Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Macht und Machtwechsel

Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr├Ągt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben├Âtigt man starke Nerven und gleicherma├čen ein H├Ąndchen f├╝r B├╝ndnisse und Hinterhalte. Unter der F├╝hrung des neuen Oberhauptes Linhard verlie├č die Familie Naridien und versucht nun in Souvagne ein neues Leben zu beginnen, fernab des dunklen Pfades.
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Re: Macht und Machtwechsel

#11

Beitrag von Marcella » Mi 8. Nov 2017, 12:02

Marcella

hatte still neben Wolfi mit ihren neuen Hund abgewartet. Anwolf hatte lange mit seinen Vater gesprochen. Ansgar wollte eine ganze Zeitlang nichts mehr von seine Familie wissen. Das konnte Marcella gut verstehen.
Er warnte Wolfi vor seinen Bruder und er erz├Ąhlte, dass er Urlaub machen wollte. Zusammen mit seine Hunde und mit einer anderen Frau die Marcella nicht kannte. Damit wollte er seine Frau eifers├╝chtig machen.
Marci hoffte dass ihm das gelangt. Aber Fin interessierte das bestimmt gar nicht, so wie die sich benommen hatte. Sie war einfach eine Verr├Ąterin und ob die nun eifers├╝chtig war oder nicht, war scheissegal. Ansgar sollte froh sein, dass er die Frau los war. Sie h├Ątte sich schon l├Ąngst entschuldigen k├Ânnen. Wenn sie Ansgar liebte, warum kam sie dann nicht? Wenigstens k├Ânnte sie es erkl├Ąren.
Marcella streichelte ihren Hund und hockte sich vor ihn. Sie umarmte mit beide H├Ąnde seinen dicken Hals und kraulte ihn.

"Ich komme gerne mit dir nach Alessa. Ich bin neugierig auf deine Tante. Hast du eine Idee oder ein Plan Wolfi? Du kannst dich immer auf mich verlassen. Wenn du die Macht in der Familie hast, was kannst du damit machen? Brechen wir am besten sofort auf."

Marcella dr├╝ckte Wolfi tr├Âstend.

"Dein Vater hat dir nicht gesagt, wo er Urlaub macht, aber du kannst ihn sp├Ąter fragen. Wenn er sich was abgeregt hat. Dann k├Ânnen wir ihn besuchen, nachdem wir bei deine Tante waren. Das wird ihn freuen und dir wirds dann besser gehen Wolfi.
Hat Ansgar was in das Buch geschrieben was du tun sollst? Vielleicht ist eine Botschaft da drin wie wir Linhard und den alten Sack aufhalten k├Ânnen."

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Re: Macht und Machtwechsel

#12

Beitrag von Anwolf » Mo 13. Nov 2017, 19:22

Anwolf dr├╝ckte Marcella liebevoll zur├╝ck, ehe er sie loslie├č. Wolfi schaute sich um und warf einen Blick auf das Herrenhaus. Er war nun Hausherr, sowie das Familienoberhaupt der von Hohenfelde.

Ob er jemals das Sippenoberhaupt werden w├╝rde, war fraglich. Er wusste nicht einmal ob und wie lange er Familienoberhaupt bleiben w├╝rde. Sobald sein verr├Ąterischer Bruder und Gro├čonkel Wind von der Sache bekamen, w├╝rden sie versuchen ihn zu ermorden.

Das Haus war nicht wichtig, einzig und allein den Verr├Ątern seine Rache zu servieren war noch von Bedeutung. Durch Nachdenken und Abwarten erreichte er nichts, er verschwendete nur Zeit.

Zeit die er vermutlich nicht mehr hatte. Wolfi warf einen letzten Blick auf das Haus in dem er so lange Zeit gelebt hatte. Ein Haus das mehr Geheimnis barg als offenbarte. Sein Vater hatte diesen Kasten gehasst und dennoch hatten sie dort gelebt.

Anwolf verabschiedete sich wortlos von dem alten Gem├Ąuer. Ob er es je wiedersehen w├╝rde, wusste er nicht. Wolfi sattelte Marcella eines der Pferde, schwang sich auf sein eigenes und machte eine einladende Geste.

Keine zwanzig Minuten sp├Ąter waren sie beide unterwegs in Richtung Alessa.

"Danke f├╝r Deinen Beistand Marci. Meine Tante Maghilia ist eine uralte Nekromantin. Ich hoffe das sie uns gegen den Brandur und Linhard weiterhelfen kann. Es muss eine magische M├Âglichkeit geben, beide aus dem Weg zu r├Ąumen. Bestenfalls gefahrlos, schlimmstenfalls unter vollem Risiko. Aber weg m├╝ssen sie.

So lange sie leben, werden sie versuchen mich zu t├Âten. Und ich bin nicht bereit mein Leben den beiden Verr├Ątern kampflos zu ├╝berlassen. Zudem haben sie meine Familie zerst├Ârt. Ich wei├č nicht warum, aber das spielt auch keine Rolle mehr.
Sie werden daf├╝r bezahlen, sie werden daf├╝r bluten und ich w├╝nsche ihren Tod.

Maghilia hatte auf der Hochzeit mit mir gesprochen. Sie hatte Recht. Sie hatte mich gefragt, ob Linhard der Bastard noch lebt. Sie warnte mich, sie sagte dass er ein Verr├Ąter w├Ąre. Das unsere Mutter d├╝nnes Blut in die Familie gebracht habe. Und schau Dir an was geschehen ist!

Linhard wandte sich gegen uns und meine Mutter auch.

Wen anderes sollte ich also um Hilfe bitten, als Maghilia? Tante Maghilia sagte zudem, dass Paps leichtfertig gehandelt hat. Er h├Ątte Lin beseitigen m├╝ssen. Ansgar hat mich verh├Ątschelt, aber Lin verschont. Er h├Ątte mich verh├Ątscheln sollen, sobald Lin unter der Erde liegt.

Er ist eine Bedrohung und l├Ąuft nun frei herum, weil Paps nicht tun konnte was er eigentlich tun muss. Sogar das sagte Maghilia voraus. H├Ątten wir auf sie geh├Ârt, w├Ąre uns das alles erspart geblieben. Falls Du noch abspringen m├Âchtest Marci kannst Du das noch.

Denk an das alte Sprichwort - Mitgefangen, Mitgehangen.

Fangen sie Dich gemeinsam mit mir, werden sie Dich gemeinsam mit mir umbringen. Da f├╝hrt kein Weg dran vorbei. Meine Familie ist nicht f├╝r Gnade bekannt und Brandur geh├Ârt zur alten Riege wie Dunwin und Co.

Das hei├čt, er wird noch wesentlich h├Ąrter reagieren als Dave oder Ansgar. Falls ich versage, werde ich wohl keinen sch├Ânen oder schnellen Tod erleiden. Das ist gewiss. Und nicht gerade etwas wor├╝ber ich mir gerne Gedanken mache.

