Bratwurst


Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr├Ągt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben├Âtigt man starke Nerven und gleicherma├čen ein H├Ąndchen f├╝r B├╝ndnisse und Hinterhalte.
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Davard von Hohenfelde
Freiherr
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Auszeichnungen: 6
Volk: Naridische Almanen

Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die flei├čige Feder in Bronze

Bratwurst

#1

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Fr 24. Nov 2017, 06:52

Bratwurst


Arch:
ah Mr. H├╝fthalter ist hier gg

Brandur von Hohenfelde
:sauer:

Arch
*zieht Brandur etwas mit der Info auf, dass dieser ein Korsett tr├Ągt*

Brandur von Hohenfelde
Ich trage ein Korsett, wie es in meinem Alter und in meinem Stand durchaus ├╝blich ist und daran ist auch ncihts peinliches!

Arch:
:D

Lin:
ich habe es auch schon getragen, sehr unbequem

Brandur von Hohenfelde
Selbstredend sind wir das.

Dun:
und genau dies sollst Du Dir merken! Damit Du auf Deine Figur achtest und schlank bleibst. Das zweite Br├Âtchen letzten war nicht n├Âtig!

Arch:
sonst endest Du so --->

Brandur von Hohenfelde
Doch war es, der Junge ist noch im Wachstum.

Lin:
Hallo? ich bin schlank!

Dun:
wie hoch soll der werden? 300cm? gg

Brandur von Hohenfelde
H├Âr auf dich in meine Erziehung einzumischen, Dunwin!

Arch:
eben Du bist tot, sieh es ein LOL

Dun:
:sauer:

Lin:
wo er recht hat, nur Brandur darf mich erziehen

Arch:
soso

Brandur von Hohenfelde
Und Sie h├Âren auf, meinen Bruder zu beleidigen, Sie Unperson!

Dun:
ich wollte nur hilfreiche Tipps geben!

Arch:
ich habe doch gar nichts gesagt und seid wann sind wir per sie?

Dun:
seit dem er vom Dach sprang ist er was eigen

Arch:
LOL

Lin:
wie sprang?

Dun:
mit meiner Hilfe :klasse:

Brandur von Hohenfelde
Ich kann mich nicht entsinnen, Ihnen jemals das Du angeboten zu haben!

Arch:
echt nicht? *gr├╝bel*
runzlige Leute sehen f├╝r mich alle gleich aus tschuldige gg

Dun:
:sauer: :sauer: :sauer: mein Bruder ist nicht runzlig!

Lin:
*Brandur mustere* n├Â

Arch:
mir glaubt ja keiner gg

Brandur von Hohenfelde
Ihr habt ├╝ber mich gel├Ąstert! Was hat dieser Dornburg ├╝berhaupt f├╝r einen Stand, ich hoffe, der wenigstens Freiherr, wenn er solche T├Âne spuckt!

Arch:
ehm nein, Junker

Dun:
wir haben nicht gel├Ąstert nur die Lage er├Ârtert.

Lin:
das ist bei uns die Umschreibung f├╝r L├Ąstern gg

Brandur von Hohenfelde
Junker also, so, so. *guckt ihn ├Ąu├čerst missbilligend an*
Meine Person bedauert, dass das naridische Rechtswesen sich so vom almanischen unterscheidet.
Manche Dinge sind dort eindeutig besser.

Arch:
wieso wolltet Ihr mich in h├Âheren Stand erheben? sfg

Lin:
er meint ehr six feet under...

Brandur von Hohenfelde
Wir verstehen uns, mein Junge. Ganz der Papa. *schw├Ąrm*

Dun:
ich glaube er meinte es sarkastisch gg

Brandur von Hohenfelde
:sauer: Tut er nicht!

Arch:
es war ein Witz, was wir beide voneinander halten ist klar Brandy

Brandur von Hohenfelde
Ich bin gewillt, diesen Namen als Beleidigung aufzufassen! *droht ihm mit dem Spazierstock*

Arch:
ich meinen auch, aber unsere V├Ąter sind tot

Dunwin:
was soll ich denn sagen?

