Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Ehrungen am Hofe

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Comte Massimo de la Cantillion

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Re: Ehrungen am Hofe

#21

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 18. Jul 2018, 13:53

Massimo
 
fragte sich warum Khawa den Duc zuschwatzte. Der Wilde musste sich sogar im Thronsaal daneben benehmen. Der kannte kein Benehmen, keine Sitten und keine Tradition. Khawa blieb immer ein Wüstenaffe. Das der einen Titel trug und schicke Kleider ändere das nicht. Jules hatte dem vorher Benehmen beibringen sollen. Wobei davor war Khawa Ciels Besitz gewesen. Der Prinz hatte alles versucht, aber nichts hatte die ganzen Jahre geholfen. Ausser dass sich der Wilde am Hof herumtrieb, die Leute ärgerte und sich auf Kosten der Krone durchfrass ohne was zu leisten. Andere Leute schufteten schwer auf dem Feld oder in der Wäscherei. Die Köhler und Maurer schleppten sich ein Leben lang die Buckel krumm. Wer harte Arbeit nicht scheute wurde satt. Aber Rakshaner wollten nicht arbeiten. Sie waren Parasiten aus der Wüste. Sie kamen um das zu stehlen, was sich andere durch harte Arbeit aufgebaut hatten.
Sie spuckten auf andere Menschen und ihre Kulturen. Und was die Wilden nicht stehlen konnten, zerstörten sie. Tiere waren nicht so. Ein Tier nahm was es brauchte. Aber es zerstörte nichts grundlos und raubte mehr als es brauchte. Massimo hätte den Rakshanern keine Träne nachgeweint, hätten die Zwerge sie alle erschlagen. Was der Duc einmal über die Rakshaner gesagt hatte, stimmte bestimmt. Sie raubten weil sie nichts zu fressen hatten in der Wüste. Aber die Wilden hatten nie um Hilfe gebeten und wo Tarkan Hilfe angeboten bekam, hatte der noch kackendreist behauptet, dass die Rakshaner so leben wollten. Die Wüstenwilden wollten keine Hilfe. Schon gar keine Hilfe zum Aufbau, weil die dann in die Verlegenheit kamen fürs eigene Fressen arbeiten zu müssen. Rauben und Brandschatzen war viel einfacher. Und dann das dumme Geschwätz dass sie in Freiheit leben und einen so grossen Zusammenhalt hatten.
Ein Land dass zusammenhielt, teilte sich die Aufgaben und baute sich was auf. Massimo dachte darüber nach, woran dieser Wahnsinn liegen konnte. Er hatte schon lange die Vermutung, dass das wegen den Weibern der Fall war. Bei den Rakshanern hatten die Frauen dass sagen. Das sagte einen schon alles. Ein Mann dachte nach, traf eine Entscheidung und zog es durch. Eine Frau entschied sich ständig um und hatte ihre Launen. In Souvagne hatte jeder seine feste Aufgabe. Frauen waren nicht dazu gemacht die Familie anzuführen oder ein Land zu regieren. Sie waren dafür da, dass sie die Familie zusammenhielten, sich um die Kinder und ihre Männer kümmerten. Frauen mit Schwertern in den Händen war genauso verrückt, wie ein Mann am Herd.
Gut dass stimmte nicht. Er hatte selber versucht zu kochen. Als Hobby hatte er es angefangen und es machte ihm Spass. Er konnte das also, aber er musste es nicht. Die Aufgabe vom Mann war es seine Frau, seine Familie und sein Land zu beschützen. Und die Frau hatte die Aufgabe ihren Mann, ihre Familie und ihr Land zu versorgen. So war es gut. So sollte es sein.
Massimo betrachtete Moni die neben ihm kniete. Sie war eine gute Frau und er mochte sie sehr. Dass was Jules draussen gesagt hatte, war wahr. Aber nur weil er in Nal verliebt gewesen war, hiess das nicht dass Moni ihm nichts bedeutete. Moni und er dass war was ganz anderes. Er hatte sie nicht per Zufall kennengelernt. Sein Bruder hatte die Ehe vermittelt. Er hatte sie von Anfang an gerne gehabt und es war mehr geworden. Massimo wollte nicht mehr ohne Moni sein. Ob das Jules glaubte interessierte ihn nicht. Er liebte sie. Dass wusste er ab dem Augenblick, wo der widerwärtige Flugzwerg sie angegriffen hatte und er Angst um seine Frau gehabt hatte. Und in Ehveros hatten sie sich gut verstanden und viel Spass gehabt.
Er freute sich auf ihr Kind und dass sie bald eine eigene Familie waren.
Das Jules auf Nal rumritt, wollte Massimo nicht hören. Aber Jules wollte auch nicht hören, dass Khawa aussah wie ein Klumpen Scheisse. Er liebte den Wilden. Möglicherweise schwatzte der nur so viel, weil er sich bemühte. Massimo wusste nicht, was er davon halten sollte. Er wollte die Einladung in Khawas Gedanken annehmen. Dann wusste er ob der Rakshaner die Wahrheit sagte. Falls nicht, konnte der was erleben. Und falls er doch die Wahrheit sagte?
Bei dem Gedanke wurde Massimo mulmig. Er rutschte zu seine Frau auf und schaute heimlich zu Khawa. Ja was dann?

