Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#1

Beitrag von Monique de la Cantillion » Sa 4. Mai 2019, 14:07

Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich


<<< (Blutrote See, Kapitel 19, Die Bitte, Link: viewtopic.php?f=102&t=1833&start=20#p16714)

Monique erwiderte die Umarmung ihres Mannes und freute sich über seine Freude. Vor allem auch darüber, dass Masimo der Name ihres Sohnes gefiel.

"Nun ich würde mir gut überlegen, ob Du den Duc um Deine Entlassung bittest Massimo. Das Amt des Palaisins ist ein großer Vertrauensbeweis. Es zurückzuweisen, ohne trifftigen Grund käme einer Schähung gleich. Und niemand ist gut beraten den Duc höchstpersönlich zu beleidigen und zu verärgern.

Solltest Du einen trifftigen Grund haben, wird er Dir den Wunsch dieses Amt niederzulegen nicht absprechen. Aber wenn Dein einziger Grund ist, dass Ciel einen Befehl erteilt hat, der Dir nicht schmeckt, wird er sich eine andere Meinung von Dir bilden. Eine vermutlich sehr schlechte Meinung.

Auch der Duc wird Dir irgendwann einmal einen Befehl erteilen, der vermutlich nicht Deine Zustimmung finden wird. Allerdings benötigt er Deine Zustimmung nicht und er wird Dich danach auch nicht fragen Schatz. Du bist sein Stellvertreter und er ist nicht Deiner.

Und denk bitte einmal in Ruhe nach. Solange Du der Palaisin des Ducs bist, weißt Du immer aus erster Hand über mögliche Gefahren im Land bescheid. Als Adlige erfahren wir auch vieles, was das normale Volk nie erfahren würde. Wozu auch? Wir sind dazu da, es zu schützen.

Die Frage wäre auch Massimo, wärst Du glücklich, wenn Du nur Zuhause bist? Bis jetzt hast Du mit Deiner Arbeit glücklich ausgesehen und ich durfte Dich ja einige Zeit begleiten. Verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dich nicht loswerden und alleine Zuhause hocken. Nur kannst Du nicht den ganzen Tag Zuhause herumsitzen. Vielleicht gefällt Dir das sogar ein, zwei Wochen. Aber danach fällt Dir die Decke auf den Kopf.

Suche Dir vorher etwas anders, was Dich erfüllt und glücklich macht. Aber ich würde mir das gut überlegen, das Amt des Palaisin aufzugeben. Es spricht alles dagegen Massimo. Und der Streit bezüglich der Beißer, den kann man leicht aus der Welt schaffen. Du müsstest nur mit Prince Ciel reden. Wir sind noch am Hofe, wir können umkehren und sofort mit ihm reden. Wir beide könnten das",
bot Moni an.

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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#2

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Sa 4. Mai 2019, 14:10

Massimo

hörte seine Frau zu.

"Moni ich werde nicht mit Prinz Ciel reden. Ich bin froh dass ich nicht mehr mit ihm reden muss. Du hast mich gerade vor ihm gerettet. Da geh ich nicht wieder rein und schlepp mein Arsch zurück auf den Präsentierteller. Was soll das mir bringen? Das wir weiter streiten? Ich hab meine Meinung und er hat seine. Meine zählt nichts. Das ist egal Moni. Die Meinung unserer Diener zählt für uns auch nichts. Gibt er mir einen Befehl, werde ich ihn befolgen. Mein Befehl war, die Lich zu jagen. Dann mach ich das wenn du drauf bestehst. Die alte Schachtel wohnt in Irminaburg und der andere ist angeblich nach Naridien abgezischt.
Ich will den Duc nicht beleidigen, ich will endlich meine Ruhe. Ich wette sobald ich die gestellt habe, gibts wieder eine Befehlsänderung. Die wird seine Oma, die andere ist ja tot. So eine Lichoma ist praktisch, die stirbt nicht. Die bringt andere um. Na vergiss was ich sage, du meinst es gut. Die ganze Jagd war für den Arsch. Aber das ist nicht deine Schuld Moni. Von mir aus reden wir mit Prinz Ciel. Danach reiten wir nach Hause zu Manolo. Ich möchte gerne unser Baby sehen."

Massimo ging zurück in den Palast, aus dem er gerade gekommen war.