Lin:
ja ich singe auf meinen Namen auch keine Loblieder. Habt Euch mal nicht so

Brandur von Hohenfelde
Dunwin, verknote ihm die Gliedma├čen. In der Pf├╝tze da dr├╝ben.
Iss noch ein St├╝ck Bratwurst, Linhard.

Dun:
k├Ânnten wir uns nicht einfach auf unsere Aufgabe konzentieren? Wir m├╝ssen Ansgar ausschalten, du musst noch Passierschein A38 besorgen und Dein Erbe antreten und wir m├╝ssen Linhard schulen! K├Ânntet Ihr Euch also bitte wenigstens so lange vers├Âhnen bis wir bei Wolfram sind?

Arch:
Bratwurst?

Dun:
Triefend vor Fett, ist Steak oder ein normales St├╝ck Fleisch. Brandur achte auf die Gesundheit Deines Jungen


Bandur von Hohenfelde
Dunwin, du hast eine klare Anweisung! Linhard, du auch!

Dunwin:
gut gut!

Lin:
wo soll ich eine Bratwurst herbekommen? Ich kann die nicht mal zubereiten :/

Brandur von Hohenfelde
Sklave, trink deinen Sahnekakao.

Arch:
nein

Brandur von Hohenfelde
Dort an dem Stand nat├╝rlich.

Lin:
ich hab kein Geld!

Brandur von Hohenfelde
*steckt ihm welches zu* Bittesehr, und bestell eine extra gro├če.

Arch:
Du solltest ihn schon einige Taler ├╝berlassen

Lin:
*sich eine Bratwurst kaufen geh. Zur├╝ckkomm und sie sich schmecken lass*

Brandur von Hohenfelde
Dunwin, wieso suhlt dieser ... dieser Mann sich noch nicht in der Pf├╝tze!
Sklave, koste doch mal, das wird dir schmecken.

Dun: *aufh├Âr sich in der Pf├╝tze zu suhlen* Du hast doch gesagt...

Arch:
ich sagte nein

Sklave:
:(

Brandur von Hohenfelde
Dunwin, du solltest diese gr├Ąssliche Unperson besetzen und sich ihn in der Pf├╝tze da verknoten lassen!

Arch:
er hat gestern erst gegessen

Brandur von Hohenfelde
*haut Archibald mit dem Stock auf die Hand*

Arch:
wof├╝r war das??? :sauer:

Dun:
mein Fehler *von Arch Besitz ergreif und sich in der Pf├╝tze suhl*

Lin:
*Bratwurst mampf*


Brandur von Hohenfelde
*beobachtet gut gelaunt das Treiben und die verst├Ârten Passanten*
Lass es dir schmecken, Sklave. *noch mehr Sahne auf den Kakao geb*

Lin:
wieso sollte er nichts essen und warum hat er auch so schreckliche Z├Ąhne?

Brandur von Hohenfelde
Linhard, es ist richtig, dass alle Gaben ihre Vor- und Nachteile haben. Aber zu solchen Zeiten bin ich gl├╝cklich, ein Nekromant zu sein.

Lin:
aha, wieso? *Finger ableck* nur raus damit gg

Brandur von Hohenfelde
Weil Archibald sich sehr, sehr schlecht um ihn gek├╝mmert hat und nicht wei├č, was gut f├╝r andere ist. Er versteht nur, was er selber haben will.

Lin:
kann er uns h├Âren?

Brandur von Hohenfelde
Ist das nicht ein sch├Âner Anblick, seine Feinde so zu dem├╝tigen?
Wen meinst du, Linhard?

Lin:
na den Gelben neben Dir

Brandur von Hohenfelde
Du meinst Archibalds Sklaven oder von wem sprichst du?

Lin:
ja er scheint uns nicht zu verstehen oder? Arch ist wahnsinnig. Auf eine Art ganz umg├Ąnglich auf die andere... m├╝ssen wir nicht dr├╝ber reden. Kannst Du Gedanken lesen?

