Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. Während die Urvölker auf Altbewährtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimbünde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ungeliebt [Chat-rpg]

Dunwins Stab
Dunwin von Hohenfelde verfügte über einen Stab von effektiven Kämpfern, um seine Macht zu sichern. Doch auch sie konnten seine Ermordung nicht verhindern. Dunwin ist nurmehr ein beschworener Geist, aber einige seiner früheren Weggefährten weilen noch unter den Lebenden. Dass Dunwin tot ist, verhindert nicht, dass er sie erneut zusammenruft. Doch die Zeiten haben sich geändert.
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Chirag de Dupont
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Ungeliebt [Chat-rpg]

#1

Beitrag von Chirag de Dupont » Do 15. Feb 2018, 00:29

Ungeliebt


Davard und Chirag trafen sich wieder. Nach anfänglicher Vorsicht und gegenseitigem Herumschleichen unterhielten sie sich schließlich auf einer persönlichen Ebene und planten nebenbei auch einen Mord.
Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:13
Chirag Dupont :) gg

Chirag de Dupont • Gestern, 21:13
De Dupont.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:14
de Dupont? sosos

Chirag de Dupont • Gestern, 21:15
Ja, das gehört dazu.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:15
ich weiĂź ich heiĂźe VON Hohenfelde :D ;)

Chirag de Dupont • Gestern, 21:16
Na da sehen Sie es! Ich sage ja auch nicht nur Hohenfelde zu Ihnen.

Chirag de Dupont • Gestern, 21:16
Hohenfelde, ich kenne Sie.

Chirag de Dupont • Gestern, 21:17
NatĂĽrlich, Davard!

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:17
ja wir kennen uns Chirag...

Chirag de Dupont • Gestern, 21:18
*weicht einen Scrhitt zurĂĽck*

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:18
aber ich bin nicht nachtragend, zumal Du mich nie angefasst hast

Chirag de Dupont • Gestern, 21:19
Ich hoffe, du verzeihst mir meine Skepsis in Anbetracht dessen, wem ich diene. Die Versöhnung, sie betraf nur die Familie. Nicht den Stab. Oder habe ich das falsch verstanden?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:20
ich denke schon ja, aber zwischen uns persönlich gab es nie böses Blut im Gegensatz zu Dunwin und der Bestie oder Jesper

Chirag de Dupont • Gestern, 21:21
Du hattest Ă„rger mit Jesper? Das ist schwer vorstellbar, was tat er denn?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:21
NICHTS!

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:22
er wusste es, er beschĂĽtzt das Vieh und er tat nichts

Chirag de Dupont • Gestern, 21:22
Nun, ich tat auch nichts ...

Chirag de Dupont • Gestern, 21:22
Niemand tat etwas.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:23
Hast Du es gewusst?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:23
Hast Du mit der Bestie Tisch und Bett geteilt?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:23
Hast Du ihm was sagen können?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:24
Nun ... auch wir standen uns nahe. Wir alle. Ich hätte etwas sagen können, gebracht hätte es nichts.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:26
Ehrliche Antwort. Ich denke aber bei Jesper hätte es etwas gebracht. Aber er sagte nichts zu Melisande, nichts zu Ansgar, nichts zu mir - zu niemandem. Er hat ihn fressen lassen. Wie einen gemeingefährlichen Hund, Hauptsache er konnte das Vieh kraulen

Chirag de Dupont • Gestern, 21:27
Jesper hat durchaus mit ihm geredet. Mit dem bekannten Ergebnis. Nämlich keinem. Ich war nicht dabei, ich weiß es nicht aus erster Hand, aber es ist bekannt, dass ihm naheging, was geschah. Ich denke, er war einfach machtlos.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:29
hast Du die beiden mal nebeneinander stehen sehen? Wie machtlos glaubst Du wäre Jesper, wenn er ihn umlegen wollte?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:29
nun wobei, vielleicht ist das unfair. Einer unserer kleinsten Kämpfer ist der tödlichste. Er würde Jesper demontieren ohne ins Schwitzen zu geraten. Und ein Ex Mitglied von uns war noch kleiner und noch gefährlicher

Chirag de Dupont • Gestern, 21:29
Tja ... wenn es danach geht, hätte wir alle die Gelegenheit gehabt, irgendwann. Archibald vertraute uns. Und das konnte er, sonst würde er nicht mehr am Leben sein.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:30
Und vertraut Ihr ihm? Obwohl Ihr wisst das er Euch zur Not fressen wĂĽrde?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:31
Das wĂĽrde er nicht tun! Warum sollte er? Wir sind ... zu alt.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:32
zu alt um vorher bespielt zu werden, aber sicher nicht wenn Not am Mann ist um sich seine Fleischration zu sichern.

Chirag de Dupont • Gestern, 21:33
Aber wie wahrscheinlich ist das? Wir sind seine Familie. Es müssten alle Stricke reißen. Und ganz ehrlich? Ich würde mich als erstes von ihm fressen lassen, damit das alles ein Ende hat. Mich hält hier nichts.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:34
ähm... bitte? Bist Du verrückt oder was? Lass Dich mal aus Spaß von ihm nur ganz sanft beißen. Danach sprechen wir nochmal miteinander. Woher soll ich das wissen? Bist Du noch nie in der Nacht aufgewacht und hattest Hunger wie Sau und hast Dir ein Brot schmieren müssen? Der würde einfach einen von Euch fressen

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:34
Vermute ich jedenfalls

Chirag de Dupont • Gestern, 21:35
*winkt ab* Er würde mich vorher töten.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:35
Und darauf legst Du es an? Man Ihr seid alle gestört und der Schlimmste von Euch war mein Vater, der Bastard

Chirag de Dupont • Gestern, 21:37
Ich gebe zu, dass der Stab zum Teil einer sehr merkwĂĽrdigen Kompilation von Personen gleicht. Aber er hat funktioniert, er war hocheffizient und bald ist er es wieder.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:37
Wieder? was meinst Du damit?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:39
Nun, du hast doch sicher mitbekommen, dass einige von uns wieder beisammen sind. Es wird kein Geheimnis für dich sein, was das bedeutet. Du hast sicher längst eins und eins zusammengezählt. Der Stab wird erneut zusammengerufen.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:39
sicher habe ich das, die Frage ist weshalb

Chirag de Dupont • Gestern, 21:42
Wir dienen Dunwin und er wies an, auch Brandur und Linhard zu gehorchen. Was sie planen - ich weiĂź es nicht. Vielleicht sind wir einfach die Leibgarde.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:43
nun ich weiĂź es auch nicht, aber trotz aller Beteuerungen und Versprechen werde ich vorsichtig sein

Chirag de Dupont • Gestern, 21:44
Das kann nicht schaden, das BĂĽndnis ist sehr jung. Wie geht es dir heute?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:45
Bis vor ein einhalb Jahren schlecht, nun gut. Aber nicht dank irgendwem aus meiner Familie, sondern aufgrund eines Freundes und meines Mannes. Und Dir?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:47
Wie immer. Müde und genervt von allem. Dass sie mich im Gefängnis vergessen haben, während Damir und Undorich mittels Kaution herausgeholt wurden, macht es nicht besser.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:47
vielleicht haben sie Dich gar nicht vergessen, sondern bewusst dort gelassen. Du kanntest doch ihre Scherze.

