Das verborgene Tal


Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr├Ągt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben├Âtigt man starke Nerven und gleicherma├čen ein H├Ąndchen f├╝r B├╝ndnisse und Hinterhalte.
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Wolfram von Wigberg
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Re: Das verborgene Tal

#11

Beitragvon Wolfram von Wigberg » Mi 25. Okt 2017, 11:45

Wolf hielt still als Marlo ihn auf den Hals und die Schulter k├╝sste. Er wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. Etwas dazu zu sagen, kam ihm albern vor und Marlo genauso zur├╝ck zu k├╝ssen traute er sich nicht. Also belie├č er es dabei, dass er nur verlegen grinste und nichts weiter tat.

Auf Marlos Erkl├Ąrung hin musste Wolfram doch lachen und sch├╝ttelte gut gelaunt den Kopf.

"Das w├Ąre wohl die h├Ąrteste Art jemandem ein Bett zu besorgen, die mir je untergekommen ist. Falls Kasimir das Bett tats├Ąchlich f├╝r Brandur ben├Âtigt, dann h├Ątte er mich auch einfach fragen k├Ânnen.

Mir liegt nichts ferner als Kasimir zu verharmlosen, aber Du musst doch selbst zugeben, dass er nichts f├╝r seinen Zustand kann. Er wurde weder als Vampir geboren, was faktisch auch unm├Âglich ist - noch hat er um diesen Fluch gebeten.

Sicher kann ich es mit meiner Nachtsicht auch ├╝bertreiben Marlo, aber dass gilt dann f├╝r alle und nicht nur f├╝r Kasimir.

Bist Du nach Deiner Erl├Ąuterung weniger gef├Ąhrlich als Kasimir oder weniger ein Raubtier? Nach Deinen eigenen Ma├čst├Ąben m├╝sste ich Dich sogar f├╝r weitaus gef├Ąhrlicher einstufen. Kasimir trieb der Hunger, ein Grundbed├╝rfnis dem sich niemand entziehen kann.

Dich treibt nichts dazu, anderen das Leben zu rauben, au├čer Gewinnsucht. Du arbeitest schlie├člich nicht ehrenamtlich als Auftragsm├Ârder. Und Du hast einen freien Willen, den Kasimir unter Hungergef├╝hl wohl nicht mehr hat.

Drum sei etwas vorsichtig mit Deinem Urteil ├╝ber andere, vor allem in diesen Belangen.

Und ganz nebenbei Marlo, mein Diener hie├č nicht Bordelaise, wie kommst Du auf den Mist? Ich meine Bordelaise w├Ąren so Fett vollgezogene Brotklumpen auf Fisch oder Fleisch",
kicherte Wolfram.

Wolf nahm den Kuchen entgegen und lehnte sich gem├╝tlich an Marlo an.

"Ich rasiere mich immer selbst, aber heute Morgen kam ich nicht dazu. Wir hatten doch vor uns einen gem├╝tlichen Tag zu machen, was soll es also? Rasiert oder unrasiert, mich st├Ârt es nicht. Ich sage aber auch nicht nein, falls Du darauf bestehen sollte, mir eine Rasur zu verpassen.

Das Haus habe ich nur f├╝r mich konzipiert, es war nie f├╝r eine Familie gedacht. Wobei es meiner Meinung nach ausreichend Platz hat. Man ist doch eh nur im Haus um zu schlafen oder zu essen. Naja gut und im Herbst und Winter ├Âfter um zu lesen. Aber daf├╝r braucht doch niemand einen gesonderten Raum. Dazu ben├Âtigt man lediglich ein Buch, ein Stuhl und eine gem├╝tliche Ecke. Und davon hat mein Haus genug.

Umr├Ąumen oder etwas umgestalten k├Ânnen wir gerne etwas, aber meine Pflanzen und Zeichnungen bleiben. Davon werde ich mich nicht trennen. Ansonsten mach ein paar Vorschl├Ąge, was Du Dir ├╝berhaupt vorgestellt hast Marlo.

Hinter dem Haus ist noch ein kleiner Hinterhof. Dort liegt das Holz f├╝r den Kamin und dort ist auch eine gro├če H├Âhle. Die nutzen wir f├╝r die Vorr├Ąte. Vielleicht kann man sie auch noch anderweitig nutzen, was meinst Du? Du kannst sie Dir gerne einmal anschauen.

Wir k├Ânnten auch das Haus erweitern bis zur H├Âhle. So w├Ąre die H├Âhle dann ein zus├Ątzlicher Raum im Haus. Aber dazu m├╝sste ich mir dann ein paar Gedanken machen und Material beschaffen. Das geht nicht auf die Schnelle",
erkl├Ąrte Wolf gl├╝cklich.

