Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Die Forschungsreise der Cynabal

Das eisige Reich der Frostalben, die dem mysteriösen Regenten dienen. Die Frostalben haben sieben Relikte aus dem Eis geborgen und geschafft, sie zum Leben zu erwecken.
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Hinalir Schneegriesel
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Die Forschungsreise der Cynabal

#1

Beitrag von Hinalir Schneegriesel » Sa 26. Mai 2018, 15:35

Die Forschungsreise der Cynabal

>>>Die Rettung der Frostalben

Hinalir begab sich mit zufriedenem Schmunzeln zurück auf die Brücke. Sie hatten schnell und effektiv eingegriffen und konnten die Frostalben retten, welche von Orks als Geiseln genommen worden waren. Hinalir setzte sich wie ein König in seinen Comando-Sessel und musterte die Gruppe, die nun bei ihm an Bord war.

Dies hier war Hinalirs kleine abgeschottete Welt, er war der unumwundene Herrscher an Bord dieses Reliktes. Nun hatte er neue Mitbewohner, was sich vermutlich als ganz nützlich erwies. Gerade als er seine Gäste willkommen heißen wollte, erschien eine vertrauliche Anzeige auf seinem Anzeigeschirm.

Der Inspektor las sie durch und schmunzelte zufrieden.
Ein Auftrag ganz nach seinem Geschmack.
Ein Suchen-und-Finden-Spielchen, für jemanden mit seiner Neugier genau das Richtige.

Schneegriesel schaltete die Anzeige aus, nickte Meetra knapp zu und widmete sich den Neuankömmlingen.

"Willkommen an Bord. Mein Name ist Inspektor Hinalir Schneegriesel und Ihr befindet Euch an Bord des Tauch-Reliktes Cynabal. Wer von Euch hatte die Idee einen Hilferuf über die Maschinen abzusetzen? Die Idee war außerordentlich gut", erklärte der Inspektor.

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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#2

Beitrag von Nycoral Gletscherblut » So 27. Mai 2018, 19:00

"Ich bedanke mich für die lobenden Worte. Die Idee stammte von meiner Wenigkeit, Inspektor", erklärte Nyco und verneigte sich. "Ich bin Nycoral Gletscherblut, Nachfahre des ehrwürdigen Inspektors der Fallax Silentium, Camiglir Gletscherblut. Relikte wie dieses sind mir aufgrund meiner Verwandtschaft nicht unbekannt. Ich war der Maschinist der Eisbär.

Ich möchte Euch meinen untergebensten Dank aussprechen für die Rettung. Damit die weiteren Unannehmlichkeiten sich für Euch in Grenzen halten, biete ich Ihnen meine Dienste als Maschinist an. Ich kann leider keine magischen Fähigkeiten anbieten, aber als Maschinist habe ich jahrelange Erfahrung mit den modernsten Technologien, die unser herrliches Volk zu bieten hat, darunter auch Dampfschiffe. Ich bin mir auch für andere Arbeiten nicht zu gut, ich tue alles, was getan werden muss."
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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#3

Beitrag von Hinalir Schneegriesel » So 27. Mai 2018, 19:42

Hinalir musterte Nicoral interessiert.

"Der Nachfahre eines Kollegen also, interessant. Inspektor Camiglir Gletscherblut war ein äußerst fähiger Mann. Die Fallax Silentium ist gesunken, soweit es mir bekannt ist. Alle Geretteten werden an Bord verbleiben, da wir einen neuen Auftrag erhalten haben.

Es freut mich zu hören, dass Du mit der Technik eines Relikts vertraut bist. Du kannst Dich damit an Bord als sehr nützlich erweisen Nicoral. Betrachte Dich als eingestellt. Nicht jedes Crew-Mitglied muss zwangsläufig Magier sein, aber jene des Ordens sind es. Ein fähiger Maschinist, der Arbeit sieht und Grips hat, kommt mir Recht.

Wir haben eine längere Fahrt vor uns. Von Skille aus geht es nun aus der Skallischen See über den Duhnischen Ozean, Richtung Sturmsee. Eine Wüste erwartet uns",
erklärte Hinalir wohlwollend.