Brandur von Hohenfelde ÔÇó
Nur sehr oberfl├Ąchlich, Lin und nur mithilfe von Dunwin oder anderen beschworenen Geistern. Was m├Âchtest du gern erfahren?

Lin:
ich wollte Dir was vertrauliches sagen. Lass uns ein St├╝ck gehen und lass den Gelben da wo er ist mit seinem Kakao

Brandur von Hohenfelde
Ich denke, Sklave versteht uns, er versteht ja auch Herrn von Dornburg. Er antwortet nur nicht, weil er es nicht gelernt hat, sich zu unterhalten und etwas anderes zu tun, als was man ihm befiehlt. Dunwin wird ein Auge auf ihn haben, w├Ąhrend wir unterwegs sind. *erhebt sich und geht mit Linhard*

Lin:
*mit Brandur geh bis sie au├čer H├Ârweite von allen sind* Ich m├Âchte wissen ob man auch Wissen stehlen kann. Ich wei├č das manche von Euch Leben stehlen k├Ânnen. Also Lebenskraft. Kann man Wissen stehlen? Und falls Du es kannst, w├╝rdest Du es f├╝r mich tun?

Brandur von Hohenfelde
Wissen stehlen ... du meinst, es vollst├Ąndig aus dem Geist des Probanten extrahieren. Dar├╝ber muss ich mich belesen und mit Dunwin sprechen und es ausprobieren. Experimentelle Nekromantie war schon immer meine Lieblingsdisziplin, gleich nach Nekromorphologie. Wessen Wissen soll gestohlen werden?

Lin:
Wessen wohl, Ansgars! Das k├Ânnte ich ben├Âtigen, sobald ich seinen Posten inne habe. Ich habe keine Ahnung von solchen Dingen. Oder hast Du sie? Und falls Du schon mal dabei bist, die von Arch sobald er... sagen wir mal sobald Du ihm f├╝r den Umzug packen hilfst. :D

Brandur von Hohenfelde
Du meinst Familieninterna oder wovon sprichst du?

Lin:
ja dieses Geheime, was er mir nie sagte, wegen den Konten, wie man wen t├Âtet und und und. Dieses Geheimwissen. Oder steht es in so etwas wie einem schwarzen Buch?

Brandur von Hohenfelde
Wenn, dann wei├č ich davon nichts. Sobald wir in Shohiro sind, werde ich mich meiner Lekt├╝re widmen und gemeinsam mit Dunwin versuchen, einen Weg zu finden. Selbstredend erf├╝lle ich dir diesen Wunsch.

Lin:
was ist wenn er jemand anderes das Wissen gegeben hat? Kannst Du es stehlen, dass er es nicht mehr hat? Kurzum Wolfi bestehlen ohne ihm zu schaden?

Brandur von Hohenfelde
Wenn das m├Âglich ist, was ich annehme und wir sehr umsichtig vorgehen, dann geht das, ja.

Brandur von Hohenfelde
Aber ich brauche dazu die Hilfe eines Geistes.

Lin:
das ist gut. Dunwin wird uns doch helfen oder? Ich meine er hilft Dir doch bereits. Warum sollte er Dich h├Ąngen lassen? Wegen dem Ges├╝lze Ansgar ist mein Sohn? Wolfi ist sein Enkel und ein Magier. Was soll er an dem finden? Die Magier haben ihn doch genau wie mich erst in die Schei├če geritten. Naja bis auf Dich :)

Brandur von Hohenfelde
Dunwin muss uns helfen, selbst wenn er es nicht wollte. Ich kann ihn zu allem zwingen, wozu ich will. *nickt in Richtung des tobenden Archibalds* Aber ich ziehe es aus H├Âflichkeit vor, ihn zu bitten. Immerhin ist er mein kleiner Bruder und kein Diener.

