Archibalds Tagebuch


Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist geprägt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied benötigt man starke Nerven und gleichermaßen ein Händchen für Bündnisse und Hinterhalte.
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Archibald von Dornburg
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Re: Archibalds Tagebuch

#11

Beitragvon Archibald von Dornburg » Fr 5. Jan 2018, 01:23

Erkenntnis

Derya kann Dir nicht vertrauen. Sie liebt Dich, der erste Mensch der Dich wirklich liebt und was bist Du? Du bist eine Gefahr fĂĽr sie. Irgendwann wirst Du sie holen, das weiĂźt Du selbst.
Du wirst sie töten...

Das war der Grund, warum ich sie weggeschickt hatte. Warum ich ihrer Mutter die Hälfte meines Vermögens gab, mit der Bitte fortzugehen und niemals Kontakt zu mir aufzunehmen, solange sie ein Kind wäre.
Sollte sie ihr je von mir erzählen, dann sollte Derya mindestens 20 Jahre alt sein.

Ich wollte sie beschĂĽtzen. ZusammengekrĂĽmmt lag ich damals Zuhause nach einem Anfall und dabei war mir eine Erkenntnis gekommen, die mich mit Abscheu vor mir selbst erfĂĽllt hatte.

Man sagte es so leichthin – Babybeißer.
Es klang fast lustig, ein blödes Wort, dass leicht über die Zunge gingen.
Menschenfresser, Schänder, Mörder war die wahre Bedeutung und das klang schon ganz anders.

Ich bin wirklich eine Bestie, eine derjenigen Personen die BĂĽttel ein Leben lang jagen. Einer der sammelt und das Leben anderer Personen ohne mit der Wimper zu zucken beendete, sobald der Hunger seine Krallen nach ihm ausstreckt.

Derya hatte mich durch ihre Geburt dazu gezwungen, auch die Konsequenzen fĂĽr solche Handlungen zu sehen.

Ich war der Feind.
Ich war Deryas Feind.

Ganz zu Anfang hatte ich mir gesagt, dass der Tag kommen würde wo ich eine Entscheidung treffen müsse – für den Hunger, oder für Derya. Ich hatte mich für Derya entschieden.
Aus diesem Grund habe ich sie und ihre Mutter verlassen.

Ich bin eine Bestie, ein Mörder, zum Töten geboren.
Nur mitten in der Gewalt mit einer Waffe in der Hand fĂĽhle ich mich seltsamerweise ruhig.

Ruhe und Ausgeglichenheit finde ich sonst nirgendwo.
Befriedigung und Lust verschafft mir nur das Verspeisen meiner Opfer.

Ich bin ein Mörder, ein Risiko für mein eigen Fleisch und Blut. Auch wenn mir das nicht gefällt – es ist mein Naturell.
Und ich wäre der Tod meiner Tochter, solange sie noch klein war.

Das war meine Erkenntnis.
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Re: Archibalds Tagebuch

#12

Beitragvon Archibald von Dornburg » Fr 5. Jan 2018, 14:11

Damir der Flötenspieler

Damir: *spiel*

Arch: Ich ramm ihm das Ding bis zum Anschlag in den Arsch ich schwöre es *kotz*

Jesper: *Arch festhalt*

Dunwin: Damir spiel echt mal was anderes!

Arch: Der stirbt als zweiter, sobald ich wieder laufen kann!

Dunwin: :sauer: Damir spiel zehn zahme Ziegen zogen zehn Zentner Zucker zum Zoo in Endlosschleife gg

Arch: :sauer: dafür ziehe ich Dir die Haut in Streifen ab und röste Dich auf der Herdplatte!

Jesper: :)

Dunwin: Damir bleibt unangetastet!

Arch: von mir aus! Das galt auch Dir!

Jesper: oh oh

Dun: :sauer: :sauer: :sauer:

Arch: gut vielleicht auch nicht...

Jesper: können wir uns nicht einfach vertragen? Und Du Spatzenhirn hör auf mit dieser Katzenmusik, da rollen sich einem ja die Fußnägel hoch!

Damir: wer ich? *weiterspiel*

Arch: nein ach was Du doch nicht, der andere Flötenspieler hier!!!!

Damir: umguck* wer?

Jesper, Dun, Arch: :rolleyes: :neutral: :misstrauisch:

Jesper: hat er unsichtbare Freunde???? gg

Arch: leise wären mir lieber

Dun: LOL
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Re: Archibalds Tagebuch

#13

Beitragvon Archibald von Dornburg » Fr 5. Jan 2018, 21:24

Archibald -- 02.11.202 n.d.A.

Er stand im Keller seines Hauses. Seine langen, starken mit klauenartigen Nägeln versehenen Finger strichen über die Wände. Worte in die Wände eingekratzt, in verschiedener Sprachen, die üblichen Zeichen von Unfähigkeit... Bitten um Hilfe, Rettung, Freilassung, Erlösung und einen raschen Tod.

