Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzulösen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
Antworten
Benutzeravatar
Monique de la Cantillion
Zweitcharakter
BeitrÀge: 31
Registriert: So 4. Feb 2018, 15:11
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: [ externes Bild ]

Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#111

Beitrag von Monique de la Cantillion » Sa 24. MĂ€r 2018, 02:04

Monique beugte sich ebenfalls ganz nah zu ihrem Mann. Erstens um ihm genauso leise zu antworten, zweitens um die Verhandlung nicht zu stören und drittens ging es noch niemanden außer ihren Mann Massimo etwas an.

"Schnecke?", kicherte sie leise und kraulte ihm kurz den Bart.
"Nun ich wollte Dir sagen, dass es geklappt hat Schatz. Du musst jetzt nicht nur auf mich, sondern auch auf unser Baby aufpassen. NatĂŒrlich bleibe ich an Deiner Seite Massimo, wo sollte ich Deiner Meinung nach denn hinlaufen wollen? Du hast manchmal seltsame Ideen. Nein ich möchte nicht abreisen, ich möchte bei Dir bleiben.

Und nebenbei bemerkt, möchte ich sehr gerne an der Krönungsfeier teilnehmen. So ein Fest erlebt man doch nicht alle Tage. Überlege nur, was ich dann Zuhause alles erzĂ€hlen könnte. Gönne Deiner Frau doch ein bisschen Tratsch unter Freundinnen. Wir könnten eine kleine Feier geben, zu unserer RĂŒckkehr. Nicht groß, nur damit ich ein wenig Besuch habe. Dabei könnte ich dann von der Krönungsfeier erzĂ€hlen, an der wir allein mit dem Duc und zwei weiteren Begleitern teilgenommen haben, weil alles so schrecklich gefĂ€hrlich war!

Die anderen mussten alle abreisen, nur wir durften bleiben! Mein Mann als BeschĂŒtzer des Duc, ebenso der Henker, sein Leibdiener und sogar ich! Was fĂŒr ein Abenteuer, meine Freundinnen werden blass werden vor Neid. Vielleicht kann ich auf der Feier auch einmal mit Maximilien tanzen.

Oder einen kleinen Plausch mit Großherzogin Ricarda von Ehervos halten? Stell Dir dass nur vor Massimo! Du könntest mit der Großherzogin tanzen, oh dass wĂ€re sehr gut, dass wĂŒrde sich sehr gut machen. Falls Du nicht tanzen möchtest Schatz, behaupte ich einfach Du hast es getan. Mache Dir da keine Sorgen, niemand von meinen Freundinnen wird es wagen Maximilien zu fragen, ob dies den Tatsachen entspricht.

Zudem sind wir verwandt. Hast Du gewusst, dass seine Großmutter ebenfalls eine de Neufville gewesen ist? Nun was erzĂ€hle ich Dir da, ich bin schon ganz im Tratsch-Modus. NatĂŒrlich wirst Du dies gewusst haben, Dein Bruder Melville auf alle FĂ€lle durch meinen Vater.

Du hast Recht, Du bist der einzige Verteidiger der dem Duc geblieben ist. Bitte trink nicht soviel, ich möchte Dich nicht rĂŒgen oder kritisieren Massimo, aber wir brauchen Deinen Verstand scharf. Genauso scharf wie Dein Schwert. Kannst Du mit Magie umgehen, wenn Du sagen wir mal angeheitert bist? Lass es bitte mir zu liebe, ich möchte nicht, dass Du trinkst. Ein Glas Wein oder mal ein Bier ist in Ordnung, aber bitte halte Maß.

Wo wir beim Thema Maß halten sind Schatz. Was war denn gerade los mit Dir, dass Du bei den Speisen zugegriffen hast, wie ein ausgehungerter Wolf? Oder isst Du auch fĂŒr zwei? Massimo kannst Du magisch nachprĂŒfen ob es tatsĂ€chlich so ist wie ich vermute? Geht das?",
flĂŒsterte Monique und streichelte seine Hand.

Moni musterte die Verhandlungsgruppe, endlich schienen sich alle etwas anzunĂ€hern. Ricarda hatte einen guten Einfluss auf die Gruppe. Sie glĂ€ttete die Wogen, die ihr Vater aufgewĂŒhlt hatte. Scheinbar waren wirklich alle um Frieden bemĂŒht, was Monique sehr freute. Nun fast alle - bis auf ihren Gastgeber Felipe. Der Mann sah wĂŒtend, ja mehr noch verbittert aus. Vielleicht wĂŒrde er erkennen, welches Potential in seiner Tochter schlummerte, sobald sie auf dem Thron saß und in Ehveros eine neue Zeit begann.

Sie drĂŒckte Massimos Hand fester und warf einen Blick auf den Duc. Den ehemaligen Duc, denn er hatte seinen Titel vorerst seinem Ă€ltesten Sohn ĂŒberlassen. Monique kannte Maximilien ausreichend um zu wissen, weshalb er so entschieden hatte. Ihre Familien waren verbunden, wenn sie eines wusste dann, dass er seine Kinder ĂŒber alles liebte. Sie war froh, dass sie einen derart besonnenen Duc hatten.

Es kam ihr wie gestern vor, als sie in Hof ihres neuen Zuhauses stand und die Worte ihres Mannes sie mehr frösteln ließen, als es das Wetter je gekonnt hĂ€tten.

...Der Winter zieht auf. Es wird ein harter Winter werden, eisig und streng. So ist es immer bei Krieg...

Sie wusste, dies waren die Worte eines Mannes, der schon alles gesehen und erlebt hatte. Der schon zu viel Leid durch Krieg gesehen hatte. Und der nach seinen eigenen Angaben des KĂ€mpfens einfach mĂŒde war. Mit der freien Hand befĂŒhlte sie den HerzanhĂ€nger der unter dem Stoff ihres Oberteils verborgen auf ihrer Haut lag. Nach außen hin war der AnhĂ€nger von kalter, silberner Farbe... aber es war ein Herz.

Moni drĂŒckte die Hand von ihrem Mann fester.