Lin:
was machen wir mit seinem Kumpel? Ich meine wir k├Ânnen ihn nicht ewig verschonen. Ist er im Team oder ist er ein Werkzeug? Und falls er Letzteres ist, sollten wir einen Code haben, der mir sagt, dass er weg muss. Sprich was wei├č ich, Bratwurst? Dann steche ich ihn sofort ab. Irgendwie was total unverf├Ąngliches :)

Brandur von Hohenfelde
Du hast Recht, Linhard ... ich glaube, Bratwurst gef├Ąllt mir.
Archibald ist nicht im Team und wird es niemals sein. Ich denke, er wei├č das, er ist nicht dumm.
Er wei├č, dass er sterben wird, sobald er seine Aufgabe erf├╝llt hat.

Lin:
mir auch sfg. Wir m├╝ssen Sklave bei Wolfram lassen. Der kann nicht frei rumlaufen, der ist wie ein Kind nur gro├č. Nun er w├Ąre verr├╝ckt was anderes anzunehmen. Es sei denn er w├╝rde "es" aufgeben. Aber kann man das aufgeben? Zudem bringt das nicht die zur├╝ck, die er schon ermordet hat. Und er hat zwei von uns genauso misshandelt. Auch wenn Ansgar mich mies behandelt hat, war er damals vermutlich selbst ein Kind oder? Und Dave ebenso. Ich meine falls er nicht gelogen hat um mich irgendwie zu schocken oder zu ├Ąngstigen. Und wer wei├č wie viele verhungert sind oder er sie dort einfach vergessen hat

Kurzum der hat einfach nicht mehr alle Latten am Zaun, der schnallt nicht was er da macht. Er glaubt tats├Ąchlich er mag sie. Und ich glaube, er glaubt - er ist normal. Das ist irgendwie das Schlimmste und Widerlichste an der ganzen Sache. Er meint er hat ein Recht drauf oder sowas. Ich w├Ąre daf├╝r, dass wenn er seine Schuldigkeit getan hat, bekommt er was in sein Getr├Ąnk und ich lege ihn um. Ich hab ihn nie k├Ąmpfen sehen, aber Dun sagte er w├╝rde mit ihm gleichziehen. Ich habe beide nie k├Ąmpfen sehen, aber Ansgar sagte man hat gegen beide so keine Chance. Sie w├Ąren extrem gut. Das ist einer aber nicht, wenn er Schlummi-Fix im Wein hatte gg

Brandur von Hohenfelde
Ansgar hat nicht gelogen, Linhard. Man kann ihm vieles vorwerfen, aber ein L├╝gner, das ist er nicht. Ich habe ... alles mit angeh├Ârt. Es ist wahr. Du wei├čt nicht, wie schmerzlich diese Erinnerungen sind und wie die Reue, weggeh├Ârt oder gar musiziert zu haben, um es nicht h├Âren zu m├╝ssen, heute an mir nagt. Du hast Recht, man kann es nicht r├╝ckg├Ąngig machen, ich ebenso wenig wie Dunwin oder Archibald. Was wir tun k├Ânnen, ist die Zukunft zu ├Ąndern.

Lin:
dann muss er umziehen. Wie jeder seiner Art eigentlich...

Brandur von Hohenfelde
Sklave werden wir mitnehmen und er mag sich in Wolframs Heim erholen, so dieser es zul├Ąsst. Es strahlt so viel W├Ąrme und Freundlichkeit aus, es wird ihm nach einer Eingew├Âhnungszeit sicher dort gefallen. Ich glaube nicht, dass man ihn heilen kann, er hat zu viel verpasst, aber man kann es ihm sch├Ân machen, so dass er das Leben nach seinen M├Âglichkeiten genie├čen kann.


Lin:
Sagst Du mir warum Du weggeh├Ârt hast? Und warum Dunwin es zugelassen hat? Ich meine Du hast Recht, Ansgar ist viel aber kein L├╝gner. Nur er h├Ątte sich aus Angst ja auch Kohl merken k├Ânnen. Wei├čt Du was ich meine? Aus einem starken Feind, wird in der Erinnerung ein ├╝berm├Ąchtiger Gegner mit widerw├Ąrtigen Angewohnheiten. Die die er hatte, m├Âgen schon schlimm sein, aber Verinnerung kann positiv wie negativ die Gedanken verzerren. Glaub es mir