"Ich hatte mir auch schon ├╝berlegt, dass Pferd einfach zu behalten. Sozusagen als Wiedergutmachung f├╝r den ganzen Stress und die Bedrohungen. Wobei scheinbar keinem aufgefallen ist, dass ein Pferd fehlt. Au├čer dem Kerl, der zu Fu├č nach Hause laufen musste", lachte sich Wolfram schlapp.
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Marlo von Falkenberg
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Re: Das verborgene Tal

#12

Beitragvon Marlo von Falkenberg » Do 26. Okt 2017, 23:59

Marlo

war froh über Wolframs gute Laune. Er war knuffig, wenn er unsicher war. Marlo kraulte und streichelte Wolfram ganz behutsam die Seite.  Dabei ass er seinen Kuchen und schaute in die Flammen vom Kamin.

"Die H├Âhle k├Ânnen wir uns gleich mal angucken. Wir k├Ânnen ans Haus anbauen, dabei helf ich dir. Und wir k├Ânnen die H├Âhle ausbauen. Indem wir sie zu einen Zimmer machen. Wir k├Ânnen sie vielleicht sogar erweitern. Wobei das Gestein hier sehr massiv aussieht. Das wird dann Schwerarbeit.
Die Vorr├Ąte in eine H├Âhle zu lagern ist eine gute Idee Wolf. Bergh├Âhlen haben immer die gleiche Temperatur und die gleiche Luftfeuchtigkeit. Da kann nichts schlecht werden. Keine Ahnung ob das stimmt. Ich hab gelesen, dass die Ritzen und Poren im Gestein wie Filter wirken. In der Luft vorhandene┬á Partikel werden von Nebeltr├Âpfchen umschlossen und bleiben an den W├Ąnden und am Boden h├Ąngen. Niedrige Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sorgen daf├╝r, dass eine gleichm├Ąssige minimale Luftstr├Âmung tagw├Ąrts besteht, die die Luft zus├Ątzlich reinigt. Krankheitserreger k├Ânnen sich durch die niedrige Temperatur nicht vermehren. Drum k├Ânnen Lungenkranke in Heilh├Âhlen besser atmen W├Âlfchen. Und in manchen H├Âhlen reift ganz besonderer K├Ąse durch das Klima.
Wolf du kannst den Blutsauger und mich nicht vergleichen. Ich t├Âte nicht aus Gewinnsucht. Das T├Âten ist meine Bestimmung wie euer Schutz. Ich t├Âte zur Verteidigung Wolfram. Wenn ich dich oder die Familie besch├╝tzen muss, dann t├Âte ich. Daf├╝r bekomm ich keinen Taler Taschengeld mehr.
Und du tr├Ągst dein Schwert nicht als K├Ąsehobel mit dir rum. Zwar bist du anders als der Rest von deine Familie Wolf, aber du bist ein Wigberg. Das Erbe von deine Sippe schlummert genauso in dir wie in jeden anderen von uns. Wenn du musst, wirst du k├Ąmpfen und t├Âten. Und du Kampfmagier kein B├╝cherwurm. Und der Blutsauber ist ein Blutsauger. Was spielt das f├╝r eine Rolle, warum er einer wurde? Er kann ├╝ber das Geschenk froh sein. Er hat doch nur Probleme, weil er sich wie ein Irrer an seinen alten Glauben klammert. Der muss schnallen, dass er ein Blutsauger ist und kein Priester mehr. Gut, lautlos und sauber zu t├Âten ist keine Schande. Drum sei selber was vorsichtig mit dein Urteil. Ich mag dein Verhalten, du k├Ąmpfst nur wenn du k├Ąmpfen musst. Aber wenn nimmst du auch keine R├╝cksicht mehr. So soll das sein Wolf. Drum nicht zanken W├Âlfchen.
Den Name Bordelaise hab ich deinen Diener gegeben, da seiner genauso komisch klang. Den konnte ich mir nicht merken, drum hab ich was mit B genommen und was nach Souvagne klingt. Dass er nicht so hiess weiss ich.
Ich darf dich rasieren? Das Angebot nehme ich gerne an. Dann werd ich dich sch├Ân einseifen und du kannst dich dabei entspannen. Das kannst du bei allen, was ich mache. Wenn du was nicht willst, sags mir und ich h├Âr auf. Und wenn du selber was willst, mach es. Versuchs ruhig, denn wenn ich was nicht mag, sag ich dir das genauso ehrlich. Keine Scheu, ich weiss dass du davon noch nichts weisst.
Ich will dir deine Pflanzen und Zeichnungen nicht wegnehmen. Das ist dein Haus, ich komm dazu. Von dir kommt nichts weg. Ausserdem mag ich deine Zeichnungen. Um deine Pflanzen k├╝mmerst du dich alleine, mir machen die keine Arbeit. Wenn ich mich drum k├╝mmern soll, erkl├Ąr mir wie. Nicht dass die nachher eingehen. Mach ich gerne f├╝r dich. Die bedeuten dir was und du mir. Alles ist gut Wolf. Ich will hier so umr├Ąumen, dass wir mehr Platz haben und mehr M├Âglichkeiten f├╝r mehrere Personen. Guck wir brauchen einen gr├Âsseren Esstisch f├╝r mehr Leute. Der kleine Tisch kann hier bleiben, aber dann lass uns ein sch├Ânes, grosses Esszimmer im Anbau einrichten. Da k├Ânnen wir uns gemeinsam hinsetzen und schwatzen. Wenn der Platz daf├╝r reicht, noch ein, zwei Schlafzimmer. Sch├Ân w├Ąre wenn wir dein Schlafzimmer was umgestalten k├Ânnen so das es unser Zimmer wird. Wie genau weiss ich noch nicht, aber ich denk mir was sch├Ânes f├╝r uns aus Wolf. Wenn du einen Wunsch hast, sags mir.
Das Pferd war doch schon immer deins Wolf, ich erinnere mich genau. Jeder Gang macht schlank. Soviel Kuchen wie dort gefuttert wurde, ein kleiner Fussmarsch hat dem ehemaligen Besitzer nicht geschadet. Du hast was f├╝r seine Gesundheit getan.
Was uns hier fehlen sind Nutztiere. Wir sollten uns ein paar H├╝hner, Karnickel, Ziegen und eine Kuh kaufen. Und ein Bienenstock. Dann sind wir noch unabh├Ąngiger. Wir h├Ątten Milch, Eier, Fleisch und Honig. Genug Platz ist in dem Tal, wir m├╝ssen nur eine Ecke abzwacken. Die H├╝hner k├Ânnen so rumrennen, die st├Âren nicht. Die Kuh oder die Ziegen brauchen einen Stall, damit die deine Pflanzen nicht anfressen. Ich w├╝rde mich um die Tiere k├╝mmern. Margot kann genauso mit anpacken. Dann w├Ąren wir Selbstversorger. Denk mal dr├╝ber nach W├Âlfchen."