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Re: Ehrungen am Hofe

#22

Beitrag von Khawa » Mi 18. Jul 2018, 16:51

Khawa bemerkte Massimos abfälligen Seitenblick, verkniff es sich aber, zurückzuschauen, da er dazu den Blick hätte abwenden müssen. Er konzentrierte sich ganz auf den Duc, der seine Hände mit den seinen umschlossen hielt.

"Ich schwöre Euch Treue und Loyalität", sagte er fest.
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Re: Ehrungen am Hofe

#23

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 18. Jul 2018, 23:18

"Wir gewähren Euch Schutz und Schirm Chevalier Khawa Laurent Rousseau. Dieser Eid soll nicht nur die Bindung unserer Partnerschaft herstellen. Er betont vielmehr dass Ihr, nun unser Lehnsmann, Euren Status als Freier nicht verliert. Denn nur Freie können sich durch einen Eid binden Chevalier", erläuterte Max freundlich.

Maximilien nahm das Reichsschwert zur Hand und hielt die Klinge mit beiden Händen Khawa entgegen, so dass er sie auf der flachen Seite küssen konnte.

"Küsst das Reichsschwert Chevalier Khawa Laurent Rousseau. Der Kuss des Reichsschwertes ist Eure Huldigung und Eure Willenserklärung.

Da zu diesem Rechtsakt ein sichtbares Zeichen gehört, erhaltet Ihr nach der Huldigung und Eurer Willenserklärung eine offizielle Urkunde. Kurzum über die Beleihung wird eine Urkunde ausgestellt. Diese erhaltet Ihr bei unserem Hofmarschall Adrien Meunier.

Tretet näher Chevalier Rousseau",
sagte der Duc.
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Re: Ehrungen am Hofe

#24

Beitrag von Jules de Mireault » Do 19. Jul 2018, 00:34

Jules musste Massimo nicht beobachten, um zu wissen was los war. Er war immer noch mit dem Comte verbunden. Was der frischgebackene Palaisin über Rakshaner dachte, war genau dass, was ein Großteil der Souvagner dachte.

Auch das Frauenbild des Comte entsprach der gängigen Sichtweise. Auch wenn Massimo es selbst sofort Lügen strafte, indem er schutzsuchend zu Monique aufrückte wo er unsicher wurde. Er fühlte sich bei ihr sicher. Jules fand das seltsamerweise faszinierend. Moni wusste vermutlich nicht einmal, dass ihr Mann so dachte oder tief er doch mittlerweile für sie fühlte.

Dass der Comte traurig über Nals Ableben war, sagte er zwar nicht direkt, aber man spürte es. Er hatte die Frau mehr gemocht, als er jemals offen zugeben würde.

Erneut vergriff sich Massimo gewaltig im Ton Khawa gegenüber. Jules setzte gerade zu einer passenden, schneidenden Erwiderung an, als Massimo selbst weiter überlegte und zu einer für ihn sehr erstaunlichen Einsicht kam. Denn sonst war er eher für seine gewaltige Sturheit bekannt.

Massimo fragte sich zu Recht, was wäre wenn Khawa die Wahrheit sagte.

`Was dann wäre, falls Khawa die Wahrheit sagt? Nun dann wirst Du hoffentlich nie wieder so von meinem Mann reden, sobald Du es selbst gelesen hast Massimo. Denn er sagt die Wahrheit. Hör zu, Du liebst Deine Frau und ich liebe meinen Mann. Du musst ihn nicht mögen, aber akzeptieren. Das Ihr eine alte Feindschaft pflegt weiß ich.

