Seid gegr√ľ√üt, Reisender!

Auf der Suche nach einem Abenteuer, was? Dann seid Ihr hier genau richtig, in einer Welt von edlen Rittern und dreckigen Halunken, m√§chtigen Magiern und fantastischen Wesen. Auch f√ľr Euch wird ein Pl√§tzchen zu finden sein. Traut Euch und tretet ein in eines der aktivsten deutschsprachigen Forenrollenspiele der freien Fantasy! F√ľr Neulinge gibt es den Novizenbereich, wo Ihr alles Wissenswerte √ľber das Spiel erfahrt. In der Weltenbibliothek findet Ihr alle wichtigen Informationen zu unserer Welt. Und wenn ich Euch einen Rat geben darf - gesellt Euch doch einfach mal beim Stammtisch dazu, wo auch Neulinge ohne Ortskenntnis rasch Bekanntschaften schlie√üen.

Der unliebsame Leibdiener -- Chat-RPG 11.02.203 n.d.A.

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Großherzogtum Souvagnen
Das almanische Gro√üherzogtum Souvagne ist gepr√§gt von sanfte H√ľgeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h√§lt sich aus Kriegen gr√∂√ütenteils heraus und hat sich als einziges Gro√üherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit√§t. Von allen Herrschern ist er der Gem√§√üigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr√∂√ütenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Dreux Gifford de Souvagne
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Der unliebsame Leibdiener -- Chat-RPG 11.02.203 n.d.A.

#1

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mo 12. Feb 2018, 12:28

Der unliebsame Leibdiener

Ciel: "Sag, werter Bruder, mir ist zu Ohren gekommen, dass du Probleme mit deinem Leibdiener hast. Welcher Natur sind sie, wenn ich fragen darf?"

Dreux Gifford de Souvagne
Ich hasse ihn abgrundtief

Ciel: "Ja, aber warum? Was hast du an dem Mann auszusetzen?"

Dreux Gifford de Souvagne
Ich habe ihn gesehen und konnte ihn nicht ausstehen, dass kommt vor. Und dann stell Dir vor was er tagtäglich macht. Da wurde aus nicht mögen schnell Hass

Ciel: "Warum tauschst du ihn nicht gegen einen anderen?"

Dreux Gifford de Souvagne
das versuche ich schon die ganze Zeit, aber er wurde mir zugeteilt, ich habe ihn mir nicht ausgesucht. Und weil ich zu lange suchte, bekam ich den da. Wunderbar. Ich wollte den nicht haben

Ciel: "Dann tausche ihn doch jetzt im Nachhinein. Man m√ľsste meinen, es g√§be gen√ľgend Auswahl."

Dreux Gifford de Souvagne
Ach ja? Wer war den letztens geknickt wie eine Eiche nach einem Sturm weil Khawa weg war? Du findest genauso wenig schnell guten Ersatz wie ich. Ich hoffe manchmal er begeht einen Fehler...

Ciel: "Ja, aber mit dem Unterschied, dass ich Khawa sch√§tze! W√ľrde ich ihn verabscheuen, w√§re er nicht mein Leibdiener, so einfach ist das. Wei√ü der Mann, was du von ihm h√§ltst?"

Dreux Gifford de Souvagne
Bist Du verr√ľckt? Der rasiert mich, soll der mir die Kehle durchschneiden? Der badet mich, soll der mich im Zuber ertr√§nken? Der wischt mir den... jedenfalls sage ich sowas doch nicht


Ciel: "Trotzdem ist das kein Zustand. Ist er ansonsten ein guter Leibdiener, abgesehen von deiner Antipathie?"

Dreux Gifford de Souvagne
ja das ist er. Ich kann nicht √ľber ihn meckern, aber es kommt keine Sympathie auf. Sollte man seinen Diener nicht wie einen Freund m√∂gen?

Ciel: "Ja, das wäre optimal. Was genau sollte den neuen Diener denn vom alten Unterscheiden? Irgendwas Spezielles? Oder muss er dir einfach sympathisch sein? Dann wäre eine Ausschreibung mit zahlreichen Bewerbern sinnvoll oder kennst du jemanden, der in Frage käme?"

Dreux Gifford de Souvagne
nun ich dachte wenn ich eine Person sehe die ich auf Anhieb m√∂gen k√∂nnte, w√§re es der richtige Diener. Ansonsten sollte er eben alles beherrschen was ein Leibdiener beherrscht. Was spezielles? Nein ich m√∂chte keinen Exoten, vielleicht jemand der √§lter ist als ich? Das glaube ich w√ľrde mir besser zusagen. So f√ľhle ich mich keine Ahnung, nicht gut aufgehoben. Der wei√ü weniger als ich

Ciel: "Wir sollten uns da drum k√ľmmern, ich helfe dir, wenn du m√∂chtest. Das ist ja unzumutbar!"

Dreux Gifford de Souvagne
gut und wie sagen wir das Vater und wie werde ich den alten los? den muss ich behalten, bis ich einen neuen habe. Ich kann mich ja schlecht selbst ankleiden und rasieren und so

Ciel: "M√ľssen wir das vor Vater rechtfertigen? Was geht ihn das an? Ich w√ľrde deinen Leibdiener gern mal sprechen oder ihn mal bei der Arbeit beobachten. Vielleicht findet sich eine weitere Verwendung f√ľr ihn."

Dreux Gifford de Souvagne
er hat ihn mir aufs Auge gedr√ľckt, weil ich mich nicht entschieden habe Ciel. Er sagte ich sollte mich entscheiden und nicht so lange herum suchen. Dabei musste ich mir doch sicher sein. Jetzt habe ich den da

Ciel: "Wir finden einen neuen. Wenn es gänzlich unerträglich ist, könnte ich dir Khawa ausborgen."

Dreux Gifford de Souvagne
Khawa? NEIN! ich möchte Khawa nicht. Wie kannst Du mir Khawa empfehlen? Nachher wird der doch wieder wild und das bei mir in der Bude!

Ciel: "Hm ... ich brauche einen dritten Leibdiener. Mindestens. Nathan kann ich nicht verleihen. Wir brauchen eine ständige Reserve."

Dreux Gifford de Souvagne
Du kannst meinen Leibdiener haben Ferrau Du Trieux, wenn Du mir einen neuen besorgst tauschen wir einfach

Ciel: "Ich helfe dir auch so, einen neuen zu organisieren. Mit Ferreau w√ľrde ich vorher gern sprechen, am Ende mag ich ihn genau so wenig leiden wie du."

Dreux Gifford de Souvagne
dann sprich ruhig mit ihm :)
also was meinst Du? W√ľrde man sich nicht bei einem √§lteren Diener sicherer f√ľhlen?

Ciel: "Khawa ist älter als ich. Es macht die Gespräche sehr angenehm, wenn der Leibdiener einen vielseitigen Erfahrungsschatz hat und stets interessantes zu erzählen weiß. Aber generell mag ich gleich alte Leibdiener mehr."

