Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#101

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 13. Mär 2018, 11:34

Der Duc gab Fabien ein entsprechendes Handzeichen und der treue Leibdiener von Maximilien Rivenet de Souvagne reichte dem Tarrik die Schreibutensilien, die jener für seinen Herrn stets mitführte.

"Korrekt, so etwas wollten wir hören. Wir sind in magischen Dingen leider völlig unbewandert, aber wir stimmen Euch völlig zu Tarrik Tarkan, dass es nichts nützen würde nur die Ghule zu beseitigen, wenn wir ihre Schöpfer verschonen. Letztendlich würden diese die vernichteten Ghule ersetzen. Folglich müssen wir uns dem Problem von beiden Seiten widmen. Die Schöpfer wie deren Schöpfungen müssen aufgespürt und vernichtet werden.

Was könnt Ihr uns über Ghule selbst sagen Tarrik?
Ist ein Ghul noch die Person, die er zu Lebzeiten war?
Oder verändert sich das Wesen dieser Person und es wird zu einem reinen, untoten Raubtier?

Das reine Raubtier müssen wir gnadenlos verfolgen und vernichten. Aber eine Person mit all ihren seelischen Eigenschaften? Eine vielleicht zu philosophische Frage in Anbetracht der Gefahr. Allerdings würde es uns interessieren, ob ein Ghul zwangsläufig von Menschenfleisch leben muss. Muss er dies, dann müssen die Ghule ohne jede Selektion vernichtet werden, zum Schutz aller Lebenden",
antwortete der Duc freundlich.
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Tarkan

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Re: Das Land Ehveros

#102

Beitrag von Tarkan » Mi 14. Mär 2018, 10:11

Der Tarrik nahm die Schreibutensilien entgegen und stellte sie sich zurecht. Er tat dies sehr umständlich und langwierig. Man merkte, dass er nicht auf der Höhe war.

"Nein, ein Ghul kann nichts anderes essen als Leichenfleisch. Manche versuchen es mit einer Blutdiät über Spenderblut, doch was passiert denn, wenn man nur dünne Wassersuppe isst? Macht das satt? Reicht das aus? Ghule sind keine Vampire. Es kann zur Überbrückung dienen, doch eine dauerhafte Lösung ist das nicht.

Je stärkerem Hunger ein Ghul ausgesetzt ist, umso mehr leiden die Qualitäten, die ihn einst zum Menschen machten. Er fängt an, auf allen vieren zu laufen und wird immer dümmer. So was ist auch durch spätere Regeneration nicht endgültig zu kompensieren. Faustregel: Ein Ghul ist umso gefährlicher, je hungriger er ist. Sie sind normaler Weise die Aasfresser des Schlachtfeldes und der wuchernden Großstädte in Naridien, doch wenn sie nichts finden, töten sie, um an ihr Fleisch zu kommen. Die meisten Ghule sterben binnen weniger Wochen oder Monate an Verhungern oder durch die Hand derer, die nicht gefressen werden wollen. Ein Ghul, der die eigenen Leute angreift, wird auch in Rakshanistan getötet. Ich würde sagen, 90% der Ghule sterben auf diese oder ähnliche Weise sehr früh. Die restlichen, die dauerhaft überleben, sind meist fest in ein soziales Gefüge integriert, das ihnen bei der Versorgung hilft - zum Beispiel das rakshanische Heer, Freunde, Familie.

Wenn ein Ghul von Anfang an gut genährt ist, so dass er zwischendurch nicht verwest, bleibt er weitestgehend, wer er zu Lebzeiten war. Das macht es natürlich nicht einfacher. Man mag sie und verdrängt, was sie essen und was sie sind. Man redet sich ein, dass sie eben eine spezielle Diät hätten, so wie wenn einer Vegetarier ist. Wie man das bisweilen auch bei Vampiren tut.

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß es nicht."


Er begann zu schreiben. Seine Handschrift sah furchtbar aus. Er schrieb langsam und trotzdem war es kaum leserlich.
Befehl von Tarrik Tarkan
- Abzug der Truppen aus der Hohen Mark -


An den Kommandanten des Südgeschwaders
Lexi von der Hohen Mark

Die Luftstreitmacht und sofern inzwischen eingetroffen auch die Infanterie ist vollumfänglich mit sofortiger Wirkung aus der Hohen Mark abzuziehen und nach Dunkelbruch zu verbringen. Die Hohe Mark ist nicht länger in unserer Hand, doch es war nicht umsonst. Alles Weitere persönlich.

https://s1.imagebanana.com/file/180121/WyG12oo8.png
"Wie kommt der Brief in die Hohe Mark?"

