Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt. Die √ľberlebenden V√∂lker beginnen zu ahnen, dass der Schl√ľssel zur Herrschaft √ľber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W√§hrend die Almanen auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb√ľnde der Schatten sehen in der Magie die m√§chtigste Waffe und f√ľr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzulösen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Monique de la Cantillion
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Re: Das Land Ehveros

#111

Beitrag von Monique de la Cantillion » Sa 24. M√§r 2018, 02:04

Monique beugte sich ebenfalls ganz nah zu ihrem Mann. Erstens um ihm genauso leise zu antworten, zweitens um die Verhandlung nicht zu stören und drittens ging es noch niemanden außer ihren Mann Massimo etwas an.

"Schnecke?", kicherte sie leise und kraulte ihm kurz den Bart.
"Nun ich wollte Dir sagen, dass es geklappt hat Schatz. Du musst jetzt nicht nur auf mich, sondern auch auf unser Baby aufpassen. Nat√ľrlich bleibe ich an Deiner Seite Massimo, wo sollte ich Deiner Meinung nach denn hinlaufen wollen? Du hast manchmal seltsame Ideen. Nein ich m√∂chte nicht abreisen, ich m√∂chte bei Dir bleiben.

Und nebenbei bemerkt, m√∂chte ich sehr gerne an der Kr√∂nungsfeier teilnehmen. So ein Fest erlebt man doch nicht alle Tage. √úberlege nur, was ich dann Zuhause alles erz√§hlen k√∂nnte. G√∂nne Deiner Frau doch ein bisschen Tratsch unter Freundinnen. Wir k√∂nnten eine kleine Feier geben, zu unserer R√ľckkehr. Nicht gro√ü, nur damit ich ein wenig Besuch habe. Dabei k√∂nnte ich dann von der Kr√∂nungsfeier erz√§hlen, an der wir allein mit dem Duc und zwei weiteren Begleitern teilgenommen haben, weil alles so schrecklich gef√§hrlich war!

Die anderen mussten alle abreisen, nur wir durften bleiben! Mein Mann als Besch√ľtzer des Duc, ebenso der Henker, sein Leibdiener und sogar ich! Was f√ľr ein Abenteuer, meine Freundinnen werden blass werden vor Neid. Vielleicht kann ich auf der Feier auch einmal mit Maximilien tanzen.

Oder einen kleinen Plausch mit Gro√üherzogin Ricarda von Ehervos halten? Stell Dir dass nur vor Massimo! Du k√∂nntest mit der Gro√üherzogin tanzen, oh dass w√§re sehr gut, dass w√ľrde sich sehr gut machen. Falls Du nicht tanzen m√∂chtest Schatz, behaupte ich einfach Du hast es getan. Mache Dir da keine Sorgen, niemand von meinen Freundinnen wird es wagen Maximilien zu fragen, ob dies den Tatsachen entspricht.

Zudem sind wir verwandt. Hast Du gewusst, dass seine Gro√ümutter ebenfalls eine de Neufville gewesen ist? Nun was erz√§hle ich Dir da, ich bin schon ganz im Tratsch-Modus. Nat√ľrlich wirst Du dies gewusst haben, Dein Bruder Melville auf alle F√§lle durch meinen Vater.

Du hast Recht, Du bist der einzige Verteidiger der dem Duc geblieben ist. Bitte trink nicht soviel, ich m√∂chte Dich nicht r√ľgen oder kritisieren Massimo, aber wir brauchen Deinen Verstand scharf. Genauso scharf wie Dein Schwert. Kannst Du mit Magie umgehen, wenn Du sagen wir mal angeheitert bist? Lass es bitte mir zu liebe, ich m√∂chte nicht, dass Du trinkst. Ein Glas Wein oder mal ein Bier ist in Ordnung, aber bitte halte Ma√ü.

Wo wir beim Thema Ma√ü halten sind Schatz. Was war denn gerade los mit Dir, dass Du bei den Speisen zugegriffen hast, wie ein ausgehungerter Wolf? Oder isst Du auch f√ľr zwei? Massimo kannst Du magisch nachpr√ľfen ob es tats√§chlich so ist wie ich vermute? Geht das?",
fl√ľsterte Monique und streichelte seine Hand.

Moni musterte die Verhandlungsgruppe, endlich schienen sich alle etwas anzun√§hern. Ricarda hatte einen guten Einfluss auf die Gruppe. Sie gl√§ttete die Wogen, die ihr Vater aufgew√ľhlt hatte. Scheinbar waren wirklich alle um Frieden bem√ľht, was Monique sehr freute. Nun fast alle - bis auf ihren Gastgeber Felipe. Der Mann sah w√ľtend, ja mehr noch verbittert aus. Vielleicht w√ľrde er erkennen, welches Potential in seiner Tochter schlummerte, sobald sie auf dem Thron sa√ü und in Ehveros eine neue Zeit begann.

Sie dr√ľckte Massimos Hand fester und warf einen Blick auf den Duc. Den ehemaligen Duc, denn er hatte seinen Titel vorerst seinem √§ltesten Sohn √ľberlassen. Monique kannte Maximilien ausreichend um zu wissen, weshalb er so entschieden hatte. Ihre Familien waren verbunden, wenn sie eines wusste dann, dass er seine Kinder √ľber alles liebte. Sie war froh, dass sie einen derart besonnenen Duc hatten.

Es kam ihr wie gestern vor, als sie in Hof ihres neuen Zuhauses stand und die Worte ihres Mannes sie mehr frösteln ließen, als es das Wetter je gekonnt hätten.

...Der Winter zieht auf. Es wird ein harter Winter werden, eisig und streng. So ist es immer bei Krieg...