"Ich glaube der strenge Winter ist vorrĂŒber, die ersten FrĂŒhlingsboten kĂŒndigen sich an", flĂŒsterte sie ihm liebevoll zu und strich ihm eine HaarstrĂ€hne hinters Ohr.

Benutzeravatar
Killian O'Noughton
Zweitcharakter
BeitrÀge: 10
Registriert: So 18. Feb 2018, 17:31
Guthaben: Gesperrt
Volk: Almane (Ledwick)
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1330

Re: Das Land Ehveros

#112

Beitrag von Killian O'Noughton » Sa 24. MĂ€r 2018, 14:13

Die Counts rĂŒckten nach Ricardas Worten kurz zusammen und sprachen in einem leisen Tonfall miteinander. Sie sprachen was sie von den Vorschlag hielten. Derweil Sprach auch der Duc von Souvagne. Die Counts nickten sich zu da sie sich einige waren.

„Wir die Counts stimmen dem Duc de Souvange zu. Wir sollten die weiteren Verhandlungen auf morgen verlegen. Und wir werden mit Freude zum Abschluss der Verhandlungen alle eurer Krönung beiwohnen Prinzessin Ricarda von Ehveros," sagte Count O' Maes fĂŒr die Ledwick Delegation.
Avatar von Solaire aus der Avatarschmiede

Benutzeravatar
Comte Massimo de la Cantillion
Zweitcharakter
BeitrÀge: 90
Registriert: Mo 5. Jun 2017, 20:19
Guthaben: Gesperrt

Re: Das Land Ehveros

#113

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 27. MĂ€r 2018, 12:54

Massimo
 
hielt still als Moni ihn kraulte. Er musste sich beherrschen nicht blöd zu grinsen, als Moni ihm verriet was sie vorher sagen wollte. Er konnte kaum glauben was sie sagte. Massimo kĂŒsste Moni und flĂŒsterte in ihr Ohr.
 
„Das hast du schön gesagt. FĂŒr uns ist der Winter vorbei Moni. Was die anderen draus machen schert mich nicht. Sie mĂŒssen selber wissen, was sie wollen und was ihnen wichtig ist. Ich kĂ€mpfe fĂŒr dich und unser Land. Ich passe auf dich und unser Baby auf, du musst keine Angst haben. Ich kann versuchen es mit den Gedanken zu erreichen. Aber es wird noch keine bewussten Gedanken haben. Das macht nichts, so wissen wir trotzdem ob es da ist. Wir mĂŒssen planen, was wir alles fĂŒr unser Baby brauchen. Vorher kaufen dĂŒrfen wir das nicht, erst wenn es da ist. Wir können ihm schon ein Zimmer aussuchen. Wenn es ein Junge wird, kannst du sein Zimmer mit deinen Meereszeug schmĂŒcken. Blau und solches Meeresgetier sieht bestimmt gut aus. Alles was wir nicht wissen, muss uns Melville erklĂ€ren. Er weiss, was wir alles fĂŒr das Baby anschaffen mĂŒssen. Ich bin total aufgeregt.
Wegen den Trinken musst du dir keine Sorgen machen. Ich trinke nicht. Das gerade war nur miese Laune und das Zeug war da. Das passiert nie wieder, ich geb dir mein Wort.
Wir bleiben doch sowieso bis zur Krönung. Und mĂŒssten wir nicht bleiben und dĂŒrften uns verdrĂŒcken, wĂŒrde ich fĂŒr dich  bleiben. Wenn du so ein Spass dran hast erzĂ€hl deine Freundinnen was du willst. Nur sag mir vorher was du erzĂ€hlen willst, damit unser Schwatz ĂŒbereinstimmt. Du willst dich ja nicht blamieren. Drum stimmen wir uns ab.
Eine Feier ist eine gute Idee. Wir können das Sommerhaus so einweihen mit einer Gartenparty. Wobei wir da jederzeit wohnen können Moni. Der Garten ist  dann nur trostlos. Ich werde dir eine Katze besorgen. Es wird eine besondere Katze sein, die wird dir  gefallen. Eine Farbe kannst du dir nicht aussuchen, es gibt sie nur in gelb, weiss und schwarz. Welche ich bekomme, kann ich dir nicht sagen. Lass dich ĂŒberraschen.
Ich hab Nervennahrung gebraucht. Wir warten und warten. Bei Schlachten besteht der Grossteil der Zeit genauso aus warten. Nur ist das hier keine Schlacht um die ich unseren Duc beneide. Ich hoffe die Krönungsfeier wird entspannter und wir können die Zeit hier was geniessen. Bis jetzt war das ein Grabenkampf. Scheinbar bleibts aber nichts so dank Ricarda. Abwarten Moni, mehr können wir sowieso nicht tun.
Sollte der Duc doch abreisen wollen, werden wir ihn begleiten. Je nachdem wie er sich entscheidet, werde ich noch mit ihm reden mĂŒssen. Er hat meine Fragen nicht beantwortet. Aber er hat gerade andere Probleme. Meine Fragen können warten.
Jetzt sowieso, ich hoffe wir können uns  gleich auf die Quartiere verziehen. Die Verhandlungen haben echt lange gedauert. Ob es noch ein grosses BĂŒndnis gibt, ist die Frage.
Wenn wir auf unseren Zimmer sind, versuch ich Kontakt zu dem Baby aufzunehmen.  Wie gesagt, es wird nicht irgendwas denken oder so. Ich vermute mal es ist wie bei kleinen Tieren. Die fĂŒhlen das sie da sind. Die fĂŒhlen sich gut oder schlecht, sind glĂŒcklich oder haben Angst. Sowas wird das Baby fĂŒhlen. Wir mĂŒssen rausfinden, ob wir noch Spass haben dĂŒrfen. Hast du Ahnung davon, also weisst du das? Ansonsten mĂŒssen wir es lassen wegen dem Baby. Oder uns was anderes ausdenken um das Baby nicht in Gefahr zu bringen. Aber darĂŒber können wir spĂ€ter nachdenken.“
 
 

Benutzeravatar
Tarkan
Zweitcharakter
BeitrÀge: 67
Registriert: So 10. Jan 2016, 18:38
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Rakshaner

Das Chaos

Re: Das Land Ehveros

#114

Beitrag von Tarkan » Di 27. MĂ€r 2018, 19:25

Tarkan quĂ€lte sich als erster hoch. "Da mir keine Sau hier ein Zimmer angeboten hat, werde ich wieder nach draußen gehen und auf der Wiese schlafen. Ehrlich, langsam reicht es."