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#103

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 14. Mär 2018, 17:43

Der Duc nickte verstehend.

"Ein alter Spruch sagt ein Monster bleibt so lange ein Monster, bis man es liebt. Dies wird sich bei Ghulen ebenso verhalten. Ist das Geschöpf einfach nur ein Ghul, ein Feind, ein Leichenfresser, wird jeder diesen Ghul problemlos erschlagen können.

Nur was ist, wenn dieser Ghul das eigene Kind, eine eigene Frau, ein Bruder, ein Freund, ein Kamerad ist?

Wer erhebt dann das Schwert gegen diese Person? Nur ein Fremder, nur jemand der keine gefühlsmäßige Bindung zu diesem Ghul hat. Darin liegt der Schlüssel Tarkan. Nur haben wir die Aufgabe herauszufinden, wie wir diesen Schlüssel sachgerecht anwenden können",
antwortete der Duc und ließ Tarkan dann erst einmal in Ruhe schreiben.

Als der Tarrik seinen Abzugsbefehl verfasst hatte, fragte dieser, wie genau jener Befehl in die Hohe Mark gelangen sollte. Maximilien nahm Tarkan den Befehl umsichtig aus den Händen.

"Darum müsst Ihr Euch nicht sorgen, wir werden Euren Befehl per Boten in die Hohe Mark schicken", erläuterte der Duc freundlich und wandte sich umgehend an Khawa und Jules.

"Monsieur Rousseau sowie Chevalier de Mireault Sie werden unverzüglich diese Eilbotschaft in die Hohe Mark bringen. Die Befehlsumsetzung duldet keinen Aufschub. Sie beide fungieren als Boten und Vermittler. Sie Monsieur Rousseau repräsentieren Souvagne und Rakshanistan in einer Person. Chevalier de Mirelaut wird sie nach besten Wissen und Gewissen unterstützen. Sie wissen um die Tragweite Ihrer Aufgabe, enttäuschen Sie uns nicht Monsieur Rousseau und es wird Ihr Schaden nicht sein", sagte der Duc und händigte Khawa die Botschaft aus.
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Re: Das Land Ehveros

#104

Beitrag von Khawa » Mi 14. Mär 2018, 22:53

Khawa nahm die Botschaft mit unverholener Begeisterung entgegen. Er durfte mit July gemeinsam in die Hohe Mark reisen! Was für eine äußerst positive Wendung! Er steckte das Schreiben ein und verneigte sich tief vor dem Mann, der ihm die Freiheit geschenkt hatte.

"Ich schwöre, ich werde Euch nicht enttäuschen, Durchlaucht!"
Nein, das würde er nicht.

Während der Verneigung schielte er unter seinem Arm durch, wo genau die Tür lag. Rückwärts ging er den ganzen Weg durch den Saal hinaus, die Gardisten öffneten beide Türflügel und endlich durfte Khawa sich wieder aufrichten. Er wartete darauf, dass Jules zu ihm aufschloss.
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Re: Das Land Ehveros

#105

Beitrag von Jules de Mireault » Mi 14. Mär 2018, 23:48

Jules verneigte sich vor Maximilien, verneigte sich vor dem Gastgeber Felipe und folgte dann umgehend Khawa wie es sich nach höfischer Etikette gehörte nach draußen. Verbeugt und rückwärts gehend verließ auch der Chevalier den Saal und schloss zu Khawa auf.

"Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, wir müssen unser Bestes geben Böhnchen", erklärte Jules, packte Khawa am Oberarm und zerrte ihn mit sich zu den Ställen. Vernon war leicht zu finden, denn allein von seiner Größe und Statur stach er unter den anderen Pferden heraus.

Jules sattelte ihn selbst, um sich dann auf den Rücken des gewaltigen Hengstes zu schwingen. Er reichte Khawa eine Hand und zog seinen Freund hinter sich aufs Pferd.

"Gut festhalten Böhnchen. Wir sind Drakenstein, also schon nahe an der Grenze zur Hohen Mark Khawa", erklärte Jules freundlich.

