Macht und Machtwechsel


Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr√§gt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben√∂tigt man starke Nerven und gleicherma√üen ein H√§ndchen f√ľr B√ľndnisse und Hinterhalte.
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Davard von Hohenfelde
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Re: Macht und Machtwechsel

#31

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Di 9. Jan 2018, 21:27

Osmund von Wigberg

Osmund dr√ľckte mitf√ľhlend Daves Schulter.

"Das ist Tatsache, bis zu dem Zeitpunkt der Offenbarung von Ansgar habe ich es leider nicht gewusst. Und ich hätte die Möglichkeit gehabt den beiden zu helfen und ihre Peiniger aufzuhalten. Aus diesem Grund bin ich hier, ich hole das Versäumte nach.

Wobei ich davon ausgehe, dass Kunwolf und Brandur nicht aus Boshaftigkeit weggeschaut haben, sondern allein um sich und ihre Familien zu sch√ľtzen. √úber all dem Hing immer noch das Schwert namens Alastair. Er hat es durchgehen lassen. Laut seiner damaligen Aussage, wie auch der Familientradition geschuldet, w√ľnschte er sich Kinder und Enkel mit der Gabe.

Laut Ansgars Erkl√§rung hasste Dunwin Euch und seine beiden Br√ľder, da Ihr die Gabe besitzt.
W√§re es da nicht Alastairs Aufgabe gewesen, die Nachkommen mit Gabe vor dem Purie zu besch√ľtzen?
Er h√§tte Euch vernichten k√∂nnen, er hat Euch vernichten wollen. Jedenfalls soweit, dass Ihr ihm als Waffen dient und nicht aufmuckt, gleichg√ľltig bei was.

Folglich sehe ich erstmal keine Schuld bei Kunwolf und Brandur, die beiden werden ebenso um sich wie um ihre Kinder gef√ľrchtet haben. Und sie werden Alastair gef√ľrchtet haben. Niemand sagt Dir, dass der Kelch an ihnen vor√ľberging Dave. Du wei√üt es nicht, also verurteile die beiden genauso wenig vorschnell, wie Du verurteilt werden m√∂chtest. In dem Moment, wo Dir einer der beiden geholfen h√§tte, h√§tte er seine Familie schutzlos zur√ľckgelassen. Und was glaubst Du h√§tte Dunwin getan, h√§tte sich Kunwolf oder Brandur in seine Familienangelegenheiten eingemischt?

Ich möchte Euer Leid nicht schmälern, es gibt nichts Grausameres. Aber vielleicht haben sie genau das Gleiche durch Alastair erfahren wie Du Dave. Drum lass uns in Ruhe verhandeln, ich werde mit ihm reden.

Wie ich bereits erkl√§rte, hat jeder von Euch Recht und Unrecht zu gleich. Brandur m√∂chte sicher keine Familienfehde lostreten und Du m√∂chtest keine durchstreiten m√ľssen Dave. Geht es nach mir, w√ľrden wir die Tradition der von Hohenfelde "der St√§rkste √ľberlebt" beenden. Das werden wir versuchen und ich denke nicht, dass Brandur dem widerspricht. Er k√§mpft genau wie Du um die Dinge, die ihm geblieben sind Dave. Das kannst Du ihm nicht vorwerfen. Nur die Mittel, die eventuell",
antwortete Osmund und wandte sich an Marci.

"Mein so hohes Alter hat selbstverst√§ndlich mit Magie zu tun. Ich werte den freundlichen Wink mit dem Zaunpfahl mal als Kompliment Marci. Ja ich bin uralt und ich habe vor noch wesentlich √§lter zu werden. Du kannst mir jederzeit bei meiner Arbeit zuschauen, Du solltest nur ein unersch√ľtterliches Gem√ľt und einen Pferdemagen besitzen.

Solltest Du von einem Geist heimgesucht werden, kannst Du gerne einen Priester rufen, der steht Dir bei, nur ändern kann er an Deiner Besesssenheit nichts. Solltest Du an tatsächlicher Rettung Interesse haben, dann solltest Du einen fähigen Nekromanten rufen. Ein Priester tätschelt Dir nur die Seele, wir retten sie und den Rest gleich mit",
grinste Osmund.
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Marcella
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Re: Macht und Machtwechsel

#32

Beitragvon Marcella » Mi 10. Jan 2018, 03:00

Marcella

stand auf und dr√ľckte Dave feste.