FĂŒrst Tsaagan rettete den Tarrik."Nicht nötig. Ihr könnt bei mir schlafen, mein Zimmer verfĂŒgt ĂŒber ein gemĂŒtliches und ausreichend großes Sofa. Legt Euch ins Bett und das Sofa nehme ich."

"Ach ja? Wenn das so ist, dann sag ich nicht Nein. Mir fallen die Augen zu."

"Caligo", sagte der FĂŒrst und der Leibdiener half Tarkan auf die Beine, um ihn sofort in das Zimmer zu geleiten. Da Tsaagan ohne seinen Leibdiener blind war, erhob auch er sich, um sich mit ihnen auf den Weg zu machen. "Ich freue mich auf das gemeinsame FrĂŒhstĂŒck", sagte er zum Duc und nickte zum Abschied in die Runde, ehe die drei aus dem Thronsaal verschwanden.

Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne
Duc
BeitrÀge: 163
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: [ externes Bild ]

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#115

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 28. MĂ€r 2018, 00:56

Der Duc nickte Tsaagan dankend zu.

"Wir freuen uns ebenso FĂŒrst. Wir wĂŒnschen Euch FĂŒrst Tsaagan, sowie Euch Tarrik Tarkan eine angenehme Nachtruhe. Wir verabschieden uns ebenfalls und werden nun unser Quartier aufsuchen. Den Anwesenden ebenfalls eine gute Nacht, unsereins sieht sich Morgen wieder in neuer Frische", erklĂ€rte Maximilien in aller Höflichkeit.

Gemeinsam mit Fabien verließ Maximilien den Saal. Der Duc hatte sich in seine Gast-GemĂ€cher im Hause Ehveros zurĂŒckgezogen. MĂŒde ließ er sich von Fabien entkleiden und genauso ließ er auch die Abendtoilette bestehend aus Zuber, Rasur, Haare waschen ĂŒber sich ergehen.

„Fabien was wissen wir bezogen auf Ricarda von Ehveros?“, fragte der Duc, wĂ€hrend er in das große Bett kroch und es sich gemĂŒtlich machte.

„Wie Eure MajestĂ€t wissen, unterteilt Ricarda strikt die noch amtierende Herrschaft ihres Vater und die eigene. Wörtlich verkĂŒndete die Prinzessin von Ehveros „Ich nun ja mein Vater lenkt die Geschicke in seiner Regentschaft und ich meine sollte, es soweit kommen“.

Ferner zeigte sich Prinzessin Ricarda sehr erfreut darĂŒber, dass der Krieg nunmehr ein Ende gefunden zu haben scheint. Merke sie hierzu wohlweislich an „Zudem muss ich sagen das ich froh bin, das dieser Krieg ein Ende fand und wir uns in Zeiten des Friedens wichtigeren Dingen annehmen können“.

Auf die Frage hin, ob, wann und wie Felipe gedenkt Prinzessin Ricarda die Krone zu ĂŒberreichen und ob diese jenes Ereignis zu feiern wĂŒnscht, Ă€ußerte die Prinzessin den Wunsch nach einer baldigen Einigung der Verhandlungspartner. Ihren Worten kann nur Rechnung getragen werden, so merkte sie an „Ich gedenke das direkt nach den Verhandlungen zu feiern sofern, diese gut fĂŒr alle ausgehen das war es ja was mein Vater will somit wĂ€rt ihr ebenso zugegen. Nun ich hoffe die Herrscher kommen bald zu einem Ergebnis“.

Auf die ErlĂ€uterung hin, dass, ginge es nach Euch Eure MajestĂ€t niemals hĂ€tte einen Krieg geben mĂŒssen und den Einwurf hin, dass wir alle hoffen, dass die Regentschaft von Ricarda etwas Erfrischendes mit sich bringt, zeigte sich die Prinzessin ebenfalls erstaunlich offen. Ihre Antwort hierauf lautete „Nun ich gedenke in meiner Regentschaft den Frieden mit allen, umliegenden LĂ€nder anzugehen sofern das machbar ist, ich werde die KĂŒstenregionen sichern, da wir dort immer ĂŒberfallen werden, ansonsten habe ich vor den Norden zu erforschen“.

Über den hohen Norden fĂŒhrte die Prinzessin im weiteren Verlauf des GesprĂ€ches aus „Ich hĂ€tte nicht ĂŒbel Lust den Norden zu erforschen, es wĂ€re sogar möglich mit den Zwergen und dem Duc ja sogar Tsaagan ein gemeinsames Projekt anzugehen, vielleicht mit einem Luftschiff? Da reist man vielleicht etwas sicher in diesen Tagen“.

Auf die sehr persönliche Frage wie es um die Heiratsabsichten der Prinzessin steht, sprich ob diese bereits jemanden an ihrer Seite habe, oder sogar erwĂ€gt eventuell eine Hochzeit ĂŒber die eigene Landesgrenze hinaus einzugehen, antwortete die Prinzessin freundlich – aber dennoch ablehnend.

So teilte sie sehr offen mit, „Nun ich bin offen fĂŒr viele Anwerber doch ich bin in der gĂŒnstigen Position selber wĂ€hlen zu dĂŒrfen, ebenso bin ich nun ja ich, ich wĂ€hle selbst wen und wann“. Bei dieser Aussage schien Prinzessin Ricarda doch sehr mit sich zu ringen, vermutlich aufgrund der in AdelshĂ€usern ĂŒblichen Vorgehensweise bezogen auf LĂ€nder- oder auch FamilienzusammenfĂŒhrende Heiraten.

