Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Gro├čherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzul├Âsen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Ricarda von Ehveros
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Re: Das Land Ehveros

#91

Beitragvon Ricarda von Ehveros » So 11. M├Ąr 2018, 09:32

Filipe war die Entwicklung wohin diese Verhandlungen f├╝hrten ├╝berhaupt nicht geheuer alle schoben ihm den schwarzen Peter zu, ein St├╝ck weit war das auch wahr dennoch hatten die Counts nichts gesagt als Ledwicker Truppen ausgesandt wurden? Nein sie hatten ebenso geschwiegen, jetzt war er aufgrund der Tatsache das er noch lebte der schuldige f├╝r alle. Selbst der Duc mit seiner h├Âflichen Art sprach davon selbst die Hohe Mark zu bekommen, die Counts selbst w├╝rden auch freiwillig unter Souvagne fallen das war alles ├Ąu├čerst ├Ąrgerlich. Dazu kam noch das Tarkan nur mit ihnen gespielt hatte um Zeit zu schinden diese verfluchte Zwergenfestung zu sichern, alle waren mehr oder minder gegen ihn und wollten Ricarda selbst dazu h├Âren, er verlor die Geduld und wollte gerade etwas antworten als er merkte wie neben ihm sich seine Tochter erhob um selbst etwas zu sagen. Jetzt vor allen zu protestieren h├Ątte den Anwesenden nur in die H├Ąnde gespielt, also schwieg er und war dennoch sichtlich w├╝tend sowie ersch├Âpft.

Ricarda schritt an den Tisch und blickte sich um, die M├Ąnner wollten das sie der Stille einen Klang gab und ihr Schweigen brach, das tat sie auch. "Ich bitte im Namen unseres Hauses aufrichtig um Verzeihung, f├╝r alle Gr├Ąueltaten die mit der Einwilligung meines Vaters erst erm├Âglicht wurden". Sie blickte sich um und fuhr fort "das Land Ehveros und Ledwick haben immer schon zusammen gestanden egal ob es bei Missernten der Fall war, oder bei Angriffen auf unsere K├╝sten im S├╝den, egal was war man konnte sich stets auf den Nachbarn verlassen, unsere L├Ąnder lebten in Eintracht miteinander und diese Zeit will ich zur├╝ck holen!".

"Mein streben nach Macht ist nicht so wie es die Herren hier ansehen, sofern Ledwick sich nicht mit Ehveros zusammen schlie├čen will ist es sein eigenes aber auch gutes Recht" dieser Satz traf ihren Vater wie ein Schlag ins Gesicht doch Ricarda lie├č sich nicht davon beeinflussen. "Ehveros sowie die Hohe Mark und Ledwick haben unter diesem Krieg gelitten, daher will ich als F├╝rstin von Ehveros nur eins und zwar den Frieden! Ich setze weder die Annektierung Ledwicks daf├╝r voraus noch irgendeine Regel die dieses erst erm├Âglichen sollte, ich m├Âchte einzig und allein Frieden f├╝r mein Volk und meinem Land, ebenso erstrebe ich den Frieden und B├╝ndnisse mit meinen Nachbarn die alle hier anwesend sind".

"Sollte sich die Hohe Mark Souvagne anschlie├čen w├Ąre das unter euch Duc, nur w├╝nschenswert der einzige Gedanke der mit Ledwick und uns einher ging w├Ąre das die Counts"sie nickte den M├Ąnner in der Runde zu "einen Rat bilden um mit mir gemeinsam zu herrschen, auf einer Augenh├Âhe und nicht unter mir, doch das muss nicht mit der Zusammenlegung unser beider L├Ąnder abh├Ąngen das kann auch und das f├Ąnde ich selbst eher erstrebenswert das dieses Gremium ein B├╝ndnis aus Ledwick und Ehveros gleicherma├čen besteht". Sie machte somit deutlich das sie keine Forderungen stellt da sie einsah in welcher Position sie sich befanden, sie mussten anfangen das Vertrauen ihrer Nachbarn zur├╝ck zu gewinnen und das ging mit Angeboten, nicht mit Forderungen.
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Re: Das Land Ehveros