"Was du mir anvertraut hast, hab ich nicht vergessen Dave. Und ich wollte dich nicht ver√§rgern mit meine Fragen. Bitte sei nicht mehr b√∂se auf mich. Wolfi und ich hatten soviel Angst. Wir wollten zuerst zu Maghilia reiten. Und Wolfi wollte die alten Wege von ihr lernen. Jeder redet von den Wegen. Aber wir wussten nicht mal was das ist. Drum dachte ich, sag uns doch was passiert ist. Ich will doch gar nicht, dass du es so erkl√§rst. Und ich hab niemals gesagt, dass du schuld bist dave. Das darfst du nicht denken. Nicht mal f√ľr dich selber. Die T√§ter sind schuld und nicht du. Dein Grossvater und Vater und seine widerlichen Freunde.
Wolfi und ich haben sogar √ľberlegt, wie wir den Verr√§ter und Linhard aufhalten k√∂nnen. Nur k√∂nnen wir nicht k√§mpfen und Linhard der abscheuliche Vaterverr√§ter ist schnell und gut. Wir wollten sie in ein Hinterhalt locken. Das konnten wir genauso wenig, da wir keine Hinterhalterfahrung haben. Alles was uns eingefallen ist, war am Ende einfach nur grosse Scheisse Dave. Und wir haben das doch gemacht um alle zu besch√ľtzen. Wolfi will nicht sterben, ich nicht, du nicht, niemand hier. Ich will nicht, dass du dich schlecht und schuldig f√ľhlst. Es tut mir leid, wenn du das so verstanden hast. Ich hab gedacht, dass es gut w√§re alles zu wissen. Damit sie uns nicht gegeneinander aufhetzen k√∂nnen. Das war mein Grund. Ich hoffe du glaubst mir."

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Davard von Hohenfelde
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Re: Macht und Machtwechsel

#33

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Mi 10. Jan 2018, 17:51

Dave dr√ľckte Marci ebenfalls.

"Ich bin Dir nicht b√∂se Marci, sondern ich habe Dir etwas erkl√§rt. Uns dar√ľber zu streiten w√§re doch unsinnig. Was mir nicht gefiel, habe ich Dir gesagt. Du kannst noch weniger f√ľr den Umstand, als alle anderen hier. Und dass es Dir nur um unser aller Wohl ging, das glaube ich Dir aufs Wort. Du hast es mehrfach bewiesen, wie Du zu uns stehst. Und Du hast mir mehrfach bewiesen, wie Du zu mir pers√∂nlich stehst. Es ist alles gut zwischen uns.

Nun mit dem Einwand könntest Du Recht haben Osmund. Mehr als abwarten und uns mental auf alles vorbereiten können wir eh nicht tun. Ob Kunwolf und Brandur das Gleiche durchgemacht haben, weiß ich nicht. Falls dem so war, war vermutlich Alastair ihr Peiniger. Unserer war Dunwin, Alastair hatte nur Gastauftritte des Grauens in unserem Leben.

Sollte es tats√§chlich so kommen wie Du sagst, w√ľrde ich mich nicht querstellen. Wolfi hat alles in seiner Macht stehende getan, damit eine Einigung m√∂glich ist. Nun ist die andere Seite am Zug",
erklärte Dave und goss sich Kaffee in seinen Becher nach.

Varmikan rutschte zu Dave auf und lehnte sich an ihn an.

"Sollte es zu keiner Einigung kommen, gehe kein Risiko ein Sternchen. Das ist es nicht wert. Es ist nur ein Name und nicht mal einer der Dir irgendwie Gl√ľck gebracht hat. Falls er Dir droht, lege den Namen ab. Ab dato hei√üt Du eben nur noch Eisseher und einen Job wo Du Geld verdienst hast Du auch.

Nat√ľrlich nicht mehr die selben M√∂glichkeiten und sicher bei weitem nicht mehr die selben Mittel Davy, aber M√∂glichkeiten und Mittel sind ersetzbar - Du nicht. Sollte es hart auf hart kommen, ziehe Dich zur√ľck und verlasse diese Familie. K√§mpfe nicht um etwas, dass dem Du eh den R√ľcken gekehrt hast aus Angst. Versprich mir das. Du geh√∂rst genauso zu meiner Familie und dort h√§lt man zusammen.

Ich denke genau dass hatte Marcella vor Dir zu sagen. Du wei√üt ich habe mich selbst auch schon einmal verplappert. Das war von mir nicht gut √ľberlegt, aber damals ging es mir auch nur um Dich. Das Thema ist ein gewaltig schweres und sie ist jung f√ľr einen Menschen",
sagte Varmikan und nahm einen Schluck aus Daves Kaffeebecher.

Dave k√ľsste Varmikan auf den Kopf und schmunzelt ihn an.

"Versprochen", stimmte er liebevoll zu.
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