Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt. Die √ľberlebenden V√∂lker beginnen zu ahnen, dass der Schl√ľssel zur Herrschaft √ľber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W√§hrend die Almanen auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb√ľnde der Schatten sehen in der Magie die m√§chtigste Waffe und f√ľr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Dun-Haru-Mar

Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr√§gt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben√∂tigt man starke Nerven und gleicherma√üen ein H√§ndchen f√ľr B√ľndnisse und Hinterhalte. Unter der F√ľhrung des neuen Oberhauptes Linhard verlie√ü die Familie Naridien und versucht nun in Souvagne ein neues Leben zu beginnen, fernab des dunklen Pfades.
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Davard von Hohenfelde
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Dun-Haru-Mar

#1

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Di 5. Dez 2017, 06:33

Dun-Haru-Mar
von Melisande (Daves und Ansgars Mutter)

...Das beste Beispiel ist meine Familie, oder nimm unsere ganze Sippe. Was hätte man alles in der Gemeinschaft mit unserer Macht erreichen können? Was hätten all diese fähigen und begabten Gelehrten und Magier im festen Zusammenhalt bewirken können? Sehr viel und vermutlich sogar sehr viel Gutes Tarkan.

Stattdessen verschwenden sie seit Generationen ihre Zeit und Anstrengung darauf, als Einzelpersonen so mächtig wie möglich zu werden und zeitgleich jeden Konkurrenten klein zu halten oder gegebenenfalls auszulöschen. Wem wurde damit gedient? Der Familie und dem Familienfrieden an sich sicher nicht.

Ob die Legenden wahr sind, wei√ü ich nicht. Aber Du hast der Trauung beigewohnt. Unsere Sippe betet Ainuwar an und sie huldigt ihren drei Gr√ľndern. Also jenen drei M√§nnern die mit ihrer Familie das Dreier-B√ľndnis unserer Sippe ins Leben gerufen haben. Jene drei M√§nner, die auch die Tradition des St√§rksten ins Leben gerufen haben.

Dun-Haru-Mar ‚Äď so lautet der Gru√ü unserer Sippe.

Denn einst waren es Dunwolf von Hohenfelde, Harubold von Wigberg und Marthis von Eibenberg die vor einer Ewigkeit die alte Heimat verließen und sich zusammenschlossen um den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen.

Die Familien schlossen sich zu einer Sippe zusammen, die gegen jeden √§u√üeren Feind fest wie ein Bollwerk zusammenstehen w√ľrde. Der h√§rteste und wenn m√∂glich m√§chtigste der jeweiligen Familie w√ľrde diese als Familienoberhaupt anf√ľhren. Die gesamte Sippe w√ľrde von den drei Familienoberh√§uptern der h√§rteste und skrupellosteste Mann anf√ľhren. Er w√ľrde f√ľr alle drei Familien sprechen.

Und so entstand die Tradition der Härte, Stärke, Gerissenheit, Hinterhältigkeit, Intrige… und und und. Jede Familie der Sippe wählte dazu ihren Weg.

Die von Hohenfelde w√§hlten den direkten und h√§rtesten Weg, ihr Credo wie auch ihr Mantra ist der Tod und der Mord. Gleichg√ľltig wieviel S√∂hne ein Mann zeugen w√ľrde, es w√ľrde zum Schluss nur einen geben, der die Familie f√ľhren w√ľrde.

Sie sollten in Konkurrenz zueinander stehen, so dass der Beste und Brutalste √ľberleben, die Familie f√ľhren und sein Erbe weitergeben w√ľrde. Zudem achteten sie nicht nur auf die korrekte geistige Haltung, sondern sie legten gro√üen Wert auf die Gabe der Magie. Vor allem die Nekromantie und deren machtvolle Nutzung um sich ein Heer von Untoten schaffen zu k√∂nnen oder diese Form der Magie im Kampf einzusetzen.

Die von Wigberg legten Wert auf Besitz, nicht nur materieller Natur, sondern auch geistigem Besitz. Ihre Waffe ist nicht die Magie, sondern das Wissen. Sie versuchen alles √ľber Personen und m√∂gliche Kontrahenten herauszufinden.

Je mehr einer von ihnen √ľber Dich wei√ü umso schneller kann er Dich ausschalten. Sie w√§hlten familienintern nicht das Ableben der schw√§cheren S√∂hne, sondern diese bekamen feste Posten von ihrem Familienoberhaupt zugeteilt. Sie verhalten sich intern fast wie Bienen oder Ameisen.

Jeder hat seinen Posten, es wird f√ľr Dich nie etwas anderes geben. Eine Ausnahme befindet sich in ihren Reihen ‚Äď Wolfram. Er ist sogar hier zu Gast. Er hat sich von seiner Familie und deren Verhalten losgesagt. Auch die Wigbergs lieben Magie, allerdings sind die meisten Magier aus dieser Familie keine Nekromanten, sondern Kampfmagier.

Es bleiben noch die Eibenbergs. Die von Eibenbergs lieben nichts mehr als Geld. Geld ist f√ľr sie Macht in z√§hlbarer Form. Gleichg√ľltig was sie bewirken wollen, mit Bestechung, Erpressung, Schmiergeldern erreichen sie was die Wigbergs durch Wissen erpressen oder die Hohenfelde durch Morddrohungen.

Die Eibenbergs f√ľgen sich in das Sippengesamtbild, sie lieben ebenfalls die Magie. Hier findet man vorrangig Geistmagier. Sie lieben die Geistmagie vor allem die F√§higkeit der bewussten Manipulation von Personen. Ein von Eibenberg musst Du Dir als Banker vorstellen, der Dir je nach seinem Gesch√§ftsbedarf an der richtigen Stelle ein gutes Gef√ľhl schenkt oder ein mulmiges. Durch diese Art der subtilen Manipulation war es ihnen √ľber Generationen m√∂glich ein Verm√∂gen anzuh√§ufen.

Geb√ľndelt ist die Macht der Sippe sehr gro√ü. Ist es irgendwie m√∂glich, verheiraten sie ihre Kinder untereinander. Ab und an kommt frisches Blut in die Familie durch Au√üenstehende, aber dies ist selten. Brandur heiratete eine Au√üenstehende von einer fremden Adelsfamilie und mein Sohn Ansgar ebenso.

Sie k√∂nnten sich ebenso mit M√∂rder, Spitzel und Kredithai begr√ľ√üen.
Das wäre wohl der ehrlichere Gruß...

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