Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Ankunft in Souvagne

Souvagne hat sich als einziges Großherzogtum nicht an den Feldzügen beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit und für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Morasa

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Re: Ankunft in Souvagne

#21

Beitrag von Morasa » Mo 29. Apr 2019, 10:33

Morasa

lachte als der Albenhasser so wütend war. Er fluchte und schimpfte. Dann war er endlich weg. Wie das sich für einen Feigling seiner Sorte gehörte.

"Mein Dolch hab ich nicht wieder du Pickelgemälde, aber einen besseren. Du und der fette Ork, ihr habt mir die Gruppe kaputt gemacht. Gleich beim ersten Gespräch. Heul doch, wo es dich selber mal trifft. Heute war das zu spät für dich. Deine Sprüche kannst du dir in den pinken Arsch stopfen. Gewonnen hab ich, weil du Krieg wolltest. Das ist Krieg. Am selben Punkt wie du stand ich vor einem Jahr durch dich du Kameradenschwein. Ich wäre fast im Wald gestorben an meine Wunden. Allen geht es besser, wenn du verschwindest. Dann wird diese Familie eine Familie sein."

Mo schaute dem pinken Albenhasser hinterher. Dann ging er zur Tür und zog Firxas ins Haus.

"Wir haben ein Zuhause und Urako ist weg. Terc müssen wir noch loswerden."

Mo seine Nase zuckte als er sein Lachen versteckte.

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Montgomery
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Re: Ankunft in Souvagne

#22

Beitrag von Montgomery » Mo 29. Apr 2019, 10:43

Montgomery

suchte das ganze Haus ab. Das pinke Weichwesen war verschwunden. Es war seine Schicht und es war weg. Monty wusste nicht, wo er das Wesen suchen sollte. Urako war sein Name. Es gehörte zu seinen Leuten und er machte sich Sorgen. Zur Sicherheit ging er nochmal durch alle Zimmer. Seine Leute schliefen und nirgendwo war Urako zu finden.
Monty war sich nicht sicher, ob er seinen Meister wecken durfte. Aber der Meister und Urako waren Freunde. Montgomery entschied, dass er Meldung machen musste. Schonmal wurde einer hier entführt. Anwolf hatte es vor der Tür erwischt und weg war er. Monty schlich zum Zimmer von seinen Meister und öffnete die Tür. Da lag er im Bett und schlief neben dem bleichen Alben.
Monty wollte seinen Meister nicht verletzten, seine Krallen waren scharf. Er tippte ihn leicht an.

"Meister auf meine Schicht habe ich festgestellt, dass Urako verschwunden ist. Ich hab überall nachgesehen, er ist weg. Er ist nicht mehr im Haus. Wo kann er sein? Hoffentlich ist ihm nichts passiert und er wurde nicht entführt. Meister ihr müsst was tun."

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Davard von Hohenfelde

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Re: Ankunft in Souvagne

#23

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mi 1. Mai 2019, 13:36

Dave erwachte, weil ihn jemand berührte. Zwar war die Berührung nur leicht, aber das hieß nichts. Jeder Hohenfelde hatte einen leichten Schlaf und schlief im Grunde mit einem offenen Auge. Wer dies nicht tat, schloss seine Augen bald für immer.

Dave hockte sich auf und schaute Montgomery, seinem Gargoyle, ins Gesicht. Der gute Bursche sorgte sich um Urako und wollte das er etwas unternahm. Monty war wirklich eine treue und naive Seele. Dave strich dem steinernen Kerlchen über den Schädel.

"Weißt Du was ich tun müsste Monty? Urako mit Anlauf so feste in den Arsch treten, dass er meine Schuhspitze im Rachen schmeckt. Das müsste ich tun. Wo Urako ist, weiß er nur allein. Er hatte wieder einen seiner "niemand hat mich lieb"-Anfälle. Und er musste mir dafür den Abgrund heiß machen. Morasa, ein alter Bekannter der Geister ist unerwartet hier aufgetaucht.