"Kurs setzen, schnellstmögliche Reiserute, Ziel die Wüste vor Evalon, Ruinenstadt",
befahl der Inspektor.

Das Schiff drehte bei und nahm den gewünschten Kurs auf.

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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#4

Beitrag von Marach Navetto » Di 29. Mai 2018, 16:26

Marach

setzte sich an seinen Platz. Sie hatten die Frostalben gerettet. Der Boss würde sie bestimmt an Bord behalten. Er hatte von einen neuen Auftrag gesprochen und Marach war neugierig, wo sie als nächstes landen würden. Die Rettung hatten sie gut hinbekommen. Marach grinste leicht, aber seine violetten Augen blitzten. Es hatte Spass gemacht, den Dampfer zu rammen. Das zeigte welche Macht ihr Schiff hatte. Blöde war nur, dass der Dampfer auch ein Schiff von ihnen war.
Einer der Neulinge war ein Machinist, dass gefiel Marach. Ein Handwerker konnten sie gebrauchen.  Nycoral Gletscherblut hiess er und er war ein Nachfahre des Inspektors der Fallax Silentium. Dann kannte er sich mit Tauchschiffen aus.

"Der Kurs schickt uns in die Wüste. Was suchen wir da genau Boss?".

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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#5

Beitrag von Nycoral Gletscherblut » Mi 30. Mai 2018, 12:50

"Im Namen von Camiglir ergebensten Dank, Inspektor. Und in meinem eigenen Namen habt Dank für die großzügige Soforteinstellung. Ich werde alles geben, um unserem ruhmreichen Volk zum wohlverdienten Sieg zu verhelfen! Mit der Technik der Relikte bin ich nur teilweise vertraut, meine Spezialität sind Dampfmaschinen. Aber ich bin freudig bereit, mich einzuarbeiten.

Wenn es gestattet ist, schließe ich mich der Frage Eures Begleiters an, was wir in Evalon suchen. Meines Wissens liegt in Evalon keine Wüste, sondern subtropisches Klima. Welche Vorkehrungen wurden getroffen, um uns die Hitze dieses Landes ertragen zu lassen oder sind keine Landgänge geplant?

Hättet Ihr zudem die Güte, mir die Besatzung der Cynabal vorzustellen und die hierarchischen Strukturen darzulegen?"
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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#6

Beitrag von Hinalir Schneegriesel » Mi 30. Mai 2018, 16:23

Der Inspektor nickte knapp als Zeichen seines Wohlwollens.

"Evalon ist nur die Richtungsvorgabe unserer Reise. Sobald wir Naridien hinter uns lassen und auf Evalon zuhalten, reisen wir unser tatsächliches Reiseziel an. Hierbei handelt es sich um das Wüstenstück, um dass sich Evalon und Naridien seit jeher Streiten. In dieser Wüste befindet sich laut unseren Aufzeichnungen eine Ruinenstadt. Genau jene Ruinen sind unser Ziel.

Was wir dort bergen werden, wird sich vor Ort ergeben. Alles was dem Frostalbischen Volke nutzen kann, werden wir mitnehmen. Es ist eine Expedition, eine Erforschungs- und Entdeckungsreise.

Unsere Vorkehrungsmaßnahmen für den Landgang sind die üblichen. Das heißt wir werden bei Nacht reisen, sofern uns dies möglich ist. Für den grauenvollen Wenn-Fall dass wir tagsüber unterwegs sein müssen, haben wir in unserer Ausrüstung Dunkelsteine zur Verfügung. Dennoch ist unsere Mission heikel und gefährlich. Die Gefahr ist groß, allerdings ebenso der Ruhm der sich uns bietet.

Die Crew besteht aus
Meetramedani, meinem ständigen Begleiter, Leibwächter und Assistenten.
Marach Navetto, dem dritten Mann.
Marzeenarel, dem vierten Mann.
Sowie Zyaprio, unserem fünften Mann.
Und natürlich meiner Wenigkeit, dem Inspektor dieses Schiffes.

