Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

JOZOs - TAGEBUCH

Nirgendwo sonst liegen Glück und Verderben näher beieinander. Am Grund der Häuserschluchten Obenzas vegetiert ein Morast von Armut und Verbrechen, während reiche Bandenbosse durch die blühenden Dachgärten flanieren.
Freie Stadt Obenza
Nirgendwo sonst liegen Glück und Verderben näher beieinander. Am Grund der Häuserschluchten Obenzas vegetiert ein Morast von Armut und Verbrechen, während reiche Bandenbosse durch die blühenden Dachgärten flanieren.
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Re: JOZOs - TAGEBUCH

#21

Beitrag von Jozo » Mo 7. Aug 2017, 08:15

REINE KOPFSACHE

- geschrieben & erzählt von von Firxas
Link:
http://asamura.de/viewtopic.php?f=55&p=9287#p9287


Tagelang hatte Firxas sich um Normalität bemüht, nachdem er den sterbenden Söldner im Arm gehalten hatte, bis die letzten Lebensgeister aus ihm gewichen waren. Das Erlebnis war ihm ziemlich an die Nieren gegangen. Trotz mehrmaligen Waschens und Schrubbens waren noch immer die Flecken auf seinem ausgeblichenen schwarzen Oberteil zu sehen. Firxas hatte in den folgenden Tagen im Söldnerlager seinen Dienst verrichtet, ohne mit der Wimper zu zucken, hatte Wache geschoben, auf dem Exerzierplatz geübt, ein paar Landstreicher aus der Stadt gejagt und wie früher bei zwei öffentlichen Hinrichtungen für Ordnung gesorgt. Tagsüber konnte er das Erlebte gut verdrängen, indem er sich mit seiner Arbeit ablenkte, doch nachts wälzte er sich derart auf seiner Pritsche, dass seine Zimmergenossen ihn auf den Gang geworfen hatten. Sein Kommandant hatte ihm daraufhin einen Tag Urlaub mit Ausgang verordnet, obwohl Firxas gar keinen Urlaub wollte. Er glaubte nicht, dass ihm zusätzliche Ruhe gut tun würde.
Aber es war nun einmal Befehl.

Zerknautsch und mit dunklen Ringen unter den Augen schlenderte er in ziviler Kleidung durch die Stadt. Sein Ziel war das Hafenviertel, wo die gewaltigen Schiffe hinaus in die Mondlagune zogen und Shezem in Schwärmen durch die trübe Hafenbrühe glitten. Dort fand sich auch eine Zweigstelle des Hohen Gerichts, wo man Beschwerden und Meldungen von Verbrechen einreichen konnte.
"Tag", sagte Firxas. "Ich will einen Mord in der Taverne zum Schluckspecht melden. Opfer ist ein Söldnerkamerad aus dem Lager hier bei Obenza, der Mörder wahrscheinlich ein gelbhäutiger Goblin. Wurde schon in der Taverne gemeldet, aber da hatte es keinen der Büttel interessiert."

Auch dieser Büttel nickte gelangweilt. Irgendein fremder Söldner von außerhalb war von untergeordnetem Interesse und man merkte, dass das Hohe Gericht zu Obenza sich nicht wirklich zuständig dafür fühlte. Firxas ärgerte sich darüber. Der Söldner war sinnlos um sein Leben gebracht worden, von irgendeinem Irren, aus nichts als einer dummen Laune heraus. Es war gar kein übler Kerl gewesen, trotz seiner rauen Marotten. Dass sein Tod nun nur ein lästiger Eintrag sein sollte, schmerzte. Im Söldnerlager hatte die Meldung wenigstens für Furore gesorgt und dazu geführt, dass ein ganzer Trupp betrunkener Kameraden die Taverne auseinandergenommen hatte, was natürlich den Mörder auch nicht herbeigezaubert hatte. Das Randalieren war sofort bearbeitet worden und hatte zur Strafarbeit der Beteiligten geführt, aber den Tod ihres Kameraden hatte keiner der Büttel aufnehmen wollen, so dass Firxas beschlossen hatte, direkt vor Ort Meldung zu machen.

Der Büttel verschwand einen Moment und kam dann wieder. "Es hat gerade keiner von den Gerichtsdienern Zeit." Das war ja nicht anders zu erwarten gewesen. "Ihr könnt die Details aber meinem Kollegen erzählen, der wird alles festhalten und weiterleiten."
Firxas schnaufte. Der Kollege, ein schlanker Naridier mit kurzem roten Haar, kam bereits herbei, gab Firxas zur Begrüßung immerhin die Hand und nahm ihn mit in eine gerade unebnutzte Wachstube.

"Ist nicht gerade der geeignete Ort", sagte er entschuldigend.
"Schon in Ordnung. Ist ja auch nur ein Söldner."
Der Büttel sah ihm in die Augen. Es war darin ein tiefes Verstehen zu erkennen, auch ohne, dass er es aussprach. Firxas setzte sich ihm gegenüber an den Tisch und spürte, dass seine Trauer rauswollte. Er schluckte sie runter, so wie immer und stammelte die Ereignisse mechanisch herunter. Seine Augen brannten, aber er heulte nicht. Der Büttel gab ihm mit der Hand ein Zeichen, kurz zu warten und kam mit einer aus einem breiten Pfeifenkrautblatt gedrehten Rauchstange zurück. "Halt bloß die Klappe", flüsterte er, reichte sie Firxas und als sie in dessen Mund steckte, entzündete er sie.
"Danke."