Sklave sieht ganz ehrlich totkrank aus. Gelb, abgemagert bis auf die Knochen, ├╝berall Wunden und Narben, man sieht seine Adern und er hat so eingefallene Augen. Ich glaub nicht dass er noch viel Zeit hat. Vermutlich ist es so, je ├Ąlter sie werden je uninteressanter werden sie. Und dann gibt er ihnen nichts mehr. Keine Hilfe, kein Essen, keine Kleidung, keine Medizin. Sind sie nicht mehr wert oder so. Was wei├č ich was in dem Sch├Ądel vorgeht. War Opa genauso? Sag es ehrlich

Brandur von Hohenfelde
Archibald wird umziehen, sobald die Zeit daf├╝r reif ist. Warum ich weggeh├Ârt habe ... nun, irgendwann muss ich mich dieser Frage stellen. Es f├Ąllt vieles zusammen. Zum einen waren es nicht meine Kinder, sie "geh├Ârten" nicht mir, Dunwin war ihr Vater und ich hatte kein Recht, ihm hineinzureden, denn auch ich wollte nicht, dass man mir Empfehlungen gibt, wie ich meine Kinder zu behandeln habe. Das sch├Ątze ich selbst heute noch nicht. Zum anderen war da Alastair, auch bekannt als unser "Vater". Er hie├č es gut, was Dunwin tat. Und wer war ich, mich gegen das fleischgewordene B├Âse zu stellen? Alastair war f├╝r uns wie eine finstere Gottheit ... allm├Ąchtig, unantastbar, unanzweifelbar und niemals g├╝tig.

Alastair war ... anders grausam. Er hat uns, oder zumindest mir, keinen Archibald auf den Hals gehetzt. Aber er hat mich eingesperrt, nicht nur im Haus, sondern sogar in meinen K├Ârper. Und Schl├Ąge, ja, die geh├Âren nun einmal dazu.

Lin:
Ihr habt ihn sehr gef├╝rchtet oder? Ich meine Alastair? Dave sprach nie gut von ihm. Hat er Dich auch so... behandelt? Ich meine Alastair Dich? Oder anders misshandelt? Nun Deine eigenen Kinder gehen vor, dass ist klar. Aber Arch, wer ist der Pisser? Er ist ein Fremder. Du h├Ąttest ihn t├Âten k├Ânnen. Wobei... entschuldige, das konntest Du nicht, nicht wahr? Das w├Ąre so als h├Ąttest Du Dunwin herausgefordert. Ist es so?

Wie kann man in seinen K├Ârper eingesperrt werden? Da ist man doch eh drinnen. Oder meinst Du Reizentzug? Nichts h├Âren, sehen, sagen k├Ânnen? Das kann man als Folter anwenden, dass habe ich geh├Ârt. Es soll grausam sein

Brandur von Hohenfelde
Ich h├Ątte Dunwin und seine ganze Meute herausgefordert, das ist richtig. Ich h├Ątte zumindest versuchen sollen, ihn darauf anzusprechen ... doch Schw├Ąche bedeutet Lebensgefahr. Weichheit ist Schw├Ąche. Dunwin ist ├╝ber das Ziel hinausgeschossen, eindeutig, um zu beweisen, wie gef├Ąhrlich er ist. Fr├╝her galt ich als Tr├Ąumer, Linhard. Doch ich war mehr als das. Denn Geist und K├Ârper waren bei mir auf seltsame Weise miteinander verbunden. Ich konnte tagtr├Ąumen und vollkommen fort sein, oder in diesem K├Ârper unentrinnbar eingesperrt und seinen Regungen ausgeliefert sein, ohne dass es mir gelang, an etwas anderes zu denken. Das war das Ziel, denn ich sollte nicht tr├Ąumen. Sie sperrten mich in R├Ąume ohne Fenster, Alastair nahm mir alle B├╝cher weg und meine Zeichenmaterialien. Ich durfte keine Ausritte unternehmen. Ich sa├č da in diesem Raum, sollte lernen und mich konzentrieren. Wurde mit der Gerte geschlagen, damit ich geistig anwesend bleibe. Und f├╝hlte mich irgendwann derart festgeschwei├čt mit meinem Fleisch, dass einem ├╝bel wird bei dem Gedanken. Es ist schwer, zu beschreiben.