Aber er ist nun ein Chevalier und Du bist Comte, zudem der neue Palaisin. Schließt Frieden, alle beide. Bedenke dass auch er von nun an unter Deinem Schutz steht. Und wenn er es Dir nicht wert ist, dann vielleicht unsere Freundschaft und Deine Frau. Sie hat Dich auch um Frieden gebeten Massimo, genauso wie ich.

Dass Du so für Monique empfindest freut mich für Euch beide. Wie hast Du reagiert, als man sie angegriffen und beleidigt hat? Du warst außer Dir vor Wut und wolltest den Angreifer hinrichten.

Wie glaubst Du geht es mir, wenn man meinen Mann als Stück Scheiße bezeichnet?
Ließ seine Gedanken und erkenne, dass er keiner von den Wilden mehr ist Massimo´,
übermittelte Jules.

Der Chevalier stupste Khawa mental mit seiner Seele an, um ihm zu zeigen, dass er bei ihm war. Zeitgleich übermittelte er ihm all seine Gefühle für ihn und das waren nicht gerade wenige.

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Re: Ehrungen am Hofe

#25

Beitrag von Monique de la Cantillion » Fr 20. Jul 2018, 11:17

Monique nahm die Hand von Massimo, als er heimlich näher zu ihr aufrückte. Sie kannte ihren Mann mittlerweile gut genug um zu wissen, dass er vermutlich immer noch mit Jules stritt, obwohl er kein Ton sagte. Die besonderen Fähigkeiten, über die Magier geboten wurden auch zum Streiten genutzt. Da machte Monique sich nichts vor. Und ihr Mann war alles andere, als ein ruhiger Geselle. Massimo regte sich scheinbar oft und gerne auf. Manchmal war das wirklich zum Schmunzeln, bei anderen Gelegenheiten, verging einem gehörig das Lachen. Denn Massimo stritt sich nicht nur verbal, sondern er auch mit dem Schwert. Auf dem Weg nach Ehveros hatte ihre Zofe zu spüren bekommen, welche Bedeutung das Wort Streiter noch bedeuten konnte. Vermutlich lag die arme Frau immer noch kopflos am Wegesrand in der Botanik. Das Traurige an der Sache war, dass Massimo sie gar nicht aus Böswilligkeit niedergestreckt hatte, sondern um Sorge um sie – seine Ehefrau.

Moni fühlte sich immer noch schuldig, dass sie so dumm gewesen war, nicht besser aufzupassen. Diese kleine, seltsame und äußerst bösartige Kreatur hatte auf sie herabgepinkelt. So etwas war ihr noch nie im Leben passiert. Sie dankte den Göttern auf Knien dass es so war und hoffentlich jetzt auch so blieb. Nicht nur, dass ihr Mann ihre Zofe einen Kopf kürzer gemacht hatte, sie wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken. Aber niemand hatte sich lustig gemacht und Massimo hatte ihr beigestanden und sie von dem Unrat der Kreatur gereinigt. Und dies tat er ebenfalls auf seine Art.

Wobei dass nahm sie ihm nicht übel. Er hatte sich in Ehveros als sie bei Felipe eingekehrt waren, für seine grobe Behandlung entschuldigt. Sie glaubte ihm, dass er sie versehentlich wie einen Kameraden behandelt hatte. Nun in der Burg von Felipe hatte er sie alles andere als wie einen Kameraden behandelt, sie hatten es sich gut gehen lassen. Massimo bemühte sich ihr ein guter Ehemann und Freund zu sein. Dass er unbewusst zu ihr auf rutschte, zeigte ihr dass er tatsächlich so dachte. Sie streichelte ihm liebevoll die Hand und schüttelte unmerklich den Kopf. Er sollte es endlich gut sein lassen und die Chance auf Versöhnung nutzen, die Khawa ihm angeboten hatte.

Bei dem Gedanken an Kameraden erinnerte sich Moni schlagartig an Komavan!

Den armen Gargoyle hatte Massimo erneut vergessen. Sein bester Freund und Kumpel und Massimo vergaß ihn ständig irgendwo. Dafür schleppte Massimo sie ständig mit, was Moni nicht weiter störte. Sie fand das ganz witzig, ihren Mann überall hin begleiten zu dürfen. Zur Not würde er sie schließlich verteidigen. Dennoch durfte er Komavan nicht vergessen. Sie musste ihren Mann gleich nach der Audienz darauf aufmerksam machen. Wo immer Komavan war, sie mussten ihn zurück in den Schoß der Familie holen. Und wenn es ihr Mann nicht schaffte, an seinen Kumpel zu denken, dann war dies halt ihre Aufgabe als Ehefrau.