Eure EinschĂ€tzung bezĂŒglich Prinzessin Ricarda - sie scheint eine Person des Friedens zu sein, welche sich zudem der Forschung verschrieben hat. Ein besonderes Interesse hegt Prinzessin Ricarda am hohen Norden und dessen Erforschung. Wobei der Prinzessin durchaus bewusst ist, dass es sich um eine gefĂ€hrliches wie auch lohnendes Forschungsziel handelt. Ferner ist sie sich der Tatsache bewusst, dass sie selbst diese Reise niemals antreten kann, aufgrund ihres royalen Status.

Mögliche gemeinsame Forschungsarbeiten wĂŒrden sich damit fĂŒr beide LĂ€nder ergeben, um den Frieden vollumfĂ€nglich fĂŒr weitere Projekte zu nutzen.

Eine mögliche Verbindung der HĂ€user Souvagne und Ehveros zwecks politischer Stabilisation durch eine Eheschließung eines Eurer Söhne mit Ricarda kommt seitens der Prinzessin nicht in Betracht. Diese Möglichkeit mĂŒsst Ihr verwerfen“,
erklÀrte Fabien ergeben.

„Wir danken Dir Fabien. Faktisch werten wir die Krönungsfeier nur noch als reinen Staatsbesuch unsererseits, um eine neue Regentin im Amt begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.

Dass dieser Umstand entfĂ€llt ist bedauerlich, wurde von uns aber nicht anders erwartet. Der eventuelle Frieden wird somit rein ĂŒber vertraglich zugesicherte BĂŒndnisse abgedeckt werden mĂŒssen.

Sofern sich dazu die anwesenden Parteien noch einigen mögen. Wir gedenken den freundlichen, loyalen Einsatz des Comte de la Cantillion zu wĂŒrdigen. Das Familienoberhaupt möge uns seine beiden Töchter vorstellen. Wir ziehen eine Eheschließung mit einem unserer Söhne in ErwĂ€gung, um das BĂŒndnis unserer HĂ€user durch gemeinsam entstehendes Blut zu besiegeln. Woher hat unsere Person die Informationen Ricarda betreffend Fabien?“,
flĂŒsterte der Duc mit einem kaum wahrnehmbaren Schmunzeln.

„Eure MajestĂ€t, Euch liegen diese Informationen aus erster Hand vor. Ihr habt diese Informationen von Ricarda selbst“, gab Fabien zurĂŒck.

Der Duc war immer wieder erstaunt, woher sein Leibdiener an solche Informationen kam, sie waren ein gut eingespieltes Team.

"Ihr habt dem Comte Massimo de la Cantillion Eure Entscheidung nicht erlĂ€utert, wĂŒrdet Ihr sie mir erlĂ€utern? Ich kann mir denken weshalb Ihr Euer Gefolge Heim geschickt habt, aber ich wĂŒrde es sehr gerne erlĂ€utert bekommen. Zudem, wenn Ihr erlaubt, wĂŒrde ich gerne noch etwas mit Euch reden. Ich kann noch nicht schlafen", sagte Fabien und machte sich selbst bettfertig.

"Ich warte bis Du fertig bist, Du darfst Dich zu mir legen. Privatschnack Fabs", antwortete Maximilien.
"Wie Du wĂŒnscht", schmunzelte Fab freundlich.

Fabien legte sich bettfertig neben den Duc und deckte sie beide zu. Der Leibdiener legte sich auf die Seite und musterte Maximilien. Max hingegen legte den Kopf in den Nacken und schloss mĂŒde die Augen.

"Kommt es hier zum Ă€ußersten Disput, sprich zu einem großen Knall möchte ich meine Kinder nicht verlieren. Ferner möchte ich nicht die gesamte FĂŒhrungsriege unserer AdelshĂ€user zu verlieren. Weißt Du was es bedeuten wĂŒrde, wĂŒrde sich Felipe gegen uns wenden?

Wir wissen nicht, was dieser Mann noch plant. Eine Geiselnahme um seine Forderungen durchzusetzen? Dies alles wird immer undurchsichtiger und suspekter.

Sollte Felipe mich festsetzen, dann geschieht folgendes Fabs.

Souvagne wĂ€re seiner alt gedienten FĂŒhrung beraubt, denn Felipe hĂ€tte alle FamilienoberhĂ€upter, einschließlich dem Duc der Souvagne selbst in der Hand. Dies hieße die gesamte Souvagne, jede einzelne Familie von der Krone, ĂŒber den Hochadel bis zum Niederadel wĂŒrden von Kindern und Jugendlichen regiert.

Ein komplettes Land in der Hand von 14 – 20 JĂ€hrigen, die ihre Schollen, sowie ihr Vaterland verteidigen mĂŒssen. Jene die ihnen beistehen könnten, sind hier!

Ich selbst habe mit 18 Jahren den Thron bestiegen und das Land regiert. Aber bedenke, ich spreche nun absolut offen, ich hatte einen weisen, ĂŒber 70 jĂ€hrigen Leibdiener an meiner Seite, der mir stets treu und loyal gedient hat. Der mich aber auch stets beraten hat. Wir agierten als eine Einheit. Jener weise Berater wĂŒrden nun fehlen. Nicht mir, sondern dem Thron, Dreux, und zig anderen AdelshĂ€usern. Nicht gĂ€nzlich, aber leider im großen Maße.

Ich erachtete den Frieden fĂŒr uns alle als erstrebenswert, aus diesem Grund haben ich die Einladungen ausgesprochen.

Aus diesem Grund haben ich die Einladung Felipes angenommen. Meine Intension war, sollte es zu einem großflĂ€chigen Frieden kommen, ist die positiv fĂŒr alle beteiligten Völker. Einschließlich dem unseren. Es wĂ€re eine Gewinnsituation fĂŒr alle Seiten gewesen.
SÀmtliche OberhÀupter der AdelshÀuser waren hier anwesend Fabs, damit es zu keinem Affront unter den Souvagnischen AdelshÀusern kommt. Die Krone und die AdelshÀuser waren stets fest verbunden.