#92

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » So 11. M├Ąr 2018, 09:44

Der Rat von Golir d├Ąmpfte den Zorn den Skaldor laut ausgesprochen hatte indem er Tarkan verh├Âhnte, doch das war einfach nicht richtig gewesen. Dieser Mann jedoch zeigte ihnen das dieser Friede sofern er zustande kommen w├╝rde, nicht lange halten k├Ânnte und das machte ihm sorgen. "Danke mein alter Freund" fl├╝sterte Skaldor ihm zu, dann erhob sich endlich die Tochter von Filipe und sprach. Der Zwergenk├Ânig h├Ârte sich die Richtung an, die sie einschlug und empfand diese als eine ganz andere wie ihr Vater, es war mehr Aufrichtigkeit in ihr und ihre Ziele waren keine, die auf sich selbst gerichtet waren, die Menschen w├╝rden sicher darauf antworten doch das interessierte ihn herzlich wenig.

Ihm war wichtig das der Duc die Hohe Mark bekam, denn Tsaagan und Tarkan wollten diese mehr oder minder abgeben in einem Tausch, doch auch dieser Vorschlag war mehr als gut. Wenn der Duc ├╝ber ein gro├čes Gebiet herrschen w├╝rde, das direkt an den Pforten im S├╝den liegen w├╝rde dann w├╝rde, sich das rentieren im Handel sowie in dem B├╝ndnis was er mit dem Duc allein anstreben w├╝rde. Dieser Mann war gerissen und sehr sehr darauf bedacht die Ruhe selbst auszustrahlen f├╝r einen Menschen hatte er ein ├Ąu├čerst gutes Verst├Ąndnis davon zu verhandeln.

"Ich stimme dem Duc zu" pflichtete Skaldor dem Duc bei, er fuhr fort "Die Hohe Mark sollte unter Souvagne fallen, ebenso sollte dieses Angebot das ihr G├Ąste dann jenseits des S├╝dens seid erm├Âglicht werden" er blickte Tsaagan an und f├╝gte hinzu "sofern ihr euch wie G├Ąste benehmt und nichts oder niemanden beraubt oder ermordet oder dergleichen". Er sagte dies ohne jeglichen Zorn in seiner Stimme der Duc und der K├Ânig hatten viele Gemeinsamkeiten und viele gleiche Ansichten ob das in dieser Richtung ebenso der Fall war?

Dem Duc direkt ins Gesicht blickend sprach er weiter "unsere L├Ąnder liegen im Norden wir k├Ânnten zusammen arbeiten, um diese zu sichern sollte sich irgendwas b├Âses gen S├╝den aufmachen stehen Souvagne und Niwar gemeinsam sowie Seite an Seite!" diese Zusammenarbeit k├Ânnte jeden von ihnen helfen. Die L├Ąnder im S├╝den von Almanien sollten ihre Angelegenheiten regel wie Golir es selbst gesagt hatte, etwas zu erzwingen k├Ânnte sich nur gegen die Zwerge selbst stellen und das war nicht seine Absicht, doch der Duc selbst war ein guter B├╝ndnispartner und vielleicht sah er es ja ├Ąhnlich wie er.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#93

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 11. M├Ąr 2018, 11:03

Der Duc vernahm die Bedenken seines Comte Massimo de la Cantillion, wollte aber etwas sp├Ąter darauf eingehen, da sich nun endlich Ricarda pers├Ânlich zu Wort meldete.

Entgegen Ihres Vaters sprach sie sich vollumf├Ąnglich f├╝r Frieden aus. Mehr noch, Ricarda beabsichtigte sogar ein B├╝ndnis zwischen allen Parteien und zog es nicht in Betracht Ledwick zu annektieren, sondern wollte ein L├Ąnderb├╝ndnis auf Augenh├Âhe.