Von seiner ureigenen Finsternis umgeben, bewegte er sich stets mit einer nicht durch die Schwäche menschlicher Gefühlen eingeschränkten Geschwindigkeit wie auch Zielstrebigkeit. Jede seiner Gesten und Handgriffe hatte er bereits tausende Male im Leben vorgenommen. Sie waren keine bewusste Handlung mehr, sondern zu einem Automatismus verkommen.

Das Ding hatte geschrien, permanent und dauerhaft. So laut das Geschrei auch gewesen sein mochte, niemand hörte das Geschrei der Gäste. Die Welt draußen bekam keinen einzigen Ton des Dings mit. Ob es wimmerte, bettelte, flehte oder schrie... die Welt interessierte sich nicht für es. Die Welt hatte es zuvor nicht wahrgenommen und die Welt würde es nicht vermissen.

Der Schrei des Dings war nur ein Gefühl, ein Ausdruck seiner Schwäche, für ihn absolut irrelevant. Selbst der Schmerz den er zuvor von dem Ding genossen hatte, konnte nicht länger seine Missachtung unterdrückt halten.

Für solche Banalitäten hatte er jetzt genauso wenig Verwendung wie zu jedem anderen Zeitpunkt. Seine Krallen fuhren gerade über seine Nasenwurzel, als das Ding erneut die Stimme erhob.

Zu viel.

Binnen eines Sekundenbruchteils warf er sich auf das Ding und legte den Meter zwischen ihnen beiden innerhalb eines Wimpernschlags zurück. Im gleichen Moment zückte sein Schwert vor. Er rammte es dem Ding mit aller Macht in die Brust. Und das mit solcher Wucht, dass die Spitze in einem Sprühregen aus Blut und zertrümmerter Wirbelsäule zwischen den Schulterblättern des Dings aus seinem Rücken brach.

Glotzen.
Gurgeln.
Keuchen.
Stille.

Nun lag das Ding ordentlich in gewachste Leinentücher verschnürt auf dem Kellerboden in seinem Verschlag. Für einen kurzen Moment schimmerte der Funken von etwas in den Tiefen seiner Augen auf, was ein Fremder versehentlich für Reue hätte halten können.

Er empfand keine Reue, sondern er vermisste in diesem speziellen Augenblick seinen Bruder... seinen besten Freund...

Das Wesen das seine geistige Gesundheit wiederspiegelte war vor 48 Jahren gestorben, als er es mit seiner ersten Tat beerdigte. Aber er konnte den Mann heucheln, der er hätte laut seinen Eltern werden sollen. Und dies so formgewandt, dass niemand einen Blick hinter die integere Fassade warf. Er musterte die 140cm große in Tuch eingeschlagene Gestalt.

Das Wesen dass dort auf sein Opfer schaute war kein Mensch, auch wenn es einen menschlichen Namen trug. Der Kerl war ein Monster in Menschengestalt.

Das Monster leckte sich das Blut von den Zähnen, spuckte aus und verließ den Verschlag sowie den Keller. Es würde sich mit einem herrlichen Glas Rotwein und einem neuen Spielzeug für seine Sammlung belohnen.
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Re: Archibalds Tagebuch

#14

Beitragvon Archibald von Dornburg » So 7. Jan 2018, 01:01

Der Tiegel

Archibald saĂź im Aufenthaltsraum und lieĂź sich eine Portion Fleisch mit einem Glas Rotwein schmecken. Jesper gesellte sich dazu, stellte ihm einen Tiegel vor die Nase und tippte mit dem Zeigefinger auf den Deckel.

"Für Dich Archi", erklärte van Verling freundlich, während er das Fleisch musterte.
"Rindfleisch Jes. Probiere falls Du mir nicht glaubst, Ihr bekommt nachher die gebratene Variante. Möchtest Du Wein? Und was ist in dem Tiegel?", hakte Archibald nach. Arch schraubte den Tiegel auf, roch am Inhalt und schloss den Tiegel wieder.
"Ich glaube Dir so. Den Wein nehme ich gerne", antworte Jesper und hockte sich dazu.

Archibald schob sein Glas in die Mitte und fĂĽllte es bis zum Rand.

"Bediene Dich Jes. Also was ist in dem Tiegel?", fragte Archibald neugierig.
"Salbe gegen Verspannungen", erklärte Jesper, während er einen Schluck Wein trank.

Archibald stockte und taxierte Jesper schlagartig mit hartem Blick.

"Verstehe... behalt ihn...", zischte Archibald.
Das nächste Stück Fleisch spießte er hart auf und stopfte es sich in den Mund.