Marlo ass den Rest von seinen Kuchen auf und schmiegte sich an Wolfram.

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Wolfram von Wigberg
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Re: Das verborgene Tal

#13

Beitragvon Wolfram von Wigberg » Fr 27. Okt 2017, 21:31

Wolfram legte seinen Kopf auf Marlos Schulter ab und genoss dessen N├Ąhe. Er lie├č sich ebenso den Kuchen schmecken und h├Ârte dabei Marlos Ausf├╝hrungen an.

Das er mit Marlo alles bereden konnte, gefiel Wolfram. So geh├Ârte sich das auch unter Freunden. In einer Partnerschaft durfte es nicht anders sein.

Marlo plante eine ganze Menge, sogar die Anschaffung einiger Tiere. Nur bei der Information, dass Marlo diese auch schlachten wollte, versteifte sich Wolfram. Tierische Produkte zu nutzen, war er nicht abgeneigt, auch wenn er lieber pflanzliche Dinge a├č. Aber Fleisch war f├╝r ihn etwas anderes.

Wolfram strich Marlo die Haare aus den Augen und musterte ihn ernst.

"Ich fange mal bei dem an, was mich am meisten st├Ârt - Schlachttiere.
Wir k├Ânnen uns gerne Tiere anschaffen und von ihren Gaben leben. Milch, K├Ąse, Honig, Eier das ist f├╝r mich alles legitim, auch wenn ich es nicht gerne esse. Rein vom Geschmack bin ich Gem├╝sefanatiker. Aber ich w├╝rde genauso einen Pfannekuchen essen, der dick mit Honig bestrichen ist.

Allerdings werde ich kein Fleisch essen. Das habe ich seit Ewigkeiten nicht und das m├Âchte ich auch nicht. Ich lebe von dem was mein Garten hergibt Marlo. Du bel├Ąchelst das vielleicht, aber f├╝r mich bieten Pflanzen alles, was man zum Leben braucht. Dazu muss ich kein anderes Leben nehmen.

Sicher t├Âte ich eben so wie Du, wenn es darum geht mein Leben oder das eines anderes zu verteidigen. Aber ich t├Âte keine unschuldige Kreatur, weil ich Hunger habe. Ich pers├Ânlich verurteile da auch niemand anderen, nur werde ich mich daran nicht beteiligen.

Ein Wolf frisst Fleisch, da er sonst stirbt. Die Kuh frisst Gras und lebt gut damit. Wir k├Ânnen alles essen, folglich haben wir die Wahl, ob wir ein Leben nehmen um uns zu ern├Ąhren. Mir bedeuten die lebenden Gesch├Âpfe sehr viel, aus dem Grund esse ich kein Fleisch. Du wei├čt unser Grundst├╝ck liegt im Wald und dort habe ich als Kind viel gespielt, als ich mich von meinen Krankheiten erholte.

Ab dato wo ich lernte wie sch├Ân dieser Wald wirklich ist, wenn man mal die Verkaufszahlen vom Holz und die Abschussrate vom Wild beiseite schiebt, habe ich als Kind kein Fleisch mehr gegessen.

Wie kann ich diese Gesch├Âpfe bewundern, mich unter ihnen gut, gesund und frei f├╝hlen und dann t├Âte ich sie? Ich muss es nicht tun im Gegensatz zu einem Wolf. Und da ich w├Ąhlen kann, w├Ąhle ich sie leben.