Das Tr├Ąumen war eine Flucht gewesen und man nahm mir diesen Fluchtweg. Meine Fantasie war einst sehr lebendig. Jetzt ist sie ... sehr rational.

Es ist, als ob man eine T├╝r zugeschlagen h├Ątte, die nie wieder aufgeht. Ich bedaure diesen Zustand, habe versucht, die T├╝r zu ├Âffnen, doch ein freies, unbeschwertes Tr├Ąumen ist mir nicht mehr m├Âglich. Ich kann nur noch nachdenken.

Lin:
Ich kann es nur etwas nachvollziehen. Wer tr├Ąumt nicht von anderen Orten, anderen Leuten, einer anderen Welt in die er geboren w├Ąre? Aber ich verlasse dabei nicht meinen K├Ârper. Wobei so wie Du es beschreibst, warst Du mit Deiner Fantasy auf Reise und nicht wie Oma mit ihrem Geist. Wenn man von nichts mehr tr├Ąumen darf, was bleibt einem da noch? Vielleicht kannst Du es sp├Ąter wieder. Vermutlich hast Du Dich irgendwann gefragt ob es das ist. Ob das alles ist was Dein Leben ausmacht. Lernen, Angst haben und selbst gef├╝rchtet werden. Trotz aller Grausamkeiten, die Du ertragen musstest, war wohl die gr├Â├čte die Ausweglosigkeit. Nicht mal gedanklich sich von diesem Ort entfernen zu k├Ânnen. Dagegen war mein Leben gut. Ich war halt einfach nur da und h├Ątte scheinbar nie passieren sollen. Und so hat er mich behandelt. Mir hat es nie an was gemangelt. Ich hatte alles. Bis auf eine Familie, einen Vater oder besser gesagt Eltern oder Freunde. Ich hatte nicht mal einen Hund wie Ansgar oder Dave. Ich war immer nur f├╝r mich irgendwie

Brandur von Hohenfelde
*dr├╝ckt kurz Linhards Hand* Jetzt haben wir uns, mein lieber Junge. Wir machen es besser. Du wirst dir eine Frau suchen, mit der du auch gl├╝cklich werden kannst und dann gr├╝ndest du dir eine eigene Familie. Du brauchst nicht die, in die du hineingeboren wurdest.

Lin:
*umarm und feste dr├╝ck* doch, Du und Dun Ihr seid auch ein Teil davon. Aber die Verkr├╝ppelten sollten wir zur├╝cklassen. Die Seelenkr├╝ppel. Ich verstehe nicht wie Dun damals so zu Dir sein konnte und heute ist er so. Er scheint Dich zu lieben. Und trotzdem wollte er Dich t├Âten. Was erz├Ąhle ich, ich h├Ątte Wolfi auch get├Âtet... ich bin nicht besser

Brandur von Hohenfelde
*macht sich stocksteif und h├Ąlt die Luft an*


Lin:
*ins Ohr fl├╝ster* lass den Unsinn, das ist der erste Schritt Papa. F├╝hlt sich doch gut an, dass Dich wer ganz dolle mag oder? also versuch es einfach hinzunehmen. Ich kann Dir leider kein sch├Ânes Bild malen oder so, drum musst Du da nun durch gg

Brandur von Hohenfelde
*atmet aus* Du hast ja Recht ... es ist nur ... ungewohnt. *dr├╝ckt Linhard ungeschickt zur├╝ck* Mein Junge. *kriegt feuchte Augenwinkel*