Monique fragte sich, ob Massimo nach der Audienz die Leibgardisten begutachten würde. Die Truppen unterstanden nun ihm und es war sicher ganz interessant, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Soweit sie wusste gab es vier Truppen und es war zu jeder Zeit eine der Truppen im Dienst, genauso wie es die Gardisten in der Burg ihres Vaters oder ihres Schwagers hielten. Nur hatte die Leibgarde des Ducs einen noch wesentlich höheren Stellenwert, als ein einfacher Büttel oder Gardist. Moni war gespannt wie die Männer lebten und wo sie arbeiteten, wenn sie nicht durch den Hof marschierten und Wache schoben. Das konnte sie sich sicher gleich alles ganz genau angucken.

Zudem war sie stolz auf ihren Mann. Er durfte nun im Namen des Duc Recht sprechen und richten. Er war das persönliche Schwert des Duc und sie hoffte, dass er einen guten Anfang machte indem er sich mit Khawa versöhnte. Dass er dem Mann wenigstens die Chance dazu einräumte. Immerhin hatte Massimo sogar für die Duponts gesprochen. Ein Umstand der sie sehr verwundert, aber auch gerührt hatte. Was immer ihren Mann dazu bewogen hatte, seine Fürsprache machte sie sehr stolz auf ihn. Noch heute schnürte sich ihr Herz und ihre Kehle zusammen, wenn sie an die ausgemergelten Gesichter und verhungernden Gestalten der Duponts dachte. Gerade die Kinder taten ihr besonders leid. Was war eigentlich aus ihnen geworden?

Auch dies würde sie Massimo nach der Verhandlung fragen. Falls ihr Mann darüber keine Information hatte, würde sie mit dem Duc darüber sprechen.

Sie hatte eh vor noch ein Gespräch mit Maximilien zu suchen, da sie gehört hatte, dass er seine Söhne in das Kloster Saint Hanna schicken wollte und dies lag in Neufville. Dies wäre eine gute Gelegenheit, dass sich die drei einmal mit ihren weiteren Verwandten trafen und ihr Vater könnte zudem ein Auge auf die Rasselbande haben. Und Ihr Vater musste über den hohen Besuch informiert werden, denn er würde alles daran setzen, dass die Princen dort sicher und gut lebten. Alles andere wäre für ihre Familie eine Schmach, aber so wie sie Maximilien kannte, hatte er auch daran gedacht. Eine Rückversicherung konnte aber nicht schaden.

Monique warf einen Blick auf Khawa und dann auf Massimo. Gleich draußen würde sie mit beiden sprechen.

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Re: Ehrungen am Hofe

#26

Beitrag von Khawa » Fr 20. Jul 2018, 13:43

Khawa trat einen weiteren Schritt nach vorn und kniete erneut nieder, diesmal, um das Reichsschwert zu küssen. Die Klinge war sauber, vermutlich wurde sie sofort abgewaschen, nachdem jemand seinen Abdruck darauf hinterlassen hatte. Khawa drückte ohne zu zögern seine Lippen auf die blanke Klinge.

Im selben Moment kam Jules auf die Idee, Khawa magisch anzustupsen und ihm eine mentale Liebeserklärung zu unterbreiten. Was so etwas anging, war Khawa nicht gerade multitaskingfähig. Während er dem Duc durch den Schwertkuss huldigte und somit den Eid komplettierte, bekam er unwahrscheinlich Bock, seinen persönlichen Chevalier zu packen und ihm an Ort und Stelle zu demonstrieren, wie sehr er die Liebe erwiderte. Gleich hier auf dem Teppich vor dem Thron, wo Massimo es sah und sich vor Neid darüber einscheißen konnte, was der verhasste Ex-Rakshaner zustandebrachte, während er selbst seine Ehefrau im Bett mit höfischer Etiquette zu Tode langweilte und Monique gedanklich die Einkaufsliste für die Bediensteten durchging, um sich die Zeit zu vertreiben, bis er endlich fertig war. Jules hingegen kam gar nicht zum Denken, dafür sorgte Khawa und er tat das sehr nachhaltig.