Maximilien hatte die Hohe Mark f├╝r Souvagne gefordert, um ein stabiles Gleichgewicht unter den Almanischen Reichen herbeizuf├╝hren. Er war erstaunt, dass ihn K├Ânig Dunkelerz bei seinem Vorhaben unterst├╝tzte.

"Gem├Ą├čigte und sehr weise Worte aus Eurem Munde Prinzessin von Ehveros. Wir hoffen mit Euch, dass die Zukunft dergestalt friedfertig ge├Ąndert werden wird zum Wohle f├╝r ganz Almanien unter Eurer baldigen Herrschaft.

Habt Dank f├╝r Eure F├╝rsprache K├Ânig Dunkelerz, wir sind vollumf├Ąnglich mit den Bedingungen zur ├ťbernahme der Hohen Mark einverstanden.

Nun zu Eurem pers├Ânlichen Angebot, der Zusammenarbeit der Souvagne und Niwar.
Wir stimmen fast mit Euch ├╝berein, werter K├Ânig Dunkelerz.

Fast, denn es gibt diesbez├╝glich einen etwas ungl├╝cklichen Umstand, den Ihr sofort beheben k├Ânntet.
Ihr werter K├Ânig Dunkelerz steht mit einer Streitmacht vor unseren Toren und batet um eine friedliche Unterredung, nun schlagt Ihr ein B├╝ndnis vor.

Dem B├╝ndnis kann nur Rechnung getragen werden, wenn Ihr Eure Streitmacht vor unserer Grenze abzieht, oder eindeutig Friedfertigkeit symbolisiert.

Als erkl├Ąrender Vergleich.

F├╝rst Tsagaan folgte unserer Einladung zur Friedensverhandlung. Er reiste allein an. Folglich h├Ąttet Ihr nach Souvagnischem oder generell nach Almanischer Auffassung ebenso mit einer Delegation anreisen k├Ânnen, statt einer Streitmacht.

Diese Zeiten sind alles andere als vertrauensvolle Zeiten K├Ânig Dunkelerz. Jedes Land ist d├╝nnh├Ąutig und darauf bedacht, den Eigenschutz so hoch wie m├Âglich zu halten. Ihr m├Âgt ehrbare Absichten gehegt haben, aber unsere Aufgabe ist es unser Land zu sch├╝tzen, unabh├Ąngig davon, was wir von einer Person halten m├Âgen. Noch steht vor unserer Grenze Eure Streitmacht. Dies ist das Wissen was uns und unserem Volk vorliegt.

Nun zu unserer Forderung.

Eure Streitmacht wird abgezogen und sie wird umgehend unseren Grenzbereich verlassen. F├Ąlschlicherweise kann der Aufzug einer Streitmacht, selbst wenn diese sich friedlich verh├Ąlt, als kriegerischer Akt missverstanden werden.

Zieht Eure Streitmacht ab K├Ânig Dunkelerz und wir verhandeln gerne ├╝ber ein B├╝ndnis zwischen der Souvagne und Niwar. Nicht nur die Sicherheit, auch der Handel, sowie die Forschung w├╝rde von einem derartigen B├╝ndnis beidseitig profitieren. Es sollten generell die Guten, F├Ârderlichen und Sch├Ângeistigen Dinge sein, die V├Âlker verbinden.

Erteilt in unser beider Interesse den R├╝ckzugsbefehl, dann wird meine Person umgehend ihre Befehle zur Grenzsicherung aufheben lassen. Seid versichert K├Ânig Dunkelerz, dass unsere Befehle unsere Landsleute binnen weniger Augenblicke, kurzum sofort, erreichen werden.

F├Ąllt die Hohe Mark an uns, werden wir diese vollumf├Ąnglich in die Souvagne eingliedern und jede Person die vorab der Hohen Mark angeh├Ârte, geh├Ârt ab dato Souvagne an. Alle Einwohner der Hohen Mark werden Souvagner, sie genie├čen den gleichen Schutz, die gleichen Rechte, die gleichen Privilegien wie jeder Souvagner und haben selbstverst├Ąndlich die gleichen Pflichten. Wir nehmen die Menschen der Hohen Mark in unsere Mitte auf. G├Ąste oder Schutzbed├╝rftige, wie sie F├╝rst Tsagaan auff├╝hrte, sind willkommen. Allerdings haben sich auch jene an geltendes Recht zu halten. Dies d├╝rfte eine Selbstverst├Ąndlichkeit sein.