"Das Fleisch ist schon tot Arch. Was ist mit der Salbe nicht in Ordnung? Sie hat extra einen angenehmen Duft, dass es nicht nach Medizin stinkt. Also ich finde sie duftet gut", antwortete Jesper und musterte Arch verwirrt.

Archibald lehnte sich im Stuhl zurück und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust.

"So? Dann benutze Du sie doch...", gab Arch schnippisch zurĂĽck.
"Dir darf man echt nichts mitbringen. Man weiĂź nie wie Du reagierst, genau wie jetzt. Was soll Dein Gezicke? Dass regt mich auf, Arch ich sag es Dir. Ăśbertreib es nicht Freundchen. Sag mir einfach was damit nicht in Ordnung ist, der Duft, der Tiegel, die Farbe... Was?", gab Jesper grantig zurĂĽck.

"Ich weiĂź genau warum Du mir das mitgebracht hast!", knurrte Arch anschuldigend.
"Ich auch! Um Dir eine Freude zu machen und gegen Deine RĂĽckenschmerzen", hielt Jesper dagegen.

"Das ist der Grund ja?", zischte Arch.
"Richtig, das ist der Grund", giftete Jesper zurĂĽck.

"Ich durchschaue Deine Absicht und ich glaube Dir kein Wort van Verling!", warf Archibald ein.
"Da gibt es nichts zu durchschauen, wie blöd muss man sein?", schnauzte Jesper.

"Wie blöde? So blöde wie Du, Du verstehst überhaupt nichts! Gar nichts verstehst Du!", regte sich Archibald auf.
"Erklären hilft von Dornburg. Spuck es aus verdammt nochmal!", stöhnte Jesper.

"Das hättest Du wohl gerne was?", murrte Arch beleidigt.
"Archi! Jetzt mal langsam, ja das hätte ich gerne, weil ich nicht verstehe, was an dem Geschenk falsch sein soll. Du hast ein Problem, ich denke an Dich, bringe Dir was mit, Du spielst verrückt. Das hätte ich schon gerne erklärt. Du rastest doch auch nicht aus, wenn ich Dir Schokolade mitbringe oder? Also was ist los?", fragte Jesper nachdrücklich.

"Schokolade? Was hat Schokolade damit zu tun?", fragte Arch verwirrt.
"Nichts! Das war ein Beispiel!", donnerte Jesper.

"Stopf Dir Dein Beispiel sonst wohin und lenkt nicht ständig vom Thema ab!", brüllte Archibald.
"Ich komm Dir gleich rĂĽber!", motzte Jesper zurĂĽck.

Arch lehnte sich dermaĂźen schnell nach vorne ĂĽber den Tisch, dass Jesper reflexartig zusammenzuckte. Von Dornburg starrte Jesper kalt in die Augen, packte mit stummer Wut den Tiegel und stand so ruckartig auf, dass sein Stuhl umfiel.

"Du blöder Sack!", knurrte Archibald beleidigt.

Er stopfte den Tiegel in seine Manteltasche und stampfte davon. Von Dornburg lieĂź Jesper einfach sitzen, der starrte seinem Kumpel nur mit offenem Mund und nichts verstehend hinterher...

***

...Zwanzig Jahre später wartete Jesper in Archibalds Haus auf seinen Kumpel, da dieser für Brandur zig Säcke Knochen aus seinem Keller zusammenscharte. Die Zeit des Wartens schlug Jesper tot, indem er sich die Sammlung von Archibald anschaute.

Zwischen Stofftieren und den mechanischen Spielzeugen stand der uralte Tiegel.

Jesper griff danach, schraubte ihn auf und schaute hinein. Die Salbe war längst zu einer harten Schicht "Was-auch-immer" vertrocknet. Arch hatte sie niemals benutzt, aber er hatte sie scheinbar all die Jahre aufgehoben.

Ein Räuspern ließ Jesper herumfahren. Archibald stand im Türrahmen und musterte ihn mit einem Schmunzeln. Jesper hielt Archibald den Tiegel entgegen und schmunzelte zurück.

"Erklärst Du es mir heute mein Kleiner? Was war an dem Geschenk denn falsch hm?", fragte er liebenswürdig.
"Nichts...", grinste Arch, umarmte Jesper und drĂĽckte ihn kurz fest an sich, bevor er ihn wieder freigab.
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Re: Archibalds Tagebuch

#15

Beitragvon Archibald von Dornburg » Mi 10. Jan 2018, 19:35

Schutz

Damir drehte sich grinsend zu Dunwin um.

„Da fällt mir was Wichtiges ein. Rate mal von wem ich Dir Grüße ausrichten soll. Kommst Du nie drauf“, sagte der Rakshaner gut gelaunt.
„Meiner Oma?“, fragte Dunwin lachend, während Archibald sich grinsend in den Ärmel biss.