Nachdem er seine Lippen von der kalten Klinge gelöst hatte, grinste Khawa vor lauter Freude den Duc breit an. Er wusste, dass er das nicht durfte, aber er konnte es auf die kulturellen Unterschiede schieben und Maximilien sollte sehen, wie sehr er sich freute. "Danke", sagte er leise.
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Re: Ehrungen am Hofe

#27

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Fr 20. Jul 2018, 14:53

Massimo

hörte zu was Jules zu sagen hatte. Er antwortete nicht darauf. Was sollte er sagen? Vorher musste er den Wilden auslesen. Massimo beobachtete Khawas Schwertkuss.
Er schaute sich an, was Khawa dabei dachte. Ein Schwert so nahm bei seinen Herrn und viel zu nah bei dem Rakshaner. Er war bereit sein Herr zu verteidigen.
Was er lesen musste war nicht lustig. Es war wahr. Moni hatte es ihm selber gesagt. Er hatte keine Ahnung eine Frau beim Sex zu unterhalten. Er hatte sich dafür nie interessiert. Er hatte sein Leben lang gekämpft und nicht den ganzen Tag faul rumgelegen und den Tag verbumst. Er musste nie eine Frau befriedigen. Wenn er mit einer ins Bett ging, war das abreagieren, damit es ihm besser ging. Mehr war das nicht. Er war auch nicht sein Bruder Melville der von so was eine Ahnung hatte und jedem Rock nach lief. Seine Ehe war ein Geschäft. Sein Bruder hatte es ausgehandelt und abgeschlossen. Was dachte der dämliche Wüstenaffe woher da die Leidenschaft sofort kommen sollte. Es gab keine.
Er musste seine Frau erst kennenlernen. Sie war eine Fremde gewesen. Vielleicht war er nur so wütend auf Jules und den Wilden, weil die das hatten was er vermisste. Dabei waren er und Moni auf einen guten Weg.
Seine Frau streichelte ihn und schaute ihn komisch an. Die hatte bestimmt wieder was vor. Er wusste es. Das die Frau sich immer rein hängen mussten. Massimo musste grinsen. Er schleifte sie ja selber überall mit.

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Re: Ehrungen am Hofe

#28

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Sa 21. Jul 2018, 18:10

"Bitte", sagte Maximilien und nur wer ihn sehr gut kannte, erkannte an seinen Augenwinkeln, dass er schmunzelte.

Der Duc freute sich über Khawas Freude. Dennoch musste er den Comte und seinen Chevalier rügen. Die beiden hatten sich vor dem Thronsaal danebenbenommen.

"Vergesst nicht Eure Urkunde bei unserem Hofmarschall Adrien Meunier abzuholen Chevalier. Und noch etwas, gerichtet an Euch und Comte Massimo de la Cantillion, klärt Euren Zwist gesittet und nicht erneut vor unserem Thronsaal.

Bei erneuter Zuwiderhandlung werten wir dies als Missachtung der Krone. Und wir wünschen nicht, unseren neuen Palaisin und unseren neuen Chevalier direkt abstrafen zu müssen. Es würde für unsere schlechte Wahl sprechen und Ihr würdest uns persönlich damit brüskieren. Wir hoffen Ihr beide habt uns verstanden.

Dies hier war eine freudige Zusammenkunft um Euch zu ehren, Ihr selbst entehrt Euch durch einer infantiles Verhalten vor unserer Türe.

Gleichwohl merken wir an, müsst Ihr einander nicht zugetan sein. Allerdings sollte, unabhängig der persönlichen Amositäten, eine Zusammenarbeit jederzeit möglich sein. So weit hat Eure Professionalität zu reichen. Und steht es dermaßen schlecht um diese, sollte die Treue zur Krone Euch ausreichend Grund genug sein, werte Herren.

Ihr dürft Euch entfernen, Comte, Chevalier",
sagte der Duc und gab beiden mit Handzeichen zu verstehen, dass die Audienz beendet war.
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Re: Ehrungen am Hofe