Firxas blieb lange in der Wachstube. Auch der Büttel hatte angefangen zu qualmen. Hier herrschte zwar offensichtlich Rauchverbot, aber der Verstoß schien nicht sonderlich ungewöhnlich zu sein. Sie sprachen lange miteinander. Nicht nur über den Mord, sondern auch über viele andere Dinge. Der Büttel war früher auch Söldner gewesen, um Geld zu verdienen, damit er seiner Verlobten und sich ein Haus kaufen konnte. Sieben Kinder hatten sie geplant. Er hatte nach dem Hauskauf seinen Beruf an den Nagel gehängt und sich als Büttel verpflichtet, damit er nicht mehr von seiner Verlobten und ihren geplanten Kindern fort musste. Doch kaum hatte er den Kaufvertrag unterzeichnet, war sie von seinem Bruder schwanger geworden und zu diesem gezogen. Jetzt lebte der Büttel allein in einem für einen einzelnen Mann viel zu großen Haus, das zusehends verfiel. Anstatt zu jammern, witzelte er über seine Geschichte und machte sich über sich selbst lustig. Firxas`Mundwinkel zogen sich das erste Mal seit Tagen wieder zu einem Lächeln auseinander.

"Ich muss Euch langsam rausschmeißen", endete der Büttel. "Sonst wirkt es langsam komisch, wenn wir zwei hier so lange allein sind."
Firxas lächelte gequält.
"Verstehe schon. Danke für die Rauchstange und alles."
"Hättest du - ich darf doch du sagen? - Bock darauf, heute Abend bei mir zum Grillen vorbeizuschauen? Ich habe sonst nichts zu tun daheim und langweile mich nur. Ich kann ja auch nicht immer den Nachbarn fragen, ob er mir Gesellschaft leistet."
"Äh, klar, gern!" Das war überraschend gekommen, aber alles andere als ungelegen. "Firxas", stellte der Tiefling sich vor.
"Dimzel Rothain", entgegnete der Naridier grinsend. "Für meine Freunde Dim. Hier hast du meine Adresse. Bringst du Bier mit und ich organisiere den Braten?"
Firxas nickte. Sie verabschiedeten sich mit einem festen Handschlag.

Frohen Mutes schlenderte Firxas über den Fischmarkt, um sich die Zeit bis zum Dienstschluss von Dim zu vertreiben. Er freute sich auf einen unterhaltsamen Abend. Auch wenn der Naridier keinerlei Zeichen gegeben hatte, dass er an Firxas mehr als nur ein freundschaftliches Interesse hegte, hoffte Firxas im Stillen, dass der ihm vielleicht wenigstens ab und zu auf die Schulter klopfen oder ihn mit dem Ellbogen anstoßen würde. Firxas war in einer Stimmung, in der er etwas Nähe, und sei sie nur freundschaftlich, sehr dringend brauchte. Und selbst wenn ihm dies verwehrt bleiben würde, so war Dimzel doch scheinbar ein netter und unterhaltsamer Kerl.
Firxas kaufte zwei kleine Fässer Bier, ein dunkles und ein helles, da er nicht wusste, was dem Naridier besser schmeckte und eine große Papiertüte mit getrockneten, gerösteten und gewürzten Barrakudastückchen zum Knabbern.

Als es Abend wurde, wartete er wie vereinbart mit den Sachen im Garten. Das Gras war viel zu lang, die Sense lag mit anderen Gartengeräten voller Spinnenweben in einem Schuppen, nur der Weg zum Grillplatz war freigesenst. Da das Schloss des hölzernen Gartentors nicht funktionierte, war Firxas eingetreten und hatte schon einmal alles vorbereitet. Zwei Klappstühle standen an der Feuerstelle, auf dem dazugehörigen Klapptisch warteten die Bierfässer und in einem Blumentopf lagen die Fischstückchen.

Firxas wartete.

Die Sonne war schon längst untergegangen. Unruhig schlenderte er durch den Garten, dann den Weg vor dem Grundstück entlang.
"Habt Ihr eine Ahnung, wo Dimzel bleibt?", fragte er den Nachbarn, einen verarmten Magier, der ebenfalls gerade Besuch von einem Kollegen hatte und zu dem Dim ein gutes Verhältnis zu haben schien.
"Also eigentlich ist der pünktlich wie ein evalonisches Uhrwerk", sinnierte der. "Er muss aufgehalten worden sein ... oder es ist etwas passiert. Als er das letzte Mal zu spät kam, war er von einem Pferdekarren angefahren worden."
Firxas machte sich sofort auf die Suche, die beiden Magier waren so freundlich, ihn zu begleiten. Sie folgten zunächst dem üblichen Heimweg des Naridiers von seiner Arbeitsstelle aus.

Der Mond stand inzwischen hoch am Himmel, in der Ferne läutete dumpf die Tempelglocke. Ansonsten war es in diesem Viertel der Stadt still.

Und dann fanden sie ihn.
Ein Audruck tiefster Trauer und Resignation legte sich auf Firxas`Gesicht. Er fragte sich, ob er verflucht sei. Erst der Söldner, nun der Büttel. Das Gesicht hatte man Dimzel abgezogen und seine Eingeweide lagen über die Straße verteilt. Viel hatte Firxas sehen müssen auf den Schlachtfeldern Asamuras, doch so etwas war ihm noch nicht untergekommen, so viel sinnlose Bosheit. Er stand da, mit hängenden Schultern und starrte schweigend auf die verstümmelten Überreste des Ermordeten. Die lidlosen Augen in dem blutigen Knochengesicht starrten trüb ins Leere.
"Aus dem Weg", brüllte der Magier und stieß Firxas grob zur Seite.
"Hier könnt ihr nichts mehr machen", sagte Firxas. "Man müsste schon den Tod heilen können. Hier kann nur noch der Bestatter helfen."
Der Magier funkelte ihn an. "Dimzel war ein guter Mann", sagte er, "einer der wenigen vernünftigen Nachbarn, die ich je hatte, auch wenn seine Brombeeren in meinen Garten gewuchert sind und sein Apfelbaum sein Laub in mein Grundstück abgeworfen hat. Ich werde nicht zulassen, dass er so endet!"
"Aber was ..."
"Ruhe, ich muss mich konzentrieren. Du bist doch kräftig.
"Ja, Söldner und Kampfmagier."
"Hervorragend! Sichere uns! Crize, du hilfst mir hier, das wird ein harter Brocken."