Sie wusste, dies waren die Worte eines Mannes, der schon alles gesehen und erlebt hatte. Der schon zu viel Leid durch Krieg gesehen hatte. Und der nach seinen eigenen Angaben des K√§mpfens einfach m√ľde war. Mit der freien Hand bef√ľhlte sie den Herzanh√§nger der unter dem Stoff ihres Oberteils verborgen auf ihrer Haut lag. Nach au√üen hin war der Anh√§nger von kalter, silberner Farbe... aber es war ein Herz.

Moni dr√ľckte die Hand von ihrem Mann fester.

"Ich glaube der strenge Winter ist vorr√ľber, die ersten Fr√ľhlingsboten k√ľndigen sich an", fl√ľsterte sie ihm liebevoll zu und strich ihm eine Haarstr√§hne hinters Ohr.

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Re: Das Land Ehveros

#112

Beitrag von Killian O'Noughton » Sa 24. M√§r 2018, 14:13

Die Counts r√ľckten nach Ricardas Worten kurz zusammen und sprachen in einem leisen Tonfall miteinander. Sie sprachen was sie von den Vorschlag hielten. Derweil Sprach auch der Duc von Souvagne. Die Counts nickten sich zu da sie sich einige waren.

‚ÄěWir die Counts stimmen dem Duc de Souvange zu. Wir sollten die weiteren Verhandlungen auf morgen verlegen. Und wir werden mit Freude zum Abschluss der Verhandlungen alle eurer Kr√∂nung beiwohnen Prinzessin Ricarda von Ehveros," sagte Count O' Maes f√ľr die Ledwick Delegation.
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Re: Das Land Ehveros

#113

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 27. M√§r 2018, 12:54

Massimo
 
hielt still als Moni ihn kraulte. Er musste sich beherrschen nicht bl√∂d zu grinsen, als Moni ihm verriet was sie vorher sagen wollte. Er konnte kaum glauben was sie sagte. Massimo k√ľsste Moni und fl√ľsterte in ihr Ohr.
 
‚ÄěDas hast du sch√∂n gesagt. F√ľr uns ist der Winter vorbei Moni. Was die anderen draus machen schert mich nicht. Sie m√ľssen selber wissen, was sie wollen und was ihnen wichtig ist. Ich k√§mpfe f√ľr dich und unser Land. Ich passe auf dich und unser Baby auf, du musst keine Angst haben. Ich kann versuchen es mit den Gedanken zu erreichen. Aber es wird noch keine bewussten Gedanken haben. Das macht nichts, so wissen wir trotzdem ob es da ist. Wir m√ľssen planen, was wir alles f√ľr unser Baby brauchen. Vorher kaufen d√ľrfen wir das nicht, erst wenn es da ist. Wir k√∂nnen ihm schon ein Zimmer aussuchen. Wenn es ein Junge wird, kannst du sein Zimmer mit deinen Meereszeug schm√ľcken. Blau und solches Meeresgetier sieht bestimmt gut aus. Alles was wir nicht wissen, muss uns Melville erkl√§ren. Er weiss, was wir alles f√ľr das Baby anschaffen m√ľssen. Ich bin total aufgeregt.
Wegen den Trinken musst du dir keine Sorgen machen. Ich trinke nicht. Das gerade war nur miese Laune und das Zeug war da. Das passiert nie wieder, ich geb dir mein Wort.
Wir bleiben doch sowieso bis zur Kr√∂nung. Und m√ľssten wir nicht bleiben und d√ľrften uns verdr√ľcken, w√ľrde ich f√ľr dich¬† bleiben. Wenn du so ein Spass dran hast erz√§hl deine Freundinnen was du willst. Nur sag mir vorher was du erz√§hlen willst, damit unser Schwatz √ľbereinstimmt. Du willst dich ja nicht blamieren. Drum stimmen wir uns ab.
Eine Feier ist eine gute Idee. Wir k√∂nnen das Sommerhaus so einweihen mit einer Gartenparty. Wobei wir da jederzeit wohnen k√∂nnen Moni. Der Garten ist¬† dann nur trostlos. Ich werde dir eine Katze besorgen. Es wird eine besondere Katze sein, die wird dir¬† gefallen. Eine Farbe kannst du dir nicht aussuchen, es gibt sie nur in gelb, weiss und schwarz. Welche ich bekomme, kann ich dir nicht sagen. Lass dich √ľberraschen.
Ich hab Nervennahrung gebraucht. Wir warten und warten. Bei Schlachten besteht der Grossteil der Zeit genauso aus warten. Nur ist das hier keine Schlacht um die ich unseren Duc beneide. Ich hoffe die Krönungsfeier wird entspannter und wir können die Zeit hier was geniessen. Bis jetzt war das ein Grabenkampf. Scheinbar bleibts aber nichts so dank Ricarda. Abwarten Moni, mehr können wir sowieso nicht tun.
Sollte der Duc doch abreisen wollen, werden wir ihn begleiten. Je nachdem wie er sich entscheidet, werde ich noch mit ihm reden m√ľssen. Er hat meine Fragen nicht beantwortet. Aber er hat gerade andere Probleme. Meine Fragen k√∂nnen warten.
Jetzt sowieso, ich hoffe wir k√∂nnen uns¬† gleich auf die Quartiere verziehen. Die Verhandlungen haben echt lange gedauert. Ob es noch ein grosses B√ľndnis gibt, ist die Frage.
Wenn wir auf unseren Zimmer sind, versuch ich Kontakt zu dem Baby aufzunehmen. ¬†Wie gesagt, es wird nicht irgendwas denken oder so. Ich vermute mal es ist wie bei kleinen Tieren. Die f√ľhlen das sie da sind. Die f√ľhlen sich gut oder schlecht, sind gl√ľcklich oder haben Angst. Sowas wird das Baby f√ľhlen. Wir m√ľssen rausfinden, ob wir noch Spass haben d√ľrfen. Hast du Ahnung davon, also weisst du das? Ansonsten m√ľssen wir es lassen wegen dem Baby. Oder uns was anderes ausdenken um das Baby nicht in Gefahr zu bringen. Aber dar√ľber k√∂nnen wir sp√§ter nachdenken.‚Äú
 
 

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Re: Das Land Ehveros

#114

Beitrag von Tarkan » Di 27. M√§r 2018, 19:25

Tarkan quälte sich als erster hoch. "Da mir keine Sau hier ein Zimmer angeboten hat, werde ich wieder nach draußen gehen und auf der Wiese schlafen. Ehrlich, langsam reicht es."

