Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der Tross nach Ehveros

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Der Tross nach Ehveros

#1

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 4. Feb 2018, 12:52

Der Tross nach Ehveros

Der Tross hatte den Großherzoglichen Hof verlassen und machte sich auf Richtung Ehveros. Der Wind frischte auf und vertrieb die ersten schweren Schneewolken des nahenden Winters, die sich am Himmel zusammengebraut hatten. Das Wetter schien auf ihrer Seite zu sein, vorerst.

Ein hoher, klarer Schrei zerriss die Luft. Ein nichtmenschlicher Schrei, der Ruf eines Falken der die Hand seines Himmelsauges verließ um die Wegroute mit seinem messerscharfen Blick auszuspähen.

Wer zurückblickte sah, dass ein Großteil der Hauptstreitmacht der Souvagnischen Armee die Gartenanlage des Hofes dazu umfunktioniert hatte, den großherzoglichen Hof, die Hauptstadt Beaufort wie auch die naheliegende Grenze zu sichern.

Manch einen überkam ein Gefühl von Dringlichkeit, was die Friedensverhandlungen anbelangte, bei dem Anblick der schwer gerüsteten Soldaten. Aber der Tross des Großherzog hatte sich in Bewegung gesetzt und ließ den Hof samt den Soldaten wie auch ihren jetzigen Amtsinhaber hinter sich zurück.

Die Straße glänzte feucht durch den Morgentau und die ersten Sonnenstrahlen brachte sie zum dampfen. Alcanterra schritt ruhig vor sich hin, während ihm der Duc etwas mehr Zügel gab. Direkt neben ihm ritt Fabien, sein treuer Leibdiener.

Beaufort war keine gewaltige Stadt, zeichnete sich aber dennoch durch feinere Häuser, einige Anwesen, prunkvollen Alleen und einem gepflasterten Straßennetz aus. Weiße Häuser herrschten zwar vor, aber auch bunte in den unterschiedlichsten Kolorierungen waren anzutreffen. Die Souvagner schienen nicht nur Burgen und Festungen zu lieben, in ihrer Hauptstadt liebten sie es farbenfroh.

Die meisten Fensterläden der einfachen Häuser waren rot, grün manche sogar sonnengelb. Zudem wurden viele Fassaden von blühenden Kletterpflanzen geschmückt, die nun im Herbst mit satten Rottönen den Straßen einen besonderen Charme verliehen.

Kleine Geschäfte schmiegten sich in die engen Stadtgassen, Bäcker, Schuster, Herren- und Damenschneider waren dort ebenso zu finden wie Möbel- und Geschirrmacher. Metzger und Wurstmacher priesen ihre Waren an. Besonders reichhaltig war das Angebot, welches die Fischhändler und jene die weiteres Meeresgetier anboten. Das Meer bestimmte einen Großteil des Auskommens in Souvagne. Außerhalb der Stadt lagen die Geschäfte der Färber, Lederer und Schmiede.

Um die Springbrunnen in der Stadt hatten sich die Heiler und Apotheker angesiedelt, dahinter folgten die ersten kleineren Wohnhäuser, in denen die einzelnen Zimmer der Leibeigenen lagen. Meist handelte es sich hierbei um jene, die dem Marquis de Beaufort oder dem Comte Grivois in der Stadt dienten.

Wo lang der Tross auch zog, die umstehenden Bürger hielten sofort in ihrer Tätigkeit inne und gingen auf die Knie für ihren Großherzog.

Die meisten schwiegen respektvoll mit gesenktem Haupte, andere riefen Begrüßungen, wiederum andere versuchten einen Blick auf ihren Duc persönlich zu erhaschen oder diesen zu berühren. Ein sinnloses Unterfangen, solange der Duc dies selbst nicht wünschte, denn seine Leibgarde blieb aufmerksam, misstrauisch und wachsam.

Almanen waren ein traditionsbewusstes Volk, allen voran die Souvagner. So genossen die souvagnischen Adligen und allen voran der Duc höchstes Ansehen. Die Leibgarde hatte sich nicht groß bei Landsleuten zu sorgen.
Aber überall auf der Welt gab es einzelne, versprengte wahnsinnige Seelen, die aus reiner Boshaftigkeit hochgestellten Persönlichkeiten zu schaden versuchten. Ferner galt es den Großherzog vor fremdländischen Feinden zu schützen. Es gab einige Fremdländer, die den almanischen Herrschern nach dem Leben trachteten.

