Das verborgene Tal


Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr├Ągt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben├Âtigt man starke Nerven und gleicherma├čen ein H├Ąndchen f├╝r B├╝ndnisse und Hinterhalte.
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Linhard von Hohenfelde
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Re: Das verborgene Tal

#71

Beitragvon Linhard von Hohenfelde » So 24. Dez 2017, 23:59

Linhard schaute sich den Aushang an und konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Nach derma├čen viel ├ärger, war es schon fast entt├Ąuschend, dass Anwolf ohne weiteres alles herausger├╝ckt hatte. Aber er wollte nicht undankbar sein, der ganze famili├Ąre Kampf hatte an all ihren Nerven gezerrt. Eine harte Verhandlung oder ein interner Kampf war das Letzte was sie ben├Âtigten. Und es war auch nicht dass, was sie geplant hatten.

Ihr Plan sah vor, dass Brandur die Familienf├╝hrung ├╝bernahm. Was nun durch die ├ťberreichung des Erbes geschehen war. Es war amtlich, Brandur war das Familienoberhaupt aller von Hohenfelde, ob das einzelnen Familienmitgliedern schmeckte oder nicht.

Alles weitere mussten und wollten sie mit Dave und Anwolf verhandeln. Brandur und die seinen, wollten Frieden. Und w├╝rde sich Dave dem gemeinsam mit Anwolf beugen und Brandur folgen, hatten sie so gut wie gewonnen. Dave w├╝rde ihnen vermutlich folgen, solange sie ihm glaubhaft darlegen konnten, dass sie sich tats├Ąchlich ebenso Frieden w├╝nschten wie er. Dass ihnen nichts an den alten Wegen gepr├Ągt von Hass, Zwist und Mord lag. Und sobald sich Dave beugte und ihnen anschloss w├╝rde Wolfi gleichziehen.

Ansgar war verschwunden, er war nicht mehr da um Wolfi oder Dave gegen Brandur aufzuhetzen. Allerdings w├╝rden sie Wolfi versprechen m├╝ssen, Ansgar zu verschonen, damit dieser nachgab. So wenig wie Lin seine Mutter tot sehen wollte, so wenig wollte Wolfi seinen Vater tot sehen.

Weshalb Ansgar Wolfi ausgerechnet jetzt in der schweren Zeit alles aufgeb├╝rdet und ihn dann noch allein gelassen hatte, wusste Lin nicht. Entweder wollte er sich vor allem dr├╝cken oder es steckte ein Grund dahinter, der Lin unbekannt war. Eigentlich war es nicht Ansgars Art, seinen kleinen Liebling schutzlos zur├╝ck zu lassen. Aber was wusste man schon tats├Ąchlich von einer Person? Und letztendlich war einem der eigene Arsch immer noch am n├Ąchsten, jedenfalls verhielt sich sein Erzeuger sehr oft so.

Aber auch wenn Ansgar leben sollte, er w├Ąre bald kein von Hohenfelde mehr. Sie mussten ihn auf andere Art kalt stellen und dazu geh├Ârte ihn aus der Familie zu versto├čen. So eine Versto├čung war Ansgar schlie├člich nicht unbekannt, er hatte selbst schon eine geschrieben f├╝r ihn. Linhard hatte den Wisch immer noch in der Tasche. Und er w├╝rde ihn auch so lange in der Tasche behalten, bis sie alles hinter sich hatten und die Familie wieder vereint war.

Irgendwie f├╝rchtete er die Verhandlung mit Dave und zeitgleich sehnte er sie sich herbei. Jemandem von Angesicht zu Angesicht zu sagen, was man sich w├╝nschte oder erhoffte, lag ihm ehr, als dieses Versteckspiel hinter kalten Masken. Aber danach hatte bis jetzt niemand gefragt, ebenso wenig wie nach seiner Meinung.

Dies war nun anders. Vielleicht w├╝rde alles andere letztendlich auch anders werden und sich zum Guten wenden. Vielleicht kam irgendwann der Tag, wo sie innerhalb der Familie keine Masken mehr tragen mussten. Ganz so, wie er es in der Nachtburg bei den Puppen gesehen hatte.

Sollte Brandurs Traum nicht am Ende wahr werden? Es war doch die beste aller M├Âglichkeiten. Er wusste, dass er niemandem diesen Raum zeigen durfte und er w├╝rde sich selbstverst├Ąndlich an den Schwur halten, den er Brandur gab. Dennoch versetzte ihm dies einen kleinen Stich.

`Wenn die anderen den Raum mit den herrlichen Puppen nur sehen k├Ânnten. Sie w├╝rden es sofort begreifen, ohne ein einziges Wort w├╝rden sie begreifen wovon Du tr├Ąumst. Und sie w├╝rden genau wie Opa oder ich sich ebenfalls erlauben von so einer Zukunft zu tr├Ąumen. Aber wir m├╝ssen das ohne dieses Abbild hinbekommen, wir m├╝ssen es einfach. Das alles muss doch einem h├Âheren Wohl dienen. Dein ├ťberleben, meine Rettung, Opas Beschw├Ârung... dass muss doch einen Grund haben. Das Schicksal muss es doch gut mit uns meinen, sonst h├Ąttest Du heute nicht den Aushang erhalten, da bin ich mir ganz sicher┬┤, dachte Lin und schmunzelte Brandur gut gelaunt an.

Seine Gedanken behielt er f├╝r sich, aber seine gute Laune teilte er gerne mit allen Umstehenden, besonders mit Brandur.

"Das sind erstklassige Neuigkeiten Paps, ich bin sehr gl├╝cklich. Wie gl├╝cklich, kann ich gar nicht beschreiben", grinste Linhard ├╝ber beide Ohren.

Jesper nahm den Aushang entgegen und schaute ihn sich ebenfalls an.

"Ich schlie├če mich an, meinen Gl├╝ckwunsch Herr von Hohenfelde. Eigentlich m├╝ssen Sie nichts weiter tun, als Ihren Verwandten zu sagen, was diese nun tun sollen", warf Jesper gut gelaunt ein und reichte Brandur den Aushang zur├╝ck.

Einen Augenblick sp├Ąter kam Margot in den Keller. Sie trug ein gro├čes Tablett, dass mit reichlich Schnittchen, und allerlei kleinen Leckereien belegt war und stellte es auf einem Tisch ab.

"Herr von Wigberg bat mich, Ihnen etwas zu Essen zuzubereiten. Der Eintopf dauert noch einen Moment, deshalb habe ich Ihnen eine kalte Platte zubereitet. Guten Appetit", sagte sie freundlich und ging mit diesen Worten wieder nach oben, um sich um den besagten Eintopf zu k├╝mmern.

Dunwin schaute grinsend vom Tablett zu Jesper.

"Nun nimm Dir schon als Erster Jesper, ehe Du uns noch vom Fleisch f├Ąllst. Es ist niemand hier, der eine bissige Bemerkung machen w├╝rde...", kicherte Dunwin.
"Es sind Honigschnitten dabei, beim Kauen h├Ąlt er die Klappe", gibbelte Jesper.

Jesper lie├č sich nicht lange bitten und langte beherzt zu. Linhard tat es ihm gleich, denn mittlerweile hatte er extremen Hunger, auch wenn er sich vorher mit Jesper selbst bedient hatte.

"Lang zu Paps, ehe gleich nichts mehr da ist", erkl├Ąrte Lin, zwischen zwei Bissen.
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Davard von Hohenfelde
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Re: Das verborgene Tal

#72

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Di 26. Dez 2017, 01:37

Jesper van Verling

Jesper griff sich eine der Honigschnitten und wickelte das kleine K├╝chlein in eine Serviette.

"Ich werde mal nach unserem Knurrbock schauen, ein bisschen S├╝├čes hebt vermutlich seine Laune. Falls ich ihn dazu bekomme, gehe ich mit ihm eine Runde raus, dass schadet ihm ganz sicher nicht, es ist ja bereits dunkel. Dann kommt er auf andere Gedanken, kurzum einmal den Kopf durchl├╝ften, f├╝r bessere Laune. Bis sp├Ąter", sagte Jesper freundlich und machte sich auf den Weg zur Vorratsh├Âhle.

"Ja bis sp├Ąter, S├╝├čes wirkt meist Wunder...", grinste Dunwin.
"Bei wem nicht? Paps k├Ânnte ich etwas Taschengeld f├╝r die Stadt haben, f├╝r etwas S├╝├čes? Ginge das?", fragte Linhard gut gelaunt und lie├č sich selbst eine der Honigschnitten schmecken.
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Erz├Ąhler
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Re: Das verborgene Tal

#73

Beitragvon Erz├Ąhler » Mi 27. Dez 2017, 01:57

Eine Puppe f├╝r Linhard


Lin: Kann ich Taschengeld bekommen? Meine ja nur, ich hab keins gg

Brandur: Was, du willst allein in die Stadt? Nimm Kasimir mit. *reicht ihm 200 Handelstaler*

Lin: *grabsch und einsteck* Danke *megafreu*

Brandur: So lange Kasimir dabei ist, bin ich unbesorgt. :-)

Arch: eh Kasimir kann nicht mit, der hat zu tun...

Brandur: Kasimir kann und wird.

Jesper: ja er hatte vorhin eine Unterredung mit Wolfram

Arch: aber diesmal geht das wirklich nicht. Es ist wichtig :/

Brandur: Aha. Worum geht es?

Lin: Ja ich finde den Weg auch gut allein :D der Kasi kann sich entspannen gg

Arch: ├Âhm um mein Problem

Brandur: Du gehst nicht allein aus, du bist erst 19! :sauer: Seit gerade mal einem Jahr vollj├Ąhrig.