Bei Mo heißt das, er schlägt hier auf und verbreitet Ärger. Das ist das Spezialgebiet von Mo. Morasa ist ein Waldalb der sich in einen Marder verwandeln kann. Aber mittlerweile glaube ich ehrlich gesagt, das ist ein Marder, der sich manchmal in einen Waldalben verwandelt.

Urako hasst Morasa und Morasa hasst Urako nicht minder. Es ist eine lange, gewachsene Feindschaft. Die beiden schenken sich nichts. Damals haben Varmikan und ich Morasa in einer Taverne kennengelernt und für die Geister geworben. Und schon am ersten Tag, wo Mo vorgestellt wurde, hatten Seddik und Urako nichts besseres zu tun, als ihm vor die Koffer zu scheißen. Damit meine ich, ihn anzuranzen.

Und so nahm das Ganze seinen Lauf. Urako und Seddik wetterten gegen Mo, dieser fühlte sich angegriffen. Ich als rechte Hand von Aino damals schritt ein und musste mir von Urako sagen lassen, ich hätte für Mo Partei ergriffen. Das habe ich nicht, ich wollte das endlich Ruhe ist. Gut ich habe ihm paar aufs Maul angedroht, aber ich war auch wirklich mit meinem Demonai am Ende.

So haben wir uns an dem Tag alle gestritten, ich hab mich auf unsere Feierabend-Bier-Treppe verzogen und mich volllaufen lassen. Mo kam dazu und wir sind zu meinem Zweithaus abgezogen, wo wir gemeinsam die Nacht verbrachten. Nur zusammen, da ist nichts gelaufen. Wobei Mo mich wohl gestreichelt hat, als ich geschlafen habe.

Jedenfalls wollte Mo Urako töten, Urako ihn auch und wir alle waren mittendrin. Zum Schluss ist die Sache so eskaliert, dass Mo angeschossen wurde im Hof, als er mit Kariakin zurück zum Geisterhaus kam. Sprich er wollte seine Sachen holen und kam mit einem Greifen an. Woher er ihn immer hatte, dass ist jetzt auch gleich. Was blieb war der Greif, ein guter Kerl. Gegangen ist Mo auf eine miese Art die nicht hätte sein müssen.

Schuld daran hatten wir allerdings alle, einschließlich Mo.

Mo hat damals also angeschossen und verletzt das Weite gesucht. Urako und Seddik waren zufrieden, dass sie ihr Revier verteidigt hatten. Bei meinem Bruder in Alessa begegneten sich dann Urako, Varmi und Mo wieder. Dabei diesmal Firxas, der Ex von Urako. Nun der neue Freund von Mo. Es konnte nicht schlimmer laufen.

Auf der Heimreise zu uns, warum auch immer Mo zu uns wollte lasse ich mal offen, biss Mo Urako in den Schwanz. Ja Du hast richtig gehört, er biss ihn in seinen Prügel. Also die beiden stehen auf gewaltigem Kriegsfuß.

Und nun Monty, stand Mo vor der Tür und Urako ließ ihn versehentlich hinein. Die beiden jagten sich durchs Haus und als ich dazu kam um zu schauen, was das Towabohu im Haus soll, verwandelte Mo sich zurück. Nackt wie Gott ihn schuf stand er da und für Urako schaute ich wohl eine winzige Sekunde zu lang. Da rastete er aus, kotzte mir vor die Füße und verschwand in seinem Brass.

Also er hat mal wieder typisch die Diva gegeben. Er hat nicht einmal seinen eigenen Dreck weggemacht, dazu musste ich seinen Mann heranzitieren.

Urako ist Brot gewöhnt Monty, er wird sich beruhigen und wieder herkommen. Ich kann ihm dabei auch nicht helfen. Ich habe meine eigenen Probleme und ich habe keinen Nerv mich damit zu befassen. Er soll sich wieder einbekommen, ansonsten soll er nicht jedem gleich die Tür öffnen. Wofür gibt es Türspione? Die Erfindung dürfte auch an Urako nicht spurlos vorüber gegangen sein. Trotzdem Danke für Dein wachsames Auge",
sagte Dave, knuffte Monty und legte sich wieder hin.