Der Chevalier ritt mit Vernon durch die Winkel und Gassen der Burg, ehe sie endlich das Gelände über die gewaltige Zugbrücke verließen. Gufo erhob sich in die Lüfte und gab den Weg vor. Jules trieb Vernon an und der große Hengst donnerte Richtung Hohe Mark davon.

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Re: Das Land Ehveros

#106

Beitrag von Khawa » Fr 16. Mär 2018, 20:47

Khawa klammerte sich von hinten an Jules fest. Sie waren schon etliche Male zusammen geritten. Das Pferd war massiv und stark, es konnte sie mühelos beide tragen, wenn sie es nicht zu Gewaltstrecken zwangen. Jules ließ das Vernon zügig vorankommen. Khawa genoss den Ritt und betrachtete die Landschaft von Ehveros. Er verdrängte die aufsteigende Nervosität, bald seinesgleichen unter die Augen treten zu müssen, bei denen er als Verräter galt und konzentrierte sich auf die Zeit, die er gemeinsam mit dem Chevalier verbrachte, so lange er noch konnte.

Bald überquerten sie die Grenze zur Hohen Mark, doch bis zur Hauptstadt war es noch ein gutes Stück. Dennoch sahen sie bereits hier die Spuren der Kampfhandlungen. Zerstörte Gehöfte tauchten in der Ferne auf. Es war kaum ein Mensch zu sehen. Viele waren tot oder geflohen. Auf dem Land war die Hohe Mark großflächig verwüstet. Die Städte jedoch waren noch intakt. Hier sammelten sich die heimatlosen und hungernden Bauernfamilien.

"Wir sollten Abstand halten", fand Khawa.
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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#107

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Fr 16. Mär 2018, 21:46

Der Duc musterte die Versammlung und schaute einem nach dem anderen der Beteiligten an.

"Wir sind in unseren Verhandlungen sehr weit gekommen. Eine Einigung und ein Bündnis zwischen Ehveros Dank Ricarda von Ehveros und den Counts von Ledwick konnte erzielt werden. Eine Einigung und ein Bündnis zwischen dem Fürsten von Alkena und unserer Person konnte ebenfalls erzielt werden. Ferner sehen wir einer positiven Verhandlung mit Zwergenkönig Dunkelerz Niwar und die Souvagne betreffend entgegen.

Diese erfreulichen Ereignisse möchten wir zum Anlass nehmen, an einen Friedensvertrag zwischen allen anwesenden Parteien zu erinnern. Diese Gelegenheit sollten wir nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Wir wären eindeutig dafür, dass wir gemeinsam einen Friedensvertrag zwischen den Ländern Ehveros, Ledwick, Souvagne, Niwar und Alkena unterzeichnen. Ein Bündnis auf Gegenseitigkeit um jede kriegerische Auseinandersetzung untereinander zu unterbinden. Mehr noch um uns alle gegenseitig beizustehen und zu unterstützen.

Leider ist ein Anschluss Rakshanistans nicht möglich, da es sich nicht um ein geeintes Land handelt. Dies ist weiteren Hilfen aber nicht abträglich",
erläuterte Maximilien freundlich.
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Re: Das Land Ehveros

#108

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Mo 19. Mär 2018, 18:12

Filipe stieg der Bluthochdruck ins unermessliche seine Tochter wagte es zu sprechen? Obwohl er es verboten hatte?! Dazu kam noch die Tatsache das sie einfach viel beliebter war als er? Diese Counts mochten sie verflucht sein ebenso dieser Mistkerl eines Ducs doch das war wohl der Preis den er zahlen musste, er musste weichen um seiner Tochter platz zu machen. Mit der Zeit sah er es ein und als der Duc den Friedensvertrag ansprach merkte er das er mit seiner Annektierung Ledwicks auf verlorenem Posten stand, da seine Tochter das reden übernommen hatte schwieg er und blickte finster drein.

