Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Jozos Frosch-Jagd -- Obenza 202 n.d.A.

Nirgendwo sonst liegen Gl├╝ck und Verderben n├Ąher beieinander. Am Grund der H├Ąuserschluchten Obenzas vegetiert ein Morast von Armut und Verbrechen, w├Ąhrend reiche Bandenbosse durch die bl├╝henden Dachg├Ąrten flanieren.
Freie Stadt Obenza
Nirgendwo sonst liegen Gl├╝ck und Verderben n├Ąher beieinander. Am Grund der H├Ąuserschluchten Obenzas vegetiert ein Morast von Armut und Verbrechen, w├Ąhrend reiche Bandenbosse durch die bl├╝henden Dachg├Ąrten flanieren.
Benutzeravatar
Jozo
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 35
Registriert: Fr 20. Jan 2017, 11:05
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: Bild

Rote Laterne

Re: Jozos Frosch-Jagd -- Obenza 202 n.d.A.

#11

Beitrag von Jozo » Di 9. Mai 2017, 18:48

Der Ork kreischte auf, eigentlich Musik in Jozos Ohren, aber diesmal strapazierte es seine angespannten Nerven. Der gelbe Goblin fletschte schmerzerf├╝llt die Z├Ąhne und f├╝r einen Sekundenbruchteil, war er geneigt, anzugreifen.

Aber nur f├╝r einen winzigen Moment, da ihm schlagartig bewusst wurde, warum ihm das Kreischen des Orks keine Freude machte, sondern Schmerzen bereitete.

"Zisch ab", grummelte der Tiefling.
"Wenn wir uns wieder begegnen, t├Âte ich Dich", stellte der H├╝ne klar.

Jozo musterte den gewaltigen Tiefling, jedenfalls versuchte er es auch wenn er kaum noch scharf sah.

Der Bursche gew├Ąhrte ihm freien Abzug? Jo war fassungslos und witterte nach dem H├╝nen. Kein Gestank nach L├╝ge. Wut, Groll, aber keine L├╝ge. Der gelbe Goblin war verst├Ârt, ├╝ber das irrationale Verhalten des Tieflings.

Jo musterte mit gierigem Blick das Pflaster, dass der Tiefling sich abzog und in den Dreck trat. Am liebsten h├Ątte er danach gegriffen, aber er wagte sich nicht in seinem Zustand erneut in die N├Ąhe des Tieflings.

In aller letzter Not mit den letzten Kraftreserven w├╝rde er Kigyo einsetzen, hatte er beschlossen, nicht wissend, wie der Kampf dann f├╝r ihn selbst ausgehen w├╝rde. Aber scheinbar brauchte er sich keine Sorgen zu machen. Er w├╝rde es nicht darauf ankommen lassen m├╝ssen.

Nur warum?
Warum tat der Tiefling das?
Warum gew├Ąhrte er ihm freien Abzug?

Der gelbe Golbin zuckte gedanklich mit den Schultern. Warum sollte man sein Gl├╝ck hinterfragen? Es war eine der seltsamen Handlungen, die er eh nie begreifen w├╝rde, ihm aber schon oft genug den Arsch gerettet hatten.

Jozo machte einen weiteren Schritt zur├╝ck, blieb aber noch einmal stehen.
Jo wandte sich dem Tiefling zu und schnupperte noch einmal nach ihm.

Der Gelbe kannte zwar keinen Dank und kein Mitgef├╝hl, aber er kannte Respekt und den zollte er dem Tiefling. Der Kerl hatte nicht nur eisern gek├Ąmpft, er hatte standgehalten und gesiegt. Sogar durch Arglist. Und nun lie├č ihn der Kerl auch noch ziehen. Klare Angelegenheit, er musste den Tiefling eines Tages stellen und f├Ąllen.