Wenn ich ehrlich bin, macht mir das sogar ziemliche Angst.
Wer plant schon gerne f├╝r sein Ableben vor?
Vor allem wenn man eigentlich noch sein ganzes Leben vor sich hat?
Aber das ist leider auch Teil unserer Tradition und unseres Namens - Brudermord.
Ich habe keine Ahnung wie ich die beiden aufhalten und umbringen soll.
Und ausgerechnet jetzt l├Ąsst mich Ansgar allein.

Eine schlimmere Feuertaufe kann es nicht geben. Unterwegs werde ich versuchen Dave zu erreichen und ihm mitteilen, dass wir zu Maghilia unterwegs sind. Sonst sorgt er sich. Vielleicht kann er mir ja helfen oder einige Tipps geben.

Und vielleicht kann er mir sagen, wie ich die alten Wege beschreite. Maghilia wird es hoffentlich genauer wissen. Paps und Dave haben sich von den alten Wegen abgewandt.

Aber zum ├ťberleben muss ich genau jenen Weg finden. Ich muss h├Ąrter werden als Brandur je sein k├Ânnte und gerissener als Dunwin. Und da kann nur Maghilia helfen. Niemand lebte so lange wie sie.

Au├čer vielleicht Osmund von Wigberg. Sollte uns Maghilia nicht helfen k├Ânnen, dann m├╝ssen wir zu Osmund reisen. Das hei├čt, falls Du mich weiterhin begleiten m├Âchtest Marci",
erkl├Ąrte Wolfi niedergeschlagen.

Ihr Ritt w├╝rde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wolfi hoffte inst├Ąndig, dass Marcella bei ihm bleiben w├╝rde. Ebenso hoffte er, dass Dave und Varmikan ihm beistanden. V├Âllig allein auf sich gestellt zu sein, war er nicht gew├Âhnt. Und die Vorstellung absolut allein zu sein, gefiel ihm ganz und gar nicht.

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Re: Macht und Machtwechsel

#13

Beitrag von Marcella » So 19. Nov 2017, 10:16

Marcella

h├Ârte sich an, was Wolfi ihr zu sagen hatte. Was er sagte war grauenvoll. Er war so jung wie sie und sein Verr├Ąterbruder und der alte Sack wollten ihn ermorden. Die einzige ├ťberlebenschance die Wolfi hatte, war selber ein M├Ârder zu werden. Marcellas Herz wurde schwer. Das Wolfi nicht sterben wollte war klar. Wer wollte schon sterben? Niemand wollte das. Und er war noch jung und hatte sein Leben vor sich. Wenn nichts dazwischen kam und sein Bruder und der alte Sack ihn vorher erwischten und umbrachten.

"Bitte Wolfi. Ich sagte ich bleib, dann bleib ich. Ich lass dich nicht allein bei diesen verr├╝ckten die dir auf die Pelle wollen. Was meinst du sie sind h├Ąrter als Dave und Ansgar? Was werden sie uns antun wenn sie uns erwischen? Ich hab genauso Angst wie du, ich hatte sehr viel Angst vor dem schrecklichen Geist. Aber ich konnte Ansgar nicht allein lassen. Er hat f├╝r alle gesprochen. Klar war er frech, aber niemand wollte ihn beistehen. Drum hab ich das gemacht, obwohl ich mich beinahe in die Hose geschissen h├Ątte.
Ich verstehe dass du Angst hast. Und du sollst deinen Tod nicht planen. Du darfst nicht sterben Wolfi. Ich hab selber noch nie wem umgebracht, ich kann dir da kein Trick verraten. Es sei denn wir t├Âten sie wie die G├Ąnse. Das geht einfach, du musst ihnen nur die H├Ąlse durchschneiden. Sauber und schnell. Aber dein Bruder ist sehr schnell und stark mit seine Waffen. Wie willst du seinen Hals durchschneiden. Der Saftsack hat genauso eine Waffe gehabt und seinen Stock.
Wir m├╝ssten sie erwischen ohne Waffen. Aber wann ist das? Wenn die baden gehen? Ich will das Wabbelfleisch von den alten Verr├Ąter gar nicht sehen und dein Bruder will ich genauso wenig nackt angucken m├╝ssen.
Niemand will sterben Wolfi, du bist zu jung sowas zu denken. Aber du musst dar├╝ber nachdenken wegen den ganzen Verr├Ątern in deiner Familie. Sie haben dir deine Eltern weggenommen und sie haben dein Leben zerst├Ârt. Warum eigentlich? Wieso haben die das getan? Sie werden dich ermorden wollen und du kannst nur ├╝berleben wenn du selber ein M├Ârder wirst. Sie haben deine Familie zerst├Ârt und sie werden dein Leben zerst├Âren. Sogar wenn du gewinnst Wolfi, dann haben die dich zu was gezwungen, was du gar nicht wolltest.
Maghilia wird sie bestimmt abweisen.
Wie du sagst, hat sie schon gewusst was Linhard f├╝r ein Schwein ist. Sie hatte Recht. Sie wird dir bestimmt helfen die beiden Verr├Ąter zu t├Âten. Sonst h├Ątte sie dich doch nicht gewarnt Wolfi. Was sind die alten Wege denn? Sowas wie eine Lehre? Dann kann Dave dir das sagen. Wenn er sie verlassen will, muss er sie ja kennen. Sonst kann er sie nicht verlassen haben. Das ist doch klar. Osmund war der Freund von Ansgar der Dave getraut hat. Der wird uns bestimmt helfen. Wir fragen Maghilia und Osmund. Wir m├╝ssen Osmund erz├Ąhlen, dass dein Vater Hilfe braucht. Ich glaube sie werden Ansgar genauso t├Âten wollen wie dich. Und Ansgar ist gef├Ąhrlicher als du Wolfi. Sie werden ihn bestimmt vor dir t├Âten.
Das er nicht mit uns gekommen ist, ist total verr├╝ckt. Er kann ├╝ber seine Frau sp├Ąter w├╝tend sein. Er sollte an deine Seite sein und dir beistehen. Vielleicht denkt er, er besch├╝tzt dich wenn er sich fernh├Ąlt. Aber einzeln kann dich der alte Sack schneller ermorden. Und Ansgar genauso. Wenn ihr aber zusammenhaltet wird das schwerer f├╝r die. Und du musst nicht warten bis die dich verfolgen. Wieso lauern wir denen nicht auf und tun denen was an? Irgendwas schreckliches das die Angst bekommen und mal sehen wie das ist bedroht zu werden.
Was weiss ich nicht, ich hab noch nie wem aufgelauert. Wenn Osmund so alt ist wie du sagst, dann weiss er bestimmt viele fiese Dinge. Sonst k├Ânnen wir es ganz einfach machen. Wir suchen die und dann hetzen wir einfach mein Hund auf die. Was wollen die tun? Linhard kann schnell sein wie ein Blitz, schneller als ein Hund ist der Verr├Ąter nicht. Und der schrumpflige Saftsack samt seinem Gl├╝hgeist ist nicht schnell. Der Geist ist ein Problem. Wie k├Ânnen wir ein Geist verletzten? Ich hatte Angst dass er uns t├Âtet. Vielleicht verschwindet der Drecksgeist, wenn wir seinen Meister totgepr├╝gelt haben? Das w├Ąre gut m├Âglich. Weisst du ob der alte Sack stark ist? Wir k├Ânnten sonst in mein Dorf gehen und die M├Ąnner bitten, dass wir ihn jagen weil er mich ermorden will. Dann werden sie das Schwein mit den Mistgabeln aufspiessen. So wie man das mit die Sittenstrolche macht.
Dave und Varmikan werden dir sicher beistehen Wolfi. Dave und Varmi lieben dich sehr. Dave kann bestimmt k├Ąmpfen, er ist in guter Form. Gut Varmi nicht, er hat keine Form und sieht ohne Robe aus wie eine Wurst in Unterhose, aber trotzdem war er mutig und hat sich den alten Schrumpelheini und seinem Mistgeist gestellt. Wenn sie dir was antun, werde ich das nicht ertragen Wolfi. Sie d├╝rfen dir nichts antun. Du musst nachdenken und eine L├Âsung finden. Ansonsten lass uns in mein Dorf gehen und meine Eltern um Hilfe bitten. Du solltest dein Vater rufen, der soll sich uns anschliessen. Ansgar soll nicht allein sein.
┬áUnd wir haben unseren Hund. Wir brauchen Waffen und wen der uns zeigt wie wir die Dinger benutzen. Weisst du wen, der mit Waffen umgehen kann? Wir k├Ânnten die Kollegen von Dave fragen, die rennen doch alle mit Waffen rum. Die werden ja keine Zierde sein.
Und frag nicht immer ob ich bleibe. Ich bleib an deine Seite.Du hast gesagt du magst mich und ich hab dir gesagt dass ich dich genauso mag. Wenn alles im Arsch geht Wolfi haben wir noch uns und wir halten zusammen."

