Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

FamiliengesprÀch - zwischen Brandur und Ansgar -- 17.09.202

Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist geprĂ€gt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied benötigt man starke Nerven und gleichermaßen ein HĂ€ndchen fĂŒr BĂŒndnisse und Hinterhalte. Unter der FĂŒhrung des neuen Oberhauptes Linhard verließ die Familie Naridien und versucht nun in Souvagne ein neues Leben zu beginnen, fernab des dunklen Pfades.
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Ansgar von Hohenfelde
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FamiliengesprÀch - zwischen Brandur und Ansgar -- 17.09.202

#1

Beitrag von Ansgar von Hohenfelde » So 17. Sep 2017, 23:04

FamiliengesprÀch - zwischen Brandur und Ansgar -- 17-09.202


Brandur von Hohenfelde
Dabei wollte ich nur gratulieren.

Ansgar von Hohenfelde
kann jeder behaupten *schmoll*

Ansgar von Hohenfelde
*Linie mit dem Fuß auf den Boden zieh*

Brandur von Hohenfelde
Glaubst du mir etwa nicht? Das krÀnkt mich!

Ansgar von Hohenfelde
aber natĂŒrlich glaube ich Dir Onkel.

Brandur von Hohenfelde
Das widerum glaube ich dir nicht. *g*

Ansgar von Hohenfelde
glaubst Du mir etwa nicht, dass ich Dir glaube? Das enttÀuscht mich und trifft mich tief in meiner Seele sfg

Brandur von Hohenfelde
Wir haben uns gegenseitig zutiefst beleidigt, wir sollten eine Blutfehde beginnen, um unsere Ehre wiederherzustellen.

Ansgar von Hohenfelde
das dĂŒrfte ein Problem werden, wir gehören der gleichen Familie an.

Brandur von Hohenfelde
Mist!

Ansgar von Hohenfelde
sfg

Brandur von Hohenfelde
Was machen wir jetzt?

Ansgar von Hohenfelde
uns vermutlich töten
darauf lÀuft es doch letztendlich immer hinaus nicht wahr?

Brandur von Hohenfelde
Guter Vorschlag! Ich fange an. *fg*

Ansgar von Hohenfelde
und das obwohl Ihr Friedfertigkeit versprochen habt? Ihr fangt um 00:01 Uhr an
ab dato zÀhlt es als neuer Tag und niemand ist mehr an sein Wort gebunden. Weder Ihr noch ich...

Brandur von Hohenfelde
Ich habe aber den zweiten Kuchen noch nicht probiert. Darum kritisiere ich diesen Vorschlag aufs schÀrfste.

Ansgar von Hohenfelde
Meiner Person entzieht sich die Kenntnis was Ihr mit dieser Aussage bezweckt Onkel. Heißt das Ihr beabsichtigt Euer Wort zu brechen oder beabsichtigt Ihr Eure Frist zu verlĂ€ngern, zwecks Verzehr eines StĂŒck Torte? Ersteres werde ich passend quittieren, zweites dulde ich gerne

Brandur von Hohenfelde
Nun, ein Tag besteht bekanntlich aus mehr als nur wenigen Stunden und als ich von diesem Tage sprach, meinte ich daher nicht nur den kurzen Zeitraum bis Mitternacht. Wie sollte ich in dieser Zeit ein vernĂŒnftiges Bild von der Lage erhalten? Mein Leibdiener hat noch eine Taschenuhr ĂŒbrig, ich werde ihn bitten, sie dir zu ĂŒberlassen, damit du dich selbst vom Stundenumfang eines Tages auf dem Ziffernblatt ĂŒberzeugen kannst.

Ansgar von Hohenfelde
Touche liebster Onkel, ich verzeihe Euch diese Bissigkeit großmĂŒtig, da mich der Umstand Eurer Lageerörterung erfreut und Ihr nicht versucht mich zu hintergehen. Vielmehr steht Ihr mehr zu Eurem Wort als es nötig gewesen wĂ€re. Ihr hĂ€ttet mich betrĂŒgen können... nur zu bildet Euch Eure Meinung

Brandur von Hohenfelde
Ich bin ein von Hohenfelde, aber ich bin nicht risikofreudiger als nötig. Ich wiederhole: Wenn ich Euch oder irgendjemanden sonst hÀtte tot sehen wollen, wÀre ich nicht persönlich erschienen. Aus Fehlern lernt man.

Ansgar von Hohenfelde
jedenfalls begeht unsereins keinen Fehler zweimal, dies ist gewiss. Nun da Ihr hier seid und niemand tot sehen wollt und ich heute ebenso nicht beabsichtige jemanden zu töten, könnt Ihr getrost die Lage sondieren. Ihr habt meinen Segen dazu

Brandur von Hohenfelde
Das werde ich, mein Lieber Ansgar. So viel Feuer in deinem Herzen. Der gute Dunwin hat es nicht zu ersticken vermocht. Vielleicht hat er es ja geschĂŒrt, ohne es zu wissen? Er selbst war eher wie eine Gletscherlawine, wenn sein Zorn losbrach. Es dauerte, aber es kam heftig und oft unerwartet und er begrub jeden unter seinem Eis. Dein Zorn ist leichter zu wecken und ist feuriger. Du drohst viel, bevor du handelst.