"Wenn wir uns das n├Ąchste Mal sehen Tiefling solltest Du in gleicher Form sein.
M├Âge der Bessere von uns beiden gewinnen. Heute warst Du das Tiefling. Meinen Respekt.

Egal wann und wo wir uns wiedersehen, ich werde Dich f├Ąllen und v├Âgeln, aber ich werde Dich nicht t├Âten. Nein... nein wirklich nicht. Du hast Dir meinen Respekt ehrlich verdient Dicker. Wenige haben es je, Du hast es.

Pass sch├Ân auf Dich auf, w├Ąre doch schade um Dein Paket",
antwortete Jozo freundlich.

Der gelbe Goblin drehte sich um und ging langsam davon. Dabei tastete er sich weiter mit einer Hand an der Wand lang.

Als er in der Dunkelheit der Gosse verschwunden war, schloss er die Augen und lehnte sich einen Moment gegen die Wand, um zu verschnaufen. Geschafft strich er sich mit dem Handr├╝cken ├╝ber die Stirn, als er ein leises Knacken h├Ârte. Alarmiert zuckten die Ohren von Jozo nach hinten.

"Jozo", sagte eine alte, aber durchaus vertraute Stimme.
Jozo drehte sich in Zeitlupe zu dem Sprecher um.

"Papa", gr├╝├čte Jo.
"Es endet hier Jozo. Du hast lange genug Dein Unwesen getrieben. Ich hab Dich in die Welt gesetzt, ich schicke Dich zur├╝ck. Woher Du auch immer gekommen bist", zischte Arun.

Jozo legte den Kopf schief und starrte seinen Vater an. Im Halbdunkeln erkannte er so gerade die Armbrust die der alte Goblin auf ihn gerichtet hatte. Er roch sie mehr, als dass er sie sah. Die Pflegestoffe, die Schmierfette, das Metall.

"Ich verstehe Deine Wut und Deinen Groll. Ich wei├č es ist nicht zu entschuldigen was ich Dir angetan habe...", sagte Jozo und hob die H├Ąnde.

"Mir? Du hast Hunderte Personen auf dem Gewissen! M├Ąnner, Frauen, Kinder, Greise, Babys! Goblins, Menschen, Zwerge, Alben, es gibt nichts und niemanden vor dem Du halt machen w├╝rdest! Was immer Du bist Jozo, Du bist kein Goblin. Aber Du bist mein Kind und ich habe die Verantwortung f├╝r Dich! Ich trage die Schuld, die Du tragen m├╝sstest! Aber heute ist Zahltag. Heute bekommst Du die Rechnung f├╝r Deine Taten pr├Ąsentiert", fauchte Arun und schmiss Jozo eine Rolle vor die F├╝├če.

"Lies das!", befahl der alte Goblin schneidend.

Jozo b├╝ckte sich und lie├č dabei den alten Goblin aus den Augen. Sein Vater wartete ab und beobachtete nerv├Âs wie Jozo die Schriftrolle an sich nahm. Warum Jozo ihm derma├čen vertraute, dass er ihn aus den Augen lie├č, wusste Arun nicht.

Wer Jo kannte wusste, dass es kein Vertrauen war. Er roch seinen Vater, er h├Ârte seinen Vater. Er musste ihn nicht sehen. Er "sah" ihn auf seine ureigene Art.

"Vorlesen!", befahl Arun.

"Wenn Du drauf bestehst. Na dann schaun wir mal...
Haru Shafki, Goblin, m├Ąnnlich, Bote, 34 Jahre - ertr├Ąnkt
Tuva Mioari, Mensch, weiblich, Verk├Ąuferin, 22 Jahre, Kehle aufgeschlitzt
Katinka Weilori, Mensch, weiblich, Seniorin, 86 Jahre, ausgeweidet
Jezek Cantorius, Tiefling, m├Ąnnlich, 4 Jahre, in die Regentonne gestopft
... oh Papa bitte",
flehte Jozo.

