass es ganz sicher nicht dem Schutz und Schirmgedanken entspricht, seine Untertanten zu verspeisen. Gleichg├╝ltig welchem Volke oder welcher Spezies sie angeh├Âren m├Âgen.

Ihr werdet Euch f├╝r den Frieden bitte genauso an Euer Wort gebunden f├╝hlen, wie alle anderen Parteien.
Zur L├Âsung Euer Hungersnot. Soweit uns bekannt ist, haben die Zwerge einen Gro├čteil der Fl├╝chtlinge aufgenommen und versorgt. Ferner waren die Lichtalben, wie auch die Goblins an dem Krieg gegen Euch beteiligt. Soweit uns bekannt ist, wurde weder das K├Ânigreich Evalon noch das Reich der Lichtalben von den Kriegwirren gebeutelt.
Von daher w├Ąre es nur fair, dass die Zwerge, die Lichtalben, wie auch die Goblins einen Obolus leisten um ihren Kameraden - dem almanischen Volke der Hohen Mark ├╝ber den Winter zu helfen. Die helfenden H├Ąnde dieser Almanen wurden gerne entgegen genommen, so sollte es eine Selbstverst├Ąndlichkeit f├╝r die vor genannten V├Âlker sein, auch etwas zu deren ├ťberleben beizutragen.

Hierbei soll von uns keinesfalls unerw├Ąhnt bleiben, dass die Zwerge bereits einen Anteil daran freiwillig geleistet haben!

Es w├Ąre folglich also nur rechtens, w├╝rden die anderen betroffenen V├Âlker dem ehrenwerten Beispiel der Zwerge folgen und Euch ebenfalls Winterhilfe angedeihen lassen F├╝rst. Zudem haben wir Euch im Rahmen unserer M├Âglichkeiten Winterhilfe zugesichert. Unter der Pr├Ąmisse des Friedens, k├Ânnen wir einige Vorr├Ąte entbehren und w├Ąren dazu bereit. Sollte aber weiterhin der Krieg vor unserer Haust├╝r toben, dann sind wir zum Schutze und Erhalt unseres eigenen Volkes verpflichtet, die Nahrung rationiert zu halten wie auch einzubehalten.

Es d├╝rfte jedem in diesem Raum klar sein, dass wir keine Hilfe an potentielle Feinde leisten werden.
An potentielle B├╝ndnispartner hingegen gern.

Kommen wir zu dem Punkt der Truppenbewegungen wie auch Kriegsger├Ątbewegungen auf dem eigenen Land.
Was im eigenen Land geschieht, obliegt dem obersten Landesherrn, Euch Zwergenk├Ânig Dunkelerz, wie ebenso Euch F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark. Dies hat einen anderen Herrscher vorerst nicht zu interessieren.
Es wird dann von Belang, sollte ein Herrscher die Truppen seine Landesgrenze samt Kriegswaffen passieren lassen.

Halten wir fest, dass beide Parteien mit der Bannmeile rund um ihre besonders sch├╝tzenswerten Punkte einverstanden sind im gegenseitigen Interesse?
Dies w├╝rde bedeuten, die Zwergenpforten samt deren Bannmeilen werden vom F├╝rst beachtet.
Ebenso wird die Bannmeile rund um den Korridor gen Norden beachtet.
Eine faire und gute L├Âsung.

Des weiteren halten wir fest, dass F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark das Angebot von Zwergenk├Ânig Skaldor Dunkelerz, dass Stra├čennetz auszubauen dankend annimmt.
Ein Gegenangebot nach Wunschbenennung im Rahmen der M├Âglichkeiten wurde unterbreitet.

Und es kam sogar zur Benennung des Kriegsverbrechers. Die Ermittlungen, wie die m├Âgliche Inhaftierung des Gesuchten stehen noch aus. Dies bleibt vorerst festzuhalten.

Warten wir ab, was uns unser neuer Gast zu berichten hat und ob unser Himmelsauge erfolgreich Kontakt zu Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari aufnehmen konnte",
erl├Ąuterte der Duc.