Lin: ja v├Âllig gleichg├╝ltig ich gehe dann mal Ihr Lieben und weniger Lieben gg

Brandur: Nicht ohne Kasi! *Lin mit dem Stock am Kragen festhalt*

Lin: verdammt, wieso mit Kasi? Na gut mit Kasi *grummel* oky mit Kasi :D

Arch: bring ihn aber wohlbehalten wieder!

Brandur: Dann wirst du warten m├╝ssen, bis der gute Kasimir geruht, sich zu zeigen.

Lin: ja doch! herje ehrlich, Deine Sorgen m├Âcht ich haben gg

Lin bis dato ist mir der Sack geplatzt ehrlich

Jesper: LOL

Brandur: Wie bitte?

Lin: nur im ├╝bertragenen Sinn, nicht real - keine Panik gg

Brandur: Jesper! Archibald! Ihr habt meinen Jungen verdorben mit eurem Dreck!

Arch: er will in den Puff

Brandur: *ans Herz fass* JAPS

Arch: Hallo? Ich war noch nie im Leben im Puff! Das schw├Âre ich!

Jesper: Fakt, war er nie.

Arch: ist Dir nicht gut....

Brandur: Ich brauch einen Stuhl!

Lin: *neben Brandur knie* was ist denn nun los? *Brandur festhalt*

Jesper: er m├Âchte nicht dass Du ins Freudenhaus gehst

Dun: ja da kann man sich sonst was wegholen! h├Ârte ich gg

Brandur: *finsterer Blick* Mein Sohn vergeudet sich, stellt seinen Leib dem niedersten des niedersten P├Âbels zur Verf├╝gung! Da soll mir gut sein? Wei├čt du, wie Syphillis aussieht?

Arch: *Schultern zuck* N├Â

Brandur: Junge! Wir organisieren dir eine anst├Ąndige Dame!

Jesper: nein?!?

Dunwin: also so genau will der Junge das sicher nicht wissen. Genau wir besorgen ihm eine Frau. Wollten wir doch eh! :)

Lin: eh ja, oky. Was denn f├╝r eine???

Arch: eine gesunde vermutlich gg

Brandur: Eine professionelle Dame, wenn es denn unbedingt sein muss, aber nicht aus solch einem Etablissement!

Dun: Du Vollpfosten, dass ist wohl klar! Oder meinst Du wir schleppen so einen Keimherd hier an?

Lin: also eine Edelnutte sozusagen?

Brandur: *tupft sich mit dem Taschentuch die Stirn ab*

Jesper: sollte er dass denn?

Arch: da w├╝rde ich auch schwitzen wie ein Affe *Brandur t├Ątschel* verbiete es einfach

Brandur: Eine professionelle Dame! Achte auf deine Sprechweise!

Lin: Ja doch. Ich wollte Dich doch nicht ver├Ąrgern! eine professionelle Dame. Gut wo bekommen wir die her?

Brandur: Damit er es heimlich tut, hinter meinem R├╝cken? *guckt ungl├╝cklich* Und sich etwas einf├Ąngt oder erstochen in der Gosse liegen bleibt? Mein einziger Sohn? Das wei├č ich nicht, mich hat das nie geschert, ich hatte Aster und Magdalena. Aber wir werden es in Erfahrung bringen.

Arch: verbieten und kontrollieren, Kasi klebt an ihm. Denk nach, ich mag Dich nicht Brandur, ich hasse Dich sogar. Aber Deinen Sohn mag ich, als Kamerad. Keine Angst. Solche Frauen sind gef├Ąhrlich. Manche von denen rauben kerle aus, denk gut nach. Besorg ihm eine Ehefrau. Ehrlich und freundlich gemeint

Dunwin: eine gute Ehefrau ist was wert, ich hatte leider keine :/ eine die h├╝bsch ist und die er mag Brandur, dass w├Ąre eine gute Idee. Zudem w├Ąre damit die Linie gesichert :)

Brandur: Du hast Ideen, wo soll ich auf die Schnelle eine Ehefrau herbekommen.

Jesper: kennst Du keine Verwandten?

Dunwin: doch sicher, aber m├Âchtest Du dass er eine Verwandte heiratet?

Lin: Nicht die Tochter von Veyd! die nicht! Niemals diesen Bilanzb├╝cherwurm!

Arch: mal auf einen Ball gehen? Da k├Ânnte er wen passendes kennenlernen. War fr├╝her doch mal so

Dunwin: ja Brandur wir geben zur Feier einen Ball und dort suchen wir Linhard direkt eine Frau. Dann kommen sie zu uns und wir m├╝ssen nirgendwohin. Im Herrenhaus

Brandur: Linhard, wie wichtig ist dir der Kontakt zu einer professionellen Dame?

Lin: nicht so wichtig?

Dunwin: und nun die Antwort die Du tats├Ąchlich meinst...

Brandur: Sei bitte ehrlich.

Lin: es geht nicht um die Frau an sich, oder woher sie kommt. Es geht einfach um die Frau. Also es muss keine von dort sein. Man lernt auch wen in der Taverne kennen oder so. Aber das ist einfacher und leichter. Man zahlt, man bekommt was man m├Âchte und man geht wieder. Drum hab ich gefragt. Also fr├╝her durfte ich das

Dunwin: was Du fr├╝her durftest, kratzt hier keinen

Brandur: *JAPS* Ich brauche ein Glas Wasser.

Arch: das ist komplizierter als ich dachte :/

Jesper: Brandur ein Glas Wasser reich* bittesch├Ân

Brandur: Danke. Also wirst du nicht bis zu einer Hochzeit warten k├Ânnen. Ergo ben├Âtigst du eine professionelle Dame.

Dunwin: er ben├Âtigt eine Freundin

Lin: dass kommt drauf an, wenn ich morgen heiratet, kann ich noch durchhalten gg

Arch: ich glaube eher weniger gg

Dunwin: das ist wirklich ein Teufelskreis, kalt duschen!

Jesper: genau, dass hilft eigentlich, allerdings nur kurz gg

Brandur: *seufz* Kennt sich hier jemand in der Gegend aus? Wo bekommt man hier professionelle Damen der gehobenen Klasse?

Arch: das hilft ├╝berhaupt nicht. Ich habe die L├Âsung! Tata! :D

Dunwin: bitte sag nicht er soll ins Kinderheim gehen.... *st├Âhn

Arch: Quatsch! ich sage ein Zauberwort... MARGOT :D

Jesper: OMG!

Brandur: Sie ist eine MAGD! *mit dem Stock klopf* Willst du Linhard beleidigen?

Dunwin: meinst Du sie ist, nein, ich meine Wolfram ist doch, nee, also, nein, Margot doch nicht

Arch: hat er nun Druck oder nicht?

Dun: ja aber Margot ist doch eine Dienerin und keine Dirne

Arch: :bekloppt:

Jesper: er meint das anders als ihr denkt, er meint Margot wird gezwungen...

Arch: oder bezahlt, gleichg├╝ltig

Dunwin: Dann haben wir Stress mit Wolfram! Bist Du irgendwie krank im Sch├Ądel???

Jesper: Das war eine Fangfrage gg

Arch: :sauer:

Brandur: Sie hat keine freie Wahl, es w├Ąre N├Âtigung, selbst wenn man sie pro Forma fragte, und das wird Linhard nicht tun! Wolframs Personal ... an so etwas nur zu denken!

Arch: andere Frauen gibts hier nicht :/

Jesper: ja er hat schon seinen Diener verloren, dass geht nicht

Brandur: Irgendwo wird es sicher eine Frau geben. Ich werde Wolfram fragen. Wobei ... nein, das ist sinnlos.

Lin: *weiterschleich* gg `ich bin p├╝nktlich zur├╝ck - versprochen ┬┤

Brandur: NEIN. :sauer:

Arch: was wolltest Du ihn fragen? Sag doch

Brandur: Nach professionellen Damen, aber da wird er sich wohl eher weniger auskennen.

Arch: aha und wieso?

Dunwin: Sag mal von welchem Stern kommst Du? Weil er, da er nie, es liegt eben daran, frag nicht so dusslig!

Arch: verstehe er ist schwul

Jesper: daf├╝r wird er von uns nicht verurteilt

Arch: Nope

Brandur: Doch.

Jesper gg

Arch: doch?

Dunwin: er sagte doch doch! aber vielleicht wei├č er trotzdem wo man Kontakte kn├╝pfen kann?

Brandur: Er wird daf├╝r verurteilt. Aber ich sch├Ątze ihn trotzdem.

Jesper: von wem wird er denn verurteilt?

Arch: *auf Brandur deut*

Jesper: oha

Dunwin: keine Ahnung, spielt auch keine Rolle, es geht nicht um Wolfram oder seine Gesinnung oder was wei├č ich. Es geht um Linhards Bed├╝rfnisse. Strengt Eure Sch├Ądel an Leute! ich brauche Ergebnisse!

Arch: Gef├╝gigkeitsdrogen und Margot?

Brandur: ich hab die L├Âsung!

Dunwin: da waren wir gerade schon, nein. Wir ben├Âtigen eine gute Frau die ihn freiwillig ehm ranl├Ąsst

Dun: ahhhhhhhh :)

Arch: erz├Ąhl :)

Jesper: leg los

Brandur: Linhard, folge mir.

Lin: OMG

Brandur: *geht zum Wyvern, indem noch immer das Gep├Ąck liegt*

Dunwin: *hinterher schweb* Du wirst ihm einen Ghul schaffen?