`Echt das ist doch albern! Sowas aufzuschreiben, sowas von kleinlich! Der hat doch einen Tick, einen Kontrollzwang oder sowas. Gar nicht gesund┬┤, dachte Jozo ver├Ąrgert.

"Lies weiter Jozo! Lies!!!", entschied Arun w├╝tend.
Jozo rollte die Schriftrolle vorsichtig zusammen und hielt sie in der Hand.

"Ich habe gerade versucht Dir zu erkl├Ąren, dass mir das alles katastrophal leid tut. Gerade eben erst habe ich versucht einen Ork vor einem wahnsinnigen Tiefling zu retten. Es ist mir leider nicht gelungen. Und warum? Um S├╝hne zu tun. Um meine Schuld abzutragen.

Ich wei├č dass gibt Dir Kari nicht zur├╝ck, oder Mama, oder all die anderen. Aber ich kann meine Taten nicht ungeschehen machen. Wenn Du mich t├Âtest Papa, t├Âtest Du Deinen eigenen Sohn und zwar den, den Du gerne gehabt h├Ąttest.

Wei├čt Du ich war eine Bestie, aber ich bin keine geblieben. Gib uns beiden eine Chance, ich bitte Dich. Bitte Papa, bitte. Bitte t├Âte mich nicht",
flehte Jozo fl├╝sternd.

"Jozo... Ein einziger Versuch Jo, einer! Du kommst freiwillig mit und l├Ąsst Dich im Tempel wegsperren. F├╝r uns, f├╝r Deine Familie, zur Wiedergutmachung, f├╝r all Deine Opfer. Das akzeptiere ich, nichts anderes", warnte Arun.

"Abgemacht. Papa... ich schw├Âre Dir, ich bin nicht mehr die Person, die ich fr├╝her mal war", erkl├Ąrte Jo hilflos, kaute auf der Unterlippe und hielt Arun die Schriftrolle hin.

Der alte Goblin trat vorsichtig auf seinen Sohn zu und griff nach Schriftrolle in Jozos Hand.

Im selben Moment explodierte das Armband um Jozos Handgelenk. Die Peitsche wickelte sich fest um den K├Ârper von Arun und schn├╝rte damit die Armbrust am K├Ârper des alten Goblins fest.

Der Draht der Peitsche und raste in jede Richtung, rund um Arun. Der Draht setzte seine Kraft Schock artig frei. Binnen einen Bruchteils einer Sekunde war Arun gesch├Ąlt wie altes Obst.

Panik ergriff den alten Goblin, denn die Peitsche verwickelte sich ganz von selbst in komplizierte Muster weiter und fester um seinen K├Ârper. Der gr├╝ne Goblin wurde Kreide bleich.

"...bin nicht mehr dieselbe Person wie fr├╝her.
Nicht mehr die wie vor f├╝nf Minuten!

Da war ich ziemlich aus der Puste, wei├čte?
Aber jetzt... alles tutti...",
lachte Jozo gut gelaunt.

In der n├Ąchsten Sekunde rotierte der Draht so heftig und schnell das Arun unterhalb des Halses sauber zerlegt wurde. Sein K├Ârper wurde buchst├Ąblich zerfetzt und spritzte in alle Richtungen davon. Bis auf den Kopf explodierte Arun in einem Blutregen winziger Fleisch-Partikel.

Schwarzes, z├Ąhfl├╝ssiges Blut, tropfte von der Peitsche, w├Ąhrend sie sich fast liebevoll wieder um den Arm von Jozo schlang.

Jozo stellte den Kopf von Arun auf und stopfte ihm die Liste tief in den Rachen.
Der Tiefling w├╝rde die Botschaft verstehen. Vielleicht hatte er ja Spa├č an der Liste.

Der gelbe Goblin schleppte sich geschafft und fertig Richtung Heimat. Dennoch umspielte ein L├Ącheln seine dunklen Lippen.