Bereits bei einem vertraulichen Gespr├Ąch vor geraumer Zeit, hatte der Duc bereits einmal den Namen Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari geh├Ârt. Dieser Name fiel in einem Gespr├Ąch mit dem Leibdiener seines Sohnes Ciel. Khawa, der Name des Leibdieners, berichtete dass "Tarkan" ein f├╝r rakshanische Verh├Ąltnisse milder Mann war.

Der Duc sah hier eine Chance, die andere vielleicht nicht sofort sahen.
Die meisten V├Âlker hassten und verachteten die Rakshaner. Der Duc stand ihnen, wie fast allen Fremdlingen neutral gegen├╝ber. Er hasste nicht, er machte sich seine Gedanken um diese Menschen. Er beurteilte sie, er verurteilte sie nicht vorab.

Das Urteil zu dem er gekommen war, war einfach.
Rakshaner lebten in einer Welt aus Sand, Staub und Dreck. Es gab kein ├ťberleben und Auskommen in dieser Welt. Alles was ein Rakshaner zum ├ťberleben ben├Âtigte, muss von au├čerhalb kommen. Und um an genau jene begehrten G├╝ter zu kommen, gingen die Rakshaner auf Raubzug.

Wie der Duc seinerzeit in dem Gespr├Ąch auch Khawa erl├Ąutert hatte, war die einfachste M├Âglichkeit etwas zu erhalten, danach zu fragen. Die Rakshaner fragten nicht, sie eigneten sich Dinge fraglos mit Gewalt an. Das war das Problem. Rakshaner waren weder besser noch schlechter als andere Menschen, sie waren in Not. Diese Not gab ihnen nat├╝rlich nicht dass Recht, andere V├Âlker in eine gleichartige Not zu st├╝rzen durch ├ťberf├Ąlle und Raubz├╝ge.

Duc Maximilien de Souvagne liebte den Frieden, doch er war kein weltfremder Spinner oder Tr├Ąumer.
Auch er w├╝rde sein Land und seine Leute vor einem derartigen Raubzug mit aller H├Ąrte verteidigen. Aber sein Grund war kein Hass auf die Rakshaner, sondern die Liebe zu seinem eigenen Volk.

Ihm war bewusst, dass sich ihnen mit Tarkan eine Chance bot. Maximilien hatte vor, die Chance zu ergreifen, den Rakshanern Wissen anzueigen, damit diese zu Selbstversorgern werden konnten um ihre alte r├Ąuberische Lebensweise aufzugeben. Sollten sie davon etwas beibehalten wollen, so w├Ąre die Jagd eine durchaus erstrebenswerte Form des Raubzuges.

Und w├╝rde ihnen genau dies gelingen, dann h├Ątten sich nicht nur den Frieden in dieser Region gesichert, sondern auch dar├╝ber hinaus. Vielleicht sogar f├╝r eine sehr lange oder gar unbestimmte Zeit.

Mit Tarkan, dem laut Khawa etwas zug├Ąnglicher gestimmten Heeresf├╝hrer der Chaostruppen war es scheinbar m├Âglich zu verhandeln. Kurzum was sie hatten wussten sie, wen sie nach Tarkan bekommen w├╝rden, dass wussten sie nicht. Mit jeder anderen Person konnten sich ihre Chancen verschlechtern, oder diese konnte ganz verloren gehen.

Das sich alte Gewohnheiten nicht von heute auf morgen ├Ąnderten, war auch dem Duc bewusst. Aber f├╝r alle V├Âlker f├╝r die sie gerade verhandelten, wie auch f├╝r die kommenden Generationen waren sie verpflichtet, es wenigstens zu versuchen. Der Duc hoffte, dass dieser Rakshaner tats├Ąchlich so umg├Ąnglich war, wie der Diener Ciels behauptet hatte.

Gemeinsam mit den anderen Anwesenden wartete er ab, was der neue Gast mitzuteilen hatte, oder was Jules erreichen w├╝rde.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Skaldor Dunkelerz
K├Ânig
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#17

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » So 7. Jan 2018, 12:07

Der Zwergenk├Ânig war es langsam leid, dieser Mann sprach von Kannibalismus sollte das etwa den Zwerg treffen? Wenn ja war dieses nicht der Fall. Sein Volk hatte genug getan und das Angebot das Stra├čennetz im Norden auszubauen war, ja wohl genug doch dann sollten sie noch Hilfe f├╝r den Winter zugestehen? Niemals! Einen Pass ├╝ber das Gebirge? Was den noch eine hei├če Schokolade und ein warmes Bett?