Da Du Dich unserer Crew angeschlossen hast, gehört der sechste Platz in unserer Mannschaft Dir. Alle anderen Geretteten werden sich so an Bord nützlich machen, da wir vorerst nicht die Heimat anreisen werden.

Bereitet Euch auf ein heißes Abenteuer vor",
schmunzelte Hinalir.

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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#7

Beitrag von Marach Navetto » Mi 1. Aug 2018, 10:09

Marach
 
grüsste den neuen Maschinisten.
 
„Von mir ebenso willkommen in der Truppe Nycoral.  Einen Maschinisten können wir auf der Reise gut gebrauchen. Sollten wir Goblinzeug finden, kennst du dich vielleicht damit aus. Zur Not kannst du unser Tauchschiff reparieren, sollte was an der Maschine sein. Jeder hat seine feste Aufgabe und so müssen wir arbeiten. Die anderen Geretteten können sich so nützlich machen. Sie werden Arbeit sehen und finden.“
 
Marach schaute zum Inspektor.
 
„Wie die Wüste zwischen Evalon und Naridien heisst, weiss ich genauso wenig Boss. Geben wir der doch einen Namen. Ist doch für uns allein. Die Ruinen können viel zu bieten haben. Von Goldschätze, bis zu vergessene Goblintechnik oder was aus den Anfängen der Handelsallianz. Wer weiss schon, was die dort vergessen haben? Aber es könnte sogar sein, dass die Ruinen viel älter sind. Älter als die Siedler oder noch viel älter. Möglicherweise von den ersten Völkern unsere Vorfahren? Dann könnte wir dort etwas über die Lichtalben erfahren. Etwas das uns gegen sie nützt.
Boss was machen wir bei Feindkontakt? Werden wir die Feinde töten, oder werden wir sie verhören und dann umlegen? Sie könnten Kartenmaterial haben oder andere nützliche Dinge. Mein Vorschlag ist, wir verhören sie und schauen was sie dabei haben was wir gebrauchen können. Und wir sollten sie als Sklaven sichern. In manchen Ruinen sind Fallen. Dafür könnten wir Freiwillige Fallenauslöser gebrauchen. Wir müssen sehr wachsam sein. Da wo es was zu holen gibt, sind andere Assgeier nicht weit. Und solche Sachen sind immer gesichert.
Wir sollten auch Karten von den Ruinen erstellen. Für spätere Forschungsreisen und für den Notfall. Damit wir uns darin nicht verlaufen. Dass könnte schnell geschehen. Wir wissen nicht wer die Ruinen gebaut hat. Das es keine Frostalben waren ist klar. Drum wird die Bauweise für uns verwirrend sein. An all das müssen wir denken. Und wir müssen Taschen und Rucksäcke mitnehmen, damit wir auch die Fundsachen transportieren können. Wir werden was finden, ich spüre das.“
 
Marach schaute auf die Anzeigen auf seinem Platz.

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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#8

Beitrag von Nycoral Gletscherblut » Mi 15. Aug 2018, 19:47

Nyco hörte gut zu, als der Inspektor ihm die Crew vorstellte und nickte jedem, der ihm namentlich genannt wurde, kurz zu. Marach verlor ein paar persönliche Worte, was Nyco dankbar annahm. Nach dem, was er durchgemacht hatte, war er froh, frostalbische Stimmen zu hören.

Da Zyaprio ihm am sympathischsten war und er die Führungskräfte nicht weiter aufhalten wollte, sprach er diesen an, als sich alle wieder ihren Aufgaben widmeten und verteilen.

"Hallo Zyaprio. Hast du Zeit, mir das Schiff und seinen Aufbau vorzustellen? Ich würde gern schnellstmöglich damit beginnen, mich einzuarbeiten."
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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#9

Beitrag von Hinalir Schneegriesel » So 9. Sep 2018, 20:13

Während die Cynabal in für andere unerreichbare Tiefen durch den Ozean schoss, lebten sich die neuen Besatzungsmitglieder ein. Der Weg den der stählerne Koloss zurückzulegen hatte, war gewaltig. Sie fuhren durch das Eismeer, passierten die Meerenge zwischen Skallion und Avinar, vorbei an der Insel Skille und fuhren hinein in die Skallische See.