Dies wird in jedem Feudalsystem so angestrebt, folglich weiß jede Feudalkrone darĂŒber Bescheid. Jedes System kann gegen sich selbst gekehrt werden.

Und sollte dies eine Falle sein, so wurde unsere StĂ€rke – unser Zusammenhalt, zu unserer SchwĂ€che.
Mitgefangen – mitgehangen Fabs. Sie hĂ€tten uns alle mit einem Schlag gefangen und in der Hand.

Und dies verhinderte ich, indem ich die sofortige Heimkehr angeordnet habe, als mir die Sache hier suspekt wurde. Dies ist keine ĂŒberstĂŒrzte Abreise, dies ist ein taktischer RĂŒckzug um unseren Zusammenhalt wieder in das zurĂŒck zu verwandeln, was er ist – StĂ€rke.

Was immer Du gedacht oder vermutet hast Fabs, Du kannst sicher sein, mein Wohl gilt stets Souvagne und den unseren",
erklÀrte Maximilien mit geschlossenen Augen.

Fabien dachte einen Moment ĂŒber die Worte von Maximilien nach und lehnte sich vorsichtig an ihn an.

"Der Plan hat einen Haken, Du selbst bist noch hier. Er hĂ€tte den Duc in der Hand", flĂŒsterte Fabien.
"Fabs alles was Felipe dann in der Hand hÀtte, wÀre ein alter blonder Mann und nichts weiter. Er hÀtte Maximilien in der Hand. Der Duc de Souvagne hingegen sitzt in Souvagne auf dem Thron und regiert sein Land. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wie ich einst meinem Sohn Dreux erlÀuterte, den Duc de Souvagne kann man nicht einfangen, einkerkern oder gar töten. Dies ist schlichtweg unmöglich, oder so gut wie unmöglich.

Der Duc ist keine tatsÀchliche Person.

Der Duc ist wesentlich mehr als die meisten jemals vollumfÀnglich begreifen werden.
Der Duc de Souvagne ist ein Amt, eine Idee, er ist eine gelebte Überzeugung.
Felipe kann mich fangen, ein Assassine kann Maximilien jagen, er kann ihn auch töten, aber der Duc stirbt nicht.

Es hat immer einen Duc gegeben. Kein Mörder kann ein Amt, eine Idee oder gar eine Überzeugung töten. Niemand kann das. Und solange noch ein einziger Souvagner atmet Fabs, wird es einen Duc geben - ihn",
erlÀuterte der Maximilien.

"Ein Einziger de Souvagne Max", korrigierte Fabien innig.
"So ist es Fabs...", bestÀtigte Maximilien leise.
[ externes Bild ]

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Ricarda von Ehveros
Zweitcharakter
BeitrÀge: 14
Registriert: Sa 6. Jan 2018, 21:05
Guthaben: Gesperrt
Volk: Almanen (Ehveros)

Re: Das Land Ehveros

#116

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Do 29. MĂ€r 2018, 11:27

Es war eine bodenlose Frechheit die ganzen Verhandlungen ĂŒber war Filipe ruhig geblieben doch als die GĂ€ste anfingen sich aus dem Raum zurĂŒck zu ziehen fiel ihm auf das alle seine PlĂ€ne zunichte gemacht wurden, das schlimmste daran war das diese ganze Richtung von seiner Tochter aus gingen. Noch war er der FĂŒrst von Ehveros und er hatte noch die alleinige Macht! Soviel stand fest, er ließ Ricarda in den Thronsaal rufen. Diese kam der Ladung ihres Vaters nach und schritt durch den Thronsaal der Menschenleer war, da es bereits sehr spĂ€t war. "Wie konntest du es wagen dich gegen mich zu stellen?! Diese Counts haben keinen AnfĂŒhrer kein Recht alleine weiter zu herrschen Souvagne wird doppelt so groß wie einst und eines Tages werden sie sich gegen uns wenden! Ist dir das vollkommen gleich?!".

Ricarda selbst hatte mit so einer Reaktion gerechnet und wĂ€hrend ihr Vater tobte machte sie sich, ihre Spangen aus dem Haar die sie zu einer komplizierten hoch gesteckten Frisur zusammen hielten. Sie war sichtlich erleichtert diese Dinger los zu sein und schĂŒttelte den Kopf um das blonde lange Haar aus seinem KĂ€fig zu befreien, ihr Vater hatte seinen Vortrag beendet und saß schnaufend auf dem Thron. "Ich werde in zwei Tagen auf diesem Thron sitzen Vater, ihr jedoch werdet dann hier noch leben dennoch nicht mehr viel zu melden haben, unser Volk hat das Vertrauen in uns verloren! Ich werde unser Volk schĂŒtzen und sollte es zu einer Auseinandersetzung mit irgendwem kommen, so haben wir durch unsere neuen Freunde verbĂŒndete gefunden die mit uns Seite an Seite kĂ€mpfen werden". Ihr Vater schnaufte verĂ€chtlich und wollte gerade erneut etwas sagen, doch Ricarda ließ ihn nicht zu Wort kommen "wie lange dauert es wohl bis das Volk selbst aufsteht und uns an den Pranger stellt? Sie wollen keinen Krieg und ich ebenso wenig Vater, das ist der einzige Weg unsere Linie am Leben zu erhalten, außerdem muss das Land wieder aufgebaut werden und ich muss eine Verbindung eingehen....." das letzte sprach sie etwas zögerlich aus, ihr war dieses Thema nie geheuer und zu der jetzigen Situation war es eine Verbindung die StabilitĂ€t in die ganze Sache brachte und auch bringen musste.

Sie drehte sich um und schritt hinaus aus dem Thronsaal ohne ihren Vater eines Blickes zu wĂŒrdigen der sie, selbst in diese Situation gebracht hatte die man mit einem Vogel vergleichen konnte der in einem goldenem KĂ€fig saß. Bevor sie ihre GemĂ€cher aufsuchte gab sie Anweisungen die Krönung vorzubereiten ebenso ein beachtliches FrĂŒhstĂŒck fĂŒr die GĂ€ste.