Und nichts war Kriegstreibern verhasster, als ein Herrscher der sich ausdrücklich für den Frieden aussprach.

So hatte sich die Bevölkerung die in Ehrerbietung die Straße säumte meist nur mit einem freundlichen Schmunzeln oder einem knappen Gruß zufrieden zu geben.

Sobald der Tross zum Stehen kommen würde, kam es durchaus vor, dass einzelne Bürger um eine Vorstellung bei dem Duc baten. Meist waren dies kleine Leute aus den umliegenden Dörfern, die sonst kaum Gelegenheit hatten, einmal mit dem Duc persönlich in Kontakt treten zu können, obwohl dieser für all seine Bürger ein offenes Ohr hatte.

Nach einer Weile brachten sie die erste Wegbiegung aus der Stadt heraus hinter sich und die gepflasterten Straßen wichen den festgetretenen Lehmwegen. Es folgten die ersten Bauernhäuser, jene die die Außenbezirke der Stadt Beaufort markierten.

Der Duc ließ entspannt seinen Blick über die Landschaft schweifen, während ihm Fabien ein Lächeln schenkte, dass nur minimal angespannt wirkte. Maximilien schmunzelte zurück.
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Ciel Felicien de Souvagne

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Re: Der Tross nach Ehveros

#2

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 4. Feb 2018, 14:01

Zusammen mit dem Tross bahnten sich auch zwei riesige Kutschen ihren Weg. Die trägen, gigantischen Gefährte wirkten in dem Tross vollkommen deplatziert. Auf der hinteren Kutsche prangte das Wappen der Familie de Thibodeau, in dieser fuhr die erste Beifrau des Ducs. Auf der vorderen prangte das Bastardwappen. Da der in dieser Kutsche befindliche Prince eben jener Beifrau entstammte und nicht der Duchesse, war es ihm nicht gestattet, das reine Wappen von de Souvagne zu tragen. Stattdessen trug er das Wappen mit einem roten Balken versehen, welcher diagonal darüber lag, als würde er das Wappen durchstreichen.

Doch der Bastard reiste nicht allein. Bei ihm in der Kutsche war, nicht ganz offiziell, sein Halbbruder Kronprinz Dreaux. Während die meisten Mitglieder des Trosses sich die Hauptstadt ansahen, die Landschaft betrachteten oder den Schaulustigen zuwinkten, saß Ciel im Inneren seines überdimensionierten Gefährts an dem fest montierten Schreibtisch und arbeitete. Er würdigte der Schönheit der Umgebung keines Blickes, für ihn war ein Fenster nur zum Lichtspenden gut, damit er etwas auf seinen Papieren erkennen konnte. Vorn auf dem Kutschbock klimperte Nathan mit seiner Lyra und er klimperte und sang sehr laut, damit niemand hörte, wenn Ciel und Dreaux sich unterhielten. Immerhin sollte Dreaux eigentlich den Thron hüten, während der Duc nach Ehveros reiste. Stattdessen hatte Ciel ihn in seiner Kutsche mitgeschmuggelt.

Mit seinem Leibdiener Khawa schmollte Ciel, er wollte ihn nicht sehen und hatte ihm nicht Bescheid gegeben, wann sie abreisen würden und ihm auch kein Pferd zur Verfügung gestellt. Khawa war doch nun ein freier Mann, sollte er sich selbst eines kaufen. Zufrieden damit, dem ehemaligen Rakshaner derart eins ausgewischt zu haben, wandte Ciel sich an Dreaux.

"Ich habe hier die Import- und Exportstatistiken der letzten Monate", erklärte er und tippte auf die Unterlagen. "Ich habe sie zusammentragen lassen, um zu prüfen, ob irgendwer von dem Krieg wirtschaftlich profitiert, ganz so, wie wir es besprochen hatten. Vater glaubt noch immer dran, dass es sich um eine bloße Fehlentscheidung von Kaisho handelte, sich in einen Krieg einzumischen, der sie überhaupt nicht betraf. Ich aber traue den führenden Köpfen von Kaisho durchaus ausreichend Weitsicht zu. Nein, irgendwer muss daran verdienen und das nicht zu wenig. Unser Hauptverdächtigen in dieser Hypothese waren vorerst vor allem Kaisho und Naridien, ferner aber auch Avinar. Ich habe mir alles angesehen, nun bist du an der Reihe. Was hälst du davon?"