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Re: Ankunft in Souvagne

#24

Beitrag von Montgomery » Sa 4. Mai 2019, 09:08

Montgomery

hatte seinen Meister was gefragt. Er antwortete und hörte gar nicht mehr auf. Dem Gargole schwirrte der Kopf von dem vielen Gesabbel des Meisters. Was der alles über das Weichwesen erzählte. Urako hatte sich geärgert. Dann musste er sich übergeben. Keinen hatte das interessiert. Dann wurde er gebissen und von einem Mardermann und dann war er Brot gewöhnt. Vorher war er mit dem Marder in Feindschaft geraten. Der Meister hatte Bier auf eine Treppe getrunken und war besoffen gewesen. Der Mardermann wurde angeschossen. Er war auf der Flucht und Urako hatte ihn ins Haus gelassen.
Monty kratzte seine Hörner. Was wollte der Meister ihm mit diesem wirren Zeug sagen? Wie konnte er durch die Infos Urako finden? Sollte er ihn noch finden oder Brot mitbringen? Er hatte so viele Fragen an den Meister. Was machte der? Der schlief wieder ein. Monty wartete ab, ob der Meister sich das nochmal anders überlegte. Nein er schlief weiter.

"Meister ich geh Urako suchen so wie ihr das befohlen habt."

Monty tabste leise aus dem Schlafzimmer und kletterte aufs Dach. Wo konnte das Weichwesen nur sein? Bei einem Heiler bestimmt. Da wollte Monty zuerst nachgucken oder im Krankenhaus. Er breitete seine Schwingen aus und sprang vom Dach. So segelte er in die Nacht davon auf der Suche nach Urako.

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Re: Ankunft in Souvagne

#25

Beitrag von Firxas » Do 16. Mai 2019, 15:27

Während Urako zum Palast des Ducs unterwegs war, wo Montgomery ihn im Wartebereich finden würde, falls er genau dort suchte, wartete Firxas, der von Mo ins Haus gezogen worden war, auf dem Sofa. Niemand hatte ihn hereingebeten, drum hatte er höflich gewartet. Terc glitt von seinen Schultern und verschwand in irgendeiner dunklen Spalten. Leise stieg Firxas über die Scherben und was noch alles hier herumlag von der Verfolgungsjagd. Aus einem Zimmer drang leises Schnarchen, was ihn nicht verwunderte, da es inzwischen Nacht geworden war.

"Haben sie gesagt, dass wir über Nacht bleiben dürfen? Ich finde es merkwürdig, einfach hier ins Haus zu kommen. Hat Urako dir etwas angetan?"

Er musterte seinen Mann von oben bis unten auf der Suche nach Blessuren, aber auf den ersten Blick war nichts zu sehen.

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Re: Ankunft in Souvagne

#26

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Do 16. Mai 2019, 21:08

Als Dave mitten in der Nacht durch das Haus ging um sich etwas zu trinken zu holen, saß dort Firxas gemeinsam mit Mo. Die Frage ob sie bleiben durften und ob mit Morasa alles in Ordnung war, hatte er am Rande noch aufgeschnappt. Dave gesellte sich zu den Beiden.

"Hallo Ihr beiden, natürlich dürft Ihr über Nacht bleiben. Wobei Ihr so ausseht, als könntet Ihr einen Job und eine Bleibe vertragen. Zartbeseitet seid Ihr beide nicht, dass vermute ich jedenfalls. Reden wir morgen in aller Frühe darüber, nun folgt mir, ich zeige Euch Euer Zimmer.

Was Urako angeht, er hat niemanden geschadet als sich selbst und meinen Nerven. Wohin er geflohen ist, kann ich Euch nicht sagen, nur dass es eine Flucht war. Weshalb Ihr beiden immer ausrasten müsst, bleibt Euer Geheimnis, aber diesmal hat er es echt übertrieben. Und das sage ich, Ihr wisst wie ich zu ihm stehe. Wobei er Brot gewöhnt ist und Montgomery ist Urako gefolgt",
erklärte Dave müde und führte die beiden zu einem leerstehenden Doppelzimmer.

