Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der unliebsame Leibdiener -- Chat-RPG 11.02.203 n.d.A.

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Dreux Gifford de Souvagne

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Der unliebsame Leibdiener -- Chat-RPG 11.02.203 n.d.A.

#1

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mo 12. Feb 2018, 12:28

Der unliebsame Leibdiener

Ciel: "Sag, werter Bruder, mir ist zu Ohren gekommen, dass du Probleme mit deinem Leibdiener hast. Welcher Natur sind sie, wenn ich fragen darf?"

Dreux Gifford de Souvagne
Ich hasse ihn abgrundtief

Ciel: "Ja, aber warum? Was hast du an dem Mann auszusetzen?"

Dreux Gifford de Souvagne
Ich habe ihn gesehen und konnte ihn nicht ausstehen, dass kommt vor. Und dann stell Dir vor was er tagtäglich macht. Da wurde aus nicht mögen schnell Hass

Ciel: "Warum tauschst du ihn nicht gegen einen anderen?"

Dreux Gifford de Souvagne
das versuche ich schon die ganze Zeit, aber er wurde mir zugeteilt, ich habe ihn mir nicht ausgesucht. Und weil ich zu lange suchte, bekam ich den da. Wunderbar. Ich wollte den nicht haben

Ciel: "Dann tausche ihn doch jetzt im Nachhinein. Man müsste meinen, es gäbe genügend Auswahl."

Dreux Gifford de Souvagne
Ach ja? Wer war den letztens geknickt wie eine Eiche nach einem Sturm weil Khawa weg war? Du findest genauso wenig schnell guten Ersatz wie ich. Ich hoffe manchmal er begeht einen Fehler...

Ciel: "Ja, aber mit dem Unterschied, dass ich Khawa schätze! Würde ich ihn verabscheuen, wäre er nicht mein Leibdiener, so einfach ist das. Weiß der Mann, was du von ihm hältst?"

Dreux Gifford de Souvagne
Bist Du verrückt? Der rasiert mich, soll der mir die Kehle durchschneiden? Der badet mich, soll der mich im Zuber ertränken? Der wischt mir den... jedenfalls sage ich sowas doch nicht


Ciel: "Trotzdem ist das kein Zustand. Ist er ansonsten ein guter Leibdiener, abgesehen von deiner Antipathie?"

Dreux Gifford de Souvagne
ja das ist er. Ich kann nicht über ihn meckern, aber es kommt keine Sympathie auf. Sollte man seinen Diener nicht wie einen Freund mögen?

Ciel: "Ja, das wäre optimal. Was genau sollte den neuen Diener denn vom alten Unterscheiden? Irgendwas Spezielles? Oder muss er dir einfach sympathisch sein? Dann wäre eine Ausschreibung mit zahlreichen Bewerbern sinnvoll oder kennst du jemanden, der in Frage käme?"

Dreux Gifford de Souvagne
nun ich dachte wenn ich eine Person sehe die ich auf Anhieb mögen könnte, wäre es der richtige Diener. Ansonsten sollte er eben alles beherrschen was ein Leibdiener beherrscht. Was spezielles? Nein ich möchte keinen Exoten, vielleicht jemand der älter ist als ich? Das glaube ich würde mir besser zusagen. So fühle ich mich keine Ahnung, nicht gut aufgehoben. Der weiß weniger als ich

Ciel: "Wir sollten uns da drum kümmern, ich helfe dir, wenn du möchtest. Das ist ja unzumutbar!"

Dreux Gifford de Souvagne
gut und wie sagen wir das Vater und wie werde ich den alten los? den muss ich behalten, bis ich einen neuen habe. Ich kann mich ja schlecht selbst ankleiden und rasieren und so

Ciel: "Müssen wir das vor Vater rechtfertigen? Was geht ihn das an? Ich würde deinen Leibdiener gern mal sprechen oder ihn mal bei der Arbeit beobachten. Vielleicht findet sich eine weitere Verwendung für ihn."

Dreux Gifford de Souvagne
er hat ihn mir aufs Auge gedrückt, weil ich mich nicht entschieden habe Ciel. Er sagte ich sollte mich entscheiden und nicht so lange herum suchen. Dabei musste ich mir doch sicher sein. Jetzt habe ich den da

Ciel: "Wir finden einen neuen. Wenn es gänzlich unerträglich ist, könnte ich dir Khawa ausborgen."

Dreux Gifford de Souvagne
Khawa? NEIN! ich möchte Khawa nicht. Wie kannst Du mir Khawa empfehlen? Nachher wird der doch wieder wild und das bei mir in der Bude!

Ciel: "Hm ... ich brauche einen dritten Leibdiener. Mindestens. Nathan kann ich nicht verleihen. Wir brauchen eine ständige Reserve."

Dreux Gifford de Souvagne
Du kannst meinen Leibdiener haben Ferrau Du Trieux, wenn Du mir einen neuen besorgst tauschen wir einfach

Ciel: "Ich helfe dir auch so, einen neuen zu organisieren. Mit Ferreau würde ich vorher gern sprechen, am Ende mag ich ihn genau so wenig leiden wie du."

Dreux Gifford de Souvagne
dann sprich ruhig mit ihm :)
also was meinst Du? Würde man sich nicht bei einem älteren Diener sicherer fühlen?

Ciel: "Khawa ist älter als ich. Es macht die Gespräche sehr angenehm, wenn der Leibdiener einen vielseitigen Erfahrungsschatz hat und stets interessantes zu erzählen weiß. Aber generell mag ich gleich alte Leibdiener mehr."

Dreux Gifford de Souvagne
hm oder ob eine Leibdienerin ginge, sprich eine Zofe? Wäre das erlaubt?

Ciel: "Ich glaube, da würde für ziemlichen Spott sorgen. Du würdest dich damit selbst als weibisch brandmarken."

Ciel: "Aber wie wäre es mit einem Eunuch, wenn dir Männer nicht gut behagen?"

Dreux Gifford de Souvagne
gut dass stimmt, ich dachte nur gerade wie angenehm es wäre abends gg
einen bitte was?!?

Ciel: " Einen Kastraten."

Dreux Gifford de Souvagne
Oh, achso. Naja aber was denken die Leute dann?

Ciel: "Kastraten bei Hofe sind doch nicht unüblich. Ich liebäugele selbst mit einem. Sie sind beherrschter und sanftmütiger."