Ciel schob die Unterlagen herüber zu Dreaux. Bevor sie es sich gemütlich machten und ihre Freizeit genossen, wollte Ciel, dass sie gearbeitet hatten. Andernfalls könnte er keine einzige freie Minute genießen.
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Dreux Gifford de Souvagne

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Re: Der Tross nach Ehveros

#3

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mo 5. Feb 2018, 10:10

Dreux saß äußerst zufrieden und bequem in der riesigen Kutsche seines Bruders. Wie üblich arbeitete sein Bruder, vermutlich arbeitete dieser sogar noch nachts im Schlaf und notierte sich morgens seine Eingebungen. Dreux streckte seine Beine lang aus, lehnte sich gegen das Fenster und zog die Gardine etwas zur Seite. Allerdings nur soweit, dass man ihn nicht erkennen konnte.

Dreux staunte nicht schlecht, als er Khawa direkt hinter Chevalier Jules de Mireault auf dem Pferd sitzen sah. Er ließ die Gardine wieder sinken und schaute seinen Bruder an.

„Du wirst es nicht glauben, Dein Leibdiener Khawa sitzt hinter seinem Nemesis de Mireault auf dem Pferd. Was so ein neuer Name und eine neue Staatsbürgerschaft so alles bewirken kann“, erklärte Dreux verwundert.

Als sein Bruder ihm die Import- und Exportstatistiken vorlegte, schaute Dreux sehr geflissentlich darüber.

„Nun generell muss man das Ganze von einigen Seiten beleuchten. Die erste Frage die ich mir bei so einer Aufklärung stellen würde Ciel ist, wie Du schon richtig sagst, wer verdient an der ganzen Sache? Wer profitiert davon und verdient sich eine goldene Nase? In den meisten Fällen ist Geld der Beweggrund für eine Handlung.

Allerdings könnte auch eine Expansion, kurzum Landgewinn eine Grund gewesen sein. Wie wir nun erfahren haben, vergrößert sich Ehveros um Ledwick. Ein Krieg zerstört alte Strukturen, weicht Grenzen auf oder reißt sie sogar ein. Man muss nicht immer selbst einen Eroberungsfeldzug führen um sich Land einzuverleiben. Man muss vielleicht nur einen anzetteln.

Felipe war schon immer ein schlauer Fuchs. Er hatte Roderich in der Hand. Im Grunde hat Felipe über Ehveros und die Hohe Mark geherrscht. Nun der Krieg hätte sich für ihn momentan nicht gelohnt. Er hat die Hohe Mark verloren, dafür allerdings Ledwick gewonnen. Ich gehe davon aus, dass Ledwick legitim in sein Herzogtum integriert wird. Kurzum, dass es bald Ledwick nicht mehr geben wird und zu einem weiteren Teil von Ehveros wird.

Wäre die Hohe Mark noch in seiner Hand, hätte er ein gewaltiges Großherzogtum, sprich Almanien hätte sich dann in Groß-Ehveros und Souvagne aufgeteilt. Vermutlich wäre der nächste Schritt dann gewesen, die beiden Herzogtümer zu vereinen. Aus den ehemals vier Herzogtümern wäre somit ein gigantisches Herzogtum entstanden.

So ein Herzogtum hätte natürlich immense Vorteile, allerdings auch seine eigenen Nachteile. Wobei würde man die Herrschaft in Lehen unterteilen selbst ein gigantisches Land regiert werden kann.

Auf der anderen Seite haben wir nun die Tieflinge in der Hohen Mark.
Sie haben die Bevölkerung als die ihre angenommen, sollten diese sich ebenfalls zur neuen Hohen Mark bekennen. Warten wir ab, was sich daraus entwickelt.

Und wer weiß was Felipe oder Vater bezüglich Souvagne und Ehveros planen. Ich denke jeder von beiden hat dort so seine ganz eigenen Vorstellungen davon. Ein Zusammenschluss von Souvagne und Groß-Ehveros wäre ebenfalls ein gewaltiger Machtgewinn. Aber ob man Vater davon überzeugen könnte?