Lin:
f├╝r mich nicht anders. Aber ich habe echt keine Lust mehr mich von Ansgar und seiner Erziehung am Nasenring herumf├╝hren zu lassen. Er hat mir die Vaterschaft gek├╝ndigt, was schert mich da noch seine Erziehung? Wir sind nun eine Familie. Und wir m├╝ssen uns dran gew├Âhnen, dass wir genau das tun, was wir uns w├╝nschen. Nicht was andere von uns erwarten. Wir schei├čen auf die anderen. Wir sind die schon? Die haben uns nur Leid und Trauer gebracht. Also wof├╝r sollen wir uns verstellen? Uns wollte niemand haben Brandur. Wir haben nur uns. Und mich wirst Du nicht wieder los. Es sei denn sie t├Âten mich. Aber hey, dann war ich wenigstens ein paar Wochen gl├╝cklich und hatte eine richtige Familie. Das kann nicht jeder von sich behaupten oder? Und Du warst selbst in der kurzen Zeit mehr Papa als Ansgar je wahr. F├╝r ihn war ich nur praktisch. Wie eine Waffe die man nur dann aus dem Schrank holt, wenn man sie ben├Âtigt

Brandur von Hohenfelde
Linhard, ich verbiete dir, noch einmal in meiner Gegenwart von deinem Ableben zu sprechen! Ich werde jedenfalls nicht die Vaterschaft k├╝ndigen und das h├Ątte ich auch bei keinem meiner anderen Kinder je getan, nicht einmal dann, wenn sie Kreaturen wie dieser Dornburg geworden w├Ąren. Freilich h├Ątte das trotzdem Konsequenzen gehabt, aber diese eine, nein, diese nicht. Unsere Bande sind unzertrennbar.

Lin:
entschuldige, ich habe nicht nachgedacht. Aber ich wollte Dir damit nur sagen, dass ich gl├╝cklich bin. Danke, Deine Worte bedeuten mir viel. Nun ich glaube falls Du je so ein Kind gehabt h├Ąttest, w├╝rdest Du es vermutlich trotz seiner schrecklichen Art lieben nicht wahr? Ich glaube ich w├╝rde es lieben. Aber ich w├╝sste auch was ich zu tun habe. Ich w├╝rde es sagen wir mal so... einschlafen lassen. Ohne Schmerzen, aber es darf f├╝r sich selbst und andere nicht mehr existieren. Ich wei├č nicht warum Ansgar so reagiert hat, aber ich habe ihm keinen Grund dazu gegeben. Er hat mich bedroht, ich habe mich gewehrt. Das ist durch seine ├ťberreaktion doch erst soweit gekommen. Da muss er mir doch nicht noch so kommen. Aber wenn er meint es muss so sein, dann bitte. Ich kann auch andere Seiten aufziehen

Brandur von Hohenfelde
Es reicht, drei Kinder verloren zu haben. An den m├Âglichen Verlust meines j├╝ngsten Sohnes mag ich nicht denken wollen. Verzeih meine Schroffheit. Es ist ein sensibles Thema. Ich denke nicht, dass ich die H├Ąrte in mir finden w├╝rde, eines meiner eigenen Kinder zu richten. Ich w├╝rde wohl eher vesuchen, Schadensbegrenzung zu betreiben, so gut es geht.

Da f├Ąllt mir ein ... ich wollte Ansgar aus der Familie versto├čen.
Linhard, wir m├╝ssen noch einmal zum Rathaus.

Lin:
schon wieder aber wir m├╝ssen. Bei mir war es nur ein Plan Paps, ob ich es geschafft h├Ątte, oder ob ich so einen Sohn vielleicht selbst nur weggesperrt und verwahrt h├Ątte kann ich Dir nicht verraten. Aber ich finde die L├Âsung fairer f├╝r alle. Ich h├Ątte ihm nichts getan, sondern eben nur etwas zum Einschlafen gegegen in sehr hoher Dosis. Ob ich es durchgezogen h├Ątte bis zum Schlu├č wei├č ich nicht. Aber gibt es nicht Dinge, wo man weint und es dennoch tun muss? Wer wei├č wie es bei ihm lief. Wer wei├č warum er so ist? Alles Fragen die wir nicht beantworten k├Ânnen. Und nicht m├╝ssen. Er wird umziehen. Es geht nicht anders. Ich glaube nur Dun h├Ąngt an ihm. Aber ich h├Ąnge an Dir und ich wei├č nicht ob von ihm eine Gefahr f├╝r Dich ausgeht. Wobei er Dich zu f├╝rchten scheint. Das ist gut, l├Ąsst er Dich in Ruhe. Aber trotzdem hab ich ein Auge auf ihn um ├╝ber Dich zu wachen. Zur Not werde ich Dich besch├╝tzen. Gut zum Thema Ansgar. Schmei├čt Du ihn aus der Familie? :D ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen gg