Das alles waren Punkte die der Zwergenk├Ânig erstmal abnickte, da er sich eher aufh├Ąngen w├╝rde als noch mehr zu tun. "Eines will ich euch sagen, es wird niemals dazu kommen das wir eine unserer Festungen an euch abgeben!" das sagte er bestimmend und nachdr├╝cklich. "Das sind Festungen die von unseren Ahnen erbaut wurden, eher rei├če ich sie eigenh├Ąndig ein als euch auch nur einen Stein davon zu ├╝berlassen!". "Sie wurden von Zwergenh├Ąnden erbaut und wurden mit Zwergengold finanziert somit geh├Âren sie uns, das wird niemals Kriegsbeute sein darauf k├Ânnt ihr euer letztes Hemd verwetten".

Zudem war es f├╝r den K├Ânig unbegreiflich welche Art und Weise der Mann zu Tage trug, jetzt noch den Generel Tarkan dazu zu holen, der den Angriff selbst gef├╝hrt hatte? Die Geduld des K├Ânigs wurden allm├Ąhlich auf die Probe gestellt, diese Fraktion forderte langsam aber sicher zu viel. "Ich gebe dem Duc recht euer Weg wird l├Ąnger aber nicht beschwerlicher sein, ihr solltet zufrieden sein mit dem was ihr bekommt, wenn wir ├╝berlegen was wir alles verloren haben, ist es doch Lohn genug euch ein neues Leben in der Hohe Mark aufzubauen oder nicht?".

Er blickte sich um und sah wieder die Tochter des Ducs am Tisch stehen, sie war wirklich au├čergew├Âhnlich h├╝bsch doch fuhr er fort und weiterhin mit Nachdruck. "Die Festung Dunkelbruch ist und wird keine Kriegsbeute soviel steht fest, ich w├╝rde mich freuen wenn die Truppen des Chaos endlich abziehen damit wir die Pforte ├Âffnen und unsere Toten bestatten k├Ânnen in W├╝rde das haben sie verdient!".

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Maximilien Rivenet de Souvagne
Zweitcharakter
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#18

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 7. Jan 2018, 15:00

Der Duc musterte den Zwergk├Ânig und sch├╝ttelte beruhigend den Kopf.

"Beruhigt Euch K├Ânig Dunkelerz. Wir sehen Euch an, dass Ihr um Fassung ringen m├╝sst, aber es soll kein Affront gegen Euch sein, wenn wir Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari zu uns an den Verhandlungstisch bitten.

Wir wissen, dass Euch dies einiges abverlangt K├Ânig Dunkelerz. Aber Ihr wisst genauso gut wie wir, dass es nur Frieden geben kann, wenn verbindliche Zusagen getroffen werden k├Ânnen.
Ebenso werden einige Zusagen f├╝r F├╝rst Tssaagan von und zu Alkena-Hohe Mark eine Zumutung sein.

F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark kann genau jene Zusagen, die Ihr ben├Âtigt K├Ânig Dunkelerz nicht treffen.

Er kann Euch zusagen, dass er Euch nicht angreifen wird.
Aber es steht nicht in seiner Macht, dem gesamten Heer des Chaos den R├╝ckzug zu befehlen.

Aus diesem Grund ben├Âtigen wir genau jenen Mann am Verhandlungstisch, der diese Zusage treffen kann und dies ist Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari. Er hat die Macht das Heer vor Eurer T├╝r abzuziehen und den R├╝ckzug zu befehlen.

Ferner haben wir noch eine weitere ├ťberlegung, die mit in unsere Einladung des Tarrik hineinspielt.
Bedenkt nicht nur Eure Situation K├Ânig Dunkelerz, bedenkt bitte weitere Generationen die der Euren folgen werden.

Daraus ergibt sich folgender zu bedenkender Punkt.
Die Rakshaner lebten in einer Welt aus Sand, Staub und Dreck. Es gibt weder ├ťberleben noch Auskommen in dieser Welt. Was ein Rakshaner zum ├ťberleben ben├Âtigte, muss sich dieser von au├čerhalb besorgen. Und um an genau jene begehrten G├╝ter zu kommen, gehen die Rakshaner auf Raubzug.