Solch eine Fusion wäre normalerweise ein gewaltiger Machtgewinn für den Mann.
Da aber in Ehveros eine Frau auf dem Thron sitzen wird, käme dann nur eine Doppelherrschaft in Frage bei einem Zusammenschluss von Souvagne und Ehveros. Ansonsten würden wir ja unser Land an Felipe verschenken.

Also zur Rekapitulation.
Hinter dem Krieg könnte sich jemand verbergen der daran verdient.
Hinter dem Krieg könnte sich jemand verbergen der damit sein Land erweitert.

Oder es könnte sich dahinter jemand verbergen, der ein ganz anders geartetes Interesse hat und den Krieg als Vorwand nutzt Ciel. Beseitigung von unliebsamen Feinden, wäre nur eine von vielen möglichen Optionen. Da kommen wirklich zig Völker in Betracht, vielleicht sogar insoweit um es einem anderen in die Schuhe zu schieben. Du weißt doch, wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. Aber wer ist hier der Dritte? Das wissen wir leider noch nicht.

Allerdings tippe ich auf Punkt eins, Geld ist immer noch der mächtigste Anreiz. Woran hast Du gedacht? Finanztechnisch hast Du mehr drauf als ich, hast Du irgendwen ausfindig machen können, der daran durchweg gut verdient?“,
fragte Dreux seinen Bruder.

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Comte Massimo de la Cantillion

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Re: Der Tross nach Ehveros

#4

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 6. Feb 2018, 16:20

Massimo  
 
schloss sich mit seinen Brüdern und seine Frau dem Tross vom Großherzog an.  Er ritt neben Maurice in ihre Mitte Monique, damit er sie jederzeit beschützen konnte. Sein Blick fiel auf Khawa. Der Rakshaner hockte mit auf dem Pferd von Jules dem Himmelsauge des Duc. Massimo schnaubte verächtlich. Der Rakshaner nahm sich einiges heraus, aber das war die Höhe. Jules schien das heute nicht zu stören. Dabei war der sonst genauso hart gestrickt was diese widerwärtigen Fremdlinge anging wie Massimo selber. Er tippte seine Frau an und in Richtung Rakshaner. Massimo vermisste sein Gargole der dem Rakshaner Respekt beibrachte. Er selber konnte das genauso, aber Komavan machte das härter und effektiver.
Der Comte stellte sich vor wie Komavan Khawa von Jules Pferd riss und ihn so oft über die Schulter warf und auf den Boden klatschte, bis der den gleichen Gesichtsausdruck hatte wie der geläuterte Fisch. Dann konnte der Wüstenwilde in zwei Richtungen gleichzeitig gucken. Aber Khawa war nichts gegen die falsche Schlange Tarkan die sich in ihre Reihen geschlichen hatte. Vor einiger Zeit hatte er noch mit Komavan und Nal geplant sich ins Lager von Tarkan zu schleichen und sich den Kopf von der Schlange zu holen. Eine Armee musste nicht mit der Waffe oder Magie gestoppt werden. Tarkan zu töten war keine Lösung um die Festung zu befreien. Die Wilden würden einen neuen Anführer benennen. Drum wollten sie Tarkan als Geisel nehmen. Und sie wollten sehen, wieviel den Wilden das Leben von Tarkan wert war. Er hatte vor die Wilden zu erpressen. Entweder zogen sie von der Feste der Zwerge ab und zogen sich zurück, oder Tarkan würde öffentlich vor ihren Augen geläutert und von danach von ihm enthauptet. Aber dazu war es nicht gekommen. Und jetzt ritt dieser stinkende Wüstensohn in ihre Mitte als gehörte er dazu. Von seinen zwei Frauen waren bestimmt drei Ziegen. Massimo verabscheute den Kerl. Wenn er ihn nur ansah wollte er ihn schon mit seinen Turban erdrosseln und an den nächsten Baum hängen. Aber er beherrschte sich. Der Duc hatte den widerlichen Hyänenanbeter eingeladen und Massimo musste sich dem beugen. Scheinbar wurde Tarkan für die Verhandlungen gebraucht. Danach konnten sie ihn ruhig in das finsterste Loch stecken. Massimo behielt den Turbantrottel genau im Auge.
Was sich wohl der Zwergenkönig dachte, dass der gemeinsam mit der Schlange Tarkan reisen musste. Wobei der hatte eigentlich genauso wenig in ihrem Land verloren. Massimo traute den Zwergen genauso wenig. Zuerst kannten die Zwerge niemanden. Dann als alles verloren war erinnerten sie sich, dass es noch andere Völker gab. Aber Massimo glaubte dem Zwerg ehr als Tarkan. Und dann war da noch der Tiefling der nun Herrscher über die Hohe Mark war. Das hatte der Roderich erstklassig hinbekommen. Er hatte sein Volk für Fremdlinge verheizt und mit seinen Versagen verraten. Die Leute mussten sich nun einen Dämon aus den stinkenden Sümpfen beugen.
Massimo traute keinen der Fremdländer. Sie alle hatten den Krieg selber verursacht und nun waren sie hier und wollten die Hilfe vom Duc. Solange Frieden herrschte lachten die anderen Herrscher über seinen Herrn. Sie dachten, dass er schwach war weil er Krieg ablehnte. Sie hielten sich für Helden, weil sie sofort zu den Waffen griffen und sich überall einmischten. Und jetzt wo ihre Länder verwüstet waren, kamen sie angekrochen. In den Krieg zogen sie jubelnd, zurück kam von ihnen keiner so. Scheinbar war Frieden doch keine Schwäche. Dass die Souvagner die Himmelsaugen, Kampfmagier, Ritter und Büttel nicht umsonst hatten daran dachte keiner. Sie alle kämpften jeden Tag dafür dass es in ihrem Land ruhig blieb. Und er selber sorgte genauso dafür wie viele andere.
Massimo gefiel es nicht, dass der Duc ihr Land verliess. Der Duc gehörte für Massimo zu Souvagne wie die Gargole und die Salzwiesen. Er gehörte nicht in die Fremde, sondern an seinen Hof. Irgendwie hatte der Comte ein mieses Gefühl bei der Sache. Die ganze Reise nur für die Fremdlinge und ihre hausgemachten Probleme. Hätte der Duc Massimo um Rat gefragt, hätte er vorgeschlagen für die Verhandlungen einen Botschafter zu schicken. Felipe war ein Almane, aber er war verschlagen und gefährlich und Massimo traute ihm  alles zu.  Sie mussten auf seinem Land und an seinem Hof vorsichtig und wachsam sein. Massimo tastete kurz nach seinem Schwertgriff. Seine Befürchtungen schickte er gedanklich zu seine beiden Brüder.  
Massimo wandte sich ganz leise an Maurice und seine Frau.
 