Die beiden Magier räumten die Gedärme wieder an Ort und Stelle und zogen mit Kreide einen Kreis um die Leiche. Anschließend verzierten sie ihn mit irgendwelchen Runen und Symbolen. Firxas brauchte eine Weile, ehe er begriff. Die Magier saßen im Inneren des Kreises in jeweils einem kleinen zusätzlichen Kreis, brabbelten vor sich hin und versanken in Trance. Ein leuchtender Schleier manifestierte sich und legte sich wie ein Tuch über die Leiche, um dann mit ihr zu verschmelzen. Der Körper begann zu zucken. Die Finger ballten sich zur Faust, der Kiefer öffnete und schloss sich.
Firxas wurde übel.
Dimzel erbrach einen Schwall klumpigen Blutes, als er sich erhob. In der Pfütze lagen schaumige Lungenstückchen. Er zitterte unkontrolliert und versuchte, seinen heraushängenden Darm mit den Händen zurück in die Bauchhöle zu pressen.
Auch Firxas musste kotzen.

Die beiden Magier jedoch schienen jedoch genau zu wissen, was sie taten. Sie erwachten aus ihrer Trance, postierten sich rechts und links neben Dimzel und geleiteten ihn wie eine Marionette an unsichtbaren Fäden durch die nächtlichen Straßen. Staksend und schwankend setzte der Tote einen Fuß vor den anderen. Sie begaben sich nicht, wie Firxas zunächst vermutet hatte, zurück zu dessen Haus, sondern zum Richtplatz, wo sie einen kürzlich Geräderten von seinem Rad holten.
"Lass es dir schmecken", sagte der Nachbar und zu Firxas`Verblüffung begann Dim, sich die stinkenden Überreste in seinen Kiefer zu stopfen. Bald vergrößerte sich die klaffende Wunde in seinem Unterleib und der anschwellende Darm quoll wieder hervor. Firxas zog seinen Gürtel von der Hose und zog ihn Dim straff um den Bauch.
"Was geht hier eigentlich vor sich?!"
"Du warst Zeuge seiner Wiederauferstehung", erklärte der Magier feierlich. "Vor dir steht nun nicht mehr Dimzel, der naridische Büttel, sondern Dimzel, der Ghul! Dimzel, kannst du mich hören?"
Der Leichnam hörte einen Moment auf zu essen und nickte.
"Wer hat dir das nur angetan?", fragte Firxas, ohne mit einer Antwort zu rechnen. "Wer?" Doch Dim tauchte tatsächlich den Finger in das Blut seiner ersten Mahlzeit als Ghul und schrieb etwas auf das Straßenpflaster:

Der gelbe Goblin.

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Re: JOZOs - TAGEBUCH

#22

Beitrag von Jozo » Mo 25. Sep 2017, 20:53

Der Kurzsichtige mit Armbrust -- 195 n.d.A.

Gas reichte mir zu Übungszwecken die Armbrust.

"Du weißt wie sie funktioniert?",fragte der Düsterling.
"Ja - überhaupt nicht. Ich hasse Schusswaffen. Die Dinger sind total unzuverlässig", gab ich zurück und ignorierte gepflegt die gereichte Armbrust.

"Du kannst also nicht schießen?", fragte Gasmi grinsend.
"Hab ich das gesagt? An mir liegt das sicher nicht, sondern an der Waffe. Ich sagte doch - unzuverlässig. Messer sind was anderes", hielt ich dagegen.

"Nimm das Ding jetzt! Es ist möglich dass Du einen Gegner auf Distanz töten musst", sagte Gas und drückte mir die Armbrust in die Hand.
"Messer kann man werfen, falls Du das nicht weißt. Falls die Beute nicht zu Dir kommt, kannst Du auch zu ihr laufen. Gibt da schon einige Möglichkeiten mehr als diese Armbrust", beschwerte ich mich bei Gas.

"Jo - Du kostet mich gerade Nerven. Wir üben das jetzt, ob es Dir passt oder nicht", sagte der Düsterling.
"Dann wäre ich für nicht. Na komm schon, sei nicht so. Lass uns was anderes machen. Gut fairer Tausch. Ich koste Dich Nerven, sagst Du. Dann massiere ich Dir als Gegenleistung Deine Nerven. Dafür Schießstunde ade", grinste ich Gasmi mit meinem verführerischsten Lächeln an.

"Heute zieht das nicht", gab Gasmi zurück.

Er ging rüber zu den Zielscheiben und hing sie auf. Keine zwei Sekunden später musste er sich in den Spreizschritt fallen lassen und ein Armbrustbolzen zischte knapp an seinem Schädel vorbei. In Zeitlupe drehte er sich zu mir um.

"Willst Du mich umbringen oder was?!?", fauchte er mich an.
"Nein im Moment nicht - danke. Ich hab versucht die Armbrust zu spannen, sonst nichts Gas. Ehrlich. Geht voll schwer, Scheißding eben", gab ich liebenswürdig zurück und blinzelte Gasmi an.

"Das hast Du mit Absicht getan! Gib es zu!", donnerte der Düsterling.
"Nein Gas, wirklich nicht. Warum sollte ich? Ich hab Dir gerade was anderes angeboten, erinnere Dich mal. Du bist mir keine große Freude bei der Sache, wenn Du schlaff wie ein Kadaver bist.

Weißt Du, ich bin total kurzsichtig, ich sehe Dich auf die Entfernung nicht mal richtig. Ich wollte Dich nicht töten, dass hätte ich ja gar nicht richtig gesehen! Das war keine Absicht", gestand ich meinem kleinen Düsterling.

Gas blinzelte mit offenem Mund.

"Du bist was? Leg die Armbrust weg, sofort!", befahl Gasmi und schüttelte ungläubig den Kopf.
"Ganz wie Du willst. Aber ich habe Dich eben noch gewarnt, dass Schusswaffen unzuverlässig sind", erklärte ich ihm freundlich.

"Ja... dass hast Du...", stöhnte Gasmi.