Ricarda atmete sichtlich und erleichtert auf und sah wie der Duc anfing über den Friedensvertrag zu sprechen. "Ja ich würde euch alle bitten noch zwei weitere Tage unsere Gäste zu sein, es wäre mir eine große Freude euch bei der Kröungszeremonie meine Gäste nennen zu dürfen, wir könnten das gemeinsame Abkommen zur Feier des Tages unterzeichnen" sprach sie recht fröhlich und dennoch höflich. "Es wird eine wunderbare Feier auch wenn viele uns bereits verlassen haben, was ich durchaus nachvollziehen kann wäre es dennoch schön die Counts und euch Duc, ebenso euch König Dunkelerz dabei zu haben" sie schaute Tarkan und Tsaagan an und fügte hinzu. "Unsere Ehrengästen soll es an nichts fehlen Tarkan und Tsaagan euch lade ich herzlich ein unsere Ehrengäste zu sein, das macht nicht die Schatten des Krieges weg dennoch würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir die Chance gebt euch, zu bewirten und als Ehrengäste der Zeremonie beizuwohnen". Sie hoffte inständig das dieses Angebot genauso höflich herüber kam wie es gemeint war.

Sie trug bei den letzten etwas dicker auf, da sie ganz genau wusste was diese Männer alles verloren und durchgemacht hatten das war das mindeste dachte sie sich.
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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#109

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 20. Mär 2018, 00:06

Der Duc schmunzelte Ricarda verstehend an. Sie hatte klug, vermittelnd und verantwortungsbewusst gehandelt, dies gefiel Maximilien. Ricarda war eine Bereicherung für ihr Land, ihr Volk, ihren Thron und ebenso für ihre Verbündeten.

"Euer Angebot nehmen wir gerne an Prinzessin von Ehveros, wir werden Eurer Krönung mit Freude beiwohnen. Dass Ihr diese Krönung mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zu krönen beabsichtigt, gefällt uns.

Die Verhandlungen sind ebenso weit vorangeschritten wie die Stunden.

Vermutlich gehen wir Recht in der Annahme, dass die meisten Anwesenden ebenso erschöpft sind wie wir aufgrund langen Verhandlungen. Wir schlagen daher eine Vertagung auf eine spätere - oder bessere gesagt auf eine frühere Stunde vor.

Wir sollten uns am kommende Tage erneut mit erfrischten Kräften der Ausarbeitung des Friedensvertrages widmen.

Ferner wurde uns die Bestätigung zugeleitet König Dunkelerz, dass Eure Truppe tatsächlich von unserer Grenze abgezogen ist. Ihr habt uns um ein persönliches Gespräch gebeten, um ein Bündnis zwischen Niwar und der Souvagne auszuhandeln. Dieses Vorhaben würden wir gerne morgen früh nach dem Frühstück mit Euch umsetzen König Dunkelerz. Wir freuen uns auf die Bündnisverhandlung mit Euch.

Fürst Tsaagan von und zu Alkena Euch danken wir für Eure Weitsicht, Eure Großzügigkeit und Eure Freundschaft. Gerne würden wir dieses Band fester knüpfen. Hierzu könnten wir bei einem gemeinsamen Frühstück weitere Ideen der Zusammenarbeit besprechen, wenn es Euch beliebt.

Sind alle Anwesenden unserer Meinung die wohlverdiente Nachtruhe anzutreten?",
fragte Maximilien in die Runde.
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Comte Massimo de la Cantillion