Dreux Gifford de Souvagne
Du meinst so einen wie sich Melville hält? Warum ist klar
wo bekomme ich so einen Kastraten denn her? Also er sollte schon einer sein, ich könnte nicht... also ihn zu einem machen lassen. Aus dem Ausland?
Also sollen wir hier in Ehveros schauen, solange Paps nicht da ist? Oder wo sollen wir schauen? Ciel!

Ciel: "Man findet sie oft auf Sklavenmärkten, wo sie von ihren Eltern aus Not hinverkauft wurden. In Ehveros soll es einen guten Sklavenmarkt geben. Vielleicht finde ich da auch was Passendes. Lass uns doch einen Abstecher machen!"

Dreux Gifford de Souvagne
ich bin dabei! :D
solange Vater nicht da ist, können wir was unternehmen, da hat er nicht den Daumen drauf gg

Ciel: Zu Fuß oder mit der Kutsche?

Dreux Gifford de Souvagne
ich würde sagen wir gehen zu Fuß. Mit der Kutsche könnten wir gleich einen Herold mitnehmen oder? Wir könnten aber auch reiten. Wie Du magst. Es freut mich übrigens sehr, dass Du mir hilfst Bruder

Ciel: In Tempeln gibt es oft auch Eunuchen, fällt mir ein, wo sie als Sänger die Götter preisen.

Dreux Gifford de Souvagne
nein ich möchte keinen Sänger Ciel. Ich möchte einen normalen Leibdiener, mit dem ich mich verstehe. Versteh das nicht falsch, aber Gesang ist nicht meins

Ciel: Nathan ist intakt, falls du darauf anspielst. Seine Stimme ist naturgemäß etwas hoch. Gut, dann lass uns zu Fuß gehen. Nehmen wir jemanden mit? Dass ich dir helfe ist doch Ehrensache, Bruder.

Dreux Gifford de Souvagne
so war das nicht gemeint, Nathan ist völlig in Ordnung ich habe nichts gegen ihn. Nicht mal gegen seinen Gesang, ich mag generell keinen Gesang. Weder von ihm noch von sonst wem. Ich singe selbst auch nicht. Nein wir gehen allein, wozu wurden wir im Schwertkampf ausgebildet, wenn wir ständig wen am Hintern haben? Mal ganz ehrlich, in großer Not könnte Vater sich sogar selbst verteidigen. Hast Du ihn kämpfen sehen? Also, man kann es mit der Vorsicht auch übertreiben. Je mehr wir mitschleppen, je auffälliger ist es doch. Lass uns einfach einkaufen gehen

Ciel: Nur sollte unsere Kleidung nicht zu auffällig sein.

Dreux Gifford de Souvagne
Dann lass uns ganz einfache Kleidung tragen, also schlichte meine ich. Wir müssen unsere Haare zusammenbinden

Ciel: Ich trage meine auch so schon gebunden. Gut, ich werde mir Kleider von ... nein, nicht von Nathan. Von einem anderen Diener werde ich mir dessen Alltagskleider borgen, damit es autentisch aussieht.

Dreux Gifford de Souvagne
Wir beklauen Fabien komm

Dreux Gifford de Souvagne
wenn Paps nicht da ist, ist er auch nicht da und wir können uns frei bedienen. Wir benötigen eben nur Gürtel

Ciel: Keine schlechte Idee! Er ist eigentlich immer adrett gekleidet. Lass uns gehen.

Dreux Gifford de Souvagne • Gestern, 21:26
ja und er ist nicht so schlank wie wir, stell Dir vor er wäre dünner als wir, wir kämen nicht in die Klamotten gg.

Ciel: *schmunzelt*

Dreux Gifford de Souvagne
was grinst Du Ciel? gg

Ciel: Oh, ich habe mir nur gerade uns beide in Nathans Kleidern vorgestellt.

Dreux Gifford de Souvagne
ich glaube wir wären so auffällig, dass sich niemand mehr erinnern möchte *lacht sich schlapp

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Re: Der unliebsame Leibdiener -- Chat-RPG 11.02.203 n.d.A.

#2

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Di 20. Feb 2018, 18:27

Der unliebsame Leibdiener - Teil 2 -- Chat-RPG 19.02.203 n.d.A.


Ciel: In der gestohlenen Kleidung von Fabien sahen die zwei Brüder ausgesprochen elegant aus, das musste man Fabien lassen. Schick, aber nicht übertrieben aufgedonnert flanierten sie durch Drakenstein, auf der Suche nach einem Sklavenmarkt. Es war aufregend, so ganz allein unters Volk gemischt zu gehen und aus nächster Nähe zu erleben, ungefiltert, was für andere Alltag war. Ciel kam nicht umhin, für Dreaux und sich eine Bratwurst an einem Grillstand zu kaufen. Die Konversation bereitete einige Schwierigkeiten, doch sie erhielten, was sie wollten. Gut gelaunt reichte er Dreaux seine Bratwurst, die zu beiden Seiten aus einem Brötchen herausragte. "Mahlzeit!"

Dreux: Der Kronprinz schaute sich neugierig um. Die Mode war eine völlig andere als Zuhause. In Ehveros mochte man es scheinbar nicht so farbenfroh wie in Souvagne. Aber dieses Land hatte seinen eigenen Charm, es war quasi alles in Erdtönen gehalten. Von der mächtigen Burg, die sie vor kurzem verlassen hatten bis hin was die Stadt betraf. Genauso urig wie die Burg, waren die Bewohner und das Essen. Alles schien eine Nummer schwerer und dunkler in Ehveros zu sein. Nicht nur die Farben, auch die Speisen. Aber gerade das Fremde machte schließlich den exotischen Reiz des ganzen aus. Gut gelaunt ließ sich Dreux die seltsame Wurst schmecken und grinste seinen Bruder breit an. "Danke, dito. Wir sollten uns bei Gelegenheit auch die Akademie anschauen. Viele Magier wurden dort ausgebildet. Hast Du Dich je für Magie interessiert? Ich meine rein aus Neugier? Ist Dir mal aufgefallen wie blass wir im Gegensatz zu dem Rest der Bevölkerung sind? Mir ist das gerade aufgefallen. Gut generell sind wir ja blass, wie es sich gehört, aber wir sind noch blasser als Ehverosser Adlige. Die Kleidung hat Fabien gut ausgesucht. Wo meinst Du müssen wir lang? Ich bin aufgeregt", grinste Dreux noch breiter.