Wir sind nicht weltfremd zu glauben, dass sich ein Volk binnen eines Augenblicks ├Ąndert.
Wir sehen woher sie kommen, aber wir sehen auch wohin es die Rakshaner bringen k├Ânnten.
H├Ątten sie Ackerbau, Viehzucht, kurzum ein geregeltes Auskommen, dann w├Ąren ├ťberf├Ąlle auf andere L├Ąnder nicht mehr n├Âtig.

Selbstredend gibt die eigene Not den Rakshanern nicht das Recht, andere V├Âlker in eine gleichartige Not zu st├╝rzen. Ferner war und ist die einfachste M├Âglichkeit, sollte man etwas w├╝nschen, danach zu fragen. Aber wer w├Ąhlte bis jetzt stets die einfache L├Âsung? Wer w├Ąhlte sofort die Wege der Frage oder der friedlichen Diplomatie?

Schaut aus unserem Fenster, schaut ├╝ber unsere Grenzen. Wir haben uns hier eingefunden, dies zu ├Ąndern. Sollte es uns gelingen, den Tarrik von unserer Lebensart zu ├╝berzeugen, ist vielleicht nicht nur dieser Krieg beendet, sondern ein Frieden gesichert der m├Âglicherweise eine sehr lange Bestandsdauer hat.

Ferner wurde mir zugetragen, handelt es sich bei dem Tarrik um einen durchaus offenen Mann. Einen Mann der neuem zugetan zu sein scheint. Noch haben wir die M├Âglichkeit mit diesem Mann zu verhandeln. Sollte er fallen, wissen wir nicht wer seine Nachfolge antritt. Es k├Ânnte die einzige Chance sein, die sich uns, wie auch den Rakshanern bietet.

Uns schwebt Hilfe zur Selbsthilfe vor, damit die Rakshaner zuk├╝nftig besser leben k├Ânnen und wir damit alle friedlich miteinander. Sollte ein Raubzug n├Âtig sein, aus alten Traditionen heraus, ist die Jagd doch Raubzug genug.

In unseren Augen ist ein m├Âglicher, generations├╝bergreifender Frieden es durchaus wert, sich mit dem Tarrik an einem Verhandlungstisch zu setzen.

Wir stehen hier nicht f├╝r uns meine Herren und wir stehen hier nicht nur f├╝r unsere Zeit.
Wir stehen hier f├╝r unsere V├Âlker und Generationen nach uns.
Bedenkt dies bitte bei Euren Entscheidungen und lasst die Fronten nicht erneut verh├Ąrten",
bat der Duc h├Âflich.

"Lasst den Boten eintreten, wir m├Âchten h├Âren welche Kunde er vorzutragen hat!", befahl der Maximilien.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Skaldor Dunkelerz
K├Ânig
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#19

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » So 7. Jan 2018, 15:29

Der Duc sprach auf Skaldor ein dieser konnte seinen zornigen Blick nicht von dem Tiefling abwenden erst nach einer gewissen Zeit, verflog sein Zorn g├Ąnzlich und er schaute auf den Tisch mit den Karten. Man war so weit gegangen und hatte so viel riskiert und am Ende ver├Ąnderte sich die Welt und man gewann den Frieden, doch es h├Ątte schlimmer ausgehen k├Ânnen deutlich schlimmer. Sein Blick richtete sich auf den Duc dabei fragte sich Skaldor selbst, hatte er jemals eine Schlacht geschlagen? So wie das Reich lebte waren sie auf eine reine Verteidigung ausgebildet und auch darin geschult, doch diese Frage stellte er nicht das geh├Ârte sich schlie├člich nicht.

Dabei fragte er sich ob Eisenhand noch lebte und wenn ja wie w├╝rde der Rat entscheiden wollen, doch das waren Themen die es sp├Ąter zu kl├Ąren gab. Die T├╝r ├Âffnete sich und ein Bote schritt hinein, es war ein Reiter soviel stand fest er wurde von zwei Wachen des Ducs begleitet.