Alles was er am Tatort zur├╝ck lie├č war der abgetrennte Kopf von Arun, Gewebefetzen und eine blutige Botschaft an der H├Ąuserwand. Geschrieben mit dem Blute seines eigenen Vaters, die dem Tiefling galt.

In gro├čen Lettern stand dort -

"Danke Dicker".
Bild

Benutzeravatar
Firxas
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 76
Registriert: Fr 2. Sep 2016, 16:38
Auszeichnungen: 3
Guthaben: Gesperrt
Volk: Tiefling
Kontaktdaten:

Das Chaos Rote Laterne Top Charakterbogen

Re: Jozos Frosch-Jagd -- Obenza 202 n.d.A.

#12

Beitrag von Firxas » Di 9. Mai 2017, 22:32

Firxas hatte in seinem Leben wenige Komplimente erhalten. Er war zu durchschnittlich, als dass ein Lob angemessen w├Ąre. So vermutete er auch, dass die Worte des Gelben nur den Zweck erf├╝llten, irgendwelche positiven Gef├╝hle in Firxas zu wecken und seinen Kampfgeist und seine Entschlossenheit zu schw├Ąchen. Bei einem weniger gef├Ąhrlichen Gegner h├Ątte es vielleicht funktioniert und Firxas w├Ąre etwas lockerer geworden, eben bei dem, was er sonst aus Tavernen und deren Umfeld so gewohnt war. Doch er konnte das Bild des verendenden S├Âldners in seinen Armen nicht vergessen. Der kleine Kerl da war ein Biest, auch wenn er charmant tun konnte. Ein Skorpion, eine Giftspinne. Klein, aber absolut t├Âdlich. Firxas beobachtete, wie er sich m├╝hsam an der Wand entlangtastete und sich davonschleppte.

Erleichtert atmete Firxas aus. Er war fort. Jetzt konnte er sich um den Ork k├╝mmern, aber nicht hier drau├čen. Irgendwo, wo es sicherer war. Wenn er noch seine Fl├╝gel h├Ątte, dann ... er w├╝rgte den Gedanken ab. Die hatte er nicht mehr und w├╝rde sie auch niemals wieder haben. Er wuchtete sich den winselnden Kerl ├╝ber die Schulter wie einen Sack. Er wog ja nicht viel. Da er noch immer heulte, war sein Kreislauf stabil, er also nicht in unmittelbarer Lebensgefahr, er w├╝rde die grobe Behandlung wegstecken. Firxas stapfte mit ihm davon. Nicht in Richtung Taverne. Mochte Baxeda bleiben, wo der Pfeffer wuchs. An den selben Ort zur├╝ckzukehren, war zu gef├Ąhrlich und f├╝r seinen Gegner vorhersehbar. Er w├╝rde erstmal zum Hafen gehen, dort gab es ein Lagerhaus mit einem Dachboden, der von au├čen zug├Ąnglich war, wenn man wusste, wie.

Doch nach einigen Minuten des z├╝gigen Marschierens, wobei ihm die geschundenen Eier schmerzhaft gegen die Oberschenkel schlugen, hielt er inne. Seine N├╝stern weiteten sich. Blut, sehr viel Blut. Konnte es sein, dass ... nein, er wurde paranoid. Und trotzdem ... er musste nachschauen. Sicherheitshalber nahm er den Ork mit. Mitten im Gehen hielt Firxas inne. Seine Schultern sanken hinab.

Ein Goblinkopf inmitten von etwas, das aussah wie Gulasch, das aus einem nicht ausgebluteten Tier zubereitet worden war. Der Mann war regelrecht geschnetzelt worden. An der Wand dar├╝ber stand riesengro├č und nicht zu ├╝berlesen: Danke, Dicker. Womit auch der Absender klar war.