Ciel: Der Prince schmunzelte. "Ich bin Adept der Blutnekromantie, mein lieber Bruder. Im Alltag ist das freilich nicht sonderlich relevant. Die Magierakademie habe ich jedoch nie besucht, da Blutnekromantie momentan nicht an Schulen unterrichtet wird. Ich habe alles von meinem Lehrer gelernt. Ja, wir sind wunderbar blass und vornehm, das wird wohl auch anderen auffallen, aber es ist ja bekannt, dass fremdländische Gäste zu Verhandlungszwecken nach Ehveros geladen wurden." Auch Ciel ließ sich die Bratwurst schmecken. Sie war fettig und viel zu stark gewürzt, doch er mochte das abenteuerliche daran, was mit dem Verzehr dieser Bürgerspeise einherging. "Guter Mann, gibt es hier einen Sklavenmarkt?", fragte er einen der zahllosen Straßenhändler. "Da lang." Der Mann wieß ihnen die Richtung. "Besten Dank. " Ciel überlegte, ob es angemessen war, für solch eine Auskunft ein Trinkgeld zu geben oder ob das übertrieben wirken würde. Sicherheitshalber gab er keines, damit er nicht zu unbürgerlich wirkte und ging mit Dreaux in die entsprechende Richtung. Sie landeten jedoch im schäbigsten Elendsviertel. "Zum Glück habe ich dem Kerl kein Kleingeld für seine Information ausgehändigt", echauffierte Ciel sich und versuchte, möglichst schnell wieder herauszufinden. Es sah hier gefährlich aus.

Dreux: Missmutig schaute sich Dreux um. Wohin ihn der Kerl geschickt hatte konnte nur ein billiger Scherz sein, oder eine Falle. "Das ist entweder ein Scherz oder eine Falle. Ich klinge fast schon so wie eine Kreuzung aus Ballamy und Massimo. Jedenfalls gefällt es mir hier ganz und gar nicht. Blutnekromantie wird in Drakestein sicher nicht gelehrt. Wir sollten zusehen, dass wir aus dieser Gasse der langen Messer so schnell wie möglich wieder verschwinden. Du kannst hoffentlich mit einer Waffe umgehen und hast eine dabei?", flüsterte Dreux und biss in die Wurst.

Ciel: "Ich schleppe doch keinen Degen in der Öffentlichkeit mit mir rum! Du?"

Dreux: "Nein ich habe auch keinen dabei. Wir sind wirklich Idioten, wir hätten wenigstens einen Dolch einstecken sollen. Jeder Mann trägt bei uns Zuhause einen Dolch, sogar unser edler Kleiderspender Fabien. Lass uns von hier verschwinden und uns gleich zwei Waffen kaufen. Sicherer ist das. Zur Not blenden wir Feinde mit der Bratwurst", kicherte Dreux.

Ciel: " Wir hätten Bellamy mitnehmen sollen und Khawa!", keuchte Ciel in einem Anflug von Panik. Obwohl das nur die Kleider eines Dieners waren, sahen sie exquisit aus und die Menschen hier waren ansonsten in ziemliche Lumpen gekleidet. Er fühlte sich wie zum Abschuss freigegeben. Um es zu überspielen, nagte auch er an seiner Bratwurst herum. Ein Fettspritzer kam hervorgeschossen und traf einen Passanten ins Gesicht. Ciel kreischte auf und rammte ihm das Brötchen ins Gesicht. Dann nahm er die Beine in die Hand. Er packte Dreaux am Ärmel und rannte, was das Zeug hielt.

Dreux: Der Kronprinz umklammerte seine Bratwurst als wäre es die letzte Waffe die ihnen zur Verfügung stand. Diese Ultima-Ratio durfte er auf keinen Fall verlieren, auch wenn Ciel losrannte als täte sich hinter ihnen der Abgrund auf. Vermutlich war dem auch so, Dreux hatte nicht das Bedürfnis über die Schulter mitten in eine heranfliegende Faust zu gucken. Er gab sich große Mühe mit seinem Bruder Schritt zu halten und rannte was seine Beine hergaben. Langsam waren die beiden nicht, sie waren schlank und mehr oder minder trainiert und was noch viel wichtiger war, der Schreck saß ihnen in den Knochen. "Wie konntest Du nur so unvorsichtig beißen!", fauchte Dreux seinen jüngeren Bruder an.

Ciel: "Dieser Bürgerfraß war ein riesengroßer Fehler!", rief er im Rennen zurück. "Der Kerl hat uns mit Absicht eine spritzende Wurst angedreht! Wir sollten ihm Domi vorbeischicken! Mal sehen, ob er dem auch so eine Spritzwurst verkauft!" Ciel zerrte Dreaux um die Ecke und endlich sahen die Straßen wieder normal aus. Dies war die Hauptstraße mit ihrem regen Treiben. Keuchend lehnte Ciel sich gegen eine Wand. "Ich brauch was zu Trinken!"

Dreux: Lehnte sich ebenfalls an die Wand, japste nach Luft und hielt sich die Rippen vor Lachen. "Eine spritzende Wurst, man wenn Paps erfährt, dass Du es warst der mit seiner Wurst rumgespritzt hat... er wäre stolz auf Dich. Erzähl bloß nicht, dass es Fett war. Den Teil lass weg", gibbelte Dreux und hielt sich die Seite, während er versuchte zeitgleich von seiner Wurst abzubeißen. "Domi hat hier keine Richtgewalt Ciel. Aber wir könnten ihn hiemlich vorbeischicken. Er könnte auch Ferrau mitnehmen. Was zu trinken? Ja eine gute Idee, geh vor ich folge Dir Brüderchen", grinste Dreux mampfend.

Ciel: "Warum sollte er Ferrau mitnehmen? Hast du vergessen, dass ich ein geschäftliches Auge auf ihn geworfen habe? Domi mag keine Richtgewalt in Ehveros haben, aber er sieht unheimlich aus und könnte dezent aus dem Nähkästchen plaudern. Mit Würsten herumzuspritzen überlasse ich lieber euch und ihr überlasst mir dafür das Arbeiten." Ciel grinste nun auch wieder und begab sich zu einem Stand mit lauter bunten befüllten Glasgefäßen. "Werte Dame, gehe ich Recht in der Annahme, dass es sich bei jenen Fluiden um Getränke handelt?" - "Das sind Säfte und verschiedene Tees, Bursche", schnarrte die Verkäuferin. "Dann hätte ich gern zwei von diesen Säften hier." Er kaufte zwei Pappbecher voll und reichte einen Dreaux. "Ah, schaue mal, da vorn! Da ist endlich der Markt!"