"Verzeiht mein Herr doch er sagte er, m├╝sste diesen Brief an euch pers├Ânlich abgeben" sagte einer der beiden Krieger. Die Uniform des Reiters war schlicht und effektiv gehalten, der Brief jedoch war wei├č und stach etwas hervor er war versiegelt worden mit einem Zeichen das einen L├Âwen zeigte. Als er auf die Knie ging sprach er "verzeiht mir Herr, doch mein Ritt war lang und die Botschaft ist dringlich Filipe der vierte schickt mich um euch diese Narchicht, zu ├╝bergeben und dann eure Antwort aufzunehmen ebenso wie die eurer Verhandlungspartner". Der K├Ânig f├╝hlte sich ertappt da er ├╝berhaupt nicht wusste woher jemand wusste das er hier war, ebenso wenig wusste er wer Filipe war. Der Blick ging durch die Runde und der K├Ânig sah Berater tuscheln, sie wussten wem das Banner mit dem L├Âwen darauf geh├Ârte, die Tochter jedoch fing seinen Blick auf und f├╝r einen kurzen Moment erwiderte er ihren Blick doch kurz darauf trennten ihre Blicke sich da es sich nicht geh├Ârte, sowas jetzt nicht.

Der Duc ├Âffnete den Brief in dem stand:

Verheerter Duc von Souvagne

Das Land wurde vom letzten Krieg bis in seine Grundfesten ersch├╝ttert
unsere L├Ąnder lagen immer in Frieden miteinander. Diesen Frieden will
ich bewahren, wir beide wissen wir waren uns in fr├╝heren Jahren nicht
immer einig doch ich sch├Ątzte euren Vater und ebenso sch├Ątze ich euch
als Herscher.

Wir wissen das der Zwergenk├Ânig bei euch ist und ihr verhandelt ├╝ber
die Zukunft unseres Landes daher will ich euch, ebenso den K├Ânig der
Zwerge und den neuen Verwalter der Hohe Mark einladen zu
Verhandlungen ├╝ber Ehveros und ├╝ber Ledwick.

Dar├╝ber hinaus nutze ich diese Gelegenheit um meiner Regenschaft ein
Ende zu setzen, meine Tochter Ricarda wird nach mir herrschen. Seid
unsere G├Ąste und handeln wir zusammen unsere Zukunft aus, die frei
von Kriegen sein k├Ânnte.

Mit Hochachtung:
Filipe der vierte

"Was steht darin Duc?" fragte der Zwerg der nun wirklich ├╝berfragt war welche neuen Fraktionen sich hier nun ebenso, zu Wort melden w├╝rden.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 62

Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#20

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 7. Jan 2018, 18:52

Der Duc nahm den Brief entgegen, brach das Siegel und las ihn sich durch.

"Ihr habt Eurem Herrn zur Ehre gereicht Bote von Gro├čherzog Filipe dem Vierten. Die Antwort erhaltet Ihr gleich. Fabien sei so gut und reiche dem Boten eine Erfrischung, der Mann ist weit und eilig gereist. Ihr d├╝rft Euch erheben Bote", erkl├Ąrte der Duc.

Fabien schenkte dem Mann ein Glas Weinschorle ein, reichte ebenso den anderen G├Ąsten ein Getr├Ąnk, ehe er an die Seite des Ducs zur├╝ckkehrte.

"Meine Herren geschrieben hat uns Gro├čherzog Filipe der Vierte von Ehveros, vielmehr hat uns dieser eine Einladung zukommen lassen.

Verheerter Duc von Souvagne

Das Land wurde vom letzten Krieg bis in seine Grundfesten ersch├╝ttert
unsere L├Ąnder lagen immer in Frieden miteinander. Diesen Frieden will
ich bewahren, wir beide wissen wir waren uns in fr├╝heren Jahren nicht
immer einig doch ich sch├Ątzte euren Vater und ebenso sch├Ątze ich euch
als Herrscher.

Wir wissen das der Zwergenk├Ânig bei euch ist und ihr verhandelt ├╝ber
die Zukunft unseres Landes daher will ich euch, ebenso den K├Ânig der
Zwerge und den neuen Verwalter der Hohe Mark einladen zu
Verhandlungen ├╝ber Ehveros und ├╝ber Ledwick.