Dreux Gifford de Souvagne
hm oder ob eine Leibdienerin ginge, sprich eine Zofe? Wäre das erlaubt?

Ciel: "Ich glaube, da w√ľrde f√ľr ziemlichen Spott sorgen. Du w√ľrdest dich damit selbst als weibisch brandmarken."

Ciel: "Aber wie wäre es mit einem Eunuch, wenn dir Männer nicht gut behagen?"

Dreux Gifford de Souvagne
gut dass stimmt, ich dachte nur gerade wie angenehm es wäre abends gg
einen bitte was?!?

Ciel: " Einen Kastraten."

Dreux Gifford de Souvagne
Oh, achso. Naja aber was denken die Leute dann?

Ciel: "Kastraten bei Hofe sind doch nicht un√ľblich. Ich lieb√§ugele selbst mit einem. Sie sind beherrschter und sanftm√ľtiger."

Dreux Gifford de Souvagne
Du meinst so einen wie sich Melville hält? Warum ist klar
wo bekomme ich so einen Kastraten denn her? Also er sollte schon einer sein, ich könnte nicht... also ihn zu einem machen lassen. Aus dem Ausland?
Also sollen wir hier in Ehveros schauen, solange Paps nicht da ist? Oder wo sollen wir schauen? Ciel!

Ciel: "Man findet sie oft auf Sklavenmärkten, wo sie von ihren Eltern aus Not hinverkauft wurden. In Ehveros soll es einen guten Sklavenmarkt geben. Vielleicht finde ich da auch was Passendes. Lass uns doch einen Abstecher machen!"

Dreux Gifford de Souvagne
ich bin dabei! :D
solange Vater nicht da ist, können wir was unternehmen, da hat er nicht den Daumen drauf gg

Ciel: Zu Fuß oder mit der Kutsche?

Dreux Gifford de Souvagne
ich w√ľrde sagen wir gehen zu Fu√ü. Mit der Kutsche k√∂nnten wir gleich einen Herold mitnehmen oder? Wir k√∂nnten aber auch reiten. Wie Du magst. Es freut mich √ľbrigens sehr, dass Du mir hilfst Bruder

Ciel: In Tempeln gibt es oft auch Eunuchen, fällt mir ein, wo sie als Sänger die Götter preisen.

Dreux Gifford de Souvagne
nein ich möchte keinen Sänger Ciel. Ich möchte einen normalen Leibdiener, mit dem ich mich verstehe. Versteh das nicht falsch, aber Gesang ist nicht meins

Ciel: Nathan ist intakt, falls du darauf anspielst. Seine Stimme ist naturgemäß etwas hoch. Gut, dann lass uns zu Fuß gehen. Nehmen wir jemanden mit? Dass ich dir helfe ist doch Ehrensache, Bruder.

Dreux Gifford de Souvagne
so war das nicht gemeint, Nathan ist v√∂llig in Ordnung ich habe nichts gegen ihn. Nicht mal gegen seinen Gesang, ich mag generell keinen Gesang. Weder von ihm noch von sonst wem. Ich singe selbst auch nicht. Nein wir gehen allein, wozu wurden wir im Schwertkampf ausgebildet, wenn wir st√§ndig wen am Hintern haben? Mal ganz ehrlich, in gro√üer Not k√∂nnte Vater sich sogar selbst verteidigen. Hast Du ihn k√§mpfen sehen? Also, man kann es mit der Vorsicht auch √ľbertreiben. Je mehr wir mitschleppen, je auff√§lliger ist es doch. Lass uns einfach einkaufen gehen

Ciel: Nur sollte unsere Kleidung nicht zu auffällig sein.

Dreux Gifford de Souvagne
Dann lass uns ganz einfache Kleidung tragen, also schlichte meine ich. Wir m√ľssen unsere Haare zusammenbinden

Ciel: Ich trage meine auch so schon gebunden. Gut, ich werde mir Kleider von ... nein, nicht von Nathan. Von einem anderen Diener werde ich mir dessen Alltagskleider borgen, damit es autentisch aussieht.

Dreux Gifford de Souvagne
Wir beklauen Fabien komm

Dreux Gifford de Souvagne
wenn Paps nicht da ist, ist er auch nicht da und wir k√∂nnen uns frei bedienen. Wir ben√∂tigen eben nur G√ľrtel

Ciel: Keine schlechte Idee! Er ist eigentlich immer adrett gekleidet. Lass uns gehen.

Dreux Gifford de Souvagne ‚ÄĘ Gestern, 21:26
ja und er ist nicht so schlank wie wir, stell Dir vor er w√§re d√ľnner als wir, wir k√§men nicht in die Klamotten gg.

Ciel: *schmunzelt*

Dreux Gifford de Souvagne
was grinst Du Ciel? gg

Ciel: Oh, ich habe mir nur gerade uns beide in Nathans Kleidern vorgestellt.

Dreux Gifford de Souvagne
ich glaube wir wären so auffällig, dass sich niemand mehr erinnern möchte *lacht sich schlapp
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Re: Der unliebsame Leibdiener -- Chat-RPG 11.02.203 n.d.A.

#2

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Di 20. Feb 2018, 18:27

Der unliebsame Leibdiener - Teil 2 -- Chat-RPG 19.02.203 n.d.A.


Ciel: In der gestohlenen Kleidung von Fabien sahen die zwei Br√ľder ausgesprochen elegant aus, das musste man Fabien lassen. Schick, aber nicht √ľbertrieben aufgedonnert flanierten sie durch Drakenstein, auf der Suche nach einem Sklavenmarkt. Es war aufregend, so ganz allein unters Volk gemischt zu gehen und aus n√§chster N√§he zu erleben, ungefiltert, was f√ľr andere Alltag war. Ciel kam nicht umhin, f√ľr Dreaux und sich eine Bratwurst an einem Grillstand zu kaufen. Die Konversation bereitete einige Schwierigkeiten, doch sie erhielten, was sie wollten. Gut gelaunt reichte er Dreaux seine Bratwurst, die zu beiden Seiten aus einem Br√∂tchen herausragte. "Mahlzeit!"

Dreux: Der Kronprinz schaute sich neugierig um. Die Mode war eine v√∂llig andere als Zuhause. In Ehveros mochte man es scheinbar nicht so farbenfroh wie in Souvagne. Aber dieses Land hatte seinen eigenen Charm, es war quasi alles in Erdt√∂nen gehalten. Von der m√§chtigen Burg, die sie vor kurzem verlassen hatten bis hin was die Stadt betraf. Genauso urig wie die Burg, waren die Bewohner und das Essen. Alles schien eine Nummer schwerer und dunkler in Ehveros zu sein. Nicht nur die Farben, auch die Speisen. Aber gerade das Fremde machte schlie√ülich den exotischen Reiz des ganzen aus. Gut gelaunt lie√ü sich Dreux die seltsame Wurst schmecken und grinste seinen Bruder breit an. "Danke, dito. Wir sollten uns bei Gelegenheit auch die Akademie anschauen. Viele Magier wurden dort ausgebildet. Hast Du Dich je f√ľr Magie interessiert? Ich meine rein aus Neugier? Ist Dir mal aufgefallen wie blass wir im Gegensatz zu dem Rest der Bev√∂lkerung sind? Mir ist das gerade aufgefallen. Gut generell sind wir ja blass, wie es sich geh√∂rt, aber wir sind noch blasser als Ehverosser Adlige. Die Kleidung hat Fabien gut ausgesucht. Wo meinst Du m√ľssen wir lang? Ich bin aufgeregt", grinste Dreux noch breiter.