Dreux: Er schnappte sich den gereichten Becher und genoss das Getränk, während er Richtung Sklavenmarkt marschierte. "Das schmeckt wirklich gut. Du hast keine Ahnung davon, wieviel Spaß so ein Würstchen machen kann Ciel. Aber Du solltest nicht damit warten bis es verschrumpelt ist. Arbeit kann ja Spaß machen und manche Arbeit macht auch Spaß, aber das ist keine Arbeit sondern Vergnügen. Oder besser gesagt noch ist es Vergnügen. Später wohl nicht mehr. Dann steckt da auch eine eigene Pflicht dahinter. Ich möchte lieber selbst gucken, wen ich so an meiner Seite habe. Wobei die Nummer 1 wohl immer Pflichtprogramm ist. Bei Dir sicher auch. Vater wird Dir irgendwann einen Termin nennen und dann weißt Du, Du bist fällig. Genauso wie ich. Wer weiß was hier noch passiert? Niemand weiß es", schmunzelte Dreux und genoss den Saft. Er schaute sich um. "Nun da wären wir", grinste er.

Ciel: Ciel setzte sein schnippisches Gesicht auf. "Dass Arbeit und Vergnügen für mich Synonyme sind, sollte allgemein bekannt sein. Aber ich bevorzuge jene, die sich außerhalb des Schlafzimmers abspielt. Wenn ich bis zum genannten Datum von Vater untenrum völlig verschrumpelt bin, ist das nur gut so. Dann fällt mir meine Holde wenigstens nicht auf die Nerven sondern konzentriert sich auf Nathan." Er trank ebenso sein Getränk und beäugte die Sklaven. "Hm, gute Auswahl, was meinst du?"

Dreux: "Hast Du nie Lust gehabt? Mal ganz ehrlich unter uns beiden? Oder magst Du nur keine Frauen? Oder ich traue mich es kaum auszusprechen, aber vertraulich unter uns beiden, magst Du es fremd? Also exotisch wie Deinen Leibdiener? Was weiß ich eine Albin? Gibt es nichts was Dich tatsächlich reizt? Falls es so ist, solche Personen soll es auch geben. Ich habe zwar noch nie eine getroffen, außer wenn Du so eine bist. Aber manche haben kein Verlangen danach. Sie sind völlig mit sich selbst zufrieden und bedürfen keiner weiteren Spielgefährten. Ich hingegen schon. Aber ich habe auch nicht die Arbeit zur Religion erhoben, obwohl ich auch einiges zu tun habe und natürlich auch erledige. Wo wieder mein fauler Leibdiener ins Spiel kommt. Der Markt, eindeutig, eine sehr gute Auswahl. Wen würdest Du mir empfehlen?", fragte Dreux neugierig.

Ciel: "Oh, es gibt viele Personen, die ich als Menschen schätze. Beiderlei Geschlechts. Aber muss man denn mit jedem gleich ins Bett springen? Ich spüre einen vorhandenen Trieb, Dreaux, und auf gut bürgerlich gesprochen, es kotzt mich an! Ich unterdrücke das Bisschen, was davon vorhanden ist so gut es geht, weilich an anderen sehe, wie dumm sie werden, wenn sie nicht mehr mit dem Gehirn denken. Ich will so effizient sein, wie es nur möglich ist. Reiner Geist! Was glaubst du, warum Geistliche in körperlicher Askese leben? Fleisch macht schwach. Es ist erbärmlich, nicht Herr seines Körpers zu sein. Ich werde das mitnichten schüren oder darüber nachdenken, wer oder was mir gefallen könnte. Irgendwann wird Vater mich zwangsverheiraten, ich werde die Dame mit Nathan beschäftigen und weiterleben wie zuvor. Meinetwegen soll sie sich zehn Liebhaber nebenbei halten." Er betrachtete die Sklaven. "Der Norkara da sieht gut aus. Nicht zu grobschlächtig, man könnte ihm Eleganz beibringen mit der richtigen Kleidung und der nötigen Erziehung." Er stellte sich vor besagten Norkara hin und betrachtete ihn. "Was kannst du?"

Hiccup: Hiccup blickte Ciel arrogant an. Er sagte keine Wort. Er streckte seinen Hals von einer Seite zur anderen. Danach blickte er desinteressiert durch die Gegend. Neben den Ketten die ihn an Ort und Stelle hielten trug er einen Messingreif um den Arm.

Dreux: Er ließ sich das Gesagte von seinem Bruder durch den Kopf gehen. "Nun einerseits hast Du Recht und Unrecht zu gleich. Nein man muss und sollte nicht gleich mit jedem ins Bett springen. Gerade wir nicht. Auch generell sollte man dies nicht tun. Sicher kann man mal Lust auf Sex haben, wie auf einen guten Wein oder einen leckeren Kuchen. Aber dennoch sollte es schon mehr sein. Wenn man die Person mag, fühlt es sich völlig anders an. Zudem ich verstehe was Du mit effektiv meinst. Und dass Du Kontrolle über Deinen Körper haben möchtet, aber das körperliche gehört dazu. Alles was die Nachkommen und das Überleben sichert macht Spaß. Essen, Trinken, Nachkommen zeugen. Und dabei die Kontrolle zu verlieren ist nicht schädlich. Es ist so gewollt. Nur sollte man in dem Zustand nicht versuchen die Welt zu retten oder zu erobern, dass geht im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose. Und man sollte auch klar differenzieren können, wann Zeit für Genuss ist und wann Zeit zu arbeiten. Viele Kriege wurden schon geführt, weil Männer mit ihrem Ding dachten. Kurzum für eine Frau, es ging gar nicht um das Land oder einen Streit, es ging schlichtweg um eine Frau. Dafür sollten nun wirklich nicht andere sterben, nur weil man seine Triebe nicht unter Kontrolle hat. Aber im normalen, guten Maß genossen ist es gesund. Wie alles, ob Wein oder Sex. Die Dosis macht das Gift heißt doch ein Sprichwort Bruder. Das gilt auch für die Arbeit. Geistliche leben meist nur so lange in Askese bis ihnen jemand die passenden Bücher bringt, oder sie sind wirklich keusch. Die meisten sind ehr dem eigenen Geschlecht zugetan. Was nicht verwerflich ist, nur sollten sie es nicht unter einem Deckmantel der Lüge verstecken. In vielen Ländern müssen sie lügen und heucheln. Bei uns muss keiner lügen oder? Ich wüsste nicht weshalb. Nun wenn Du der Dame nichts abgewinnen kannst, solltest Du Dir wenigstens eine aussuchen lassen, die vielleicht Deine Freundin sein kann. Eine nette Begleiterin. Vielleicht eine Frau mit Deinen Vorlieben, nämlich reiner Arbeit und keinem körperlichen Vergnügen. Das wäre fair für Dich und fair für sie. Denn stell Dir vor was eine Frau in dem Falle mitmacht. Du kannst Dich verweigern. Eine Frau kannst Du als Ehemann befehlen. Von daher solltest Du mal in diese Richtung denken Ciel. Nur so ein Tipp. So würden zwei Leute glücklich, trotz Zwangsheirat", erklärte Dreux und schaute sich den Nokara an. "Ja er sieht wirklich gut aus. Mit etwas Pflege unserer Leibdiener, oder besser Deiner und Vaters wird sicher ein Mensch aus ihm werden. Ein ganz adretter dazu. Er scheint allerdings taub oder schwerhörig zu sein", grübelte Dreux.