Du musst meinem Weg selbstverst├Ąndlich nicht folgen Marlo, aber Du musst meinen akzeptieren. Die H├╝hner die wir kaufen, werden nicht sterben, sondern Eier legen. Und die Kuh die wir kaufen wird nicht sterben, sondern Milch geben. Die Ziegen werden nicht sterben, sie werden Milch geben. Die Bienen werden uns mit Honig versorgen.

Die Kaninchen, die versorgst Du allein, denn ich m├Âchte zu ihnen keinen Bezug aufbauen, wenn ich wei├č was ihnen bl├╝ht. Du versorgst sie allein, Du isst sie allein.
Biete mir nichts davon an und frag mich niemals, ob ich davon probieren m├Âchte.
Dann kommen wir gut miteinander aus.

Das war der Punkt der mich st├Ârte.

Zur Anschaffung der Tiere, ich bin dabei, sehr gerne. Wir kaufen sie am besten auf dem Viehmarkt in Daijan. Was es f├╝r unterschiedliche H├╝hnerarten oder Rinder gibt, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht sollten wir uns dort von irgendwem beraten lassen. Meine Leidenschaft sind die Pflanzen, damit kenne ich mich aus.

Und wo wir schon dabei sind uns einige Tiere anzuschaffen, ich h├Ątte gerne wieder einen Hund. Ich hatte immer Hunde, so wie die meisten aus unserer Sippe Marlo. Wenn Du mir eine Freude machen m├Âchtest, kauf mir einen Hund. Irgendeine gem├╝tliche Fellnase den ich abends vor dem Kamin knuddeln kann. Er kann ruhig schon alt sein. Also falls Du so einen siehst, kauf ihn bitte. Damit w├╝rdest Du mir eine gro├če Freude machen.

Das mit der gleichbleibenden Temperatur in der H├Âhle stimmt, dass kann ich Dir best├Ątigen. Du kannst Dir die H├Âhle jederzeit anschauen, dass ist kein Problem. Wir gehen gleich mal gemeinsam hin.

So ein gem├╝tlicher Aufenthaltsraum w├Ąre wirklich sch├Ân. Dort Abends gemeinsam zu sitzen und sich zu unterhalten, w├╝rde mir gefallen. Vielleicht schlie├čt sich uns Brandur doch noch an. Jedenfalls h├Ątte er dann einen festen Platz, wo er zur Not Unterschlupf findet. Ich freue mich immer ├╝ber jeden Besuch, ist ja kein Geheimnis.

Bezogen auf das Rasieren und das Entspannen Marlo. Du hast gesagt, ich kann Dir alles sagen, beziehungsweise ich soll Dir sogar alles sagen. Ich werde mich bem├╝hen Dir meine W├╝nsche mitzuteilen. Einen habe ich bereits, bedr├Ąnge mich nicht mit dem Zuber. Du darfst mich rasieren, wie versprochen und mit Dir hier so nah und vertraut zu sitzen gef├Ąllt mir ├Ąu├čerst gut, dass gebe ich gerne zu.

Aber wie Du selbst sagtest, braucht alles andere Zeit. Du darfst gerne anfragen, aber nimm mal ein bisschen Tempo aus der Sache. Ich kann nachvollziehen, dass Du es fest machen m├Âchtest.

Das Angebot eine Partnerschaft einzugehen, trotz meines Problems war f├╝r mich... nunja ich habe damit schon gar nicht mehr gerechnet. Drum bin ich wahrscheinlich genauso begierig darauf wie Du, dass die Sache feststeht.

Und ich bin sogar bereit Dir k├Ârperlich entgegen zu kommen. Aber nicht sofort, daf├╝r ist dieses Thema f├╝r mich noch viel zu weit weg. Und sobald wir es jemals tun, erwarte bitte keine Gegenreaktion. Ich m├Âchte dass es Dir gut geht, aber ich glaube nicht, dass ich dabei etwas empfinde... au├čer Dir eine sch├Âne Zeit zu bescheren. Sollte es anders sein, wunderbar. Falls nicht, wei├čt Du woran es liegt. Es liegt weder an meiner Zuneigung noch an Dir. Es ist einfach so.

Meine Pflanzen h├Ątte ich auch nicht f├╝r Dich abgegeben. Ich zeige Dir gerne wie Du Dich um sie k├╝mmern musst. Das ist ganz einfach, sobald man es einmal drauf hat. Komm wir gehen in die H├Âhle",
erkl├Ąrte Wolfram gut gelaunt.

Der Magier stand auf, dr├╝ckte Marlo einen Kuss auf den Mund, klopfte sich die Kuchenkr├╝mel von seiner Kleidung und ging vor.
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Marlo von Falkenberg
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Re: Das verborgene Tal

#14

Beitragvon Marlo von Falkenberg » Sa 28. Okt 2017, 21:31

Marlo

schloss genüsslich die Augen als Wolfram sein Kopf auf seine Schulter legte und ihn die Haare aus den Gesicht strich. Das war eine liebevoll Geste. Aber er war platt, was Wolfram danach sagte. Klar hatte er ihm gesagt, er sollte alles sagen was ihm nicht passte. Aber er wollte ihn gar nicht zwingen Fleisch zu essen. 

