Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ziertiere Souvagnes

Von Kartenmaterial ĂŒber den Adel und die Politik bis hin zu landestypischen Rezepten ist hier alles zu finden, was man als Einwohner oder Reisender in Souvagne wissen sollte.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Ziertiere Souvagnes

#1

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 14. MĂ€r 2018, 17:03

Ziertiere Souvagnes


Souvagnische Einhorn-Antilope - Souvagnica Unicornis Antalopus

Weder in Souvagne noch sonst auf unserer Welt gibt es Einhörner. Ebenso wenig gibt es Antilopen, beide Geschöpfe gehören in den Bereich der Mythologie.

Das Einhorn auch Unicornis genannt ist ein Fabelwesen einem Pferd oder auch einer Ziege gleich mit einem Horn auf der Stirnmitte. Das Einhorn gilt als Zeichen und Symbol fĂŒr das Gute schlechthin.
Das Horn des Einhorns wird als schneckenartig gedreht und vorne spitz zulaufend dargestellt. Es soll weiß und bis zu einem halben Meter lang sein. Mit diesem Horn kĂ€mpft das Einhorn gegen Raubtiere wie z.B. Löwen oder Wölfe.

Den Legenden nach kann es mit dem Horn heilen und sogar Tote wiederbeleben können.
Das Horn soll dem Einhorn erst allmĂ€hlich im Laufe seines Lebens wachsen. Ein abgebrochenes Horn soll innerhalb von zehn Jahren nachwachsen. Dem Horn als TrinkgefĂ€ĂŸ werden HeilkrĂ€fte gegen Krankheiten wie die Pest und den Aussatz nachgesagt. Es soll außerdem unempfindlich gegen Feuer und Gift machen.

Dies zur Mythologie des Einhorns.

Das Wort Antilope oder Antalopus bezeichneten in der Mythologie ein wildes Fabelwesen, dem nachgesagt wurde, so schnell zu sein, dass es kein JĂ€ger stellen konnte. Seine Hörner waren den Sagen nach so scharf, dass das Wesen damit in der Lage war BĂ€ume zu fĂ€llen. Jedoch verfing es sich mit diesen Hörnern ab und an im GestrĂŒpp und konnte so erlegt werden.

Umgangssprachlich wird das Wort Antilope fĂŒr alle wildlebenden HorntrĂ€ger verwendet um sie von den domestizierten Arten wie Hausziegen zu unterscheiden.

Beide Fabelwesen, Einhorn wie auch Antilope, fanden Eingang in die Heraldik.

Was allerdings tatsÀchlich existiert und keinerlei Mythe oder Legende entsprungen ist, ist das Tier Souvagnica Unicornis Antalopus.

Bei dem Souvagnica Unicornis Antalopus handelt es sich um eine Ă€ußerst selten und hochbegehrte Zuchtform der souvagnischen MĂ€hnenziege. Die Tiere sind schneeweiß mit weißer oder blonder MĂ€hne. Die MĂ€hne des Souvagnica Unicornis Antalopus bedeckt den gesamten Hals des Tieres, zieht sich ĂŒber dessen Brust hin, bis zu den ersten Rippenbögen. Entgegen der meisten anderen HorntrĂ€ger, trĂ€gt das Souvagnica Unicornis Antalopus ein einziges Horn auf der Stirnmitte.

Das Horn ist von dunkler Farbe, leicht sĂ€belartig nach oben geschwungen und Ă€ußerst scharf. Das Maul des Tiers ist meist ebenfalls von dunkler oder schwarzer Farbe. Die unteren Beine sind meist dunkler gefĂ€rbt, so als ob das Tier StrĂŒmpfe trĂ€gt.

Souvagnica Unicornis Antalopus haben das Stockmaß eines kleinen Pferdes. Die Tiere werden sehr zutraulich und sind genau wie alle anderen Ziegenarten sehr genĂŒgsam was ihre Kost angeht. Man kann das Tier dahingehend abrichten, dass es Lasten trĂ€gt oder auch geritten werden kann. Diese Verwendung findet allerdings kaum Anklang.

Aufgrund seiner Seltenheit wie auch außergewöhnlichen Schönheit, werden Souvagnica Unicornis Antalopus von Adligen oft in GĂ€rten gehalten, gemeinsam mit weißen SchwĂ€nen oder weißen Pfauen. Ebenso findet man sie in adligen, privaten zoologischen GĂ€rten.

Auch wenn es sich dabei nicht um ein tatsÀchliches Einhorn oder ein echten Antalopus handelt, sind die Tiere dennoch von fast magischer Schönheit.

Link:
http://img8.mmo.mmo4arab.com/news/2014/ ... b_04_5.jpg


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Weißer Pfau

Der Pfau wird auch der Vogel mit den hundert Augen genannt. Je nach Mythos stellen die augengleichen Muster in seinem Rad das Universum, die Sonne, den Mond oder das Himmelsgewölbe dar.

Wie viele andere Sonnensymbole ist der Pfau ein Sinnbild fĂŒr Auferstehung, Unsterblichkeit und die unzerstörbare Seele. Der Pfau gilt als Symbol von Königlichkeit, Reichtum, Schönheit, Reichtum, Liebe, Leidenschaft, Unsterblichkeit und Frieden. Um dieses schöne Tier ranken sich die verschiedensten Mythen und Legenden.

Die rastlose AktivitÀt eines Pfaues beim Heraufziehen eines Sturms machte ihn mancherorts zu einem Regensymbol.

Seit langer Zeit werden Pfaue an den Höfen vieler Adliger gehalten. Auch fehlt der majestĂ€tische Vogel oft auf keiner adligen Speisetafel. Die prĂ€chtigen Federn zieren nicht nur den Braten, sondern auch die Mode der gehobenen Damen. Eine Besonderheit unter den Pfauen ist der weiße Pfau.

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Der Schwan

SchwĂ€ne haben oft die menschliche Fantasie beflĂŒgelt. Der Schwan versinnbildlicht Reifung und Vollendung, er wird in der Kunst und Literatur aber auch als Allegorie fĂŒr Reinheit gebraucht.

In Souvagne ist die Schwanenhaltung Hoheitsrecht. Die BelĂ€stigung der Tiere, wie aller Tiere die im Schloßgarten des Duc leben, steht unter Strafe.

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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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