F√ľrst Tsaagan rettete den Tarrik."Nicht n√∂tig. Ihr k√∂nnt bei mir schlafen, mein Zimmer verf√ľgt √ľber ein gem√ľtliches und ausreichend gro√ües Sofa. Legt Euch ins Bett und das Sofa nehme ich."

"Ach ja? Wenn das so ist, dann sag ich nicht Nein. Mir fallen die Augen zu."

"Caligo", sagte der F√ľrst und der Leibdiener half Tarkan auf die Beine, um ihn sofort in das Zimmer zu geleiten. Da Tsaagan ohne seinen Leibdiener blind war, erhob auch er sich, um sich mit ihnen auf den Weg zu machen. "Ich freue mich auf das gemeinsame Fr√ľhst√ľck", sagte er zum Duc und nickte zum Abschied in die Runde, ehe die drei aus dem Thronsaal verschwanden.

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Re: Das Land Ehveros

#115

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 28. M√§r 2018, 00:56

Der Duc nickte Tsaagan dankend zu.

"Wir freuen uns ebenso F√ľrst. Wir w√ľnschen Euch F√ľrst Tsaagan, sowie Euch Tarrik Tarkan eine angenehme Nachtruhe. Wir verabschieden uns ebenfalls und werden nun unser Quartier aufsuchen. Den Anwesenden ebenfalls eine gute Nacht, unsereins sieht sich Morgen wieder in neuer Frische", erkl√§rte Maximilien in aller H√∂flichkeit.

Gemeinsam mit Fabien verlie√ü Maximilien den Saal. Der Duc hatte sich in seine Gast-Gem√§cher im Hause Ehveros zur√ľckgezogen. M√ľde lie√ü er sich von Fabien entkleiden und genauso lie√ü er auch die Abendtoilette bestehend aus Zuber, Rasur, Haare waschen √ľber sich ergehen.

‚ÄěFabien was wissen wir bezogen auf Ricarda von Ehveros?‚Äú, fragte der Duc, w√§hrend er in das gro√üe Bett kroch und es sich gem√ľtlich machte.

‚ÄěWie Eure Majest√§t wissen, unterteilt Ricarda strikt die noch amtierende Herrschaft ihres Vater und die eigene. W√∂rtlich verk√ľndete die Prinzessin von Ehveros ‚ÄěIch nun ja mein Vater lenkt die Geschicke in seiner Regentschaft und ich meine sollte, es soweit kommen‚Äú.

Ferner zeigte sich Prinzessin Ricarda sehr erfreut dar√ľber, dass der Krieg nunmehr ein Ende gefunden zu haben scheint. Merke sie hierzu wohlweislich an ‚ÄěZudem muss ich sagen das ich froh bin, das dieser Krieg ein Ende fand und wir uns in Zeiten des Friedens wichtigeren Dingen annehmen k√∂nnen‚Äú.

Auf die Frage hin, ob, wann und wie Felipe gedenkt Prinzessin Ricarda die Krone zu √ľberreichen und ob diese jenes Ereignis zu feiern w√ľnscht, √§u√üerte die Prinzessin den Wunsch nach einer baldigen Einigung der Verhandlungspartner. Ihren Worten kann nur Rechnung getragen werden, so merkte sie an ‚ÄěIch gedenke das direkt nach den Verhandlungen zu feiern sofern, diese gut f√ľr alle ausgehen das war es ja was mein Vater will somit w√§rt ihr ebenso zugegen. Nun ich hoffe die Herrscher kommen bald zu einem Ergebnis‚Äú.

Auf die Erl√§uterung hin, dass, ginge es nach Euch Eure Majest√§t niemals h√§tte einen Krieg geben m√ľssen und den Einwurf hin, dass wir alle hoffen, dass die Regentschaft von Ricarda etwas Erfrischendes mit sich bringt, zeigte sich die Prinzessin ebenfalls erstaunlich offen. Ihre Antwort hierauf lautete ‚ÄěNun ich gedenke in meiner Regentschaft den Frieden mit allen, umliegenden L√§nder anzugehen sofern das machbar ist, ich werde die K√ľstenregionen sichern, da wir dort immer √ľberfallen werden, ansonsten habe ich vor den Norden zu erforschen‚Äú.

√úber den hohen Norden f√ľhrte die Prinzessin im weiteren Verlauf des Gespr√§ches aus ‚ÄěIch h√§tte nicht √ľbel Lust den Norden zu erforschen, es w√§re sogar m√∂glich mit den Zwergen und dem Duc ja sogar Tsaagan ein gemeinsames Projekt anzugehen, vielleicht mit einem Luftschiff? Da reist man vielleicht etwas sicher in diesen Tagen‚Äú.

Auf die sehr pers√∂nliche Frage wie es um die Heiratsabsichten der Prinzessin steht, sprich ob diese bereits jemanden an ihrer Seite habe, oder sogar erw√§gt eventuell eine Hochzeit √ľber die eigene Landesgrenze hinaus einzugehen, antwortete die Prinzessin freundlich ‚Äď aber dennoch ablehnend.

So teilte sie sehr offen mit, ‚ÄěNun ich bin offen f√ľr viele Anwerber doch ich bin in der g√ľnstigen Position selber w√§hlen zu d√ľrfen, ebenso bin ich nun ja ich, ich w√§hle selbst wen und wann‚Äú. Bei dieser Aussage schien Prinzessin Ricarda doch sehr mit sich zu ringen, vermutlich aufgrund der in Adelsh√§usern √ľblichen Vorgehensweise bezogen auf L√§nder- oder auch Familienzusammenf√ľhrende Heiraten.