„Danke. Katla. Von der soll ich Dich ganz herzlich grüßen. Betonung lag auf herzlich“, sagte Damir und grinste noch breiter.
„Toll, freue mich riesig“, sagte Dunwin gelangweilt.

„Sie fragte, wann wir wieder in Nebreszko sind. Wir sollten Sie dann auf alle Fälle besuchen. Mit wir meinte Katla nur DICH. Naja jedenfalls hat sie ihre Verbindung hiergelassen, damit Du Dich bei ihr melden kannst", teilte Damir mit.
„Mach ich irgendwann wenn ich Zeit dazu habe“, sagte Dun gleichgültig.

„Ehm ja also man könnte meinen Du hast kein Interesse an Katla. Ich hab die Frau schon gesehen, die sieht doch lecker aus“, meinte Damir.
„Ich bin aber kein Kannibale“, erklärte Dunwin.

Damir rollte mit den Augen, während Archibald grinste.

„Du sollst sie auch nicht fressen, sondern mit ihr kämpfen“, sagte Damir.
„Wir hatten schon zwei Kämpfe“, erklärte Dunwin gähnend.

„Scharmützel oder Nahkampf?“, fragte Damir frech.
„Privat, Du neugieriger Vogel“, antwortete Dunwin.

„Die steht auf Dich, die ist Fan von Dir. Nutz sie aus“, schlug Damir vor.
„Die ist nicht Fan von mir persönlich. Sie ist Fan von meinem Titel“, sagte Dunwin gelassen.

„Wer kennt schon wen wirklich. Mach Dir nichts draus. Toller Vorschlag Damir. Willst Du Dun verkuppeln oder was soll das? Halt Dich besser von der Alten fern Dunwin, die ist mir nicht geheuer“, warf Archibald mit besorgtem Blick ein.

„Ja eben, was soll das Damir? Da kennt Archibald keinen Spaß!“, warf Holzi grinsend ein.
„Drecksack!“, knurrte Archibald als Antwort und warf Holzi einen giftigen Blick zu, was Damir und Holzi losprusten ließ.

Selbst Dunwin musste schwer kämpfen sich ein Grinsen zu verkneifen.

„Mir passiert schon nichts, ich verlasse mich voll und ganz auf Deinen Schutz Archi“, sagte Dunwin gelassen.
„Bei einer Nummer mit Katla?“, fragte Archibald total verdattert, was alle in brüllendes Gelächter ausbrechen ließ.
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Re: Archibalds Tagebuch

#16

Beitragvon Archibald von Dornburg » Fr 12. Jan 2018, 15:40

Taruls Angst -- 170 n.d.A.

Archibald schritt in den Barbereich von Dunwins Wohnflügel und stöberte im reichhaltigen Angebot. Er entschied sich für einen Rum und machte es sich mit dem Getränk der Hand in einem der Sessel gemütlich.

"Tarul! Leiste mir Gesellschaft", rief er nach seiner Dienerin. Die kleine Arashi kam herbeigeeilt und verneigte sich vor ihrem Herrn.

"Herr, dĂĽrfte ich bitte eine Sorge vortragen?", bat sie zaghaft und setzte sich auf seinen Schoss.
"Sicher. Was sorgt Dich?", fragte er leise und strich ihr sanft ĂĽber die schwarzen Haare.

"Kazrar hat mich heute Morgen lange angesehen. Ich glaube er wird mich töten", wisperte Tarul ängstlich, was Archibald in schallendes Gelächter ausbrechen ließ.

Arch brauchte eine Weile bis er sich wieder gefangen hatte. Er nahm einen Schluck von seinem Drink und lächelte Tarul mit einem Haifischgrinsen an.

"Das würde sich Kaz niemals wagen. Die Narbenfresse weiß das Du mir gehörst. Sei unbesorgt, ich kläre das", raunte er ihr zu. Arch legte einen Arm um sie und drückte sie an sich.

"Aber Herr", setzte Tarul an.
"Nichts aber. Ich wäre positiv überrascht, sollte Kaz es wagen und schaffen Dich aus Eifersucht zu ermorden.
Ihm fehlt es an Biss und das meine ich wortwörtlich Kleines.
Ich verspĂĽre einen gewissen Anflug von Stolz auf Kaz.
Allerdings würde ich Deine Fürsorge vermissen Tarul, sollte ich Dich verlieren", erklärte Arch freundlich und streichelte gedankenverloren seine Sklavin, während er seinen Drink genoss.

"Herr... er hat nicht nur geschaut. Ich hielt ein Messer in der Hand und bereitete Euer Essen zu. Er nahm mir das Messer ab und richtete es auf mich. Es war so schwer zu denken, nicht zu schreien kostete mich alle Kraft so viel Angst hatte ich. Als er das Messer fallen ließ und wütend verschwand, konnte ich mich kaum auf den Beinen halten. Ich hatte nichts Falsches getan", erklärte Tarul und schaute zu Archibald auf.