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Re: JOZOs - TAGEBUCH

#23

Beitrag von Jozo » Do 25. Jan 2018, 15:31

Das Treffen der Bestien -- Chat-RPG 25.01.203 n.d.A.


Jozo: ich kenne Dich!

Arch: Nicht möglich, wobei doch, keine Ahnung, woher?

Jozo: *grübel* provoziert mich das jetzt? Was hast Du gesagt? Ja oder nein?

Arch: Vielleicht

Jozo: *misstrauisch guck* So redet niemand mit der Bestie aus Obenza!

Arch: Ich bin in Obenza?

Jozo: nein ich!

Arch: schlecht möglich wenn ich nicht in Obenza bin und Du vor mir stehst oder?

Jozo: *umguck* wie geht das?

Arch: Vermutlich bist Du von O... wie Obenza nach Sch... wie Schohiro gelaufen gg

Jozo: Das wüsste ich aber! ich fahre immer nur mit Fuhrwerke, dass lohnt sich mehr *breit grins*

Arch: Du bist ziemlich klein...

Jozo: und niedlich gib es zu *grins

Arch: *grins

Jozo: irgendwie gefällt mir Dein Lächeln dabei nicht....

Arch: wieso? *umschuldig guck*

Jozo: MARD ich habe einen meiner Art gefunden! *an Arch schnüffel* Du riechst nach Blut *lächel

Arch: ich glaube kaum dass ich einer Deiner Art bin

Mard: Ach ja? *klickt mit der Zunge* Und?

Jozo: wenn ich das sage ich das so. Also unter welchen Namen kennt man Dich? Ich bin der Gelbe Golbin, genannt die Bestie aus Obenza. Das ist Mard, er sucht ständig neue Herausforderungen und Henkel, dann haben wir noch Mo, er ist bogensüchtig *breit grins

Mard: Mo ist keiner von uns, er spinnt!

Mard: Der ist voll irre!

Arch: mich nennen die meisten nur Bestie, Menschenfresser oder wesentlich unschmeichelhaft XXX-Fixxxer gg

Mard: Er macht Fickificki, das ist ja wirderlich!

Jozo: er hat mir einen Büttel geopfert mit Blut übergossen und ihm die Arm- und Beinsehen durchgeschnitten. Er ist ein gutes Werkzeug, treu und loyal.

Arch: was ist daran widerlich?

Jozo: er ist noch jung und hat noch nie gefickifickit

Mard: Was? Er frag WAS! Was! *Glatze rauf*

Arch: so jung sieht er gar nicht mehr aus, ehr uralt ü 18 garantiert gg

Jozo: ü18 - alt???? ich bin 23!

Arch: steinalt, asbach uralt

Mard: Mard kennt Fickificki und hat es für widerlich befunden!

Jozo: ich fühle mich auch alt auf einmal

Arch: dann hat es Mard falsch gemacht gg

Mard: Jozo! Er widerspricht mir!

Jozo: ich habe es immer richtig gemacht und ich fand es gut. Alle meine Bekanntschaften auch, hat sich nie wer danach beschwert *breit grins

Mard: Hast du einen Enkel, Menschling?
HENKEL!

Arch: bei mir auch nie... *breit grins

Arch: keine Ahnung, möglich. Ich zeuge nur Kinder, ich kümmere mich nicht drum gg

Jozo: LOL

Mard: ich will wissen, ob du einen vermaledeiten vermurksten Henkel hast!

Arch: Nein soll ich Dir einen besorgen?

Mard: Nein, du machst das falsch! Das passt dann nicht! Zeig mal deinen her!

Jozo: so erging es mir auch nicht wahr Mard? Ich gehe nichts ahnend über die Straße, so wie immer, super geschmeidigt und umwerfend aussehend, als plötzlich eine Stimme zu mir sprach.... und da wusste ich nach dem ich ihn beschnüffelt hatte, das ist mein Sohn

Arch: ich zeige Dir gar nichts, halt den Sicherheitsabstand ein Düsterling gg

Mard: Was weiß ich! Ich war nicht dabei!

Jozo: Hallo? Ich erzähle Euch gerade was total wichtiges, was über MICH!

Mard: *brüllt* Aber ich war nicht dabei, zum Henkel noch mal!

Arch: gut fahr fort, Du bist über die Straße gelaufen und einer roch wie ein Verwandter

Jozo: richtig, Mard hier war nicht dabei, aber er bezeugt es

Arch: *misstrauisch guck

Mard: *schleicht um den Menschling herum und betrachtet seinen Rücken* Ja, ich bezeuge es! Ich schwöre es, bei allem, was dir heilig ist, Mensch!

Jozo: jedenfalls ist es mir dann wie Schuppen aus den Haaren gefallen, dass ich mal mit einer Frau zusammen war. Sie fing an mich zu langweilen, ich sagte ich komme gleich wieder und habs vergessen. Für hm so ungefähr 20 Jahre vermute ich

Arch: LOL.... versuch es nicht Düsterling....

Mard: Ha! Er droht mir! MIR!

Jozo: Mard hör jetzt auf mit dem Menschen zu schmusen, während ich hier was erzähle! Der macht mich ganz verrückt

Arch: ich drohe niemanden, ich warne nur...

Mard: Ich suche seinen Henkel!

Jozo: Mard benötigt ständig neue Henkel, wo er die alten lässt ist mir ein Rätsel. Gut Mensch meiner Art, wir benötigen einen Henkel und eine Perücke. Ideen Bestie aus Überall? gg

Mard: *springt auf Archibalds Rücken und beginnt ihn zu würgen*

Arch: was meinst Du mit Henkel? Einen abgeschnittenen Schwanz? Davon fliegen noch 46 bei meiner Tochter in der Bude rum, greift zu gg

Jozo: *misstrauisch guck

Arch: *Mard abpflück und fest umarm* na Du *breit grins

Jozo: was macht Ihr da?