Ansgar von Hohenfelde
Ein Kompliment aus Eurem Mund? Oder vortrefflich verpackter Hohn? FĂŒr ersteres habt Dank. Solltet Ihr zweites beabsichtigt haben... trete ich den Beweis an, dass ich mich nicht provozieren lasse gg
Dazu fÀllt meiner Person gerade eine witzige Annekdote ein, bezogen auf Eure Beschreibung meines werten Vaters. Er war nicht nur aus Eis, er liegt gerade auch auf Eis. Erheiternd gg

Brandur von Hohenfelde
Ich möchte ihn gern sehen.

Ansgar von Hohenfelde
nennt mir einen guten Grund warum und ich gestatte es

Brandur von Hohenfelde
Einen guten Grund? Was ist ein guter Grund aus deiner Sicht? Ich bin neugierig, ihn da tot liegen zu sehen, meinen kleinen Bruder.

Ansgar von Hohenfelde
Ein guter Grund wĂ€re dass Ihr ihn selbst tot sehen wolltet. Euch von seinem Tod ĂŒberzeugen möchtet. Nun ich gestatte Euch ihn zu sehen. Aber Ihr werdet ihn weder anfassen, noch Euch nur eine Sekunde Eurer Magie bedienen dort unten. Ihr versteht warum nicht wahr?

Brandur von Hohenfelde
Ich weiß, dass er tot ist. Ich bin ein Nekromant und kein Geistmagier, doch das Leben meiner Familie zu spĂŒren war mir seit jeher vergönnt - oder ich dazu verflucht. Ich brauche seine Leiche nicht zu sehen, um seinen Tod zu glauben. Ich wusste es lange, bevor man mir davon berichtete. NatĂŒrlich verstehe ich deine Sorge. Keine Magie. Ihn zu berĂŒhren dĂŒrfte ohne diese kaum eine nennenswerte Auswirkung haben.

Ansgar von Hohenfelde
Nun da irrt Ihr Euch... oder auch nicht. Wie Ihr korrekt anmerkt seid Ihr kein Geistmagier. Dave las ihn gerne aus. Von mir aus schaut ihn Euch an, Euren "kleinen Bruder". Ihn so zu titulieren klingt fĂŒr meine Person... nun fĂŒr mich abstrakt. Es verharmlost ihn. Oder Ihr seht ihn anders, ich weiß es nicht.

Brandur von Hohenfelde
Es ist die dritte Möglichkeit. Ich habe ihn gern so angesprochen zu seinen Lebzeiten, um ihn damit zu verspotten. Dunwin hat sich sehr darĂŒber geĂ€rgert, er hatte, mit Verlaub, ausgeprĂ€gte Minderwertigkeitskomplexe. Mit so etwas konnte man ihn wunderbar necken, ohne sich große MĂŒhe dafĂŒr machen zu mĂŒssen, wie ein Kompott zu vergiften.

Ansgar von Hohenfelde
Die hatte er nach wie vor, er hat sein Weltbild von das Eures Vaters abhÀngig gemacht und zeitgleich hat er es verachtet. Nun man kann nicht einem Bild entsprechen, dass man zeitgleich hasst. Er hat es versucht. Aber das hat ihm weder die Zuneigung noch die Anerkennung Alastairs eingebracht. Er blieb was er war, ein Nichtmagischer Bastard

Brandur von Hohenfelde
Nichtmagisch, ja, Bastard, vielleicht. Demnach siehst du deinen eigenen Sohn also ebenfalls als Bastard, da ihm die Gabe fehlt.

Ansgar von Hohenfelde
Ein sagen wir mal unbequemes und leidliches Thema. Lin ist kein Bastard, ich bitte das zu beachten ja? Er ist mein leibliches Kind, aber nun es lÀsst sich nicht leugnen, er hat ein Problem. Ihm fehlt die Gabe

Brandur von Hohenfelde
Nun, auch Dunwin war meines Wissens nach Alastairs leibliches Kind, es sei denn, du weißt mehr als ich. Wo ruhen er und mein Vater?

Ansgar von Hohenfelde
Korrekt Onkel, damit habt Ihr vollumfĂ€nglich Recht. Bastard ist nur ein Schimpfwort unsererseits fĂŒr eine Unperson, der wir unser Missfallen auszusprechen gedenken. Wir hĂ€tten ihn auch als umagischen-Penner titulieren können. Bastard bezieht sich nur auf die abwertende Schmach die diese Dispektierlichkeit mit sich bringt. Folgt mir *Vorgeh zum Labor*

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