"Ich wiederhole mich sehr ungern Tarul. Wie ich Dir gerade sagte, ich kĂĽmmere mich darum! Jetzt kĂĽmmerst Du Dich um mich", antwortete Arch schneidend.

Er schob die kleine Arashi von sich und marschierte in sein Quartier.
Tarul folgte ihm ängstlich.
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Re: Archibalds Tagebuch

#17

Beitragvon Archibald von Dornburg » Fr 12. Jan 2018, 20:06

Kakao und andere Migränebehandlungen -- 183 n.d.A.

Jesper wurde von einem leisen kaum hörbaren Knurren wach. Er drehte sich um und starrte auf Archibald, der seinen Kopf soweit es ging in den Nacken gelegt hatte und sich die Hände vor die Schläfen presste. Jesper setzte sich sofort auf, schnappte sich seinen Gürtel und presste Arch erst mal eine Hand auf die Stirn.

„Wie schlimm ist es?“, flüsterte Jesper um Arch nicht unnötig zu quälen.
„Aufgewacht… mit Kopfschmerzen…“, stöhnte Archibald durch zusammengebissene Zähne.

Jesper strich ihm über den Schädel, während Arch von Schmerzschüben geplagt wurde, aber solange sich sein Freund nicht verkrampfte war soweit noch alles in Ordnung und er musste ihm nicht den Gürtel zwischen die Zähne klemmen.

„Ich… habe Hunger…“, ächzte Arch.
„Was möchtest Du essen Archi?“, fragte Jesper fürsorglich.

„Wen… nicht was!“, knurrte Archibald.
„Arch komm mir nicht so. Wann hast Du zuletzt was gegessen? Wir müssen Dich wieder auf die Beine bekommen, wir haben nachher einen Einsatz“, erklärte Jesper leise.

„Vorgestern… meine es war vorgestern…“, flüsterte Arch und ergriff Jespers Hand.
„Vorgestern? Ja kein Wunder, dass Du mit Kopfschmerzen aufwachst. Sobald ich Hunger habe, bekomme ich auch Kopfschmerzen. Ich mache Dir was Leckeres. Warum hast Du nichts gegessen sag mal? Was soll dieser Blödsinn ständig? Wegen dem speziellen Hunger? Wir müssen damit zum Medicus gehen Arch. Ich horche mich mal um“, antwortete Jesper und drückte Archis Hand.

„Musste kotzen… da muss ich kein Futter nachladen oder? Zum Medicus…? Einverstanden. Kopfschmerzen weil man fastet?“, hakte Arch nach.
„Verständlich, aber etwas wird drin bleiben, auch wenn Du reihern musst. Suppe wäre gut, oder nein ich weiß was Dir schmeckt und Deinen Magen wie Deine Nerven beruhigt. Bin gleich wieder da“, sagte Jesper.

Er verschwand aus ihrem Quartier und kehrte nach einiger Zeit mit einem Becher heiĂźer Schokolade zurĂĽck. Jesper zog Arch in sitzende Position und drĂĽckte ihm den Becher in die Hand. Arch nahm einen Schluck und grinste gut gelaunt, aber ziemlich geschafft.

„Danke, das war eine gute Idee. Den Einsatz… wir müssen ihn verschieben“, erzählte Arch und trank in Ruhe seine Schokolade.
„Das geht nicht. Alles ist bis auf die Minute geplant, Wachwechsel und und und. Wir brauchen Deine Fähigkeiten Archi, zudem leitest Du die zweite Truppe. Ansonsten musst Du mich instruieren und ich versuche es hinzubekommen. Aber Du musst mit“, sagte Jesper.

„Um wie viel Uhr ging es los?“, fragte Arch nachdenklich.
„18 Uhr Archi. Konzentriere Dich was“, bat Jesper.

„Stimmt. Wachzeiten… Ablösezeiten… hast Recht. Die Schokolade ist lecker Jesper. Mir geht’s ein bisschen besser“, sinnierte Archibald.
„Du siehst trotzdem fix und fertig aus. Falls Du speziellen Hunger hast, musst Du was anderes Essen Archi“, warf Jesper ein.

„Scheint wohl so… Rinderrohkost...“, gab Arch zurück und leerte den Becher Schokolade.

„Nackenmassage gefällig?“, grinste Jesper.
„Sex gefällig? Ist gut gegen Migräne Jesper… haben wir beide was von…“, schlug Arch vor und grinste zurück.