„Die Fremdländer scheinen verhandeln zu wollen. Sie haben sich bemüht, aber das alleine genügt nicht. Ich halte Felipe für gefährlicher als alle anderen zusammen. Ob der das ehrlich meint wissen wir nicht und zu allem Überfluss werden wir uns dann noch auf seinen Land befinden. Heimvorteil, Ortsvorteil, Machtvorteil. Für wen gehen wir das Risiko ein und bringen sogar unseren Herrn in Gefahr? Für Fremdländer. Dass schmeckt mir absolut nicht, dass sage ich euch. Wie viele gute Männer sollen noch sinnlos sterben für die Unfähigkeit anderer? Die Fremdländer halten uns sonst für rückständige Eigenbrötler. Aber so rückständig sind wir wohl doch nicht, weil unser Land noch steht. Auf einmal erinnern die sich, dass sie nicht alleine auf der Welt sind.  Und wann erinnern die sich? Jetzt wo die die Hand aufhalten wollen für Unterstützung. Vorher hat keiner von denen gefragt, oder selber in Betracht gezogen zu verhandeln.
Der Glaube verpflichtet doch nicht nur uns. Der Glaube verpflichtet alle Völker die Unschuldigen zu beschützen.
Und das mit der Hohen Mark wird noch nicht vom Tisch sein. Den Kasper Roderich wird Felipe durch einen anderen Hampelmann ersetzen wollen. Der ist Brot gewöhnt und so schnell lässt der nicht los. Damit ist für uns gar nichts gewonnen, oder glaubt ihr der Tiefling wird da lange auf dem Thron hocken? Ich glaub da irgendwie nicht dran. Felipe wird allein wegen der Hohen Mark auf Krawall gebürstet sein, dabei hat er sich schon Ledwick unter den Nagel gerissen. Vielleicht behandelt der Tiefling die Leute sogar besser, als das Roderich je getan hat. Wäre ja keine Kunst. Aber was geschieht, wenn Felipe sich gegen den Tiefling wendet? Entweder stehen wir dem Tiefling bei. Dann müssen wir Partei ergreifen. Oder wir bleiben neutral. Dann reisst Felipe vielleicht noch die Hohe Mark an sich. Das kann nur verhindert werden, indem wir nicht mehr neutral bleiben. Egal wie wir das drehen oder wenden wir müssen ein Kräfteausgleich herstellen. Wir müssen ein Bündnis eingehen sonst werden die Gegner zu mächtig.“
 