Chirag de Dupont • Gestern, 21:48
Ja, das war mein Gedanke ... man kann auch nicht sagen, dass sich irgendwer wirklich freute, mich zu sehen. Sie haben mich nur als lebendes Schwert betrachtet.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:49
empfindest Du für sie Loyalität?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:49
Ich habe einen Eid geleistet, Davard, das sollte deine Frage beantworten.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:50
nein tut es nicht. Eide kann man brechen, Loyalität nicht

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:50
Du musst ja nicht bei ihnen bleiben, verstehst Du? Körperlich schon, mental nicht. Was spricht dagegen, dass ich ab und an durch Deine Augen sehe oder Du für mich zuhörst?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:51
Was spricht dafĂĽr?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:51
Genugtuung, Rache, Verständnis, vielleicht Wiedergutmachung, ziemlich viel

Chirag de Dupont • Gestern, 21:52
Ist das eine Drohung?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:53
LOL nein, genau das Gegenteil. Ein Angebot

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:53
Ich sprach von Deiner Genugtuung und Deiner Rache, von Deinen Gefühlen. Eventuell hast Du Verständnis für mich oder wärst bereit etwas wieder gut zu machen. Dann könnten wir uns verbünden

Chirag de Dupont • Gestern, 21:54
Nun, mein Drang, irgendwem irgendwas Gutes zu tun ist offen gestanden ziemlich gering, nachdem mein eigenes Dasein ein einziges Jammertal ist. Ich habe mehr Freude daran zu sehen, wie irgendwer in seinen Untergang geht, als daran, jemandem zu helfen. Widerfährt anderen Gutes, erfüllt mich nichts als blanker Neid. Es müsste schon mehr herausspringen.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:56
Nun Du musst es nur von der anderen Seite sehen. Sie doch nicht mein Glück, sondern deren Unglück. Sie wären hintergangen und verraten worden und wissen es nicht einmal. Falls sie etwas gegen uns planen, wird es nicht gelingen. Sie werden scheitern, versagen. Und all das nur wegen Dir. Ist das nichts?

Chirag de Dupont • Gestern, 21:56
*muss tatsächlich etwas schmunzeln* Perfide, Davard. Perfide. Warum fragst du mich nicht einfach, was du wissen möchtest? Was genau fürchtest du?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 21:58
Perfide passt doch. Was ich wissen möchte ist, ob sie planen mich oder einen meiner Leute zu töten. Oder Schlimmeres. Es muss jetzt noch gar nicht der Fall sein, aber Du kennst sie selbst. Fünf Minuten später haben sie genau das vor

Chirag de Dupont • Gestern, 22:01
Du bietest recht wenig dafĂĽr, dass ich meine Arbeit und meine, na ja, nennen wir es mein vertrautes soziales Umfeld riskiere. Ich riskiere alles und bekomme nichts weiter als Genugtuung?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:02
achso meinst Du dass, doch nenne mir Deinen Preis. Was wĂĽnscht Du Dir denn?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:03
Gute Frage. Eigentlich wĂĽnsche ich mir nur, dass diese widerliche Menschheit einfach ausstirbt. Etwas anderes hoffe ich schon lange nicht mehr.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:04
nun da haben wir lange vom gleichen geträumt. Ich habe mir sehr lange Zeit gewünscht, das Tor zum Nexus irgendwann einreißen zu können. Das es kein Diesseits und Jenseits mehr gibt. Sondern nur noch das Drüben und jeder Nichtmagier wäre zur Nichtexistenz verdammt. Aber dann nunja habe ich mich verliebt

Chirag de Dupont • Gestern, 22:05
Oh. Ja, das hatte ich auch mal, zwei Mal. Das erste Mal vor langer Zeit. Sie starb am zweiten Verlobungstag. Dann, kürzlich. Liebe ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie war ein nettes Mädchen und, ja, dann kam Damir. So wie immer.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:06
Wer war sie? Mir haben Frauen immer nur UnglĂĽck gebracht, bis ich rausgefunden habe warum dass bei den meisten so war. Nicht umsonst bin ich mit einem Mann verheiratet. Wobei ich mich auch mit mancher Frau verstehe. Aber nicht so wie mit ihm oder Puschel. Wer war Deine Flamme?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:08
Ihr Name ist Margot, es ist die Magd von Wolfram. Ein einfaches, aber liebes Mädchen. Nicht von Stand, absolut nicht repräsentativ, aber ich dachte ja auch nicht an eine Heirat. Ja, und dann geschah, was immer geschah. Damir drängte sich vor in seiner ekelhaft schmierigen Art und Weise und ich war uninteressant.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:09
Vermutlich geht es ihm nur um Sex. Das dachte ich bei Varmikan auch zuerst, aber darum ging es ihm nicht, es ging ihm um alles. Vielleicht ist Damir in sie verliebt? Ich weiĂź nicht wie der Kerl sonst tickt. Wobei Rakshaner ja ehr im Rudel leben.

Chirag de Dupont • Gestern, 22:11
Er behandelt sie nicht gerade wie ein Kavalier. Aber ob er sie liebt oder nicht ist mir auch gleichgültig, da es für mich keine Rolle spielt. Schön, dass du mir unter die Nase reibst, wie glücklich du nun bist.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:12
nach 40 Jahren Pech was Sachen Liebe angeht? ja nun

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:13
was ist wenn Du sie ihm ausspannst?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:14
Was soll ich sagen? Bei mir sind es fast 60! Ich kann sie ihm nicht ausspannen! Er sieht besser aus als ich, drängelt sich dauernd vor und Undorich hilft ihm, wo er nur kann. Ich bin unattraktiv, langweilig und habe nur einen Arm. Was will sie mit mir? Von der Sache her war es klar ... ist nicht so, dass ich es nicht schon vorher gewusst hätte, wie das wieder endet.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:16
Nun was sollte eine mit mir wollen? ich bin langweilig, bekomme den Mund meist nicht auf, oder wenn ich ihn aufbekomme Stunden zu spät und die Antwort kann ich mir schenken, da sie nur noch lächerlich wirkt. Also habe ich meist gelesen oder war im Nexus. Und wenn man sonst nach der Arbeit rumsitzt wie eine Statue findet man leider auch niemanden. Oder falls doch, für sehr kurz. Die meisten sehen ja leider nur was ist und nicht weshalb es so ist. Du bist unbequem, oder machst Arbeit - weg. Nur Pavo sah es anders und hat versucht mir zu helfen. Immer und immer wieder, dass muss ich ihm lassen und hoch anrechnen

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:17
Aber was soll der Mann schon dagegen tun, wenn ich keine Frau finde? Oder keinen Kerl beachtet habe. Er sprach einfach da gegen eine Wand. Bis Varmikan kam und später Puschel

Chirag de Dupont • Gestern, 22:17
*zuckt mit den Schultern und starrt finster vor sich hin* Ich habe mich damit abgefunden. Was soll ich auch sonst machen.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:18
Das hatte ich auch. Ich hatte auch zuerst vermutet, es würde mich verarschen. Oder schlimmer noch, ausnutzen und wegwerfen wollen. Nun Du könntest es hinnehmen, aber trotzdem die Augen aufhalten

Chirag de Dupont • Gestern, 22:19
Ja, kann ich. Aber mir hatte eben sie gefallen. Ich bin kein Damir oder Holzi, die auf alles draufspringen, was sich bewegt. Und jetzt haben sie sich Margot gekrallt. Wo wir als Stab hinkommen, sind die zwei zuerst da, sobald eine Frau ins Blickfeld kommt! Ich bin langsamer und schaue ersteinmal und das ist vermutlich der Fehler.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:21
ja scheinbar. Ich habe auch erstmal die Lage sondiert und dann gab es nichts und niemanden mehr für mich. Vermutlich benötigen wir einfach zu lange. Und Frauen mögen keine Männer die lange nachdenken oder sich Zeit lassen. Sie fühlen sich dann nicht begehrt oder so

Chirag de Dupont • Gestern, 22:22
Ich weiß nicht, ob sie sich weniger begehrt fühlen oder ob es daran liegt, dass die anderen sich schlichtweg vordrängeln. Man wird dann übersehen.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:23
Das kann es auch sein. Oder Du bist nicht auffällig genug. Bin ich ja auch nicht

Chirag de Dupont • Gestern, 22:23
Ja, langweilig eben. Ich werde den Rest meines Lebens allein verbringen nur mit diesen KnalltĂĽten zur Gesellschaft.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:24
Was ist wenn die mal wegziehen?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:25
Was sollte dann schon sein? Worauf willst du hinaus? Ich werde mitkommen. Ich bin Teil des Stabes.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:25
ja das meinte ich ja, Du könntest Dich ja von ihnen trennen

Chirag de Dupont • Gestern, 22:26
Könnte ich, aber das ist meine Arbeit, ich beziehe von dort mein Gehalt.