#29

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mo 23. Jul 2018, 10:01

Massimo

hatte sich erst gefreut und nun war er stinksauer. Die Ernennung zum Palaisin machte ihn stolz. Aber sogar dass musste ihm der verfluchte Wilde verderben. Khawa hing ihm wie ein Fluch am Hintern. Egal wo er hinging oder was passierte, der Affe war auch da. Und er zog alles ins lächerliche. Der Wilde alberte rum, stellte blöde Fragen und grinste sein Dauergrinsen. Massimo hätte ihm am liebsten das Grinsen mit dem Panzerhandschuh aus dem Gesicht geprügelt. Sogar hier im Thronsaal hatte Khawa ihn in die Scheisse gezogen.
Er war gerade Palaisin geworden, schon wurde er vom Duc zusammengefaltet. Und warum? Wegen Khawa und seine Rosinenfresserei und weil der sich wie ein Kleinkind draussen benehmen musste. Massimo hatte die Schnauze voll, er wollte nur noch weg. Er wollte die Leibgarde inspizieren und sich dann nur an die Ernennung erinnern.
Er hoffte, dass er nie mit dem Wilden zusammenarbeiten musste. Das war ein starkes Stück. Ausgerechnet mit dem. Massimo wusste nicht, wieso Khawa so eine Behandlung verdient hatte. Warum der Duc den Wüstenaffe so mochte. Das Jules total verblendet war, sah jeder. Nur Jules natürlich nicht und der wollte keine Vernunft annehmen. Dem war nicht mehr zu helfen.
Massimo wollte keinen Ärger wegen dem Wilden mit dem Duc bekommen. Er beschloss den Kerl zu ignorieren. Massimo freute sich auf die Leibgarde und dachte daran. Dann endlich erlöste der Duc sie. Sie durften den Thronsaal verlassen. Normal dachte Massimo nicht so. Aber er war froh den verblendeten Jules und den abartigen Khawa hinter sich zu lassen. Kaum dass der Duc sie entliess, stand Massimo auf und verbeugte sich. Er verliess den Thronsaal wie es sich gehört rückwärts.
Auch wenn er schneller war als sonst.
Draussen angekommen schnaufte er erstmal durch. Sogar den Tag hatte der Wilde versaut. Eine Glanzleistung. Massimo zog das Schwert des Palaisin und betrachtete es. Er hielt es einmal von sich ausgestreckt und führte einige Schläge. Das Schwert war eine erstklassige Arbeit. Es würde ihm gute Dienste erweisen, wie er seinem Herrn. Früher hatte es Bellamy geführt, bis er sich als unwürdig erwiesen hatte. Vermutlich wollte Khawa ihm die Ernennung kaputt machen. Aber wenn der dachte, dass er das Schwert des Palaisin mit seinem Blut beschmutzte war der falsch gewickelt.
Massimo steckte das zurück und wartete mit verschränkten Armen auf seine bummelnde Frau. Er wusste nicht, ob er das Angebot von Jules und Khawa annehmen sollte. Er hatte schon viel zu viel gesagt. Er war das nutzlose Geschwätz leid. Aber sein Herr verlangte was anderes.
Gerade war er zum Palaisin ernannt worden und er fühlte sich so beschissen wie nie zuvor.

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Re: Ehrungen am Hofe

#30

Beitrag von Monique de la Cantillion » Mi 25. Jul 2018, 13:03

Moni verbeugte sich erneut vor dem Duc und folgte ihrem Mann nach draußen. Massimo wartete vor dem Thronsaal und so wie er schaute, hatte er alles andere als gute Laune. Monique konnte ihn auf eine Art verstehen, für ihn war es ein ganz besonderer Tag und genau da hatte Khawa mit ihm einen Streit angefangen. Wobei es eigentlich nur eine Neckerei gewesen war. Massimo hätte sie mit einem Schulterzucken oder sogar einem Lachen abtun können. Ebenso hätte er die Rosinen auch zurückwerfen können. Aber Massimo wäre nicht Massimo der Läuterer, wenn er nicht jeden Fehltritt als persönliche Kriegserklärung werten würde.

In einigen Situationen hatte er ihrer Meinung nach durchaus Recht, wie bei dem schrecklichen Überall des fliegenden Wildpinklers. Zu anderen Begebenheiten war es pure Situationskomik, wenn er lautlos und gedanklich vom Leder zog. Vor allem als er sich über die Ausführungen von Großherzog Felipe aufgeregt hatte. Nur hatte Ihr Liebster wohl vergessen, dass er Gast im Hause des Großherzogs Felipe war und dieser nicht bei ihm. Ein Schmunzeln konnte sie sich da nicht verkneifen und den meisten anderen anwesenden Magiern während der Verhandlung war es ähnlich ergangen. Sie sah an ihren Augenwinkeln, dass die Magier um Fassung rangen.

