Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Heimreise nach Souvagne

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Gro√üherzogtum Souvagne ist gepr√§gt von sanfte H√ľgeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h√§lt sich aus Kriegen gr√∂√ütenteils heraus und hat sich als einziges Gro√üherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit√§t. Von allen Herrschern ist er der Gem√§√üigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr√∂√ütenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Heimreise nach Souvagne

#11

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 18. M√§r 2018, 13:13

"Ich hoffe doch sehr, dass Sie mich nicht f√ľr dumm verkaufen wollen und tats√§chlich glauben, was Sie da von sich geben", ereiferte sich Ciel, kein bisschen ruhiger als zuvor. "W√§re dieser Sklave verhaltensgest√∂rt und w√ľrde zur Selbstsch√§digung neigen, h√§tte ich ihn wohl kaum erworben! Hiccup erfreute sich bis zur Behandlung durch Ihre Gardisten bester k√∂rperlicher und seelischer Gesundheit und nun ist er verletzt. Wenn Sie nicht imstande sind, Ihre M√§nner zur Ordnung zu rufen und ihnen Manieren beizubringen, werde ich Ihnen, Bellamy, den angerichteten Schaden privat in Rechnung stellen, wie w√§re das? Dazu muss ich Ihnen und Ihren M√§nnern gegen√ľber nicht weisungsbefugt sein!

Bei Ainuwar, muss ich wirklich eine eigene Einheit ins Leben rufen? Bislang hat sich niemand dar√ľber beschwert, dass ich die Dienste der Garde gelegentlich in Anspruch nehme, au√üer Sie, Bellamy! Weder mein Vater, noch mein Bruder, der Ihr neuer Duc ist, nahm je daran Ansto√ü und auch keiner Ihrer M√§nner! Nur Sie √§u√üern wiederholt Ihren Unmut √ľber jeden noch so kleinen Befehl.

Desweiteren darf ich Sie daran erinnern, hatten Sie mir einen pers√∂nlichen, in Ihren Worten besonders grimmigen Gardisten f√ľr Madame de Thibodeau versprochen, auf den meine Mutter noch heute wartet!"
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Bellamy Bourgeois
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Re: Heimreise nach Souvagne

#12

Beitrag von Bellamy Bourgeois » So 18. M√§r 2018, 13:42

Bellamy zeigte Ciel die offenen Handfl√§chen, wie es in Souvagne √ľblich war um sich nonverbal zu entschuldigen oder um Frieden zu bitten.

"Der besonders grimmige Gardist wurde von mir sogar umgehend ausgesucht um Eure werte Mutter zu besch√ľtzten. Aber ob Ihr es mir glaubt oder nicht, ich habe die Zuteilung tats√§chlich vergessen. Nicht um Euch zu ver√§rgern oder gar Eurer Mutter zu schaden, es ist mir bei den Reisevorbereitungen nach Ehveros schlichtweg entfallen.

Die Person die Eure Mutter besch√ľtzen wird ist Schwertmeisterin Arienne de Riquier. Ich hielt die Wahl einer weiblichen Schwertmeisterin f√ľr geeignet, da Ihr mich darauf hingewiesen habt, der Gardist sollte gute Nerven haben. Nun was ist logischer, als einer Frau in dem Fall eine andere Frau zuzuteilen? Das war mein Gedanke dazu. Arienne de Riquier w√ľrde ich zwar nicht zu meinen pers√∂nlichen Freunden z√§hlen, aber sie ist sehr f√§hig was ihren Beruf anbelangt. Eure Mutter ist bei ihr in sicheren H√§nden. Ihr wisst selbst wieviel weibliche Chevalier oder gar Schwertmeister wir haben.

Die meisten Kollegen behaupten hingegen ihre Zunge wäre noch schärfer als ihr Schwert.
Sie wird Eure Mutter vermutlich mit beidem verteidigen, nehme ich an.

Nun zu Eurer ersten Anschuldigung, nat√ľrlich muss ich mich dar√ľber aufregen, wer hier wem Befehle erteilen darf. Mein Job ist es daf√ľr zu sorgen, dass die Garde ihren erledigt. Wenn Euer Vater oder Euer Bruder einen Gardisten abkommandiert, dann ist dies ein Befehl vom Duc. Wenn Ihr aber st√§ndig meine Leute f√ľr Eure Boteng√§nge einspannt, obwohl Ihr bereits √ľber eine eigene Garde aus Leibdienern verf√ľgt, frage ich mich schon, was Ihr damit bezweckt. Untergrabt Ihr bewusst meine Autorit√§t oder Befehlsgewalt? Euch spricht niemand ab, ebenso ein Prince des Duc zu sein, wie alle seine anderen Kinder, aber bitte lasst Euren Unmut nicht st√§ndig an mir aus!

Und Euer seltsame Sklave dort aus fernen Landen, was glaubt Ihr wohl, wie man solche Ladenh√ľter an arglose K√§ufer los wird? Man wird ihn mit Drogen oder was wei√ü ich noch allem ruhig gestellt haben, dass jede Vettel davon √ľberzeugt w√§re, dies sei der ideale Schwiegersohn! Der Trick ist so alt, den kannten schon die ersten Steine!

Nat√ľrlich glaube ich was ich Euch sagte, sonst h√§tte ich mir den Atem sparen k√∂nnen. Prince Ciel, wieso geht Ihr √ľberhaupt davon aus, dass einer meiner Gardisten oder ich Euch schaden m√∂chte?

Und mal ehrlich unter uns beiden, glaubt Ihr wirklich, wenn einer meiner Gardisten dieses Fr√ľchtchen geschlagen h√§tte, dann h√§tte er nur so ein winziges Beulchen? Der Bursche h√§tte eine Daseinsform erhalten, eine v√∂llig neue Gesichtsgestaltung. Das war der Kerl selbst um nicht arbeiten zu m√ľssen, oder wie ich bereits sagte, er hatte den Kerker-Koller!",
murrte Bellamy.

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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Heimreise nach Souvagne

#13

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » So 18. M√§r 2018, 22:57

Zicken-Zoff zwischen Ciel und Bellamy -- Chat-RPG 18.03.203 n.d.A.


Dreux: Den könnt Ihr Zuhause fortsetzen, ich muss ein Land regieren. Papa hat gesagt so ist es, dann ist es so!
könnte mir jemand einen Leibdiener bringen? Meiner ist schon wieder weg, ich kotz im Strahl!

Belly: WIR

Dreux: von mir aus, kotzen wir alle im Strahl, freut mich ja soviel Anteilnahme, aber ich benötige echt einen Diener!

Ciel: Du hast doch Nathan

Dreux: wo ist der Kerl? *umguck*

Dreux: Verordnung vom Duc Junior, Eisenkugel ans Bein! :sauer:

Dreux: toll und dann hab ich noch das langsamste Pferd! Echt

Dreux: Nathan hierher!

Nathan: *angeeilt komm* Hier bin ich, Herr!

Dreux: Puh

Dreux: Ciel ist Nathan ist nun dauerhaft mein Leibdiener, ich kann mich nicht ständig umgewöhnen :/

Ciel: Ich muss noch dar√ľber nachdenken. Ich werde erst einmal mit Ferrau sprechen.

Ciel: Wie kommst du denn mit Nathan zurecht?

Dreux: von mir aus, dann muss ich mir einen zweiten Leibdiener suchen, damit ich nicht nachher wieder ohne einen Diener dastehe und wer wei√ü wie vor einer Audienz aussehe. Bis jetzt recht gut, wenn ich ihn nicht st√§ndig vergessen w√ľrde. Das liegt aber nicht an ihm, sondern an der Fluktuation :/
Falls Vater f√ľr immer durch Abdikation abdankt, wird er Fabien behalten? Vermutlich oder?