Brandur von Hohenfelde
Nat├╝rlich tue ich das. Wir Hohenfeldes sind f├╝r unseren finsteren Humor bekannt. Er wird es verstehen und in seinen Hut bei├čen vor Wut. Diese Antwort auf seine Abdikation und deine Versto├čung kann ich mir nicht verkneifen. *schmunzelt* Um Archibald musst du dir keine Gedanken machen. Wenn er mich f├╝rchtet, dann nur, weil ich Dunwin kontrolliere, ich habe ihm ansonsten nichts entgegenzusetzen. Darum soll er Jesper holen. Jesper hat einen positiven Einfluss auf Archibald, schon immer gehabt. Er soll die Spinne beruhigen.

Lin:
soll ich ihm das sagen? Ist Jesper vertrauensw├╝rdig? Das er Dir nichts entgegenzusetzen hat, wei├č er doch gar nicht. Lass ihn doch in dem Irrglauben. Selbst Schuld sage ich da nur, wer zuerst mit Steinen wirft, bekommt irgendwann auch mal einen an die R├╝be gg

Brandur von Hohenfelde
Ich habe es ihm vorhin bereits gesagt, dass er Jesper holen soll. Sobald er aufh├Ârt in der Pf├╝tze zu zappen, wird er sich auf den weg machen.

Lin:
ich hoffe der ist in Ordnung. Wolfram bekommt einen Koller, sobald wir dort alle ankommen. Wobei so wie ich ihn kenne, freut er sich ├╝ber den Trubel in seinem Haus. Und Du hast dann endlich Kasmir wieder. Der k├Ânnte uns mal rasieren gg

Brandur von Hohenfelde
Ja, wir sehen furchtbar ungepflegt aus! Hoffentlich hat Wolfram sich gut um Kasimir gek├╝mmert.

Lin:
ganz bestimmt sogar. Ich hoffe nur er ist nicht verhungert ohne sein Blut :/

Brandur von Hohenfelde
Nun ... *wird pl├Âtzlich sehr nachdenklich* Nun ... *r├Ąuspert sich und wird unruhig* Wir sollten uns beeilen. Ich glaube, ich hatte Wolfram keine Instruktionen gegeben, wie er mit einem hungrigen Kasimir umzugehen hat ... es ist schon einige Tage her.

Lin:
Meinst Du er hat ihn totgebissen?

Brandur von Hohenfelde
Ich hoffe nicht! Aber die M├Âglichkeit ... nun ... *r├Ąusper* ... Kasimir ist ein Vampir.

Lin:
Logisch, wozu s├Ąuft der Mann sonst Blut. War mir schon klar. gg

Brandur von Hohenfelde
Ich m├Âchte damit ausdr├╝cken, ja, Wolfram ist in sehr ernster Gefahr! Komm nun, wir m├╝ssen noch einmal ins Rathaus. Archibald, h├Âren Sie auf mit dem Unfug! Rei├čen Sie sich zusammen und gehen Sie Ihren gemeinsamen Freund Jesper holen, ich w├╝nsche seine Begleitung.

Lin:
also Wir gehen nun ins Rathaus und holen schmei├čen Ansgar aus der Familie. Arch kann Jesper holen und danach gehen wir zu Wolfram um ihn zu retten.

Dun:
*Arch wieder loslass*

Arch:
wozu?

Dun:
Hole ihn einfach Arch, wir ben├Âtigen ihn :)

Arch:
Du wei├čt nicht was ich wei├č und Du hast nicht gesehen was ich sah. Er ist monstr├Âs

Dun:
Monstr├Âs?

Arch:
bis sp├Ąter *auf den Weg mach*
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