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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#3

Beitrag von Monique de la Cantillion » Sa 11. Mai 2019, 17:02

Monique folgte ihrem Mann auf dem Fuße. Wäre die Situation nicht so ernst, hätte sie über Massimos Grimmigkeit grinsen müssen. So verkniff sie sich das lieber, ehe sie ihren Mann noch wütender machte. Er meckerte und motzte schlimmer als jedes Fischweib unten am Hafen. Aber so schnell wie das Gewitter aufgezogen war, zog es auch wieder ab und ihr alter Brummbär von einem Ehemann lenkte ein.

Nun lächelte Moni doch milde und legte Massimo einen Arm um die Hüfte, während sie versuchte mit ihm Schritt zu halten.

"Schatz ich verstehe Deinen Unmut und ich verstehe auch wie gerne Du diese mordlüsternen Buben erschlagen hättest, aber ein Befehl des Princen ist ein Befehl. Und ich kann mir ehrlich nicht vorstellen Massimo, dass Prince Ciel eine alte Oma einstellt oder einen anderen allgemeingefährlichen Lich.

Gut sind wir ehrlich, eine Horde Menschenfresser ist auch nicht dass, was ich als harmlos bezeichnen würde, aber scheinbar hat er sie unter Kontrolle. Jedenfalls möchte ich das glauben, sonst wird mir ziemlich bang ums Herz. Wenn ich mich richtig erinnere, waren einige von ihnen sogar Fremdländer.

Nun lass uns wie gesagt bitte erst mit Prince Ciel sprechen, bevor Du vorschnell eine Entscheidung bezüglich Deines Amtes triffst. Und ganz nebenbei bemerkt Massimo, vielleicht sind die Beißer genauso schnell wieder in Ungnade gefallen, wie sie des Princen Gnade genossen haben. Falls Du dann kein Palaisin mehr bist, wird sie ein anderer richten und nicht Du mein Schatz.

Solltest Du wirklich der Meinung sein, dass sie Prince Ciel irgendwie unter der Fuchtel haben, dann dürfen wir gerade jetzt nicht den Princen allein lassen. Er benötigt uns dann mehr denn je. Ich zweifele nicht die Entscheidungen unseren Princen Ciel an, aber wer weiß über welche Möglichkeiten diese Meuchler verfügen? Wir haben sie lange genug gejagt und das ohne Erfolg. Irgendein Geheimnis müssen diese Burschen doch haben.

Und all das erfahren wir nur, wenn wir in der Nähe des Princen und somit der Beißer bleiben. Wir können ihnen nicht das Feld überlassen Massimo.

Sobald wir mit Prince Ciel geredet haben, holen wir Manolo ab und machen uns auf den Weg entweder die Lich außer Landes zu verweisen oder Prince Ciel zu begleiten. Sind wir ehrlich Schatz, jetzt hat diese alte Frau dort so lange gelebt, da machen ein paar Wochen mehr auch nicht aus oder? Aber diese Beißer, die müssen wir im Auge behalten.

Du beherrscht doch Magie, kannst Du nicht herausfinden was sie denken? Oder ob in einem von ihnen dieser Lich versteckt ist? Er kann ja nicht von Asamuras Boden verschwunden sein.

Ehe ich es vergesse Massimo, zur Geburt unseres Sohnes habe ich Dir ein Geschenk gekauft. Ausgesucht hat es Dein Bruder Maurice, da ich etwas unpässlich war. Aber ich dachte Du freust Dich ganz sicher darüber und Du hast Deinen Spaß daran. Was es ist, wird noch nicht verraten. Du siehst es, wenn wir nach Hause kommen",
erklärte Moni liebevoll.

Sie führte und zog Massimo zurück zu den Gemächern, die sie vor kurzem erst fluchtartig verlassen hatten. Moni klopfte und hoffte das Prince Ciel immer noch in dem Zimmer weilte.

"Eure Hoheit Prince Ciel? Bitte noch einmal auf ein Wort?", bat Monique und lächelte ihren Mann aufmunternd an.

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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#4

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Sa 11. Mai 2019, 17:42

Massimo

ging langsamer damit seine Frau nicht rennen musste. Moni hatte manchmal Nerven. Aber er musste genauso blöd grinsen, wie seine Frau.