Ciel: Du vergisst meinen Nathan?! Er darf nicht verloren gehen und er benötigt viel Aufmerksamkeit! Das ist der Grund, warum ich sie ihm gerade entziehe! Ich gehe nicht davon aus, dass Vater Fabien abgeben wird.

Dreux: Ich vergesse ihn nicht. Ich habe nur vergessen, dass er mir zugeteilt war, wie Khawa. Und wer ist Schuld? Ferrau. Wäre er ein... vergessen wird das. Nathan wie siehst Du unser Herr Diener Verhältnis?

Nathan: *zuckt zusammen, weil er unerwartet angesprochen wird* Ich finde die Arbeit bei Euch sehr angenehm und erf√ľllend, Herr. So wie auch bei Eurem Bruder. Ich hoffe, Ihr seid mit mir zufrieden? W√ľnscht Ihr, dass ich etwas besser mache?

Dreux: Nein Du machst alles richtig, Du kannst ja nichts f√ľr Ferraus Faulheit und Unzuverl√§ssigkeit. Das kann auch einen Herrn sehr irritieren. Und st√§ndig neue Diener irritieren auch. Mach Dir keine Sorgen. Ich merke mir das schon noch. Sobald wir Daheim angekommen sind, kannst Du Ferraus Sachen aus seiner Kammer werfen, sie geh√∂rt jetzt Dir

Nathan: Danke, Herr. Ich werde ihm alles in seine eigene Kammer her√ľbertragen. Ich hoffe, Ferrau ist nicht allzu b√∂se, weil ich ihm den Platz an Eurer Seite streitig gemacht habe.

Dreux: das hat er selbst zu verantworten, er hätte ja arbeiten können.

Ciel: Ich m√∂chte anmerken, dass ich mich √ľber seine Arbeitsleistung nicht beklagen kann.

Dreux: das erstaunt mich kleiner Bruder :D

Ferrau: *Ciel anlächel*

Ciel: Siehst du, absolut freundlicher und vorbildlicher Diener.

Dreux: Zu Dir mein lieber Ciel, bei mir war er ausgesprochen faul. Da kannst Du jedem am Hof fragen, der ihn beim Ruml√ľmmeln erwischte

Ferrau: Ich gelobe in Eurem Dienst Besserung Hoheit Ciel

Ciel: *betrachtet Ferrau freundlich* Ich nehme das Versprechen zur Kenntnis und möchte anmerken, dass ich bislang ausgesprochen zufrieden mit dir bin.

Nathan: :-(

Dreux: Schau nicht so traurig, Du hast ja einen neuen Herrn gefunden. Wenngleich mein Bruder sehr ungehalten war bez√ľglich Deines Verhaltens Nathan

Ferrau: *fl√ľster* er hat geatmet

Ciel: Nein, er hat ganz andere Dinge getan! *sieht Nathan dabei nicht an*

Ferrau: Verzeiht, dass war nur aus alter Zeit. Irgendwie hat sich der Unmut meines Herrn immer weiter gesteigert, bis er mich nicht mehr ertrug. Ich wollte Euch nicht gegen mich aufbringen

Dreux: Nathan eine Frage, m√∂chtest Du irgendwann zur√ľck zu Ciel? Falls ja haben wir was zu kl√§ren.

Ciel: Ich bin dir nich b√∂se, Ferrau. Ich bin auf ganz andere Personen w√ľtend und schwerst von ihnen entt√§uscht.

Ferrau: *nick und mitleidig Nathan musterte*

Nathan: Ich glaube nicht, dass Ciel meine Meinung dazu hören möchte, Herr. Ich selber bin zufrieden damit, wenn ich dienen darf.

Dreux: Ich m√∂chte sie h√∂ren und werde sie f√ľr mich behalten. Vielleicht ist es nur ein Missverst√§ndnis, so kann ich Euch beide auch nicht sehen. Also lassen wir uns zur√ľck fallen und Du antwortest mir bitte.

Nathan: D√ľrfte ich Euch dazu bitte unter vier Augen sprechen?

Ferrau: Werde ich dann umgehend bei Ihnen einziehen? Ich meine zu den anderen Dienern? Oder hat jeder eine eigene Kammer bei Ihnen Herr?

Dreux: ja nat√ľrlich. *l√§sst sich mit seinem Pferd zur√ľckfallen*

Nathan: *l√§sst sich ebenfalls zur√ľckfallen und f√§ngt pl√∂tzlich an zu weinen* Verzeihung. *tupft sich die Augen trocken*

Dreux: *mustert Nathan und legt ihm kurz eine Hand auf die Schulter* Ist schon gut. Lass es heraus und sage mir die Wahrheit. Mein Bruder ist nur so enttäuscht, da er Dich auch vermisst. Warum hast Du das getan? Was war denn los mit Dir? Oder besser gesagt Euch? Erzähl komm, vielleicht bekomme ich es wieder hin.

Nathan: Bitte z√ľrnt mir nicht, aber ich w√ľrde am liebsten wieder bei Ciel wohnen und arbeiten. Ich diene ihm, seit wir 12 sind und wir waren gute Freunde. Er bedeutet mir sehr viel. Aber vermutlich ist unser Verh√§ltnis dauerhaft zerst√∂rt. Ich, ich habe, ich hatte mit jemandem geschlafen. Ciel w√ľnschte dies nicht, er verabscheut derlei. Es war auch √ľberhaupt nicht geplant, es ergab sich einfach, ich hatte nie damit gerechnet dass es je geschehen w√ľrde ...

Nathan: Ich diene Euch ebenso gern, bitte versteht es nicht falsch, Ihr seid ein angenehmer Herr. Es ist die lange Zeit und die Vertrautheit, die mir Ciel so wichtig macht.

Dreux: Ich z√ľrne Dir nicht, da ich Dich gefragt habe. Wei√üt Du, wenn ich mit meinem Bruder rede, dann reden wir nat√ľrlich anders, wie als wenn ich jetzt mit Dir als Duc rede. In dem Moment rede ich ja nicht mit Dir pers√∂nlich, sondern im Grunde redet mit Dir "das Wesen" das es sei Angebinn der Zeit von Souvagne gibt und nur durch einen anderen verk√∂rpert wird - von mir aus, sei es ein Adler.

Und meine Antwort als Bruder von Ciel w√§re, ich w√ľrde Dich sch√ľtteln und fragen, warum zum Abgrund. Aber als Duc darf ich dieses Gef√ľhl nicht an mich heran lassen. Sondern muss es wie ein h√∂heres Wesen mit etwas Abstand sehen. Und mit etwas Abstand wird alles klarer. Das es passierte liegt daran, dass jeder normalerweise solche Bed√ľrfnisse hat. Nach Lust, nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Vertrauen.

