Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Der Hexenmeister

Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr√§gt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben√∂tigt man starke Nerven und gleicherma√üen ein H√§ndchen f√ľr B√ľndnisse und Hinterhalte. Unter der F√ľhrung des neuen Oberhauptes Linhard verlie√ü die Familie Naridien und versucht nun in Souvagne ein neues Leben zu beginnen, fernab des dunklen Pfades.
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Archibald von Dornburg
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Re: Der Hexenmeister

#91

Beitrag von Archibald von Dornburg » Di 28. Nov 2017, 17:32

Archibald schwieg zu dem dezenten Hinweis von Brandur, dass er sich hoffentlich zusammenrei√üen w√ľrde. Das tat er bereits schon die ganze Zeit. Immerhin war es nicht seine Idee gewesen am hellichten Tag durch die Gegend zu Laufen und die famili√§re Welt zu retten.

Das lie√ü sich ebenso gut abends oder nachts bewerkstelligen. Aber den Einwand verkniff sich Arch, da er nur zu weiteren unn√∂tigen Diskussionen gef√ľhrt h√§tte, in denen sich die Abreise weiter verschieben w√ľrde.

Je schneller sie abreisten, je schneller waren sie vor Ort und konnten sich der Aufgabe widmen. Wie diese allerdings aussah, davon hatte noch keiner gesprochen. Gut, gro√üartig anders als zu alten Zeiten w√ľrde die Aufgabe nicht gestaltet sein. Es galt vermutlich irgendwen umzulegen, der Brandur, Dunwin und Linhard im Weg stand.

Der Wyvern, den sie als Reisegef√§hrt nutzten, war ziemlich interessant. Nat√ľrlich beanspruchte Jesper den meisten Platz, wie Archibald missmutig zur Kenntnis nahm. Das er auf den B√ľchern sitzen musste, machte ihm nicht ann√§hernd soviel aus, wie es Brandur vermutlich beabsichtigt hatte.

Der unbequeme Sitz lenkte Arch von der Helligkeit und seinem Hunger ab. Sklave kroch unruhig zwischen ihnen allen herum und wusste nicht wo er sich hinhocken sollte. Archibald schnappte ihn kurzerhand im Genick und pflanzte ihn neben sich.

"Bleib", befahl er dem kahlk√∂pfigen, d√ľrren Wesen knapp.

Sklave hockte sich neben seinen Meister und rollte sich ganz klein zusammen, w√§hrend er seinen Pfefferkuchen m√ľmmelte. Arch brach sich davon ein St√ľck ab, a√ü es auf und machte es sich so gut es ging bequem. Er zog sich die Kaputze seines Mantels tief ins Gesicht und d√∂ste.
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Linhard von Hohenfelde
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Re: Der Hexenmeister

#92

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » Di 28. Nov 2017, 18:40

Linhard kaufte wie ihm aufgetragen wurde ein Steak am Grillstand f√ľr Jesper und f√ľr sich und Sklave kaufte er ein Frikadellenbr√∂tchen. F√ľr jeden aus der Gruppe kaufte er zwei wiederverschlie√übare Getr√§nkeflasche.W√§hrend Brandur noch mit Jepser sprach, a√ü Lin bereits sein Br√∂tchen auf und versorgte Sklave und Jesper mit ihren Mahlzeiten.

Als sie endlich wieder im kn√∂chernen Drachen sa√üen, machte es sich Linhard ebenfalls gem√ľtlich. Er beobachtete kurz Sklave und Archibald, die auf eine grauenvolle Weise ein eingespieltes Team waren. Lin verteilte die Getr√§nke und machte es sich dann ebenfalls gem√ľtlich.

W√§hrend des Fluges genoss Lin wie zuvor die Landschaft unter sich und lie√ü sich sein Getr√§nk schmecken. Es war durch die vielen Passagiere zwar sehr eng, aber es war trotzdem besser, als wenn sie die Reise zu Fu√ü h√§tten antreten m√ľssen.

Linhard freute sich auf den Besuch bei Wolfram. Zudem mussten sie den Mann noch vor seinem momentanen Besucher Kasimir besch√ľtzen, nicht das der Vampir seinen Gastgeber anfiel und aussaugte. Lin hoffte, dass Kasimir eine gute Selbstberrschung hatte.

Er schaute kurz r√ľckversichernd nach Brandur, aber ob sich sein neuer Vater sorgte oder nicht, konnte er nicht an dessem Gesicht ablesen. Lin machte es sich neben Brandur gem√ľtlich.
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Dunwins Geist
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Re: Der Hexenmeister

#93

Beitrag von Dunwins Geist » Di 28. Nov 2017, 19:30

Dunwin war froh darum, dass mit der Adoption alles so gut geklappt hatte. Zwar sahen Brandur und Linhard ersch√∂pft aus, nachdem sie das Geb√§ude verlassen hatten, aber beide sahen auch so gl√ľcklich aus wie er sie nie zuvor gesehen hatte.

Nun da der erste offizielle Schritt gemacht und die erste H√ľrde √ľberwunden war, konnten sie sich allem weiteren widmen. Archibald holte nach dem obligatorischen Schlagabtausch mit Brandur Jesper ab.

Dunwin hätte seinen alten Freund und Weggefährten kaum wieder erkannt, so sehr war er aus dem Leim gegangen. Nun gut, er selbst hatte sich auch verändert und zwar hatte er seinen Körper verloren und schwebte nun als leuchtende Gestalt durch die Gegend.

Was allerdings √ľberhaupt kein Nachteil war, denn was sollte ihn in dieser Gestalt und in diesem Zustand noch √§ngstigen?

Zudem hatte er einen ganz anderen Blickwinkel auf die Welt. Einiges schien neu, anderes blieb vertraut und wiederum andere Dinge schienen sich nie zu ändern. Als alle bereit waren und sich in den knöchernen Drachen gequetscht hatten, ergriff Dunwin wieder von dieser Gestalt Besitz und brach Richtung Daijan auf.

Dunwin flog von Shohiro aus Richtung Obenza, weiter die K√ľste entlang nach Dijan und bog dann in westliche Richtung zum Gebirge hin ab. Es dauerte einige Stunden, aber dann hatte die bunte Truppe Wolframs Anwesen erreicht.

Dun musste einige male kreisen um das kleine, abeschottete Tal innerhalb des Gebirges zu finden. Nach ein wenig Suche entdeckte er den kleinen Talkessel und ging vorsichtig runter. Als sich die knöchernen Krallen des Wyvern in den Boden bohrten, hatte die Gruppe einige Stunden beengte Reise in den Knochen.

Dunwin verließ seinen knöchernen Körper und nahm außerhalb des Wyvern wieder seine bekannte Gestalt an. Neugierig schaute sich der Geist um.

"Das kleine Tal ist wirklich außergewöhnlich Bruder...", freute sich Dunwin.

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Davard von Hohenfelde
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Re: Der Hexenmeister

#94

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Di 28. Nov 2017, 19:31

Weiter geht es im Thread - Das verborgene Tal

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