Massimo beugte sich zu Monique und streichelt ihren Rücken.
 
„Noch sind wir in unserem Land Moni, überleg dir ob du weiter mitkommen willst, oder ob du umkehren magst. Wenn du bleibst, bleib die ganze Zeit an meine Seite. Wir lassen uns zusammen unterbringen. Wir werden nicht getrennt wohnen und du wirst in kein Frauenzimmer ziehen. Ich frier mir lieber den Arsch ab und gebe dir meinen Umhang für die Nacht, als dass die dich einsacken. Ich meine, was mir zu der Rakshanischen Schlange eingefallen ist, kann genauso anderen einfallen. Mit einem Faustpfand kann viel erreicht werden. Du kannst jemanden überzeugen zuzuhören oder Eingeständnisse einfordern. Ich habs oft selber getan, daher weiss ich das. Egal was in Ehveros passiert oder vorgegeben wird, wir trennen uns nicht. Weder zum schlafen, noch beim essen oder feiern oder sonst wo. Du bist meine Frau, du bleibst an meine Seite Moni. Ich hätte sonst keine ruhige Minute. Versprich mir das Moni.“

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Re: Der Tross nach Ehveros

#5

Beitrag von Tarkan » Di 6. Feb 2018, 20:21

Tarkan ritt auf einem Pferd. Das war insofern bemerkenswert, dass er Pferde recht herablassend betrachtete. Sie waren dauernd krank und konnten nur bei perfektem Untergrund gehen, bei dem kleinsten Hindernis scheuten sie. Er hätte einer guten Reithyäne eindeutig den Vorzug gegeben.

Er bemerkte, wie viel Hass ihm in den Blicken mancher Reisender entgegenschlug. Einer der Mitreisenden übertrieb es. Er starrte sowohl Khawa als auch Tarkan mit offenem Hass hinterher. Tarkan war müde und krank und fühlte sich von dem Kerl belästigt. Er hätte sich beim Duc beschweren können oder bei dessen Palaisin, doch das war nicht Tarkans Art, genau so wenig wie vor biestigem Fußvolk auszuweichen. Stattdessen ritt er genau neben den Mann, hielt mit dessen Pferd schritt und starrte zu ihm herüber.

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Re: Der Tross nach Ehveros

#6

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 7. Feb 2018, 05:17

Massimo

unterhielt sich gerade mit seine Frau und hatte andere Gedanken als die Schlange Tarkan sich an ihn klemmte. Der Rakshaner starrte ihn an. Dabei hatte er nicht den Anstand sein Gesicht zu zeigen. Vielleicht war das besser so, wer wusste wie der unter dem Turban aussah. Das was er sah reichte Massimo schon. Massimo starrte kalt zurück.

"Was soll das Geglotze Rakshaner? Was wird das, wenn es fertig ist? Hast du kein Benehmen? Ich rede privat mit meine Frau. Halt Abstand oder besser noch verzieh dich."

Massimo sprach leise und sein Blick verfinsterte sich.

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Re: Der Tross nach Ehveros

#7

Beitrag von Tarkan » Mi 7. Feb 2018, 07:40

Tarkan dachte ja gar nicht daran, sich von irgendeinem kleinen Tunichtgut vertreiben zu lassen. Er war niemand, der im eigenen Heer sonderlich viel wert darauf legte, dass man ihn als jemand Höhergestellten behandelte, aber sich vom Fußvolk seines Gastgebers dumm anmachen ließ er auch nicht. Anstatt wegzureiten, ließ er sein Pferd ein Stück näherrücken. Er war verletzt und erschöpft, aber er war auch stinksauer. Nach einem Jahr Kampf am Stück hatte er die Schnauze einfach nur voll.