Brandur: *reicht ihm einen gro├čen Koffer* Nimm ihn mit in dein Zimmer, schau hinein FASS ES NICHT AN und mach ihn wieder zu, Dann sag mir, ob du so etwas auch haben willst.

Arch: :erstaunt: Lin... lauf, lauf so lange Du noch kannst!

Brandur: Keinen Ghul! :sauer:

Arch: puh :( :)

Jesper: sich vor Ghulen ekeln aber selbst

Linhard: *koffer mitnehm und wegschlepp*

Brandur: Nimm den Koffer, Linhard. Geh schon.

Arch: *nerv├Âs hinterher guck*

Dun: sag mal was hast Du denn jetzt f├╝r Probleme??? lol

Arch: Na irgendwie gehst da Du, mit einem Koffer von ihm... dem HEXER!

Jesper: Eh Arch, er ist im gleichen Team *anmerk*

Lin: eben *Koffer wegschlepp* bis gleich *aufs Zimmer schlepp*

Arch: ich bin besorgt :/

Dunwin: Danke f├╝r die Info.... w├Ąre keinem hier aufgefallen... ;) *Arch knuff* aber besser so als anders :)

Brand: Meinst du, ich will ihm was B├Âses?

Jesper: ist es was geheimes?

Dunwin: ja

Brandur: *versucht, seine Nervosit├Ąt zu verbergen*

Jesper: d├╝rfen wir nicht wissen?

Dun: nein :)

Lin: *mit dem Koffer zur├╝ckkomm* :D :D :D

Brandur: *Dunwin anschau* Woher wei├čt du, was in dem Koffer ist?

Dun: ich? eh Du hast gesagt es ist geheim.... ich wei├č nicht was drin ist

Brandur: Und? *nerv├Âs die H├Ąnde hinter dem R├╝cken verschr├Ąnk*

Lin: :D ich m├Âchte auch eins

Dunwin: er m├Âchte auch eins :klasse:

Arch: will auch eins... in Ordnung... was immer es ist... *am Kopf kratz*

Brandur: *keucht erleichtert* Gut, dann brauche ich etwas Zeit und sehr viele Leichen.

Arch: wie viele?

Jesper: gerade regte er sich noch ├╝ber Ghule auf, nun besorgt er das Bastelmaterial *grummel

Brandur: Um die hundert, mindestens, eher mehr, da ich nur das wertvolle Knochenschmelz verwenden kann.

Arch: Du ben├Âtigst nur die Knochen?

Brandur: Ja.

Arch: alles klar, mache ich f├╝r Dein K├╝ken. Daf├╝r schuldest Du mir was. Vorlieben? Oberschenkelknochen oder so?

Dunwin: er schuldet Dir nichts, Du bist sein Untergebener... oder ehr gesagt Linhards Lehrer und Untergebener

Brandur: Sch├Ądel und H├╝ftknochen sind am besten.

Arch: Die Schuld h├Ątte er gerne bezahlt, die Bezahlung betrifft Lin und nicht mich. Besorge ich Dir. 120 St├╝ck und keine Fragen woher

Brandur: Keine Fragen. Es sollten die Knochen von Erwachsenen sein. Aufgrund der gr├Â├čeren Menge an Schmelz.

Arch: dann dauert es etwas l├Ąnger, kleine h├Ątte ich genug... auf Vorrat. ├ťberleg es Dir

Lin: *nerv├Âs kratz und Brandur anstarr* machst Du mir wirklich eins?

Brandur: Sie sind schon tot, Archibald? Nat├╝rlich, mein Junge. Nach deinen W├╝nschen.

Arch: ja die Vorg├Ąnger der 12 die ihr geraub.. mitgenommen habt. Ich hole keine neuen mehr, ich jage nicht mehr, ich habe es versprochen. Ich bin sozusagen auf Entzug. Ich l├╝ge nicht

Dun: :erstaunt:

Brandur: Wenn sie ohnehin schon tot sind, w├Ąre es Vergeudung, sie verrotten zu lassen. Aber dann werden es eher 200 Skelette sein, die ich ben├Âtige.

Arch: f├╝r was immer Du sie ben├Âtigst, Du kannst sie haben. Andere machen eh nur Seife draus. ich bringe sie mit. ich muss aber im Dunklen reisen, wegen meinen Augen. Ich hole Dir Dein Zeug. Versprochen. Daf├╝r h├Ąlst Du Dein Versprechen... ein ┬╗Purie┬ź auf Eurem Thron. Das ist schon alles. Ich breche umgehend auf, noch ist dunkel

Jesper: soll ich ihn begleiten? Ich meine das Zeug ist schwer zu schleppen oder?

Arch: K├Ânnen wir es zum besseren Transport kleinkloppen?

Jesper: keine Ahnung, sonst in S├Ącke schaufeln. Also Du schauffelst und bringst die S├Ącke hoch. Ich helfe nur beim Schleppen

Brandur: Du hast mein Wort, Archibald. Wenn es an der Zeit ist. Diesen Zeitpunkt bestimme ich. Ihr k├Ânnt die Knochen zerkleinern, das macht nichts.

Arch: dann machen wir dass, wir beeilen uns

Dun: Nehmt die Pferde, also das von Wolfram und Marlo ehe die hier nur rumstehen

Lin: *Brandur felsenfest umarm* k├Ânntest Du auch noch was anderes herstellen?

Brandur: *umarmt ihn ungeschickt zur├╝ck mit einem Arm* Sicher. An was denkst du?

Lin *ins Ohr flüster* an eine Waffe, ein kurzes Stilett, hart, aber nachgiebig und so kurz dass ich es im Ärmel tragen kann

Brandur: Nat├╝rlich. Das sollst du haben. Das und noch mehr, aber ich ben├Âtige daf├╝r viel Rohmaterial.

Lin: Du wei├čt f├╝r wen, falls er uns je angreift. Wo immer der sich verkrochen hat. Er hat sowas auch

Brandur: Du wirst auch eine vollst├Ąndige Knochenr├╝stung erhalten. Aber da aus dem Koffer hat ja wohl erst einmal Priorit├Ąt. *R├╝cken streichel*

Lin: sfg Ich muss fast bl├Âde grinsen, aber ich habe mich beherrschen k├Ânnen. Ich verrate nichts, ich schw├Âre es. Ich ben├Âtige einen Koffer! ehm m├Âchtest Du die 200 Taler zur├╝ck? Ich ben├Âtige die nicht mehr

Brandur: Auch den Koffer bekommst du. Wir m├╝ssen unter vier Augen reden, wie es aussehen soll. Behalte die 200 Taler. Aber vesprich mir, sie nicht f├╝r solche ungesunden Dinge auszugeben. Kauf dir irgendetwas Sch├Ânes davon.

Lin: Ich hebe sie auf. Ich kann Dir aufzeichnen wie es aussehen soll. Geht das? Ich spare die Taler dann. ich hatte vorher nicht dr├╝ber nachgedacht,dass es gef├Ąhrlich sein kann dorthin zu gehen zu den Frauen

Brandur: Ansgar hat sehr verantwortungslos gehandelt, dich unvorbereitet und obendrein allein auf die Stra├če loszulassen. Ich bin froh, dass du so vern├╝nftig bist. Ich verstehe, dass du deine Freiheiten brauchst, aber versteh auch, dass ich nur noch ein Kind habe. Wenn du meinst, dass deine Zeichnungen alles wiedergeben, wie du es dir vorstellst, so zeichne sie.

Lin: er hat es nicht hinterfragt, aber er erlaubte es uns beiden. ich zeichne und erkl├Ąre. Ich wollte Dich nicht ├Ąngstigen, ich dachte es w├Ąre normal f├╝r Dich. Aber wenn Du es so erkl├Ąrst, ergibt das Sinn und ich lasse es. Versprochen

Brandur: Du bist ein kluger und vern├╝nftiger Junge. Nein, f├╝r mich war das nicht normal, es lag au├čerhalb meines Interesses. Ich hatte Aster und meine Frau, damit war ich gl├╝cklich. Pass auf dich auf. Die Anfertigung wird eine Weile dauern, ich hoffe, bis dahin h├Ąltst du es noch aus.

Lin: nunja ich tue dann was ich sonst tue, allein in Ordnung? Vielleicht hab ich ja auch mal eine Frau. Eine richtige f├╝r mich allein, also eine Ehefrau. Aber eine die ich mag oder liebe, dass w├Ąre sch├Ân :)

Brandur: Wir werden dir gemeinsam eine passende Frau heraussuchen. Die Entscheidung liegt letzten Endes bei dir, aber bei der Vorauswahl werde ich dich unterst├╝tzen.

Lin: Das ist fair *freu* damit bin ich einverstanden, suchen wir sie gemeinsam aus :)

Brandur: *dr├╝ckt Lin noch einmal* So, jetzt Abmarsch mit dir! Ich werde Wolfram bitten, dass Margot sich um ein Bad k├╝mmert und uns rasiert, nachdem Kasi noch immer verschollen ist.

Lin: ja dass wird sie sicher tun :) *dr├╝ck ganz feste zur├╝ck* ILD - anders magst Du es ja nicht h├Âren Papa :)

Brandur: Doch, ich mag es h├Âren. Ich bin nur nicht so gut darin, es selbst zu zeigen. Es ist sehr ungewohnt.

Lin: Nun dann sagen wir es anders, Keks? gg

Brandur: *l├Ąchelt* Keks.

Lin: ;) Keks gg

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Archibald von Dornburg
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Re: Das verborgene Tal

#74

Beitragvon Archibald von Dornburg » Fr 29. Dez 2017, 22:51

Jesper schwang sich im Garten auf Marlos Pferd und hielt Archibald auffordernd eine Hand hin. Arch musterte Jesper kurz und sch├╝ttelte den Kopf.