Marci beute sich r├╝ber und gab ihn einen Kuss.

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Re: Macht und Machtwechsel

#14

Beitrag von Brandur von Hohenfelde » Fr 24. Nov 2017, 22:21

Ein Bote ├╝berbrachte folgenden Brief f├╝r Anwolf, mit modernen Druckverfahren in einer Druckerei erstellt und aus hochwertigem Pergament:

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Re: Macht und Machtwechsel

#15

Beitrag von Anwolf » Sa 25. Nov 2017, 13:27

Anwolf grinste Marci breit an und k├╝sste sie zur├╝ck.

"Es freut mich dass Du an meiner Seite bleibst. Und ich danke Dir von ganzem Herzen f├╝r die aufmunternden Worte. Ich denke auch das uns Maghilia helfen wird, sie konnte Linhard noch nie ausstehen und sie hatte allen Grund dazu. Also im Nachhinein w├Ąre ich nicht traurig, h├Ątte sie getan was sie eigentlich tun wollte.

Mit h├Ąrter als Dave und Ansgar meine ich, dass deren Vorfahren, sprich Ihr Vater, Ihr Gro├čvater und ihre Onkel sie gequ├Ąlt und gefoltert haben. Was genau diese mit ihnen angestellt haben, dar├╝ber hat Paps stets geschwiegen. Aber es muss grausam gewesen sein. Dave hat mir auch nie etwas gesagt, jedenfalls nichts genaues. Somit kann ich Dir Deine Frage nicht beantworten.

Damit hast Du Recht Marci, wer m├Âchte schon sterben? Au├čer vielleicht Personen die schwer verletzt oder krank sind. Aber darum geht es hier nicht. Es geht um den Fehler den Paps machte. Ich kreide ihm das gar nicht an. Er wollte es einfach besser machen und hat dabei leider nicht besser gewusst.

Er hat mich erzogen, als w├Ąren wir eine normale Familie. Als w├Ąre sp├Ąter alles in Ordnung, als k├Ânnte ich leben wie ich es mir w├╝nsche. Tja das w├Ąre vielleicht m├Âglich, aber nicht wenn man unserer Familie angeh├Ârt.

Paps h├Ątte mir beibringen m├╝ssen, wie man bereits als Kind jemanden t├Âtet. Denn niemand erwartet von einem Kind einen t├Âdlichen Angriff. Und er h├Ątte Linhard direkt entsorgen m├╝ssen, als feststand, dass er ein Purie ist.

Die gr├Â├čte Gefahr ging wohl seinerzeit von Dunwin aus. Dunwin war ein Purie. Linhard ist ebenfalls ein Purie. Warum beim Abgrund hat Paps nicht eins und eins zusammengez├Ąhlt?

Ich wurde von einem Skorpion gestochen, die Verletzung war schlimm. Nun hab ich wieder so ein Schei├čvieh in der Bude. Och vielleicht ist der ganz nett? Ja Hallo gehts noch?

Wenn es nur um meine Mutter ging, dann h├Ątte er sie eben mal bel├╝gen m├╝ssen! Meine G├╝te!
Einmal!

Linhard hatte einen Unfall. Oder Linhard? Keine Ahnung, der ist heute Morgen ausgeritten, keine Ahnung wo der Junge ist. Dann spielt er ein bisschen den besorgten Vater, sucht das Arschloch mit und setzt eine sorgenvolle Miene auf. Und sobald man den Kadaver des Puries findet, trauert er und tr├Âstet seine Frau. Fertig!
Thema durch.

Aber nein, er musste ihn behalten und wollte ihn doch nicht behalten. Endergebnis, das Arschloch will uns alle umbringen und kommt wahrscheinlich noch damit durch!
Das kommt davon, wenn man sich nicht entscheiden kann. Und damit Marci, hatte Maghilia v├Âllig Recht.

Es wird niemals eine Änderung geben.
Du kannst sie Dir noch so sehr w├╝nschen, es n├╝tzt nichts.

Du stehst mit Deiner Meinung in unserer Familie v├Âllig alleine dar. Und ab dato meiden sie Dich. Frag doch Wolfram. Gut er ist zwar friedlich und eigentlich war er immer ein sehr umg├Ąnglicher Kerl, aber er ist schlie├člich auf Feindesseite. Zeigt einem nur eines, er ist auch nicht anders als die anderen. Da kann er noch so viel behaupten, dass ihm nichts an Fehden und Mord liegt. Kommt es dazu, w├Ąhlt er genauso eine Seite und mischt mit. Dieser verlogene Wigberg, kein Wunder das seine Familie ihn f├╝r gaga h├Ąlt. Der ist gaga!

Linhard ohne Waffen zu erwischen ist nicht m├Âglich. Ich glaube der badet sogar mit Waffen. Keine Ahnung. Der w├╝rde er nackt nur mit Degen rausgehen der Wixxer, anstatt angezogen und ohne Dolch.