" Wenn du mit deiner Frau sprichst, dann solltest du sie anehen und nicht fremden Männern hinterherschauen. Jemanden derart anzustarren ist ausgesprochen unhöflich. In manchen Kreisen legt man es als romantisches Interesse, in anderen als Herausforderung aus. Ich bin ein Staatsgast", knurrte er, "aus meiner geliebten Steppe in dieses Land gereist, um über Frieden zu verhandeln. Einen Frieden, auf den in den Reihen meines Volkes kaum jemand Lust hat. Besser, du hältst den Mund und siehst in eine Richtung, die angemessen ist."

Diese Reise war für ihn purer Stress, nicht zuletzt, da er wusste, dass sein schärfster Rivale Dschan ihm am liebsten schon allein dafür den Hals umdrehen würde, dass er sich überhaupt auf den Weg gemacht hatte. Tarkan rechnete mit einer bösen Überraschung, wenn er heimkam. Er machte sich wenig Freunde damit. Und nun musste er sich auf dieser Reise auch noch von einem dahergelaufenen Wichtigtuer vollfurzen lassen.

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Re: Der Tross nach Ehveros

#8

Beitrag von Komavan » Mi 7. Feb 2018, 07:51

Komavan befand sich derweil auf halbem Wege zwischen dem Lehen der de la Cantillions und dem Tross. Er stand als steinerne Statue an einem versteckten Platz im Wald, wo er des Sonnenunterganges harrte. Massimo hatte ihn nicht mitgenommen. Er hatte sich nicht einmal verabschiedet! Entweder, weil seinen treuen Gargoyle vergessen hatte, oder weil er vor lauter Schmetterlingen im Bauch nur noch mit seiner neuen Frau beschäftigt war. Komavan war wenig erfreut, vor allem, weil er wusste, dass Massimo ihn brauchte. Er hatte beschlossen, auf eigene Faust mitzureisen, ob der Comte ihn dabei haben wollte oder nicht. Wie Komavan seinen Freund kannte, würde der mit seiner charmanten Art eines Holzhammers bald Probleme bekommen und was wäre er für ein Wächter, nur auf Zuruf auf ihn zu achten? Noch war es Tag, doch bald würde die Dunkelheit sich auf das Land senken und Komavan erneut zum Leben erwachen.
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Re: Der Tross nach Ehveros

#9

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 7. Feb 2018, 11:37

Massimo

fluchte innerlich. Dieser Hyänenküsser rückte ihm noch näher auf den Pelz. Massimo fand das überhaupt nicht witzig. Er konnte sich keinen Platz verschaffen und zu Seite ausweichen. Auf der anderen Seite neben ihn ritt seine Frau und er würde sie abdrängen. Sie ritt ein normales Pferd. Foudre würde es sonst zur Seite räumen. Er würde seine Frau nicht gefährden. Zudem sah er überhaupt nicht ein, sich vor seine Frau von so einen Wüstenaffen als Schlafsack darstellen zu lassen. Was sie dann von ihm dachte, war sowas von klar. Was hing sich der widerwärtige Wilde überhaupt in ihr Gespräch? Das war die Höhe.

"Bis gerade hab ich noch meine Frau angesehen. Dann kamst du und gehst mir auf die Eier. Schwatz einen anderen voll. Das ist unser Land und ich kann hingucken wo ich möchte. Romantisches Interesse an dir ganz bestimmt nicht. In der Wüste gibts wohl keine Spiegel. Eine Herausforderung hättest du gespürt Rakshaner. Dafür hätte ich dir meinen Panzerhandschuh um die Ohren geschmettert. Zudem hast du dich an mich geklemmt und nicht umgekehrt.
Korrekt du bist Staatsgast vom Duc. Stimmt völlig. Du hast von mir die Erlaubnis sofort damit anzufangen dich wie ein Gast zu verhalten und nicht wie der Herr über Souvagne. Zuerst rutscht du mal ein Stück von mir weg mit deinen Gaul oder ich helfe nach. Natürlich bist du hierher gereist für Friedensverhandlungen. Glaube ich dir, dann solltest du die Einwohner genauso friedlich behandlen und die nicht verärgern. Ich bin hier ein Ureinwohner. Und wir sind sogar eine Meinung, von uns hat kaum einer Lust auf Verhandlungen mit euch. Jeder kennt euch und jeder weiss was ihr für Leute seid. Wer keinen Anstand kennt, der hält sich genauso wenig an sein Wort. Wann ich mein Mund halte entscheide ich, dass ist meine Scholle. Ich lass mir von dir nicht den Mund verbieten. Ich soll den Mund halten und woanders hinsehen, sonst was? Sprich dich aus."