"Verkneif Dir einfach jeden Kommentar, der Zossen wird schon keine Dackelbeine bekommen! Komm jetzt Dornburg", antwortete Jesper brummig.
"Nein ich hab Schiss vor dem Gaul", murmelte Arch kaum h├Ârbar und ignorierte die gereichte Hand.

"Was? Sprich so laut dass ich Dich verstehe", grinste Jesper.
"Du hast mich verstanden, h├Âr auf mich aufzuziehen Jesper. Zudem zu zweit auf einem Gaul, dann m├╝ssen wir mehrfach reiten. Und alleine setze ich mich nicht auf ein Pferd. Du wei├čt dass ich nicht reiten kann. Pass auf, geh zu dem Knochendrachen und warte dort. Ich frage Brandur ob uns Dunwin fliegen kann. Das w├Ąre am Besten. Wir bek├Ąmen alles mit einer Ladung abtransportiert und ich kann mir den Ritt auf einem Pferd sparen", schlug Arch vor.

Jesper stieg vom Pferd und knuffte Archibald breit grinsend.
"Abgemacht, aber beeil Dich", bat van Verling und marschierte Richtung kn├Âchernem Drachen davon.

Archibald seinerseits ging zur├╝ck in den Keller von Wolframs Haus. Er ging direkt auf Brandur zu und zog ihn beiseite.

"Ich m├Âchte Dich um etwas bitten und Dir etwas vorschlagen. Zuerst meine Bitte.
K├Ânnte uns Dunwin mit dem Knochendrachen fliegen? Wir haben ein logistisches Problem - mich. Das ist mir jetzt etwas peinlich, aber ich kann nicht reiten, also reite ich stets bei wem mit. Ich habe... ehm... Schiss vor Pferde. Nat├╝rlich k├Ânnte ich mit Jesper gemeinsam reiten, aber dann bekommen wir wesentlich weniger transportiert. W├╝rde uns Dunwin fliegen, w├Ąre der Transport mit einem Flug erledigt und Du w├╝rdest mir einen Gefallen erweisen. Ich erwidere ihn selbstverst├Ąndlich.

Nun zu meinem Vorschlag, ich wei├č das ich mich damit weit aus dem Fenster lehne, aber es ist ein Friedensangebot.

Dunwin hat Dir verziehen und unterst├╝tzt Dich, da Du Linhard unterst├╝tzt. Was ich pers├Ânlich guthei├če, da er f├╝r mich so etwas wie Dunwin in jung ist.
H├Âr zu. Deine Familie ist tot. Meine ist das auch. Bei uns beiden bis auf wenige Ausnahmen. Du hast noch Deine Neffen, ich habe noch meine Tochter.

Hier der Vorschlag, Du suchst f├╝r Linhard eine Frau, verbinde ihn mit meiner Tochter. Nicht als Ehepartner, sondern als reine Verbindung. Sie soll ihm das erste Kind schenken. Dunwins Blut und das meine vereint, das w├Ąre ein immenser Vorteil.

Bedenke Dunwins F├Ąhigkeiten als Linhards Opa, bedenke Linhards eigene Kampff├Ąhigkeiten, bedenke meine und ich versichere Dir Derya kommt nach mir was das angeht. Wer immer dort entsteht, wird die besten Veranlagungen haben.

Und die wird der Erstgeborene ben├Âtigen, soll er auf dem Thron bleiben, dem Du Lin geschenkt hast. Ansonsten w├Ąren Deine... unsere Bem├╝hungen schon nach nur einer Generation vorbei.

Ich vermute doch richtig dass sich Lin ein Kind w├╝nscht?
Meine Tochter vermutlich ebenso, nur k├Ânnte sie nie... ein Kind selbst aufziehen... Du verstehst?
Deine Linie w├Ąre gesichert und meine ebenso, in einer perfekten Symbiose.

Weder meine Tochter noch ich w├╝rden dem Kind jemals schaden, kurzum wir halten uns von ihm fern. Das w├╝rde ich Dir schw├Âren, ebenso schw├Âre ich Linhard gerne die gleiche Loyalit├Ąt die ich einst Dunwin schwor. ├ťberlege es Dir Brandur.

D├╝rfen wir den Drachen nutzen? Entscheide dar├╝ber bitte z├╝gig, ich kann nur nachts reisen wie Du wei├čt. Ich helfe Dir bei Deinem Knochenproblem f├╝r Lin gerne, ich habe mich ja selbst angeboten. Aber bei Tag kann ich nicht reisen, das ist t├Âdlich... aufgrund meiner Migr├Ąne",
erkl├Ąrte Archibald freundlich.
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Marlo von Falkenberg
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Re: Das verborgene Tal

#75

Beitragvon Marlo von Falkenberg » Mo 1. Jan 2018, 00:04

Marlo

schaute Archibald und Brandur nach. Der Junker und Schwertmeister hatte sich den Nekromaten geschnappt und war mit ihm ein St├╝ckchen weggegangen. Marlo beobachtete die zwei. Er hatte bis auf den Gruss zum Anfang noch nicht mit Archibald gesprochen. Allerdings wollte er gern mal mit ihm was schwatzen, da er viel von ihm geh├Ârt hatte. Nicht nur gutes, sondern genauso schr├Ąge Dinge wie ├╝ber Wolfram. Er dachte immer noch, dass da nicht so viel dran war. Familien schwatzen oft einen Scheiss zusammen, der nicht logisch war. Aber das was so ├╝ber seine F├Ąhigkeiten erz├Ąhlt wurde, interessierte Marlo doch. Darum behielt er ihn genau im Auge. Er schaute wie er sich bewegte. Wie seine Gesten waren. Seine Statur und seine Bewegungen waren ausgezeichnet. Marlo wollte sich gerne mit Archibald messen und herausfinden wie gut er selber war.
Wenn der Schwertmeister bereit war nicht nur Linhard einige Tricks zu zeigen, war das f├╝r sie alle gut. Aber Archibald schwatzte eine ganze Zeit auf Brandur ein. Marlo schaute zur T├╝r. Sein Mann kam nicht zur├╝ck. Er fragte sich wo sich Wolfram rumtrieb. Angeblich wollte er zu Kasimir um ihm zu helfen. So fest hatte Brandur den Vampir gar nicht geschlagen. Marlo stand auf und ging zu Brandur und Archibald r├╝ber.

"Was ist los? Gibt es ein Problem Brandur? Archibald hast du Wolfram gesehen? Er wollte zu Kasimir."

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Re: Das verborgene Tal

#76

Beitragvon Erz├Ąhler » Di 2. Jan 2018, 01:04

Die Rettung von Undorich Holzapfel und Damir


Archibald und Jesper waren mit Dunwin aufgebrochen, um die Knochen zu organisieren, die Brandur zum Bau der Puppe ben├Âtigte. Nebenbei machten sie einen Abstecher zum Gef├Ąngnis, um zwei ihrer alten Kameraden freizukaufen.




Damir: *Starrt Jesper auf den Bauch* also das war ich aber nicht!

Arch: das war er allein, ganz ohne Deine Hilfe - sch├Ân Dich zu sehen Spatzenhirn :D *dr├╝ck

Jesper: so wurde ich nicht begr├╝├čt :/

Arch: wundere Dich nicht, Dunwin ist zu einer strahlenden Lichtgestalt aufgestiegen gg

Jesper: so klingt das sogar richtig nett gg

Arch: ich musste ja auch jahrzehntelang seinen Schwachsinn als brilliante Ideen verkaufen gg

Jesper: :(

Arch: mach Dir nichts draus Baby gg

Jesper: gut wie erkl├Ąren wir Damir, damit er es begreift wie und was Dunwin nun ist?

Jesper: Damir, hast Du verstanden, was er Dir damit sagen wollte?

Arch: :neutral:

Damir: Na klar, ich bin ja nicht dumm. Dunwin ist ... was?!

Arch: tot

Jesper: ja leider wurde er ermordet... Moment Du bist doch mit uns geflohen! Du wei├čt das doch!!!!

Arch: na schau einer an....

Damir: Aber das kann ja gar nicht sein, letztes Jahr hat er doch noch gelebt!

Arch: Im Fr├╝hjahr gab er sein Wort im Sommer trugen sie seine Leiche fort, er kommt nicht wieieder gg *sing gg

Damir: Es sind alle fortgerannt und ich bin euch gefolgt, was wei├č ich, was ihr geplant habt und warum ihr alle wegrennt!

Jesper: Archibald!

Arch: ich war nicht dabei Damir mein Lieber, ich lag Zuhause und habe geschlafen :/
Und was machen wir jetzt? Wo sollen wir hin?

Arch: er wurde von seinem Bruder beschworen und nun folgen wir diesem Kor... Hexer... *hust* und unterst├╝tzen ihn dabei Dunwin 2 auf den Thron zu hieven. Linhard hei├čt er, ein vielversprechender Junge, falls der Dicke es nicht versaut. Wir m├╝ssen seine Erziehung untergraben, terminieren m├╝ssen wir sie, damit der Knirps ├╝berlebt. Wir m├╝ssen ihn zu einer knallharten Ein-Mann-Armee formen. Das ist mein Plan

Jesper: aha....

Arch: Dunwin sieht es ganz gewiss genauso. Jener Dunwin den wir gesch├Ątzt und geliebt haben. Das schwebende Ding ist nur noch ein Schatten seiner selbst, wie unsere Erinnerungen an ihn :/
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Damir: Wieso leben dem seine Br├╝der jetzt auf einmal wieder und beschw├Âren ihn? Letztes Jahr waren sie so tot, wie Dunwin lebte! Irgendwas verwechselt ihr grade.