Weshalb Leute miteinander schlafen ist so manigfaltig wie die Leute selbst. Ciel seine Form von N√§he ist rein geistiger Natur. Das ist selten, einige m√∂gen das verdammen, wie er die k√∂rperliche N√§he. Dabei ist beides v√∂llig normal. Jeder ist auf seine Art einzigartig, Du wie auch er oder ich. Jeder hat doch seine Form der Gl√ľckseeligkeit. Und Du bist stets nur sein Beiwerk. Das ist Deine Berufung, Dein Schicksal. Wie das auch von Fabien, er ist der zweite Part meines Vaters. Du kennst Ciel so lange wie Maximilien Fabien. Euch zu trennen, w√§re wie wenn ich meinem Bruder eine Hand abschneide. Nur schmerzt es ihn jetzt besonders, da er bereit war aus Wut sich selbst die Hand abzuhacken. Du wirst mir so lange dienen, bis ich Euch beide wieder vers√∂hnt habe. Weder mein Bruder kann ohne Dich, noch kannst Du ohne ihn. Manchmal muss man auch die Hand reichen k√∂nnen. Aber dazu muss auch etwas Gras √ľber die Sache wachsen. Dass musst Du ihm zugestehen. Aber um Euch zu vers√∂hnen, muss ich auch wissen, was in Fabien und Dich da gefahren ist. Nat√ľrlich ihr beide - aber ich meine das im √ľbertragenen Sinne. Was war los mit Euch? Oder steht Ihr Euch nahe? Ich meine seid Ihr in einander verliebt? Das w√§re vielleicht einfacher und komplizierter zugeleich. Was empfindest Du f√ľr ihn oder er f√ľr Dich? Was empfindest Du f√ľr Ciel?", hakte Dreux nach.

Nathan: Danke f√ľr die freundlichen Worte. Ihr k√∂nnt mich ruhig sch√ľtteln und anbr√ľllen. Das ist mir lieber als wenn ich ignoriert und absichtlich √ľbersehen werde. Was mit uns los war, ist schwierig zu beantworten. Er war mir nahe, das gefiel mir. Er war sehr gut zu mir und wir haben uns vorher sch√∂n miteinander unterhalten. Er kraulte mir das Kinn, das hat nie zuvor jemand getan. Was ich f√ľr ihn empfinde, kann ich nicht sagen, ich bin seither sehr durcheinander. Ich sch√§tze ihn und bin unwahrscheinlich nerv√∂s, wenn er in meiner N√§he ist. Ich m√∂chte, dass er mich wieder in seine Arme nimmt. Ich glaube, ich mag ihn. Wie er f√ľr mich empfindet, wei√ü ich auch nicht. Er sagte..." Rasch schlug er sich die Hand vor den Mund. "Verzeihung, das sagte er mir unter vier Augen und ich versprach, mit niemandem dar√ľber zu sprechen. Ich vermute, er sch√§tzt mich auch ein wenig. Oder besser gesagt, ich hoffe, dass es so ist. Ja, das hoffe ich sehr. Meine Gef√ľhle f√ľr Ciel sind schwierig zu beschreiben ... ich bin darin nicht so gut."

Dreux: Schaute Nathan einen Moment ernst an, ehe er von einem Ohr zum anderen grinste, ehe er sich r√§usperte und wieder hoheitsvoll schmunzelte. "Nathan kann es sein dass Du verliebt bist? Entweder ist Ciel wie ein Bruder f√ľr Dich oder Du liebst zwei Personen. Denk mal scharf nach, was es ist. Wen von beiden w√ľrdest Du k√ľssen, d√ľrftest Du ohne jedes zu erwartende Problem? Fabien ist ein Domestik, nicht mein Vater. Solange Du nur f√ľr Fabien schweigst, kannst Du mir dies sagen. Sollte er Dir etwas vertrauliches von Vater anvertraut haben, dann ist es richtig zu schweigen. Das ehrt Dich Nathan. Betrifft es nur Euch beide, sag es - ich versuche Dir zu helfen. Auch wenn Du daran vielleicht zweifelst", sagte Dreux freundlich.

Nathan: "Ich ... bei Ainuwar! Ich sprach von Fabien", rief er entsetzt. "Fabien war gut zu mir, Ciel w√ľrde mir nie, also nein! Ich habe nie dar√ľber nachgedacht, ob ... ich dachte das erste Mal dar√ľber nach, als Fabien mich k√ľsste. Es ist ein Geheimnis von Fabien, das kann ich keinesfalls weitergeben, verzeiht bitte! Danach w√ľrde ich den Block verdienen, so etwas erz√§hlt man nicht weiter."

Dreux: In Ordnung, dann sollst Du es f√ľr Dich behalten. Gut, Deine Gef√ľhle in dieser Art gelten dann also nur Fabien. Und da er Dich zuerst kraulte und k√ľsste, wird er wohl ganz √§hnlich √ľber Dich denken. Ich w√ľrde ja niemanden kraulen, den ich nicht zumindest mag. Und k√ľssen schon gar nicht. Kurzum wir haben eine Diagnose. Du bist Nerv√∂s in seiner N√§he, Du m√∂chtest wieder in seiner N√§he sein, Du vermisst ihn und den Kontakt zu ihm und Du w√ľrdest wieder mit ihm intim werden. Du bist verliebt Nathan", fl√ľsterte Dreux.

Nathan: "Und wenn es wirklich so sein sollte ... wäre das sehr schlimm?", fragte Nathan unsicher. "Ist das verboten?"

Dreux: Liebe kann man nicht verbieten Nathan, eine Zusammenkunft, ein Zusammensein oder ein Treffen schon. Soweit ich wei√ü, ist Vater in der Hinsicht absolut offen und verbietet Fabien nichts, bis vermutlich auf die Hochzeit. Wobei sie ist nicht verboten, sondern nur genehmigungspflichtig. Ciel wird aufgrund seiner eigenen Einstellung sicher keinen Spa√ü daran haben Dich mit Fabien zu sehen. Allerdings w√§re vielleicht eine M√∂glichkeit dass ihr feste Zeiten habt. Nach dem normalen Dienst eventuell. Wo Du Ciel nicht damit behelligst. Eine Aussprache w√§re sinnvoll, aber ich glaube bei Ciel erreichst Du damit das Gegenteil. Er m√∂chte weder so etwas h√∂ren, noch sehen, noch damit behelligt werden. F√ľr ihn ist so etwas unrein, f√ľr andere ist Liebe Reinheit pur. Jeder hat ein anderes Empfinden

Nathan: "Jetzt falle ich Euch auch noch zur Last damit ... ich mache alles falsch! Ich entt√§usche Ciel, ich beschmutze mich selber, ich beschmutze Fabien, ich stehle Eure wertvolle Zeit mit meinen privaten Problemen. Ich bin ein grauenhafter Diener! Ich werde sofort damit aufh√∂ren. Kann ich irgendetwas f√ľr Euch tun?"

Dreux: Beruhige Dich Nathan, ich habe Dich wie gesagt immerhin gefragt. Und ich werde hoffentlich irgendwie eine L√∂sung f√ľr Euren Zwist finden. So leicht ist das nicht, da mein Bruder eine harte Nuss ist, Du allerdings auch. Du k√∂nntest mich rasieren sobald wir endlich wieder Zuhause sind

Nathan: "Danke, das werde ich sofort tun!" Er schniefte. "Bin ich wirklich so eine harte Nuss? Was soll ich denn anders machen? Ich möchte wirklich, dass alles zu Eurer Zufriedenheit ist!"

Dreux: Ihr beide seid in Kombi eine harte Nuss, sage ich es mal besser so. Wie Feuer und Wasser. Vielleicht werde ich doch eine Aussprache mit Euch suchen. Aber nicht sofort, sonst geht Ihr Euch an die Gurgel. Und vielleicht sollte Fabien dabei sein, wenn wir dar√ľber reden. Noch ist er ja im Ehveros, mit Vater. Ich hoffe sie kommen bald zur√ľck. F√ľr uns alle - auch f√ľr Dich Nathan. Vielleicht redest Du vorab mal mit ihm, wie er die Sache sieht. Das solltet Ihr gekl√§rt haben. Sicherer und bessere w√§re es

Nathan: Nathan blickte seinen Herrn unsicher an. "Werdet Ihr dabei bleiben?"