Dieser Wilde war unglaublich wie er mit ihm umspang. Massimo hätte ihn am liebsten vom Pferd getreten. Oder sich wirklich seinen Panzerhandschuh geschnappt. Aber den hätte er dem Wilden dann mit der Faust darin ins Gesicht gegraben zur Läuterung. Die Aufforderung nach Platz hätte das Wüstenwürstchen sofort kapiert. Und das alles vor seine Frau. Massimo schäumte vor Wut. Vielleicht halfen ja paar klare Worte.

"Blamier mich vor meine Frau dann bring ich dir Benehmen bei vor allen. Ich warne dich, lass es sein."

Zischte Massimo Tarkan leise an. Er bliess sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und starrte den Rashaner in die Augen. Wer schuld war, wusste Massimo genau. Khawa hatte ihm als Rache diesen Turban auf den Hals gehetzt. Er hatte ihm nie verziehen, dass er ihn mit seine Räuberbande gestellt und aufgerieben hatte. Danach war er zum Schosshündchen von Ciel dressiert worden. Das sass tief in diesem Wilden. Aber das hatte er sich selbst zuzuschreiben. Hätte er keine Souvagner angegriffen und überfallen, wäre er heute noch frei und kein dessierter Zirkusaffe. Massimos Blick zuckte zu Khawa. Sobald er die Gelegenheit hatte, würde er ihm dafür danken. Dem würde er eine Abreibung verpassen die der nicht vergessen würde.
Massimo schaute Monique an und dann Tarkan. Er konnte die Situation neben seine Frau nicht hochgehen lassen. Bei einem Kampf wurden oft Unbeteiligte mehr verletzt als die Kämpfer. Und er wollte nicht dass sie verletzt wurde. Er hatte ihr was anderes geschworen. Er hatte den Duc einmal enttäuscht als er ihn nicht rechtzeitig über den Krieg informierte. Sein Herr hatte ihm eine Chance gegeben. Er hatte sie genutzt und der Duc hatte ihm verziehen. Noch eine Chance bekam er sicher nicht. Wenn er seine Familie erneut in Schwierigkeiten brachte, fiel das auf Moni mit zurück. Und sein Bruder Melville würde das nicht so einfach schlucken. Er schaute kurz nach seinem ältesten Bruder. Er selber wollte genauso Frieden für seine Familie und sich. Wenn er das jetzt durch sein dummes Maul zerstörte, landete er vielleicht sogar auf dem Block. Massimo schnaufte durch um sich zu beruhigen.

"Ich nehme meine Worte zurück. Ich war wütend und habe ohne nachzudenken gesprochen. Entschuldige bitte, du hast Recht. Keiner ist hier weil er den anderen so gut leiden kann. Aber du bist hier, weil du es versuchen möchtest. Als Gast hast du dich zu benehmen, dass ist klar. Aber ich habe mich dir gegenüber genauso zu benehmen, da du Gast meines Herrn bist. Verzeihung."

Lenkte Massimo ein.

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Re: Der Tross nach Ehveros

#10

Beitrag von Tarkan » Mi 7. Feb 2018, 12:11

Tarkan bemerkte das streitlustige Funkeln in den Augen des Mannes, der offenbar nicht nur ihn, sondern auch Khawa auf dem Kieker hatte, so wie er zu dem herüberblickte dann aber lenkte der Almane wider Erwarten ein. Ob er es nun aufrichtig meinte oder nicht, es war ein Wort. Tarkan verzichtete daher auf eine Erwiderung der anfänglichen Garstigkeiten und nickte dem Mann nur knapp zu.

"Wir haben alle die Nase vom anderen voll. Es war ein gutes Jahr mit einer schönen Schlacht, doch genug ist ist genug. Sehen wir zu, dass wir einen Frieden vereinbaren, damit wir uns so schnell nicht wieder sehen müssen."

Er trieb sein Pferd an und ritt seines Weges.

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