Ciel: Der Prince schmunzelte. "Ich bin Adept der Blutnekromantie, mein lieber Bruder. Im Alltag ist das freilich nicht sonderlich relevant. Die Magierakademie habe ich jedoch nie besucht, da Blutnekromantie momentan nicht an Schulen unterrichtet wird. Ich habe alles von meinem Lehrer gelernt. Ja, wir sind wunderbar blass und vornehm, das wird wohl auch anderen auffallen, aber es ist ja bekannt, dass fremdl√§ndische G√§ste zu Verhandlungszwecken nach Ehveros geladen wurden." Auch Ciel lie√ü sich die Bratwurst schmecken. Sie war fettig und viel zu stark gew√ľrzt, doch er mochte das abenteuerliche daran, was mit dem Verzehr dieser B√ľrgerspeise einherging. "Guter Mann, gibt es hier einen Sklavenmarkt?", fragte er einen der zahllosen Stra√üenh√§ndler. "Da lang." Der Mann wie√ü ihnen die Richtung. "Besten Dank. " Ciel √ľberlegte, ob es angemessen war, f√ľr solch eine Auskunft ein Trinkgeld zu geben oder ob das √ľbertrieben wirken w√ľrde. Sicherheitshalber gab er keines, damit er nicht zu unb√ľrgerlich wirkte und ging mit Dreaux in die entsprechende Richtung. Sie landeten jedoch im sch√§bigsten Elendsviertel. "Zum Gl√ľck habe ich dem Kerl kein Kleingeld f√ľr seine Information ausgeh√§ndigt", echauffierte Ciel sich und versuchte, m√∂glichst schnell wieder herauszufinden. Es sah hier gef√§hrlich aus.

Dreux: Missmutig schaute sich Dreux um. Wohin ihn der Kerl geschickt hatte konnte nur ein billiger Scherz sein, oder eine Falle. "Das ist entweder ein Scherz oder eine Falle. Ich klinge fast schon so wie eine Kreuzung aus Ballamy und Massimo. Jedenfalls gef√§llt es mir hier ganz und gar nicht. Blutnekromantie wird in Drakestein sicher nicht gelehrt. Wir sollten zusehen, dass wir aus dieser Gasse der langen Messer so schnell wie m√∂glich wieder verschwinden. Du kannst hoffentlich mit einer Waffe umgehen und hast eine dabei?", fl√ľsterte Dreux und biss in die Wurst.

Ciel: "Ich schleppe doch keinen Degen in der √Ėffentlichkeit mit mir rum! Du?"

Dreux: "Nein ich habe auch keinen dabei. Wir sind wirklich Idioten, wir hätten wenigstens einen Dolch einstecken sollen. Jeder Mann trägt bei uns Zuhause einen Dolch, sogar unser edler Kleiderspender Fabien. Lass uns von hier verschwinden und uns gleich zwei Waffen kaufen. Sicherer ist das. Zur Not blenden wir Feinde mit der Bratwurst", kicherte Dreux.

Ciel: " Wir h√§tten Bellamy mitnehmen sollen und Khawa!", keuchte Ciel in einem Anflug von Panik. Obwohl das nur die Kleider eines Dieners waren, sahen sie exquisit aus und die Menschen hier waren ansonsten in ziemliche Lumpen gekleidet. Er f√ľhlte sich wie zum Abschuss freigegeben. Um es zu √ľberspielen, nagte auch er an seiner Bratwurst herum. Ein Fettspritzer kam hervorgeschossen und traf einen Passanten ins Gesicht. Ciel kreischte auf und rammte ihm das Br√∂tchen ins Gesicht. Dann nahm er die Beine in die Hand. Er packte Dreaux am √Ąrmel und rannte, was das Zeug hielt.

Dreux: Der Kronprinz umklammerte seine Bratwurst als w√§re es die letzte Waffe die ihnen zur Verf√ľgung stand. Diese Ultima-Ratio durfte er auf keinen Fall verlieren, auch wenn Ciel losrannte als t√§te sich hinter ihnen der Abgrund auf. Vermutlich war dem auch so, Dreux hatte nicht das Bed√ľrfnis √ľber die Schulter mitten in eine heranfliegende Faust zu gucken. Er gab sich gro√üe M√ľhe mit seinem Bruder Schritt zu halten und rannte was seine Beine hergaben. Langsam waren die beiden nicht, sie waren schlank und mehr oder minder trainiert und was noch viel wichtiger war, der Schreck sa√ü ihnen in den Knochen. "Wie konntest Du nur so unvorsichtig bei√üen!", fauchte Dreux seinen j√ľngeren Bruder an.

Ciel: "Dieser B√ľrgerfra√ü war ein riesengro√üer Fehler!", rief er im Rennen zur√ľck. "Der Kerl hat uns mit Absicht eine spritzende Wurst angedreht! Wir sollten ihm Domi vorbeischicken! Mal sehen, ob er dem auch so eine Spritzwurst verkauft!" Ciel zerrte Dreaux um die Ecke und endlich sahen die Stra√üen wieder normal aus. Dies war die Hauptstra√üe mit ihrem regen Treiben. Keuchend lehnte Ciel sich gegen eine Wand. "Ich brauch was zu Trinken!"

Dreux: Lehnte sich ebenfalls an die Wand, japste nach Luft und hielt sich die Rippen vor Lachen. "Eine spritzende Wurst, man wenn Paps erf√§hrt, dass Du es warst der mit seiner Wurst rumgespritzt hat... er w√§re stolz auf Dich. Erz√§hl blo√ü nicht, dass es Fett war. Den Teil lass weg", gibbelte Dreux und hielt sich die Seite, w√§hrend er versuchte zeitgleich von seiner Wurst abzubei√üen. "Domi hat hier keine Richtgewalt Ciel. Aber wir k√∂nnten ihn hiemlich vorbeischicken. Er k√∂nnte auch Ferrau mitnehmen. Was zu trinken? Ja eine gute Idee, geh vor ich folge Dir Br√ľderchen", grinste Dreux mampfend.