Chirag de Dupont • Gestern, 22:26
Man kann Dunwin vieles vorwerfen, aber knausrig war er nie.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:26
Zu Euch nicht nein, dass stimmt. Euch hat er alles in den Arsch geblasen :/

Chirag de Dupont • Gestern, 22:27
Ja und das soll ihm erstmal einer nachmachen! Es hat schon Vorteile, fĂĽr ihn zu Arbeiten. Hervorragendes Gehalt, Abwechslung.

Chirag de Dupont • Gestern, 22:27
Wobei ich auf Abwechslung inzwischen ganz gut verzichten kann.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:28
Mord und Totschlag, kranke Freunde, geistesgestörte Irre um sich, kaum einer bietet das

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:28
Brandur war ebenfalls sein Opfer und nun?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:29
Ich verstehe deine Verbitterung nur zu gut. Aber man kann nichts ändern.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:30
würdest Du jemanden für mich töten wenn der Lohn stimmt?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:30
oder zumindest in eine Falle locken?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:30
Zu Töten ist meine Arbeit, Davard. Sicher.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:31
gut, was kostet ein Auftragsmord bei Dir?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:31
Das kommt auf das Ziel an. Um wen geht es?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:32
das ist doch klar - Archibald

Chirag de Dupont • Gestern, 22:34
Puh. Schwierig. Ă„uĂźerst schwierig. Ein Kampf steht auĂźer Frage mit meinem fehlenden Arm. Es mĂĽsste ein Hinterhalt sein, aber er hat gute Sinne und ist selten allein. Wenn es rauskommt, verliere ich das bisschen, was ich noch habe.

Chirag de Dupont • Gestern, 22:34
Wie stellst du dir den Hinterhalt vor?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:35
nun Du hast gesagt er vertraut Dir. Wenn ich da antanze wird er doch Lunte wittern. Zudem würde ich ihm nichts antun können vor Schiss

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:35
Ein Grube mit tausend Pfähle und kochendem Teer

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:35
aber da das zu viel Aufwand wäre, vielleicht vergiftetes Futter?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:39
Hm, das wäre im Bereich des Möglichen. Nicht meine Art ... aber warum nicht? Ich hasse den Kerl. Trotz seiner Launen wird er regelrecht vergöttert. Er frisst Menschen, er vergewaltigt Kinder. Alles nicht so schlimm offenbar. Ich ziehe ein einziges Mal ein mürrisches Gesicht und alle Welt hasst mich.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:42
genau dass alles tut er. Er frisst sie nicht nur, er misshandelt sie vorher, er missbraucht sie, wenn er sie dann frisst, lässt er sie frei. Dann haben sie es hinter sich. Ich war einmal bei ihm Zuhause, als er mich »Babysitten« musste. Ich habe sie gesehen, in den Verschlägen. Voller Narben, nur noch wimmernde kleine Haufen die sofort schwiegen als er den Raum betrat. Dort ist noch lange nicht Endstation. Endstation ist bei ihm, wenn er Dich umarmt zum Finale wie er es nennt. Wenn er einen erlöst... leider erlöst er die Welt nicht von seiner Anwesenheit. Und mich durfte er ja nicht erlösen... laut Dunwin durfte er tun und lassen was er wollte, einziges Dogma ich muss überleben. Für Alastair versteht sich... er wäre sonst sehr böse auf Dunny... der arme Mann herje...

Chirag de Dupont • Gestern, 22:43
Davard, warum sind wir es, die man meidet? Warum nicht sie?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:46
weil wir unser wahres Gesicht zeigen und für die meisten eben farblos und langweilig sind. Schau Dir die Monster wie Dunwin und Co doch an, schau Dir Arch an, oder Damir und wie die Freaks alle heißen. Sie sind witzig, charmant, mal frech, aber keiner nimmt es ihnen übel. Sie sehen gut aus und sie meinen es sicher gar nicht so. Man muss sie nur zähmen, sich mit ihnen befassen. Das denken jene die sie lieben und jene die ihnen folgen sonnen sich in deren Glanz. Oder vielleicht mögen sie den Reiz der Gefahr? Das exotische an denen? Ein schokobrauner Rakshaner mit dem Grips einer Erbse oder jemand der soviel Grips hat wie mein Vater, der aber nicht eine Hirnzelle je für etwas positives verwandt hat. Das sind sie, bunte Typen wo man gerne zweimal hinschaut. Wir sind einfach nur blass

Chirag de Dupont • Gestern, 22:51
Wie bunte Papageien sind sie oder wie Narren! Warum fĂĽhlt man sich zu solchen Menschen hingezogen? Ich mochte immer einfache Frauen, sie brauchten gar nicht sonderlich hĂĽbsch sein, einfach ganz normal und lieb. Aber sie mochten mich nicht. Was fĂĽr ein grauenvoller Mensch muss ich sein, wenn sogar Leute wie Dunwin und Archibald jemanden finden, der sie liebt? Und mich mag keiner, kein einziger, wirklich niemand!

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:53
Die Frage habe ich mir tausende Male im Leben gestellt. Bis dato habe ich nie irgendwem etwas zu Leide getan. Heute ist das anders, heute bin ich selbst nicht unschuldig, aber damal war ich noch klein und naja ich wollte doch einfach nur in Ruhe gelassen werden. Vielleicht huldigt man ihnen gerade weil sie so bösartig sind. Das ist wie ein Wettbewerb gewesen in meinen Augen, wer ist fieser und brutaler? Und dafür liefen ihnen die Frauen und sogar die Männer hinterher. Und bei dem Gespräch bat Jesper noch darum, sein Leben zu verschonen. Er ist krank. Wenn Arch krank ist, dann mein Vater erst Recht. Er holte ihn ins Haus. Warum schaffte die niemand weg?

Chirag de Dupont • Gestern, 22:55
Ich weiĂź es nicht, Davard. Ich weiĂź es nicht. Aber vielleicht ist es wirklich an der Zeit ...

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:56
Ihn habe ich schon rĂĽbergeschickt. Wobei, da hast Du mir auch geholfen. Ich habe geklopft, Du hast mich reingelassen in seinen privaten FlĂĽgel und ich konnte ihn endlich beseitigen. Hilf mir erneut Chirag, bitte

Chirag de Dupont • Gestern, 22:57
Ich brauche eine Absicherung, wenn es schief geht.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 22:58
sag mir was Du benötigst, Du bekommst es

Chirag de Dupont • Gestern, 22:59
Ich möchte meinen Lebensstandard halten. Ich möchte nicht vor dem Nichts landen oder als Hafenarbeiter, sollten sie mich jagen. Du hast doch eine Meuchlergilde. Wie sorgt ihr vor?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:00
Wir planen. Das heiĂźt wichtiger als der Mord an sich ist das Rauskommen aus der Situation. Beispiel ein Bankraub. Rein kommst Du leicht, da bestand noch keine Gefahr. Wie kommst Du mit heiler Haut aus der Situation wieder raus, falls was schief geht? Das gleiche gilt fĂĽr uns