Wir merken an, dass die Umstrukturierung einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wir diese aber schnellstm├Âglich umsetzen w├╝rden. Dieser Wandel wird auch f├╝r uns pers├Ânlich eine Herausforderung sein",
erkl├Ąrte der Duc freundlich.
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Re: Das Land Ehveros

#94

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » So 11. M├Ąr 2018, 11:52

Skaldor h├Ârte dem Duc zu was er zu sagen hatte, als er sich grundlegend f├╝r die Richtung eines B├╝ndnisses aussprach hatte er auch eine Forderung die nachvollziehbar war. Die Streitmacht sollte abziehen die vor den Toren Souvagne stand doch diese war bereits abgezogen, das konnte der Duc jedoch nicht wissen. Der K├Ânig erhob sich und schaute den Duc direkt an "unsere Streitmacht, ist bereits zur├╝ck nach Niwar marschiert" sagte er offen und ehrlich. "Ich hab sie h├Âchst pers├Ânlich zur├╝ck geschickt, sie schritt zeitgleich zur├╝ck als ich zu eurem Tross aufschloss".
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Re: Das Land Ehveros

#95

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 11. M├Ąr 2018, 17:31

Das was K├Ânig Dunkelerz zu sagen hatte, h├Ârte der Duc gerne.

"Das freut uns zu h├Âren K├Ânig Dunkelerz. Wir werden umgehend unsere Untergebenen diesbez├╝glich instruieren", erkl├Ąrte der Duc und wandte sich an sein Himmelsauge Jules.

"Teilt Eurem Ordensbruder Maurice mit, dass sich die Streitmacht der Zwerge bereits zur├╝ckgezogen hat. Der R├╝ckzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Maurice soll Dreux und Ciel, sowie die restlichen Heimkehrenden umgehend davon in Kenntnis setzen. Sollte bereits ein Bote nach Cantillion entsandt worden sein, ist dieser ebenfalls ├╝ber die Sachlage zu informieren. Wir erwarten hierzu eine best├Ątigende oder negierende R├╝ckmeldung ├╝ber den Sachverhalt. Danke",
befahl der Duc h├Âflich.

Maximilien wandte sich an K├Ânig Dunkelerz, wie auch an F├╝rst Tsagaan.

"Bez├╝glich eines B├╝ndnisses zwischen der Souvagne und Niwar w├╝rden wir gerne mit Euch pers├Ânlicher Natur sprechen K├Ânig Dunkelerz. Entweder nach den Friedensverhandlungen oder in einer Pause.

F├╝rst Tsaagan von Alkena mit Euch w├╝rden wir ebenfalls gerne ein Gespr├Ąch pers├Ânlicher Natur f├╝hren. Ihr habt ein gro├čes Angebot unterbreitet, welches wir annehmen m├Âchten. Wir sollten unter uns die Konditionen kl├Ąren in einem ├Ąu├čerst kleinen Rahmen",
erl├Ąuterte der Duc freundlich.
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Re: Das Land Ehveros

#96

Beitragvon Killian O'Noughton » So 11. M├Ąr 2018, 17:37

Die Counts nickten bei Ricardas Worten. Sie sahen sich noch einmal gegenseitig an und nickten sich gegenseitig zu.
ÔÇ×Ich finde es gut das Ihr euch daf├╝r aussprecht k├╝nftige Gro├čherzogin Ricarda von Ehveros. Die Unabh├Ąngigkeit von Ledwick. Und das ein B├╝ndnis auf Augenh├Âhe wie in der Vergangenheit erstrebenswert sei,ÔÇť sagte Count O' Maes mit einem leichten l├Ącheln in seinem alten b├Ąrtigen Gesicht.
ÔÇ×Dem Stimme ich zu,ÔÇť meinte Count O'Bright.
ÔÇ×Ich ebenfalls.ÔÇť
ÔÇ×So wie ich.ÔÇť
Kam es von Count O' Hought und Count O' Myan.