Dann hatte Massimo noch zu allem Überfluss beschlossen, seine sonstige essenstechnische Mäßigkeit an dem Tag völlig über Bord zu werfen und hatte einfach alles verschlungen, was nicht niet- und nagelfest war. Massimo hatte so viel gegessen, das man gut und gerne einen neuen Menschen aus ihm hätte schnitzen können, oder sogar zwei. Er hatte fast alles gegessen, bis auf die Tischdecke und die Servietten. Aber das lag vermutlich am faden Geschmack, nicht an dem Willen ihres Mannes, es nicht doch zu versuchen. Sie selbst fand die Anekdote köstlich und zum Lachen. Zudem hatte sie selbst auch beherzt zugegriffen, denn die dargebotenen Speisen und Getränke, die Felipe ihnen serviert hatte, waren außerordentlich köstlich gewesen.

Aber neben all der manchmal notwendigen Ernsthaftigkeit seiner Wut, oder auch der Situationskomik die sie mit sich brachte, war der Streit mit Khawa etwas völlig anderes.
Dies war kein Streit mehr, dies grenzte schon an eine Fehde, eine Vendetta.

Wie weit wollten Massimo und Khawa das Spiel treiben?

Irgendwann gab es für beide kein Zurück mehr, ohne dass sie die Waffen ziehen mussten. Der Gesichtsverlust vor dem anderen wäre viel zu hoch und keiner von beiden war gewillt nur einen Millimeter nachzugeben, oder gar einen Schritt auf den anderen zuzugehen. Alte Feindschaften saßen oft tief, manche wurden sogar von Generation zu Generation weitervererbt. So hatten die Personen die heute in Fehde lebten, oft nicht mal mehr den Hauch einer Ahnung, warum ihre Familie sich dermaßen bis aufs Blut hassten. All das Unglück, dass eine Fehde mit sich brachte, begann oft mit einer unbedachten Äußerung oder einem Scherz den eine Person in den falschen Hals bekam. Gemischt mit dem Stolz mancher Adliger wurde genau das zu einer hochgradig explosiven Mischung.

Das ihr Mann weit mehr erlebt hatte, als er ihr erzählte, war Monique durchaus bewusst. Sie hatte seinen Körper nicht nur gesehen, sie hatte die Narben und Verletzungen gespürt, als sie sich berührten. Massimo de la Cantillion hatte alles andere als ein friedfertiges Leben geführt. Er lebte von, mit und durch das Schwert. Und leider dachte er oft genug damit.

Aber Khawa erging es nicht anders. Er hatte genauso stets ein Leben im Kampf geführt und letztendlich hatte ihn der Krieg an den souvagnischen Hof gespült als Kriegsbeute von seiner Hoheit Prince Ciel. Andere hätten vermutlich den Rakshanischen Wilden wie ein bösartiges Tier ausgestellt, um die Feindschaft gegen den Feind zu untermauern, gegen den sie in den Krieg zogen. Nicht so Prince Ciel. Er war wie sein Vater ein Mann mit weiser Voraussicht, auch wenn diese völlig anders gelagert war. Entgegen aller Stimmen hatte Khawa eine Chance gegeben, denn er sah mehr in ihm, als die anderen. Und der junge Prince sollte Recht behalten. Khawa mauserte sich vom Wilden zu einem Leibdiener, von einem Leibdiener zu einem Freien und letztendlich sogar von einem Freien zu einem Adligen. Diese Ernennungen erfolgten nicht, ohne vorherige, entsprechende Leistungen.

Warum sahen das die anderen, nur ihr Mann nicht.

Vermutlich lag der persönliche Hass auf die Rakshaner und besonders auf Khawa bei Massimo zu tief. Aber auch die Duponts hätte er verachten müssen. Sie hatten Schande über sich gebracht, indem sie den Duc persönlich beleidigt hatten. Und es wäre dem Duc ein leichtes gewesen, auch die Cantillions zur Rechenschaft zu ziehen, denn sie waren die oberen Lehnsherrn der de Duponts. Allerdings bestrafte Maximilien meist nur die Schuldigen selbst, von Sippenhaft hielt er nichts. Es sei denn eine Sippe war als ganze schuldig. Und dann geschah das Undenkbare, sie wurden auf der Heimreise von Ehveros nach Souvagne, genau von jenen ehemals Adligen Dupont festgesetz und in Geiselhaft genommen.