Ciel: "Ist das wirklich so mit den Geistlichen? Wenn ja, wäre das nicht nur Betrug an uns, sondern auch Betrug an den Göttern. Sie sollten sich dem Leben im Tempel widmen, um Ainuwar zu ehren und den Kontakt zum Nexus und über die Trias hinaus zu wahren." Er schnaubte empört. "Ich verstehe, was du meinst, doch glücklich werde ich mit einer Heirat so oder so nicht. Es sei denn, man würde mir gestatten, irgendeine hochranginge Verwaltungsbeamte zu ehelichen, mit der ich mich dann abends gemütlich bei einem Glas Weißwein über die Vorzüge der doppelten Buchführung austauschen kann." Er blickte Dreaux an. "Ich habe wirklich null, wirklich gar kein Interesse an einer Hochzeit und ich kann mir nichts ätzenderes als eine Ehefrau vorstellen. Aber Nathan wird mir sie vom Hals halten." Etwas verärgert rief er den Sklavenhändler zu sich. "Was ist mit diesem Mann? Sind seine Ohren nicht in Ordnung?"

Dreux: "Solange Du nicht die Thronfolge antreten musst, ist alles offen Ciel. Du solltest mit Vater einmal ein offenes Wort reden. Sagen wir, Thron bedeutet Ehe, kein Thron - keine Ehe. Ich denke nicht, dass Du den Thron besteigen wirst oder musst, dass werde ich tun. Auf der anderen Seite sieh es mal so. Du kannst in einer Ehe vieles teilen. Das Bett oder das Hobby. Nichts spricht dagegen dass Du in Freundschaft mit Deiner Frau das Hobby statt das Bett teilst. In dem Fall wenn sie so tickt wie Du. Das meinte ich. So wäre Eure Ehe einfach ein Treuegelübde. Weißt Du wieviele Adlige heiraten und nicht mal eine Freundschaft mit ihrem Partner teilen? Liebesheirat ist oft nur den Untersten zugebilligt. Schon seltsam oder? Naja jedenfalls uns ab Frau Nummer zwei. Nun der Sklavenhändler sollte dem Sklaven mal Beine machen mit seiner Antwort", sagte Dreux.

Sklavenhändler:“Mein Herr, verzeiht,“ der Mann verbeugte sich leicht,“Das ist neue Ware erst heute morgen erworben. Der Sklave ist noch nicht trainiert....und sehr...Eigensinnig.“
Der Händler verpasste Hiccup eine Schlag in den Bauch, so das dieser kurz zusammen sackte. Doch recht schnell raffte sich Hiccup wieder auf und starrte den Händler giftig an.
Hiccup: „So schnell brecht ihr mich nicht, TROTTEL.“

Ciel: "Ha!", rief Ciel amüsiert. "Was für ein Mundwerk! Wie nennt man dich, Sklave?" Er trat einen Schritt zurück, um ihn von weitem zu betrachten. "Ein gesunder Eindruck und eine neue Herausforderung, nachdem Khawa mich bald verlassen wird, was meinst du?" Etwas leiser sagte er: "Hast du denn selbst überhaupt keine Sorgen, was deine Zukünftige anbelangt?"

Dreux: "Woher weißt Du dass ich Khawa abwerben wollte? Ja er hat eine ziemlich große Klappe für einen Sklaven", grinste Dreux. "Was meine Erstfrau anbelangt werde ich vielleicht eine Frau aus unserem Hochadel heiraten oder vielleicht sogar weiter gedacht, eine Adlige aus dem Ausland? Im Moment ist bei den Verhandlungen ja auch alles auf. Vielleicht hat Felipe vor, Ricarda zu verheiratet. Vielleicht betrifft uns Ricarda aber auch überhaupt nicht. Sprich weder Dich, mich noch Greg. Es wäre ja möglich, dass sie sich selbst ihren Mann aussucht. Oder ihr Vater ihr einen Adligen aus seinem Land an die Seite gibt. Das wissen wir nicht. Meine Zweitfrau werde ich mir selbst aussuchen, so wie Vater Deine Mutter aussuchte. Falls das nötig sein wird. Vielleicht habe ich ja das Glück, was manchen auch vergönnt war, dass ich mich mit meiner Frau verstehe. Das man sich lieben lernt. Oder das man sich sympatisch findet beim kennenlernen. Ich weiß, dass klingt nicht gerade so, als wäre ich in der Realität verhaftet, was dies angeht. Aber man darf ja noch hoffen. Schön wäre es jedenfalls. Ja der Sklave hat wirklich ein Mundwerk. Du hast viel Arbeit vor Dir", grinste Dreux.

Hiccup: der Blick von Hiccup wanderte wieder zu Ciel.
Hiccup vom Wolfsclan ist mein Name. Und du NOTGEILER Sack, bist heute schon der Dritte der mich haben will. Ich stehe weder als Sklave hier und erst recht nicht als dein Liebessklave hier.“
Hiccup Gesicht wurde wütender uns seine Zähne blitzen hervor.

Dreux: "Vielleicht solltest Du ihn einreiten lassen", lachte Dreux.

Hiccup: "Ich reite dich gleich ein, MILCHGESICHT."