Arch: Ich schwor ihm einst Treue und ich werde den Schwur nicht brechen, sein Tod spielt keine Rolle f├╝r mich. Linhard ist sowas wie von einem uralten toten Baum ein Kastanien. Wir m├╝ssen sie nur in vern├╝nftige Erde pflanzen und der alte Baum entsteht neu. Kapiert Ihr das denn nicht?

Jesper: Leider nicht, sein Bruder Brandur hat scheinbar ├╝berlebt. Er kam, um Rache an seinen Neffen zu ├╝ben und beschwor genau aus diesem Grund seinen j├╝ngsten Bruder Dunwin. Seine S├Âhne haben Duwin im Fr├╝hjahr ermordet

Damir: Okay. Das verstehe ich jetzt wirklich nicht, aber egal. Also erstmal m├╝sst ihr mich hier rausholen. Habt ihr die Kaution schon bezahlt?

Arch: So war es, h├Ątte er mal auf mich geh├Ârt. Wollte er aber nicht. Ich habe ihm noch pers├Ânlich gesagt, je ├Ąlter sie werden, je gef├Ąhrlicher werden sie. Er sollte sie nicht ├╝16 werden lassen. Ab dato ist Schicht, ab dato k├Ânnen sie eine Gefahr darstellen. Ich sagte ihm, lass sie so 10 - 12 werden und verunfallen. Dann wirst Du neue Kinder zeugen m├╝ssen, der Alte kann es Dir gar nicht verwehren. Aber hat er das getan? Nein, er hatte viel zu viel Schiss vor dem Alten und dessen Entt├Ąuschung. Als ob der je was auf Dunwin gegeben h├Ątte der alte Hexer.

B├╝ttel: Macht 3000 Handelstaler pro Person. Haben sie 6000 in bar dabei?

Jesper: hast Du soviel in bar? *Arch angrins*

Arch: ja hab ich *abz├Ąhl* die zwei schulden mir was

Arch: *B├╝ttel das Geld reich und unterschreib* bitte

B├╝ttel: *├╝berpr├╝ft das Geld auf Echtheit*

Arch: mein Name sollte daf├╝r b├╝rgen dass es echt ist, oder zweifelt Sie den Stand an?

Jesper: dass muss er sicher tun

B├╝ttel: Die ├ťberpr├╝fung ist eine reine Routine. *steht auf und schlie├čt die Zellen auf* Ich hoffe, wir sehen uns nie wieder!

Arch: das gleiche kann ich nicht von meinem Geld behaupten

Damir: Das n├Ąchste Mal will ich in die Zelle mit dem Holzi zusammen, das war ganz sch├Ân langweilig.

Jesper: :D komm

Arch: das n├Ąchste Mal? Das wirst Du Dir verkneifen. Ihr habt mich eine Stange Geld gekostet, Ihr Holzk├Âpfe!

Jesper: *Damir dr├╝ck* sch├Ân dass Du wieder frei bist, knurr nicht so rum, Du freust Dich doch auch

Holzapfel: ich dachte schon ich verschimmele :/ Danke f├╝r die Rettung :)

Arch: ja bitte gg

Damir: *Jesper dr├╝ck* Beim Verschlinger, bist du ... gro├č geworden!
Jesper: Dunwin wird sich freuen, dass wir wieder zusammen sind :D

Arch: *misstrauisch guck*

Jesper: eigentlich nur breit, falls man Arch fragt. Aber hey ich hatte viel Freizeit und ich habe das leben einfach genossen. :) Wie hat es Dich in den Knast verschlagen?

Damir: Ich wollte wo einsteigen. Als ich an der T├╝r hantieren will, h├Ârte ich L├Ąrm. Ich gucke so um die Ecke und da seh ich den Holzi, wie er unter dem Fenster liegt, was er herausgebrochen hatte. Er wollte auch gerade in das selbe Haus einsteigen. Ich musste derart lachen, dass die Nachtw├Ąchter uns bemerkt haben. Die haben mich dann auch mitgenommen, obwohl ich noch gar nicht angefangen hatte. Ich war nur Passant.

Holzapfel: von was muss man ja leben und dieses Fenster war echt keine Wertarbeit. Irgendwie wusste ich an dem Abend schon in der Taverne nach dem 5 Bier, dieser Abend endet nicht gut :/

Jesper: ab heute wird alles gut :) *freu

Arch: hoffen wir es :) :D

Damir: *Arch dr├╝ck* Danke f├╝rs Freikaufen! Ich zahl`s dir zur├╝ck, sobald ich kann!
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Arch: Wir m├╝ssten etwas verladen. Ihr k├Ânnt uns dabei helfen. Jesper wird die S├Ącke hochtragen, Ihr werdet sie in den Drachen laden. Damit werden wir dann zu Dunwin fliegen. Och Du *knorckel* schon gut, Familie geht vor. Zahl es zur├╝ck, indem Du keine Schei├če baust und mit anpackst, hm?

Damir: In den Drachen? Was hab ich jetzt schon wieder verpasst?

Arch: das ist so ein Fluger├Ąt... in dem Dunwin feststeckt f├Ąllt mir gerade ein... er hat uns hergeflogen

Jesper: er wurde von einem Nekromanten aus dem Jenseits wiederbeschworen!

Damir: *glotzt ungl├Ąubig* Holzi, die verarschen mich.

Holzi: und mich gleich mit!

Arch: *beide am Handgelenk pack und zu dem Drachen zerr* bittesch├Ân Jungs gg

Holzi: bei den neun Pforten, was beim Abgrund ist das?

Damir: :verdutzt:

Jesper: Unsere Kutsche sozusagen. Wir m├╝ssen per Luftweg was transportieren.
Dunwin: *die vier anguck* L E U T E *kreisch vor Freude*

Arch: der Boss.... :D

Damir: Jetzt hab ich alles gesehen.

Arch: das freut mich f├╝r Dich, aber es gibt noch mehr zu bestaunen gg

Holzi: *den Drachen erstaunt mustere* was Archi?

Jesper: einen lebenden Brandur....

Damir: Und, ├Ąh, also wir klettern jetzt in den Boss rein? D├╝rfen wir das?

Dunwin: so ist es meine Lieben. Ich starb... mein Bruder war in Not und rief mich aus dem Jenseits zur├╝ck... wir haben uns ausges├Âhnt... aber einen neuen gemeinsamen Feind....

Damir: Bitte sag mir, dass du das auch nicht verstehst, Holzi ...
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Dunwin: ja... Ihr d├╝rft das :) na klar. Aber vorher m├╝sst Ihr die Ladung holen

Holzi: Er war tot und wurde wieder beschworen. Was ist wenn wir wieder... nee dann m├╝ssten wir... bleibt er f├╝r immer in diesem Ding?

Arch: nein nur f├╝r den Flug. Jesper wir holen die Fracht, Ihr schleppt sie in den Drachen *ins Haus geh*

Jesper: ich stelle Euch gleich die S├Ącke hier hin und Ihr ladet sie bitte so ein, dass wir auch noch Platz haben. Brandur ben├Âtigt das Zeug f├╝r Linhard :)

Damir: F├╝r wen?!

Dunwin: f├╝r meinen Enkel Damir, Du wirst ihn bald kennenlernen. Ein guter Junge, kein Hexer, kein verseuchtes Blut, er wird den Thorn besteigen, den Familienthron :)

Damir: Ja aber ... wieso ... was hat Brandur mit Linhard zu schaffen und, viel schlimmer, du mit Brandur? Holzi, die ver├Ąppeln uns immer noch!

Dunwin: nun ich starb. Brandur hatte ├╝berlebt. Dave mein Sohn heiratete und dort offenbarte Brandur dass er noch lebte. Es kam zwischen ihm und Ansgar zu einem Streit. Ansgar hat zwei S├Âhne - Anwolf einen Verseuchten Bastard und Linhard einen guten, reinen Jungen den er aber nie sah. So wie Alastair mich nie sah... nun Brandur bek├Ąmpfte seine Feinde und beschwor aus diesem Grunde mich... und da er sich Linhards annahm.... begrub ich unsere Fehde. F├╝r ihn, f├╝r uns alle, weil es Unrecht war auf Alastair zu h├Âren und ihm derma├čen zu schaden. Brandur nahm sich Linhards an, dass was Ansgars Aufgabe gewesen w├Ąre als Vater. Er war Linhards Alastair... aber er sollte kein zweiter Dunwin werden... er sollte leben und lieben d├╝rfen... verstehst Du?

Damir: Also Brandur, den wir eigentlich ermordet haben, ist jetzt nicht mehr der Feind. Sondern wer?

Dunwin: Ansgar, da er sich Linhard genauso gegen├╝ber verhalten hat, wie Alastair mir gegen├╝ber. Brandur und ich haben beschlossen, die Familie in den Frieden zu f├╝hren. Und ich m├Âchte mit meinem j├╝ngsten Sohn Frieden schlie├čen. Was ich tat ist in manchen Dingen unverzeihlich, aber ich m├Âchte es in der n├Ąchsten Generation besser machen. Arch versteht es nicht. Er begreift nicht, dass viele Dinge nicht aus der Seele stammen, sondern rein den Begierden vom K├Ârper geschuldet sind. Dein K├Ârper Damir, seiner oder meiner hatte Bed├╝rfnisse. Ohne K├Ârper bist Du nur noch eine Seele und die sieht sehr klar. Auch das was sie anrichtete. Dass solltest Du wissen. Ich sage das doch nicht um Euch zu langweilen oder zu ├Ąrgern

Damir: In den Frieden zu f├╝hren. *fassungsloser Blick* Archi, sag doch was!