Maghilia und Osmund k├Ânnten uns beistehen, danach werde ich sie fragen. Eine Person aufgelauert und umgebracht habe ich schon. Die Schwierigkeit ist nicht die Person zu t├Âten Marci, das ist eigentlich sogar der leichteste Teil der ├ťbung. Schwierig ist es sich ungesehen anzuschleichen und der schwierigste Teil ist das Entkommen. Du musst immer Deinen R├╝ckweg sichern. Ansonsten musst Du den Auftrag sofort abbrechen. Du m├Âchtest ja das Opfer tot sehen und nicht selbst liegen bleiben.

Das k├Ânnten wir versuchen. Wir m├╝ssen ihre Gewohnheiten studieren. Wann geht wer wohin und warum? Wie lange bleibt er da? Was tut er dort? Wo kann man ihn abpassen? All das. Aber dar├╝ber k├Ânnen wir uns Gedanken machen, sobald es soweit ist.

Und dann Marci, dann kannst Du dem alten Sack und meinem Arschloch von einem Bruder gerne die d├╝rren H├Ąlse wie eine Gans durchschneiden. Meinen Segen hast Du.

Wer wei├č schon was noch alles passieren kann Marci? Ich h├Ątte auch nie gedacht, dass sich meine Eltern irgendwann einmal trennen w├╝rden. Oder das mein Bruder mich tot sehen will",
erkl├Ąrte Anwolf und zuckte die Schultern.

Wolfi z├╝gelte sein Pferd, als sich ein Bote n├Ąherte. Er hatte ein ungutes Gef├╝hl und einen Augenblick sp├Ąter best├Ątigte sich auch seine Vermutung. Wolfi nahm die Botschaft entgegen, rollte sie aus und las sie durch. Er las sie gut und gerne viermal, bevor er sie wieder zusammenrollte und in seiner Tasche verstaute.

Wolfi lie├č die Information noch einen Moment sacken, ehe er sich an Marcella wandte.

"Brandur fordert die Herausgabe seines Erbes von mir. Leider hat er damit sogar Recht. Ein Erbe kann von jedem, der aufgrund eines ihm in Wirklichkeit nicht zustehenden Erbrechts etwas aus der Erbschaft besitzt die Herausgabe verlangen.

Jeder, der also nur behauptet Erbe zu sein, es in Wirklichkeit aber nicht ist, und aufgrund dieser von ihm angema├čten Rechtsstellung Nachlassgegenst├Ąnde in seinem Besitz hat, muss sie an den wirklichen Erben herausgeben.

Kurzum ich habe ein Erbe in H├Ąnden, das mir mein Vater ├╝berreichte.
Aber Paps h├Ątte gar nicht erben d├╝rfen, da Brandur noch lebt.
Das Erbe w├Ąre somit an Brandur gefallen, nicht an Paps.

Danach ist derjenige, der sich das Erbrecht nur anma├čt, dem wirklichen Erben zur Auskunft ├╝ber den Bestand der Erbschaft und den Verbleib einzelner Erbschaftsgegenst├Ąnde verpflichtet.
Das hei├čt ich muss Brandur auch mitteilen, wo sich s├Ąmtliches Verm├Âgen und sein Besitz der sich aus dem Erbe ergibt befindet.

Stellt sich heraus, dass der falsche Erbe nach dem Erbfall bereits ├╝ber zum Nachlass z├Ąhlende Gegenst├Ąnde verf├╝gt hat, dann hat der wahre Erbe einen so genannten Surrogationsanspruch.

Alles, was der falsche Erbe in der Zwischenzeit durch Rechtsgesch├Ąfte mit Mitteln der Erbschaft erworben hat, muss er an den wahren Erben herausgeben.

Sprich alles was Paps sich von dem Erbe gekauft hat, geh├Ârt ebenfalls Brandur. Nicht Paps Privatverm├Âgen, aber das Herrenhaus, die Einrichtung, die Vertr├Ąge ├╝ber die Angestellten, die Pferde, alles. Denn im Grunde wurde immer alles aus dem Familienverm├Âgen beglichen.

Hat der falsche Erbe also unmittelbar nach Erbfall das Haus und die Gem├Ąldesammlung des Erblassers f├╝r sehr viele Taler verkauft, dann muss er dem wahren Erben die Taler aush├Ąndigen.

Hat der falsche Erbe andersherum mit Geldmitteln aus der Erbschaft beispielsweise ein Pferd erworben, dann erstreckt sich der Herausgabeanspruch des wahren Erben auch auf dieses Pferd.

Um es einfacher zu erkl├Ąren, Brandur ist nun Familienoberhaupt und ihm geh├Ârt damit das gesamte Familienverm├Âgen. Alles was Alastair mit seinem Verrecken vererbt hat.

Das w├╝rde bedeuten, all mein Besitz geh├Ârt ihm ebenfalls, da er einst aus dem Familientopf bezahlt wurde. Meine B├╝cher, meine Kleidung, mein Pferd. Er wird sein Erbe bekommen. Ich habe keine Mittel und M├Âglichkeit ihm das zu verwehren.

Seltsam dass ich nur einen Brief erhalten habe. Aber nun da er Familienoberhaupt ist, hat er es ja dicke. Er kann sich schlie├člich zwei Boten leisten. Der n├Ąchste Bote wird mir meine Versto├čung samt Enterbung aush├Ąndigen. Oder die von Paps, mir und Dave. Ich werde ihm zur├╝ckschreiben, wo sich sein Eigentum befindet.
Frage Marci - wie viel Geld besitzt Du und w├╝rdest Du mir etwas Geld leihen damit ich mir Klamotten kaufen kann? Ich kaufe nichts teures.

Ich danke den G├Âttern auf Knien, dass ich einen Job bei den Geistern habe!

Fr├╝her habe ich den Job rein aus Spa├č erledigt, ab heute ben├Âtige ich ihn tats├Ąchlich. So kann sich das Blatt wenden. Lass uns zu Dave zur├╝ckkehren, die Reise nach Alessa kann ich mir erst mal sparen.

Ich werde vom Geisterhaus aus Maghilia rufen und sie bitten uns beizustehen. Vielleicht wei├č sie eine L├Âsung.

Ich habe sogar noch den Rekord von Paps unterboten, was die k├╝rzeste Zeit auf den Familienthron betrifft.

Und Deinen Hund wirst Du auch abgeben m├╝ssen Marci. Er hat sich ja noch nicht zu sehr an Dich gew├Âhnt. Ich verspreche Dir, ich kaufe Dir einen neuen von meinem n├Ąchsten Lohn. Nur im Moment geht das nicht. Ich muss auch mit Aino ├╝ber das Problem reden. Vielleicht kann sie mir ja noch einige andere Aufgaben zuteilen, dass ich ein bisschen mehr verdiene",
erkl├Ąrte Anwolf.

Weit waren sie noch nicht gekommen. Anwolf wendete sein Pferd und ritt zur├╝ck zum Geisterhaus.