Eure Einsch√§tzung bez√ľglich Prinzessin Ricarda - sie scheint eine Person des Friedens zu sein, welche sich zudem der Forschung verschrieben hat. Ein besonderes Interesse hegt Prinzessin Ricarda am hohen Norden und dessen Erforschung. Wobei der Prinzessin durchaus bewusst ist, dass es sich um eine gef√§hrliches wie auch lohnendes Forschungsziel handelt. Ferner ist sie sich der Tatsache bewusst, dass sie selbst diese Reise niemals antreten kann, aufgrund ihres royalen Status.

M√∂gliche gemeinsame Forschungsarbeiten w√ľrden sich damit f√ľr beide L√§nder ergeben, um den Frieden vollumf√§nglich f√ľr weitere Projekte zu nutzen.

Eine m√∂gliche Verbindung der H√§user Souvagne und Ehveros zwecks politischer Stabilisation durch eine Eheschlie√üung eines Eurer S√∂hne mit Ricarda kommt seitens der Prinzessin nicht in Betracht. Diese M√∂glichkeit m√ľsst Ihr verwerfen‚Äú,
erklärte Fabien ergeben.

‚ÄěWir danken Dir Fabien. Faktisch werten wir die Kr√∂nungsfeier nur noch als reinen Staatsbesuch unsererseits, um eine neue Regentin im Amt begr√ľ√üen zu d√ľrfen.

Dass dieser Umstand entf√§llt ist bedauerlich, wurde von uns aber nicht anders erwartet. Der eventuelle Frieden wird somit rein √ľber vertraglich zugesicherte B√ľndnisse abgedeckt werden m√ľssen.

Sofern sich dazu die anwesenden Parteien noch einigen m√∂gen. Wir gedenken den freundlichen, loyalen Einsatz des Comte de la Cantillion zu w√ľrdigen. Das Familienoberhaupt m√∂ge uns seine beiden T√∂chter vorstellen. Wir ziehen eine Eheschlie√üung mit einem unserer S√∂hne in Erw√§gung, um das B√ľndnis unserer H√§user durch gemeinsam entstehendes Blut zu besiegeln. Woher hat unsere Person die Informationen Ricarda betreffend Fabien?‚Äú,
fl√ľsterte der Duc mit einem kaum wahrnehmbaren Schmunzeln.

‚ÄěEure Majest√§t, Euch liegen diese Informationen aus erster Hand vor. Ihr habt diese Informationen von Ricarda selbst‚Äú, gab Fabien zur√ľck.

Der Duc war immer wieder erstaunt, woher sein Leibdiener an solche Informationen kam, sie waren ein gut eingespieltes Team.

"Ihr habt dem Comte Massimo de la Cantillion Eure Entscheidung nicht erl√§utert, w√ľrdet Ihr sie mir erl√§utern? Ich kann mir denken weshalb Ihr Euer Gefolge Heim geschickt habt, aber ich w√ľrde es sehr gerne erl√§utert bekommen. Zudem, wenn Ihr erlaubt, w√ľrde ich gerne noch etwas mit Euch reden. Ich kann noch nicht schlafen", sagte Fabien und machte sich selbst bettfertig.

"Ich warte bis Du fertig bist, Du darfst Dich zu mir legen. Privatschnack Fabs", antwortete Maximilien.
"Wie Du w√ľnscht", schmunzelte Fab freundlich.

Fabien legte sich bettfertig neben den Duc und deckte sie beide zu. Der Leibdiener legte sich auf die Seite und musterte Maximilien. Max hingegen legte den Kopf in den Nacken und schloss m√ľde die Augen.

"Kommt es hier zum √§u√üersten Disput, sprich zu einem gro√üen Knall m√∂chte ich meine Kinder nicht verlieren. Ferner m√∂chte ich nicht die gesamte F√ľhrungsriege unserer Adelsh√§user zu verlieren. Wei√üt Du was es bedeuten w√ľrde, w√ľrde sich Felipe gegen uns wenden?

Wir wissen nicht, was dieser Mann noch plant. Eine Geiselnahme um seine Forderungen durchzusetzen? Dies alles wird immer undurchsichtiger und suspekter.

Sollte Felipe mich festsetzen, dann geschieht folgendes Fabs.

Souvagne w√§re seiner alt gedienten F√ľhrung beraubt, denn Felipe h√§tte alle Familienoberh√§upter, einschlie√ülich dem Duc der Souvagne selbst in der Hand. Dies hie√üe die gesamte Souvagne, jede einzelne Familie von der Krone, √ľber den Hochadel bis zum Niederadel w√ľrden von Kindern und Jugendlichen regiert.

Ein komplettes Land in der Hand von 14 ‚Äď 20 J√§hrigen, die ihre Schollen, sowie ihr Vaterland verteidigen m√ľssen. Jene die ihnen beistehen k√∂nnten, sind hier!

Ich selbst habe mit 18 Jahren den Thron bestiegen und das Land regiert. Aber bedenke, ich spreche nun absolut offen, ich hatte einen weisen, √ľber 70 j√§hrigen Leibdiener an meiner Seite, der mir stets treu und loyal gedient hat. Der mich aber auch stets beraten hat. Wir agierten als eine Einheit. Jener weise Berater w√ľrden nun fehlen. Nicht mir, sondern dem Thron, Dreux, und zig anderen Adelsh√§usern. Nicht g√§nzlich, aber leider im gro√üen Ma√üe.

Ich erachtete den Frieden f√ľr uns alle als erstrebenswert, aus diesem Grund haben ich die Einladungen ausgesprochen.