"W├Âlfchen, wenn du kein Fleisch essen willst, musst du das nicht. Schon ist die Sache erledigt. Ich werde dich nicht zwingen und ich werde es dir nicht anbieten. Das ist dein Wunsch, ich respektiere das. Obwohl ich eine andere Meinung dazu habe. Die Erkl├Ąrung von dir ist nicht ganz richtig. Wir haben nicht die Wahl ob wir Fleisch essen oder Gr├╝nzeug Wolf. Wir brauchen beides. Du liebst die Natur. Dann weisst du, dass alles einen Grund hat. Schweine sind genau wie wir Allesfresser. Das heisst nicht, dass die sich ├╝berlegen k├Ânnen, ob sie Fleisch essen oder Pflanzen. Sie sind einfach von der Natur effektiv, denn die k├Ânnen immer ├╝berleben. Gibts Fleisch, rein damit und gibts Gem├╝se genauso rein damit. Zum gesund bleiben brauchen die beides. Wir sind genauso auf beides angewiesen. Das ist meine Meinung W├Âlfchen. Wenn du kein Fleisch magst, geht das klar. Aber Milch, K├Ąse und Eier wirst du mitessen. Es gibt so viele leckere Dinge die daraus gemacht werden k├Ânnen. Sogar Kuchen. Wir finden schon einen Mittelweg.
Die Kaninchen versorge ich. Ich kann nicht auf Fleisch verzichten. Ohne Fleisch, werde ich nicht richtig satt. Obwohl mich der Eintopf pappsatt gemacht hat. Und f├╝r Honig musste noch nie eine Biene sterben. Die werden ja nicht f├╝r Honig geschlachtet. W├Ąre glaub ich auch eine Fisselsarbeit, jede Biene totzuschlagen f├╝r einen Tropfen, wenns so w├Ąre.
Von Nutztiere hab ich keine Ahnung, nur von Pferde und etwas von Hunden. Genau, wir lassen uns am besten beraten. Ich w├╝rd sagen, wir kaufen uns robuste Tiere. Welche die nicht schnell krank werden und bei allen Witterungen draussen bleiben k├Ânnen. Trotzdem werd ich denen einen Unterschlupf bauen. Unseren Bienen werde ich ein Bienenhaus bauen.
Wenn du dir so sehr einen Hund w├╝nscht, dann kauf ich dir einen. Das ist wohl klar. Aber du kannst mich genauso knuddeln. Allein wirst du nicht mehr im Bett liegen. Ich werde einfach gucken, was ich f├╝r einen Hund finde. Irgendeine Schmusebacke werde ich f├╝r dich schon auftreiben. Einer wo ich weiss der passt zu dir Wolf.
Dann sind wir uns mit den Ausbau einig und den Zimmern. Dann hab ich ja keinen Scheiss gelesen und das mit den H├Âhlen stimmt wirklich. Ob Brandur zu Besuch kommt oder hier einzieht, keine Ahnung. Aber wenn er herkommt, hat er einen Platz. Ich w├╝rd mich genauso ├╝ber sein Besuch freuen.
Mit dem Rasieren meinte ich, dass ich dich rasiere und sonst nichts. Klar guck ich dich an, wenn du nackt im Zuber hockst. Aber ich fass dich nicht an und ich verlange keinen Sex von Dir Wolfram. Ich weiss was ich zu dir gesagt habe und ich meine das so. Wenn es wie dr├Ąngeln r├╝berkam, tuts mir leid. Das wollt ich nicht. Ich wills doch nicht kaputt machen, bevor es richtig anfing. Klar frag ich dich gerne ab und an ob du bereit bist. Aber du darfst mir das gerne genauso sagen, ohne dass ich vorher frag. Wenn du es mal versuchen m├Âchtest.
Ob du was sch├Ânes dabei empfindest, kann ich dir nicht versprechen. Aber ich kann dir sagen, dass mehr Stellen an deinen K├Ârper dir Lust verschaffen k├Ânnen als dein Schwanz. Innere Stellen geh├Âren dazu. Ich erwarte gar nichts von dir W├Âlfchen. Wenn du dabei abgehst w├Ąre das klasse. Wenn nicht, tuts mir leid f├╝r dich. Aber ich geb dir und mir keine schuld. Dass du bereit bist mir eine angenehme Zeit zu schenken, finde ich geil. Ich w├╝rde es dir gerne genauso schenken. Drum werde ich es versuchen. Mir gef├Ąllt die Vorstellung nicht, dass du nie so empfinden wirst. Das macht mich traurig und w├╝tend. Keiner hat sowas verdient. Und wenn du eben nicht abgehst, wirst du wenigstens die Z├Ąrtlichkeit geniessen k├Ânnen. Das empfindest du doch, sonst w├╝rdest du nicht kuscheln.
Das du begierig bist die Sache fest zu machen geht runter wie ├ľl. Danke W├Âlfchen. Ich versuch mich zusammenzureissen."