"Bleib hier stehen und dreh dich nicht um", sagte Firxas und stellte den Ork an eine Hauswand. "Sieh auf die Ziegel."
"Was riecht hier so?", fragte der mit zittriger Stimme.
"Ich sagte, sieh die Wand an!" schnauzte Firxas und endlich gehorchte das Kerlchen. Es h├Ątte ihm noch gefehlt, dass der jetzt eine zweite Panikattacke bekam.

Firxas starrte hilflos auf den Fleischhaufen und den Kopf. Er wusste nicht, was er jetzt ├╝berhaupt machen sollte. Das Werk eines Wahnsinnigen. DES Wahnsinnigen. Er holte sich eine herumstehende Sperrholzkiste und schaufelte das Fleisch mit beiden H├Ąnden hinein, ohne, dass er wirklich wusste, warum. Eine Art Bed├╝rfnis, wieder Ordnung herzustellen? Der l├Ącherliche Versuch, nachtr├Ąglich die Kontrolle ├╝ber die Situation wieder herzustellen? Wiedergutmachung f├╝r den Toten, dessen Tod er sich selbt zuschrieb, obwohl er genau genommen gar nichts daf├╝r konnte? Die Drogen wirkten noch nach, er sp├╝rte keinerlei Angst bei diesem schauerlichen Anblick, aber eine Mordswut. Am Ende legte er den Kopf des Toten auf die rote, nasse Masse. Doch was war das in seinem Mund? Da steckte irgendwas.

Mit zwei Fingern zog er einen beschrieben Zettel aus dem Rachen des Toten. Da war eine Liste von Namen, das Alter der Person, die Volkszugeh├Ârigkeit - und die Todesart. Auch der Name des T├Ąters stand dort: Jozo.

Firxas zerkn├╝llte das Papier vor Wut in seiner Faust, bis es hart wie ein St├╝ck Holz war. Wut auf den M├Ârder, aber vor allem Wut auf sich selbst, dass er so d├Ąmlich gewesen war, ihn laufen zu lassen, um dem Ork zu helfen. Und Wut auf den Ork, der sich nicht verkr├╝melt hatte, als es am besten f├╝r ihn gewesen w├Ąre und ihn so aufgehalten hatte. Niemanden hatte Firxas gerettet. Der Ork lebte, doch um welchen Preis? Ein Toter mehr, daf├╝r, dass er lebte. Er hatte rein gar nichts erreicht. Nur das Opfer war ein anderes gewesen.

"Schau her."
Als der Ork sich umdrehte, knallte Firxas ihm die Faust in die Fresse, so dass er eine Pirouette drehte, mit der Stirn an die Wand schlug und niedersank. Firxas stopfte die blutverschmierte und zerkn├╝llte Liste in seine Hosentasche, wuchtete sich den benommenen Knilch wieder ├╝ber die Schulter und setzte seinen Weg fort. Um die ├ťberreste des armen Goblins mussten sich die Nachtw├Ąchter k├╝mmern. Firxas`Aufgabe waren die Lebenden. Nach langem Fu├čmarsch roch er den Hafen, das schmutzige Hafenwasser. Er setzte den Ork am Pier ab und stieg hinein, um das Blut abzuwaschen.

"Ich, ├Ąh ...", setzte der Ork an.
"Halt einfach die Fresse", entgegnete Firxas schroff. Er wollte nichts h├Âren, kein Danke, gar nichts. Er legte sich auf den R├╝cken, lie├č sich treiben und starrte den Nachthimmel an. Lange. Die Wellen glucksten an den Mauern, irgendwo in der Ferne br├╝llten sich zwei Besoffene an. Die Wirkung des Pflasters lie├č immer weiter nach und er wurde m├╝de. Zusammen mit dem Ork kletterte er schlie├člich in den Dachboden, wo sie ersch├Âpft jeder f├╝r sich in ein altes Segeltuch geh├╝llt einschliefen.

Jozo verfolgte Firxas sogar in dessen Tr├Ąumen.
Bild

Antworten