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:02
Ich könnte Dir Unterschlupf gewähren. Nenne mir alle Details, alles was Du von ihm weißt, all seine Rituale, und wir gucken genau wo Du einhaken kannst. Wo er unaufmerksam wäre. Zum Beispiel beim Baden? Die meisten Menschen benötigen so 10 - 15 Minuten ehe sie wirklich Zuhause angekommen sind und sich entspannen. Sprich nicht mehr aufmerksam sind. Danach erst gehen sie baden. Dort sind sie meist tiefenentspannt und sorglos. Greifst Du ihn dort an, hast Du den Vorteil auf Deiner Seite. Du könntest ihn ersäufen, ich weiß dass er gerne badet

Chirag de Dupont • Gestern, 23:04
Mit einem Arm? Unwahrscheinlich. Bei Sonnenschein verkriecht er sich, er geht nur im Dunkeln raus. Das macht ihn dahingehend berechenbar. Das größte Problem ist, dass er selten allein ist. Jesper hängt st

Chirag de Dupont • Gestern, 23:04
ändig an ihm und wenn der nicht, so dieser kasimir.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:06
ich war oft genug seine Begleitung, wenn er mich mitgeschliffen hat. Er verträgt kein Sonnenlicht, jedenfalls nicht lange. Du weißt doch sicher auch, dass er dann Migräne bekommt. Sprich zu helles Licht oder zu laute Geräusche. Sprich zu laut mit ihm und Du wirst leiden, dass Du Dir wünscht nie den Mund aufgemacht zu haben. Jesper dieser dämliche Hund hat ein Narren an ihm gefressen, genau wie diese Psychoschlampe Merna

Chirag de Dupont • Gestern, 23:08
Du bist Magier. Kannst du mir einen magischen Preis zahlen oder jemanden organisieren, der das tut? Ich wĂĽnsche mir jemanden, der mich aufrichtig liebt. So, wie ich bin, mit all meiner Langeweile und schlechten Laune.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:10
Du meinst jemanden beeinflussen? Das wirkt nur so lange wie die Person in meinem Dunstkreis ist. Lockere ich den mentalen Zugriff, würde sie sich wieder erinnern. Dauerhafte Beeinflussung ist nicht möglich per Magie. ABER per Liebestrank :) :D Du musst die Person halt nur ständig unter Drogen halten

Chirag de Dupont • Gestern, 23:11
Hm, nein, das ist nicht, was ich will. Das macht mich nur noch wütender. Gut, dann fällt das weg. Wie wäre es mit einem Tausch: Ich töte Archibald und du tötest Damir für mich?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:12
Das geht klar :) wobei wir könnten Dir eine Frau organisieren

Chirag de Dupont • Gestern, 23:12
Inwiefern organisieren?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:12
Wir müssten es nur so aussehen lassen, dass Du sie rettest. Dann wäre sie Dir dankbar und Dir wohlgesonnen oder nicht?

Chirag de Dupont • Gestern, 23:13
Du meinst, dann schläft sie mit mir aus Dankbarkeit?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:13
nun wir bringen Margot dazu, Dich zu mögen. Du rettest sie vor Damir dem Dämlichen und Undorich den Unmöglichen

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:13
ich hoffe es, ich habe keine Ahnung von Frauen

Chirag de Dupont • Gestern, 23:13
Ich auch nicht.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:14
ich schlafe zum Beispiel aus Dankbarkeit mit meinem Mann, oder um ihn zu besänftigen, oder um zu bekommen was ich möchte oder weil ich Lust auf ihn habe. kommt alles mal vor, so ehrlich muss ich sein. Gut, wenn ich Mist gebaut habe entschuldige ich mich auf die Art. Oder ich baue Mist damit ich mich entschuldigen kann. Wieso sollten Frauen anders denken?

Chirag de Dupont • Gestern, 23:16
Ich glaube, es liegt an mir ... sie mögen mich einfach nicht. Ich habe mich wirklich bemüht. Ich war immer ein, na ja, zumindest kein böser Kerl. Ich schrecke sie einfach ab. Ich glaube nicht, dass es helfen würde ... vielleicht für eine Nacht. Aber auf Dauer?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:16
Was machst Du denn so um sie zu beeindrucken?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:17
also ich war niemals geizig, ich war immer großzügig und ich habe mir angehört was sie zu sagen hatten. Vergiss es, dass ist keine Lösung. Sie nutzen Dich dann nur aus. Also Großzügigkeit verwechseln die meisten Frauen mit Schwäche oder dass Du dämlich bist und sie Dich ausnehmen können wie eine Neujahrsgans

Chirag de Dupont • Gestern, 23:17
Gar nichts. Ich will sie nicht beeindrucken! Ich bin kein Angeber oder Schleimbolzen. Ich möchte einfach nur ich sein.

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:18
ich weiĂź, aber dafĂĽr dass sie Dich sehen mĂĽssen sie Dich erstmal wahrnehmen

Chirag de Dupont • Gestern, 23:19
Was empfiehlst du mir? Alberne Kleider? Eine lächerliche Frisur?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:21
schau ich war auf so einer Akademie für eine Prüfung. Selbst so eine alte Nebelkrähe im Rollstuhl meinte mich anfurzen zu können. Sie fragte mich um Hilfe, da sie nicht an ein Buch herankam. Ich reiche ihr das Buch und sage nur »interessante Wahl«. Oder sowas in der Art. Einfach um etwas gesagt zu haben. Nichts verfängliches, nichts sexuelles. Ich habe von der Frau nichts gewollt. Sie war weder mein Stand noch mein Typ. Gut sie war eine Albin, sie sah schön aus. Aber sie war wie ein Gemälde, angucken reicht völlig aus, aber so einen Schinken hängst Du Dir Zuhause nicht in die Bude. Da furzt die mich grundlos an. Weshalb? Weil ich ihr geholfen habe? Weil sie den Unmut über ihre Unzulänglichkeit an der Welt auslassen möchte aber sich nicht traut und da kam ich gerade Recht?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:21
nein, dass haben andere auch nicht Chirag, es muss etwas anders sein. Man sagt ja immer positiv an die Sache herangehen. Ja wie denn wenn Du bei 100 Versuchen 100 x auf die Nase gefallen bist? Viel Lust hat man dann nicht mehr sich den 101 Sturz einzufangen. Da musst Du mir nichts erklären

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:22
Vielleicht war unser Fehler auch das wir gesucht haben. Das wir uns bemĂĽht haben. Was ist denn interessant? Das was man jederzeit haben kann oder das was rar ist?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:23
Letzteres ist teuer. Wenn Du jeder Frau erzählst, die mal was mit Dir redet dass Du nie heiraten wirst und dass Du Dich gar nicht auf eine näher einlässt, ich glaube dass macht Dich interessant. Die hat Dich ja dann bekommen. So was in der Art. Nur wie macht man das?

Chirag de Dupont • Gestern, 23:25
Kann das denn der Sinn sein? Ein Schauspiel? Das muss man fortan ja auf ewig aufrechterhalten, wenn sie nur das interessant findet und nicht den Mann dahinter. Es macht mich so unwahrscheinlich wĂĽtdend. Man bemĂĽht sich, man bemĂĽht sich aufrichtig. Und einem SchleimscheiĂźer wie diesem ... nein. Ich rege mich nicht weiter auf. Ich glaube, meine Kutsche ist einfach inzwischen abgefahren ... du bist jetzt vierzig. Ich werde sechzig. Mir fehlt ein Arm. Wie hast du es geschafft, doch noch glĂĽcklich zu werden? Wie?

Davard von Hohenfelde • Gestern, 23:27
Gar nicht Chirag, mit mir hatte das überhaupt nichts zu tun. Wir haben einen Frostalben zwangrekrutiert und der hat sich an meine Fersen geheftet und mich auf sagen wir mal nicht gerade friedliche Art überzeugt, dass er mich haben möchte. Scheinbar ist so eine Art Flirt bei ihnen normal. Es ist um den Partner kämpfen. Wohl fühlt man sich als Mensch dabei zumeist nicht, man fühlt sich bedrängt, in die Ecke gedrängt. Aber zum Glück hat er es getan. Als ich ihm sagte, dass ich es mit ihm versuche, danach war er völlig anders zu mir. Vielleicht sind wir nicht für andere Menschen geeignet, versuch es doch mal mit einem anderen Volk. Einer Albin oder einer Noraka?