Als Wolfram Marlo sagte dass sie in die H├Âhle gehen w├╝rden und ihn dann k├╝sste, grinste Marlo aufgeregt. Wolfram ging vor und Marlo nahm sofort die Verfolgung auf.

"Ich bin direkt hinter dir."

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Wolfram von Wigberg
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Re: Das verborgene Tal

#15

Beitragvon Wolfram von Wigberg » So 29. Okt 2017, 16:41

Wolfram wartete kurz, bis ihn Marlo eingeholt hatte. Er verlie├č das Haus durch den Haupteingang, passierte die h├Âlzerne Veranda rechts und lief einen schmalen Weg entlang, der sie an einer dicken, steinernen Mauer entlang f├╝hrte.

Ein paar Meter weiter ging es wieder bergauf, vorbei an einigen naturbelassenen Felsen, und der R├╝ckseite des Hauses.

Dabei liefen sie genau auf den H├Âhleneingang zu, der mit einer Doppelfl├╝gelt├╝r aus Holz versperrt war. Davor stand ein kleiner Schubkarren, um die Lebensmittel angenehmer in gr├Â├čerer Menge transportieren zu k├Ânnen.

"Falls ich das Regal mit dem Feuerholz wegnehme, h├Ątten wir einen direkten Weg zur H├Âhle. Das habe ich mir schon einige Male vorgenommen, damit man nicht immer den kleinen Schleichweg als Umweg gehen muss. Aber zum Holzregal laufe ich ├Âfter als in die H├Âhle.

Und ehrlich gesagt, war ich zu faul umzubauen und umzur├Ąumen. Vielleicht sollte ich das Feuerholz vorne lagern, das w├Ąre bequemer und wir h├Ątten einen Durchgang. Was meinst Du Marlo?",
fragte Wolfram.

Er betrat gemeinsam mit Marlo die Vorratsh├Âhle und machte eine einladende Geste.

"Alles auf der linken Seite und geradeaus ist mein Bereich, oder unser gemeinsamer Bereich. Alles auf der rechten Seite ist der Bereich der Fleischesser. K├Ąseleibe und Honig findest Du dort auch immer.

Margot sorgt immer daf├╝r, dass jeder satt und gl├╝cklich wird, was das Essen anbelangt. Noch ist gen├╝gend Fleisch f├╝r Dich da Marlo. Die Rationen die f├╝r Beaunois gedacht waren, sind nun f├╝r Dich. Damit hat Dir Kasimir wohl wiedererwartend was Gutes getan und Deinen Teller mit Fleisch gef├╝llt. Fleischeslust mal anders und das Dank Kasimir",
lachte Wolfram.

"Bleiben wir einmal bei dem Punkt, ich kann Dir nicht sagen ob ich so empfinde, da ich es nicht kenne. Falls Du so empfindest, sage mir Bescheid und wir beide verbinden uns mental. Ich m├Âchte wissen, was Du genau dabei empfindest. Wie es sich anf├╝hlt um einen Vergleich zu haben. Falls Du das erlaubst", schlug Wolfram vor.

"Das ist also die Vorratsh├Âhle, klein aber fein. Meinst Du wir k├Ânnen sie erweitern um vielleicht einen kleinen Wohnkomplex in ihr unterzubringen? Angenehm ist es hier jedenfalls immer. Im Sommer k├╝hl, im Winter warm, von der Temperatur her w├╝rde es passen. Schau Dich einfach um und sag mir was Du denkst", bat Wolfram freundlich.
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Marlo von Falkenberg
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Re: Das verborgene Tal

#16

Beitragvon Marlo von Falkenberg » So 29. Okt 2017, 21:55

Marlo

schaute sich in der H├Âhle um. Er stellte sich ganz dicht neben Wolfram und legte ihm einen Arm um die H├╝fte.

"Wann immer du m├Âchtest. Wenn du mich auslesen willst um zu wissen wie es ist, muss ich in Stimmung kommen. Sonst n├╝tzt dir das nichts. Ich muss dich angucken d├╝rfen. Dabei mach ich mir leckere Gedanken. Dann kannst du mich auslesen und mir sagen, ob du schonmal so empfunden hast.
Zu deiner H├Âhle, also der Vorratsh├Âhle hier. Die ist echt sehr sch├Ân. Daraus k├Ânnen wir was machen. Das Gestein sieht massiv aus. Es wird nicht leicht, die H├Âhle zu erweitern, aber m├Âglich ist es. Den Raum vom Haus bis zum H├Âhleneingang w├╝rd ich komplett zu einen Raum machen W├Âlfchen. Dann ist die H├Âhle ein angrenzender Raum. Das Feuerholz kannst du doch direkt vor der H├╝tte lagern. Dann musst du nicht immer hinter das Haus rennen. Ist doch viel zu umst├Ąndlich.
Bei Fleischeslust f├Ąllt mir nicht Kasimir ein. Ehrlich nicht. Dabei denk ich an dich und jemand anderes. Aber das heisst nichts. Keine Panik ich werd dich nicht bescheissen W├Âlfchen. Es ist sch├Ân mit dir hier allein, aber wir sollten ins Haus gehen. Zur Sicherheit f├╝r Margot. Aber eins bekommst du trotzdem."