Holzi: der ist gerade in seinem Haus verschwunden. Warten wir ab bis die wieder da sind *schwitz*

Jesper: *schleppt einen verschn├╝rten Sack nach dem anderen zum Drachen* einr├Ąumen Jungs damit wir hier den Abflug machen k├Ânnen

Damir: Ein Sack voller St├Âcke. Aber meinetwegen. *reinwucht*

Arch: *nach einiger Zeit dazugesell* alles gut und verriegelt :D

Jesper: Du hast nichts gegessen oder?

Arch: nein das mache ich nicht mehr, habe ich doch geschworen. *Nocturnal z├╝ck* wir m├╝ssen uns beeilen, Halbzeit Jungs, beeilt Euch! Ich kann und werde beie Tag nicht reisen. Daf├╝r sind meine Anf├Ąlle zu heftig geworden

Damir: Doch, Gr├╝tze heut morgen. Aber ich k├Ânnt noch was vertragen.

Arch: Wir haben noch eine Sekunde Zeit, wartet einen Moment. Jesper folge mir nochmal kurz ins Haus ich m├Âchte Dir unter vier Augen etwas, sagen wir mal sehr Privates sagen. Irgendwann haben wir keine Zeit mehr dazu, Du sollst es wissen... *vorgeh*

Jesper: *hinterherstarr*

Dunwin: :D im Alter werden andere auf andere Art weich Jesper.... geh ihm besser nach... sonst h├Ârst Du es nie.... ;)

Damir: So ein Aufriss wegen ein paar bl├Âder Holzst├╝cken.

Holzi: *gegen Damir lehn* also ich glaube nicht, dass er es sagt. 50 Taler dagegen, wettest Du mit?

Jesper: *Arch folge und T├╝r hinter sich schlie├č* sprich Kurzer.

Damir: Hm? Was meinst du? Ich wette dagegen, egal, worum es geht. Sonst ist`s ja langweilig.

Holzi: aber ich hab doch schon dagegen gewettet - verdammt, gut dann bin ich daf├╝r, Arch wird ihm was nettes sagen, was ich nicht glaube. Irgendwas liebes mit tausend Beleidigungen gg

Damir: Oh Mann, da muss ich ja jetzt daf├╝r sein! Okay, also ich bin daf├╝r.

Arch: *Jesper anschmunzel* gut hier kommt es.... ich mag Dich von ganzem Herzen... und ich habe Dich nur beschimpft... da ich w├╝tend war, was Du aus Dir hast werden lassen. Gleichg├╝ltig, ich habe Dich zur├╝ck... und ich bin froh drum... Ich m├Âchte Dir was anvertrauen, dass Du niemandem sagen darfst in Ordnung Gro├čer?

Jesper: gut, ich schweige sag es... gleichg├╝ltig was es ist... sag es Archi....

Dun: ├ľhm....

Damir: Ja, ich hab doch gesagt, dass ich daf├╝r bin. :-)

Arch: *vor Jesper stell und den Mund weit aufmach, mit der Zunge ├╝ber die Eckz├Ąhne streich* ich werde nie wieder jemanden fressen... k├Ânnen Gro├čer... die perfekte L├Âsung. Ich bin... nunja ein D├Ąmon... oder so ├Ąhnlich *freu* freust Du Dich f├╝r mich?

Jesper: *Arch kreidewei├č anstarr*

Holzi: Moment Du bist daf├╝r, ich bin dagegen, ich bin daf├╝r und Du bist dagegen, wie wetten wir denn nun?

Dun: blinzel*

Damir: Jetzt hast du mich durcheinandergebracht. Gerade wusst ich`s noch.

Jesper: *r├Ąusper und ├╝ber den Nacken streich* Archi... Du hast die Pest mit der Cholera geheilt!

Arch: aber Cholera ist geil oder? gg

Damir: Das machst du mit Absicht, Holzi, du ├Ąrgerst mich schon wieder.

Jesper: Arch h├Âr mir gut zu wie lange bist Du schon... also wie lange hast Du schon... wir k├Ânnen zum Tempel gehen, es gibt Leute die heilen sogar das! Aber Du hast nicht ewig Zeit mein Kleiner

Holzi: ich komme gar nicht mehr mit, wie ich jetzt gewettet habe, ein Rakshaner Trick!

Dun: falls das so ist, ist der gut :) gg

Damir: So machen das Rakshaner. Hab ich jetzt nun gewonnen? :-D

Arch: Unsinn... mein Meister sagt ich habe nun alle Zeit der Welt... also falls Du mal das Alter und die Lasten leid bist, sag mir Bescheid *ganz vorsichtig auf den Mund k├╝ss* Keine Angst vor mir in Ordnung? *wieder rausgeh*

Holzi: noch nicht, ich habe vielleicht gewonnen. Fragen wir gleich Jesper

Arch: *auf die Nocturnal gucke* ist alles verladen, wir r├╝cken ab

Jesper: *hinterher komm und alles abschlie├č* wir k├Ânnen los

Damir: Jesper, hab ich gewonnen oder Holzi?

Holzi: was hat Dir Arch gesagt? war es nett?

Jesper: puh....

Arch: *Augenbraue hochzieh* hm?

Jesper: irgendwie verdreht liebevoll gg

Holzi: dann hab ich... gewonnen?

Dun: Du hast verloren, Du warst dagegen!

Holzi: :sauer:

Damir: Mein Trick hat funktioniert! :-D Hab ich gut eingef├Ądelt, oder?

Dun: in Verwirrung stiften ├╝bertrifft Dich niemand M├Ąuschenhirn *knuff*

Jesper: ist diese Uhr genau?

Damir: Fast h├Ątt ich dich vermisst. Was krieg ich jetzt als Gewinn?

Arch: ja. wieso? gg

Jesper: ich h├Ątte auch gerne so eine. Man wei├č ja nie, sicherer ist das wegen Deiner Migr├Ąne

Holzi: verfluchte 50 Taler von mir. Arch kannst Du mir 50 Taler pumpen? gg

Arch: :neutral:

Jesper: *Damir die 50 Taler geb* bitte

Dunwin: seid Ihr soweit, dann fliegen wir los! Rein mit Euch :)

Damir: He, danke! *an Archi weiterreich*

Jesper: Damir und Holzi rein da jetzt gg

Damir: Dann schulde ich dir jetzt blo├č noch 2500.

Arch: 2550 ;)

Damir: *reinquetsch*

Jesper: er hat es versucht gg

Holzi: reinquetsch

Arch: Dazuquetsch

Jesper: auch reinquetsch gg

Dunwin: tolle Idee....

Dunwin: *Anlauf nehm und starte*

Dunwin: h├Ątte ich gewusst was ich alles schleppen muss, wobei dieser K├Ârper ist gut *gem├╝tlich nach Daijan flieg*

Holzi: *lang ausstreck* Damir sing was gg

Jesper: ja aber nicht zu laut

Arch: nur zu *in den Mantel einmummel*

Damir: *r├Ąusper*

Holzi: hab mein Wagen schwer beladen....

Damir: Nein, das nicht! Also noch mal. *r├Ąusper*

Damir: ├ťber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ...

Arch: *nach Holzi und Damir schnupper* seltsam in letzter Zeit riechen alle Leute gut. Gibts ein neues Parf├╝m?

Dunwin: Das Lied gef├Ąllt mir! :D

Jesper: Du hast ja auch Fl├╝gel gg aber die Aussicht ist wundersch├Ân, findet Ihr nicht auch. Welcher Mond steht am Himmel?

Damir: Alle ├ängste alle Sorgen sagt man blieben darunter verborgen und dann w├╝rde alles was hier gro├č und wichtig erscheint pl├Âtzlich nichtig und kleiiiiiin.

Dunwin: so ist es auch... ein echt klasse Song Damir *freu

Arch: mir gef├Ąllt er auch :)

Damir: :-)

Holzi: ja aber ich m├Âchte trotzdem irgendwann wieder landen gg

Jesper: das ist wohl klar! gg

Damir: Der Mond ist rot. Es ist Daibos.

Arch: *ganz nah an die Rippen setz und einen Arm rausstreck* f├╝hlt sich gut an gg

Damir: Ich find das alles gerade schr├Ąg. Aber es gef├Ąllt mir.

Holzi: Fahrtwind wie bei einer Kutsche, ist das Gleiche oder hier ein bisschen mehr. *Decke aufsch├╝ttel* kommt mit drunter Leute

Arch: pures Chaos... jaaa

Jesper: ja Rakshor w├╝rde uns mal wieder lieben

Dunwin: oder immer noch gg

Damir: *drunterkriech* Ja, blankes Chaos. Rakshor w├Ąre stolz auf euch!

Arch: auch auf Dich M├Ąusehirn gg

Dunwin: LOL logisch auch auf ihn, er geh├Ârt zu uns

Jesper: genau er geh├Ârt zu mir, wie mein Namen an der T├╝r.... *sing*

Damir: Auf mich sowieso. ich bin Rakshaner. *einmummel*

Arch: ...und ich wei├č er bleibt hier.... alles fangen wir gemeinsam an... LOL

Dunwin: wir sind auch sowas wie Rakshaner, Rakshaner aus dem Herzen gg

Damir: Das sag ich euch seit vierzig Jahren!

Arch: Nonstop gg

Jesper: was sagst Du seit 40 Jahren?

Damir: Na dass ihr Tarnkappenrakshaner seid.