„Eigentlich soll man keinen Sex vor einer Schlacht haben, Herr von Dornburg“, gibbelte Jesper, zog sich das Hemd über den Kopf und die Hose über den Hintern.
„Verbuch es unter Migränebehandlung“, schmunzelte Arch.
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Re: Archibalds Tagebuch

#18

Beitragvon Archibald von Dornburg » Mi 17. Jan 2018, 00:01

Teddy

Dunwin hatte es sich mit Archibald bei Rauchstangen, Wein und Schokolade in seinem Zimmer gemütlich gemacht. Die beiden fläzten auf dem Sofa und ließen es sich gut gehen.

"Erkläre mir mal die Konstellation bei Euch im Trio", lachte Dunwin und nahm einen großen Schluck Wein, während Archibald die Schokolade aß.
"Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht", grinste Arch und trank auch einen Schluck Wein, während er sich eine Rauchstange anzündete. Genau wie sonst Dunwin stopfte er sie seinem Kumpel in den Mundwinkel und zündete sich selbst eine neue an.

"Mach sie Dir mal jetzt", bat Dunwin und rauchte genüsslich, während Arch ihm einen Arm um die Schulter legte.
"Also Merna liebt und begehrt Jesper und mich. Jesper liebt und begehrt Merna und mich. Ich liebe die beiden, aber ich begehre sie nicht. Dass ist nicht möglich, dass ist zu weit von dem, was mich wirklich heiß macht. Was mich anmacht, weißt Du Dun. Keiner weiß das besser als Du. Es gibt niemanden wie Dich. Du bist der Einzige der mich mit all meinen Macken liebt. Ich bekomme von Dir sogar passende Präsente serviert Dun. Ich liebe Dich Bruder", grinste Archi.

"Du nimmst mich doch auch mit allen Ecken und Kanten. Dafür sind Brüder da Kurzer, ich liebe Dich auch. Du unterstützt mich sogar dabei, wenn mich meine Alte mal wieder nervt. Wobei Jesper Dich auch akzeptiert wie Du bist", erklärte Dunwin und brach sich ein Stück Schokolade ab.
"Jesper akzeptiert es zähneknirschend Dun, mehr nicht. Er macht sich Gedanken darum, wie er mir helfen könnte den Hunger loszuwerden. Einerseits verstehe ich ihn und seine Beweggründe. Andererseits ist das meine Entscheidung und nicht seine. Zumal es keine Heilung gibt. Keine ohne schrecklichen Konsequenzen für mich. Also behalte ich den Hunger. Ich leide ja nicht drunter, höchstens andere. Ich selbst nur in ganz geringen Ausnahmesituationen - sonst nicht", gab Arch zurück und trank gut gelaunt seinen Wein.

"Er sorgt sich Arch, denn er liebt Dich. Er möchte Dich nicht verlieren. Das steckt dahinter. Du ihn doch auch nicht. Du tust viele Dinge, die Du ausschließlich für Jesper tust, oder auch für Merna. Du schenkst im sogar Deine Gunst. Frage, was wäre, wenn er es verlangen würde?", gibbelte Dunwin.
"Muss er doch gar nicht. Er fragt freundlich und ich gewähre es ihm gerne. Wir haben beide was davon. Ich kann nichts Schlechtes über Jesper sagen, er ist stets lieb zu mir und Merna. Er ist ein anständiger Kerl", schmunzelte Arch.

"Klar, dass weiß ich, ich sehe wie er mit Euch umgeht. Aber ich meine wer hat die Hosen an? Merna? Du? Jesper? Stell Dir vor anstatt zu fragen, fordert er nun Deine Gunst ein, was tust Du Arch? Fährst Du die Krallen aus, oder knickst Du ein? Los gestehe", grinste Dunwin und knuffte Arch.
"Würde er es verlangen, würde er es bekommen. Ich hätte zu viel Schiss ihn zu verlieren. Die beiden sind mein Zuhause. Es geht nicht ohne Merna und Jesper", gab Archibald zu.

"Ich knicke bei Canan auch ein. Gleichgültig wie ich mich sonst verhalte. Sie ist meine Beste, ich verstehe Deinen Grund. Ihr seid rund als Trio. Aber Jesper hat eindeutig die Hosen an, da sowas durchdrücken könnte. Hat er Dir schon mal eine mitgegeben?", kicherte Dunwin.
"Du fragst Sachen, hör mal", lachte Arch kopfschüttelnd.