Aus diesem Grund haben ich die Einladung Felipes angenommen. Meine Intension war, sollte es zu einem gro√üfl√§chigen Frieden kommen, ist die positiv f√ľr alle beteiligten V√∂lker. Einschlie√ülich dem unseren. Es w√§re eine Gewinnsituation f√ľr alle Seiten gewesen.
Sämtliche Oberhäupter der Adelshäuser waren hier anwesend Fabs, damit es zu keinem Affront unter den Souvagnischen Adelshäusern kommt. Die Krone und die Adelshäuser waren stets fest verbunden.

Dies wird in jedem Feudalsystem so angestrebt, folglich wei√ü jede Feudalkrone dar√ľber Bescheid. Jedes System kann gegen sich selbst gekehrt werden.

Und sollte dies eine Falle sein, so wurde unsere St√§rke ‚Äď unser Zusammenhalt, zu unserer Schw√§che.
Mitgefangen ‚Äď mitgehangen Fabs. Sie h√§tten uns alle mit einem Schlag gefangen und in der Hand.

Und dies verhinderte ich, indem ich die sofortige Heimkehr angeordnet habe, als mir die Sache hier suspekt wurde. Dies ist keine √ľberst√ľrzte Abreise, dies ist ein taktischer R√ľckzug um unseren Zusammenhalt wieder in das zur√ľck zu verwandeln, was er ist ‚Äď St√§rke.

Was immer Du gedacht oder vermutet hast Fabs, Du kannst sicher sein, mein Wohl gilt stets Souvagne und den unseren",
erklärte Maximilien mit geschlossenen Augen.

Fabien dachte einen Moment √ľber die Worte von Maximilien nach und lehnte sich vorsichtig an ihn an.

"Der Plan hat einen Haken, Du selbst bist noch hier. Er h√§tte den Duc in der Hand", fl√ľsterte Fabien.
"Fabs alles was Felipe dann in der Hand hätte, wäre ein alter blonder Mann und nichts weiter. Er hätte Maximilien in der Hand. Der Duc de Souvagne hingegen sitzt in Souvagne auf dem Thron und regiert sein Land. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wie ich einst meinem Sohn Dreux erläuterte, den Duc de Souvagne kann man nicht einfangen, einkerkern oder gar töten. Dies ist schlichtweg unmöglich, oder so gut wie unmöglich.

Der Duc ist keine tatsächliche Person.

Der Duc ist wesentlich mehr als die meisten jemals vollumfänglich begreifen werden.
Der Duc de Souvagne ist ein Amt, eine Idee, er ist eine gelebte √úberzeugung.
Felipe kann mich fangen, ein Assassine kann Maximilien jagen, er kann ihn auch töten, aber der Duc stirbt nicht.

Es hat immer einen Duc gegeben. Kein Mörder kann ein Amt, eine Idee oder gar eine Überzeugung töten. Niemand kann das. Und solange noch ein einziger Souvagner atmet Fabs, wird es einen Duc geben - ihn",
erläuterte der Maximilien.

"Ein Einziger de Souvagne Max", korrigierte Fabien innig.
"So ist es Fabs...", bestätigte Maximilien leise.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f√ľr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Ricarda von Ehveros
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Re: Das Land Ehveros

#116

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Do 29. M√§r 2018, 11:27

Es war eine bodenlose Frechheit die ganzen Verhandlungen √ľber war Filipe ruhig geblieben doch als die G√§ste anfingen sich aus dem Raum zur√ľck zu ziehen fiel ihm auf das alle seine Pl√§ne zunichte gemacht wurden, das schlimmste daran war das diese ganze Richtung von seiner Tochter aus gingen. Noch war er der F√ľrst von Ehveros und er hatte noch die alleinige Macht! Soviel stand fest, er lie√ü Ricarda in den Thronsaal rufen. Diese kam der Ladung ihres Vaters nach und schritt durch den Thronsaal der Menschenleer war, da es bereits sehr sp√§t war. "Wie konntest du es wagen dich gegen mich zu stellen?! Diese Counts haben keinen Anf√ľhrer kein Recht alleine weiter zu herrschen Souvagne wird doppelt so gro√ü wie einst und eines Tages werden sie sich gegen uns wenden! Ist dir das vollkommen gleich?!".

Ricarda selbst hatte mit so einer Reaktion gerechnet und w√§hrend ihr Vater tobte machte sie sich, ihre Spangen aus dem Haar die sie zu einer komplizierten hoch gesteckten Frisur zusammen hielten. Sie war sichtlich erleichtert diese Dinger los zu sein und sch√ľttelte den Kopf um das blonde lange Haar aus seinem K√§fig zu befreien, ihr Vater hatte seinen Vortrag beendet und sa√ü schnaufend auf dem Thron. "Ich werde in zwei Tagen auf diesem Thron sitzen Vater, ihr jedoch werdet dann hier noch leben dennoch nicht mehr viel zu melden haben, unser Volk hat das Vertrauen in uns verloren! Ich werde unser Volk sch√ľtzen und sollte es zu einer Auseinandersetzung mit irgendwem kommen, so haben wir durch unsere neuen Freunde verb√ľndete gefunden die mit uns Seite an Seite k√§mpfen werden". Ihr Vater schnaufte ver√§chtlich und wollte gerade erneut etwas sagen, doch Ricarda lie√ü ihn nicht zu Wort kommen "wie lange dauert es wohl bis das Volk selbst aufsteht und uns an den Pranger stellt? Sie wollen keinen Krieg und ich ebenso wenig Vater, das ist der einzige Weg unsere Linie am Leben zu erhalten, au√üerdem muss das Land wieder aufgebaut werden und ich muss eine Verbindung eingehen....." das letzte sprach sie etwas z√∂gerlich aus, ihr war dieses Thema nie geheuer und zu der jetzigen Situation war es eine Verbindung die Stabilit√§t in die ganze Sache brachte und auch bringen musste.