Mard: Gah! *beißt ihm in den Ärmel*

Arch: *beißt zurück*

Mard: *kreischt wie am Spieß* Er beißt mich! Er ist übergeschnappt!

Jozo: ich glaub das nicht, hört auf zu flirten! Das habe ich nicht erlaubt!
Menschenbisse tun nicht weh, die haben rundzähne

Arch: LOL

Mard: *wickelt den Greifschwanz um Archibalds hals* Doch, es kneift!

Jozo: oh.... oder auch nicht...

Arch: Lass oder ich beiß rein

Jozo: so ein Ferkel gg

Mard: Ich drück dir die Augen raus!

Arch: Versuchs und ich sauge Dich aus wie eine Orange

Mard: Gib mir deinen Henkel und ich lass dich gehen!

Jozo: zum Glück hat er nicht Zitrone gesagt, dass hätte mich provoziert!
Warum erzähle ich Euch überhaupt was aus meiner Familie, wenn Ihr nicht zuhört?
Und wieso fing ich damit an?

Arch: weil dieser Düsterling nach meinem Enkel fragte

Mard: Weil dein dummes, unnützes, grünes Werkzeug schon wieder nicht da ist und nicht hilft!

Jozo: ehrlich Mard, Du schaffst einen. Sohn, Enkel, ehe der einen killt will der das Stammbuch sehen

Arch: welches grüne Werkzeug?

Jozo: Fickarri meinen Freund gg

Mard: Wieso hilft die Würge nicht! Er sollte umfallen!
Sein Hals ist kaputt!

Arch: Ich habe mir vor einiger Zeit das Atmen abgewöhnt gg

Jozo: wie atmen abgewöhnt? *misstrauisch guck

Mard: *hört auf ihn zu würgen und guckt ihn mit zusammengekniffenen Augen an*

Arch: fand ich unnütz, atmen, essen und so, ich dachte komm lass sein. Beschäftige Dich mit was anderem. Objekte greifen gg

Jozo: Mard atmet er?

Mard: Nur beim Reden!

Arch: Mard sag Jozo der 2. Bestie, dass Vampire nicht atmen

Mard: Jetzt auch wieder. Aber nicht beim Würgen. Das ist komisch.

Jozo: Mard sag ihm dass ich die Nummer 1 bin und Vampire nicht kenne. Woher soll ich das wissen?

Arch: nur weil man es dann muss, ohne Luft kein Ton. Egal.

Mard: *schiebt Arch zwei Finger in den Mund und zieht die Lippen auseinander, um die Zähne azusehen*

Jozo: Mard sag ihm er soll uns beißen, damit wir auch Vampire werden!

Mard: Spitz!

Arch: *angrins*

Jozo: Und die Zähne, was ist mit denen?

Arch: LOL

Jozo: gg

Mard: *nimmt die Finger wieder raus: Beiß uns! Wir wollen das auch!

Arch: echt jetzt?

Jozo: ja sicher, hau rein, wir essen zeitig

Mard: Da wachsen meine Eckzähne wieder nach!

Arch: wieso sind die ausgefallen?

Jozo: Baby Bestie, dass kannst Du nachher mit Mard ausdiskutieren ja, beiß uns erstmal gg

Mard: Die haben die vermaledeiten Wüstenaffen mir rausgerissen!

Arch: Gut wer zuerst? und wohin?

Mard: Aber eines Tages sind die Rakshaner es, die kriechen und buckeln werden!

Jozo: mich. Tja wohin wird man denn gebissen? in den Arm am besten

Arch: in den Hals

Jozo: da bin ich sehr empfindlich gg

Mard: Mich darfst du in den Nacken beißen! Aber ich will schöne neue Eckzähne dafür!

Arch: gut dann beiße ich den Düsterling zuerst. Komm her *lächel

Mard: Du hast mich schon im Arm!

Arch: Jetzt wo Du es sagst gg

Jozo: irgendwie sind alle meiner Art etwas verpeilt, nur ich nicht. Seltsam

Mard: Nee, nee, der ist anders! Der spinnt! Merkst du das nicht?

Arch: ja äußerst seltsam... *Mards Kopf zur Seite neig und seinen Hals entblöß. Genau guck wo die Halsschlagader verläuft und fest zubeiß*

Mard: QUIIIIEEEEK!!!

Jozo: uhhhhhaaaaaaa, ei ei ei er hat zugebissen

Mard: Das war nicht der Nacken!!!

Arch: *Augen genüsslich schließ von Mard das Blut trink*

Mard: Igitt, er nuckelt an mir!

Jozo: *ganz nah ran geh, schnupper und zuguck* herjeeeeeeee

Mard: Ah! Ohhhh!

Mard: *wird ganz lieb*

Arch: *fester zupack und die Nägel in Mard grab* Verzeihung *nuschel und wieder lockerer lass*

Mard: *kreisch*

Jozo: Mard? Hallo? *Mard streichel* Mard? Huhu?

Mard: Er hat mich unterbrochen!

Jozo: wobei denn?

Mard: Grad hat es mir angefangen zu gefallen!

Arch: *knurr und weitertrink*

Jozo: schon gut ich sag nichts mehr, gleich bin ich dran muahahaha

Mard: *Blick verklärt sich*

Jozo: ohhhh er sieht so glücklich aus hups *Hand vor den Mund schlag*

Arch: *genussvoll grunz und Mard loslass* bitte

Mard: *zeigt Jozo seine Zähne* Und? Wachsen sie schon nach?

Jozo: *in Mard Mund starr* nein noch nicht, ich glaube das hat eine Infusionszeit bis es wirkt

Arch: lol

Jozo: ist doch so

Mard: Ich bin jetzt ganz schön müde ... *fällt um, rollt sich fest ein und schläft auf der Stelle ein*

Arch: Inkubationszeit

Jozo: sagte ich doch

Jozo: Mard? Du solltest meinen Biss bezeugen, wieso drückt der sich immer, wenn ich was bezeugt haben muss? Bei Bankekin hat er sich vorher nicht kennenlernen lassen und nun das!