Von dort aus würde das Relikt weiter ziehen, erneut auf eine Meerenge zu und zwar die zwischen dem Waldkönigreich und Thogrim, dabei passierten sie die Insel Wolfswacht. Ab dato würde sie zu rechter Hand dem Kontinent folgen und zwar in südlicher Richtung. Zuerst vorbei an der Wüste Sundhi, ganz Rakshanistan umschiffend bis hinab nach Tamjidistan hinein in den Duhnischen Ozean.

Das Relikt wurde die Insel Bakshur passieren, an Almanien vorbeiziehen und direkt auf die Rabeninseln zuhalten. Die Cynabal würde an Südnaridien vorbeifahren, ebenso wie an Asa Karane und dann war ihr Ziel in Sicht - Evalon.

Nun nicht Evalon selbst, daran hatten die Frostalben kein Interesse, sondern die Wüste, dass Stückchen Niemandsland das Südnaridien und Evanlon trennte.

Zyaprio warf ab und an einen rückversichernden Blick auf die Anzeigen der riesigen Monitore, aber das Tauchschiff hielt unbeirrtbar seine Route. Nur ein Notfall würde Cynabal dazu veranlassen von dem vorgeschriebenen Kurs abzuweichen.

Gelegentlich vermeldete das Schiff über ihnen andere Bewegungen, mal handelte es sich dabei um die gewaltigen Meeresbewohner, die das Meer zu bieten hatten, in anderen Fällen zogen Schiffe von anderen Völkern nichtsahnend über ihren Köpfen hinweg. Sie alle wurden auf den Monitoren der Cynabal erfasst. Aber solange sie grün markiert waren, bestand kein Grund zur Sorge.

Andernfalls leitete das Tauchschiff alles nötige ein um sich und die Besatzung zu verteidigen.

Der neue Maschinist gesellte sich zu ihm. Zyaprio freute sich über das Interesse von Nycoral, denn die Cynabal war nicht einfach ein Schiff, sie war ein Tauchschiff, ein Relikt, etwas so Besonderes, dass nur ein ausgewählter Kreis von der Existenz dieser Schiffe wusste.

"Setz Dich zu mir Nico. Nun die Cynabal ist nicht einfach ein Schiff, dass wäre eine Beleidigung für dieses wundervolle Geschöpf. Sie ist, ob Du es glaubst oder nicht, lebendige Technik. Nun da Du an Bord bist, wirst Du die Besonderheiten von Cynabal eh kennenlernen.

Möglicherweise sind sie Dir auch schon durch Deinen Verwandten bekannt, der die Ehre hatte, ebenfalls auf einem Relikt dienen zu dürfen. Denn so nennen wir diese Tauchschiffe - Relikte.

Woher sie stammen, wer sie schuf, all dass kann ich Dir nicht sagen. Sie sprechen untereinander in einer für uns unverständlichen Sprache. Wir vermuten einer Mischung aus Tech und Magie. Mit uns kommunizieren die Relikte rein verbal, aber auch dort benutzen sie oft Bezeichnungen oder Beschreibungen die für uns keinen Sinn ergeben.

Es ist an unserem ehrenwerten Inspektor die Kommunikation in diesem Fall zu deuten und wenn möglich zu übersetzen. Falls Du fragen möchtest, ob schon einmal ein Frostalb auf die Idee gekommen ist, die Relikte selbst nach ihrer Herkunft zu fragen, so lautet die Antwort ja.

Nur verstanden hat die Antwort niemand. Vermutlich muss sie ebenso gedeutet werden, aber kein Inspektor beherrscht leider so weit die Sprache der Relikte, wie ein Relikt selbst. Folglich nehmen wir hin, dass sie uralt sind, lange vor uns erschaffen. Woher sie kamen, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass sie sich uns angeschlossen haben und uns freundlich gesonnen sind.