Und entgegen jeder Vermutung, sprach ihr Mann, ihr Massimo sich für die Begnadigung der Duponts aus! Sie hatten einen Fehler begangen, aber die Familie nun dermaßen leiden zu sehen, war sogar Massimo nahe gegangen. Monique war sehr stolz auf ihren Mann, dass er sich für die Duponts eingesetzt hatte. Er war weit mehr als nur über seinen Schatten gesprungen.
Konnte er Khawa nicht genau dass gewähren, was er den Duponts gewährt hatte?
Eine zweite Chance?

Um mehr hatten Khawa und Jules nicht gebeten. Massimo sollte sich persönlich die Gedanken des Rakshaner anschauen und sich davon überzeugen, dass er seine Einstellung geändert hatte. Für Monique war Liebe – Liebe, Partnerschaft – Partnerschaft und eine Beziehung – eine Beziehung unabhängig der Personen die sie führten. Denn es war alles dasselbe nur mit anderen Protagonisten. Massimo war zu Khawa nur so streng, da er sich vielleicht selbst nicht eingestehen wollte, dass sich der Rakshaner geändert hatte. Es war so leicht, für alles „den Wilden“ verantwortlich zu machen. Hatte sich der Wilde tatsächlich gewandelt, dann fehlte Massimo sein Feindbild. Sein geliebter, verhasster Feind, ohne den er scheinbar nicht auskam und gar nicht auskommen wollte. Aber Khawa war kein Feind mehr, denn der Duc hatte ihn in den Adelstand erhoben. Ob das Massimo nun gefiel oder nicht, es war eine unumstößliche Tatsache.

Monique ging zu ihrem Mann und berührte ihn kurz am Arm. Sie wollte ihn nicht verägern, denn damit würde sie weder sich noch Khawa oder Jules einen Gefallen erweisen.

Massimo gib Khawa bitte seine Chance. Schau damit gibst Du Euch beiden eine Chance auf einen Neuanfang. Niemand verlangt, dass Ihr Freunde werden müsst. Aber wie der Duc schon sagte, sollte je eine Zusammenarbeit nötig sein Schatz, dann musst Du auch mit Khawa zusammenarbeiten können. Und er wird nicht grundlos geadelt worden sein. Ich verstehe Deinen Groll, Du hast eine Ewigkeit gegen sein Volk gekämpft. Aber Du hast mir doch selbst erzählt Schatz, dass Du des Kämpfens müde bist. Schau Du musst niemanden bekämpfen, wenn Du Deine Lieben beschützen möchtest. Du musst Wache halten mit Deinen neuen Männern, kämpfen müsst Ihr doch nur, wenn eine Gefahr droht. Und droht uns allen eine Gefahr, dann wird auch Khawa seinen Betrag leisten, diese Gefahr zu bekämpfen. Souvagne ist nun auch seine Heimat, hier hat er seinen Grund und Boden, seinen Mann, sein Zuhause. Warum sollte er all das gefährden wollen Massimo?

Das einzige was Du dem Mann ankreiden kannst, ist einen sehr absonderlichen Humor, aber mit Verlaub Massimo, den hast Du auch. Ich sage nur Ehveros und was redet Felipe ununterbrochen. Du warst in seinem Haus und nicht umgekehrt Schatz. Schau Du hast den Duponts Ihren Fehltritt verziehen, obwohl sie uns gefangen genommen haben. Du hast gesehen wie schlecht es ihnen geht. Jeder von uns ging davon aus, dass Du versuchen würdest sie in den Abgrund zu schicken. Aber das hast Du nicht getan. Du hast für die Familie gesprochen, Du hast von Deinem eigenen Fehler gesprochen und Du hast um ihre Begnadigung gebeten Massimo. Und das hat mich sehr stolz auf Dich gemacht.

Gewähre Khawa die gleiche Begnadigung, für ihn und für Dich selbst. Bitte. Höre Dir wenigstens an was er zu sagen hat, oder was er denkt. Vielleicht war sein Benehmen vorhin nichts weiter , als ein dummer Scherz um seine nervösen Nerven zu beruhigen. Wenn dem so war, kannst Du das gerne mit Deinem Verhalten in Ehveros gleichsetzen. Da waren Deine Nerven auch angespannt wie Drahtseilband. Bitte gib Dir einen Ruck und lies Khawa aus. Und dann Massimo entscheide so, als siehst Du den Mann in dem Moment zum ersten Mal, denn das hier ist doch ein ganz anderer Khawa, als jener Räuber, der vor Euch im Dreck lag und um sein Leben flehte. Tue es für uns alle, lies und entscheide neutral um mehr bitte ich Dich nicht“
, sagte Moni liebevoll.

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