Benutzeravatar
Skaldor Dunkelerz
König
BeitrÀge: 35
Registriert: Fr 5. Aug 2016, 13:46
Guthaben: Gesperrt

Re: Das Land Ehveros

#117

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Do 29. MĂ€r 2018, 11:36

Skaldor war zufrieden alles ging in die richtige Richtung soviel stand fest, die Tochter dieses FĂŒrsten schien zu wissen was sie tat und zu wissen was sie wollte. Als die Runde sich auflöste standen er und Golir ebenfalls auf und wurden zu ihren GemĂ€chern gebracht. "Sofern diese Krönung statt findet werden wir diese BĂŒndnisse beschließen und somit kehrt wieder Frieden ein, fĂŒrs erste" er schaute hinaus in die Nacht und fĂŒgte hinzu "wo ein Krieg endet, ist der nĂ€chste nicht weit Golir was meinst du was wir noch tun sollten außer die Pforten ausbauen?". Der Rat seines Freundes war ihm wichtig und vielleicht konnten sie ja noch mehr tun, als das doch ihm fiel langsam nichts mehr ein um sein Volk weiterhin in Sicherheit zu wissen.

Das Zwergenreich selbst reichte tief in die Erde hinab, gewaltige Hallen aus Stein und die BodenschĂ€tze waren enorm. Man konnte also nicht sagen das es den Zwergen schlecht erging. Dennoch war die Gier und Neugier der Zwerge nach neuen Orten die ebenso mit neuen SchĂ€tzen verbunden war legendĂ€r. Davon war der Zwergenkönig selbst natĂŒrlich nicht ausgenommen, diese Ricarda war wahrscheinlich die Person die ihnen den Frieden sichern wĂŒrde. Mit dem Duc an der Seite des Gebirges konnten sie die Nordgrenze sehr gut ĂŒberwachen und da auch gemeinsam eine Verteidigung errichten die so leicht nicht zu ĂŒberwinden war. Das wĂŒrde die Zusammenarbeit stĂ€rken und jedem Bösewicht ein Zeichen setzen dennoch wĂŒrde es auch, eventuelle mĂ€chtigere MĂ€nner wie Tarkan anlocken um sie anzugreifen wer wusste schon was in der ChaoswĂŒste alles so herum lief. "Was meinst du Golir sollen wir mit Barlok Eisenhand machen sobald wir zurĂŒck sind?" er achtete den General so wie viele andere aus Niwar, dennoch hatte er die Schlacht und die Festung Dunkelbruch verloren. Niemand wusste genau zu sagen wie er diese Niederlage verkraftet hatte, ebenso wenig wie der ĂŒbrige Rat die Narchicht aufgenommen hatte das die uralte Feste Dunkelbruch nun in Feindeshand war. Was sogar unter VertrĂ€gen fĂŒr den Frieden festgehalten wurde, es gab nicht gerade wenig Zwerge die das einfach so hinnehmen wĂŒrden, sie wĂŒrden eine Richtung vom König erwarten und er war verpflichtet ihnen Rede und Antwort zu liefern.

Benutzeravatar
Monique de la Cantillion
Zweitcharakter
BeitrÀge: 31
Registriert: So 4. Feb 2018, 15:11
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: [ externes Bild ]

Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#118

Beitrag von Monique de la Cantillion » Di 3. Apr 2018, 23:17

Als Moni Massimo den Bart kraulte, musste er grinsen. Das Grinsen stand ihm, fand Moni. Er sah damit gleich wesentlich sympathischer aus. Sonst schaute Ihr Mann meist ziemlich finster drein, auch wenn er keine schlechte Laune hatte. Aber mit offensichtlich guter Laune, war er eine angenehme Gesellschaft.

"Mir gefĂ€llt es wenn Du grinst, oder lĂ€chelst Massimo. Schatz Du sollst nicht mit dem Baby sprechen, Du sollst nur spĂŒren ob ein Lebensfunke dort ist. Dann wissen wir ganz sicher Bescheid. Wobei alles dafĂŒr spricht, dass wir Eltern werden.

Die Sachen werden wir erst kaufen, wenn das Baby geboren ist. So kenne ich es auch. Alles andere sagt man, bringt UnglĂŒck. Dein Vorschlag gefĂ€llt mir, sollte es ein Junge werden, dekorieren wir sein Zimmer mit SammelstĂŒck aus dem Meer.

Dein Bruder wird uns schon weiterhelfen können, der Mann hat vier Kinder Massimo und falls Melville nicht helfen kann, seine Frauen können es garantiert. Das war keine Zurechtweisung bezĂŒglich des Trinkens, ich sorge mich um Dich. Ob Du sonst trinkst, kann ich nicht abschĂ€tzen, dafĂŒr kennen wir uns leider zu kurz Massimo. Aber ich vertraue auf Dein Wort",
sagte sie leise.

Die Counts aus Ledwick und der Duc verabschiedeten sich fĂŒr die Nacht und Monique wollte es ganz genauso halten. Die anderen Verhandlungsteilnehmer taten es ihnen gleich. Monique stand auf, schnappte sich noch ein kleines KĂŒchlein fĂŒr unterwegs und zog dann Massimo mit sich nach draußen.

"Jetzt benötige ich die Nervennahrung, möchtest Du mal abbeißen?", bot sie gut gelaunt an.

"Nun auf Deine Katze bin ich gespannt, da ich mir eh keine Farbe aussuchen darf, lass ich mich ĂŒberraschen. Die Gartenfeier mit etwas Plauderei werden wir geben. Ein sehr guter Einfall, dass wir uns vorher absprechen. Wir dĂŒrfen nicht zu dick auftragen, wir mĂŒssen vielleicht sogar etwas bescheiden wirken. Immerhin kommt man nicht alle Tage raus, sprich wer von unseren Verwandten war schon in der Ferne? Mir fĂ€llt von meinen Verwandten auf Anhieb niemand ein Massimo. Hier iss auf", lachte Monique leise und stopfte Massimo einfach die HĂ€lfte des KĂŒchleins in den Mund.