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Re: Macht und Machtwechsel

#16

Beitrag von Davard von Hohenfelde » So 26. Nov 2017, 21:43

Als Anwolf die Schreibstube in Begleitung mit Marcella betrat, sah Dave sofort das etwas nicht stimmte. Dave schloss das Kassenbuch und musterte Anwolf besorgt. Varmikans Blick war nicht weniger sorgenvoll.

"Was ist passiert Wolfi?", fragte Dave leise.
"Brandur macht seinen Anspruch auf den Besitz geltend. Dass ist passiert. Und ich wei├č keinen Ausweg, wie ich das verhindern k├Ânnte. Es gibt keinen oder?", fragte Wolfi mit m├╝hevoll unterdr├╝ckter Wut.

"Komm her", bat Dave, ging einmal um den Schreibtisch herum und nahm Wolfi in den Arm.
"Und Paps ist auch noch weg! Ich k├Ânnte vor Wut heulen!", fauchte Anwolf und klammerte sich an Dave fest.

Dave dr├╝ckte Wolfi an sich und sandte ihm beruhigende Gedanken.

"Du wei├čt wie Ansgar reagiert", fl├╝sterte Dave ihm zu.
"Er h├Ątte uns nicht allein lassen d├╝rfen, damit!", zischte Wolfi und stopfte Dave die Herausgabeaufforderung in die Robentasche.

Varmikan zog Dave das Schreiben aus der Tasche, las es sich einmal durch und hielt es dann seinen Mann unter die Nase.

"Was bedeutet das genau Sternchen?", fragte Varmi verunsichert.
"Das hei├čt, wir sind blank Varmi", antwortete Wolfi vor Dave.
"Langsam, dass hei├čt erst einmal nur, dass er das Familienverm├Âgen bekommt. Aus dem Familienverm├Âgen steht Dir aber als Adliger einer Appanage zu, damit Du standesgem├Ą├č leben kannst. Solange er Dich nicht versto├čen hat. Das hat er doch nicht oder?", hakte Dave nach.

"Wieso sollte er? Brandur hat ja nun Taler satt! Er hebt sich den Schock f├╝r den n├Ąchsten Brief auf. Lass den kleinen Bl├Âdmann doch warten und bangen, wann die Versto├čung kommt! Glaub mir, der kann sich jetzt zweimal Porto leisten", knurrte Wolfi, w├Ąhrend er Dave erneut umarmte und sich in dessen Robe verkrallte.
"M├Âglicherweise hat er gar nicht vor Dich zu versto├čen", hielt Dave dagegen.

"Sag mal wovon tr├Ąumst Du nachts Dave? Er wird uns entweder versto├čen oder er wird versuchen uns zu ermorden", gab Anwolf aufgebracht zur├╝ck.
"Beruhige Dich bitte Wolfi. Du ereiferst Dich und schadest Dir damit nur selbst. Du spielst denen in die H├Ąnde. Ersteres kann Brandur leider problemlos, zweites kann er nicht ohne weiteres.

Zudem k├Ânnten auch wir versuchen ihn zu ermorden, wenn er uns alles nimmt und in den Ruin treibt. Falls er unseren Untergang w├╝nscht, k├Ânnten wir ihn mitrei├čen. Ganz ehrlich Wolfi?

Ich denke er wird Dich weder versto├čen, noch ermorden wollen. Du bist jung, Du bist noch formbar und Du bist denen n├╝tzlich.

Bei mir und Ansgar sieht die Sache schon anders aus. Unser Tod wird schon l├Ąngst beschlossene Sache f├╝r Dunwin und Brandur sein. Dunwin hat uns damals auf Raten ermorden lassen, Brandur hat zugesehen. Warum sollte sich das ge├Ąndert haben?

Ich hatte lange genug Zeit dar├╝ber nachzudenken, aber unser einziges Verbrechen war, geboren zu werden. Und das Wolfi, dass haben wir uns nicht ausgesucht. H├Ątte ich w├Ąhlen d├╝rfen, dann w├Ąre ich sicher nicht in die Familie hineingeboren worden, jedenfalls nicht unter diesem Vater.

Sollten sie Dich nicht versto├čen Wolfi, hast Du eigentlich nur zu warten. Brandur wird nicht ewig leben, er hat keine Kinder. Und sobald er stirbt, erben jene die noch leben - Du",
schmunzelte Dave.

Anwolf strich sich seine struppigen Haare aus dem Gesicht und band sie zusammen.

"Wir Dave! Oder gehst Du davon aus, dass er es schafft Dich zu holen? Mach keinen Bl├Âdsinn, wir m├╝ssen zusammenhalten. Du und Varmi, Ihr seid die einzigen die ich noch habe. Mein Ton von eben tut mir leid Davy, ich bin nur so w├╝tend...", fl├╝sterte Anwolf kleinlaut.
"Meinst Du ich bin nicht w├╝tend, dass Ansgar Dir das Erbe auf Auge gedr├╝ckt hat und sich damit sch├Ân aus der Affaire zog? Hier Wolfi k├╝mmere Dich mal, zur Not regelt das Dave. Es war seine Aufgabe DASS zu regeln.

Weder Deine Wolfi, noch meine und schon gar nicht Varmikans.
Aber Varmi hat mir mittlerweile zweimal den Arsch vor Dunwin und Brandur gerettet. Ich behaupte ja nicht, dass es Ansgars Aufgabe ist, mich permanent zu verteidigen, aber er h├Ątte sich nicht verdr├╝cken d├╝rfen, sondern h├Ątte uns beistehen m├╝ssen. Wie Du schon sagst, wir m├╝ssen jetzt mehr denn je zusammen halten. Zudem k├Ânnte er genauso gut unseren Schutz ben├Âtigen. Wie sollen wir den gew├Ąhrleisten? Ein Ding der Unm├Âglichkeit, da wir nicht einmal wissen wo er ist und ich kann ihn nicht finden, da er sich v├Âllig abgeschirmt hat.

Aber das muss im Moment nicht Deine Sorge sein Wolfi.
Das Versprechen, dass ich einst Ansgar gab, war ein Versprechen an Dich.
Ich habe geschworen Dich wie mein eigenes Kind zu beh├╝ten, zu verteidigen und Dir alles beizubringen was Du wissen musst. Nach besten Wissen und Gewissen zu handeln. Mein Schwur gilt, gleichg├╝ltig wo sich Ansgar rumtreibt. Du brauchst mich, ich bin hier. Ich bin immer f├╝r Dich da Wolfi. Ebenso ist Varmi immer f├╝r Euch da, denn gleiches gilt auch f├╝r Marcella.

Sollte Brandur Dir wirklich etwas antun wollen, dann muss er an mir und Varmikan vorbei. Und er m├╝sste an allen Geistern vorbei. Keine leichte Aufgabe und wir w├╝rden sie ihm so schwer wie m├Âglich machen",
erkl├Ąrte Dave.