Dunwin: *stunden sp├Ąter in Daijan - im Tal lande*

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Linhard von Hohenfelde
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Re: Das verborgene Tal

#77

Beitragvon Linhard von Hohenfelde » So 7. Jan 2018, 20:36

W├Ąhrend Brandur zuerst mit Archibald und danach mit Marlo besch├Ąftigt war, schlich Linhard nach drau├čen. Dort besch├Ąftigte er sich mit sich selbst, aber anders als er vor wenigen Stunden noch vorgehabt hatte. M├╝de strich er sich ├╝ber sein Kinn. Als Stoppelkinn ging das schon nicht mehr durch. Er war auf dem guten Weg dahin bald einen Vollbart zu tragen.

Hatte Marlo nicht am Anfang get├Ânt, er w├╝rde Wolfram rasieren? Das h├Ątte er ihnen auch anbieten k├Ânnen. Aber auf der anderen Seite, selbst war der Mann. Wenn Marlo dazu in der Lage war, sich oder anderen das Kinn zu rasieren, dann m├╝sste er selbst erst Recht dazu in der Lage sein. Ein Rasiermesser war nichts anderes als ein Messer. Und er hatte jahrelange Erfahrung im Umgang mit Klingen.

Linhard hockte sich auf die flache Uferb├Âschung des kleinen Baches und betrachtete sein Spiegelbild im Wasser.
M├╝de sah er aus, mit tiefen dunklen Augenringen und der Bart lie├č ihn ├Ąlter aussehen als er tats├Ąchlich war. Sein nur noch lose zusammengebundener Zopf hing ihm ├╝ber die Schulter und reichte bis zu seinem Bauchnabel. Auf lange Haare war sein Erzeuger immer stolz gewesen, wie fast jeder in der Familie. Lange, dicke, dunkelbraune ja manchmal sogar fast schwarze Haare.

Lin wickelte seinen dicken Zopf und seinen Finger, z├╝ckte seinen Degen und schnitt ihn ab.
Dann machte er sich daran, seine restlichen Haare B├╝schelweise abzus├Ąbeln. Er wusch sich den Kopf im eiskalten Wasser des Baches. Danach rasierte er sich den Sch├Ądel glatt und seine Wangen wieder kahl.

Den einen oder anderen Schnitt konnte er nicht vermeiden, aber als er sich diesmal im Wasser betrachtete, grinste ihn sein Spiegelbild an. Gut gelaunt strich er sich ├╝ber die Glatze. So sah er doch schon viel besser aus. Und an Haaren, die er nicht mehr hatte, konnte ihn auch im Kampf keiner festhalten. Aber dies war nicht der Grund. Hatte er vorher optisch Ansgar ge├Ąhnelt, trug er nun die gleiche Frisur wie sein Vater.

Linhard steckte den Degen weg und ging zur├╝ck ins Haus. Er schlenderte an Brandur vorbei und verpasste ihm einen vorsichtigen Schubs.

"Keks", fl├╝sterte er beim Vorbeigehen und strich sich ├╝ber die Glatze mit einem Zwinkern.
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Brandur von Hohenfelde
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Re: Das verborgene Tal

#78

Beitragvon Brandur von Hohenfelde » So 7. Jan 2018, 21:39

Brandur kam noch nicht einmal dazu, vern├╝nftig auf seinen Sieg zu trinken. Linhard und Jesper gratulierten ihm zu seinem Sieg und Margot brachte eine kalte Platte voller K├Âstlichkeiten. Linhard und Jesper langten sofort zu und Dunwin schwebte daneben und blickte etwas neidisch drein. Anschlie├čend verschwand Jesper, um nach Archibald zu sehen, der seit geraumer Zeit verschwunden war. Genau wie Kasimir. Erst jetzt nahm auch Brandur sich ein Schnittchen und verzehrte es mit kleinen Bissen. Er kaute sehr langsam. Es war ewig her, dass er etwas so Einfaches und doch so Gutes gegessen hatte. Diesen Luxus gab es erst wieder, seit er die Nachtburg verlassen hatte.

Archibald kam herbeigestapft und unterbreitete ihm ein Angebot, dass eine Gesichtsentgleisung bei dem sonst so stoischen Brandur verursachte - er wollte Linhard mit seiner Tochter verbinden. Seinen wunderbaren liebenswerten und wohlerzogenen Linhard mit irgendeiner abscheulichen Menschenfresserbrut verpaaren!

Allein f├╝r die Frage wollte Brandur mit dem Stock ausholen und Archibald in den Parkettboden h├Ąmmern wie einen krummen Nagel. Doch in diesem Augenblick kam Marlo hinzu und fragte, ob es ein Problem g├Ąbe.

┬╗Ja, das gibt es┬ź, fauchte Brandur. ┬╗Es steht genau vor dir, Marlo!┬ź Anklagend wies er mit dem Spazierstock auf Archibald. Nur mit M├╝he konnte er sich zusammenrei├čen. ┬╗Nehmen Sie den Wyvern, Archibald, und verschwinden Sie! Und wenn Sie mich noch ein einziges Mal duzen, werde ich Anzeige wegen Beleidigung erheben!┬ź, zischte er zwischen zusammengebissenen Z├Ąhnen.

Er war froh, als der Widerling weg war. Am besten, er lie├č den Wyvern von Kasimir anschlie├čend gr├╝ndlich abflammen.

Brandur wollte nun doch keinen Wein mehr trinken. Er zog sich lieber in sein G├Ąstezimmer zur├╝ck, um in finsteren Gedanken zu br├╝ten. Er bekam noch mit, wie Archibald und Jesper sich aufmachten, mit dem Wyvern die vereinbarten Knochen zu holen. Kasimir blieb all die Zeit ├╝ber verschwunden.

Brandur w├Ąlzte sich w├╝tend in den Decken. Er fand weder Schlaf noch Ruhe. Er versuchte, sich alle m├Âglichen Konsequenzen aus Archibalds Vorschlag vor Augen zu f├╝hren. Er musste z├Ąhneknirschend eingestehen, dass Archibald zwar ein Widerling, aber auch ein hervorragender Schwertmeister war. Und eines musste man ihm zusprechen - er hatte Dunwin zu dessen Lebzeiten nie verraten, ebenso wenig wie den Rest seiner Gruppe. Trotz seiner ekelhaften Marotten war er auf eine gewisse Weise durchaus vertrauensw├╝rdig. Gut war, dass Archibald Linhard als Nicht-Magier sch├Ątzte. Linhard war ein hervorragender K├Ąmpfer, schon jetzt. In ein paar Jahren w├╝rde er von gew├Âhnlichen Gegnern nicht mehr zu besiegen sein, wenn Archibald seiner Kampfkunst den letzten Feinschliff verpasste. Brandur war von Stolz erf├╝llt. Er liebte seinen Sohn und war froh, dass dieser so t├╝chtig und f├Ąhig war. Archibald war intelligent und gesund und nicht n├Ąher mit den von Hohenfeldes verwandt. Seine Tochter mochte diese guten Anlagen geerbt haben. Vielleicht sollte Brandur sie zumindest einmal anschauen und mit Linhard dar├╝ber reden? Wie der Zwist zwischen Brandur und Ansgar enden w├╝rde, wusste Ainuwar allein. Es w├Ąre nicht schlecht, wenn Linhard einen f├Ąhigen Krieger in die Welt setzen w├╝rde, nicht schlecht f├╝r Linhard selbst und auch f├╝r dessen k├╝nftige Familie und seinen Nachfolger.

Drau├čen wurde es laut. Archibald, Jesper und Dunwin kehrten zur├╝ck - doch sie waren nicht allein?

Brandur stand auf und stapfte zur├╝ck in Richtung Eingang. Entgeistert musterte er die beiden alten M├Ąnner, die Archibald mitgeschleift hatte. Er erkannte sie wieder. Das waren Damir ┬╗M├Ąusehirn┬ź el Akir und Undorich ┬╗Holzi┬ź Holzapfel aus Dunwins alter Truppe. Der Rakshaner freute sich scheinbar auch noch, ihn zu sehen. Er schien vor guter Laune ├╝berzusprudeln und machte sogar eine Verneigung. Nur das unziemliche Grinsen verdarb die huldvolle Geste.

Brandur begr├╝├čte die Neuank├Âmmlinge stellvertretend unherzlich und k├╝hl, da der Gastgeber gerade nicht anwesend war und auch weder Kasimir noch Margot Anstalten machten, sich um die G├Ąste zu k├╝mmern. Er ging davon aus, dass beim gastfreundlichen Wolfram auch diese beiden zus├Ątzlichen Mitesser willkommen sein w├╝rden. Er selbst bot ihenn weder Speis noch Trank noch Sitzgelegenheiten an oder einzutreten. Dies war immerhin nicht sein Haus.

In diesem wenig erfreulichen Augenblick nahte sich vom Fluss her das Sch├Ânste, was der alte Mann je in seinem langen Leben gesehen hatte und wendete alles zum Guten: Sein Sohn trug eine Glatze. Brandur musste zwei mal hinsehen. Ganz offensichtlich hatte der Junge sich in Ermangelung dienerlicher F├╝rsorge aus Verzweiflung selbst rasiert und dabei in den Kopf geschnitten. Kasimir w├╝rde die Tracht Pr├╝gel seines Lebens bekommen, sobald er wieder auftauchte. Trotz des Blutes und der vereinzelten B├╝schel, die noch von Haar und Bart standen, sah Linhard gut aus. ├älter, reifer und weniger nach Ansgar als zuvor, alles in allem also noch besser. Brandur war so ger├╝hrt, dass ihm die Worte fehlten. Er selber litt unter seiner Glatze, auch wenn er dies nicht gern zugab. Nun hatte Linhard daf├╝r gesorgt, dass er nicht mehr der einzige Glatzkopf von allen Hohenfeldes sein musste.