Marlo dr├╝ckte Wolfram gegen die Felswand. Dabei knutschte er ihn ausgiebig mit Zunge und streichelte sein K├Ârper lang runter. Er setzte mit einen kurzen Kuss auf den Mund und den Hals nach. Marlo dr├╝ckte Wolf an sich.

"Jetzt liess meine Gedanken."

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Re: Das verborgene Tal

#17

Beitragvon Wolfram von Wigberg » So 29. Okt 2017, 22:48

Wolframs erster Reflex war Marlo von sich zu dr├╝cken. So intensiv geknutscht zu werden, war ihm im ersten Moment einfach eine Spur zu viel und er f├╝hlte sich v├Âllig ├╝berrumpelt. Als Marlo ihn dabei streichelte, konzentrierte er sich auf das Gef├╝hl. Das Knutschen war eigentlich nichts anderes, als die Zunge gestreichelt zu bekommen, mit einer anderen Zunge.

Wolfram konzentrierte sich darauf was Marlo tat und machte dann mit. Er knutschte ihn ebenfalls und hielt still, als ihn dieser auf den Hals und Mund k├╝sste. Marlo hatte kaum das Angebot ausgesprochen, da verband sich Wolfram mental mit ihm.

`Wer ist der andere? Und gibt es ihn wirklich?┬┤, hakte Wolfram nach.

Die Information war alles andere als sorglos oder lustig in Wolframs Augen. Er wollte von Marlo wissen, wer der besagte Zweite war oder ob es sich um einen Scherz handelte. Dann war dies ein gewaltig schlechter Scherz.

Die Gef├╝hle die Wolfram auslas, waren f├╝r ihn ziemlich fremdartig. Gier... vergleichbar mit Hunger, aber nicht um tats├Ąchlichen Hunger zu stillen, sondern um sich mit ihm k├Ârperlich zu vereinigen. Um ihn v├Âllig in Besitz zu nehmen. Hunger der gestillt vollkommene Befriedigung versprach, absolutes k├Ârperliches Wohlbefinden, gl├╝ckselige M├╝digkeit und Geborgenheit.

Aber davor, bevor Marlo an dieses Ziel kam, war etwas raubs├╝chtiges in seinen Gedanken. Vermutlich war das die Leidenschaft von der er gesprochen hatte. Wolfram waren diese Gef├╝hle v├Âllig fremd, auch wenn sich einige davon f├╝r ihn verlockend anf├╝hlten.

`Einiges f├╝hlt sich wunderbar an. Anderes zu abstrakt. Aber ich bestehe darauf zu wissen, wer der andere ist Marlo┬┤, ├╝bermittelte Wolfram.
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Re: Das verborgene Tal

#18

Beitragvon Marlo von Falkenberg » Mo 30. Okt 2017, 09:30

Marlo

musste grinsen. Aber dann erinnerte er sich was Wolfram geschwatzt hatte und war direkt ernst.

"Es gibt kein Grund eifers├╝chtig zu sein Wolf. Nochmal, ich werde dich nicht bescheissen. Ich biete dir nicht an zusammenzusein um dich zu verletzen. Es wird immer Typen geben die mir gefallen. Aber ich gehe nicht mit. Den anderen gibts und es ist Brandur. Der hat was. Ich h├Ątte die Schnauze halten sollen W├Âlfchen.
Freut mich, dass dir was gef├Ąllt. Den Rest lernst du kennen. Dann ist es nicht mehr abstrakt. Komm wir gehen wieder rein. Wir wissen nicht wann Kasimir wieder Hunger bekommt. Und Wolf, sei nicht sauer. Das wollte ich nicht.
Wann wollen wir auf den Markt? Die n├Ąchsten Tage irgendwann? Dann muss ich Material kaufen f├╝r die Unterst├Ąnde und die Bienenh├╝tte."

Marlo gab Wolfram ein Kuss, packte ihn am Handgelenk und zog ihn mit.

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Re: Das verborgene Tal

#19

Beitragvon Wolfram von Wigberg » Mo 30. Okt 2017, 13:47

Wolfram blieb stehen und riss abrupt den Arm zur├╝ck, so das Marlo einen Satz nach hinten machte und in seine Arme st├╝rzte.

"H├Âr zu Freundchen, sollte ich Dich mental was fragen, dann antwortest Du mir auch mental! Brandur ist also der Mann Deiner Tr├Ąume? Was der arme Brandur wohl davon h├Ąlt?

Ich glaube Dir kein Wort! Ansonsten kannst Du Deine Gymnastik ja mit Brandur machen und mich verschonen. Aber ich wette, dass m├Âchtest Du ganz gewiss nicht. Und falls doch, wird er Dir schon zeigen wo der Frosch die Locken hat. Das sagst Du doch ├Âfter.

Nat├╝rlich bin ich eifers├╝chtig und Du hast es vollkommen richtig erfasst weshalb dem so ist.