"Dankesch├Ân", grinste Anwolf zu Dave hoch und dr├╝ckte ihn erneut fest an sich.
"Bitte Bitte", grinste Dave zur├╝ck.

"Unterwegs hatte ich eine gute Idee, ich hatte vor Maghilia um Hilfe zu bitten. Was h├Ąltst Du davon, Maghilia zu bitten, sich uns anzuschlie├čen? Sie k├Ânnte hier bei uns wohnen, sie k├Ânnte uns beistehen mit Rat und Tat. Sie ist uralt und m├Ąchtig. Sie w├Ąre eine Bereicherung f├╝r die Geister und sie w├Ąre auch ein Sicherheitsfaktor f├╝r uns. Niemand w├Ąre so wahnsinnig Maghilia anzugreifen.

Maghilia hatte auf Deiner Hochzeit mit mir gesprochen, sie hat prophezeit, dass Linhard uns verraten w├╝rde. Und sie hat vorhergesehen, dass Paps leider viel zu weich sein wird, um das Problem - also Linhard zu beseitigen.

Sollte Maghilia sich bereit erkl├Ąren uns hier zu unterst├╝tzen, k├Ânnte sie ja hier ihre Forschungen fortsetzen. Was meinst Du dazu Davy?",
fragte Anwolf hoffnungsvoll.
"Maghilia... perfekt. Wir fragen sie. Mag ist ├Ąu├čerst m├Ąchtig, allein mit dem Fluch des Todes kann sie einen Gegner ins Jenseits pusten. Sie w├Ąre nicht nur eine Bereicherung, sie w├Ąre auch eine L├Âsung f├╝r einige Probleme.

Und sie k├Ânnte sich um unser Kind k├╝mmern, sobald es geboren ist. Mag w├Ąre sicher eine wundervolle Erzieherin f├╝r unser W├╝rmchen. Ich w├╝sste niemanden, au├čer Varmi oder mich selbst, wer unser W├╝rmchen derart gut bewachen w├╝rde. Und was das Kleine alles von ihr lernen k├Ânnte",
schw├Ąrmte Dave.

Varmikan musterte seinen Mann mit einem eingefrorenen L├Ącheln im Gesicht und einem zuckenden Augenlid, ehe er den Kopf sch├╝ttelte und sich mit gespreizten Fingern durch die Haare fuhr.

"Sternchen...", setzte Varmi an, stockte und fuhr dann fort, "...vielleicht ist die Idee gar nicht mal so falsch. Allein ihre Anwesenheit ist abschreckend."

"Dann ist es beschlossene Sache, Tante Mag zieht bei uns ein! Ruf sie Dave, bitte sie um Hilfe. Und bitte sie, sich uns anzuschlie├čen", freute sich Wolfi.

Dave nickte zustimmend und nahm wieder auf seinem Stuhl Platz. Als er wieder gem├╝tlich sa├č, lie├č er sich in den Nexus fallen.

`Maghilia... Tante Mag, ich rufe Dich.
Anwolf, Varmikan und ich erbitten Deinen Beistand Tante Mag!
Wir bitten Dich inst├Ąndig Dich uns anzuschlie├čen, uns gegen unsere Feinde beizustehen und Dich unserer Gilde den Geistern anzuschlie├čen.
Bitte antworte Maghilia┬┤,
├╝bermittelte Dave Maghilia Agnatha von Hohenfelde.

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Re: Macht und Machtwechsel

#17

Beitrag von Maghilia von Hohenfelde » Mo 27. Nov 2017, 10:08

Maghilia
 
war gerade mit ihre Sammlung besch├Ąftigt, als sie Daves Ruf h├Ârte. Er brauchte ihre Hilfe. Was los war hatte er nicht gesagt, aber Maghilia war nicht dumm. Sie wusste was auf der Hochzeit passiert war.
 
`Dave ich werde dir helfen, du musst keine Sorge haben. Sag Wolfi und dein Mann, dass ich euch helfen werde. Und sag dein Mann, dass ich weiss, dass er dich besch├╝tzt hat. Er taugt mehr, als ich dachte. W├Ąre schade gewesen, wenn ich ihn abgestochen h├Ątte. Ich h├Ątte ihn gar nicht soviel Mumm zugetraut dem Alben. Ich werde meine Reisesachen packen und dann werde ich zu euch aufbrechen. Meine restlichen Sachen kann ich nachholen lassen.
Ich hatte Wolfi noch auf der Hochzeit gewarnt und ihm gesagt, dass Linhard nicht ├╝berleben darf. Das sein Vater es nur schlimmer macht, wenn er diesen Bastard leben l├Ąsst. Er h├Ątte ihm genauso eine Einladung zu Wolfis Hinrichtung schicken k├Ânnen. Und nun ist das passiert.
Jeder hat auf der Hochzeit geh├Ârt, dass Ansgar Brandur die Hand angeboten hat. Das hat er vielleicht nett gemeint, aber mit nett ist noch keiner weiter gekommen Dave. Was dann passiert, siehst du jetzt. Nett sein kannst du nur, wenn du dir das leisten kannst. Und dein Bruder konnte sich das nicht leisten. Er wird alles an Brandur verlieren. Brandur l├Ąsst ihn daf├╝r bezahlen, was Dunwin ihn angetan hat Dave. Und er wird dich bezahlen lassen. Ihr seid immer nur andere Leute Rechnung am bezahlen. Dunwin gab euch die von Alastair und Brandur gibt euch die von Dunwin. Alastair ist tot, ich werde mich jetzt um dich und Wolfi k├╝mmern. Eure Tante ist unterwegs, hab keine Angst.┬┤
 
Maghilia ging aus dem Keller und packte ihre Sachen zusammen. Die alte Nekromantin schnappte sich ihre schwarze Katze und setzte sie auf ihr Knochenpferd. Maghilia kletterte hinterher und ritt los um Dave und Wolfi beizustehen.

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Davard von Hohenfelde
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Re: Macht und Machtwechsel

#18

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Di 28. Nov 2017, 08:46

Dave freute sich ├╝ber die Zusage von Maghilia. Als er zur├╝ck in die Physis gekehrt war, brauchte er einen Moment um sich zurecht zu finden.

"Also Ihr Lieben, Maghilia hat zugesagt uns beizustehen, sie ist auf dem Weg hierher. Und Dir soll ich ausrichten Klingenohr, dass Du mehr Mumm hattest, als sie Dir zugetraut h├Ątte. Sie steht uns allen bei.

Ich hatte mich doch nach H├Ąusern erkundigt, die zum Verkauf stehen. Falls Maghilia einverstanden ist, k├Ânnte sie das gro├če Anwesen gegen├╝ber des Haupteingangs des Geisterhauses beziehen.

Das Nachbarhaus direkt links neben dem Geisterhaus geh├Ârt uns.
Das Nachbarhaus rechts neben dem Geisterhaus auf der anderen Stra├čenseite geh├Ârt uns. Beides bezahlt von meinem Privatverm├Âgen.