"Hier das könnt Ihr haben, viel Spaß und gute Nacht. Wir sehen uns morgen früh", sagte er freundlich und ließ die beiden allein.

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Re: Ankunft in Souvagne

#27

Beitrag von Morasa » Sa 8. Jun 2019, 13:13

Morasa

tat so als müsste er husten, damit er sein Lächeln hinter der Hand verstecken konnte. Das war gut gelaufen. Urako hatte er das zu verdanken. Damit hatte Mo nicht gerechnet, Urako sicher auch nicht. Diesmal hatte er gewonnen. Dave sagte, dass er mit Firxas bleiben durfte. Mo freute sich sehr.

"Dave du kennst uns. Wir machen jeden Job. Firxas ist ein sehr guter Söldner und er ist ein Magier. Genau wie du. Du kannst dich mit ihm über Magie unterhalten. Wir nehmen den Job an. Hier im Haus läuft Terc rum. Das ist der Dünsterling, den wir dir zum Geschenk mitgebracht haben. Er ist noch nicht gezähmt und er hat Matschaugen. Sonst ist der völlig gesund.
Urako ist ein Albenhasser und ein Verstümmler. Ich hoffe jemand schneidet seine Kehle in eine dunkle Gasse durch. Das hat der verdient nach allen was der uns angetan hat. Er hat mein Mann die Flügel rausgerissen. Mein Leben wollte der zerstören. Mein Dolch hat der gestohlen. Den Dolch hatte ich als einzige Erinnerung von mein Vater. Der hat den verlangt um mir zu helfen und mich betrogen.
Danke dass du mir dein Dolch geschenkt hast. Der pinke Albenhasser und der fette Ork wollten mich von Anfang an fertig machen. Das war nicht meine Schuld, ich hab mich vorgestellt und die haben mich angegriffen. Dave du wirst sehen, wenn du Firxas und mir eine Chance gibst dass du die zwei Hohlköpfe nicht brauchst.
Ich kann gut jagen und Firxas ist stark und sehr klug.
Ich hab nicht mit den Albenhasser gezankt Dave, dass war der und nicht ich. Ich hab geklopft und er macht mir auf. Dann ging ich ins Haus. Der hat mich doch reingelassen und dann fing er an durchzudrehen. So war das. Vergiss den pinken besser. Der kommt nicht zurück. Ruf dein Kollegen zurück, der braucht den nicht verfolgen. Niemand braucht den. Und schmeiss den fetten Ork raus. Du hast doch Firxas, du brauchst den fetten Trottel nicht. Firxas ist freundlich und fleissig. Der fette Ork ist überflüssig, raus mit dem.
Das Zimmer ist schön. Danke für deine Hilfe. Wir richten uns ein und reden morgen früh. Denk über meine Tipps nach Dave. Den Job nehmen wir. Das musst du morgen früh nicht mehr fragen. Schlaf schön und ärgere dich nicht. Du hast jetzt uns als Hilfe."

Mo schmiss die Tür zu als Dave gegangen war und strahlte Firxas an.

"Wir haben ein Zuhause und ein Job. Urako wird sich in seinen pinken Hintern beissen, weil er mich reingelassen hat. Firxas du musst heute Nacht ein bisschen Magie üben. Morgen früh musst du Dave überzeugen. Ich hoffe er hat bald ein Job für uns. Dann zeigen wir was wir drauf haben. Dann wird der fette Ork rausfliegen und wir sind sicher. Alles was wir verdienen sparen wir. Dann können wir dein Schloss einrichten und Möbelmaterial kaufen. Ich bau dir alles. Hoffentlich macht Terc keine Scheisse. Diesmal ist alles gut für uns gelaufen Firxas. Diesmal war das Glück für uns da.
Lass uns ins Bett gehen. Wir haben schon lang nicht mehr im Bett geschlafen. Morgen früh steh ich ganz früh auf und sichere uns ein paar Messer. Oder ich frag Dave ob er uns ein paar Waffen gibt. Wir müssen für den Job bereit sein. Ich bin froh aber ich vermiss unser Mauli. Was der wohl macht. Hoffentlich ist er in Sicherheit."