Moni hakte sich bei ihrem Mann unter, als sie weiter zu ihrem Quartier schlenderten.

"Ich denke Schlachten kann man auch mit Worten schlagen, darum nennt man sie auch Wortgefechte. Aber solange man es dabei belassen könnte, wĂ€re das doch ein gewaltiger Fortschritt. Niemand wird verletzt, höchstens hier und da mal der Stolz oder etwas Ehre. Aber keine Person wĂŒrde verletzt oder getötet", antwortete sie.

Monique blieb vor der TĂŒr des Quartiers stehen, drehte sich zu Massimo um und nahm seine HĂ€nde ihn ihre, dabei zog sie ihn ganz nah zu sich heran.

"Soweit mir bekannt ist, dĂŒrfen wir noch Spaß haben so lange Du vorsichtig bist. SpĂ€ter muss man auf den Bauch RĂŒcksicht nehmen. Du musst mich also nicht nur beschĂŒtzen Massimo, Du musst mich auch ganz vorsichtig behandeln", flĂŒsterte Monique, stellte sich auf die Zehenspitzen und umarmte ihren Mann um den Hals.

"Du kannst mich also gerne waschen, nur solltest Du dabei etwas sanfter vorgehen und mich nicht untertauchen. Ich weiß Du hast es damals nur gut gemeint Schatz und Du hast sogar den Gestank wegbekommen, sonst hĂ€tte ich mich bis auf die Knochen blamiert. Aber trotzdem muss Du nun alles mit Samthandschuhen anfassen, sprich mich. Lass uns hineingehen Massi", erklĂ€rte sie leise, drĂŒckte sich ganz sanft an ihn und kĂŒsste ihn auf den Mund.

Benutzeravatar
Comte Massimo de la Cantillion
Zweitcharakter
BeitrÀge: 90
Registriert: Mo 5. Jun 2017, 20:19
Guthaben: Gesperrt

Re: Das Land Ehveros

#119

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 4. Apr 2018, 10:36

Massimo
 
war froh dass die Verhandlung fĂŒr heute vorbei war. Moni machte dass sie schnell weg kamen und nahm sich einen Kuchen mit. Sie schwatzte drauf los und bot ihm ein StĂŒck Kuchen an. Bevor er antworten konnte schwatzte sie erneut los und stopfte ihm dann den Mund indem sie den Rest vom Kuchen hineinstopfte. Massimo störte es nicht, das Zeug war ziemlich lecker. Als er seinen Mund wieder frei hatte, konnte er ihr auch antworten.
 
„Moni du kannst mir alles sagen. Sogar  dass ich den Mund halten soll. Du musst mich nicht mit Kuchen ersticken. Oder warn mich wenigstens vor.“
 
Massimo verkniff sich sein Grinsen. Sie hörte an seinen Ton, dass er nur rumgeblödelt hatte. Sie gingen zurĂŒck zu ihrem Zimmer und Moni hakte sich  bei ihm ein. Das gefiel ihm, er freute sich ĂŒber die Geste und streichelte ĂŒber ihren Arm.
 
„Gewöhnungssache Moni, ich hab nicht immer ein Grund zu lĂ€cheln. Bei der Scheisse um die ich mich kĂŒmmern musste, hĂ€ttest du auch nicht gelĂ€chelt. Davon geh ich aus. Wobei kommt drauf an, wen du lĂ€uterst. Da kommst du doch in Versuchung zu grinsen. Bei manchen bist du voller Wut. Manche hasst du sogar und lĂ€uterst du so jemand, dann möchtest du manchmal schon gerne grinsen. Allein weil der das verdient hĂ€tte. Gut, jetzt hab ich keinen Grund grimmig zu gucken. Bis auf das nervtötende GeschwĂ€tz in der Verhandlung. WofĂŒr wurden wir von Felipie eingeladen, er wollte keinen Frieden. Der wollte die Leichen fleddern. Egal, nicht unser Problem, seine Tochter hat ihm gezeigt was eine Harke ist.
Ich versuch fĂŒr dich nicht so grimmig zu gucken. Mir gefĂ€llt auch wenn du lĂ€chelst und grinst. Ich verstehe, ich soll nur ĂŒberprĂŒfen ob das Baby da ist. Das ist kein Problem, das mach ich. Weder dem Baby noch dir passiert was dabei. Es ist wie in Gedanken unterhalten. Nicht mal soviel. Eigentlich nur wie ein geistigen Blick drauf werfen. Ich zeig dir was ich gesehen habe. Wozu benötigst du Nervennahrung?
Die Katze wird kein piefige Normalo-Katze sein die jeder Dorfdepp hat. Es wird eine ganz besondere Katze sein. Genau, lass dich ĂŒberraschen. Es wird ein bisschen dauern, bis ich Deine Katze gefunden habe. Aber du sollst die beste Katze bekommen, nicht so einen winzigen MĂ€usemörder.“
 
Massimo dachte ĂŒber Monis Frage nach.
 