Chirag de Dupont • Gestern, 23:30
Würde ich. Würde ich durchaus. Aber ja, selbes Problem. Gibt es ein männliches Wort für eine graue Maus oder ein Mauerblümchen, außer Langweiler? Wobei, das trifft es ganz gut. Aber ich dachte, es muss doch auch Frauen geben, die so sind ... die einen Gegenpart suchen. Stattdessen geraten gerade die Mauerblümchen an solche Gestalten wie ... IHN und lassen sich sexuell ausbeuten. Bei mir würde es ihr besser gehen, auch wenn ich nicht viel zu bieten habe. Doch das, was ich zu bieten habe, meine ich aufrichtig und gebe es mit ganzem Herzen.

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:33
sie wollen doch scheinbar belogen werden. Jeder und jedem geht es nur um die Wahrheit, um die Seele dahinter, um Dich, um die Person. Keiner achtet auf die Optik, ach was nein, das wäre ja flach. Reine Äußerlichkeiten, jeder achtet auf Tiefe. Komisch warum haben es dann Leute mit gutem Herzen aber einer hässlichen Optik so schwer? Und Schweine wie Dunwin mit einer bombigen Figur aber einer Seele wie einen Müllhaufen so leicht? Warum? Weil sie alle lügen. Jeder erwartet doch heute schon eine geheuchelte Maske. Zu dick? Zu dünn? Zu klein, zu groß? Gleichgültig Du bist raus aus dem Raster. Da macht sich doch keiner mehr die Mühe Dich kennenzulernen. Sehen denn die anderen wie gut Du zu ihr bist?

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:34
Sehen sie was Du ihr gibst, wie sehr Du sie liebst? Nein! Aber Dunwins oder Damirs Optik sieht jede andere Schnalle. Darum gehts doch letztendlich

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:34
Jedenfalls einen GroĂźteil, alle sind nicht so. Aber zu viele sind es

Chirag de Dupont • Heute, 23:35
Hast du je versucht, etwas andereres darzustellen, als du bist, damit du beliebter wirst?

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:36
nein ich habe nur versucht nicht mehr da zu sein. Sprich ich habe versucht nichts darzustellen, so dass mich niemand wahrnimmt. Dass ich zweimal vorbeigehen müsste, damit man mich einmal sieht. Dass ich unsichtbar werde. Hat bei ihm nicht geklappt, er sah mich immer, er fand mich immer. Dafür hat es sehr gut bei anderen geklappt. Für andere war ich nur noch Luft und ansonsten bestenfalls lästig

Chirag de Dupont • Heute, 23:40
Davard, ich glaube, wir verstehen uns besser, als ich annahm. Wir sollten bei Gelegenheit die Details unserer Vereinbarung besprechen.

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:41
Ja Du hast Recht, das sehe ich auch so. Wie wäre es mit einem Treffen in einer Taverne oder in einem Lokal? Jedenfalls wo wir in Ruhe etwas essen und trinken können?

Chirag de Dupont • Heute, 23:42
Ich bin momentan in der Nähe von Daijian. Dort am Hafen gibt es einen Tamjid, bei dem man gut essen kann, wenn du Tamjidisch ist.

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:42
Ich werde es versuchen, habe ich noch nie. Dann treffen wir uns dort. Am Freitag?

Chirag de Dupont • Heute, 23:44
Freitag zum Abendbrot, gegen sechs. Ich werde einen Tisch reserivieren und warte dort auf dich.

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:45
ich werde dort sein. Also bis Freitag Chirag und lass Dich nicht fressen gg

Chirag de Dupont • Heute, 23:45
Nicht von ihm, Davard. Bis Freitag.

Davard von Hohenfelde • Heute, 23:45
bis Freitag *knuff
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Chirag de Dupont
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#2

Beitrag von Chirag de Dupont » Sa 17. Feb 2018, 23:33

Reise, Reise

Davard und Chirag haben sich verabredet, um den Plan zur Ermordung Archibalds auszuarbeiten.
Chirag de Dupont
»Monsieur von `ohenfelde«, grüßte Chirag und setzte sich dazu. Sie saßen abseits, so dass ihre Worte in der allgemeinen Geräuschkulisse untergingen und sie in Ruhe sprechen konnten. »Möchtest du etwas trinken, Davard?«

Davard von Hohenfelde
»Hallo Chirag, ja ein Kaffee wäre gut. Den könnte ich gebrauchen«, antwortete Dave und nickte ihm grüßend zu.

Chirag de Dupont
Chirag bestellte für sie beide Kaffee. Auch er selbst wollte keinen Alkohol trinken. Auch ließ er ihnen einen Teller mit tamjidischem Mandelgebäck hinstellen, so dass sie was Leichtes zu Knabbern hatten. »Ich `abe mir noch einmal alles durch den Kopf gehen lassen«, begann er, als alles serviert war. »Ich meine vor allem die mögliche Gegenleistung für meine Beihilfe, sowie die ... Aufkündigung der Freundschaft zu Damir.« Er verwendete codierte Sprache, doch Davard würde ihn verstehen. Sicher war sicher, auch wenn die Geräuschkulisse dafür sorgen würde, dass man sie nicht verstand.

Davard von Hohenfelde
Dave nahm fragend das Mandelgebäck hoch und tastete Chirag mental ab. Erst dann aß er den Keks. »Mandelgebäck solltest Du nicht in Gegenwart unserer Zunft bestellen, Du weißt doch was nach Mandeln schmeckt oder? Du bist wirklich ein Tollpatsch, sogar was Kekse angeht«, lachte Dave leise. »Nun was verlangst Du denn als Bezahlung, wenn Du meinen guten Freund in den Urlaub schickst? Er benötigt einen Reiseführer, allein schafft er es nicht«, schmunzelte Dave und ditschte seinen Keks in den Kaffee.

Chirag de Dupont
Chirag spürte, wie Dave seinen Geist durchwühlte. Das Gefühl war extrem unangenehm, als würde jemand mit den Fingerknöcheln fest seine Wirbelsäule hinabstreichen. Er unternahm nicht den Versuch, Widerstand zu leisten, das würde es nur noch unangenehmer machen und dass er keine Chance hatte, war ihm bekannt. »Ich `abe nicht gewusst, dass dir Mandeln nicht schmecken, Davard, wie du nun auch gelesen `aben dürftest. War es gemütlich in meinem Kopf? Meine erste Wunsch war, dass du dich um Damir kümmerst, ihn ebenso in den Urlaub schickst, aber ich wollte dich stattdessen fragen, ob du seinen Verstand etwas richtest mit deinen Fahigkeiten. Oder womöglich den von Margot? Das wäre ein fairer Preis.«

Davard von Hohenfelde
Dave guckte so verdutzt, wie er nur gucken konnte. »Mandeln nicht mögen? Also ich mag Mandelgepäck, wenn es keine spezielle Würze enthält. Nur kann man dies leider nicht herausschmecken, da dieses Gewürz ebenfalls nach Mandeln schmeckt. Es sorgt dafür dass man sehr schnell einen Urlaub antritt. Nicht alle Personen können es riechen, es muss Dir im Blut liegen. Aber fast jeder schmeckt einen Hauch Mandeln, drum packt man es... nunja in Mandelgebäck. Wie dem auch sei, sicher schicke ich Damir mit in Urlaub. Ich werde unseren Heiler bitten ihn von seinem Leid zu erlösen. Margot? Gut wie ich Dir sagte, Dauerzustand ist es nicht. Das kann ich Dir leider nicht bieten. Aber temporär ist alles drin. Ich müsste nur in der Nähe sein«, erklärte Dave und trank einen Schluck Kaffee