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Re: Das Land Ehveros

#110

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 20. Mär 2018, 10:17

Massimo
 
hatte den Duc seine Meinung zum Rückzug gesagt. Aber der wollte davon nichts hören. Seine Gründe teilte er nicht mit. Aber der Duc musste niemand Rechenschaft ablegen. Während Tarkan wie ein Proffessor über die Gule schwatzte, ging die Friedensverhandlung endlich voran. Der Tiefling und sein Herr waren sich einig. Massimo war froh drum. Zuerst hatte war ihm der Tiefling seltsam vorgekommen. Scheinbar war es nur das Äussere, denn der Fürst war einer der wenigen vernünftigen. Der Zwerg war nicht mehr wild. Vielleicht hatte der sein Pulver verschossen, dachte Massimo. Keiner konnte hohes Benehmen von Leuten erwarten die selber total klein waren. Der Gedanke war böse, aber lustig. Massimo versteckte sein Grinsen und stellte sein Futter beiseite. Er lehnte sich zurück.
Felipie sah aus als hätte er in einen Sack Zitronen gebissen. Seine Tochter schien den Verstand von ihrer Mutter zu haben. Sie hatte sich ziemlich Zeit gelassen, bevor sie den Mund aufgemacht hatte. Aber das warten hatte sich gelohnt. Sie sprach mit aller Vernunft. Sie schien zu verstehen, warum sein Herrn sein Gefolgsleute nach Hause geschickt hatte. Sicher wenn Massimo taktisch dachte fielen ihn auch tausend Dinge ein, warum es sicherer war die Kinder des Duc und die Adligen nach Hause zu schicken. Genauso fielen ihm aber Gründe ein, warum es besser war dass sie alle zusammenblieben. Er war dem Duc nicht böse, dass er nicht antwortete. Er würde ihn später nochmal fragen, was seine Gründe gewesen waren. Massimo stellte den Befehl nicht in Frage. Aber er wollte ihn verstehen und begreifen wie sein Herr in der Lage dachte.
Die Hohe Mark ging an die Souvagne. Tarkan musste für die Tieflinge dort extra einen Abrückbefehl schreiben. Der Duc schickte Khawa und Jules damit los um die Tieflinge in der Hohen Mark zu informieren. Zwar konnte Massimo Khawa absolut nicht ausstehen, aber für die Mission wünschte er dem Rakshaner alles gute. Es ging um ihr gemeinsames Land und ihr Zuhause. Da war es gleichgültig was sie voneinander hielten. Zudem war Jules dabei und mit dem hatte er sich wegen seiner eigenen schlechten Laune grundlos gezofft. Er hatte seine schlechte Laune an dem Himmelsauge ausgelassen. Massimo fragte sich wie der Duc den ganzen Tag jeden Tag so ein Geschwätz  ertragen konnte ohne wahnsinnig zu werden oder die Schwätzer zu läutern.
Aber er hatte beschlossen sich nicht mehr aufzuregen. Massimo rutschte näher zu Monique. Er hatte ihr versprochen, dass er sich benahm. Und meist hatte sie Recht. Er dachte zu eingefahren und das war nicht gut. Das musste er sich schnell abgewöhnen, wenn sie eine Familie gründen wollten. Und nur weil jemand nervte war wie Kacke am Schuh, musste der noch nicht geläutert werden. Kinder konnten nerven, Verwandte konnten nerven und er selber nervte bestimmt auch oft genug seine Leute. Draussen in der Fremde war es lebenswichtig sofort mit aller Härte zu reagieren und einen Feind zu töten. Sonst hätte er nicht so lange überlebt. Aber nach diesem Besuch, wollte er nicht mehr in die Fremde ziehen sondern bei seine Frau bleiben. Und falls er doch losziehen musste, wollte er Moni mitnehmen.
Hier waren sie noch in der Fremde. Er traute den alten Felipie nicht so weit wie er spucken konnte. Aber dass war genauso unwichtig. Ricarda war in zwei Tagen Herrscherin von Ehveros. Keiner interessierte sich dann mehr für Felipie. Hoffentlich interessierte sich Ricarda genausowenig für die Tipps von ihrem Vater, denn sonst würde der alte Knacker durch seine Tochter herrschen. Dann waren sie genau da, wo sie hergekommen waren. Massimo schaute sich die Gruppe an. Nein das waren sie nicht. Die Counts aus Ledwick hatten Souvagne ihre Hilfe angeboten und das ganz selbstlos. So sollten sich Almanen untereinander verhalten fand Massimo. Der Tieflingfürst, die Counts aus Ledwick, die Zwerge und sein Herr würden Felipie schon einnorden falls er seine Tochter als Machtwerkzeug missbrauchen sollte. Vielleicht wurde doch noch alles gut.
Massimo nahm die Hand von seien Frau und beugte sich zu Monique, so dass er in ihr Ohr flüstern konnte.
 
„Was wolltest du mir vorhin sagen? Entschuldige meine miese Laune. Ich wollte dich vorhin nicht wie ein Kind zusammenscheissen Moni.  Ich hätte dich gefragt, ob du zur Krönung bleiben möchtest. Auf Krönungen passiert allerhand. Aber um abzureisen ist es zu spät. Und allein lass ich dich nirgendwohin reisen. Weisst du noch was wir am Anfang vereinbart haben? Wir bleiben zusammen. Diesmal nicht nur, damit wir zusammen sind. Jetzt könnte dein Leben davon abhängen. Du musst immer bei unserem Herr und Fabien bleiben Moni. Ich bin der einzige, der hier noch für euren Schutz sorgt. Das heisst du gehst nirgendwo ungefragt hin. Eigentlich ist das eine Friedensverhandlung, aber Felipie verhält sich sehr komisch geradezu verdächtig. Sag mir was du mir sagen wolltest Schnecke.“
 
 
 

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