Sie drehte sich um und schritt hinaus aus dem Thronsaal ohne ihren Vater eines Blickes zu w√ľrdigen der sie, selbst in diese Situation gebracht hatte die man mit einem Vogel vergleichen konnte der in einem goldenem K√§fig sa√ü. Bevor sie ihre Gem√§cher aufsuchte gab sie Anweisungen die Kr√∂nung vorzubereiten ebenso ein beachtliches Fr√ľhst√ľck f√ľr die G√§ste.

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Das Land Ehveros

#117

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Do 29. M√§r 2018, 11:36

Skaldor war zufrieden alles ging in die richtige Richtung soviel stand fest, die Tochter dieses F√ľrsten schien zu wissen was sie tat und zu wissen was sie wollte. Als die Runde sich aufl√∂ste standen er und Golir ebenfalls auf und wurden zu ihren Gem√§chern gebracht. "Sofern diese Kr√∂nung statt findet werden wir diese B√ľndnisse beschlie√üen und somit kehrt wieder Frieden ein, f√ľrs erste" er schaute hinaus in die Nacht und f√ľgte hinzu "wo ein Krieg endet, ist der n√§chste nicht weit Golir was meinst du was wir noch tun sollten au√üer die Pforten ausbauen?". Der Rat seines Freundes war ihm wichtig und vielleicht konnten sie ja noch mehr tun, als das doch ihm fiel langsam nichts mehr ein um sein Volk weiterhin in Sicherheit zu wissen.

Das Zwergenreich selbst reichte tief in die Erde hinab, gewaltige Hallen aus Stein und die Bodensch√§tze waren enorm. Man konnte also nicht sagen das es den Zwergen schlecht erging. Dennoch war die Gier und Neugier der Zwerge nach neuen Orten die ebenso mit neuen Sch√§tzen verbunden war legend√§r. Davon war der Zwergenk√∂nig selbst nat√ľrlich nicht ausgenommen, diese Ricarda war wahrscheinlich die Person die ihnen den Frieden sichern w√ľrde. Mit dem Duc an der Seite des Gebirges konnten sie die Nordgrenze sehr gut √ľberwachen und da auch gemeinsam eine Verteidigung errichten die so leicht nicht zu √ľberwinden war. Das w√ľrde die Zusammenarbeit st√§rken und jedem B√∂sewicht ein Zeichen setzen dennoch w√ľrde es auch, eventuelle m√§chtigere M√§nner wie Tarkan anlocken um sie anzugreifen wer wusste schon was in der Chaosw√ľste alles so herum lief. "Was meinst du Golir sollen wir mit Barlok Eisenhand machen sobald wir zur√ľck sind?" er achtete den General so wie viele andere aus Niwar, dennoch hatte er die Schlacht und die Festung Dunkelbruch verloren. Niemand wusste genau zu sagen wie er diese Niederlage verkraftet hatte, ebenso wenig wie der √ľbrige Rat die Narchicht aufgenommen hatte das die uralte Feste Dunkelbruch nun in Feindeshand war. Was sogar unter Vertr√§gen f√ľr den Frieden festgehalten wurde, es gab nicht gerade wenig Zwerge die das einfach so hinnehmen w√ľrden, sie w√ľrden eine Richtung vom K√∂nig erwarten und er war verpflichtet ihnen Rede und Antwort zu liefern.

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Re: Das Land Ehveros

#118

Beitrag von Monique de la Cantillion » Di 3. Apr 2018, 23:17

Als Moni Massimo den Bart kraulte, musste er grinsen. Das Grinsen stand ihm, fand Moni. Er sah damit gleich wesentlich sympathischer aus. Sonst schaute Ihr Mann meist ziemlich finster drein, auch wenn er keine schlechte Laune hatte. Aber mit offensichtlich guter Laune, war er eine angenehme Gesellschaft.

"Mir gef√§llt es wenn Du grinst, oder l√§chelst Massimo. Schatz Du sollst nicht mit dem Baby sprechen, Du sollst nur sp√ľren ob ein Lebensfunke dort ist. Dann wissen wir ganz sicher Bescheid. Wobei alles daf√ľr spricht, dass wir Eltern werden.

Die Sachen werden wir erst kaufen, wenn das Baby geboren ist. So kenne ich es auch. Alles andere sagt man, bringt Ungl√ľck. Dein Vorschlag gef√§llt mir, sollte es ein Junge werden, dekorieren wir sein Zimmer mit Sammelst√ľck aus dem Meer.

Dein Bruder wird uns schon weiterhelfen k√∂nnen, der Mann hat vier Kinder Massimo und falls Melville nicht helfen kann, seine Frauen k√∂nnen es garantiert. Das war keine Zurechtweisung bez√ľglich des Trinkens, ich sorge mich um Dich. Ob Du sonst trinkst, kann ich nicht absch√§tzen, daf√ľr kennen wir uns leider zu kurz Massimo. Aber ich vertraue auf Dein Wort",
sagte sie leise.

Die Counts aus Ledwick und der Duc verabschiedeten sich f√ľr die Nacht und Monique wollte es ganz genauso halten. Die anderen Verhandlungsteilnehmer taten es ihnen gleich. Monique stand auf, schnappte sich noch ein kleines K√ľchlein f√ľr unterwegs und zog dann Massimo mit sich nach drau√üen.

"Jetzt benötige ich die Nervennahrung, möchtest Du mal abbeißen?", bot sie gut gelaunt an.

"Nun auf Deine Katze bin ich gespannt, da ich mir eh keine Farbe aussuchen darf, lass ich mich √ľberraschen. Die Gartenfeier mit etwas Plauderei werden wir geben. Ein sehr guter Einfall, dass wir uns vorher absprechen. Wir d√ľrfen nicht zu dick auftragen, wir m√ľssen vielleicht sogar etwas bescheiden wirken. Immerhin kommt man nicht alle Tage raus, sprich wer von unseren Verwandten war schon in der Ferne? Mir f√§llt von meinen Verwandten auf Anhieb niemand ein Massimo. Hier iss auf", lachte Monique leise und stopfte Massimo einfach die H√§lfte des K√ľchleins in den Mund.