Morasa setzte sich aufs Bett und klopfte neben sich.

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Re: Ankunft in Souvagne

#28

Beitrag von Anwolf » Fr 28. Jun 2019, 19:56

Am Morgen darauf klopfte Anwolf an die Tür von Morasa und Firxas. Er betrat ohne weitere Vorwarnung das Quartier der beiden und grinste sie freundlich an.

"Morgen Ihr zwei Schlafmützen, Dave erwartet Euch in der Schreibstube. Ihr habt gestern Abend das Berufsangebot angenommen. Heute machen wir es fest, wie versprochen. Das übliche Prozedere folgt gleich, dass heißt Ihr werdet mit Dave reden. Danach wird er Euch auslesen.

Wie das funktioniert, weißt Du schon Morasa, Du warst ja schon einmal hier angestellt. Geht alles glatt, wird Euch Pavo Blut abnehmen. Zwar sind wir nun eine staatliche Organisation, aber dennoch müssen wir uns immer noch rückversichern.

Zudem denkt immer daran, dass Blut ist Absicherung für unsere Orga, aber auch Eigensicherung für Euch. Sollte Euch etwas im Dienst geschehen, können wir Euch über Eure Blutprobe wesentlich schneller finden. Und jeder von uns weiß, dass manchmal nicht nur Minuten zählen, sondern Sekunden.

Ebenso kann Eure Rettung innerhalb von Sekunden erfolgen, dazu muss ein Geistmagier nicht vor Ort sein. Eine Rettung bedeutet schließlich nicht, jemanden abzuholen und ihm das Pfötchen zu streicheln, sondern Rettung bedeutet die Bedrohung für das Familienmitglied auszuschalten",
grinste Anwolf freundlich, stand auf und führte die beiden als Anwärter zur Schreibstube.

"Falls Ihr nachher Lust habt, könntet Ihr mich zu Aimeric de la Cantillion begleiten, sobald Ihr die Aufnahme hinter Euch gebracht habt. Er hatte eine ganz ähnliche übele Erfahrung machen müssen wie ich. Kurzum er hatte eines meiner Familienmitglieder zu Gast und zwar genau wie ich - in der Seele.

Da wir mehr oder minder über Eck und über Brandur mit den Cantillions verwandt sind und Massimo meinem Vater Ansgar selbstlos geholfen hat, wollte ich schauen wie es Aimeric geht. Irgendwie tut er mir leid, aber verratet das keinem, ich hab einen Ruf zu verlieren",
erklärte Wolfi mit blitzenden Augen.

Er blieb vor der Tür der Schreibstube kurz stehen und schenkte den beiden ein freundliches Lächeln.

"Meine Herren, die Schreibstube - hinein ins neue Leben und mögen Eure Klingen stets schwarf sein", verkündete Anwolf freundlich.