Killian merkte das es eine gute Idee war die Prinzessin zu bitten zu der Sache etwas zu sagen. Er hatte schon bef├╝rchtet Ihr Vater w├╝rde Ihr weiterhin denn Mund verbieten. Das w├Ąre der verfahrenen Situation nicht zutr├Ąglich gewesen. Die Prinzessin schaffte es mit Ihren gut gew├Ąhlten Worten die aus der Sicht Killians eher finster verlaufenden Gespr├Ąchen einen Schimmer von Hoffnung zu geben. Die Gem├╝ter im Raum schienen sich etwas zu beruhigen. Er empfand das angenehm so wie die Stimme der Prinzessin die so lange schwieg.

ÔÇ×Habt meinen Dank, Prinzessin. Das Ihr meiner Aufforderung gefolgt seit eure Meinung aus zu sprechen. Es erfreut mich und wie Ihr geh├Ârt habt auch die anderen Counts das unsere Ansichten der Zukunft unserer beiden Herzogt├╝mer gleich sind. Mit Freuden werden wir ein B├╝ndnis mit Ehveros unter eurer Wenigkeit schlie├čen. Ob Ledwick nun von diesem Rat oder einem neuem Herrscher in Zukunft gelenkt wird. Seit dem versichert.ÔÇť

Count O' Nougton atmete noch einmal tief durch. Er redete nicht gern so lange und auch nicht um so wichtige Dinge. Er hoffte man konnte seine Nervosit├Ąt nicht heraush├Âren. Aber es war noch nicht vorbei. Eine Sache gab es da noch die er sagen wollte.

ÔÇ×Duc Maximilien Rivenet de Souvagne. Ich sehe die Hohe Mark bei euch in guten H├Ąnden. Gleichzeitig bitte ich euch pers├Ânlich meine Hilfe an falls Ihr etwas ben├Âtigen solltet um der dortigen Bev├Âlkerung zu helfen. Alles was entbehrlich ist von meinen L├Ąndereien steht zur Verf├╝gung falls erw├╝nscht.ÔÇť
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Re: Das Land Ehveros

#97

Beitragvon Jules de Mireault » So 11. M├Ąr 2018, 17:41

Das Himmelsauge des Duc, Chevalier Jules de Mireault, nickte knapp zur Best├Ątigung.
"Sehr wohl Eure Majest├Ąt", best├Ątigte de Mireault den Befehlsempfang.

Jules rutschte ganz nah zu Khawa auf, lehnte sich gegen diesen um Halt zu finden und lie├č sich zeitgleich in den Nexus fallen. Der Chevalier streckte seine mentalen F├╝hler nach seinem Kollegen aus und suchte Maurice de la Cantillion im Nexus. Es dauerte nicht lange, bis er seinen Kollegen gefunden hatte.

`Gr├╝├če! Folgende Information teilt Ihr bitte Dreux und Ciel de Souvagne und den Heimreisenden mit.

Nachricht:

Die Streitmacht der Zwerge hat sich bereits zur├╝ckgezogen.
Der R├╝ckzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Maurice Ihr sollt wie zuvor erw├Ąhnt, diese Information an Dreux, Ciel sowie die Heimreisenden weitergeben. Sollte bereits ein Bote nach Cantillion entsandt worden sein, ist dieser ebenfalls ├╝ber die Sachlage zu informieren. Unsere Hoheit erwartet hierzu eine best├Ątigende oder negierende R├╝ckmeldung ├╝ber den Sachverhalt. Dankesch├Ân┬┤,
├╝bermittelte de Mireault.

Er ben├Âtigte einen Moment um zur├╝ck in die Physis zu finden.