Moni hakte sich bei ihrem Mann unter, als sie weiter zu ihrem Quartier schlenderten.

"Ich denke Schlachten kann man auch mit Worten schlagen, darum nennt man sie auch Wortgefechte. Aber solange man es dabei belassen k√∂nnte, w√§re das doch ein gewaltiger Fortschritt. Niemand wird verletzt, h√∂chstens hier und da mal der Stolz oder etwas Ehre. Aber keine Person w√ľrde verletzt oder get√∂tet", antwortete sie.

Monique blieb vor der T√ľr des Quartiers stehen, drehte sich zu Massimo um und nahm seine H√§nde ihn ihre, dabei zog sie ihn ganz nah zu sich heran.

"Soweit mir bekannt ist, d√ľrfen wir noch Spa√ü haben so lange Du vorsichtig bist. Sp√§ter muss man auf den Bauch R√ľcksicht nehmen. Du musst mich also nicht nur besch√ľtzen Massimo, Du musst mich auch ganz vorsichtig behandeln", fl√ľsterte Monique, stellte sich auf die Zehenspitzen und umarmte ihren Mann um den Hals.

"Du kannst mich also gerne waschen, nur solltest Du dabei etwas sanfter vorgehen und mich nicht untertauchen. Ich wei√ü Du hast es damals nur gut gemeint Schatz und Du hast sogar den Gestank wegbekommen, sonst h√§tte ich mich bis auf die Knochen blamiert. Aber trotzdem muss Du nun alles mit Samthandschuhen anfassen, sprich mich. Lass uns hineingehen Massi", erkl√§rte sie leise, dr√ľckte sich ganz sanft an ihn und k√ľsste ihn auf den Mund.

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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Das Land Ehveros

#119

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 4. Apr 2018, 10:36

Massimo
 
war froh dass die Verhandlung f√ľr heute vorbei war. Moni machte dass sie schnell weg kamen und nahm sich einen Kuchen mit. Sie schwatzte drauf los und bot ihm ein St√ľck Kuchen an. Bevor er antworten konnte schwatzte sie erneut los und stopfte ihm dann den Mund indem sie den Rest vom Kuchen hineinstopfte. Massimo st√∂rte es nicht, das Zeug war ziemlich lecker. Als er seinen Mund wieder frei hatte, konnte er ihr auch antworten.
 
‚ÄěMoni du kannst mir alles sagen. Sogar¬† dass ich den Mund halten soll. Du musst mich nicht mit Kuchen ersticken. Oder warn mich wenigstens vor.‚Äú
 
Massimo verkniff sich sein Grinsen. Sie h√∂rte an seinen Ton, dass er nur rumgebl√∂delt hatte. Sie gingen zur√ľck zu ihrem Zimmer und Moni hakte sich¬† bei ihm ein. Das gefiel ihm, er freute sich √ľber die Geste und streichelte √ľber ihren Arm.
 
‚ÄěGew√∂hnungssache Moni, ich hab nicht immer ein Grund zu l√§cheln. Bei der Scheisse um die ich mich k√ľmmern musste, h√§ttest du auch nicht gel√§chelt. Davon geh ich aus. Wobei kommt drauf an, wen du l√§uterst. Da kommst du doch in Versuchung zu grinsen. Bei manchen bist du voller Wut. Manche hasst du sogar und l√§uterst du so jemand, dann m√∂chtest du manchmal schon gerne grinsen. Allein weil der das verdient h√§tte. Gut, jetzt hab ich keinen Grund grimmig zu gucken. Bis auf das nervt√∂tende Geschw√§tz in der Verhandlung. Wof√ľr wurden wir von Felipie eingeladen, er wollte keinen Frieden. Der wollte die Leichen fleddern. Egal, nicht unser Problem, seine Tochter hat ihm gezeigt was eine Harke ist.
Ich versuch f√ľr dich nicht so grimmig zu gucken. Mir gef√§llt auch wenn du l√§chelst und grinst. Ich verstehe, ich soll nur √ľberpr√ľfen ob das Baby da ist. Das ist kein Problem, das mach ich. Weder dem Baby noch dir passiert was dabei. Es ist wie in Gedanken unterhalten. Nicht mal soviel. Eigentlich nur wie ein geistigen Blick drauf werfen. Ich zeig dir was ich gesehen habe. Wozu ben√∂tigst du Nervennahrung?
Die Katze wird kein piefige Normalo-Katze sein die jeder Dorfdepp hat. Es wird eine ganz besondere Katze sein. Genau, lass dich √ľberraschen. Es wird ein bisschen dauern, bis ich Deine Katze gefunden habe. Aber du sollst die beste Katze bekommen, nicht so einen winzigen M√§usem√∂rder.‚Äú
 
Massimo dachte √ľber Monis Frage nach.
 