Ciel: "Warum sollte er Ferrau mitnehmen? Hast du vergessen, dass ich ein gesch√§ftliches Auge auf ihn geworfen habe? Domi mag keine Richtgewalt in Ehveros haben, aber er sieht unheimlich aus und k√∂nnte dezent aus dem N√§hk√§stchen plaudern. Mit W√ľrsten herumzuspritzen √ľberlasse ich lieber euch und ihr √ľberlasst mir daf√ľr das Arbeiten." Ciel grinste nun auch wieder und begab sich zu einem Stand mit lauter bunten bef√ľllten Glasgef√§√üen. "Werte Dame, gehe ich Recht in der Annahme, dass es sich bei jenen Fluiden um Getr√§nke handelt?" - "Das sind S√§fte und verschiedene Tees, Bursche", schnarrte die Verk√§uferin. "Dann h√§tte ich gern zwei von diesen S√§ften hier." Er kaufte zwei Pappbecher voll und reichte einen Dreaux. "Ah, schaue mal, da vorn! Da ist endlich der Markt!"

Dreux: Er schnappte sich den gereichten Becher und genoss das Getr√§nk, w√§hrend er Richtung Sklavenmarkt marschierte. "Das schmeckt wirklich gut. Du hast keine Ahnung davon, wieviel Spa√ü so ein W√ľrstchen machen kann Ciel. Aber Du solltest nicht damit warten bis es verschrumpelt ist. Arbeit kann ja Spa√ü machen und manche Arbeit macht auch Spa√ü, aber das ist keine Arbeit sondern Vergn√ľgen. Oder besser gesagt noch ist es Vergn√ľgen. Sp√§ter wohl nicht mehr. Dann steckt da auch eine eigene Pflicht dahinter. Ich m√∂chte lieber selbst gucken, wen ich so an meiner Seite habe. Wobei die Nummer 1 wohl immer Pflichtprogramm ist. Bei Dir sicher auch. Vater wird Dir irgendwann einen Termin nennen und dann wei√üt Du, Du bist f√§llig. Genauso wie ich. Wer wei√ü was hier noch passiert? Niemand wei√ü es", schmunzelte Dreux und genoss den Saft. Er schaute sich um. "Nun da w√§ren wir", grinste er.

Ciel: Ciel setzte sein schnippisches Gesicht auf. "Dass Arbeit und Vergn√ľgen f√ľr mich Synonyme sind, sollte allgemein bekannt sein. Aber ich bevorzuge jene, die sich au√üerhalb des Schlafzimmers abspielt. Wenn ich bis zum genannten Datum von Vater untenrum v√∂llig verschrumpelt bin, ist das nur gut so. Dann f√§llt mir meine Holde wenigstens nicht auf die Nerven sondern konzentriert sich auf Nathan." Er trank ebenso sein Getr√§nk und be√§ugte die Sklaven. "Hm, gute Auswahl, was meinst du?"

Dreux: "Hast Du nie Lust gehabt? Mal ganz ehrlich unter uns beiden? Oder magst Du nur keine Frauen? Oder ich traue mich es kaum auszusprechen, aber vertraulich unter uns beiden, magst Du es fremd? Also exotisch wie Deinen Leibdiener? Was wei√ü ich eine Albin? Gibt es nichts was Dich tats√§chlich reizt? Falls es so ist, solche Personen soll es auch geben. Ich habe zwar noch nie eine getroffen, au√üer wenn Du so eine bist. Aber manche haben kein Verlangen danach. Sie sind v√∂llig mit sich selbst zufrieden und bed√ľrfen keiner weiteren Spielgef√§hrten. Ich hingegen schon. Aber ich habe auch nicht die Arbeit zur Religion erhoben, obwohl ich auch einiges zu tun habe und nat√ľrlich auch erledige. Wo wieder mein fauler Leibdiener ins Spiel kommt. Der Markt, eindeutig, eine sehr gute Auswahl. Wen w√ľrdest Du mir empfehlen?", fragte Dreux neugierig.

Ciel: "Oh, es gibt viele Personen, die ich als Menschen sch√§tze. Beiderlei Geschlechts. Aber muss man denn mit jedem gleich ins Bett springen? Ich sp√ľre einen vorhandenen Trieb, Dreaux, und auf gut b√ľrgerlich gesprochen, es kotzt mich an! Ich unterdr√ľcke das Bisschen, was davon vorhanden ist so gut es geht, weilich an anderen sehe, wie dumm sie werden, wenn sie nicht mehr mit dem Gehirn denken. Ich will so effizient sein, wie es nur m√∂glich ist. Reiner Geist! Was glaubst du, warum Geistliche in k√∂rperlicher Askese leben? Fleisch macht schwach. Es ist erb√§rmlich, nicht Herr seines K√∂rpers zu sein. Ich werde das mitnichten sch√ľren oder dar√ľber nachdenken, wer oder was mir gefallen k√∂nnte. Irgendwann wird Vater mich zwangsverheiraten, ich werde die Dame mit Nathan besch√§ftigen und weiterleben wie zuvor. Meinetwegen soll sie sich zehn Liebhaber nebenbei halten." Er betrachtete die Sklaven. "Der Norkara da sieht gut aus. Nicht zu grobschl√§chtig, man k√∂nnte ihm Eleganz beibringen mit der richtigen Kleidung und der n√∂tigen Erziehung." Er stellte sich vor besagten Norkara hin und betrachtete ihn. "Was kannst du?"

Hiccup: Hiccup blickte Ciel arrogant an. Er sagte keine Wort. Er streckte seinen Hals von einer Seite zur anderen. Danach blickte er desinteressiert durch die Gegend. Neben den Ketten die ihn an Ort und Stelle hielten trug er einen Messingreif um den Arm.

Dreux: Er lie√ü sich das Gesagte von seinem Bruder durch den Kopf gehen. "Nun einerseits hast Du Recht und Unrecht zu gleich. Nein man muss und sollte nicht gleich mit jedem ins Bett springen. Gerade wir nicht. Auch generell sollte man dies nicht tun. Sicher kann man mal Lust auf Sex haben, wie auf einen guten Wein oder einen leckeren Kuchen. Aber dennoch sollte es schon mehr sein. Wenn man die Person mag, f√ľhlt es sich v√∂llig anders an. Zudem ich verstehe was Du mit effektiv meinst. Und dass Du Kontrolle √ľber Deinen K√∂rper haben m√∂chtet, aber das k√∂rperliche geh√∂rt dazu. Alles was die Nachkommen und das √úberleben sichert macht Spa√ü. Essen, Trinken, Nachkommen zeugen. Und dabei die Kontrolle zu verlieren ist nicht sch√§dlich. Es ist so gewollt. Nur sollte man in dem Zustand nicht versuchen die Welt zu retten oder zu erobern, dass geht im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose. Und man sollte auch klar differenzieren k√∂nnen, wann Zeit f√ľr Genuss ist und wann Zeit zu arbeiten. Viele Kriege wurden schon gef√ľhrt, weil M√§nner mit ihrem Ding dachten. Kurzum f√ľr eine Frau, es ging gar nicht um das Land oder einen Streit, es ging schlichtweg um eine Frau. Daf√ľr sollten nun wirklich nicht andere sterben, nur weil man seine Triebe nicht unter Kontrolle hat. Aber im normalen, guten Ma√ü genossen ist es gesund. Wie alles, ob Wein oder Sex. Die Dosis macht das Gift hei√üt doch ein Sprichwort Bruder. Das gilt auch f√ľr die Arbeit. Geistliche leben meist nur so lange in Askese bis ihnen jemand die passenden B√ľcher bringt, oder sie sind wirklich keusch. Die meisten sind ehr dem eigenen Geschlecht zugetan. Was nicht verwerflich ist, nur sollten sie es nicht unter einem Deckmantel der L√ľge verstecken. In vielen L√§ndern m√ľssen sie l√ľgen und heucheln. Bei uns muss keiner l√ľgen oder? Ich w√ľsste nicht weshalb. Nun wenn Du der Dame nichts abgewinnen kannst, solltest Du Dir wenigstens eine aussuchen lassen, die vielleicht Deine Freundin sein kann. Eine nette Begleiterin. Vielleicht eine Frau mit Deinen Vorlieben, n√§mlich reiner Arbeit und keinem k√∂rperlichen Vergn√ľgen. Das w√§re fair f√ľr Dich und fair f√ľr sie. Denn stell Dir vor was eine Frau in dem Falle mitmacht. Du kannst Dich verweigern. Eine Frau kannst Du als Ehemann befehlen. Von daher solltest Du mal in diese Richtung denken Ciel. Nur so ein Tipp. So w√ľrden zwei Leute gl√ľcklich, trotz Zwangsheirat", erkl√§rte Dreux und schaute sich den Nokara an. "Ja er sieht wirklich gut aus. Mit etwas Pflege unserer Leibdiener, oder besser Deiner und Vaters wird sicher ein Mensch aus ihm werden. Ein ganz adretter dazu. Er scheint allerdings taub oder schwerh√∂rig zu sein", gr√ľbelte Dreux.