Manche Gelehrte haben vermutet, dass es sich um Golbin Technologie handeln könnte, aber das entspricht nicht den Tatsachen. Die Relikte sind älter, mit einem völlig fremdartigen Verstand versehen und einer Bewaffnung die es kein zweites Mal auf dieser Welt gibt.

Die Bewaffnung wächst in ihnen nach. Sie bildet sich wieder, wenn man sie genutzt hat. Geraten wir also in ein Gefecht und Cynabal feuert, dann müssen wir nur abwarten, bis sich ihre Kanonen wieder gefüllt haben. Wie sie das macht, ist uns ebenso unbekannt, wie ein Wesen aus Technik leben und sich verständigen kann.

Das mag für Dich alles fantastisch klingen und selten hat vermutlich ein Frostalb so eine lange Lobeshymne auf ein Schiff gesungen, aber sie sind es wert - alle Relikte.

Damit möchte ich Dir sagen, Du kannst Deine Fragen auch jederzeit persönlich an Cynabal richten. Sie wird sie beantworten, soweit Deine Fragen nicht einen Bereich betreffen, der Dich nichts angeht. Vorrangig spricht sie mit unserem ehrenwerten Inspektor, aber sie spricht auch offen zu uns allen",
erläuterte Zyaprio seinem neuen Kollegen.

Der Frostalb deutete auf den großen Monitor, der in zwei Bereiche unterteilt war.

"Auf der linken Hälfte siehst Du unsere vorgegebene Route, die Cynabal abfährt. Auf der rechten Seite siehst Du alles was sich um uns herum im oder sogar oben auf dem Wasser befindet. Eine große Schule Wale zieht an uns vorbei und oben auf der Wasserfläche fährt eines der Menschenschiffe.

Solange die Markierungen grün angezeigt werden, bedeutet dies, dass von den Wesen um uns herum keine Gefahr ausgeht. Feinde werden rot gekennzeichnet. Aber keine Sorge, bei Feindkontakt warnt uns Cynabal auch persönlich vor und sie macht sich gefechtsbereit",
erklärte der Frostalb seinen Posten.

"Cynabal das Schiff über uns, wie ist es besetzt?", fragte Zyaprio zum Test.

"User Zyaprio gewünschter Statusbericht: Schiff auf Wasseroberfläche menschliches Segelschiff, Lebenszeichen 150 Mann, zuzüglich Fracht eines erlegten Wals, Wahrnehmung unsererseits nicht gegeben - kein Feindkontakt", verkündete Cynabal.
"Hörst Du Nico? Du kannst sie alles selbst fragen", grinste Zyaprio.

Der Inspektor und sein Leibwächter musterten die beiden neugierig vom Commandosessel aus.

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Re: Die Forschungsreise der Cynabal

#10

Beitrag von Marach Navetto » So 30. Jun 2019, 17:00

Marach

liebte die Cynabal. Sie war ein gutes Schiff. Er war stolz, dass er auf ihr diente. Der Neuling war ganz schön neugierig. Das gefiel Marach, nur so konnte er alles lernen. Sie waren schon lange unterwegs, bald mussten sie die Grünhäute erreicht haben.
Der Inspektor hatte gesagt, dass sie mit den Goblins nicht zu tun hatten. Sie würden in der Wüste anlegen. Marach hätte gerne die Goblins ausgeraubt und wäre mit einem Schiff voller Vorräte nach Hause zurückgekehrt. Sie jagten ein Relikt.
In den alten Ruinen war sicher noch Schätze verborgen. Trotzdem sollten sie auf den Rückweg den Rest vom Stauraum mit Nahrung füllen. Das wollte Marach dem Inspektor auf der Heimreise vorschlagen. Vorher nicht, dass sah sonst so aus, als wollte er widersprechen.
Wenn alles erledigt war, konnte ein kleiner Überfall auf ein Golbindorf nicht schaden um sich die Bäuche und die Laderäume zu füllen.
Marach beobachtete den Neuling, genau wie die anderen.

"Wie weit sind wir noch von der Ruinenwüste entfernt?."

Marach sprach keinen direkt an, der der es wusste würde es schon sagen.

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