"Die Botschaft wurde ├╝bermittelt Eure Hoheit", warf er kurz respektvoll ein.
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Maurice de la Cantillion
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Re: Das Land Ehveros

#98

Beitragvon Maurice de la Cantillion » So 11. M├Ąr 2018, 18:37

Maurice erreichte die Botschaft seines Ordensbruders Jules de Mireault. Umgehend ritt er erneut zu Dreux und Ciel de Souvagne.

"Eure Hoheit, Prinz, soeben erreichte uns eine Botschaft Eures Vaters, ├╝bermittelt durch dessen pers├Ânliches Himmelsauge Chevalier Jules de Mireault.

Die ├╝bermittelte Botschaft ist folgende:

Die Streitmacht der Zwerge hat sich bereits zur├╝ckgezogen.
Der R├╝ckzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Ich soll Euch sowie die Heimreisenden umgehend informieren.
Sollte bereits ein Bote nach Cantillion entsandt worden sein, ist dieser ebenfalls ├╝ber die Sachlage zu informieren. Unsere Hoheit erwartet hierzu eine best├Ątigende oder negierende R├╝ckmeldung ├╝ber den Sachverhalt.

Meiner Informationspflicht Euch gegen├╝ber Hoheiten, bin ich umgehend nachgekommen. Ich werde sofort auch den von Euch entsandten Kollegen kontaktieren Prinz Ciel de Souvagne. Damit dieser ebenfalls informiert ist und sich von dem Abzug der Streitmacht vor Ort ├╝berzeugen kann",
teilte Maurice Dreux wie auch Ciel respektvoll mit.

Umgehend griff er auf seine Gabe zu und wandte sich an Chevalier Remy de Remuer.

`Ordensbruder de Remuer, ich gr├╝├če Euch. Ich habe folgende Botschaft f├╝r Euch.
Die Streitmacht der Zwerge hat sich bereits zur├╝ckgezogen.
Der R├╝ckzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Bitte ├╝berzeugt Euch pers├Ânlich von der Sachlage vor Ort.
Unsere Hoheit erwartet hierzu eine best├Ątigende oder negierende R├╝ckmeldung ├╝ber den Sachverhalt.

Und selbstverst├Ąndlich interessiert es auch meinen Bruder wie mich, was sich an der Grenze unserer Scholle abspielt. Beste Gr├╝├če┬┤,
├╝bermittelte Maurice.
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Re: Das Land Ehveros

#99

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 13. M├Ąr 2018, 09:54

Der Duc nickte Jules zufrieden zu.

ÔÇ×Die Botschaft wurde wie Ihr vernommen habt, weitergeleitet K├Ânig Dunkelerz. Sobald wir die Best├Ątigung unseres Himmelsauges erhalten haben, w├╝rden wir uns freuen mit Euch eine B├╝ndnisverhandlung zu beginnen.

Ferner freut es uns sehr, dass Ehveros und Ledwick zu einer ├ťbereinkunft gekommen sind. Ein B├╝ndnis auf Augenh├Âhe zum gegenseitigen Vorteil, nun Ihr habt weise gesprochen und weise gew├Ąhlt Prinzessin Ricarda von Ehveros. Ihr ebenso Countes von Ledwick.

Die von allen gew├╝nschten friedlichen Zeiten sind in greifbare N├Ąhe ger├╝ckt.

Bezogen auf die Hohe Mark danken wir Euch f├╝r Eure Worte wie f├╝r Euer Hilfsangebot Count O' Nougton. Euch danken wir ebenso K├Ânig Dunkelerz.

Unserer Hilfe bedarf ferner Alkena. Auch F├╝rst Tsaagan d├╝rfen wir hierbei nicht ausschlie├čen. Meine Person, sowie Souvagne sichern Alkena f├╝r die Abtretung der Hohen Mark diese Unterst├╝tzung zu. Dieses kleine Volk ben├Âtigt ein Heim, eines in dem sich zu leben lohnt. Wir werden den Wiederaufbau nach besten Wissen und Gewissen unterst├╝tzen.