Ciel: "Ist das wirklich so mit den Geistlichen? Wenn ja, w√§re das nicht nur Betrug an uns, sondern auch Betrug an den G√∂ttern. Sie sollten sich dem Leben im Tempel widmen, um Ainuwar zu ehren und den Kontakt zum Nexus und √ľber die Trias hinaus zu wahren." Er schnaubte emp√∂rt. "Ich verstehe, was du meinst, doch gl√ľcklich werde ich mit einer Heirat so oder so nicht. Es sei denn, man w√ľrde mir gestatten, irgendeine hochranginge Verwaltungsbeamte zu ehelichen, mit der ich mich dann abends gem√ľtlich bei einem Glas Wei√üwein √ľber die Vorz√ľge der doppelten Buchf√ľhrung austauschen kann." Er blickte Dreaux an. "Ich habe wirklich null, wirklich gar kein Interesse an einer Hochzeit und ich kann mir nichts √§tzenderes als eine Ehefrau vorstellen. Aber Nathan wird mir sie vom Hals halten." Etwas ver√§rgert rief er den Sklavenh√§ndler zu sich. "Was ist mit diesem Mann? Sind seine Ohren nicht in Ordnung?"

Dreux: "Solange Du nicht die Thronfolge antreten musst, ist alles offen Ciel. Du solltest mit Vater einmal ein offenes Wort reden. Sagen wir, Thron bedeutet Ehe, kein Thron - keine Ehe. Ich denke nicht, dass Du den Thron besteigen wirst oder musst, dass werde ich tun. Auf der anderen Seite sieh es mal so. Du kannst in einer Ehe vieles teilen. Das Bett oder das Hobby. Nichts spricht dagegen dass Du in Freundschaft mit Deiner Frau das Hobby statt das Bett teilst. In dem Fall wenn sie so tickt wie Du. Das meinte ich. So w√§re Eure Ehe einfach ein Treuegel√ľbde. Wei√üt Du wieviele Adlige heiraten und nicht mal eine Freundschaft mit ihrem Partner teilen? Liebesheirat ist oft nur den Untersten zugebilligt. Schon seltsam oder? Naja jedenfalls uns ab Frau Nummer zwei. Nun der Sklavenh√§ndler sollte dem Sklaven mal Beine machen mit seiner Antwort", sagte Dreux.

Sklavenhändler:“Mein Herr, verzeiht,“ der Mann verbeugte sich leicht,“Das ist neue Ware erst heute morgen erworben. Der Sklave ist noch nicht trainiert....und sehr...Eigensinnig.“
Der Händler verpasste Hiccup eine Schlag in den Bauch, so das dieser kurz zusammen sackte. Doch recht schnell raffte sich Hiccup wieder auf und starrte den Händler giftig an.
Hiccup: ‚ÄěSo schnell brecht ihr mich nicht, TROTTEL.‚Äú

Ciel: "Ha!", rief Ciel am√ľsiert. "Was f√ľr ein Mundwerk! Wie nennt man dich, Sklave?" Er trat einen Schritt zur√ľck, um ihn von weitem zu betrachten. "Ein gesunder Eindruck und eine neue Herausforderung, nachdem Khawa mich bald verlassen wird, was meinst du?" Etwas leiser sagte er: "Hast du denn selbst √ľberhaupt keine Sorgen, was deine Zuk√ľnftige anbelangt?"

Dreux: "Woher wei√üt Du dass ich Khawa abwerben wollte? Ja er hat eine ziemlich gro√üe Klappe f√ľr einen Sklaven", grinste Dreux. "Was meine Erstfrau anbelangt werde ich vielleicht eine Frau aus unserem Hochadel heiraten oder vielleicht sogar weiter gedacht, eine Adlige aus dem Ausland? Im Moment ist bei den Verhandlungen ja auch alles auf. Vielleicht hat Felipe vor, Ricarda zu verheiratet. Vielleicht betrifft uns Ricarda aber auch √ľberhaupt nicht. Sprich weder Dich, mich noch Greg. Es w√§re ja m√∂glich, dass sie sich selbst ihren Mann aussucht. Oder ihr Vater ihr einen Adligen aus seinem Land an die Seite gibt. Das wissen wir nicht. Meine Zweitfrau werde ich mir selbst aussuchen, so wie Vater Deine Mutter aussuchte. Falls das n√∂tig sein wird. Vielleicht habe ich ja das Gl√ľck, was manchen auch verg√∂nnt war, dass ich mich mit meiner Frau verstehe. Das man sich lieben lernt. Oder das man sich sympatisch findet beim kennenlernen. Ich wei√ü, dass klingt nicht gerade so, als w√§re ich in der Realit√§t verhaftet, was dies angeht. Aber man darf ja noch hoffen. Sch√∂n w√§re es jedenfalls. Ja der Sklave hat wirklich ein Mundwerk. Du hast viel Arbeit vor Dir", grinste Dreux.

Hiccup: der Blick von Hiccup wanderte wieder zu Ciel.
Hiccup vom Wolfsclan ist mein Name. Und du NOTGEILER Sack, bist heute schon der Dritte der mich haben will. Ich stehe weder als Sklave hier und erst recht nicht als dein Liebessklave hier.“
Hiccup Gesicht wurde w√ľtender uns seine Z√§hne blitzen hervor.

Dreux: "Vielleicht solltest Du ihn einreiten lassen", lachte Dreux.