Chirag de Dupont
»Du missverstehst mich. Ich`abe es mir anders überlegt. Ich möchte nicht mehr, dass Damir in den Urlaub fährt. Das hat er doch nicht verdient, er ist so schlecht nun doch nicht, ich sprach in aufgebrachtem Zustand. Es wäre nicht angemessen. Ich fragte dich, da ich es selbst nicht über mich gebracht `ätte, das ist mir bewusst geworden. In meinem Zorn `abe ich meine Erziehung vergessen. Darum meine Frage, ob du stattdessen seinen Verstand richten kannst, damit er sich zu `ause erholen kann.«

Davard von Hohenfelde
Dave nickte grinsend. »Aber sicher kann ich dass ich könnte ihn mal in die richtige Richtung stupsen. Danach wird er erholt schlafen wie ein braunes Baby. Keine Sorgen und Nöte mehr haben und völlig tiefenentspannt einige Tage sich auskurieren. Da helfe ich doch gerne. Wir könnten die Rasselbande zusätzlich mit einem guten Schluck von Erholungsäften versorgen. Dann schlafen alle wie Babys und Du hast Deine Ruhe während Du Margot näher kennenlernst«, schlug Dave mit Unschuldsmiene vor

Chirag de Dupont
Chirag rührte in seinem Kaffee herum, ohne etwas zu trinken. »Das wäre eine Möglichkeit, aber ich frage mich, ob es noch eine andere gibt, wenn Margot nicht dauerhaft umzustimmen ist. Kannst du ihm seine dummen Gedanken dauerhaft austreiben?«

Davard von Hohenfelde
Dave grübelte einen Moment lang nach. »Es kommt drauf an was Du meinst. Soll er sich seine tatsächlichen Dummheiten verkneifen, oder sich anständig Margot gegenüber verhalten?«, hakte Dave nach und aß noch einen Keks

Chirag de Dupont
»Er soll sich verkneifen, Interesse für sie zu `haben. Das wäre mir das Liebste. Damir ihr Kopf wieder frei wird für die Realität.«

Davard von Hohenfelde
Dave grinste über beide Ohren. Zum Glück sah er sich nicht selbst, denn so sah er seinem Vater gewaltig ähnlich, wenn dieser ebenfalls solche Ideen ausgeheckt hatte. »Nun dann sollten wir dafür sorgen, dass Damir etwas leidet, wenn er Margot bestäubt. Dann wird er die Finger von ihr lassen. Du verstehst?«, gibbelte Dave.

Chirag de Dupont
Chirag betrachtete Dave interessiert. Die Ähnlichkeit zu seinem Vater war nicht von der Hand zu weisen. »Inwiefern soll er darunter leiden? Wie stellst du dir das vor?«

Davard von Hohenfelde
Dave: »Ist doch ganz einfach, wir infizieren Margot mit was witzigem und er hat die Krätze an der Nudel. Sobald er von ihr ablässt, schüttest Du ihr das Heilmittel in den Kaffee. Genial oder genial?«, kicherte Dave.

Chirag de Dupont
»Aber wird er sie dann nicht von neuem infizieren? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ihn eine Infektion abhalten würde ... witzig wäre es aber allemal.«

Davard von Hohenfelde
Dave dachte angestrengt nach. »Dann müssen wir ihn halt nur glauben machen, dass er sich bei Margot infiziert. Immer wenn er die Blume bestäubt hat, schüttest Du ihm Abführmittel ins Essen. Das hält Margot raus und ihn auf trab«, lachte Dave.

Chirag de Dupont
»Ach, Davard, ich wollte ihn nicht quälen, sondern erreichen dass er sie nicht mehr so interessant findet. Aber offenbar ist das wohl leider nicht möglich, auch nicht von einem Meistermagier. Sehr bedauerlich, aber nicht zu ändern. Eine Gegenleistung für den Auftrag als Reiseführer fällt mir ansonsten nicht ein. Ich würde vorschlagen, dass du dich an meine `ilfe erinnerst, falls ich selbst einmal `hilfe benötige.«

Davard von Hohenfelde
Dave zuckte mit den Schultern. »Nun wenn Du nicht möchtest dass Margot leidet, muss Du Damir schon etwas erziehen. Und mal auf den Topf müssen ist nicht so schlimm. Wie wäre es mit Drogen? Wir löschen seine Erinnerung an Margot aus? Ich werde mich so oder so immer an Deine Hilfe erinnern. Das steht fest«, antwortete Dave ernst

Chirag de Dupont
Chirag winkte ab. »Damir ist mein Kamerad, auch mit seinen ätzenden Eigenschaften, die er zur Genüge an sich `at. Ich `abe zu emotional geurteilt. Das sollte einem Chevalier nicht passieren. Wenn du Damirs Erinnerung auslöschst, was geschieht dann mit der Erinnerung von Margot? Denn sie wird sich sehr wohl noch erinnern. Sie mag ihn, leider, aber sie ist verblendet. Er ist keine gute Partie.«

Davard von Hohenfelde
Dave musterte Chirag. »Nun wohl gesprochen. Dann bleibt Dir nur eines, überzeuge sie davon. Führe ihr vor Augen wie er ist. Und wie Du nicht bist. Ob das funktioniert, kann ich Dir nicht sagen, aber ein Versuch ist es doch wert. Mehr als das Du scheiterst, kann nicht passieren. Du hast nichts zu verlieren, er schon«, erinnerte Dave

Chirag de Dupont
Chirag sah Dave ernst an. »Wie?«

Davard von Hohenfelde
Dave starrte Chirag an. »Das ist der springende Punkt. Wir benötigen Infos und zwar jede Menge. Was mag sie? Was verabscheut sie? Was sie mag musst Du drauf haben, was sie verabscheut er. Zeig ihr dass Du sie magst. Wie man das genau macht, kann ich Dir nicht sagen, aber Geschenke und Komplimente sind eigentlich immer gut«, grübelte Dave

Chirag de Dupont
Chirag starrte finster in seine Tasse. »Da wären wir wieder beim Thema Schauspiel. Ich wäre ein `ochstapler und Tunichtgut wie Damir, der ihr das Blau vom `immel versprocht. Er spricht von Liebe. Dabei meint er den Beischlaf allein. Nicht einmal ich würde wagen, von Liebe zu sprechen, wo es doch nur die `offnung derselben ist. Ich werde sie nicht erobern, wenn Lüge alles ist, was die Frauen anzieht. Ich lüge nicht gern, Davard, auch wenn die Arbeit mich mitunter dazu zwingt.«

Davard von Hohenfelde
Dave nickte zustimmend. »Und was hindert Dich daran die Wahrheit zu sagen nur in schöner Verpackung? Das Du von Liebe träumst? Heißt doch dass Du sie Dir wünscht, aber sie noch nicht vorhanden ist. Zuneigung zu ihr hingegen ja. Wenn Du von vornherein aufgibst, kannst Du nicht gewinnen. Mir musst Du nicht erzählen, wie es sich anfühlt zum x-ten Mal auf die Schnauze zu fallen und einen Korb nach dem anderen zu kassieren. Es macht es nicht besser oder erträglicher, man härtet da auch nicht ab. Stattdessen schmerzt es immer schlimmer und man fühlt sich immer hilfloser, machtloser und vor allem ungewollter und ungeliebter. Aber Dir scheint sie doch sehr wichtig zu sein. Sonst wärst Du nicht hier. Vielleicht ein letzter Versuch vor der endgültigen Kapitualition?«, flüsterte Dave.