‚ÄěVon meine Verwandten war auch niemand in der Fremde. Nur ich und ich kann dir sagen, du hast nichts verpasst. Die haben da nichts was es nicht bei uns gibt. Nur bei uns sind die meisten Dinge besser. Zum Beispiel Nahrungsmittel. Wenn du dir mal anschaust, was manche f√ľr ein widerw√§rtiges Zeug essen und trinken da kommts dir hoch. Das Problem ist nur, du musst den selben Dreck essen. Es gibt da nichts anderes. Mir ist schon bewusst, wer nichts zu fressen hat frisst alles was er zwischen die Finger bekommt. Aber ich rede von V√∂lkern die keine Not leiden. Die haben die Sicht Essen muss total billig sein und schmecken. Der Rest interessiert die nicht.
So schmeckts dann auch.
Soviel Aufwand wie bei uns mit Essen betrieben wird und ¬†was wir alles an Lebensmittel haben, hat glaub ich kein anderes Volk. Allein die ganzen verschiedenen Regionen und ihre K√ľchen. Damit k√∂nnte ich mich besch√§ftigen, dass w√ľrde mir Freude machen. Ich esse gerne leckere Dinge, ich k√∂nnte lernen sie zu kochen. So schwer kann das nicht sein, andere M√§nner bekommen das genauso hin.
Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht zu fett werde.
Wir geh√∂ren zusammen Moni. Sich absprechen ist das wichtigste in eine Truppe. Ohne Absprache geht gar nichts. Du kannst nicht das eine schwatzen und ich schwatz was ganz anderes. Wenn wir denen die Hucke volll√ľgen, dann machen wir das richtig. ¬†Sonst blamierst du dich bis auf die Knochen. Durch den Angriff von dem Drecksvieh hast du dich nicht blamiert. Blamieren kannst du dich nur, wenn du selber Scheisse baust. Du hast keine Scheisse gebaut Moni. Du¬† hast gar nichts daf√ľr gekonnt, du bist angegriffen worden. Die Pissnelke hat dich entehrt. Daf√ľr h√§tte ich das Vieh erschlagen sollen. Der Duc war leider anderer Meinung. Ansonsten h√§tte ich den Sch√§del der Pissnelke gespalten wie Kantholz. Ich schw√∂re es dir. Am besten mit einem Zweih√§nder. Ich h√§tte dem Vieh alles abgehackt. Arme, Beine dann abgebunden mit Lederriemen und es als Torso in die Botanik geschmissen zum Vermodern. Das w√§re ein abschreckendes Beispiel. So hat der von Bellamy nur einen Klaps bekommen. Gut in die Fresse, mit dem Panzerhandschuh. Aber mehr als ein paar Z√§hne hat der nicht verloren und es ging um dich Moni. ‚Äú
 
Massmino schaute seine Frau an und sch√ľttelte langsam den Kopf.
 
‚ÄěIch streite mich nicht mit dir Moni, aber ich bin anderer Meinung als du. Schlachten nur mit Worte, dass wird nie funktionieren. Wenn du von jemand die Ehre verletzt, oder seinen Stolz, dann hat er sehr schnell sehr tiefe Rachegel√ľste. Was h√§ttest du denn mit der Pissnelke gerne gemacht? Bleib mal bei dem Thema. H√§ttest du mit dem seinen Angriff auf dich ausdiskutieren wollen?
Nein sowas geht nicht. Manchmal muss du ein Zeichen setzen. Bis hierher und nicht weiter. Der n√§chste wird sich genau √ľberlegen, ob er versucht dich zu entehren. Der h√§tte ja gesehen, was mit solchen Typen passiert.
Du kannst nat√ľrlich keinen mit Gewalt von einer Ansicht √ľberzeugen. Niemand wird deiner Meinung sein, nur weil du Gewalt anwendest. Sie verschweigen aus Angst dann ihre eigene Meinung. Aber in Schlachten geht es nicht immer darum, dass du wen von deiner Meinung √ľberzeugst und dass er deine Ansicht annimmt. Manchmal musst du einfach deinen Hintern verteidigen Moni. Und da reichen Worte oft nicht ein. Blanker Stahl ist das was am Ende die Feinde auf Abstand h√§lt. Und du wirst lernen damit umzugehen. Wenigstens einen Dolch musst du benutzen k√∂nnen. F√ľr deine eigene Sicherheit und die vom Baby. Ich bringe es dir bei.‚Äú
 
Als sie an ihre Zimmert√ľr angekommen waren, legte Moni ihre Arme um Massimos Hals und dr√ľckte sich an ihn. Massimo war √ľberrascht und freute sich. Er schloss sie in seine Arme und presste sie sanft mit seinen K√∂rper gegen die T√ľr. Dabei beugte er sich zu Moni um in ihr Ohr zu fl√ľstern.
 
‚ÄěDas freut mich zu h√∂ren Moni. Nat√ľrlich nehme ich R√ľcksicht. Ich bin vorsichtig und ¬†pass auf dich auf. Die W√§sche war ehr f√ľr einen Kameraden geeignet als f√ľr die eigene Frau. Das gebe ich zu und entschuldige mich bei dir f√ľr meine grobe Art. Ich hatte Angst um dich Moni. Der Gestank ist nicht das schlimmste gewesen. Du musstest seinen Dreck loswerden um nicht krank zu werden.
Ich soll sanft zu dir sein, das mache ich gerne. Du hast angefangen und ich spiele mit. Was soll ich mit dir machen Schneckchen?.“
 
Massimo k√ľsste Monique sanft auf den Hals. Er streichelte sie z√§rtlich und dr√ľckte ihren K√∂rper fester an sich.

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Golir Greifenfeder
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Re: Das Land Ehveros

#120

Beitrag von Golir Greifenfeder » So 8. Apr 2018, 16:11

Golir trat neben den König.
‚ÄěNun neben dem B√ľndnis mit den Almanen Menschen. Sollten wir nach weiteren B√ľndnissen suchen aber auch die alten st√§rken. Der letzte Krieg hat uns gezeigt, die Zwerge werden alleine auf Dauer verlieren,‚Äú der √§ltere Zwerg strich sich durch seinen geflochtenen Bart. Er gr√ľbelte ob es noch weitere M√∂glichkeiten gab um sich f√ľr die Zukunft zu Wappnen.

Dann fragte ihn der Zwergenkönig nach dem leidtragenden dieser Geschichte und Golir antwortete ihm:
‚ÄěNun was General Eisenhand betrifft.... einige im Rat werden ihn wohl als S√ľndenbock missbrauchen wollen. Und wie gut er die Sache selbst verkraftet mag ich nicht sagen zu k√∂nnen.Aber ich denke es w√§re ratsamen ihm die Mission mit der Suche nach neuen Partnern zu beauftragen. Was meint Ihr?‚Äú

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