"Das kannst du dir nicht vorstellen Moni, der Prinz schon. Der macht ständig so verrückte Sachen. Khawa der Wüstenwilde war früher der Leibdiener von Prinz Ciel. Würdest du dich von so einen Wilden waschen lassen? Überall? Würdest du dich von so einen überhaupt anfassen lassen? Ich würde ihm jeden Knochen einzeln brechen, sollte der dich anfassen. Der Prinz fand das toll von so einem Wildling begrabbelt zu werden. Exotisch nennt er das. Er wollte die Wilden kennenlernen. Da hätte er die Bauern fragen sollen, die ausgeraubt wurden. Deren Töchter verschleppt wurden von den Wüstenaffen.
Keine Ahnung Moni, damals dachte ich er ist so verrückt, weil er noch ein Kind ist. Jedenfalls war er noch ganz jung und kein Mann. Das wurde er erst später. Aber diesen Unsinn mit den Abschaum kann er sich nicht abgewöhnen. Erst der Wüstenwilde, dann die Beisser, dann was? Ich frag mich warum der sich nicht einen Kettenzwerg im Hof hält und in einen Wintergarten drei Farisin.
Aber das sag ich besser nicht zu laut, sonst sind die morgen da. Die Oma ist nicht so harmlos wie du denkst. Wie soll ich dir das erklären? Sie stiehlt dein Leben. Sobald du in ihre Nähe bist, kann sie dein Leben abzapfen. Darum lebt sie länger als alle anderen, sie stiehlt Leben. Das was sie dir gestohlen hat, fehlt dir. Der alte Palaisin Bellamy hatte gegen einen der Lich gekämpft. Er hat es versucht und als er ihm zu nah kam, ist er rasend schnell gealtert.
Hätte Prinz Ciel nicht mit dem Lich verhandelt, wäre Bellamy heute immer noch ein uralter Mann und schon bald tot. Der Lich hätte sein Leben behalten. Es hat ihn nicht interessiert. Du kannst Lich mit Vampire vergleichen Moni. Sie stehlen Leben durch Blutsaugen. Lich stehlen Leben, durch Lebenabsaugen. Das Ergebnis ist das gleiche, du bist tot oder so gut wie tot.
Drum denk nicht, dass die alte Schachtel eine harmlose Oma ist. Sie ist gefährlicher als unser alter Palaisin war oder ich. Die Gefahr die von der Alten ausgeht ist, dass du nicht an die rankommst. Mann gegen Frau bekäme die von mir einen Schlag vor den Hals und das wars. Aber ich würde gar nicht soweit kommt, um der Schachtel einen Hieb vor den Hals zu verpassen. Der Weg wäre zu weit, das würde keiner überleben.
Ein Lich kannst du nur aus dem Hinterhalt töten. So einen Hinterhalt musst du erstmal aufstellen. Er darf nicht wissen das du da bist. Und wenn er dich bemerkt, darf er nicht merken, dass du eine Gefahr für ihn bist. Du musst harmlos und nutzlos erscheinen. So wie Nathan den Barden des Abgrunds. Jeder macht sich über Nathan lustig.
In Wahrheit ist er einer, der der beste Mörder wäre. Unscheinbar und grau wie eine Maus. Niemand würde von dem ein Messer im Buckel erwarten. Ich kann die Alte also nicht bitten zu gehen. Geht die nicht, wie soll ich mich dann noch an die ranmachen? Kampftechnisch gesehen, nichts anderes ja. Da könnte ich der Hexe gleich einen Drohbrief schreiben mit meine Adresse und der Uhrzeit wann ich schlafen gehe. Ich hab kein Schimmer wie ich mit der allein fertig werden soll.
Reden wir zuerst mit dem Prinz, den Rest überleg ich mir später."

Massimo klopfte ebenfalls polternd gegen die Tür, da man Monis Klopfen vielleicht nicht hörte.

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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#5

Beitrag von Monique de la Cantillion » Di 14. Mai 2019, 19:49

Moni folgte ihrem Mann, der ihr genau darlegte wieso Prince Ciel scheinbar einen Narren an gefährlichen Personen gefressen hatte. Als sie vor der Tür standen hatte sie bereits geklopft, aber Massimo musste das natürlich toppen, indem er so gegen die Tür schepperte, dass der halbe Palast wach wurde.