Chirag de Dupont
Chirag trank nun doch einen Schluck Kaffee vom Löffel. »Dass ich da noch nicht selber drauf gekommen bin ... in Naridien ist alles so kompliziert, eine nicht arrangierte Liebschaft selber zu organisieren, wenn die Dame Nein sagen kann, ist sehr ungewohnt. Aber vielleicht sollte ich das wirklich einmal versuchen. Ja, ich werde es probieren. Ich bin kein Feigling, Davard.«

Davard von Hohenfelde
Dave schmunzelte. »Weißt Du arrangierte Ehen haben auch etwas für sich. Man bekommt wenigstens eine Partnerin und wenn man sich bemüht, dann kann auch daraus etwas Gutes entstehen. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, siehe mein Vater. Manchmal können sich Leute ohne Grund nicht ausstehen, sie können sich nicht riechen wie man so schön sagt. Man sollte sich wenigstens einmal vorher gesehen haben. Dann könnte man sagen, es gelingt vielleicht. Aber hier sucht Du Dir ansonsten jemanden den Du magst. Es sei denn Deine Familie handhabt es anders, so wie unsere. Ich habe Dir nie Feigheit unterstellt Chirag«, antwortete Dave ehrlich.

Chirag de Dupont
»Da magst du Recht `aben. Es kann nicht schaden, es einmal auf diese Weise zu versuchen. Und wie genau stellst du dir Archibalds Reise nun vor?«

Davard von Hohenfelde
Dave muste allein bei der Vorstellung schon grinsen. »Schmerzhaft. Sehr schmerzhaft. Er soll sich wünschen abreisen zu dürfen, aber wann er abreisen kann liegt nicht in seiner Hand. Ich weiß, dass Du mir das nicht gewähren kannst. Allein schon aus Eigensicherung. Die Gefahr ist bei ihm zu hoch. Was kannst Du bieten um ihn aus dem Weg zu räumen? Ich würde mich einfach damit zufrieden geben, dass er weg ist. Ersäufen fänd ich recht passend und wie gesagt, er badet gerne. Warum weiß ich nicht, hat er nie erwähnt, aber er gammelt oft sehr lange im Zuber herum. Andere Schwachstellen von ihm müsstest Du kennen. Hast Du eine Idee?«, hakte Dave nach.

Chirag de Dupont
»Er `at trotz seiner außerordentlichen Fähigkeiten durchaus seine Schwächen. Doch keine davon ist für eine nicht lethale Überwältigung durch mich relevant. Es sei denn, ich vergifte seine Schokolade, um ihn zunächst zu betäuben. Schwierig ihn `ernach zu bergen, da er selten allein ist in letzter Zeit. Ich `abe keine Chance im Zweikampf gegen ihn mit einem Arm. Ich kann ihn nur `ihnhalten, bis er erschöpft ist und dann zustächen. Äußerst riskant, da er ein `ervorragender Kämpfer ist. Ihn in mit einem Gegenstand `alb bewusstlos zu schlagen wenn er in der Wanne liegt, wäre wohl am sichersten, wenn er dennoch leiden soll.«

Davard von Hohenfelde
»Warte... wieso können wir ihm kein Schaumbad? Wir könnten etwas ins Wasser geben, dass ihn einschlafen lässt. Oder etwas zur Muskelentspannung. Überdosiert ist er dann wie Wackelpeter, damit hätte er keine Kontrolle mehr über sich. Sprich wo er nichts kontrollieren kann, kann er sich auch nicht verteidigen. Ich weiß dass er wie mein verrückter Vater Nahkampf beherrscht. Aber wenn sein Körper ihm nicht mehr gehorcht, sondern wie Grütze rumwabelt? Dann könntest Du ihn fertig machen«, freute sich Dave.

Chirag de Dupont
»Wenn du mir ein solches Mittel besorgen kannst, nur `er damit und dann wird er eine gute Weile leiden, ehe er die Reise antritt.«

Davard von Hohenfelde
Dave nickte grinsend. »Sicher besorge ich Dir das Mittel. Ein Freund benutzt es bei Operationen. Was kannst Du ihm antun? Was wirst Du ihm antun?«, freute sich Dave.

Chirag de Dupont • Heute, 21:38
»Es sollte nichts sein, dass man auf einen gewaltsamen Tod schließen lässt. Ich dürfte ihm keine sichtbaren Wunden zufügen. `ast du spezielle Wünsche? Skrupel `abe ich wenige bei dieser Person. Ich will nicht sagen keine, aber wenige.«

Davard von Hohenfelde
»Sag mir einfach was Du nicht tun würdest, daran passe ich meinen Wunsch an«, bat Dave

Chirag de Dupont
»Das Töten ist ein `andwerk, welches ich gelernt `abe und damit meinen Unterhalt verdiene, Davard. Ich sagte doch, ich `abe wenige Skrupel bei Archibald, also nenne mir deine Wünsche.«

Davard von Hohenfelde
»Es ist wichtig dass er Angst hat und Schmerzen. Er soll sich fürchten, so wie er sich noch nie zuvor im Leben gefürchtet hat. Er soll nach dem Dicken rufen wollen, aber es nicht können. Er muss Dich um Gnade anwinseln. Aber Du wirst ihm keine gewähren. Nun da es wie ein Unfall aussehen muss, kannst Du ihn leider nicht spezialbehandeln. Drum mach es einfach lang und qualvoll. Du kannst ihn schlecht demontieren und sagen er ist gestürzt«, lachte Dave

Chirag de Dupont
»Was mir einfällt ohne sichtbare Spuren von Gewalteinwirkung ist, ihn immer wieder fast ertrinken zu lassen und ihm dann doch noch einmal einen Atemzug zu vergönnen, so dass er nicht stirbt. Damit er nicht schreit, muss er sehr geschwächt sein von dem Badezusatz, so dass ich ihn bequem untertauchen kann.«

Davard von Hohenfelde
»Du meinst ihn Stück für Stück ersäufen? Ja ich glaube dass würde ihm Angst machen. Du könntest ihn knebeln um die Sache noch langwieriger und grauenvoller zu gestalten. Und Du könntest ihn schlagen. Du weißt wie man jemanden schlägt ohne Spuren zu hinterlassen? Ich hoffe es. Du könntest ihm auch wohin greifen und ihm zeigen wie schön das ist. Er wird es nie wieder benötigen, dort wo er hinkommt. Hoffe ich jedenfalls. Du könntest ihn natürlich auch gewaltig wehtun. Wärst Du bereit Jesper vor seinen Augen zu töten?«, fragte Dave leise.

Chirag de Dupont
»Jesper?«, fragte Chirag etwas zu laut. »Warum willst du Jesper töten? Der Mann `at sich wie wir alle des Nichtstun schuldig gemacht, aber er ist ein guter Kerl. Nein, Davard, da `ört es bei mir auf. Ich kann ihm die Eier zu Geleestückchen zerdrücken, aber ich kann nicht Jesper für seine Taten büßen lassen. Aber - ich könnte ihm sagen, dass ich es tun werde.«

Davard von Hohenfelde
»Gut verständlich. Meine Wut und mein Hass ist zu tief, aber Du hast Recht. Sage ihm, dass nach ihm Jesper dran ist. Sag es ihm einfach, Dunwin ist ja leider schon tot. Dun, Jesper und Merna bedeuten ihm viel. Der Rest des Stabes ebenso, aber die drei waren sowas wie seine Hauptfamilie. Der Rest ist für ihn wie seine Kinder, seine Küken die er beschützt. Das bekommt das Schwein hin wenn sie über 18 sind. Vorher hat er sie zum Fressen gerne dieser Bastard«, murrte Dave.