W├╝rde Maghilia das Haus gegen├╝ber des Haupteingangs erwerben, dann haben wir eine sch├Âne abgeschlossene Ecke f├╝r uns. Ich selbst habe es nur nicht erworben, da es mir f├╝r unsere Wohngemeinschaft zu gro├č erschien. Ab einer gewissen Gr├Â├če ist Gem├╝tlichkeit nicht mehr drin. Jedenfalls w├Ąre das doch eine passende Gelegenheit.

Solange dar├╝ber nicht entschieden ist, wohnt Mag in meinem alten Quartier im Geisterhaus, oder sie kann das rechte H├Ąuschen beziehen.

Jedenfalls allein ihre Anwesenheit ist ein Machtfaktor, bei dem sich jeder zweimal ├╝berlegt, ob er sich mit uns anlegt. Ich werde ebenfalls Osmund kontaktieren damit er sich uns anschlie├čt. Soweit ich wei├č, hat er gro├č nichts zu tun und er war mit Ansgar immer befreundet. Demzufolge wird er Dir sicher beistehen Wolfi",
sagte Dave aufmunternd.

"Nun ich bin positiv von Maghilia ├╝berrascht und ich hoffe sie schl├Ągt mich nicht wieder zur Begr├╝├čung", grinste Varmikan.
"Wie fest kann sie schon schlagen?", grinste Wolfi zur├╝ck.

"Fester als mir lieb ist. Vielleicht hat sie ja Lust gemeinsam mit Osmund dort eine WG zu gr├╝nden. Zwei Nekromanten, die teilen eine Leidenschaft. Vielleicht teilen sie auch das eine oder andere Hobby.

Das mit unserer Ecke stimmt schon. Wer dann vor dem Geisterhaus steht, hat im R├╝cken wie auch links und rechts die Gegner wohnen. Wir sollten es ihnen vorschlagen. Wer von Maghilia nicht abgeschreckt ist, den schreckt nichts ab.

Leider wohnt keiner meiner Verwandten hier. Mein Vater und mein Onkel sind gute Magier und mein Onkel Mej ist ein erstklassiger K├Ąmpfer. Gut nun ist er alt, aber er hat immer noch einiges drauf, wie man so sch├Ân sagt",
erkl├Ąrte Varmikan, streichelte Dave die Schulter und k├╝sste ihn auf den Kopf.

"Mhm... Fl├Âckchen", grinste Dave und lie├č sich wieder in den Nexus fallen.

Der Magier suchte im Nexus Osmund von Wigberg. Lange hatte er ihn nicht zu suchen, da er erstens wusste wo sich der Mann die gr├Â├čte Zeit aufhielt und zudem war Osmund eine m├Ąchtige Pr├Ąsenz, die keinen Wert darauf legte sich kleiner zu machen als sie war.

Wo andere ihre Aura abschirmten und sich zu sch├╝tzen, wandelte Osmund ohne jede Tarnung, was wesentlich abschreckender war. Ab einem gewissen Grad der Macht, war ein Versteckspiel nicht mehr n├Âtig.

Wie ein uraltes Sprichwort schon sagte - der Wolf prahlt nicht mit seiner Kraft, wenn ein B├Ąr anwesend ist.

`Osmund ich rufe Dich. Anwolf, Varmikan und ich ben├Âtigen Deinen Beistand und Deine Hilfe. Wir bitten Dich inst├Ąndig Dich uns anzuschlie├čen, uns gegen unsere Feinde beizustehen und Dich unserer Gilde den Geistern anzuschlie├čen.

Maghilia haben wir ebenfalls gebeten und sie hat uns bereits zugesagt. Brandur hat uns den Krieg erkl├Ąrt. Zu Ansgar haben wir den Kontakt verloren.

Du hast auf der Hochzeit teilweise mitbekommen, was geschehen ist. Der vereinbarte Waffenstillstand wurde noch auf der Hochzeit gebrochen. Brandur beschwor unseren Vater und griff uns an. Er hat die Herausgabe seines Erbes von Wolfi gefordert. Wolfi hat keine andere Wahl, als Brandur sein Erbe auszuh├Ąndigen, da es ihm nach Erbrecht offiziell zusteht. Aber das Familienverm├Âgen ist das Einzige was Wolfi verlieren m├Âchte. Drum bitten wir Dich um Hilfe┬┤,
├╝bermittelte Dave.

Es dauerte einen Moment, bis Dave die Gegenwart von Osmund in seinem Geist sp├╝rte, als sich dieser mit ihm verband.

`Gr├╝sse Kurzer. Die gute alte Mag, schau mal einer an. Mach Dir keine Gedanken ich helfe Euch. Ich habe mitbekommen, dass Ansgar Brandur Frieden angeboten hat. Nun falls der Gute auf seine letzten Tage unbedingt Krieg w├╝nscht, sollte er sich jemanden in seiner Gewichtsklasse suchen und sich nicht an Ansgars K├╝ken oder Dir austoben.

Falls er auftaucht, werde ich ein ernstes Wort mit ihm reden. M├Âglich, dass diese die Sache schon insoweit bereinigt, dass er sich mit dem Erbe zufrieden gibt. Weder Dein Kopf noch der von Anwolf kann sein Ansinnen sein. Jedenfalls w├╝rde ihm dies nichts n├╝tzen. Und ich werde nicht zulassen, dass er Dich oder den Jungen t├Âtet. Ich mache mich auf den Weg. Richte das Ansgars K├╝ken aus┬┤,
├╝bermittelte Osmund.

Abermals kehrte Dave in die Physis zur├╝ck.

"Osmund ist auf dem Weg zu uns. Ich soll Dir ausrichten, dass er nicht zulassen wird, dass Brandur uns t├Âtet", schmunzelte Dave.
"Na wenigstens war Paps Wahl seiner Freunde nicht f├╝r den Arsch", lachte Wolfi, was Dave und Varmi ebenfalls losprusten lie├č.

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Re: Macht und Machtwechsel

#19

Beitrag von Maghilia von Hohenfelde » So 3. Dez 2017, 20:32

Maghilia
 
erreichte das Geisterhaus. Die alte Nekromantin plumpste von ihren Pferd und schnappte sich ihre Katze. Auf ihren Stab gest├╝tzt ging sie zur T├╝r und betrat das Haus. Das Haus hatte sich nicht ver├Ąndert. Das war gut so. Maghilia ging zur Schreibstube. Die alte Frau ├Âffnete die T├╝r und setzte sich auf einen freien Stuhl.
 