Noch hatte man ihnen nicht geöffnet, also konnte Moni auch auf die Argumente von ihrem Mann eingehen.

"Massimo, der einzige Mann der mich waschen darf bist Du. Wieso sollte ich mich von einem Rakshaner waschen lassen? Dafür habe ich eine Zofe, solange diese ihren Kopf auf den Schultern behalten darf. Vermutlich hat Khawa seinen Job sogar gut gemacht, denn Prince Ciel hatte ihn doch sehr lange als Leibdiener. Das Ihr beiden Euch nicht leiden könnt, weiß jeder. Aber Khawa sollte hier keine Rolle spielen, sondern es geht um Dich. Begrabe mal für fünf Minuten Deinen Groll gegen ihn.

Ich habe auch nie behauptet, dass die "alte Schachtel" harmlos wäre. Das ist logisch, Du kannst sie nicht bitten zu gehen, weil sie dann vorgewarnt wäre. Aber wie soll man ihr beikommen, wenn man sie weder bitten kann Souvagne zu verlassen, noch sie rauswerfen kann?

Beikommen kann scheinbar niemand diesen Lich, sie sind durch ihre Macht unantastbar. Gleich was diese Personen beschließen, sie könnten es einfach tun. Wer sollte sie daran hindern, sie bestrafen oder gar richten? Das solltest Du Prince Ciel erläutern, dass ist ein Auftrag den wir nicht erfüllen können. Natürlich wäre es möglich, dass die Frau einfach geht und sich dem Wunsch des Princen fügt. Aber so wie Du von ihr erzählst, glaube ich da kaum dran.

Scheinbar hat sich die Versammlung aufgelöst, lass uns noch zwei Minuten warten, dann gehen wir wieder. Es macht auch keinen guten Eindruck wie bestellt und nicht abgeholt vor einer Tür herumzulungern.

Da fällt mir ein, die einzige Möglichkeit wäre, ihr mit den Himmelsaugen beizukommen. So wolltet Ihr doch den anderen Lich aufhalten, der Prince Ciel fast getötet hätte. Wir könnten mit Deinem Bruder Maurice darüber reden, vielleicht weiß er eine Lösung. Du könntest auch mit Jules oder Remy reden. Sonst wüsste ich keinen anderen Rat Massimo",
sagte Moni und starrte frustriert auf die Tür.

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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#6

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 15. Mai 2019, 09:41

Massimo

zuckte die Schultern. Er wartete, aber da tat sich nichts. Er war froh drum. Er hatte keine Lust mit Prinz Ciel oder den anderen zu reden. Wer wusste was die wollten. Gesagt wurde ihm sowieso nichts. Massimo packte seine Frau und ging wieder nach draussen.

"Das wissen die alles Moni. Die haben den Befehl dazu gegeben. Prinz Ciel weiss wie gefährlich die Lich sind. Die Himmelsaugen sollten helfen. Haben die aber nicht. Vielleicht war das auch ein Befehl von Prinz Ciel. Gib jemanden einen tödlichen Befehl und schon bist du ihn los. Ich war der einzige Idiot, der sich an die beschissenen Befehle gehalten hat. Wofür denn, sag mir das mal. Dafür das die Verbrecher sich die Ärsche platt sitzen und sogar von ihm beschützt werden. War das vorher geplant, hätte man mir das sagen können. Fang die Spinner ein, ich will die als Zirkusaffen getarnt als Garde.
Bitte dann hätte ich die Truppe Trottel eingefangen damit er sich wieder ein paar von den Kerlen halten kann. Der soll sich mal nicht wundern, wenn die den in den Arsch beissen. Die sind anders als sein Schossaffe Khawa.
Maurice und Remy frage ich nicht, die können mich am Arsch lecken. Ehrlich ich bin das ganze verlogene Gesocks leid. Maurice die faule Assel labert nur nach der Schnauze von Remy. Remy wird keinen Finger krumm machen. Der hat gut in die Krone eingeheiratet. So kann er seine Unfähigkeit verbergen. Dafür hat er andere Vorzüge, warte mal das nächste Frühjahr ab. Oder den Herbst und das Heer von Schwangeren. Die Himmelsaugen unter Jules den Affenkuschler brauche ich nicht fragen. Ich hab den Befehl erhalten und wenn ich den umsetze, muss ich das allein machen.
Siehst du ein Himmelsauge, einen von der Garde oder sonst wen? Ich kann dich ja mitschleppen und du lädst die Oma auf einen Tee ein. Dann vergiften wir sie. Aber das würde ich nicht machen, weil die dich umbringen würde. Jeder mit Ehre im Arsch würde wenigstens sein Feind mit rüberreissen.
Warum soll ich als Bettler dahin gehen und sagen, bitte würden sie das Land verlassen? Hockt die mit ihrem runzligen Hintern auf meine Scholle? Wir waren da, die nicht, fertig. Keine Ahnung wo die abgeblieben ist. Müssen die eben suchen. Sollen die wen schicken, der mächtiger und jünger ist als ich. Oder besser drauf. Die können doch den freundlichen Khawa schicken, der weiss doch wie er Leute an die Wand labert. Falls der Prinz sich in drei Wochen überhaupt noch an seinen Befehl erinnert und nicht im Kartenclub der Lichoma ist.
Wir reiten nach Hause."