Linhard schmunzelte, sprach: ┬╗Keks┬ź und strich sich ├╝ber die neue Glatze. And├Ąchtig legte Brandur die Hand auf den Kopf des Jungen und strich langsam dar├╝ber, um die Stoppeln zu betasten, so als ob er es gar nicht wahrhaben konnte. ┬╗Keks┬ź, antwortete er zutiefst ger├╝hrt und strich ihm mit steifen Fingern ├╝ber den Kopf. ┬╗Du siehst gut aus, Linhard. Ich m├Âchte mit dir reden.┬ź

Er nahm Linhard mit sich au├čer H├Ârweite.

┬╗Archibald hat mir eine Verbindung vorgeschlagen. Es geht um dich und um seine Tochter. Ich habe ihm nichts darauf geantwortet. Ich m├Âchte zun├Ąchst deine Meinung h├Âren. Wisse, dass du v├Âllig frei sprechen kannst und keine Angst vor Zwang zu haben brauchst.┬ź

Endlich bequemte sich auch der faule Kasimir herbei, begr├╝├čte alle Anwesenden und begann, die schweren S├Ącke auszuladen. Brandur beachtete ihn nicht. Er war voll auf Linhard konzentriert.
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Re: Das verborgene Tal

#79

Beitragvon Linhard von Hohenfelde » So 7. Jan 2018, 22:31

Linhard musterte die Neuzug├Ąnge und wie Archibald und Jesper mit ihnen umgingen. Die M├Ąnner kannten sich scheinbar eine Ewigkeit. Man sah dass sie eine lange Freundschaft verband, sie gingen sehr vertraut miteinander um. Lin musterte den Rakshaner und den fremden Almanen. Beide machten einen netten Eindruck fand Lin, er nahm sich vor sie kennenzulernen.

Brandur hie├č sie mehr oder weniger willkommen. Was sollte sein Vater auch anderes tun?
Von Margot war genausowenig zu sehen wie von Kasimir. Und selbst Wolfram war wie vom Erdboden verschluckt.
So konnte man nat├╝rlich auch Nahrung sparen, man bot erstmal niemandem welche an. Es war ja auch keiner da, der sie anbot. Linhard verkniff sich ein Grinsen. So war Wolfram nicht, er war gro├čz├╝gig und spendabel und freute sich meist ├╝ber jeden Gast.

Das Kennenlernen der beiden Neuzug├Ąnge musste warten, da sein Paps mehr als ger├╝hrt war von seiner Geste. Linhard freute es umso mehr. Brandur lobte ihn f├╝r sein Aussehen und Lin sp├╝rte wie er rot anlief.

"Danke, wir sehen gut aus", warf er ein und folgte Brandur.

Sein Paps erz├Ąhlte ihm von einem Vorschlag seitens Archibald. Bis dato glaubte Lin noch f├╝r einige Sekunden daran, dass Brandur ihm genau den gleichen Vorschlag unterbreiten w├╝rde, dem ihm Dunwin schon unterbreitet hatte. Aber sein Paps dachte scheinbar in eine v├Âllig andere Richtung. Denn er wollte ihn nicht mit Archibald als Duo verbinden, sondern mit dessen Tochter.

"Gut welche Form von Verbindung schwebt Dir vor? Bis gerade dachte ich noch, Du m├Âchtest mir eventuell vorschlagen, dass Archibald mein Lehrmeister wird und mein Leibw├Ąchter. Dies schlug Opa Dunwin mir bereits vor. Und damit w├Ąre ich auch einverstanden.

Was ich Dir jetzt sage bleibt unter uns in Ordnung?
Der Kerl ist einerseits ein Scheusal, aber auf der anderen Seite total umg├Ąnglich. Wie kann das sein? Opa hat ihm vertraut. Aber seine Tochter? Ich wusste nicht dass der Mann eine Tochter hat. Und falls sie nicht gerade eine erstklassige Schwertmeisterin ist und ihrem Vater in dieser Sache alle Ehre macht, meinst Du sicher was anderes.

Soll ich die Frau heiraten? Gut dass kann ich mir ├╝berlegen, aber dazu m├╝sste ich schon einiges wissen. Wie sieht sie aus, wie alt ist sie und hat sie sagen wir mal die Art ihres Vaters?

Du w├╝rdest mich nicht fragen Paps, wenn Du keinen Vorteil siehst. Welcher Vorteil w├╝rde uns diese Ehe bringen? Au├čer den absoluten Hass von meinem Erzeuger und Dave? Ich heirate die Tochter von ihrem Sch├Ąnder? Falls die ├╝berhaupt wissen, dass er eine Tochter hat. Aber der Name von Dornburg wird bei beiden sofort Erinnerungen wach rufen.

Oder meintest Du nur eine Verbindung? Sprich nunja, sie k├Ąme mir entgegen mit einigen Gefallen?",
fl├╝sterte Linhard Brandur zu.
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Marlo von Falkenberg
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Re: Das verborgene Tal

#80

Beitragvon Marlo von Falkenberg » Mo 8. Jan 2018, 22:17

Marlo

hatte gerade gefragt ob es ein Problem gab, da zeigte Brandur schon auf Archibald. Zuerst hielt Marlo das f├╝r einen Witz. Aber als Brandur loslegte und Archibald zur Schnecke machte, war klar dass es kein Witz war. Und sein Gesicht sagte genauso was er dachte. Er war stinkesauer auf Archibald. Was immer der verzapft hatte. Marlo wollte fragen, aber da lief Brandur weg und Archibald war genauso gegangen. Das gab es doch nicht. St├Ąndig liefen alle Leute weg. Und sein Mann kehrte nicht zur├╝ck. Marlo f├╝hlte sich langsam von verschaukelt. Was war hier los? Warum traten sich alle auf die F├╝sse?
Marlo ging raus, hockte sich vor das wo sonst Wolfram sicher abends hockte und z├╝ndete sich eine Rauchstange an. Er kam sich auf einmal verloren vor ohne Wolfram. Marlo beschloss so lange draussen zu waren, bis sein Mann wiederkam. Das tat der nat├╝rlich nicht.
Daf├╝r kehrte Archibald mit Jesper zur├╝ck. Die beiden hatten zwei alte Kumpel mitgebracht. Und alle vier hatten Spass in den Backen. Marlo beobachtete die vier w├Ąhrend er rauchte. Denen zuzugucken machte gute Laune. Ihre alte Truppe musste hart drauf gewesen sein, so fest wie die zusammenhielten und rumalberten aber die Narben zeigten was sie konnten. Der Rakshaner sah ordentlicher┬á aus, als die anderen fand Marlo. Der sah richtig gut aus. Seine silbernen Haare hoben seine Br├Ąune hervor. Seine Farbe war die von Kaffee mit Milch, dachte Marlo. Die Figur von dem Rakshaner war topp und erstklassig. Er war massig und muskulos gebaut. Der andere Almane hatte eine Fresse voller schwerer Narben. Entweder k├Ąmpfte der schwer und gut oder der blockte Waffen gerne mit dem Gesicht. Seine Figur war genauso austrainiert wie die vom Rakshaner.
Marlo guckte sich an wie die vier zueinander standen. Er konnte sehen dass Archibald gew├Âhnt war, das Kommando zu f├╝hren und sie zu besch├╝tzen. Die anderen verliessen sich auf ihn. Vor allen der fette Jesper war immer in seine N├Ąhe und klebte Archibald am Heck. Der war heiss auf ihn grinste Marlo sich einen ab. W├Ąhrend Archibald wieder lange rumschwatzte konnte Marlo seine Z├Ąhne sehen. Lustig sah anders aus. Marlo f├╝hlte wie sich bei dem Anblick sein Magen flau verkrampfte. Er wusste nicht mehr so genau ob das nur M├Ąrchen waren oder Archibald jemand beissen w├╝rde. Aber vorstellen konnte er sich das nicht. Manche f├Ąrbten sich ihre Haare, manche liebten T├Ątowierungen und andere bohrten ├╝berall L├Âcher in ihre K├Ârper. Vielleicht war das f├╝r Archibald genauso. Zudem war der eigentlich immer freundlich zu ihm. Marlo ging zu den vier r├╝ber und stellte sich neben Archibald. Warum sollte er die ganze Zeit alleine rumhocken, wenn er Spass haben konnte.

"Gr├╝sse in die Runde. Wir haben uns vorhin nur kurz kennengelernt Archibald. Aber ich weiss wer du warst. Du warst der Schwertmeister von Dunwin, also von der Familie von Hohenfelde. Mein Vater hatte den gleichen Rang in der Familie von Wigberg, du kennst ihn sicher. Junker Alrik von Falkenberg war zu deiner Zeit Schwertmeister von den Wigbergs. Er hat vor ein paar Jahren den Job an den Nagel gehangen. Ich habe denen immer gedient und vor ein paar Jahren dann den Posten ├╝bernommen. Keine Ahnung ob du mich mit Name kennst, ich bin Marlo von Falkenberg.
Sind das die Leute aus deine alten Truppe? Falls es nicht st├Ârt, klemme ich mich so lange an euch. Mein Kerl ist leider aufgebrochen um Kasimir zu helfen und l├Ąsst sich seit Stunden nicht mehr blicken. Nur rumsitzen ist nicht meine Sache. Dass kannst du dir sicher denken. Hast du Lust auf einen Kampf? Ich m├Âchte gerne meine F├Ąhigkeiten mit dir messen Archibald."