Arch: gleichgültig komm her *breit grins

Mard: *dreht sich im Schlaf weg*

Jozo: von mir aus, aber mach es anständig und pass auf meinen Hals auf. *Auf Archs Schoß hüpf* so hier bin ich und ich bin bereit *Kopf zur Seite nehm und auf seinen Hals tipp* da bitte hin und ordentlich beißen. Nicht dass ich nachher nicht gut aussehe

Arch: ja alles klar, hat mein Meister auch drauf geachtet

Jozo: gut dann leg los

Arch: *Jozo umarm und findet dass er sich gut an fühlt, klein und anschmiegsam gg. Kopf fester zur Seite neig und in die Halsschlagader beiß*

Jozo: *erstaunt guck und Panik bekomm* ARGH *KREISCH*

Mard: *aufspring* WAS!

Arch: *Jozo fest umarm, nachbeiß und noch fester zubeiß*

Jozo: das... zwiebelt... omg mir wird schwindelich... der... dass... tut total weh!

Arch: Memme *nuschel und weitertrink*

Mard: *springt auf Archibalds Kopf und reißt ihm Haare raus*

Jozo: *Kreisch* Hör auf an ihm zu reißen, das reißt an mir *keuch

Mard: Ich mach dir deine Perücke kaputt!

Arch: sfg sos dasss nisch anners *weitertrink*

Jozo: was?

Mard: *zupft an Archibalds Ohren* Er hört nicht auf! Dieses Monster!

Jozo: Mard ich glaub Du hast ihn irgendwie verstört, drück ihm den Mund auf bei den Pfoten

Mard: Bei den Pfoten???

Arch: Pforten... neun... *weitertrink* sos dass beim Abgrund

Jozo: zerbeißt mir meinen wundervollen Hals und korrigiert mich, ich weiß nicht was schlimmer ist *brüll

Mard: *schiebt Archibald einen Zeigefinger ins Nasenloch*

Jozo: Mard halt ihn fest *versuch Arch Mund auzustemmen* Macht der Hanteltraining mit dem Kiefer oder was? *keuch

Mard: *klammert sich auf Archibalds Rücken und beißt kraftvoll in dessen Hals* Harrgh!

Arch: *Kopf schüttel und Jozo dabei rumschleuder*

Mard: *quiekt und beißt weiter*

Jozo: womit hab ich das verdient? *heul* ich der immer allen nur geholfen hat?

Arch: sos genuch *Loslass und Jozo ausspuck* Mirs ganz anners *über die Augen wisch

Jozo: ach Dir ist ganz anders??? DIR???? *rumeiere* von mir redet keiner! *torkel* MARD

Mard: *springt schnell weg von ihm*

Arch: *Nach Mard grabsch* Kommher

Mard: Du siehst ganz ... vanillegelb aus!

Jozo: Mard ARGH, lass den wehrlosen Mard in Ruhe

Mard: Ich???

Jozo: nach Mard die Hand ausstreck*

Mard: *rumhüpf*

Arch: *Jozo Hand nehm und ihn über die Schulter werf* LOL

Jozo: Dankeeeee

Mard: Nur Ärger! Das wollt ich grad machen!

Jozo: *wieder aufrappel* uiuiuiuiuiuiiii mir ist ganz schwach auf den Beinen...

Arch: eina von eusch war nich jut *hicks und schüttel*

Jozo: *sich aufrecht hinstell und seine Zähne befühl*

Mard: Mir auch, aber ich bin ein Dämon! Ich bin euch grundsätzlich überlegen! *mit wackligen Beinen Jozo aufhelf* Wir wollten doch noch so viele Henkel ernten!

Arch: *auch aufsteh und seine Zähne befühl* Moment *über ein Gebüsch beug und geräuschvoll übergeb* so wieda da

Jozo: *baff guck

Mard: Er hat unser Blut ausgekotzt!!!

Jozo: mein Kopf! Mein Kopf fühlt sich so... so klar an. So rein... so ich brauch was Denga

Jozo: Hafari? Neuro Stym? Blüten Blätter? eine Rauchstange? Hat keiner was für mich?

Arch: *Jozo anstarr*

Jozo: ich spüre wie ich klar zu denken beginne, MARD

Mard: mard sagte, man kann dem menschling nicht trauen!

Mard: Er hat dich vergiftet!

Mard: Mit seiner Spucke!

Mard: Hörte Jozo auf Mard? *böse guck

Jozo: :/

Mard: Und guck, was er mit unserem edlen Blut macht! Er kotzt es aus!

Arch: diese Quitte war verseucht *rülps* so isch muss au losch. Winke un viel Spasssss mittem Jeschnk wa? *in eine Fledermaus verwandel und in Schlangenlinien davonflieg*

Jozo: ARGH er ist weg!

Mard: Mard fühlt sich provoziert!

Jozo: fühlt sich so hohl und leer :/

Jozo: *an Mard klammere* fühlst Du Dich schon vampirig?

Mard: Nein! Er hat uns betrogen! UNS!

Jozo: Verarscht hat er uns und meinen Hals personifiziert! Guck nur! *auf die Löcher deut

Mard: Und meinen erst! *eigene Löcher zeig*

Mard: So darf er mit uns nicht umgehen!

Jozo: *genau anguck* ehrlich nicht. Menschen sind wirklich eine bösartige Brut

Nicht mal seinen Henkel hat er Dir gezeigt oder seinen Enkel genannt

Mard: Ich hasse Menschen! *vor Wut aufheul*

Jozo: *mitheul* von einem Menschen missbrauch und das ich.

Mard: Der nächste Henkel wird ein Mensch! Kein Alblin!

Jozo: es hätte mir auffallen müssen, als er sagte er heißt Bestie :/

Jozo: dafür wird ein Mensch büßen, ein menschlicher Mensch, ein richtiger Mensch, ein frecher Mensch!

Mard: Wir beißen ihn auch in seinen Hals und rauben ihm alle Henkel, die er hat!