"Sch├Ân euch zu sehen, Dave, Varmikan und Wolfi. Und du bist genauso gegr├╝sst junge Frau. Gut dass ihr mich gerufen habt. Was Brandur vorhat, m├╝sst ihr nicht l├Ąnger f├╝rchten. Er ist m├Ąchtig, aber er ist gegen mich immer noch ein Kind. Und was wir mit ungehorsame Kinder machen ist bekannt. Wer nicht h├Âren will, muss f├╝hlen.
Ich hatte dich auf Daves Hochzeit gewarnt Wolfi. Ansgar hat einen grauenvollen Fehler gemacht, als der deinen unn├╝tzen Bastardbruder verschont hat. Aber daf├╝r kannst du nichts. Und du genauso wenig Dave. Er hat es vielleicht sogar gut gemeint, aber das n├╝tzt euch jetzt nichts mehr. Die grauenvollsten Katastrophen fangen meist damit an, dass es irgendein Hirni gut meint."
 
Maghilia setzte ihre Katze auf ihren Schoss und legte ihren Stab beiseite.
 
"Jemand muss meine Sachen von meinen Pferd holen. Wegen euren Problemen solltest du die Frau hierher holen, falls ihr euren Nachwuchs bereits geplant habt. Wenn das Kind unterwegs ist, wird Brandur der der Bastard versuchen die Frau zu t├Âten. Sie wissen nicht, ob es ein Junge oder ein M├Ądchen wird. Drum werden sie die Gefahr beseitigen. Das ist die einzige Antwort, die unsere Familie auf Probleme kennt. Probleme l├Âsen wir, indem wir sie kalt machen. Drum hol die Frau hierher.
Du hast mich gebeten, dass ich mich euch anschliesse. Das mache ich. Ich brauche einen Platz wo ich wohnen und arbeiten kann. Die Frau kann bei mir wohnen. Sie ist bestimmt noch ein junges Ding, gemessen an dein Alter Dave. Ich rate dir pass auf sie auf und hol sie in unseren Kreis so schnell wie m├Âglich. Sonst ist es zu sp├Ąt und du verlierst dein Kind bevor du es jemals gesehen hast. Dein Grossvater hat den Bastard von Dunwin damals genauso beseitigt. Er hat die Frau mit dem Kind kaltgemacht. Brandur und der Bastard Linhard werden keine Gnade kennen, sobald sie die Frau gefunden haben ist sie und das Kind tot Dave.
Hast du dir ├╝berlegt wo ich wohnen kann? Und was soll ich hier als Geist arbeiten? Am besten w├Ąre als Nekromantin. Ich h├Ątte gerne einen Kaffee. Varmikan gehe und hol deine Tante Maghilia einen Kaffee. Mit viel Zucker, s├╝├č und schwarz muss er sein."
 
Maghila kraulte ihre Katze und l├Ąchelte den Alben an. Er geh├Ârte f├╝r sie nun zur Familie, da er Eier bewiesen hatte, die sie ihm vorher nicht zu getraut h├Ątte. Aber Mag war alt und weise genug, eine falsche Einsch├Ątzung zu berichtigen. Drum war sie freundlich zu den bleichen Alben.

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Re: Macht und Machtwechsel

#20

Beitrag von Anwolf » Sa 9. Dez 2017, 01:28

Anwolf stand auf und dr├╝ckte Maghilia zur Begr├╝├čung.

"Ich hole Dir schon den Kaffee. Du kannst in meinem Quartier wohnen, Tante Mag. Als Dave zu Varmikan ins Quartier gezogen ist, habe ich sein altes Quartier bekommen. Es ist gro├č und gem├╝tlich, ich trete es Dir gerne ab. Das ist das Mindeste, dass ich als Dankesch├Ân tun kann.

Dave und Varmi sind mittlerweile ein Haus weiter gezogen, aus dem Grund k├Ânnte ich ja in ihr altes Kellerquartier ziehen. Das steht nun leer",
erkl├Ąrte Anwolf und verschwand kurz darauf in die K├╝che um mit einem Kaffee f├╝r Maghilia wiederzukommen.

"Hier bittesch├Ân. Als Nekromantin kannst Du hier sicher arbeiten. Manchmal werden ja auch Nekromanten angeheuert von den B├╝tteln. Dann befragt dieser Gut-Nekro den Kadaver, wer ihn gemeuchelt hat. Sollte uns das je passieren, k├Ânntest Du verhindern, dass der Kadaver plaudert", grinste Anwolf und setzte sich auf seinen Platz in der Schreibstube.

"Du k├Ânntest nat├╝rlich auch Auftr├Ąge annehmen und das Ziel von hier aus erledigen. Oder Vorarbeiten f├╝r Auftr├Ąge erledigen, so wie Dave und Varmi. Das w├Ąre alles m├Âglich", grinst Anwolf aufgekratzt.

"Korrekt, das ist alles m├Âglich und ich verb├╝rge mich f├╝r Dich Mag. Wobei Aino und Pavo meine Familie kennen, sonst s├Ą├če Wolfi nicht hier. Ich freue mich au├čerordentlich, dass Du Dich uns anschlie├čt und uns beistehst. Daf├╝r bin ich Dir zutiefst dankbar Mag.

Danke f├╝r Deinen weisen Rat, aber ich muss die Frau nicht abholen, sie wohnt in der N├Ąhe. Wie Wolfi schon richtig auff├╝hrt, kannst Du gerne mein altes Quartier beziehen. Dort steht auch der Tresor mit den Blutproben, Du wei├čt wozu sie dienen. Ansonsten m├╝sste es noch ganz genauso eingerichtet sein, wie ich es verlassen habe. Bis auf einige kleine Umr├Ąum-Aktionen von Wolfi",
grinste Dave.

"Wo wohnt sie Davy? Sowas hast Du mir zu sagen. Ja wo man Wolfi als Regenschauer ank├╝ndigt, g├Ąb es bei Dir vermutlich sowas wie eine Tornardo-Warnung Maghilia", kicherte Varmi. Der Frostalb musterte seinen Mann und verpasste ihm einen Knuff vor die Schulter.

"Das Haus gegen├╝ber rechts, jenes wo ich mit Puschel gesprochen habe. Dort wohnen die beiden", fl├╝sterte Dave liebevoll.
"H├Ątte ich mir denken k├Ânnen", antwortete Varmikan.

"Also Du kannst Dir eines der Quartiere aussuchen Mag. Zur Verf├╝gung stehen unten mehrere Quartiere im Keller, das alte Doppelquartier von Dave und Pavo oder das Quartier von Anwolf. Wobei das Quartier von Wolfi wirklich das sch├Ânste Quartier ist. Das Doppelquartier ist das kleinste, aber daf├╝r ist es gem├╝tlich. Die Kellerquartiere haben den Vorteil, dass Du kein st├Ârendes Sonnenlicht in Deinen R├Ąumen hast. Ansonsten kannst Du alle Gemeinschaftsr├Ąume mitbenutzen. Das Wohnzimmer oder die K├╝che, dort ist eigentlich immer jemand da", erkl├Ąrte Varmikan freundlich.

Da sich Maghilia schon bem├╝hte, hatte Varmikan vor ihr in nichts nachzustehen und mit ihr auszukommen.

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