Dreux: nat√ľrlich. Eventuell auch Vater? Das w√§re gut, weil er k√∂nnte zur Not garantiert jede noch so grauenvolle Situation entsch√§rfen. Bis jetzt hat er dies immer geschafft. Ich bem√ľhe mich, aber ich habe nicht diese Art von Erfahrung.

Nathan: "Oh, ich glaube, den ehemaligen Duc sollten wir erst einmal nicht damit behelligen. Ich danke Euch sehr, wirklich. Ihr seid mir nicht b√∂se? Oder doch?" √Ąngstlich betrachtete Nathan den jungen Duc.

Dreux: nungut, ganz wie Du meinst, dann bleibt es unter uns dreien oder vieren zu klären. Nein ich bin Dir nicht böse. Du hast ehrlich geantwortet, wir finden eine Lösung. Notfalls bleibst Du bei mir, wenn mein Bruder sich gar nicht versöhnen mag. Aber davon wollen wir mal gar nicht ausgehen, denn wir haben noch nichts versucht. Wenn, werden wir den Versuch wagen, sobald Fabien auch hier ist und wir alle gemeinsam sprechen können Nathan

Nathan: "Ich w√ľrde mich sehr geehrt f√ľhlen und mich auch sehr freuen, wenn ich weiter bei Euch dienen d√ľrfte. Ich mache das sehr gern, bitte versteht es nicht falsch, nur die Losl√∂sung von meinem alten Herrn tut ein bisschen weh. Ich glaube nicht, dass Ciel mich noch will, er ist ... manchmal eigen. Und er scheint mit Ferrau sehr gl√ľcklich zu sein."

Dreux: Nun Nathan wie sagte Vater einmal? Auch wenn es ein Herr nicht gerne zugibt, er ist genauso abh√§ngig von seinem Leibdiener, wie der Diener von ihm. Nur auf andere Art. Selbst wenn es nur gef√ľhlsm√§√üig ist. Ein neuer Diener bei Papa w√ľrde alles falsch machen, vermutlich. Nicht weil es falsch ist, sondern weil er es von Fabien anders kennt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die beiden sind sehr dicke miteinander. Nun vielleicht werden wir das auch. Allerdings kann ich Dir keine 12 Jahre abnehmen

Nathan: "Keine zwölf ... wie meint Ihr das? Wollt Ihr mich auch weitergeben?" Nathan bekam weiche Knie, ihm wurde einen Augenblick schwindlig und hätte er nicht auf einem Pferd gesessen, wäre er gestrauchelt.

Dreux: Nein ich meine damit, dass ich die 12 Jahre nicht ungeschehen machen kann. Die hattet Ihr gemeinsam Du und Ciel. Es ist auf eine Art wie eine Beziehung. Du wirst ihm hinterhertrauern, wenn es nicht zur Vers√∂hnung kommt. Du wirst ihn vermissen, Du wirst traurig sein, gleichg√ľltig wie gut wir beide uns verstehen. Du hast ihn verloren und w√ľrdest ihn missen. Mich verlierst Du nicht.

Nathan: Nathan merkte einmal mehr, wie sehr ihm die Vertrautheit und die r√§umliche und emotionale N√§he zu Ciel fehlte, obwohl er stets auf Distanz geblieben war. Dennoch waren sie sich auf andere Weise nahe gewesen. Sie hatten miteinander √ľber Dinge gesprochen, die der Prince mit niemandem sonst besprochen hatte. Nathan kannte Ciel von seiner empfindsamsten Seite. Nun bekam er die kalte Schale zu sp√ľren, die jede andere, ersetzbare Person zu sehen bekam. Und einmal mehr w√ľnschte er sich, dass Fabien ihn umarmte und ihm das gab, was ihm gefehlt hatte, ohne dass er je davon gewusst hatte. "Danke, Herr. Ich werde Euch keinen Anlass geben. Sagt mir nur, was ich darf und nicht darf. Kein zweites Mal werde ich meinen Herrn derart entt√§uschen."

Dreux: Wenn Du Dich entfernst, warum auch immer, erwarte ich dass Du Dich vorher abmeldest. Oder, falls ich schlafe, mir eine Botschaft hinterlässt. Ich möchte wissen wo Du Dich aufhältst. Und wenn Du nur schreibst, ich bin gerade in der Wäscherei. Absolut legitim, ich muss es nur wissen, sonst werde ich nervös. Und ich möchte dass nachts mein Quartier abgeschlossen wird. Falls Dich der Hafer sticht, schließt Du ab wenn Du gehst und sagst mir bitte bescheid. Keine Alleingänge und keine Versteckspiele. Ich bin ehrlich, ich bin nicht unschuldig daran, dass es mit Ferrau nicht mehr funktioniert hat. Aber wir beide haben uns da im Kreis aus Vermeidung und Bestrafung gedreht. Ich hätte einfach einen Schlussstrich ziehen sollen. Drum gleich von Anfang an diesmal die Fakten auf den Tisch. In Ordnung?

Nathan: "Ich habe verstanden und so wird es geschehen. D√ľrfte ich Nachts manchmal Fabien besuchen gehen und wenn ja, sollte ich Euch wecken, damit Ihr Bescheid wisst, oder besser eine Nachricht hinterlassen? Und w√ľnscht Ihr, dass ich eine Vertretung organisiere oder reicht es Euch zu wissen, wo ich bin, damit ihr notfalls nach mir schicken k√∂nnt?"

Dreux: Wecke mich kurz, sage mir bescheid und schlie√ü von au√üen ab. Ich selbst habe einen Schl√ľssel da. Ich kann nicht schlafen, wenn die T√ľr offen ist. Und sei p√ľnktlich am Morgen zur√ľck. Versuchen wir es einfach so. Falls mir etwas nicht gefallen sollte, werde ich es Dir mitteilen. Ansonsten st√∂rt es mich nicht, was Du machst wenn ich schlafe. Nur solange allerdings, so lange Du mich nicht einfach alleine l√§sst. Darauf reagiere ich sehr allergisch. Drum sag mir bescheid und wecke mich

Nathan: "In Ordnung, das werde ich tun. Aber wollt Ihr nicht besser einen Zweitschl√ľssel f√ľr den Notfall bei Euch im Zimmer verstecken?"

Dreux: Den habe ich doch Nathan, Du bekommst einen Schl√ľssel und ich behalte meinen. Das sagte ich Dir doch gerade. Du bist ein bisschen aufgeregt

Nathan: "Sehr. Verzeihung." *wischt sich die Nasen H√§nde an der Hose ab* Auch ich ... werde nicht gern allein gelassen. Weg...gegeben wie ein Gegenstand. Damals von den de Duponts und der Duc sah mich als √Ąrgernis. Ciel erbarmte sich meiner, vermutlich aus Mitleid. Und nun ausgerechnet er ... und ich bekam einen Schreck, als Ihr sagtet, dass Ihr mir keine zw√∂lf Jahre geben k√∂nntet. Ich werde diesmal alles richtig machen, das verspreche ich."

Dreux: "Mein Vater sah nicht Dich als √Ąrgernis, sondern Dich als Opfer. Er war das Opfer der Schmach und Du warst das Opfer dieses absonderlichen Scherzes. Darum bist Du geblieben. Wir werden uns beide um ein Auskommen miteinander bem√ľhen Nathan, dann geht es am besten. Wie weit ist es noch? Mir kommt es so vor, als w√§ren wir eine Ewigkeit geritten".