Wie verh├Ąlt es sich mit Euch Tarrik Tarkan?

Man trug uns von mehreren Seiten aus zu, dass Ihr ein Mann der Vernunft seid. Und w├Ąre dem nicht so, w├Ąrt Ihr gewiss nicht unserer Einladung zu den Friedensverhandlungen gefolgt. Eure Taktik der L├╝ge hin oder her, letztendlich habt Ihr doch den Mut zur Wahrheit aufgebracht.

Ihr ben├Âtigt Hilfe, Ihr w├╝nscht das ├ťberleben Eures Volkes. All dies ist f├╝r uns nachvollziehbar und wir w├╝rden Euch helfen.

Um die Hohe Mark in die Souvagne problemlos eingliedern zu k├Ânnen, m├╝ssen Eure Tieflinge abziehen. Die Hohe Mark muss vollst├Ąndig zu unserem Protektorat werden.

Zieht Eure Tieflinge aus der Hohen Mark ab Tarrik, damit wir einander die H├Ąnde reichen k├Ânnen. Euer Volk hat unsere Hilfe verdient, ebenso wie jenes der Hohen Mark. In unser aller Gemeinsamkeit liegt St├Ąrke und die werdet Ihr f├╝r Euren ├ťberlebenskampf dringend ben├Âtigen. Der vor Euch liegende Weg wir ein sehr steiniger werden, aber wir sind der festen ├ťberzeugung, dass wir Euch von dem ├ťbel der Ghule befreien k├Ânnen.

Ferner m├╝sste hier generell er├Ârtert werden, wer genau der Feind ist. Jene Ghule die die Gefallenen vertilgen werden nicht die gleiche Gefahr darstellen, wie jene Ghule die ├╝ber Befehlsgewalt verf├╝gen. Wir ben├Âtigen von Euch also einen internen Lagebericht um Euch beistehen zu k├ÂnnenÔÇť,
erkl├Ąrte Maximilien.
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Das Chaos

Re: Das Land Ehveros

#100

Beitragvon Tarkan » Di 13. M├Ąr 2018, 10:49

"Einen internen Lagebericht? Mir liegen weder genaue Zahlen ├╝ber den Anteil von Ghulen noch abschlie├čende Informationen dar├╝ber vor, wer in der F├╝hrungsriege alles verghult sein k├Ânnte.

Bekannt ist es von Xatakh Sturganda, der in S├╝drakshanistan den Oberbefehl innehat. Er prahlt sogar damit, das Fleisch seiner Feinde zu verspeisen.

Khamal Ash Gahadi ist ebenfalls ein Ghul, er leitet die Akademie f├╝r Nekromantie in Serband. Man vermutet, dass diese Einrichtung ein Hort der Schatten ist, denn sie leistet f├╝r das Chaos wenig nennenswerte Zuarbeit.

Dschan fo-Ismanka, der die Nordfront betreut, wird von vielen f├╝r einen Ghul gehalten wegen seiner selbst f├╝r einen Rakshaner vehementen Kriegstreiberei, doch daf├╝r gibt es keine Beweise.

Dies sind die Namen von zwei ausgesprochen einflussreichen Ghulen beziehungsweise dreien, wenn man Dschan mitz├Ąhlt. War es das, was ihr h├Âren wolltet? Wichtig sind nicht nur die ranghohen Ghule, sondern ihre Erzeuger, also auch die Nekromanten, welche meistens die Funktion ihrer rechten Hand oder eine andere sehr vertrauensreiche Position innehaben und meistens ihre eigenen Beschw├Ârer sind. Ghul und Beschw├Ârer treten oft im Doppelpack auf."


Er blickte sich um.

"Ich brauche Papier und Feder, sonst kann ich das Abr├╝cken der Tieflinge nicht befehlen. Und einen Boten. Ansonsten m├╝sst ihr euch gedulden, bis die Verhandlungen beendet sind und ich pers├Ânlich in der Hohen Mark aufkreuzen kann."
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