Ciel: "Hat man Töne", rief Ciel amüsiert. "Oh, ich werde dich sehr lieben. Sehr lange und sehr oft! Und je ungezogener du bist, umso grauenvoller wird es für dich! Guter Mann, bitte packen sie mir dieses Unikat transportfertig ein. Danach suchen wir nach deinem neuen Leibdiener, Dreaux. Du wollstest mir Khawa abwerben? Davon weiß ich doch nichts! Ich wollte ihn nur loswerden! Bevor er mich selbst hängen lässt."

Dreux: Der Kronprinz musterte den Sklaven belustigt. "Was für eine Kratzbürste. Vielleicht sollten wir Domi um Hilfe bitten, was die Erziehung angeht. Nunja er hat mich gerettet, wo mich Ferrau hängen ließ. Ja ich benötige einen zuverlässigen Leibdiener. Ich kann mich schließlich nicht selbst waschen und rasieren. Der sieht allerdings so aus, als solltest Du Dich von ihm in nächster Zeit nicht rasieren oder Deinen Hintern enthaaren lassen", lachte Dreux.

Sklavenhändler: Der Händler sah einen Moment perplex aus.Er hatte nicht damit gerechnet den Sklaven überhaupt los zu werden. Er lächelte. „Aber sicher...sofort mein Heer.“

Ciel: "Wir fangen klein an, so wie bei Khawa. Der hat auch einige Monate gebraucht, ehe er so weit war. Anstelle von Domi werde ich vielleicht wieder Nathan zu Rate ziehen. Oder Khawa, der war ja selbst ein Wildling. Nun, Khawa ist in der Tat sehr zuverlässig. Wollen wir nicht einfach tauschen? Ich schenke dir Khawa und du schenkst mir Ferrau?" Um die Reaktion zu überprüfen, hielt er Hiccup ein Stück von Dreaux`Brütchen hin. "Hunger?"

Dreux: "Dir gehört doch Khawa gar nicht mehr, ich möchte nicht drauf herum reiten, aber er ist nun ein freier Mann. Ich tausche gerne mit Dir, aber ich benötige dennoch einen weiteren Leibdiener. Mir kann Khawa schließlich auch weglaufen. Pass auf dass Dich der Wilde nicht beißt", warnte Dreux grinsend.

Hiccup: Der neue und unfreiwillige Leitdiener Ciels grummelte weit hörbar. Man öffnete die im Boden verankerte Kette und gab das ende Ciel. Hiccup zog bei dem Essensangebot eine Augenbraue nach oben. „Danke, aber auf tote Taube steh ich nicht oder was auch immer dieser Fraß sein soll“

Sklavenhändler: "Das macht dann 350 Taler,mein Herr"

Ciel: Ciel blickte Dreaux wie vom Donner gerührt an. "Stimmt. Khawa gehört nicht mehr mir. Darum will ich ihn auch nicht mehr haben. Wir werden schlichtweg einen neuen Arbeitsvertrag schreiben für unseren sogenannten Monsieur Rousseau." Er nahm das Ende der Kette in die Hand. "Er benötigt noch Handschellen und Fußfesseln, so dass er keine großen Schritte machen kann. Gern zahl ich dafür auch drauf. Was würdest du gern essen, Sklave Hiccup?"

Sklavenhändler: "Aber Natürlich" Der händler hollt encoh einge Fesseln und gab sie Ciel. "Das wären dann 358 Taler"

Ciel: "Würden Sie ihm diese BITTE auch noch umlegen!"

Dreux: "Eben der muss gesichert werden am besten noch mit Verbundkette. Damit er so langsam wie möglich gehen muss. Ja schreib den Arbeitsvertrag auf mich um und Du bekommst von mir Ferrau geschenkt. Das ist ein fairer Deal finde ich. Aber ich warne Dich. Der Mann ist faul, transusig und sehr unzuverlässig. Ich hatte irgendwie immer nur Ärger mit ihm", warf Dreux ein.

Hiccup: Hiccup lachte. „Ich bin nicht auf dein Almosen angewiesen. Ich kann mich selbst versorgen. Gebt mir meinen Rucksack und ich erjage mir mein essen selbst. “Hiccup grinste bei den Worten hämisch.

Ciel: "Gut, wenn du keinen Hunger hast, ist mir das auch Recht." Er zählte 400 Taler ab. "Der Rest ist für die Kaffeekasse. Hat Ferrau sonst noch Besonderheiten, außer seiner rakshanisch anmutenden Faulheit?"

Sklavenhändler: "Wenn sie es wünschen.“ Der Händler näherte sich vorsichtig Hiccup. Er schien kurz zu zögern legte aber dann die Fesseln an. Hiccup wehte sich so gut es ging aber viel konnte er nicht tuhen da weiter Mitarbeiter des Händlers ihn Festhielten. „Noch ein Hinweis von meiner Seite. Entfernen sie nicht den Messing reif“

Ciel: "Welche Art von Magie beherrscht er?" Er überprüfte den Sitz der Fesseln und des Reifs.

Dreux: Der Kronprinz dachte gut nach. "Nun er nimmt nicht alle Aufgaben ernst, wobei das sicher auch mit seiner Faulheit zu tun hat. Manche Arbeiten fängt er an und lässt sie dann liegen. Genau wo ich in der Kutsche wartete und grundlos das Versteck aufsuchte. Nathan hätte gefragt warum ich das tue oder? Khawa sicher auch, Fabien ebenfalls - was macht Ferrau? Er wunderte sich vielleicht über mein Verhalten, schloss die Kutsche auf und ging. Weil ich scheinbar für ihn verrückt handele ab und an. Dann lässt er mich einfach stehen und geht!", murrte Dreux. "Stell Dir das vor, stell Dir vor das würde Nathan tun oder Fabien! Unvorstellbar!"

Sklavenhändler: "Man erzählte mir er kann Windmagie nutzen." Der händler nahm die Taller entgegen. "Ich danke Ihnen."

Ciel: "Das ist wirklich ungeheuerlich. Ich werde ihn zur Rede stellen und dafür bestrafen. Zum Glück konnte Khawa dich wieder aufbauen." Er machte einen Schwung mit der Kette, so dass eine Welle durch sie ging und sie an Hiccups Fesseln riss. "Vorwärts. Wir brauchen noch einen weiteren Sklaven. Je nachdem, wie du dich führst, wird der weitere Tag für dich verlaufen. Du könntest in einem Bett nächtigen oder im Verlies auf dem blanken Steinboden. Du könntest eine warme Mahlzeit genießen oder einen leeren Magen behalten."

Ciel: Ihm fiel noch etwas ein. "Sag, hat Ferreau viele Freunde oder Menschen, die ihn schätzen?"