Nathan: "Ich denke, wir m√ľssten die Grenze bald erreicht haben. Ich bin dem ehemaligen Duc nicht b√∂se ... ich hatte damals nur gro√üe Angst. Andererseits habe ich immer Angst. Von daher muss das nichts hei√üen. Bei Euch f√ľhle ich mich wohl. Ich hoffe, es werden diesmal mehr als zw√∂lf Jahre."

Dreux: Wenn nichts dazwischen kommt sehr viele. Du bist j√ľnger als ich oder? Das hie√üe, vielleicht bleibst Du den Rest meines Lebens an meiner Seite. Und wenn ich einst mit allen Ehren verbrannt werde, wirst Du mir auf den Scheiterhaufen und in den Tod folgen. So wie es viele mit der Tradition halten. Es sei denn mein Nachfolger w√ľrde Dich verlangen

Nathan: "Ich wirke j√ľnger, als ich bin ... ich bin 25, so wie Ihr, Herr. Euch dereinst auf den Scheiterhaufen zu folgen, w√§re eine gro√üe Ehre. Ich werde mir M√ľhe geben, keinesfalls vor Euch zu sterben!"

Dreux: *musste bei der Bemerkung loslachen* gut versprechen wir uns beide, so lange wie möglich zu leben und das bei voller Gesundheit. Das ist doch was oder?

Nathan: Nathan guckte im ersten Moment erschrocken, als Dreaux plötzlich lachte, schmunzelte dann aber vorsichtig und kaum zu sehen mit. Dann blickte er wieder vollkommen ernst. Er legte die rechte Hand auf sein Herz. "Ich verspreche es."

Dreux: Dito ich verspreche es auch. Mir und Dir, ich bin da ein bisschen eigenn√ľtzig. Soll ich Dir etwas verraten? Ich bin froh wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen. Ich glaube das ist eine Souvagner Krankheit. Keiner von uns hat Fernweh, aber ist man 3 Meter hinter der Grenze bekommen wir Heimweh. So sch√∂n und gem√ľtlich es bei Felipe war, ich bin froh wieder Zuhause zu sein. Und Du musst Dir Deine Kammer noch einrichten. Hast Du eigene M√∂bel?

Nathan: "Ich, ich weiß gar nicht, ob mir die Möbel gehören ... ich habe sie mit Khawa geteilt. Also vermutlich nicht. Ich denke, sie gehören dem Hof."

Dreux: "Gut also lassen wir Dir aus der M√∂belkammer neue M√∂bel geben, sprich zuteilen. Dann gibt es untereinander keinen √Ąrger. Sowas muss man ja nicht provozieren", sagte Dreux freundlich und deutete in die Ferne. "Ist das unser Land? Sag bitte ja", freute sich Duc Junior.

Nathan: "Das ist sehr gro√üz√ľgig, Herr! Sie k√∂nnen auch ganz alt und einfach sein." Er sp√§hte in die Ferne. "Ich glaube ... ja? Ja, das ist die Grenze! Dort sieht man einen Wachturm!"

Dreux: "Nein, es m√ľssen vern√ľnftige M√∂bel sein, die auch lange halten. Man m√∂chte doch Freude dran haben. Mir geht es so. Such Dir am besten einfach aus was Dir gef√§llt, wir haben sicher einen anderen Geschmack. Der eine liest im Ohrensessel, ich auf dem Diwan.

Dreux: "Den Göttern sei Dank! Die Grenze! Bald sind wir Zuhause. Komm wir sagen meinem Bruder bescheid. Eine gute Nachricht hebt sicher seine Laune", grinste Dreux. Er ritt neben Ciel und musterte ihn freundlich. "Die Grenze ist in Sicht, endlich", sagte Dreux und deutete hin.

Ciel: "Das wurde auch Zeit! Ihr redet ja ziemlich lange. Aber das stört mich nicht. Ferrau leistet mir vortreffliche Gesellschaft. Übrigens, da du doch jetzt Duc bist ... bekanntlich untersteht dir ja nun auch die Garde. Stört es dich, wenn ich mir gelegentlich den einen oder anderen Gardisten ausborge?"

Dreux: ja es war eine lange Reise, es gab einiges zu klären Ciel. Aber dazu später mehr. Nein das stört mich nicht, wieso sollte es?

Ciel: " Weil Bellamy mich mehrfach zurechtwies, da ich seine Gardisten zweckentfemdete und mich deutlich darauf hinwies, dass ich ihm und seinen M√§nnern gegen√ľber nicht weisungsbefugt sei. Als ob ich das nicht w√ľsste, aber ich empfand das als kleinlich, Vater hatte das nie gest√∂rt, und darum wollte ich dich nun nach deiner Meinung fragen."

Dreux: eben dass wollte ich gerade auch einwenden. Weder hat es Vater gestört noch stört es mich. Weshalb stört es ihn?

Ciel: W√§rst du eventuell so g√ľtig, ihm das pers√∂nlich noch einmal zu sagen, damit dieses kleinliche Gezicke seinerseits aufh√∂rt?

Dreux: Notfalls befehle ich es ihm sogar, da sehe ich kein Problem drin. Er ist der Palasin des Duc, also meiner. Wem ich meine Garde verleihe und ob entscheide doch ich oder Vater und nicht er. Gut er möchte sie einplanen können, aber Du leihst Dir ja nicht alle

Ciel: Nein, nur mal einen oder zwei Gardisten. Wie den Befehl, meinen neuen Sklaven Hiccup aus dem Verlies zu holen, damit er nicht verloren geht. Das ging nicht ohne Murren und Knurren!

Dreux: Ich glaube ich schreibe Dir eine schriftliche Erlaubnis, die kannst Du ihm dann immer unter die Nase halten. Knurrt er, kann er es nachlesen.

Ciel: Aber das ist doch albern! Er soll sofort hören!

Dreux: isses denn wahr, hol den Mann her. Ich h√§tte ihn nicht f√ľr so eine Mimose gehalten gg

Ciel: "Ferrau, bitte hol uns Bellamy her."

Ferrau: Sofort Herr *wegflitzt und mit einem sehr grimmigem Bellamy im Schlepptau schwitzend wiederkomm*

Bellamy: Eure Majestät und Hallo Hoheit *Ciel mustere*

Dreux: Uns ist zu Ohren gekommen, dass Ihr unseren Bruder die Gardisten verwehrt die er ben√∂tigt. Weder unser Vater noch wir haben etwas dagegen, dass sich unser Bruder einen Gardisten ausleiht, sollte er dies f√ľr erforderlich halten. Oder schickt Ihr den Bruder des Ducs lieber ungesch√ľtzt, damit Euer Zuteilungsplan der Wache stimmt?

Bellamy: Nein Eure Majest√§t. Aber mit Verlaub, Euer werter Bruder braucht sehr oft Schutz. H√§ufig viel Schutz, man k√∂nnte sich fragen wo er sich so rumtreibt, dass er st√§ndig besch√ľtzt werden muss. F√ľr Boteng√§nge gibt es Botenjungen. Wir sind wie Ihr schon richtig sagt, f√ľr Euren Schutz zust√§ndig. Wie soll dieser ohne vorherige Planung umgesetzt werden? Ich muss meine Leute einteilen k√∂nnen, wir m√ľssen auf alle Eventualit√§ten vorbereiten sein, dazu z√§hlt allerdings nicht Euer Bruder. Es sei denn man wertet ihn als Naturkatastrophe!

Ciel: H√§ufig? Ich erinnere mich daran, dass ich Euch ganz zu Beginn der Reise bat, ein Auge auf meine Mutter zu haben, aufgrund deren neuer, noch nicht eingearbeiteter D√ľsterlingssklavin! Und daran, dass ich euch bei der Abreise aus Ehveros darum bat, meinen eigenen noch wilden Sklaven Hiccup aus dem Verlies holen zu lassen! H√§tten dies Botenjungen tun sollen? Zwei Bitten im Verlauf mehrerer Wochen!