Massimo pflanzte seine Frau auf ihr Pferd, setzte sich auf Foudre und ritt los.

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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#7

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Do 16. Mai 2019, 15:20

"Hallo?!", rief es hinter ihnen. Prince Ciel stand in hastig übergestreiften Kleidern mit seinem Leibdiener Ferrau mitten auf dem Weg zu den Stallungen und blickte den beiden Pferden nach. Etwas verschnupft wirkte er dabei. Sein feuchtes Haar verriet, dass er gerade aus dem Zuber gestiegen war. Und nun, nachdem Massimo sein Bad unterbrochen hatte, ritt er einfach davon.
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Re: Die Jagd nach dem Ältesten und anderen Lich

#8

Beitrag von Monique de la Cantillion » Fr 17. Mai 2019, 21:51

Zum Glück waren sie nicht weit fortgeritten, so dass Moni den tropfnassen Princen noch hörte. Sie zügelte ihr Pferd und wendete. Vor dem Prince Ciel angelangt, rutschte Moni vom Pferd und verneigte sich. Sie warf ihrem Mann kurz einen beschwörenden Blick zu, jetzt bitte freundlich zu bleiben.

"Hoheit, wir wollten noch einmal mit Euch bezüglich der Befehle und der Missverständnisse sprechen. Hättet Ihr einen Moment Zeit für uns? Wir bedauern die Störung sehr Prince Ciel, aber ohne tatkräftige Hilfe ist es meinem Mann nicht möglich, die Lich des Landes zu verweisen.

Möglicherweise muss Massimo sogar gewaltsam gegen die Lich vorgehen, sollten sich diese als stur und uneinsichtig erweisen. Würde mein Mann jene Personen vorher also friedlich bitten, unser geliebtes Souvagne zu verlassen, dann wären sie gewarnt. Hoheit allein kann niemand gegen einen Lich bestehen, selbst mein Ehemann nicht.

Niemand weiß so gut wie Ihr, wozu diese Lich imstande sind.

Deshalb bitte ich Euch um Hilfe, damit mein Mann seinen Befehlen nachkommen kann Hoheit. Die Garde die meinem Mann zugeteilt wurde, hat scheinbar wieder ihren alltäglichen Dienst aufgenommen. Natürlich könnte Massimo sie zurück beordern und befehlen ihn zu begleiten. Aber Hoheit, wie oft soll er sie zurückbeordern? Mein Mann ist ja mehr damit beschäftigt die Garde zu hüten, als dass sie ihrem Palaisin beisteht. So geht das nicht. Ihr müsst bitte ein ernstes Wort mit den Gardisten reden.

Ferner benötigen wir magische Unterstützung Hoheit. Die Himmelsaugen sollten der Truppe doch beistehen, aber seit dem die Jagd auf den Ur-Lich abgeblasen wurde, haben wir von Seiten der Himmelsaugen auch nichts mehr gehört. Dabei benötigen wir deren Unterstützung für diese Aufgabe ebenso.

Sollten wir nicht alle gemeinsam zusammenarbeiten um unser Land vor diesen üblen Nekromanten zu verteidigen? Niemand sollte sich da aus der Affäre ziehen Hoheit, deshalb wollten wir erneut mit Euch sprechen und Euch um Hilfe bitten",
sagte Monique respektvoll.

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