Jozo: richtig, wir beißen überall hin, bis nichts mehr von ihm übrig ist. Sowas auch, wie kam der Kerl auf die Idee uns zu beißen?

Mard: Weil er spinnt! Mard sagte, er spinnt, und spinnt er?!

Jozo: der spinnt nicht nur, der beißt auch. Dich hat er zweimal gebissen, weil Du so lecker aussiehst

Mard: Aber das Beißen war kurz mal richtig entspannend, aber dann hat er wieder anders gebissen und mich unterbrochen!

Mard: Jetzt ist Mard nur noch schlecht.

Jozo: entspannend? Mich hat er bestimmt absichtlich so fest gebissen dass sich nichts entspannt hat

Jozo: mir auch ich fühle mich so ausgelutscht, er hat mich ausgelutscht! ARGH

Mard: Ja, weil er dich nicht nah genug am Nacken gebissen hat! Nur Nackenbisse entspannen! Aber der Blödmann hat dich in den Hals gebissen!

Jozo: warum hast Du ihm nicht gesagt, dass er in meinen Nacken beißen soll? Der Volltrottel wusste das sicher nicht! Der hat mich vorne in die Seite gebissen

Jozo: beißen konnte der nicht, fliegen konnte der auch nicht :/

Mard: Es war ein Betrüger!

Mard: Wir sollten ihn den Bütteln melden!

Jozo: die Büttel tun nie was, aber gut, komm. Wir gehen zur Büttelei *Mard an der Hand nehm und losmarschier bis zur Wache

Mard: *mitmarschier*

Jozo: *vor einen der Büttel hinsetz* wir wurden überfallen und gebissen. Schreib das auf

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Jozo

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Ringelschwänzchen

#24

Beitrag von Jozo » Sa 11. Mai 2019, 16:22

Ringelschwänzchen


Jozos Blick schweifte einmal über den Tiefling und blieb dann an dem Düsterling hängen. Sein Blick bohrte sich in den von Gasmi. Jo lächelte ohne den geringsten Anflug von Humor oder Freundlichkeit. Seine Augen nahmen einen mörderischen Ausdruck an. Gasmi schaute ihn verwirrt an und machte sicherheitshalber einen Schritt zurück.

Jozo legte den Kopf schief, kniff die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen und witterte nach Gas. Keine Sekunde später hatte er ein Messer in der Hand.

"Jozo! Steck das Messer weg, ich bin es, erkennst Du mich nicht?", sagte Gasmi freundlich.
"Sicher", knurrte Jo leise.

"Wenn Du mich erkennst, dann steck das Messer weg. Na los, mach schon Butterkeks", grinste Gas aufmunternd.
"Hältst Du mich für kurzsichtig? Ich weiß wer Du bist. Vor allem weiß ich jetzt WAS Du bist", zischte Jozo.

"Du bist kurzsichtig Jo", warf Gasmi ein.
"Hähä ich lache später. Weißt Du wann? Wenn ich Dir Deine dusseligen Kommentare aus Deiner frechen Fratze geschnitten habe Du nutzloses Drecksstück von einem... Dingsda... scheißegal!", keifte der gelbe Goblin und deutete mit dem Messer auf Gasmi.

"Düsterling", half Gasmi aus.
"Oh ja, Du bist ja so klug. Nur Lesen und Schreiben, das kann der neunmalkluge Gasmi nicht. Belehre einen anderen mit Deinen Unterwelt-Weisheiten. Hast Du keine Frisör dem Du den Schrott erzählen kannst?", ereiferte sich Jozo.

"Wenn Du dann fertig bist, kannst Du mir Bescheid geben", antwortete Gas.
"Wenn ich mit Dir fertig bin, wirst Du Bescheid wissen!", drohte Jo.

"Jozo beruhig Dich, Du drehst wieder völlig durch", beschwor Gasmi seinen Ex.

"Pah, Du widerst mich an. Hast Du Deinem Schweinchen-Rosa-Farbenen-Freund von Deinen Hobbys erzählt Gasmi, ja? Weiß er das Du in jeder Stadt einen Stall mit mindestens einem Hengst hast den Du reitest? Hast Du ihm davon erzählt, wie wir wochenlang nicht zusammen sein konnten, nur weil Du auf eine Herrenparty gehen musstest? Dass Du da Dein "Herrchen" würdig an der Leine vertreten hast, während jeder Gast der wollte einen Ausritt spendiert bekam?

Dass Du von niemanden das Gesicht kanntest, da Du wie ein guter Köter an der extrem kurzen Kette warst? Dass Du nicht mal hinter Dich gucken konntest wenn Herrchen da "schnuppern" ließ? Weiß er, dass Du Dir da was weggeholt hattest und eine Woche mit Fieber im Bett lagst? Das Deine Standleitung, nicht mehr stand aber blutete wie Sau? Weiß dass das Schweinchen? Er sieht nicht so aus...", grinste Jozo.

Gasmi starrte leichenblass von Jo zu Urako, ehe sein Gesicht eine wütende Grimasse wurde.

"Du Drecksvieh! Das habe ich nie getan! Niemals! Er lügt. Er war es! Er!", brüllte Gasmi verzweifelt.
"So? Wenn es nicht stimmt Gas, warum bist Du dann so aufgebracht? Ich war 17 Jahre mit diesem Düsterling zusammen und er hat nichts besseres zu tun, als unsere Beziehung in den Dreck zu treten. Überleg Dir gut, mit wem Du Dich einlässt Schweinchen. Nicht dass Dir Dein Ringelschwänzchen abfault", grinste Jozo.

"Nimm das sofort zurück!", brüllte Gasmi.

"Du bist immer so ausfallend. Kannst die Wahrheit nicht ertragen hm? Er wird es schon noch merken, aber dann... tja dann ist es zu spät", sagte Jo leichthin.
"Pavo! Du kannst Pavo fragen Urako, er hat Jozo damals verarztet. Ich war ihm immer treu, aber Jozo weiß nicht mal was Treue bedeutet. Und für Dich habe ich gelogen, ich hab Dich immer verteidigt Jo... Du bist das Letzte", zischte der Düsterling.