Dreux: Zudem, nur mal am Rande, wenn mein Bruder eine Katastrophe ist, was ist dessen Vater? Unser Vater? Nun ich bin der Auffassung Ihr werdet ab heute meinem Bruder stets einen Gardisten aush√§ndigen, sobald er dies befiehlt und ich vergesse die Beleidigung der Krone. Zudem wo ist dieser besagte Gardist denn √ľberhaupt? Seine Mutter rennt immer noch unbewacht herum!

Bellamy: *starrte f√ľr eine Sekunde Dreux an, ehe ihm bewusst wurde, was er dort tat. Belly senkte den Blick* "Wie Ihr w√ľnscht Eure Majest√§t. Es lag nicht in unserer Absicht Euch, Euren Vater oder Euren Bruder zu beleidigen. Ich bitte untert√§nigst um Entschuldigung Hoheiten. Nun die versprochene Wache hatte ich leider vergessen, wie ich Eurem Bruder bereits mitteilte.

Ciel: Ciel starrte missbilligend zur√ľck. Bellamy war mehr als nur unversch√§mt, der Mann war eine Zumutung! "Wann gedenken Sie, die versprochene Wache zuzuweisen?"

Bellamy: Sobald wir am Hof sind Eure Hoheit. Wie ich bereits sagte, das Versehen bitte ich zu entschuldigen. Die Schwertmeisterin habe ich vergessen zuzuteilen. Ich hatte es noch vor der Abreise vor, aber ich habe es schlichtweg vergessen. Ich weiß dass ist keine Entschuldigung, aber es ist die Wahrheit

Ciel: "Bei Hofe dauert mir zu lange! Ich w√ľnsche, dass meine Mutter SOFORT bewacht wird! Eigentlich sollte der Gardist beziehungsweise die Gardistin sie in Ehveros sch√ľtzen und nicht, wenn wir wieder daheim sind!"

Dreux: Nun dann werden Sie dies umgehend nachholen, sobald wir den Hof erreicht haben. Und zuk√ľnftig schauen Sie mich so an, wie sie meinen Vater anschauen w√ľrden, sonst sage ich das was mein Vater bei einer derartigen Provokation sagen w√ľrde. Ich wei√ü nicht ob es ihnen nicht bewusst ist, aber ich bin 7 Jahre √§lter, wir sind 7 Jahre √§lter, als mein Vater es war als er den Thron bestieg. Wenn Sie mit unserer Person als Duc nicht zurecht kommen, ist das nicht unser Problem. Maximilien Rivenet de Souvagne benannte Sie ehrenhalber zu seinem Palasin - uns - Dreux Gifford - haben Sie bis jetzt dazu keine Veranlassung gegeben. Sie sollten dar√ľber nachdenken, wie Sie sich uns gegen√ľber verhalten und somit auch gegen unseren Vater. Sie schworen ihm die Treue, sein Befehl lautete uns zu sch√ľtzen.

Bellamy: "Ich habe die verdiente Ma√üregelung verstanden Majest√§t, ich bitte erneut um Verzeihung. Euer Wort ist mein Befehl, mein Schwert ist das Eure - so denn Ihr es noch wollt. Nun da ich die Schwertmeisterin nicht dabei habe Hoheit, sucht Euch f√ľr Eure Mutter einen der Gardisten aus. Am Hofe erst kann ich Eurer Mutter die Schwertmeisterin zuteilen", erkl√§rte Bellamy kleinlaut. Er hatte nicht vor den Duponts in die Verbannung zu folgen, oder seine Freiheit zu verlieren. Da biss er sich lieber auf die Zunge.

Ciel: Ciel pickte sich zielsicher einen Gardisten aus dem direkten Umfeld des Palaisins heraus, da er meinte, dass diese vermutlich besonders fähig waren. "Ihn da!"

Dreux: Er macht einen guten Eindruck. √úberdenkt Euer Benehmen und Euren Ton aufrichtig und ohne Zorn Bellamy. Eine Entschuldigung aus Angst mit der Faust in der Tasche nehmen wir nicht an. Ihr werdet passende Worte finden, f√ľr Eure Entschuldigung - als einfach entschuldigung oder einer Bitte um Verzeihung. Bei passenden Worten, vergessen wir den Streit", sagte Dreux vers√∂hnlich.

Bellamy: "Nun f√ľr meine aufrichtige Entschuldigung m√ľsst Ihr nicht lange warten. Die bekommt Ihr umgehend Eure Majest√§t. Der Ehrlichkeit geschuldet, ich war w√ľtend auf Euren Bruder und sein Verhalten. Aber das ist kein Grund Euch gegen√ľber oder ihm gegen√ľber derma√üen respektlos zu werden. In meinem Alter und in meiner Position sollte man gelernt haben den Mund zu halten. Ich kann Euch nicht sagen, weshalb sich unser Streit so hochgeschaukelt hat, vielleicht lagen bei uns beiden die Nerven blank. Und wenn ich Eurem Bruder vorhalte, zu jung zu sein, sollte dann wohl ich selbst alt genug ein, den Streit zu unterbinden. Das habe ich allerdings nichts getan, im Gegenteil, wir beide haben uns angewettert. Nun ich m√∂chte nicht erneut Euren Bruder beschuldigen, ich habe herumgewettert, anstatt die Wogen zu gl√§tten. Mein Verhalten war Euch gegen√ľber respektlos, unfair und das tut mir leid. Es kommt nicht wieder vor. Euer Alt mag eine Rolle gespielt haben. Ich kannte Duc Maximilien nicht in seinen jungen Jahren als Duc. Also nicht pers√∂nlich, ich war noch... Leibeigener zu der Zeit. Als Euer Vater den Thron bestieg war ich erst 6 Jahre alt Eure Majest√§t und noch lange kein Gardist oder Palasin", antwortete Bellamy freundlich.

Dreux: F√ľr uns ist diese Entschuldigung ehrlich und annehmbar. Wir akzeptieren Eure Entschuldigung, wie Euer Eingest√§ndnis. Macht es zuk√ľnftig besser Bellamy. Ciel?

Ciel: "Auch ich finde diese Entschuldigung akzeptabel und nehme sie an. Sorgen Sie daf√ľr, dass es nicht nur Worte bleiben, Bellamy. Auch ich werde mich sodann darum bem√ľhen, Ihnen gegen√ľber etwas ruhiger zu bleiben."

Bellamy: *Der Palasin nickte zustimmend* "Versprochen, Schnitt und Neuanfang zwischen uns dreien Hoheiten. Nun ich werde es am Hof direkt besser machen. Sie k√∂nnen sich von der F√§higkeit Ariennes √ľberzeugen", sagte Belly.

Ciel: Ich bin auf die Dame gespannt, Bellamy.

Bellamy nickte knapp, da er nicht wusste was er sonst noch sagen sollte

Dreux: "Ihr d√ľrft gehen. Wir m√ľssen Euch ja auch nicht l√§nger qu√§len als n√∂tig", grinste Dreux.

Bellamy: "Meine Herren", sagte Bellamy und machte das er weg kam.

Ciel: "So eine Giftspritze!", fand Ciel, doch er schmunzelte, als er das sagte.