Hiccup: Der Norkara flächte die zähne als Ciel an der Kette zog. Nach Ciels kleinen Ansprache verdrehte er die Augen. "Ich nehme immer letzteres wenn ihr, euer verdammtes SELBSTVERLIEBTES gerede beendet."

Dreux: "Ja und falls es gar nicht anders geht, bekommst Du eine Grunderziehung, die hat noch jeden auf Spur gebracht. Hey wir könnten ihn sonst Massimo aushändigen, er und sein Freund wissen wie man andere überzeugt. Ich sage nur Läuterung!", grinste Dreux. "Naja man kann nicht jeden tatsächlich bestrafen. Ich hätte Ferrau am liebsten schon einige Male auspeitschen lassen. Aber dann dachte ich mir, möchte ich dann am Morgen noch von ihm rasiert werden? Oder im Zuber gewaschen werden? Nein, da hätte ich ein ungutes, mulmiges Gefühl. Nein er hat keine Freunde, wie die meisten Leibdiener nur flüchtige Bekannte. Er hat ja auch sonst eigentlich genug zu tun, täte er es mal. Aber soweit ich weiß, hat er keine Freunde oder besondere Menschen. Ich muss sagen, ich habe ihn das auch nie gefragt, da ich mich zu oft über ihn ärgere und dann motze, anstatt das wir mal normal miteinander reden. Sprich irgendwie kommt keine gute Unterhaltung auf", antwortet Dreux ehrlich.

Ciel: Ciels Augen blitzen vor Vergnügen. "Gut. Dann werde ich Ferrau schon noch Zuverlässigkeit beibringen. So wie diesem Burschen hier. Hiccup, deinem Wunsch nach einem leeren Magen und einer ebenerdigen Schlafstatt komme ich gern nach. Wenn du dein Mundwerk nicht zügelst, lasse ich es dir zunähen. Merk dir den Namen Dominique Dubois, auch bekannt als Domi oder D-Lösung. Du willst ihm nicht begegnen. Hast du schon einen Diener für dich entdeckt, Dreaux?"

Hiccup: Der neue Diener schwieg aber sein Gesicht sprach mehr wie 1000 Worte. Er würde Ciel in diesme Moment am liebsten erwürgen.

Dreux: "Irgendwie noch nicht. Findest Du irgendwen auf Anhieb sympatisch?", hakte Dreux nach und schritt die Reihen der Sklaven ab. Vor einem seltsamen Echsenwesen blieb er stehen und musterte es. "Von denen habe ich schon einmal gelesen! Aber wenn ich dieses Wesen kaufe, wird mich Vater langsam über offenem Feuer rösten lassen", schmunzelte Dreux. Er ging die Reihen weiter auf und ab und zuckte nur mit den Schultern. "Gefällt Dir einer?", fragte Dreux wie immer unschlüssig in solchen Dingen.

Ciel: Ciel war begeistert. Mit Hiccup würde er viel Freude haben. Eine Wohltat im manchmal tristen Alltag! Doch neben Sklavenerziehung hatte Ciel noch ein weiteres Hobby, was nur bedingt mit seiner Arbeit zu tun hatte - er hatte eine Schwäche dafür, Dinge einzukaufen. So war er sofort bei der Sache, als er für Dreaux die Sklaven anschauen sollte. "Hm, du willst es vermutlich nicht so wild, sondern eher handzahm." Ciel fasste den Sklaven, die ihm passend schienen, mitten ins Gesicht, um ihre Reaktion zu testen. Jene, die entspannt blieben, kniff er noch in die Wange und tippte ihnen in die Augen. "Wie gefällt dir der hier?"

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Oder der?

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Dreux: "Also der erste sieht nett aus, der zweite gefällt mir nicht. Da hätte ich jeden Morgen irgendwie ein ungutes Gefühl. Ich würde mich erschrecken und ein Leibdiener soll ja eine beruhigende Wirkung haben oder nicht? Ich nehme den ersten. Der passt zu Khawa. Danke für die Hilfe. Ich hoffe Du wirst mir Ferrau nicht zurückgeben. Ich werde ihn nicht zurück nehmen, das sage ich Dir gleich", antwortete Dreux.

Ciel: "Guter Mann, was können Sie uns zu diesem Sklaven sagen?" - "Naridier, ein ehemaliger Händler, der glaube ich wegen Betruges festgesetzt und hierbehalten wurde. Aber da müsst Ihr ihn noch mal fragen. 26 Jahre alt und gesund, bester Ernährungs- und Pflegezustand, steht gut im Futter. Kann lesen, schreiben und rechnen und spricht fließend Asameisch. Guter Allgemeinbildungszustand."

Dreux: "Er soll etwas sagen, ich mag nicht wenn sie näseln oder das H wie HUHHHULLE betonen, dass klingt so barbarisch", befahl Dreux dem Sklavenhändler.

Händler: "Du hast den edlen Herrn gehört! Sag was, los, wenn du nicht in der Arena enden willst!" - "Angenehm Euch kennenzulernen", sprach der Sklave gequält und rang sich ein Lächeln ab.

Dreux: Er ging ganz nah an den Sklaven heran und musterte ihn. "Er spuckt nicht beim Sprechen und er spricht ein ordentliches Asameisch. Was kostet der Mann?", fragte Dreux interessiert.

Hiccup: Hiccup sah sich das gegaffe der beiden Kerle die ihn erworben hatten an. Er schüttelte den Kopf und dachte: "Und die sagen sie wären zivilisiert"

Ciel: "Domiiii", flötete Ciel, der sich seine gute Laune heute nicht verderben ließ und kniff Hiccup in die Wange. Der Naridier guckte verstört. "1300", erklärte der Händler. "Er ist mehr wert als du", neckte Ciel seine Errungenschaft.

Dreux: "Natürlich, er kann lesen, schreiben, denken... da muss der Mann mehr wert sein. Den Rest wird man ihm leichter beibringen können, als diesem Wilden Norkara. Sei bloß vorsichtig. Ist er ein Eunuch?", fragte Dreux.

Händler: "Nein, ich habe aber da drüben noch einen, wenn sie einen suchen."

Dreux: "Nein der hier gefällt mir. Ich war nur neugierig. Womit werden Ihre Sklaven gekennzeichnet? Oder werden sie nicht gekennzeichnet?", fragte Dreux und schaute dem Naridier in den Mund ob er noch alle Zähne hatte.