"Hat er nun oder hat er nicht? Canan hat mich mal gewĂĽrgt mit dem Greifschwanz, eine WĂĽrgeschlange ist nichts dagegen. Gib mir mal noch was von der Schokolade", grinste Dun und Archibald legte die Tafel in die Mitte von sie beide.
"Nein, er hat mich nie geschlagen und ich ihn auch nie. Aber er hat mich mal geschubst. Aber dermaĂźen grob, dass ich mich nicht abfangen konnte und auf dem Hintern gelandet bin. Jesper hat Kraft sage ich Dir und ich hatte es mir die Aktion selbst zuzuschreiben.
Ich hatte es an dem Tag mit meiner Rumzickerei absolut übertrieben. Die Abreibung hatte ich mehr als verdient, die hat mich auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht und ich habe mich bei ihm entschuldigt. Das ist damals einfach blöde gelaufen. Pass auf das war so", erklärte Arch.
"Ich passe auf, erzähl", antwortete Dun.

"An dem Tag hatte ich mich absolut allein und hungrig gefühlt. Das hat nichts mit Tatsachen zu tun, sondern ist nur ein Gefühl - ich war weder alleine, noch hungrig. Meist ist es der Vorläufer, bevor ich richtig Hunger bekomme.

Der Hunger befriedigt nicht nur Lust, er befriedigt auch mein Bedürfnis nach... Nähe.
Sobald ich das Fleisch esse, fĂĽhle ich mich... gut... warm... geborgen... verstanden... all das.

Das Gefühl was andere Personen von außen bekommen, durch andere Personen die sie mögen, erhalte von innen - indem ich Fleisch herunter schlinge. Es ist ein Rausch, absolute Glückseligkeit.

Ein abgeschwächtes Gefühl davon kann mir Jesper schenken, warum nur er, weiß ich nicht. Zum Beispiel wenn wir nebeneinander liegen und er mich festhält. Oder wenn er mich massiert. Es geht nicht um die Massage, sondern darum dass er mich berührt. Auf gute Weise verstehst Du?", flüsterte Archi.
"Ich verstehe, dass er Dich lieb hat", flĂĽsterte Dunwin zurĂĽck.

"Hm genau. Ich wünsche ich könnte ihm das so offen sagen wie Dir Dun, aber ich kann es nicht. Ich bekomm es nicht über die Lippen zu sagen, drück mich mal ich brauch Dich. So bin ich nicht erzogen. Und Du ebenso wenig, Du verstehst was ich meine. Also sage ich es ihm auf meine Art. Ich frage ihn nach einer Massage oder behaupte Rückenschmerzen zu haben.

Er sagte an dem Tag, dass meine Rückenschmerzen nicht normal seinen und vielleicht mit meinen Kopfschmerzen zusammenhängen und wir würden jetzt zum Arzt gehen, er wäre es leid. Daraufhin war ich ziemlich angepisst, dass er meinen Wink nicht verstand. Ich war absolut ungerecht, er konnte es nicht verstehen, er wusste nicht worum es mir ging. Woher auch?

Aber wütend bin ich selten logisch. Wie üblich, habe ich ihn also beschuldigt überhaupt nichts zu verstehen. Er hat darauf wie immer reagiert und gefordert dass ich es ihm erklären soll, ansonsten würde er mich notfalls zum Arzt schleifen.

Meine Antwort war ein geknurrtes versuch es...
Keine Sekunde später saß ich auf dem Hintern und starrte zu ihm hoch.

Der Kerl war auf 180, er war stinksauer auf mich und ich hatte mit meiner blöden Schnauze genau das Gegenteil von dem erreicht, was ich eigentlich wollte. In dem Moment hätte er mir am liebsten links und rechts eine geknallt, dass sah ich ihm an, aber er tat es nicht. Trotz allem hat er mir sogar die Hand gereicht um mir hoch zu helfen. So ist Jesper...

Ich habe sie angenommen, mich hochgezogen und eine Entschuldigung gestammelt. Danach habe ich ihn ganz fest an mich gedrĂĽckt und mich ordentlich bei ihm entschuldigt. An dem Tag bin ich mit meine Unkerei einfach zu weit gegangen.

Dabei wollte ich nicht mit ihm streiten, sondern rumknorckeln... also... kuscheln halt...", erzählte Archibald.

"Tja so ist Jesper. Denke mal scharf nach, warum er das kann, mir ist es gerade eingefallen", erklärte Dunwin gut gelaunt.
"Keine Ahnung was Du meinst, sag einfach", gab Arch gut gelaunt zurĂĽck.

"Jesper ist wie ein Stück aus Deiner Sammlung, nicht eine Deiner Fressalien, sondern ein Teddy. Der ist wie ein riesiger Teddybär zum Rumknorckeln, Schmusen, Anlehnen. Das gefällt Dir. Du ziehst ihn damit auf, was Du an ihm liebst. Stimmt doch oder? Gib es zu", grinste Dun.
"Ein Teddy? Könnte hinkommen", grinste Arch zurück.
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Re: Archibalds Tagebuch

#19

Beitragvon Archibald von Dornburg » Mi 17. Jan 2018, 23:49

HĂĽhnchen zu rupfen

Archibald fing Jesper draußen ab und zog ihn mit sich in die Vorratshöhle.