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Re: Ankunft in Souvagne

#29

Beitrag von Morasa » So 30. Jun 2019, 13:30

Morasa

hörte dem Geschwätz von Anwolf zu. Der Junge hatte ihm schon einmal geholfen. Jedenfalls hatte er es versucht. Mo hoffte, dass diesmal alles gut ging. Das mit dem Blut gefiel ihm nicht. Damals hatte er soviel Ärger wegen den Blut gehabt. Die Geister hätten ihn immer finden können. Drum hatte er es mit Firxas zurückgeholt und vorher mit Varmikan verhandelt.
Mo dachte daran wie damals der Streit ausbrach und er fliehen musste. Crize, Aksoy und Mauli hatten ihn gerettet. Der fette Ork hatte ihn schwer verwundet. Mo fragte sich wie die Rakshaner waren. Ging es ihnen gut? Am Anfang hatte er sie gehasst. Die Rakshaner hatten sein Volk getötet. Die Waldalben waren so blöd und hiessen jeden willkommen. Dann passierte sowas. Er war immer misstrauisch gegen jeden.
Aber bei Crize hatte er sich geirrt. Der Rakshaner hatte sein Leben gerettet und ihm Kleidung geschenkt. Dafür hatte er nichts verlangt. Dann hatte er auf seinem Irrweg Firxas kennegelernt. Sie hatten sich verbündet. Zusammen waren sie zu Ansgar gegangen. Dem Nekromant hatte er alles erzählt. Er war Daves Bruder und wollte helfen. Trotzdem ging alles schief.
Firxas und er wurden ein Paar und alles wurde gut. Sie reisten zurück zu den Geistern. Firxas verhandelte und er bekam sein Blut ausgehändigt. Er war frei. Niemand konnte ihn mehr finden.
Morasa schaute seinen Mann an und seine Nase zuckte. Wieder sollte er Blut abgeben. Fing dann alles von vorne an? Oder war es diesmal anders? Mo hatte Angst. Er wischte seine scheissnassen Hände an seine Hose ab. Der Albenhasser war weg. Dave hatte ihnen ein Zimmer gegeben und ein Job angeboten.
Einmal musste er auch Glück haben. Mo schluckte seine Angst runter und nahm die Hand von Firxas.

"Das hat Dave schon vor lange Zeit erzählt Anwolf. Hoffentlich geht diesmal alles gut. Meine Schuld war das nicht. Ich wollte nur eine Gilde finden, zu der ich gehöre. Wo ich einen Job habe und Geld verdiene. Eine Gruppe die mich nicht bescheisst, weil ich nicht lesen kann. Das hat der Albenhasser und der fette Ork kaputt gemacht. Diesmal wird das keiner kaputt machen.
Sogar mein Erinnerungsdolch von mein Vater hat der pinke Widerling gestohlen. Bis heute hat der den nicht zurückgegeben.
Wenn ihr für den Staat arbeitet, dann braucht ihr das Blut nicht. Ihr bekommt mein Blut Anwolf. Müssen wir gehen, bekommen wir unser Blut zurück. Das verlange ich. Firxas und ich werden uns bemühen, dass nichts passiert. Wir arbeiten gut und hart. Firxas ist ein Magier und er ist fleissig und schlau.
Diesmal muss das gelingen Anwolf.
Ich will keinen Ärger, sondern bei euch arbeiten. Wir wollen dazugehören.
Wir begleiten dich gerne zu deinen kranken Verwandten. Bring dem was zu essen mit. Die meisten Kranken vergessen das oder haben nichts Zuhause. Wir können dem was unterwegs kaufen.
Ein neues Leben, dass hoffen wir."

Morasa betrat die Schreibstube. Er wartete was nun passierte und drückte Firxas Hand fester.

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Re: Ankunft in Souvagne

#30

Beitrag von Urako » Mi 31. Jul 2019, 19:29

Urako stapfte wütend im Wartesaal auf und ab und unterhielt respektive nervte alle Wartenden mit seinen wütenden Schimpftiraden, die sich gegen alle Mitglieder des Geisterhauses richteten, mit Ausnahme von Irmina, die ein Baby war, Varmikan, den er für den einzigen Normalen außer sich selbst hielt und Montgomery, der bisher nur in seiner Rolle als fürsorglicher Gargoyle aufgetreten war. Jeder andere bekam sein Fett weg, besonders natürlich Morasa und Dave. Dann ging es gegen die beiden Gardisten, die rechts und links neben der Tür zum Thronsaal standen.

"Was soll das eigentlich werden, ihr zwei Lackaffen", brüllte er. "Ich warte hier seit Wochen, ich betone, seit WOCHEN auf meine Audienz! Ich bin Prinz Urako Lyridime von und zu Alkena, ihr Kasper! Macht da drinnen Dampf, sonst raste ich hier aus!"
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"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

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