Händler: "Das Gebiss sollte bis auf einen fehlenden Backenzahn intakt sein, wenn er nicht in den letzten Tagen ein paar Zähne verloren hat. Meine Sklaven sind gegenwärtig nicht gekennzeichnet, aber auf Wunsch verpassen wir ihm ein Brandmal."

Dreux: "Nein dass ist nicht nötig, ich möchte nicht dass er ein Brandzeichen bekommt, wenn er noch keines hat. Ich möchte den Sklaven kaufen. Machen sie ihn abreisefertig", freute sich Dreux und zählte das Geld ab.

Händler: "Er ist eigentlich sehr vernünftig, wir hatten bisher keinen Ärger mit ihm. Sie werden nicht enttäuscht sein." Dennoch folgte der Mann dem Kundenwunsch und verpasste dem Naridier Hand- und Fußfesseln.

Dreux: "Wie heißt der Mann? Ich muss seinen Namen wissen. Wobei frage ich ihn doch selbst. Wie heißt Du?", hakte Dreux nach.

Naridier: "Dorlego Toskam, Herr."

Dreux: Der Kronprinz nickte weise. "Das kann sich bei uns kein Mensch merken und aussprechen noch weniger. Du heißt ab heute Maslin Lamoureux und bist mein Leibdiener. Kannst Du rasieren? Sprich einen anderen, nicht Dich selbst?", fragte Dreux.

Maslin: "Ich habe es noch nie versucht."

Dreux: "Das ist nicht weiter schlimm, Du übst an Ferrau. Das ist mein Ex-Leibdiener. Falls Du Dich verschneidest, nunja. Nein dass war nur ein blöder Witz, Du wirst es bei den anderen Dienern lernen.Und Du wirst Dich gut bei uns einfinden. Unseren Dienern geht es gut. Das kann mein Bruder bestätigten. Nicht wahr Ciel?", warf Dreux ein.

Ciel: "Oh, Ferrau wird dir nicht länger zur Verfügung stehen, jetzt, wo du Ersatz hast", entgegnete Ciel spitz. "Was isst er gern? Ich möchte ihn zur Feier der Übergabe etwas anfüttern. Wie du siehst, Maslin, geht es unseren Dienern hervorragend - jenen, die tatsächlich diese Bezeichnung verdienen. Uns dienen zu dürfen ist keine Arbeit, es ist Passion und eine Ehre. Du musst dich als tüchtig und würdig erweisen. So wie dieser Herr." Er nickte in Richtung von Hiccup.

Dreux: "Eben. Normalerweise werden uns die fleißigsten und loyalsten Leibeigenen vorgestellt und oft werden sie dem Hofe geschenkt. Um sich einzukratzen. Aber wir wollten mal etwas Neues ausprobieren. Man muss sich ja auch mal etwas Neues wagen. Was Ferrau gerne isst? Er liebt Schmetterlingsnudeln mit frischen Seeigeln. Anfüttern ist eine ausgezeichnete Idee, vielleicht bekommst Du ihn ja hin. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen", antwortete Dreux.

Ciel: "Seeigel, wirklich? Nun, dann werde ich gleich zwei Portionen bestellen, Nathan wird mich sonst nicht mehr lieben, wenn ich dem Neuen etwas derart Exquisites serviere und ihn übergehe. Oder drei, ich selbst möchte es auch einmal probieren. Nein, fünf. Du und Khawa, ihr werdet auch dabei sein. Sechs, wenn Maslin ebenso erwünscht ist und Sieben, sollte Hiccup sich entscheiden, ein guter Diener werden zu wollen. Hoffentlich kann der alte Felipe so was auftreiben." Der Naridier sah ihn auf letzteren Kommentar hin verstört an. Ciel freute sich schon darauf, wenn er endgültig begriff, wen er mit Dreaux vor sich hatte.

Dreux: "Ja sie schmecken ähnlich wie ein Mix aus Schnecke und Muschel, sehr lecker. Aber ich mag lieber richtigen Fisch oder Fleisch. Aber viele mögen sie in der Nudelsoße. Und er mag sie besonders gerne. Was liebt denn Khawa zu essen? Ich meine ich werde Deinen Plan einfach kopieren, damit der Mann sich auch bei mir wohl fühlt und meinem neuen Diener alles beibringt. Ja am besten für uns alle, ansonsten essen wir sie frisch gemeinsam daheim in Weißwein-Käse-Sahne-Soße zu bunten Nudeln", Dreux grinste Ciel verschwörerisch an.

Ciel: "Was ginst du so geheimnisvoll, Brüderchen? Nun Khawa liebt einfaches Essen. Mit Meeresfrüchten kannst du ihn jagen, ebenso mit Fisch. Wenn du ihm eine Freude machen willst, organisiere über dem offenen Feuer gebratenes Pferdefleisch und dazu frische Wildbeeren und Blumensamen. Als Getränk vermisst er frische Hyänenmilch, das muss wohl eine ausgesprochene Delikatesse in Rakshanistan sein, da sie ihre Hyänen nur selten melken, um die Jungen nicht zu schwächen."

Dreux: "Nun Pferdefleisch bekommt man sicher einfacher als Hyänenmilch. Ich werde schauen was ich ihm gutes servieren lassen kann. Einfaches Essen ist ja nicht immer schlecht, im Gegenteil. Meist schmeckt es gut und macht satt. Nun ich habe gegrinst, weil niemand weiß was wir beide wissen. Du verstehst schon. Wo wir wohnen und so. Aber das lernen sie noch früh genug und das Anpassung besser als Domi ist", kicherte Dreux.

Ciel: "Wollen wir es hoffen, wäre doch schade, wenn für sie nur noch die D-Lösung übrig bliebe." Er grinste verschmitzt. Es tat trotz des Stresses, den sie zu Anfang hatten, gut, hier so offen herumzulaufen und einfach mal herumzublödeln. Doch langsam wurde es Zeit, wieder an den Hof von Felipe zurückzukehren. Er war schon gespannt, wie Ferreau auf seinen neuen Arbeitgeber reagieren mochte - und Khawa.

Dreux: "Das wäre äußerst schade", pflichtete Dreux seinem Bruder bei und knuffte ihn gut gelaunt. "Wir müssen zurück nicht wahr? Lass uns aufbrechen. Die Sklaven sind bezahlt und wir müssen Heim. Vater soll nicht wütend werden. Wir müssen uns ihm noch zeigen. Sprich ich muss ihm noch unter die Augen treten Ciel", flüsterte Dreux.

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