Hiccup: "Ich reite dich gleich ein, MILCHGESICHT."

Ciel: "Hat man T√∂ne", rief Ciel am√ľsiert. "Oh, ich werde dich sehr lieben. Sehr lange und sehr oft! Und je ungezogener du bist, umso grauenvoller wird es f√ľr dich! Guter Mann, bitte packen sie mir dieses Unikat transportfertig ein. Danach suchen wir nach deinem neuen Leibdiener, Dreaux. Du wollstest mir Khawa abwerben? Davon wei√ü ich doch nichts! Ich wollte ihn nur loswerden! Bevor er mich selbst h√§ngen l√§sst."

Dreux: Der Kronprinz musterte den Sklaven belustigt. "Was f√ľr eine Kratzb√ľrste. Vielleicht sollten wir Domi um Hilfe bitten, was die Erziehung angeht. Nunja er hat mich gerettet, wo mich Ferrau h√§ngen lie√ü. Ja ich ben√∂tige einen zuverl√§ssigen Leibdiener. Ich kann mich schlie√ülich nicht selbst waschen und rasieren. Der sieht allerdings so aus, als solltest Du Dich von ihm in n√§chster Zeit nicht rasieren oder Deinen Hintern enthaaren lassen", lachte Dreux.

Sklavenh√§ndler: Der H√§ndler sah einen Moment perplex aus.Er hatte nicht damit gerechnet den Sklaven √ľberhaupt los zu werden. Er l√§chelte. ‚ÄěAber sicher...sofort mein Heer.‚Äú

Ciel: "Wir fangen klein an, so wie bei Khawa. Der hat auch einige Monate gebraucht, ehe er so weit war. Anstelle von Domi werde ich vielleicht wieder Nathan zu Rate ziehen. Oder Khawa, der war ja selbst ein Wildling. Nun, Khawa ist in der Tat sehr zuverl√§ssig. Wollen wir nicht einfach tauschen? Ich schenke dir Khawa und du schenkst mir Ferrau?" Um die Reaktion zu √ľberpr√ľfen, hielt er Hiccup ein St√ľck von Dreaux`Br√ľtchen hin. "Hunger?"

Dreux: "Dir gehört doch Khawa gar nicht mehr, ich möchte nicht drauf herum reiten, aber er ist nun ein freier Mann. Ich tausche gerne mit Dir, aber ich benötige dennoch einen weiteren Leibdiener. Mir kann Khawa schließlich auch weglaufen. Pass auf dass Dich der Wilde nicht beißt", warnte Dreux grinsend.

Hiccup: Der neue und unfreiwillige Leitdiener Ciels grummelte weit h√∂rbar. Man √∂ffnete die im Boden verankerte Kette und gab das ende Ciel. Hiccup zog bei dem Essensangebot eine Augenbraue nach oben. ‚ÄěDanke, aber auf tote Taube steh ich nicht oder was auch immer dieser Fra√ü sein soll‚Äú

Sklavenhändler: "Das macht dann 350 Taler,mein Herr"

Ciel: Ciel blickte Dreaux wie vom Donner ger√ľhrt an. "Stimmt. Khawa geh√∂rt nicht mehr mir. Darum will ich ihn auch nicht mehr haben. Wir werden schlichtweg einen neuen Arbeitsvertrag schreiben f√ľr unseren sogenannten Monsieur Rousseau." Er nahm das Ende der Kette in die Hand. "Er ben√∂tigt noch Handschellen und Fu√üfesseln, so dass er keine gro√üen Schritte machen kann. Gern zahl ich daf√ľr auch drauf. Was w√ľrdest du gern essen, Sklave Hiccup?"

Sklavenh√§ndler: "Aber Nat√ľrlich" Der h√§ndler hollt encoh einge Fesseln und gab sie Ciel. "Das w√§ren dann 358 Taler"

Ciel: "W√ľrden Sie ihm diese BITTE auch noch umlegen!"

Dreux: "Eben der muss gesichert werden am besten noch mit Verbundkette. Damit er so langsam wie m√∂glich gehen muss. Ja schreib den Arbeitsvertrag auf mich um und Du bekommst von mir Ferrau geschenkt. Das ist ein fairer Deal finde ich. Aber ich warne Dich. Der Mann ist faul, transusig und sehr unzuverl√§ssig. Ich hatte irgendwie immer nur √Ąrger mit ihm", warf Dreux ein.

Hiccup: Hiccup lachte. ‚ÄěIch bin nicht auf dein Almosen angewiesen. Ich kann mich selbst versorgen. Gebt mir meinen Rucksack und ich erjage mir mein essen selbst. ‚ÄúHiccup grinste bei den Worten h√§misch.

Ciel: "Gut, wenn du keinen Hunger hast, ist mir das auch Recht." Er z√§hlte 400 Taler ab. "Der Rest ist f√ľr die Kaffeekasse. Hat Ferrau sonst noch Besonderheiten, au√üer seiner rakshanisch anmutenden Faulheit?"

Sklavenh√§ndler: "Wenn sie es w√ľnschen.‚Äú Der H√§ndler n√§herte sich vorsichtig Hiccup. Er schien kurz zu z√∂gern legte aber dann die Fesseln an. Hiccup wehte sich so gut es ging aber viel konnte er nicht tuhen da weiter Mitarbeiter des H√§ndlers ihn Festhielten. ‚ÄěNoch ein Hinweis von meiner Seite. Entfernen sie nicht den Messing reif‚Äú

Ciel: "Welche Art von Magie beherrscht er?" Er √ľberpr√ľfte den Sitz der Fesseln und des Reifs.

Dreux: Der Kronprinz dachte gut nach. "Nun er nimmt nicht alle Aufgaben ernst, wobei das sicher auch mit seiner Faulheit zu tun hat. Manche Arbeiten f√§ngt er an und l√§sst sie dann liegen. Genau wo ich in der Kutsche wartete und grundlos das Versteck aufsuchte. Nathan h√§tte gefragt warum ich das tue oder? Khawa sicher auch, Fabien ebenfalls - was macht Ferrau? Er wunderte sich vielleicht √ľber mein Verhalten, schloss die Kutsche auf und ging. Weil ich scheinbar f√ľr ihn verr√ľckt handele ab und an. Dann l√§sst er mich einfach stehen und geht!", murrte Dreux. "Stell Dir das vor, stell Dir vor das w√ľrde Nathan tun oder Fabien! Unvorstellbar!"

Sklavenhändler: "Man erzählte mir er kann Windmagie nutzen." Der händler nahm die Taller entgegen. "Ich danke Ihnen."

Ciel: "Das ist wirklich ungeheuerlich. Ich werde ihn zur Rede stellen und daf√ľr bestrafen. Zum Gl√ľck konnte Khawa dich wieder aufbauen." Er machte einen Schwung mit der Kette, so dass eine Welle durch sie ging und sie an Hiccups Fesseln riss. "Vorw√§rts. Wir brauchen noch einen weiteren Sklaven. Je nachdem, wie du dich f√ľhrst, wird der weitere Tag f√ľr dich verlaufen. Du k√∂nntest in einem Bett n√§chtigen oder im Verlies auf dem blanken Steinboden. Du k√∂nntest eine warme Mahlzeit genie√üen oder einen leeren Magen behalten."