Du hast mir etwas sehr Wertvolles angeboten. Etwas von dem ich niemals dachte, dass ich je in den Genuss kommen werde. Du hast mir gesagt, dass Dich mein Defekt nicht st├Ârt. Dann verhalte Dich auch dementsprechend Marlo.

Ich h├Ątte Dir weder von meinem Defekt erz├Ąhlen m├╝ssen, noch h├Ątte ich auf Dein Angebot eingehen m├╝ssen. Beides habe ich getan, da ich Dich sehr mag und Dir vertraue.

Also unterlasse solche Spielchen ja?
Falls Du wissen m├Âchtest ob und wie sehr ich Dich mag, verbinden wir uns.
Ziehst Du nochmal so ein Spielchen auf, trete ich Dich in den Arsch "Schatz".
Es wird keine Typen geben, die Dir gefallen. Dann gucke gef├Ąlligst woanders hin! Oder gaffe ich durch die Gegend?

Ich mag Dich unheimlich gerne, aber ich lasse Dir deshalb nicht alles durchgehen, kapiert? Sch├Ân dass wir uns verstehen",
antwortete Wolfram und k├╝sste Marlo liebevoll auf den Mund.

Der Kampfmagier hakte sich bei Marlo unter und ging mit ihm Arm in Arm zur├╝ck zum Haus.

"Gut, wo waren wir stehen geblieben? Bei den Tieren. Wir werden das Material f├╝r die St├Ąlle besorgen, aber f├╝r Bienen m├╝ssen wir keinen Unterstand bauen Marlo. Es gibt doch diese fertigen Bienenk├Ârbe zu kaufen. So etwas kaufen wir unseren Bienen. Ich glaube kaum, dass die mit einem Bretterverschlag zufrieden sind. Ich glaube auf die Bienen freue ich mich am meisten, neben dem Hund. So werden meine Pflanzen noch ertragreicher", grinste Wolfram gut gelaunt.
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Marlo von Falkenberg
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Die Handelsallianz Rote Laterne

Re: Das verborgene Tal

#20

Beitragvon Marlo von Falkenberg » Di 31. Okt 2017, 08:13

Marlo

wurde von Wolfram von den F├╝ssen gerissen und landete in seine Arme. Wolfram war eifers├╝chtig und stinkig. Marlo kraulte ihn kurz den Ziegenbart.

`Wolfram von Wigberg, ich mag dich sehr. Ich empfinde viel f├╝r dich. Ich entschuldige mich bei dir. Meine Worte waren d├Ąmlich. Ich machs nie wieder und ich gucke keinen an. Den anderen Kerl gibts und es ist Brandur. Er macht optisch was her. Was du anvertraut hast, zeigt dass du mich magst und mir vertraust. Dass ich mit dir zusammen bin Wolf, heisst das gleiche.┬á Ich war offiziell nie mit einen Mann zusammen. Obwohl ich auf Kerle stehe. Meine Frauen waren meine Alibis. Und ich erkl├Ąrte dir, h├Ątte ich sogar eine geheiratet und eine Familie gegr├╝ndet. Weil meine Familie das will. Das werde ich nicht mehr. Was Dave darf, darf ich genauso. Ich behalte dich, du geh├Ârst mir. Wir beide haben uns was gestanden Wolf. Und wir haben uns was anvertraut. Dass du was f├╝r unsere Beziehung riskierst ist mir klar. Ich machs genauso W├Âlfchen. Schau du machst das vor dir und ich vor meine ganze Familie. Wir verstehen uns W├Âlfchen. Ich werde dir mental antworten und nicht rumgaffen, wie du dir w├╝nscht. Verbinde dich mit mir, wann du willst und so oft du willst W├Âlfchen.┬┤

Marlo genoss den Kuss und freute sich ├╝ber das einhaken von Wolf. Er streichelte ihn ├╝ber den Arm.

"Die Bienenk├Ârbe brauchen einen Unterstand sonst werden die nass. Die sind aus Bast oder so ein Zeug. Die werden schimmeln und unsere Bienen werden sterben, wenn die nicht vor Wind und Wetter gesch├╝tzt sind. Und die anderen Tiere brauchen genauso einen warmen und trockenen Unterstand. Sag mal wie kalt ist das Wasser in den kleinen Bach in unseren Tal? K├Ânnen wir darin baden? Das Wasser k├Ânnen wir direkt f├╝r unser Vieh nutzen. Wollen wir uns gleich nochmal ins Bett packen? Das ist keine bl├Âde Anmache W├Âlfchen, ich m├Âchte noch eine Runde pennen."

Marlo f├╝hrte Wolfram ins Haus und zur├╝ck ins Schlafzimmer. Er zog sich aus und machte es sich im Bett gem├╝tlich.

"Leg dich hin und penn noch ein paar Stunden. Ich bin m├╝de und fertig. Die Reise hatte es echt in sich. Kasimir kann uns sp├Ąter wecken. Sag Margot die soll sich hier in der N├Ąhe aufhalten, dass wir die rufen h├Âren, falls Kasi die angreift."