Dreux: Ja und er kann sich wirklich schnell bewegen, wenn er muss

Der Tross war lange unterwegs gewesen, aber endlich passierten sie die Grenze zur Souvagne. Dreux atmete erleichert auf, als die Grenzer sie ohne weiteres passieren lie√üen. Alles andere w√§re auch sehr verwunderlich gewesen, immerhin ritten sie unter ihrer eigenen Flagge und jeder kannte die Gesichter der einzelnen Mitglieder des Trosses. Es war eine Delegation des Hochadels mit allen Anwesenden, sowie der Leibgarde des Duc und den den Prinzen Ciel und Dreux pers√∂nlich, wobei Dreux nun als Duc in die Souvagne zur√ľckkehrte. Er legte kurz eine Hand auf die seines Bruders Ciel als sie √ľber die Grenze ritten. "Jetzt ist es offiziell... der Duc ist zur√ľck in der Souvagne...", sagte er.

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Re: Heimreise nach Souvagne

#14

Beitrag von Hiccup » Mo 19. M√§r 2018, 20:07

Als man ihn los machte h√∂rte Hiccup auf herum zu strampeln. Da er endlich normal auf dem Pferd sa√ü und das ganze Blut wieder dort hinfloss wo es eher hingeh√∂rte als nur in seinem Kopf ging auch seine leichte √úbelkeit zur√ľck. Der Norkara gab ein leichtes nicken von sich. Bedanken wollte er sich nicht wirklich daf√ľr, f√ľr was auch, immerhin war einer von den Kerlen daf√ľr verantwortlich.

Hiccup lies die Untersuchung √ľber sich ergehen. Der Heiler tastete ihn grob ab. W√§rend des Ritts auf dem Pferd keine leichte Aufgabe. Schlie√ülich als er durch die Haare von Hiccup fuhr entdeckte er eine Beule. Die etwas schmerzte als Benito sie ber√ľhrte.
‚ÄěJa eine Beule....ich hab schon schlimmer ausgesehen. Also macht kein Drama drau√ü,‚Äú meinte Hiccup. Die Anwesenden hatten ihn noch nicht nach einer Schl√§gerei mit anderen Jungen aus seinem Dorf gesehen gehabt.
Der junge Norkara h√∂rte sich die Entschuldigung von Ciel an. Die war ihm relativ egal. Allerdings knurrte sein Magen und er konnte sich diesmal etwas aussuchen. Und er musste scheinbar keine Gegenleistung bringen. Hiccup √ľberlegte kurz aber die Chance war zu verlockend.
‚ÄěEin gro√ües St√ľck WILD. Verstanden WILD nicht dieser komische fra√ü den ihr sonst esst.‚Äú
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Re: Heimreise nach Souvagne

#15

Beitrag von Bellamy Bourgeois » Di 20. M√§r 2018, 08:18

Bellamy starrte den Gefangenen an.

"Wild? Nat√ľrlich, am besten Hirsch oder Reh. Oder nein, wie w√§re es mit einem gut abgehangenen Wiesenrind? Oder vielleicht einem Souvagnischen Panther? Gesottene B√§rentatzen w√§ren ja auch noch eine M√∂glichkeit, B√§renfleisch generell ist ja sehr schmackhaft und wir servieren dem frisch eingefangenen P√∂bel nur das Beste.

Fragt ruhig unser Schleckermäulchen und Feinschmecker Nathan den Barden.

Vermutlich w√ľrde er Dir gesottene B√§rentatzen auf Wei√üweinschaum an Weizengriespolenta mit Tr√ľffelraspel servieren, dazu einige feins√§uberlich gezogene Apfel- und Gem√ľse-Zesten. Nicht nur des Geschmackes wegen, sondern auch der Optik geschuldet. Das Auge isst ja mit.

Schon lustig was sich gerade die Leute stets zu Essen w√ľnschen, die vorher die Schei√üe von der H√ľhnerleiter fra√üen. Wild ist doch f√ľr Dich eine tote Ratte, die Du von der Stra√üe gekratzt hast. Also √ľbertreib Deine W√ľnsche mal nicht Bursche, sonst werden wir Dir noch fr√ľh genug beibringen wo Dein Platz ist.

Wild, vor allem Hochwild ist dem Adel vorbehalten! Du kannst von uns aus Weizengr√ľtze l√∂ffeln und das sogar ganz wild",
knurrte Bellamy.

Der Palasin hatte es von Anfang an gewusst, die Verz√§rtelung dieses Sklaven w√ľrde nur √Ąrger mit sich bringen. Der Fremdl√§nder hatte noch keinen nennenswerten Handschlag geleistet, im Gegenteil, er hatte sich nur als stur, bockig und als Klotz am Bein erwiesen. Weshalb der Prince dann derma√üen schonend, gar h√§tschelnd mit diesem fremdl√§ndischen Sklaven umging, entzog sich Bellamys Kenntnis. Er h√§tte dem Kerl schon ganz anders beigebracht aufs Wort zu gehorchen.

Knochenharte Feldarbeit hatte schon so manches aufm√ľpfige Gem√ľt ged√§mpft, vor allem dann, wenn die Nahrung nur noch nach Leistung zugeteilt wurde. Und half dies nicht, gab es immer noch den Pranger, die Peitsche oder das Loch.

Prince Ciel hingegen schien Spa√ü an solchen exotischen Fremdl√§ndern zu haben. Bellamy konnte den vermeintlichen Feinden nichts abgewinnen. So gerade waren sie an einem Krieg vorbeigeschlittert, hatten die Grenzen geschlossen, hatten verhandelt, hatten sich von ihrem alten Duc und Herrn trennen m√ľssen um das Schlimmste f√ľr Souvagne zu verhindern und was brachte sich das kleine Prinzchen aus dem Urlaub als Souvenir mit?

Einen Fremdländer der nicht mal im Liegen reiten konnte, ohne dass ihm das Blut in die Birne stieg. Es kostete Bellamy einiges an Beherrschung nicht auf seine Art dem Sklaven zu zeigen, was er von der Forderung nach Fleisch - vor allem nach Wild hielt. Was kam als Nächstes? Ein Nickerchen auf dem Thron?

Der Palasin schnaubte ver√§chtlich, verkniff sich aber jeden weiteren Kommentar. Er bedauerte, dass Massimo de la Cantillion hatte vor Ort bleiben m√ľssen. Er h√§tte verstanden, dass man so mit einem Fremdl√§nder nicht umgehen durfte. Auf der anderen Seite wusste Belly so Maximilien in sicheren H√§nden.

Sollte der Fremdl√§nder sein wahres Gesicht zeigen, dann w√ľrde er auch das von Bellamy kennenlernen. Bei dem Gedanken hellte sich die Miene von Bourgeois etwas auf. Er √ľberblickte den Tross, seine Garde und lie√ü den Blick √ľber das Land schweifen.

Der Duc hatte Recht, endlich waren sie wieder auf heimatlichem Boden, endlich waren sie zur√ľck in der Souvagne!

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Re: Heimreise nach Souvagne

#16

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Di 20. M√§r 2018, 17:16

Belustigt registrierte Ciel erst den Wunsch seines Sklaven und dann die grantige Antwort des Palaisins. F√ľr die unversch√§mte Art, wie Hiccup auf Ciels Wiedergutmachung, die er nicht h√§tte anbieten m√ľssen, reagiert hatte, war Bellamy noch h√∂flich geblieben. In diesem Moment begann eine winzige Ecke von Ciel den verabscheuten Palaisin sogar zu m√∂gen.

"Ich gehe davon aus, dass dir nicht bekannt war, dass Wild zu fordern in Souvagne einer Anma√üung gleichkommt", sprach Ciel. "Ich nehme dies daher nicht als Beleidigung auf. Wohl aber die w√ľste Formulierung, in der du deinen Wunsch vorbrachtest. Von Khawa bin ich kulturell bedingte Fehltritte durchaus gew√∂hnt. Er beging jedoch nie den Fehler, sich derart im Ton zu vergreifen und wenn er nicht wusste, welche Worte angebracht gewesen waren, schwieg er.