Ciel: Ihm fiel noch etwas ein. "Sag, hat Ferreau viele Freunde oder Menschen, die ihn schätzen?"

Hiccup: Der Norkara flächte die zähne als Ciel an der Kette zog. Nach Ciels kleinen Ansprache verdrehte er die Augen. "Ich nehme immer letzteres wenn ihr, euer verdammtes SELBSTVERLIEBTES gerede beendet."

Dreux: "Ja und falls es gar nicht anders geht, bekommst Du eine Grunderziehung, die hat noch jeden auf Spur gebracht. Hey wir k√∂nnten ihn sonst Massimo aush√§ndigen, er und sein Freund wissen wie man andere √ľberzeugt. Ich sage nur L√§uterung!", grinste Dreux. "Naja man kann nicht jeden tats√§chlich bestrafen. Ich h√§tte Ferrau am liebsten schon einige Male auspeitschen lassen. Aber dann dachte ich mir, m√∂chte ich dann am Morgen noch von ihm rasiert werden? Oder im Zuber gewaschen werden? Nein, da h√§tte ich ein ungutes, mulmiges Gef√ľhl. Nein er hat keine Freunde, wie die meisten Leibdiener nur fl√ľchtige Bekannte. Er hat ja auch sonst eigentlich genug zu tun, t√§te er es mal. Aber soweit ich wei√ü, hat er keine Freunde oder besondere Menschen. Ich muss sagen, ich habe ihn das auch nie gefragt, da ich mich zu oft √ľber ihn √§rgere und dann motze, anstatt das wir mal normal miteinander reden. Sprich irgendwie kommt keine gute Unterhaltung auf", antwortet Dreux ehrlich.

Ciel: Ciels Augen blitzen vor Vergn√ľgen. "Gut. Dann werde ich Ferrau schon noch Zuverl√§ssigkeit beibringen. So wie diesem Burschen hier. Hiccup, deinem Wunsch nach einem leeren Magen und einer ebenerdigen Schlafstatt komme ich gern nach. Wenn du dein Mundwerk nicht z√ľgelst, lasse ich es dir zun√§hen. Merk dir den Namen Dominique Dubois, auch bekannt als Domi oder D-L√∂sung. Du willst ihm nicht begegnen. Hast du schon einen Diener f√ľr dich entdeckt, Dreaux?"

Hiccup: Der neue Diener schwieg aber sein Gesicht sprach mehr wie 1000 Worte. Er w√ľrde Ciel in diesme Moment am liebsten erw√ľrgen.

Dreux: "Irgendwie noch nicht. Findest Du irgendwen auf Anhieb sympatisch?", hakte Dreux nach und schritt die Reihen der Sklaven ab. Vor einem seltsamen Echsenwesen blieb er stehen und musterte es. "Von denen habe ich schon einmal gelesen! Aber wenn ich dieses Wesen kaufe, wird mich Vater langsam √ľber offenem Feuer r√∂sten lassen", schmunzelte Dreux. Er ging die Reihen weiter auf und ab und zuckte nur mit den Schultern. "Gef√§llt Dir einer?", fragte Dreux wie immer unschl√ľssig in solchen Dingen.

Ciel: Ciel war begeistert. Mit Hiccup w√ľrde er viel Freude haben. Eine Wohltat im manchmal tristen Alltag! Doch neben Sklavenerziehung hatte Ciel noch ein weiteres Hobby, was nur bedingt mit seiner Arbeit zu tun hatte - er hatte eine Schw√§che daf√ľr, Dinge einzukaufen. So war er sofort bei der Sache, als er f√ľr Dreaux die Sklaven anschauen sollte. "Hm, du willst es vermutlich nicht so wild, sondern eher handzahm." Ciel fasste den Sklaven, die ihm passend schienen, mitten ins Gesicht, um ihre Reaktion zu testen. Jene, die entspannt blieben, kniff er noch in die Wange und tippte ihnen in die Augen. "Wie gef√§llt dir der hier?"

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Oder der?

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Dreux: "Also der erste sieht nett aus, der zweite gef√§llt mir nicht. Da h√§tte ich jeden Morgen irgendwie ein ungutes Gef√ľhl. Ich w√ľrde mich erschrecken und ein Leibdiener soll ja eine beruhigende Wirkung haben oder nicht? Ich nehme den ersten. Der passt zu Khawa. Danke f√ľr die Hilfe. Ich hoffe Du wirst mir Ferrau nicht zur√ľckgeben. Ich werde ihn nicht zur√ľck nehmen, das sage ich Dir gleich", antwortete Dreux.

Ciel: "Guter Mann, was k√∂nnen Sie uns zu diesem Sklaven sagen?" - "Naridier, ein ehemaliger H√§ndler, der glaube ich wegen Betruges festgesetzt und hierbehalten wurde. Aber da m√ľsst Ihr ihn noch mal fragen. 26 Jahre alt und gesund, bester Ern√§hrungs- und Pflegezustand, steht gut im Futter. Kann lesen, schreiben und rechnen und spricht flie√üend Asameisch. Guter Allgemeinbildungszustand."

Dreux: "Er soll etwas sagen, ich mag nicht wenn sie näseln oder das H wie HUHHHULLE betonen, dass klingt so barbarisch", befahl Dreux dem Sklavenhändler.

Händler: "Du hast den edlen Herrn gehört! Sag was, los, wenn du nicht in der Arena enden willst!" - "Angenehm Euch kennenzulernen", sprach der Sklave gequält und rang sich ein Lächeln ab.

Dreux: Er ging ganz nah an den Sklaven heran und musterte ihn. "Er spuckt nicht beim Sprechen und er spricht ein ordentliches Asameisch. Was kostet der Mann?", fragte Dreux interessiert.

Hiccup: Hiccup sah sich das gegaffe der beiden Kerle die ihn erworben hatten an. Er sch√ľttelte den Kopf und dachte: "Und die sagen sie w√§ren zivilisiert"

Ciel: "Domiiii", flötete Ciel, der sich seine gute Laune heute nicht verderben ließ und kniff Hiccup in die Wange. Der Naridier guckte verstört. "1300", erklärte der Händler. "Er ist mehr wert als du", neckte Ciel seine Errungenschaft.

Dreux: "Nat√ľrlich, er kann lesen, schreiben, denken... da muss der Mann mehr wert sein. Den Rest wird man ihm leichter beibringen k√∂nnen, als diesem Wilden Norkara. Sei blo√ü vorsichtig. Ist er ein Eunuch?", fragte Dreux.

H√§ndler: "Nein, ich habe aber da dr√ľben noch einen, wenn sie einen suchen."