Dar├╝ber hinaus nutze ich diese Gelegenheit um meiner Regenschaft ein
Ende zu setzen, meine Tochter Ricarda wird nach mir herrschen. Seid
unsere G├Ąste und handeln wir zusammen unsere Zukunft aus, die frei
von Kriegen sein k├Ânnte.

Mit Hochachtung:
Filipe der vierte


Dies ist die Kunde die uns der Gro├čherzog aus Ehveros zukommen lie├č.
Zur Erl├Ąuterung die vier Gro├čherzogt├╝mer der Almanen unterstehen folgenden vier Herrschern.

Die Hohe Mark ehemals Gro├čherzog Roderich II.
Ehveros Gro├čherzog Felipe IV.
Ledwick Gro├čherzog Ethan O Shian
und die Souvagne unserer Person.

├ťber den Verbleib der Gro├čherzoge Roderich II. wie Ethan O Shian ist uns nichts bekannt. Niemand kann mit Gewissheit sagen, was ihnen in den Kriegswirren zugesto├čen ist. Sollten wir entsprechende Kunde erhalten, werden wir Euch unterrichten.

Kehren wir gedanklich zur├╝ck zur Einladung des Gro├čherzogs Felipe dem Vierten.

Unsere Person wird der Einladung entsprechen.
Eine f├╝r uns ├Ąu├čerst erfreuliche, wenn gleich auch ├╝berraschende Kunde.
Die gew├╝nschten Friedensverhandlungen unterstreichen unserer aller Interessen.

Die Abdikation des Gro├čherzogs von Ehveros ist erstaunlich, erstaunlicher jedoch ist die Kr├Ânung seiner Tochter. Wir werden der Kr├Ânung mit Neugier beiwohnen. Eine Frau auf dem Thron, f├╝rwahr ├╝berraschend.
W├Ąhrend unserer Abwesenheit seid Ihr Dreux als Kronprinz de Souvagne Landverweser unseres Landes. Eure Mutter - meine erste Gemahlin, meine dritte Gemahlin, sowie Euer j├╝ngerer Bruder verbleiben an Eurer Seite. H├╝tet die Familie wie wir es tun w├╝rden.

Ciel Ihr werdet uns zu der Festlichkeit begleiten. Ebenso werde Ihr an unserer Seite sein, Madame Minette de Thibodeau. Als unsere Zweitgemahlin werdet Ihr gemeinsam mit uns unsere Familie sowie unser Haus repr├Ąsentieren. Olivie Ihr werdet uns ebenfalls begleiten",
hielt der Duc seine Familie an.

"Ferner w├Ąren zwei weitere G├Ąste mit einer Einladung zu bedenken, damit es bei den Friedensverhandlungen nicht zu Diskrepanzen kommt. Dass man Euch nicht eingeladen hat F├╝rst Tsaagan von und zu Alkena-Hohe Mark wird kein Affront gegen Euch sein. Die Tatsache wird dem Umstand geschuldet sein, dass der Gro├čherzog von Ehveros nichts ├╝ber Euren Besuch bei uns wei├č. Diesen Umstand werden wir ├Ąndern", sagte Maximilien freundlich und wandte sich an den Boten.

"├ťberbringt Eurem Herrn unsere aufrichtigen Gl├╝ckw├╝nsche.
Erstattet Eurem Herrn Bericht, dass wir die Einladung zu den Friedensverhandlung annehmen.
Ferner werden wir gemeinsam mit unserer Zweitgemahlin, sowie unserem Sohn Ciel und unserer Tochter Olivie den Festlichkeiten der Abdikation sowie der Kr├Ânung von Gro├čherzogin Ricarda von Ehveros beiwohnen.

In unserem Geleit befinden sich Zwergenk├Ânig Dunkelerz, Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari, sowie F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark. All jene sind f├╝r die Friedensverhandlungen in unserer Region unabk├Âmmlich. Richtet dies Eurem Herren aus.

Sollte einer der Anwesenden Entscheidungstr├Ąger Einw├Ąnde erheben, m├Âge er bitte sprechen.
Sollte Euer Herr Einw├Ąnde gegen einer der Besucher erheben, so m├Âge er uns kurzfristig kontaktieren",
erkl├Ąrte der Duc.
Bild

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."