Hiccup, ich hatte vor, dich zu einem Bediensteten bei Hofe zu machen. Den Bediensteten dort geht es sehr gut. Sie erhalten gutes Essen, gute Kleidung, eine eigene Kammer und werden √§rztlich versorgt. Diese Arbeit ist sehr angesehen und begehrt und normalerweise Personen aus gutem Hause vorbehalten. Frisch gefangene Sklaven von au√üerhalb hinzuzuziehen, ist alles andere als √ľblich und nur eine pers√∂nliche Spielerei von mir. Es bringt Abwechslung, neue Erkenntnisse √ľber andere Kulturen, erfrischende Sichtweisen, es verhindert, dass ich im Alltagstrott einroste und es macht mir Spa√ü. Es ist ein Hobby, wenn man so will. Eine gewisse Fehlertoleranz und Leidensbereitschaft im Hinblick auf nicht h√∂fisches Benehmen besitze ich daher durchaus. Wenn du aber gedenkst, mich durch fortlaufenden Ungehorsam absichtlich blo√üzustellen oder wom√∂glich sogar meine Gesundheit zu gef√§hrden, ist dies nicht der richtige Arbeitsplatz f√ľr dich. Dann werden wir beim Stra√üenbau oder auf einer Plantage gute Verwendung f√ľr dich finden, vielleicht auch als Traininspartner f√ľr die Gardisten.

Die Entscheidung √ľberlasse ich dir, denn Freiwilligkeit ist f√ľr den angestrebten Zweck die einzig sinnvolle Arbeitsgrundlage. Ich kann keinen Sklaven gebrauchen, der mich blamiert oder den ich bewachen lassen muss. Wie sieht es also aus? M√∂chtest du in meinem Besitz verbleiben oder w√ľnschst du, dass ich einen neuen Herrn f√ľr dich organisiere? Die Entscheidung liegt bei dir."


Er w√ľrde Hiccup gern behalten, doch er w√ľrde es nicht um jeden Preis tun. Er war der Prince und hatte mehr als nur seinen guten Ruf zu verlieren. Wenn sein Ansehen litt, dann litt Souvagne darunter, denn auch die Prinzen hatten weitreichende Aufgaben.
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Re: Heimreise nach Souvagne

#17

Beitrag von Hiccup » Sa 24. M√§r 2018, 13:56

Der Ton des Mannes in R√ľstung kannte Hiccup nur zu gut. So redeten auch viele zu Hause √ľber Magier. Die Verachtung ihm gegen√ľber war kaum zu √ľberh√∂ren. Auch verstand der junge Norkara nicht warum er sich aufregte. Bei ihnen war es normal Wild zu essen wenn man bei der Jagd erfolgreich war. Dem Adel vorbehalten, so etwas gab es bei den Norkara nicht. Die Clanf√ľhrer wollten vielleicht eine Teil der Beute aber von verboten hatte er noch nie geh√∂rt. Hiccup sch√ľttelte den Kopf.

‚ÄěIhr scheint ja von so einem Ort zu kommen. Wo man das tut. Ich bin Norkara. Was ich Heimat nenne, ist f√ľr euch Wildnis. Und als wilder...verhalte ich mich wie ein Tier und esse Wild das ich selbst erlegt habe,‚Äú entgegnete er Bellamy mit einem geh√§ssigen grinsen im Gesicht. Er verzichtete auf sein herum geschreie. Hiccup wusste das sein Worte provokant genug waren.
‚ÄěDa es hier aber wohl nicht erlaubt ist... wert ich mich wohl mit Fisch auskommen. Und ich habe keine Ahnung wer des Khawa ist...‚Äú
Der Blick des Norkara wanderte zu Ciel.
‚ÄěEuch ist dennoch bewusst das ich nicht wirklich FREIWILLIG hier bin? Zwar bin ich euch dankbar nicht mehr auf diesen Markt zu sein. Aber ich traue euch noch nicht. Und ihr mir besser auch noch nicht. Ich werde euch zwar nicht abmurksen im Schlaf aber genauso wenig werte ich komplett nach eurer Pfeife tanzen.‚Äú
Hiccup zuckte mit den Schultern.
‚ÄěIch bin ich, ob es euch gef√§llt oder nicht.‚Äú
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Re: Heimreise nach Souvagne

#18

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Di 27. M√§r 2018, 23:05

"Mein lieber Hiccup", sprach Ciel freundlich. "Du hast dich gekonnt vor meiner Frage gedr√ľckt, aber ich werde sie dir ausnahmsweise wiederholen, da der souvagnische Akzent nicht f√ľr jeden leicht verst√§ndlich ist: M√∂chtest du in meinem Besitz verbleiben oder w√ľnschst du, dass ich einen neuen Herrn f√ľr dich organisiere? Ich erwarte ein Benehmen, was deiner Antwort enspricht.

Khawa ist mein fr√ľherer Leibdiener gewesen, ein geb√ľrtiger Rakshaner, den ich eigenh√§ndig gefangen, gez√§hmt und schlussendlich zivilisiert habe. Mein Vater hat ihn j√ľngst sogar zum souvagnischen Staatsb√ľrger gemacht. Du solltest dich dringend mit Khawa unterhalten, sobald er wiede in unserer Gegenwart weilt. Er ist nicht zu √ľbersehen, denn so viele rakshanisch aussehende Leute haben wir hier ja nicht. Du sagtest, du bist du. Ob Khawa sich nach wie vor als Khawa Steppensturm fo-Azenkwed f√ľhlt, oder inzwischen vollumf√§nglich als Khawa Laurent Rousseau und wie er sich damit f√ľhlt, muss er dir selbst beantworten. Er ist umg√§nglich - wenn er einen nicht gerade auf dem Kieker hat und mit Kaffee √ľbersch√ľttet. Frag ihn."
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Re: Heimreise nach Souvagne

#19

Beitrag von Hiccup » Fr 30. M√§r 2018, 10:37

Hiccup seufzte, er hatte eigentlich eine klare Antwort gegeben gehabt. Dieser Kerl wusste das und bestand wohl auf einer ja oder nein Antwort. Die Diskussion w√ľrde noch lange dauern wenn der Prinz nicht bekam was er wollte. Der Norkara √ľberlegte er hatte nur diese zwei Optionen.
Bei einem nein w√ľrde er bei jemand anderen landen der einerseits besser w√§re, aber andererseits auch schlimmer. Mit einem ja w√ľrde er bei Ciel bleiben. Der ihn wohl mehr als ab zu richtenden Hund sah.

Beide Richtungen gefielen ihm so ganz und gar nicht. Aber in diesem Moment musste er das kleinere Übel wählen. Und das war nun einmal Ciel.
Zähneknirschend sagte Hiccup:
‚ÄěJa ich werde bei euch bleiben. Aber wenn ihr mir gestattet mit dem Vorbehalt bis zu einem Gespr√§ch mit diesem Khawa.‚Äú
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Re: Heimreise nach Souvagne

#20

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Fr 6. Apr 2018, 20:32

Ciel zog belustigt die Brauen nach oben.

"Gut. Unter Vorbehalt, bis zu Gelegenheit hattest, mit Khawa zu sprechen. Den Fisch sollst du bekommen, Souvagne hat vortreffliche Fischgerichte zu bieten. Was möchtest du in der Zeit, bis Khawa wieder geruht aufzukreuzen, tun, um Mahlzeit und Unterkunft zu verdienen? Was kannst du?"
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