Dreux: "Nein der hier gefällt mir. Ich war nur neugierig. Womit werden Ihre Sklaven gekennzeichnet? Oder werden sie nicht gekennzeichnet?", fragte Dreux und schaute dem Naridier in den Mund ob er noch alle Zähne hatte.

Händler: "Das Gebiss sollte bis auf einen fehlenden Backenzahn intakt sein, wenn er nicht in den letzten Tagen ein paar Zähne verloren hat. Meine Sklaven sind gegenwärtig nicht gekennzeichnet, aber auf Wunsch verpassen wir ihm ein Brandmal."

Dreux: "Nein dass ist nicht nötig, ich möchte nicht dass er ein Brandzeichen bekommt, wenn er noch keines hat. Ich möchte den Sklaven kaufen. Machen sie ihn abreisefertig", freute sich Dreux und zählte das Geld ab.

H√§ndler: "Er ist eigentlich sehr vern√ľnftig, wir hatten bisher keinen √Ąrger mit ihm. Sie werden nicht entt√§uscht sein." Dennoch folgte der Mann dem Kundenwunsch und verpasste dem Naridier Hand- und Fu√üfesseln.

Dreux: "Wie heißt der Mann? Ich muss seinen Namen wissen. Wobei frage ich ihn doch selbst. Wie heißt Du?", hakte Dreux nach.

Naridier: "Dorlego Toskam, Herr."

Dreux: Der Kronprinz nickte weise. "Das kann sich bei uns kein Mensch merken und aussprechen noch weniger. Du heißt ab heute Maslin Lamoureux und bist mein Leibdiener. Kannst Du rasieren? Sprich einen anderen, nicht Dich selbst?", fragte Dreux.

Maslin: "Ich habe es noch nie versucht."

Dreux: "Das ist nicht weiter schlimm, Du √ľbst an Ferrau. Das ist mein Ex-Leibdiener. Falls Du Dich verschneidest, nunja. Nein dass war nur ein bl√∂der Witz, Du wirst es bei den anderen Dienern lernen.Und Du wirst Dich gut bei uns einfinden. Unseren Dienern geht es gut. Das kann mein Bruder best√§tigten. Nicht wahr Ciel?", warf Dreux ein.

Ciel: "Oh, Ferrau wird dir nicht l√§nger zur Verf√ľgung stehen, jetzt, wo du Ersatz hast", entgegnete Ciel spitz. "Was isst er gern? Ich m√∂chte ihn zur Feier der √úbergabe etwas anf√ľttern. Wie du siehst, Maslin, geht es unseren Dienern hervorragend - jenen, die tats√§chlich diese Bezeichnung verdienen. Uns dienen zu d√ľrfen ist keine Arbeit, es ist Passion und eine Ehre. Du musst dich als t√ľchtig und w√ľrdig erweisen. So wie dieser Herr." Er nickte in Richtung von Hiccup.

Dreux: "Eben. Normalerweise werden uns die flei√üigsten und loyalsten Leibeigenen vorgestellt und oft werden sie dem Hofe geschenkt. Um sich einzukratzen. Aber wir wollten mal etwas Neues ausprobieren. Man muss sich ja auch mal etwas Neues wagen. Was Ferrau gerne isst? Er liebt Schmetterlingsnudeln mit frischen Seeigeln. Anf√ľttern ist eine ausgezeichnete Idee, vielleicht bekommst Du ihn ja hin. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen", antwortete Dreux.

Ciel: "Seeigel, wirklich? Nun, dann werde ich gleich zwei Portionen bestellen, Nathan wird mich sonst nicht mehr lieben, wenn ich dem Neuen etwas derart Exquisites serviere und ihn √ľbergehe. Oder drei, ich selbst m√∂chte es auch einmal probieren. Nein, f√ľnf. Du und Khawa, ihr werdet auch dabei sein. Sechs, wenn Maslin ebenso erw√ľnscht ist und Sieben, sollte Hiccup sich entscheiden, ein guter Diener werden zu wollen. Hoffentlich kann der alte Felipe so was auftreiben." Der Naridier sah ihn auf letzteren Kommentar hin verst√∂rt an. Ciel freute sich schon darauf, wenn er endg√ľltig begriff, wen er mit Dreaux vor sich hatte.

Dreux: "Ja sie schmecken √§hnlich wie ein Mix aus Schnecke und Muschel, sehr lecker. Aber ich mag lieber richtigen Fisch oder Fleisch. Aber viele m√∂gen sie in der Nudelso√üe. Und er mag sie besonders gerne. Was liebt denn Khawa zu essen? Ich meine ich werde Deinen Plan einfach kopieren, damit der Mann sich auch bei mir wohl f√ľhlt und meinem neuen Diener alles beibringt. Ja am besten f√ľr uns alle, ansonsten essen wir sie frisch gemeinsam daheim in Wei√üwein-K√§se-Sahne-So√üe zu bunten Nudeln", Dreux grinste Ciel verschw√∂rerisch an.

Ciel: "Was ginst du so geheimnisvoll, Br√ľderchen? Nun Khawa liebt einfaches Essen. Mit Meeresfr√ľchten kannst du ihn jagen, ebenso mit Fisch. Wenn du ihm eine Freude machen willst, organisiere √ľber dem offenen Feuer gebratenes Pferdefleisch und dazu frische Wildbeeren und Blumensamen. Als Getr√§nk vermisst er frische Hy√§nenmilch, das muss wohl eine ausgesprochene Delikatesse in Rakshanistan sein, da sie ihre Hy√§nen nur selten melken, um die Jungen nicht zu schw√§chen."

Dreux: "Nun Pferdefleisch bekommt man sicher einfacher als Hy√§nenmilch. Ich werde schauen was ich ihm gutes servieren lassen kann. Einfaches Essen ist ja nicht immer schlecht, im Gegenteil. Meist schmeckt es gut und macht satt. Nun ich habe gegrinst, weil niemand wei√ü was wir beide wissen. Du verstehst schon. Wo wir wohnen und so. Aber das lernen sie noch fr√ľh genug und das Anpassung besser als Domi ist", kicherte Dreux.

Ciel: "Wollen wir es hoffen, w√§re doch schade, wenn f√ľr sie nur noch die D-L√∂sung √ľbrig bliebe." Er grinste verschmitzt. Es tat trotz des Stresses, den sie zu Anfang hatten, gut, hier so offen herumzulaufen und einfach mal herumzubl√∂deln. Doch langsam wurde es Zeit, wieder an den Hof von Felipe zur√ľckzukehren. Er war schon gespannt, wie Ferreau auf seinen neuen Arbeitgeber reagieren mochte - und Khawa.

Dreux: "Das w√§re √§u√üerst schade", pflichtete Dreux seinem Bruder bei und knuffte ihn gut gelaunt. "Wir m√ľssen zur√ľck nicht wahr? Lass uns aufbrechen. Die Sklaven sind bezahlt und wir m√ľssen Heim. Vater soll nicht w√ľtend werden. Wir m√ľssen uns ihm noch zeigen. Sprich ich muss ihm noch unter die Augen treten Ciel", fl√ľsterte Dreux.
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