„Von meine Verwandten war auch niemand in der Fremde. Nur ich und ich kann dir sagen, du hast nichts verpasst. Die haben da nichts was es nicht bei uns gibt. Nur bei uns sind die meisten Dinge besser. Zum Beispiel Nahrungsmittel. Wenn du dir mal anschaust, was manche fĂŒr ein widerwĂ€rtiges Zeug essen und trinken da kommts dir hoch. Das Problem ist nur, du musst den selben Dreck essen. Es gibt da nichts anderes. Mir ist schon bewusst, wer nichts zu fressen hat frisst alles was er zwischen die Finger bekommt. Aber ich rede von Völkern die keine Not leiden. Die haben die Sicht Essen muss total billig sein und schmecken. Der Rest interessiert die nicht.
So schmeckts dann auch.
Soviel Aufwand wie bei uns mit Essen betrieben wird und  was wir alles an Lebensmittel haben, hat glaub ich kein anderes Volk. Allein die ganzen verschiedenen Regionen und ihre KĂŒchen. Damit könnte ich mich beschĂ€ftigen, dass wĂŒrde mir Freude machen. Ich esse gerne leckere Dinge, ich könnte lernen sie zu kochen. So schwer kann das nicht sein, andere MĂ€nner bekommen das genauso hin.
Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht zu fett werde.
Wir gehören zusammen Moni. Sich absprechen ist das wichtigste in eine Truppe. Ohne Absprache geht gar nichts. Du kannst nicht das eine schwatzen und ich schwatz was ganz anderes. Wenn wir denen die Hucke volllĂŒgen, dann machen wir das richtig.  Sonst blamierst du dich bis auf die Knochen. Durch den Angriff von dem Drecksvieh hast du dich nicht blamiert. Blamieren kannst du dich nur, wenn du selber Scheisse baust. Du hast keine Scheisse gebaut Moni. Du  hast gar nichts dafĂŒr gekonnt, du bist angegriffen worden. Die Pissnelke hat dich entehrt. DafĂŒr hĂ€tte ich das Vieh erschlagen sollen. Der Duc war leider anderer Meinung. Ansonsten hĂ€tte ich den SchĂ€del der Pissnelke gespalten wie Kantholz. Ich schwöre es dir. Am besten mit einem ZweihĂ€nder. Ich hĂ€tte dem Vieh alles abgehackt. Arme, Beine dann abgebunden mit Lederriemen und es als Torso in die Botanik geschmissen zum Vermodern. Das wĂ€re ein abschreckendes Beispiel. So hat der von Bellamy nur einen Klaps bekommen. Gut in die Fresse, mit dem Panzerhandschuh. Aber mehr als ein paar ZĂ€hne hat der nicht verloren und es ging um dich Moni. “
 
Massmino schaute seine Frau an und schĂŒttelte langsam den Kopf.
 
„Ich streite mich nicht mit dir Moni, aber ich bin anderer Meinung als du. Schlachten nur mit Worte, dass wird nie funktionieren. Wenn du von jemand die Ehre verletzt, oder seinen Stolz, dann hat er sehr schnell sehr tiefe RachegelĂŒste. Was hĂ€ttest du denn mit der Pissnelke gerne gemacht? Bleib mal bei dem Thema. HĂ€ttest du mit dem seinen Angriff auf dich ausdiskutieren wollen?
Nein sowas geht nicht. Manchmal muss du ein Zeichen setzen. Bis hierher und nicht weiter. Der nĂ€chste wird sich genau ĂŒberlegen, ob er versucht dich zu entehren. Der hĂ€tte ja gesehen, was mit solchen Typen passiert.
Du kannst natĂŒrlich keinen mit Gewalt von einer Ansicht ĂŒberzeugen. Niemand wird deiner Meinung sein, nur weil du Gewalt anwendest. Sie verschweigen aus Angst dann ihre eigene Meinung. Aber in Schlachten geht es nicht immer darum, dass du wen von deiner Meinung ĂŒberzeugst und dass er deine Ansicht annimmt. Manchmal musst du einfach deinen Hintern verteidigen Moni. Und da reichen Worte oft nicht ein. Blanker Stahl ist das was am Ende die Feinde auf Abstand hĂ€lt. Und du wirst lernen damit umzugehen. Wenigstens einen Dolch musst du benutzen können. FĂŒr deine eigene Sicherheit und die vom Baby. Ich bringe es dir bei.“
 
Als sie an ihre ZimmertĂŒr angekommen waren, legte Moni ihre Arme um Massimos Hals und drĂŒckte sich an ihn. Massimo war ĂŒberrascht und freute sich. Er schloss sie in seine Arme und presste sie sanft mit seinen Körper gegen die TĂŒr. Dabei beugte er sich zu Moni um in ihr Ohr zu flĂŒstern.
 
„Das freut mich zu hören Moni. NatĂŒrlich nehme ich RĂŒcksicht. Ich bin vorsichtig und  pass auf dich auf. Die WĂ€sche war ehr fĂŒr einen Kameraden geeignet als fĂŒr die eigene Frau. Das gebe ich zu und entschuldige mich bei dir fĂŒr meine grobe Art. Ich hatte Angst um dich Moni. Der Gestank ist nicht das schlimmste gewesen. Du musstest seinen Dreck loswerden um nicht krank zu werden.
Ich soll sanft zu dir sein, das mache ich gerne. Du hast angefangen und ich spiele mit. Was soll ich mit dir machen Schneckchen?.“
 
Massimo kĂŒsste Monique sanft auf den Hals. Er streichelte sie zĂ€rtlich und drĂŒckte ihren Körper fester an sich.

Benutzeravatar
Golir Greifenfeder
Zweitcharakter
BeitrÀge: 12
Registriert: So 18. Feb 2018, 17:25
Guthaben: Gesperrt
Volk: Zwerg
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1310

Re: Das Land Ehveros

#120

Beitrag von Golir Greifenfeder » So 8. Apr 2018, 16:11

Golir trat neben den König.
„Nun neben dem BĂŒndnis mit den Almanen Menschen. Sollten wir nach weiteren BĂŒndnissen suchen aber auch die alten stĂ€rken. Der letzte Krieg hat uns gezeigt, die Zwerge werden alleine auf Dauer verlieren,“ der Ă€ltere Zwerg strich sich durch seinen geflochtenen Bart. Er grĂŒbelte ob es noch weitere Möglichkeiten gab um sich fĂŒr die Zukunft zu Wappnen.

Dann fragte ihn der Zwergenkönig nach dem leidtragenden dieser Geschichte und Golir antwortete ihm:
„Nun was General Eisenhand betrifft.... einige im Rat werden ihn wohl als SĂŒndenbock missbrauchen wollen. Und wie gut er die Sache selbst verkraftet mag ich nicht sagen zu können.Aber ich denke es wĂ€re ratsamen ihm die Mission mit der Suche nach neuen Partnern zu beauftragen. Was meint Ihr?“

Antworten