Jo machte eine wegwerfende Handbewegung.

„Schweinchen soll Pavo fragen, wer von uns beiden das mit dem Herrenabend gewesen ist? Oh Gasmi, Du bist süß. Pavo erzählt laut Deiner eigenen Aussage ständig Lügen. Über Dich, über mich über jeden. Pavo ist laut Deiner Aussage doch ein Schandmaul und ich stimme Dir da sogar zu.

Ausgerechnet jetzt, wo ich einfach mal raushaue was Du so für Hobbys hast um das Ringelschwänzchen aufzuklären, da sagt Pavo auf einmal die Wahrheit?

Du drehst Dir die Sachen aber auch ständig wie sie Dir passen. Normalerweise ist Pavo der Lügner schlechthin und nun führst Du genau die Schlangenzunge als Zeugen auf, nicht sehr glaubwürdig Teufelchen.

Klar ist Dir das peinlich, aber hey wenn Du sowas vor Deinem Schweinchen verstecken musst, solltest Du Dir vielleicht überlegen, ob ich nicht doch die bessere Partie für Dich war – ich habe Dich trotz Deiner vielen Fehler nie verurteilt Gasmi. Niemals. Denk mal drüber nach“, grinste Jozo freundlich.

"Sag mal Jo, tickst Du nicht richtig? Was ist los mit Dir?", knurrte Gasmi.
"Was los ist? WAS LOS IST??? Du hast mich nie geliebt! Das ist los", hielt Jozo dagegen und setzte eine schmollende Miene auf. Er zog kurz die Nase kraus, so als müsste er Tränen unterdrücken. Er wusste dass Gasmi den Gesichtsausdruck hasste und fürchtete. Der Düsterling konnte es nicht ertragen, wenn er heulte.

"Was?!?", fragte Gasmi total verdattert. Irgendwie kam der Düsterling nicht mehr mit, so schnell wie Jozos Launen wechselten.

Gasmi schaute Urako hilfesuchend an und stellte sich schützend vor seinen Freund. Er hoffte der Tiefling würde ihm glauben, anstatt auf Jozos Verlogenheiten zu hören.

"Wer ist das da? Ich glaube nicht dass ich Dich verliehen habe. Also wer ist der Kerl? Gut - ich verzeihe Dir, wenn Du ihm die Kehle durchschneidest. Hier und sofort", bot Jozo großzügig an.
"Das werde ich sicher nicht tun", knurrte Gas bedrohlich.

Jo zog erstaunt eine Augenbraue hoch und blinzelte irritiert.

"Erdrosseln vielleicht?", fragte er und schenkte Gasmi ein zuckersüßes Lächeln.
"Steck das Messer weg, oder Du bereust es - ich warne Dich Jo", gab der Düsterling zurück und zückte sein eigenes Messer.

Gas war es endgültig leid und dass sah man dem Düsterling auch eindeutig an. Jozo gefiel die Veränderung überhaupt nicht, er legte die Ohren an, steckte tatsächlich das Messer weg und änderte schlagartig die Taktik.

"Warum machst Du das mit mir?", fragte er leise.
"Was denn?", fragte Gas Retour und rieb sich den schmerzenden Schädel.

"Mir wehtun. Mit dem Ding da. Ich dachte wir ständen anders zueinander. Und jetzt, jetzt verteidigst Du es, anstatt mich", klagte Jozo Gasmi an.
"Ja natürlich, weil Du ihn bedrohst. Nenne ihn nicht Ding oder es. Er ist ein Tiefling, dass weißt Du sicher Jozo", antwortete Gasmi nachdrücklich.

Jozo musterte Gasmi einen Moment schuldbewusst und blinzelte ihn dann an.

"Es tut mir katastrophal leid Gasmi, verzeih mir. Ich mache es nie wieder, geschworen. Du weißt doch wie ich zu Dir stehe", sagte Jozo leise.
`Na komm, den Köder schluckst Du doch sonst immer. Komm schon knick ein, los jetzt. Heute bist Du irgendwie anders drauf... das gefällt mir gar nicht´, dachte der gelbe Goblin verunsichert.

Jozo wandte sich an Urako.

"Wie heißt Du?", fragte er freundlich und griff sofort an.

Gasmi schlug Jos Hand zur Seite, unterlief seine Deckung und packte Jozo an der Kehle. Er presste den Goblin gegen die Wand und drückte ihm seinen Dolch an die Kehle.

"Du Scheisskerl", zischte Gasmi.
Jo ließ seine Waffen fallen und hob die Hände.

"Es tut mir leid", flüsterte der gelbe Goblin.
Du weißt nicht mal was das heißt", knurrte Gas.

Jo schluckte und schaute Gas genau in die Augen.

"Doch. Ich wollte es Dir heimzahlen, Dich verletzen wie Du mich verletzt. Ich bin eifersüchtig, das ist der Grund Teufelchen. Dich mit dem Kerl zu sehen, konnte ich nicht ertragen. Drum hab ich angegriffen. Mach dass nicht, geh nicht. Ich weiß ich habs nicht verdient. Aber ich liebe Dich doch Gasmi", flüsterte Jozo traurig.

Gas starrte den Goblin wie von Donner gerührt an und wich einen Schritt zurück.

In dem Moment verdrehte Jozo Gas den Messerarm. Der Goblin wartete nicht mal ab, ob er Gas das Messer entwinden konnte. Mit Gasmis Hand an der eigenen Klinge rammte er dem Düsterlings ohne zu zögern das Messer in den Körper.

Der Düsterling konnte im letzten Moment zur Seite zucken, so dass das Messer ihm nur in die Schulter, anstatt in die Halsschlagader gerammt wurde.

Keuchend taumelt Gas nach hinten, Jozo drehte sich auf dem Absatz um und gab Fersengeld.

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