Chirag de Dupont
»Dann ist es vereinbart, Davard. Was geschieht, sollte ich scheitern? Ich brauche zusätzlich Tropfen, die das Gedächtnis löschen. Ich unternehme nur einen Versuch, sollte er scheitern, werde ich keinen weiteren unternehmen, das ist zu riskant.«

Davard von Hohenfelde
Dave nickte zustimmend. »Ich werde Dir Tropfen mitgeben, die das Gedächtnis löschen. Kurzum Ko-Tropfen. Das Opfer hat nach Einnahme einen absoluten Gedankenriss. Sprich es erinnert sich nicht mehr an die letzten 24 - 48 Stunden. Die sind weg. Ich werde Dir die Dinge vorher besorgen und Dir aushändigen. Du musst vorsichtig sein, er ist misstrauisch wie keine andere Person. Er misstraut sogar ab einem gewissen Punkt aufeinmal wieder seinen Vertrauten. Warum weiß ich nicht, ich erinnere mich nicht genau. Ich habe da nur meine Kindheitserinnerungen. Dort weiß ich dass er mit Jesper auf Schmusekurs geht und urplötzlich hält er ihn für einen Feind oder Verräter. Frag mich nicht wieso. Du solltest also doppelt vorsichtig sein. Hier musst Du heucheln, er muss in dem Zuber sitzen bleiben, Dein Leben hängt davon ab Chirag«, warnte Dave eindringlich.

Chirag de Dupont
»Wem sagst du das, Davard ... aber an meinem Leben liegt mir nicht so viel wie andere an ihrem zu `ängen scheinen. Wir waren nie Vertraute in dem Sinne, Archibald und ich, aber Kameraden und er sah den Stab immer als seine Familie.«

Davard von Hohenfelde • Heute, 22:18
»Dann wird er sich nichts dabei denken, wenn Du mit ihm etwas besprechen möchtest, während er im Zuber liegt oder?«, fragte Dave.

Chirag de Dupont
»Er wird sich vielleicht wundern, da ich mich an den Nacktheitsorgien die sie manchmal vollführten nicht erfreuen konnte und mich oft fernhielt, aber ich glaube nicht, dass er darum auf Böses schließt.«

Davard von Hohenfelde
»Was meinst Du mit Nacktheitsorgien? Was taten die noch?«, keuchte Dave.

Chirag de Dupont
»Oh, sie trieben es gemeinsam, und damit meine ich alle gemeinsam oder fast alle im selben Raum auf ihren sogenannten gemütlichen Zusammenkünften. Oft bestellten sie sich Personen zu ihrer Belustigung. Ich blieb meist nur, bis die ersten `üllen fielen. Es wäre gelogen, zu sagen, dass ich immer sofort ging, aber im Großen und Ganzen widerte es mich an.«

Davard von Hohenfelde
»Du meinst der Stab oder auch Narbenfresse und sein Hiwi? Ich weiß ich sollte das nicht fragen, aber bei manchen Partys war ich anwesend«, erklärte Dave tonlos.

Chirag de Dupont
»Die beiden waren nicht zugegen. Sie gehörten nicht zum Stab, also hatten sie dort nie etwas verloren.«

Davard von Hohenfelde
»Klingt komisch, aber irgendwie ist es... hm gut das zu hören«, flüsterte Dave.

Chirag de Dupont
»Warum, Dave? War es weniger schlimm, was Dunwin und Archibald allein anrichteten?

Davard von Hohenfelde
»Nein das nicht. Aber sie waren irgendwie... einschätzbar ist das falsche Wort. Man konnte sie nicht einschätzen, aber man wusste wo sie waren. Waren sie da, Pech. Waren sie nicht da, wunderbar. Aber Narbenfresse und sein Hiwi, tauchten einfach auf und taten was Archibald ihnen erlaubte. Und das konnte ständig was anderes sein. Oder so tauchten auf und taten was sie wollten. Denn ab und an hat er sie zurückgepfiffen. Sie sind zu Glück tot. Ansgar hat sie getötet, sie können niemanden mehr etwas antun«, erklärte Dave leise.

Chirag de Dupont
Chirag senkte die Augen und nickte. Es gab nichts, was er antworten hätte können, das irgendwie angemessen wäre. »Dann ist es vereinbart«, sagte er und reichte ihm die verbliebene Hand.

Davard von Hohenfelde
»Ja es ist vereinbart und sei vorsichtig. Falls alle Stricke reißen, gewähre ich Dir Unterschlupf. Du bist der Einzige gewesen, der sich der Bestie stellen wollte. Wohlgemerkt aus der Truppe. Aus meiner Familie hätte es auch jemand für mich getan, aber ob er so nah an ihn herangekommen wäre, glaube ich nicht«, sagte Dave und schüttelte Chirags Hand. `Zudem ist Puschel nicht entbehrlich, er ist mein Mann´.

Chirag de Dupont
Chirag nickte und erhob sich. »Lass mir dann die Dinge zeitnah zukommen. Wir wollen bald abreisen nach Souvagne. Ich `abe nicht viel Zeit zur Verfügung oder aber es wird danach geschehen müssen. Wann wir zurückkehren, kann ich nicht sagen.«

Davard von Hohenfelde
»Wo befindest Du Dich zwischenzeitlich? Dann treffe ich Dich dort, ich würde Dir die Sachen noch heute holen«, antwortete Dave.

Chirag de Dupont
»Ich befinde mich mit den Stablern bei Wolfram von Wigberg im verborgenen Tal. Wir sind bei ihm zu Gast. Kennst du den Ort?«

Davard von Hohenfelde
»Ja den kenne ich. Ich schicke Dir alles per Boten«, grinste Dave.

Chirag de Dupont
»Gut. Sobald Archibald seine Reise angetreten `at, werde ich dir eine Nachricht zukommen lassen. Sollte ich scheitern, ebenso. Nur ein Versuch, Davard. Dann muss ein anderer es probieren.«

Davard von Hohenfelde
»Falls Du versagst, musst Du alles dran setzen ihm die Tropfen in den Rachen zu schütten. Sonst wird Dunwin Dich erledigen. Denk dran. Gleichgültig ob der ein Geist ist, er kann immer noch Befehle erteilen. Sonst wärt Ihr nicht wieder vereint. Falls Du fliehen musst, weißt Du wo Du Schutz findest«, erklärte Dave.

Chirag de Dupont
»Funktioniert eine Einnahme über die `aut? Ich würde ihm ansonsten vor dem Versuch die Tropfen verabreichen wollen und nicht danach.«

Davard von Hohenfelde
»Das ist mir nicht bekannt, aber unser Heiler kann es mit einem Trägerstoff anpassen. Viele Gifte die Vater verwandte wurden über die Haut aufgenommen. Ich werde dafür sorgen, dass beides möglich ist. So könntest Du es einfach ins Wasser kippen bevor Du fliehst«, antwortete Dave.

Chirag de Dupont
»Das wäre sicherer«, sagte Chirag und nickte. »Meine Pflichten rufen. Wir werden bald voneinander `ören, auf die eine oder andere Weise. Falls ich nicht mehr selbst in Kontakt mit dir treten kann, sage ich `iermit Lebewohl.«

Davard von Hohenfelde
»Lebe wohl Chirag. Allein für den Versuch sind Deine Schulden beglichen, ob Du Dich je schuldig fühltest oder nicht. Ich erteile Dir Absolution. Möge Deine Übung gelingen«, antwortete Dave.

Chirag de Dupont
Die Worte taten Chirag weh. Und es geschah ihm Recht, dass sie es taten. Gleichwohl taten sie gut. Ja, er fühlte sich leichter. Würde er bei dem Versuch fallen, wäre das ein Tod, der für ihn in Ordnung gehen würde. Chirag nickte. »Mögen an den Rändern deines Weges die Blumen des Glückes blühen, auch wenn der Anfang Dornen trug. Meine werden bis zum Ende kahl bleiben.« Er legte Geld auf den Tisch, deutete eine Verabschiedung an und ließ Dave in der Taverne zurück.

Davard von Hohenfelde
Dave schaute Chirag nach. `Solange Blumen wachsen können durch Eis und Schnee, solange gibt es auch noch Hoffnung für Dich. Gute Reise Chirag´, dachte Dave bei sich.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt."
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