"Wir beide haben mehrere Hühnchen zu rupfen", erklärte Archibald.
"So und welche?", hakte Jesper nach und folgte Arch.

Von Dornburg machte es sich tief in der Höhle gemütlich und Jesper schloss sich ihm an.

"Worum geht es diesmal? Was möchtest Du mir aufs Brot schmieren?", fragte van Verling.
"Nichts. Du hast mit mir mehrere HĂĽhner zu rupfen. Drei HĂĽhner um genau zu sein.
Das erste Huhn wäre - warum ich mich nach Dunwins Tod nicht bei Dir gemeldet habe.
Das zweite Huhn ist, warum ich mich fast ein Jahr nicht bei Dir gemeldet habe.
Das dritte Huhn ist, dass ich Dich nicht ĂĽber Mernas Tod informiert habe.

Ich möchte mit Dir reinen Tisch machen und wieder gut mit Dir sein Jesper. Grundlos habe ich Dir meine Segnung und Heilung nicht anvertraut. Ich zeige es Dir selten und ich sage es Dir noch seltener, aber Du bedeutest mir viel.

Erstes Huhn, ich hatte Angst, dass Du mir Duns Tod ankreidest. Keine Ahnung ob Du das getan hättest Jes, aber ich selbst habe es mir angekreidet. Ausgerechnet als er mich brauchte, war ich nicht da. Ein toller Bruder bin ich.

Zweites Huhn, gleicher Grund. Je länger ich Dir aus dem Weg ging, je beschissener habe ich mich gefühlt und mich noch weniger getraut Dir unter die Augen zu treten. Ich habe Dich bewusst provoziert, als ich bei Dir gejagt habe. Ich hatte gehofft, vielleicht kommst Du vorbei um mich zur Rede zu stellen. Oder um mir in den Arsch zu treten, vielleicht sogar um mir den Kopf abzureißen. Aber Du bist leider nicht gekommen.

Drittes Huhn... tja... ", erklärte Arch mit belegter Stimme und lehnte sich an Jesper an.

Jesper erwiderte die Geste und legte Arch einen Arm um die Schulter.

"Bei Dir weiĂź man nie wo man dran ist Dornburg. Huhn eins und zwei, da habe ich Dir nichts angekreidet Archi. Du hast genauso Dein eigenes Zuhause wie ich oder jeder andere aus dem Stab. Und niemand von uns, war permanent dort.

Wir waren dort und wir konnten es auch nicht verhindern. Ich hätte Dich ebenso besuchen können, dass stimmt. Aber ich habe es aus einem ähnlichen Grund nicht getan.

Ich dachte mir Du wärst wütend auf mich, meidest mich aus einem bestimmten Grund. Dir dann hinterher zu laufen, oder Dich mit einem Besuch zu überraschen, kann böse enden. Drum habe ich Dir auch das Geschenk gekauft, aber ich hatte nicht den Arsch in der Hose Dich zu besuchen", gestand Jesper.

"Denkst Du so von mir?...
Antworte nicht, sicher tust Du das...
Ich habe es ja selbst durch mein Verhalten verschuldet.

Gleichgültig in welchem Zustand wir uns trennen, selbst total zerstritten, solltest Du meine Hilfe benötigen bin ich für Dich da. Du kannst jederzeit zu mir kommen. Ich knurre zwar oft rum, aber ich sage den meisten Scheiß einfach nur so daher!

Ehrlich, Du musst den meisten Blödsinn den ich so den ganzen Tag über von mir gebe, nicht für voll nehmen. Wie lange kennst Du mich hm? Du hast den Unfug doch oft genug mitgemacht, Hirnfurz und Hirnfurz-Kabbelei oder?

Ich hab Dich vermisst Jesper van Verling. Wie sehr ich Dich vermisst habe, weißt Du nicht. Und hier ist es mir besonders aufgefallen. Dunwin, Damir, Holzi und allen voran Dich. Darum möchte ich reinen Tisch mit Dir machen Jes. Wir sind doch eine Truppe", erklärte Arch.
"Eigentlich sind wir mehr als eine Truppe, ich habe Dich auch vermisst Archi. Wir zwei und den Rest hm?", flĂĽsterte Jesper und drĂĽckte Arch an sich.

"Wir zwei und der Rest, abgemacht. Sind wir wieder gut miteinander?", fragte Archibald.
"Ja sicher sind wir wieder gut miteinander, Du hast ja sogar Dein Geschenk bekommen", stimmte Jesper gut gelaunt zu.

"Massage?", fragte Arch mit schiefen Grinsen.
"Nur gegen Vorkasse", hielt Jesper dagegen.

"Nicht Dein Ernst?", prustete Archibald.
"Doch Ernst", lachte Jesper.
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